Stich ins katholische Wespennest (Allgemeines Forum)

Power132, Sonntag, 04.11.2018, 12:39 (vor 2710 Tagen) @ J-C
bearbeitet von Power132, Sonntag, 04.11.2018, 12:40

Ich muss dann doch mal geschmeidig lächeln. Nachdenken und interpretieren? Wo bitte das denn?

Wenn du wüsstest. In der Kirche passiert das andauernd. Nur eben nicht nach deinen Wünschen.

Die katholische Kirche ist doch irgendwo zwischen Inquisition und Ablasshandel stecken geblieben.

Das ist interessant, die Kirche hat sich seither stetig reformiert. Man ist in den Dingen dynamisch, wo es den Spielraum gibt.

Meine Wünsche müssen es nicht sein. Ich bin nicht kirchlich gebunden. Wo wandelt sich denn dir Kirche, wenn jeglicher Reformansatz in die Hinterzimmer gesteckt wird und dort versauert?

Hier wurden schon Themen angesprochen, die ich gern erweitern möchte. Scheidung und Wiederverheiratung sind solch große Sünden im Sinne der Bibelauslegung, dass es mir nicht komisch vorkäme, wenn irgendein Provinzpfarrer sich weigern würde, ein Kirchmitglied zu beerdigen, der/die geschieden und wiederverheiratet war.

Und was ist das Problem? Als Pfarrer ist er seinem Gewissen verpflichtet und seinem Glauben.

Wieso sollte er etwas tun, was seinen Prinzipien widerspricht?

Das sein ihm gelasen, aber er und eine Kirche sollte sich einer Gesellschaft stellen, die sich über die Jahrhunderte wandelt. Da muss man keinen Glauben und Gewissen verraten aber ein starres Festhalten an Prinzipien aus dem 18. Jahrhundert hilft keine Seite weiter.
Und wer das Geld der Menschen in Form von Kirchensteuern nimmt und sich dann so moralisierend gibt, sollte demütiger sein. Sind wir wieder beim viel diskturiertem Anstand und Respekt.

Auch in anderen Punkten ist die aufgestellte Mauer so hoch, dass der liebe Gott schon Rückenschmerzen hat, vom Füße auflegen auf selbeige.

Es wäre natürlich praktisch, wenn du ein wenig mehr dich mit dem Thema befassen würdest, da könntest du dir solche Behauptungen ersparen.

Nehmen wir das Besipiel Sonderstatus im Arbeitsrecht. Warum muss erst ein europäische Höchstgericht feststellen, wie weit dieser Sonderstatus gehen darf. Warum kommt eine Kirche nicht selber darauf. Angestellte im Verkündigungsdienst - zugestanden, die müssen ein klares Glaubensbekenntnis haben. Aber was hat das Glaubensbekenntnis einer Putzfrau, die ihren Broterwerb sichern will mit dem Verkündigng im lithurigschen Sinn zu tun?

Und zum Interpretationsspielraum nur die eine Frage: Homosexualtiät ist Sünde! , aber sich an kleinen Jungs zu vergehen, die in Internaten leben, das ist keine Sünde und gehört zum Nachdenken und Interpretieren?


Selbstverständlich nicht, deswegen wird es auch ganz klar verurteilt! Wo du Recht hast ist, dass selbst der Papst leider etwas inkonsequent in der Intoleranz solcher Vergehen ist.

Halbherzig. Die Verbrechen werden innerhalb der Kriche eher wie eine Ordnungswidrigkeit (Falschparken) behandelt. Es sind nachweislich Täter nur versetzt (verwarnt) aber selten angezeigt und/oder entfernt worden. Und das über Jahrzehnte hinweg. Der jetztige Aufschrei innerhalb der Kirche ist nur dem gesellschaftlichen öffentlichen Druck geschuldet.

Andererseits kannst du dir deinen Sarkasmus gerne sparen. Wie schon mein Vorposter sagte, deine Ahnung über das Thema scheint begrenzt zu sein. Wenn du das Fass aufmachen willst, erwarte ich mir eine gewisse Kenntnis von der Materie.
Wir sind nicht in einer Kneipe, wo man besoffen irgendwelche Sprechblasen absondert.

Stimmt, wir sind aber auch nicht im Gottesdienst 1799, wo alles das was von der Kanzel kommt Gesetz ist.

Und damit mache ich für mich das Thema zu, weil es zu weit vom eigentlichen wegführt.


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