(ZM:) DB treibt Kundschaft ins Internet (Allgemeines Forum)
Blaschke, Sonntag, 16.09.2018, 16:53 (vor 2792 Tagen)
bearbeitet von Blaschke, Sonntag, 16.09.2018, 16:54
Huhu.
Der BERLINER TAGESSPIEGEL berichtet, dass die DB ihre Kundschaft zum Fahrkartenkauf ins Internet treibe - verbunden mit dem üblichen Gejammer, dass die Alten dann ausgegrenzt würden. So weit so langweilig.
Interessant eher die im Artikel genannten Zahlen:
https://m.tagesspiegel.de/wirtschaft/mobilitaet-deutsche-bahn-draengt-ihre-kunden-ins-i...
(...)
Im Frühjahr gab es bundesweit gerade noch 2136 aktive Reisebüros mit DB-Lizenz, 2008 waren es noch 3176. Mehr als 1000 Reiseverkäufer haben seither dem Konzern den Rücken gekehrt, gut 100 allein 2017.
(...)
Allein zwischen 2015 und 2017 stieg der Anteil der digitalen Verkaufskanäle an den Fahrgeldeinnahmen von zuletzt gut acht Milliarden Euro von 32,6 auf 39,4 Prozent. Alle anderen Vertriebswege schrumpfen. Der Anteil der Einnahmen an Automaten sank von 27,5 auf 24,5 Prozent. Die 400 von einst 1000 Reisezentren in Bahnhöfen steuern nur noch 16,2 Prozent der Umsätze bei, 2015 waren es noch 17,9 Prozent. Call- und Abo-Center bringen noch knapp ein Achtel der Ticketeinnahmen. Kleinster Vertriebszweig sind die DB-Agenturen, deren Anteil von 8,8 auf 7,6 Prozent gefallen ist. Der Konzern erwartet, dass sich diese Entwicklung fortsetzt.
(...)
Soweit die genannten Zahlen.
Schöne Grüße von jörg
der mal UP TO DATE ist: neuerdings habe ich den DB NAVIGATOR und habe letztens tatsächlich MEIN ERSTES HANDY-TICKET gebucht. Und bin durchaus ganz angetan davon. Und im Zug funktionierte bei der Kontrolle alles erfreulich tadellos und vor allem schnell. Genial.
Dann erzähl ich dir, wie's in Österreich läuft
J-C, In meiner Welt, Sonntag, 16.09.2018, 16:58 (vor 2792 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von J-C, Sonntag, 16.09.2018, 17:01
Sparschienen im Inland? Nur übers Internet! Vorteilscard? Online für 66€, offline für 99€ Was man außerhalb des Internets noch in den Reisezentren kriegt, wären Sparschienen ins Ausland, Reservierungen und dabei auch Fahrplanauskünfte. Das geht jedoch eben nicht am Automaten. Wenn ich mit dem Sommerticket ins Ausland wollte, ging es dementsprechend ins Reisezentrum, um dort den Auslandsabschnitt zu lösen. Wobei das auch was hat. Somit habe ich eine Reihe formschöner Tickets im Folder samt Fahrplanausdrücke für den Fernverkehr in die meisten Nachbarländer.
Was man dahingegen alles bei der DB so aus dem Automaten herauszaubern kann...
Also kurz gesagt, wenn mir wer sagt, die DB würde die Fahrgäste auf's Internet treiben, dem sag ich, dass da die ÖBB schon erwas weiter sind ;-)
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Nicht nur die DB
Power132, Sonntag, 16.09.2018, 17:01 (vor 2792 Tagen) @ Blaschke
Sieht man doch bei den Banken - ist das gleiche Spiel. Filialnetz wird ausgedünnt und den Kunden bleiben nur OnlineBanking oder weitere Wege zum nächsten Bankautomaten.
(ZM:) DB treibt Kundschaft ins Internet
Ösi, Sonntag, 16.09.2018, 18:37 (vor 2792 Tagen) @ Blaschke
Da hat ein Journalist aus einer Pressemitteilung der Lobbyorganisation der Reisebüros einen Artikel gestrickt.
Ich bin jedenfalls froh, wenn Tickets günstiger werden, weil unnötige Vermittler wegfallen.
(ZM:) DB treibt Kundschaft ins Internet
Breisgau-S-Bahn, Freiburg/Gera, Sonntag, 16.09.2018, 19:20 (vor 2792 Tagen) @ Ösi
Ich bin jedenfalls froh, wenn Tickets günstiger werden, weil unnötige Vermittler wegfallen.
Ich auch. Aber dann soll die Bahn bitteschön auch das komplette Sortiment online anbieten. Nach Jahrzehnten hat man es inzwischen immerhin geschafft, einige Auslandstickets mit BahnCard100 online anzubieten.
--
Für eine DB Lounge in Erfurt!
(ZM:) DB treibt Kundschaft ins Internet
Ösi, Sonntag, 16.09.2018, 20:05 (vor 2792 Tagen) @ Breisgau-S-Bahn
Aber dann soll die Bahn bitteschön auch das komplette Sortiment online anbieten.
Definitiv!
+2
Murrtalbahner, Montag, 17.09.2018, 09:24 (vor 2791 Tagen) @ Ösi
Genau! Ich verstehe ohnehin nicht, warum man sich zwei unterschiedliche Buchungssysteme gönnt. Dass die "Vollversion" technisch nicht geht ist doch Lättagschwätz. Was im Reisezentrum geht, geht auch online.
Meine Theorie dazu.
martarosenberg, Montag, 17.09.2018, 20:05 (vor 2791 Tagen) @ Murrtalbahner
Genau! Ich verstehe ohnehin nicht, warum man sich zwei unterschiedliche Buchungssysteme gönnt. Dass die "Vollversion" technisch nicht geht ist doch Lättagschwätz. Was im Reisezentrum geht, geht auch online.
Meine Theorie:
Es geht halt in der "Vollversion" immernoch einiges, was eigentlich nicht verkauft werden darf bzw. wo gar keine Verbindungen bestehen. Da sollte eine kompetente Person halt dahinterstehen die sich auskennt (in der Praxis leider anders) und weiß, was erlaubt ist und was nicht; was geht und was nicht, etc.
Es scheint nicht so einfach das System so umfassend zu automatisieren, dass zum einen alles, was fahrbar ist und zulässig ist, verkauft werden kann, und andererseits auch nicht mehr.
Dann kommen da noch schwer selbst kontrollierbare Fakten wie Daten anderer Bahnen hinzu, so dass man eben auch nicht alles fahrplanbasiert machen kann -- und da ist dann wieder eine kompetente Person angedacht, die weiß, wie man unabhängig von konkreten Verbindungen Dinge buchen kann.
Und das ist auch gut so!
JumpUp, Montag, 17.09.2018, 10:54 (vor 2791 Tagen) @ Blaschke
In den letzten fünf Jahren wurde die Buchung von Bahnfahrkarten über das Internet immer einfacher:
- Die Tickets mussten plötzlich nicht mehr ausgedruckt werden (früher für mich eine große Hürde, da der Drucker stets defekt gewesen ist)
- DB Online Tickets wurden nach und nach in den meisten europäischen Nachbarländern anerkannt (lediglich Polen scheint hier noch ein großes Problem zu sein
- Das Fahrkartensortiment des Automaten bzw. des Reisezentrum ist zu 95 % online verfügbar. Merkwürdigerweise gibt's einige Aufpreise (Interrail / Nightjet) sowie Fahrradfahrkarten oder 1. Klasse Differenzpreise weiterhin nur im personellen Verkauf. Hoffentlich ändert sich das
- Zur Identifizierung beim Online-Ticket wird mittlerweile fast alles anerkannt (bis vor wenigen Jahren gab es eine exklusive Auswahl von gültigen Identifizierungsmöglichkeiten, insb. für Ausländer problematisch).
- Die Kontrolle im Zug ist sehr schnell - früher dauerte das Scannen noch lange
- In 2018 wurden die wichtigsten (noch nicht alle) Verkehrsverbünde für die Buchung von Online-Tickets hinzugefügt.
- Die Zahlungsmöglichkeiten sind erweitert worden - Gebühren für Kreditkarten wurden eingestellt.
- Online sind für die Buchung acht Sprachen wählbar.
- Der DB Navigator wird ständig aktualisiert und hat mittlerweile ein ähnliches Sortiment wie der Onlineverkauf auf bahn.de.
-> Worauf ich hinaus möchte:
Bahnfahrkarten online bzw. per App am Handy buchen ist so einfach wie nie, selbst Verbundfahrkarten gibt's problemlos online zu buchen. Erst gestern buchte ich zahlreiche Fahrkarten für einen Ausflug in die Pfalz, der Buchungsvorgang dauerte mit Verbindungssuche jeweils unter einer Minute - extrem gut!
Es besteht somit keinerlei Notwendigkeit mehr, sich im Reisezentrum anzustellen um dort eine Fahrkarte ausgedruckt zu bekommen und dann womöglich noch lange zu warten. Meine letzte Wartezeit Dienstag Vormittags im RZ Frankfurt Hbf betruf satte 35 Minuten. Ich benötigte Auslandsreservierungen (Interrail), welche online nicht verfügbar sind. Zukünftig werde ich wieder bei den bekannten Auslandsagenturen (Gleisnost / Schöneberg etc.) buchen, da das Bedienerlebnis am Schalter und aller Kanone gewesen ist. Das Personal ist für komplizierte Sachverhalte zu schlecht geschult und wollte mich bei jeder Auslandsreservierung mit "besorgen Sie sich das vor Ort, das geht bei uns nicht" abspeisen. Von Beratung keine Spur :(
Smartphones sind heutzutage für jedermann erschwinglich, leicht zu bedienen - selbst meine 80-jährige Oma kann whatsapp bedienen und ihr ebenso alter Freund bucht alle Bahn- und Flugtickets am Handy. Ich freue mich explizit über die digitale Entwicklung und sehe keine Notwendigkeit, dass Reisezentren weiterhin so präsent vor Ort geöffnet sind. Und wenn es wirklich jemand in seiner Fähigkeit nicht schafft, online Tickets zu buchen, gibt es immer noch die zahlreichen Fahrkartenautomaten sowie Freunde / Verwandte, die bei der Einrichtung des Smartphones behilflich sind. Der klassische Verkauf am Schalter (Schweden macht es vor, im gesamten Land gibt es nur noch drei Reisezentren) hat m. E. nach keine Zukunft mehr.
Und das ist auch gut so!
heinz11, Montag, 17.09.2018, 11:13 (vor 2791 Tagen) @ JumpUp
Smartphones sind heutzutage für jedermann erschwinglich, leicht zu bedienen - selbst meine 80-jährige Oma kann whatsapp bedienen und ihr ebenso alter Freund bucht alle Bahn- und Flugtickets am Handy. Ich freue mich explizit über die digitale Entwicklung und sehe keine Notwendigkeit, dass Reisezentren weiterhin so präsent vor Ort geöffnet sind. Und wenn es wirklich jemand in seiner Fähigkeit nicht schafft, online Tickets zu buchen, gibt es immer noch die zahlreichen Fahrkartenautomaten sowie Freunde / Verwandte, die bei der Einrichtung des Smartphones behilflich sind. Der klassische Verkauf am Schalter (Schweden macht es vor, im gesamten Land gibt es nur noch drei Reisezentren) hat m. E. nach keine Zukunft mehr.
Dias sehe ich nicht so. Zum einen gibt es Menschen, die Ihr Ticket im RZ kaufen wollen. Zum anderen, wenn der Automat oder das Handy nicht funktionieren, kannst Du den Automaten zerlegen oder Dein Smartphone auf die Schienen legen.
Und das ist auch gut so!
JumpUp, Montag, 17.09.2018, 11:32 (vor 2791 Tagen) @ heinz11
Smartphones sind heutzutage für jedermann erschwinglich, leicht zu bedienen - selbst meine 80-jährige Oma kann whatsapp bedienen und ihr ebenso alter Freund bucht alle Bahn- und Flugtickets am Handy. Ich freue mich explizit über die digitale Entwicklung und sehe keine Notwendigkeit, dass Reisezentren weiterhin so präsent vor Ort geöffnet sind. Und wenn es wirklich jemand in seiner Fähigkeit nicht schafft, online Tickets zu buchen, gibt es immer noch die zahlreichen Fahrkartenautomaten sowie Freunde / Verwandte, die bei der Einrichtung des Smartphones behilflich sind. Der klassische Verkauf am Schalter (Schweden macht es vor, im gesamten Land gibt es nur noch drei Reisezentren) hat m. E. nach keine Zukunft mehr.
Dias sehe ich nicht so. Zum einen gibt es Menschen, die Ihr Ticket im RZ kaufen wollen. Zum anderen, wenn der Automat oder das Handy nicht funktionieren, kannst Du den Automaten zerlegen oder Dein Smartphone auf die Schienen legen.
Wer das unbedingt möchte - merkwürdige Begründung.... Wenn das Reisezentrum geschlossen ist gibt's ja auch keine Fahrkarten und man muss zum Automat. Habe ja deutlich erläutert, weshalb es gar keinen rationalen Grund gibt überhaupt den Wunsch nach Fahrkartenkauf zu haben - [Wegen des Service? Hahaha]
Außerdem: Ist der Automat defekt gibt's Fahrkarten beim Zugbegleiter. Ist das Handy defekt kann man am Automaten buchen, bzw. mit einer FN die Fahrkarte im Nachhinein zeigen.
Und das ist auch gut so!
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 17.09.2018, 11:44 (vor 2791 Tagen) @ JumpUp
- Die Tickets mussten plötzlich nicht mehr ausgedruckt werden (früher für mich eine große Hürde, da der Drucker stets defekt gewesen ist)
Einzelschicksal. Mein alter Laserjet 6p hat immer funktioniert. Letztlich ist er nur außer Dienst gegangen, weil mir mein Farbtintenkleckser den Geist aufgegeben hat und ich ihn durch einen Farblaser ersetzt habe. Zwei Laser brauche ich dann doch nicht.
- Das Fahrkartensortiment des Automaten bzw. des Reisezentrum ist zu 95 % online verfügbar. Merkwürdigerweise gibt's einige Aufpreise (Interrail / Nightjet) sowie Fahrradfahrkarten oder 1. Klasse Differenzpreise weiterhin nur im personellen Verkauf. Hoffentlich ändert sich das
Das ist wirklich merkwürdig.
- Zur Identifizierung beim Online-Ticket wird mittlerweile fast alles anerkannt (bis vor wenigen Jahren gab es eine exklusive Auswahl von gültigen Identifizierungsmöglichkeiten, insb. für Ausländer problematisch).
In den letzten sechs Jahren wurde ich nicht ein einziges Mal nach einer über die BahnCard hinaus gehenden "Identifizierung" gefragt.
- Die Kontrolle im Zug ist sehr schnell - früher dauerte das Scannen noch lange
Haha. Erst gestern wieder erlebt.
- Zugchefin kommt und bittet um die Fahrkarten
- Ich zücke mein Smartphone, öffne den Aztec-Code, tippe das Display an, um die Helligkeit zu erhöhen
- Zugchefin startet die richtige Funktion an ihrem Gerät
- Gerät der Zugchefin ist bereit, mein Handy ist mittlerweile wieder dunkler
- Ich tippe wieder aufs Display, in dem Moment versucht das Gerät der Zugchefin zu scannen, was dank Finger im Bild schief geht
Letzlich ging das gut ne Minute hin und her, bis die Geräte mal gleichzeitig hell und lesebereit waren. Grandioses Schauspiel.
- Die Zahlungsmöglichkeiten sind erweitert worden - Gebühren für Kreditkarten wurden eingestellt.
Letzteres gefällt mir ungemein.
-> Worauf ich hinaus möchte:
Bahnfahrkarten online bzw. per App am Handy buchen ist so einfach wie nie, selbst Verbundfahrkarten gibt's problemlos online zu buchen. Erst gestern buchte ich zahlreiche Fahrkarten für einen Ausflug in die Pfalz, der Buchungsvorgang dauerte mit Verbindungssuche jeweils unter einer Minute - extrem gut!
Trotzdem biste immer von der Technik abhängig. Erst Anfang des Jahres verließ mich mein Handy, als ich nach der Rückkehr aus den USA auf meine deutsche SIM zurück wechseln wollte. Blieb beim Einschalten im Bootloop und ließ sich nicht mehr reaktivieren. Auch leere Akkus sind immer ein beliebtes Problem, das mit Papier nicht auftreten kann.
Es besteht somit keinerlei Notwendigkeit mehr, sich im Reisezentrum anzustellen um dort eine Fahrkarte ausgedruckt zu bekommen und dann womöglich noch lange zu warten. Meine letzte Wartezeit Dienstag Vormittags im RZ Frankfurt Hbf betruf satte 35 Minuten.
Meine letzte Wartezeit an einem Wochennachmittag im vollen RZ Frankfurt Hbf betrug satte 35 Sekunden. So what?
Von diesem Digitaltralala nicht begeisterte Grüße
der Colaholiker
PS: Ähnliches Szenario beim Boarding für meinen letzten Flug gen USA. Alle vor mir in meiner Boardinggruppe hatten ihre Bordkarte auf dem Handy. Und während sie noch herumpiddelten, das Handy zu entsperren und den Code anzuzeigen, bin ich mit ausgedruckter Bordkarte fröhlich grinsend eingestiegen.
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JumpUp, Montag, 17.09.2018, 12:04 (vor 2791 Tagen) @ Colaholiker
Von diesem Digitaltralala nicht begeisterte Grüße
der Colaholiker
Hmmm.... Du hast ein Online-Ticket gekauft, bzw. neuerdings ein "Digitales Ticket"....
Ob Du das jetzt druckst oder auf dem Handy vorzeigst, Geschmackssache - mir ist letzteres lieber. Es freu mich jedoch, dass Du (wie ich es als selbstverständlich ansehe) Dein Ticket online gekauft hast und eben dafür nicht ins Reisezentrum gegangen bist. Dies stützt ja meine These, dass Reisezentren so ihre Daseinsberechtigung verlieren :)
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Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 17.09.2018, 12:19 (vor 2791 Tagen) @ JumpUp
Ob Du das jetzt druckst oder auf dem Handy vorzeigst, Geschmackssache - mir ist letzteres lieber. Es freu mich jedoch, dass Du (wie ich es als selbstverständlich ansehe) Dein Ticket online gekauft hast und eben dafür nicht ins Reisezentrum gegangen bist. Dies stützt ja meine These, dass Reisezentren so ihre Daseinsberechtigung verlieren :)
Naja, die Entscheidung zur Reise fiel außerhalb der Öffnungszeiten der RZ. Und da man ja mit späterer Buchung ggfs. noch mehr bezahlt, als ohnehin schon (ich vermisse die günstigen Kontingente auf meiner Strecke), war das die einzige Möglichkeit. Automat gibt es da weit und breit keinen, der DB-Karten verkaufen könnte.
Es aus "notgedrungen" bezeichnende Grüße
der Colaholiker
--
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JumpUp, Montag, 17.09.2018, 12:26 (vor 2791 Tagen) @ Colaholiker
Ob Du das jetzt druckst oder auf dem Handy vorzeigst, Geschmackssache - mir ist letzteres lieber. Es freu mich jedoch, dass Du (wie ich es als selbstverständlich ansehe) Dein Ticket online gekauft hast und eben dafür nicht ins Reisezentrum gegangen bist. Dies stützt ja meine These, dass Reisezentren so ihre Daseinsberechtigung verlieren :)
Naja, die Entscheidung zur Reise fiel außerhalb der Öffnungszeiten der RZ. Und da man ja mit späterer Buchung ggfs. noch mehr bezahlt, als ohnehin schon (ich vermisse die günstigen Kontingente auf meiner Strecke), war das die einzige Möglichkeit. Automat gibt es da weit und breit keinen, der DB-Karten verkaufen könnte.Es aus "notgedrungen" bezeichnende Grüße
der Colaholiker
Interessant....
Und aus welchen Gründen wärst Du jetzt für die genannte Reise ins Reisezentrum gegangen?
Die Buchung online lief ja (so wie ich das verstehe) unproblematisch und ist in wenigen Sekunden mit dem Laptop von der Couch aus durchzuführen.
Welchen (und das meine ich ganz ohne Unterton) rationalen Grund hättest Du nun, für diese Fahrt eine Buchung im Reisezentrum vorzunehmen, als Alternative zur Buchung am PC mit direktem Ausdrucken der Tickets?
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Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 17.09.2018, 12:58 (vor 2791 Tagen) @ JumpUp
Und aus welchen Gründen wärst Du jetzt für die genannte Reise ins Reisezentrum gegangen?
Weil's geht? ;-)
Die Buchung online lief ja (so wie ich das verstehe) unproblematisch und ist in wenigen Sekunden mit dem Laptop von der Couch aus durchzuführen.
Ersetze Laptop durch Smartphone. Auf meinem Netbook macht bahn.de keinen Spaß.
Welchen (und das meine ich ganz ohne Unterton) rationalen Grund hättest Du nun, für diese Fahrt eine Buchung im Reisezentrum vorzunehmen, als Alternative zur Buchung am PC mit direktem Ausdrucken der Tickets?
- praktischeres Fahrkartenformat (A4 ist unhandlich)
- ich spare mir das Geld für den Ausdruck, Toner ist teuer.
Das als Grund ausreichend sehende Grüße
der Colaholiker
--
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Teurer als deine Zeit ?
Höllentalbahn, Montag, 17.09.2018, 13:00 (vor 2791 Tagen) @ Colaholiker
- kein Text -
Teurer als deine Zeit ?
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 17.09.2018, 13:10 (vor 2791 Tagen) @ Höllentalbahn
Wie ich anderenbeitrags schrieb, war meine Wartezeit im RZ zuletzt im Bereich weniger Sekunden. Die eigentliche Fahrkartenbuchung dauert nicht länger als online. Zumal ich dank der chronischen Verspätung des Zuges, mit dem ich von der Arbeit komme, und des knappen, dadurch meist platzenden Anschlusses zu meiner Straßenbahn ohnehin meist Zeit am Bahnhof totzuschlagen habe.
Die Zeit daher mit exakt 0* ansetzen könnende Grüße
der Colaholiker
*) für alle, die nicht selbständig sind, ist es ohnehin eine Milchmädchenrechnung. Egal was ich in meiner Freizeit mache, es bringt mir kein Geld ein. Also von daher kostet mich die Zeit nix. Ob man sie lieber mit anderen, möglicherweise angenehmeren Dingen verbringen würde, steht auf einem anderen Blatt.
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musicus, Montag, 17.09.2018, 14:00 (vor 2791 Tagen) @ Colaholiker
Und aus welchen Gründen wärst Du jetzt für die genannte Reise ins Reisezentrum gegangen?
Weil's geht? ;-)
Das sind also die Kunden wegen derer man eine "fast lane" überhaupt erst einführt...
Auf meinem Netbook macht bahn.de keinen Spaß.
bahn.de kann Spaß machen?^^
Welchen (und das meine ich ganz ohne Unterton) rationalen Grund hättest Du nun, für diese Fahrt eine Buchung im Reisezentrum vorzunehmen, als Alternative zur Buchung am PC mit direktem Ausdrucken der Tickets?
- praktischeres Fahrkartenformat (A4 ist unhandlich)
A4 kann man falten. Automatentickets haben - davon abgesehen - noch deutlich praktischeres Format als RZ-Fahrkarten.
- ich spare mir das Geld für den Ausdruck, Toner ist teuer.
Na, auf die Rechnung bin ich aber gespannt... Wie viele Fahrscheine nutzt du überhaupt jährlich und wie hohe Tonerkosten für OT hast/hättest du p.a.? Welche hehren Anlässe sind deinen schwarzen Goldstaub überhaupt wert?
Das als Grund ausreichend sehende Grüße
Sei dir zugestanden - als "rational" lass' ich mir das dennoch nicht andrehen.
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Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 17.09.2018, 14:30 (vor 2791 Tagen) @ musicus
Das sind also die Kunden wegen derer man eine "fast lane" überhaupt erst einführt...
Und? Empfindest Du das als schlimm?
Auf meinem Netbook macht bahn.de keinen Spaß.
bahn.de kann Spaß machen?^^
Im übertragenen Sinne. Leider scheint die Javascript-Engine in heutigen Browsern tierisch ineffizient zu sein, sodaß Seiten, die regen Gebrauch davon machen, auf meinem Netbook (da wird der Name schon leicht lächerlich) extrem lahm sind.
A4 kann man falten.
Aber Achtung, nicht da, wo der Aztekencode ist! Sonst klappt der Scanner nicht mehr!
Automatentickets haben - davon abgesehen - noch deutlich praktischeres Format als RZ-Fahrkarten.
Ja, sind aber Thermopapier. Mag ich aufgrund der Haptik nicht und ins Altpapier werfen darf man sie auch nicht. Außerdem gebe ich nicht gerne meine Kreditkarten-PIN ein, wenn hinter mir die Leute dicht an dicht stehen, und das tun sie am hiesigen Hbf zu den Zeiten wenn ich dort vorbei komme, vor allen Automaten.
Na, auf die Rechnung bin ich aber gespannt... Wie viele Fahrscheine nutzt du überhaupt jährlich und wie hohe Tonerkosten für OT hast/hättest du p.a.? Welche hehren Anlässe sind deinen schwarzen Goldstaub überhaupt wert?
Noch hat er die erste Kartusche drin. Aber ein kurzer Blick bei Amazon ergibt, daß die originale Kartusche für schwarz (Farbdruck kann man ja dafür deaktivieren) etwas über 80€ kostet. Gefühlt sinkt die Anzeige der Füllung bei jeder gedruckten Seite, mangels Feinwaage (seit ich keine Drogen mehr nehme, habe ich so etwas nicht mehr :-P) kann ich nicht genau sagen, wie viel Toner drauf geht. Allerdings ist der rapide sinkende Tonerstand schon alarmierend. Von etlichen tausend Seiten bin ich da stark entfernt, noch habe ich die Papierschublade (~200 Seiten) nicht nachladen müssen, aber der Stand ist schon auf deutlich unter 50% gesunken.
Sei dir zugestanden - als "rational" lass' ich mir das dennoch nicht andrehen.
Dich da zum Glück nicht als Maßstab sehende Grüße
der Colaholiker
--
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musicus, Montag, 17.09.2018, 16:46 (vor 2791 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von musicus, Montag, 17.09.2018, 16:46
Das sind also die Kunden wegen derer man eine "fast lane" überhaupt erst einführt...
Und? Empfindest Du das als schlimm?
Nö. Bin weder Fan der fast lane noch (wenn's vermeidbar ist) im Reisezentrum anzutreffen.
A4 kann man falten.
Aber Achtung, nicht da, wo der Aztekencode ist!
...und das fällt dir nun soo schwer?^^
Automatentickets haben - davon abgesehen - noch deutlich praktischeres Format als RZ-Fahrkarten.
Mag ich aufgrund der Haptik nicht
Es wird immer rationaler... ;-)
Na, auf die Rechnung bin ich aber gespannt... Wie viele Fahrscheine nutzt du überhaupt jährlich und wie hohe Tonerkosten für OT hast/hättest du p.a.?
Noch hat er die erste Kartusche drin.
Sind ja ganz präzise Werte. Danke.
Sei dir zugestanden - als "rational" lass' ich mir das dennoch nicht andrehen.
Dich da zum Glück nicht als Maßstab sehende Grüße
Macht ja nix - "Haptik" und "nicht gerne Kreditkarte" sind ja ganz maßstabsfreie subjektive Einzelmeinungen. Nach wie vor berechtigt, nach wie vor nicht rational.
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JumpUp, Montag, 17.09.2018, 17:03 (vor 2791 Tagen) @ musicus
Das sind also die Kunden wegen derer man eine "fast lane" überhaupt erst einführt...
Und? Empfindest Du das als schlimm?
Nö. Bin weder Fan der fast lane noch (wenn's vermeidbar ist) im Reisezentrum anzutreffen.
A4 kann man falten.
Aber Achtung, nicht da, wo der Aztekencode ist!
...und das fällt dir nun soo schwer?^^
Automatentickets haben - davon abgesehen - noch deutlich praktischeres Format als RZ-Fahrkarten.
Mag ich aufgrund der Haptik nicht
Es wird immer rationaler... ;-)
Na, auf die Rechnung bin ich aber gespannt... Wie viele Fahrscheine nutzt du überhaupt jährlich und wie hohe Tonerkosten für OT hast/hättest du p.a.?
Noch hat er die erste Kartusche drin.
Sind ja ganz präzise Werte. Danke.
Sei dir zugestanden - als "rational" lass' ich mir das dennoch nicht andrehen.
Dich da zum Glück nicht als Maßstab sehende Grüße
Macht ja nix - "Haptik" und "nicht gerne Kreditkarte" sind ja ganz maßstabsfreie subjektive Einzelmeinungen. Nach wie vor berechtigt, nach wie vor nicht rational.
Wenn man am Drucker sparen möchte - sollte man es so machen, wie der User "JumpUp", Ticket in der App. Den Strom fürs Handy gibt's ja kostenfrei in den Steckdosen des ICE :)
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Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 18.09.2018, 08:24 (vor 2790 Tagen) @ musicus
Nö. Bin weder Fan der fast lane noch (wenn's vermeidbar ist) im Reisezentrum anzutreffen.
Gut.
Aber Achtung, nicht da, wo der Aztekencode ist!
...und das fällt dir nun soo schwer?^^
Normalpapier neigt ohnehin dazu, zu knittern. Eine RZ-Fahrkarte falte ich einmal in der Mitte, dann kann ich sie ins Portemonnaie stecken. Den Selbstdruckkram muß man erst mal dritteln (wie einen Brief im Umschlag), und dann nochmal in der Mitte falten. 6 Lagen Papier aufeinander. Handlich geht anders.
Es wird immer rationaler... ;-)
Ich bin dem Schöpfer so dankbar, daß er Dich auserkoren hat, dafür Maßstäbe zu definieren.
Sind ja ganz präzise Werte. Danke.
Wenn Du es genauer wissen willst, beschafe mir die Technik, die notwendig ist, um das genauer zu analysieren. Wenn Du so weit bist, melde Dich bitte wieder hier.
Macht ja nix - "Haptik" und "nicht gerne Kreditkarte" sind ja ganz maßstabsfreie subjektive Einzelmeinungen. Nach wie vor berechtigt, nach wie vor nicht rational.
"Nicht gerne Kreditkarte" ist noch nicht mal richtig. Ich zahle gerne, eigentlich wo immer möglich, mit Kreditkarte. Es geht nur um die Eingabe der PIN, wenn die Leute hinten einem schon so dicht auf der Pelle stehen, daß man ihren meist üblen Atem im Nacken spürt. Im RZ, insbesondere seit es dort Wartenummern gibt, hat man in der Regel niemanden direkt hinter sich stehen.
Aber wie gesagt, ich bin dem Schöpfer so dankbar...
Unendlich dankbare Grüße
der Colaholiker
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+1
heinz11, Dienstag, 18.09.2018, 09:13 (vor 2790 Tagen) @ Colaholiker
- kein Text -
Au backe ...
Blaschke, Montag, 17.09.2018, 13:20 (vor 2791 Tagen) @ Colaholiker
Tach.
- Die Kontrolle im Zug ist sehr schnell - früher dauerte das Scannen noch lange
Haha. Erst gestern wieder erlebt.
- Zugchefin kommt und bittet um die Fahrkarten
- Ich zücke mein Smartphone, öffne den Aztec-Code, tippe das Display an, um die Helligkeit zu erhöhen
- Zugchefin startet die richtige Funktion an ihrem Gerät
- Gerät der Zugchefin ist bereit, mein Handy ist mittlerweile wieder dunkler
- Ich tippe wieder aufs Display, in dem Moment versucht das Gerät der Zugchefin zu scannen, was dank Finger im Bild schief gehtLetzlich ging das gut ne Minute hin und her, bis die Geräte mal gleichzeitig hell und lesebereit waren. Grandioses Schauspiel.
Wenn auf beiden Seiten Künstler am Werk sind, wird's natürlich nichts.
Aber demnächst gibt's noch eine Richtlinie und ein Erklärbär-Video, wie man sowas richtig macht.
Die von und bei mir erlebten Kontrollen funzten wunderbar zügig und problemlos. Man muss natürlich mit der Technik umgehen können. Was im deutlich überwiegenden Bereich bei Kundschaft und Mitarbeitern klappt.
Schöne Grüße von jörg
Dann erklär mir mal...
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 17.09.2018, 13:24 (vor 2791 Tagen) @ Blaschke
Wenn auf beiden Seiten Künstler am Werk sind, wird's natürlich nichts.
Aber demnächst gibt's noch eine Richtlinie und ein Erklärbär-Video, wie man sowas richtig macht.
...was, außer Display antippen, man da als Fahrgast noch machen kann. Wenn das Zub-Gerät zu langsam ist und der Timeout im Navigator zu kurz?
Dir die Überheblichkeit dort, wo sie hingehört, hinsteckende Grüße
der Colaholiker
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Dann erklär mir mal...
J-C, In meiner Welt, Montag, 17.09.2018, 14:01 (vor 2791 Tagen) @ Colaholiker
Die Einstellungen des Handys sollten die Lösung sein, sollte es wirklich ein Problem sein.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Dann erklär mir mal...
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 17.09.2018, 14:22 (vor 2791 Tagen) @ J-C
Die Einstellungen des Handys sollten die Lösung sein, sollte es wirklich ein Problem sein.
Welche? Den "Hell-Timeout" im DB Navigator kann man nicht verstellen.
Die Displayhelligkeit dauerhaft hochzudrehen ist auch keine Alternative. Brennt in den Augen und der Akku ist zu schnell leer.
Lösung statt Schwurbel erbittende Grüße
der Colaholiker
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Dann erklär mir mal...
J-C, In meiner Welt, Montag, 17.09.2018, 14:29 (vor 2791 Tagen) @ Colaholiker
Hängt vom Gerät ab. Ich habe beispielsweise meinen Timeout bis der Bildschirm sich ausschaltet, auf 5 Minuten gesetzt. Sofern mein Gerät nicht im Stromsparmodus ist, bleibt der Bildstirm konstant hell.
Kann bei dir halt anders sein.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Dann erklär mir mal...
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 17.09.2018, 14:34 (vor 2791 Tagen) @ J-C
Hängt vom Gerät ab.
Galaxy S7. Als Restposten Anfang des Jahres günstig geschossen.
Ich habe beispielsweise meinen Timeout bis der Bildschirm sich ausschaltet, auf 5 Minuten gesetzt. Sofern mein Gerät nicht im Stromsparmodus ist, bleibt der Bildstirm konstant hell.
Ich muß irgendwie übern Tag kommen, auf der Arbeit darf ich nicht laden (Ladegerät = selbst mitgebrachtes Elektrogerät = verboten), in den von mir genutzten Zügen gibt es keine Steckdosen. Powerbank rumschleppen ist nervig, zumal ich dann nachts zwei Geräte laden müßte.
Kann bei dir halt anders sein.
Wird nach wenigen Sekunden ohne Berührung dunkler (habe dafür keine Einstellung gefunden), nach 30 Sekunden Inaktivität geht's aus.
Meine normale Nutzungshelligkeit als zu dunkel für den Ticketscanner erlebende Grüße
der Colaholiker
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Im Internet gefunden
J-C, In meiner Welt, Montag, 17.09.2018, 14:39 (vor 2791 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von J-C, Montag, 17.09.2018, 14:40
Auf dem Samsung Galaxy S7 gibt es die Möglichkeit die Zeit zu verändern, nach welcher das Display automatisch ausgeschaltet wird. Dies ist die so genannte Display Time-Out-Zeit. Ist Ihnen diese Zeit zu kurz oder zu lange, dann hilft euch dieser Artikel hier weiter, den Display Timeout zu ändern.
Navigieren Sie dazu auf dem Samsung Galaxy S7 wie folgt: Menü --> Einstellungen --> Anzeige In diesem Untermenü von Android Marshmallow sehen Sie jetzt die folgende Option: „Bildschirm-Timeout“ Tippen Sie den Eintrag an und Sie haben anschließend die Wahl die Zeit bis zur automatischen Deaktivierung des Displays zu ändern
30 Sekunden Timeout sind ganz allgemein nicht gerade praktikabel, wie ich finde...
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Im Internet gefunden
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 17.09.2018, 15:08 (vor 2791 Tagen) @ J-C
Das ist der 30-Sekunden-Timeout, von dem ich schrieb. Der ist gant beabsichtigt so eingestellt.
30 Sekunden Timeout sind ganz allgemein nicht gerade praktikabel, wie ich finde...
Wieso? Entweder ich nutze mein Handy aktiv, dann tippe ich in Abständen < 30 Sekunden auf dem Display herum, oder ich nutze es nicht, dann braucht das Display auch nicht eingeschaltet zu sein.
Anders als am PC liest man ja nicht 30 Sekunden oder mehr an einem Text auf dem kleinen Display ohne zu scrollen.
Der nicht einstellbare Timeout sind die 5 Sekunden nach dem Antippen des Aztec-Codes im DB Navigator, innerhalb derer das Handy von "ich brenne Dir die Augen weg" voller Beleuchtung wieder auf die eingestellte Helligkeit schaltet.
Längere Timeouts für "Display off" als sinnlos empfindende Grüße
der Colaholiker
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Achso
J-C, In meiner Welt, Montag, 17.09.2018, 21:14 (vor 2791 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von J-C, Montag, 17.09.2018, 21:17
Also ich würde einfach das Ding hinhalten wenn der Zugbegleiter vorbekommt. Das Gerät braucht weniger als 5 Sekunden zum Scannen... wobei es sein könnte, dass das iPad mini, das die ÖBB-Mitarbeiter nutzen, da besser ist.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Achso
JeDi, überall und nirgendwo, Montag, 17.09.2018, 21:54 (vor 2791 Tagen) @ J-C
Trotzdem stellt der DB Navigator das Handy nur ca. 5 Sekunden scanoptimal ein. Was ist dein ergoogelter Workaround dafür?
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Weg mit dem 4744!
Achso
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 18.09.2018, 08:19 (vor 2790 Tagen) @ JeDi
Trotzdem stellt der DB Navigator das Handy nur ca. 5 Sekunden scanoptimal ein. Was ist dein ergoogelter Workaround dafür?
Zumal ich das Gefühl habe, das Zugpersonal muß auf dem Kontrollgerät immer erst die Scanfunktion starten, was deutlich länger als die 5 Sekunden, die das Handy hell bleibt, dauert.
Auch wenn gedruckte Papiertickets gescannt werden müssen, dauert es meist einige Touchscreendrücke und Wartezeiten, bevor der Scanner überhaupt das Licht anknipst.
Vielleicht einfach zu schnell seiende Grüße
der Colaholiker
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Achso
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 18.09.2018, 10:15 (vor 2790 Tagen) @ JeDi
Das Problem am besten vermeiden, indem man bei der Kontrolle das Ding gleich hinhält und scannen lässt. Das funktioniert bei 99% der Fahrgäste reibungslos.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Achso
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 18.09.2018, 10:41 (vor 2790 Tagen) @ J-C
Das Problem am besten vermeiden, indem man bei der Kontrolle das Ding gleich hinhält und scannen lässt. Das funktioniert bei 99% der Fahrgäste reibungslos.
Was nützt es, wenn das Ticket scanbereit ist, der Scanner aber nicht?
Siehe hier.
Dir mal eine Fahrt in einem DB-Zug empfehlende Grüße
der Colaholiker
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Achso
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 18.09.2018, 10:48 (vor 2790 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von J-C, Dienstag, 18.09.2018, 10:48
Dann musst du halt dein Ticket hinhalten, nachdem der Mitarbeiter den Scanner anhat. Wobei ich mich frage, wieso er den Scanner nicht einfach anlässt.
Kann aber auch wohl sein, dass das MT der DB einem iPad (ÖBB) oder Smartphone (SBB) unterlegen ist:-p
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Das geht auch normalerweise mit S7 schnell
Höllentalbahn, Dienstag, 18.09.2018, 15:24 (vor 2790 Tagen) @ J-C
Benutze das gleiche Handy wie der Colaholiker, hatte aber noch nie Probleme mit der automatischen Helligkeit und scannen.
Mfg Höllentalbahn
Das geht auch normalerweise mit S7 schnell
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 19.09.2018, 07:54 (vor 2789 Tagen) @ Höllentalbahn
Benutze das gleiche Handy wie der Colaholiker, hatte aber noch nie Probleme mit der automatischen Helligkeit und scannen.
Vielleicht wartest Du, bis das Zugpersonal den Scanner hin hält und zeigst erst dann den leuchtenden Azteken? Ich verstehe jedenfalls nie, wieso ein Gerät, dessen Zweck die Kontrolle von Fahrscheinen ist, imme erst Bedenkzeit braucht, bis es seine Aufgabe durchführen kann...
Das elend langsame Auslesen der RMV E-Tickets, um die man ja nicht mehr drumherum kommt viel schlimmer findende Grüße
der Colaholiker
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Hab's grade mit iPhone SE probiert
J-C, In meiner Welt, Samstag, 06.10.2018, 14:44 (vor 2772 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von J-C, Samstag, 06.10.2018, 14:45
Fakt 1: Die Bildschirmhelligkeit war weniger als die Hälfte, also nicht extra grell oder so.
Fakt 2: Ich habe schon recht lange das Ticket geladen, es war immerhin das erste Mal, dass mein Ticket gescannt würde, da ist man natürlich etwas extra pünktlich.
Fakt 3: Das Ticket war innerhalb von paar Sekunden gescannt und kontrolliert. Ich behaupte sogar, es ist schneller als mit Knipsen.
Aber vielleicht liegt's daran, dass die ÖBB zum Scannen ein iPad mini verwenden ;-)
Als Vielfahrer hab ich mich jetzt dazu entschieden, auf Onlinetickets umzusteigen, es spart einfach eine Menge an Papier und man kriegt auch eher die Sparschienen.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Hab's grade mit iPhone SE probiert
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 08.10.2018, 08:17 (vor 2770 Tagen) @ J-C
Fakt 1: Die Bildschirmhelligkeit war weniger als die Hälfte, also nicht extra grell oder so.
Derartige Vergleiche sind relativ witzlos, "50%" auf dem Helligkeitsregler sind bei Telefonen gleichen Modells halbwegs die gleiche Helligkeit. Telefone unterschiedlicher Modelle oder gar unterschiedlicher Hersteller interpretieren das aber in völlig unterschiedliche Helligkeitswerte.
Auch dürfte es einen Unterschied machen, ob es ein aktiv leuchtendes OLED ist oder ein LCD, welches die Hintergrundbeleuchtung verdunkelt.
Wenn ich jetzt sage, daß mein S7 auf augen- und akkufreundliche "10%" eingestellt ist, und nur in der prallen Sonne automatisch hochdreht, weißt du ja auch nicht, wie hell das ist, oder? ;-)
Kein Obst mit rausgeschnittener fauler Stelle besitzende Grüße
der Colaholiker
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+1
J-C, In meiner Welt, Montag, 17.09.2018, 13:58 (vor 2791 Tagen) @ Blaschke
In aller Regel ist das Ticket in paar Sekunden gescannt, also in der Hinsicht glaub ich wirklich, dass es schon eine Kunst ist, das so sehr zu verzögern...
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Bei Airlines und im Fernbus - nur online?
JumpUp, Montag, 17.09.2018, 12:06 (vor 2791 Tagen) @ Blaschke
Bei Airlines und im Fernbus ist es ganz selbstverständlich,
dass man sein Ticket online bzw. per App bucht. Während in meinem Bekanntenkreis einige Personen ins Reisezentrum für DB-Fahrkarten gehen, ist mir tatsächlich niemand bekannt, der für Fernbusreisen oder für Flüge den Verkauf über eine Agentur / Reisezentrum nutzt.
Ich muss sogar soweit gehen und ehrlich fragen: Wo und wie kann man heutzutage denn Flüge oder Fernbusse im personenbedienten Verkauf buchen? Ist dies aufpreisefrei und unkompliziert überhaupt noch möglich? Wie hoch ist denn die Quote des Onlinevertriebs bei Flixbus?
Bei Airlines und im Fernbus - nur online?
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 17.09.2018, 12:22 (vor 2791 Tagen) @ JumpUp
ist mir tatsächlich niemand bekannt, der für Fernbusreisen oder für Flüge den Verkauf über eine Agentur / Reisezentrum nutzt.
Hallöööösche! Ich habe meine letzten Flugtickets über's Reisebüro gebucht. Zum gleichen Preis wie bei der Fluggesellschaft online. Der Kontakt zwischen dem Reisebüro und mir lief zwar online (E-Mail), hätte aber auch genauso gut telefonisch (wobei, zählt das bei VoIP auch als online?) laufen können.
Hintergrund hierbei war ganz einfach, daß es sich um einen dienstlichen Flug handelte, und das Reisebüro direkt meinem Arbeitgeber den Flug berechnen kann. Online hätte ich den Preis mit meiner privaten Kreditkarte vorstrecken und anschließend wochenlang auf Erstattung warten müssen.
Meine Kreuzfahrten übrigens auch ausschließlich beim Reisebüro (telefonisch) buchende Grüße
der Colaholiker
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Bei Airlines und im Fernbus - nur online?
RhBDirk, Montag, 17.09.2018, 14:10 (vor 2791 Tagen) @ JumpUp
Bei Airlines und im Fernbus ist es ganz selbstverständlich,
dass man sein Ticket online bzw. per App bucht. Während in meinem Bekanntenkreis einige Personen ins Reisezentrum für DB-Fahrkarten gehen, ist mir tatsächlich niemand bekannt, der für Fernbusreisen oder für Flüge den Verkauf über eine Agentur / Reisezentrum nutzt.Ich muss sogar soweit gehen und ehrlich fragen: Wo und wie kann man heutzutage denn Flüge oder Fernbusse im personenbedienten Verkauf buchen? Ist dies aufpreisefrei und unkompliziert überhaupt noch möglich? Wie hoch ist denn die Quote des Onlinevertriebs bei Flixbus?
Meine Maltatour habe ich auch im Reisebüro gebucht. Inklusive Flug.
Als Ticket gabs nur einen Code. Der war nachher zum Einchecken (online) und das Herauslassen der Bordkarte vonnöten - also genauso, wie man es bei einer Onlinebuchung auch hat.
Bei Airlines und im Fernbus - nur online?
J-C, In meiner Welt, Montag, 17.09.2018, 14:33 (vor 2791 Tagen) @ JumpUp
Bei Flügen kann man beim Flughafen oder in Wien etwa auch beim CAT-Terminal zumindest für Austrian die Tickets am Schalter buchen. doch kriegt man tendenziell nicht den Preis, den man im Internet kriegt, plus es gibt tatsächlich eine - soweit ich es sah - zweistellige Schaltergebühr.
Da ist die erste Wahl tatsächlich das Internet, bei RyanAir muss man ohnehin sich vorab online eingecheckt haben, sonst muss man sogar für's Einchecken bezahlen.
Beim Fernbus hat man bei den größeren Busbahnhöfen wohl die Möglichkeit, die Tickets am Schalter zu kaufen.
Flieger und Fernbusse forcieren aber allgemeinhin den Onlinekauf.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Bei Airlines und im Fernbus - nur online?
JeDi, überall und nirgendwo, Montag, 17.09.2018, 21:58 (vor 2791 Tagen) @ J-C
Flieger und Fernbusse forcieren aber allgemeinhin den Onlinekauf.
Wieso stellt z.B. Flixbus/Flixtrain dann grade rund 150 Fahrkartenautomaten auf?
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Weg mit dem 4744!
Z.B. in Leipzig im Busterminal.
martarosenberg, Montag, 17.09.2018, 20:12 (vor 2791 Tagen) @ JumpUp
bearbeitet von martarosenberg, Montag, 17.09.2018, 20:14
Ich muss sogar soweit gehen und ehrlich fragen: Wo und wie kann man heutzutage denn Flüge oder Fernbusse im personenbedienten Verkauf buchen?
Flixbus z.B. in Leipzig im neuen Fernbusterminal.
Ist dies aufpreisefrei und unkompliziert überhaupt noch möglich?
Noch nie probiert.
Wie hoch ist denn die Quote des Onlinevertriebs bei Flixbus?
Der Fahrer bei meiner letztigen Flixbusfahrt war etwas verwundert, dass ich eine ausgedruckte Fahrkarte mitbrachte (selber online gebucht und gedruckt). Naja, er wusste nicht so recht was das ist, probierte das Einlesen einfach aus, und -- ja -- es funktionierte.
Das gute ist, dass bei Flixbus angeblich auch die Nummer ansagen genügt, d.h. man braucht auf Reisen weder ein funktionstüchtiges Gerät noch muss man vorher einen Drucker suchen und kann dennoch selber online buchen.
Bei bahnens soetwas und BahnTix für onlinefahrkarten vermissende Grüße
Z.B. in Leipzig im Busterminal.
GibmirZucker, Montag, 17.09.2018, 23:36 (vor 2791 Tagen) @ martarosenberg
Flixbus z.B. in Leipzig im neuen Fernbusterminal.
Kenne die Situation in Leipzig direkt nicht, aber in Nürnberg wird man gar und gar nicht als Exot betrachtet, wenn man am Busbahnhof den Flixbusschalter aufsucht- in der Regel wenn der letzte DB-Anschluss flöten geht und ich spontan auf grün wechseln muss und mein Akku leer ist....funktioniert übrigens prima, selbst wenn der Bus schon um die Ecke fährt, muss man nicht auf den "Bordpreis" ausweichen.
Sicher ist der Anteil von "offline" verkauften Fahrkarten relativ gering (wobei faktisch da eine Art Onlineticket eben am Schalter verkauft wird, übrigens ohne Aufpreis). Nicht zu vergessen, dass jedes zweite Reisebüro, teils gegen Bearbeitungsgebühr, die Fahrkarten für den Bus verkauft.
Auch heute sind die Schalter für Fernbusse stark gefragt, ich denke Regiojet hat am Standort Berlin gerade massiv ausgebaut.
Der Fahrer hat auch eine Liste mit Vor und Nachnamen
Höllentalbahn, Dienstag, 18.09.2018, 15:26 (vor 2790 Tagen) @ martarosenberg
Da kann er zur Not auch raufschauen.
Habe ich zumindest bei meinem "Check-In" auf seinem Handy gesehen
(ZM:) DB treibt Kundschaft ins Internet
ice-t-411, Montag, 17.09.2018, 20:56 (vor 2791 Tagen) @ Blaschke
Allein zwischen 2015 und 2017 stieg der Anteil der digitalen Verkaufskanäle an den Fahrgeldeinnahmen von zuletzt gut acht Milliarden Euro von 32,6 auf 39,4 Prozent. Alle anderen Vertriebswege schrumpfen. Der Anteil der Einnahmen an Automaten sank von 27,5 auf 24,5 Prozent. Die 400 von einst 1000 Reisezentren in Bahnhöfen steuern nur noch 16,2 Prozent der Umsätze bei, 2015 waren es noch 17,9 Prozent. Call- und Abo-Center bringen noch knapp ein Achtel der Ticketeinnahmen. Kleinster Vertriebszweig sind die DB-Agenturen, deren Anteil von 8,8 auf 7,6 Prozent gefallen ist. Der Konzern erwartet, dass sich diese Entwicklung fortsetzt.
Die DB-Agenturen (aka Reisebüros) etc. dürften vermutlich zu 95% die Buchungen für Geschäftsreisende erledigen, somit dürfte der Anteil bei den Privatkunden online noch weit höher liegen.
Gruß
Johannes, der sich freut, dass die Zahlen bei Tagesspiegel tatsächlich fast 100% (100,2% - wenn man das "knapp 1/8" mit 12,5% ansetzt) ergeben
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Schiffbau ist Kunst - Flugzeugbau ist Wissenschaft - Elektrotechnik ist Glücksache ;)
Alle Angaben ohne Gewähr!
(ZM:) DB treibt Kundschaft ins Internet
heinz11, Montag, 17.09.2018, 21:07 (vor 2791 Tagen) @ ice-t-411
Allein zwischen 2015 und 2017 stieg der Anteil der digitalen Verkaufskanäle an den Fahrgeldeinnahmen von zuletzt gut acht Milliarden Euro von 32,6 auf 39,4 Prozent. Alle anderen Vertriebswege schrumpfen. Der Anteil der Einnahmen an Automaten sank von 27,5 auf 24,5 Prozent. Die 400 von einst 1000 Reisezentren in Bahnhöfen steuern nur noch 16,2 Prozent der Umsätze bei, 2015 waren es noch 17,9 Prozent. Call- und Abo-Center bringen noch knapp ein Achtel der Ticketeinnahmen. Kleinster Vertriebszweig sind die DB-Agenturen, deren Anteil von 8,8 auf 7,6 Prozent gefallen ist. Der Konzern erwartet, dass sich diese Entwicklung fortsetzt.
Die DB-Agenturen (aka Reisebüros) etc. dürften vermutlich zu 95% die Buchungen für Geschäftsreisende erledigen, somit dürfte der Anteil bei den Privatkunden online noch weit höher liegen.
Die DB hat aber auch alles getan, um die Agenturen kleinzukriegen. Vor einigen Jahren wurden diesen nämlich die Provisionen gestrichen, so daß die meisten zwecks Kostendeckung Bearbeitungsgebühren verlangen.
Und zu allem anderen: Na klar, mit den 10 €-E-Coupons und anderen Aktionen gräbt man den Offline-Vertriebskanälen gezielt das Wasser ab. Deshalb bin ich froh, daß meine Firma soweit möglich im RZ oder bei der Agentur die Tickets holt. Und privat halte ich es genauso.
(ZM:) DB treibt Kundschaft ins Internet
Ösi, Montag, 17.09.2018, 21:39 (vor 2791 Tagen) @ heinz11
bearbeitet von Ösi, Montag, 17.09.2018, 21:39
Vor einigen Jahren wurden diesen nämlich die Provisionen gestrichen, so daß die meisten zwecks Kostendeckung Bearbeitungsgebühren verlangen.
Gut so. Warum sollte ich als Online- und Automaten-Käufer diejenigen, die unnötigen Aufwand verursachen, mit höheren Preisen subventionieren?