Der Bund kritisiert das Rabattsystem der Deutschen Bahn (Fahrkarten und Angebote)
MichiS, Samstag, 15.09.2018, 10:30 (vor 2744 Tagen)
Hallo zusammen,
wie u.a.
zu lesen ist, kritisiert der Verkehrs-Staatssekretär und Bahn-Beauftragte der Bundesregierung die Deutsche Bahn AG wegen ihres komplizierten Rabattsystems, welches zwar zu steigenden Fahrgastzahlen und Umsätzen, aber sinkenden Gewinnen führt.
"Das Rabattsystem muss auf den Prüfstand. Womöglich profitieren von all den Sparpreisen und Sonderrabatten nur einige Wenige, während die Mehrheit dafür einen höheren Normalpreis zahlen muss."
Schönes Wochenende
Michi
Der Bund kritisiert das Rabattsystem der Deutschen Bahn
ruvox, Samstag, 15.09.2018, 11:37 (vor 2744 Tagen) @ MichiS
Vielleicht dazu einmal ein paar meiner Erfahrungen von mir und meinem Umfeld als Student:
Ja, für viele ist das Preissystem viel zu kompliziert. So wie es aktuell ist, straft es hauptsächlich diejenigen ab, die zeitlich wenig flexibel sind, nicht nur von FV-Bahnhof A zu FV-Bahnhof B wollen und sich vor allem nicht viel mit den unzähligen Preis- und Rabattmöglichkeiten auseinandersetzen. Ich bin leider schon mehr als einmal daran gescheitert einem Bekannten von einer teureren Fahrt in der hellgrünen Blechbüchse abzuraten, da die günstigere Buchung bei der Bahn "viel zu aufwändig" wäre.
Die Bahn kämpft momentan in "Preisschlachten" mit Flixbus um die Kundschaft, so ein wenig Wettbewerb kann an sich nicht schaden, blöd nur, wenn die Politik seit Jahren auf Straßen anstatt Schienen setzt. Bereits jetzt verliert die Bahn aber gefühlt diese "Preisschlacht", man kann diese Preispolitik anscheinend nicht dauerhaft betreiben, ohne so völlig unwirtschaftlich zu werden. Natürlich kann man die Preise wieder anziehen, so ist es ja bereits mit den Supersparpreisen geschehen (ich persönlich zahle momentan immer ca. 20% mehr als zuvor auf meiner Stammstrecke Rostock-Hamburg, da ich auf das City-Ticket angewiesen bin), noch ein weiterer Grund dann am Ende doch den Flixbus zu wählen. Aber mit noch weniger Rabatten und höheren Preisen würde die Bahn garantiert wieder zum Luxusfortbewegungsmittel werden (damit meine ich, dass ärmere und vermutlich insbesondere Rentner und junge Leute sich komplett den Flixbussen zuwenden), sicher hätte das auch seine Vorzüge die Bahn wieder mehr auf Qualität als auf Quantität setzen zu sehen, jedoch wünsche ich mir die Bahn eigentlich immer als das Fortbewegungsmittel für Jedermann.
Sicher ist nicht jeder meiner Meinung, ich würde mir allerdings ein einfacheres Preissystem und dennoch weiterhin die Möglichkeit der sehr günstigen Tickets wünschen. Dies würde vermutlich auf lange Sicht eine (größere) finanzielle Beteiligung des Bunder erfordern aber sei es drum. Sollte es nicht auch irgendwo Ziel des Staates sein seine Bürger weg vom Individualverkehr und insbesondere der Umwelt zu Liebe von der Straße und den Flugzeugen auf die Schiene zu lenken?
Ich für meinen Teil Zahle aktuell mit Bahncard 17,90 für eine Fahrt mi der Bahn+City und würde für die selbe Strecke mit dem Flixbus+HVV 11,30 zahlen, für meinen Aufpreis von knapp 50% gegenüber der hellgrünen Blechbüchse verzichte ich auf einen sicheren Sitzplatz und Wlan, bekomme dafür aber ein wenig mehr Komfort, spare 20 Minuten, muss einmal weniger Umsteigen und habe mehr Fahrgastrechte bzw Möglichkeiten (außerdem finde ich die Bahnfahrt einfach generell viel schöner). Für mich persönlich rechnet sich das noch, wenn es aber noch teurer wird, müsste ich schweren Herzens auf die hellgrüne Blechbüchse umsteigen oder weniger Pendeln.
Der Bund kritisiert das Rabattsystem der Deutschen Bahn
ice_pendler, Samstag, 15.09.2018, 11:45 (vor 2744 Tagen) @ ruvox
Hört hier wieder keiner gerne, aber das "komplizierte Preissystem" macht es nötig mal über Wucher nachzudenken. Wenn der "Sparpreis" um den Faktor 4 kleiner ist als der "Normalpreis":
Wiki an: "In Deutschland ist Wucher in § 138 Abs. 2 BGB geregelt. Nichtig ist demnach ein zweiseitiges Rechtsgeschäft, durch das jemand unter Ausbeutung der Zwangslage, der Unerfahrenheit, des Mangels an Urteilsvermögen oder der erheblichen Willensschwäche eines anderen sich oder einem Dritten für eine Leistung Vermögensvorteile versprechen oder gewähren lässt, die in einem auffälligen Missverhältnis zu der Leistung stehen."
Willensschwach bin ich, weil ich gerne meine Familie sehen möchte und mir der Flexpreis dann das kleinere Über erscheint.
In einer Zwangslage bin ich, weil ich jetzt nicht weiß, wann ich am Donnerstag nach Hause komme.
Da lohnt es sich fast mal drüber nachzudenken. 161 Euro statt 39 Euro ist schon ein Wort. Der Zug kommt ja für alle zur gleichen Zeit an und der Service ist derselbe. Da mittlerweile fast ein Drittel der Fernzüge verspätet ist, wird beim Sparpreis auch quasi "automatisch" die Zugbindung aufgehoben....
Mangelhafte Konsequenz!
bendo, Samstag, 15.09.2018, 13:35 (vor 2744 Tagen) @ ruvox
bearbeitet von bendo, Samstag, 15.09.2018, 13:36
Sicher ist nicht jeder meiner Meinung, ich würde mir allerdings ein einfacheres Preissystem und dennoch weiterhin die Möglichkeit der sehr günstigen Tickets wünschen. Dies würde vermutlich auf lange Sicht eine (größere) finanzielle Beteiligung des Bunder erfordern aber sei es drum. Sollte es nicht auch irgendwo Ziel des Staates sein seine Bürger weg vom Individualverkehr und insbesondere der Umwelt zu Liebe von der Straße und den Flugzeugen auf die Schiene zu lenken?
Genau so ist es! Wenn sich die Gesellschaft/Politik den Umweltschutz auf die Fahne geschrieben hat, muss konsequenterweise der Bahnverkehr über die reine Marktwirtschaft hinaus gefördert werden! Tut man dies nicht, werden die systemischen Unterschiede zwischen Bahn- und Individualverkehr (PkW) dazu führen, dass die Bahn nicht im Vorteil ist. In der Konsequenz könnte das System Bahn zugunsten des wirtschaftlicheren Straßenverkehrs abgeschafft werden. Aus meiner Sicht fehlt es (mindestens in Deutschland) an konsequenter Fragestellung:
"Wollen wir den Bahnverkehr zugunsten der Umwelt und der Reduzierung des Individualverkehrs stärken?" - Wenn ja, dann bedarf es:
- der Subventionierung des Bahnverkehrs - für hohe Qualität und annehmbare Preise
- einer Querfinanzierung aus anderen Einnahmen, sinnvollerweise aus einer massiven Verteuerung des Individual- und Flugverkehrs
- einer meinungsbildenden Vorgabe welches Verkehrsmittel als "State-of-the-art" und welches als "geächtet" gilt
Diese Sichtweise würde von einer Politik umgesetzt. Die Politik von den Menschen gewählt. Und hier liegt das Problem: Es gibt zu wenige Menschen, die einerseits dem Umweltschutz und der Reduzierung des Individualverkehrs eine hohe Bedeutung beimessen und gleichzeitig auch bereit wären etwas von sich/ihrem Komfort/ihrem Wohlstand zu geben ("Umweltschutz, gerne ja, aber nicht vor meiner Haustüre...").
Gruß, bendo
Was ist daran aufwändig?
J-C, In meiner Welt, Samstag, 15.09.2018, 13:51 (vor 2744 Tagen) @ ruvox
bearbeitet von J-C, Samstag, 15.09.2018, 13:51
Ich finde das Preissystem der DB auch leicht undurchsichtig. Aber am Ende ist die Buchung ganz einfach: Zum Automaten/Reisezentrum/Webseite gehen, Verbindung aussuchen, Sparpreis auswählen (oder Flexpreis), fertig.
Was ist an der Buchung kompliziert?
Also dein Bekannter hatte wohl eher ohnehin im Kopf gehabt, den Fernbus zu nehmen, anders lässt es sich mir nicht erklären...
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Was ist daran aufwändig?
Aphex Twin, Samstag, 15.09.2018, 14:09 (vor 2744 Tagen) @ J-C
Ich finde das Preissystem der DB auch leicht undurchsichtig. Aber am Ende ist die Buchung ganz einfach: Zum Automaten/Reisezentrum/Webseite gehen, Verbindung aussuchen, Sparpreis auswählen (oder Flexpreis), fertig.
Was ist an der Buchung kompliziert?
Für manche mag das Wissen dass es Sparpreise gibt einen psychologischen Druck erzeugen dass wenn man es nicht geschafft hat für seine Reise einen Sparpreis zu finden, man irgendwie nicht schlau genug war oder dass man übers Ohr gehauen wurde.
Das ist deppat
J-C, In meiner Welt, Samstag, 15.09.2018, 14:24 (vor 2744 Tagen) @ Aphex Twin
Entweder man akzeptiert den Preis, den man kriegt, osder halt nicht. Ich frag mich ehrlich, wieso man sich da zu groß einen Kopf drüber macht, sofern der Preis nicht gerade zu hoch ist.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Nein.
Blaschke, Samstag, 15.09.2018, 14:59 (vor 2744 Tagen) @ J-C
Hallo.
Ich frag mich ehrlich, wieso man sich da zu groß einen Kopf drüber macht, sofern der Preis nicht gerade zu hoch ist.
Weil es Menschen gibt, die ein bißchen auf ihre Taler achten müssen. Und ein Preis recht schnell recht hoch für den jeweiligen Kunden zu sein scheint.
Schöne Grüße von jörg
Nein.
Aphex Twin, Samstag, 15.09.2018, 16:21 (vor 2744 Tagen) @ Blaschke
Ich frag mich ehrlich, wieso man sich da zu groß einen Kopf drüber macht, sofern der Preis nicht gerade zu hoch ist.
Weil es Menschen gibt, die ein bißchen auf ihre Taler achten müssen. Und ein Preis recht schnell recht hoch für den jeweiligen Kunden zu sein scheint.
Wobei der Normalpreis sich ja nicht übernacht verdoppelt hat sondern eher jedes Jahr um ein paar Prozent gestiegen ist. Die Sparpreise sind ja eher als zusätzliches Angebot mit niedrigeren Preisen dazugekommen.
Ich erinnere mich noch an die Zeit als die Festnetztelefonie liberalisiert wurde und Menschen sich beschwert haben dass sie jetzt erst ab 20 Uhr telefonieren könnten da es vorher teurer sei. Und das obwohl die Preise tagsüber nicht teurer wurden sondern nur ein zusätzlicher, billigerer Tariff am Abend dazukam. Die Komplexität wurde erhöht wenn auch nur durch einen einzigen zusätzlichen Tariff. Dies zwang Leute eine Entscheidung zu treffen ob sie den billigeren Tariff nutzen wollten oder weiterhin telefonieren wollten wann sie mochten.
Eine andere Analogie ist wenn in einem Ort ein zweiter Laden (für eine bestimmte Produktkategorie) aufmacht. Nun sehen sich Menschen die mehr Zeit als Geld haben (oder zumindest denken dass es so sei) motiviert Preise zu vergleichen und verschiedene Produkte in verschiedenen Läden zu kaufen. Man könnte dies auch umbrechen auf ein zusätzliches kleinteiliges Arbeitsangebot, mit ein wenig Zeitaufwand lasse es sich etwas Geld zu verdienen.
Das ist nicht der Punkt.
J-C, In meiner Welt, Samstag, 15.09.2018, 16:45 (vor 2744 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von J-C, Samstag, 15.09.2018, 16:45
In dem Fall hat der Kunde absichtlich den teureren (!) Fernbus genommen, weil ihm angeblich das Preissystem der Bahn zu kompliziert wäre.
Ich meine, was ist so schwer daran, einen bescheuerten Sparpreis zu buchen? Da bekam ich am Automaten in weniger als einer Minute ein Ticket um 14,75€ von Hamburg nach Berlin und war glücklich...
Da ist es in Österreich komplizierter, da kriegst du Inlandssparschienen nur online.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Hmmm...
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Samstag, 15.09.2018, 20:24 (vor 2744 Tagen) @ Blaschke
Nun kommt doch tatsächlich von mir ein Gedanke zum Sonntag:
Im Nebeneffekt sind wir schon so weit mit den Preisen runter, daß weite Bevölkerungsschichten dreimal im Jahr in den Urlaub fliegen können statt einmal. Zu Preisen, die keine Nachfrage befriedigen, sondern immer mehr Nachfrage generieren. Mobilität und Transport (Straße, Schiene, Wasser, Luft) verkommen zu einer beliebigen Wegwerfware, deren eigentlichen Wert (Energie- und Ressourcenverbrauch) mehr und mehr Menschen gar nicht mehr erfassen können. Ein trauriger Status der Wertlosigkeit, den wir in Lebensmittelbranche und Bekleidungsindustrie schon lange erreicht haben. Im Handy- und Elektrogeräteverbrauch kann man das auch längst erkennen.
Ich schrub hier schon einmal von einem Arbeitskollegen, der montags stolz erzählte, daß er am Samstag zu zweit von Köln nach Berlin zum Hummeressen im KaDeWe geflogen sei. Danach ein Blick in die Kudamm-Geschäfte und wieder zurück. Es wurde nicht etwa erwähnt, wie toll Berlin sei oder was dort besonders reizvoll aufgefallen ist, sondern schlicht "daß man zu einem Preis von unter 40 EUR einfach zugreifen musste". Für Stockholm habe man so direkt mitgebucht. Mir fiel auf, daß die vorgetragene Wochenendaktion bei den umstehenden Kollegen durch die Reihe Zustimmung und Bewunderung erntete. Als wäre quasi der dumm, der bei so einem Preisfang nicht sofort zugreift.
Das kann selbstverständlich jeder ausleben wie er will und ich wünsche viel Spaß. Aber ich fürchte wir verlieren da wieder einmal etwas Elementares aus den Augen. Bitte tut das nicht als reine Spinnerei ab.
Wenn Fernlinienbusreisen zu den aufgerufenen Preisen so erfolgreich sind, daß sich das Geschäft tatsächlich dauerhaft hält, dann meine ich ist das einfach kein zwingendes Betätigungsfeld für den ICE der DB. Billigangebote gibt es doch über Ländertickets/QdL/SWT im bereits staatlich subventionierten Regionalverkehr. Sollen sich die Leute da rein setzen. Und ob der Flixzug dauerhaft im Geschäft bleibt, das müssen wir noch abwarten. Irgendwann brauchen auch die viele frische neue Wagen.
Also wir haben einen dicken DB-Konzern mit einem unglaublich kompliziert aufgestellten Geflecht von Einzelfirmen und einem sagenhaften Wasserkopf. Das ist die eine Großbaustelle. In Zeiten aber, wo Bahnen jeder Farbe immer schlechter neue Triebfahrzeugführer finden - von der Staatsbahn bis zu Stadtwerken (Stichwort 'betriebsbedingte Zugausfälle'), wo wir hier im Forum durch die Reihe schnell bessere Löhne fordern, zeitgleich aber billige Tickets genießen, da einen goldenen Mittelweg zu finden, empfinde ich als eine mehr als anspruchsvolle Aufgabe.
Wo in den vielen bekannten alternativen Flat- und Billigunternehmen werden denn noch anständige Löhne gezahlt, von denen man ohne Zweit- und Drittjob leben kann? Wenn alle singen "We didn't start the fire" bringt es uns nicht weiter. Irgend eine fragwürdige Entwicklung muß ja irgendwann ausgelöst worden sein.
Ich hoffe die DB kriegt die Kurve. Für uns Kunden und die Mitarbeiter.
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Einerseits. Andererseits.
Blaschke, Sonntag, 16.09.2018, 14:08 (vor 2743 Tagen) @ Alibizugpaar
Hallo Olaf!
Deine Einwände sind einerseits durchaus richtig und berechtigt.
Andererseits: nicht jeder bekommt den Günstigstpreis. So gesehen zahlt ein Teuerpreiszahler dann das Günstigticket mit.
Ist das dann nicht eine Art Solidarität? Eine Art Solidargemeinschaft ähnlich einer Sozialversicherung? Ich erinnere mich an Uli Hoeness' berühmte Wutrede auf der HV: Ihr Fans könnt für 7 Euro Karten bekommen, weil wir andererseits den Reichen in den Logen das Geld aus den Taschen ziehen.
Die Umweltschäden und Infrastrukturabnutzung etc zahlen über Steuern z.B. dann im Prinzip alle - unabhängig vom Preis der Dienstleistung.
Schöne Grüße von jörg
Das ist deppat
Destear, Berlin, Samstag, 15.09.2018, 17:30 (vor 2744 Tagen) @ J-C
Ja, die die fahren müssen, sich aber es nicht leisten können, haben dann halt Pech - Mobilität nur für den, der es sich leisten kann? Es bedarf großer Anstrengung, dass als nur leicht abgehoben zu bezeichnen.
Ahem...
J-C, In meiner Welt, Samstag, 15.09.2018, 18:15 (vor 2744 Tagen) @ Destear
bearbeitet von J-C, Samstag, 15.09.2018, 18:18
Noch einmal von Vorne. Und ich möchte das hervorheben: Es ging um jemanden, der den teureren Fernbus nahm, weil ihm das Preissystem der Bahn angeblich zu kompliziert war.
Ok, nochmal, er hätte die günstigere Bahn nehmen können, aber sich dem aus irgendwelchen Gründen verwehrt.
Mit etwas Vorlauf kriegt man auch mit kleinem Budget es hin, mit der Bahn zu fahren, ich sehe das Problem ganz einfach nicht.
Ja und noch etwas. Wer arm ist, muss halt Prioritäten setzen, dann kann er halt womöglich nicht so viel reisen, ist halt so.
Soll man halt einen besseren Job finden, dann kann man mehr reisen.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Ahem...
Destear, Berlin, Samstag, 15.09.2018, 18:24 (vor 2744 Tagen) @ J-C
Noch einmal von Vorne. Und ich möchte das hervorheben: Es ging um jemanden, der den teureren Fernbus nahm, weil ihm das Preissystem der Bahn angeblich zu kompliziert war.
Ok, nochmal, er hätte die günstigere Bahn nehmen können, aber sich dem aus irgendwelchen Gründen verwehrt.
Mit etwas Vorlauf kriegt man auch mit kleinem Budget es hin, mit der Bahn zu fahren, ich sehe das Problem ganz einfach nicht.
Ja und noch etwas. Wer arm ist, muss halt Prioritäten setzen, dann kann er halt womöglich nicht so viel reisen, ist halt so.
Soll man halt einen besseren Job finden, dann kann man mehr reisen.
Das ist nicht dein erster übler und herablassender Ausfall gegenüber Menschen mit geringen Einkommen. Ich bin davon überzeugt, dass man sowas auch in einem Bahnforum nicht ohne Protest stehen lassen darf. Mobilität wird vielerorts nicht umsonst als Grundbedürfnis qualifiziert. Ich hoffe für dich, dass du niemals - sei es selbst verschuldet oder durch äußere Umstände - in Armut gezwungen wirst.
Am Thema vorbei
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Samstag, 15.09.2018, 18:27 (vor 2744 Tagen) @ Destear
Noch einmal von Vorne. Und ich möchte das hervorheben: Es ging um jemanden, der den teureren Fernbus nahm, weil ihm das Preissystem der Bahn angeblich zu kompliziert war.
Ok, nochmal, er hätte die günstigere Bahn nehmen können, aber sich dem aus irgendwelchen Gründen verwehrt.
Mit etwas Vorlauf kriegt man auch mit kleinem Budget es hin, mit der Bahn zu fahren, ich sehe das Problem ganz einfach nicht.
Ja und noch etwas. Wer arm ist, muss halt Prioritäten setzen, dann kann er halt womöglich nicht so viel reisen, ist halt so.
Soll man halt einen besseren Job finden, dann kann man mehr reisen.
Das ist nicht dein erster übler und herablassender Ausfall gegenüber Menschen mit geringen Einkommen. Ich bin davon überzeugt, dass man sowas auch in einem Bahnforum nicht ohne Protest stehen lassen darf. Mobilität wird vielerorts nicht umsonst als Grundbedürfnis qualifiziert. Ich hoffe für dich, dass du niemals - sei es selbst verschuldet oder durch äußere Umstände - in Armut gezwungen wirst.
Du hast zwar Recht, aber dem Kern, von dem der Beitragsast ausgeht, bist du ausgewichen: User kauft Bus für mehr Geld als Bahn. Die "Diskriminierung" gegenüber finanziell schlechter gestellten hast du erst angeleiert.
Nicht ganz ...
Blaschke, Samstag, 15.09.2018, 19:25 (vor 2744 Tagen) @ Paladin
Huhu.
aber dem Kern, von dem der Beitragsast ausgeht, bist du ausgewichen: User kauft Bus für mehr Geld als Bahn.
Nicht der User - der nutzt den teureren Zug -, sondern ein Bekannter von ihm.
Schöne Grüße von jörg
Nee
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Sonntag, 16.09.2018, 09:58 (vor 2743 Tagen) @ Blaschke
Den günstigeren Zug.
Längst verarmt ...
Blaschke, Samstag, 15.09.2018, 19:31 (vor 2744 Tagen) @ Destear
Huhu.
Ja und noch etwas. Wer arm ist, muss halt Prioritäten setzen, dann kann er halt womöglich nicht so viel reisen, ist halt so. Soll man halt einen besseren Job finden, dann kann man mehr reisen.
Das ist nicht dein erster übler und herablassender Ausfall gegenüber Menschen mit geringen Einkommen. (...) Ich hoffe für dich, dass du niemals - sei es selbst verschuldet oder durch äußere Umstände - in Armut gezwungen wirst.
Er ist längst verarmt. Wenn auch nicht finanziell. Aber Hilfe nimmt er ja nicht an. Was allerdings sein gutes Recht ist. Schade nur um das verlorene Leben. Da bleibt eher Mitleid ...
Schöne Grüße von jörg
Sorry, aber ich bleibe dabei.
J-C, In meiner Welt, Samstag, 15.09.2018, 22:07 (vor 2743 Tagen) @ Destear
bearbeitet von J-C, Samstag, 15.09.2018, 22:11
Wenn man das Geld nicht hat, dann muss man halt Prioritäten setzen. Man kann nicht erwarten, dass dir die DB die Fahrkarten verschenkt, ok?
Wenn man früh genug bucht, kriegt man die Tickets zu einem Preis, der auch dem Niedriglohnsektor genügt. Und was ist genau der Zweck davon - bei niedrigem Einkommen viel reisen zu wollen?
Schau, diese absolut am Thema vorbeigehende und vor allem rein theoretische Debatte hat einfach keinen Zweck. Würdest du mir wenigstens ansatzweise erklären, warum man mit niedrigem Einkommen es nötig hätte, viel zu reisen, meinetwegen. Aber zu sagen, ich wäre herablassend, weil ich die Fakten betrachte und dann sage, dass man mit niedrigem Einkommen eben nicht so viel reisen kann wie mit hohem Einkommen...
...also mal ehrlich, steig von deinem hohen Ross herab.
Doch zumindest ließ mich der Beitrag einmal nachdenklich machen... ist es eigentlich nicht besser, wenn man Mobilität vermeidet? Zum Beispiel - und das ist anscheinend völlig verrückt - am selben Ort arbeiten, an dem man lebt?
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Sorry, aber ich bleibe dabei.
Destear, Berlin, Samstag, 15.09.2018, 22:29 (vor 2743 Tagen) @ J-C
Wenn man das Geld nicht hat, dann muss man halt Prioritäten setzen. Man kann nicht erwarten, dass dir die DB die Fahrkarten verschenkt, ok?
Wenn man früh genug bucht, kriegt man die Tickets zu einem Preis, der auch dem Niedriglohnsektor genügt. Und was ist genau der Zweck davon - bei niedrigem Einkommen viel reisen zu wollen?
Ja, Bezieher niedriger Einkommen dürfen das nicht, sie verfolgen ja keinen Zweck damit. Es steht mir und dir und auch sonst niemandem zu, darüber zu urteilen, warum jemand die Dinge so tut, wie er sie tut. Und du scheinst ein generelles Problem damit zu haben, dass im Vergleich zu dir weniger privilegierte Menschen auch das Bedürfnis haben, zu reisen - über den aus deiner Sicht zu billigen Fernbus und seine ach so armen Kunden hast du dich hier ja auch schon gelegentlich ausgelassen.
Schau, diese absolut am Thema vorbeigehende und vor allem rein theoretische Debatte hat einfach keinen Zweck. Würdest du mir wenigstens ansatzweise erklären, warum man mit niedrigem Einkommen es nötig hätte, viel zu reisen, meinetwegen. Aber zu sagen, ich wäre herablassend, weil ich die Fakten betrachte und dann sage, dass man mit niedrigem Einkommen eben nicht so viel reisen kann wie mit hohem Einkommen...
Och, na ja - etwa, weil Arbeitswege zunehmend länger werden und auch Fernpendeln keine Seltenheit mehr ist. Die Arbeitswelt verändert sich, die Frage der Mobilitätsfinanzierung stellt sich dann auch. Ist übrigens keine "theoretische Debatte" - nicht alles ist theoretisch, weil man es im Wiener Hörsaal nicht aufgearbeitet bekommt. Hängt etwa auch damit zusammen, wo sich Menschen noch Wohnungen leisten können etc. Reisen ist eben nicht nur Freizeitbeschäftigung.
...also mal ehrlich, steig von deinem hohen Ross herab.
So lange du weiterhin Menschen niedrigeren Einkommens oder wegen sonstiger Statusmerkmale stigmatisieren wirst, musst du mit entsprechender Gegenrede rechnen. Manche Dinge sollte man nicht in luftleeren Raum stehen lassen.
Bei Beiträgen wie dir hinterfrage ich ehrlich gesagt die hohe Frequenz der Mobilität an sich, besonders des Pendelns über längere Strecken...
Da weiß ich jetzt nicht ganz genau, was du damit sagen willst. Ich glaube aber, außerhalb diverser Spezialgruppen, die gerne aus Spaß im PKP-Wagen durch die Gegend fahren und dann stolz davon berichten, ist das Bedürfnis nach Fernpendeln eher nüchterner Natur und bereitet vielen nicht unbedingt Freude.
Sorry, aber ich bleibe dabei.
J-C, In meiner Welt, Sonntag, 16.09.2018, 01:11 (vor 2743 Tagen) @ Destear
bearbeitet von J-C, Sonntag, 16.09.2018, 01:13
Ja, Bezieher niedriger Einkommen dürfen das nicht, sie verfolgen ja keinen Zweck damit.
Von dürfen hab ich nirgends geredet. Das nervt mich immer, wenn andere glauben, ich wolle wem was vorschreiben...
Es steht mir und dir und auch sonst niemandem zu, darüber zu urteilen, warum jemand die Dinge so tut, wie er sie tut.
Ich urteile nicht, ich stelle fest. Ich stelle fest, dass mit niedrigem Einkommen weniger möglich ist als mit hohem Eonkommen.
Und du scheinst ein generelles Problem damit zu haben, dass im Vergleich zu dir weniger privilegierte Menschen auch das Bedürfnis haben, zu reisen - über den aus deiner Sicht zu billigen Fernbus und seine ach so armen Kunden hast du dich hier ja auch schon gelegentlich ausgelassen.
Ich werde mich nicht mehr über den Fernbus an sich auslassen. Ich sehe es ein, der Fernbus ermöglicht durch seine niedrigeren Betriebskosten einem breiteten Publikum eine größere Mobilität. Die Bahn kann gar nicht so günstig produzieren wie Fernbusbetreiber. Das muss man durch andere Wege dem Kunden gegenüber (sei es Fahrzeit, Komfort...) vermitteln. Geschenkt.
Jetzt ist es nunmal so, dass beide Verkehrsträger günstige Preise im Angebot haben und auch der angesprochene kleine Mann mit geringem Einkommen sich das leisten kann. Ist doch toll, oder? Wo ist jetzt das Problem?
Och, na ja - etwa, weil Arbeitswege zunehmend länger werden und auch Fernpendeln keine Seltenheit mehr ist. Die Arbeitswelt verändert sich, die Frage der Mobilitätsfinanzierung stellt sich dann auch. Ist übrigens keine "theoretische Debatte" - nicht alles ist theoretisch, weil man es im Wiener Hörsaal nicht aufgearbeitet bekommt. Hängt etwa auch damit zusammen, wo sich Menschen noch Wohnungen leisten können etc. Reisen ist eben nicht nur Freizeitbeschäftigung.
Mir geht es darum, dass wir das Thema theoretisch umrissen haben, ohne jeweils ein Beispiel aus der Praxis betrachtet zu haben.
Ich will in der Hinsicht mal einfach wissen, um was es dir geht.
...also mal ehrlich, steig von deinem hohen Ross herab.
So lange du weiterhin Menschen niedrigeren Einkommens oder wegen sonstiger Statusmerkmale stigmatisieren wirst, musst du mit entsprechender Gegenrede rechnen. Manche Dinge sollte man nicht in luftleeren Raum stehen lassen.
Tu ich das? Ich habe schon zuvor erklärt, was mein Motiv ist, nämlich simple Feststellung.
Da weiß ich jetzt nicht ganz genau, was du damit sagen willst. Ich glaube aber, außerhalb diverser Spezialgruppen, die gerne aus Spaß im PKP-Wagen durch die Gegend fahren und dann stolz davon berichten, ist das Bedürfnis nach Fernpendeln eher nüchterner Natur und bereitet vielen nicht unbedingt Freude.
Nein, ich fahre auch nicht aus Spaß jede Woche mit dem Zug. Der PKP-Zug ist halt die einfachste art ans Ziel zu kommen und vor allem die schnellste. Und das coole ist halt, dass es einen Restaurantwagen gibt. Für mich sind die Fahrten dadurch kurzweilig. Aber klar, nicht jeder ist so ein Fuzzie wie ich, das ist für viele am Ende eben notweniges Übel.
Wie auch immer, gute Nacht.
IPS: Ich erzähl dir mal einen "Witz", es ging ursprünglich darum, dass jemand nicht das günstigere Angebot der Bahn nahm aus mir persönlich fadenscheinigen Argumenten.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Ist auch gut so
SveFC, Somewhere, Sonntag, 16.09.2018, 05:18 (vor 2743 Tagen) @ J-C
Schaut man mal in seine Beitragshistorie, stellt man schnell fest, das er der Retter des armen kleinen Mannes ist.
Seine "Diskussionen" sind öfter(nicht nur im aktuellen Thread) völlig am Thema vorbei und führen zu nichts.
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Dieses Forum ist wie gemacht um die DB immer und immer wieder schlecht darzustellen, egal was sie gemacht oder nicht gemacht hat. So wollen es die anwesenden Eisenbahnhater
Hab ich mir schon gedacht...
J-C, In meiner Welt, Sonntag, 16.09.2018, 10:51 (vor 2743 Tagen) @ SveFC
bearbeitet von J-C, Sonntag, 16.09.2018, 10:55
...und du hast es dankenswerterweise in Worte gefasst ;)
Übrigens, ich möchte in Erinnerung rufen, was der Beitrag ist, auf den die Diskussion fußt:
Ich habe nämlich gesagt "Entweder akzeptiert man den Preis oder eben nicht". Offenbar ist das heutzutage für manch einen schon anstößig. Ich hab mich da simpel gefragt, wieso man sich groß einen Kopf drum macht, sofern der Preis nicht gerade zu hoch ist.
Das Problem am Ende war, dass Leute wie Destear am Ende sich nur die Teile rauspicken, aus denen sie ihre Empörung nähren können, um am Ende sich erhaben auf ihrem "Moral high ground" fühlen zu können...
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Sorry, aber ich bleibe dabei.
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Sonntag, 16.09.2018, 10:05 (vor 2743 Tagen) @ J-C
Wenn man das Geld nicht hat, dann muss man halt Prioritäten setzen. Man kann nicht erwarten, dass dir die DB die Fahrkarten verschenkt, ok?
Wenn man früh genug bucht, kriegt man die Tickets zu einem Preis, der auch dem Niedriglohnsektor genügt. Und was ist genau der Zweck davon - bei niedrigem Einkommen viel reisen zu wollen?
Schau, diese absolut am Thema vorbeigehende und vor allem rein theoretische Debatte hat einfach keinen Zweck. Würdest du mir wenigstens ansatzweise erklären, warum man mit niedrigem Einkommen es nötig hätte, viel zu reisen, meinetwegen. Aber zu sagen, ich wäre herablassend, weil ich die Fakten betrachte und dann sage, dass man mit niedrigem Einkommen eben nicht so viel reisen kann wie mit hohem Einkommen...
Das tust du nicht, du fragst dich, warum finanziell schlechter gestellte Menschen reisen wollen. Das ist nicht das gleiche wie die Feststellung, dass man unter Umständen weniger reisen kann als mit mehr Einkommen.
Sorry, aber ich bleibe dabei.
J-C, In meiner Welt, Sonntag, 16.09.2018, 10:46 (vor 2743 Tagen) @ Paladin
bearbeitet von J-C, Sonntag, 16.09.2018, 10:47
Falsch, ich frage mich eher, wieso sie viel reisen wollen. Dass man generell reisen will, ist jetzt nicht gerade hinterfragenswert...
Denn wenn man nicht viel reisen will, kann man es sich ohnehin recht gut leisten heutzutage.
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Was ist mit ...
Ösi, Samstag, 15.09.2018, 18:44 (vor 2744 Tagen) @ J-C
... Stornierung, wenn man sich nicht sicher ist, ob man die Fahrt antreten kann?
Bei Flixbus kostet die Stornierung 0 bis 5 Euro je nach Zeitpunkt, bei der Bahn kostet sie 19 Euro oder ist gar nicht möglich.
19 €? Sind es nicht 10?
ktmb, Samstag, 15.09.2018, 18:54 (vor 2744 Tagen) @ Ösi
Ich meine die Stornogebühren.
Stimmt, zum 1.8. geändert
Ösi, Samstag, 15.09.2018, 19:25 (vor 2744 Tagen) @ ktmb
- kein Text -
Stimmt, zum 1.8. geändert, aber nicht beim Flexpreis
julius, Samstag, 15.09.2018, 19:42 (vor 2744 Tagen) @ Ösi
Beim Flexpreis beträgt für Stornogebühr nach dem 1. Geltungstag weiterhin 19 Euro.
Nur beim Sparpreis sind es 10 Euro.
Ekelhaft
Berlin-Express, nähe BPHD, Samstag, 15.09.2018, 22:36 (vor 2743 Tagen) @ J-C
Soll man halt einen besseren Job finden, dann kann man mehr reisen.
Sagt ausgerechnet jemand der als Student sowieso schon der Gesellschaft seit Ewigkeiten auf der Tasche liegt...
Im übrigen ist das mit dem Jobwechsel in vielen Fällen sicherlich nicht so einfach, wie du dir das vorstellst.
+1
Destear, Berlin, Samstag, 15.09.2018, 22:45 (vor 2743 Tagen) @ Berlin-Express
- kein Text -
+2
RenateMD, Sonntag, 16.09.2018, 11:12 (vor 2743 Tagen) @ Berlin-Express
- kein Text -
*Gähn*
J-C, In meiner Welt, Sonntag, 16.09.2018, 13:14 (vor 2743 Tagen) @ Berlin-Express
Will man mehr reisen, muss man halt schauen, dass man das bezahlen kann.
Und wenn man keinen besseren Job hat, kann man halt nicht so oft reisen.
Ist halt so. Was daran ekelhaft ist, musst du mir erst erklären.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
*Gähn*
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Sonntag, 16.09.2018, 13:15 (vor 2743 Tagen) @ J-C
Will man mehr reisen, muss man halt schauen, dass man das bezahlen kann.
Man kann aber ganz prinzipiell auch dafür sein, dass das Reisen erschwinglich ist.
Und wenn man keinen besseren Job hat, kann man halt nicht so oft reisen.
Falsch. Wenn man nicht das nötige Geld hat, kann man halt nicht so oft reisen.
Ist halt so. Was daran ekelhaft ist, musst du mir erst erklären.
Die Arroganz ist ekelhaft.
*Gähn*
J-C, In meiner Welt, Sonntag, 16.09.2018, 13:17 (vor 2743 Tagen) @ Paladin
Will man mehr reisen, muss man halt schauen, dass man das bezahlen kann.
Man kann aber ganz prinzipiell auch dafür sein, dass das Reisen erschwinglich ist.
Ist es das etwa nicht? Was wäre dein favorisierter Preis meinetwegen von Hamburg nach München?
Und wenn man keinen besseren Job hat, kann man halt nicht so oft reisen.
Falsch. Wenn man nicht das nötige Geld hat, kann man halt nicht so oft reisen.
Hab ich was anderes gesagt?
Ist halt so. Was daran ekelhaft ist, musst du mir erst erklären.
Die Arroganz ist ekelhaft.
*Gähn* Du langweilst mich mit deinen Vorwürfen. Haste was besseres drauf?
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
*Gähn*
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Sonntag, 16.09.2018, 13:20 (vor 2743 Tagen) @ J-C
Ist es das etwa nicht? Was wäre dein favorisierter Preis meinetwegen von Hamburg nach München?
Komplett irrelevant. Die Mobilität ist erschwinglich, zum Reisen gehören mehr Kosten als die Fahrt von A nach B.
Falsch. Wenn man nicht das nötige Geld hat, kann man halt nicht so oft reisen.
Hab ich was anderes gesagt?
Ja.
Ist halt so. Was daran ekelhaft ist, musst du mir erst erklären.
Die Arroganz ist ekelhaft.
*Gähn* Du langweilst mich mit deinen Vorwürfen. Haste was besseres drauf?
Brauche ich ja nicht. Ich kann der DB auch jeden Tag sagen, dass sie unpünktlich ist, solange sich nichts ändert.
*Gähn*
J-C, In meiner Welt, Sonntag, 16.09.2018, 13:22 (vor 2743 Tagen) @ Paladin
Ist es das etwa nicht? Was wäre dein favorisierter Preis meinetwegen von Hamburg nach München?
Komplett irrelevant. Die Mobilität ist erschwinglich, zum Reisen gehören mehr Kosten als die Fahrt von A nach B.
Sorry, aber hier habe ich dich ganz verloren. Ich weiß noch nicht einmal, warum wir hier überhaupt diskutieren.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Genau einmal IC-Bus statt EC
ThomasK, Sonntag, 16.09.2018, 12:30 (vor 2743 Tagen) @ J-C
Noch einmal von Vorne. Und ich möchte das hervorheben: Es ging um jemanden, der den teureren Fernbus nahm, weil ihm das Preissystem der Bahn angeblich zu kompliziert war.
Ok, nochmal, er hätte die günstigere Bahn nehmen können, aber sich dem aus irgendwelchen Gründen verwehrt.
Mit etwas Vorlauf kriegt man auch mit kleinem Budget es hin, mit der Bahn zu fahren, ich sehe das Problem ganz einfach nicht.
Ja und noch etwas. Wer arm ist, muss halt Prioritäten setzen, dann kann er halt womöglich nicht so viel reisen, ist halt so.
Soll man halt einen besseren Job finden, dann kann man mehr reisen.
Bei mir kam es genau einmal vor, dass ich mit dem IC-Bus anstatt des EC gefahren bin und zwar am 25.08.2018. Als ich zu meinem 14-Tage-Urlaub nach Zermatt aufbrach, bin ich zwischen München Hbf und Zürich HB ausnahmsweise um 6.33 Uhr ab München-Hackerbrücke ZOB mit dem IC-Bus bis Zürich HB gefahren anstatt mit dem EC um 7.14 Uhr.
Da kam aber einiges zusammen. SEV über Memmingen; viel zu späte Abfahrt des EC ab München Hbf, deutlich längere Fahrzeit als der IC-Bus und dann auch noch ein deutlich überhöhter Fahrpreis als im IC-Bus für die deutlich schlechtere Leistung. Da ich zudem noch bei der Ankunft in Zermatt nach den Einkäufen und Einchecken mit den Bergtouren am selben Tag beginnen wollte, habe ich dann ausnahmsweise mal auf den IC-Bus gesetzt.
Der wesentliche Unterschied zum EC ist, dass die gesamte Fahrkartenkontrolle vor Abfahrt vom Zugbegleiter alias Busbegleiter durchgeführt wird. Zu meiner großen Erleichterung wird die Anschnallpflicht nicht kontrolliert. Im Bus sind am Snackautomaten Getränke für einen € erhältlich. Zu meiner großen Überraschung kam der Bus exakt um 10.15 Uhr in Zürich an. Freundliche SBB-Mitarbeiter halfen den Reisenden beim Kofferabladen. Die Entfernung nach Zürich HB beträgt ca. 300 m.
Nun ist die Schweiz deutlich reicher als Deutschland. Aber beim Busbahnhof liegt München mit dem ZOB deutlich vor Zürich. In Zürich hält der Bus an einem einfachen Parkplatz, der nicht überdacht ist. Um Einzukaufen, muss man mehrere hundert Meter laufen. In München ist der ZOB sehr modern, es gibt überall Haltestellenanzeigen mit Zugzielanzeigern und Buspositionen. Trockenen Fußes kommt man in München ZOB zu den Geschäften aller Art (Lebensmittel, Schreibwaren, Reisebüro, Toiletten usw.) im Gebäudekomplex. Na, wenigstens ein Punkt, wo wir mal vor der Schweiz liegen.
Ich hätte sogar noch den IC um 10.32 Uhr Richtung Bern erreicht, aber ich wollte mir zuerst noch die neue Bahnhofspassage angucken, was aber nur zum Teil gelang, da aufgrund eines Häuserbrandes in unmittelbarer Nähe von Zürich HB etliche Teile abgesperrt waren, sodass es erst um 11.02 Uhr weiter nach Visp ging. Um 14.13 Uhr war ich auf die Minute pünktlich in Zermatt. Tadellose Betriebsführung bei der Matterhorn Gotthardbahn.
Die Fahrt mit dem Zug ziehe ich der Fahrt im Bus deutlich vor. Wenn aber im vorliegenden Fall zwischen München Hbf und Zürich HB die Bahn gegen den Bus deutlich schlechter ist, dann weiche ich im absoluten Ausnahmefall schon einmal aus. Bei der Rückfahrt am 08.09.2018 fuhr ich dann aber trotz schlechterer Konditionen doch wieder mit dem Zug; Ankunft in München Hbf war statt 22.47 Uhr um 22.51 Uhr mit +4. Der EC fuhr - warum weiß ich nicht - mit nur einer 218. Auch auf dem deutschen Abschnitt waren wieder sehr viele Schweizer im Zug. Zwischen Zürich HB und St. Gallen fuhr der EC sogar mit 12 Wagen. Der Zug war bis Lindau Hbf in Doppeltraktion mit der SBB 421 bespannt. In Lindau Hbf hieß es dann: Statt Doppeltraktion SBB 421 Einfachtraktion DB 218. Was für ein gigantischer Leistungsabsturz. In München Hbf angekommen, wieder einmal S-Bahn-Chaos. Jetzt wusste ich endgültig, dass der Schweizurlaub vorbei war.
Ade Schweiz, ade Pünktlichkeit, ade professionelle Betriebsführung, du bist wieder zu Hause. Immerhin: 21000 Höhenmeter hoch und 21000 Höhenmeter runter in 14 Tagen und dann an einem Tag innerhalb von weniger als 14 Stunden sogar vollständig von Zermatt (1620 m) rauf und runter ohne jegliche Seilbahnbenutzung auf das vergletscherte Breithorn (4165 m) gegangen. Junge was willst du mehr und das mit 54 Jahren, wo etliche mit ihrem degenerierten mit Chips zugestopften Körper nicht aus ihrem Sessel hochkommen.
Insofern war ich dann trotz S-Bahn-Chaos doch zufrieden bei meiner Ankunft.
Der Bund kritisiert das Rabattsystem der Deutschen Bahn
Aphex Twin, Samstag, 15.09.2018, 12:13 (vor 2744 Tagen) @ MichiS
kritisiert der Verkehrs-Staatssekretär und Bahn-Beauftragte der Bundesregierung die Deutsche Bahn AG wegen ihres komplizierten Rabattsystems, welches zwar zu steigenden Fahrgastzahlen und Umsätzen, aber sinkenden Gewinnen führt.
"Das Rabattsystem muss auf den Prüfstand. Womöglich profitieren von all den Sparpreisen und Sonderrabatten nur einige Wenige, während die Mehrheit dafür einen höheren Normalpreis zahlen muss."
Ok, also nur wenige können den Sparpreis nutzen dennoch steigen dank ihm Fahrgastzahlen deutlich und sinken die Gewinne merklich? Und die allermeisten müssen den hohen Normalpreis zahlen dennoch sinken die Gewinne?
Ich glaube der Grund für die vorgebrachte Kritik ist dass es 'unfair' aussieht wenn für die gleiche Fahrleistung deutlich unterschiedliche Preise verlangt werden. Den entweder ist der Sparpreis ein grosser Erfolg (im Sinne wird von vielen genutzt) und ist daher der Grund für steigende Fahrgastzahlen und sinkende Gewinne, oder kann nur von sehr wenigen genutzt werden und kann daher dann nicht der Hauptgrund für steigende Fahrgastzahlen und sinkende Gewinne sein.
+1
BahnCard75, Samstag, 15.09.2018, 13:33 (vor 2744 Tagen) @ Aphex Twin
Ich verstehe die Logik dahinter auch nicht...
Der Bund kritisiert das Rabattsystem der Deutschen Bahn
unternehmenzukunft, Samstag, 15.09.2018, 12:39 (vor 2744 Tagen) @ MichiS
Ich möchte hier gerne auf folgendes Interview hinweisen:
Auf den Prüfstand sollte wohl eher die deutsche seit mehreren Legislaturperioden CSU geführte Verkehrspolitik und der aktuelle "Beauftragter der Bundesregierung für den Schienenverkehr" als nur das Preissystem im Personenverkehr. Sinnvoller wäre endlich einmal jemand, mit Kompetenz in der Bahnbranche, also jemand der dort länger gearbeitet und dort auch eine Ausbildung und / oder Studium absolviert hat und außerdem ein wirkliches Interesse des Eigentümers des DB Konzerns am Schienenverkehr und keine leeren Worte.
Was ist mit Rabattsystem gemeint?
john.lennon, Samstag, 15.09.2018, 13:10 (vor 2744 Tagen) @ unternehmenzukunft
Also, wenn es hier um die unterschiedlichen Tariftypen (Super-Spar, Spar, Flex) und die unterschiedliche Kontigentierung innerhalb dieser Typen geht, halte ich die Kritik für unberechtigt.
Das ist alles andere als kompliziert, wenn man es mal mit den Fluggesellschaften vergleicht.
Die Preisvariabilität innerhalb des Flexpreises (+/- 5 oder 10 Prozent) etwa ist doch viel zu gering, um damit die Auslastung zu steuern. Ja, die Variation bei den Sparpreisen ist größer und hat sicherlich mehr Steuerwirkung. Aber Luft nach oben ist da m.E. allemal.
Wenn diese Kritik hingegen auf Rabatte aus Promos abzielt, sehe ich sie eher als berechtigt an. Hier gibt es durchaus kreative Möglichkeiten zur "Maximierung" durch Kombination von Promos. Dies werden jedoch eher Freaks anwenden. Die meisten Bahnkunden profitieren von solchen Rabatten vermutlich eher weniger (nutzen z.B. nur einmal im Jahr einen 10€-eCoupon).
Was ist mit Rabattsystem gemeint?
Ösi, Samstag, 15.09.2018, 13:16 (vor 2744 Tagen) @ john.lennon
Das ist alles andere als kompliziert, wenn man es mal mit den Fluggesellschaften vergleicht.
Aber sehr kompliziert im Vergleich zum Hauptkonkurrent der Bahn, dem Auto. Da beschränkt sich der Preisunterschied auf die Kraftstoffpreise (Strategie: dort tanken, wo es in der Nähe am günstigsten ist) und gelegentlichen Mehrverbrauch durch Stau oder Umleitungen (Strategie: nach Navi fahren).
Was ist mit Rabattsystem gemeint?
Aphex Twin, Samstag, 15.09.2018, 14:12 (vor 2744 Tagen) @ Ösi
Das ist alles andere als kompliziert, wenn man es mal mit den Fluggesellschaften vergleicht.
Aber sehr kompliziert im Vergleich zum Hauptkonkurrent der Bahn, dem Auto. Da beschränkt sich der Preisunterschied auf die Kraftstoffpreise (Strategie: dort tanken, wo es in der Nähe am günstigsten ist) und gelegentlichen Mehrverbrauch durch Stau oder Umleitungen (Strategie: nach Navi fahren).
"Komplizierter" ist nicht das gleiche wie "sehr kompliziert".
Komplexität
J-C, In meiner Welt, Sonntag, 16.09.2018, 13:20 (vor 2743 Tagen) @ Aphex Twin
Meine Fahrkarte hab ich am Automaten in weniger als einer Minute gebucht. Wie lange hingegen brauchst du zum Tanken?
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Und?
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Sonntag, 16.09.2018, 13:23 (vor 2743 Tagen) @ J-C
Bei mir dauert das länger am Automaten. Per App hingegen <1 Minute. Aber wo ist der Punkt?
Und!
J-C, In meiner Welt, Sonntag, 16.09.2018, 13:29 (vor 2743 Tagen) @ Paladin
Geht inmer noch schneller, als ein Auto zu tanken. Und auch ist es sauberer.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Nein.
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Sonntag, 16.09.2018, 13:30 (vor 2743 Tagen) @ J-C
Tesla vs. 612
Und ging es um die Schnelligkeit?
Wie viele Tesla gibt's da draußen?
J-C, In meiner Welt, Sonntag, 16.09.2018, 13:36 (vor 2743 Tagen) @ Paladin
Und wie lange braucht's nochmal, die Batterie aufzuladen?
Besonders bei der Reichweite...
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Komplexität
Aphex Twin, Sonntag, 16.09.2018, 19:07 (vor 2743 Tagen) @ J-C
Meine Fahrkarte hab ich am Automaten in weniger als einer Minute gebucht. Wie lange hingegen brauchst du zum Tanken?
Für Reisen bei denen man zeitlich etwas Flexibilität hat muss man unter Umständen mehrere Suchvorgänge durchführen um die günstigste Möglichkeit zu finden (dazu kommen dann noch Ländertickets die oft eine eigene Suche erfordern da eine Umstellung auf 'nur Regionalverkehr' nötig ist um derartige Verbindungen angezeigt zu bekommen). Und daraufhin muss man sich entscheiden ob man z.B. früher aufstehen will oder mehr zu zahlen bereit ist.
Ich sage dies nicht um mich zu beklagen, nur um zu erläutern wieso für manche das aktuelle Preissystem einen merklichen zusätzlichen mentalen Aufwand bedeuten kann.
Der Bund kritisiert das Rabattsystem der Deutschen Bahn
s103, Samstag, 15.09.2018, 19:45 (vor 2744 Tagen) @ unternehmenzukunft
Auf den Prüfstand sollte wohl eher die deutsche seit mehreren Legislaturperioden CSU geführte Verkehrspolitik und der aktuelle "Beauftragter der Bundesregierung für den Schienenverkehr" als nur das Preissystem im Personenverkehr.
Dem verlinkten Text war ja zu entnehmen, wo das Original zu suchen ist:
https://www.welt.de/wirtschaft/article181530746/Bahn-Brandbrief-von-Chef-Lutz-legt-Prob...
Dieser Text spricht gegen meinen ersten Eindruck, dass die Themen auf die Rabatte reduziert werden.
Diese betreffen ja nur einen der Geschäftsbereiche, der ja immer noch profitabel ist, aber mit dem rollenden Material natürlich mit einem Batzen der Investitionen verknüpft ist.
Was ich als Bürger dennoch erwarte:
- Das Thema wird "ein bisschen" höher aufgehängt als in einer Antwort eines Staatssekretärs erkennbar, wo auf eine Klausur "Ende November" verwiesen wird. Wirkt so wie "kein dringender Handlungsbedarf".
- Die Regierung antwortet (mindestens) auf die wiederholte Kritik von Verbänden unter dem Stichwort "Schienenmaut", wo angeführt wird, dass das System Bahn bei Infrastrukturkosten und Energiesteuern gegenüber anderen Verkehrsträgern benachteiligt wird. Nebenbei wäre es schön, wenn erkennbar ist, wie die Politik die Entwicklung der Infrastruktur gestalten will, um die angestrebte Verdoppelung der Fahrgastzahlen erreichen zu können (denn hier muss offensichtlich mehr passieren, als die Bahn alleine selbst bei optimistischen Annahmen schaffen kann).
- Die Regierung verlegt sich mehr darauf, realistische Perspektiven zu entwickeln und zu kommunizieren, statt unangenehmen Problemen auszuweichen und diese in die Justiz zu verlagern. Beispiele im Verkehrsbereich: Hardware-Umrüstung für Dieselautos (erst nachdem Fahrverbote sich ausweiten - was vorhersehbar war - gibt es Bewegung), Stuttgart21-Finanzierungsklage der bundeseigenen Bahn gegen andere staatliche Organe, wo das einzig sichere ist, dass auf diesem Weg die Gesamtkosten durch das Gerichtsverfahren für die Allgemeinheit maximiert werden (Bund trägt erhebliche Mitverantwortung für das Projekt).
Grenzkostenrechnung statt Vollkostenrechnung
ThomasK, Samstag, 15.09.2018, 13:31 (vor 2744 Tagen) @ MichiS
bearbeitet von ThomasK, Samstag, 15.09.2018, 13:32
Dieses komplizierte Rabattsystem ist mittelbar auch eine Folge der falschen Verkehrspolitik.
Es liegt in der Aufgabe des Bundes, die Fixkosten der Schiene direkt aus dem Verkehrsetat zu bezahlen, die Trassengebühren- und Stationsgebühren auf die Grenzkostenrechnung umzustellen und durch eine vernünftige Verkehrspolitik die Bahn bedarfsgerecht auszubauen.
Da bei einer Zugfahrt ca. 60 - 70 % Fixkosten sind, könnte bei so einer Verkehrspolitik sofort der Normalpreis halbiert werden. Dann braucht man auch nicht mehr so exzessive Schleuderpreise.
Die Grenzkosten für einen Sitzplatz 2. Klasse bei einer ICE-Fahrt liegen bei etwa 3 Cent pro Kilometer. Wenn also beispielsweise eine Fahrkarte im ICE von Hamburg nach München angeboten wird, dann liegen die Grenzkosten für die Deutsche Bahn etwa bei 24 € in der 2. Klasse.
Klar, die Deutsche Bahn baut viel Mist, was aber keine Entschuldigung dafür ist, dass der Bund seine eigenen Hausaufgaben nicht macht.
Grenzkostenrechnung statt Vollkostenrechnung
john.lennon, Samstag, 15.09.2018, 14:31 (vor 2744 Tagen) @ ThomasK
Es liegt in der Aufgabe des Bundes, die Fixkosten der Schiene direkt aus dem Verkehrsetat zu bezahlen
Na ja, wenn Du hier schon so als Ökonom argumentierst, würde ich Dir entgegnen, das obiges eine normative Aussage ist, die man teilen kann oder eben auch nicht.
Grenzkostenrechnung statt Vollkostenrechnung
ThomasK, Samstag, 15.09.2018, 16:06 (vor 2744 Tagen) @ john.lennon
Es liegt in der Aufgabe des Bundes, die Fixkosten der Schiene direkt aus dem Verkehrsetat zu bezahlen
Na ja, wenn Du hier schon so als Ökonom argumentierst, würde ich Dir entgegnen, das obiges eine normative Aussage ist, die man teilen kann oder eben auch nicht.
Die Schiene ist ein Allmendegut. Man kann eine Fahrplantrasse nur einmal verkaufen. Andererseits gibt es freien Netzzugang.
Der gesamtvolkswirtschaftliche Nutzen muss also über die Öffentliche Hand optimiert werden. Das bezieht nicht nur die Verkehrswegeplanung ein, sondern berücksichtigt auch die Rahmenbedingungen für den Nahverkehr, Fernverkehr und Güterverkehr, da das Funktionieren des Schienennetzes nebst Koordination (Integraler Taktfahrplan) aufeinander abgestimmt werden muss.
Wenn ein Auto auf der Straße fährt, dann zählt das Zur Verfügung stellen der Straße nach herrschender Rechtsmeinung zur Daseinsvorsorge des Staates. Der Autofahrer bezahlt für seine Fahrt - abgesehen von Abschreibung und Versicherung - im Wesentlichen nur die Grenzkosten, da die niedrige KFZ-Steuer nur einen geringen Teil ausmacht.
Die fehlende Grenzkostenrechnung bei der Schiene ist DER entscheidende Faktor, warum die Deutsche Bahn im Fernverkehr keine Angst vor der Konkurrenz haben muss. Abgesehen davon frisst die fehlende Grenzkostenrechnung überproportional viel der Regionalisiserungsgelder auf, weswegen in einigen Bundesländern, der SPNV völlig ausgeblutet wird.
Grenzkostenrechnung statt Vollkostenrechnung
john.lennon, Samstag, 15.09.2018, 17:45 (vor 2744 Tagen) @ ThomasK
bearbeitet von john.lennon, Samstag, 15.09.2018, 17:46
Die Schiene ist ein Allmendegut. Man kann eine Fahrplantrasse nur einmal verkaufen. Andererseits gibt es freien Netzzugang.
Die Schiene ist kein Allmendegut. Es ist problemlos möglich, andere von der Nutzung einer Trasse auszuschließen. Der Rest Deines Arguments ist daher obsolet.
Schiene = Allmendegut
ThomasK, Samstag, 15.09.2018, 21:18 (vor 2743 Tagen) @ john.lennon
bearbeitet von ThomasK, Samstag, 15.09.2018, 21:19
Die Schiene ist ein Allmendegut. Man kann eine Fahrplantrasse nur einmal verkaufen. Andererseits gibt es freien Netzzugang.
Die Schiene ist kein Allmendegut. Es ist problemlos möglich, andere von der Nutzung einer Trasse auszuschließen. Der Rest Deines Arguments ist daher obsolet.
Falsch.
Im Eisenbahnregulierungsgesetz ist klar geregelt, wie der Netzzugang zu erfolgen hat. Da man, wie ich schrieb, eine Fahrplantrasse nur einmal verkaufen kann UND ZUGLEICH die Regulierungsbehörde die sich einander widersprechenden Trassenwünsche koordiniert, ist es eben NICHT möglich, problemlos andere von der Trassennutzung auszuschließen. Vielmehr müssen die verschiedenen einander widersprechenden Trassenwünsche aufeinander abgestimmt werden. Dabei gibt es verschiedene Richtlinien wie z.B. die, dass Taktverkehr Vorrang vor Nichttaktverkehr haben soll usw.
Das Eisenbahnregulierungsgesetz sieht ausdrücklich eine Beschwerdemöglichkeit vor:
Eisenbahnregulierungsgesetz (ERegG)
§ 66 Die Regulierungsbehörde und ihre Aufgaben
(1) Ist ein Zugangsberechtigter der Auffassung, durch Entscheidungen eines Eisenbahninfrastrukturunternehmens diskriminiert oder auf andere Weise in seinen Rechten verletzt worden zu sein, so hat er unabhängig von § 52 Absatz 7 das Recht, die Regulierungsbehörde anzurufen.
http://www.gesetze-im-internet.de/eregg/__66.html
Angenommen, Flixtrain ist jetzt mit der Trassenzuweisung zwischen Stuttgart Hbf und Berlin Hbf nicht zufrieden, dann kann Flixtrain die Regulierungsbehörde anrufen. Unter Berücksichtigung des Gesamtfahrplans wird dann geprüft, inwieweit der Widerspruch gerechtfertigt ist.
Somit sind beide Voraussetzungen für ein Allmendegut erfüllt:
1. Rivalität, da jede Fahrplantrasse nur einmal verkauft werden kann.
2. Freier Netzzugang.
Hier auf der Homepage:
https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Eisenbahnen/Unternehmen_Institutionen/S...
Zitat: Das Referat für „Zugang zu Schieneninfrastruktur und Dienstleistungen“ überwacht u.a. die diskriminierungsfreie Trassenzuweisung der Eisenbahninfrastrukturunternehmen (EIU) an die Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) und Zugangsberechtigten (ZB).
(Hervorhebung von mir.)
Wäre deine Argumentation richtig, dass man fachlich qualifizierte Eisenbahnverkehrsunternehmen einfach vom Schienennetz ausschließen könnte, dann würde sich das Schienennetz de facto wie ein privates Wohnhaus verhalten, wo man jeden rausschmeißen kann, dessen Nase einem nicht gefällt. Das ist mitnichten der Fall.
Grenzkostenrechnung statt Vollkostenrechnung
heinz11, Samstag, 15.09.2018, 18:23 (vor 2744 Tagen) @ ThomasK
Es liegt in der Aufgabe des Bundes, die Fixkosten der Schiene direkt aus dem Verkehrsetat zu bezahlen
Na ja, wenn Du hier schon so als Ökonom argumentierst, würde ich Dir entgegnen, das obiges eine normative Aussage ist, die man teilen kann oder eben auch nicht.
Die Schiene ist ein Allmendegut.
Da muß ich schon mal lachen. Von der Benutzung eines Schienenweges kann man bedeutend einfacher ausgeschlossen werden als von der Straßenbenutzung. Außerdem ist ein Ausweichen oder Umfahren auf der Straße viel einfacher funktioniert als auf der Schiene.
Man kann eine Fahrplantrasse nur einmal verkaufen. Andererseits gibt es freien Netzzugang.
Da lache ich herzhaft. Einfach mal googeln nach "Diskriminierung von Wettberwerbern durch die DB" ergibt genug nette Treffer.
Grenzkostenrechnung statt Vollkostenrechnung
heinz11, Samstag, 15.09.2018, 18:17 (vor 2744 Tagen) @ ThomasK
Dieses komplizierte Rabattsystem ist mittelbar auch eine Folge der falschen Verkehrspolitik.
Kann so sein, muß nicht.
Es liegt in der Aufgabe des Bundes, die Fixkosten der Schiene direkt aus dem Verkehrsetat zu bezahlen, die Trassengebühren- und Stationsgebühren auf die Grenzkostenrechnung umzustellen und durch eine vernünftige Verkehrspolitik die Bahn bedarfsgerecht auszubauen.
Das bedeutete aber, daß man das Netz unmittelbar dem Bund zueignen muß und nicht der DB Netz. Denn derzeit ist es so, daß auch DB Netz Gewinne machen muß. Kein Problem für die DB AG insgesamt, denn das Ergebnis von DB Netz geht ins Konzernergebnis ein. Da kann DB Netz die Trassenpreise so hoch schrauben wie sie will, im Konzern bleibts ein Nullsummenspiel. Und wenn die Kosten von DB Netz vollständig von der DB Fernverkehr erwirschaftet werden, zuzüglich eines Gewinnzuschlages, dann gibts schöne Gewinne. So schön, daß der Bund jedes Jahr eine halbe Milliarde Euro Gewinn abziehen kann.
Da bei einer Zugfahrt ca. 60 - 70 % Fixkosten sind, könnte bei so einer Verkehrspolitik sofort der Normalpreis halbiert werden. Dann braucht man auch nicht mehr so exzessive Schleuderpreise.
Dafür ganz gern einen Beleg, aber die DB wird sich nicht in ihre Kostenrechnung schauen lassen.
Ich sehe es schon kommen...
Breisgau-S-Bahn, Freiburg/Gera, Samstag, 15.09.2018, 14:43 (vor 2744 Tagen) @ MichiS
Am Ende streicht die Bahn den treuen Kunden die BahnCard und kommt für die Fernbusklientel mit bislang unerreichten 28,99€-Sparpreisen ohne Bahncard um die Ecke. Und alle Welt wird die Bahn für diese Tarifvereinfachung / Preissenkung feiern.
Es wäre immerhin nicht das erste mal, dass Preiserhöhungen bzw Leistungskürzungen zulasten der Bahncardkunden durchgedrückt werden, damit sich die Bahn für die Medien ein scheinheiliges Billigimage geben kann (Stichwort: Supersparpreis)
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Für eine DB Lounge in Erfurt!
Ich sehe es schon kommen...
BahnCard75, Samstag, 15.09.2018, 16:37 (vor 2744 Tagen) @ Breisgau-S-Bahn
Ich hoffe es nicht, die Befürchtung habe ich aber auch.
Warum sollte man die BC abschaffen
Power132, Samstag, 15.09.2018, 17:10 (vor 2744 Tagen) @ Breisgau-S-Bahn
Am Ende streicht die Bahn den treuen Kunden die BahnCard
Warum sollte man sich von einer solchen beständigen Einnahmequelle trennen? Die Kosten für die BC unterliegen doch keinen Schwankungen wie der Spritpreis an der Tankstelle?
Es gibt keinen triftigen Grund.
J-C, In meiner Welt, Samstag, 15.09.2018, 17:16 (vor 2744 Tagen) @ Power132
bearbeitet von J-C, Samstag, 15.09.2018, 17:16
Man könnte das System vereinfachen, nur noch die BC50 und BC100 anbieten und keine Unterscheidung in der Klasse machen. Darüber kann man vielleicht noch debattieren. Aber die BC abschaffen? Wozu? Nur weil's einigen zu kompliziert ist?
Selbst die ÖBB, die vor paar Jahren ihr Bonuspunkteprogramm abgeschafft haben, setzen nach wie vor auf die VorteilsCard - dem Äquivalent zur BC. Eben wegen der Kundenbindung.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Warum sollte man die BC abschaffen
Breisgau-S-Bahn, Freiburg/Gera, Samstag, 15.09.2018, 18:51 (vor 2744 Tagen) @ Power132
Am Ende streicht die Bahn den treuen Kunden die BahnCard
Warum sollte man sich von einer solchen beständigen Einnahmequelle trennen?
Nach Sinn suche ich im Gebahren der Bahn leider schon lange nicht mehr. Aber es ist nunmal so, dass die Bahn seit einigen Jahren ihre Preiserhöhungen bei den Bahncardinhabern durchdrückt. Dieses Jahr wurde +City aus dem Bahncard-Leistungsspektrum gestrichen und im Endeffekt eine 20%ige Preissteigerung umgesetzt, wenn man den selben Leistungsumfang erhalten will wie vorher. Letztes oder vorletztes Jahr wurde der Railplusrabatt von 25 auf 15% abgesenkt. Ebenso gab es ab irgendeinem Zeitpunkt bei Auslandssparpreisen nur noch auf den deutschen Anteil 25% Rabatt, wie auch immer sich dieser deutsche Anteil überhaupt berechnet.
Es trifft also stets diejenigen, die sich mit dem Kauf einer Bahncard sowieso schon längerfristig an die Bahn gebunden haben.
Gleichzeitig will die Bahn auf Teufel komm raus die Fernbusklientel abwerben und wirft in der Werbung mit Ab-19€-Preisen um sich.
Wenn jetzt also der Bund um die Ecke kommt und nach einer Vereinfachung des Tarifsystems ruft, kann ich es mir also sehr gut vorstellen, dass man mal wieder den Rotstift bei den treuen Kunden ansetzt.
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Für eine DB Lounge in Erfurt!
+City
Southwest Chief, Samstag, 15.09.2018, 19:30 (vor 2744 Tagen) @ Breisgau-S-Bahn
Bahncardinhabern durchdrückt. Dieses Jahr wurde +City aus dem
Bahncard-Leistungsspektrum gestrichen und im Endeffekt eine
20%ige Preissteigerung umgesetzt,
Ich habe vor ganz kurzem noch eine Fahrkarte (Flexpreis) mit +City gekauft.
Ich nutze die BC50 (2. Klasse).
Für welchen Fall (oder ab wann) ist +City gestrichen?
+City
Rocket, Samstag, 15.09.2018, 19:39 (vor 2744 Tagen) @ Southwest Chief
bearbeitet von Rocket, Samstag, 15.09.2018, 19:40
Für welchen Fall (oder ab wann) ist +City gestrichen?
Es muss keine BahnCard mehr vorhanden sein. Du würdest es auch ohne BC kostenlos erhalten. Darin steckt die Leistungseinkürzung für die BC bzw. Kostenerhöhung.
+City
Southwest Chief, Samstag, 15.09.2018, 19:56 (vor 2744 Tagen) @ Rocket
Für welchen Fall (oder ab wann) ist +City gestrichen?
Es muss keine BahnCard mehr vorhanden sein. Du würdest es auch ohne BC kostenlos erhalten. Darin steckt die Leistungseinkürzung für die BC bzw. Kostenerhöhung.
Ach so.
Das war mir nicht bewusst.
+City
Bluenight1983, Samstag, 15.09.2018, 19:47 (vor 2744 Tagen) @ Southwest Chief
+City ist nun unabhängig von einer Bahncard. Also jeder der mindestens einen Sparpreisticket kauft, bekommt automatisch +City. Vorher war die Voraussetzung für +City eben die Bahncard. Dafür muss man nun aber mehr für ein Ticket bezahlen um +City zu haben. Dadurch hat sich der Vorteil einer Bahncard gerade für den durchschnittlichen Gelegenheitsfahrer stark verringert.
Und bei teuren Supersparpreisen keine Stornomöglichkeit an zu bieten ist schon ein sehr mieser Zug von der DB. Da hat man also einen Supersparpreis für 80 Euro und null Stornomöglichkeit. Aber man kann ja für 10, 12, xx Euro mehr den normalen Sparpreis buchen wo es eine Stornomöglichkeit gibt ... Sowas bringt den Kunden jedenfalls nicht in gute Laune.
+City weg, aber bitte genau.
br752, Dienstag, 18.09.2018, 12:59 (vor 2741 Tagen) @ Bluenight1983
+City ist nun unabhängig von einer Bahncard. Also jeder der mindestens einen Sparpreisticket kauft, bekommt automatisch +City.
Beim "Super-Sparpreis", dem Standardangebot ist +City nicht enthalten! So kostet JEDEN Bahnfahrer das +City Ticket 3-7 Euro Aufpreis. Ein VRR A-Ticket kostet z.B. nur 2,70 Euro.
Der Wenigfahrer kann nun gerne 3-7 Euro pro Ticket mehr zahlen, damit er nicht 2,70 am Automaten zahlen muss.
Vorher war die Voraussetzung für +City eben die Bahncard. Dafür muss man nun aber mehr für ein Ticket bezahlen um +City zu haben. Dadurch hat sich der Vorteil einer Bahncard gerade für den durchschnittlichen Gelegenheitsfahrer stark verringert.
Und bei teuren Supersparpreisen keine Stornomöglichkeit an zu bieten ist schon ein sehr mieser Zug von der DB. Da hat man also einen Supersparpreis für 80 Euro und null Stornomöglichkeit. Aber man kann ja für 10, 12, xx Euro mehr den normalen Sparpreis buchen wo es eine Stornomöglichkeit gibt ... Sowas bringt den Kunden jedenfalls nicht in gute Laune.
Stimmt. Zumindest Tickets ab z.B. 50 Euro haette man Stornofaehig machen sollen. Denn ein Super-Sparpreis fuer 2 Personen in der 1. Klasse liegt gerne mal > 100 Euro.
BR752
+City und NV in unteren Preisstufen weg
br752, Dienstag, 18.09.2018, 12:51 (vor 2741 Tagen) @ Southwest Chief
Bahncardinhabern durchdrückt. Dieses Jahr wurde +City aus dem
Bahncard-Leistungsspektrum gestrichen und im Endeffekt eine
20%ige Preissteigerung umgesetzt,
Ich habe vor ganz kurzem noch eine Fahrkarte (Flexpreis) mit +City gekauft.Ich nutze die BC50 (2. Klasse).
Für welchen Fall (oder ab wann) ist +City gestrichen?
+City ist auch bei den guenstigen 19 Euro Tickets gestrichen worden.
Ausserdem sind FV-Fahrkarten mit NV Anteil nicht mehr in den guenstigen Preisstufen zu bekommen.
Da ist einiges teurer geworden. Untere Preisstufen bis zu 20%
BR752
Wie die kleinen Kinder ...
Blaschke, Samstag, 15.09.2018, 14:54 (vor 2744 Tagen) @ MichiS
Huhu.
Bahnchef Lutz schreibt einen Brief an seine Mitarbeiter, der aber im Prinzip an die Politik gerichtet ist. Weswegen der auch so ratzfatz publik wurde. Der Bahnchef verlangt schlußendlich mehr Geld vom Bund.
Der Bund sitzt in der Zwickmühle. Lutz entlassen ist kontraproduktiv. Und Geld zu verweigern kommt in der Öffentlichkeit nicht gut an.
Was also passiert: Nun ist einer der angesprochenen Politiker beleidigt und keilt zurück.
Schöne Grüße von jörg
Der Bund kritisiert das Rabattsystem der Deutschen Bahn
julius, Samstag, 15.09.2018, 14:56 (vor 2744 Tagen) @ MichiS
Ist das der Wink mit dem Zaunpfahl an den neuen FV-Chef der DB, wie sich der Bund die Preisgestaltung in Zukunft vorstellt, nachdem B.Bohle zum Ende des Jahres den Konzern verläßt?
Ist doch bei Flug- und Mineralölpreisen ähnlich!
Bahngenießer, Sonntag, 16.09.2018, 11:18 (vor 2743 Tagen) @ MichiS
Eigentlich macht es die DB doch schon wie gefordert. Das einzige was mich am meisten stört:
Nicht immer die Fahrgäste, welche schwach ausgelastete Züge benutzen oder sehr frühzeitig buchen (mit Zugbindung plus Reservierung) werden belohnt.
Vielmehr sahnen oft die Fahrgäste ab, die stundenlang vor dem Computer sitzen und dadurch besser die Lockangebote finden.
Aber dieser Missstand ist nicht nur bei der Bahn so, sondern auch bei den Fluggesellschaften und den Mineralölkonzernen. Die einen fühlen sich den stark schwankenden Preisen hilflos ausgeliefert, die anderen nehmen sich viel Zeit und haben Kenntnisse, um die niedrigen Preise besser ausnutzen zu können.
Der Bund kritisiert das Rabattsystem der Deutschen Bahn
ICE-TD, Sonntag, 16.09.2018, 15:13 (vor 2743 Tagen) @ MichiS
Der Bund ist genauso dumm wie der Spiegel, die haben alle den Brief nicht richtig gelesen. Der Fv hat kein finanzielles Problem im Gegensatz zu anderen Konzernbereichen, er hat ein Qualitätsproblem.
Der Bund kritisiert das Rabattsystem der Deutschen Bahn
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 17.09.2018, 08:07 (vor 2742 Tagen) @ MichiS
zu lesen ist, kritisiert der Verkehrs-Staatssekretär und Bahn-Beauftragte der Bundesregierung die Deutsche Bahn AG wegen ihres komplizierten Rabattsystems, welches zwar zu steigenden Fahrgastzahlen und Umsätzen, aber sinkenden Gewinnen führt.
"Das Rabattsystem muss auf den Prüfstand. Womöglich profitieren von all den Sparpreisen und Sonderrabatten nur einige Wenige, während die Mehrheit dafür einen höheren Normalpreis zahlen muss."
Zumindest für meine Stamm-FV-Verbindung kann ich das absolut nicht nachvollziehen. Nach der Pleite von AirBerlin sind die Sparpreise zwischen Frankfurt und Berlin (trotz mehr Kapazität durch die Neubaustrecke seit dem Fahrplanwechsel) um 50-100% angezogen. Die günstigen Kontingente sieht man mittlerweile gar nicht mehr.
Um der Sache noch ein Sahnehäubchen aufzusetzen, hat man jetzt unter Beibehaltung der Preise die Leistungen eingekürzt, und es "Supersparpreis" genannt, und die alte Leistung noch mal ~5-10€ verteuert.
Trotzdem sind die Züge deutlich voller als vor der Pleite von AirBerlin.
Wie soll da also eine Lösung aussehen? Es noch teurer machen, um den Gewinn zu erhöhen? Es billiger machen, um die Züge noch voller werden zu lassen? Mehr Züge fahren deswegen ja noch lange nicht. Wenn ich ehrlich bin, k*tzt mich die Fahrerei mit der Bahn immer mehr an, die Preise steigen und steigen, und die Leistung wird schlechter und noch schlechter. Und voller wird's außerdem.
Ziemlich schlecht gelaunte Grüße
der Colaholiker
--
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Der Bund kritisiert das Rabattsystem der Deutschen Bahn
Aphex Twin, Montag, 17.09.2018, 19:35 (vor 2742 Tagen) @ Colaholiker
Wenn ich ehrlich bin, k*tzt mich die Fahrerei mit der Bahn immer mehr an, die Preise steigen und steigen, und die Leistung wird schlechter und noch schlechter. Und voller wird's außerdem.
Und trotzdem sinken die Gewinne. Entweder wird die Bahn also immer inkompetenter oder es werden Investitionen nachgeholt die lange Zeit versäumt wurden (und deren Abschreibung sich auf den Gewinn auswirkt). Übergangsweise können auch Nebenwirkungen von Investitionen (Verspätungen durch Baustellen) eine Erklärung sein.
Der Bund kritisiert das Rabattsystem der Deutschen Bahn
Henrik, Montag, 17.09.2018, 20:10 (vor 2742 Tagen) @ Aphex Twin
Wenn ich ehrlich bin, k*tzt mich die Fahrerei mit der Bahn immer mehr an, die Preise steigen und steigen, und die Leistung wird schlechter und noch schlechter. Und voller wird's außerdem.
Und trotzdem sinken die Gewinne. Entweder wird die Bahn also immer inkompetenter oder es werden Investitionen nachgeholt die lange Zeit versäumt wurden (und deren Abschreibung sich auf den Gewinn auswirkt). Übergangsweise können auch Nebenwirkungen von Investitionen (Verspätungen durch Baustellen) eine Erklärung sein.
Die Gewinne sind im Jahre 2017 gestiegen.
Insgesamt reisten 2017 mehr als 142 Millionen Fahrgästen mit ICE und IC - ein Plus von 2,3 Prozent. Nach Einschätzung des Unternehmens trugen zahlreiche Sonderangebote der Bahn und gestiegene Spritpreise zu dem Ergebnis bei. Ein weiterer Faktor sei die Konsolidierung bei der Fernbus-Konkurrenz gewesen, wo die Preise ebenfalls anzogen - Bahnfahren wurde so attraktiver. Die Sparte konnte ihren Gewinn mit über 381 Millionen Euro verdoppeln.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bahn-gewinn-101.html
https://www.deutschebahn.com/resource/blob/../20180321_bpk_2018_daten_fakten-data.pdf
Der Bund kritisiert das Rabattsystem der Deutschen Bahn
Aphex Twin, Montag, 17.09.2018, 21:56 (vor 2741 Tagen) @ Henrik
Wenn ich ehrlich bin, k*tzt mich die Fahrerei mit der Bahn immer mehr an, die Preise steigen und steigen, und die Leistung wird schlechter und noch schlechter. Und voller wird's außerdem.
Und trotzdem sinken die Gewinne. Entweder wird die Bahn also immer inkompetenter oder es werden Investitionen nachgeholt die lange Zeit versäumt wurden (und deren Abschreibung sich auf den Gewinn auswirkt). Übergangsweise können auch Nebenwirkungen von Investitionen (Verspätungen durch Baustellen) eine Erklärung sein.
Die Gewinne sind im Jahre 2017 gestiegen.
Und in 2018 hat die Bahn schon zwei Gewinnwarnungen ausgegeben und Konzernchef Lutz hat in den letzten Tagen eine Art Ausgabestop angekündigt.
Der Bund kritisiert das Rabattsystem der Deutschen Bahn
Henrik, Montag, 17.09.2018, 22:43 (vor 2741 Tagen) @ Aphex Twin
Wenn ich ehrlich bin, k*tzt mich die Fahrerei mit der Bahn immer mehr an, die Preise steigen und steigen, und die Leistung wird schlechter und noch schlechter. Und voller wird's außerdem.
Und trotzdem sinken die Gewinne. Entweder wird die Bahn also immer inkompetenter oder es werden Investitionen nachgeholt die lange Zeit versäumt wurden (und deren Abschreibung sich auf den Gewinn auswirkt). Übergangsweise können auch Nebenwirkungen von Investitionen (Verspätungen durch Baustellen) eine Erklärung sein.
Die Gewinne sind im Jahre 2017 gestiegen.
Und in 2018 hat die Bahn schon zwei Gewinnwarnungen ausgegeben und Konzernchef Lutz hat in den letzten Tagen eine Art Ausgabestop angekündigt.
worauf willst du hinaus?
Den Beitrag ICE-TD hier in diesem Thread hast Du offensichtlich ebenso wenig gelesen wie
den Integrierter Zwischenbericht 2018
https://www.deutschebahn.com/de/presse/suche_Medienpakete/Halbjahres_Pressekonferenz_20...
undifferenziert die Verluste von den Geschäftsbereichen DB Regio und DB Cargo zu nutzen, um unsachlich über DB Fernverkehr herzuziehen, ist ein bisschen zu einfach.
Der Bund kritisiert das Rabattsystem der Deutschen Bahn
Aphex Twin, Dienstag, 18.09.2018, 11:05 (vor 2741 Tagen) @ Henrik
Wenn ich ehrlich bin, k*tzt mich die Fahrerei mit der Bahn immer mehr an, die Preise steigen und steigen, und die Leistung wird schlechter und noch schlechter. Und voller wird's außerdem.
Und trotzdem sinken die Gewinne. Entweder wird die Bahn also immer inkompetenter oder es werden Investitionen nachgeholt die lange Zeit versäumt wurden (und deren Abschreibung sich auf den Gewinn auswirkt). Übergangsweise können auch Nebenwirkungen von Investitionen (Verspätungen durch Baustellen) eine Erklärung sein.
Die Gewinne sind im Jahre 2017 gestiegen.
Und in 2018 hat die Bahn schon zwei Gewinnwarnungen ausgegeben und Konzernchef Lutz hat in den letzten Tagen eine Art Ausgabestop angekündigt.
worauf willst du hinaus?Den Beitrag ICE-TD hier in diesem Thread hast Du offensichtlich ebenso wenig gelesen wie
den Integrierter Zwischenbericht 2018
https://www.deutschebahn.com/de/presse/suche_Medienpakete/Halbjahres_Pressekonferenz_20...undifferenziert die Verluste von den Geschäftsbereichen DB Regio und DB Cargo zu nutzen, um unsachlich über DB Fernverkehr herzuziehen, ist ein bisschen zu einfach.
Ok, ich revidiere meine Aussage: (im Fernverkehr) Preise steigen, Leistung wird schlechter, wenn sich also das Preis-Leistungsverhältnis aus Kundensicht verschlechtert, sollte sich doch das Einnahmen-Kostenverhältnis aus Bahnsicht verbessern, ergo der Gewinn zunehmen? Der allerdings blieb konstant.
Der Bund kritisiert das Rabattsystem der Deutschen Bahn
Henrik, Dienstag, 18.09.2018, 16:20 (vor 2741 Tagen) @ Aphex Twin
Wenn ich ehrlich bin, k*tzt mich die Fahrerei mit der Bahn immer mehr an, die Preise steigen und steigen, und die Leistung wird schlechter und noch schlechter. Und voller wird's außerdem.
Und trotzdem sinken die Gewinne. Entweder wird die Bahn also immer inkompetenter oder es werden Investitionen nachgeholt die lange Zeit versäumt wurden (und deren Abschreibung sich auf den Gewinn auswirkt). Übergangsweise können auch Nebenwirkungen von Investitionen (Verspätungen durch Baustellen) eine Erklärung sein.
Die Gewinne sind im Jahre 2017 gestiegen.
Und in 2018 hat die Bahn schon zwei Gewinnwarnungen ausgegeben und Konzernchef Lutz hat in den letzten Tagen eine Art Ausgabestop angekündigt.
worauf willst du hinaus?
Den Beitrag ICE-TD hier in diesem Thread hast Du offensichtlich ebenso wenig gelesen wie
den Integrierter Zwischenbericht 2018
https://www.deutschebahn.com/de/presse/suche_Medienpakete/Halbjahres_Pressekonferenz_20...undifferenziert die Verluste von den Geschäftsbereichen DB Regio und DB Cargo zu nutzen, um unsachlich über DB Fernverkehr herzuziehen, ist ein bisschen zu einfach.
Ok, ich revidiere meine Aussage: (im Fernverkehr) Preise steigen, Leistung wird schlechter, wenn sich also das Preis-Leistungsverhältnis aus Kundensicht verschlechtert, sollte sich doch das Einnahmen-Kostenverhältnis aus Bahnsicht verbessern, ergo der Gewinn zunehmen? Der allerdings blieb konstant.
Wenn die Preise steigen, Leistung schlechter werden, wäre es doch eher naheliegend, dass Kundschaft ausbleibt, die Kosten jedoch gestiegen sind (höhere Personalkosten, Inflation, Wetter etc), das Einnahmen-Kostenverhältnis aus Unternehmersicht also deutlich schlechter geworden ist.
nun sind bei der Bahn weder die Preise gestiegen (Sparpreise sind deutlich günstiger geworden),
noch die Leistung schlechter geworden (Inbetriebnahme VDE 8, so viele Fernzüge auf dem Netz wie noch nie zuvor),
und doch gibt's Du mit Stolz zu erkennen, dass Du Dich hinsichtlich der Entwicklung des Geschäftsfeldes DB Fernverkehr im Integrierten Zwischenbericht 2018 nicht eingelesen hast.
Der Bund kritisiert das Rabattsystem der Deutschen Bahn
Aphex Twin, Dienstag, 18.09.2018, 17:20 (vor 2741 Tagen) @ Henrik
Wenn ich ehrlich bin, k*tzt mich die Fahrerei mit der Bahn immer mehr an, die Preise steigen und steigen, und die Leistung wird schlechter und noch schlechter. Und voller wird's außerdem.
Wenn die Preise steigen, Leistung schlechter werden, wäre es doch eher naheliegend, dass Kundschaft ausbleibt, die Kosten jedoch gestiegen sind (höhere Personalkosten, Inflation, Wetter etc), das Einnahmen-Kostenverhältnis aus Unternehmersicht also deutlich schlechter geworden ist.
nun sind bei der Bahn weder die Preise gestiegen (Sparpreise sind deutlich günstiger geworden),
noch die Leistung schlechter geworden (Inbetriebnahme VDE 8, so viele Fernzüge auf dem Netz wie noch nie zuvor),
und doch gibt's Du mit Stolz zu erkennen, dass Du Dich hinsichtlich der Entwicklung des Geschäftsfeldes DB Fernverkehr im Integrierten Zwischenbericht 2018 nicht eingelesen hast.
Dir ist immer noch nicht klar geworden dass sich mein Kommentar immer nur auf die ganz oben zitierte 'Beobachtung' bezogen hat? Das ich immer nur eine Hypothese aufgestellt habe wie sich diese 'Beobachtung' mit anderen Fakten (konstanter Gewinn im FV) vereinbaren lässt?
Der Bund kritisiert das Rabattsystem der Deutschen Bahn
Henrik, Dienstag, 18.09.2018, 17:48 (vor 2741 Tagen) @ Aphex Twin
Wenn ich ehrlich bin, k*tzt mich die Fahrerei mit der Bahn immer mehr an, die Preise steigen und steigen, und die Leistung wird schlechter und noch schlechter. Und voller wird's außerdem.
Wenn die Preise steigen, Leistung schlechter werden, wäre es doch eher naheliegend, dass Kundschaft ausbleibt, die Kosten jedoch gestiegen sind (höhere Personalkosten, Inflation, Wetter etc), das Einnahmen-Kostenverhältnis aus Unternehmersicht also deutlich schlechter geworden ist.
nun sind bei der Bahn weder die Preise gestiegen (Sparpreise sind deutlich günstiger geworden),
noch die Leistung schlechter geworden (Inbetriebnahme VDE 8, so viele Fernzüge auf dem Netz wie noch nie zuvor),
und doch gibt's Du mit Stolz zu erkennen, dass Du Dich hinsichtlich der Entwicklung des Geschäftsfeldes DB Fernverkehr im Integrierten Zwischenbericht 2018 nicht eingelesen hast.
Dir ist immer noch nicht klar geworden dass sich mein Kommentar immer nur auf die ganz oben zitierte 'Beobachtung' bezogen hat? Das ich immer nur eine Hypothese aufgestellt habe wie sich diese 'Beobachtung' mit anderen Fakten (konstanter Gewinn im FV) vereinbaren lässt?
..sprich diese polemische unsachliche Ebene war als Replik auf eben jenes Zitat gewollt?
eine sachliche detaillierte Ebene wäre daher eh deplatziert gewesen.
ok.
Der Bund kritisiert das Rabattsystem der Deutschen Bahn
Aphex Twin, Dienstag, 18.09.2018, 19:20 (vor 2741 Tagen) @ Henrik
Wenn ich ehrlich bin, k*tzt mich die Fahrerei mit der Bahn immer mehr an, die Preise steigen und steigen, und die Leistung wird schlechter und noch schlechter. Und voller wird's außerdem.
Wenn die Preise steigen, Leistung schlechter werden, wäre es doch eher naheliegend, dass Kundschaft ausbleibt, die Kosten jedoch gestiegen sind (höhere Personalkosten, Inflation, Wetter etc), das Einnahmen-Kostenverhältnis aus Unternehmersicht also deutlich schlechter geworden ist.
nun sind bei der Bahn weder die Preise gestiegen (Sparpreise sind deutlich günstiger geworden),
noch die Leistung schlechter geworden (Inbetriebnahme VDE 8, so viele Fernzüge auf dem Netz wie noch nie zuvor),
und doch gibt's Du mit Stolz zu erkennen, dass Du Dich hinsichtlich der Entwicklung des Geschäftsfeldes DB Fernverkehr im Integrierten Zwischenbericht 2018 nicht eingelesen hast.
Dir ist immer noch nicht klar geworden dass sich mein Kommentar immer nur auf die ganz oben zitierte 'Beobachtung' bezogen hat? Das ich immer nur eine Hypothese aufgestellt habe wie sich diese 'Beobachtung' mit anderen Fakten (konstanter Gewinn im FV) vereinbaren lässt?
..sprich diese polemische unsachliche Ebene war als Replik auf eben jenes Zitat gewollt?
eine sachliche detaillierte Ebene wäre daher eh deplatziert gewesen.ok.
Ich wollte nur ausdrücken dass entweder die Aussage dass Preise steigen und steigen und Leistung schlechter und schlechter wird sich bei konstanten Gewinn nur durch immer ineffizientere Deutsche Bahn erklären liesse. Und damit die Frage stellen ob letzteres wirklich der Fall ist oder ob die Aussage womöglich nicht repräsentativ ist. Das ich gedanklich den Konzerngewinn mit dem des Fernverkehrs gleichgesetzt hatte war natürlich ein Fehler von mir, der aber nicht die Grundlage der ursprünglichen Frage in Frage gestellt hat.
Der Bund kritisiert das Rabattsystem der Deutschen Bahn
Henrik, Mittwoch, 19.09.2018, 00:58 (vor 2740 Tagen) @ Aphex Twin
Wenn ich ehrlich bin, k*tzt mich die Fahrerei mit der Bahn immer mehr an, die Preise steigen und steigen, und die Leistung wird schlechter und noch schlechter. Und voller wird's außerdem.
Wenn die Preise steigen, Leistung schlechter werden, wäre es doch eher naheliegend, dass Kundschaft ausbleibt, die Kosten jedoch gestiegen sind (höhere Personalkosten, Inflation, Wetter etc), das Einnahmen-Kostenverhältnis aus Unternehmersicht also deutlich schlechter geworden ist.
nun sind bei der Bahn weder die Preise gestiegen (Sparpreise sind deutlich günstiger geworden),
noch die Leistung schlechter geworden (Inbetriebnahme VDE 8, so viele Fernzüge auf dem Netz wie noch nie zuvor),
und doch gibt's Du mit Stolz zu erkennen, dass Du Dich hinsichtlich der Entwicklung des Geschäftsfeldes DB Fernverkehr im Integrierten Zwischenbericht 2018 nicht eingelesen hast.
Dir ist immer noch nicht klar geworden dass sich mein Kommentar immer nur auf die ganz oben zitierte 'Beobachtung' bezogen hat? Das ich immer nur eine Hypothese aufgestellt habe wie sich diese 'Beobachtung' mit anderen Fakten (konstanter Gewinn im FV) vereinbaren lässt?
..sprich diese polemische unsachliche Ebene war als Replik auf eben jenes Zitat gewollt?
eine sachliche detaillierte Ebene wäre daher eh deplatziert gewesen.ok.
Ich wollte nur ausdrücken, dass entweder die Aussage, dass Preise steigen und steigen und Leistung schlechter und schlechter wird, sich bei konstanten Gewinn nur durch immer ineffizientere Deutsche Bahn erklären liesse.
Und damit die Frage stellen ob letzteres wirklich der Fall ist oder ob die Aussage womöglich nicht repräsentativ ist.
Die Aussage / "Beobachtung", dass Preise steigen und steigen.
Nun, die Flexpreise sind ja zweifelsohne gestiegen, wenn auch sehr moderat,
die Sparpreise sind in sehr hohem Maße gefallen.
Es geht hier also eher um die Preiswahrnehmung und die Frage wie repräsentativ dieses ist.
und da besteht auch hier genau da der Unterschied zwischen Flexpreis- vs. Sparpreiskunden.
Während 71 Prozent der Nutzer eines Sparpreises die Bahnfahrt als preiswürdig bezeichnen, erreiche das Flexpreis-Segment hier nur 30 Prozent. „Damit beeinflussen die Sparpreise auch das Preis-Image der Bahn im Fernverkehr.“ - Prof. Andreas Krämer von Exeo Consulting
vgl. Studie "Mobilitätstrends", Exeo / Rogator
Hinsichtlich Leistung wird schlechter und noch schlechter stellt sich das natürlich ebenso differenziert dar. Fahrgäste, die von der Angebotserweiterung infolge der neuen Strecke Berlin - München (VDE 8) sowie Gäubahn profitieren sowie subjektiv die zusätzlichen neuen Züge ICE 4 sowie Redesign ICE 3 positiv bewerten, würden eine solche Aussage eher weniger unterschreiben. Der Abfall der Pünktlichkeit, Abfall des Anschlussgrads FV/FV, das eigene Erfahren dieses sowie die öffentliche Wahrnehmung, das deutlich erhöhte Maß an Ausfall sonstiger Leistungen während der Fahrt wie Bordgastronomie, sanitäre Einrichtungen etc. stützt eher die betreffende Aussage. Letzteres ist von Lutz direkt angesprochen worden und hier mehrfach vom User ICE-TD drauf hingewiesen worden.
Die unterstellte Schlussfolgerung, ob sich die nicht vorhandene Gewinnsteigerung nur durch eine immer ineffizientere Deutsche Bahn erklären ließe, ist eine recht eindimensionale Betrachtung. Zwischen den unterstellten höheren Preisen bzw. höheren Einnahmen (durch Steigerung der Kundenzahlen / Fahrgäste) und dem EBITDA bzw. EBIT liegen ja noch so einige gewichtige Punkte. Hinsichtlich des 1. Halbjahrs 2018 wird das im Integrierten Zwischenbericht 2018, dort Entwicklung des Geschäftsfeldes DB (Seite 26 bzw. pdf Seite 30) entsprechend erläutert.
Der Bund kritisiert das Rabattsystem der Deutschen Bahn
Bluenight1983, Dienstag, 18.09.2018, 17:48 (vor 2741 Tagen) @ Henrik
Du bist ein Witzbold wenn du allen ernstes behauptest das die Preise bei der Bahn nicht deutlich gestiegen sind. Das sollte doch wirklich jedem ersichtlich sein der ab und zu mal ein Ticket bucht das unter der Schiene des Sparpreises läuft. Die Preise wurden deutlich angehoben. Da können auch die kaum verfügbaren 19/29 Euro Tickets nicht drüber hinweg täuschen.
Ich muss noch immer für mein Ticket zwischen 60 und 77 Euro bezahlen. Nur der Unterschied ist nun das ich definitiv nicht mehr in die Lounge in Frankfurt kann und keinen Cent zurück kriegen kann wenn ich nicht fahren kann.
+1
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 19.09.2018, 08:22 (vor 2740 Tagen) @ Bluenight1983
Eben. Auch wenn nominell irgendwelche niedrigen Preisstufen beworben werden, von denen es vielleicht zwei Fahrkarten für einen Zug in völlig unattraktiver Zeitlage gibt, so ist generell die Verfügbarkeit der günstigeren Preisstufen bei Sparpreisen zurückgegangen. Somit wird es für den Reisenden teurer.
Leider werden wir nie erfahren, wie die Zahlen aussehen, vergleichbar wre hier nur einen Zug und sein Pendant von vor sagen wir mal zwei Jahren zu nehmen und zu vergleichen, wie viele Fahrkarten zu welcher Fahrpreisstufe für den jeweiligen Zug verkauft wurden.
Möglicherweise gibt es für den diesjährigen Zug eine noch günstigere Rabattstufe, aber die Zahl der zu teureren Rabattstufen verkauften Tickets wird dagegen gestiegen sein.
Von der Leistungsbeschneidung mit dem "Super"-Sparpreis reden wir da gar nicht erst.
An meinen Ausgaben für Fahrkarten die Aussage "Die Bahn ist billiger geworden" absolut nicht nachvollziehen könnende Grüße
der Colaholiker
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Rabattsystem: Mehr Umsatz nötig, weil wenige günstig fahren?
br752, Dienstag, 18.09.2018, 12:44 (vor 2741 Tagen) @ MichiS
bearbeitet von br752, Dienstag, 18.09.2018, 12:45
zu lesen ist, kritisiert der Verkehrs-Staatssekretär und Bahn-Beauftragte der Bundesregierung die Deutsche Bahn AG wegen ihres komplizierten Rabattsystems, welches zwar zu steigenden Fahrgastzahlen und Umsätzen, aber sinkenden Gewinnen führt.
"Das Rabattsystem muss auf den Prüfstand. Womöglich profitieren von all den Sparpreisen und Sonderrabatten nur einige Wenige, während die Mehrheit dafür einen höheren Normalpreis zahlen muss."
Hallo zusammen,
verstehe ich das richtig, dass der Umsatz im Keller ist, weil WENIGE guenstig fahren?!
"Im Fernverkehr steigen die Passagierzahlen zwar, aber die Gewinne sinken. Ich bin überrascht darüber, wie viele Rabatte angeboten werden", sagte Enak Ferlemann, Verkehrs-Staatssekretär und Bahn-Beauftragter der Bundesregierung,
und
"Das Rabattsystem muss auf den Prüfstand. Womöglich profitieren von all den Sparpreisen und Sonderrabatten nur einige Wenige, während die Mehrheit dafür einen höheren Normalpreis zahlen muss."
Das kann nur ein Dienstwagenfahrer sagen. Haette er mal als "Bahn-Beauftragter" eine Fahrkarte gekauft wuesste er es.
Aber es sind doch nur wenige die "schnorren". Damit kann doch alles beim alten bleiben?
BR752
Da gibt's was anderes, was ich nicht verstehe
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 18.09.2018, 13:39 (vor 2741 Tagen) @ MichiS
bearbeitet von J-C, Dienstag, 18.09.2018, 13:40
Das hier ist bitteschön der Flexpreis. Kunden können verstehen, wenn sie was billiger kriegen, aber das hier könnte ich persönlich beim besten Willen nicht verstehen. Selbst mit der BC50 wirkt sich das noch aus. Das Problem ist weniger, dass es Rabatte gibt, sondern dass das Preissystem der DB völlig unkalkulierbar ist. Fährt man öfters die selbe Strecke kriegt man im selben Jahr immer ganz unterschiedliche Preise angeboten.
Am Ende ist genau das das Problem, was diskutiert gehört. Nämlich das Preissystem an sich. Es gibt da draußen Leute, die möchten einen Preis haben, der kalkulierbar bleibt, das scheint mit der DB jedoch nicht so recht zu funktionieren...
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Da gibt's was anderes, was ich nicht verstehe
Reservierungszettel, KDU, Dienstag, 18.09.2018, 14:06 (vor 2741 Tagen) @ J-C
Das hier ist bitteschön der Flexpreis. Kunden können verstehen, wenn sie was billiger kriegen, aber das hier könnte ich persönlich beim besten Willen nicht verstehen. Selbst mit der BC50 wirkt sich das noch aus. Das Problem ist weniger, dass es Rabatte gibt, sondern dass das Preissystem der DB völlig unkalkulierbar ist. Fährt man öfters die selbe Strecke kriegt man im selben Jahr immer ganz unterschiedliche Preise angeboten.
Am Ende ist genau das das Problem, was diskutiert gehört. Nämlich das Preissystem an sich. Es gibt da draußen Leute, die möchten einen Preis haben, der kalkulierbar bleibt, das scheint mit der DB jedoch nicht so recht zu funktionieren...
Ich weiß zwar nicht wie du darauf kommst - nur soviel wenn ich auf der Seite der DB schaue bekomme ich 66,00€ (IC/EC) und 81,00€ (ICE) als Flexpreis angezeigt und das immer und für sämtliche Verbindungen.
Da gibt's was anderes, was ich nicht verstehe
julius, Dienstag, 18.09.2018, 14:19 (vor 2741 Tagen) @ Reservierungszettel
Es sieht so aus, als ob für die die spätere Verbindung (Euro 75,90) noch ein Supersparpreis oder Sparpreis verfügbar war. Innerhalb eines Tages sind die Flexpreise jeweils konstant (abhängig von Produktwahl, ICE oder IC/EC).
Da gibt's was anderes, was ich nicht verstehe
musicus, Dienstag, 18.09.2018, 14:37 (vor 2741 Tagen) @ J-C
Kunden können verstehen, wenn sie was billiger kriegen, aber das hier könnte ich persönlich beim besten Willen nicht verstehen.
Das muss an der mangelnden Erfahrung mit der DB liegen.
Das Problem ist weniger, dass es Rabatte gibt, sondern dass das Preissystem der DB völlig unkalkulierbar ist.
Fährt man öfters die selbe Strecke kriegt man im selben Jahr immer ganz unterschiedliche Preise angeboten.
Nicht ganz.
Am Ende ist genau das das Problem, was diskutiert gehört. Nämlich das Preissystem an sich.
Sollte es besser gar kein Preissystem geben?
Es gibt da draußen Leute, die möchten einen Preis haben, der kalkulierbar bleibt
Ist er doch. Heißt Flexpreis. Und kalkulierbar sind sämtliche Preise ohnehin maximal bis zum Fahrplanwechsel.
das scheint mit der DB jedoch nicht so recht zu funktionieren...
Na, mit dir ja auch nicht.
Da gibt's was anderes, was ich nicht verstehe
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 18.09.2018, 15:07 (vor 2741 Tagen) @ musicus
bearbeitet von J-C, Dienstag, 18.09.2018, 15:10
Mangelnde Erfahrung mit der DB? Sollte man überhaupt Erfahrungen mit der DB haben, um dort durchblicken zu können? Ich bin sehr oft mit der DB gefahren - fast ausschließlich mit Sparpreisen jedoch. Denn die Flexpreise sind einfach happig. Hab mir nebenbei für morgen angeschaut, da will dir die DB allem ernstes ein Ticket für 75€ als Super-Sparpreis verkaufen.
Ich hab zuerst gedacht, wir hätten es mit flexiblen Flexpreisen zu tun, daher mein Unverständnis.
Mein Punkt ist, man kriegt einen bunten Haufen an Preisen für solche gar nicht so lange Strecken. Wenn ich daran denke, wie die Preise in Österreich sind, ist das schon happig und wie gesagt unkalkulierbar.
Hier scheint der Sparpreis der Normalpreis geworden zu sein...
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Da gibt's was anderes, was ich nicht verstehe
Henrik, Dienstag, 18.09.2018, 15:32 (vor 2741 Tagen) @ J-C
Mangelnde Erfahrung mit der DB? Sollte man überhaupt Erfahrungen mit der DB haben, um dort durchblicken zu können? Ich bin sehr oft mit der DB gefahren - fast ausschließlich mit Sparpreisen jedoch. Denn die Flexpreise sind einfach happig. Hab mir nebenbei für morgen angeschaut, da will dir die DB allem ernstes ein Ticket für 75€ als Super-Sparpreis verkaufen.
sparst Du 6 € gegenüber dem Flexpreis, sie bietet aber auch ICE-Tickets für 43,90 € an.
Ich hab zuerst gedacht, wir hätten es mit flexiblen Flexpreisen zu tun, daher mein Unverständnis.
Mein Punkt ist, man kriegt einen bunten Haufen an Preisen für solche gar nicht so lange Strecken. Wenn ich daran denke, wie die Preise in Österreich sind, ist das schon happig und wie gesagt unkalkulierbar.
das ist ja nun nicht irgendeine Strecke, sondern die 300 km lange Strecke zwischen den beiden größten Städten Deutschlands mit der höchsten Durchschnittsgeschwindigkeit auf einer reinen ABS (zumindest einst).
Natürlich gibts sowas nicht in Österreich. ;)
Hier scheint der Sparpreis der Normalpreis geworden zu sein...
der Super Sparpreis fängt bei 19,90 € an und geht preislich hoch bis an den Flexpreis ran.
das ist aber alles nun wirklich nichts Neues.
schrieb nich vorgestern noch völlig unverschämt entwürdigend ebendieser,
wer sich die Bahn nich leisten könne, solle eben weniger mobil sein?
Da gibt's was anderes, was ich nicht verstehe
julius, Dienstag, 18.09.2018, 15:34 (vor 2741 Tagen) @ J-C
Hier scheint der Sparpreis der Normalpreis geworden zu sein...
das stimmt allerding, deshalb weichen auch viele hierhin aus:
https://shop.flixbus.de/search?departureCity=118&arrivalCity=88&route=Hamburg-B...
Hamburg-Berlin morgen für Euro 9,99 bis 11,99. Dauert zwar eine gute Stunde länger, aber den Rest kann man dann in Berlin für etwas nettes ausgeben...
Da gibt's was anderes, was ich nicht verstehe
musicus, Dienstag, 18.09.2018, 15:48 (vor 2741 Tagen) @ J-C
Denn die Flexpreise sind einfach happig.
Nicht wirklich. Unrabattiert sind es ohnehin Phantasiepreise, um ernsthaft Flexpreise anzuwenden, zu nutzen und zugrundezulegen, ist eine BC50 unerlässlich.
Hab mir nebenbei für morgen angeschaut, da will dir die DB allem ernstes ein Ticket für 75€ als Super-Sparpreis verkaufen.
Kauf's halt nicht.
Ich hab zuerst gedacht, wir hätten es mit flexiblen Flexpreisen zu tun, daher mein Unverständnis.
Ich sag' ja: mangelnde Erfahrung. Innerhalb eines Kalendertages schwankt ein Flexpreis nicht.
Wenn ich daran denke, wie die Preise in Österreich sind
Unwesentlich niedriger, die Wege sind einfach kürzer.
ist das schon happig und wie gesagt unkalkulierbar.
Nein. Der Flexpreis ist nicht "un"kalkulierbar
Da gibt's was anderes, was ich nicht verstehe
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 18.09.2018, 17:34 (vor 2741 Tagen) @ musicus
Denn die Flexpreise sind einfach happig.
Nicht wirklich. Unrabattiert sind es ohnehin Phantasiepreise, um ernsthaft Flexpreise anzuwenden, zu nutzen und zugrundezulegen, ist eine BC50 unerlässlich.
Das wären dann immerhin noch 40 Euro für 1:47h Fahrt... die Strecke Wien-Salzburg ist ungefähr gleich lang und man bezahlt beim unrabattierten Standardpreis etwas über 50 Euro...
Ich glaube, wenn man den Standardpreis niedriger setzt und die Sparpreise dafür etwas mehr einschränkt, könnten mehr davon profitieren
Kauf's halt nicht.
Dürlcih nicht, ich buche eh früh genug, um die günstigsten Preise zu kriegen, kann aber nicht jeder.
Ich hab zuerst gedacht, wir hätten es mit flexiblen Flexpreisen zu tun, daher mein Unverständnis.
Ich sag' ja: mangelnde Erfahrung. Innerhalb eines Kalendertages schwankt ein Flexpreis nicht.
Fair enough
Wenn ich daran denke, wie die Preise in Österreich sind
Unwesentlich niedriger, die Wege sind einfach kürzer.
Ja aber schau, Wien-Bregenz kostet im Vollpreis fast gleich viel wie Hamburg-Berlin. Da ist doch was faul, nicht?
Nein. Der Flexpreis ist nicht "un"kalkulierbar
Ok, da gebe ich mich geschlagen, der ist noch einigermaßen fix.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Da gibt's was anderes, was ich nicht verstehe
musicus, Dienstag, 18.09.2018, 18:28 (vor 2741 Tagen) @ J-C
bearbeitet von musicus, Dienstag, 18.09.2018, 18:30
Das wären dann immerhin noch 40 Euro für 1:47h Fahrt... die Strecke Wien-Salzburg ist ungefähr gleich lang und
...die Fahrzeit ist eine Stunde länger. Für solche Ersparnisse verbuddelt man hierzulande zweistellige Milliardenbeträge.
Ich glaube, wenn man den Standardpreis niedriger setzt und die Sparpreise dafür etwas mehr einschränkt, könnten mehr davon profitieren
Das wäre eine preispolitische Wende um 180°.
Dürlcih nicht, ich buche eh früh genug, um die günstigsten Preise zu kriegen, kann aber nicht jeder.
Stimmt, auch 6 Monate im Voraus gibt es mitunter keine SP, die unter FP-Niveau liegen.
Ja aber schau, Wien-Bregenz kostet im Vollpreis fast gleich viel wie Hamburg-Berlin.
Wer will schon nach Bregenz?
Da ist doch was faul, nicht?
Nein. Es ist ja eben kein entfernungsabhängiges Preissystem, das die DB einsetzt sondern ein ganz offiziell relationsabhängiges. Da werden Preise per Dekret festgesetzt, sicherlich spielen Nachfrage und Geschwindigkeit ebenfalls eine Rolle bei der Preisbildung.
Augen auf: IRE Hin und zurück für 30€
RenateMD, Dienstag, 18.09.2018, 16:01 (vor 2741 Tagen) @ J-C
Der IRE kostet Hin und Zurück fest 29,99€. Egal wie kurzfristig du buchst.
Dieser benötigt 2:46 Stunden. Die Sparpreis-Suche hätte dir das ausgespuckt und liefert allgemein einen ziemlich guten Vergleich.
Man benötigt halt DB-Erfahrung....
Den hab ich mehr als einmal genutzt
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 18.09.2018, 19:43 (vor 2741 Tagen) @ RenateMD
Das ist nicht mein Punkt. Aber es gibt reichlich andere Strecken, wo es gleich ist...
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Du musst die Technik richtig anwenden ...
Blaschke, Dienstag, 18.09.2018, 19:27 (vor 2741 Tagen) @ J-C
Tach.
Das hier ist bitteschön der Flexpreis.
NEIN!
Der DB Navigator zeigt in der Übersicht für die jeweilige Verbindung immer die jeweils günstigste Preisvariante an.
Erst nach dem Anklicken der Verbindung wird in der nächsten Stufe die u.U. vorhandene Vielfalt angezeigt.
In deinem Fall wird die oberste Verbindung der Flexpreis sein, also alle Sparpreise nicht möglich. Das "ab" wird darauf hinweisen, dass es noch Sparpreise in der 1. Klasse gibt, die aber teurer sind.
Bei der zweiten Verbindung wird es noch einen Sparpreis und/oder Supersparpreis geben.
Schöne Grüße von jörg
Ist auch etwas verwirrend...
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 18.09.2018, 19:44 (vor 2741 Tagen) @ Blaschke
...bei den ÖBB sieht man sofort bei den Verbindungen, ob es der Normalpreis oder die Sparschiene ist...
Ich denke das war mein Problem.
Mir hinterließ das halt etwas Verwirrung, bin eher konsistentere Preise gewohnt...
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Ist auch etwas verwirrend...
julius, Dienstag, 18.09.2018, 21:14 (vor 2740 Tagen) @ J-C
Aber Vorsicht: Morgen kostet die Fahrt im Flexpreis Euro 85 und nicht Euro 81!
Deshalb auch Flexpreis, weil der Preis flexibel ist ...
Ist auch etwas verwirrend...
heinz11, Dienstag, 18.09.2018, 21:26 (vor 2740 Tagen) @ julius
Aber Vorsicht: Morgen kostet die Fahrt im Flexpreis Euro 85 und nicht Euro 81!
Deshalb auch Flexpreis, weil der Preis flexibel ist ...
Ja, im Gegensatz zur Bahn und den eingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten auch eines Flexpreises.
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