Reisebericht Kroatien (Teil 3/3 - Abreise mit dem Nachtzug) (Reiseberichte)

DG, Dienstag, 21.08.2018, 15:27 (vor 2768 Tagen) @ DG

Der letzte Teil dieses Berichts schildert und bebildert nun die Rückreise.

Gebucht war wieder ein Sparpreis Europa 1. Klasse zu knapp 60€. Dazu kam die Reservierung für das Schlafwagenabteil in Single-Belegung zum Preis von 40€, deutlich weniger als eine Übernachtung in Zagreb, zumindest im Hotel.

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Bild S2: So soll die Rückfahrt verlaufen.

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Bild 46: Ich war rechtzeitig am Bahnhof und entdeckte den nicht allzu engen Fahrplan.

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Bild 47: Die aktuelle Abfahrtstafel.

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Bild 48: Und die geplanten Ankünfte, der abendliche Intercity hatte wohl einiges an Verspätung...

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Bild 49: Als ich ankam war der Autowaggon bereits beladen, es wurden noch Zweiräder festgezurrt.

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Bild 50: Eine ganze Weile vor Abfahrt rauschte der Zug herein.

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Bild 51: Ja, es war der erwartete Zug, mit 4 Sitzwagen, zwei Liegewagen und einem Schlafwagen.

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Bild 52: Eine schlecht lesbare Anzeige an den Sitzwagen informierte, dass einer davon belegt, der andere noch frei sein sollte.

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Bild 53: Der noch nicht erleuchtete Schlafwagen...

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Bild 54: ...befand sich am Zugschluss.

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Bild 55: Einer der Liegewagen war recht pragmatisch gesichert. Der Schlafwagen war ebenfalls noch verschlossen, hatte an dieser Tür in den Gang aber ein 'normales' Schloss.

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Bild 56: Der Autotransportwagen wurde inzwischen an das Zugende gebracht.

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Bild 57: Gleich würde er angekuppelt werden.

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Bild 58: Und die Lok sogleich wieder von diesem getrennt werden, und an das vordere Ende des Zuges angekuppelt werden. Insgesamt wurde hier ordentlich rangiert.

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Bild 59: Irgendwann kam dann der Schlafwagenbetreuer, der den Wagen öffnete. Ich ging in mein Abteil, es war bereits in Schlafstellung, zwei Betten waren vorbereitet.

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Bild 60: Mit den Werbefotos der HZPP konnte das Abteil nicht mithalten. Womöglich hatte man hier irgendwie einen älteren Wagen ausgegraben...?!

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Bild 61: Ein kleines Waschbecken ist vorhanden.

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Bild 62: Blick aus dem Fenster nach Abfahrt. Die Nacht verlief ruhig, ich konnte trotz der Wärme halbwegs schlafen. Der Schlafwagen war wohl ausgebucht. Ein schweizer Paar reiste mit zwei Kindern und Hund, sowie einer riesigen Transportbox für letzteren. Diese passte nur mit Ach und Krach in den Wagen, der Mann fluchte wirklich heftigst und sehr unelegant, schimpfte auf das Verkaufspersonal, wie konnte man ihm das nur antun, ihn mit dieser Transportbox und dem Zug reisen lassen.
Ob des lustigen Dialekts war es immerhin ganz unterhaltsam.

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Bild 63: Leicht verwackelter Blick aus dem Abteilfenster in Richtung Küste, noch nicht weit hinter Split. Der Betreuer hatte inzwischen Fahrkarte und Reservierung eingesammelt und angekündigt, etwa 30 Minuten vor Ankunft wecken zu wollen.

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Bild 64: Blick aus dem Fenster des in eine Kurve einfahrenden Zuges.

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Bild 65: Die Lok fährt wohl gleich in einen Tunnel ein, der Fels wird schon beleuchtet.

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Bild 66: Das Wecken erfolgte pünktlich, mein Wecker war jedoch schneller als der Betreuer. Notdprftig hatte ich mich etwas gewaschen. Beim Wecken gab es Fahrkarte und Reservierung zurück, wenig später das reichhaltige Frühstück.

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Bild 67: In der Nacht erfolgte ein Fahrtrichtungswechsel, diese Lok hatte uns bis Zagreb gebracht.

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Bild 68: Nach kurzer Standzeit wurde der Autotransportwagen abgekuppelt und zur Entladung weggefahren.

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Bild 69: Wir erreichten Zagreb und ich versorgte mich beim Bäcker im Bahnhof mit etwas Frühstück und am Kiosk am Bahnhofsvorplatz sehr günstig mit einigen Getränken.

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Bild 70: Nach einer Weile des Wartens am Bahnhof, wo auch viele junge Rucksacktouristen warteten, bestieg ich den Eurocity nach Wien, der bereit stand. Im 1.Kl.-Abteilwagen hatte ich reserviert, es war der einzige Platz mit Reservierungszettel, dieser war in erbärmlichem Zustand, offenbar manuell in Form gebracht worden...

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Bild 71: Die weitere Fahrt verlief unspektakulär, vorbei an malerischen Motiven.

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Bild 72: Und vorbei an trockenen Flussbetten.

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Bild 73: In Slowenien fuhren wir einige Verspätung ein, da auf langen Abschnitten das zweite Gleis erneuert (oder erstmals gebaut?) wurde, daher konnte nur langsam gefahren werden. Trotz der Haltezeiten von teils nur etwa 45 Sekunden an den Bahnhöfen, wuchs die Verspätung auf etwa 30 Minuten an. Hier trafen wir an einem Bahnhof auf einen slowenischen Regionalzug.

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Bild 74: Die Kürbisernte scheint gesichert.

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Bild 75: Ein Abteil war dann doch noch reserviert, offenbar von den Kroaten zum Abteil für körperlich Eingeschränkte Reisende erklärt worden...

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Bild 76: Vorbei an einer slowenischen Lok. In Spielfeld-Straß wurde dann die slowenische 342 unseres Zuges gegen eine österreichische 1144 getauscht.

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Bild 77: In Österreich reduzierte sich die Verspätung deutlich auf nur noch gut 10 Minuten. Die Wartezeit verbrachte ich in der Wiener Lounge, wo gute Verpflegung bereit stand. Pünktlich wiederum stand der ICE bereit, der mich bis Würzburg bringen sollte.

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Bild 78: Und auch die Reservierung wurde angezeigt. Durch nach Buchung geplante Änderungen würde ich jedoch von Würzburg nicht bis Hannover durchfahren können, sondern noch einmal in Kassel umsteigen müssen, Verspätung dann gegenüber der Planung bei Buchung über eine Stunde. So günstig wie die Fahrkarte war, lohnt sich das Einreichen ja beinahe nicht...

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Bild 79: Die Fahrt bis Würzburg verlief gut. Die 3 Tfs wollten sich jedoch nicht über die Schulter gucken lassen, die Scheibe blieb milchig. Wegen des Gegenlichts konnte man ab und an etwas erkennen. Hier schien die untergehende Sonne noch mal frontal rein.


Die weitere Reise verlief unspektakulär. Die Inklusivreservierung hatte ich umgtebucht, sodass ich in den ersatzweise ab Würzburg zu nehmenden Zügen Plätze reserviert hatte. Nötig war das nicht, es war ziemlich leer.
Der Triebkopf des 402er, der uns nach Kassel brachte, machte dort noch 10 Minuten nach Ankunft einen Höllenlärm. Etwas verspätet kam dann auch der ICE nach Hannover. Ab Göttingen ging es über die Altstrecke, was entsprechend lange dauerte. Am zweiten Tag nach der Abfahrt in Split war ich dann aber erfolgreich wieder angekommen.

In diesem Sinne vielen Dank allen, die diesen Bericht mit Interesse verfolgt haben.
Wie gesagt freue ich mich über Fragen, Hinweise und Feedback.


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