Super Sparpreis Europa (Fahrkarten und Angebote)

A-W, Hannover, Mittwoch, 01.08.2018, 21:19 (vor 2789 Tagen)

Hallo,

ab sofort gibt es nicht nur Super Sparpreis für Binnenverkehr sondern auch Super Sparpreis Europa für die Mehrheit der angebotenen Ziele. Die Mindestpreise (ohne BahnCard-Rabatt und in der 2. Klasse) sind nun wie folgt:


Ziel       |Super-Sparpreis|Sparpreis
-----------+---------------+----------
Belgien    |ab 19,90 €     |ab 24,90 €
Dänemark   |nicht angeboten|ab 29,90 €
Frankreich |ab 19,00 €     |ab 24,00 €
Italien    |ab 29,90 €     |ab 34,90 €
Kroatien   |ab 39,90 €     |ab 44,90 €
London     |ab 59,90 €     |ab 64,90 €
Luxemburg  |ab 19,90 €     |ab 24,90 €
Niederlande|ab 19,90 €     |ab 24,90 €
Österreich |ab 19,90 €     |ab 24,90 €
Polen      |nicht angeboten|ab 19,90 €
Schweden   |nicht angeboten|ab 39,90 €
Schweiz    |ab 19,90 €     |ab 24,90 €
Slowakei   |ab 39,90 €     |ab 44,90 €
Slowenien  |ab 39,90 €     |ab 44,90 €
Tschechien |ab 14,90 €     |ab 19,90 €
Ungarn     |ab 39,90 €     |ab 44,90 €

Neu ist auch, dass das City-Ticket für den Start- bzw. Zielbahnhof in Deutschland nun enthalten ist. Die Entfernungsregelung ist die gleiche wie bei inländischen Fahrscheinen, also 100 km. Ich nehme an, dass hier die Entfernung zwischen den Start und Ziel und nicht Start/Ziel in Deutschland und den Grenzübergang maßgeblich ist. Zumindest die BB kennen nichts anderes hier.

Viele Grüße,
A-W

Super Sparpreis Europa

agw, NRW, Mittwoch, 01.08.2018, 22:25 (vor 2789 Tagen) @ A-W

Hallo,

ab sofort gibt es nicht nur Super Sparpreis für Binnenverkehr sondern auch Super Sparpreis Europa für die Mehrheit der angebotenen Ziele. Die Mindestpreise (ohne BahnCard-Rabatt und in der 2. Klasse) sind nun wie folgt:

[...]


Neu ist auch, dass das City-Ticket für den Start- bzw. Zielbahnhof in Deutschland nun enthalten ist. Die Entfernungsregelung ist die gleiche wie bei inländischen Fahrscheinen, also 100 km. Ich nehme an, dass hier die Entfernung zwischen den Start und Ziel und nicht Start/Ziel in Deutschland und den Grenzübergang maßgeblich ist. Zumindest die BB kennen nichts anderes hier.

Natürlich gibt es das City-Ticket nicht für den oben genannten Super Sparpreis Europa.
Auch spielen ein paar Länder nicht mit. Ich glaube die, die auch beim Super Sparpreis nicht mitmachen.
Warum die DB nicht einfach festlegen kann, was auf ihrem Landesabschnitt passiert, entzieht sich meiner Kenntnis.

Super Sparpreis Europa

A-W, Hannover, Mittwoch, 01.08.2018, 22:35 (vor 2789 Tagen) @ agw

Ja, das City-Ticket gibt es nur mit regulärem Sparpreis und mit dem Flexpreis. Ich habe den Fehler auch jetzt bemerkt. Das City-Ticket gilt auch für die Ziele, die bei Super Sparpreis Europa mitmachen. Die Seiten dieser Ziele auf bahn.de wurden leider nicht angepasst um das klarzumachen. Der Ausschnitt aus der Internationalen BB:

Für alle Sparpreis Europa-Fahrkarten, außer nach Dänemark, Polen und Schweden, gilt: In der Fahrkarte „Sparpreis Europa“ ist ein City-Ticket gem. Nr. 3.5 BB PERSONENVER-KEHR für den ÖPNV am Start- und/oder Zielort in Deutschland enthalten.

Wenn ein Flexpreis gebucht wird, dann gibt es auch das City-Ticket und zwar für alle Ziele:

In der Fahrkarte „Flexpreis“ ist ein City-Ticket gem. Nr. 3.5 BB PERSONENVERKEHR für den ÖPNV am Start- und/oder Zielort in Deutschland enthalten.

Super Sparpreis Schweiz ohne MGB

ThomasK, Mittwoch, 01.08.2018, 22:44 (vor 2789 Tagen) @ A-W

In der Schweiz ist z.B. die MGB nicht mit dabei.

Ich konnte im DB Reisezentrum München Hbf noch nicht einmal eine Fahrkarte zum Normalpreis Visp - Zermatt kaufen, sodass ich nur eine Fahrkarte München - Visp kaufen konnte.

Ich hoffe, dass ich in der Umsteigezeit in Visp ohne Probleme am Automaten eine Fahrkarte nach Zermatt kaufen kann.

Im Internet ist auch nicht ersichtlich, ob die Fahrkarte Visp - Zermatt 9,40 CHF oder 18,50 CHF oder 37 CHF kostet.

Super Sparpreis Schweiz ohne MGB

A-W, Hannover, Mittwoch, 01.08.2018, 22:55 (vor 2789 Tagen) @ ThomasK

Laut den Internationalen BB gibt es keine durchgehende Fahrkarten für die Nutzung von „bestimmter“ Privatbahnen in der Schweiz und zwar unabhängig von der Fahrkartenart (IBB 3.2.7):

Einige Privatbahnen erkennen keine durchgehenden Fahrkarten mehr an, sondern nur noch Inlandsfahrkarten (z.B. Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB)). Diese Bahnen sind mit dem Beförderercode 8501 auf der Fahrkarte gekennzeichnet.

Es gibt auch einige, die kein Online-Ticket anerkennen, aber eine durchgehende Fahrkarte möglich ist (3.2.6):

Einzelne Privatbahnen in der Schweiz akzeptieren durchgehende grenzüberschreitende Fahrkarten nicht als Online-Ticket (z.B. Jungfraubahn (JB) und Gornergratbahn (GGB)).

Super Sparpreis Schweiz ohne MGB

ThomasK, Mittwoch, 01.08.2018, 23:04 (vor 2789 Tagen) @ A-W

Laut den Internationalen BB gibt es keine durchgehende Fahrkarten für die Nutzung von „bestimmter“ Privatbahnen in der Schweiz und zwar unabhängig von der Fahrkartenart (IBB 3.2.7):

Einige Privatbahnen erkennen keine durchgehenden Fahrkarten mehr an, sondern nur noch Inlandsfahrkarten (z.B. Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB)). Diese Bahnen sind mit dem Beförderercode 8501 auf der Fahrkarte gekennzeichnet.


Es gibt auch einige, die kein Online-Ticket anerkennen, aber eine durchgehende Fahrkarte möglich ist (3.2.6):

Einzelne Privatbahnen in der Schweiz akzeptieren durchgehende grenzüberschreitende Fahrkarten nicht als Online-Ticket (z.B. Jungfraubahn (JB) und Gornergratbahn (GGB)).


Soweit mir bekannt, ist 2017 die MGB ausgestiegen. 2016 jedenfalls war es noch problemlos möglich, alle Fahrkarten München Hbf - Zermatt in München Hbf am Automaten und im Reisezentrum zu erwerben.

Dass man z.B. für die GGB keine Fahrkarten in München Hbf kaufen kann, ist ja noch nachvollziehbar, bei der MGB sieht es aber aufgrund der überregionalen Verkehrsfunktion und zahlreichen wichtigen Zielen wie z.B. auch Andermatt schon anders aus.

Damit schwächt sich die Schweiz im Vergleich zu Österreich enorm.

Super Sparpreis Schweiz ohne MGB

Twindexx, St. Gallen (CH), Donnerstag, 02.08.2018, 11:12 (vor 2789 Tagen) @ ThomasK

Hoi,

Soweit mir bekannt, ist 2017 die MGB ausgestiegen. 2016 jedenfalls war es noch problemlos möglich, alle Fahrkarten München Hbf - Zermatt in München Hbf am Automaten und im Reisezentrum zu erwerben.

Die MGB hatte von der DB einfach zu wenig Geld pro Sparbillett erhalten. Verhandlungen über einen deutlich grösseren Anteil der Einnahmen für die MGB verliefen erfolglos, die DB wollte oder konnte der MGB nicht mehr Geld auszahlen. Daher hat die MGB die Reissleine gezogen und erlaubt keine DB-Sparpreise mehr auf der Strecke Visp-Zermatt. Die von den SBB verkauften Schweizer Sparbillette gibts ganz normal auch weiterhin, dort bekommt die MGB auch einen ihr angemessenen Anteil der Einnahmen.

Dass man z.B. für die GGB keine Fahrkarten in München Hbf kaufen kann, ist ja noch nachvollziehbar, bei der MGB sieht es aber aufgrund der überregionalen Verkehrsfunktion und zahlreichen wichtigen Zielen wie z.B. auch Andermatt schon anders aus.

Damit schwächt sich die Schweiz im Vergleich zu Österreich enorm.

Ich glaub, ausserhalb der Strecke Visp-Zermatt gehen die DB-Sparpreise auch weiterhin. Was die Strecke Visp-Zermatt betrifft, so kann ich dir versichern, dass die MGB gar nicht auf Sparbillette angewiesen ist, um die Züge gut zu füllen. Auch zur Nebensaison hat man da unter Tags eine verhältnismässige gute Auslastung und die fahren da mit sieben Wagen durchgehend im Halbstundentakt. In Zermatt gilt sowieso ein ganz anderes Preisniveau.


Grüsse aus der Ostschweiz.

--
[image]

Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.

MGB Visp - Zermatt

ThomasK, Donnerstag, 02.08.2018, 11:54 (vor 2789 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von ThomasK, Donnerstag, 02.08.2018, 11:56

Ich glaub, ausserhalb der Strecke Visp-Zermatt gehen die DB-Sparpreise auch weiterhin. Was die Strecke Visp-Zermatt betrifft, so kann ich dir versichern, dass die MGB gar nicht auf Sparbillette angewiesen ist, um die Züge gut zu füllen. Auch zur Nebensaison hat man da unter Tags eine verhältnismässige gute Auslastung und die fahren da mit sieben Wagen durchgehend im Halbstundentakt. In Zermatt gilt sowieso ein ganz anderes Preisniveau.


Ja, die Strecke Visp - Zermatt ist sehr gut ausgelastet.

Ich gehe davon aus, dass, wenn am 28.09.2018 die neue 3S-Bahn in Zermatt eröffnet wird, die Fahrgastzahlen zwischen Visp und Zermatt nochmals anziehen werden. Zwischen Täsch und Zermatt wird ja die Strecke um eine weitere Doppelspurinsel ergänzt werden. Diese zusätzliche Doppelspurinsel ist ja im Ausbauschritt STEP 2035 ebenso wie der 15-Minuten-Takt Täsch - Zermatt bereits enthalten. Auch zwischen Visp und Stalden-Saas wird wohl eine weitere Doppelspurinsel realisiert werden.

Dringend notwendig ist auch eine Abzweigstrecke von Stalden-Sass nach Saas Fee. Die Eisenbahn nach Saas Fee hat man immer wieder diskutiert, aber weil die Ausfädelung aus der bestehenden Strecke in Stalden-Saas sehr teuer ist und man auch zwischen Saas Grund und Saas Fee sehr teure Kunstbauten benötigt, ist diese Strecke leider nicht in Step 2035 enthalten.

Vermutlich wird diese Abzweigstrecke Stalden-Saas - Saas Fee erst dann realisiert werden, wenn die Seilbahnverbindung Saas Fee - Oberrothorn - Zermatt in Betrieb sein wird. Aufgrund des heftigen Widerstandes einiger Umweltgruppen wird das aber wohl noch 20 Jahre dauern, ehe sich die Bergbahnen Saas Fee durch alle Instanzen durchgeklagt haben, um vom BAV eine Konzession zu bekommen. Leider wurde vor ein paar Jahren die bereits erteilte Konzession für eine PB auf den Feekopf widerrufen.

Gleichwohl glaube ich, dass in jedem Fall eine Volksabstimmung notwendig sein dürfte, um den Bau der Eisenbahn nach Saas Fee politisch durchzusetzen. Das scheint genauso eine jahrzehntelange Geschichte zu sein, wie der zweigleisige Ausbau Tutzing - Garmisch. Da aber im Hinblick auf die neue dreifache Weltrekordbahn auf die Zugspitze die Touristenzahlen in Garmisch mittlerweile um 30 % angezogen haben, hoffe ich, dass es in den nächsten Jahren jetzt irgendwann doch mal etwas wird mit dem zweigleisigen Ausbau Tutzing - Garmisch. In der Schweiz ist es ja so, dass bei mehr als 8000 Fahrgästen täglich das BAV von einem 15-Minuten-Takt ausgeht. Leider ist das BAV für die Strecke Tutzing - Garmisch nicht zuständig, denn dann wäre die Strecke längst zweigleisig.

MGB Visp - Zermatt

Twindexx, St. Gallen (CH), Donnerstag, 02.08.2018, 14:08 (vor 2788 Tagen) @ ThomasK

Hoi,

Zwischen Täsch und Zermatt wird ja die Strecke um eine weitere Doppelspurinsel ergänzt werden. Diese zusätzliche Doppelspurinsel ist ja im Ausbauschritt STEP 2035 ebenso wie der 15-Minuten-Takt Täsch - Zermatt bereits enthalten. Auch zwischen Visp und Stalden-Saas wird wohl eine weitere Doppelspurinsel realisiert werden.

Zwischen Täsch und Zermatt geht es um die Doppelspur Herdtunnel, deren Planungen laufen. Zwischen Visp und Stalden-Saas wurde im August 2017 die Kreuzungsstelle Sefinot in Betrieb genommen, im Frühjahr 2018 ist auch die Kreuzungsstelle Schwiedernen oberhalb von St. Niklaus in Betrieb. Die Arbeiten zur behindertengerechten Ausgestaltung von Kalpetran haben dieses Jahr begonnen (wie es aussieht mit neuer Kreuzungsstelle wenige hundert Meter oberhalb von Kalpetran und nur eine nutzbare Perronkante im Bahnhof Kalpetran selbst).

Neben dem 15-Minuten-Takt Shuttle Täsch-Zermatt soll der Halbstundentakt der Regio Visp-Zermatt künftig minutengenau gefahren werden sowie sowie Verspätungsquellen eliminiert werden.

Gleichwohl glaube ich, dass in jedem Fall eine Volksabstimmung notwendig sein dürfte, um den Bau der Eisenbahn nach Saas Fee politisch durchzusetzen.

Wer glaubt, in der Schweiz könne etwas ohne Volksabstimmung gemacht werden, lebt eh auf dem Mond. Mit sowas muss in der Schweiz immer gerechnet werden. Wenn dann aber das Volk mal entschieden hat, dann halten sich auch alle daran.

In der Schweiz ist es ja so, dass bei mehr als 8000 Fahrgästen täglich das BAV von einem 15-Minuten-Takt ausgeht.

Das stimmt so definitv nicht, da gibt es sehr viel mehr Einflussgrössen, die das bestimmen. Und teilweise baut man dann nicht einfach zum 15min-Takt aus, sondern legt ein anderes Angebot darüber.

So werden den täglich 9'500 Fahrgästen St. Gallen-Romanshorn-Kreuzlingen weiterhin nur der S-Bahn-Halbstundentakt geboten, neu ab Dezember einfach mit einem stündlichen RE ergänzt, der zwischen St. Gallen und Konstanz nur in Romanshorn und Kreuzlingen Hafen hält. Obwohl derzeit allein 9'000 Fahrgäste pro Tag nur auf die S-Bahn entfallen, gibt es auch in künftigen Konzepten keinen Ausbau des Taktangebots auf der S-Bahn. Man kann hier mit den Gefässgrössen noch viel herausholen. Der RE wird immerhin einige Fahrgäste aus den S-Bahnen abziehen können und mit der deutlich kürzeren Fahrzeit auch neues Fahrgastpotenzial erschliessen. Als der RE im Dezember 2015 mit fünf Zugspaaren gestartet ist, erreichte er schnell einen Kostendeckungsgrad von über 80%, was zu einem Ausbau auf sieben Paare letzten Dezember führte und diesen Dezember ist dann endlich der Stundentakt möglich, mit dem nun auf 15 tägliche Zugspaare ausgebaut wird (06:09-20:50 Uhr).

Die Strecke Uznach-Rapperswil liegt ebenfalls bei gut 8'000 Fahrgästen pro Tag und hier wird auch kein 15-Minuten-Takt kommen. Kommen wird ein Halbstundentakt mit allen Halten zwischen Uznach und Rapperswil und ein weiterer Halbstundentakt, der die Strecke ohne Halt befahren wird. Hier erlaubt der Angebotsausbau, dass mit den zusätzlichen Zügen weitergehende Verbesserungen wie eine Fahrzeitverkürzung zwischen St. Gallen und Rapperswil ermöglicht wird.

Beim Ausbau des Angebots wird in erster Linie auf die nötige Kapazität geachtet und nicht ab wieviel Fahrgästen welcher Takt gefahren wird. Die Kantone schauen dabei auch auf den Kostendeckungsgrad des Angebots.


Grüsse aus der Ostschweiz.

--
[image]

Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.

Reichlich unattraktiv

Junior, Donnerstag, 02.08.2018, 15:33 (vor 2788 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von Junior, Donnerstag, 02.08.2018, 15:34

Ob es nun an der DB, SBB, MGB oder wem auch immer liegt (meist liegt es ja nicht nur an einer Partei), ist dem Fahrgast egal. Fakt ist, dass es reichlich unattraktiv ist, das so nicht mehr buchen zu können, erst recht bei einem so attraktiven Urlaubsziel, und das betrifft dann das gesamte System Eisenbahn. Da sollte es doch eine bessere Lösung im Zusammenspiel der Beteiligten geben!

-> SBB.ch

Twindexx, St. Gallen (CH), Donnerstag, 02.08.2018, 17:54 (vor 2788 Tagen) @ Junior
bearbeitet von Twindexx, Donnerstag, 02.08.2018, 17:56

Hoi,

Ob es nun an der DB, SBB, MGB oder wem auch immer liegt (meist liegt es ja nicht nur an einer Partei), ist dem Fahrgast egal. Fakt ist, dass es reichlich unattraktiv ist, das so nicht mehr buchen zu können, erst recht bei einem so attraktiven Urlaubsziel, und das betrifft dann das gesamte System Eisenbahn. Da sollte es doch eine bessere Lösung im Zusammenspiel der Beteiligten geben!

Also bei den SBB kannst du das sehr wohl durchgehend kaufen, auch online mit Sparangeboten. Nur die DB bekommt das irgendwie nicht gebacken. Nötig ist hierfür, dass ein internationales Billett mit einem nationalen Schweizer Billett zu einem Angebot kombiniert wird.

Für Visp-Zermatt gibts nämlich den Normalpreis oder die nur bei den SBB erhältlichen Schweizer Sparbillette. Für den internationalen Teil gibts den gemeinsamen Sparpreis mit der DB oder eben den Normalpreis. Man muss natürlich wissen, dass die Kombination daraus deutlich mehr kostet als die Sparpreisstufen der DB.

Die MGB hatte letztlich keine andere Wahl, die Verträge hier zu kündigen. Die DB hätte der MGB einfach mehr zahlen müssen, dann wäre es kein Problem gewesen. Aber dann wäre wohl für die SBB und DB fast nichts mehr übrig geblieben. Keine Ahnung, warum man dann nicht einfach den Preis der Sparpreise entsprechend erhöht hat, um der MGB den gewünschten Anteil auszahlen zu können?

Das Problem war eben, dass auch viele in der Schweiz sich so einen DB-Sparpreis gekauft hatten und dann einfach den Teil zwischen ihrem Wohnort und Deutschland verfallen liessen und es nur als Billett Wohnort CH <-> Zermatt benutzten. Und da entgingen der MGB massiv Einnahmen, welche die MGB kompensiert haben wollte. Aus den SBB-Sparbilletten bekommen sie einen angemessenen Anteil, bei den DB-Sparpreisen war das nicht der Fall.


Grüsse aus der Ostschweiz.

--
[image]

Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.

-> SBB.ch

JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 02.08.2018, 18:18 (vor 2788 Tagen) @ Twindexx

Aus den SBB-Sparbilletten bekommen sie einen angemessenen Anteil, bei den DB-Sparpreisen war das nicht der Fall.

Die Einnahmenaufteilung der SBB-Sparbillette ist genau die gleiche, wie die des Sparpreises Europa.

--
Weg mit dem 4744!

-> SBB.ch

Twindexx, St. Gallen (CH), Donnerstag, 02.08.2018, 19:25 (vor 2788 Tagen) @ JeDi
bearbeitet von Twindexx, Donnerstag, 02.08.2018, 19:26

Hoi,

Die Einnahmenaufteilung der SBB-Sparbillette ist genau die gleiche, wie die des Sparpreises Europa.

Die internationalen Billette sind auch effektiv dasselbe Angebot, einfach nach dem letzten Wechselkurs-Update zwischen CHF und € umgerechnet. Deswegen bekommt man hier auch auf SBB.ch und bahn.de dieselben Kontingente und Preisstufen, wenn man international fährt.

Es geht nun aber um die nationalen Schweizer Sparbillette. Bei der DB werden die nationalen Schweizer Sparbillette meines Wissens nicht angeboten (man kann mich gerne korrigieren). Diese gibt es auf der MGB Visp-Zermatt noch und da sieht die Preisbildung und auch die Einnnahmenaufteilung auch ganz anders aus, wie beim internationalen Angebot. Bei der MGB kommt da deutlich mehr Geld in die Kasse als beim internationalen Angebot.

Auf SBB.ch macht die Software nun einfach aus einem Billett Zermatt-Visp und einem Visp-Deutschland ein zusammenhängendes Angebot. Wenn jeweils ein nationales Sparbillett und Sparbillett Europa für die jeweilige Teilstrecke verfügbar sind, werden diese beiden Angebote verknüpft. Die nationalen Schweizer Sparbillette gibt es erst 30 Tage im Voraus während bei Sparbillett Europa natürlich die Vorbuchungsfristen der DB gelten. Bucht man das weiter als 30 Tage im Voraus, nimmt SBB.ch für Zermatt-Visp dann auch den Normalpreis nach Schweizer CH-direkt-Tarif.
Man kann das während der Buchung im Detail aufrufen, welches Angebot für die jeweilige Teilstrecke ausgewählt wurde.


Grüsse aus der Ostschweiz.

--
[image]

Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.

Und wie schauts mit den FGR aus ?

Höllentalbahn, Donnerstag, 02.08.2018, 19:42 (vor 2788 Tagen) @ Twindexx

Wenn die SBB mir die Fahrkarten zusammenmixt ?
Die nationalen FGR der Schweiz lesen sich sowieso mehr als dürftig.

Mfg Höllentalbahn

Und wie schauts mit den FGR aus ?

Twindexx, St. Gallen (CH), Donnerstag, 02.08.2018, 19:54 (vor 2788 Tagen) @ Höllentalbahn

Hoi,

Wenn die SBB mir die Fahrkarten zusammenmixt ?
Die nationalen FGR der Schweiz lesen sich sowieso mehr als dürftig.

Mfg Höllentalbahn

Das gilt zusammenhängend dann als internationale Fahrt, wo du bis/ab Zermatt die internationalen Fahrgastrechte hast. Du buchst das ja als Kunde als eine einzige durchgehende Fahrt Zermatt <-> Deutschland.


Grüsse aus der Ostschweiz.

--
[image]

Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.

-> SBB.ch

Twindexx, St. Gallen (CH), Donnerstag, 02.08.2018, 19:51 (vor 2788 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von Twindexx, Donnerstag, 02.08.2018, 19:55

Hoi,

Ich hab das nochmal nachgeschaut: Die SBB haben nun ein "Anschlussbillett Sparbillett Nur gültig mit internationalem Fahrausweis Sparbillett Europa." für die Strecke Zermatt-Visp geschaffen, welches offenbar immer dann in die Buchung kommt, wenn man ein Sparbillett Europa hat. Dieses Anschluss-Sparbillett ist genauso lang im Voraus erhältlich wie das Sparbillett Europa.

Aber so schlau aus dem Angebot werde ich auch nicht. Wenn man beides separat raussucht, bekommt man für beispielsweise Zermatt-Mannheim 83.- CHF und Visp-Mannheim 48.- CHF (selber Tag, selbe Züge). Zermatt-Visp kostet aber keine 35.- CHF. Offenbar werden für eine zusammenhängende Buchung Zermatt-Mannheim immer 35.- CHF aufgeschlagen auf den Preis für Visp-Mannheim wenn man das als Zermatt-Mannheim bucht. Ich hab das jetzt einfach mal nur mit Mannheim gemacht, weil da alle internationalen Züge aus der Schweiz via Basel auch halten.

Es mag zwar dem in Zermatt üblicherweise herrschenden Preisniveau entsprechen, aber in Visp Stückeln ist deutlich günstiger.


Grüsse aus der Ostschweiz.

--
[image]

Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.

-> SBB.ch

ThomasK, Freitag, 03.08.2018, 00:46 (vor 2788 Tagen) @ Twindexx

Hoi,

Ich hab das nochmal nachgeschaut: Die SBB haben nun ein "Anschlussbillett Sparbillett Nur gültig mit internationalem Fahrausweis Sparbillett Europa." für die Strecke Zermatt-Visp geschaffen, welches offenbar immer dann in die Buchung kommt, wenn man ein Sparbillett Europa hat. Dieses Anschluss-Sparbillett ist genauso lang im Voraus erhältlich wie das Sparbillett Europa.

Aber so schlau aus dem Angebot werde ich auch nicht. Wenn man beides separat raussucht, bekommt man für beispielsweise Zermatt-Mannheim 83.- CHF und Visp-Mannheim 48.- CHF (selber Tag, selbe Züge). Zermatt-Visp kostet aber keine 35.- CHF. Offenbar werden für eine zusammenhängende Buchung Zermatt-Mannheim immer 35.- CHF aufgeschlagen auf den Preis für Visp-Mannheim wenn man das als Zermatt-Mannheim bucht. Ich hab das jetzt einfach mal nur mit Mannheim gemacht, weil da alle internationalen Züge aus der Schweiz via Basel auch halten.

Es mag zwar dem in Zermatt üblicherweise herrschenden Preisniveau entsprechen, aber in Visp Stückeln ist deutlich günstiger.


Grüsse aus der Ostschweiz.

Ich wurde auch nicht schlau daraus. Mir wurde Visp - Zermatt für CHF 37 angezeigt, was mir aber schon extrem teuer erscheint, denn das wäre ja 1,09 CHF pro Kilometer.

Ich habe jetzt zwei Möglichkeiten.

Ich habe jetzt einen Sparpreis München - Visp gekauft. Wenn ich am 25.08. von München nach Zermatt fahre, dann kann ich entweder in Zürich HB eine halbe Stunde später fahren und mir in Zürich HB eine Fahrkarte Visp - Zermatt für denselben Tag kaufen.

Oder aber ich fahre nach Visp durch und kaufe dann dort gleich bei der MGB eine Fahrkarte nach Zermatt am Automaten.

Ich glaube, es ist am günstigsten, wenn ich gleich in Zürich HB am SBB-Automaten eine Fahrkarte für denselben Tag von Visp nach Zermatt kaufe und am SBB-Automaten gleich bar in Franken bezahle, oder? Ich muss mal gucken, ob ich in Zürich HB einen SBB-Sparpreis für 18,60 CHF für denselben Tag von Visp nach Zermatt bekomme.

Oder ich kaufe die Fahrkarte in Visp am SBB-Automaten.

Da braucht man ja tatsächlich ein Fahrgastabitur.

Schade, mit solchen Dingen vergrault man wirklich die Fahrgäste.

-> SBB.ch

Twindexx, St. Gallen (CH), Freitag, 03.08.2018, 01:31 (vor 2788 Tagen) @ ThomasK

Hoi,

Ich wurde auch nicht schlau daraus. Mir wurde Visp - Zermatt für CHF 37 angezeigt, was mir aber schon extrem teuer erscheint, denn das wäre ja 1,09 CHF pro Kilometer.

37.- CHF ist der Normalpreis einfach 2. Klasse ohne Halbtax.

Ich glaube, es ist am günstigsten, wenn ich gleich in Zürich HB am SBB-Automaten eine Fahrkarte für denselben Tag von Visp nach Zermatt kaufe und am SBB-Automaten gleich bar in Franken bezahle, oder?

Nein, das ist nicht die günstigste Variante. Die Sparbillette Schweiz werden nur online auf sbb.ch und in der SBB Mobile App vertrieben. Am Automat und am Schalter bekommst du nur den Normalpreis, eben diese 37.- CHF für einfach 2. Klasse ohne Halbtax.


Grüsse aus der Ostschweiz.

--
[image]

Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.

-> SBB.ch

Twindexx, St. Gallen (CH), Freitag, 03.08.2018, 01:38 (vor 2788 Tagen) @ Twindexx

Mir ist da noch etwas in den Sinn gekommen:

Wenn man den 37.- CHF die Mehrwertsteuer klaut, kommt man genau auf die 35.- CHF für das Anschlussbillett an den Sparpreis Europa ab Visp kommt. Dann wundert es auch nicht, dass man dieses Angebot generell und nicht nur 30 Tage im Voraus erhält wie die Sparbillette Schweiz. Offenbar konnte das Sparbillett Schweiz und das Sparbillett Europa doch nicht verknüpft werden (vermutlich wegen der unterschiedlichen Vorverkaufsfristen beider Angebote) und man bekommt für Zermatt-Visp den Normalpreis ohne MwSt.


Grüsse aus der Ostschweiz.

--
[image]

Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.

-> SBB.ch

JeDi, überall und nirgendwo, Freitag, 03.08.2018, 08:40 (vor 2788 Tagen) @ Twindexx

Hoi,

Ich wurde auch nicht schlau daraus. Mir wurde Visp - Zermatt für CHF 37 angezeigt, was mir aber schon extrem teuer erscheint, denn das wäre ja 1,09 CHF pro Kilometer.


37.- CHF ist der Normalpreis einfach 2. Klasse ohne Halbtax.

Genau, und darauf sollte es gegen Vorlage des internationalen Fahrscheins mit gültiger BahnCard noch 15% Rabatt geben (wenn auch vermutlich nur am Schalter).

--
Weg mit dem 4744!

-> SBB.ch

JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 02.08.2018, 23:53 (vor 2788 Tagen) @ Twindexx

Es geht nun aber um die nationalen Schweizer Sparbillette. Bei der DB werden die nationalen Schweizer Sparbillette meines Wissens nicht angeboten (man kann mich gerne korrigieren). Diese gibt es auf der MGB Visp-Zermatt noch und da sieht die Preisbildung und auch die Einnnahmenaufteilung auch ganz anders aus, wie beim internationalen Angebot. Bei der MGB kommt da deutlich mehr Geld in die Kasse als beim internationalen Angebot.

Das ist nicht richtig. Der Schweizer Anteil des Sparpreises Europa (Oder auch Sparbillett Deutschland) landet im gleichen EAV-Pool wie alle Innerschweizer Angebote.

--
Weg mit dem 4744!

-> SBB.ch

Twindexx, St. Gallen (CH), Freitag, 03.08.2018, 01:26 (vor 2788 Tagen) @ JeDi

Hoi,

Das ist nicht richtig. Der Schweizer Anteil des Sparpreises Europa (Oder auch Sparbillett Deutschland) landet im gleichen EAV-Pool wie alle Innerschweizer Angebote.

Dann war einfach der Schweizer Anteil aus den Einnahmen des Sparpreis Europa generell zu klein. Die SBB können damit offenbar leben, die MGB können das offenbar nicht und wollten einen höheren Anteil. Den hat die DB abgelehnt.

Beim nationalen Sparbillett Schweiz bleibt der gesamte Betrag in der Schweiz und es geht nichts an die DB. Da ist die günstigste Stufe für Zermatt-Basel SBB bereits 24.20 CHF. Die DB gibt von der günstigsten Sparpreisstufe keine 24.20 CHF in die Schweiz ab, das wäre mehr als die Hälfte der günstigsten Sparpreisstufe beim Sparbillett Europa.

Wenn die MGB pro Sparbillett Europa denselben Geldbetrag erhalten hätte, wie pro Sparbillett Schweiz, dann hätte man den Vertrag auch nicht gekündigt.


Grüsse aus der Ostschweiz.

--
[image]

Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.

-> SBB.ch

JeDi, überall und nirgendwo, Freitag, 03.08.2018, 08:22 (vor 2788 Tagen) @ Twindexx

Hoi,

Das ist nicht richtig. Der Schweizer Anteil des Sparpreises Europa (Oder auch Sparbillett Deutschland) landet im gleichen EAV-Pool wie alle Innerschweizer Angebote.


Dann war einfach der Schweizer Anteil aus den Einnahmen des Sparpreis Europa generell zu klein. Die SBB können damit offenbar leben, die MGB können das offenbar nicht und wollten einen höheren Anteil. Den hat die DB abgelehnt.

Beim nationalen Sparbillett Schweiz bleibt der gesamte Betrag in der Schweiz und es geht nichts an die DB. Da ist die günstigste Stufe für Zermatt-Basel SBB bereits 24.20 CHF. Die DB gibt von der günstigsten Sparpreisstufe keine 24.20 CHF in die Schweiz ab, das wäre mehr als die Hälfte der günstigsten Sparpreisstufe beim Sparbillett Europa.

Wenn die MGB pro Sparbillett Europa denselben Geldbetrag erhalten hätte, wie pro Sparbillett Schweiz, dann hätte man den Vertrag auch nicht gekündigt.

Die MGB erhält den selben Anteil wie an einem Sparbillett Schweiz und hätte (ggf. via CH Direkt) für bestimmte Zielbahnhöfe Mindestpreise fordern können. Andere Bahnen machen das ja auch. Da die MGB das offensichtlich - aus welchen Gründen auch immer - nicht möchte, muss sie sich eben fragen lassen, warum sie sich bewusst gegen eine weitere Anerkennung der Sparpreise Europa entschieden hat, nachdem es ja offensichtlich keine Erlösgründe sind.

--
Weg mit dem 4744!

-> SBB.ch

Twindexx, St. Gallen (CH), Samstag, 04.08.2018, 16:10 (vor 2786 Tagen) @ JeDi

Hoi,

Die MGB erhält den selben Anteil wie an einem Sparbillett Schweiz und hätte (ggf. via CH Direkt) für bestimmte Zielbahnhöfe Mindestpreise fordern können. Andere Bahnen machen das ja auch. Da die MGB das offensichtlich - aus welchen Gründen auch immer - nicht möchte, muss sie sich eben fragen lassen, warum sie sich bewusst gegen eine weitere Anerkennung der Sparpreise Europa entschieden hat, nachdem es ja offensichtlich keine Erlösgründe sind.

Die MGB führte ja mit der DB und den SBB entsprechende Verhandlungen und diese führten für die MGB zu keinem akzeptablen Ergebnis. Erst darauf hin hat die MGB gekündigt und nicht einfach so aus heiterem Himmel. Mit den Erlösen aus den Sparbilletten Schweiz der SBB ist die MGB hingegen zufrieden, sonst hätte man die ebenfalls gekündigt. Also schreib doch nicht, die MGB hätte einfach nur dies und jenes tun müssen, wenn das offensichtlich beim Sparbillett Europa nicht möglich war.

Ich weiss jetzt nicht, wie hoch der Anteil ist, der in die Schweiz fliesst. Es wird aber kaum mehr als die Hälfte des Preises sein. Weil einfach einen Mindestpreis verlangen ist zu wenig, dieser Mindestpreis steigt dann natürlich je Sparpreisstufe ebenfalls an. Und die SBB wollen ihren Anteil nicht reduzieren, also ging es darum, dass der Schweizer Anteil grundsätzlich erhöht wird, eben auf mehr als die Hälfte des jeweiligen Verkaufspreises. Da hätte die DB entweder einen kleineren Anteil als bisher erhalten oder man hätte die Höhe der Preisstufen grundätzlich nach oben anpassen müssen. Irgendwer hat aber das eine oder andere nicht wollen.
Und so unglücklich ist die MGB nun auch wieder nicht, haben sie doch trotzdem volle Züge auf jener Strecke.


Grüsse aus dem IC 5.

--
[image]

Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.

Keine Lösung

Junior, Donnerstag, 02.08.2018, 19:05 (vor 2788 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von Junior, Donnerstag, 02.08.2018, 19:06

Also bei den SBB kannst du das sehr wohl durchgehend kaufen, auch online mit Sparangeboten.

Das hilft dem deutschen Fahrgast überhaupt gar nichts, abgesehen vielleicht von einer Hand voll Experten. Also keine Lösung.

Keine Lösung

Twindexx, St. Gallen (CH), Freitag, 03.08.2018, 01:37 (vor 2788 Tagen) @ Junior

Hoi,

Also bei den SBB kannst du das sehr wohl durchgehend kaufen, auch online mit Sparangeboten.


Das hilft dem deutschen Fahrgast überhaupt gar nichts, abgesehen vielleicht von einer Hand voll Experten. Also keine Lösung.

Dann beschwer dich bei der DB.


Grüsse aus der Ostschweiz.

--
[image]

Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.

Keine Lösung

Frecciarossa, Freitag, 03.08.2018, 05:52 (vor 2788 Tagen) @ Twindexx

Dann beschwer dich bei der DB.

Ich erlaube mir mal die Feststellung, dass die DB ihr Vertriebssystem geöffnet hat und die SBB nicht. Ich erhalte heute DB-Angebote (auch Inland) bei einer Reihe von Auslandsbahnen (z.B. NS, SNCB,SBB) sowie Vertriebsplattformen (Loco2, Trainline) und die DB verkauft ebenso die Tarife von Auslandsbahnen über ihr internationales neues Portal. Die SBB sperrt sich hier noch zum Nachteil der Kunden.

Keine Lösung

Twindexx, St. Gallen (CH), Samstag, 04.08.2018, 16:14 (vor 2786 Tagen) @ Frecciarossa

Hoi,

Ich erlaube mir mal die Feststellung, dass die DB ihr Vertriebssystem geöffnet hat und die SBB nicht. Ich erhalte heute DB-Angebote (auch Inland) bei einer Reihe von Auslandsbahnen (z.B. NS, SNCB,SBB) sowie Vertriebsplattformen (Loco2, Trainline) und die DB verkauft ebenso die Tarife von Auslandsbahnen über ihr internationales neues Portal. Die SBB sperrt sich hier noch zum Nachteil der Kunden.

SBB oder VöV? Den Unterschied solltest du schon kennen. Die Schweizer Tariforganisation liegt nicht bei den SBB. Und grosse Teile der Schweiz liegen in einem Tarifverbund, da wird der CH-direkt-Tarif des VöV durch den entsprechenden Verbundzonentarif ersetzt und da haben die SBB noch weniger Mitspracherechte.


Grüsse aus dem IC 5.

--
[image]

Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.

Keine Lösung

Frecciarossa, Samstag, 04.08.2018, 16:45 (vor 2786 Tagen) @ Twindexx

Ich erlaube mir mal die Feststellung, dass die DB ihr Vertriebssystem geöffnet hat und die SBB nicht. Ich erhalte heute DB-Angebote (auch Inland) bei einer Reihe von Auslandsbahnen (z.B. NS, SNCB,SBB) sowie Vertriebsplattformen (Loco2, Trainline) und die DB verkauft ebenso die Tarife von Auslandsbahnen über ihr internationales neues Portal. Die SBB sperrt sich hier noch zum Nachteil der Kunden.


SBB oder VöV? Den Unterschied solltest du schon kennen. Die Schweizer Tariforganisation liegt nicht bei den SBB. Und grosse Teile der Schweiz liegen in einem Tarifverbund, da wird der CH-direkt-Tarif des VöV durch den entsprechenden Verbundzonentarif ersetzt und da haben die SBB noch weniger Mitspracherechte.

Wer oder was VöV ist, muss ich als Nicht-Schweizer, glaube ich, nicht wissen. Wer letztlich in der Schweiz zuständig ist, ist dem Kunden auch gleichgültig. Tatsache ist, dass eine europäische Bahn nach der anderen ihr Vertriebssystem öffnet, aber die Schweiz verweigert sich einer solchen kundenorientierten Lösung. Ein Sparbillett bekommt man weiterhin nur in der Schweiz.

Keine Lösung

Twindexx, St. Gallen (CH), Samstag, 04.08.2018, 21:31 (vor 2786 Tagen) @ Frecciarossa

Hoi.

Wer oder was VöV ist, muss ich als Nicht-Schweizer, glaube ich, nicht wissen. Wer letztlich in der Schweiz zuständig ist, ist dem Kunden auch gleichgültig.

Das ist der Verband öffentlicher Verkehr: https://www.voev.ch/de/verband/Das-ist-der-VoeV
Ihm untersteht die Tariforganisation des Direkten Verkehrs, ch-direkt: https://www.voev.ch/de/ch-direct/Gremien-DV/Gremien-DV
In der Schweiz gibt es eine gesetzliche Grundlage, dass für eine Reise ein durchgehendes Billett ausstellbar sein muss, vom Bus über das Tram, den Zug bis zur Seilbahn und dem Schiff. Dazu müssen sich alle (!) Transportunternehmen auf einen gemeinsamen Tarif einigen. Dies wird innerhalb der Branchenorganisation VöV bei ch-direkt organisiert. Die haben dann auch durchgesetzt, dass auf dem GA und Halbtax kein SBB-Logo mehr zu finden ist.

Das ganze macht es dann auch so schwierig, das zu öffnen. Das Thema Öffnung der Vertriebskanäle beschäftigt auch das Bundesamt für Verkehr auf politischer Ebene. So einfach, wie den SBB zu sagen, macht mal, ist das also nicht. Vor allem in so einem fein verästelten Netzwerk des gesamten öV-Systems. Der VöV ist an dem Thema dran. Dabei müssen auch Fragen geklärt werden, welche Mindeststandards ein Vetriebspartner aufweisen muss. Ausserdem sollte ein Vertriebspartner das ganze Sortiment bis zur obersten Seilbahnstation oder zum hinterletzten Schiffsanleger verkaufen müssen und nicht nur zum Beispiel den Bahnteil losgelöst vom ganzen Rest. Weiter muss geklärt werden, dass ein Partner mit personenbedienten Schaltern eine deutlich höhere Verkaufsprovision erhalten wird als jemand, der nur auf digitalen Kanälen verkauft. Sinnvollerweise sollte dann auch über ausländische Vertriebspartner die Schweizer Mehrwertsteuer verrechnet werden.

Die Schweizer Bahnen haben derzeit noch ein Mandat, für Partnerbahnen im Ausland einen internationalen Tarif für ihre Strecken anzubieten. Im Hinblick auf ganzheitliche Öffnung wird man dieses System noch überprüfen müssen und allenfalls ins neue offene System überführen.

Tatsache ist, dass eine europäische Bahn nach der anderen ihr Vertriebssystem öffnet, aber die Schweiz verweigert sich einer solchen kundenorientierten Lösung. Ein Sparbillett bekommt man weiterhin nur in der Schweiz.

Aber umgekehrt bekomme ich in der Schweiz auch nicht alles in Deutschland. Wenn, dann gibts nur Bahn und selbst da noch nicht mal alles. Also da ist umgekehrt von deutscher Seite auch noch extrem viel zu leisten. Ziele in der S-Bahn München zum Beispiel sind in der Schweiz nicht lösbar, auch nicht am Schalter. Also eine wirkliche Öffnung ist da längst noch nicht zu sehen von deutscher Seite aus.

Wenn das mit der S-Bahn in München irgendwie am Verkehrsverbund liegt, dann ist das umgekehrt in der Schweiz ja nicht anders bisher. Überall wo es einen Zonentarif eines Tarifverbunds ersetzt dieser den ch-direkt-Tarif. Und in der Schweiz mit Tarifeinheit gilt das dann immer vollständig für alle Verkehrsarten, auch im Fenrverkehr. Und Tarifverbünde gibt es mittlerweile fast in der ganzen Schweiz. Allen voran der mächtige Zürcher Verkehrsverbund, der mit seinem Z-Pass mittlerweile einen sehr grossen Teil der Deutschschweiz kontrolliert.


Grüsse aus dem IC 5.

--
[image]

Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.

Gültigkeit SBB-Tickets in deutschen Verkehrsbetrieben

ThomasK, Sonntag, 05.08.2018, 01:47 (vor 2786 Tagen) @ Twindexx

Aber umgekehrt bekomme ich in der Schweiz auch nicht alles in Deutschland. Wenn, dann gibt´s nur Bahn und selbst da noch nicht mal alles. Also da ist umgekehrt von deutscher Seite auch noch extrem viel zu leisten. Ziele in der S-Bahn München zum Beispiel sind in der Schweiz nicht lösbar, auch nicht am Schalter. Also eine wirkliche Öffnung ist da längst noch nicht zu sehen von deutscher Seite aus.


Am Münchner Verkehrs- und Tarifverbund kann es aber nicht liegen, dass nicht alle S-Bahnhöfe aus der Schweiz aus tariflich gebucht werden können.

Grundsätzlich ist es so, dass der MVV-Tarif nur dann gilt, wenn Start- UND Zielpunkt im Verbundgebiet liegen. Beim ein- und ausbrechenden Verkehr zu allen S-Bahnhöfen kann der Fahrgast eine durchgehende Fahrkarte kaufen ohne dass der MVV-Tarif Anwendung findet

Will jetzt z.B. ein Schweizer von St. Gallen nach München, Universität, dann hat er grundsätzlich zwei Möglichkeiten.

Entweder er kauft sich eine Fahrkarte St. Gallen - Geltendorf und von Geltendorf bis Universität eine MVV-Karte. Die Verbundgrenze liegt in Geltendorf, 42 km vor München Hbf.

Oder aber er kauft sich eine Fahrkarte St. Gallen - München, Marienplatz und löst von Marienplatz bis München, Universität für die beiden U-Bahn-Stationen eine Kurzstrecke, d.h. er stempelt einen Streifen auf der Streifenkarte. Die Fahrt kostet also 1,40 €. Gilt die Fahrkarte jedoch nur bis München Hbf, dann kommt er nur mit einer kleinen aber völlig legalen Trickserei mit der Kurzstrecke zur Universität. Da die Kurzstrecke über 4 Haltestellen geht, davon aber höchstens 2 mit U-Bahn oder S-Bahn, müsste er also von Hauptbahnhof bis Karlsplatz eine Station mit der Straßenbahn fahren (16, 17 oder ggf. auch 19), von Karlsplatz bis Odeonsplatz eine Station mit der U4/U5 und vom Odeonsplatz bis Universität eine Station mit der U3/U6. Zwar fährt die U4/U5 auch am Hbf und jeder steigt gleich am Hbf in die U-Bahn, aber da es dann 3 U-Bahnstationen wären, müsste er den Normaltarif für eine Stadtfahrt München (eine Zone) = 2 Streifen kaufen, also 2,80 €.

Für die Gültigkeit der DB-Fahrausweise zu allen MVV-Zielen im gesamten Innenraum (Ringe 1 - 4) bezahlt aber die Deutsche Bahn einen gesonderten Betrag an die MVG, die in München U-Bahn, Straßenbahn und Bus betreibt. Nach meinem letzten Kenntnisstand bezahlt die Deutsche Bahn jährlich für die Gültigkeit der Citytickets ca. 70 Millionen € an die städtischen Verkehrsbetriebe.

Will nun die SBB, dass eine SBB-Bahnfahrkarte auch in der Münchner U-Bahn gilt, dann müsste sie ihrerseits einen Vertrag mit der MVG abschließen, damit die MVG Fahrausweise der SBB anerkennt. Nachdem aber aus der Schweiz bei weitem weniger Ziele in Deutschland angesteuert werden als von Deutschland aus selbst, vermute ich mal, dass die SBB, will sie eine Cityticketregel haben wie die Deutsche Bahn, einen weitaus geringeren Betrag an die städtischen Verkehrsgesellschaften in Deutschland überweisen müsste. Vermutlich würde es sich hier um einen Betrag von ca. 5 Millionen € jährlich handeln, damit die SBB-Fahrausweise im deutschen Zielort uneingeschränkt gelten würden.

Schlösse die SBB den Vertrag ab, dann würde automatisch bei allen Europa Sparpreisen SBB oder allen SBB-Tickets ebenfalls die Option Cityticket gelten.

Theoretisch könnten die Schweizer auch eine Volksabstimmung erzwingen und beantragen, dass über ein Gesetz die Eidgenossenschaft den SBB diese ca. 5 Millionen € jährlich erstattet, damit für alle Europa Sparpreise SBB die City-Ticket-Gültigkeit in Deutschland erreicht wird.

Mir ist nicht bekannt, ob die SBB an die städtischen Verkehrsunternehmen in Deutschland mit dieser Bitte herangetreten sind.


____________


Was meine Situation anbetrifft, wäre ich ja bereits zufrieden, wenn ich ohne Probleme bis Zermatt lösen könnte und die aktuell verfügbaren Spartickets mit Zugbindung Visp - Zermatt auf der Fahrkarte gesondert ausgewiesen würden.

Kein Mensch erwartet in München eine durchgehende Fahrkarte zum Gornergrat oder zum Trockenen Steg kaufen zu können. Uns Münchnern genügt es völlig, eine durchgehende Fahrkarte bis Zugspitze oder Osterfelderkopf lösen zu können, die somit auch in der Zahnradbahn und in den Seilbahnen gilt.

Keine Lösung

Junior, Freitag, 03.08.2018, 06:19 (vor 2788 Tagen) @ Twindexx

Dann beschwer dich bei der DB.

Ich weiß, dass natürlich - wie immer - die DB Schuld sein muss. Aber du hast meinen Punkt nicht verstanden. Es ist dem Fahrgast egal, wer Schuld hat, weder kann noch will er das beurteilen (ich auch nicht) dennoch schadet es dem gesamten System Bahn und nicht nur der DB, sollte diese Schuld sein.

Keine Lösung

JeDi, überall und nirgendwo, Freitag, 03.08.2018, 08:25 (vor 2788 Tagen) @ Twindexx

Hoi,

Also bei den SBB kannst du das sehr wohl durchgehend kaufen, auch online mit Sparangeboten.


Das hilft dem deutschen Fahrgast überhaupt gar nichts, abgesehen vielleicht von einer Hand voll Experten. Also keine Lösung.


Dann beschwer dich bei der DB.

Der richtige Ansprechpartner wäre hier die MGB oder gegebenenfalls die SBB.

--
Weg mit dem 4744!

Keine Lösung

Twindexx, St. Gallen (CH), Samstag, 04.08.2018, 16:19 (vor 2786 Tagen) @ JeDi

Hoi,

Der richtige Ansprechpartner wäre hier die MGB oder gegebenenfalls die SBB.

Wieso? Kann die DB keine Billette mehr nach nationalem Schweizer Tarif verkaufen? Das ging doch mal? Dann läge es nur an der DB, dies auch online zu ermöglichen und mit einem Sparpreis Europa zu einem durchgehenden Angebot zu verbinden. Da können weder die MGB noch die SBB was tun, wenn die Systeme der DB das nicht können.


Grüsse aus der IC 5.

--
[image]

Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.

Keine Lösung

Frecciarossa, Samstag, 04.08.2018, 17:25 (vor 2786 Tagen) @ Twindexx

Wieso? Kann die DB keine Billette mehr nach nationalem Schweizer Tarif verkaufen? Das ging doch mal?

Das ging noch nie. Die Schweiz lässt im Ausland nur den Vertrieb des internationalen Tarifs zu.

Super Sparpreis Schweiz ohne MGB

Murrtalbahner, Mittwoch, 01.08.2018, 23:11 (vor 2789 Tagen) @ ThomasK

Schau mal ab 30 Tage auf sbb.ch -> Fahrkarten -> Sparbilette national. Dann musst du alles eingeben und bekommst einen Preis angezeigt. Das ist in der Regel der Normalpreis. Den Sparpreis gibt es im Reiter darunter, etwas unauffällig füra deutsche Auge. Da kann man ordentlich Geld sparen. Allerdings ist das zuggebunden ohne Erstattung.

Super Sparpreis Europa nicht so einfach erhältlich...

chriL999, Mittwoch, 01.08.2018, 23:07 (vor 2789 Tagen) @ A-W

Aktuell gibt es unter der normalen bahn.de Seite leider keine einzige Verbindung in die Schweiz zum Super Sparpreis für 19,90 EUR. Für Österreich jedoch schon.
Warum eigentlich?

Super Sparpreis Europa nicht so einfach erhältlich...

A-W, Hannover, Mittwoch, 01.08.2018, 23:13 (vor 2789 Tagen) @ chriL999

Vielleicht liegt es an der Entfernung? Ich habe gerade eben Hannover - Zürich (Ende August) versucht und das Ergebnis war mindestens 44,90 €. Habe ich das auf Stuttgart - Zürich geändert, wurde mir der Super Sparpreis Europa für 19,90 € sogar für morgen angeboten.

Bug...

regiobaden, Mittwoch, 01.08.2018, 23:22 (vor 2789 Tagen) @ A-W

Scheint ein Bug zu sein. Der Super Sparpreis Europa Schweiz erscheint nicht über die Reiseauskunft, aber sehrwohl im Sparpreis-Finder. Daher gibt es aktuell die günstigsten Fahrkarten in die Schweiz ausschließlich im Sparpreis-Finder.

Bug...

A-W, Hannover, Mittwoch, 01.08.2018, 23:31 (vor 2789 Tagen) @ regiobaden

Es scheint, dass dieses Problem entsteht, wenn der IC-RE Zug ins Spiel kommt. In der Reiseauskunft fungiert er als RE mit IC-Nummer als Zusatz, deswegen kein Sparpreis. Im Sparpreis-Finder wird die „doppelte“ Gattung anerkannt, also Sparpreis zulässig. Wäre der Zug also als IC an der erster Stelle in der Auskunft eingepflegt, gäbe es diesen Problem nicht.

Bug...

regiobaden, Mittwoch, 01.08.2018, 23:38 (vor 2789 Tagen) @ A-W

Da bin ich mir nicht sicher. Ich habe auch ganz andere Probleme, den SSPECH im Sparpreis-Finder zu finden. Ich finde ihn z.B. nur an manchen Tagen, manchmal nur bei mehreren Reisenden/BahnCards... Ich bin hoffe, dass das bald behoben sein wird.

Bug...

chriL999, Donnerstag, 02.08.2018, 21:21 (vor 2788 Tagen) @ regiobaden

Danke für die Antwort. Kann man davon ausgehen, dass so ein Bug in endlicher Zeit behoben ist oder ist man da machtlos? Oder sollte man eine Mail an die Bahn versenden? Danke.

Bug...

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Freitag, 03.08.2018, 22:19 (vor 2787 Tagen) @ regiobaden

Scheint ein Bug zu sein.

Ein Bug?

Ich glaube, es scheint ein Fehler zu sein...


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

RSS-Feed dieser Diskussion
powered by my little forum