ICE 4 sollen schneller fahren (mit Link) (Allgemeines Forum)
Christian_S, Samstag, 28.07.2018, 10:55 (vor 2843 Tagen)
Sind die denn mit 292 km/h (265+10%) abgenommen?
ICETreffErfurt, Eisenach, Samstag, 28.07.2018, 11:06 (vor 2843 Tagen) @ Christian_S
- kein Text -
Die Bahn könnte ja auch über breitere Fahrzeugkästen...
GUM, Montag, 30.07.2018, 11:58 (vor 2841 Tagen) @ ICETreffErfurt
bearbeitet von GUM, Montag, 30.07.2018, 11:59
... beim ICE4 nachdenken....
:-)
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Die Bahn könnte ja auch über breitere Fahrzeugkästen...
ICETreffErfurt, Eisenach, Montag, 30.07.2018, 12:06 (vor 2841 Tagen) @ GUM
... beim ICE4 nachdenken....
:-)
Das geht nicht, da die Wagenkästen länger sind und man sie deshalb schmaler machen musste, wegen Lichtraumprofil in den Kurven.
Meisterleistung.
musicus, Montag, 30.07.2018, 12:08 (vor 2841 Tagen) @ ICETreffErfurt
- kein Text -
Die Bahn könnte ja auch über breitere Fahrzeugkästen... die
s103, Montag, 30.07.2018, 20:23 (vor 2841 Tagen) @ ICETreffErfurt
... beim ICE4 nachdenken....
:-)
Das geht nicht, da die Wagenkästen länger sind und man sie deshalb schmaler machen musste, wegen Lichtraumprofil in den Kurven.
Geometrisch würde es ausreichen, in Wagenmitte eine Innenwölbung mit engerem Querschnitt zu lassen. Hab‘s nicht durchgerechnet, aber ich schätze, dass dies weniger als 25% der Länge betreffen würde, der Rest könnte breiter werden.
Sähe ulkig aus, aber in Bezug auf Design habe ich schon Schlimmeres auf Schienen gesehen. Die Auswirkungen auf die Aerodynamik könnte man bei entsprechender Formung vermutlich auch in engen Grenzen halten.
Wieviel schwerer und teurer die Konstruktion dadurch würde, kann ich gar nicht einschätzen. Ebensowenig ob nicht irgendeine Vorschrift so etwas verbietet. Warum nicht einfach etwas weniger sparen? Die Menschen werden doch auch eher breiter als schmaler.
War nur Spaß (mit Smiley)
GUM, Dienstag, 31.07.2018, 10:53 (vor 2840 Tagen) @ ICETreffErfurt
Hallo @ICETreffErfurt,
war auch nur ein bisschen Spaß (mit Frust gemischt). Mir ist es unverständlich wie und
warum die Bahn den großen Systemvorteil Platz für die Fahrgäste aufs Spiel setzt.
Mit den klassischen Fahrzeugen und noch mehr dem breiten ICE1 ist man bis vier-fünf Stunden Länge jedem anderen Verkehrsmittel überlegen.
Dies könnte man ausspielen. Und wenn es von den Kosten nicht reicht, gibt es halt keine 29,90 Eurp Sparpreise mehr.
Wer die 10 Euro mehr für einen richtigen Sitzplatz nicht hat, der kann ja grünen Bus fahren.
So war es gemeint :-)
Liebe Grüße
GUM
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Die Bahn könnte ja auch über breitere Fahrzeugkästen...
Celestar, Mittwoch, 01.08.2018, 13:13 (vor 2839 Tagen) @ ICETreffErfurt
Könnte man nicht den minimalen Kurvenradius heraufsetzen? :)
Celestar
ICE 4 sollen schneller fahren (mit Link)
ICE-TD, Samstag, 28.07.2018, 12:21 (vor 2843 Tagen) @ Christian_S
Laut diesem Bericht des Spiegel soll die Vmax der ICE 4 (BR 412) auf 265 km/h angehoben werden, um eine bessere Pünktlichkeit zu erzielen.
Da werden doch sicher gleich einige daherkommen und sagen "ach, die Fahrzeiten lassen sich doch auch mit 200 km/h halten ..." ;-)
Ich frag mich eher wie das techn. gehen soll, und das 'in den nächsten Monaten'. Dafür müsste die Fahrzeugsoftware geändert werden, die Züge bekommen zwar eh gerade eine Update, aber von einer Erhöhung der Hg war da nicht die Rede.
Köstlich ...
Blaschke, Samstag, 28.07.2018, 12:37 (vor 2843 Tagen) @ Christian_S
Huhu.
Immerhin hat der Chef Unterhaltungswert. Erst will man mit höherer Geschwindigkeit Verspätungen rausholen, aber gleichzeitig wird wohl darüber nachgedacht, die gewonnene Zeit für mehr Verkehrshalte zu nutzen. Was denn nun? In einer Bude wie der DB ahnt man, was da schlussendlich wieder bei rumkommt ...
Dafür lese ich mit Freude, dass man wohl wieder ein neues Projekt angeschoben hat. Das verspricht immerhin Arbeit in der Teppichetage. Weil es was zu messen gibt und Zahlen erhoben werden, die man dann auswerten, vergleichen und kommentieren muss. Obwohl auch vorher jeder weiß, dass das Projekt natürlich ein Erfolg wird. Dass dafür dann an anderer Stelle irgendwo als Kompensation ein paar Talerchens eingespart werden mit der Folge, dass es dann eben an anderer Stelle hakt, was die Erfolge im genannten Projekt dann auffrisst, ist ja egal. Bzw eher gewollt: denn dann winkt ein neues Projekt. Wie passend ist da doch die Hornbach-Werbung: ja ja yippieh yippieh yeah.
Und noch lustiger ist der Herr Lutz, wenn er meint, die Eisenbahn sei DAS Fortbewegungsmittel im 21. Jahrhundert. Das erste Fünftel ist bereits vertrödelt worden. Und angesichts der bescheidenen Investitionen dürfte das auch nicht besser werden. Wobei ich auch in anderen Ländern keine weltbewegenden Reformen sehe. Hier mal ein Tröpfchen auf den heißen Stein und da mal einer und dann ist's gut. Warum auch soll im Zeitalter der Individualisierung ein Massenverkehrsmittel state of the art sein? Ich hätte nichts dagegen, aber dann muss HIER JETZT HEUTE DEUTLICH mehr passieren als ein paar Ministrecken zu reaktivieren, alle 30 Jahre mal 150 km SFS einzuweihen und 500 neue Züge kaufen, während gleichzeitig 475 abgestellt werden müssen wegen Ende der Lebensdauer.
Schöne Grüße von jörg
Köstlich ...
GUM, Montag, 30.07.2018, 11:56 (vor 2841 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von GUM, Montag, 30.07.2018, 11:58
Hallo Jörg,
ein erster Schritt wäre vielleicht die großen S-Bahn Netze zu stabilisieren.
Wenn es morgens Verspätungen gab, dann macht es gar keinen Sinn weiterhin energiesparend zu fahren.
Das ist die Unternehmens-Kundenschnittstelle, die auch diejenigen Kunden sehen, die bisher/normalerweise keinen Fernzug betreten.
Zudem reicht ein bisschen Produktkosmetik nicht aus: Bei bald zwanzig Jahre alten Fahrzeugen ein paar Sitze umzustellen und neue Lampen einzubauen und das als großartigen Wurf zu feiern. Schon seltsam.
Im Angebot der SZ
Ich hätte mindestens neue Klimaanlagen und auf den Flughafen-S-Bahnen zusätzlich Toiletten erwartet.
Liebe Grüße
GUM
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ICE 4 sollen schneller fahren (mit Link)
Lumi25, Samstag, 28.07.2018, 12:43 (vor 2843 Tagen) @ Christian_S
Ich denke das mit den 265 km/h dürfte vor allem auf die geplanten Einsätze auf der NBS Köln-Rhein/Main zurückzuführen sein.
Wäre es denn möglich mit 265 km/h den Halt Siegburg/Bonn beizubehalten mit ICE 4?
Ganz davon abgesehen gelten doch für Züge bei mehr als 250 km/h ganz andere Richtlinien bzw. TSI. Da dürfte es schon kaum etwas ausmachen ob man jetzt 265 km/h oder 270 bzw. 280 km/h fährt.
Was sagt denn das EBA dazu?
ICE 4 sollen schneller fahren (mit Link)
Axel252525, Samstag, 28.07.2018, 13:28 (vor 2843 Tagen) @ Lumi25
Ganz davon abgesehen gelten doch für Züge bei mehr als 250 km/h ganz andere Richtlinien bzw. TSI. Da dürfte es schon kaum etwas ausmachen ob man jetzt 265 km/h oder 270 bzw. 280 km/h fährt.
Was sagt denn das EBA dazu?
Was Dinge wie Laufwerksüberwachung usw. angeht, fällt der ICE 4 eh bereits in die Kategorie vMax >= 250km/h.
Kritisch wird da die Radsatzlast, die bei vMax >250km/h 17t nicht überschreien soll.
Es gibt allerdings wohl eine Ausnahme für Fahrzeuge, die Gepäck oder Passagiere befördern:
Die Radsatzlast basiert auf der „Auslegungsmasse, betriebsbereites Fahrzeug“ für Triebköpfe
(und P2-Lokomotiven) und auf der „Masse des Fahrzeugs in Betrieb bei normaler Zuladung“ für
Fahrzeuge, die eine Zuladung (Fahrgäste oder Gepäck) gemäß EN 15663:2009+AC:2010 Abschnitt
2.1 befördern können. Die entsprechenden Radsatzlasten für Fahrzeuge, die eine Zuladung
(Fahrgäste oder Gepäck) befördern können, betragen gemäß der Definition in Anlage K dieser
TSI 21,5 t (P1) und 22,5 t (P2).
Könnte also hinhauen.
Ich bezweifle nur ein bisschen, dass die 265 km/h viel rausreißen. Die meisten Einsatzstrecken sind zur Zeit bei 250km/h gedeckelt, die 15 km/h mehr wären "nur" für die KRM und die VDE 8 interessant. Und ob man dort mit 15 km/h soviel reißt? 280 oder ähnliches statt 250 hätte ich verstanden.
Viele Grüße
Alex
ICE 4 sollen schneller fahren (mit Link)
Celestar, Mittwoch, 01.08.2018, 08:51 (vor 2840 Tagen) @ Axel252525
265 statt 250 heißt in Idealfall so knapp 2 Minuten Ersparnis zwischen Frankflug und Siegburg. Für den Halt dort reicht das nie im Leben. Als Verspätungspuffer aber schon mal nicht schlecht. Und vielleicht sind in Zukunft dann auch mal 280 drin, dann sind es auch 4 Minuten, bzw nur 2 Minuten langsamer als mit Vmax 300. Würde mit Halt in Siegburg gehen (unter Opferung eines Teils des riesigen Fahrzeitpuffers), wäre da nicht das schlechte Leistungsgewicht...
Celestar
Würde 3 Minuten ausmachen.
ICETreffErfurt, Eisenach, Mittwoch, 01.08.2018, 08:57 (vor 2840 Tagen) @ Celestar
265 statt 250 würde die Durchschnittsgeschwindigkeit von 200 auf 215 km/h erhöhen.
Das sind 3 Minuten Fahrzeitunterschied, gerechnet auf 140 km Streckenlänge.
Würde 3 Minuten ausmachen.
Celestar, Mittwoch, 01.08.2018, 08:57 (vor 2840 Tagen) @ ICETreffErfurt
265 statt 250 würde die Durchschnittsgeschwindigkeit von 200 auf 215 km/h erhöhen.
Das sind 3 Minuten Fahrzeitunterschied, gerechnet auf 140 km Streckenlänge.
Wie rechnest du das?
Celestar
Würde 3 Minuten ausmachen.
ICETreffErfurt, Eisenach, Mittwoch, 01.08.2018, 09:08 (vor 2839 Tagen) @ Celestar
Maßgeblich für die Fahrzeit ist die Durchschnittsgeschwindigkeit. Die hängt von der Streckentopografie und den Fahrzeugeigenschaften ab.
Der ICE4 hat ein etwas geringeres Leistungsgewicht als ein ICE3.
Der ICE3 erreicht zwischen Frankfurt und Köln etwa 80% seiner Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h als Durchschnittsgeschwindigkeit, also 235 km/h. Das entspricht einer Fahrzeit von 37 Minuten zwischen Frankfurt Flughafen und Siegburg/Bonn.
Ich habe jetzt für den ICE4 auch 80% seiner Höchstgeschwindigkeit als Durchschnittsgeschwindigkeit angenommen. Ich denke das ist ein guter Richtwert ohne die exakten fahrdynamischen Eigenschaften beider Fahrzeuge zu kennen. Der ICE4 wäre so oder so mit etwas weniger Reserven unterwegs.
Bei 250 km/h Spitze sind das 200 km/h, bei 265 km/h wären das 212 (rund 215) km/h. Für 145 km braucht man mit 200 km/h Durchschnitt, also 250 km/h Spitzengeschwindigkeit, etwa 43,5 Minuten, mit 215 km/h Durchschnitt etwa 40,5 Minuten. Bei 235 km/h Durchschnitt wie gesagt 37 Minuten.
Würde 3 Minuten ausmachen.
Celestar, Mittwoch, 01.08.2018, 10:00 (vor 2839 Tagen) @ ICETreffErfurt
Mit 212 bist du aber schon bei knapp über 41 Minuten :)
Celestar
Würde 3 Minuten ausmachen.
Twindexx, St. Gallen (CH), Mittwoch, 01.08.2018, 12:26 (vor 2839 Tagen) @ Celestar
Hoi,
Also die LZB kennt eh nur 10km/h-Schritte. Da fährt der ICE 4 dann vmax 260 km/h. Nur unter ETCS wäre die vmax auch wirklich 265 km/h.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
![[image]](https://abload.de/img/fvd139kqh.jpg)
Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Velaro
agw, NRW, Samstag, 28.07.2018, 12:51 (vor 2843 Tagen) @ Christian_S
Man überlegt sicher gerade, ob es schon zu spät ist, den ICE4 zurückzugeben und 16-teilige Velaro zu bestellen.
Velaro
ICETreffErfurt, Eisenach, Samstag, 28.07.2018, 14:25 (vor 2843 Tagen) @ agw
Man überlegt sicher gerade, ob es schon zu spät ist, den ICE4 zurückzugeben und 16-teilige Velaro zu bestellen.
Wieso zurückgeben? Die 100 ICE4 werden so oder so gebraucht um die IC-Garnituren und ICE2 abzulösen.
Velaro
Celestar, Dienstag, 31.07.2018, 16:34 (vor 2840 Tagen) @ ICETreffErfurt
Man überlegt sicher gerade, ob es schon zu spät ist, den ICE4 zurückzugeben und 16-teilige Velaro zu bestellen.
Wieso zurückgeben? Die 100 ICE4 werden so oder so gebraucht um die IC-Garnituren und ICE2 abzulösen.
Hätte man auch durch Velaro abdecken können. Und dann noch die 'Alt'-NBS für 280km/h aufrüsten.
Dann fehlen eigentlich 'nur' noch 4 große Lückenschlüsse im Netz und die SPFV würde ein echte Alternative sein...
Celestar
Velaro
ICETreffErfurt, Eisenach, Mittwoch, 01.08.2018, 09:00 (vor 2839 Tagen) @ Celestar
Man überlegt sicher gerade, ob es schon zu spät ist, den ICE4 zurückzugeben und 16-teilige Velaro zu bestellen.
Wieso zurückgeben? Die 100 ICE4 werden so oder so gebraucht um die IC-Garnituren und ICE2 abzulösen.
Hätte man auch durch Velaro abdecken können.
Ursprünglich, vor allen Planänderungen, waren die Velaro deutlich teurer in den Sitzplatzkosten als die ICE4. Das hätte wirtschaftlich also wenig Sinn gemacht.
Mittlerweile läuft die Velaro-Plattform bei Siemens ja auch aus und wird durch die neue Novo-Serie ersetzt.
Velaro
Murrtalbahner, Samstag, 28.07.2018, 16:33 (vor 2843 Tagen) @ agw
Man überlegt sicher gerade, ob es schon zu spät ist, den ICE4 zurückzugeben und 16-teilige Velaro zu bestellen.
Dann wurde man sich eingestehen, dass man einen Fehler gemacht hat und dann müsste man auch noch draus lernen. Nein. Lieber wird nach dreieinhalbdutzend Einsatztagen an die Inneneinrichtung, die Zuglänge und die Höchstgeschwindigkeit geändert. Ein Armutszeugnis ohne gleichen von Fernverkehr.
+1
flierfy, Samstag, 28.07.2018, 16:35 (vor 2843 Tagen) @ Murrtalbahner
- kein Text -
Velaro
Splittergattung, Samstag, 28.07.2018, 22:01 (vor 2843 Tagen) @ Murrtalbahner
Man überlegt sicher gerade, ob es schon zu spät ist, den ICE4 zurückzugeben und 16-teilige Velaro zu bestellen.
Dann wurde man sich eingestehen, dass man einen Fehler gemacht hat und dann müsste man auch noch draus lernen. Nein. Lieber wird nach dreieinhalbdutzend Einsatztagen an die Inneneinrichtung, die Zuglänge und die Höchstgeschwindigkeit geändert. Ein Armutszeugnis ohne gleichen von Fernverkehr.
Was ist an der Kiste dann eigentlich noch Original (also wie ursprünglich mal bestellt)? Außer der Karosserie, der Leit- und Sicherungstechnik und den Motoren fällt mir nicht mehr viel ein... Siemens wird sich freuen über den Preisaufschlag für so viele nachträgliche Änderungen ;-)
Velaro
Bluenight1983, Sonntag, 29.07.2018, 13:18 (vor 2842 Tagen) @ Murrtalbahner
Wer die Idee mit ICE4 und IC2 in der jetzigen Form hatte, sollte echt seinen Job verlieren. Die meisten von uns hatten doch von Anfang an bedenken.
Auch wenn ein 300km/h Zug mehr kostet als einer mit maximal 250/h ... Allein die Flexibilität ist ein riesen Vorteil. Und Qualität kostet auch mehr. Jetzt wird auf Teufel komm raus der ICE4 KRM-tauglich gemacht.
Und ein vernünftiges IC-Konzept wäre auch besser gewesen. Ein ordentlicher moderner IC mit 200km/h und einem vernünftigen Komfort, und den Menschen wäre es egal ob in ihrer Stadt ein IC oder ICE hält. Dann könnte man gut mittlere Städte richtig in die Ferne anbinden.
Gruß,
Christian
Velaro
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Sonntag, 29.07.2018, 13:36 (vor 2842 Tagen) @ Bluenight1983
Wer die Idee mit ICE4 und IC2 in der jetzigen Form hatte, sollte echt seinen Job verlieren. Die meisten von uns hatten doch von Anfang an bedenken.
Auch wenn ein 300km/h Zug mehr kostet als einer mit maximal 250/h ... Allein die Flexibilität ist ein riesen Vorteil. Und Qualität kostet auch mehr. Jetzt wird auf Teufel komm raus der ICE4 KRM-tauglich gemacht.
Ursprünglich war der ICE4 nicht für die VDE8/KRM gedacht. Ergo war 300 km/h unnötig.
Und ein vernünftiges IC-Konzept wäre auch besser gewesen.
Da kommt doch auch nochwas. Der IC2 stellt ja eben nicht die flächendeckende Ablösung für die IC dar.
Ein ordentlicher moderner IC
Ist der IC2.
mit 200km/h
Für strecken, die das eh seltenst erlauben?
und einem vernünftigen Komfort,
Geschmackssache, die Zeit von rosa plüsch ist halt vorbei.
und den Menschen wäre es egal ob in ihrer Stadt ein IC oder ICE hält.
Wieder falsch. So lange, wie es ein „Vorzeigemodell“ oder „Flagschiff“ gibt, wird dies gefordert.
Velaro
Bluenight1983, Sonntag, 29.07.2018, 16:01 (vor 2842 Tagen) @ Paladin
Der IC2 ist so einiges, aber keine moderne Version eines IC. ES ist und bleibt ein RE in FV-Farbgeung. Und nicht wirklich geeignet um dort mehrere Stunden zu sitzen.
Wurde im Bezug auf den IC2 nicht angekündigt mehr in die Fläche zu gehen mit mehr Halteorten?
Aber mit 200km/h könnte man richtig in die Fläche gehen. Und man weiß ja nie, vielleicht werden in den nächsten 30 Jahren doch ein paar Strecken ertüchtigt?
Sind es wirklich die Bahnkunden die den ICE wollen, oder sind es doch die Regionalfürsten die sich wichtig fühlen wollen? Am Ende kommt es doch nur auf die Schnelligkeit und den Komfort an. Deswegen sollte ein IC einen gewissen Komfort bieten.
Na das wird ja super. Die aktuellen IC die aus dem letzten Loch pfeifen sollen durch einen IC-neu ersetzt werden der noch nicht mal bestellt ist? Na das wird ja was werden ...
Velaro
Aphex Twin, Sonntag, 29.07.2018, 16:29 (vor 2842 Tagen) @ Bluenight1983
Der IC2 ist so einiges, aber keine moderne Version eines IC. ES ist und bleibt ein RE in FV-Farbgeung. Und nicht wirklich geeignet um dort mehrere Stunden zu sitzen.
Die Sitze im IC2 sind so deutlich schlechter als im ICE 4?
Aber mit 200km/h könnte man richtig in die Fläche gehen. Und man weiß ja nie, vielleicht werden in den nächsten 30 Jahren doch ein paar Strecken ertüchtigt?
Idealerweise hätte man 160 km/h Material, wie auch 200 km/h, 230 km/h, 250 km/h und 300 km/h Material, so dass man für jede Strecke immer das Material einsetzen könnte, dass den schnellsten Abschnitt mit voller Geschwindigkeit nutzen kann. Genauso wie man dann kein 250 km/h Material auf einer 300 km/h Strecke einsetzen würde, würde auf 250 km/h Strecken kein 200 km/h Material eingesetzt und auf 200 km/h kein 160 km/h Material. Zumindest für das Takt-Fernverkehrsangebot. Regionalzüge dürfen natürlich schnellere Strecken mitnutzen wenn Trassen vorhanden sind.
Aber es gibt im Fernverkehr ja auch verschiedene Kategorien auf denselben Verbindungen, zumindest auf längeren Teilstrecken. Zum einen ganzen oben die Sprinter und darunter die Taktzüge die auf der VD8 schon mit unterschiedlichen Material fahren. Zum anderen ICs und ICEs auf derselben Strecke. Ob jetzt IC2 als unterste Kategorie Fernverkehr oder als oberste Kategorie Regionalverkehr (IRE, RE) angesehen wird ändert ja bis auf den Tarif nicht wirklich etwas.
Man kann sich dann ja fragen ob 250 km/h Material auf einer Strecke die nur maximal 200 km/h zulässt schlimmer ist als 160 km/h Material dass auf ihr eingesetzt wird. Man kann sich auch fragen wieviel verschiedene Geschwindigkeitsklassen man wirklich sinnvoll braucht. Was manchen Leuten lieb wäre könnte z.B. eine Aufteilung in 200 km/h und 300(320) km/h Material (320 km/h damit man für Frankreich nicht extra Zugmaterial braucht). Andere gehen eher in die Richtung 160 km/h, 250 km/h und 300/320 km/h (für 230 km/h Züge plädieren nur wenige).
Velaro
agw, NRW, Sonntag, 29.07.2018, 18:45 (vor 2842 Tagen) @ Aphex Twin
Der IC2 ist so einiges, aber keine moderne Version eines IC. ES ist und bleibt ein RE in FV-Farbgeung. Und nicht wirklich geeignet um dort mehrere Stunden zu sitzen.
Die Sitze im IC2 sind so deutlich schlechter als im ICE 4?
Die IC2-Sitze sind deutlich besser. Halt Regio-Sitze versus S-Bahn-Sitze.
Man kann sich dann ja fragen ob 250 km/h Material auf einer Strecke die nur maximal 200 km/h zulässt schlimmer ist als 160 km/h Material dass auf ihr eingesetzt wird. Man kann sich auch fragen wieviel verschiedene Geschwindigkeitsklassen man wirklich sinnvoll braucht. Was manchen Leuten lieb wäre könnte z.B. eine Aufteilung in 200 km/h und 300(320) km/h Material (320 km/h damit man für Frankreich nicht extra Zugmaterial braucht). Andere gehen eher in die Richtung 160 km/h, 250 km/h und 300/320 km/h (für 230 km/h Züge plädieren nur wenige).
Was man sagen kann: je höher die Geschwindigkeit, desto geriner der Unterschied, da es länger dauert, diese Geschwindigkeit zu erreichen und auch unverhältnismäßig viel mehr Energie nötig ist.
160 statt 200 ist also generell erstmal die größere Sünde als 280 statt 320 km/h.
Velaro
Aphex Twin, Sonntag, 29.07.2018, 21:20 (vor 2842 Tagen) @ agw
Man kann sich dann ja fragen ob 250 km/h Material auf einer Strecke die nur maximal 200 km/h zulässt schlimmer ist als 160 km/h Material dass auf ihr eingesetzt wird. Man kann sich auch fragen wieviel verschiedene Geschwindigkeitsklassen man wirklich sinnvoll braucht. Was manchen Leuten lieb wäre könnte z.B. eine Aufteilung in 200 km/h und 300(320) km/h Material (320 km/h damit man für Frankreich nicht extra Zugmaterial braucht). Andere gehen eher in die Richtung 160 km/h, 250 km/h und 300/320 km/h (für 230 km/h Züge plädieren nur wenige).
Was man sagen kann: je höher die Geschwindigkeit, desto geriner der Unterschied, da es länger dauert, diese Geschwindigkeit zu erreichen und auch unverhältnismäßig viel mehr Energie nötig ist.
160 statt 200 ist also generell erstmal die größere Sünde als 280 statt 320 km/h.
Was die Zeiteinsparung pro Betriebskosteneinheit angeht sicherlich. Wenn man sich anschaut wieviel Geld "ungenutzt" verbaut wurden wenn auf einer 200 km/h Strecke nur 160 km/h gefahren wird im Vergleich zu wenn auf einer 250 km/h Strecke nur 200 km/h gefahren wird, könnte die Rechnung anders aussehen.
Velaro
ffz, Sonntag, 29.07.2018, 16:44 (vor 2842 Tagen) @ Bluenight1983
Wieso ist der IC2 ein RE in IC Farbgebung?? Es sind zwar die gleichen Wagen, aber andere Sitze(bequemer und verstellbar, auch in der 2. Klasse) In der Schweiz, den Niederlanden und Belgien sind Doppelstockwagen als IC seit Jahren üblich.
Der ICE 4 hat gerade den großen Vorteil Modular aufgebaut zu sein, es gibt die Powercars die angetrieben sind und die antrieblosen Mittelwagen, theoretisch kann man den ICE 4 flexibel im Werk 7-teilig, 9-teilig, 11-teilig, 12-teilig, 13-teilig oder 14-teilig zusammen bauen und dann fahren. Das ist wie beim ICE 1 und ICE 2 in wenigen Minuten erledigt. Der Velaro ist im Werk nur mit großem Aufwand trennbar und kann nicht gekürzt oder verlängert eingesetzt werden, weil der Antrieb und die Technik über den Zug verteilt sind. Zudem bringt der Velaro mit der Wirbelstrombremse sehr viele betriebliche Einschränkungen mit sich(reduzierte Höchstgeschwindigkeit auf nicht ertüchtigten Strecken, maximal 250 km/h auf SFS ohne feste Fahrbahn,...)
Es gibt jetzt erst mal einen Betriebsversuch mit 1 ICE 4 Zugpaar auf der SFS KRM, wenn sich das bewährt kann man überlegen noch mehr Züge um zustellen, wenn das nicht funktionieren sollte, dann wird man früher oder später 1 System Triebzüge mit vmax 300 km/h ausschreiben müssen und wenn es dann verschiedene Angebote geben sollte(nicht nur Siemens baut HGV-Triebzüge) dann kann man ein Fahrzeug beschaffen.
Der IC-neu ist gerade zur Bescahffung aus geschrieben, man wird ein Konzept auswählen und dann nach und nach beschaffen.
Man hätte sicherlich Velaro's weiter beschafft wenn Siemens Mischtraktionen aus 407er und 403er/406er zugelassen bekommen hätte, da das EBA aber die Zulassugn verweigert und die Fahrzeuge technisch zu unterschiedliche sind, hat man mit dem 407er eine weitere Splittergattung. Das Problem ist, dass die Umläufe der ICE 3 miteinander verknüpft sind, da die Triebzüge möglichst alle gleich viele Kilometer laufen sollen. So ist zB die Linie 43 über Dortmund Umlaufmäßig mit der Linie 41 verknüpft, man kann sagen ein nicht ETCS 403er kommt über den Regelumlauf recht gleichmäßig auf den Linien 41,42,43,45,47 und 49 zum Einsatz.
Velaro
agw, NRW, Sonntag, 29.07.2018, 19:01 (vor 2842 Tagen) @ ffz
Wieso ist der IC2 ein RE in IC Farbgebung?? Es sind zwar die gleichen Wagen, aber andere Sitze(bequemer und verstellbar, auch in der 2. Klasse) In der Schweiz, den Niederlanden und Belgien sind Doppelstockwagen als IC seit Jahren üblich.
Da sieht man auch gleich den Unterschied. Der Schweizer baut Strecken für 200km/h aus und kauft dann Doppelstock für 200km/h.
Der ICE 4 hat gerade den großen Vorteil Modular aufgebaut zu sein, es gibt die Powercars die angetrieben sind und die antrieblosen Mittelwagen, theoretisch kann man den ICE 4 flexibel im Werk 7-teilig, 9-teilig, 11-teilig, 12-teilig, 13-teilig oder 14-teilig zusammen bauen und dann fahren. Das ist wie beim ICE 1 und ICE 2 in wenigen Minuten erledigt.
Naja. Sobald ich einen Zug für die maximale Bahnsteigelänge zusammengestellt habe, brauch ich ja nicht mehr verlängern, da ist also kein Vorteil.
Dass ich bei der aktuellen Variante nur starr auf 200m verkürzen kann, muss auch kein Nachteil sein, wenn man sowieso vorhat, die Züge im Werk im großen Stil täglich zu verkürzen oder verlängern.
Das ist ja das tolle an einer Auslastungssteuerung, maximale Bahnsteiglänge oder die Hälfte reicht aus. Okay, ich schränke ein: das tolle an einem funktionierenden Auslastungssteuerung. Da wäre die DB aber gut beraten, das zu erreichen.
Der Velaro ist im Werk nur mit großem Aufwand trennbar und kann nicht gekürzt oder verlängert eingesetzt werden, weil der Antrieb und die Technik über den Zug verteilt sind. Zudem bringt der Velaro mit der Wirbelstrombremse sehr viele betriebliche Einschränkungen mit sich(reduzierte Höchstgeschwindigkeit auf nicht ertüchtigten Strecken, maximal 250 km/h auf SFS ohne feste Fahrbahn,...)
D.h. der Velaro fährt auf diesen Strecken nur vmax 250km/h, während der tolle ICE4 ....250km/h fährt. Sehe ich jetzt nicht den Unterschied.
Zudem könnte man weitere Strecken für die Wirbelstrombremse ertüchtigen.
Vor 150 Jahren gab es auch kein LZB, keine Magnetschienenbremse, kein nichts. Wenn man sich jetzt eingesteht, dass die Wirbelstrombremse eine gute Sache ist und in allen zukünftigen HGV-Zügen genutzt wird, lohnt sich ja der Ausbau.
Wird man ja ab Dezember (?) sehen, wie wirtschaftlich eine fehlende Wirbelstrombremse so ist...
Es gibt jetzt erst mal einen Betriebsversuch mit 1 ICE 4 Zugpaar auf der SFS KRM, wenn sich das bewährt kann man überlegen noch mehr Züge um zustellen, wenn das nicht funktionieren sollte, dann wird man früher oder später 1 System Triebzüge mit vmax 300 km/h ausschreiben müssen und wenn es dann verschiedene Angebote geben sollte(nicht nur Siemens baut HGV-Triebzüge) dann kann man ein Fahrzeug beschaffen.
Ja, natürlich. Und dann heisst es wieder "das konnte man ja alles nicht ahnen und eine Zugbestellung dauert 6 Jahre, das geht alles nicht so schnell", obwohl schon 10 Jahre vorher klar war, dass man die Züge brauchen wird, es sich aber nicht eingestehen wollte.
Mal angenommen, Ende 2019 sieht man ein, dass der ICE4 nicht KRM tauglich ist, aber man die Züge braucht, dann kann man Ende 2025 mit neuen Zügen rechnen. 10 Jahre nach der IBN der VDE 8.2!
Der IC-neu ist gerade zur Bescahffung aus geschrieben, man wird ein Konzept auswählen und dann nach und nach beschaffen.
Ja, auch zu spät. Wusste man doch auch schon vor 7 Jahren, dass man jetzt alle Nicht-ICmod wegschmeissen wollte. Stattdessen gibt man jetzt Geld fürs Aufhübschen aus.
IC-neu hätte man also vor 6-7 Jahren starten können und letzten Jahr im Sommer wären dann die ersten Züge gefahren. Und zwar ohne übliches "Sommerprogramm" (falls du dich noch erinnerst).
Man hätte sicherlich Velaro's weiter beschafft wenn Siemens Mischtraktionen aus 407er und 403er/406er zugelassen bekommen hätte, da das EBA aber die Zulassugn verweigert und die Fahrzeuge technisch zu unterschiedliche sind, hat man mit dem 407er eine weitere Splittergattung.
Man hätte ja rechtzeitig einen 1-System-Velaro bestellen können, der dann mit dem 407er sicher problemlos kuppelbar gewesen wäre.
Wenn man überlegt, dass die 407er jetzt eigentlich gar nicht verfügbar gewesen wären, sondern nach London hätten fahren sollen...das hätte was gegeben.
Velaro
ffz, Sonntag, 29.07.2018, 19:48 (vor 2842 Tagen) @ agw
Nö, die Re 460 und die Fernverkehrsdostos wurden vor der NBS Bern-Olten beschafft. Der Gottahrdbasistunnel und der Lötschbergbasistunnel ist mit bis zu 250 km/h befahrbar, allerdings hat die SBB bis auf die RABe 503 keine Fahrzeuge die diese Geschwindigkeit auch erreichen...
Natürlich kann man die Züge immer mit der maximalen Kapazität rum fahren, allerdings ist das Betriebswirtscahftlich eher suboptimal, da man so viel sinnloses Material durch die Gegend fährt, was Geld kostet und Kapazitäten bindet. Wenn Linien unterschiedliche Verkehrsbedürfnisse haben fährt man dort auch unterschiedliche Zuglängen, beim ICE 4 hat man zudem den Vorteil einen defekten Wagen recht einfach ausreihen zu können und den Zug dann trotzdem zwar mit reduzierter Kapazität aber immerhin zu fahren, beim Velaro fehlt bei einem defekten Wagen gleich der ganze Triebzug komplett, da er aus technischen Gründen mit einem Wagen weniger nicht fahrbar ist.
Der ICE 4 fährt theoretisch wenn die Zulassung klappt 265 km/h.
Man kann weitere Strecken für die Wirbelstrombremse ertüchtigen, allerdings kostet die Nachrüstung nicht wenig Geld und erschwert die Wartung der Weichen, bedeutet höhere Wartungskosten und längere Sperrpausen.
Deshalb fährt man mal ein Zugpaar mit ICE 4 ab Dezember, theoretisch berechnen kann man sehr viel allerdings ist die Praxis, dann doch oft anders. Sollte sich raus stellen, dass die ICE 4 nicht wirtscahftlich auf der SFS KRM einsetzbar sind, kann man immer noch die Sprinter München-Berlin auf ICE 4 umstellen, oder die 407er mit ETCS ausrüsten und auf der VDE 8 einsetzen. Einen Plan B gibt es immer.
Der IC-Neu wird die IC-Mod ersetzen, das IC-Mod Programm hat sich als großer Reinfall erwiesen, da die 101er und die IC-Wagen technisch fertig sind. Die Nicht IC-Mod werden durch die IC 2 sofern die 2. Tranche endlich kommt ersetzt. Bisher gibt es dieses Jahr trotz hoher Temperaturen kein "Sommerprogramm", die ICE-T, die MET-Garnituren kommen wie geplant zu Einsatz, also scheint sich dort bisher Nachhaltig etwas getan zu haben.
Ohne Ausschreibung dürfen in Europa nicht einfach Fahrzeuge beschafft werden...
Wenn der Velaro nach London fahren würde, würde das gar nix machen, da der Velaro aktuell zu nicht mal 75% benötigt wird und selbst die benötigten Triebzüge stehen recht viel rum.
Velaro
agw, NRW, Montag, 30.07.2018, 07:11 (vor 2842 Tagen) @ ffz
Nö, die Re 460 und die Fernverkehrsdostos wurden vor der NBS Bern-Olten beschafft.
D.h. man hat vorausschauend gekauft statt wie bei der DB 50 Jahre nach den ABS noch falsch bestellt?
Natürlich kann man die Züge immer mit der maximalen Kapazität rum fahren, allerdings ist das Betriebswirtscahftlich eher suboptimal, da man so viel sinnloses Material durch die Gegend fährt, was Geld kostet und Kapazitäten bindet.
Den Teil mit der Auslastungssteuerung hast du nicht gelesen? Die löst diese Probleme.
Und falls mal 7-Wage zu viel sind....also viel kleinere Züge sehe ich bei der DB auch so nicht. Ein IC2-Dosto sind ja schon wie 7-Wagen...
Kapazitzäten werden da nicht gebunden.
Wenn Linien unterschiedliche Verkehrsbedürfnisse haben fährt man dort auch unterschiedliche Zuglängen, beim ICE 4 hat man zudem den Vorteil einen defekten Wagen recht einfach ausreihen zu können und den Zug dann trotzdem zwar mit reduzierter Kapazität aber immerhin zu fahren, beim Velaro fehlt bei einem defekten Wagen gleich der ganze Triebzug komplett, da er aus technischen Gründen mit einem Wagen weniger nicht fahrbar ist.
Also genau so, wie auf der Strecke auch? Dass dauernd gekürzte ICE2 rumfahren, habe ich auch noch nicht mitbekommen. Höchstens mal einer mit einem Wagen weniger alle 2 Jahre, dann aber dauerhaft. Vermutlich auch nur, weil es einfacher ist, den Wagen nicht zu reparieren.
Der ICE 4 fährt theoretisch wenn die Zulassung klappt 265 km/h.
Man kann weitere Strecken für die Wirbelstrombremse ertüchtigen, allerdings kostet die Nachrüstung nicht wenig Geld und erschwert die Wartung der Weichen, bedeutet höhere Wartungskosten und längere Sperrpausen.
Man kann nicht alles haben. Dafür war die KRM halt superbillig und man hat dort Milliarden gespart.
Deshalb fährt man mal ein Zugpaar mit ICE 4 ab Dezember, theoretisch berechnen kann man sehr viel allerdings ist die Praxis, dann doch oft anders. Sollte sich raus stellen, dass die ICE 4 nicht wirtscahftlich auf der SFS KRM einsetzbar sind, kann man immer noch die Sprinter München-Berlin auf ICE 4 umstellen, oder die 407er mit ETCS ausrüsten und auf der VDE 8 einsetzen. Einen Plan B gibt es immer.
Ja, das Frickeln geht weiter. Macht man das weltweit auch so? Man bestellt Züge für eine Strecke und wenns nicht klappt, fährt man halt ganz woanders?
Vermutlich schlägt man Flixtrain das gleiche vor. Sollen die halt einen ICE4 für die KRM bestellen und wenns nicht klappt, kann man halt woanders fahren.
Der IC-Neu wird die IC-Mod ersetzen, das IC-Mod Programm hat sich als großer Reinfall erwiesen, da die 101er und die IC-Wagen technisch fertig sind. Die Nicht IC-Mod werden durch die IC 2 sofern die 2. Tranche endlich kommt ersetzt. Bisher gibt es dieses Jahr trotz hoher Temperaturen kein "Sommerprogramm", die ICE-T, die MET-Garnituren kommen wie geplant zu Einsatz, also scheint sich dort bisher Nachhaltig etwas getan zu haben.
Ja, sehr positiv. Warum das nicht 5 Jahre früher ging, muss man sich allerdings schon fragen.
Ohne Ausschreibung dürfen in Europa nicht einfach Fahrzeuge beschafft werden...
Siehe oben. Wenn man immer 6 Jahre zu spät ausschreibt, wird es halt nicht nur 6 Jahre später, sondern ggf auch wesentlich teurer, wenn man schnell schnell machen muss. Oder es wird teuer, weil man irgendeine Scheiße kaufen muss, für die eine man schon Rahmenverträge hat.
Die DB schmeißt halt Geld raus ohne Ende für ihre Frickeleien.
Wenn der Velaro nach London fahren würde, würde das gar nix machen, da der Velaro aktuell zu nicht mal 75% benötigt wird und selbst die benötigten Triebzüge stehen recht viel rum.
Also würden noch mal zusätzlich mindestens vier Tz fehlen. Was sind schon vier fehlende Tz auf der KRM (*Facepalm*).
Velaro
Twindexx, St. Gallen (CH), Mittwoch, 01.08.2018, 11:39 (vor 2839 Tagen) @ agw
Hoi,
Nö, die Re 460 und die Fernverkehrsdostos wurden vor der NBS Bern-Olten beschafft.
D.h. man hat vorausschauend gekauft statt wie bei der DB 50 Jahre nach den ABS noch falsch bestellt?
Nein, der ffz erzählt wieder einen Seich. Die Konzeption der Flotten IC2000 und Re 460 sowie der Aufrüstung eines grossen Teils der EWIV-Flotte auf 200 km/h erfolgten zeitgleich mit den Planungen und der Realisation der NBS.
Das Konzept Bahn 2000 wurde 1987 zur Volksabstimmung vorgelegt und legte den Grundstein zum heutigen integrierten Taktfahrplan in der Schweiz. Hier in diesem TV-Beitrag von 1987 wurde das sehr gut erklärt: https://www.srf.ch/play/tv/srf-wissen/video/bahn-2000-ein-konzept-mit-vielen-knoten?id=...
Während auf politischer Ebene die Diskussionen um den Infrastrukturausbau geführt wurden, sieht man in dem Beitrag auch die Anfänge der Re 460 als sogenannte Lok 2000 (die Namensgebung erfolgte eben genau wegen der Bahn 2000). Die IC2000 wurden dann 1993 in Auftrag gegeben, vier Jahre später fuhren die ersten.
Infrastruktur hat viel längere Vorlaufzeiten als Rollmaterial. Wenn man 1987 eine NBS beschliesst, so weiss man rechtzeitig, dass man nach dem Jahr 2000 auch entsprechendes Rollmaterial benötigt und hat dann auch die nötige Zeit, dieses zu beschaffen, damit es zur Eröffnung der NBS vollständig zur Verfügung steht.
Der ffz sieht hier nur einfach das Eröffnungsdatum der NBS und die Ablieferungsdaten der Re 460 und IC2000 und nicht die Entwicklungen der 20 Jahre vor Eröffnung der NBS. Aber wir sind hier nicht bei der DB, wo bei Eröffnung einer VDE 8 kein einziger neuer ICE für diese Strecke zur Verfügung steht, obwohl man lange genug Zeit dafür hatte. Von der Fahrzeugsituation der VDE8-Sprinter, wo man darauf angewiesen ist, dass die KRM vom ICE 4 befahren werden kann, weil sonst nicht genügend ICE 3 verfügbar wären für eine bereits zur Eröffnung letzten Dezember nötige Ausweitung der Sprinterverkehre wollen wir lieber gar nicht erst reden.
Der Gottahrdbasistunnel und der Lötschbergbasistunnel ist mit bis zu 250 km/h befahrbar, allerdings hat die SBB bis auf die RABe 503 keine Fahrzeuge die diese Geschwindigkeit auch erreichen...
Die Fahrplankonzepte der SBB sehen bis auf eine Ausnahme* auch keine höheren Geschwindigkeiten als 200 km/h vor. Im LBT gibt es in Fahrtrichtung Nord wegen der ablenkenden Weiche beim Einspurabschnitt sogar eine Stelle mit vmax 180 km/h.
Besteller der Infrastruktur war hier der Bund, der eine Infrastruktur für mindestens 100 Jahre Lebensdauer ohne Grosssanierung bestellt hat. Dabei ist die Überlegung, dass man im Jahr 1995 gar nicht weiss, was im Jahr 2100 los sein wird, eine essentielle Grundlage. Hinzukommt, dass zwischen vmax 200 und 250 km/h bei einem fast schnurgeraden Tunnel praktisch keine Mehrkosten entstehen. Darüber hinaus aber müsste man den Tunnel wegen des zu erwartbaren Luftwiderstands grösser bauen, was dann tatsächlich mehr gekostet hätte. So nimmt man die 250 km/h erstmal fast gratis mit als mögliche Investition in die Zukunft.
* Zur Ausnahme: Dabei handelt es sich um die Linie IC 21. Diese zweistündliche Linie wird ab Fahrplan 2022 im Kantonsbahnhof Altdorf halten, hat jedoch dieselben Kantenfahrzeiten Arth-Goldau - Bellinzona wie die IC 2, welche den GBT planmässig mit 200 km/h durchfahren werden. Damit also die IC 21 trotz des Haltes gleichschnell wie die IC 2 sein werden, werden die IC 21 durchgehend mit Giruno RABe 501 bedient, welche dann im GBT auch planmässig 230-250 km/h fahren werden (je nach Zeitbedarf des Haltes in Altdorf, damit diese Zeit exakt auf die Minute kompensiert wird gegenüber den 200 km/h schnellen IC 2 ohne Halt).
Diese Entwicklung mit dem Halt in Altdorf hat sich erst in den letzten fünf Jahren herauskristallisiert und damit hat die Konzeption für vmax 250 km/h statt 200 km/h schon einen Nutzen gestiftet, der in den 90er-Jahren noch nicht ersichtlich war. Das wäre nun nicht möglich gewesen, wäre man damals bei der Planung nicht so weitsichtig gewesen, für mögliche Entwicklungen der nächsten 100 Jahre vorzusorgen, wenn es praktisch nichts gekostet hat, es zu berücksichtigen.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
![[image]](https://abload.de/img/fvd139kqh.jpg)
Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Velaro
guru61, Arolfingen, Montag, 30.07.2018, 07:33 (vor 2842 Tagen) @ ffz
bearbeitet von guru61, Montag, 30.07.2018, 07:33
Wieso ist der IC2 ein RE in IC Farbgebung?? Es sind zwar die gleichen Wagen, aber andere Sitze(bequemer und verstellbar, auch in der 2. Klasse) In der Schweiz, den Niederlanden und Belgien sind Doppelstockwagen als IC seit Jahren üblich.
Vielleicht machst du mal den Vergleich zwischen dem IC der DB und dem IC2000, wenn wieder einmal die Wagen falsch gereiht sind, und du mit 2 Koffern die Berg- un Talstiegen 10 mal hinauf und herunter gehst. Am Besten nimmst du da Deine Grosseltern mit.
Vielleicht kommst du dann drauf, was ein Zug mit glattem Übergang om Oberdeck für Vorteile hat. Vom Verstauen des Gepäcks in der Viererbestuhlung fangen wir schon gar nicht an.
Tatsache ist: Die IC2000 wurden als Fernverkehrswagen konzipiert und man hatte sich auch nicht gescheut, gute Konzepte aus dem Ausland zu kopieren (TGV Duplex). Den IC2 sieht man die Ableitung aus dem Nahverkehr an.
https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=hoc-001:1995:8::656
Gruss Guru
Velaro
Twindexx, St. Gallen (CH), Mittwoch, 01.08.2018, 12:20 (vor 2839 Tagen) @ ffz
bearbeitet von Twindexx, Mittwoch, 01.08.2018, 12:21
Hoi,
Der ICE 4 hat gerade den großen Vorteil Modular aufgebaut zu sein, es gibt die Powercars die angetrieben sind und die antrieblosen Mittelwagen, theoretisch kann man den ICE 4 flexibel im Werk 7-teilig, 9-teilig, 11-teilig, 12-teilig, 13-teilig oder 14-teilig zusammen bauen und dann fahren. Das ist wie beim ICE 1 und ICE 2 in wenigen Minuten erledigt.
Das will gesehen haben, wie das beim ICE 4 in wenigen Minuten gehen soll!
Jedes Powercar im Zug bekommt den Saft aus einem einzigen Stromabnehmer, es hat nicht jedes Powercar einen eigenen Stromabnehmer. Somit gibt es schonmal eine Hochspannungsleitung auf dem Dach. An der darf nur hantiert werden, wenn die Fahrleitung abgeschaltet und geerdet ist. Und dann braucht es noch eine Dieselrangierlok mit Hilfskupplung zum Wagen umrangieren.
Die sonstigen Kupplungen und Verbindungen sowie die druckertüchtigten Wagenübergänge (de-)montieren ist sicher auch nicht mal in wenigen Minuten erledigt.
Viel eher ist davon auszugehen, dass der ganze Prozess mehrere Stunden und einige Mitarbeiter benötigt! Der einzige Vorteil beim ICE 4 ist, dass man die Länge überhaupt anpassen kann, was beim ICE 3 eben gar nicht geht.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
![[image]](https://abload.de/img/fvd139kqh.jpg)
Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Velaro
agw, NRW, Sonntag, 29.07.2018, 16:19 (vor 2842 Tagen) @ Paladin
Ein ordentlicher moderner IC
Ist der IC2.
mit 200km/h
Für strecken, die das eh seltenst erlauben?
Wenn deine Kritik wäre "für Strecken, die es nie erlauben?", würde ich dir zustimmen.
Wenn du aber meinst, alle kurzen 200km/h-Abschnitte machen keinen Sinn, dann machen sie für keinen Zug Sinn.
(Okay, die DB sieht das ähnlich und stuft gerne 200km/h-Abschnitte auf 160km/h zurück, um keine Bahnübergänge beseitigen und Leittechnik nicht erneuern zu müssen).
Dann kann man z.B. Köln-Düsseldorf für alle Züge auf 160km/h begrenzen. Bringt ja nur ein paar Minuten. Was das an neuen Trassen bringt!
Dortmund - Hannover ist/wäre auch größtenteils für 200km/h geeignet. Und ja, auch dort fährt der IC2 und der Einsatz soll ausgeweitet werden. Das kann man nicht "seltenst" nennen.
Wenn jetzt jemand kommt und sagt "beim IC mit vielen Zwischenhalten bringt es eh nicht viel", dann verweise ich auf ausgelassene Halte, die erst mit dem IC2 kamen. Irgendwann geht es nämlich auch um Sekunden.
Und an die, die sagen "nach Fahrplan ist die höhere vmax nicht nötigt", sei ein Blick auf die Verspätungsstatistik empfohlen.
Der IC ist mausetot ...
Blaschke, Sonntag, 29.07.2018, 20:18 (vor 2842 Tagen) @ Bluenight1983
Tach.
Und ein vernünftiges IC-Konzept wäre auch besser gewesen. Ein ordentlicher moderner IC mit 200km/h und einem vernünftigen Komfort, und den Menschen wäre es egal ob in ihrer Stadt ein IC oder ICE hält. Dann könnte man gut mittlere Städte richtig in die Ferne anbinden.
Niemand will noch einen IC. Das ist yesterday, rückständig, unmodern, out.
Der ICE ist state of the art. Noch immer hat er ein gutes Image. Und deswegen will keiner mit einem rückständigen IC abgespeist werden.
Und es ist ja auch Humbug, zu unterscheiden. Was sollen das für "mittlere Städte" sein, die nur den IC haben dürfen? Darf der denn dann auch große Städte anfahren? Und andersrum: was ist mit dem ICE - darf der in "mittleren Städten" nicht mehr halten? Verkehrt da dann zusätzlich ein IC?
Alles Unfug. Der FV gehört vollständig auf ICE umgestellt. Der fährt manchmal fast überall durch, um das Raser-Image zu behalten und verkörpern. Und manchmal hält er an der Milchkanne, um den Provinzler glücklich zu machen.
Schöne Grüße von jörg
Und im Nahverkehr nur noch S-Bahnen
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Sonntag, 29.07.2018, 20:51 (vor 2842 Tagen) @ Blaschke
ICE und S-Bahnen. Alles nur noch ICE und S-Bahnen. Von Stralsund bis Konstanz. Dazu in Supermärkten ganz neue Produktschienen wie ICE-Joghurt und S-Bahn-Pralinen, ICE-Pizza und S-Bahn-Müsli. Alles weiß-rot.
Gute Güte, was wird uns das Ausland um die klaren Strukturen beneiden.
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
So in etwa. ..
Blaschke, Sonntag, 29.07.2018, 21:39 (vor 2842 Tagen) @ Alibizugpaar
Huhu.
Die Unterscheidung RE/RB ist auch Unsinn und kann eingedampft werden. Ob man dann die S-Bahn extra braucht, ist in der Tat auch zu hinterfragen. Warum ist's von Hannover nach Paderborn eine S-Bahn, nach Braunschweig ein RE? Inaofern ist die ganze Unterscheiderei in der Tat Humbug.
Schöne Grüße von jörg
Mit ner S-Bahn von Freilassing nach München, ...
Altmann, Sonntag, 29.07.2018, 22:06 (vor 2842 Tagen) @ Blaschke
weil ´s keinen IC und keinen RE mehr gibt?
Da musst dann aber viele Pillen verteilen, um die Suizidrate unter den Pendlern niedrig zu halten :-( ...
Ich persönlich glaub ja eher, dass es immer mehr Zugkategorien geben wird. In Ösireich wird jetzt der RJX eingeführt ...
Und dass die EC sowas von überflüssig sind, hab ich auch nicht sehen können (bei meiner letzten Steh-Party im EC 113) ...
LG aus dem heißen Süden
Die Bezeichnung der Zuggattung ist doch egal.
Blaschke, Sonntag, 29.07.2018, 23:04 (vor 2842 Tagen) @ Altmann
Tach.
weil ´s keinen IC und keinen RE mehr gibt?
Die Züge an sich gibt's weiterhin. Nur nicht in 20 Gattungen unterteilt. Was wenn überhaupt nur sinnvoll wäre, wenn mit jeder Gattung ein bestimmter Zugtyp verbunden wäre. Aber ein Quietschie 425 fährt in Hannover und um Mannheim als S-Bahn, in NRW als RE nach Hessen Kassel und sonst in der Republik oft als RB. Während in Berlin, Hamburg und Leipzig jeweils ganz andere Fahrzeuge als S-Bahn fahren, die untereinander schon nichts miteinander zu tun haben und mit anderen S-Bahnen noch viel weniger.
Ich persönlich glaub ja eher, dass es immer mehr Zugkategorien geben wird. In Ösireich wird jetzt der RJX eingeführt ...
Ja, im titelverliebten Österreich kann es ja nicht genug Titel geben ...
Apropos Austria: auf der Westbahn klappt es ja: schnelle und langsame Railjet. Einheitliche Garnituren, einheitliche Bezeichnung und trotzdem unterschiedliche Haltepolitik. Und ich habe noch nicht vernommen, dass deswegen Abentausende Reisende auf Abwegen geraten sind.
Und dass die EC sowas von überflüssig sind, hab ich auch nicht sehen können (bei meiner letzten Steh-Party im EC 113) ...
Fernzüge werden zu ICE oder Railjet. Nochmal: der Zug an sich soll ja weiterhin verkehren.
Und der Unterschied IC/EC ist - oft genug durchgekaut - auch Unfug. München Schweiz sind EC, Amsterdam Berlin IC, Kopenhagen Hamburg EC, obwohl da nicht mal was zu beißen gibt. Logik? Fehlanzeige!
Schöne Grüße von jörg
Okay, ja, verstehe
Altmann, Montag, 30.07.2018, 09:40 (vor 2841 Tagen) @ Blaschke
Apropos Austria: auf der Westbahn klappt es ja: schnelle und langsame Railjet. Einheitliche Garnituren, einheitliche Bezeichnung und trotzdem unterschiedliche Haltepolitik. Und ich habe noch nicht vernommen, dass deswegen Abentausende Reisende auf Abwegen geraten sind.
Jepp, stimmt. Muss gestehen, dass ich auch das perfekte Chaos vorhergesagt hab, wie man die IC auf RJ umbenamst hat. Aber vorhergesagte Katastrophen finden bekanntlich nicht statt.
Übrigens muss ich hier mal ein Loblied auf die Klimaanlagen im RJ anstimmen. Ich wollt gestern gar nimmer aussteigen, war so angenehm ...
Und der Unterschied IC/EC ist - oft genug durchgekaut - auch Unfug. München Schweiz sind EC, Amsterdam Berlin IC, Kopenhagen Hamburg EC, obwohl da nicht mal was zu beißen gibt. Logik? Fehlanzeige!
+1
Technische Umsetzung
MC_Hans, 8001376, Samstag, 28.07.2018, 13:48 (vor 2843 Tagen) @ Christian_S
Interessant ist, wie die Erhöhung umgesetzt werden soll - nur mithilfe einer anderen Motorenansteuerung? Bedeutet höhere thermische Belastung und weniger Reserve.
Dann wäre die Frage, wieviel Reserve bei der Auslegung für 250 km/h eingeplant wurde, dass man diese jetzt "einfach so" nutzen kann, und wieviel Reserve dann noch übrigbleibt.
Andere Möglichkeit, die mir einfiele, wäre eine längere Getriebeübersetzung -> hieße wohl schlechtere Beschleunigung und es wären Umbaumaßnahmen erforderlich.
Dritte Möglichkeit: Masse raus aus dem Fahrzeug, z.B. Sitze ausbauen: Jetzt gibt es nur noch Stehplätze - und davon kann man viel mehr pro Zugfahrt verkaufen!! Oder gleich ganz ohne Fahrgäste fahren - die stören eh nur beim Bahnbetrieb :-)))
Technische Umsetzung
Steffen, Samstag, 28.07.2018, 19:26 (vor 2843 Tagen) @ MC_Hans
Dann wäre die Frage, wieviel Reserve bei der Auslegung für 250 km/h eingeplant wurde, dass man diese jetzt "einfach so" nutzen kann, und wieviel Reserve dann noch übrigbleibt.
Wir wissen doch, dass die DB ihre Reserven gerne in den Betrieb integriert ;)
Dritte Möglichkeit: Masse raus aus dem Fahrzeug, z.B. Sitze ausbauen: Jetzt gibt es nur noch Stehplätze - und davon kann man viel mehr pro Zugfahrt verkaufen!!
...bis die Herren in der Plüschetage merken, dass die dann doppelt so vielen Beförderungsfälle, die in dem Wagen Platz haben, viel mehr wiegen als die ausgebauten Size...
--
![[image]](http://img.aachen-im-bild.de/brueckebelgien.jpg)
Technische Umsetzung
MC_Hans, 8001376, Sonntag, 29.07.2018, 16:25 (vor 2842 Tagen) @ Steffen
Dann wäre die Frage, wieviel Reserve bei der Auslegung für 250 km/h eingeplant wurde, dass man diese jetzt "einfach so" nutzen kann, und wieviel Reserve dann noch übrigbleibt.
Wir wissen doch, dass die DB ihre Reserven gerne in den Betrieb integriert ;)
Hehe genau, aber nun Spaß beiseite, wie wird das umgesetzt? Wissende vor...
Stand ICE 4
RenateMD, Sonntag, 29.07.2018, 12:39 (vor 2842 Tagen) @ Christian_S
bearbeitet von RenateMD, Sonntag, 29.07.2018, 12:40
Stand ICE 4
SPFVG, Mittwoch, 01.08.2018, 12:26 (vor 2839 Tagen) @ RenateMD
Wie viele ICE 4 wurden denn bisher ausgeliefert und sind im Betrieb? Laut Wikipedia wurden 19 ausgeliefert.
Verzögert sich nicht durch ein Geschwindigkeitsupdate die Auslieferung erheblich?
Das wird man sicherlich zu verhindern wissen.
Ich geh mal davon aus, dass man die Geschwindigkeitserhöhung erst einmal nur bei den 13-Teilern prüft. Davon wurden nur 50 bestellt, ergo kann man die restlichen ~50 12-Teiler ganz normal abliefern. Wenn der Puffer nicht reicht, dann könnte man auch noch die Produktion der 7-Teiler vorziehen, die bisher am Auftragsende eingeplant waren.
Formale Geschwindigkeitsgrenzwerte von Zügen/Strecken?
bendo, Montag, 30.07.2018, 14:13 (vor 2841 Tagen) @ Christian_S
Hallo,
zunächst: Pläne, Geschwindigkeiten zu erhöhen erfreuen mich im Grundsatz.
Aufgrund der wenigen Strecken(abschnitte), auf denen dieser Vorteil überhaupt genutzt werden kann, wird sich sicherlich kein Verspätungsvorteil einfahren lassen...
Das Problem liegt m.E. in den generell überlasteten Strecken und dem Mischverkehr!
Ganz andere Frage:
Welche Grenzwerte gibt es im Eisenbahnwesen eigentlich, die für die Zulassung von Zügen/Strecken relevant sind, bevor eine nächste "Hürde" in der technischen Ausführung genommen werden muss? Ich frage deshalb, weil weiter oben im Thread die Frage aufkam, warum nicht gleich auf 280km/h etc.. Aus der Zeit der Entwicklung des ICE4 weiß ich, dass es einen formalen Unterschied macht, ob ein Zug 249 oder 250km/h fahren darf. Welche weiteren Grenzen gibt es?
Gruß, bendo
Formale Geschwindigkeitsgrenzwerte von Zügen/Strecken?
Henrik, Dienstag, 31.07.2018, 17:14 (vor 2840 Tagen) @ bendo
zunächst: Pläne, Geschwindigkeiten zu erhöhen erfreuen mich im Grundsatz.
Aufgrund der wenigen Strecken(abschnitte), auf denen dieser Vorteil überhaupt genutzt werden kann, wird sich sicherlich kein Verspätungsvorteil einfahren lassen...
genau das soll doch der Hintergrund sein.
Ganz andere Frage:
Welche Grenzwerte gibt es im Eisenbahnwesen eigentlich, die für die Zulassung von Zügen/Strecken relevant sind, bevor eine nächste "Hürde" in der technischen Ausführung genommen werden muss? Ich frage deshalb, weil weiter oben im Thread die Frage aufkam, warum nicht gleich auf 280 km/h etc.. Aus der Zeit der Entwicklung des ICE 4 weiß ich, dass es einen formalen Unterschied macht, ob ein Zug 249 oder 250 km/h fahren darf.
Es meinten viele etwas zu wissen, was es als Hintergrund gar nicht gab..
Einen solchen formalen Unterschied gibt es nicht.
Welche weiteren Grenzen gibt es?
grundsätzlich gibt es keine rein formalen Grenzen / Grenzwerte.
Beantrage Zulassung für einen 380 km/h fähigen Zug - die Zulassung wirst Du bekommen.
Grenzwerte rein aus formalen Gründen machen ja auch recht wenig Sinn.
Die Technik steht im Vordergrund. Da kannst Du in jedem km/h-Schritt eine Hürde sehen - jedes einzelne Bauteil muss darauf ausgelegt sein.
Bei den Strecken verhält es sich ähnlich,
relevant sind die Radien.
Mit dem Wegfall des Schienenbonus ist die formale Grenze bei 300 km/h nun ja auch weggefallen.
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Celestar, Dienstag, 31.07.2018, 16:39 (vor 2840 Tagen) @ Christian_S
Am besten baut man in die 12-Teiler noch zwei Powercars ein (dann 14-teiler) und rüstet die 7-teiler auch mit 4 Powercars aus. Damit hat man ein brauchbares Leistungsgewicht und würde auch die KRM sinnvoll schaffen.
<sarcasm>Und wenns zu schwer wird, baut man halt die Sitze aus. Die sind ohnehin schlimmer als Stehplätze
</sarcasm>
Celestar
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agw, NRW, Dienstag, 31.07.2018, 19:56 (vor 2840 Tagen) @ Celestar
Am besten baut man in die 12-Teiler noch zwei Powercars ein (dann 14-teiler) und rüstet die 7-teiler auch mit 4 Powercars aus. Damit hat man ein brauchbares Leistungsgewicht und würde auch die KRM sinnvoll schaffen.
Das Problem auf der KRM ist ja nicht nur das Beschleunigen.
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ICE-TD, Dienstag, 31.07.2018, 20:15 (vor 2840 Tagen) @ Celestar
Am besten baut man in die 12-Teiler noch zwei Powercars ein (dann 14-teiler)
14-Teiler wird nicht gehen, dann ist der Zug zu lang. Die Wagen des ICE4 sind länger (gut 28m) als die anderer Züge.
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Celestar, Mittwoch, 01.08.2018, 00:26 (vor 2840 Tagen) @ ICE-TD
Ja. Sollte etwa so lang sein wie 2 railjets.
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SPFVG, Mittwoch, 01.08.2018, 12:16 (vor 2839 Tagen) @ Celestar
Ja. Sollte etwa so lang sein wie 2 railjets.
Oder kürzer als zwei 7-Teiler in Doppeltraktion ...
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Twindexx, St. Gallen (CH), Mittwoch, 01.08.2018, 12:34 (vor 2839 Tagen) @ ICE-TD
Hoi,
14-Teiler wird nicht gehen, dann ist der Zug zu lang. Die Wagen des ICE4 sind länger (gut 28m) als die anderer Züge.
Ein 14-Teiler ist sicher nicht zu lang. Die TSI lässt 400 m +1% zu, also 404 m Zugslänge. Die Siebenteiler in Doppeltraktion (14 Wagen) halten das ein und ein fixer 14-Teiler ohne Nachzuschauen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch. Bleibt nur noch DB Netz mit ihren Bahnsteiglängen, wo es noch scheitern könnte.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
![[image]](https://abload.de/img/fvd139kqh.jpg)
Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
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Celestar, Mittwoch, 01.08.2018, 13:12 (vor 2839 Tagen) @ Twindexx
Hoi,
14-Teiler wird nicht gehen, dann ist der Zug zu lang. Die Wagen des ICE4 sind länger (gut 28m) als die anderer Züge.
Zwei Siebenteiler sind länger as ein 14-Teiler (die Endwagen sind etwas länger). Zwei ICE-2 auch (die sind sogar ein paar cm länger als die Railjets).
Celestar