Flixtrain geht gegen Trassenvergabe vor (Link) (Allgemeines Forum)
Power132, Freitag, 27.07.2018, 14:22 (vor 2839 Tagen)
bearbeitet von Power132, Freitag, 27.07.2018, 14:27
Man wendet sich an die Bundesnetzagentur, weil man sich benachteiligt sieht.
https://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/diskriminierung-bei-der-trassenvergabe-fl...
Die wiwo scheint sich langsam zum Flx Sprachrohr zu entwickeln..
Flixtrain geht gegen Trassenvergabe vor (Link)
agw, NRW, Freitag, 27.07.2018, 14:53 (vor 2839 Tagen) @ Power132
Man wendet sich an die Bundesnetzagentur, weil man sich benachteiligt sieht.
https://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/diskriminierung-bei-der-trassenvergabe-fl...
Die Verarsche neuer Marktteilnehmer geht also weiter. Hätte man gleich richtige Regeln aufgestellt, hätte es schon seit fast 10 Jahren einen Markt gegeben.
Im Telecom-Bereich wurden damals neue Marktteilnehmer besonders behandelt und der monopolistischen Telekom besondere Pflichten aufgebürdet.
Bei der Bahn ist es eher andersrum. Der Monopolist DB AG kann mit seiner Marktmacht sein FV-Monopol problemlos seit fast 25 Jahren verteidigen.
Die wiwo scheint sich langsam zum Flx Sprachrohr zu entwickeln..
Naja, ist doch gut. Nur Pressemitteilungen des Monopolisten abtippen, wird ja auch auf Dauer langweilig.
Die Bauarbeiten betreffen alle.
ICETreffErfurt, Eisenach, Samstag, 28.07.2018, 00:03 (vor 2838 Tagen) @ agw
Man wendet sich an die Bundesnetzagentur, weil man sich benachteiligt sieht.
https://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/diskriminierung-bei-der-trassenvergabe-fl...
Die Verarsche neuer Marktteilnehmer geht also weiter. Hätte man gleich richtige Regeln aufgestellt, hätte es schon seit fast 10 Jahren einen Markt gegeben.
Was kann denn die DB dafür, dass sich Flixtrain ausgerechnet 2019 für den Start ihrer neuen Linien ausgesucht hat, wo große Bauarbeiten an den Schnellfahrstrecken anstehen?
Soll DB Netz jetzt wegen Flixtrain geplante Instandhaltungsmaßnahmen verschieben?
Die Bauarbeiten betreffen alle.
agw, NRW, Sonntag, 29.07.2018, 09:13 (vor 2837 Tagen) @ ICETreffErfurt
Man wendet sich an die Bundesnetzagentur, weil man sich benachteiligt sieht.
https://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/diskriminierung-bei-der-trassenvergabe-fl...
Die Verarsche neuer Marktteilnehmer geht also weiter. Hätte man gleich richtige Regeln aufgestellt, hätte es schon seit fast 10 Jahren einen Markt gegeben.
Was kann denn die DB dafür, dass sich Flixtrain ausgerechnet 2019 für den Start ihrer neuen Linien ausgesucht hat, wo große Bauarbeiten an den Schnellfahrstrecken anstehen?Soll DB Netz jetzt wegen Flixtrain geplante Instandhaltungsmaßnahmen verschieben?
Vielleicht sollten die Konkurrenten einfach einen Antrag bei der DB stellen und fragen, wann die DB mit dem Aufholen der versäumten Bauarbeiten fertig ist.
Eine gute Gelegenheit für einen Start der neuen Privaten wäre sicher, wenn die DB alle Stellwerke auf DSTW umgestellt hat.
Bis dahin muss man sich halt mit dem Monopolisten, schlechter Leistung und hohen Preisen bemühen. Gute Idee.
Die Bauarbeiten betreffen alle.
Christian_S, Sonntag, 29.07.2018, 09:52 (vor 2837 Tagen) @ agw
Vielleicht sollten die Konkurrenten einfach einen Antrag bei der DB stellen und fragen, wann die DB mit dem Aufholen der versäumten Bauarbeiten fertig ist.
Und Du glaubst ernsthaft, dann gäbe es keine Bauarbeiten mehr? :-D
Befasse Dich mal mit dem Instandhaltungsaufwand von Eisenbahnstrecken!
Auch Autobahnen werden abschnittsweise alle 10-12 Jahre saniert und das führt dann nicht selten zu monatelangen Baustellen.
Flixtrain geht gegen Trassenvergabe vor (Link)
EK-Wagendienst, EGST, Freitag, 27.07.2018, 15:15 (vor 2839 Tagen) @ Power132
Man wendet sich an die Bundesnetzagentur, weil man sich benachteiligt sieht.
https://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/diskriminierung-bei-der-trassenvergabe-fl...
Die wiwo scheint sich langsam zum Flx Sprachrohr zu entwickeln..
Ist eben was anderes ob man mit einem Bus fährt, oder auf der Schiene,
Aber da steht ja schon in dem Artikel: So haben tägliche Taktverbindungen Vorrang vor Gelegenheitsfahrten. Ebenso prioritär gelten Züge mit längeren Laufwegen und höheren Umsätzen.
Müssen sie halt Expresstrassen bestellen.
Flixtrain geht gegen Trassenvergabe vor (Link)
agw, NRW, Freitag, 27.07.2018, 15:28 (vor 2839 Tagen) @ EK-Wagendienst
Aber da steht ja schon in dem Artikel: So haben tägliche Taktverbindungen Vorrang vor Gelegenheitsfahrten. Ebenso prioritär gelten Züge mit längeren Laufwegen und höheren Umsätzen.
Müssen sie halt Expresstrassen bestellen.
Jo. Für Nicht-Monopolisten könnte man die Expresstrassen ja zum halben Preis anbieten.
Das wäre fair und es käme mal Bewegung in die Bude.
Flixtrain geht gegen Trassenvergabe vor (Link)
EK-Wagendienst, EGST, Freitag, 27.07.2018, 15:51 (vor 2839 Tagen) @ agw
Aber da steht ja schon in dem Artikel: So haben tägliche Taktverbindungen Vorrang vor Gelegenheitsfahrten. Ebenso prioritär gelten Züge mit längeren Laufwegen und höheren Umsätzen.
Müssen sie halt Expresstrassen bestellen.
Jo. Für Nicht-Monopolisten könnte man die Expresstrassen ja zum halben Preis anbieten.
Das wäre fair und es käme mal Bewegung in die Bude.
könnte man, ist aber nicht so.
ist ja auch nicht so gewollt, da eben alle gleich behandelt werden müssen, und dazu gibt es Regeln, die festgelegt wurden.
Das prüft die BNA nun, und das ist gewissenhaft, wenn die Angaben stimmen.
Man kann die Trassen ja wie beim Mobilfunk ja auch an den meist bietenden geben, da wird dann Flixtrain aber nicht mit halten können.
Folgen, wenn Takt-Anbieter nicht bevorzugt werden
Bahngenießer, Samstag, 28.07.2018, 00:02 (vor 2838 Tagen) @ EK-Wagendienst
Zur Zeit zieht ein Stundentakt so aus:
4.55 Uhr, alle 60 Min., 23.55 Uhr
Um 1965 und vielleicht bald wieder sah/sieht ein Stundentakt so aus:
4.55 Uhr, 6.07 Uhr, 6.47 Uhr, 7.38 Uhr, 9.03 Uhr, 9.55 Uhr, 11.55 Uhr, 12.40 Uhr, 13.38 Uhr, 14.55 Uhr, 15.58 Uhr, 16.26 Uhr, 17.40 Uhr, 18.55 Uhr, …
Ach ja:
1) Samstags und sonn- und feiertags sieht der Stundentakt dann jeweils ein wenig abweichend aus. Ist aber nicht schlimm, da an diesen Tagen ganz andere Leute mit dem Zug fahren als in der Woche.
2) Einige Anschlüsse werden dann nicht mehr jede Stunde klappen. Andere Anschlüsse, die zur Zeit nicht klappen, werden dann aber vielleicht mehrmals täglich funktionieren. Alles hat also seine Vor- und Nachteile.
3) Vielleicht springen durch die unsauberen Taktfahrpläne einige Fahrgäste ab. Hat den Vorteil, dass sich bestimmte Kapazitäts-Engpässe vielleicht von selbst erledigen!
Jeder kann jetzt darüber denken wie er will.
Folgen, wenn Takt-Anbieter nicht bevorzugt werden
JanZ, HB, Samstag, 28.07.2018, 16:47 (vor 2837 Tagen) @ Bahngenießer
Zur Zeit zieht ein Stundentakt so aus:
4.55 Uhr, alle 60 Min., 23.55 UhrUm 1965 und vielleicht bald wieder sah/sieht ein Stundentakt so aus:
4.55 Uhr, 6.07 Uhr, 6.47 Uhr, 7.38 Uhr, 9.03 Uhr, 9.55 Uhr, 11.55 Uhr, 12.40 Uhr, 13.38 Uhr, 14.55 Uhr, 15.58 Uhr, 16.26 Uhr, 17.40 Uhr, 18.55 Uhr, …Ach ja:
1) Samstags und sonn- und feiertags sieht der Stundentakt dann jeweils ein wenig abweichend aus. Ist aber nicht schlimm, da an diesen Tagen ganz andere Leute mit dem Zug fahren als in der Woche.
2) Einige Anschlüsse werden dann nicht mehr jede Stunde klappen. Andere Anschlüsse, die zur Zeit nicht klappen, werden dann aber vielleicht mehrmals täglich funktionieren. Alles hat also seine Vor- und Nachteile.
3) Vielleicht springen durch die unsauberen Taktfahrpläne einige Fahrgäste ab. Hat den Vorteil, dass sich bestimmte Kapazitäts-Engpässe vielleicht von selbst erledigen!Jeder kann jetzt darüber denken wie er will.
Zumindest von einem User hier weiß ich, dass er es toll fände, weil er meint, dass in den Achtzigern alles besser war und es ohne Takt auch keine Anschlussbrüche gäbe.
Folgen, wenn Takt-Anbieter nicht bevorzugt werden
Celestar, Dienstag, 31.07.2018, 09:45 (vor 2835 Tagen) @ Bahngenießer
Zur Zeit zieht ein Stundentakt so aus:
4.55 Uhr, alle 60 Min., 23.55 Uhr
Wirklich?
Abfaht Linie 41 in München (am 24.09, ist nicht so einfach ein Tag mit einem halbwegs normalen Fahrplan zu finden):
04:48
05:45
06:48
07:52
08:48
09:51
10:54
11:48
12:50
13:xx -- kein Zug
14:50
15:55 -- fährt 30 Minuten länger
16:48
17:xx -- kein Zug
18:51
19:48
20:52
danach kein Zug.
Celestar
Flixtrain geht gegen Trassenvergabe vor (Link)
agw, NRW, Sonntag, 29.07.2018, 09:16 (vor 2837 Tagen) @ EK-Wagendienst
Man kann die Trassen ja wie beim Mobilfunk ja auch an den meist bietenden geben, da wird dann Flixtrain aber nicht mit halten können.
Man kann ja, wie beim Mobilfunk, die DB zunächst an die Börse bringen.
Dann wird auch die DB feststellen, dass das Geld endlich ist. Im Moment kann man ja noch aus vollen Händen ausgeben, weil ja nichts passieren kann.
Flixtrain geht gegen Trassenvergabe vor (Link)
JanZ, HB, Sonntag, 29.07.2018, 14:50 (vor 2837 Tagen) @ agw
Man kann die Trassen ja wie beim Mobilfunk ja auch an den meist bietenden geben, da wird dann Flixtrain aber nicht mit halten können.
Man kann ja, wie beim Mobilfunk, die DB zunächst an die Börse bringen.
Dann wird auch die DB feststellen, dass das Geld endlich ist. Im Moment kann man ja noch aus vollen Händen ausgeben, weil ja nichts passieren kann.
So mancher Thread hier würde nicht existieren, wenn die DB tatsächlich "aus vollen Händen ausgeben" würde.
Interessante Definition von "fair"
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Freitag, 27.07.2018, 16:14 (vor 2839 Tagen) @ agw
- kein Text -
+2
J-C, In meiner Welt, Freitag, 27.07.2018, 16:22 (vor 2839 Tagen) @ Christian_S
- kein Text -
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
+3
SveFC, Somewhere, Freitag, 27.07.2018, 16:42 (vor 2838 Tagen) @ J-C
- kein Text -
--
Dieses Forum ist wie gemacht um die DB immer und immer wieder schlecht darzustellen, egal was sie gemacht oder nicht gemacht hat. So wollen es die anwesenden Eisenbahnhater
Interessante Definition von "fair"
agw, NRW, Freitag, 27.07.2018, 17:02 (vor 2838 Tagen) @ Paladin
Was ist deine? Der Monopolist bekommt 100% der wirtschaftlichen Trassen, alle anderen stellen den Betrieb ein?
Interessante Definition von "fair"
Mario-ICE, Freitag, 27.07.2018, 17:31 (vor 2838 Tagen) @ agw
Beschäftige dich einfach mal damit wie Trassen vergeben werden.
Es war mir vollkommen klar das diese Dumpingtruppe einen auf Show macht.
Wie funktioniert das Verfahren?
Power132, Freitag, 27.07.2018, 17:45 (vor 2838 Tagen) @ Mario-ICE
bearbeitet von Power132, Freitag, 27.07.2018, 17:46
Beschäftige dich einfach mal damit wie Trassen vergeben werden.
Es war mir vollkommen klar das diese Dumpingtruppe einen auf Show macht.
Wenn man mal spontan googelt bekommt man keine wirklichen Ergebnisse. Dann kläre uns Laien bitte doch mal auf, wie das funktioniert.
Schon 2007 gab es einen FAZ Artikel hier, wo Bahn und Private unterschiedlicher Meinung waren. Viel scheint sich da nicht geändert zu haben.
Wie funktioniert das Verfahren?
rheinbahn95, Düsseldorf, Freitag, 27.07.2018, 18:27 (vor 2838 Tagen) @ Power132
Das Verfahen ist relativ einfach.
Das EVU überlegt sich, welche Trassen es haben möchte. Dann wird geguckt, wie sich der Fahrplan zusammenbauen lässt. Bei Konflikten werden vertaktete, langfahrende und schnelle Züge bevorzugt. Das EVU kriegt dann eine Ersatztrasse angeboten - nimmt es das nicht an, dann kann es Beschwerde einlegen, das führt dann bis zum verfahren „Wer bezahlt mehr?“ . Dazu kam es jedoch fast nie.
Entgegen der ganzen Kritik kann Flixtrain froh sein, dass sie noch die günstigen „Punkt-Zu-Punkt“-Trassen bekommt. Diese sollen nämlich demnächst wieder abgeschafft werden, da sie eben nicht fair gegenüber DB Fernverkehr sind, da diese die teuren Metro-Preise zahlen müssen.
Interessante Definition von "fair"
Christian_S, Freitag, 27.07.2018, 18:45 (vor 2838 Tagen) @ agw
Was ist deine? Der Monopolist bekommt 100% der wirtschaftlichen Trassen, alle anderen stellen den Betrieb ein?
Meine ist, dass das Unternehmen gute Takttrassen bekommt, das auch einen guten Takt anbieten möchte. Dagegen ein Unternehmen, das ein einzelnes Zugpaar am Tag fahren möchte sich halt zumindest insofern fügen muss, das es nicht anderen Unternehmen ihren Taktverkehr zerschießt.
Man stelle sich vor, Metronom müsste aus seiner Takttrasse weichen und vielleicht einen Anschlussknoten aufgeben, weil der Flixtrain da unbedingt vor bei will, um eine schnelle Trasse zu haben ...^^
Interessante Definition von "fair"
JanZ, HB, Freitag, 27.07.2018, 20:36 (vor 2838 Tagen) @ Christian_S
Man stelle sich vor, Metronom müsste aus seiner Takttrasse weichen und vielleicht einen Anschlussknoten aufgeben, weil der Flixtrain da unbedingt vor bei will, um eine schnelle Trasse zu haben ...^^
Oder DB Fernverkehr mit einem dieser IC, die nur freitags und sonntags fahren, aber $Kuhkaff erlauben, sich „Fernverkehrshalt“ zu nennen. Dann hätten wir die Situation nämlich genau umgekehrt.
Interessante Definition von "fair"
Christian_S, Freitag, 27.07.2018, 21:52 (vor 2838 Tagen) @ JanZ
Oder DB Fernverkehr mit einem dieser IC, die nur freitags und sonntags fahren, aber $Kuhkaff erlauben, sich „Fernverkehrshalt“ zu nennen. Dann hätten wir die Situation nämlich genau umgekehrt.
Genau diese Wochenend-Verstärker haben aber oft keine guten Trassen. Man denke nur an den ehemaligen IC Kyffhäuser, der zwischen Kassel und Halle Fahrzeiten wie der Takt-RE hatte und das bei weniger Halten und vorhandenen großzügigen Fahrzeitreserven der RE. Praktisch konnte der IC bis Halle locker ne halbe Stunde schneller, musste sich aber in diese Trasse fügen.
Gerade auch bei Bauarbeiten erhalten selbst ICE mitunter Fahrzeiten, die selbst ein RE kaum überbietet. So musste mal der damals morgendliche ICE 1531 Jena-Berlin wegen einer Umleitung dann auf dem Regelweg zwischen Halle und Berlin über 30 Minuten verbummeln, weil er sonst mit den Takttrassen des Nahverkehr in Konflikt gekommen wäre.
Und weil jetzt FlixTrain auf einmal kommt sollen alle weichen? Sorry, aber das ist nicht einzusehen.
Polemik
Power132, Freitag, 27.07.2018, 22:06 (vor 2838 Tagen) @ Christian_S
bearbeitet von Power132, Freitag, 27.07.2018, 22:09
Und weil jetzt FlixTrain auf einmal kommt sollen alle weichen? Sorry, aber das ist nicht einzusehen.
Und das steht wo bzw wer hat das formuliert? Kennst du die genauen Trassenanfragen? Schon erstaunlich, dass hier einige einem Mitbewerber nicht den Dreck unterm Fingernagel gönnen.
Was ist falsch sich an eine neutrale Stelle zu wenden, wenn man meint eine Überprüfung oder Bewertung ist notwendig. Wo steht, dass das versagt werden soll?
Nein, Tunnelblick
Christian_S, Freitag, 27.07.2018, 22:41 (vor 2838 Tagen) @ Power132
Und das steht wo bzw wer hat das formuliert? Kennst du die genauen Trassenanfragen? Schon erstaunlich, dass hier einige einem Mitbewerber nicht den Dreck unterm Fingernagel gönnen.
Man muss dazu das gesamte System Bahn betrachten und verstehen.
So ists nunmal in Deutschland vielerorts so, dass die Länder mit den EVU nicht nur Verträge haben, sondern oft ganze Konzepte vereinbaren. Das beinhaltet sowohl Haltepolitik als auch Verknüpfung zu anderen Verkehrsmitteln. Dies bedeutet halt klar vertaktete Verkehre, die man nicht einfach durch Einzellagen irgendwelcher Fernzuganbieter zerschießen kann.
Zu denken, man gönne anderen Unternehmen nix, nur weil das größere Unternehmen seine Takttrassen hat, DAS ist Polemik!
Nein, Tunnelblick
agw, NRW, Sonntag, 29.07.2018, 09:24 (vor 2837 Tagen) @ Christian_S
Und das steht wo bzw wer hat das formuliert? Kennst du die genauen Trassenanfragen? Schon erstaunlich, dass hier einige einem Mitbewerber nicht den Dreck unterm Fingernagel gönnen.
Man muss dazu das gesamte System Bahn betrachten und verstehen.
Das ist der Punkt!
So ists nunmal in Deutschland vielerorts so, dass die Länder mit den EVU nicht nur Verträge haben, sondern oft ganze Konzepte vereinbaren. Das beinhaltet sowohl Haltepolitik als auch Verknüpfung zu anderen Verkehrsmitteln. Dies bedeutet halt klar vertaktete Verkehre, die man nicht einfach durch Einzellagen irgendwelcher Fernzuganbieter zerschießen kann.
Klar. Das System Bahn in Deutschland funktioniert ja so: Der DB AG Vorstand redet mit den Bundes- und Lokalpolitikern und dann kommt dabei raus, auf welcher Trasse DB FV fährt und wo die nächsten 15 Jahre gehalten wird und dass das Land an die DB Ausgleichszahlungen abdrücken muss.
Aber das ganze ist natürlich total offen und jeder hat gleiche Chancen...
Vermutlich gibt es hier sogar DB-Fanboys, die abstreiten, dass die DB AG bisher immer versucht hat, auch mit unlauteren Mitteln, die Privaten im FV zu gängeln.
Unglaublich.
Nein, Tunnelblick
Christian_S, Sonntag, 29.07.2018, 09:49 (vor 2837 Tagen) @ agw
Vermutlich gibt es hier sogar DB-Fanboys, die abstreiten, dass die DB AG bisher immer versucht hat, auch mit unlauteren Mitteln, die Privaten im FV zu gängeln.
Unglaublich.
Unglaublich sind eher Deine Unterstellungen, die DB würde Privatanbieter gängeln. Frage lieber mal bei Deinen geliebten Privatanbietern nach, warum sie nicht große zusammenhängende Netze aufbauen und dies auch gar nicht wollen. Habe noch keine seriöse Pressemitteilung eines Unternehmens gelesen, die ganze Netze oder mehr als 2-3 Zugpaare anbieten wollen.
Nein, Tunnelblick
Power132, Sonntag, 29.07.2018, 10:09 (vor 2837 Tagen) @ Christian_S
Vermutlich gibt es hier sogar DB-Fanboys, die abstreiten, dass die DB AG bisher immer versucht hat, auch mit unlauteren Mitteln, die Privaten im FV zu gängeln.
Unglaublich.
Unglaublich sind eher Deine Unterstellungen, die DB würde Privatanbieter gängeln. Frage lieber mal bei Deinen geliebten Privatanbietern nach, warum sie nicht große zusammenhängende Netze aufbauen und dies auch gar nicht wollen. Habe noch keine seriöse Pressemitteilung eines Unternehmens gelesen, die ganze Netze oder mehr als 2-3 Zugpaare anbieten wollen.
Dann sollte bei dem Thema auch öffentlich Transparenz hergestellt werden und man sollte sich äußern und die Behauptungen entsprechend nachvollziehbar widerlegen.
Die PR/Öffentlichkeitsabteilung sollte doch Kenntnis davon haben, dass da was "im Busch" ist.
Das Schema wir kommentieren das nicht hilft wenig weiter und nährt Verdachtsmomente.
Zum Thema eingens Netz aufbauen, schwierig bei diesen Rahmenbedingungen, wenn so viele Hürden im Weg sind.
Nein, Tunnelblick
Christian_S, Sonntag, 29.07.2018, 10:29 (vor 2837 Tagen) @ Power132
Zum Thema eingens Netz aufbauen, schwierig bei diesen Rahmenbedingungen, wenn so viele Hürden im Weg sind.
Diese Begründung kann bestenfalls als Ausrede gelten, quasi als Versuch, irgendwie die Privatanbieter in Schutz zu nehmen.
Habe aber von noch keinem Privatanbieter ernsthafte Anstrengungen erlebt, ein ganzes Netz aufzubauen. Weder von den Trassenbestellungen als auch von ernsthaften Bemühungen um Wagenmaterial her.
Wieviele hier im Forum haben bei der Ankündigung Flixtrains für die Strecke Berlin-München geglaubt, es würde durchs Saaletal gefahren, quasi als Retter der abgehängten Städte dort? Die Ernüchterung kam schnell, als bekannt wurde, dass auch FlixTrain kein Wohltäterunternehmen ist, sondern dort fahren will, wo der Ertrag am größten ist.
Nein, Tunnelblick
Power132, Sonntag, 29.07.2018, 10:49 (vor 2837 Tagen) @ Christian_S
Du argumentiert sehr einseitig
Mal weg vom Flixtrain und deiner unterstellten Rosinenpickerei
Ein Unternehmen das sich in einem Markt etablieren will, prüft doch vorher an Hand det Marktlage, wo ein Einstieg möglich ist. Auch beobachtet man andere schon vorhandene Marktteilnehmer.
Das man diese dann im Kerngeschäft und in dem Fall auf Kernstrecken "angreifen" muss, ist doch nachvollziehbar weil da am einfachsten die Strategie getestet werden kann. Das hat nix mit Reinfallen zu tun wenn man dann nicht auf der Alternativ sondern Hauptroute angreift.
Alles andere muss sich dann an Hand von gegebenen Rahmenbedingungen ergeben. Ein neuer Player am Markt egal wie er heißt ist auf Material angewiesen, dass bekanntlich nicht zum Nulltarif zu haben ist. Daher kann man nicht davon ausgehen, dass zu einem Marktstart ein Takt und unbegrenzt Fahrzeuge zur Verfügung stehen.
Die Vorbilder in CZ haben auch mal alle klein angefangen.
Kundeninfo der DB Netz AG
Mario-ICE, Freitag, 27.07.2018, 23:55 (vor 2838 Tagen) @ Power132
Interessante Definition von "fair"
agw, NRW, Sonntag, 29.07.2018, 09:20 (vor 2837 Tagen) @ Christian_S
Was ist deine? Der Monopolist bekommt 100% der wirtschaftlichen Trassen, alle anderen stellen den Betrieb ein?
Meine ist, dass das Unternehmen gute Takttrassen bekommt, das auch einen guten Takt anbieten möchte. Dagegen ein Unternehmen, das ein einzelnes Zugpaar am Tag fahren möchte sich halt zumindest insofern fügen muss, das es nicht anderen Unternehmen ihren Taktverkehr zerschießt.
Ich glaube, die Zeiten des einzigen Zugpaares sind vorbei. Das weisst du auch, aber interessant, dass du hier so tust, als wäre es noch so.
Man stelle sich vor, Metronom müsste aus seiner Takttrasse weichen und vielleicht einen Anschlussknoten aufgeben, weil der Flixtrain da unbedingt vor bei will, um eine schnelle Trasse zu haben ...^^
Ersetze mal Flixtrain durch "DB Sprinter Linie 10". Ab wann ist ein Takt ein Takt? ...^^
Interessante Definition von "fair"
Christian_S, Sonntag, 29.07.2018, 09:54 (vor 2837 Tagen) @ agw
Ich glaube, die Zeiten des einzigen Zugpaares sind vorbei. Das weisst du auch, aber interessant, dass du hier so tust, als wäre es noch so.
Mit Ausnahme der 2 Zugpaare Berlin-Stuttgart war auch bei FlixTrain bisher nirgends die Rede von größerem Angebot, schon gar nicht von Taktverkehr und erstrecht nicht abseits der großen profitablen Routen ...
Flixtrain geht gegen Trassenvergabe vor (Link)
Christian_S, Freitag, 27.07.2018, 16:25 (vor 2839 Tagen) @ agw
Das wäre fair und es käme mal Bewegung in die Bude.
Warum sollte man? Rahmembedingungen sollten für alle gleich sein und nicht Branchenneulinge mit Nischenangeboten irgendwelche Vorteile bekommen.
Erhalten Ryanair und Co die Flugslots bzw Landegebühren auch ermäßigt, weil sie Kampfpreise anbieten wollen?^^
Die Beschwerde von FlixTrain ist typisches Marketing. Man will ein Angebot schaffen und wehe, man muss Kompromisse eingehen. Dann wird sofort gejammert und das medial sehr groß.
Das aber z.B. auf der SFS Hannover-Würzburg nächstes Jahr größere Bauarbeiten stattfinden ist nunmal so und da kann halt auch FlixTrain nicht drüberfliegen ...
+1
HBSA, Hamburg, Freitag, 27.07.2018, 16:39 (vor 2838 Tagen) @ Christian_S
- kein Text -
--
Fahrdienstleiter & Genießer guter Bahnerlebnisse
Flixtrain geht gegen Trassenvergabe vor (Link)
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Freitag, 27.07.2018, 16:39 (vor 2838 Tagen) @ Christian_S
bearbeitet von Alibizugpaar, Freitag, 27.07.2018, 16:40
"Erhalten Ryanair und Co die Flugslots bzw Landegebühren auch ermäßigt, weil sie Kampfpreise anbieten wollen?"
Gewissermaßen leider ja - es war zumindest so. Mit einem Rabattsystem hat Frankfurt Ryanair erst billig von anderswo (Hahn) an den Main gelockt.
Eine Gesellschaft, die in Frankfurt neu beginnt, hat naturgemäß die größten Steigerungsraten vorzuweisen (nämlich von null) und kann je Passagier bis zu 14 Euro Rabatt bekommen. Das gilt nicht nur, aber auch für Ryanair. Dieser Artikel ist aus 2017, ich weiß nicht wie es aktuell aussieht. Andere etablierte Gesellschaften haben natürlich gegrollt. Ich finde das System sehr fragwürdig. Denn das alles gibt es nur, weil sich Frankfurt an seinem Flughafen nicht genug überfressen kann. Ein weiteres Terminal wird dort gerade gebaut.
http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/fraport-will-rabattprogramm-am-frankfurter-flugha...
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Ohne Monopolzerschlagung kein fairer Wettbewerb
flierfy, Freitag, 27.07.2018, 16:45 (vor 2838 Tagen) @ Christian_S
Warum sollte man? Rahmembedingungen sollten für alle gleich sein und nicht Branchenneulinge mit Nischenangeboten irgendwelche Vorteile bekommen.
Die Rahmenbedingen sind eben nicht für alle gleich, da ein Konzern das von Steuermitteln unterhaltene und ausgebaute Netz zu seinen Gunsten betreiben darf und alle anderen EVUs dem Preisdiktat des Monopolisten ausgeliefert sind. Der Zugang kann erst dann diskriminierungsfrei für alle werden, wenn der Monopolist zerschlagen wird.
Erhalten Ryanair und Co die Flugslots bzw Landegebühren auch ermäßigt, weil sie Kampfpreise anbieten wollen?^^
Ja, die bekommen in der Tat Sonderkonditionen. Natürlich nur auf den zweit- und drittklassigen Flughäfen. Aber immerhin.
Ohne Monopolzerschlagung kein fairer Wettbewerb
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Freitag, 27.07.2018, 16:53 (vor 2838 Tagen) @ flierfy
Dann muß Flixbus aber auch wieder zerschlagen werden.
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Ohne Monopolzerschlagung kein fairer Wettbewerb
Ede, Freitag, 27.07.2018, 16:57 (vor 2838 Tagen) @ Alibizugpaar
Die haben aber kein Rollmaterial (Busse)
Ohne Monopolzerschlagung kein fairer Wettbewerb
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Freitag, 27.07.2018, 17:59 (vor 2838 Tagen) @ Ede
Die lassen aber Material rollen und ohne organisierende Flixbus-Zentrale kämen andere wieder zum Zuge... also zum Busse.
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Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Grundlegender Unterschied
Power132, Freitag, 27.07.2018, 16:57 (vor 2838 Tagen) @ Alibizugpaar
bearbeitet von Power132, Freitag, 27.07.2018, 17:01
Dann muß Flixbus aber auch wieder zerschlagen werden.
Das sind andere Vorraussetzungen. Flixbus ist auf Grund seines Geschäftsmodells fast allein. Aber der grundlegende Unterschied - Flixbus ist kein Inhaber oder Verwalter von Autobahnen und Bundes/Landstraßen.
Und das Flixbus über geblieben ist, liegt an einer Marktberenigung und nicht zu 100% am Unternehmen Flixbus.
Wenn andere den Kostenansatz scheuen und keinen langen Atem haben, kann man das anderen nciht anlasten.
Hier will aber Goliath David eher klein (fern) halten. Zumindest entsteht auf Grund fehlender Transparenz bei der Vergabe der Eindruck.
Ohne Monopolzerschlagung kein fairer Wettbewerb
Christian_S, Freitag, 27.07.2018, 18:49 (vor 2838 Tagen) @ flierfy
Die Rahmenbedingen sind eben nicht für alle gleich, da ein Konzern das von Steuermitteln unterhaltene und ausgebaute Netz zu seinen Gunsten betreiben darf und alle anderen EVUs dem Preisdiktat des Monopolisten ausgeliefert sind. Der Zugang kann erst dann diskriminierungsfrei für alle werden, wenn der Monopolist zerschlagen wird.
Das ist zu einfach gedacht. Auch z.B. DB Fernverkehr hat für Einzellagen z.T. schon Trassen hinnehmen müssen, die alles andere als schnell und gut waren, aber sie mussten sich eben dem Takt fügen ...
Es ist also eine zu einfache Erklärung, weil DB und DB erstmal gleich klingt, das die sich dann auch ihre Trassen aussuchen können.
Ja, die bekommen in der Tat Sonderkonditionen. Natürlich nur auf den zweit- und drittklassigen Flughäfen. Aber immerhin.
Das liegt aber daran, das diese eher kleinen, abgelegeneren Flughäfen etwas tun müssen, um überhaupt Kunden zu bekommen, um sich selbst zu erhalten. Also müssen sie den Unternehmen was bieten, das diese sich auf das unternehmerische Risiko einlassen, dort zu landen.
Das wäre genauso, also wenn DB Netz irgendwelche Nebenstrecken unbedingt vermarkten wollte. Dann müsste man den EVU auch was bieten, damit die nicht die bessere Strecke nutzen.
Ohne Monopolzerschlagung kein fairer Wettbewerb
flierfy, Samstag, 28.07.2018, 17:13 (vor 2837 Tagen) @ Christian_S
Die Rahmenbedingen sind eben nicht für alle gleich, da ein Konzern das von Steuermitteln unterhaltene und ausgebaute Netz zu seinen Gunsten betreiben darf und alle anderen EVUs dem Preisdiktat des Monopolisten ausgeliefert sind. Der Zugang kann erst dann diskriminierungsfrei für alle werden, wenn der Monopolist zerschlagen wird.
Das ist zu einfach gedacht. Auch z.B. DB Fernverkehr hat für Einzellagen z.T. schon Trassen hinnehmen müssen, die alles andere als schnell und gut waren, aber sie mussten sich eben dem Takt fügen ...
Es ist also eine zu einfache Erklärung, weil DB und DB erstmal gleich klingt, das die sich dann auch ihre Trassen aussuchen können.
Praktisch können sie es aber. Die DB Töchter zahlen sich gegenseitig die Trassengebühren. Damit kann DB Netz irrwitzig hohe Trassenpreise verlangen, ohne dass sich das im Konzernergebnis widerspiegelt. Und wenn DB Fern das einzige EVU ist, dass die überteuerten Expresstrassen bestellt, werden sie bevorzugt bedient, bei der Trassenvergabe als auch im laufenden Betrieb.
Das liegt aber daran, das diese eher kleinen, abgelegeneren Flughäfen etwas tun müssen, um überhaupt Kunden zu bekommen, um sich selbst zu erhalten. Also müssen sie den Unternehmen was bieten, das diese sich auf das unternehmerische Risiko einlassen, dort zu landen.
Diese Flughäfen gehören geschlossen. Das sind reine Subventionsschleudern, an denen sich Raubtierkapitalisten mästen. Es gibt keinen Grund, so etwas zu erhalten.
Ohne Monopolzerschlagung kein fairer Wettbewerb
Ösi, Samstag, 28.07.2018, 17:19 (vor 2837 Tagen) @ flierfy
Damit kann DB Netz irrwitzig hohe Trassenpreise verlangen, ohne dass sich das im Konzernergebnis widerspiegelt.
Nein, kann DB Netz nicht. Die Bundesnetzagentur hat da noch ein Wörtchen mitzureden.
Ohne Monopolzerschlagung kein fairer Wettbewerb
baeckerman83, Samstag, 28.07.2018, 22:05 (vor 2837 Tagen) @ Ösi
Damit kann DB Netz irrwitzig hohe Trassenpreise verlangen, ohne dass sich das im Konzernergebnis widerspiegelt.
Nein, kann DB Netz nicht. Die Bundesnetzagentur hat da noch ein Wörtchen mitzureden.
Werden die Preise nicht von der BNETZA festgelegt? Dachte das wäre wie bei der Telekom und Post so, dass Preise freigegeben werden müssen.
Ohne Monopolzerschlagung kein fairer Wettbewerb
Ösi, Sonntag, 29.07.2018, 07:44 (vor 2837 Tagen) @ baeckerman83
Werden die Preise nicht von der BNETZA festgelegt? Dachte das wäre wie bei der Telekom und Post so, dass Preise freigegeben werden müssen.
Genau so ist es. Wobei die BNetzA die Preise nicht direkt festlegt, sondern DB Netz einen Vorschlag einreicht und die BNetzA den Daumen hebt oder senkt.
Ohne Monopolzerschlagung kein fairer Wettbewerb
Celestar, Dienstag, 31.07.2018, 15:14 (vor 2835 Tagen) @ flierfy
Das liegt aber daran, das diese eher kleinen, abgelegeneren Flughäfen etwas tun müssen, um überhaupt Kunden zu bekommen, um sich selbst zu erhalten. Also müssen sie den Unternehmen was bieten, das diese sich auf das unternehmerische Risiko einlassen, dort zu landen.
Diese Flughäfen gehören geschlossen. Das sind reine Subventionsschleudern, an denen sich Raubtierkapitalisten mästen. Es gibt keinen Grund, so etwas zu erhalten.
Richtig. Genau so wie Bahnstrecken, auf denen alle 2 Stunden ein Zug mit 10-12 Leuten verkehrt.
Celestar
Wirklich nur Bauarbeiten?
Power132, Freitag, 27.07.2018, 16:48 (vor 2838 Tagen) @ Christian_S
Im Artikel steht auch
Denn die von DB Netz angebotenen Fahrtzeiten und Halte in einzelnen Städten würden Flixtrain laut eigenen Angaben gegenüber dem ICE der Deutschen Bahn benachteiligen. Die Muttergesellschaft Flixmobility legt nun Einspruch gegen das Angebot von DB Netz ein. „Es scheint, als würde die Bahn Flixtrain als Wettbewerber nicht willkommen heißen“, sagte Flixmobility-Gründer und -Chef André Schwämmlein der WirtschaftsWoche.
Die von der DB Netz vorgeschlagenen Trassen jedenfalls seien für das Unternehmen „sehr schwer wirtschaftlich zu betreiben“, so Schwämmlein. „Wir beanstanden dies nun bei der DB Netz und gehen von einer Prüfung durch die Bundesnetzagentur aus.“
Das kann großes Marketingetöse sein, aber was ist, wenn man zu ungünstigen Zeiten fährt, wo man keinen Erfolg sieht. Kann das nicht auch schon ein Zeichen für Benachteiligung sein? - Alles natürlich nur auf spekluat
Flixtrain geht gegen Trassenvergabe vor (Link)
agw, NRW, Freitag, 27.07.2018, 17:03 (vor 2838 Tagen) @ Christian_S
Das wäre fair und es käme mal Bewegung in die Bude.
Warum sollte man? Rahmembedingungen sollten für alle gleich sein und nicht Branchenneulinge mit Nischenangeboten irgendwelche Vorteile bekommen.
Die Rahmenbedingungen sollten für alle gleich sein.
D.h. du schlägst vor, die DB FV so zu zerschlagen, dass sie die gleiche Marktmacht hat, wie die neuen Anbieter?
Oder verstehst du nicht, was hinter einem Monopol steckt?
Flixtrain geht gegen Trassenvergabe vor (Link)
agw, NRW, Freitag, 27.07.2018, 17:21 (vor 2838 Tagen) @ Christian_S
Erhalten Ryanair und Co die Flugslots bzw Landegebühren auch ermäßigt, weil sie Kampfpreise anbieten wollen?^^
Es ist durchaus üblich, dass Fusionen zur einer größeren Marktbeherrschung nur zugelassen werden, wenn den übrigbleibenden Mitbewerbern Sonderrechte eingeräumt werden. Meist muss das neue größere Unternehmen den kleineren etwas abgeben und die kleineren bekommen weitere Vorzüge.
Das können Flugslots sein (schon so oft gelaufen).
Andere Beispiele wären, dass bei einer Fusion Tankstellen abgegeben werden mussten. Im Beispiel der DB hätte das geheissen, dass sie z.B. die Linie 10 inkl. Züge an einen kleineren Mitbewerber abgeben/verkaufen muss.
Ich habe jetzt kein konkretes Beispiel im Kopf, aber ich meine, es gab auch schon Fusionen, wo den kleineren Vorteile bei den Lohnzahlungen gegeben wurden.
Eine letzte Fusion war ja O2/E-Plus (die damit nur ca. ein drittel des Markts beherrschen, nicht 99%), wo ein fünftel der Netzkapazität an Drillisch ging (und noch weitere Sachen). Am Beispiel der DB könnte man vielleicht sagen, dass die DB 20% ihrer FV-Trassen hätte abgeben müssen. Also wenn die neue DB 33% des Marktes beherrschen würde. 99% würde keiner erlauben.
Als internationales Beispiel vielleicht noch der Alpha-Prozessor. Als Intel den Besitzer des Alpha-Prozessors gekauft hatte, musste Intel es einer Konkurrenz ermöglichen, dass sie den Prozessor ebenfalls herstellen kann, um weder den Preis bestimmen zu können, noch ihn einfach einstampfen zu können.
Ein Vergleich zur Eisenbahn ist schwierig, aber bei der DB hätte es vielleicht geheissen, dass die Konkurrenz den Siemens/DB-ICE4 zum gleichen Stückpreis wie die DB hätte kaufen können.
Flixtrain geht gegen Trassenvergabe vor (Link)
Martin, Samstag, 28.07.2018, 10:28 (vor 2838 Tagen) @ Christian_S
Erhalten Ryanair und Co die Flugslots bzw Landegebühren auch ermäßigt, weil sie Kampfpreise anbieten wollen?^^
Ja, erhalten sie.
Ryanair hat es in 2016 geschafft, die Preise in FRA herunterzuhandeln. Lufthansa zeigte sich darüber nicht begeistert: https://www.welt.de/wirtschaft/article159215502/Reisende-profitieren-vom-Ryanair-Angrif...
Flixtrain geht gegen Trassenvergabe vor (Link)
Altmann, Samstag, 28.07.2018, 11:19 (vor 2838 Tagen) @ Martin
Erhalten Ryanair und Co die Flugslots bzw Landegebühren auch ermäßigt, weil sie Kampfpreise anbieten wollen?^^
Ja, erhalten sie.
Ryanair hat es in 2016 geschafft, die Preise in FRA herunterzuhandeln.
Das war eine betriebswirtschaftlich wohl begründete Entscheidung vom FRA (ohne Druck einer staatlichen Regulierungsbehörde oder so). Wenn DB sich aus freien Stücken entscheidet, Flixtrain billigere Trassen anzubieten, wird auch niemand etwas dagegen einwenden.
Bleibt nur zu bezweifeln, dass das passiert ...
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agw, NRW, Sonntag, 29.07.2018, 09:26 (vor 2837 Tagen) @ Altmann
Erhalten Ryanair und Co die Flugslots bzw Landegebühren auch ermäßigt, weil sie Kampfpreise anbieten wollen?^^
Ja, erhalten sie.
Ryanair hat es in 2016 geschafft, die Preise in FRA herunterzuhandeln.
Das war eine betriebswirtschaftlich wohl begründete Entscheidung vom FRA (ohne Druck einer staatlichen Regulierungsbehörde oder so). Wenn DB sich aus freien Stücken entscheidet, Flixtrain billigere Trassen anzubieten, wird auch niemand etwas dagegen einwenden.Bleibt nur zu bezweifeln, dass das passiert ...
Dass passiert, sobald DB Netz und DB FV nicht mehr zum gleichen Konzern gehören.
Einige glauben ja immer noch an einen "fairen" Wettbewerb im aktuellen System. Kann man ja nur drüber lachen über soviel Ignoranz.
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ffz, Sonntag, 29.07.2018, 17:07 (vor 2836 Tagen) @ agw
Wieso, die Trassenpreise der DB Netz AG müssen der BNetzA zur Genehmgung vorgelegt werden, die BNetzA hat die Segemtierung vorgenommen, ab Seite 67 sind die Segmente im SPFV erkennbar https://fahrweg.dbnetze.com/resource/blob/1354962/c7ff894662a229f8617ac823acb96f39/snb_...
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Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Freitag, 27.07.2018, 16:28 (vor 2839 Tagen) @ agw
"Jo. Für Nicht-Monopolisten könnte man die Expresstrassen ja zum halben Preis anbieten.
Das wäre fair und es käme mal Bewegung in die Bude."
Ach ja? Sehr interessant. Dann kann ja auch ein neuer Kaufhausbetreiber halbe Löhne zahlen, um eine Dumpingchance am Markt zu bekommen. Mitbewerber wie Karstadt und Kaufhof zahlen natürlich weiterhin normale Löhne. Die werden schon verstehen, daß ein übervorteilter neuer Mitbewerber gut für's eigene Geschäft ist.
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
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agw, NRW, Freitag, 27.07.2018, 17:07 (vor 2838 Tagen) @ Alibizugpaar
"Jo. Für Nicht-Monopolisten könnte man die Expresstrassen ja zum halben Preis anbieten.
Das wäre fair und es käme mal Bewegung in die Bude."Ach ja? Sehr interessant. Dann kann ja auch ein neuer Kaufhausbetreiber halbe Löhne zahlen, um eine Dumpingchance am Markt zu bekommen. Mitbewerber wie Karstadt und Kaufhof zahlen natürlich weiterhin normale Löhne. Die werden schon verstehen, daß ein übervorteilter neuer Mitbewerber gut für's eigene Geschäft ist.
Karstadt/Kaufhof hat kein Monopol. Auch sonst hat das wenig der Situation auf den Schienen zu tun. Damit hat sich dein Argument erledigt.
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rheinbahn95, Düsseldorf, Freitag, 27.07.2018, 16:41 (vor 2838 Tagen) @ Power132
Berlin-München: An einzelnen Tagen wären die Züge von Flixtrain demnach bis zu sechs Stunden unterwegs – und damit „mehr als zwei Stunden über der Fahrtzeit der DB Fernverkehr, und andererseits nicht deutlich unter der Fahrtzeit ihrer Busverbindungen“.
Man vergleicht also Äpfel mit Birnen. Ein ICE 3 als Sprinter wird dort mit rollendem IRE-Material vergleicht - auf das rollende Material hat die DB Netz jawohl keinen Einfluss
Flixtrain geht gegen Trassenvergabe vor (Link)
agw, NRW, Freitag, 27.07.2018, 17:08 (vor 2838 Tagen) @ rheinbahn95
Berlin-München: An einzelnen Tagen wären die Züge von Flixtrain demnach bis zu sechs Stunden unterwegs – und damit „mehr als zwei Stunden über der Fahrtzeit der DB Fernverkehr, und andererseits nicht deutlich unter der Fahrtzeit ihrer Busverbindungen“.
Man vergleicht also Äpfel mit Birnen. Ein ICE 3 als Sprinter wird dort mit rollendem IRE-Material vergleicht - auf das rollende Material hat die DB Netz jawohl keinen Einfluss
Welches IRE-Material rollt denn auf Berlin-München genau? Ich dachte, das Rollmaterial war noch gar nicht bekannt?
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rheinbahn95, Düsseldorf, Freitag, 27.07.2018, 18:19 (vor 2838 Tagen) @ agw
Ich gehe vom aktuellen Konzept aus und dass dabei keine neuen Züge, geschweige denn HGV-Triebzüge zum Einsatz kommen werden, sollte wohl jedem klar sein.
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agw, NRW, Sonntag, 29.07.2018, 09:27 (vor 2837 Tagen) @ rheinbahn95
Ich gehe vom aktuellen Konzept aus und dass dabei keine neuen Züge, geschweige denn HGV-Triebzüge zum Einsatz kommen werden, sollte wohl jedem klar sein.
Ich glaube nicht, dass man mit IRE-Material auf der VDE8 fahren können wird.
Von daher wird es wohl etwas anderes sein.
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Christian_S, Freitag, 27.07.2018, 18:51 (vor 2838 Tagen) @ agw
Welches IRE-Material rollt denn auf Berlin-München genau? Ich dachte, das Rollmaterial war noch gar nicht bekannt?
100%ig sicher war es noch nicht, aber natürlich ist bekannt, das der Betreiber in eine bestimmte Richtung seine Fühler ausgestreckt und angefragt hat. Falls es nicht geklappt hat, muss man halt nach Alternativen suchen oder die Betriebsaufnahme verschieben.
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ICE-TD, Freitag, 27.07.2018, 18:53 (vor 2838 Tagen) @ Power132
Was ein Unfug, zwischen Berlin und Stuttgart werden dann wohl im nächsten Jahr alle EVU diskriminiert, denn wegen der Sperrung der SFS Hannover-Würzburg bekommen alle andere Trassen. Der ganze Artikel ist Heuchelei und Verarsche und wie man hier sieht fallen auch genug drauf rein.
Flixtrain geht gegen Trassenvergabe vor (Link)
agw, NRW, Sonntag, 29.07.2018, 09:29 (vor 2837 Tagen) @ ICE-TD
Was ein Unfug, zwischen Berlin und Stuttgart werden dann wohl im nächsten Jahr alle EVU diskriminiert, denn wegen der Sperrung der SFS Hannover-Würzburg bekommen alle andere Trassen. Der ganze Artikel ist Heuchelei und Verarsche und wie man hier sieht fallen auch genug drauf rein.
Ein Monopolist, dem das gesamte Netz und alle Stationen gehören und ein bundesweites FV-Netz betreibt, wird durch identische Maßnahmen ganz anders diskrimiert als jemand, der nur eine Linie fährt. Denk mal drüber nach.
Wenn es da keine Unterschiede gäbe, könnte man ja die DB FV einfach zerschlagen und aus jeder Linie ein eigenes Unternehmen machen und für 1 Euro verkaufen und alle wäre wie vorher, gelle?
Flixtrain geht gegen Trassenvergabe vor (Link)
Christian_S, Sonntag, 29.07.2018, 09:45 (vor 2837 Tagen) @ agw
Ein Monopolist, dem das gesamte Netz und alle Stationen gehören und ein bundesweites FV-Netz betreibt, wird durch identische Maßnahmen ganz anders diskrimiert als jemand, der nur eine Linie fährt. Denk mal drüber nach.
Ach da sollte also DB Fernverkehr jetzt sein Kernnetz einstellen, um Platz für Konkurrenten zu schaffen?!?
Gegenfrage: warum steigt FlixTrain nicht einer Großoffensive in den Fernverkehr ein, sondern nur auf ein paar vermeintlich lukrativen Linien mit einzelnen Zugpaaren? Man hat nie geäußert, irgendwo mehr als zwei Zugpaare anbieten zu wollen, unabhängig von der Trasse.
Gegenfrage kann nicht ernst gemeint sein
Power132, Sonntag, 29.07.2018, 10:23 (vor 2837 Tagen) @ Christian_S
Vergleich doch einfach mal die Bilanzsumme der DB mit den Unternehmen, die hinter Flixtrain stehen.
Da wirst du schnell merken das da ein erheblicher Unterschied besteht.
Damit dürfte die Frage nach der Großoffensive beantwortet sein.
Genau da beißt sich die Katze in den Schwanz
Christian_S, Sonntag, 29.07.2018, 10:32 (vor 2837 Tagen) @ Power132
Vergleich doch einfach mal die Bilanzsumme der DB mit den Unternehmen, die hinter Flixtrain stehen.
Da wirst du schnell merken das da ein erheblicher Unterschied besteht.
Damit dürfte die Frage nach der Großoffensive beantwortet sein.
Genau da aber beißt sich die Katze in den Schwanz. Wenn man nur die Rosinen picken will, also nur einzelne Züge fahren will, kann man sich aber auch nicht beschweren, nicht die allerbeste Trasse zu bekommen. Dazu muss man halt Geld in die Hand nehmen und eine Expresstrasse kaufen.
Die DB ist kein Monopolist
Ösi, Sonntag, 29.07.2018, 10:02 (vor 2837 Tagen) @ agw
bearbeitet von Ösi, Sonntag, 29.07.2018, 10:03
Es gibt Auto, Flugzeug, Bus, Fahrrad, ...
Ansonsten sollte ein Blick auf den Busmarkt genügen, um festzustellen, dass der Netzwerkeffekt ohne zentral vorgeschriebenen Fahrplänen und Tarifen (wie im RV) zwangsläufig zu starker Konzentration führt. Flixbus hat einen Marktanteil von mehr als 90%, der zweitgrößte Anbieter liegt bei 2,4%.
Warum auf Biegen und Brechen einen "Wettbewerb" etablieren, der am Ende nur auf Kosten der Kunden und Steuerzahler geht?
Flixtrain geht gegen Trassenvergabe vor (Link)
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Samstag, 28.07.2018, 08:34 (vor 2838 Tagen) @ Power132
Man wendet sich an die Bundesnetzagentur, weil man sich benachteiligt sieht.
https://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/diskriminierung-bei-der-trassenvergabe-fl...
Die wiwo scheint sich langsam zum Flx Sprachrohr zu entwickeln..
Filxtrain geht hier vor, wie jemand, der einen Hotdog bestellt und sich dann darüber beschwert, kein 5-Gänge Menü wie der Kollege am Nachbartisch zu erhalten.
Da muss Flix halt einmal tiefer in die Tasche greifen, um bessere Trassen zu erhalten, so wie DB Fernverkehr das auch macht. Aber natürlich, erst einmal öffentlich herumheulen, sich als Opfer darstellen und Tatsachen verbergen, unterstützt von Fake News media, ist der typisch deutsche Königsweg.
Der ganze "Wettbewerb" ist einfach für die Tonne. Zurück zu DB-exclusiv, den ganzen TPS-Käse wieder abschaffen und gut is. Nur bei GZ braucht es private EVU weil Cargo sich ja selbst zu schade ist, GZ überhaupt noch zu fahren.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Konkurrenz belebt das Geschäft
Altmann, Samstag, 28.07.2018, 09:54 (vor 2838 Tagen) @ 218 466-1
Der ganze "Wettbewerb" ist einfach für die Tonne. Zurück zu DB-exclusiv, den ganzen TPS-Käse wieder abschaffen und gut is.
Also aus österreichischer Sicht möchte ich da widersprechen. Bei uns funktioniert das mit WESTbahn und ÖBB sehr gut. Die Preise sind gesunken, die Qualität gestiegen. Die Fahrgäste sind zufrieden. Die Züge sind voll, und das freut die Eisenbahnen.
Und die ÖBB verdient doppelt (mit ihren eigenen Zügen, und mit den Trasseneinnahmen).
Also für mich ist das eine klassische Win-win-Situation (auch für die Umwelt).
Konkurrenz zerstört das Geschäft
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Sonntag, 29.07.2018, 02:15 (vor 2837 Tagen) @ Altmann
Also aus österreichischer Sicht möchte ich da widersprechen. Bei uns funktioniert das mit WESTbahn und ÖBB sehr gut. Die Preise sind gesunken, die Qualität gestiegen. Die Fahrgäste sind zufrieden. Die Züge sind voll, und das freut die Eisenbahnen.
Und die ÖBB verdient doppelt (mit ihren eigenen Zügen, und mit den Trasseneinnahmen).
Also für mich ist das eine klassische Win-win-Situation (auch für die Umwelt).
Äpfel Birnen Vergleich. In Österreich gibt es die staatliche ÖBB, die politisch nicht zur Wirtschaftlichkeit verdammt und kaputt gespart wurde und die auf relativ grösszügig angelegter Infrastruktur in besserem Zustand fährt.
Dazu gibt es in Österreich weniger Wutbürger die gegen jegliche Investotionen in die Schiene sind, die Bevölkerung ist nicht so sher in das Auto vernarrt usw.
Klar dass dort auch andere EVU besser zurecht kommen.
In italien fährt NTV HGV-Züge, ok mit reichlich Unterstützung von Ferrari aber das funktioniert. Warum macht das dann Mercedes nicht auch in DE? Weil die Bedingungen und die Bevölkerung einfach nicht passen.
Aber auch zu Bundesbahn-Zeiten existierte z.B. die HzL, die (auch) regulär über DB-Gleise fuhr, jeweils ohne ausgeschriebene Vorgaben.
Im NV in DE läuft der Wettbewerb rein auf finanzielle Transaktionen und Aufkleber auf den Zügen hinaus. Fahrzeuge stellen die Besteller, das Personal geht halt zum Gewinner um weiterhin die gleichen Züge auf den gleichen Strecken zu fahren... dank GdL wenigstens überwiegend auch zum gleichen TV.
Es gibt ettliche Verbindungen die DB Fernverkehr eingestellt hat und die privaten EVU viele Einsatzmöglichkeiten geben würden - sie sind nicht wirtschaftlich durchfürbar und darum sucht sich Flix auch nur das aus, wo man die höchsten Einnahmen erwarten kann. Die wollen nichts für die Umwelt tun, sondern Geld verdienen.
--
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MET - Der beste Zug den es je gab
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Konkurrenz zerstört das Geschäft
Altmann, Sonntag, 29.07.2018, 06:12 (vor 2837 Tagen) @ 218 466-1
Das ist eine Beschreibung des (traurigen) Ist-Zustandes in Deutschland (wo es keine Konkurrenz gibt).
Aber wieso ist das nun ein Beweis dafür, dass Konkurrenz schädlich ist? Kann die Lösung nur heißen "Einfach weitermachen wie bisher"?
Konkurrenz zerstört das Geschäft
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Sonntag, 29.07.2018, 09:10 (vor 2837 Tagen) @ Altmann
Das ist eine Beschreibung des (traurigen) Ist-Zustandes in Deutschland (wo es keine Konkurrenz gibt).
Aber wieso ist das nun ein Beweis dafür, dass Konkurrenz schädlich ist? Kann die Lösung nur heißen "Einfach weitermachen wie bisher"?
DB hat schon abseits der Schiene genug Konkurrenz. Das Fluchzeug ist schneller, der Fernbus ist billiger und das Auto fährt immer genau dann, wenn man es gerade braucht.
Was bleibt der DB? Komfort. Und da mangelt es halt mittlerweile auch, wenn man hier Erfahrungsberichte über ICE4 liest, weil DB wirtschaftlich sein muss. Dazu die hohe Unzuvelässigkeit bei der DB.
Ohne sich kaputtzusparen kann DB nichtmal als Monoplolist überleben. Wie sollen das andere EVU in direkter Konkurrenz dann können?
Auf der aktuellen Infrastruktur sind die meisten Strecken schon jetzt total überlastet. Kapazität für mehr Züge gibt es nicht bzw. nicht mit attraktiven Fahrzeiten, weil übereall der NV und GV im Weg herum steht und es an Überholmöglichkeiten fehlt.
Die Deutschen wollen es doch leider so. Politischem umdenken, was umfangreiche investitionen ABS (viergleisig) und NBS erfordern würde um ICE ihr komplett eigenenes, unabhängiges HGV-Streckennetz zu bauen und Mischverkehr zu eliminieren (könnte man auch gleich als Transrapid-Netz anlegen, aber lassen wir das), Beschaffung hunderter zusätzlicher Züge um alle Verbindungen mindestens im 30-Min. Takt anzubieten, stehen die Wutbürger und Lobbyisten entgegen.
Aus den o.g. Gründen fahren einfach zu wenig Leute mit den Bahnen in Deutschland. Wir Eisenbahnfans sind nunmal eine Randgruppe. Die einzige Bahn- Lobby ist die hier ;)
Aber selbst da wird jeder Vorschlag von anderen als "zu teuer" (armes Dritte Welt Land Deutschland^^) abgelehnt und aufgeführt, was stattdessen ... - nein Leute, ALLES muss gemacht werden, nicht entweder, oder.
Das so hinzukriegen, wie in Österreich und der Schweiz wäre praktisch möglich. Aber nur mit Zwangsmassnahmen unter Chinesischen Bedingungen und unter Bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Unter Demokratie ist das ein Kampf gegen Windmülen.
Abseits von TGV spielt die SNCF in Frankreich auch ohne Konkurrenz, praktisch keine Rolle mehr bzw. fristet ein Schattendasein. Das ist also auch nicht (nur) ein rein deutsches Problem.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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+1
musicus, Sonntag, 29.07.2018, 09:24 (vor 2837 Tagen) @ 218 466-1
- kein Text -
Wolkenkuckucksheime
Power132, Sonntag, 29.07.2018, 09:29 (vor 2837 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von Power132, Sonntag, 29.07.2018, 09:33
DB hat schon abseits der Schiene genug Konkurrenz. Das Fluchzeug ist schneller, der Fernbus ist billiger und das Auto fährt immer genau dann, wenn man es gerade braucht.
Was bleibt der DB? Komfort. Und da mangelt es halt mittlerweile auch, wenn man hier Erfahrungsberichte über ICE4 liest, weil DB wirtschaftlich sein muss. Dazu die hohe Unzuvelässigkeit bei der DB.
Ohne sich kaputtzusparen kann DB nichtmal als Monoplolist überleben. Wie sollen das andere EVU in direkter Konkurrenz dann können?
Auf der aktuellen Infrastruktur sind die meisten Strecken schon jetzt total überlastet. Kapazität für mehr Züge gibt es nicht bzw. nicht mit attraktiven Fahrzeiten, weil übereall der NV und GV im Weg herum steht und es an Überholmöglichkeiten fehlt.Die Deutschen wollen es doch leider so. Politischem umdenken, was umfangreiche investitionen ABS (viergleisig) und NBS erfordern würde um ICE ihr komplett eigenenes, unabhängiges HGV-Streckennetz zu bauen und Mischverkehr zu eliminieren (könnte man auch gleich als Transrapid-Netz anlegen, aber lassen wir das), Beschaffung hunderter zusätzlicher Züge um alle Verbindungen mindestens im 30-Min. Takt anzubieten, stehen die Wutbürger und Lobbyisten entgegen.
Aus den o.g. Gründen fahren einfach zu wenig Leute mit den Bahnen in Deutschland. Wir Eisenbahnfans sind nunmal eine Randgruppe. Die einzige Bahn- Lobby ist die hier ;)
Aber selbst da wird jeder Vorschlag von anderen als "zu teuer" (armes Dritte Welt Land Deutschland^^) abgelehnt und aufgeführt, was stattdessen ... - nein Leute, ALLES muss gemacht werden, nicht entweder, oder.
Das so hinzukriegen, wie in Österreich und der Schweiz wäre praktisch möglich. Aber nur mit Zwangsmassnahmen unter Chinesischen Bedingungen und unter Bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Unter Demokratie ist das ein Kampf gegen Windmülen.Abseits von TGV spielt die SNCF in Frankreich auch ohne Konkurrenz, praktisch keine Rolle mehr bzw. fristet ein Schattendasein. Das ist also auch nicht (nur) ein rein deutsches Problem.
Viergleisiger Ausbau von Strecken. Stelle mir das gerade auf der Karwendelbahn zwischen MIttenwald und Innsbruck vor. Eine viergleisige Strecke damit es da einen 30min HGV Verkehr gibt? Sorry aber das ist selbst bei größter Fantasie Irrisn. Welche Grunstücksegentümer willst du denn für einen dauerhaften viergleisigen Ausbau enteigenen, wieviele Hausbeitzer willst du zwangsumsiedeln? Viel Spaß bei den Auseindersetzungen vor den deutschen Verwaltungsgerichten und dem EuGH(MR)
Vorallem, wo sollen denn die €uroen herkommen? Soll man anstelle des Abbaus von Staatsverschuldung noch mehr Schuldenlast und Zinslast aufnehmen, damit jemand aus den USA sein Wunschziel für einen deutschen HGV verkehr umgesetzt bekommt, der er dann eh nur ein oder zwei mal im Leben wieder nutzt? Wenn das wirklich ohne Ironie gemeint sein soll, dann werfe ich diese Art des Reisens oder diese in den Raum. Damit sind fliegen und fahren quasi verbunden.
Auch eine SBB und ÖBB haben nicht unbegrenzt mehr Mittel als eine DB. Von daher ist der Beitrag unter Wolkenkucksheim abzulegen und bedarf keiner weiteren ernsthaften Auseinandersetzung.
Wolkenkuckucksheime
musicus, Sonntag, 29.07.2018, 11:49 (vor 2837 Tagen) @ Power132
Viergleisiger Ausbau von Strecken. […] Sorry aber das ist selbst bei größter Fantasie Irrisn.
Woher sollen dann die nötigen Kapazitätszuwächse kommen? Die Schienen sind nunmal (proppe)voll und leisten gemessen an ihrer Auslastung einen zu geringen Beitrag zum modal split.
Vorallem, wo sollen denn die €uroen herkommen?
Das ist allein eine Frage des (politischen) Wollens. Ich erspare mir an dieser Stelle eine Auflistung fragwürdiger Großausgaben der öffentlichen Hand.
Soll man anstelle des Abbaus von Staatsverschuldung noch mehr Schuldenlast und Zinslast aufnehmen
In Zeiten von Null- und Negativzinsen definitiv, gerade wenn es sich um Investitionen in öffentliche (nicht ausschließlich Verkehrs-)Infrastrukturen dreht.
Auch eine SBB und ÖBB haben nicht unbegrenzt mehr Mittel als eine DB.
Von unbegrenzt spricht niemand. Damit du nicht im Nichts fabulieren mußt:
Die staatlichen Pro-Kopf-Investitionen ins Schienennetz betrugen anno 2016
- in der Schweiz 378€ (>1000% der Ausgaben in D)
- in Österreich 198€ (mehr als das Fünffache der Ausgaben in D)
- in Deutschland 36€
Die Anwendung des Minimalprinzip aufs deutsche Schienennetz ist unübersehbar, man tut nur so viel, dass der Bahnverkehr gerade so nicht kollabiert.
Von daher ist der Beitrag unter Wolkenkucksheim abzulegen und bedarf keiner weiteren ernsthaften Auseinandersetzung.
Dann ist die nicht zukunftsfähige deutsche Schiene dem Untergang geweiht.
Wolkenkuckucksheime
Bluenight1983, Sonntag, 29.07.2018, 12:53 (vor 2837 Tagen) @ musicus
Also erstmal ist doch alles in der Schweiz mindestens gut doppelt so teuer wie in Deutschland. Somit wären es noch 500%. Und da Deutschland fast das 10-fache an Einwohnern hat, relativiert sich das auch noch mal ein bisschen. 200km-Strecke auf 8 Millionen Einwohnern ist natürlich viel mehr pro Kopf als auf 80 Millionen umgerechnet. Und die Kosten werden sicher auch noch mal wegen den topographischen Umständen der Schweiz höher sein.
1000% doch mehr relativ sehende Grüße, auch wenn die Schweiz trotzdem mehr investiert und Deutschland mehr investieren müsste, keine Frage,
Christian
Wolkenkuckucksheime
musicus, Sonntag, 29.07.2018, 13:22 (vor 2837 Tagen) @ Bluenight1983
Also erstmal ist doch alles in der Schweiz mindestens gut doppelt so teuer wie in Deutschland. Somit wären es noch 500%.
Joa, ok, 525% sind dann ja ein völlig zu vernachlässigender Faktor. Die DB freut sich zu erfahren, dass bei dir die Verfünffachung der Fahrpreise so gar nicht ins Gewicht fiele... Is ja peanuts.
Und da Deutschland fast das 10-fache an Einwohnern hat, relativiert sich das auch noch mal ein bisschen.
Genau gar nicht, die Investitionen sind Pro-Kopf-Zahlen.
200km-Strecke auf 8 Millionen Einwohnern ist natürlich viel mehr pro Kopf als auf 80 Millionen umgerechnet.
Pro Kopf muss man in der Schweiz 13 cm mehr Schiene unterhalten.
Und die Kosten werden sicher auch noch mal wegen den topographischen Umständen der Schweiz höher sein.
Wer weiß? Wie viele Milliarden wurden in CH in Rennbahnen für Tempo 300 oder Tunnelbahnhöfe vergraben?
Konkurrenz zerstört das Geschäft
agw, NRW, Sonntag, 29.07.2018, 09:34 (vor 2837 Tagen) @ 218 466-1
Das ist eine Beschreibung des (traurigen) Ist-Zustandes in Deutschland (wo es keine Konkurrenz gibt).
Aber wieso ist das nun ein Beweis dafür, dass Konkurrenz schädlich ist? Kann die Lösung nur heißen "Einfach weitermachen wie bisher"?
DB hat schon abseits der Schiene genug Konkurrenz. Das Fluchzeug ist schneller, der Fernbus ist billiger und das Auto fährt immer genau dann, wenn man es gerade braucht.
Was bleibt der DB? Komfort. Und da mangelt es halt mittlerweile auch, wenn man hier Erfahrungsberichte über ICE4 liest, weil DB wirtschaftlich sein muss. Dazu die hohe Unzuvelässigkeit bei der DB.
Ohne sich kaputtzusparen kann DB nichtmal als Monoplolist überleben. Wie sollen das andere EVU in direkter Konkurrenz dann können?
Jetzt hast du es fast verstanden. Ein Monopolist kann gar nicht das leisten, was der Kunde fordert.
Beim Monopolisten hat man immer schlechter werdenden Komfort, immer höhere Preise, und Unzuverlässigkeiten im Allgemeinen und einen Vorstand, der keine Ahnung hat, wie man die Probleme angehen kann. Der Markt kann bei einem Monopol, dazu noch in staatlicher Hand, nicht regeln.
DB schmeisst weiterhin Geld raus und bettelt dann beim Staat, dass dieser wieder etwas dazu gibt.
Gäbe es gleichwertige Konkurrenz, zum Beispiel mindestens drei gleichgroße Anbieter, sähe das ganze anders aus. Schlechte Leistung kann man sich da nur zu sehr günstigen Preisen leisten. Ansonsten ist man Weg vom Fenster und die Konkurrenz übernimmt.
Nicht umsonst werden überall sonst solche Monopole gar nicht erst genehmigt.
Konkurrenz zerstört das Geschäft
musicus, Sonntag, 29.07.2018, 12:00 (vor 2837 Tagen) @ agw
Jetzt hast du es fast verstanden. Ein Monopolist kann gar nicht das leisten, was der Kunde fordert.
Aber natürlich kann er das.
Beim Monopolisten hat man immer schlechter werdenden Komfort, immer höhere Preise, und Unzuverlässigkeiten im Allgemeinen und einen Vorstand, der keine Ahnung hat, wie man die Probleme angehen kann.
Steile These! Ich würde eher sagen, die hatlose Unterstellung eines Marktfetischisten.
Der Markt kann bei einem Monopol, dazu noch in staatlicher Hand, nicht regeln.
So ist ein Monopol eben theoretisch definiert. In der Praxis hat „der Staat“ alles andere als ein Beförderungsmonopol.
DB schmeisst weiterhin Geld raus und bettelt dann beim Staat, dass dieser wieder etwas dazu gibt.
„Der Staat“ zieht sich schon auch seine Dividende.
Gäbe es gleichwertige Konkurrenz, zum Beispiel mindestens drei gleichgroße Anbieter, sähe das ganze anders aus.
Glaub‘ ich nicht. Wenn ich mir den Wettbewerb im NV so anschaue, bedingt der noch längst keine Komfortsteigerungen, Preissenkungen oder Zuverlässigkeitszuwächse.
Konkurrenz zerstört das Geschäft
Bluenight1983, Sonntag, 29.07.2018, 13:01 (vor 2837 Tagen) @ musicus
Der Nahverkehr wird von den Ländern und Kommunen vorgeschrieben. Da wird gesagt wieviele Züge man will, welchen Komfort, und und und. Da gibt es keinen großen Spielraum. Kann man also kaum mit dem FV vergleichen.
Im FV buhlt man bei freier Marktwirtschaft um den Kunden. Da würde der eine mehr Komfort und schnellere Fahrten anbieten, der andere dafür günstigere Angebote haben. Was auch immer.
Im NV buhlt man um die Politiker. Da sind die Kunden an sich relativ egal.
Vermutlich nur Economy-Trassen bestellt ...
markw, Samstag, 28.07.2018, 18:17 (vor 2837 Tagen) @ Power132
Vermutlich hat F*CKTRAIN nur Economy-Trassen bestellt, um Geld zu sparen und "wundert" sich nun über das Ergebnis. So ist auch der Halt in Hannover Hbf flöten gegangen.
Trassen für den Gelegenheitsverkehr bestellt ...
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Sonntag, 29.07.2018, 02:27 (vor 2837 Tagen) @ markw
Vermutlich hat F*CKTRAIN nur Economy-Trassen bestellt, um Geld zu sparen und "wundert" sich nun über das Ergebnis. So ist auch der Halt in Hannover Hbf flöten gegangen.
Das TPS mit Trassenarten gibt es heuer nicht mehr. Die Durchschnittsgeschwindigkeiten, Uhrzeiten, die Stationen von - nach und die Regelmässigkeit, "Netzfahrplan" (Taktverkehr tgl. Vorrang ggü. "Gelegenheitsverkehr" (Einzelzüge nicht tgl.) "Trassen für den Gelegenheitsverkehr werden im Rahmen der vorhandenen freien Kapazitäten der Infrastruktur konstruiert." - DB Netz
entscheiden über die Preise und den Vorrang. Die grossen Hbf kosten neben den höheren Statiosgebüren auch mehr Trassengebüren. Dafür ist es egal ob man Nebenbahnen oder SFS befährt. Klar dass man sich als Billiganbieter dann kleinere stationen in Ortsteilen sucht.
Aber auch ICE bummeln heuer z.T. wohl noch etwas mehr im Fahrplan um ggf. unter Ø 160 km/h zu bleiben, so zumindest mein Eindruck.
Das neue TPS ist absolut Express-feindlich.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Trassen für den Gelegenheitsverkehr bestellt ...
Celestar, Dienstag, 31.07.2018, 09:47 (vor 2835 Tagen) @ 218 466-1
Das neue TPS ist absolut Express-feindlich.
Ja, hauptsache man ist möglichst billig unterwegs. Siehe auch ICE4/ICE3neu Sitze.
Celestar
Trassen für den Gelegenheitsverkehr bestellt ...
heinz11, Dienstag, 31.07.2018, 10:27 (vor 2835 Tagen) @ 218 466-1
Aber auch ICE bummeln heuer z.T. wohl noch etwas mehr im Fahrplan um ggf. unter Ø 160 km/h zu bleiben, so zumindest mein Eindruck.
Das neue TPS ist absolut Express-feindlich.
Ich gehe davon aus, daß das so gewollt ist.
Vermutlich nur Punkt zu Punkt
EK-Wagendienst, EGST, Sonntag, 29.07.2018, 08:27 (vor 2837 Tagen) @ markw
bearbeitet von EK-Wagendienst, Sonntag, 29.07.2018, 08:29
Vermutlich hat F*CKTRAIN nur Economy-Trassen bestellt, um Geld zu sparen und "wundert" sich nun über das Ergebnis. So ist auch der Halt in Hannover Hbf flöten gegangen.
Die Economy Trasse gibt es nicht mehr, ist seit Dez 2017 alles anders.
Die werden Punkt zu Punkt Trassen bestellt haben (4.08 €), das ist das günstigste was es im Regelverkehr gibt.
Diese kann man aber nur mit "SP30" bestellen, das bedeutet, DB Netz darf ohne Rückfrage 30 Minuten von der Bestellung abweichen.
Punkt zu Punkt Trassen gibt es auch keine bestellten Anschlüsse, die müssen bei der Planung auch nicht berücksichtigt werden.
Mann darf im Durchschnitt auch nicht schneller als 130 km/h zwischen den Metropolbahnhöfen fahren, das ist der Grund warum nicht über Hannover Hbf gefahren wird.
Dieses Segment wurde extra genau für diese Züge eingefügt, und ist günstiger als der Nahverkehr.
Wenn man mehr haben möchte, dann wird es eben teurer.
Expresstrasse kostet einen Zuschlag von 2 €.
Ist alles hier nach zu lesen: https://fahrweg.dbnetze.com/resource/blob/1359284/c10d1d601005dbf594cd9b9e426a9783/bros...
Vermutlich nur Punkt zu Punkt
Celestar, Dienstag, 31.07.2018, 09:48 (vor 2835 Tagen) @ EK-Wagendienst
Mann darf im Durchschnitt auch nicht schneller als 130 km/h zwischen den Metropolbahnhöfen fahren,
Wie beknackt ist das denn? Wenn es also zwischen Bamberg und Erfurt massiv freie Trassen gibt, soll man nur vielleicht 140-150 in der Spitze fahren, damit die Trasse nicht teurer wird?
Celestar
Vermutlich nur Punkt zu Punkt
heinz11, Dienstag, 31.07.2018, 10:25 (vor 2835 Tagen) @ Celestar
Mann darf im Durchschnitt auch nicht schneller als 130 km/h zwischen den Metropolbahnhöfen fahren,
Wie beknackt ist das denn? Wenn es also zwischen Bamberg und Erfurt massiv freie Trassen gibt, soll man nur vielleicht 140-150 in der Spitze fahren, damit die Trasse nicht teurer wird?
Nein, das ist nicht beknackt, sondern ein kafkaeskes System der DB Netz. Aber vielleicht sollen auch nur die Trassen geschont werden, damit sie länger halten...
Ironische Grüße
heinz
Vermutlich nur Economy-Trassen bestellt ...
Bluenight1983, Sonntag, 29.07.2018, 13:07 (vor 2837 Tagen) @ markw
Ich kenne dich nicht, aber so ein eine Art von Nachricht ist unter aller Kanone.
Es ist ein kleiner Konkurrent der DB. Auch wenn du ein Fanboy der DB bist ist es noch lange kein Grund sich so zu benehmen.
Gruß,
Christian
Vermutlich nur Economy-Trassen bestellt ...
cptKopernikus, Montag, 30.07.2018, 22:16 (vor 2835 Tagen) @ markw
Ich bin letztens von Kassel nach Frankfurt im ICE gefahren. Da alles Verspätung hatte kam erst der Flixtrain, 3min später ein IC und nochmal 3min später der ICE.
Der IC wurde in Fulda überholt, der Flixtrain erst in Hanau.
Bis Fulda sind wir eigentlich konstant 200kmh gefahren, obwohl der ICE schneller sein könnte. Hier ist die Frage, warum der ICE kein Vorrang hat. Der IC hatte im Bahnhof in Kassel überholt werden können, der Flixtrain auf der SFS. Aber aus dem Grund denke ich nicht, das Flixtrain das Billigste gebucht hat. Was es genau ist, ist aber sicherlich interessant.
Zwischen Fulda und Hanau erübrigt sich die Frage, da ICE als auch Flixtrain dort maximal 160kmh fahren können.
Haben eh keine Züge für Berlin-München
Enimo, Freitag, 03.08.2018, 01:01 (vor 2832 Tagen) @ cptKopernikus
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