Reisezentrum Köln Hbf - Aufrufsystem ad absurdum? (Allgemeines Forum)
NymeHess, Freitag, 27.07.2018, 09:20 (vor 2809 Tagen)
Hallo zusammen!
Im Reisezentrum Köln Hbf wird aktuell das Nummern-Aufrufsystem aus meiner Sicht ad absurdum geführt. Das Verfahren läuft so: Ein bis zwei Mitarbeiter stehen im Durchgang vom Eingangsraum zur Schalterhalle, der Nummern-Automat ist in ihre Richtung gedreht - jeder Kunde darf also zunächst hier vorsprechen und dann wird geschaut, ob eine Nummer und damit der Fall an den Schalter abgegeben wird. Die eigentliche Wartezeit findet also in der Warteschlange vor dem Nummernziehen statt, die Schlange geht schnell aus dem Reisezentrum heraus bis in die D-Passage. Blickt man links durch die Scheibe, sieht man den ungenutzten Wartebereich mit Sitzmöglichkeit, mehrere der Schalterangestellten waren ohne Kunden (kann natürlich gerade erst frei geworden sein). Ich hatte mich für eine innernorwegische Reservierung eingereiht, dann aber aufgegeben, nachdem die Dame mit dem ersten Kunden in der Reihe über 5 Minuten diskutierte, ohne dass es weiterging. In der Schlange standen zu diesem Zeitpunkt über 30 Leute.
Mich würde interessieren, was der Grund hierfür ist - ich habe auch schon erlebt, dass man die Kunden selbst Nummern ziehen lässt und stattdessen den Eingangsschalter direkt daneben besetzt, um dem Kunden schnelle Hilfe anzubieten. Oder jemanden an den Nummernschalter stellt, der einen schnell an den Infoschalter/Automaten/Verbundschalter verweist und ansonsten direkt die Nummer ausgibt. Beim aktuellen System kann man sich doch auch das Personal sparen und die Leute direkt wieder am Schalter anstehen lassen. Auch der Sinn der Comfort-Nummer bleibt auf der Strecke, wenn man nach 20 Minuten Warten eine Nummer be- und dann direkt dran kommt.
Haben zu viele Leute falsche Nummern gezogen? Waren die Schalterangestellten gelangweilt wegen zu banaler Anliegen? Was sind eure Gedanken hierzu? Vielleicht hat das System einen immensen Vorteil für den Kunden, den ich auf den ersten Blick übersehen habe.
Etwas verwunderte Grüße,
sfasolack
vielleicht Klimaanlage überlastet?
Nordy, Freitag, 27.07.2018, 09:38 (vor 2809 Tagen) @ NymeHess
gab ja ähnliches in Frankfurt: http://www.ice-treff.de/index.php?id=514272
Reisezentrum Köln Hbf - Aufrufsystem ad absurdum?
ICE2020, Freitag, 27.07.2018, 10:01 (vor 2809 Tagen) @ NymeHess
Haben zu viele Leute falsche Nummern gezogen? Waren die Schalterangestellten gelangweilt wegen zu banaler Anliegen? Was sind eure Gedanken hierzu? Vielleicht hat das System einen immensen Vorteil für den Kunden, den ich auf den ersten Blick übersehen habe.
Das ist keine Kölner Spezialität. Einen Empfang gibt es beispielsweise auch in Berlin oder in Hamburg. Hintergrund ist wohl, dass man vermeiden will, dass sich Kunden falsche Wartemarken ziehen (1. statt 2. Klasse) oder wegen Anliegen warten müssen, die gar nicht ins Reisezentrum gehören (beispielsweise VRS-Tickets oder hVV-Tickets in Hamburg). Grundsätzlich eine gute Idee, damit sich nicht jeder Depp eine 1. Klasse Wartenummer zieht, vor allem aber auch, damit niemand umsonst warten muss, weil er eigentlich woanders hin muss. Warum die Schlange derzeit so lange ist, weiß ich allerdings nicht.
Reisezentrum Köln Hbf - Aufrufsystem ad absurdum?
JumpUp, Freitag, 27.07.2018, 10:08 (vor 2809 Tagen) @ NymeHess
Mich würde interessieren, was der Grund hierfür ist - ich habe auch schon erlebt, dass man die Kunden selbst Nummern ziehen lässt und stattdessen den Eingangsschalter direkt daneben besetzt, um dem Kunden schnelle Hilfe anzubieten. Oder jemanden an den Nummernschalter stellt, der einen schnell an den Infoschalter/Automaten/Verbundschalter verweist und ansonsten direkt die Nummer ausgibt. Beim aktuellen System kann man sich doch auch das Personal sparen und die Leute direkt wieder am Schalter anstehen lassen. Auch der Sinn der Comfort-Nummer bleibt auf der Strecke, wenn man nach 20 Minuten Warten eine Nummer be- und dann direkt dran kommt.
Volle Zustimmung!
Die Wartezeit wird nun nicht mehr im Wartebereich des Reisezentrums verbracht, sondern in der Schlange vor dem Reisezentrum. Als Bahn.comfort Kunde muss man wie jeder andere Kunde auch in der Schlange warten, bis man eine Wartenummer erhält.
Selten dämlich: In der Warteschlange warten um eine Wartenummer zu erhalten, die Zugang zum Wartebereich erteilt.
Reisezentrum Köln Hbf - Aufrufsystem ad absurdum?
ICE2020, Freitag, 27.07.2018, 10:12 (vor 2809 Tagen) @ JumpUp
Selten dämlich: In der Warteschlange warten um eine Wartenummer zu erhalten, die Zugang zum Wartebereich erteilt.
Wie schon beschrieben: Für viele Kunden sicher besser, als zu warten, nur um dann woanders hin zu müssen, weil sie falsch waren. Und als comfort-Kunde ist Dir ja auch nicht geholfen, wenn sich alle Schlaumeier eine 1. Klasse Wartemarke ziehen. Das System ist außerdem noch relativ neu, ich gehe davon aus, dass man noch nachbessern wird.
Reisezentrum Köln Hbf - Aufrufsystem ad absurdum?
JumpUp, Freitag, 27.07.2018, 10:19 (vor 2809 Tagen) @ ICE2020
Selten dämlich: In der Warteschlange warten um eine Wartenummer zu erhalten, die Zugang zum Wartebereich erteilt.
Wie schon beschrieben: Für viele Kunden sicher besser, als zu warten, nur um dann woanders hin zu müssen, weil sie falsch waren. Und als comfort-Kunde ist Dir ja auch nicht geholfen, wenn sich alle Schlaumeier eine 1. Klasse Wartemarke ziehen. Das System ist außerdem noch relativ neu, ich gehe davon aus, dass man noch nachbessern wird.
Wenn alle Schlaumeier, die sich in falscher Absicht eine 1. Klasse Marke ziehen direkt wieder an den Start geschickt werden sich eine neue Marke zu holen ist das alles unproblematisch. Als Bahn.Comfort Kunde bzw. 1. Klasse Fahrgast 30 Minuten in der Schlange quer durch den Kölner Hauptbahnhof zu stehen - DAS ist Mist.
Das Problem ist nicht, dass die Wartemarke durch das Personal ausgegeben wird, statt jeden Kunden selbst drücken zu lassen.
Das Problem ist vielmehr, dass neben der Ausgabe der Wartemarken jeder Fahrgast schon am Eingang eine Beratung erhält, Zugverbindungen rausgesucht werden etc. etc.
Besser wäre: Mitarbeiter A gibt nur (die korrekten) Wartemarken aus und stellt keine Rückfragen. Für alle Fragen und Beratungen am Infotresen neben der Wartemarkenausgabe kann dann jeder Fahrgast seine Weh-Wehchen klagen kann.
Reisezentrum Köln Hbf - Aufrufsystem ad absurdum?
ICE2020, Freitag, 27.07.2018, 10:34 (vor 2809 Tagen) @ JumpUp
bearbeitet von ICE2020, Freitag, 27.07.2018, 10:35
Das Problem ist nicht, dass die Wartemarke durch das Personal ausgegeben wird, statt jeden Kunden selbst drücken zu lassen.
Das Problem ist vielmehr, dass neben der Ausgabe der Wartemarken jeder Fahrgast schon am Eingang eine Beratung erhält, Zugverbindungen rausgesucht werden etc. etc.
Wenn da in der Tat schon eine Beratung gemacht wird haben die Mitarbeiter wohl den Job falsch verstanden. Meines Erachtens soll es in der Tat nur darum gehen, 1. oder 2. Klasse und VRS-Kunden direkt an den VRS-Schalter. So kenne ich es auch aus Berlin und Hamburg. Das dauert wenige Sekunden und da kann eigentlich keine lange Schlange entstehen. Für Reiseverbindungen gibt es ja die DB Information bzw. irgendwo im Kölner Hbf gibt's auch noch so einen mobilen Info-Schalter.
Kunden, die falsche Wartemarken haben werden meiner Beobachtung nach sehr oft trotzdem bedient (zumindest in Berlin), wohl weil man sie dann nicht verärgern will und ihnen erstmal glaubt, dass es nur ein Fehler war.
Reisezentrum Köln Hbf - Aufrufsystem ad absurdum?
ThomasTheTankEngine, Freitag, 27.07.2018, 11:38 (vor 2809 Tagen) @ ICE2020
Eine komplette Beratung ist tatsächlich Käse. Ich habe (letzten Herbst) in Köln aber auch noch eine meines Erachtens sinnvolle "Zwischenstufe" erlebt:
An einem Großkampftag (weiß die Ursache nicht mehr, glaube Kombination aus "Personen im Gleis" und Nachwehen eines Sturms) mit etlichen Verbindungsbrüchen und entsprechend vielen Reisenden mit Beratungsbedarf verfügte die Mitarbeiterin am Empfang mittels Tablet noch über die nächsten Reisemöglichkeiten der "meistgefragten" (gerade gebrochenen?) Verbindungen. Da wurde dann vor Ausgabe der richtigen Wartenummer noch kurz abgefragt, ob man wegen Anschlussverlust "nur" eine neue Verbindung brauche und sofern die Mitarbeiterin über die Information "der nächste nach Berlin, ICEabc um de:ff auf Gleis g" verfügte gar keine Nummer ausgegeben. Umgekehrt in Fällen, in denen diese Info nicht vorhanden war bzw. ausreichte (bei mir z.B. eine noch längere anschließende Reisekette, bei der nicht sofort ersichtlich war, ob "der nächste nach..." hilfreich wäre) wurde sofort eine Nummer ausgegeben und nicht lang recherchiert.
Die mittlere Gesamtwartezeit (vor + im Reisezentrum) hat sich dadurch sicherlich reduziert.
Aus Laien-Sicht könnte ich mir noch zwei andere Gründe für den kontrollierten Zugang zum Reisezentrum vorstellen:
a) Brandschutztechnische/Sicherheits Aspekte:
In so nem Reisezentrum dürfen sich aus brandschutztechnischen Gründen (Anzahl Notausgänge etc.) vermutlich auch nur eine endliche Zahl an Reisenden aufhalten. Einfacher als das ganze Ding irgendwann räumen zu lassen ist sicherlich mit einem Türsteher zu regulieren, dass es gar nicht erst zu voll wird. Der Auflauf *vor* dem Reisezentrum, der unter Umständen auch Fluchtwege verstellt, fällt im Zweifel in jemand anderes Zuständigkeitsbereich, als die Einhaltung der Brandschutzverordnung *im* Reisezentrum ;-)
b) Statistik-Tuning:
Fällt fast schon in die Kategorie "Unterstellung", deshalb mit Vorsicht zu genießen, aber falls durch das Management falsche (Fehl-)Anreize ("Schnellstes Reisezentrum des Monats", Sanktionen gegen "ineffiziente" Reisezentren) gesetzt werden, durchaus denkbar: Die Wartezeit vor Nummernausgabe wird nicht erfasst, die Wartezeit zwischen Ausgabe der Nummer und Aufruf ist aber leicht messbar und erscheint bestimmt nicht nur auf dem Ausgabeterminal ("Die durchschnittliche Wartezeit beträgt zur Zeit ca. xx") sondern flimmert sicherlich auch im Bahntower in schönen Grafiken über irgendwelche Bildschirme. Durch Regulierung der Nummernausgabe kann man diese zweite messbare Größe quasi beliebig verkürzen.
Allseits gute Fahrt
Thomas
Reisezentrum Köln Hbf - Aufrufsystem ad absurdum?
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Freitag, 27.07.2018, 13:26 (vor 2809 Tagen) @ ICE2020
Nee, die gehen mit Leuten auch direkt rüber an die Automaten und klicken sich da gemeinsam durch. Es sind hier eben auch viele ausländische Gäste unterwegs, die z.T. gar nicht den Unterschied S-Bahn/RE/ICE wissen werden. Vor einem brasilianischen Automaten stehend würde ich wohl auch gucken wie ein VW-Bus.
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Reisezentrum Köln Hbf - Aufrufsystem ad absurdum?
musicus, Freitag, 27.07.2018, 11:20 (vor 2809 Tagen) @ JumpUp
bearbeitet von musicus, Freitag, 27.07.2018, 11:21
Das Problem ist nicht, dass die Wartemarke durch das Personal ausgegeben wird, statt jeden Kunden selbst drücken zu lassen.
Das Problem ist vielmehr, dass neben der Ausgabe der Wartemarken jeder Fahrgast schon am Eingang eine Beratung erhält, Zugverbindungen rausgesucht werden etc. etc.
What about Wartemarkenausgabe per BC? In jedem Statuswartezimmer scannt man das Kärtchen ja auch, das wäre doch was fürs RZ: Einmal BC durchziehen und die Box spuckt eine Marke aus - wer keine BC hat, drückt auf den (einzigen) Knopf und bezieht ne Standardwartemarke.
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ICE2020, Freitag, 27.07.2018, 11:30 (vor 2809 Tagen) @ musicus
What about Wartemarkenausgabe per BC? In jedem Statuswartezimmer scannt man das Kärtchen ja auch, das wäre doch was fürs RZ: Einmal BC durchziehen und die Box spuckt eine Marke aus - wer keine BC hat, drückt auf den (einzigen) Knopf und bezieht ne Standardwartemarke.
Und dann hast Du wieder die Datenschutzpanik (auch wenn sie unberechtigt wäre, wenn keine Daten erfasst und gespeichert würden).
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musicus, Freitag, 27.07.2018, 11:37 (vor 2809 Tagen) @ ICE2020
Und dann hast Du wieder die Datenschutzpanik (auch wenn sie unberechtigt wäre, wenn keine Daten erfasst und gespeichert würden).
Hat da bei der DB wirklich noch jemand Panik? Daten schützen kostet. In dem Fall eben Zeit.
Reisezentrum Köln Hbf - Aufrufsystem ad absurdum?
ICE2020, Freitag, 27.07.2018, 12:29 (vor 2809 Tagen) @ musicus
Hat da bei der DB wirklich noch jemand Panik? Daten schützen kostet. In dem Fall eben Zeit.
Ich bezog das eher auf die Kunden, die Diskussion gab es doch schon beim Scannen der BahnCards für den Loungezugang.
Reisezentrum Köln Hbf - Aufrufsystem ad absurdum?
musicus, Freitag, 27.07.2018, 13:26 (vor 2809 Tagen) @ ICE2020
Ich bezog das eher auf die Kunden
Ich auch. Die DB hat meine Personendaten, meine Adresse(n), meine Bankverbindung, meine Kreditkartennummer, meine Telefonnummer (woher auch immer), mein DB-Kaufverhalten (Produktwahl, Vertriebsweg, Zahlungsmittel) ein bahnbasiertes Bewegungsprofil (wann, wie oft, wohin,...) und kennt mein Lounge-Nutzungsverhalten.
a) "Warteschlangendaten" aus einem RZ fallen da sowas von überhaupt nicht mehr ins Gewicht
und
b) wenn die DB mit den ihr überlassenen Daten kein profiling betreibt, lach' ich mich tot
Problemfall: Fahrkarte 1. Klasse für Fahrgast ohne Status
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Freitag, 27.07.2018, 11:33 (vor 2809 Tagen) @ musicus
- kein Text -
Welches Problem?
musicus, Freitag, 27.07.2018, 11:37 (vor 2809 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von musicus, Freitag, 27.07.2018, 11:41
Reihe die Nasen, die ne BCF durchziehen, in die comfort-Line. Feddisch.
Oma Müller, fährt einmal im Jahr 1. Klasse, hat keine BC.
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Freitag, 27.07.2018, 11:44 (vor 2809 Tagen) @ musicus
- kein Text -
Und verdient weshalb nun eine Sonderbehandlung?
musicus, Freitag, 27.07.2018, 12:00 (vor 2809 Tagen) @ Colaholiker
- kein Text -
Was ist Voraussetzung für 1. Klasse/comfort Schalter
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Freitag, 27.07.2018, 12:09 (vor 2809 Tagen) @ musicus
- vorhandene 1st Class BahnCard? Also ein Status, den man entgeltlich erwerbeb kann.
- vorhandener 1.-Klasse Fahrschein? Also ein Status, den man entgeltliche erwerben kann.
Warum soll man diesen Schalter nicht benutzen, um diesen Vorteil zu erwerben? Insbesondere wenn es bereits Usus war, ist dies auch in einem Ersatzsystem zu übernehmen.
Was ist Voraussetzung für 1. Klasse/comfort Schalter
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Freitag, 27.07.2018, 12:20 (vor 2809 Tagen) @ Paladin
- vorhandene 1st Class BahnCard? Also ein Status, den man entgeltlich erwerbeb kann.
- vorhandener 1.-Klasse Fahrschein? Also ein Status, den man entgeltliche erwerben kann.
- Die Absicht ein Produkt, das der 1. Klasse zugeordnet ist, zu erwerben oder sonstige Dienstleistungen und/oder Beratungen, die mit diesem Produkt in direktem Zusammenhang stehen, in Anspruch zu nehmen (z. B. Mitfahrergutschein zu einer Fahrkarte der 1. Klasse einbuchen)
- Vorhandener Comfort-Status
Warum soll man diesen Schalter nicht benutzen, um diesen Vorteil zu erwerben? Insbesondere wenn es bereits Usus war, ist dies auch in einem Ersatzsystem zu übernehmen.
Ich sehe eher nicht, warum man das plötzlich streichen sollte. Wenn Oma Müller einmal im Jahr die bucklige Verwandtschaft besucht und sich daher für sie keine Bahncard lohnt, sie einfach nur gemütlich wie früher ihre Fahrkarte am Schalter kaufen will, und sie 1. Klasse fährt, gehört sie ebenfalls in die gleiche virtuelle Warteschlange wie es jemand mit seiner Black Mamba tut, der Fahrgastrechteformulare abgeben möchte.
In Frankfurt neulich meine Wartenummer selbs gezogen habende Grüße
der Colaholiker
--
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Was ist Voraussetzung für 1. Klasse/comfort Schalter
musicus, Freitag, 27.07.2018, 13:20 (vor 2809 Tagen) @ Colaholiker
Ich sehe eher nicht, warum man das plötzlich streichen sollte.
Weil es ausschließlich ungebundene, definitive nicht-Stammkunden trifft - und selbst von denen nur sehr wenige (personenbedienter 1. Klasse-Verkauf bei mutmaßlich <500€ Jahresumsatz). Aber gut - wenn ein Problem konstruiert werden soll, ist das natürlich das relevanteste aller Kundensegmente.
Wenn Oma Müller einmal im Jahr die bucklige Verwandtschaft besucht und sich daher für sie keine Bahncard lohnt, sie einfach nur gemütlich wie früher ihre Fahrkarte am Schalter kaufen will,
...kann sie das noch immer. Diese Möglichkeit wird doch nicht gestrichen.
und sie 1. Klasse fährt, gehört sie ebenfalls in die gleiche virtuelle Warteschlange wie es jemand mit seiner Black Mamba tut, der Fahrgastrechteformulare abgeben möchte.
Warum?
Was ist Voraussetzung für 1. Klasse/comfort Schalter
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Samstag, 28.07.2018, 21:27 (vor 2807 Tagen) @ musicus
Weil es ausschließlich ungebundene, definitive nicht-Stammkunden trifft - und selbst von denen nur sehr wenige (personenbedienter 1. Klasse-Verkauf bei mutmaßlich <500€ Jahresumsatz). Aber gut - wenn ein Problem konstruiert werden soll, ist das natürlich das relevanteste aller Kundensegmente.
Es gibt ja nicht mal die Diskussion, es zu streichen. Es ging um Deine Lösungstheorie, durch die dieses Kundensegment eben benachteiligt würde.
...kann sie das noch immer. Diese Möglichkeit wird doch nicht gestrichen.
Dauert halt unter Umständen nur sehr sehr lange. Sind eigentlich schon Leute in der Reisezentrumswarteschlange verstorben?
Warum?
1. Klasse eben. Wenn Du bei der Lufthansa einen Freiflug 1. Klasse gewinnst, wirst Du, keinen Umsatz generierend, trotzdem genauso behandelt wie irgendein HON, der eigentlich nichts anderes macht, als die ganze Zeit durch die Gegend zu fliegen. (Die 1.-Klasse-Lounges der Lufthansa werden übrigens spöttisch gerne als HONdehütte bezeichnet. :o) )
Außerdem wurde kein Problem konstruiert. Es existiert ein (anders) Problem, für das Du einen Lösungsvorschlag in den Raum geworfen hast, dessen Unzulänglichkeiten Dir aufgezeigt werden. Die Ausgangsfrage war nämlich nicht, wie man das bestehende Problem löst, indem man bestimmten Kundengruppen Nachteile beibringt, sondern indem man nicht künstlich ein effizientes System ineffizient macht.
Dir urlaubsbedingt viel Bedenkzeit schenkende Grüße
der Colaholiker
--
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Was ist Voraussetzung für 1. Klasse/comfort Schalter
musicus, Samstag, 28.07.2018, 23:28 (vor 2807 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von musicus, Samstag, 28.07.2018, 23:29
Es gibt ja nicht mal die Diskussion, es zu streichen. Es ging um Deine Lösungstheorie, durch die dieses Kundensegment eben benachteiligt würde.
Was mich dabei nicht wirklich stört. Wie gesagt: Es ist ein marginales „Segment“.
Sind eigentlich schon Leute in der Reisezentrumswarteschlange verstorben?
Man könnte es meinen, wenn man dich liest.
1. Klasse eben.
Überzeugt mich nur sehr bedingt und sehr weit weniger als Kundschaft, die immer und immer wieder kommt, die x-te BC(F) in Folge abonniert hat und mittlere vierstellige Beträge p.a. umsetzt.
Wenn Du bei der Lufthansa einen Freiflug 1. Klasse gewinnst
Wir sind noch immer bei der DB. Aber es überrascht mich nicht im Geringsten, dass du den 1. Klasse-Fake in irgendeiner Regionalbahn der Interkontinental-First der Lufthansa für ebenbürtig hältst. Aber solange du dich auf deinem Einzelledersitz so extra fühlst, sei‘s dir gegönnt.
wenn ein Problem konstruiert werden soll,...
Außerdem wurde kein Problem konstruiert.
wikipedia: Konditionalsatz
Es existiert ein (anders) Problem, für das Du einen Lösungsvorschlag in den Raum geworfen hast, dessen Unzulänglichkeiten Dir aufgezeigt werden.
...welche man mMn locker in Kauf nehmen kann, zumal das bestehende Problem ja ebenfalls eine Unzulänglichkeit darstellt und der Debatte der Wunsch zu entnehmen ist, dass doch bitte nicht jeder Narr eine Erstklässer-Wartemarke zieht. Irgendeinen Tod muss man eben sterben, wenn die Gleichbehandlung aller Kunden vermieden werden soll. Eine Schlange für alle(!) täte es in meinen Augen auch und der Aufwand dafür wäre: Null.
Es ist schon immer wieder aufs Neue verblüffend zu lesen, wie deine Meinungen ganz spontan umschwenken. Erst noch ultrahart die Stammkundenvorteile abfeiern und jetzt schwuppdiwupp propagieren, dass doch bitte potentiell jeder Zugang zur Statuskundenbehandlung haben muss. Rührselige Emotionalisierung à la „Oma Müller“ inklusive. Wenn da mal nicht ein Erstklassfahrer knapp an der Statusgrenze schreibt...
Welches Problem?
ThomasTheTankEngine, Freitag, 27.07.2018, 11:44 (vor 2809 Tagen) @ musicus
Gemeint ist wohl:
Besitz/Erwerb einer 1.Klasse Fahrkarte ohne jegliches Plastikkärtchen mit DB-Logo.
Dieses wird heute mit Knopfdruck auf "comfort/1.Klasse" genauso bevorzugt behandelt, ist in deiner vorgeschlagenen BC-basierten Abfertigung nicht mehr möglich.
Reisezentrum Köln Hbf - Aufrufsystem ad absurdum?
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Freitag, 27.07.2018, 13:23 (vor 2809 Tagen) @ JumpUp
Die Bahn will möglichst viele Kunden an die Automaten drücken. Natürlich kann man fragen, ob die zwei 'Abfangjäger' nicht ebenfalls am Schalter sitzend für einen höheren Gesamtdurchfluss sorgen könnten. V.a. hat Köln ja viele (internationale) Eintagsfliegen in Form von Touristen, die die Kölner DB-Belehrungen wahrscheinlich nie wieder anwenden werden.
Für mich war es vor Monaten auch schon sehr nervig da vor dem Lokal anstehen zu müssen. In der DDR hieß das "Bitte warten, Sie werden platziert."
Vielleicht sollte man die Wartemarkenspucker für die 1. Klasse nicht direkt am Eingang aufstellen, sondern in direkter Nähe zu den passenden Schaltern, über denen fette Schilder prangen müssen "Hier nur 1. Klasse-Fahrscheine". Die passende Klientel wird sicher schnell lernen, wo sie ihre Sondermarken bekommt.
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Reisezentrum Köln Hbf - Aufrufsystem ad absurdum?
lululu, Freitag, 27.07.2018, 11:14 (vor 2809 Tagen) @ NymeHess
Hallo zusammen!
Im Reisezentrum Köln Hbf wird aktuell das Nummern-Aufrufsystem aus meiner Sicht ad absurdum geführt. Das Verfahren läuft so: Ein bis zwei Mitarbeiter stehen im Durchgang vom Eingangsraum zur Schalterhalle, der Nummern-Automat ist in ihre Richtung gedreht - jeder Kunde darf also zunächst hier vorsprechen und dann wird geschaut, ob eine Nummer und damit der Fall an den Schalter abgegeben wird. Die eigentliche Wartezeit findet also in der Warteschlange vor dem Nummernziehen statt, die Schlange geht schnell aus dem Reisezentrum heraus bis in die D-Passage. Blickt man links durch die Scheibe, sieht man den ungenutzten Wartebereich mit Sitzmöglichkeit, mehrere der Schalterangestellten waren ohne Kunden (kann natürlich gerade erst frei geworden sein). Ich hatte mich für eine innernorwegische Reservierung eingereiht, dann aber aufgegeben, nachdem die Dame mit dem ersten Kunden in der Reihe über 5 Minuten diskutierte, ohne dass es weiterging. In der Schlange standen zu diesem Zeitpunkt über 30 Leute.Mich würde interessieren, was der Grund hierfür ist - ich habe auch schon erlebt, dass man die Kunden selbst Nummern ziehen lässt und stattdessen den Eingangsschalter direkt daneben besetzt, um dem Kunden schnelle Hilfe anzubieten. Oder jemanden an den Nummernschalter stellt, der einen schnell an den Infoschalter/Automaten/Verbundschalter verweist und ansonsten direkt die Nummer ausgibt. Beim aktuellen System kann man sich doch auch das Personal sparen und die Leute direkt wieder am Schalter anstehen lassen. Auch der Sinn der Comfort-Nummer bleibt auf der Strecke, wenn man nach 20 Minuten Warten eine Nummer be- und dann direkt dran kommt.
Haben zu viele Leute falsche Nummern gezogen? Waren die Schalterangestellten gelangweilt wegen zu banaler Anliegen? Was sind eure Gedanken hierzu? Vielleicht hat das System einen immensen Vorteil für den Kunden, den ich auf den ersten Blick übersehen habe.
Etwas verwunderte Grüße,
sfasolack
Hallo zusammen,
beruht deine Erfahrung zufällig auf gestern Nachmittag? Da war nämlich in Köln dank Personen im Gleis (Essen), Oberleitungsstörung mit liegengebliebenem Zug (Düsseldorf-Köln) und diverser Böschungsbrände Land unter. Da die Züge reihenweise ausfielen oder Verspätungen von +60 aufwärts hatten, wollte da wohl jeder zur DB Info oder zum Reisezentrum.
Der arme Mitarbeiter vom Service, der mich von einem Zug zum nächsten bringen sollte, kamm auch kaum einen Meter voran, ohne von Reisenden belagert zu werden.
In Aachen habe ich in solchen Fällen schon mehrfach erlebt, dass dann im Reisezentrum erst mal keinen Nummern ausgegeben werden sondern ein- zwei Mann am Automaten stehen und erst mal fragen, was das Anliegen ist. Fragen wann der nächste Zug nach XY fährt werden dann gleich da geklärt. Kompliziertere Sachen gehen an den Schalter. man verspricht sich wohl davon das Chaos etwas in den Griff zu bekommen.
Wenn deine Erfahrung als auf gestern Nachmittag beruht, wird es wohl wahrscheinlich beschriebenen Grund haben. Für die die dann gerade einfach nur eine Fahrkarte haben wollen ist das natürlich blöd.
--
Grüße
lululu
Muss so sein: Kenne ich aus Frankfurt Hbf auch!
Bahngenießer, Freitag, 27.07.2018, 11:22 (vor 2809 Tagen) @ NymeHess
bearbeitet von Bahngenießer, Freitag, 27.07.2018, 11:25
Anscheinend ist das wohl die derzeitige vorgeschriebene Vorgehensweise:
In Frankfurt Hbf habe ich die Praxis genauso wie in Köln Hbf auch beobachtet. Allerdings mit dem Unterschied, dass kaum mehr als 10 Leute an dem Nummernzieh-Stand anstanden!
Das Nummernziehen ohne Bedienung ist schließlich auch zu schwierig für viele Fahrgäste. Schließlich gibt es verschiedene Knöpfe! Glaube kaum, dass die Schlange am Nummernzieh-Stand ohne Bedienung viel kürzer wäre.
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Breisgau-S-Bahn, Freiburg/Gera, Freitag, 27.07.2018, 11:32 (vor 2809 Tagen) @ NymeHess
Hallo.
Auch ich habe gerade den Versuch unternommen, am Kölner Hbf an eine Comfort-Wartemarke zu kommen. Das wurde mir von der Wartemarkenausgabedame verwehrt. Diese Dame klärt der Reihe nach jeden Kunden ab, ob er einer Wartemarke würdig ist oder nicht. Das konkrete Anliegen, warum er ins RZ muss, muss der Reisende vortragen. Wenn er einer Wartemarke nicht würdig erscheint , wird das Anliegen per DB Navigator App langatmig geklärt anstatt den Reisenden zB an die DB Information weiterzuleiten. Der Rest der Reisenden in der Schlange darf weiterhin warten. Die Wartemarkenwarteschlange wächst an und von zügiger Bearbeitung kann keine Rede mehr sein.
Ich hoffe die DB löst das durch Einrichtung eines Wartemarkenwarteschlangenwartemarkenausgabeschalters.
--
Für eine DB Lounge in Erfurt!
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JumpUp, Freitag, 27.07.2018, 11:35 (vor 2809 Tagen) @ Breisgau-S-Bahn
Hallo.
Auch ich habe gerade den Versuch unternommen, am Kölner Hbf an eine Comfort-Wartemarke zu kommen. Das wurde mir von der Wartemarkenausgabedame verwehrt. Diese Dame klärt der Reihe nach jeden Kunden ab, ob er einer Wartemarke würdig ist oder nicht. Das konkrete Anliegen, warum er ins RZ muss, muss der Reisende vortragen. Wenn er einer Wartemarke nicht würdig erscheint , wird das Anliegen per DB Navigator App langatmig geklärt anstatt den Reisenden zB an die DB Information weiterzuleiten. Der Rest der Reisenden in der Schlange darf weiterhin warten. Die Wartemarkenwarteschlange wächst an und von zügiger Bearbeitung kann keine Rede mehr sein.Ich hoffe die DB löst das durch Einrichtung eines Wartemarkenwarteschlangenwartemarkenausgabeschalters.
Besonders ärgerlich ist ja:
Der Wartebereich im Reisezentrum (mit Sitzgelegenheiten und ordentlicher Möglichkeit zum Warten) wird dadurch obsolet. Alle Fahrgäste müssen anstehen (Sitzen nicht möglich) bzw. stehen den gesamten Eingangsbereich voll.
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Breisgau-S-Bahn, Freiburg/Gera, Freitag, 27.07.2018, 11:56 (vor 2809 Tagen) @ JumpUp
Ich beobachte das gerade aus der Lounge und die Warteschlange reicht schon weit in die Empfangshalle hinein, das Ende kann ich schon nicht mehr sehen. Inzwischen werden im Kasernenton Fahrgäste in bestimmte Richtungen hin und her befohlen.
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Für eine DB Lounge in Erfurt!
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markman, Freitag, 27.07.2018, 13:02 (vor 2809 Tagen) @ Breisgau-S-Bahn
vielleicht ist das eher eine Eingangskontrolle. Wer will bei diesem Wetter nicht schön klimatisiert sitzen und auf seinen Zug warten? Ich erlebe das in H und B, das dort Menschen sind, die kein Anliegen haben, einfach nur in Ruhe sitzen wollen. Natürlich verständlich, aber es scheint ja keine Wartezone zu sein.
Gruß,
Markman
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Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Freitag, 27.07.2018, 13:38 (vor 2809 Tagen) @ markman
Nee, die machen das schon seit Monaten so. Ob allerdings ununterbrochen, das weiß ich nicht.
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
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Reservierungszettel, KDU, Freitag, 27.07.2018, 13:41 (vor 2809 Tagen) @ markman
vielleicht ist das eher eine Eingangskontrolle. Wer will bei diesem Wetter nicht schön klimatisiert sitzen und auf seinen Zug warten? Ich erlebe das in H und B, das dort Menschen sind, die kein Anliegen haben, einfach nur in Ruhe sitzen wollen. Natürlich verständlich, aber es scheint ja keine Wartezone zu sein.
Dieses Problem ist jedoch Hausgemacht - wenn keine oder nicht genügend Warteräume/Plätze für jedermann zur Verfügung gestellt werden.
Positives aus Köln!
Ludo, Niedersachsen, Samstag, 18.08.2018, 16:51 (vor 2786 Tagen) @ Breisgau-S-Bahn
Moin,
Nachdem ich diesenThread hier gelesen hatte, habe ich heute selbst mal den Versuch gewagt, selbstständig an eine Wartemarke im Reisezentrum zu kommen.
Im Eingangsbereich am Empfangstresen war eine kleine, aber überschaubare Schlange. Ohne Anstellen ging ich direkt zum Wartemarkengerät und drückte die Bahn.comfort-Taste, mit Erfolg. Es wurde nicht komisch geschaut oder irgendetwas zu mir gesagt. Nach ca. 3 Min. Wartezeit war ich dann dran und zeigte meine Comfort-Berechtigung vor, der Mitarbeiter machte jedoch eine Geste von wegen „Ja, ja, lass mal stecken“, so wie eigentlich fast immer.
Genau hier sehe ich das Problem, dass die Berechtigung für die 1.Klasse/Comfort-Wartemarke nicht überprüft wird und „Falschdrücker“ fast immer bedient werden. Vermutlich war das derGrund für die Einführung dieser ominösen Warteschlange. Aber da die DB hier offensichtlich mitliest, hat man dasSchlangenprinzip vermutlich abgeschafft oder gelockert. Oder ich hatte einfach Glück :-).
Also, liebe DB, vielen Dank dafür und Grüße in den Bahn-Tower ;-)
Gruß, Ludo