DB: Siemens ist "Preferred Bidder" beim ICx (Allgemeines Forum)
Naja, ob Fluch oder Segen.
http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/unternehmen/presse/presseinformationen/ubh/h20...
preferred bidder...
Naja, ob Fluch oder Segen.
http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/unternehmen/presse/presseinformationen/ubh/h20...
I'll believe it when I see it...:)
"Preferred Bidder"... das war/ist Bombardier bei NS auch. Ich meine: die Schienenbananen, SGM-Triebwagen, ICM-Triebwagen, ICR-Reisezugwagen und vor allem die VIRM-Triebwagen kommen ja auch mehr oder weniger aus dem Hause Bombardier.
Aber trotzdem hat Siemens die Ausschreibung der neuen Regiotriebwagen gewonnen (SLT, "ET425NL") und AnsaldoBreda die Ausschreibung der HGV-Triebwagen der HSL-Zuid.
Positiv ist jedoch, dass DB die technische Wirkung bevorzugt, während NS Hispeed das billigste Angebot angenommen hatte. Hätte NS Hispeed für Siemens (Alstom) gewählt, würden wohl Velaro NL (AGV) über die HSL-Zuid fahren, und zwar JETZT.
gruß,
Oscar (NL).
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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
DB: Siemens ist "Preferred Bidder" beim ICx
Naja, ob Fluch oder Segen.
Segen - weil nicht bei AnsaldoBreda bestellt wird *fg*
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Das ist grad' egal...
... denn ich glaub' es gibt sowieso keine Firma, die ein einwandfrei funktionierendes Schienenfahrzeug auf die Räder stellen kann...
Wenn ich mir unsere neuen Gurken von Straßenbahnen so anschaue kann man zu keiner anderen Überzeugung kommen.
Grüße Rainer
Kein grundlegendes Problem der Hersteller
Das ist kein grundlegendes Problem der Hersteller, sondern der überzogenen ökonomischen Vorstellungen unserer heutigen Gesellschaft und damit verbunden der in ihr agierenden Unternehmen.
Vor 100 Jahren gab es zwar auch massive Probleme mit der Eisenbahn, sogar mit regelmäßigen Todesopfern, aber die waren wenigstens nicht auf ein hyperkapitalistisches Denken zurück zu führen, sondern eher auf die Tatsache, dass die Eisenbahn eine neue Technologie darstellte, die man erst lernen und verbessern musste.
Heute, wo die grundlegenden technischen und sicherheitstechnischen Probleme gelöst sind und ein reibungsloser Betrieb möglich wäre, wird das System halt durch falsche Vorstellungen von "Gewinn" eingebremst und unsicher gemacht.
Das mag jetzt makaber und zynisch klingen, aber ich hoffe auf ein zweites Eschede, damit einige Leute einfach mal begreifen, was sie mit ihrem Denken so alles kaputt machen und wieder auf den Boden der Tatsachen zurück kommen.
Aber wie wir ja seit 11 Jahren wissen, bedeuten heute nicht einmal mehr GAUs ein umdenken, sondern man schiebt die Schuld fein säuberlich an einzelne Menschen ab, die maximal eine kleine Teilschuld tragen.
Unser Eisenbahnsystem hat eine ziemlich verzwickte Krankheit und die heißt "rein materielle Ökonomie".. vergleichbar mit HIV bei einem Menschen.. tötet nicht sofort sondern schleichend, tötet aber auf jeden Fall.
In diesem Sinne...
Kein grundlegendes Problem der Hersteller
Das mag jetzt makaber und zynisch klingen, aber ich hoffe auf ein zweites Eschede, damit einige Leute einfach mal begreifen, was sie mit ihrem Denken so alles kaputt machen und wieder auf den Boden der Tatsachen zurück kommen.
Auch ein so schreckliches Zugunglück wird zu keinem Umdenken führen!
Das einzige, was das Eschede-Unglück langfristig bewirkt hat ist - nichts, denn die Achsen sind noch immer der Knackpunkt.
Aber wie wir ja seit 11 Jahren wissen, bedeuten heute nicht einmal mehr GAUs ein umdenken
Eben, da schreibst Du es ja selber!
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Kein grundlegendes Problem der Hersteller
Vor 100 Jahren gab es zwar auch massive Probleme mit der Eisenbahn, sogar mit regelmäßigen Todesopfern, aber die waren wenigstens nicht auf ein hyperkapitalistisches Denken zurück zu führen, sondern eher auf die Tatsache, dass die Eisenbahn eine neue Technologie darstellte, die man erst lernen und verbessern musste.
Und sowas meinst Du heute beurteilen zu können?
Ich finde es immer erstaunlich, wie weit sich manche Menschen aus dem Fenster lehnen. Ich habe keine Ahnung, wie oft früher Sicherheitssysteme kostenseitig hinterfragt wurden, eh sie eingeführt wurden. Vor 100 Jahren.
Kein grundlegendes Problem der Hersteller
Wir wissen aber auch aus der Geschichte, dass manchmal Extremereignisse notwendig sind, damit der Mensch aufwacht und sich ändert/anpasst.
Die Evolution hat uns leider nur mit einer sehr trägen und auf punktuelle Ereignisse ausgelegten Anpassungsfähigkeit ausgerüstet, im Grund ist der Mensch Gewohnheitstier und alle Gewohnheiten die funktionieren werden stur beibehalten, koste es was es wolle.
Ich habe es aber nur langsam mal satt dieses ewige "Hersteller ist Schuld"-Schreien zu hören.
Was sollen sie denn auch anders machen, etwa die Physik neu erfinden?
Die müssen auch mit den ihnen gegebenen Möglichkeiten und dem allgemeinen Gewinnstreben klarkommen.
Kein Hersteller dieser Welt wird freiwillig ein Verlustgeschäft machen, nur damit die Bahn endlich mal zuverlässige Züge bekommt und wieder gut da steht. Das ist auch nicht deren Aufgabe.
Deren Aufgabe ist es, mit den natürlichen und ökonomischen Grenzen der Menschen ein Produkt zu entwickeln und einen Preis zu benennen. Den Rest regelt der Markt... zumindest in der Theorie.
Allerdings beruft sich die DB ja immer wieder auf ihren fast schon Exklusivstatus und verlangt nahezu unmögliches von den Herstellern, nur um selbst besser da zu stehen.
Man könnte hier auch so argumentieren, dass Siemens hier Sklave der DB AG spielt und bei naturgegebenen Paradoxien zwischen sich aus der Produktion natürlich ergebenden Kosten und Vorstellungen des Käufers (der DB) mit daraus resultierenden Problemen den schwarzen Peter zugeschoben bekommt.
Schade das es das Kartellrecht verbietet, aber ich würde mal den Versuch unternehmen alle Eisenbahnhersteller ins Boot zu holen und die DB als Käufer boykottieren, bis sie mal wieder realistische Produktions- und Wartungsvorstellungen entwickelt.
Das wärs doch, wenn sich alle Hersteller in Zukunft weigern würden, der DB noch irgendetwas zu verkaufen. Die wäre dann ziemlich schnell ziemlich aufgeschmissen und müsste sich ändern, damit sie überleben kann.
Wie schon gesagt, um mal den Bogen zum ersten Satz zurück zu spannen, es braucht einfach Extremereignisse um die natürliche Anpassungsfähigkeit zum Tragen kommen zu lassen.
DB: Siemens ist "Preferred Bidder" beim ICx
Auch bei RG:
http://www.railwaygazette.com/news/single-view/view/10/siemens-preferred-for-icx-framew...
(wer bei Facebook ist, kann dort mein Kommentar lesen)
DB confirmed to Railway Gazette International that it has opted for fixed-formation trainsets with distributed traction, but the length, rating and top speed are still to be finalised.
Hatte immer gedacht, man möchte die flexible wagengenaue Komposition der IC-Wagenzüge auch beim ICx beibehalten. Sozusagen: Triebwagen 412 345 ist bald ein 7-Wagenzug, bald ein 9-Wagenzug.
Das Argument gilt also nicht mehr.
Aber immerhin sollten drei verschiedene Zuglängen auf die Schienen kommen, s.i.w. etwa 5, 7 oder 8 Wagen. Dann kann man immer noch Kompositionen von 5, 7, 8, 10, 12, 13, 14, 15 oder 16 Wagen basteln.
Wenn ich aber Wiki betrachte, handelt es sich um 525, 665 oder 770 Plätze. Entspricht bzw. 7-8, 9-10 und 11 Wagen. Eine IC-Relation wird es dann wohl erst nur geben, wenn man 7 Wagen füllen kann (im Moment verkehren kürzere IC-Wagenzüge). Das ist aus meiner Sicht nicht mit der Stellungnahme "mehr in der Fläche vertreten sein" zu vereinigen.
When DB launched the ICx concept in 2008, the top priority was to replace its locomotive-hauled InterCity and EuroCity stock, which despite refurbishment is approaching life-expiry.
???
Dass die IR-Wagen aus den 60ern nicht mehr das ewige Leben haben, verstehe ich. Aber die Bpmz- und Bvmsz-Wagen, die stammen doch aus den 80ern? Die sollten doch noch weitere 15 Jahre fahren können?
Und die Steuerwagen, die stammen sogar aus den 90ern, doch? Genauso wie unsere VIRM-Triebwagen. Die werden doch auch nicht jetzt schon ausgemustert?
gruß,
Oscar (NL).
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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Kein grundlegendes Problem der Hersteller
Fakt ist aber, dass sie eingeführt wurden ;)
Kein grundlegendes Problem der Hersteller
Das Streben nach Gewinnmaximierung gibt es ja nicht nur bei der DB, sondern in den Köpfen nahezu aller Unternehmen in den Industrieländern! Da reicht sowas "kleines" wie ein zweites Eschede nicht aus, um auch nur irgendwas zu verändern.
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![[image]](http://img.aachen-im-bild.de/brueckebelgien.jpg)
Kein grundlegendes Problem der Hersteller
Fakt ist aber, dass sie eingeführt wurden ;)
Nach wievielen Vorfällen?
Nach wievielen Diskussionen über Geld?
weißt Du vermutlich genauso wenig wie ich.
Im Fall Eschede ging es ja - nach heutigem Stand - um mehr oder weniger schlampige Wartung an einem unter Bestellung der ach so seligen Bundesbahn, zu deren Zeit ja alles immer so toll war, entwickelten System!
In Deiner Gute-Bahn - Böse-Bahn-Theorie stellst Du es so dar, als würde heute alles höchst risikobehaftet und gefährtlich sein. Wenn man die Anzahl der Todesopfer im Eisenbahnbereich über die Jahre betrachtet, werden es immer weniger.... spricht irgendwie total gegen Deine Theorie.
Im Übrigen würde mich mal interessieren, was die Statistik zu "gebrochenen" Rädern" sagt.
Seit Eschede sind mir da der Fall in Köln (ICE3) und irgendein ICE-TD-Fall bekannt. Das sind ohne Frage zwei Fälle zu viel. Aber ist in den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts NIE irgendwo eine Achse/ein Rad gebrochen? Sind da die heutigen Fahrzeuge wirklich unsicherer als frühere Generationen, wie Du es hier darstellst?
Kein grundlegendes Problem der Hersteller
Wenn es so einfach wäre, das das Problem nur an unrealistischen Preis- und Wartungsvorstellungen der DB liegt, warum haben dann die privaten EVU ebenfalls Probleme mit ihren Fahrzeugen? Warum sind Flirt & co auch bei denen erst beim Kunden gereift? Das Streben nach immer höheren Gewinnen ist doch kein Problem der DB, sondern der Gesellschaftsordnung. Auch die privaten EVU sind in erster Linie ihren Anteilseignern und Mutterkonzernen verpflichtet; und auch die wollen letztlich nichts anderes, als einen möglichst hohen Gewinn abkassieren.
Kein grundlegendes Problem der Hersteller
Fakt ist aber, dass sie eingeführt wurden ;)
Nach wievielen Vorfällen?
Nach wievielen Diskussionen über Geld?
Ich sag nur: ATB :D
Es weiss ja nun wirklich JEDER dass das Mist ist - aber wurde es schon ausgebaut??? Wie viele Lokführer müssen an der längst bekannten Sicherheitslücke noch sterben?
ATB ist auch so ein Punkt an dem man sieht, dass die Menschheit nicht von alleine lernt...
Im Übrigen würde mich mal interessieren, was die Statistik zu "gebrochenen" Rädern" sagt.
Seit Eschede sind mir da der Fall in Köln (ICE3) und irgendein ICE-TD-Fall bekannt. Das sind ohne Frage zwei Fälle zu viel. Aber ist in den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts NIE irgendwo eine Achse/ein Rad gebrochen? Sind da die heutigen Fahrzeuge wirklich unsicherer als frühere Generationen, wie Du es hier darstellst?
Speziell bei den Achsen hab ich tatsächlich das Gefühl, dass die unsicherer geworden sind (oder abder nicht mit den gestiegenen Anforderungen mithalten). Ob das sachlich stimmt weiß ich nicht! Mir ist auf Anhieb in Deutschland kein Fall bekannt, bei dem eine defekte Achse ein Zugunglück ausgelöst hat - außer eben in Eschede und in Köln (glimpflich ausgegangen). Das war zwei mal ICE, die verhältnismässig wenige Kilometer zurück legen (vom gesamten Schienenverkehr her)
Ansonsten fällt mir nur die Explosion eines Kesselwagens in Italien wegen einer defekten Achse ein.
Wie gesagt - das ist mein Eindruck, also alles andere als objektiv.
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Kein grundlegendes Problem der Hersteller
Ich will damit ja nicht ausdrücken, dass es ein exklusives DB-Problem ist.
Ich habe die DB nur exemplarisch genommen, weil da das Problem recht offenkundig zu Tage tritt.
Defekte Räder und Achsen
Probleme mit den Achsen und Rädern gibt es zu Hauf, auch wenn nicht alles an die Öffentlichkeit gezerrt wird.
Aber spätestens mit den Bilder des Rades des "Sapsan" (-> http://ice-fanforum.de/index.php?id=52379) ist das Thema eh wieder aktuell.
Bei der DB gab es bisher zwei definitive Brüche an einem ICE-TD (Tz 5503) und einem ICE3 (Tz 310) sowie zwei Auffälligkeiten bei den ICE-T (u.a. Tz 1163, also 2. BS).
Mehr ist mir im Reisezugverkehr mit modernen Triebfahrzeugen auch nicht bekannt.
Aber die Konsequenzen mit den verkürzten Wartungsintervallen sind uns ja sehr bewusst im Moment.
Wie es zur Katastrophe kam...
Hallo!
(wer bei Facebook ist, kann dort mein Kommentar lesen)
...würde mich sowieso interessieren, wie viele aus dem Forum Facebook haben.
Ich gehör' dazu. :-)
m b g,
Anoj
...würde mich sowieso interessieren, wie viele aus dem Forum Facebook haben.
Ich gehör' dazu. :-)
Ich nicht :)))
--
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...würde mich sowieso interessieren, wie viele aus dem Forum Facebook haben.
Ich gehör' dazu. :-)
Ich nicht :)))
Ich auch nicht ;)
...würde mich sowieso interessieren, wie viele aus dem Forum Facebook haben.
Ich gehör' dazu. :-)
Ich nicht :)))
Ich auch nicht ;)
ich aber wieder ;)
Ich gehör' dazu. :-)
dito ;-)
...würde mich sowieso interessieren, wie viele aus dem Forum Facebook haben.
Ich gehör' dazu. :-)
Ich nicht :)))
Ich auch nicht ;)
ich aber wieder ;)
Und ich wieder nicht. Ich twittere auch nicht. Man muß nicht jeden Mist mitmachen. ;-)
Gruß, Ralf
ATB = ?
Fakt ist aber, dass sie eingeführt wurden ;)
Nach wievielen Vorfällen?
Nach wievielen Diskussionen über Geld?
Ich sag nur: ATB :D
Es weiss ja nun wirklich JEDER dass das Mist ist - aber wurde es schon ausgebaut???
Wie viele Lokführer müssen an der längst bekannten Sicherheitslücke noch sterben?
ATB ist auch so ein Punkt an dem man sieht, dass die Menschheit nicht von alleine lernt...
und was ist das ATB?
ATB und ATB-Vv
Ich sag nur: ATB :D
Es weiss ja nun wirklich JEDER dass das Mist ist - aber wurde es schon ausgebaut???
Wie viele Lokführer müssen an der längst bekannten Sicherheitslücke noch sterben?
ATB ist auch so ein Punkt an dem man sieht, dass die Menschheit nicht von alleine lernt...
und was ist das ATB?
ATB = Automatische treinbeïnvloeding (=automatische Zugbeeinflussung), das niederländische Zugsicherungssystem, welches nach dem Unfall von Harmelen 1961 mit 91 Toten (Frontalzusammenstoß bei 107 km/h nach Signalmissachtung aufgrund schlechter Sicht) eingeführt worden ist.
Im Übrigen wird ATB jetzt mit der Funktion einer Zwangsbremsung bei der unzulässigen Überfahrt eines Halt zeigenden Signales ergänzt: ATB-Vv, falls du des Niederländischen etwas mächtig bist.
Und, mit Bildern: http://marcrpieters.nl/atb-vv.html
...würde mich sowieso interessieren, wie viele aus dem Forum Facebook haben.
Ich gehör' dazu. :-)
Ich nicht :)))
Ich auch nicht ;)
ich aber wieder ;)
Und ich wieder nicht. Ich twittere auch nicht. Man muß nicht jeden Mist mitmachen. ;-)Gruß, Ralf
Zustimmung ;)
ATB und ATB-Vv
und was ist das ATB?
ATB = Automatische treinbeïnvloeding (=automatische Zugbeeinflussung), das niederländische Zugsicherungssystem, welches nach dem Unfall von Harmelen 1961 mit 91 Toten (Frontalzusammenstoß bei 107 km/h nach Signalmissachtung aufgrund schlechter Sicht) eingeführt worden ist.
Langschläfer!
Unsere PZB gibt es schon seit 1934, Crokodile (Frankreich) schon sein 1872.
Gab es denn in Deutschland einen PZB-Vorgänger?
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na dann - gelobt sei der Sozialismus
Das ist kein grundlegendes Problem der Hersteller, sondern der überzogenen ökonomischen Vorstellungen unserer heutigen Gesellschaft und damit verbunden der in ihr agierenden Unternehmen.
Vor 100 Jahren gab es zwar auch massive Probleme mit der Eisenbahn, sogar mit regelmäßigen Todesopfern, aber die waren wenigstens nicht auf ein hyperkapitalistisches Denken zurück zu führen, sondern eher auf die Tatsache, dass die Eisenbahn eine neue Technologie darstellte, die man erst lernen und verbessern musste.
Geschichtsstunde:
1910 war die Eisenbahn mehrere Jahrzehnte alt. Also wirklich noch einen neue Technologie ?
1910 - Kaiserreich - gab es eine Staatsquote von unter 15 %. Also noch wirklicher Kapitalismus. Insofern war damals wirklich einiges besser.
2010 Staatsquote fast 50 % - also alles andere als Kapitalismus. Sondern Sozialismus mit kapitalistisischen Oasen, der nur wegen dieser Oasen noch nicht zusammengebrochen ist.
Heute, wo die grundlegenden technischen und sicherheitstechnischen Probleme gelöst
Das stimmt zwar, relevant ist jedoch das Faktum - das hoffentlich niemand bestreiten möchte - dass hohe Sicherheitsstandards immer Geld und zwar eine ganze Menge kosten. Man könnte diese Standards - die schon hoch sind - ins Extrem schrauben. Dann wäre Bahnfahren unerschwinglich und Du wärst dann wahrscheinlich ebenfalls nicht zufrieden und würdest auf die "kapitalistischen Ausbeuter" schimpfen.
Wie gesagt, Sicherheitsstandards kosten Geld, und Geld bekommt man durch eigenen Gewinn (oder die Gewinne anderer.....) nicht durch Verlust.
Und übrigens: das System, dass uns das (damals) marode Bahnnetz im heutigen Osten unseres Landes vererbt hat, wie hieß das noch ? Sozialismus vielleicht ?
wird das System halt durch falsche Vorstellungen von "Gewinn" eingebremst und unsicher gemacht.
Ohne Gewinn hat aber das gesamte System keine Zukunft. Vielleicht sollte man mal dazu übergehen, Verlustemacher zu verteufeln....
Das mag jetzt makaber und zynisch klingen, aber ich hoffe auf ein zweites Eschede, damit einige Leute einfach mal begreifen, was sie mit ihrem Denken so alles kaputt machen und wieder auf den Boden der Tatsachen zurück kommen.
Aber wie wir ja seit 11 Jahren wissen, bedeuten heute nicht einmal mehr GAUs ein umdenken, sondern man schiebt die Schuld fein säuberlich an einzelne Menschen ab, die maximal eine kleine Teilschuld tragen.Unser Eisenbahnsystem hat eine ziemlich verzwickte Krankheit und die heißt "rein materielle Ökonomie".. vergleichbar mit HIV bei einem Menschen.. tötet nicht sofort sondern schleichend, tötet aber auf jeden Fall.
Was für ein Unfug.
Rein materielle Ökonomie ist es, die überhaupt die Herstellung von lebenswichtigen Gütern möglich macht. Rein materielle Ökonomie hat es ermöglicht, dass wir heute im Luxus leben und viel Freizeit für schöne Dinge haben....
Kein grundlegendes Problem der Hersteller
Das Streben nach Gewinnmaximierung gibt es ja nicht nur bei der DB, sondern in den Köpfen nahezu aller Unternehmen in den Industrieländern! Da reicht sowas "kleines" wie ein zweites Eschede nicht aus, um auch nur irgendwas zu verändern.
Und die Alternative zur Erhöhung des Gewinns wäre ?
Viele Grüße
Kein grundlegendes Problem der Hersteller
Das Streben nach Gewinnmaximierung gibt es ja nicht nur bei der DB, sondern in den Köpfen nahezu aller Unternehmen in den Industrieländern! Da reicht sowas "kleines" wie ein zweites Eschede nicht aus, um auch nur irgendwas zu verändern.
Und die Alternative zur Erhöhung des Gewinns wäre ?
Mit wenig Gewinn oder kostendeckendem Wirtschaften zufrieden sein ;)
Es gibt ja "Gewinn" und "Gewinn": Kleinere Unternehmen sind darauf aus, so viel zu erwirtschaften, um ihre Arbeiter bezahlen zu können, Innovationen entwickeln, für die Firma ein bisschen was zur Seite legen, und dass der Firmenchef auch noch gut verdient. Wenn das erreicht ist, sind eigentlich alle zufrieden.
Riessige Unternehmen (Konzerne) müssen den Gewinn steigern und steigern und steigern, damit irgendjemand, der mit dem Betrieb eigentlich nichts zu tun hat (Investor), nicht irgendwann durch die Pforte läuft und den Chef zu einem Arbeitslosen macht.
Daher bin ich der Meinung, dass man möglichst nur Unternehmen haben sollte, wo alle unter einem Dach arbeiten und sich täglich in die Augen schauen können und müssen. Das dürfte die meisten Leute zufrieden machen.
--
![[image]](http://img.aachen-im-bild.de/brueckebelgien.jpg)
Kein grundlegendes Problem der Hersteller
Hallo Steffen,
Es gibt ja "Gewinn" und "Gewinn": Kleinere Unternehmen sind darauf aus, so viel zu erwirtschaften, um ihre Arbeiter bezahlen zu können, Innovationen entwickeln, für die Firma ein bisschen was zur Seite legen, und dass der Firmenchef auch noch gut verdient. Wenn das erreicht ist, sind eigentlich alle zufrieden.
Riessige Unternehmen (Konzerne) müssen den Gewinn steigern und steigern und steigern, damit irgendjemand, der mit dem Betrieb eigentlich nichts zu tun hat (Investor), nicht irgendwann durch die Pforte läuft und den Chef zu einem Arbeitslosen macht.
Na das ist aber schon ein arg klischeebehaftetes Bild. Jederzeit kann der Chef auch ein kleines Unternehmen aussaugen, den kurzfristigen Marktwert steigern, es dann zu einem hohen Preis verkaufen und sich aus dem Staub machen, um den Zusammenbruch nicht mehr mitzubekommen. Und Investoren können auch in kleine Unternehmen einsteigen.
Daher bin ich der Meinung, dass man möglichst nur Unternehmen haben sollte, wo alle unter einem Dach arbeiten und sich täglich in die Augen schauen können und müssen. Das dürfte die meisten Leute zufrieden machen.
Mit solch einem Unternehmen wirst Du aber keinen ICE bauen können...
Um zur Ausgangsfrage zurückzukommen:
Und die Alternative zur Erhöhung des Gewinns wäre ?
Da, wo es wirklich eine Frage der Sicherheit wird, sehe ich den Staat in der Pflicht. Der muss Richtlinien für Fahrzeuge und Infrastruktur erlassen, einschließlich der Wartung - und auch überwachen, dass diese umgesetzt werden. Dafür gibt es das Eisenbahn-Bundesamt und ähnliche Institutionen auch für Straße, Luft und Wasser.
Und vor allem müssen solche Richtlinien auch ausreichende Erprobungen umfassen! Genau an denen scheint es an den letzten Neu-Entwicklungen nämlich gehapert zu haben. Der ICE 1 scheint den Winter zuverlässig zu überstehen.
Wir können aber weder von Siemens noch von der Bahn verlangen, das auf eigene Kosten umzusetzen. Wenn dann der ICE und infolgedessen auch Bahnfahren teurer wird - nun, dann müssen wir uns fragen, wieviel uns Sicherheit wert ist. Wenn nicht so viel, dann ist das unsere eigene Verantwortung - dann dürfen wir aber nicht auf die teure Bahn schimpfen. Vor 100 Jahren war Bahnfahren wirklich weit unsicherer, und das nicht nur wegen technischer Weiterentwicklung, sondern auch, weil viele Sicherheitsstandards, längst technisch möglich, erst später zur Regel wurden.
Und machen wir uns nichts vor: Das Risiko lässt sich nie auf Null drücken, einzelne Eschedes (lange Kette von menschlichen Fehlern plus lange Kette von extrem unglücklichen Zufällen) wird es immer wieder geben. Das spricht nicht gegen die Bahn, das liegt einfach in der Natur des Menschen. Wer das Restrisiko nicht akzeptieren kann, darf eigentlich nicht mehr vor die Haustür treten.
Schöne Grüße
Daniel (aka Sappiosa)
Kein grundlegendes Problem der Hersteller
Hi Daniel,
Ja ich weiß, ich bin da ein bisschen arg idealistisch :))
Mit solch einem Unternehmen wirst Du aber keinen ICE bauen können...
Ja - das war nicht unbedingt auf die Bahn bezogen!
Wobei es mir nicht vollkommen unmöglich scheint.
Und machen wir uns nichts vor: Das Risiko lässt sich nie auf Null drücken, einzelne Eschedes (lange Kette von menschlichen Fehlern plus lange Kette von extrem unglücklichen Zufällen) wird es immer wieder geben. Das spricht nicht gegen die Bahn, das liegt einfach in der Natur des Menschen. Wer das Restrisiko nicht akzeptieren kann, darf eigentlich nicht mehr vor die Haustür treten.
Dann stirbt er, weil sein Haus von einem Stein erschlagen wird. Auch keine gute Alternative ;)
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