Frage zu Kauf eines Flexpreises im Zug (Fahrkarten und Angebote)
chalda, Sonntag, 01.07.2018, 17:33 (vor 2820 Tagen)
Hallo,
in der kommenden Woche plane ich eine Kombination aus Flug- und Bahnreise, zu der ich eine Frage habe. Ich komme mit dem Flieger in Frankfurt an und muss weiter nach Brüssel. Der Flieger kommt aber so spät dass es nicht sicher ist den letzten ICE nach Brüssel zu erreichen. Wenn es nicht klappt fällt die Reise nach Brüssel ersatzlos weg.
Folich kaufe ich vorher noch keine Fahrkarte Flexpreis für den ICE. Sollte ich den ICE aber knapp erreichen (ohne Zeit für den Fahrkartenkauf in Frankfurt) - wie komme ich an die Fahrkarte? Bahncard 100 ist vorhanden, bis Aachen bin ich folglich entspannt. Den Rabatt auf den Auslandsteil des Flexpreises würde ich aber gerne nutzen. App geht nicht da diese keine BC 100 kennt.
Bordaufschlag löhnen?
Der Aufenthalt in Köln ist zu kurz, um zum Automaten rennen.
Danke für Eure Anregungen!
Frage zu Kauf eines Flexpreises im Zug
Breisgau-S-Bahn, Freiburg/Gera, Sonntag, 01.07.2018, 17:54 (vor 2820 Tagen) @ chalda
Nur weil die Deutsche Bahn ihre Premiumkarte nicht online unterkriegt heißt das noch nicht, dass man es nicht online buchen kann: www.nsinternational.nl
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Für eine DB Lounge in Erfurt!
Zwei Lösungsvorschläge
Proeter, Montag, 02.07.2018, 08:09 (vor 2819 Tagen) @ chalda
bearbeitet von Proeter, Montag, 02.07.2018, 08:11
Hallo chalda,
ich würde zwei Möglichkeiten sehen, dieses Problem anzugehen. Beide haben ggf. ein winziges Risiko, dass sich jemand querstellt, ist aber äußerst unwahrscheinlich:
App geht nicht da diese keine BC 100 kennt.
Stimmt zwar, allerdings habe ich in solchen Fällen schon oft mit BC50-Ermäßigung gebucht (in deinem Fall ab Aachen) und NIE Probleme gehabt. In wenigen Fällen hat der Zub das kommentiert, wenn ich aber erklärt habe, dass der Rabatt im Ausland eh der gleiche ist und ich für den (zuviel bezahlten!) deutschen Abschnitt ja eine BC100 habe, haben das alle durchgehen lassen.
Mag sein, dass jetzt jemand sagt, dies sei nicht 100% tariflich korrekt, aber dafür sind wohl alle DB-Zubs verständnisvoll genug, dass sie das dämliche und kundenfeindliche Gebaren des Vertriebs, online keine BC100-Ermäßigung anzubieten, auch noch unterstützen müssten.
Bordaufschlag löhnen?
Ganz ehrlich, wenn du dich rechtzeitig vor Aachen beim Zub meldest und den Hintergrund genau so erklärst, wie hier im Forum, würde ich drauf tippen, dass die allermeisten Zubs dir den Bordaufschlag erlassen.
Und wenn nicht, dann kannst du ja noch auf den ersten Vorschlag ausweichen.
Zwei Lösungsvorschläge
Giovanni, Montag, 02.07.2018, 08:47 (vor 2819 Tagen) @ Proeter
Bordaufschlag löhnen?
Ganz ehrlich, wenn du dich rechtzeitig vor Aachen beim Zub meldest und den Hintergrund genau so erklärst, wie hier im Forum, würde ich drauf tippen, dass die allermeisten Zubs dir den Bordaufschlag erlassen.
Der Bordzuschlag ist für Reisen innerhalb Deutschlands und Reisen von Deutschland ins Ausland im Tarif definiert. Ich habe auf Anhieb aber keine Passage gefunden, nachdem dieser auch bei Reisen vom Ausland nach Deutschland erhoben werden könnte...
(Was ja logisch ist, da abgesehen von Brüssel auf fast(?) allen ausländischen Strecken der Tarif der ausländischen Partnerbahn anzuwenden wäre)
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Wo Logik aufhört fängt das DB-Preissystem an.
2.4.4: "Eine Fahrkarte für eine höhere Produktklasse berechtigt [...] auch zur Beförderung in einer niedrigeren Produktklasse."
Ein Doppelstock-RE ist 4.631,5mm hoch - ein ICE1-Speisewagen nur 4.295mm ;)
Zwei Lösungsvorschläge
JeDi, überall und nirgendwo, Montag, 02.07.2018, 08:57 (vor 2819 Tagen) @ Giovanni
Bordaufschlag löhnen?
Ganz ehrlich, wenn du dich rechtzeitig vor Aachen beim Zub meldest und den Hintergrund genau so erklärst, wie hier im Forum, würde ich drauf tippen, dass die allermeisten Zubs dir den Bordaufschlag erlassen.
Der Bordzuschlag ist für Reisen innerhalb Deutschlands und Reisen von Deutschland ins Ausland im Tarif definiert.
...und damit für den Anwendungsfall Frankfurt nach Brüssel.
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Weg mit dem 4744!
BC 50 auswählen: nie beanstandet
EDO, Montag, 02.07.2018, 12:33 (vor 2819 Tagen) @ Proeter
auf meinen Auslandsfahrten habe ich das immer gemacht. Beanstandet wurde das noch nie. Das „Rail Plus“-Logo ist ja auf der BC 100 aufgedruckt.
BC 50 auswählen: nie beanstandet
JeDi, überall und nirgendwo, Montag, 02.07.2018, 16:38 (vor 2819 Tagen) @ EDO
auf meinen Auslandsfahrten habe ich das immer gemacht. Beanstandet wurde das noch nie. Das „Rail Plus“-Logo ist ja auf der BC 100 aufgedruckt.
Der Aufdruck "Railplus" scheint aber nicht auf dem Fahrschein auf, da steht nur BC50.
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Weg mit dem 4744!
BC 50 auswählen: nie beanstandet
EDO, Montag, 02.07.2018, 18:06 (vor 2819 Tagen) @ JeDi
... aber es gehr doch um den Nachweis der Berechtigung...
Bei Sparpreisen steht auch die planmäßige Abfahrztzeit des Zuges auf dem Ticket. Du fährst doch trotzdem mit, auch wenn die Uhrzeit nicht exakt stimmt...
BC 50 auswählen: nie beanstandet
Berlin-Express, nähe BPHD, Montag, 02.07.2018, 18:08 (vor 2819 Tagen) @ EDO
bearbeitet von Berlin-Express, Montag, 02.07.2018, 18:08
... aber es gehr doch um den Nachweis der Berechtigung...
Die Berechtigung für das Ticket hast du trotzdem nicht mit BC 50, nur mit BC 100. Es wird ja in den meisten Fällen wohl auch kein all zu großes Problem darstellen vorher am Automaten/ im Reisezentrum das Ticket zu kaufen.
BahnCard vs. Railplus im Auslandsanteil
Proeter, Montag, 02.07.2018, 18:48 (vor 2819 Tagen) @ Berlin-Express
... aber es gehr doch um den Nachweis der Berechtigung...
Die Berechtigung für das Ticket hast du trotzdem nicht mit BC 50, nur mit BC 100.
Früher stand da Railplus, das ist aber irgendwann in den letzten Jahren abgeschafft worden.
Nun ist ja die spannende Fragen, ob man im Ausland Railplus- oder BahnCard50-Rabatt bekommt.
Wenn ersteres: Warum sollte man dann ab der Grenze nicht die Berechntigung für das Ticket haben?
Wenn letzteres: Warum wurde das von Railplus auf BC50 geändert? Und warum steht dann immer noch Railplus auf der Bahncard (und im Tarif)?
Ob das auf der Fahrkarte steht oder nicht, dürfte m.E. nicht viel bedeuten, denn die Fahrkarte dokumentiert ja immer nur Teile des Beförderungsvertrags. Irgendwann hat man halt entschieden, dass man Railplus mit mehr für Dokumentierungswürdig hält.
Es wird ja in den meisten Fällen wohl auch kein all zu großes Problem darstellen vorher am Automaten/ im Reisezentrum das Ticket zu kaufen.
Dieses Argument verstehe ich nicht, denn damit könnte man den Nutzen bzw. die Notwendigkeit jeglichen Online-Verkaufs wegdiskutieren. Es gibt unzählige Gründe, warum es eben doch ein zu großes Problem darstellt, das Ticket vor Fahrantritt zu kaufen, insb. (aber nicht nur) in der Gegenrichtung (also Ausland-Deutschland).
Die Entscheidung, auf bahn.de noch immer nicht die BC100 als Rabattvorgabe zuzulassen ist durch absolut NICHTS zu rechtfertigen.
BahnCard vs. Railplus im Auslandsanteil
JeDi, überall und nirgendwo, Montag, 02.07.2018, 19:13 (vor 2819 Tagen) @ Proeter
Wenn letzteres: Warum wurde das von Railplus auf BC50 geändert? Und warum steht dann immer noch Railplus auf der Bahncard (und im Tarif)?
Weil man seit der Einführung des neuen Verkaufssystems für Auslandsreisen nur noch eine Ermäßigung darstellen kann.
Dieses Argument verstehe ich nicht, denn damit könnte man den Nutzen bzw. die Notwendigkeit jeglichen Online-Verkaufs wegdiskutieren.
Kann man ja auch. Ist nur nicht gewollt - die Entscheidung für Onlinevertrieb ist ja letztlich eine politische, keine wirtschaftliche.
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Weg mit dem 4744!
BahnCard vs. Railplus im Auslandsanteil
Ösi, Montag, 02.07.2018, 19:26 (vor 2819 Tagen) @ JeDi
bearbeitet von Ösi, Montag, 02.07.2018, 19:27
Ist nur nicht gewollt - die Entscheidung für Onlinevertrieb ist ja letztlich eine politische, keine wirtschaftliche.
Das hätte ich gerne einmal belegt.
Erstens ist Onlinevertrieb der wohl günstigste Vertriebskanal: Es braucht nur einen Server und Software statt Automaten mit Wartung und Leerung oder Personal.
Zweitens skaliert Onlinevertrieb viel besser: Bei einer Veranstaltung an einem Bahnhof die zehnfache Menge von Fahrkarten wie sonst verkaufen braucht massig Personal und Hardware, beim Onlinevertrieb fällt das vermutlich nicht einmal auf.
Drittens macht der Onlinevertrieb das Cityticket am Startbahnhof attraktiver, weil man es tatsächlich nutzen kann, ohne die Fahrkarte bei einem vorherigen Besuch am Bahnhof kaufen zu müssen. Also wäre die Abschaffung des Onlinevertriebs eine versteckte Preiserhöhung
Viertens ist Onlinevertrieb einfach bequem und schnell, gerade mit dem DB Navigator, und erhöht die Attraktivität des Bahnfahrens.
Ich würde sogar so weit gehen, dass die Bahn sich überlegen sollte, ob für den personenbedienten Verkauf nicht erhebliche Aufschläge eingeführt werden sollten, um diese teure und aufwändige Vertriebsart im Vergleich unattraktiv zu machen und die Fahrgäste in Richtung Automaten und Onlinevertrieb zu locken.
BahnCard vs. Railplus im Auslandsanteil
Aphex Twin, Dienstag, 03.07.2018, 00:09 (vor 2819 Tagen) @ Ösi
Ist nur nicht gewollt - die Entscheidung für Onlinevertrieb ist ja letztlich eine politische, keine wirtschaftliche.
Das hätte ich gerne einmal belegt.
Das ist doch ganz einfach: Wenn immer etwas passiert das man nicht mag, müssen unlautere Motive dahinterstecken.
BahnCard vs. Railplus im Auslandsanteil
JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 03.07.2018, 08:50 (vor 2818 Tagen) @ Aphex Twin
Ist nur nicht gewollt - die Entscheidung für Onlinevertrieb ist ja letztlich eine politische, keine wirtschaftliche.
Das hätte ich gerne einmal belegt.
Das ist doch ganz einfach: Wenn immer etwas passiert das man nicht mag, müssen unlautere Motive dahinterstecken.
Nö, nackte Zahlen. Der billigste Vertriebsweg - im allgemeinen sowie für DB FV im speziellen - ist derzeit der Fahrkartenautomat; der für den Reisenden bequemste der Verkauf im Zug.
Mit nicht mögen hat das übrigens nichts zu tun, der pbV als mein persönlich bevorzugter Vertriebsweg ist ja so weit abgesichert (über die SPNV-Besteller, die sogar eher mehr als weniger Verkaufsstellen bestellen).
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Weg mit dem 4744!
BahnCard vs. Railplus im Auslandsanteil
musicus, Dienstag, 03.07.2018, 09:12 (vor 2818 Tagen) @ Ösi
Erstens ist Onlinevertrieb der wohl günstigste Vertriebskanal
Sicher?
Es braucht nur einen Server und Software
"Nur". Alles klar.
Zweitens skaliert Onlinevertrieb viel besser
...man braucht ja "nur" irgendeinen "Server". Viel Spaß :-)
Drittens macht der Onlinevertrieb das Cityticket am Startbahnhof attraktiver, weil man es tatsächlich nutzen kann, ohne die Fahrkarte bei einem vorherigen Besuch am Bahnhof kaufen zu müssen.
Das hat null wirtschaftliche Relevanz für die unmittelbaren Vertriebskosten.
Also wäre die Abschaffung des Onlinevertriebs eine versteckte Preiserhöhung
Der Fahrkartenkauf ist nicht auf den Tag des Reiseantritts beschränkt.
Viertens ist Onlinevertrieb einfach bequem und schnell, gerade mit dem DB Navigator, und erhöht die Attraktivität des Bahnfahrens.
...weil das eben so ist. Genau!
Ich würde sogar so weit gehen, dass die Bahn sich überlegen sollte, ob für den personenbedienten Verkauf nicht erhebliche Aufschläge eingeführt werden sollten
Gibt es bereits für bestimmte Produkte.
BahnCard vs. Railplus im Auslandsanteil
Ösi, Dienstag, 03.07.2018, 09:40 (vor 2818 Tagen) @ musicus
Sicher?
Ohne Zahlen kann man nicht sicher sein, und die gibt die DB nicht raus.
"Nur". Alles klar.
Im Vergleich zu 7.000 Automaten bundesweit, "nur".
...man braucht ja "nur" irgendeinen "Server". Viel Spaß :-)
Eine ordentliche Webapplikation skaliert mit einem Klick. Kapazitäten können von zahlreichen Unternehmen problemlos und günstig flexibel angemietet werden.
Das hat null wirtschaftliche Relevanz für die unmittelbaren Vertriebskosten.
Unmittelbar nicht, tatsächlich ist es eine versteckte Preiserhöhung und damit eine Reduzierung der Attraktivität der Bahn.
Der Fahrkartenkauf ist nicht auf den Tag des Reiseantritts beschränkt.
Drittens macht der Onlinevertrieb das Cityticket am Startbahnhof attraktiver, weil man es tatsächlich nutzen kann, ohne die Fahrkarte bei einem vorherigen Besuch am Bahnhof kaufen zu müssen.
...weil das eben so ist. Genau!
Ja. Ist so.
BahnCard vs. Railplus im Auslandsanteil
JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 03.07.2018, 12:46 (vor 2818 Tagen) @ Ösi
bearbeitet von JeDi, Dienstag, 03.07.2018, 12:48
Sicher?
Ohne Zahlen kann man nicht sicher sein, und die gibt die DB nicht raus.
Man könnte aber sich zum Beispiel mal anschauen, welche NE-Bahnen eigentlich in größerem Ausmaß Onlinevertrieb machen (mir fallen nicht allzuviele ein).
...man braucht ja "nur" irgendeinen "Server". Viel Spaß :-)
Eine ordentliche Webapplikation skaliert mit einem Klick. Kapazitäten können von zahlreichen Unternehmen problemlos und günstig flexibel angemietet werden.
Ähm ja. Interessante These, nur leider nicht so ganz richtig. Zumal du wenn du einen Server hast, noch lange nicht die Software dazu hast - die im Netz natürlich nochmal ganz andere Sicherheitsanforderungen erfüllen muss als im Mikrokosmos Automat. Hinzu kommt der immense Aufwand für Kontrolle, Zertifikate, Kontrolldatensätze, und so weiter.
Das hat null wirtschaftliche Relevanz für die unmittelbaren Vertriebskosten.
Unmittelbar nicht, tatsächlich ist es eine versteckte Preiserhöhung und damit eine Reduzierung der Attraktivität der Bahn.
Oder andersrum gesehen: Es steigert letztlich die Kosten, wenn auch nicht die Vertriebskosten.
Der Fahrkartenkauf ist nicht auf den Tag des Reiseantritts beschränkt.
Drittens macht der Onlinevertrieb das Cityticket am Startbahnhof attraktiver, weil man es tatsächlich nutzen kann, ohne die Fahrkarte bei einem vorherigen Besuch am Bahnhof kaufen zu müssen.
...weil das eben so ist. Genau!
Ja. Ist so.
Nein, ist nicht so.
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Weg mit dem 4744!
BahnCard vs. Railplus im Auslandsanteil
Ösi, Dienstag, 03.07.2018, 13:31 (vor 2818 Tagen) @ JeDi
Man könnte aber sich zum Beispiel mal anschauen, welche NE-Bahnen eigentlich in größerem Ausmaß Onlinevertrieb machen (mir fallen nicht allzuviele ein).
Wie sollten NE-Bahnen auch Kunden auf ihre Seite locken, wenn sie gleiche Preise bei geringerer Leistung (kein FV, keine BahnBonus-Punkte) anbieten? Bei Automaten ist das einfacher: Die NE-Bahn stellt ihren hin und die DB montiert ihren ab, die Fahrgäste haben halt Pech gehabt.
Zumal du wenn du einen Server hast, noch lange nicht die Software dazu hast - die im Netz natürlich nochmal ganz andere Sicherheitsanforderungen erfüllen muss als im Mikrokosmos Automat.
Eine ordentlich und mit modernen Technologien entwickelte Webapplikation skaliert tatsächlich auf Knopfdruck. Dass das Bahn-Buchungssystem eher das Software-Äquivalent eines brennenden Müllhaufens ist, ist eine andere Geschichte...
BahnCard vs. Railplus im Auslandsanteil
gnampf, Dienstag, 03.07.2018, 14:20 (vor 2818 Tagen) @ JeDi
Man könnte aber sich zum Beispiel mal anschauen, welche NE-Bahnen eigentlich in größerem Ausmaß Onlinevertrieb machen (mir fallen nicht allzuviele ein).
Also wenn ich bei Sonderfahrten schau: nahezu alle bieten die Karten online an, aber die wenigsten am Automaten ;-)
Flixtrain: gibts glaube auch keine Automaten, oder? Online auf jeden Fall, vereinzelt wohl bediente Verkaufsstellen.
NE-Bahnen: wenig repraesentativ, denn die sind wohl verpflichtet mehr als einen Online-Vertrieb anzubieten. Sie haben immerhin fuer gewoehnlich einen oeffentlichen Auftrag und duerfen somit keinen Internetzugang/Rechner voraussetzen. Und wenn man eh schon Automaten hinstellen muss, dann ist der Online-Vertrieb natuerlich ein Aufpreis... den man nur macht, wenn man sich dadurch insgesamt eine Kostenersparnis erhofft, oder es der Auftraggeber fordert. Wenn aber der Auftraggeber dann eh wieder selbst einen Onlinevertrieb anbietet... warum soll man sich da noch die Muehe machen zu konkurrieren?
Ähm ja. Interessante These, nur leider nicht so ganz richtig. Zumal du wenn du einen Server hast, noch lange nicht die Software dazu hast - die im Netz natürlich nochmal ganz andere Sicherheitsanforderungen erfüllen muss als im Mikrokosmos Automat. Hinzu kommt der immense Aufwand für Kontrolle, Zertifikate, Kontrolldatensätze, und so weiter.
Wuerd ich nicht so stehen lassen wollen, auch wenn manche Firma das vielleicht anders sieht. Die Automaten sind fuer gewoehnlich komplett unbewacht, an genug Orten auch stundenlang ohne zufaellige Zuschauer. Das Ding also auseinander zu nehmen und sich dann sowohl seine Software als auch seine Verbindung direkt zu Nutze zu machen ist das durchaus moeglich. Das System muss also genauso geschuetzt sein wie auch eine Online-Anbindung, damit der Erfolg zumindest auf das lokal zu erbeutende beschraenkt bleibt.
NE-Bahnen und UK.
martarosenberg, Mittwoch, 04.07.2018, 13:47 (vor 2817 Tagen) @ JeDi
bearbeitet von martarosenberg, Mittwoch, 04.07.2018, 13:48
Sicher?
Ohne Zahlen kann man nicht sicher sein, und die gibt die DB nicht raus.
Man könnte aber sich zum Beispiel mal anschauen, welche NE-Bahnen eigentlich in größerem Ausmaß Onlinevertrieb machen (mir fallen nicht allzuviele ein).
Die haben m.E. auch gar nicht so viel Bedarf, da es ja über bahn.de oder die Seite des jeweiligen Verkehrsverbundes auch geht.
In UK haben viele Bahngesellschaften ihren eigenen Onlinevertrieb, der zwar irgendwie auch an den "allgemein-britischen" angeschlossen ist, aber Gesellschaftseigene Angebote gibt es dann nur bei dem jeweiligen EVU selber. (Stand: 2007-2010, war also "schon damals" so).
NE-Bahnen und UK.
JeDi, überall und nirgendwo, Mittwoch, 04.07.2018, 22:54 (vor 2817 Tagen) @ martarosenberg
Sicher?
Ohne Zahlen kann man nicht sicher sein, und die gibt die DB nicht raus.
Man könnte aber sich zum Beispiel mal anschauen, welche NE-Bahnen eigentlich in größerem Ausmaß Onlinevertrieb machen (mir fallen nicht allzuviele ein).
Die haben m.E. auch gar nicht so viel Bedarf, da es ja über bahn.de oder die Seite des jeweiligen Verkehrsverbundes auch geht.
...was die jeweilige NE viel Geld kostet/kosten kann.
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Weg mit dem 4744!
NE-Bahnen und UK.
martarosenberg, Donnerstag, 05.07.2018, 00:22 (vor 2817 Tagen) @ JeDi
Sicher?
Ohne Zahlen kann man nicht sicher sein, und die gibt die DB nicht raus.
Man könnte aber sich zum Beispiel mal anschauen, welche NE-Bahnen eigentlich in größerem Ausmaß Onlinevertrieb machen (mir fallen nicht allzuviele ein).
Die haben m.E. auch gar nicht so viel Bedarf, da es ja über bahn.de oder die Seite des jeweiligen Verkehrsverbundes auch geht.
...was die jeweilige NE viel Geld kostet/kosten kann.
ach, werden die Einnahmen nicht unabhaengig vom einnehmenden aufgeteilt?