Papierfahrausweise oder Smartkarten (Fahrkarten und Angebote)

kllaas, Samstag, 30.06.2018, 16:21 (vor 2824 Tagen)

Hallo zusammen,
als Vielfahrer außerhalb meines VRS-Jobtickets habe ich mittlerweile eine Menge an Smartkarten für den öffentlichen Verkehr in diversen Ländern.
Dabei frage ich mich als Kunde, was für mich besser ist: Papier- und Pappfahrkarten
oder Smartkarten.
Großer Nachteil bei Smartkarten: Ich kann das Guthaben nur schwer oder gar nicht nachschauen.
Ich fange mal an, meine Smartkarten aufzuzählen.

- Carte Andante aus Porto, Portugal, alle aufgeladenen Fahrten abgefahren, 3 Stück
- SVG-Spar Card aus Sylt, Smartkarte mit Chip, Guthaben ?
- Mobib -Karte aus Brüssel mit Lichtbild, abgefahren, persönlich.
- M-Kaart aus Luxemburg, Mit mehreren Tageskarten für spätere Verwendung, wahrscheinlich Herbst 2018
- Ühiskaart aus Tallinn, abgefahren, sehr unverständlich
- Carte Citura aus Reims, Frankreich, 4 Mal wiederaufladbar, abgefahren

- OV-Chipkaart aus den NL, 16,88€ Guthaben, gültig bis 01.12.2019, brauche ich wieder im Herbst


Und dann habe ich noch andere, die ich jetzt auf die Schnelle nicht gefunden habe.


1. Frage: Warum sind diese Karte (immer) noch nicht harmonisiert?
2. Frage: Warum kann ich nicht all diese Karten auf meinem Jobticket aufladen? Ich brauche nur eine Karte, ich habe auch nur einen Führerschein.

3. Frage: Welche Vorteile bringen mir der Ersatz auf dem privaten Smartfon? Da brauche ich anstelle der Karten die passenden Apps, ist für mich genauso wenig vorteilhaft.

4. Frage Was kommt demnächst?

Was meint Ihr? Ich bin gespannt auf Eure Antworten.
Danke ... Kristian

Papierfahrausweise oder Smartkarten

chalda, Samstag, 30.06.2018, 17:49 (vor 2824 Tagen) @ kllaas

Für die Verkehrsunternehmen ist das natürlich ein super Geschäft. Es war gerade die Tage in der Presse, dass auf den Oyster Cards von TfL über 300 Mio. Pfund herumliegen:

https://www.theguardian.com/money/2018/jun/30/transport-for-london-hoards-321m-from-dor...

Christian

Deutschland hat einen eigenen Standard

Höllentalbahn, Samstag, 30.06.2018, 18:07 (vor 2824 Tagen) @ kllaas

Nämlich das e-Ticket Deutschland

Deutschland hat einen eigenen Standard

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 02.07.2018, 10:11 (vor 2822 Tagen) @ Höllentalbahn

Nämlich das e-Ticket Deutschland

Der war gut. *prust*
Hier im RMV hat man ja auch auf diesen E-Ticket-Wahn gesetzt. Leider ist E-Ticket nicht gleich E-Ticket. Da ich keinen Bock hatte, im Kundenzentrum des örtlichen Verkehrsbetriebs zwei Stunden für so eine blöde Plastekarte anzustehen, habe ich seinerzeit den Silberkartenjoker gezogen und bin im Reisezentrum Frankfurt Hbf auf dem direkten Weg an den passenden Schalter marschiert, um mir die Trägerkarte zu holen. Ist also ein RMV-E-Ticket, mit DB-Logo drauf. Gut. Die Fahrkarten, die ich drauf lade, buche ich am Automaten der VGF, weil der vor meiner Türe steht. Funktioniert alles so weit gut bis...
...der Moment kommt, wo man seine angesammelten 10-Minuten-Garantien auszahlen lassen will. Damals hat das Reisezentrum Hbf das noch nicht gemacht, also doch zwei Stunden im Kundenzentrum der VGF angestellt. Nur, um letztlich zu erfahren, daß die Verkaufssysteme nicht kompatibel sind. Man sähe zwar die aktuell gebuchte Monatskarte, aber die Historie, die zur Prüfung der Auszahlung nötig sei, könne man nicht einsehen, eine Auszahlung ist daher nicht möglich. Zwei Stunden umsonst angestanden. Zum Glück habe ich mittlerweile eine Auszahlstelle gefunden, die mit dieser Karte klar kommt.

Daß die Karte, trotz des gleichen E-Ticket-Logos, sich in Hamburg am Automaten nicht mit einem für dort gültigen Fahrschein füttern ließ, ist angesichts dessen natürlich nicht überraschend.

Von diesen Karten gar nichts haltende Grüße
der Colaholiker

--
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Dann ist es tatsächlich Mist

Höllentalbahn, Montag, 02.07.2018, 14:42 (vor 2822 Tagen) @ Colaholiker

Dachte dass sie wenigstens miteinander kompatibel wären.
Papierfahrkarten auf E-Tickets zu speichern ohne die ganzen Vorteile wie Check-In/Check-Out/Capping oder meinetwegen Sperren etc ist sowieso totaler Schwachsinn

Papierfahrausweise oder Smartkarten

Christian_S, Samstag, 30.06.2018, 21:48 (vor 2824 Tagen) @ kllaas

Die RavKav in Israel.
Auf sie kann man nahezu alle Fahrkarten im ganzen Land laden, egal ob Stadtverkehr, Eisenbahn oder Fernbusse. Auch Guthaben aufladen ist möglich.
Mit der RavKav - und nur mit ihr - ist der Kauf von Tages-, Wochen-, Monats- und Jahreskarten möglich, weiterhin auch die Nutzung von Einzeltickets für 90 Minuten im Stadtverkehr möglich mit Umsteigen, soviel man will. All das geht mit normalen Papiertickets nicht.
Aufgeladene Guthaben bleiben erhalten, man kann nicht benutzte Fahrkarten auch noch Monate oder gar Jahre später verwenden, auch Guthaben verfällt nicht.

Wirklich praktische Plastikkarte fürs ganze Leben, auf der man alle seine Fahrkarten landesweit hat.

DB Navigator: Alles, was das Herz begehrt!

JumpUp, Sonntag, 01.07.2018, 08:50 (vor 2823 Tagen) @ kllaas

Mittlerweile kann der DB Navigator sogar Verkehrsverbund und bietet damit den schnellen und unkomplizierten Kauf von Tickets über die App.

Seitdem vor einigen Wochen der RMV dazugekommenen ist, bin ich vollends vom DB Navigator begeistert: Tages- und Einzelkarten der Verbünde sowie Ländertickets und eben das (fast) komplette Sortiment der Fernverkehrs mit all seinen Spar- und Flexpreistickets und mittlerweile sogar internationale Angeboten. Solange ich keine exotischen Wünsche (wie Fahrradkarten oder Interrailaufpreise) habe, brauche ich weder Reisezentrum noch Fahrkartenautomat.

Insbesondere das "Kleingeldsammeln" für den ÖPNV in den Städten Deutschlands hat mich immer nur genervt, jetzt problemlos das korrekte Ticket über die Verbindungssuche erhalten...


Von daher sehe ich persönlich keinen Bedarf für weitere ÖPNV-Karten die sowieso nur als Insellösungen funktionieren, von Monatskarten einmal abgesehen.

DB Navigator: Alles, was das Herz begehrt!

musicus, Sonntag, 01.07.2018, 09:34 (vor 2823 Tagen) @ JumpUp
bearbeitet von musicus, Sonntag, 01.07.2018, 09:35

Ja, der Navigator wächst und wächst. Mit den integrierten Verbundangeboten hat man bereits eine breite Auswahl bereitgestellt. Die Anstrengungen der DB sind in diesem Punkt ausdrücklich zu loben.

Mittlerweile kann der DB Navigator sogar Verkehrsverbund und bietet damit den schnellen und unkomplizierten Kauf von Tickets über die App.

Im Prinzip ja - man beachte allerdings, dass nicht alle Verbundtickets über die App angeboten werden und sich das jeweilige In-App-Ticketangebot von Verbund zu Verbund unterscheidet. Sofern Verbünde nicht-personalisierte Zeitkarten anbieten, kann es, je nach Einsatzzweck, ratsam sein, dennoch das Papierticket zu wählen.

Solange ich keine exotischen Wünsche (wie Fahrradkarten oder Interrailaufpreise) habe, brauche ich weder Reisezentrum noch Fahrkartenautomat.

Umwege, Aufenthaltsdauern, abschnittsweise Verkehrsmittelwahl etc. lassen sich über die browserbasierte online-Buchung dennoch ergonomischer realisieren. Mal sehen, ob und wann diese Features in die App finden, oder ob man diese Manipulationsmöglichkeiten nicht irgendwann abschafft.

Insbesondere das "Kleingeldsammeln" für den ÖPNV in den Städten Deutschlands hat mich immer nur genervt, jetzt problemlos das korrekte Ticket über die Verbindungssuche erhalten...

Kommt ganz auf die Stadt an. Hier in München kann ich die Kurzstrecke problemlos mit Kreditkarte zahlen, in Paderborn hab‘ ich mal sehr dumm geguckt, als der Automat (egal für welches Ticket und für welchen Betrag) unbedingt Bargeld haben musste.

Von daher sehe ich persönlich keinen Bedarf für weitere ÖPNV-Karten die sowieso nur als Insellösungen funktionieren, von Monatskarten einmal abgesehen.

Da stimme ich weitgehend zu: angesichts des Vebundflickenteppichs Deutschland ist die App das geeignetere Mittel möglichst viel unter einen Hut zu bekommen. Jetzt noch das Angebot auf alle Verbundtickets in allen Verbünden ausweiten - e voilà.

DB Navigator: Alles, was das Herz begehrt!

JumpUp, Sonntag, 01.07.2018, 09:55 (vor 2823 Tagen) @ musicus

Meistens Buche ich die Fahrkarten im Fernverkehr auf Bahn.de online und lade sie mir in die App, ausdrucken ist ja gar nicht mehr nötig.

Automaten sind an sich ja eine ordentliche Sache, nur gibt es immer und bei jeder Fahrt in einem mir unbekannten deutschen Verbund die Ungewissheit: Nimmt der Automat nur Bares oder sogar nur Münzen, welches Ticket ist denn nötig (Zonen, Ringe etc.), funktioniert der Automat überhaupt und wo steht dieser an der Station. Sowie mein größtes Problem, sind nicht fünf Personen für mir am Automaten und brauchen ewig...

Dann lieber per App die Verbindung suchen und das Ticket direkt buchen und speichern ohne mir um den Automaten Gedanken zu machen. Im DB Navigator soll das Angebot der Verbünde sowie erhältlicher Fahrkarten ja nach und nach ausgeweitet werden, hoffen wir das beste!

DB Navigator: Nicht alles, was das Herz begehrt!

idle2, Sonntag, 01.07.2018, 11:21 (vor 2823 Tagen) @ JumpUp
bearbeitet von idle2, Sonntag, 01.07.2018, 11:23

So gut die Entwicklung der Navigator App auch ist, es gibt immernoch zwei Punkte die mM nach verbessert werden müssen:
Fahrradfahrkarten (FV u NV) können nicht in der App erworben werden - das Tarifsystem setzt immernoch den physischen Nachweis vorraus.
Außerdem ist keine Expressreservierung (Fahrradstellplätze)im FV möglich. Mm ist beides nicht mehr zeitgemäß.

Den Verbundtarif im Navigator konnte ich noch nicht nutzen. Das liegt vermutlich an den Verkehrsverbünden VVO und VBB.

VBB kann man im Navigator kaufen

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Sonntag, 01.07.2018, 12:16 (vor 2823 Tagen) @ idle2

- kein Text -

OT: Nicht alle Verbindungen im VBB gehen im Navigator

sibiminus, Sonntag, 01.07.2018, 18:28 (vor 2823 Tagen) @ Paladin

Vor einigen Wochen gab es eine komische Diskussion dazu auf Twitter. Laut der DB auf Twitter, soll der VBB daran schuld sein: https://twitter.com/DB_Bahn/status/1009761314133233664?s=19

Am seltsamsten finde ich ja die Aussage dass keine Verbundfahrkarten von der MRB im Zug verkauft würden, obwohl es keinen Automaten zu geben scheint.

OT: Nicht alle Verbindungen im VBB gehen im Navigator

JeDi, überall und nirgendwo, Montag, 02.07.2018, 07:23 (vor 2822 Tagen) @ sibiminus

Am seltsamsten finde ich ja die Aussage dass keine Verbundfahrkarten von der MRB im Zug verkauft würden, obwohl es keinen Automaten zu geben scheint.

Werden sie aber selbstverständlich - nur nicht in Elsterwerda, dort gibt es einen Automaten. Ist also genau wie bei jedem anderen Unternehmen.

--
Weg mit dem 4744!

DB Navigator: Nicht alles, was das Herz begehrt!

Aphex Twin, Sonntag, 01.07.2018, 13:07 (vor 2823 Tagen) @ idle2

So gut die Entwicklung der Navigator App auch ist, es gibt immernoch zwei Punkte die mM nach verbessert werden müssen:
Fahrradfahrkarten (FV u NV) können nicht in der App erworben werden - das Tarifsystem setzt immernoch den physischen Nachweis vorraus.
Außerdem ist keine Expressreservierung (Fahrradstellplätze)im FV möglich. Mm ist beides nicht mehr zeitgemäß.

Dumme Frage: Wie werden Fahrradtickets denn heute kontrolliert? Insbesondere wenn der Fahrradbesitzer möglicherweise nicht einmal im selben Wagen sitzt.

DB Navigator: Nicht alles, was das Herz begehrt!

bahnfahrerofr., Sonntag, 01.07.2018, 15:16 (vor 2823 Tagen) @ Aphex Twin
bearbeitet von bahnfahrerofr., Sonntag, 01.07.2018, 15:16

Ich kann jetzt nur für meine letzten beiden FV Fahrten mit Rad sprechen:

- Ich war der einzige trotz vollem Radabteil der diesen Reservierungszettel am Rad hatte

- Das Personal hat nicht die Anzahl der Räder kontrolliert oder einen Abgleich mit den Reservierungen durchgeführt, da es vor der Abteiltür wieder umgedreht ist

- bei der Fahrkartenkontrolle wurde nur meine normale Fahrkarte kontrolliert, obwohl ich Fahrradhelm etc neben mir hatte

- als ich meine Fahrradkarte reichen wollte, wurde es beide male abgewunken.

Sprich Fahrradkarten werden u.A. gar nicht kontrolliert.

DB Navigator: Nicht alles, was das Herz begehrt!

Alter Köpenicker, BSPF, Sonntag, 01.07.2018, 22:03 (vor 2823 Tagen) @ idle2

Fahrradfahrkarten (FV u NV) können nicht in der App erworben werden - das Tarifsystem setzt immernoch den physischen Nachweis vorraus.

VBB-Fahrradkarten gibt es in der App.

Nachteil einer App

DavidK1994, Hannover, Sonntag, 01.07.2018, 11:51 (vor 2823 Tagen) @ JumpUp

Ich persönlich nutze auch sehr gern den DB Navigator oder auch die Apps der Verkehrsverbünde um Tickets zu kaufen.

Der größte Nachteil einer solcher App ist aber, dass man immer darauf achten muss, dass das Handy noch genug Akku hat für den Weg bis nach Hause. Denn wenn das nicht der Fall ist, wird das Ticket teuer, obwohl man eigentlich eines auf dem Handy gehabt hätte. Aber man kann es nicht vorzeigen...

Nachteil einer App

Holger2, Sonntag, 01.07.2018, 12:22 (vor 2823 Tagen) @ DavidK1994

Ich persönlich nutze auch sehr gern den DB Navigator oder auch die Apps der Verkehrsverbünde um Tickets zu kaufen.

Der größte Nachteil einer solcher App ist aber, dass man immer darauf achten muss, dass das Handy noch genug Akku hat für den Weg bis nach Hause. Denn wenn das nicht der Fall ist, wird das Ticket teuer, obwohl man eigentlich eines auf dem Handy gehabt hätte. Aber man kann es nicht vorzeigen...

Stimmt nicht. Wenn man am Handy eine Fahrkarte gelöst hat, aber nicht vorzeigen kann, wird nur die Bearbeitungsgebühr fällig. Schließlich sind die Tickets personalisiert und der Zeitpunkt des Kaufs lässt sich nachweisen.

Holger

Nachteil einer App

JumpUp, Sonntag, 01.07.2018, 12:31 (vor 2823 Tagen) @ Holger2

Ich persönlich nutze auch sehr gern den DB Navigator oder auch die Apps der Verkehrsverbünde um Tickets zu kaufen.

Der größte Nachteil einer solcher App ist aber, dass man immer darauf achten muss, dass das Handy noch genug Akku hat für den Weg bis nach Hause. Denn wenn das nicht der Fall ist, wird das Ticket teuer, obwohl man eigentlich eines auf dem Handy gehabt hätte. Aber man kann es nicht vorzeigen...


Stimmt nicht. Wenn man am Handy eine Fahrkarte gelöst hat, aber nicht vorzeigen kann, wird nur die Bearbeitungsgebühr fällig. Schließlich sind die Tickets personalisiert und der Zeitpunkt des Kaufs lässt sich nachweisen.

Holger


Ich habe für solche Probleme immerin Ladegerät im Rucksack, auf größeren Touren auch eine Powerbank.

Nachteil einer App

Gleis42, Köln, Frankfurt, Hamburg, Sonntag, 01.07.2018, 13:53 (vor 2823 Tagen) @ JumpUp

Ich persönlich nutze auch sehr gern den DB Navigator oder auch die Apps der Verkehrsverbünde um Tickets zu kaufen.

Der größte Nachteil einer solcher App ist aber, dass man immer darauf achten muss, dass das Handy noch genug Akku hat für den Weg bis nach Hause. Denn wenn das nicht der Fall ist, wird das Ticket teuer, obwohl man eigentlich eines auf dem Handy gehabt hätte. Aber man kann es nicht vorzeigen...


Stimmt nicht. Wenn man am Handy eine Fahrkarte gelöst hat, aber nicht vorzeigen kann, wird nur die Bearbeitungsgebühr fällig. Schließlich sind die Tickets personalisiert und der Zeitpunkt des Kaufs lässt sich nachweisen.

Holger

Ich habe für solche Probleme immerin Ladegerät im Rucksack, auf größeren Touren auch eine Powerbank.

Wenn es dann noch flächendeckend im NV Steckdosen geben würde ...

Nachteil einer App

ES89, Hamburg / Rostock, Sonntag, 01.07.2018, 15:38 (vor 2823 Tagen) @ DavidK1994

Der größte Nachteil einer solcher App ist aber,...

...dass man auf bestimmte Betriebssysteme, und die in halbwegs aktuellen Versionen angewiesen ist.
Da die Lebenszyklen gerade von Android-Versionen viel kürzer sind als die ca. 10 Jahre von Windows-PC-Betriebssystemen, können hier völlig unnötige Technikneukäufe erforderlich werden.

--
Gegen Großraum-Zwang im Fernverkehr!
Für zumindest drei Abteile je Wagenklasse!

Noch'n Nachteil einer App

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 02.07.2018, 10:15 (vor 2822 Tagen) @ ES89

So erging es uns in Göteborg... unser Schiff legte relativ weit draußen an, Fahrkartenautomaten gab es dort an der Bushaltestelle keine, Busfahrer vrekauften keine Fahrkarten, und auch sonst war weit und breit keine Verkaufsstelle für Fahrkarten in der Umgebung zu finden. Man verwies auf die App. Jaaa, toll, die ist auch großartig und sprach sogar Englisch. Blöderweise waren als Zahlungsmittel nur schwedische Kreditkarten erlaubt, meine Kreditkarten funktionierten also nicht.

Dann stehste da mit Deinem Talent...

Dieses Chaos hassende Grüße
der Colaholiker

--
[image]

und auf europäische Sicht?

kllaas, Sonntag, 01.07.2018, 19:24 (vor 2823 Tagen) @ kllaas
bearbeitet von kllaas, Sonntag, 01.07.2018, 19:25

Innerdeutsch ist nicht so das Problem. Aber wie sieht es mit der Nutzung außerhalb Deutschlands aus?

In Porto gelandet: Portugiesisch spreche ich nicht, zum Glück kommunizierte der Automat in Englisch mit mir.

Aber warum kann ich nicht 9(?) andere Fahrkarten auf mein vorhandenes Jobticket aufladen?
Ich kenne bei meiner Landung in Ljubljana, Bratislava oder Athen nicht die passende App, um meine Fahrkarte zum Ziel zu kaufen.
Ich habe kein Problem damit, nach meiner Rückkehr die App zu löschen oder den Platz auf meinem VRS-Jobticket freizugeben.
Und dem Kontrolleur in Italien kann es egal sein, auf welcher Trägerkarte ich meinen gerade gelösten Fahrausweis zeige. Dazu brauche ich schon aus Gründen der Umwelt keine neue Trägerkarte kaufen.


Wie sieht Ihr das? Was darf ich für Erleichterungen erwarten?


Kristian

und auf europäische Sicht?

RhBDirk, Sonntag, 01.07.2018, 21:18 (vor 2823 Tagen) @ kllaas

Innerdeutsch ist nicht so das Problem. Aber wie sieht es mit der Nutzung außerhalb Deutschlands aus?

In Porto gelandet: Portugiesisch spreche ich nicht, zum Glück kommunizierte der Automat in Englisch mit mir.

Aber warum kann ich nicht 9(?) andere Fahrkarten auf mein vorhandenes Jobticket aufladen?
Ich kenne bei meiner Landung in Ljubljana, Bratislava oder Athen nicht die passende App, um meine Fahrkarte zum Ziel zu kaufen.
Ich habe kein Problem damit, nach meiner Rückkehr die App zu löschen oder den Platz auf meinem VRS-Jobticket freizugeben.
Und dem Kontrolleur in Italien kann es egal sein, auf welcher Trägerkarte ich meinen gerade gelösten Fahrausweis zeige. Dazu brauche ich schon aus Gründen der Umwelt keine neue Trägerkarte kaufen.


Wie sieht Ihr das? Was darf ich für Erleichterungen erwarten?


Kristian

Ich spreche auch so manche Fremdsprache nicht - gerade die osteuropäischen weichen ja von deutschen, englischen oder französisch und spanischen stark ab ;-)

Ich habe aber trotzdem bislang überall Tickets kaufen können ohne Verständigungsprobleme. Ob am Automaten oder am Schalter. Da benötige ich keine Trägerkarten. Papiertickets tuns auch bestens.

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