Und so rollt der ICE früh am morgen aus der Bereitstellung.. (Reiseberichte)
ICE2020, Freitag, 01.06.2018, 04:16 (vor 2850 Tagen)
...zwanzig Minuten vor Abfahrt. Im Bordrestaurant türmen sich die Müllsäcke, die man offensichtlich nicht mehr ausladen konnte, in der 1. Klasse benutztes Geschirr und Gläser auf den Tischen, die Toiletten verdreckt, alte Zeitungen in den Ständern, immerhin, das Faltblatt Ihr Fahrplan hat man überall ausgelegt. Da freut sich der Fahrgast, dass der Zug so gut auf einen weiteren Tag im Fahrgasteinsatz vorbereitet wurde.
Nachtrag
ICE2020, Freitag, 01.06.2018, 04:20 (vor 2850 Tagen) @ ICE2020
Aber der Komfort Checkin funktioniert, das ist doch die Hauptsache1
Und so rollt der ICE früh am morgen aus der Bereitstellung..
heinz11, Freitag, 01.06.2018, 07:00 (vor 2850 Tagen) @ ICE2020
...zwanzig Minuten vor Abfahrt. Im Bordrestaurant türmen sich die Müllsäcke, die man offensichtlich nicht mehr ausladen konnte, in der 1. Klasse benutztes Geschirr und Gläser auf den Tischen, die Toiletten verdreckt, alte Zeitungen in den Ständern, immerhin, das Faltblatt Ihr Fahrplan hat man überall ausgelegt. Da freut sich der Fahrgast, dass der Zug so gut auf einen weiteren Tag im Fahrgasteinsatz vorbereitet wurde.
Wie ich schon mal auführte:
Die DB AG erbringt u.a. Fernverkehrsleistungen. Wohlfühlatmosphäre ist dabei nicht inkludiert.
Und so rollt der ICE früh am morgen aus der Bereitstellung..
Zugschlus, RSIG, Freitag, 01.06.2018, 09:27 (vor 2850 Tagen) @ heinz11
Wie ich schon mal auführte:
Die DB AG erbringt u.a. Fernverkehrsleistungen. Wohlfühlatmosphäre ist dabei nicht inkludiert.
Nichtdestotrotz ist der Zug die Visitenkarte des Unternehmens. Der muss gegen das Flugzeug und das tipptopp gepflegte eigene Auto anstinken.
Und so rollt der ICE früh am morgen aus der Bereitstellung..
worfie, Freitag, 01.06.2018, 12:34 (vor 2850 Tagen) @ heinz11
Die DB AG erbringt u.a. Fernverkehrsleistungen. Wohlfühlatmosphäre ist dabei nicht inkludiert.
"Eh entschuldigen Sie, der Mietwagen, den sie mir vorhin gegeben haben, ist ja völlig verdreckt. Der ganze Fahrgastraum ist ja voller Asche und stinkt nach Bier!"
"Verzeihen Sie, Örupcar erbringt u.a. Vermietungsdienstleistungen. Einen fahrbaren Wagen haben wir Ihnen soeben zur Verfügung gestellt. Wohlfühlatmosphäre ist dabei nicht inkludiert."
"Verzeihung, wo finde ich denn die Pupsi-Cola?"
"Da hinten im Regal."
"Da steht aber gerade ein Hubwagen mit ner Palette davor, so dass man nichts aus dem Regal nehmen kann."
"Dann haben Sie Pech. Warten Sie halt, bis der Wagen weg ist. Eydeka erbringt u.a. Verkaufsdienstleistungen. Wohlfühlatmosphäre ist dabei nicht inkludiert."
"Herr Ober, da ist ein Insekt in meinem Salat."
"Dann nehmen Sie das halt raus, wenn sie das nicht mögen, oder glauben Sie etwa ihre Mutter hätte gutes Essen dafür weggeschmissen? Außerdem haben Insekten viele Proteine. Und überhaupt, wir erbringen hier u.a. Restaurantdienstleistungen. Wohlfühlatmosphäre ist dabei nicht inkludiert."
Ja, funktioniert auch in anderen Branchen wunderbar, diese Argumentation.
Und so rollt der ICE früh am morgen aus der Bereitstellung..
musicus, Freitag, 01.06.2018, 12:50 (vor 2850 Tagen) @ worfie
Ja, funktioniert auch in anderen Branchen wunderbar, diese Argumentation.
Natürlich. In anderen Branchen evoziert Konkurrenz eben mehr Kundenorientierung (die bei Dienstleistungen nach außen ohnehin an allererster Stelle stehen sollte), bei Bahnens frönt man der Omphaloskepsis.
Warum soll der morgens anders aussehen als abends?
Blaschke, Freitag, 01.06.2018, 08:34 (vor 2850 Tagen) @ ICE2020
- kein Text -
Warum soll der morgens anders aussehen als abends?
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Freitag, 01.06.2018, 11:27 (vor 2850 Tagen) @ Blaschke
DB-Delegationen sind doch mal nach Japan geflogen, um sich dort den Schnellverkehr anzusehen.
Kommen eigentlich auch mal Bahner aus Japan zu uns und schauen sich den Alltag hier an?
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Warum soll der morgens anders aussehen als abends?
worfie, Freitag, 01.06.2018, 13:41 (vor 2850 Tagen) @ Alibizugpaar
DB-Delegationen sind doch mal nach Japan geflogen, um sich dort den Schnellverkehr anzusehen.
Solche Sachen gibt es öfter mal. Ich weiß nicht wieviel da von den Bahngesellschaften selbst ausgeht oder wieviel von irgendwelchen "Reality-Dokumentations"-Programmen der japanischen Privat-TV-Sender, die immer darauf aus sind, zu zeigen, wie toll Japan doch immer ist.
Vor ein paar Monaten lief mal etwas, da waren DB Mitarbeiter in DB-Ubk unterwegs und haben sich den Nahverkehr in Tokyo angeschaut, wovon dann immer einzelne Episoden gezeigt wurden, wo die sich z.B. einen Dienstantrittsappell angeschaut haben und dann ganz überrascht davon waren, dass man einen Uhrenvergleich und Atemalkoholtest macht. Naja gut, in Deutschland sind +/- 2-3 Minuten auch nicht wild und mit zwei-drei Bier kann man ja auch ruhig noch Zug fahren.
Kommen eigentlich auch mal Bahner aus Japan zu uns und schauen sich den Alltag hier an?
Bestimmt wird es auch einen Austausch in diese Richtung geben. Mir sind jetzt spontan keine TV-Sendungen bekannt, wo explizit Eisenbahner in Deutschland unterwegs gewesen sind, allerdings sind Reisedokumentationen von Reisen per Eisenbahn sehr beliebt und da gibt es auch viel über Deutschland. Allerdings sollte man auch im Hinterkopf behalten, dass für solche Drehs im Zug die Fernsehteams vorher um Filmerlaubnis bitten und dann vermutlich für solche werbewirksamen Filmaktionen ein sauberer Zug dort hingestellt wird.
Um einen realistischen Eindruck zu bekommen, könntest du einfach mal auf japanisch nach "Deutsche Bahn" suchen und schauen, was Reisende und Expats dort in ihren Blogs so schreiben.
Die Links gehen über Google Translate. Leider sind Google Translate und andere automatische Übersetzer enorm schlecht und bieten oft kryptische Übersetzungen oder wie im Falle der beiden Texte hier stellenweise Passagen an, wo genau das Gegenteil dessen "übersetzt" wurde, was eigentlich geschrieben stand. In beiden Fällen ist beim Überfliegen der Texte aber sicherlich der Grundtenor verständlich. Völlig unverständliche Stellen übersetze ich gerne auf Nachfrage nach.
Was soll das?
Frecciarossa, Freitag, 01.06.2018, 13:54 (vor 2850 Tagen) @ worfie
... und mit zwei-drei Bier kann man ja auch ruhig noch Zug fahren.
Was soll das?
worfie, Freitag, 01.06.2018, 14:00 (vor 2850 Tagen) @ Frecciarossa
... und mit zwei-drei Bier kann man ja auch ruhig noch Zug fahren.
Nehme eine Suchmaschine deiner Wahl und gebe die Worte: "betrunkener Lokführer" ein.
Du wirst sehen, diesen Vorfall gibt es nicht nur einmal und nicht erst seit gestern.
Aber gut, wie bei vielen potentiellen Risiken, die relativ simpel gelöst werden könnten, braucht es auch hier erst wieder Fahrgäste, die dafür sterben müssen, bevor man in die Sicherheit investiert.
Was soll das?
Frecciarossa, Freitag, 01.06.2018, 14:14 (vor 2850 Tagen) @ worfie
Ich weiß, dass Arbeitnehmerrechte in Japan nicht denselben Stellenwert haben wie in Deutschland. Das hat sicherlich Vor-, aber auch Nachteile, die man hier diskutieren kann. Deshalb aber so zu tun, als ob Alkoholmissbrauch bei Lokführern in Deutschland alltäglich und keine große Sache sei, ist nicht in Ordnung. Wir wollen auch nicht die Kehrseiten der japanischen Gesellschaft vergessen, wie war das noch mit der Suizidrate? Und was war mit Fukushima?
Was soll das?
worfie, Freitag, 01.06.2018, 15:17 (vor 2850 Tagen) @ Frecciarossa
Ich weiß, dass Arbeitnehmerrechte in Japan nicht denselben Stellenwert haben wie in Deutschland. Das hat sicherlich Vor-, aber auch Nachteile, die man hier diskutieren kann. Deshalb aber so zu tun, als ob Alkoholmissbrauch bei Lokführern in Deutschland alltäglich und keine große Sache sei, ist nicht in Ordnung. Wir wollen auch nicht die Kehrseiten der japanischen Gesellschaft vergessen, wie war das noch mit der Suizidrate? Und was war mit Fukushima?
Nein, natürlich ist Alkoholmissbrauch alles andere als alltäglich, aber natürlich auch nicht ausgeschlossen. Aber es geht ja auch nicht nur um (dauerhaften) Missbrauch, sondern es gibt sicherlich auch genügend Fälle, wo nach einer Party am nächsten Arbeitstag immer noch eine Restalkoholkonzentration im Blut sein kann, die man vielleicht unterschätzt. Gut, hier gilt im Straßenverkehr auch eine 0,0 Promillegrenze, insofern ist vielleicht auch die Sichtweise etwas anders, obwohl natürlich auch hier gut und viel gezecht wird.
Die Suizidrate? Ein gutes Stück höher als in Deutschland, aber ein ganzes Stück unter der in Belgien und Polen und dramatisch unter der Suizidrate in Litauen. Und Fukushima? Dumme Entscheidungen von immer während lernresistenten Entscheidern. Solche Beispiele wirst du sicherlich in beiden Ländern mehr als genügend finden, aber wir weichen hier ziemlich vom Bahn-Thema ab.
Was soll das?
gnampf, Freitag, 01.06.2018, 17:03 (vor 2849 Tagen) @ worfie
Nein, natürlich ist Alkoholmissbrauch alles andere als alltäglich, aber natürlich auch nicht ausgeschlossen. Aber es geht ja auch nicht nur um (dauerhaften) Missbrauch, sondern es gibt sicherlich auch genügend Fälle, wo nach einer Party am nächsten Arbeitstag immer noch eine Restalkoholkonzentration im Blut sein kann, die man vielleicht unterschätzt. Gut, hier gilt im Straßenverkehr auch eine 0,0 Promillegrenze, insofern ist vielleicht auch die Sichtweise etwas anders, obwohl natürlich auch hier gut und viel gezecht wird.
Rechtfertig aber keine Vorverurteilung alle Lokführer, ansonsten können wir auch gleich tägliche Drogentests, psychologische Untersuchungen, etc. einführen. Und bevor es die Alkoholtests bei Lokführer braucht wären sie wohl eher erstmal bei Busfahrern, LKW- und PKW-Fahrern, sowie diversen anderen Berufen notwendig, bei denen keine zigfache Absicherung durch Technik gegen Fehler des Menschen besteht.
Ich finde es keinesweg gut wenn ein Lokführer unter Alkoholeinfluß fährt. Aber noch weit weniger gut finde ich es wenn die Rechte eines Menschen immer weiter ausgehölt und die Totalüberwachung eingeführt wird.
Was soll das?
Baselaner, Freitag, 01.06.2018, 17:19 (vor 2849 Tagen) @ gnampf
Nein, natürlich ist Alkoholmissbrauch alles andere als alltäglich, aber natürlich auch nicht ausgeschlossen. Aber es geht ja auch nicht nur um (dauerhaften) Missbrauch, sondern es gibt sicherlich auch genügend Fälle, wo nach einer Party am nächsten Arbeitstag immer noch eine Restalkoholkonzentration im Blut sein kann, die man vielleicht unterschätzt. Gut, hier gilt im Straßenverkehr auch eine 0,0 Promillegrenze, insofern ist vielleicht auch die Sichtweise etwas anders, obwohl natürlich auch hier gut und viel gezecht wird.
Rechtfertig aber keine Vorverurteilung alle Lokführer, ansonsten können wir auch gleich tägliche Drogentests, psychologische Untersuchungen, etc. einführen. Und bevor es die Alkoholtests bei Lokführer braucht wären sie wohl eher erstmal bei Busfahrern, LKW- und PKW-Fahrern, sowie diversen anderen Berufen notwendig, bei denen keine zigfache Absicherung durch Technik gegen Fehler des Menschen besteht.
Ich finde es keinesweg gut wenn ein Lokführer unter Alkoholeinfluß fährt. Aber noch weit weniger gut finde ich es wenn die Rechte eines Menschen immer weiter ausgehölt und die Totalüberwachung eingeführt wird.
Sehe ich genauso! Hat aber alles seine Vor- und Nachteile. Wie in Japan schon Unfälle passiert sind, weil der Lokführer zu schnell fuhr und es zum Unfall kam. Und das nur, weil er so unter Druck gesetzt wird. Aber das ist halt die Gesellschaft.
Da staune ich aber.
heinz11, Samstag, 02.06.2018, 11:12 (vor 2849 Tagen) @ gnampf
Rechtfertig aber keine Vorverurteilung alle Lokführer, ansonsten können wir auch gleich tägliche Drogentests, psychologische Untersuchungen, etc. einführen. Und bevor es die Alkoholtests bei Lokführer braucht wären sie wohl eher erstmal bei Busfahrern, LKW- und PKW-Fahrern, sowie diversen anderen Berufen notwendig, bei denen keine zigfache Absicherung durch Technik gegen Fehler des Menschen besteht.
Ich finde es keinesweg gut wenn ein Lokführer unter Alkoholeinfluß fährt. Aber noch weit weniger gut finde ich es wenn die Rechte eines Menschen immer weiter ausgehölt und die Totalüberwachung eingeführt wird.
Und zwar mächtig gewaltig. Bei allen anderen Themen, bei denen es um weit tiefere Eingriffe in die Grundrechte geht als bei einem Atemalkoholtest, rollt hier die Bugwelle der Mehrheitsmeinung durchs Forum:
"Ich habe nichts zu verbergen, die können mich ruhig überwachen, ist doch überhaupt kein Problem!" Der Alkoholtest wäre mal DAS Anwendungsgebiet für dieses Argument.
Die Agumentation, daß erstmal andere Berufsgruppen mangels technischer Sicherung so etwas benötigten, ist schief. Sie impliziert, daß Alkoholfahrten bei Lokführern nicht soo schlimm seien, da ja noch genug technische Systeme vorhanden sind, die das alkoholbedingte Fehlverhalten entschärfen.
Da staune ich aber.
gnampf, Samstag, 02.06.2018, 11:59 (vor 2849 Tagen) @ heinz11
Und zwar mächtig gewaltig. Bei allen anderen Themen, bei denen es um weit tiefere Eingriffe in die Grundrechte geht als bei einem Atemalkoholtest, rollt hier die Bugwelle der Mehrheitsmeinung durchs Forum:
"Ich habe nichts zu verbergen, die können mich ruhig überwachen, ist doch überhaupt kein Problem!" Der Alkoholtest wäre mal DAS Anwendungsgebiet für dieses Argument.
ja und? Ich bin nicht die Mehrheit des Forums, ich bin ich und das geschriebene ist meine Meinung. Wo habe ich mich dazu bereit erklärt mich überwachen zu lassen mit der Begründung "ich hab doch nichts zu verbergen"?
Die Agumentation, daß erstmal andere Berufsgruppen mangels technischer Sicherung so etwas benötigten, ist schief. Sie impliziert, daß Alkoholfahrten bei Lokführern nicht soo schlimm seien, da ja noch genug technische Systeme vorhanden sind, die das alkoholbedingte Fehlverhalten entschärfen.
Willst du denn abstreiten das bei einem Lokführer unter Alkoholeinfluß die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls geringer ist als bei einem LKW- oder Busfahrer unter Alkoholeinfluß? Wir können ja stattdessen auch anfangen bei z.B. den Angestellten im Supermarkt, als erstes müssen die also morgens einen Alkoholtest ablegen. Denen ist es ja auch verboten ihren Job unter Alkoholeinfluß auszuüben... wie eigentlich bei allen Berufen. Leben rettet die Überwachung da aber wohl keine. Beim PKW-Fahrer sähre das dagegen wohl anders aus, selbst wenn er nicht beruflich unterwegs ist.
Von welchem Bahnhof reden wir?
keksi, Freitag, 01.06.2018, 08:37 (vor 2850 Tagen) @ ICE2020
- kein Text -
Ich weiß nicht...
ICE2020, Freitag, 01.06.2018, 08:50 (vor 2850 Tagen) @ keksi
...ob das den Forenregeln entspricht, wenn ich das hier reinschreibe, aber sagen wir es so: Ein großer Knotenbahnhof, nicht irgendein Provinzbahnhof wo über Nacht nur ein ICE steht, der dann wieder auf Strecke geht (und selbst da sollte es wohl Reinigungspersonal geben).
Bahnsteigwende ?
jotxl, Freitag, 01.06.2018, 08:57 (vor 2850 Tagen) @ ICE2020
war es möglicherweise eien Bahnsteigwende aus Verspätung des ankommenden Zuges ?
Nein
ICE2020, Freitag, 01.06.2018, 10:30 (vor 2850 Tagen) @ jotxl
war es möglicherweise eien Bahnsteigwende aus Verspätung des ankommenden Zuges ?
Die Bereitstellung war sehr pünktlich (ungefähr 20 Minuten vor Abfahrt) und am sehr frühen Morgen, Vorleistung kann also auch nicht ein Nacht-ICE gewesen sein, die letzten ICE am Vorabend sollten alle schon ein paar Stunden da gewesen sein, extreme Verspätungen am Vorabend sind mir nicht bekannt.
Nein
Baselaner, Freitag, 01.06.2018, 11:10 (vor 2850 Tagen) @ ICE2020
war es möglicherweise eien Bahnsteigwende aus Verspätung des ankommenden Zuges ?
Die Bereitstellung war sehr pünktlich (ungefähr 20 Minuten vor Abfahrt) und am sehr frühen Morgen, Vorleistung kann also auch nicht ein Nacht-ICE gewesen sein, die letzten ICE am Vorabend sollten alle schon ein paar Stunden da gewesen sein, extreme Verspätungen am Vorabend sind mir nicht bekannt.
Es beginnen und enden ja nicht alle Züge an dem Bahnhof wo sie enden. Es gibt auch einzelne Leerfahrten. Deswegen ist es schwierig zu sagen, wenn weder Zugnümner, noch Bahnhof und Datum bekannt sind.
Ich weiß nicht...
Reservierungszettel, KDU, Freitag, 01.06.2018, 11:46 (vor 2850 Tagen) @ ICE2020
...ob das den Forenregeln entspricht, wenn ich das hier reinschreibe, aber sagen wir es so: Ein großer Knotenbahnhof, nicht irgendein Provinzbahnhof wo über Nacht nur ein ICE steht, der dann wieder auf Strecke geht (und selbst da sollte es wohl Reinigungspersonal geben).
War es gestern und die Abfahrt am Startbahnhof um 06:48 dann weiß zumindest ich welcher Zug es war da ich mit einem Zub darüber gesprochen habe.
Und so rollt der ICE früh am morgen aus der Bereitstellung..
leeredose, Freitag, 01.06.2018, 09:39 (vor 2850 Tagen) @ ICE2020
Falls der Bahnhof ein ICE-Betriebswerk hat (oder er morgens leer aus einem Betriebswerk kommt), könnte es durchaus sein, dass dieser Triebzug ursprünglich garnicht für diese Leistung vorgesehen war, sondern kurzfristig disponiert werden musste da der ursprüngliche Triebzug nicht rechtzeitig aus dem Werk kam.
Die alternative wäre dann Ausfall oder IC-Ersatzzug.
Anderer Grund für Nichtreinigung ...
Baselaner, Freitag, 01.06.2018, 09:52 (vor 2850 Tagen) @ leeredose
bearbeitet von Baselaner, Freitag, 01.06.2018, 09:52
Falls der Bahnhof ein ICE-Betriebswerk hat (oder er morgens leer aus einem Betriebswerk kommt), könnte es durchaus sein, dass dieser Triebzug ursprünglich garnicht für diese Leistung vorgesehen war, sondern kurzfristig disponiert werden musste da der ursprüngliche Triebzug nicht rechtzeitig aus dem Werk kam.
Die alternative wäre dann Ausfall oder IC-Ersatzzug.
Es muss nicht mal im Werk passieren. Kommt regelmäßig bei allen EVU vor, dass man z.b. bei der Zugvorbereitung feststellt, dass etwas nicht funktioniert und der Zug umdisponiert wird und ein anderer die Leistung fährt. Wenn der aber noch nicht gereinigt wurde, weil das ja später geplant war, wird er so leider bereitgestellt. Nicht schön, das ist klar. Passiert aber zum Glück nur sehr sehr selten.
Anderer Grund für Nichtreinigung ...
ICE2020, Freitag, 01.06.2018, 10:40 (vor 2850 Tagen) @ Baselaner
Es muss nicht mal im Werk passieren. Kommt regelmäßig bei allen EVU vor, dass man z.b. bei der Zugvorbereitung feststellt, dass etwas nicht funktioniert und der Zug umdisponiert wird und ein anderer die Leistung fährt. Wenn der aber noch nicht gereinigt wurde, weil das ja später geplant war, wird er so leider bereitgestellt. Nicht schön, das ist klar. Passiert aber zum Glück nur sehr sehr selten.
Danke für die ergänzenden Infos. Was mich irritiert hat: Der Zug wurde sehr pünktlich bereit gestellt – um die 20 Minuten vor Abfahrt. Da hätte man also durchaus noch was machen können. Man hat auch die Faltblätter verteilt (und das war nicht das Zugpersonal), die waren nämlich am Bahnsteig, und das Geschirr abräumen hätte ja nur ein paar Minuten gedauert. Lieber wenigstens das Zeug weg als Faltblätter verteilt. Warum man Müllsäcke im Bordrestaurant stehen lässt, statt sie noch schnell rauszuschmeißen finde ich auch komisch. Ich denke schon, dass so etwas auch mit der Organisation zu tun hat – kürzlich in München (das war natürlich tagsüber) standen am Bahnsteig bei der Einfahrt schon alle paar Meter Reinigungsteams bereit, da muss dann selbst eine relativ kurze Bahnsteigwende (und um die ging es hier ja nicht einmal) nicht bedeuten, dass man in einem verschmutzten Zug losfährt. Es stimmt allerdings, dass das nur sehr sehr selten passiert. Beim ICE hatte ich es noch nie, bei IC durchaus schon öfter.
Unterwegs-Reinigung?
Altmann, Freitag, 01.06.2018, 10:45 (vor 2850 Tagen) @ ICE2020
Bei der ÖBB gibt ´s regelmäßig auch Unterwegs-Reinigung. Gibt es das in Deutschland nicht?
Unterwegs-Reinigung?
ICE2020, Freitag, 01.06.2018, 11:02 (vor 2850 Tagen) @ Altmann
Bei der ÖBB gibt ´s regelmäßig auch Unterwegs-Reinigung. Gibt es das in Deutschland nicht?
Doch, sogar in unterschiedlicher Ausprägung – entweder richtige Reinigung (beispielsweise Toiletten) oder nur Durchgehen und Müll einsammeln. Vor kurzem wurde noch eine dritte Variante eingeführt, der ständig mitfahrende Reinigungs-Steward. Bedeutet natürlich nicht, dass man den Zug verschmutzt losfahren lassen sollte.
Anderer Grund für Nichtreinigung ...
Baselaner, Freitag, 01.06.2018, 11:08 (vor 2850 Tagen) @ ICE2020
Es muss nicht mal im Werk passieren. Kommt regelmäßig bei allen EVU vor, dass man z.b. bei der Zugvorbereitung feststellt, dass etwas nicht funktioniert und der Zug umdisponiert wird und ein anderer die Leistung fährt. Wenn der aber noch nicht gereinigt wurde, weil das ja später geplant war, wird er so leider bereitgestellt. Nicht schön, das ist klar. Passiert aber zum Glück nur sehr sehr selten.
Danke für die ergänzenden Infos. Was mich irritiert hat: Der Zug wurde sehr pünktlich bereit gestellt – um die 20 Minuten vor Abfahrt. Da hätte man also durchaus noch was machen können. Man hat auch die Faltblätter verteilt (und das war nicht das Zugpersonal),
Die Faltblätter verteilen teilweise sogar die Lokrangierführer. Und reinigen darf auch nicht jeder! Klingt blöd wenn es nur "ums Müll einsammeln" geht, ist aber so. Denn du hast als Arbeitgeber für deine Mitarbeiter die Pflicht auf die Gesundheit zu achten. Und Müll ist ein "gefährlicher Stoff", wo du nicht nur unterwiesen werden musst, sondern auch die Untersuchungen und Vorbeugungen bekommst. Eben genau, damit der Mitarbeiter nicht Krank wird. Da geht es um solche Themen: Welche persönliche Schutzausrüstung ist zu tragen, welche Farben stehen wofür und wo kommt der Müll hin. Du kannst und darfst die Säcke ja nicht wild irgendwo hinschmeißen. Ist ja bekanntlich auch ein Umweltthema.
die waren nämlich am Bahnsteig, und das Geschirr abräumen hätte ja nur ein paar Minuten gedauert. Lieber wenigstens das Zeug weg als Faltblätter verteilt. Warum man Müllsäcke im Bordrestaurant stehen lässt, statt sie noch schnell rauszuschmeißen finde ich auch komisch.
Die Zeit unterschätzt du sehr leicht. Den kompletten Zug zu reinigen dauert ca. eine Stunde. Dazu gehört natürlich nicht nur den Müll einsammeln und Geschirr wegräumen. Es muss z.B. noch gesaugt werden, die Toiletten gereinigt und aufgefüllt werden, sowie Grobarbeiten wie neue Müllsäcke anbringen und zum Teil Fenster putzen. (Aufzählung nicht vollständig) Nachts werden i.d.R. auch die die Auffangbehälter der WCs geleert und Frischwasser gefüllt. Das wurde sicher auch nicht gemacht, wenn es schnell gegen muss. Und 20 Minuten sind für den Prozess nichts. Für den Kunden kommt es schnell rüber - so einfach ist es aber nicht. Gerade, wenn die Planung über den Haufen geschmissen wird, weil der Zug gebraucht wird
Ich denke schon, dass so etwas auch mit der Organisation zu tun hat – kürzlich in München (das war natürlich tagsüber) standen am Bahnsteig bei der Einfahrt schon alle paar Meter Reinigungsteams bereit, da muss dann selbst eine relativ kurze Bahnsteigwende (und um die ging es hier ja nicht einmal) nicht bedeuten, dass man in einem verschmutzten Zug losfährt.
Das ist aber eine ganz andere Reinigungsstufe, die du nicht miteinander vergleichen kannst. Das Ergebnis mag vielleicht aus Kundensicht gleich sein. Ist es aber nicht, da nur "vereinfachte" Reinigungen durchgeführt werden.
Wie du merkst ist das Thema komplizierter als Gedacht. Nicht nur der Arbeits- und Umweltschutz spielen hier eine große Rolle. Auch die Organisation muss stimmen. Wie gesagt: es darf eigentlich nicht passieren, kommt aber immer wieder vor. Zwar sehr sehr selten, aber leider doch. Deswegen hoffe ich, dass du etwas mehr "Verständnis" hast. Schließlich heißt es ja immer: "Wir bitten um Verständnis". Und damit schließt sich wieder der Kreis zur Zugfahrt. ;)
Anderer Grund für Nichtreinigung ...
Reservierungszettel, KDU, Freitag, 01.06.2018, 12:19 (vor 2850 Tagen) @ Baselaner
Die Faltblätter verteilen teilweise sogar die Lokrangierführer. Und reinigen darf auch nicht jeder! Klingt blöd wenn es nur "ums Müll einsammeln" geht, ist aber so. Denn du hast als Arbeitgeber für deine Mitarbeiter die Pflicht auf die Gesundheit zu achten. Und Müll ist ein "gefährlicher Stoff", wo du nicht nur unterwiesen werden musst, sondern auch die Untersuchungen und Vorbeugungen bekommst. Eben genau, damit der Mitarbeiter nicht Krank wird. Da geht es um solche Themen: Welche persönliche Schutzausrüstung ist zu tragen, welche Farben stehen wofür und wo kommt der Müll hin. Du kannst und darfst die Säcke ja nicht wild irgendwo hinschmeißen. Ist ja bekanntlich auch ein Umweltthema.
Das der Müll der in Zügen anfällt "gefährlich" war mir nicht bekannt. Reiniger haben auch "nur" Handschuhe an. Zudem das mit den Farben kannst du zumindest im Zug vergessen - das landet alles in einem großen Container, aber das ist dir bestimmt noch nicht aufgefallen oder?
Zum Thema hinschmeißen der Säcke aus dem Restaurant - wie erwähnt wurde da es an einem Knotenbahnhof war hätte man sie sehr wohl auf den Bahnsteig stellen können - es sei denn es war in Berlin, da nicht.
die waren nämlich am Bahnsteig, und das Geschirr abräumen hätte ja nur ein paar Minuten gedauert. Lieber wenigstens das Zeug weg als Faltblätter verteilt. Warum man Müllsäcke im Bordrestaurant stehen lässt, statt sie noch schnell rauszuschmeißen finde ich auch komisch.
Wie gesagt nur in Berlin nicht.
Die Zeit unterschätzt du sehr leicht. Den kompletten Zug zu reinigen dauert ca. eine Stunde. Dazu gehört natürlich nicht nur den Müll einsammeln und Geschirr wegräumen. Es muss z.B. noch gesaugt werden, die Toiletten gereinigt und aufgefüllt werden, sowie Grobarbeiten wie neue Müllsäcke anbringen und zum Teil Fenster putzen. (Aufzählung nicht vollständig) Nachts werden i.d.R. auch die die Auffangbehälter der WCs geleert und Frischwasser gefüllt. Das wurde sicher auch nicht gemacht, wenn es schnell gegen muss. Und 20 Minuten sind für den Prozess nichts. Für den Kunden kommt es schnell rüber - so einfach ist es aber nicht. Gerade, wenn die Planung über den Haufen geschmissen wird, weil der Zug gebraucht wird.
Geschirr wegräumen ist Aufgabe der Zub. Wird leider oft vernachlässigt, das Thema hatten wir schonmal...
Gesaugt wird nicht überall und Fester werden nicht immer geputzt oder meinst du von innen?
Ich denke schon, dass so etwas auch mit der Organisation zu tun hat – kürzlich in München (das war natürlich tagsüber) standen am Bahnsteig bei der Einfahrt schon alle paar Meter Reinigungsteams bereit, da muss dann selbst eine relativ kurze Bahnsteigwende (und um die ging es hier ja nicht einmal) nicht bedeuten, dass man in einem verschmutzten Zug losfährt.
Das ist aber eine ganz andere Reinigungsstufe, die du nicht miteinander vergleichen kannst. Das Ergebnis mag vielleicht aus Kundensicht gleich sein. Ist es aber nicht, da nur "vereinfachte" Reinigungen durchgeführt werden.
Das hätte in diesem Fall schon geholfen und schon kommt der Zug beim einsteigen viel Angenehmer rüber.
Wie du merkst ist das Thema komplizierter als Gedacht. Nicht nur der Arbeits- und Umweltschutz spielen hier eine große Rolle. Auch die Organisation muss stimmen. Wie gesagt: es darf eigentlich nicht passieren, kommt aber immer wieder vor. Zwar sehr sehr selten, aber leider doch. Deswegen hoffe ich, dass du etwas mehr "Verständnis" hast. Schließlich heißt es ja immer: "Wir bitten um Verständnis". Und damit schließt sich wieder der Kreis zur Zugfahrt. ;)
Das ist eben das Ergebnis wenn überall gesparrt wird...
Anderer Grund für Nichtreinigung ...
Baselaner, Freitag, 01.06.2018, 16:52 (vor 2849 Tagen) @ Reservierungszettel
Die Faltblätter verteilen teilweise sogar die Lokrangierführer. Und reinigen darf auch nicht jeder! Klingt blöd wenn es nur "ums Müll einsammeln" geht, ist aber so. Denn du hast als Arbeitgeber für deine Mitarbeiter die Pflicht auf die Gesundheit zu achten. Und Müll ist ein "gefährlicher Stoff", wo du nicht nur unterwiesen werden musst, sondern auch die Untersuchungen und Vorbeugungen bekommst. Eben genau, damit der Mitarbeiter nicht Krank wird. Da geht es um solche Themen: Welche persönliche Schutzausrüstung ist zu tragen, welche Farben stehen wofür und wo kommt der Müll hin. Du kannst und darfst die Säcke ja nicht wild irgendwo hinschmeißen. Ist ja bekanntlich auch ein Umweltthema.
Das der Müll der in Zügen anfällt "gefährlich" war mir nicht bekannt.
Du kannst ja mal ohne Handschuhe die Arbeit machen, bzw. den Müll an offene Wunden kommen lassen. Klingt wenig, ist es aber nicht! Denn von nur Plastigmüll über Lebensmittel bis hin zu Körperflüssigkeiten ist da alles dabei!
Reiniger haben auch "nur" Handschuhe an.
Nein haben sie nicht. Schau nochmal genau hin. ;)
Zudem das mit den Farben kannst du zumindest im Zug vergessen - das landet alles in einem großen Container, aber das ist dir bestimmt noch nicht aufgefallen oder?
Verschiedene Faben gibt es nicht nur beim Müll. Beim Putzen werden z.b. auch verschiedenfarbige Lappen benutzt. Nur mal als Beispiel.
Zum Thema hinschmeißen der Säcke aus dem Restaurant - wie erwähnt wurde da es an einem Knotenbahnhof war hätte man sie sehr wohl auf den Bahnsteig stellen können - es sei denn es war in Berlin, da nicht.
Und wer räumt den denn weg? Das muss alles abgestimmt werden. Deswegen werden die überwiegenden Reinigungen auch in den Innenreinigungsanlage gemacht. Denn du musst den Zug auch wieder befüllen. Zeitungen, Klopapier, etc.
Die Zeit unterschätzt du sehr leicht. Den kompletten Zug zu reinigen dauert ca. eine Stunde. Dazu gehört natürlich nicht nur den Müll einsammeln und Geschirr wegräumen. Es muss z.B. noch gesaugt werden, die Toiletten gereinigt und aufgefüllt werden, sowie Grobarbeiten wie neue Müllsäcke anbringen und zum Teil Fenster putzen. (Aufzählung nicht vollständig) Nachts werden i.d.R. auch die die Auffangbehälter der WCs geleert und Frischwasser gefüllt. Das wurde sicher auch nicht gemacht, wenn es schnell gegen muss. Und 20 Minuten sind für den Prozess nichts. Für den Kunden kommt es schnell rüber - so einfach ist es aber nicht. Gerade, wenn die Planung über den Haufen geschmissen wird, weil der Zug gebraucht wird.
Geschirr wegräumen ist Aufgabe der Zub. Wird leider oft vernachlässigt, das Thema hatten wir schonmal...Gesaugt wird nicht überall und Fester werden nicht immer geputzt oder meinst du von innen?
Gesaugt werden sollte einmal täglich, wenn ich das noch richtig im Kopf habe. Von daher weiß ich nicht was du meinst.
Das hätte in diesem Fall schon geholfen und schon kommt der Zug beim einsteigen viel Angenehmer rüber.
Selbst dann ist das zu wenig. Denn der Zug sieht immer noch innen dreckig aus. Da machen 3 Müllsäcke nicht viel aus!
Wie du merkst ist das Thema komplizierter als Gedacht. Nicht nur der Arbeits- und Umweltschutz spielen hier eine große Rolle. Auch die Organisation muss stimmen. Wie gesagt: es darf eigentlich nicht passieren, kommt aber immer wieder vor. Zwar sehr sehr selten, aber leider doch. Deswegen hoffe ich, dass du etwas mehr "Verständnis" hast. Schließlich heißt es ja immer: "Wir bitten um Verständnis". Und damit schließt sich wieder der Kreis zur Zugfahrt. ;)
Das ist eben das Ergebnis wenn überall gesparrt wird...
Wie würde User Twindexx sagen: Schuld sind die anderen, denn schließlich könnte der Kunde ja mehr zahlen. Dann würde auch richtig Qualität geliefert. ^^
Anderer Grund für Nichtreinigung ...
Reservierungszettel, KDU, Freitag, 01.06.2018, 19:08 (vor 2849 Tagen) @ Baselaner
Die Faltblätter verteilen teilweise sogar die Lokrangierführer. Und reinigen darf auch nicht jeder! Klingt blöd wenn es nur "ums Müll einsammeln" geht, ist aber so. Denn du hast als Arbeitgeber für deine Mitarbeiter die Pflicht auf die Gesundheit zu achten. Und Müll ist ein "gefährlicher Stoff", wo du nicht nur unterwiesen werden musst, sondern auch die Untersuchungen und Vorbeugungen bekommst. Eben genau, damit der Mitarbeiter nicht Krank wird. Da geht es um solche Themen: Welche persönliche Schutzausrüstung ist zu tragen, welche Farben stehen wofür und wo kommt der Müll hin. Du kannst und darfst die Säcke ja nicht wild irgendwo hinschmeißen. Ist ja bekanntlich auch ein Umweltthema.
Das der Müll der in Zügen anfällt "gefährlich" war mir nicht bekannt.
Du kannst ja mal ohne Handschuhe die Arbeit machen, bzw. den Müll an offene Wunden kommen lassen. Klingt wenig, ist es aber nicht! Denn von nur Plastigmüll über Lebensmittel bis hin zu Körperflüssigkeiten ist da alles dabei!
Diese Gefahren sind mir bekannt, jedoch hast du es so Formuliert das der angefallene Müll als solcher gefährlich ist. Demzufolge hätte der Zug gar nicht fahren dürfen.
Reiniger haben auch "nur" Handschuhe an.
Nein haben sie nicht. Schau nochmal genau hin. ;)
Mag sein das sie in den Werken noch was anderes tragen - die mir bekannten Reiniger Stationär und Unterwegs tragen einmalhandschuhe aus Plastik. Oder meinst du die Dienstkleidung - die hatte ich mal vorausgesetzt.
Zudem das mit den Farben kannst du zumindest im Zug vergessen - das landet alles in einem großen Container, aber das ist dir bestimmt noch nicht aufgefallen oder?
Verschiedene Faben gibt es nicht nur beim Müll. Beim Putzen werden z.b. auch verschiedenfarbige Lappen benutzt. Nur mal als Beispiel.
Bei den Lappen macht es ja sinn, mit einem WC Lappen sollte man keine Tische wischen ;) Nur solange der Müll von Bahnhof und Zug am Ende doch einer Tonne landet ist eine Trennung sinnlos.
Zum Thema hinschmeißen der Säcke aus dem Restaurant - wie erwähnt wurde da es an einem Knotenbahnhof war hätte man sie sehr wohl auf den Bahnsteig stellen können - es sei denn es war in Berlin, da nicht.
Und wer räumt den denn weg?
An den festgelegten Bahnhöfen sollte das der örtliche Bahnhofsreiniger machen. Wer sonst? Nur mal als Beispiel in Köln, München, Frankfurt, Stuttgart und Hamburg etc. werden sich zu fast jeder Tageszeit irgendwo Müllsäcke/Kartons finden, wo kommen die bloß her?
Das muss alles abgestimmt werden. Deswegen werden die überwiegenden Reinigungen auch in den Innenreinigungsanlage gemacht. Denn du musst den Zug auch wieder befüllen. Zeitungen, Klopapier, etc.
Keine Frage, gibts neuerdings auch Ausschlusszeiten zum Müll entsorgen auf Bahnhöfen.
Die Zeit unterschätzt du sehr leicht. Den kompletten Zug zu reinigen dauert ca. eine Stunde. Dazu gehört natürlich nicht nur den Müll einsammeln und Geschirr wegräumen. Es muss z.B. noch gesaugt werden, die Toiletten gereinigt und aufgefüllt werden, sowie Grobarbeiten wie neue Müllsäcke anbringen und zum Teil Fenster putzen. (Aufzählung nicht vollständig) Nachts werden i.d.R. auch die die Auffangbehälter der WCs geleert und Frischwasser gefüllt. Das wurde sicher auch nicht gemacht, wenn es schnell gegen muss. Und 20 Minuten sind für den Prozess nichts. Für den Kunden kommt es schnell rüber - so einfach ist es aber nicht. Gerade, wenn die Planung über den Haufen geschmissen wird, weil der Zug gebraucht wird.
Geschirr wegräumen ist Aufgabe der Zub. Wird leider oft vernachlässigt, das Thema hatten wir schonmal...Gesaugt wird nicht überall und Fester werden nicht immer geputzt oder meinst du von innen?
Gesaugt werden sollte einmal täglich, wenn ich das noch richtig im Kopf habe. Von daher weiß ich nicht was du meinst.
Das nicht immer gesaugt wird, was ist daran unverständlich? - Als Beispiel sein ein Besuch in einem Werk genannt, dort wurde in der entsprechenden Nachtschicht nichts gesaugt Krümel wurden mit Zeitungen und IRP weggefegt, soviel zu es sollte gesaugt werden.
Das hätte in diesem Fall schon geholfen und schon kommt der Zug beim einsteigen viel Angenehmer rüber.
Selbst dann ist das zu wenig. Denn der Zug sieht immer noch innen dreckig aus. Da machen 3 Müllsäcke nicht viel aus!
Besser als gar nichts, aber ich merke schon es kommt mal wieder die Typische bringt nichts Haltung durch. Sagst du das auch einem Vorgesetzten so: Ach, Chef kommen sie eine grobe Reinigung bringt doch nichts lassen sie uns lieber einen Kaffee trinken.
Wie du merkst ist das Thema komplizierter als Gedacht. Nicht nur der Arbeits- und Umweltschutz spielen hier eine große Rolle. Auch die Organisation muss stimmen. Wie gesagt: es darf eigentlich nicht passieren, kommt aber immer wieder vor. Zwar sehr sehr selten, aber leider doch. Deswegen hoffe ich, dass du etwas mehr "Verständnis" hast. Schließlich heißt es ja immer: "Wir bitten um Verständnis". Und damit schließt sich wieder der Kreis zur Zugfahrt. ;)
Das ist eben das Ergebnis wenn überall gesparrt wird...
Wie würde User Twindexx sagen: Schuld sind die anderen, denn schließlich könnte der Kunde ja mehr zahlen. Dann würde auch richtig Qualität geliefert. ^^
Schuld sind komplexe Kommunikationswege - es hätte auch ein anderer Tz auf die Strecke geschickt werden können und dieser dann später wenn er Gereinigt ist.
Gehen tut viel.
worfie, Freitag, 01.06.2018, 13:51 (vor 2850 Tagen) @ Baselaner
Die Zeit unterschätzt du sehr leicht. Den kompletten Zug zu reinigen dauert ca. eine Stunde. Dazu gehört natürlich nicht nur den Müll einsammeln und Geschirr wegräumen. Es muss z.B. noch gesaugt werden, die Toiletten gereinigt und aufgefüllt werden, sowie Grobarbeiten wie neue Müllsäcke anbringen und zum Teil Fenster putzen. (Aufzählung nicht vollständig) Nachts werden i.d.R. auch die die Auffangbehälter der WCs geleert und Frischwasser gefüllt. Das wurde sicher auch nicht gemacht, wenn es schnell gegen muss. Und 20 Minuten sind für den Prozess nichts. Für den Kunden kommt es schnell rüber - so einfach ist es aber nicht. Gerade, wenn die Planung über den Haufen geschmissen wird, weil der Zug gebraucht wird
Eine Komplettreinigung von 16 Wagen im Depot innerhalb von 30 Minuten: Bitteschön
Ich denke schon, dass so etwas auch mit der Organisation zu tun hat – kürzlich in München (das war natürlich tagsüber) standen am Bahnsteig bei der Einfahrt schon alle paar Meter Reinigungsteams bereit, da muss dann selbst eine relativ kurze Bahnsteigwende (und um die ging es hier ja nicht einmal) nicht bedeuten, dass man in einem verschmutzten Zug losfährt.
Eine Zugreinigung innerhalb von 11 Minuten bei einem Gesamtaufenthalt von 15 Minuten am Bahnhof: Bitteschön
Gehen tut viel. Aber in Deutschland ist es wichtiger, dass der Mega-Super-Sparpreis weniger als 2 Cent pro Kilometer kostet.
Was willst du uns damit sagen?
Baselaner, Freitag, 01.06.2018, 14:24 (vor 2850 Tagen) @ worfie
Eine Komplettreinigung von 16 Wagen im Depot innerhalb von 30 Minuten: Bitteschön
Eine Zugreinigung innerhalb von 11 Minuten bei einem Gesamtaufenthalt von 15 Minuten am Bahnhof: Bitteschön
Gehen tut viel. Aber in Deutschland ist es wichtiger, dass der Mega-Super-Sparpreis weniger als 2 Cent pro Kilometer kostet.
Und was willst du uns damit sagen? Wenn ein Zug in deinem Superland losfährt, weil ein anderer defekt ist, dieser aber noch nicht gereinigt ist, dann kannst du deine Zeiten vergessen. Von daher vergleichst du Birnen mit Äpfel ...
Was willst du uns damit sagen?
worfie, Freitag, 01.06.2018, 15:29 (vor 2850 Tagen) @ Baselaner
Und was willst du uns damit sagen? Wenn ein Zug in deinem Superland losfährt, weil ein anderer defekt ist, dieser aber noch nicht gereinigt ist, dann kannst du deine Zeiten vergessen. Von daher vergleichst du Birnen mit Äpfel ...
Das die Züge hier nach 1200km Fahrt ankommen, innerhalb von 10 Minuten gereinigt werden (dann natürlich keine Grundreinigung mit WC-Entleerung) und dann wieder 1200km zurückfahren.
Und wenn ein Zug defekt ist und das nicht gerade erst auf dem letzten Drücker bekannt ist, wird halt eine andere Garnitur genommen. Aber gleichwertige Ersatzreserven gibt es in Deutschland ja auch nicht.
Sorry, aber ich fand es während meine Arbeitszeit in Deutschland eine Zumutung, wenn du schon vormittags auf einen Zug kommst, in dem 4 von 4 (in Worten: vier von vier) WCs defekt sind und du genau weißt, dass dieser Umlauf schmerzlos einfach noch 10 Stunden weiter gefahren wird. Das Wohl der Fahrgäste ist egal, die können ja auch in Plastikflaschen pinkeln. Oder du kriegst morgens den ersten Zug, der "frisch gereinigt" ist, wo sich aber im Eingangsbereich der Dreck noch stapelt, weil "reinigen" bedeutet, mal fix und ganz vorsichtig (es könnte ja was zerbrechen) 5 Sekunden mit einem Besen da rüber zu gehen.
Abgesehen von der Tatsache, in Deutschland Geld für ausreichendes Technik- und Reinigungspersonal ausgeben zu wollen, gibt es noch ein großes gesellschaftliches Problem, dass nicht gerade wenige Fahrgäste überhaupt keinen Respekt für fremdes Eigentum haben und es ihnen bislang auch entgangen zu sein scheint, dass es noch kein sich selbst wegräumenden Müll gibt.
Anderer Grund für Nichtreinigung ...
agw, NRW, Sonntag, 03.06.2018, 13:37 (vor 2848 Tagen) @ Baselaner
Die Zeit unterschätzt du sehr leicht. Den kompletten Zug zu reinigen dauert ca. eine Stunde.
Du meinst, "bei der DB hat man den Prozess so gestaltet, dass das Reinigen ca. eine Stunde dauert".
Das ist was anderes als "es muss eine Stunde dauern" oder "keine Bahn der Welt räumt in weniger als einer Stunde den Müll weg".
Die Kritik vom Kunden/Fahrgast beruht ja meist auf einer Blackbox-Sicht. Im Prinzip ist das auch okay, da die DB ihre Betriebsgeheimnisse ja nicht gern frei gibt.
Wenn die Blackbox aber schlechter funktioniert als anderswo, sind Infos darüber, wie es schlechter funktioniert zwar ganz interessant, aber die Kritik bleibt natürlich berechtigt bestehen.
Anderer Grund für Nichtreinigung ...
ICE-TD, Freitag, 01.06.2018, 11:21 (vor 2850 Tagen) @ ICE2020
Warum man Müllsäcke im Bordrestaurant stehen lässt, statt sie noch schnell rauszuschmeißen finde ich auch komisch.
Zum Beispiel weil die roten Müllsäcke nicht überall rausgestellt werden dürfen, ich vermute mal es geht dabei um Speisereste.
Anderer Grund für Nichtreinigung ...
Reservierungszettel, KDU, Freitag, 01.06.2018, 12:22 (vor 2850 Tagen) @ ICE-TD
Warum man Müllsäcke im Bordrestaurant stehen lässt, statt sie noch schnell rauszuschmeißen finde ich auch komisch.
Zum Beispiel weil die roten Müllsäcke nicht überall rausgestellt werden dürfen, ich vermute mal es geht dabei um Speisereste.
Zumindest an einem großen Knotenbahnhof sollte dies möglich sein - wenn es nicht gerade ein Berliner Bahnhof ist.
Und so rollt der ICE früh am morgen aus der Bereitstellung..
moonglum, Hagen, Freitag, 01.06.2018, 17:38 (vor 2849 Tagen) @ ICE2020
bearbeitet von moonglum, Freitag, 01.06.2018, 17:41
Habe ich vor einiger Zeit im 107 bei Bereitstellung um 12:30 in Köln Hbf erlebt, in dem auch die Chef-Etage des Kölner Gastro-Bereiches zugegen war. Denen war das so etwas von peinlich. Sie haben dann im schnieken Anzug selbst abgeräumt, alles geschniegelt, Tassen und Gläser aus der A-Klasse geholt. Und der Chef, der uns allen bekannte Herr B.H. hat dann persönlich bis Frankfurt serviert. Noch einmal mein Glückwunsch. So professionell wurde mir noch NIE im Zug ein Wein angeboten. Was solche gekonnten Gesten ausmachen. Die Herrschaften fanden einiges an Zuspruch - zurecht. Die Unordnung im Zug bei der Bereitstellung war ihnen massiv unangenehm. Wirklich sympathische Leutchen.
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Schöne Grüße aus den EC 6/7/8/9,
wo es Wein in Karaffen, keine Mikrowelle und kein in Schüsseln gepamptes Essen gibt.
https://adobe.ly/2PMZyEV
Das geht auch im Luftverkehr...
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 11.06.2018, 11:09 (vor 2840 Tagen) @ ICE2020
...wie ich dieser Tage erleben mußte. Eine der großen US-Fluggesellschaften, an einem ihrer Hubs in den östlichen USA. In den Flieger gen Europa wird schon eingestiegen, plötzlich wird die Tür geschlossen und eine nicht zu verstehende Durchsage ertönt. Kurz danach eine weitere Durchsage, in der ein neues Gate für den Abflug bekanntgegeben wird.
Nach fast drei Stunden geht dann an jenem Gate das Boarding in einen anderen Flieger los. Auf die Frage an die Flugbegleiterin, warum denn, obwohl der Flieger offensichtlich nicht gerade erst von einem anderen Flug gekommen ist (es stiegen weder Passagiere aus, noch wurde Gepäck entladen) erklärte sie mir, er sei am Morgen aus Frankfurt gekommen und dann, weil planmäßig nicht benötigt, im Hangar abgestellt worden. Erst nachdem man ihn ans Gate gezogen hat, hat man begonnen, ihn zu reinigen, die Klos zu leeren, etc.
Auf mein ungläubiges Staunen und die Erwiderung, ich hätte erwartet, daß man zumindest die Entsorgung und Reinigung gleich macht, und vor dem Flug nur noch Verpflegung, Wasser und Kerosin laden müsse, antwortete sie mir, daß das bei ihrer früheren Fluggesellschaft auch so gehandhabt wurde. Seit man von der aktuellen Fluggesellschaft übernommen wurde, würde man die Flieger erst direkt vor neuen Einsätzen reinigen.
Anders als im Bahnverkehr durften die Passagiere zwar nicht den Müll ihrer Vorgänger erleben, dafür gab es beim Abflug aber massig Verspätung.
Fassungslose Grüße
der Colaholiker
--
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Das geht auch im Luftverkehr...
Norddeich, Montag, 11.06.2018, 14:45 (vor 2840 Tagen) @ Colaholiker
Auf mein ungläubiges Staunen und die Erwiderung, ich hätte erwartet, daß man zumindest die Entsorgung und Reinigung gleich macht, und vor dem Flug nur noch Verpflegung, Wasser und Kerosin laden müsse, antwortete sie mir, daß das bei ihrer früheren Fluggesellschaft auch so gehandhabt wurde. Seit man von der aktuellen Fluggesellschaft übernommen wurde, würde man die Flieger erst direkt vor neuen Einsätzen reinigen.
United gibt sich halt alle Mühe, den Titel als schlechtester Legacy-Carrier der USA nicht zu verlieren. ;-)
Das geht auch im Luftverkehr...
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 11.06.2018, 15:22 (vor 2840 Tagen) @ Norddeich
United gibt sich halt alle Mühe, den Titel als schlechtester Legacy-Carrier der USA nicht zu verlieren. ;-)
Daneben geraten. ;-) Im Gegentum, mit United hatte ich, abgesehen von einer unkritischen Verspätung, noch nie Probleme (Standardcarrier für geschäftliche US-Reisen aufgrund günstigen Routings und Staralliance-Zugehörigkeit). Das verschusselte Gepäck bei meinem ersten United-Flug war ja Fraports Problem, United hat den Koffer ja gar nicht erst auf den Flieger bekommen.
Jedenfalls denke ich, wir haben Trump mißverstanden. Er hat wohl "Make American great again" gesagt. Nötig wäre es. Immerhin konnten wir diesmal alle Flüge wie gebucht nutzen, nicht nur einen von vier wie vor ein paar Jahren.
Dir nen Ehrenratepunkt genehmigende Grüße
der Colaholiker
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