EU verschenkt Interrail Ticket zur Volljährigkeit - Details (Allgemeines Forum)

MF_5289, Freitag, 04.05.2018, 14:01 (vor 2903 Tagen)

Anfang März 2018 haben wir erfahren, dass die EU jedem/jeder der/die die Volljährigkeit ein Interrail Ticket schenken will.

Jetzt sind Details und der Finanzrahmen abgesteckt. Die EU plant 700.000.000€uro ein.

Die Idee eines kostenlosen Interrail-Tickets für junge Europäer wird vom EU-Haushaltskommissar unterstützt. Im Juni können sich Jugendliche für das Pilotprojekt bewerben.

Die Europäische Kommission will kostenlose Interrail-Tickets für junge Europäer mit bis zu 700 Millionen Euro finanzieren. In der Finanzplanung für die Zeit von 2021 bis 2027 hat die Kommission die Ausgaben für Programme für Jugendliche wie Erasmus Plus um 50 Prozent erhöht, "einschließlich 700 Millionen Euro zur Unterstützung von Interrail-Pässen für junge Menschen", heißt in der Mitteilung zum Haushaltsentwurf von Kommissar Günther Oettinger. Die Jugendlichen sollten eingeladen werden, Europa, die Sprachen und die Menschen kennenzulernen.

Mit dem Budget signalisiert die Kommission, dass sie die Idee eines kostenlosen Interrail-Tickets für alle 18-jährigen EU-Bürger weiter verfolgen und unterstützen will. Das Vorhaben geht auf die beiden Aktivisten Vincent-Immanuel Herr und Martin Speer zurück. Im Jahr 2016 wurde ihr Projekt von führenden Politikern des Europäischen Parlaments aufgegriffen, und in diesem Jahr startet ein Pilotprojekt der Europäischen Kommission: 18-jährige EU-Bürger können sich im Juni um einen von 15.000 Reisepässen bei der Kommission bewerben.
Dass aus dem Pilotprojekt in diesem Jahr eine langfristige Millionenplanung für das Interrail-Projekt geworden ist, kommt für die Aktivisten überraschend. "Wir sind sprachlos und begeistert", teilten Herr und Speer ZEIT ONLINE mit. Das sei ein großartiger Tag für Europas Jugend. "#FreeInterrail ist eine handfeste Investition in Europas junge Generation und den langfristigen europäischen Zusammenhalt." Wichtig sei nun die angemessene Umsetzung des Projekts: Geringe Zugangshürden und die kluge Verknüpfung mit anderen Jugendprogrammen und Förderangeboten sei wichtig, so die Aktivisten


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