Warum den günstigsten Preis nennen? (Allgemeines Forum)

musicus, Mittwoch, 28.03.2018, 14:28 (vor 2955 Tagen) @ Paladin
bearbeitet von musicus, Mittwoch, 28.03.2018, 14:29

Ich habe in meinem Leben noch nie 120€ oder was auch immer gerade der Maximalpreis (Flexpreis) für ein Ticket ist, bezahlt. Und ich habe es so bald auch nicht vor.

Um das Bild geradezurücken: Den unrabattierten Maximalpreis habe ich (von Verbundtickets mal abgesehen) auch noch nie bezahlt. Dennoch ist für mich der Flexpreis die zentrale Größe, weil er mir sagt, mit welchen Kosten ich maximal pro Fahrt rechnen muss, den BC50-Rabatt einzukalkulieren gehört zu Kopfrechenaufgaben auf Grundschulniveau. Teurer als der Flexpreis kann das Ticket schlichtweg nicht werden. Gerade wer die Fahrtentscheidung nicht von der Sparpreisverfügbarkeit (sofern vorhanden) abhängig machen kann, hat mit Flexpreisen eine wesentlich solidere Kalkulationsgrundlage.
Und: 65-75% aller von mir gelösten Fahrausweise sind eben zum Flexpreistarif ausgestellt.

Warum also etwas als "Richtschnur" nehmen, das sowieso nicht eintrifft?

Berechtigte Frage. Aber weshalb dann mit 29,25€ werben? Wenn man schon so korrekt sein will, dann auch bitte mit der Preisspanne 29,25€ - ja was eigentlich...? "Die Preise stehen noch nicht fest"/pro Person und Richtung.

Ich nehme auch kein Flugticket von 800€ als Richtwert für Rostock-München.

Wow. Economy flex kostet 800€? Teuer.

Oder den 210 km/h Spritverbrauch auf der Autobahn.

Wer ein Auto besitzt, regelmäßig Autobahn fährt und halbwegs im Auge hat, was er so tankt, kann den Spritverbrauch für eine Reise durchaus seriös abschätzen.


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