Uhrzeitumstellung (Aktueller Betrieb)
Ich frage mich schon Jahrzehnte wie des eigentlich beim Öffentlichen Personenverkehr gehandhabt wird mit der Uhrzeitumstellung.
1. Im Falle der Umstellung Sommer auf Winter wird es mir logisch werden, da eine Stunde Puffer eingeräumt wird, vielleicht macht dann da der Zug irgendwo eine Pause. Habe ich da dann als Fahrgast eine ganze Stunde längere Fahrtzeit ?
2. Im Falle der Umstellung von Winter auf Sommer wird es mir dagegen schon mulmiger? 2.1 Gibt da der Zug dann Gas und übertrifft seine Vmax? Oder denkt da der Mitarbeiter der Fahrzeitplanung mit und integriert dies im Fahrplan?
2.2 Dies wird mir aber eher unglaubwürdig in folgendem Falle:
2.3 Wann stelle ich mich hier in Österreich an den Bahnhof und warte auf den Zug?
Fahrtinformationen zu NJ 40463
Fahrtverlauf vom 24.03.18
Bahnhof / Haltestelle Ankunft Abfahrt Gleis Aktuelles
Zeitpunkt der Anfrage: 21:30 Uhr
München Hbf ab 23:35 12
München Ost ab 23:46 8
Rosenheim ab 00:18 4
Salzburg Hbf an 01:16 ab 01:40 Fährt weiter als NJ 40463
Villach Hbf an 03:57 ab 04:45
Tarvisio Boscoverde an 05:08 ab 05:30
Udine an 06:23 ab 06:25
Pordenone an 06:58 ab 07:00
Conegliano an 07:22 ab 07:24
Treviso Centrale an 07:42 ab 07:44
Venezia Mestre an 08:12 ab 08:14
Venezia Santa Lucia an 08:24
Uhrzeitumstellung
Die angegebenen Uhrzeiten sind die Zeiten inklusive der Umstellung. Fährt ein Zug also beispielsweise planmäßig Ankunft 1:59 Abfahrt 2:01 so wird er in dieser Nacht im Fahrplan so angezeigt: Ankunft 1:59 Abfahrt 3:01.
Bei der Umstellung auf Winterzeit Fahren die Züge dann in einer "besonderen" Stunde.
Ankunft 2:59 Abfahrt 3:01
Ankunft 2:59 Abfahrt 2:01 wobei die zweite Uhrzeit dann als zweites 2:01 gekennzeichnet wird
Uhrzeitumstellung
Hoi,
Nachtzüge im Fernverkehr haben heute Nacht ab 02:00/03:00 Uhr entsprechend eine Verspätung um eine Stunde. Je nach Fahrzeitreserven oder ausgedehnter Standzeiten wird man diese Verspätung bis zum Zielbahnhof möglichst versuchen, aufzuholen. Bei der anderen Zeitumstellung stehen diese Nachtzüge dafür einfach irgendwo eine Stunde rum (ev. kann es auch sein, dass wenn der Zug nach 02:00 Uhr nur noch Halte zum aussteigen hat, er bis zu einer Stunde früher sein Ziel erreicht).
Im regionalen Nachtschwärmerverkehr, also bei S-Bahnen oder regionalen bzw. Stadt-Bussen, wird etwas anders vorgegangen. Im Herbst verkehren Züge/Busse in der Stunde nach 02:00 Uhr doppelt, wegen der Zeitumstellung trotzdem eine Stunde versetzt. Heute Nacht verkehren dann die S-Bahnen/Busse einfach eine Stunde später. Vorhin an den DFI unserer Stadtbusse lief noch entsprechend der Hinweis, dass Nachtbusse um 02:xx Uhr in dieser Nacht um 03:xx Uhr abfahren werden.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Uhrzeitumstellung
Die angegebenen Uhrzeiten sind die Zeiten inklusive der Umstellung. Fährt ein Zug also beispielsweise planmäßig Ankunft 1:59 Abfahrt 2:01 so wird er in dieser Nacht im Fahrplan so angezeigt: Ankunft 1:59 Abfahrt 3:01.
Wo wird das so gehandhabt? Bei der Deutschen Bahn definitiv nicht.
Auch bei diesem Zug (NJ 40463) ist der genannte Fahrplan der gleiche, der sonst auch gilt und kein besonderer für diese Nacht.
Uhrzeitumstellung
Bei der anderen Zeitumstellung stehen diese Nachtzüge dafür einfach irgendwo eine Stunde rum (ev. kann es auch sein, dass wenn der Zug nach 02:00 Uhr nur noch Halte zum aussteigen hat, er bis zu einer Stunde früher sein Ziel
Das ist in Deutschland nicht erlaubt.
Züge dürfen vor Plan fahren,aber nicht vor der planmäßigen Ankunftseit abfahren.
So steht es in der Fahrdienstvorschrift.
Uhrzeitumstellung
Sicher, dass das auch für Halte nur zum Aussteigen gilt?
Uhrzeitumstellung
Bei der anderen Zeitumstellung stehen diese Nachtzüge dafür einfach irgendwo eine Stunde rum (ev. kann es auch sein, dass wenn der Zug nach 02:00 Uhr nur noch Halte zum aussteigen hat, er bis zu einer Stunde früher sein Ziel
Das ist in Deutschland nicht erlaubt.
Züge dürfen vor Plan fahren,aber nicht vor der planmäßigen Ankunftseit abfahren.
So steht es in der Fahrdienstvorschrift.
Ist dem noch so?
Soweit ich es jetzt gefunden habe, wurde die Regelung, generell Reisezüge nicht vor Plan fahren zu dürfen, für Fahrdienstleiter (408.0261) mit Bekanntgabe 10 (gültig ab 10.06.2012) gestrichen - seit dem liegt es nur noch in der Verantwortung des Triebfahrzeugführers.
Das Verbot für den Triebfahrzeugführer, vor der planmäßigen Ankunftszeit abzufahren (408.0341A01), hat man mit der Umstrukturierung der FV (gültig ab 13.12.2015) gestrichen.
Wie sieht es dann mit Fahrgastrechten aus?
Ab einer Stunde Verspätung bekommt man ja eigentlich 25% des Fahrpreises zurück erstattet. Gilt das in dem Fall auch?
FGR gelten
- kein Text -
Uhrzeitumstellung
Bei der anderen Zeitumstellung stehen diese Nachtzüge dafür einfach irgendwo eine Stunde rum (ev. kann es auch sein, dass wenn der Zug nach 02:00 Uhr nur noch Halte zum aussteigen hat, er bis zu einer Stunde früher sein Ziel
Das ist in Deutschland nicht erlaubt.
Züge dürfen vor Plan fahren,aber nicht vor der planmäßigen Ankunftseit abfahren.
So steht es in der Fahrdienstvorschrift.
Ist dem noch so?
Soweit ich es jetzt gefunden habe, wurde die Regelung, generell Reisezüge nicht vor Plan fahren zu dürfen, für Fahrdienstleiter (408.0261) mit Bekanntgabe 10 (gültig ab 10.06.2012) gestrichen - seit dem liegt es nur noch in der Verantwortung des Triebfahrzeugführers.
Das Verbot für den Triebfahrzeugführer, vor der planmäßigen Ankunftszeit abzufahren (408.0341A01), hat man mit der Umstrukturierung der FV (gültig ab 13.12.2015) gestrichen.
Ob es noch gilt habe ich jetzt nicht nach geschaut, dann war das mal so.
Aber dann müssen das ja auch alle Reisende mitbekommen, bzw. man muss entsprechend im Liege oder Schlafwagen geweckt werden.
Jedes EVU regelt das jetzt wohl in seinen "gelben Seiten" bzw. in der 418.
Uhrzeitumstellung
Die angegebenen Uhrzeiten sind die Zeiten inklusive der Umstellung. Fährt ein Zug also beispielsweise planmäßig Ankunft 1:59 Abfahrt 2:01 so wird er in dieser Nacht im Fahrplan so angezeigt: Ankunft 1:59 Abfahrt 3:01.
Wo wird das so gehandhabt? Bei der Deutschen Bahn definitiv nicht.
Zumindest bei Nacht IC/ICE habe ich entsprechend angepasste Fahrpläne schon gesehen - die Regel ist es aber anscheinend nicht.
Setzt aber sicher auch voraus, dass entweder die Startzeit etwas variabel ist oder der Zug extreme Reserven hat.
Auch bei diesem Zug (NJ 40463) ist der genannte Fahrplan der gleiche, der sonst auch gilt und kein besonderer für diese Nacht.
Richtig. Salzburg - Villach in unter 2 Stunden wäre ein Ding der Unmöglichkeit.
--
Wo Logik aufhört fängt das DB-Preissystem an.
2.4.4: "Eine Fahrkarte für eine höhere Produktklasse berechtigt [...] auch zur Beförderung in einer niedrigeren Produktklasse."
Ein Doppelstock-RE ist 4.631,5mm hoch - ein ICE1-Speisewagen nur 4.295mm ;)
Uhrzeitumstellung
In der damaligen sog. Bundestagsdrucksache zur Einführung der Sommerzeit 1980 hieß es zu den Kosten: "keine"
Dass die Erstellung gesonderter Dienstpläne für dieses Wochenende alljährlich einen zusätzlichen Aufwand bedeutet, interessiert keinen.
--
Für eine europaweit einheitliche Symmetrieminute http://de.wikipedia.org/wiki/Symmetrieminute und http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Lampart
Explanation in English: https://en.wikipedia.org/wiki/Symmetry_minute
Uhrzeitumstellung
2. Im Falle der Umstellung von Winter auf Sommer wird es mir dagegen schon mulmiger? 2.1 Gibt da der Zug dann Gas und übertrifft seine Vmax? Oder denkt da der Mitarbeiter der Fahrzeitplanung mit und integriert dies im Fahrplan?
Weder noch:
On Mar 24, 18:24 <Kundendialog@mailing.bahn.de> wrote:
Information zur Zeitumstellung (Stand 24.03.2018, 23:20 Uhr)
Sehr geehrte Frau (...),
aufgrund der Zeitumstellung zur Sommerzeit verkehren die folgenden Züge ab dem Zeitpunkt der Zeitumstellung mit Verspätung:
S1 39222 Abfahrt in Nürnberg Hbf 01:11 Uhr - 60 Minuten später ab Buttenheim
RE 57000 Abfahrt in München Hbf 00:08 Uhr - 60 Minuten später ab Neu-Ulm
RB 57074 Abfahrt in München Hbf 01:59 Uhr - 60 Minuten später ab München-Pasing
RB 58272 Abfahrt in Seligenstadt 03:24 Uhr - 109 Minuten später ab Seligenstadt (aufgrund von zusätzlichen Bauarbeiten)
RE 59111 Abfahrt in Nürnberg Hbf 00:53 Uhr - 60 Minuten später ab Donauwörth
RB 94783 Abfahrt in Schweinfurt Hbf 01:53 Uhr - 60 Minuten später ab Schonungen
Ihre DB Regio Bayern
Die Uhr schon vor zwei Wochen umgestellt habende Grüsse.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür?
mE. für nichts. Seitdem es elektrisches Licht gibt, ists egal ob man am Tagesanfang oder Tagesende Licht macht, spätestens seit den LEDs sind auch die Kosten für die Beleuchtung in den Keller gerauscht.
Ich darf mal eine Vermutung in den Raum setzten: m.W. sind die Mittelmeer und südlichen Ferienländer für die Sommerzeit eingetreten. Dies wäre nachvollziehbar, schliesslich verlängern sich in der Saison die merkantil und touristisch ausnutzbaren Nachmittags- und Abendzeiten. Wenn es morgens schon ab 5 Uhr hell ist liegen die Touris ja meist in den Betten und geben nichts aus.
Mehr Vorteile sehe ich übrigens nicht. Ich selber kämpfe jedes Jahr 2 mal mit einem Mini-Jet-Lag.
Da sieht man die Nachteile der EU: Ein Land allein kann da gar nichts rückgängig machen.
Vor 75 Jahren hatte die Sommerzeit vielleicht mal einen Sinn.
mfg
Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür?
Wegen mir könnte man die Sommerzeit ganzjährig lassen. Ob es morgens, wenn ich zur Arbeit fahre, hell ist oder nicht, ist mir egal. Aber wenn es abends länger hell ist, hat man doch mehr davon.
Diese Umstellerei einfach nur unnötig findende Grüße
der Colaholiker
--
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Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür?
schon richtig allerdings ist dann die seit dem Altertum geltende Regel, dass Mittags der lokale Sonnenhöchststand ist durchbrochen. Putin hat das ja vorgemacht. Er hat in seinem Reich zunächst mal die Sommerzeit als einzige Zeit eingeführt und dann noch ein letztes Mal gewechselt jetzt gilt die echte d.h. ehemalige Winterzeit natürlich mit verschiedenen Zeitzonen in Russland (wie die Nachbarstaaten das handhaben weiss ich nicht, vermute aber, dass sie sich an den grossen Nachbar anpassen.)
Hier im nördl. Mitteleuropa ist es m.E. auch mit der MEZ im Sommer noch lange genug hell und wie gesagt der Tag ist dann symmetrisch und schliesslich gibt es ja die LEDs.
Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür?
Ich selber kämpfe jedes Jahr 2 mal mit einem Mini-Jet-Lag.
So unmenschlich, wie das angeblich ist, müssten Wechselschichtdienstler ja Millionenzuschläge zum Ausgleich bekommen.
--
Weg mit dem 4744!
Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür?
schon richtig allerdings ist dann die seit dem Altertum geltende Regel, dass Mittags der lokale Sonnenhöchststand ist durchbrochen.
Was interessiert mich er Sonnenhöchststand? Da bin ich eh bei der Arbeit...
Hier im nördl. Mitteleuropa ist es m.E. auch mit der MEZ im Sommer noch lange genug hell und wie gesagt der Tag ist dann symmetrisch und schliesslich gibt es ja die LEDs.
Ob der Tag symmetrisch ist oder nicht, ist doch eigentlich zweitrangig, zumal der Tagesablauf der meisten Menschen auch nicht symmetrisch ist. Ich kenne jedenfalls niemanden, der vor und nach Mitternacht gleich viele Stunden Schlaf hat. In der Regel ist der Schlaf nach Mitternacht doch deutlich länger als der vor Mitternacht (so letzterer denn überhaupt existiert), und auch der restliche Tagesablauf... ich bin beispielsweise von 5 bis 17 Uhr aus dem Haus, da ist nix dran symmetrisch zum Mitag und einem eventuellen Sonnenhöchststand.
Im Zeitalter, in dem Sonnenuhren üblicherweise nur noch dekorativen Character haben, den Sonnenhöchststand als vernachlässigbar ansehende Grüße
der Colaholiker
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Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür?
Ich selber kämpfe jedes Jahr 2 mal mit einem Mini-Jet-Lag.
So unmenschlich, wie das angeblich ist, müssten Wechselschichtdienstler ja Millionenzuschläge zum Ausgleich bekommen.
Schichtzulagen existieren.
Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür?
Zumal es ein Unterschied ist, ob man einfach zu unterschiedlichen Zeiten arbeitet, oder die gefühlte Uhrzeit und die tatsächliche Uhrzeit nicht mehr zusammen passen. Ersteres passiert im Schichtdienst, letzteres bei der Umstellung der Uhren.
Im Frühjahr mehr Probleme als im Herbst habende Grüße
der Colaholiker
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Typisches Gesellschaftsproblem
So unmenschlich, wie das angeblich ist, müssten Wechselschichtdienstler ja Millionenzuschläge zum Ausgleich bekommen.
Das ist ein typisches Phänomen innerhalb der Gesellschaft. Der gewohnte Rhythmus kommt durcheinander, zweimal im Jahr muss man sich um eine Stunde umstellen - das ist ein guter Grund für Deutschlands Lieblingssport: meckern! Immer wieder kann man sich darüber aufregen, jedes Jahr aufs neue, wieso man einfach aus seinen Gewohnheiten gerissen wird. Bestes Argument sind dann immer die Kinder, die darunter ja ach so leiden. Wenn man dann aber mit den Kindern in ferne Länder fliegt mit wesentlich mehr Zeitverschiebung oder beim Türkei-Urlaub die 5:00-Abflugszeit des Billigfliegers hat, dann ist das irgendwie immer kein Thema mehr ...
Auch schon als Kind nie Probleme mit der Zeitumstellung gehabt habende Grüße
Christian_S
Typisches Gesellschaftsproblem
Ich habe mittlerweile eh meinen eigenen Zeitrhythmus, der völlig unabhängig von irgendwelchen Uhrumstellungen ist.
Ich bin eine biologische Nachteule und seit 3 Jahren stehe ich auch dazu und lasse mich von Psychologen auch nicht mehr künstlich verbiegen. Ich arbeite primär nur noch Spätschichten, mache meine Freizeit am späten Abend und in der Nacht und schlafe am Vormittag bis zum frühen Mittag. Damit komme ich prima klar.
Vor 2 Stunden aufgestandene Grüße aus Eisenach :-)
Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür?
mE. für nichts. Seitdem es elektrisches Licht gibt, ists egal ob man am Tagesanfang oder Tagesende Licht macht, spätestens seit den LEDs sind auch die Kosten für die Beleuchtung in den Keller gerauscht.
Ich darf mal eine Vermutung in den Raum setzten: m.W. sind die Mittelmeer und südlichen Ferienländer für die Sommerzeit eingetreten. Dies wäre nachvollziehbar, schliesslich verlängern sich in der Saison die merkantil und touristisch ausnutzbaren Nachmittags- und Abendzeiten. Wenn es morgens schon ab 5 Uhr hell ist liegen die Touris ja meist in den Betten und geben nichts aus.
Mehr Vorteile sehe ich übrigens nicht. Ich selber kämpfe jedes Jahr 2 mal mit einem Mini-Jet-Lag.
Ich kämpfe jeden Tag damit um dieselbe Uhrzeit ins Bett zu gehen. Es ist sehr selten dass ich es schaffe in einer Woche im selben Ein-Stunden Korridor (z.B. zwischen Mitternacht und 1 Uhr) zu bleiben. Der Schlafbedarf eines jeden Menschen schwankt von Tag zu Tag in durchaus vergleichbaren Bandbreiten.
Natürlich fühlt man sich um Durchschnitt etwas schlechter, wenn man eine Nacht etwas weniger geschlafen hat. Aber dies passiert den meisten Menschen dutzende Male im Jahr, meist aufgrund persönlichen Entscheidungen (wann man ins Bett gegangen ist oder wenn man sich etwas vorgenommen hat, was einen früheren Aufstehzeitpunkt bedingt). Ob ich jetzt beruflich einen Tag eine Stunde früher aufstehen muss oder die Sommerzeit beginnt, macht keinen wirklichen Unterschied. Wie sich dies auf mein Wohlbefinden auswirkt hängt zu 90% davon ab wann ich ins Bett gehe. Wenn man z. B. über den Zeitraum von fünf Tagen je 12 Minuten früher ins Bett gehen würde, sollte der Effekt der Sommerzeitumstellung für die allermeisten Menschen gegen Null gehen.
Da sieht man die Nachteile der EU: Ein Land allein kann da gar nichts rückgängig machen.
Die EU hat Null Jurisdiktion über die Sommerzeit. Dies liegt vollkommen in der Gesetzgebungskompetenz der einzelnen Staaten. Der einzige Effekt der EU ist indirekt hier, in dem Sinne dass die EU den Austausch über Grenzen hinweg einfacher gemacht hat (Handel, Dienstleistungen, persönliche Reisen, usw.) und daher die einzelnen Staaten einen grösseren Vorteil in einheitlichen Zeitzonen sehen. Und die EU ist bei weitem nicht der einzige Treiber dieser Entwicklung, die enormen Fortschritte in der Kommunikationstechnologie haben dazu auch in einer bedeutenden Weise beigetragen. Und auch schnellere und günstigere Verkehrsverbindungen fördern den Austausch über die Landesgrenzen.
Typisches Gesellschaftsproblem
Vorab sei gesagt, das ich grundsätzlich keinen Sinn in dieser Zeitumstellung sehe und deshalb durchaus für eine Abschaffung bin. 2x im Jahr habe ich das Problem mit meinen zahlreichen Funkuhren im Haus, die sich z.T. selbst umstellen, teilweise nicht. Im Augenblick habe ich noch eine Armbanduhr, die trotz Ortsverränderung ans Fenster, Batteriewechsel etc. in den Umstellungs - Streik getreten ist. :-)
Ansonsten sehe ich die zeitlichen Probleme auch eher gelassen. In meinem Job gibt es den 24 Std./Tag und 7 Tage/Woche - Rhythmus, so das ich 2x im Jahr jeweils 1 Std. länger oder kürzer (ohne Lohnausgleich !) arbeiten muß. Kein Problem ! Ich halte die Beschweden dazu eher für aufgebauscht. Die Probleme mögen vielleicht (!) 2, 3 Tage anhalten, aber dann ist alles wieder im Lot. Und im Herbst über 1 Std. länger schlafen hat sich wohl nie jemand beschwert. :-)
Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür?
Zumal es ein Unterschied ist, ob man einfach zu unterschiedlichen Zeiten arbeitet, oder die gefühlte Uhrzeit und die tatsächliche Uhrzeit nicht mehr zusammen passen. Ersteres passiert im Schichtdienst, letzteres bei der Umstellung der Uhren.
Abgesehen von Sonnenaufgang und -untergang bezweifle ich sehr das Menschen die Uhrzeit mit einer Präzision von einer Stunde fühlen können. Ohne andere externe Zeitgeber glaube ich kaum dass die meisten Menschen die Uhrzeit auch nur halbwegs genau schätzen können. Wenn man Leute in Schlaflabore schickt hat die Mehrheit einen Tagesrhythmus der merklich von 24 Stunden abweicht (mehr als eine Viertelstunde). Demnach leidet die Mehrheit unter einem 15+ Minuten Jetlag jeden einzelnen Tag, und über eine Woche kumuliert von über einer Stunde.
Merken viele Leute für ein paar Tage es wenn sie 'plötzlich' eine Stunde früher aufstehen müssen? Sicherlich, aber niemand zwingt sie dazu dies 'plötzlich' zu machen. Der Tag der Zeitumstellung wird früh genug angekündigt dass empfindliche Menschen diese eine Stunde über z.B. eine Woche verteilen können wenn ihnen ihr Wohlbefinden in dieser Hinsicht wichtig genug ist.
Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür?
Mein Problem ist, daß ich a) Nachtmensch bin und b) meine innere Uhr langsamer läuft. Ohne äußere Zwänge hat mein Tag etwa 27,5 Stunden.
Jetzt kommt aber das Problem, arbeitsbedingt, muß ich spätestens um 5 Uhr früh den Arsch aus dem Bett schwingen. Nach meistens gerade mal drei Stunden Schlaf oder so. Mal schauen, wie viele Jahre mein Körper das noch mitmacht.
Mich niemals an die frühe Uhrzeit gewöhnende Grüße
der Colaholiker
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Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür?
Abgesehen von Sonnenaufgang und -untergang bezweifle ich sehr das Menschen die Uhrzeit mit einer Präzision von einer Stunde fühlen können.
Ich zumindest merke es. Ich hätte gestern Abend im Leben nicht erwartet, daß es schon 19 Uhr ist, als ich an der Straßenbahnhaltestelle wartete.
Merken viele Leute für ein paar Tage es wenn sie 'plötzlich' eine Stunde früher aufstehen müssen? Sicherlich, aber niemand zwingt sie dazu dies 'plötzlich' zu machen. Der Tag der Zeitumstellung wird früh genug angekündigt dass empfindliche Menschen diese eine Stunde über z.B. eine Woche verteilen können wenn ihnen ihr Wohlbefinden in dieser Hinsicht wichtig genug ist.
Du lebst anscheinend in einer Welt ohne äußere Zwänge.
Aus Netiquettegründen Dein Posting nicht weiter kommentierende Grüße
der Colaholiker
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Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür?
Ob der Tag symmetrisch ist oder nicht, ist doch eigentlich zweitrangig, zumal der Tagesablauf der meisten Menschen auch nicht symmetrisch ist. Ich kenne jedenfalls niemanden, der vor und nach Mitternacht gleich viele Stunden Schlaf hat. In der Regel ist der Schlaf nach Mitternacht doch deutlich länger als der vor Mitternacht (so letzterer denn überhaupt existiert), und auch der restliche Tagesablauf... ich bin beispielsweise von 5 bis 17 Uhr aus dem Haus, da ist nix dran symmetrisch zum Mitag und einem eventuellen Sonnenhöchststand.
Darum geht es nicht. Es geht um die 'Symmetrie' zwischen Sonnenaufgang und Arbeits- oder Schulbeginn (bzw. Ende und Sonnenuntergang). Einfach alle Zeitfenster (Arbeit, Schule, Öffnungszeiten, usw.) im Sommer eine Stunde vorzuverlegen hätte genau denselben Effekt wie die Sommerzeit (inklusive des 'Jetlags'). Es ist nur einfacher dies über eine Zeitumstellung zu erreichen als für alle Zeiten (inkl. öffentlicher Verkehr) einen Sommer-'Fahrplan' koordiniert einzurichten.
Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür?
Abgesehen von Sonnenaufgang und -untergang bezweifle ich sehr das Menschen die Uhrzeit mit einer Präzision von einer Stunde fühlen können.
Ich zumindest merke es. Ich hätte gestern Abend im Leben nicht erwartet, daß es schon 19 Uhr ist, als ich an der Straßenbahnhaltestelle wartete.
Merken viele Leute für ein paar Tage es wenn sie 'plötzlich' eine Stunde früher aufstehen müssen? Sicherlich, aber niemand zwingt sie dazu dies 'plötzlich' zu machen. Der Tag der Zeitumstellung wird früh genug angekündigt dass empfindliche Menschen diese eine Stunde über z.B. eine Woche verteilen können wenn ihnen ihr Wohlbefinden in dieser Hinsicht wichtig genug ist.
Du lebst anscheinend in einer Welt ohne äußere Zwänge.
Dein Leben unterliegt einem solchen äusseren Korsett dass sowohl dein Einschlaf- und Aufwachzeitpunkt auf weniger als eine Stunde genau fixiert ist? An einem Ende der Nacht mag dies gern der Fall sein (für die meisten Leute Arbeitsbeginn), aber dass beide Enden derart fixiert sind, dürfte äusserst selten sein. Natürlich gibt es Leute die nahezu Null Freizeit haben, aber auch dort wird ein Teil der zu erledigenden Arbeiten (inklusive Haushalt und Kinder) etwas verschiebbar sein.
Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür?
Darum geht es nicht. Es geht um die 'Symmetrie' zwischen Sonnenaufgang und Arbeits- oder Schulbeginn (bzw. Ende und Sonnenuntergang).
In welchem Universum ist ein Arbeitsbeginn um 6:45 und ein Arbeitsende um 15:30 symmetrisch zu Sonnenauf- und Untergang? Beispiel heute: Arbeitsbeginn Morgendämmerung, Arbeitsende weit entfernt vom Sonnenuntergang. Auch zu Schulzeiten war Schulbeginn und Sonnenaufgang wesentlich näher beieinander als Feierabend und Sonnenuntergang.
Außerdem - wenn 12 Uhr der Sonnenhöchststand, der nun mal symmetrisch zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang liegt, sein soll, würde daraus automatisch auch eine Symmetrie der Arbeitszeit zum Sonnenhöchststand bedingt. Die ist aber ebenfalls nicht gegeben.
Blödes Argument, merkste selbst, oder?
Einfach alle Zeitfenster (Arbeit, Schule, Öffnungszeiten, usw.) im Sommer eine Stunde vorzuverlegen hätte genau denselben Effekt wie die Sommerzeit (inklusive des 'Jetlags'). Es ist nur einfacher dies über eine Zeitumstellung zu erreichen als für alle Zeiten (inkl. öffentlicher Verkehr) einen Sommer-'Fahrplan' koordiniert einzurichten.
Oder man läßt die ganze Schieberei einfach sein. Aber das wäre ja zu einfach.
Kopfschüttelnde Grüße
der Colaholiker
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Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür?
Dein Leben unterliegt einem solchen äusseren Korsett dass sowohl dein Einschlaf- und Aufwachzeitpunkt auf weniger als eine Stunde genau fixiert ist?
Ja. Auch wenn der Einschlafzeitpunkt kein "äußeres" Korsett ist, sondern einfach der Zeitpunkt, wo eine gewisse Mindestmüdigkeit da ist. Vorher ins Bett legen verschiebt den Einschlafzeitpunkt nicht, da wird dann eben die Innenseite der Augenlider angestarrt. Die Nacht ist nun mal bei mir die Phase, wo der Körper eigentlich die meiste Leistung bringen könnte.
An einem Ende der Nacht mag dies gern der Fall sein (für die meisten Leute Arbeitsbeginn), aber dass beide Enden derart fixiert sind, dürfte äusserst selten sein. Natürlich gibt es Leute die nahezu Null Freizeit haben, aber auch dort wird ein Teil der zu erledigenden Arbeiten (inklusive Haushalt und Kinder) etwas verschiebbar sein.
Um Kinder muß ich mir zum Glück keine Gedanken machen. Und Haushalt - unsere "Frau Blockwart" im Haus freut sich sicher, wenn ich nachts um 2 aufm Staubsauger durch die Wohnung reite. (Sie als Hexe versteht halt nicht, wie man was anderes als einen Besen reiten kann.) Wie gesagt, vor 1 Uhr nachts werde ich nicht mal ansatzweise müde, warum also eher ins Bett gehen? Und um spätestens 5 klingelt der Wecker wieder, dann bin ich müde. Leider findet mein Chef, anders als meine Freundin, nicht, daß ich süß aussehe, wenn ich schlafe.
An die glücklichen Nachtschichtzeiten zurückdenkende Grüße
der Colaholiker
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Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür?
Darum geht es nicht. Es geht um die 'Symmetrie' zwischen Sonnenaufgang und Arbeits- oder Schulbeginn (bzw. Ende und Sonnenuntergang). Einfach alle Zeitfenster (Arbeit, Schule, Öffnungszeiten, usw.) im Sommer eine Stunde vorzuverlegen hätte genau denselben Effekt wie die Sommerzeit (inklusive des 'Jetlags'). Es ist nur einfacher dies über eine Zeitumstellung zu erreichen als für alle Zeiten (inkl. öffentlicher Verkehr) einen Sommer-'Fahrplan' koordiniert einzurichten.
Naja, es geht (ging) darum, Energie zu sparen. Das kann man direkt so nennen, mit Arbeits- bzw. Schulbeginn hat das wenig zu tun. Durch die tägliche Veränderung der Sonnenauf- und Untergangszeit müsste man sicher auch mehr als zweimal im Jahr das ganze anpassen, um direkt den Arbeits- bzw. Schulbeginn abzubilden, zumal "Arbeitsbeginn" sehr unterschiedlich ist - allein in Deutschland schwankt das regional sehr stark.
Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür?
Mein Problem ist, daß ich a) Nachtmensch bin und b) meine innere Uhr langsamer läuft. Ohne äußere Zwänge hat mein Tag etwa 27,5 Stunden.
Jetzt kommt aber das Problem, arbeitsbedingt, muß ich spätestens um 5 Uhr früh den Arsch aus dem Bett schwingen. Nach meistens gerade mal drei Stunden Schlaf oder so. Mal schauen, wie viele Jahre mein Körper das noch mitmacht.
Und es gibt keine Tätigkeiten die Du zwischen ein und zwei Uhr nachts durchführst (Annahme 2 Uhr Einschlafzeit und 5 Uhr Aufwachzeit), die Du entweder vorziehen oder verschieben kannst um für ein paar Tage jeweils 10 Minuten früher ins Bett zu gehen?
Natürlich, wenn Du jemand bist der auch wenn er nur drei Stunden pro Nacht schläft, Probleme hätte früher einzuschlafen, dann hast Du ganz andere Probleme als eine Zeitumstellung. Wenn jemand z.B. körperlich absolut am Limit arbeitet, dann führt jede Veränderung zu einer merklichen Belastung. Ob dies jetzt ein Tag ist, an dem man 10% schwerere Lasten tragen muss, oder eine Nacht in der man etwas kürzer schläft. Aber mit derselben Begründung könnte man die Abschaffung von Sylvester propagieren (ob der Belastung für manche Leute durch Lärm oder der von Rettungsdiensten durch die zahlreichen Unfälle, durch Feuerwerk oder betrunkene Autofahrer).
Jede Veränderung von der täglichen Routine hat das Potential Menschen zu belasten. Weihnachten (und das Jahresende inkl. Sylvester) z.B. löst bei manchen Menschen depressive Gedanken aus. Ist das ein Grund Weihnachten und Sylvester abzuschaffen?
Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür?
Naja, es geht (ging) darum, Energie zu sparen. Das kann man direkt so nennen, mit Arbeits- bzw. Schulbeginn hat das wenig zu tun.
Ich hatte es so verstanden, als würde die Energie dadurch eingspart, daß man mehr vom (Feier-)abend bei Tageslicht hat. Die meisten arbeiten ja drinnen, wo man so oder so Kunstlicht braucht.
Durch die tägliche Veränderung der Sonnenauf- und Untergangszeit müsste man sicher auch mehr als zweimal im Jahr das ganze anpassen, um direkt den Arbeits- bzw. Schulbeginn abzubilden,
Richtig.
zumal "Arbeitsbeginn" sehr unterschiedlich ist - allein in Deutschland schwankt das regional sehr stark.
Nicht nur regional, auch je nach Betrieben. Wenn ich morgens zur Arbeit fahre, sehe ich viele Leute, die eher in Berufen, in denen man "wirklich arbeitet", tätig sind. Das, was in den Türmen der Banken für Abdrücke in den Sesseln sorgt, kommt da doch deutlich später. (Ja, das ist mit Absicht etwas überspitzt, aber man sieht zu früher Uhrzeit definitiv mehr Anzüge von Engelbert Strauss als von Hugo Boss. ;-) )
Selbst innerhalb von Unternehmen kann sich das massiv unterscheiden, bei uns kommen Entwicklung, Konstruktion und Produktion fast komplett vor 8 Uhr, während Verkauf und Buchhaltung vor 8 Uhr nur von durchrollenden Steppenläufern bewohnt sind. Und das, wo wir doch alle Gleitzeit haben.
Feierabend herbei sehnende Grüße
der Colaholiker
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Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür?
Und es gibt keine Tätigkeiten die Du zwischen ein und zwei Uhr nachts durchführst (Annahme 2 Uhr Einschlafzeit und 5 Uhr Aufwachzeit), die Du entweder vorziehen oder verschieben kannst um für ein paar Tage jeweils 10 Minuten früher ins Bett zu gehen?
Oft genug heißt die Tätigkeit da nur Zeit totschlagen und hoffen, daß endlich Müdigkeit einsetzt. Früher ins Bett bringt da gar nix, außer daß ich eben länger wach liege.
Natürlich, wenn Du jemand bist der auch wenn er nur drei Stunden pro Nacht schläft, Probleme hätte früher einzuschlafen, dann hast Du ganz andere Probleme als eine Zeitumstellung.
Nachtmensch eben.
Wenn jemand z.B. körperlich absolut am Limit arbeitet, dann führt jede Veränderung zu einer merklichen Belastung. Ob dies jetzt ein Tag ist, an dem man 10% schwerere Lasten tragen muss, oder eine Nacht in der man etwas kürzer schläft.
Körperliche Erschöpfung != Müdigkeit.
Aber mit derselben Begründung könnte man die Abschaffung von Sylvester propagieren (ob der Belastung für manche Leute durch Lärm oder der von Rettungsdiensten durch die zahlreichen Unfälle, durch Feuerwerk oder betrunkene Autofahrer).
Auf das Feuerwerk könnte ich in der Tat gut verzichten. Nicht, weil es mich stört, aber weil ich es als Geldverschwendung ansehe und die Tiere draußen drunter leiden.
Jede Veränderung von der täglichen Routine hat das Potential Menschen zu belasten. Weihnachten (und das Jahresende inkl. Sylvester) z.B. löst bei manchen Menschen depressive Gedanken aus. Ist das ein Grund Weihnachten und Sylvester abzuschaffen?
Könnte das auch daran liegen, daß es die dunkelste Zeit des Jahres ist? Daran, daß es Filme (gerade aus Hollywood) immer als die glcklichste Zeit des Jahres propagieren, in der sich alle verstehen, und alle Glücklich sind? Die Realität in den meisten Familien (so man denn eine hat) sieht halt meist anders aus.
So ganz nebenbei auf die richtige Schreibweise "Silvester" hinweisende Grüße (das andere is die "olle doofe Miezekatze")
der Colaholiker
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Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür?
Um Kinder muß ich mir zum Glück keine Gedanken machen. Und Haushalt - unsere "Frau Blockwart" im Haus freut sich sicher, wenn ich nachts um 2 aufm Staubsauger durch die Wohnung reite. (Sie als Hexe versteht halt nicht, wie man was anderes als einen Besen reiten kann.) Wie gesagt, vor 1 Uhr nachts werde ich nicht mal ansatzweise müde, warum also eher ins Bett gehen? Und um spätestens 5 klingelt der Wecker wieder, dann bin ich müde. Leider findet mein Chef, anders als meine Freundin, nicht, daß ich süß aussehe, wenn ich schlafe.
Die Frage ist warum es 'genau' 1 Uhr ist. Es kann sein Du mindestens 20 Stunden Wachzeit brauchst, denn alle anderen äusseren Faktoren ändern sich entweder von allein massiv über das Jahr (wenn die Sonne untergeht) bzw. sind änderbar (wann Du etwas isst, Fernsehen schaust und ähnliches). Es kann sein, dass Deine Schlafzeit von drei bis vier Stunden (wahrscheinlich mit anderen Zeiten am Wochenende), das maximale ist was Dein Biorhythmus eingepresst in ein 24-Stundenkorsett hergibt, aber auch hier sollte ein früheres Aufstehen um z.B. 10 Minuten pro Tag eine Verschiebung um eine Stunde ohne bedeutende zusätzliche Belastung hergeben. Dein Fall wird aber wohl eine extreme Ausnahme sein. Psychologisch kann es sein dass ein mehrmaliges 10-minütiges früheres Aufstehen ohne absolut nicht ausweichbaren 'Grund' (Arbeitsbeginn) schwieriger ist, als eine einmalige Verschiebung um eine Stunde. Physiologisch dürfte aber die 6x 10-Minuten Variante deutlich weniger belastend sein.
Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür?
Natürlich, wenn Du jemand bist der auch wenn er nur drei Stunden pro Nacht schläft, Probleme hätte früher einzuschlafen, dann hast Du ganz andere Probleme als eine Zeitumstellung.
Nachtmensch eben.
Bin ich auch, aber nicht so extrem wie Du. Mein Punkt ist dass man für Dich an ganz anderen Hebeln drehen müsste als nur die Zeitumstellung abzuschaffen (im Extremfall ein tatsächliches 27-Stunden-Leben, oder vielleicht 'schon' eine Arbeit die später am Tag beginnt). Ich habe übrigens ein paar mal ein 28-Stunden-Leben ausprobiert. Die Freiheit aufzustehen und ins Bett zu gehen wann man will war schön, körperlich war es aber eine Katastrophe, zum einen weil 28 Stunden viel zu lang sind für mich (25 Stunden wäre wahrscheinlich der richtige Wert), zum anderen weil die totale Abkopplung vom Tageslichtzyklus alles komplett durcheinander gebracht hat.
Wenn jemand z.B. körperlich absolut am Limit arbeitet, dann führt jede Veränderung zu einer merklichen Belastung. Ob dies jetzt ein Tag ist, an dem man 10% schwerere Lasten tragen muss, oder eine Nacht in der man etwas kürzer schläft.
Körperliche Erschöpfung != Müdigkeit.
Es ging mir hier nur um ein anderes Beispiel für jemanden der am Limit ist.
So ganz nebenbei auf die richtige Schreibweise "Silvester" hinweisende Grüße
Ich verwechsle leider gelegentlich die Schreibweise von ähnlichen Wörtern in verschiedenen Sprachen (Englisch/Französisch/Deutsch).
Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür?
Darum geht es nicht. Es geht um die 'Symmetrie' zwischen Sonnenaufgang und Arbeits- oder Schulbeginn (bzw. Ende und Sonnenuntergang).
In welchem Universum ist ein Arbeitsbeginn um 6:45 und ein Arbeitsende um 15:30 symmetrisch zu Sonnenauf- und Untergang? Beispiel heute: Arbeitsbeginn Morgendämmerung, Arbeitsende weit entfernt vom Sonnenuntergang. Auch zu Schulzeiten war Schulbeginn und Sonnenaufgang wesentlich näher beieinander als Feierabend und Sonnenuntergang.
Du weisst genau was ich meine. Es geht darum im Sommer die Zeit zwischen Sonnenaufgang und Aufstehzeitpunkt nicht zu sehr wachsen zu lassen und umgekehrt die Zeit zwischen Arbeitsende und Sonnenuntergang zu maximieren. Deswegen habe ich das Wort 'Symmetrie' in Anführungszeichen geschrieben, genauso wie Symmetrie eine Perfektion in einer Richtung bedeutet, wäre ein gleichbleibendes Interval zwischen Sonnenaufgang und Aufstehzeitpunkt eine ebenso geometrische Perfektion (Vögel halten sich z.B. ungefähr an so etwas).
Einfach alle Zeitfenster (Arbeit, Schule, Öffnungszeiten, usw.) im Sommer eine Stunde vorzuverlegen hätte genau denselben Effekt wie die Sommerzeit (inklusive des 'Jetlags'). Es ist nur einfacher dies über eine Zeitumstellung zu erreichen als für alle Zeiten (inkl. öffentlicher Verkehr) einen Sommer-'Fahrplan' koordiniert einzurichten.
Oder man läßt die ganze Schieberei einfach sein. Aber das wäre ja zu einfach.
Nun ja, das klingt nach jemanden für den jede Veränderung unzumutbar ist. Ich frage mich wie Du das Wochenende überlebst wo so vieles anders als an Wochentagen ist.
Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür?
Darum geht es nicht. Es geht um die 'Symmetrie' zwischen Sonnenaufgang und Arbeits- oder Schulbeginn (bzw. Ende und Sonnenuntergang). Einfach alle Zeitfenster (Arbeit, Schule, Öffnungszeiten, usw.) im Sommer eine Stunde vorzuverlegen hätte genau denselben Effekt wie die Sommerzeit (inklusive des 'Jetlags'). Es ist nur einfacher dies über eine Zeitumstellung zu erreichen als für alle Zeiten (inkl. öffentlicher Verkehr) einen Sommer-'Fahrplan' koordiniert einzurichten.
Naja, es geht (ging) darum, Energie zu sparen. Das kann man direkt so nennen, mit Arbeits- bzw. Schulbeginn hat das wenig zu tun.
Aber sicher hat dies alles mit Arbeits- bzw. Schulbegin zu tun. Letztere bestimmen den Wachrhythmus der Menschen und die Menschen verbrauchen nun einmal die meiste Energie wenn sie wach sind im allgemeinen und wenn sie arbeiten im besonderen (plus die daran anschliessenden Pendelzeiten und Morgenritualzeiten). Wenn man daher die Zeit minimiert in der es hell ist aber die Leute nicht wach sind (morgens im Sommer) bzw. die Zeit maximiert in der die Leute wach sind und es noch hell ist (abends), minimiert man die Zeiten in denen Leute wach sind und es dunkel ist (die Zeit in der künstliches Licht benötigt wird). So zumindest die Theorie hinter der potentiellen Energieeinsparung, verändertes Verhalten von Menschen aufgrund von mehr Licht am Abend hat kann sich auch wieder negativ auf den Energieverbrauch auswirken.
Durch die tägliche Veränderung der Sonnenauf- und Untergangszeit müsste man sicher auch mehr als zweimal im Jahr das ganze anpassen, um direkt den Arbeits- bzw. Schulbeginn abzubilden,
Klar, aber irgendwo muss man eben einen Kompromiss zwischen einer Optimisierung (Maximierung der Überlappung von Tageslicht und Wachzustand) und Einfachheit (Anzahl der Zeitumstellungen) schliessen.
zumal "Arbeitsbeginn" sehr unterschiedlich ist - allein in Deutschland schwankt das regional sehr stark.
Was z.T. eine Anpassung an die unterschiedlichen Tageslichtzeiträume ist. Im Extremfall Spanien wird die Arbeitszeit ja im Vergleich zu z.B. Italien ein Stück an den dortigen Tageslichtzeitraum angepasst.
Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür?
Du weisst genau was ich meine.
Nein, eben nicht...
Es geht darum im Sommer die Zeit zwischen Sonnenaufgang und Aufstehzeitpunkt nicht zu sehr wachsen zu lassen
Im Winter ist es halt so, daß die Sonne erst irgendwann aufgeht, wenn ich schon im Büro sitze, im Sommer ist es eben schon hell, wenn ich aufstehe. So what? Morgens ist mir das sowas von egal, da hangele ich mich irgendwo zu meiner Bahn und schlafe weiter.
und umgekehrt die Zeit zwischen Arbeitsende und Sonnenuntergang zu maximieren.
Da bin ich ganz bei Dir.
Deswegen habe ich das Wort 'Symmetrie' in Anführungszeichen geschrieben, genauso wie Symmetrie eine Perfektion in einer Richtung bedeutet, wäre ein gleichbleibendes Interval zwischen Sonnenaufgang und Aufstehzeitpunkt eine ebenso geometrische Perfektion (Vögel halten sich z.B. ungefähr an so etwas).
Bei Symmetrie denke ich halt nicht an "Perfektion", das sind schließlich zwei verschiedene Dinge. Bei dem Wort Symmetrie denke ich eben an das, was es eigentlich bedeutet, und genau ds schrieb ich auch. Aufgrund der (sommerzeitbedingt sogar noch um eine Stunde größeren) Fluktuation des Sonnenaufgangs übers Jahr, hieße das, ich müßte entweder im Sommer zur Nachtpause des ÖPNV zur Arbeit kommen, oder im Winter so spät arbeiten, daß ich vermutlich gar nicht mehr nach Hause käme. Das ist also gar nicht realistisch umsetzbar, es sei denn, man ist ein Vogel.
Nun ja, das klingt nach jemanden für den jede Veränderung unzumutbar ist. Ich frage mich wie Du das Wochenende überlebst wo so vieles anders als an Wochentagen ist.
Das hat mit unzumutbarer Veränderung nichts zu tun. Es bringt nur einfach keine wirklichen messbaren Vorteile, warum also außer mit einem (noch nicht mal faktisch korrekten) "Haben wir schon immer so gemacht" dran festhalten?
Für die dauerhafte Beibehaltung der Sommerzeit stimmende Grüße
der Colaholiker
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Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür?
Die Frage ist warum es 'genau' 1 Uhr ist.
Nicht 'genau' 1 Uhr. Aber vorher auf keinen Fall.
Es kann sein Du mindestens 20 Stunden Wachzeit brauchst, denn alle anderen äusseren Faktoren ändern sich entweder von allein massiv über das Jahr (wenn die Sonne untergeht) bzw. sind änderbar (wann Du etwas isst, Fernsehen schaust und ähnliches).
Glaube ich nicht, im Urlaub schlafe ich zwar nicht unbedingt früher, aber dafür um so länger.
Es kann sein, dass Deine Schlafzeit von drei bis vier Stunden (wahrscheinlich mit anderen Zeiten am Wochenende), das maximale ist was Dein Biorhythmus eingepresst in ein 24-Stundenkorsett hergibt, aber auch hier sollte ein früheres Aufstehen um z.B. 10 Minuten pro Tag eine Verschiebung um eine Stunde ohne bedeutende zusätzliche Belastung hergeben.
Bestes Beispiel heute früh - Wecker klingelt nach Sommerzeit richtig, mein Unterbewußtsein sagt "da stimmt was nicht", und der Wecker plärrt neben meinem Kopfkissen ne Stunde, bis ich ihn erst wahrnehme. Und auch über die Lautstärke meines Weckers hat "Frau Blockwart" schon ein Diskussionskerzchen angezündet. Wenn ich schlafe, schlafe ich, da kann kommen, was will. Eine Exfreundin sagte mal, man könnte, wenn ich schlafe, mir das Bett unterm Hintern weg ziehen, und in bester Cartoon-Physik-Manier würde ich erst dann auf den Boden plumpsen, wenn ich wach werde und feststelle, daß da kein Bett mehr ist.
Dein Fall wird aber wohl eine extreme Ausnahme sein. Psychologisch kann es sein dass ein mehrmaliges 10-minütiges früheres Aufstehen ohne absolut nicht ausweichbaren 'Grund' (Arbeitsbeginn) schwieriger ist, als eine einmalige Verschiebung um eine Stunde. Physiologisch dürfte aber die 6x 10-Minuten Variante deutlich weniger belastend sein.
Zumal 10-Minuten-Schritte für mich ohnehin blöd sind, die Straßenbahn fährt so früh alle Viertelstunde, der Zug, den ich am Bahnhof erreichen muß, sogar nur alle halbe Stunde. Daher machen Verschiebungen um kleinere Intervalle keinen Sinn, und mein Körper, der um die Zeit gerade in der Phase des tiefsten und erholsamsten Schlafs ist, sagt "bleib liegen, bringt ja eh nix, wenn Du jetzt schon aufstehst, bist ja trotzdem nicht früher im Büro".
Generell ist es so, daß ich mit Zeitverschiebungen, die "kürzere Tage" bewirken, massiv Schwierigkeiten habe. In der anderen Richtung hingegen überhaupt nicht. Ich kann problemlos sonntags von Deutschland in die USA fliegen, komme dort abends in mein Hotel (was bei sieben Stunden Zeitunterschied zu Deutschland schon irgendwo zwischen tiefster Nacht und frühem Morgen in Deutschland heißt), und Montagmorgen um 8 sitze ich dort in der ersten Besprechung und bin fit wie ein Turnschuh. Trotz des miesen Kaffees. Nach dem Rückflug hänge ich aber mehrere Tage in den Seilen. Gut, da kommt zur Zeitverschiebung ja noch eine fehlende Nacht hinzu...
Immer noch gegen dieses Stundengefrickel seiende Grüße
der Colaholiker
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Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür?
Bin ich auch, aber nicht so extrem wie Du. Mein Punkt ist dass man für Dich an ganz anderen Hebeln drehen müsste als nur die Zeitumstellung abzuschaffen (im Extremfall ein tatsächliches 27-Stunden-Leben, oder vielleicht 'schon' eine Arbeit die später am Tag beginnt). Ich habe übrigens ein paar mal ein 28-Stunden-Leben ausprobiert. Die Freiheit aufzustehen und ins Bett zu gehen wann man will war schön, körperlich war es aber eine Katastrophe, zum einen weil 28 Stunden viel zu lang sind für mich (25 Stunden wäre wahrscheinlich der richtige Wert), zum anderen weil die totale Abkopplung vom Tageslichtzyklus alles komplett durcheinander gebracht hat.
Ich habe das Gefühl, für mich spielt der Tageslichtzyklus keine besondere Rolle. Ich habe eine Weile Nachtschicht (und zwar wirklich nur jede Nacht, keine Wechselschichten) am Flughafen gearbeitet - und ich habe mich nie so gut gefühlt wie in dieser Zeit. Trotz der Tatsache, daß die Schichten in der Regel 12 Stunden, wenn keine Ablösung kam auch länger, gedauert haben.
Auch in meiner Studienzeit war es so, daß mein Hirn in tiester Nacht am produktivsten war (wenn ich nicht gerade extrem früh aufgestanden bin, was dann zu einem produktiven Hirn in einem erschöpften Körper führte, und ich meine Gedanken nicht mehr ordentlich zu Computer bringen konnte).
Ich verwechsle leider gelegentlich die Schreibweise von ähnlichen Wörtern in verschiedenen Sprachen (Englisch/Französisch/Deutsch).
Ach so, deshalb haste "New Year's Eve" geschrieben. ;-) (leider weiß ich nicht, wie die richtige französische Schreibweise wäre, da ich dieser Sprache nicht mächtig bin)
Meine zwei beherrschten Sprachen gut auseinander haltende Grüße
der Colaholiker
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Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür? Symmetriezeit
Grundsätzlich gebe ich Dir recht, es besteht lokal keine Notwendigkeit, dass der Sonnenhöchststand um 12 Uhr ist, ja aufgrund der i.d.R. zum Tagesbeginn verschobenen Hauptarbeitszeit z.B. 7 bis 15:30 wäre die Sommerzeit auch im ganzen Jahr akzeptabe.
Ich frage mich allerdings, wieso wurde in Russland gerade das wieder rückggängig gemacht.
Das war ja sicher keine Laune des Präsidenten, sondern da sollten wohl gewichtige Gründe - vielleicht Landwirtschaft? mitgespielt haben jedenfalls würde es mich mal interessieren und wenn wir nicht solche Ignoranten von Eu'lern hätten, so hätten die längst eine IG Sommerzeit gebildet und sich bei den Russen informiert.
mfg
Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür? Symmetriezeit
Ich frage mich allerdings, wieso wurde in Russland gerade das wieder rückggängig gemacht.
Russland will eine einheitliche Zeit für das ganze Jahr, denen war es im Winter morgends jedoch zu lange zu dunkel - zumindest den Leuten im Norden. Daher die Verschiebung eine Stunde später:
Russia: Putin abolishes 'daylight savings' time change
Bei mir ist es nie lange hell. Sunnenuntergang zw. 4:29pm im Dezember und 8:30pm im Juni. NJ überlegt von ET zu AT zu wechseln (eine Stunde vor), findet aber keine Merheit wenn New York und PA nicht auch wechseln.
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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür? Symmetriezeit
hallo,
einen einheitliche Zeit für ganz Russland gibt es nicht, es gibt 12 Zeitzonen (https://de.wikipedia.org/wiki/Zonenzeiten_in_Russland)
D.h. in Russland gibt es natürlich auf Grund der Grösse verschiedene Zeiten, wenn man das Land durchfährt. Aber innerhalb der Zeitzone ist das ganze Jahr über die gleiche Zeit.
Wie erwähnt die jeweils echte Zeit d.h. die sog. Winterzeit.
Natürlich ist im Norden wie auch in Skaninavien es im Winter nur kurz hell, aber ob das 10 bis 14 oder von 11 bis 15 Uhr ist macht den Kohl nicht fett.
Nachsatz, habe soeben den verlinkten Artikel gelesen und nehme den wohl zu kenntnis, kann das aber nicht so ganz nacghvollziehen.
mfg
Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür? Symmetriezeit
Die "echte" Zeit wird "Normalzeit" genannt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzliche_Zeit
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Für eine europaweit einheitliche Symmetrieminute http://de.wikipedia.org/wiki/Symmetrieminute und http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Lampart
Explanation in English: https://en.wikipedia.org/wiki/Symmetry_minute
Uhrzeitumstellung
Der Witz ist ja der, dass sich die EU und die USA nicht auf ein einheitliches Vorgehen einigen können. Die Zeitumstellungen in Europa bzw. in den USA und Kanada fallen jeweils 1 - 2 Wochen auseinander, was für die Fluggesellschaften erhebliche Mehraufwendungen nach sich zieht.
Aber gut, das Problem betrifft ausnahmsweise mal die Lufthansa und nicht die Deutsche Bahn.
Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür?
Es ist völlig richtig, dass man, wenn man international zusammenarbeitet, kompromissbereit sein muss.
Das mindeste, was ich erwarten würde, ist, dass sich die EU mit den USA abstimmen.
Nachdem Kanada, die USA und Mexiko immer am zweiten Sonntag im März vorstellen und am ersten Sonntag im November zurück, würde ich das auf EU-Ebene dann auch so regeln.
Aber selbst in den kleinsten Dingen können sich die Politiker nicht abstimmen. Wie will man dann erst größere Probleme lösen, wenn es schon mit der Lösung der kleineren Probleme nicht klappt?
Zeitreserve NJ Hamburg/Düsseldorf - Wien/Innsbruck
Ich habe die Situation nicht verfolgt, aber ich glaube, dass der NJ zwischen Hamburg/Düsseldorf und Wien/Innsbruck so viel Zeitreserve hat, dass er, obwohl die Uhr eine Stunde vorgestellt wurde, trotzdem pünktlich angekommen ist.
Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür? Symmetriezeit
Natürlich ist im Norden wie auch in Skaninavien es im Winter nur kurz hell, aber ob das 10 bis 14 oder von 11 bis 15 Uhr ist macht den Kohl nicht fett.
In Skandinavien vielleicht nicht, in Mitteleuropa aber schon. Da ists vielen sicher lieber, dass es im Dezember nicht erst um 9 Uhr, sondern schon gegen 8 hell wird.
Die Zeitumstellung weiterhin sinnvoll findende Grüße
Christian_S
Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür? Symmetriezeit
In Skandinavien vielleicht nicht, in Mitteleuropa aber schon. Da ists vielen sicher lieber, dass es im Dezember nicht erst um 9 Uhr, sondern schon gegen 8 hell wird.
Who cares? Der Unterschied ist dann lediglich, wann im Büro die Jalousie runter fährt, um Blendungen zu vermeiden. Wenn ich zur Arbeit fahre, ist es so oder so dunkel, und da braucht es auch nicht hell zu sein. Wenn jetzt die Beleuchtung im Zug noch angenehm gedimmt wäre, wäre es perfekt...
Eigentlich vor Feierabend gar kein Sonnenlicht brauchende Grüße
der Colaholiker
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Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür? Symmetriezeit
Who cares? Der Unterschied ist dann lediglich, wann im Büro die Jalousie runter fährt, um Blendungen zu vermeiden. Wenn ich zur Arbeit fahre, ist es so oder so dunkel, und da braucht es auch nicht hell zu sein. Wenn jetzt die Beleuchtung im Zug noch angenehm gedimmt wäre, wäre es perfekt...
Ich vermute, dass es viele Leute schon stören würde. In meiner Schulzeit habe ich es jedenfalls gehasst, wenn die erste Stunde (Beginn 7:30) noch fast komplett bei Nacht stattfand ...
Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür? Symmetriezeit
Ich vermute, dass es viele Leute schon stören würde. In meiner Schulzeit habe ich es jedenfalls gehasst, wenn die erste Stunde (Beginn 7:30) noch fast komplett bei Nacht stattfand ...
Du hättest ja auch zur Tafel und nicht zum Fenster raus gucken sollen. :-P
Bei uns wurden damals (also dann auf der Oberstufe, der einzigen Schule mit so früher erster Stunde, die ich besucht habe) eigentlich, sobald es draußen hell wurde, die Jalousien runtergefahren, da wir (gaaanz modern) so spezielle Projektionsdisplays für die Overheadprojektoren hatten (so eine Art Beamer für arme, konnten damals sagenhafte Schwarzweißgrafik bei 320x200 Auflösung), die extrem kontrast- und helligkeitsarm waren. Ansonsten hat mich das während des Unterrichts genausowenig wie heute bei der Arbeit interessiert, wie hell oder dunkel es draußen war. Ändert an dem, was man da vorgekaut kriegt, ja eh nix. ;-)
Mich sogar an fensterlose Räume in der Schule erinnernde Grüße
der Colaholiker
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Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür? Symmetriezeit
Du hättest ja auch zur Tafel und nicht zum Fenster raus gucken sollen. :-P
Das ist bei Kunstlicht trotzdem schwer, so von wegen Motivation und so ;)
Bei uns wurden damals (also dann auf der Oberstufe, der einzigen Schule mit so früher erster Stunde, die ich besucht habe) eigentlich, sobald es draußen hell wurde, die Jalousien runtergefahren, da wir (gaaanz modern) so spezielle Projektionsdisplays für die Overheadprojektoren hatten (so eine Art Beamer für arme, konnten damals sagenhafte Schwarzweißgrafik bei 320x200 Auflösung), die extrem kontrast- und helligkeitsarm waren. Ansonsten hat mich das während des Unterrichts genausowenig wie heute bei der Arbeit interessiert, wie hell oder dunkel es draußen war. Ändert an dem, was man da vorgekaut kriegt, ja eh nix. ;-)
Die meisten meiner Klassenkameraden haben diese Zeit im Dezember auch gehasst, daran erinnere ich mich gut. Wo sollte auch die Motivation herkommen, wenn es draussen noch dunkel ist und man sich nach dem eigenen Bett gesehnt hat?
Mich sogar an fensterlose Räume in der Schule erinnernde Grüße
Das war sicher der Arrestraum :-P
Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür? Symmetriezeit
Das ist bei Kunstlicht trotzdem schwer, so von wegen Motivation und so ;)
Die Motivation hatte da weniger mit der Art der Beleuchtung als viel mehr mit den Themen, den Lehrern, den Mitschülern, ... zu tun.
Die meisten meiner Klassenkameraden haben diese Zeit im Dezember auch gehasst, daran erinnere ich mich gut. Wo sollte auch die Motivation herkommen, wenn es draussen noch dunkel ist und man sich nach dem eigenen Bett gesehnt hat?
Siehe oben. Und nach dem Bett sehne ich mich eigentlich bis mittags, egal wie hell es ist. ;-)
Das war sicher der Arrestraum :-P
Netter Versuch - aber nein. Gerade etliche Fachräume (Physik, Chemie, Computerräume) lagen im Gebäudeinneren und hatten keine Fenster. Der Filmsaal (ja, wir hatten damals noch die guten alten 16mm-Projektoren) naheliegenderweise auch.
Nostalgische Grüße
der Colaholiker
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Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür? Symmetriezeit
Die Motivation hatte da weniger mit der Art der Beleuchtung als viel mehr mit den Themen, den Lehrern, den Mitschülern, ... zu tun.
Ich denke, vielen Arbeitnehmern mit Regelarbeitszeiten und Schülern ist es schon lieber, im Winter nicht morgens noch stundenlang auf Tageslicht zu warten. Das ist eher eine Frage des persönlichen Wohlfühlens.
Siehe oben. Und nach dem Bett sehne ich mich eigentlich bis mittags, egal wie hell es ist. ;-)
Im Sommer bin ich immer motivierter zur Schule gegangen als im Winter :-)
Netter Versuch - aber nein. Gerade etliche Fachräume (Physik, Chemie, Computerräume) lagen im Gebäudeinneren und hatten keine Fenster. Der Filmsaal (ja, wir hatten damals noch die guten alten 16mm-Projektoren) naheliegenderweise auch.
Filmsaal? Da siehste mal, wie gut es euch ging. Sowas hatten wir gar nicht. Da wurde, wenn mal ein Film geguckt werden sollte, ein großer Schrank mit Fernseher und Videorecorder in den Raum geschoben und dann geguckt ...
Helligkeit liebende Grüße
Christian_S
Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür? Symmetriezeit
Ich denke, vielen Arbeitnehmern mit Regelarbeitszeiten und Schülern ist es schon lieber, im Winter nicht morgens noch stundenlang auf Tageslicht zu warten. Das ist eher eine Frage des persönlichen Wohlfühlens.
Was juckt es mich, wenn ich im Büro sitze, wie es draußen aussieht? Mich juckt ja auch nicht, ob es regnet, stürmt oder schneit - solange es nicht gerade dann schüttet, wenn ich Feierabend habe und zum Bahnhof marschieren muß. ;-)
Im Sommer bin ich immer motivierter zur Schule gegangen als im Winter :-)
Motiviert zur Schule gehen? Sorry, das verstehe ich nicht.
Filmsaal? Da siehste mal, wie gut es euch ging. Sowas hatten wir gar nicht. Da wurde, wenn mal ein Film geguckt werden sollte, ein großer Schrank mit Fernseher und Videorecorder in den Raum geschoben und dann geguckt ...
So modern waren wir nicht. Ich glaube, in einer Etage gab es so einen Schrank, mangels Aufug aber auch nur in einer Etage. Ansonsten wurde eben zum Filmsall gepilgert.
Helligkeit liebende Grüße
Aufgrund der angenehm gedimmten Beleuchtung im ICE3 die Lounge liebende Grüße
der Colaholiker (Nachtmensch, Dauersonnenbrillenträger)
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Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür? Symmetriezeit
Was juckt es mich, wenn ich im Büro sitze, wie es draußen aussieht? Mich juckt ja auch nicht, ob es regnet, stürmt oder schneit - solange es nicht gerade dann schüttet, wenn ich Feierabend habe und zum Bahnhof marschieren muß. ;-)
Dich vielleicht nicht, andere aber schon. Und vergiss bitte nicht: Nicht jeder sitzt von Arbeitsbeginn bis -ende nur in seinem Büro. Manche haben auch Wege zu erledigen, Außendienstaufgaben etc. Manche arbeiten sogar nur draußen ;)
Motiviert zur Schule gehen? Sorry, das verstehe ich nicht.
Da haben wir es. Mit ner anderen Einstellung wäre vielleicht ein guter Außendienstmitarbeiter aus Dir geworden :-P
Aufgrund der angenehm gedimmten Beleuchtung im ICE3 die Lounge liebende Grüße
der Colaholiker (Nachtmensch, Dauersonnenbrillenträger)
Bei mir auf Arbeit bin ich, gerade morgens, auch froh, wenn das Licht aus bleibt oder sich jemand findet, der es ausschaltet. Da erfreue ich mich eher am Tageslicht, dass von draussen durch die Fenster dringt :-)
OT: Filmsaal & Videorekorder
Filmsaal? Da siehste mal, wie gut es euch ging. Sowas hatten wir gar nicht. Da wurde, wenn mal ein Film geguckt werden sollte, ein großer Schrank mit Fernseher und Videorecorder in den Raum geschoben und dann geguckt ...
Technikhistorisch wart Ihr dann aber fortgeschrittener. Filmsaal (hatte ich auch) gabs, weil diese Schrankvideodinger neu und teuer waren ("Voooorsichtig schieben, Kinder!"). Obwohl dann die Guckqualität minderwertiger war - aber nicht untypisch bei technischen "Fortschritte".
Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür? Symmetriezeit
Dich vielleicht nicht, andere aber schon. Und vergiss bitte nicht: Nicht jeder sitzt von Arbeitsbeginn bis -ende nur in seinem Büro. Manche haben auch Wege zu erledigen, Außendienstaufgaben etc. Manche arbeiten sogar nur draußen ;)
Wege heißt bei mir durch den Flur (Kunstlicht), Treppenhaus (Kunstlicht), nächster Flur (Kunstlicht) in irgendein anderes Büro. Außendienst hab ich zum Glück nur in absoluten Ausnahmefällen, zwei bis drei Tage im Jahr.
Da haben wir es. Mit ner anderen Einstellung wäre vielleicht ein guter Außendienstmitarbeiter aus Dir geworden :-P
Nein. Außendienst bei uns heißt unendlich Kilometer mit dem Auto schrubben (unsere Kunden sitzen meist weitab von Bahnhöfen, und die Termine wären in der Dichte gar nicht machbar) - und ich hasse lange/viel Autofahren.
Bei mir auf Arbeit bin ich, gerade morgens, auch froh, wenn das Licht aus bleibt oder sich jemand findet, der es ausschaltet. Da erfreue ich mich eher am Tageslicht, dass von draussen durch die Fenster dringt :-)
Wenn ich der erste im Büro bin, ist das einzige, was leuchtet, meine beiden Bildschirme. Leider kommt meist bald danach irgendein Dödel, der das volle flutlicht anknipst. :(
Düstere Grüße
der Colaholiker
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Laberlaberlaber
Kannst Du bitte noch erzählen, wie Du Dir die Schuhe bindest? Interessiert bestimmt gewaltig.
Laberlaberlaber
Moin!
Kannst Du bitte noch erzählen, wie Du Dir die Schuhe bindest? Interessiert bestimmt gewaltig.
Da müsstest Du aber wohl bitte vorlegen.
Viele Grüße
Sören
Laberlaberlaber
Hey,
Kannst Du bitte noch erzählen, wie Du Dir die Schuhe bindest? Interessiert bestimmt gewaltig.
Da müsstest Du aber wohl bitte vorlegen.
und wenn er welche mit Klettverschluss hat? Da fällt das vorlegen ein wenig schwierig^^
Gruß aus dem Taunus
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Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1619
- Euro. Ausland: 717
Stand: 20.02.2026
Mimimimi!
- kein Text -
Laberlaberlaber
Kannst Du bitte noch erzählen, wie Du Dir die Schuhe bindest? Interessiert bestimmt gewaltig.
Da müsstest Du aber wohl bitte vorlegen.
und wenn er welche mit Klettverschluss hat? Da fällt das vorlegen ein wenig schwierig^^
Da kann ich Dich beruhigen, Klettverschluss kommt mir nicht ins Haus.