Preise von 1. Klasse am Platz und Restaurant identisch? (Fahrkarten und Angebote)

Trainer, Samstag, 03.02.2018, 20:04 (vor 2981 Tagen) @ ICE2020
bearbeitet von Trainer, Samstag, 03.02.2018, 20:04

Ich denke, das Hauptproblem ist, dass das "Rücksichtsvoll" des Einen das "Unnötige und die Vorteile einer Bahnfahrt neutralisierde" des Anderen ist.

Beispiele:

1. Der Consultant fährt Montags früh zum Kunden hin und Freitags abends zurück und freut sich darauf, einfach mal ohne Arbeiten zu müssen, am Platz bedient zu werden. Er bestellt ein Pils und ein Chilli con Carne.
2. Der Fahrgast ein paar Reihen weiter möchte lieber Arbeiten und fühlt sich durch den Geruch belästigt.

1. Der Kegeltrupp fährt mit der Bahn weil man dann schon einmal auf dem Weg feiern kann!
2. Andere Fahrgäste fühlen sich durch den Alkoholgeruch gestört.

1. Die Software-Entwicklerin nutzt die Bahn, weil sie dann endlich einmal in Ruhe programmieren kann.
2. Ein anderer Fahrgast fühlt sich vom Tastaturgeplappere gestört und möchte lieber lesen.

1. Zwei Freunde machen einen kleinen Städteausflug und unterhalten sich auf dem Weg dahin.
2. Die Software-Entwicklerin von eben kann sich bei dem vielen Gesprächen nicht konzentrieren.

1. Affenhitze in der alten Regionalbahn ohne Klimaanlage. Es wird ein Schiebefenster geöffnet.
2. Ein Fahrgast steigt hinzu und beschwert sich sofort über den Luftzug. Das müsse ja wohl nicht sein, es reiche ja, in den Bahnhöfen das Fenster zu öffnen. Er schließt das Fenster. Resultat: Es bleibt bei ca. 30 Grad Lufttemperatur.


"Gegenseitige Rücksichtnahme" ist in solchen Fällen ohne substanzielle Einschränkung einer Partei gar nicht so einfach. Bei den Geräuschen gibt es zumindest im ICE immerhin noch Ruhebereiche.


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