[Tagesspiegel] ICE fuhr ab, als Fahrgäste noch zustiegen (Allgemeines Forum)
bahn-user, Sonntag, 10.01.2010, 18:33 (vor 6036 Tagen)
Ahja...
Matze86, München, Sonntag, 10.01.2010, 18:53 (vor 6036 Tagen) @ bahn-user
Nun ja, wie kann man nicht erkennen, dass Leute noch zusteigen?
Es hat keine Beschwerden im Zug gegeben? Klar, die, die drin waren haben auch keinen Grund zur Beschwerde, nur einer: der Mann der Familie! Der durfte einfach so ohne Fahrkarte fahren und hat sich auch nicht beschwert? Vielleicht war er froh, dass Frau und Kinder nicht im Zug waren...
[Tagesspiegel] ICE fuhr ab, als Fahrgäste noch zustiegen
ICE_A, Berlin, Sonntag, 10.01.2010, 19:42 (vor 6036 Tagen) @ bahn-user
"Versuche des Mannes, die Notbremse zu ziehen, seien gescheitert, weil er nicht so schnell an den Griff gekommen sei, berichtete eine Frau."
Interessante Gründe die Notbremse betätigen zu müssen, ich wiederhole: NOTbremse. Was ist denn das für ein Notfall, wenn eine Familie getrennt wird?
Ich will damit nur sagen dass sich der Mann damit strafbar gemacht hätte, da ganz klar kein betrieblicher Notfall vorgelegen hat. Das ganze hätte zu noch mehr Verspätungen geführt.
[Tagesspiegel] ICE fuhr ab, als Fahrgäste noch zustiegen
liebe70, Montag, 11.01.2010, 01:32 (vor 6035 Tagen) @ ICE_A
"Versuche des Mannes, die Notbremse zu ziehen, seien gescheitert, weil er nicht so schnell an den Griff gekommen sei, berichtete eine Frau."
Interessante Gründe die Notbremse betätigen zu müssen, ich wiederhole: NOTbremse. Was ist denn das für ein Notfall, wenn eine Familie getrennt wird?
Du hast keine Familie, stimmt's? Für den Reisenden ist es ein Notfall.
Ich will damit nur sagen dass sich der Mann damit strafbar gemacht hätte, da ganz klar kein betrieblicher Notfall vorgelegen hat. Das ganze hätte zu noch mehr Verspätungen geführt.
Ich vermute mal:
Du hast keine Familie.
Du kannst Dich nicht in die Lage des Reisenden versetzen.
Du bist noch recht jung an Jahren und Dir fehlt die Lebenserfahrung der Älteren.
Den Rest schenke ich mir, es gibt tausend durchaus berechtigte Gründe eine Notbremse auch dann zu ziehen, wenn kein betrieblicher Notfall vorliegt.
Gruß, Ralf
Danke für deinen Beitrag
ICE-T-Fan, Montag, 11.01.2010, 20:31 (vor 6035 Tagen) @ liebe70
bearbeitet von ICE-T-Fan, Montag, 11.01.2010, 20:32
Ich finde es erfreulich, dass gerade ein doch sonst eher kundenkritischer Bahnmitarbeiter Verständnis für diese Situation zeigt.
Schade das es hier keine Dank-Funktion im Forum gibt... daher:
Danke für deinen Beitrag, Ralf.
Notbremse
brandenburger, Perleberg, Montag, 11.01.2010, 16:47 (vor 6035 Tagen) @ ICE_A
bearbeitet von brandenburger, Montag, 11.01.2010, 16:49
Du hast keine Familie, stimmt's? Für den Reisenden ist es ein Notfall.
Wenn mein Kind allein auf dem Bahnsteig zurückbleibt, würde ich auch die Notbremse ziehen. Wenn ich im Zug wäre und meine Frau mit Kind auf dem Bahnsteig, natürlich nicht.
Nicht so ganz nachvollziehbar
Rustin Parr, Sonntag, 10.01.2010, 20:15 (vor 6036 Tagen) @ bahn-user
Zum einen verstehe ich nicht, wie man die Notbremse nicht ziehen kann, weil man nicht rechtzeitig rankommt. Meint man damit, dass der Mann, während der Zug noch in Bahnsteighöhe war, versuchte, die Notbremse zu erreichen?
Wieso weiß man nichts Genaues: Wann sollte der Zug losfahren und wann ist er tatsächlich abgefahren? Wieso hat das ältere Ehepaar, dass kurz vor der überraschenden Abfahrt noch aus dem Zug ausstieg, nicht angeschlagene und tatsächliche Abfahrt verglichen? Die Begründung "weil noch viele Leute einsteigen wollten", ist paradox, denn wie konnte das ältere Ehepaar so schnell aus dem Zug kommen?
Wenn noch viele Leute einsteigen wollten, wieso gibt es dann nicht mehr Zeugen?
Nicht so ganz nachvollziehbar - Für mich ansatzweise
liebe70, Montag, 11.01.2010, 01:22 (vor 6035 Tagen) @ Rustin Parr
bearbeitet von liebe70, Montag, 11.01.2010, 01:23
Zum einen verstehe ich nicht, wie man die Notbremse nicht ziehen kann, weil man nicht rechtzeitig rankommt. Meint man damit, dass der Mann, während der Zug noch in Bahnsteighöhe war, versuchte, die Notbremse zu erreichen?
Versetz Dich in seine Lage:
Der Reisende steigt ein, im Gedränge achtet man nicht darauf auf andere. Ist einfach so. Irgendwann ist man kurz unaufmerksam (genau in diesem Moment passieren die meisten Taschendiebstähle). Er hört, wie die Türen schließen (der Piepston) und versucht durch das Gewühl wieder zur Tür zu gelangen. Er schafft es grad so, aber die Türen bleiben zu. Der Reisende ist aufgeregt/innerlich aufgewühlt. Da nun gleich eine richtige Entscheidung zu treffen... Er kämpft sich zur Notbremse durch, dreht sich um - und sieht, daß der Zug den Bahnsteig verlassen hat.
Wieso weiß man nichts Genaues: Wann sollte der Zug losfahren und wann ist er tatsächlich abgefahren?
Mich würde zunächst einmal die Zugnummer interessieren, denn es fahren vier Züge nach Interlaken: ICE 373, ICE 375, ICE 277 und ICE 279. Vermutlich war es 279, der fährt zur besten Reisezeit. Da hat man ausgeschlafen und ausgiebeig gefrühstückt. Das mitgegebene Freßpaket reicht mindestens bis zum Ziefort.
...Wieso hat das ältere Ehepaar, dass kurz vor der überraschenden Abfahrt noch aus dem Zug ausstieg, nicht angeschlagene und tatsächliche Abfahrt verglichen? Die Begründung "weil noch viele Leute einsteigen wollten", ist paradox, denn wie konnte das ältere Ehepaar so schnell aus dem Zug kommen?
Sie sind früher wahrscheinlich mit der Deutschen Bundesbahn gereist, da war das "an den Platz bringen und dort verabschieden" noch möglich.
Wenn noch viele Leute einsteigen wollten, wieso gibt es dann nicht mehr Zeugen?
Weil viele Reisende im Ernstfall nach dem Drei-Affen-Prinzip gehen: "Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen".
Gruß, Ralf
ö.A.
Ludo, Niedersachsen, Sonntag, 10.01.2010, 20:57 (vor 6036 Tagen) @ bahn-user
Die Bahn prüft den Vorfall. Nach ersten Angaben sei den Zugbegleitern nicht aufgefallen, dass Fahrgäste den Einstieg noch nicht beendet hatten, sagte eine Sprecherin.
Wozu bitte hat die örtliche Aufsicht am Berliner Hbf die wohl modernste Bahnsteigüberwachungsanlage die es hierzuland gibt? Wenn die ö.A. gesehen hätte, dass noch viele Leute zusteigen wollen, hätte sie dann überhaupt Zp9 geben dürfen oder ist allein die Fertigmeldung des Zc bindend?
ö.A.
liebe70, Montag, 11.01.2010, 01:48 (vor 6035 Tagen) @ Ludo
Wozu bitte hat die örtliche Aufsicht am Berliner Hbf die wohl modernste Bahnsteigüberwachungsanlage die es hierzuland gibt?
Die "wohl modernste Bahnsteigüberwachungsanlage" hierzulande? Ich verkneife mir das Lachen.
Wenn die ö.A. gesehen hätte, dass noch viele Leute zusteigen wollen, hätte sie dann überhaupt Zp9 geben dürfen oder ist allein die Fertigmeldung des Zc bindend?
Du kennst das Abfertigungsverfahren?
Du weißt, welches Gedränge in Berlin Hbf regelmäßig herrscht?
Du kannst als ö.A. zweifelsfrei erkennen, wann Du den Achtungspfiff geben darfst?
Du kannst als Zf stets zweifelsfrei erkennen, wann Du nach Achtungspfiff der ö.A. den Fernschließbefehl für die Türen auslösen darfst?
Du erkennst als Zf zweifelsfrei, ob da nun Dein Betreuer mit der "orangefarbenen Zugbegleiter-Meldescheibe" "winkt" oder ein Reisender (oder anders: Du bist Dir sicher, daß Du Dich als Zf nicht "verguckt" hast)?
Du bist Dir als ö.A. absolut sicher, daß der Zf den Arm hochhielt und nicht irgendjemand anderes am Bahnsteig (der Zf muß nämlich nicht den Arm mit dem Zugführer-Ärmelstreifen zur Fertigmeldung an die ö.A. nehmen)?
Du bist Dir als ö.A. absolut sicher, daß das Hochhalten des Armes vom Zf die Fertigmeldung an Dich ist (und somit das Signal zum Erteilen von Zp9) - oder ob der Zf nicht vielleicht doch den oder die Betreuer meinte?
Du weißt, wo der Zf stand, als er den Fernschließbefehl auzslöste und später die Fertigmeldung an die ö.A.?
Du weißt auch, wo der Zf zu stehen hat, damit er den besten Überblick über den gesamten Zug hat?
Du weißt ebenfalls, ob der Zug vom planmäßigen Bahnsteig abfuhr?
Willst Du Deine Frage nach diesen Unwägbarkeiten wirklich beantwortet haben oder nicht doch das Ergebnis der Untersuchung abwarten?
Gruß, Ralf
ö.A.
Ozzwald, Montag, 11.01.2010, 09:30 (vor 6035 Tagen) @ Ludo
Modern ja, sinnvoll nein :)
Gut, ich berichte dir mal von meinen Erfahrungen als öA.
Du hast als öA nur ein recht schmales Zeitfenster zum Achtungspfiff (der widerum zum Türen schließen führt, sofern der Zf nicht noch was feststellt [was die öA mangels Übersicht nicht gesehen hat, wie z.B. wartende Rsd für den nächsten Zug etc] geben.
Ich handhabe es so:
Ich beobachte die Vorgänge am Zug - Ist die Zeit zum Türenschließen dran, zähle ich innerlich bis 5, steigt in dieser Zeit keiner mehr ein- oder aus, dann gehts los.
Ist der Zug verspätet, dann wird die "Einstiegsansage" öfter betätigt (auch verfrüht), in der Hoffnung (ja die stirbt zuletzt) die Reisenden erkennen "Oh jetzt aber schnell rein, dann nehm ich halt doch ne andere , freie, Tür!"
Und am Berliner Hbf ist das ganze noch ein bisschen "anstrengender". Dort kannst du auch mit den Monitoren nicht viel erkennen. Da schwingt innerlich immer ein ungutes Gefühl mit.
Und generell: Man kann nicht ewig warten, da könnte man ne Stunde warten. Es findet sich immer ein Rsd der noch einsteigen wollen würde.
Irgendwann muss man den "Sack" zu machen.
Pappnasen! - Es geht doch auch viel einfacher!
Holger_HAM, Hamm (Westfalen), Sonntag, 10.01.2010, 21:00 (vor 6036 Tagen) @ bahn-user
Hallo,
eine ähnliche Sache habe ich auch vor ein paar Monaten erlebt. Eine Familie wurde beim Einsteigen getrennt, nachdem die in aller Seelenruhe nach und nach ihre Koffer in den verspäteten ICE transportiert haben.
ABER der im Zug gebliebene Teil zog nicht die Notbremse und erhielt keinen Presseartikel sondern informierte den Zugbegleiter. In Spandau wurde ein Umstieg organisiert und man wartete auf den nachfolgenden ICE mit dem Rest der Gruppe.
Meine Erinnerung ist jetzt aber schon soweit verblasst, dass ich nicht mehr die genauen Umstände auf die Reihe bekomme. So ein flexibles Handeln der Bahn hat mich dann aber selbst erstaunt. Einen Presseartikel war es wohl nicht wert.
--
Viele Grüße aus Hamm in Westfalen,
Holger
***
Der bahn.kommfort-Briefkasten. Auch vor Ihrer Haustür!
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Pappnasen! - Es geht doch auch viel einfacher!
Steffen, Sonntag, 10.01.2010, 21:18 (vor 6036 Tagen) @ Holger_HAM
ABER der im Zug gebliebene Teil zog nicht die Notbremse und erhielt keinen Presseartikel sondern informierte den Zugbegleiter.
Es ist ja nicht das erste mal, dass sich reisende "ungeschickt" verhalten, deshalb etwas passiert und man dann über die Bahn wettert.
Ich bin mir sicher ein neutraler, sauber recherchierter Artikel wäre für diese Reisegruppe eher peinlich, aber keinesfalls ein Triumf.
--
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Pappnasen! - Es geht doch auch viel einfacher!
Jogi, Sonntag, 10.01.2010, 22:59 (vor 6036 Tagen) @ Steffen
ABER der im Zug gebliebene Teil zog nicht die Notbremse und erhielt keinen Presseartikel sondern informierte den Zugbegleiter.
Es ist ja nicht das erste mal, dass sich reisende "ungeschickt" verhalten, deshalb etwas passiert und man dann über die Bahn wettert.
Nur wie viele kriegen dann einen eigenen Presseartikel darüber geschrieben? :/ Hoffentlich wird das nicht zur Mode, sonst "berichtet" *hüstel* Leserreport 4141-08/15:
Fahrgast-WUT: Regionalbahn fährt 15 Sekunden früher von anderem Gleis ab
Habt ihr eigentlich auch die Kommentare gelesen? Ich überfliege sowas gerne :) Die reichen vom übliche "Bahn ist blöd" über das ebenso übliche "Die Schaffner haben keine Ahnung und gehören entlassen" und "Fahrgäste sind blöd" bis hin zu "Ich fahr keine Bahn mehr. Auto ist stressfreier" (Randbemerkung: das habe ich mit immerhin drei Jahren Führerschein (noch?) nicht gemerkt) sowie dem oben verarbeitetem.
So was ist mir auch mal auf der Rückfahrt einer Studienreise aus Polen passiert. Während Lehrer 1 beim ServicePoint die Fahrkarten umschreiben ließ, ging Lehrer 2 schon mal vor zum nachfolgenden EC nach Stuttgart und stieg mit der Gruppe ein...
Das Ergebnis stimmt mit Holgers Erfahrung über ein: ohne Probleme kam Lehrer 1 mit dem nächsten ICE eine Stunde später nach und alles war Friede, Freude, Eierkuchen - und ausschlafen oder Audiokanal 3 hören :-))
Ich bin mir sicher ein neutraler, sauber recherchierter Artikel wäre für diese Reisegruppe eher peinlich, aber keinesfalls ein Triumf.
Ähh, ist "Triumf" neue Rächtschraibrehform?
Gute Nacht, Jogi
Schon paar mal erlebt...
ICE-T-Fan, Montag, 11.01.2010, 20:25 (vor 6035 Tagen) @ Holger_HAM
Holger, ich kann dir da nur zustimmen.
Wirklich Pressewert wäre es wohl erst dann geworden, wenn der Zugbegleiter dem Mann dann noch wegen der fehlenden Fahrkarte eine Fahrpreisnacherhebung gegeben hätte.. so etwas kann man einzelnen Personalen ja durchaus zutrauen.
Mein Gott, wo ist das Problem??? :))
Russischer Spion, Montag, 11.01.2010, 00:41 (vor 6035 Tagen) @ bahn-user
In Indien faehrt man so oder auch so und niemand beschwert sich darueber :) Also, ganz ruhig bleiben!
Wir sind aber nicht in Indien
liebe70, Montag, 11.01.2010, 01:26 (vor 6035 Tagen) @ Russischer Spion
Dort gibt es aktuell 239 Kältetote - und bei uns nicht. Nur mal so als Beispiel.
Gruß, Ralf
Alles ist relativ :)
Russischer Spion, Montag, 11.01.2010, 02:50 (vor 6035 Tagen) @ liebe70
Dort gibt es aktuell 239 Kältetote - und bei uns nicht. Nur mal so als Beispiel.
Und in England gibt es mehr als 50 Kaeltertote. Alles ist relativ. Und ueberall leben Menschen.
Alles ist relativ :)
Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Montag, 11.01.2010, 16:55 (vor 6035 Tagen) @ Russischer Spion
Wenn DU in eine solche Situation geraten würdest, würdest du anders reden Spion. Vom warmen Schreibtischsessel aus schreibt sich einiges anders, als es in der Realität ist...
?was wird das hier?
ICE-Freak, Montag, 11.01.2010, 19:32 (vor 6035 Tagen) @ bahn-user
bearbeitet von ICE-Freak, Montag, 11.01.2010, 19:33
muß das sein - unglaublich!
_ _ _ - Niveau!
?was wird das hier?
Holger2, Montag, 11.01.2010, 20:05 (vor 6035 Tagen) @ ICE-Freak
Hallo,
also ich bin der Meinung dass hier doch ganz schön viel Wind gemacht wird und sich das Ganze nicht so zugetragen haben kann, wie dargestellt. Ich halte das Ganze eher für eine Presseente.
1. Wenn die Frau mit ihren Kindern mitfahren wollte, wieso ist sie dann nicht eingestiegen? Der Mann war ja sogar schon mitsamt den Großeltern drinnen.
2. Wenn die Großeltern nur wegen der Koffer miteingestiegen sind, wieso sind sie dann nicht gleich wieder ausgestiegen, nachdem sie die Koffer abgeladen haben
3. Wieso ist der Mann mitsamt Großeltern nicht mitsamt der Großeltern einfach am nächsten Bahnhof wieder ausgestiegen
Unglaublich, wie tendenziös und unsachlich Medien teilweise berichten.
Holger
Bahnfahren....
Ozzwald, Mittwoch, 13.01.2010, 01:57 (vor 6033 Tagen) @ Holger2
... scheint halt für viele viele Leute ein echter "Kraft- und Geistesakt" zu sein.
Wie finden die Leute denn am Frankfurter Flughafen ihren Check-In Schalter und dann das Gate, oder gar an Transitflughäfen im Ausland.
Da schaffen die es.
Nur hier, bei der Eisenbahn, schaffen es die wenigsten, ihren Zug zu finden. Oder, zu merken, dass so ein Zug viele viele Türen hat, und wenn man reserviert hat, auch durch den Zug gehen kann (das sollte in 15 Minuten machbar sein).
Ein Jornalist sollte sich mal einen Tag lang an die Seite der Mitarbeiter an einem großen Knotenbahnhof stellen, und dann mal beobachten, was da so abgeht.
Das glaubt einem ja sonst keiner.
Kommentar zu den Kommentaren
ICE-T-Fan, Montag, 11.01.2010, 20:28 (vor 6035 Tagen) @ bahn-user
Allen Leuten, die hier ein ironisches "ach wie furchtbar" von sich gelassen haben und dem Mann jegliches Verständnis für seine Situation absprechen möchten, wünsche ich mal ein solches Erlebnis mit der eigenen Familie.
Mehr will ich dazu nicht sagen.
Kommentar zu den Kommentaren
Mario-ICE, Dienstag, 12.01.2010, 10:52 (vor 6034 Tagen) @ ICE-T-Fan
bearbeitet von Mario-ICE, Dienstag, 12.01.2010, 10:55
Wobei mich nun wirklich mal interessieren würde, wie es wirklich zugegangen ist. Dem Berliner Tagesspiegel ist ja im Moment jede Negativschlagzeile der Bahn recht und mit ihrem Aufruf sich bei einer Unregelmäßigkeit bei ihnen zu melden erhöht zweifelsohne die Chance mit seinem Problem in die Presse zu kommen.
Kommentar zu den Kommentaren
JanGT, Dienstag, 12.01.2010, 11:18 (vor 6034 Tagen) @ Mario-ICE
Wobei mich nun wirklich mal interessieren würde, wie es wirklich zugegangen ist. Dem Berliner Tagesspiegel ist ja im Moment jede Negativschlagzeile der Bahn recht und mit ihrem Aufruf sich bei einer Unregelmäßigkeit bei ihnen zu melden erhöht zweifelsohne die Chance mit seinem Problem in die Presse zu kommen.
Naja, in Berlin ist die Bahn für die Presse zur Zeit ja wirklich ein gefundenes Fressen (das aber hauptsächlich zu recht). Da kommt man als Zeitung ja gar nicht dran vorbei.
Dabei darf sich die Presse in Berlin sogar noch bei der Bahn bedanken:
Sie hat erfolgreich geschafft letztes Jahr ein Sommerloch zu vermeiden.
Das jetzt aus jeder Mücke(was dieser Fall wohl ist) ein Elefant gemacht wird, gehört wohl einfach zu unserer heutigen Medienlandschaft dazu.
Irgendwie muss eine Tageszeitung ja jeden Tag gefüllt werden, auch wenn diese Story das Papier auf das sie gedruckt wurde wohl kaum Wert ist.