Entspannung pur im abgedunkelten Zugabteil (Allgemeines Forum)

RhBDirk, Donnerstag, 21.12.2017, 12:32 (vor 3028 Tagen)

Wie war das eigentlich: Große Sprüche - nix dahinter?
Nutzt die DB mittlerweile im ICE4 die Möglichkeit des Abdunkelns? Meine letzte Fahrt im dunklen habe ich Frankfurt abgebrochen, da wieder ein Idiot, sich vor den Zug geworfen hatte.

Bei der RhB steht das unmittelbar bevor - zumindest in der 1. Klasse und auf einer Strecke:
https://www.rhb.ch/de/freizeit-ausfluege/genuss-erholung/patschifig-unterwegs-mit-der-rhb

Entspannung pur im abgedunkelten Zugabteil

Lutz, Donnerstag, 21.12.2017, 12:44 (vor 3028 Tagen) @ RhBDirk

Moin,
da saßen wir wohl im selben Zug letzten Deinstag (oder?). Kurz vor dem Ausfall der Weiterfahrt in Frankfurt wurde in meinem Bereich die Beleuchtung von hell-weiß auf dunkel-orange geändert. Ich fand es sehr ansprechend und angenehm. Also es kann genutzt werden, wie es gesteuert wird (manuell oder automatisch), weiß ich aber nicht.
Grüße

Entspannung pur im abgedunkelten Zugabteil

ICE2020, Donnerstag, 21.12.2017, 12:51 (vor 3028 Tagen) @ RhBDirk

da wieder ein Idiot, sich vor den Zug geworfen hatte.

Eine bemerkenswert dumme Formulierung, die einen traurigen Mangel an Empathie zeigt. Aber Hauptsache, dass Abdunkeln der Beleuchtung im ICE4 klappt!

Bei der RhB steht das unmittelbar bevor - zumindest in der 1. Klasse und auf einer Strecke:
https://www.rhb.ch/de/freizeit-ausfluege/genuss-erholung/patschifig-unterwegs-mit-der-rhb

Entspannung pur im abgedunkelten Zugabteil

Tino, Donnerstag, 21.12.2017, 12:56 (vor 3028 Tagen) @ ICE2020

da wieder ein Idiot, sich vor den Zug geworfen hatte.


Eine bemerkenswert dumme Formulierung, die einen traurigen Mangel an Empathie zeigt. Aber Hauptsache, dass Abdunkeln der Beleuchtung im ICE4 klappt!

Bei der RhB steht das unmittelbar bevor - zumindest in der 1. Klasse und auf einer Strecke:
https://www.rhb.ch/de/freizeit-ausfluege/genuss-erholung/patschifig-unterwegs-mit-der-rhb

1+ mit *

Entspannung pur im abgedunkelten Zugabteil

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Donnerstag, 21.12.2017, 12:59 (vor 3028 Tagen) @ ICE2020

da wieder ein Idiot, sich vor den Zug geworfen hatte.


Eine bemerkenswert dumme Formulierung, die einen traurigen Mangel an Empathie zeigt. Aber Hauptsache, dass Abdunkeln der Beleuchtung im ICE4 klappt!

Falls nicht gerade ermittelt wird, ob es Mord war, finde ich die Bezeichnung mehr als zutreffend und viel zu harmlos. Empathie gibt’s höchstens für die Lebenden.

Entspannung pur im abgedunkelten Zugabteil

ICE2020, Donnerstag, 21.12.2017, 13:18 (vor 3028 Tagen) @ Paladin
bearbeitet von ICE2020, Donnerstag, 21.12.2017, 13:20

Falls nicht gerade ermittelt wird, ob es Mord war, finde ich die Bezeichnung mehr als zutreffend und viel zu harmlos. Empathie gibt’s höchstens für die Lebenden.

Dann bist Du – mit Verlaub – genauso bescheuert. Niemand mscht das aus Spaß oder gar leichtfertig. Was muss wohl passieren, dass man psychisch in eine solche Ausnahmesituation kommt, dass man keinen Ausweg mehr sieht? Freue Dich, dass es Dir und Deinen Lieben noch nie so dreckig ging. In einer solchen Situation gibt's nur Verlierer, den Toten, die Angehörigen und natürlich vor allem auch das Zugpersonal bis hin zu den Rettungskräften. Aber natürlich, für den Bahnfans zählt, ob die Beleuchtung klappt. Erinnert mich sehr an den Geschäftsmann, der sich nach einem Suizid auf der KRM mal vor dem Zugchef im wahrsten Sinne des Wortes aufbaute, den Zeigefinger zum Einsatz brachte und dem noch sichtlich geschockten Zugchef sagte: "Ich habe in einer Stunde einen Termin in Frankfurt, Sie bringen mich da jetzt hin." Merke: Mangelndes Einfühlungsvermögen zieht sich durch alle Schichten.

Entspannung pur im abgedunkelten Zugabteil

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Donnerstag, 21.12.2017, 13:50 (vor 3028 Tagen) @ ICE2020

Dann bist Du – mit Verlaub – genauso bescheuert.

Benimm dich.

Niemand mscht das aus Spaß oder gar leichtfertig.

Richtig, aber jeder, der da andere noch in Mitleidenschaft ziehen muss, ist halt noch mehr zu bedauern.

Was muss wohl passieren, dass man psychisch in eine solche Ausnahmesituation kommt, dass man keinen Ausweg mehr sieht? Freue Dich, dass es Dir und Deinen Lieben noch nie so dreckig ging. In einer solchen Situation gibt's nur Verlierer, den Toten, die Angehörigen und natürlich vor allem auch das Zugpersonal bis hin zu den Rettungskräften.

Korrekt

Aber natürlich, für den Bahnfans zählt, ob die Beleuchtung klappt. .

Das stimmt doch gar nicht. Es geht um genau das, was du davor beschrieben hast.

Entspannung pur im abgedunkelten Zugabteil

ICE2020, Donnerstag, 21.12.2017, 16:14 (vor 3028 Tagen) @ Paladin

Benimm dich.

Bin die Höflichkeit in Person.

Richtig, aber jeder, der da andere noch in Mitleidenschaft ziehen muss, ist halt noch mehr zu bedauern.

Du scheinst irrigerweise davon auszugehen, dass man in der psychischen Ausnahmesituation, die hinter einer solchen Entscheidung steht, zu bewussten Entscheidungen in der Lage ist. Dies ist jedoch in der Regel gerade nicht der Fall. Das Hineinziehen von Anderen ist absolut schlimm (ist aber übrigens, jedenfalls was Angehörige und Rettungskräfte betrifft fast immer der Fall), nur ist man eben überhaupt nicht mehr in der Lage, dies in der Form zu reflektieren, wie Du es anzunehmen scheinst.

Deswegen sage ich ja: Alle sind Verlierer, und ich tue mich schwer aus einer Situation heraus, wo es mir und meiner Familie gut geht das hohe moralische Roß einzunehmen und über Menschen in solchen Extremsituationen zu urteilen.

Das stimmt doch gar nicht. Es geht um genau das, was du davor beschrieben hast.

Ich bezog dies mehr auf den Ausgangsbeitrag, denn man – sicherlich etwas verkürzt so lesen konnte – "Ich war im Dunkeln im ICE unterwegs und wollte mal sehen, wie die LED-Beleuchtung genutzt wird, da kam so ein Depp, und ich musste die Fahrt abbrechen."

Immer mit nem Witz anfangen...

462 001, Taunus, Donnerstag, 21.12.2017, 16:23 (vor 3028 Tagen) @ ICE2020

Benimm dich.

Bin die Höflichkeit in Person.

--
Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1619
- Euro. Ausland: 717

Stand: 20.02.2026

Überhaupt nicht

ICE2020, Donnerstag, 21.12.2017, 18:28 (vor 3028 Tagen) @ 462 001

Das sollte überhaupt kein Witz sein, ich habe probiert, mein Unverständnis für eine deratige Position so freundlich wie möglich rüberzubringen.

Entspannung pur im abgedunkelten Zugabteil

Aphex Twin, Donnerstag, 21.12.2017, 23:47 (vor 3027 Tagen) @ Paladin

Dann bist Du – mit Verlaub – genauso bescheuert.


Benimm dich.

Wer hat hier als erstes das Wort ‘Idiot’ in den Mund genommen?

Entspannung pur im abgedunkelten Zugabteil

ICE-TD, Donnerstag, 21.12.2017, 17:05 (vor 3028 Tagen) @ ICE2020

Dann bist Du – mit Verlaub – genauso bescheuert. Niemand mscht das aus Spaß oder gar leichtfertig. Was muss wohl passieren, dass man psychisch in eine solche Ausnahmesituation kommt, dass man keinen Ausweg mehr sieht?

Man muß das aber auch nicht alles relativieren. Für mich sind das auch ganz klar Täter wenn sie dabei anderen Menschen Schaden zufügen, erinnert sei an den Fall vor einigen Monaten bei Heinsberg als jemand von der Brücke sprang, durchs Führerstandsfenster schlug und den Tf verletzte, oder einige Monate vorher ein ähnlicher Fall auf einer Autobahn oder im Extremfall der Pilot der sein Flugzeug samt Passagieren abstürzen ließ.

Entspannung pur im abgedunkelten Zugabteil

ICE2020, Donnerstag, 21.12.2017, 18:33 (vor 3028 Tagen) @ ICE-TD

Man muß das aber auch nicht alles relativieren. Für mich sind das auch ganz klar Täter wenn sie dabei anderen Menschen Schaden zufügen, erinnert sei an den Fall vor einigen Monaten bei Heinsberg als jemand von der Brücke sprang, durchs Führerstandsfenster schlug und den Tf verletzte, oder einige Monate vorher ein ähnlicher Fall auf einer Autobahn oder im Extremfall der Pilot der sein Flugzeug samt Passagieren abstürzen ließ.

Mir geht es überhaupt nicht darum, etwas zu relativieren. Es ist völlig klar, dass bei fast allen Suiziden Anderen psychisches Leid zugefügt wird. Nur ist dies eben so, dass die Betroffenen gar nicht in der Lage sind, dies zu erkennen, oder wenn sie das erkennen, es nicht schaffen, die nötigen Konsequenzen zu ziehen. Ganz anders ist natürlich der von Dir erwähnte Extremfall, dass man andere mit in den Tod zieht. Dies ist allerdings äußerst selten.

Entspannung pur im abgedunkelten Zugabteil

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 21.12.2017, 21:59 (vor 3027 Tagen) @ ICE2020
bearbeitet von 218 466-1, Donnerstag, 21.12.2017, 22:00

Mir geht es überhaupt nicht darum, etwas zu relativieren. Es ist völlig klar, dass bei fast allen Suiziden Anderen psychisches Leid zugefügt wird. Nur ist dies eben so, dass die Betroffenen gar nicht in der Lage sind, dies zu erkennen, oder wenn sie das erkennen, es nicht schaffen, die nötigen Konsequenzen zu ziehen. Ganz anders ist natürlich der von Dir erwähnte Extremfall, dass man andere mit in den Tod zieht. Dies ist allerdings äußerst selten.

Du missachtest den Schock und die weiteren Folgen, mit denen die Tf und je nach Örtlichkeit andere Fahrgäste, die das ggf. mit ansehen müssen, umgehen müssen. Das ist schlimmer, als Du denkst.
Zum einen weiss man nichtmal, ob das im konkreten Fall ein Suizid, oder ein Gleislatscher war und zum anderen - auch wenn das Denkvermögen nicht vorhanden ist - finde ich es nicht gut, mit der Formulierung "andere mit in den Tod ziehen", das "psychische Leid" eben doch zu relativieren ("ist eben so") und als vergleichsweise harmlos darzustellen. Es ist schon vorgekommen, dass genau deswegen indirekt doch Tf mit in den Tod gezogen wurden, die auf andere Weise später dadurch auch Suizid begangen haben.
Juristisch ist es auch nach Deutschem Recht eine Straftat.
Sorry, aber als ehemalige Tf kann ich für alle, die durch Eingeverschulden, egal aus welchen Gründen vom Zug erfasst werden, kein Mitgefühl aufbrigen, auch wenn ich selbst (bis auf ein paar beinahe Unfälle mit BÜ-Ignoranten) von sowas verschont geblieben bin.
Ob man diese Personen pauschal als "Idioten" bezeichnen kann/muss sei dahingestellt, aber Deinen Vorworf über "Mangel an Empathie" kann ich jedenfalls nicht nachvollziehen.

Wobei sich mir der Zusammenhang mit Beleuchtung im Zug im Ausgangsbeitrag auch nicht erschlisst. Wohl dem, der in einem Zug sitzt, der aus irgendwelchen Gründen auf freier Strecke steht und dabei keine anderen Sorgen als die Beleuchtung hat.^^

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Entspannung pur im abgedunkelten Zugabteil

Aphex Twin, Donnerstag, 21.12.2017, 23:59 (vor 3027 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von Aphex Twin, Freitag, 22.12.2017, 00:04

Mir geht es überhaupt nicht darum, etwas zu relativieren. Es ist völlig klar, dass bei fast allen Suiziden Anderen psychisches Leid zugefügt wird. Nur ist dies eben so, dass die Betroffenen gar nicht in der Lage sind, dies zu erkennen, oder wenn sie das erkennen, es nicht schaffen, die nötigen Konsequenzen zu ziehen. Ganz anders ist natürlich der von Dir erwähnte Extremfall, dass man andere mit in den Tod zieht. Dies ist allerdings äußerst selten.


Du missachtest den Schock und die weiteren Folgen, mit denen die Tf und je nach Örtlichkeit andere Fahrgäste, die das ggf. mit ansehen müssen, umgehen müssen. Das ist schlimmer, als Du denkst.

Jeden Suizid in der Öffentlichkeit müssen andere potentiell mit ansehen. Stell dir vor jemanden hat einen Angehörigen von dir entführt und verlangt Lösegeld. Du zahlst und andere bezeichnen dich dann als einen der Idioten die das Kidnappingbusiness ankurbeln.

Der Punkt ist, dass manchmal die emotionalen Zwänge so groß sind, dass sie alle anderen Argumente beim Einzelnen übertrumpfen.

Entspannung pur im abgedunkelten Zugabteil

ICE2020, Freitag, 22.12.2017, 00:48 (vor 3027 Tagen) @ 218 466-1

Du missachtest den Schock und die weiteren Folgen, mit denen die Tf und je nach Örtlichkeit andere Fahrgäste, die das ggf. mit ansehen müssen, umgehen müssen. Das ist schlimmer, als Du denkst.

Mir ist völlig klar, wie schlimm das ist. Ich dachte, dies mit der Formulierung "psychisches Leid zufügen" deutlich gemacht zu haben. Mir ging es darum klar zu machen, dass dies in vielen Fällen sicherlich sehr gravierenden Folgen bei nahezu allen Suiziden eintreten, nämlich jedenfalls in Bezug auf die betroffenen Angehörigen und wenn es um die Bahn geht eben beim Tf und weiterem Personal, wohl seltener bei den Fahrgästen.

Ich denke nur es ist wichtig, sich klarzumachen, dass dies keine bewusst getroffene Entscheidung der Person ist. Es geht nicht darum, dass man sich bewusst entschließt, Andere leiden zu lassen oder dies – wie Gewaltverbrecher – einfach in Kauf nimmt (psychische Folgen von Raubüberfällen zum Beispiel). Nein, man ist selbst in einem so tiefen Loch, dass man gar nicht mehr realisieren kann, welche Folge das eigene Handeln haben wird. Das mag schwer vorstellbar sein, wenn man selbst in einer stabilen und sicheren Lebenssituation ist, aber diese Tatsache unterstreicht eben nur, dass es psychische Extremsituationen sind, die zu Suiziden führen.

Zum einen weiss man nichtmal, ob das im konkreten Fall ein Suizid, oder ein Gleislatscher war und zum anderen

Im Ausgangspost war die Rede von "vor den Zug geworfen", was für mich eigentlich nur Suizid zulässt. In den Fällen, wo jemand schnell über's Gleis sprinten will oder ein Selfie auf selbigen macht, ist die Situation eine andere

- auch wenn das Denkvermögen nicht vorhanden ist - finde ich es nicht gut, mit der Formulierung "andere mit in den Tod ziehen", das "psychische Leid" eben doch zu relativieren ("ist eben so") und als vergleichsweise harmlos darzustellen. Es ist schon vorgekommen, dass genau deswegen indirekt doch Tf mit in den Tod gezogen wurden, die auf andere Weise später dadurch auch Suizid begangen haben.

Das war nicht die Intention meiner Formulierung. Ich finde es nur wichtig, sich klarzumachen, dass derjenige, der Suizid begeht, in der Regel selbst über eine lange Zeit in eine Phase psychischen Leidens war. Du beschreibst es ja selbst, wie solch eine Entwicklung sein kann: Der Tf, der überhaupt nichts für die Situation konnte, leidet so stark an den Folgen, dass er nie wieder hiermit klarkommt und selbst Suizid begeht, wodurch dann wieder jemand anders betroffen ist. Sollte man nun in Bezug auf den Tf leichtfertig von "Idiot" sprechen, wenn man all die Hintergründe gar nicht kennt, die ihn dazu getrieben haben, sich selbst das Leben zu nehmen?

Juristisch ist es auch nach Deutschem Recht eine Straftat.

Meines Wissens sind weder Suizid noch Suizidversuch strafbar.

Sorry, aber als ehemalige Tf kann ich für alle, die durch Eingeverschulden, egal aus welchen Gründen vom Zug erfasst werden, kein Mitgefühl aufbrigen, auch wenn ich selbst (bis auf ein paar beinahe Unfälle mit BÜ-Ignoranten) von sowas verschont geblieben bin.
Ob man diese Personen pauschal als "Idioten" bezeichnen kann/muss sei dahingestellt, aber Deinen Vorworf über "Mangel an Empathie" kann ich jedenfalls nicht nachvollziehen.

Ich kann es durchaus verstehen, wenn man als Tf und damit als Betroffener oder potentiell Betroffener eine andere Sicht auf dieses Thema hat, da man ja quasi zum Werkzeug gemacht wird. Hier ging es jedoch um die Perspektive von Fahrgästen. Und da finde ich es einfach angebracht in so einer Situation zu sagen: Ein Mensch ist tot, andere werden möglicherweise lebenslang an den Folgen leiden (Tf etc.), das ist doch wirklich nicht der richtige Zeitpunkt, um ohne irgendwelche Hintergründe zu kennen mir ein Urteil zu erlauben und zu sagen: "Was für ein Idiot". Ein wenig mehr Zurückhaltung und Demut und Mitgefühl für alle Beteiligten wäre da doch wohl wesentlich angebrachter.

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ICE-TD, Freitag, 22.12.2017, 01:01 (vor 3027 Tagen) @ ICE2020
bearbeitet von ICE-TD, Freitag, 22.12.2017, 01:05

Meines Wissens sind weder Suizid noch Suizidversuch strafbar.

Das stimmt so nicht wenn andere dadurch einen Schaden erleiden. Nur kann man sie in der Regel bei vollendetem Suizid nicht mehr zur Verantwortung ziehen. Aber Schadensersatzansprüche gibt es durchaus und diese wurden z.B. von Tf auch schon eingeklagt. Oder auch der Fall eines Geisterfahrers der in Suizidabsicht in den Gegenverkehr fuhr, der wurde wegen Mordes angeklagt, das Urteil jenen ich allerdings nicht, ob er z.B. eventuell als nicht schuldfähig eingestuft wurde.
PS: Ich hab grad das Urteil gefunden, 12 Jahre Haft.

Entspannung pur im abgedunkelten Zugabteil

Henrik, Freitag, 22.12.2017, 02:48 (vor 3027 Tagen) @ ICE-TD

Meines Wissens sind weder Suizid noch Suizidversuch strafbar.

Das stimmt so nicht wenn andere dadurch einen Schaden erleiden.

das sind aber andere Tatbestände. Dadurch wird der Suizidversuch bzw. vollendete Suizid nicht strafbar.
Suizidversuch bzw. vollendeter Suizid ist rechtlich nicht mehr strafbar hierzulande.
Die größte Strafe hat die Person eh schon erlitten, bei Vollendung lautet die Strafe Tod.
Wer es überlebt, wird weggesperrt..

Behinderte, stark psychisch erkrankte Personen pauschal als "Idiot" zu bezeichnen, zu diskriminieren.. klingt nich so recht entspannt

Entspannung pur im abgedunkelten Zugabteil

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 22.12.2017, 01:28 (vor 3027 Tagen) @ ICE2020
bearbeitet von 218 466-1, Freitag, 22.12.2017, 01:29

Mir ist völlig klar, wie schlimm das ist. Ich dachte, dies mit der Formulierung "psychisches Leid zufügen" deutlich gemacht zu haben. Mir ging es darum klar zu machen, dass dies in vielen Fällen sicherlich sehr gravierenden Folgen bei nahezu allen Suiziden eintreten, nämlich jedenfalls in Bezug auf die betroffenen Angehörigen und wenn es um die Bahn geht eben beim Tf und weiterem Personal, wohl seltener bei den Fahrgästen.

Aber der Zusatz, "andere mit in den Tod ziehen" käme sehr selten vor, machte den Einduck, Du würdest alles andere als weniger dramatisch beschreiben.

Im Ausgangspost war die Rede von "vor den Zug geworfen", was für mich eigentlich nur Suizid zulässt. In den Fällen, wo jemand schnell über's Gleis sprinten will oder ein Selfie auf selbigen macht, ist die Situation eine andere

Ich bezweifle, dass der Theadersteller mehr über den Ablauf, als über die Hintergründe kennt...
Kann genauso jemand gewesen sein, der Lärmschutzwände "künstlerisch verschönern" oder einige Meter Fussweg sparen wollte.


Das war nicht die Intention meiner Formulierung. Ich finde es nur wichtig, sich klarzumachen, dass derjenige, der Suizid begeht, in der Regel selbst über eine lange Zeit in eine Phase psychischen Leidens war. Du beschreibst es ja selbst, wie solch eine Entwicklung sein kann: Der Tf, der überhaupt nichts für die Situation konnte, leidet so stark an den Folgen, dass er nie wieder hiermit klarkommt und selbst Suizid begeht, wodurch dann wieder jemand anders betroffen ist. Sollte man nun in Bezug auf den Tf leichtfertig von "Idiot" sprechen, wenn man all die Hintergründe gar nicht kennt, die ihn dazu getrieben haben, sich selbst das Leben zu nehmen?

Ich unterscheide in der Art, der Durchführung. Wer z.B. Tabletten schluckt oder sich aufhängt, statt sich vom Zug überfahren zu lassen, zieht keine Tf in die Situation mit hinein.

Meines Wissens sind weder Suizid noch Suizidversuch strafbar.

Eingriff in den Bahnverkehr schon.

Ich kann es durchaus verstehen, wenn man als Tf und damit als Betroffener oder potentiell Betroffener eine andere Sicht auf dieses Thema hat, da man ja quasi zum Werkzeug gemacht wird. Hier ging es jedoch um die Perspektive von Fahrgästen. Und da finde ich es einfach angebracht in so einer Situation zu sagen: Ein Mensch ist tot, andere werden möglicherweise lebenslang an den Folgen leiden (Tf etc.), das ist doch wirklich nicht der richtige Zeitpunkt, um ohne irgendwelche Hintergründe zu kennen mir ein Urteil zu erlauben und zu sagen: "Was für ein Idiot". Ein wenig mehr Zurückhaltung und Demut und Mitgefühl für alle Beteiligten wäre da doch wohl wesentlich angebrachter.

Mitgefühl für den Tf ggf. für Angehörige auch, nicht aber für den Veruracher, denn der leidet ja nicht mehr selbst.

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Entspannung pur im abgedunkelten Zugabteil

Aphex Twin, Freitag, 22.12.2017, 12:40 (vor 3027 Tagen) @ 218 466-1

Aber der Zusatz, "andere mit in den Tod ziehen" käme sehr selten vor, machte den Einduck, Du würdest alles andere als weniger dramatisch beschreiben.

Ahm, wie würdest Du die Tatsache das "andere mit in den Tod ziehen sehr selten vorkommt" anders formulieren, so dass dieser Eindruck nicht entsteht?

Ich bezweifle, dass der Theadersteller mehr über den Ablauf, als über die Hintergründe kennt...
Kann genauso jemand gewesen sein, der Lärmschutzwände "künstlerisch verschönern" oder einige Meter Fussweg sparen wollte.

Natürlich kennt der Theadersteller höchstwahrscheinlich die Hintergründe nicht, aber die Formulierung "vor den Zug geworfen" macht es ziemlich deutlich was er vermutet als Hintergrund (Suizid) und damit ist die Formulierung "Idiot" in Bezug auf letzteres gemeint gewesen.

Ich unterscheide in der Art, der Durchführung. Wer z.B. Tabletten schluckt oder sich aufhängt, statt sich vom Zug überfahren zu lassen, zieht keine Tf in die Situation mit hinein.

Sicher, keine Triebführer dafür andere die entweder den leblosen Körper finden (stell Dir vor Du findest eine Person die sich aufgehängt hat) oder die sich in irgendeiner Weise verantwortlich dafür fühlen nicht mehr gemacht zu haben um den Suizid zu verhindern.

Entspannung pur im abgedunkelten Zugabteil

Manitou, Samstag, 23.12.2017, 02:45 (vor 3026 Tagen) @ ICE2020

Der Versuch, sich selber zu töten ist zwar nicht strafbar, möglicherweise aber der Schaden für Dritte. So könnte z.B. jemand, der den Versuch, sich vor einen Zug zu werfen,überlebt, wegen der Gesundheitsschäden des Lokführer ein Verfahren wegen Körperverletzung bekommen.

OT: Täter und Opfer zugleich.

Blaschke, Donnerstag, 21.12.2017, 21:44 (vor 3027 Tagen) @ ICE-TD

Tach.

Man muß das aber auch nicht alles relativieren. Für mich sind das auch ganz klar Täter wenn sie dabei anderen Menschen Schaden zufügen.

Ja.

TÄTER UND GLEICHZEITIG OPFER!

Schöne Grüße von

jörg

Zustimmung

ICE-TD, Donnerstag, 21.12.2017, 22:33 (vor 3027 Tagen) @ Blaschke

- kein Text -

Ein Idiot ist ein Idiot ist ein Idiot...

ALR997, Freitag, 22.12.2017, 23:19 (vor 3026 Tagen) @ ICE2020
bearbeitet von ALR997, Freitag, 22.12.2017, 23:19

Ich habe, bis zu einem gewissen Punkt, Verständnis für Menschen, die sich das Leben nehmen wollen bzw. sich dazu gezwungen fühlen. Das ist ein Teil der Freiheit, die man sich nehmen darf - aber nicht unbedingt sollte.

Der Punkt ist daher in meinen Augen auch nicht, dass derjenige ein Idiot ist, der sich umbringt, sonder derjenige, der damit anderen Menschen noch einen Schaden zufügt. Ich hätte auch nichts dagegen, wenn sich Leute umbringen um bei Allah und den vertraglich vereinbarten 72 Jungfrauen zu landen, wenn dieser - Oh ja ich sage es: Idiot - nicht dabei noch möglichst viele Unschuldige mit den Tod nehmen würde.

Okay anderes Beispiel: Schienensuizid. Ganz einfache Frage: wieso?
Weil es einfach ist. Es gibt Züge fast überall im Land und die Chancen wirklich draufzugehen sind bestimmt höher als bei irgendwelchen Pillen. Aber ich habe keine Skrupel, jemanden einen Idiot zu nennen, der beschließt, so abzutreten. Ein letzter Ruf nach Aufmerksamkeit? Ein Publikum beim eigenen Ableben? Wieso? Unbeteiligte mit dem eigenen Tod zu behelligen, sei es der Lokführer, der dieses Elend live miterleben muss, das wünscht man niemandem. Die Einzelteile aufzusammeln und den Zug zu reinigen, ein notwendiger, aber sicher nicht erstrebenswerter Beruf. Und ja, sogar die Fahrgäste werden damit zu Opfern, wenn auch in allergeringstem und am ehesten verkraftbaren Maße. Nichtsdestotrotz zeugt die Aktion von Gleichgültigkeit für das Leben anderer.

Der Punkt ist wohl, dass man nicht die Umstände kennt. Es gibt viele Menschen, die geistig nicht in der Verfassung sind, einschätzen zu können was sie tun, es gibt auch Unfälle, wo sogar Kinder sterben, Menschen, die nicht geplant haben, zu sterben. Diese Menschen (oder eher die Angehörigen, die können es eher gebrauchen) haben Mitgefühl um Gottes Willen en masse verdient. Und bei der Begründung eines "Personenschadens" o.ä. kann so etwas natürlich auch immer der Fall sein. Aber ganz ehrlich: mein Mitgefühl für Leute, die die Arroganz besitzen, zu glauben, mit ihrem eigenen Tod noch andere Menschen belasten zu müssen, tendiert gegen Null - ebenso wenig wie das übrigens, für Leute, die nicht über eine entsprechende Sensibilität gegenüber dem Personal verfügen, wie in dem von dir geschilderten Beispiel von der KRM. Das hat nur eben nichts damit zu tun, dass ein Idiot ein Idiot bleibt, auch nach dem Tod.

...ist kein Idiot.

J-C, In meiner Welt, Freitag, 22.12.2017, 23:28 (vor 3026 Tagen) @ ALR997
bearbeitet von J-C, Freitag, 22.12.2017, 23:30

Vielleicht ist es auch einfach so, dass er daran überhaupt nicht denken konnte? Bedenke, so jemand ist in einer mental absolut unschönen Situation gelinde ausgedrückt.

Er ist da überhaupt nicht bei Sinnen. Vielleicht ist es ihm völlig egal, was er für ein Publikum hat. So jemand kann in dem Moment gar nicht klar denken, dem sollte man sich bewusst sein.

Wirklich, es wer auch immer soweit gehen würde, Suizid zu verüben, der schaut einfach nur, wie es möglichst schnell und sicher geht. Und da ist ein Zug, vor allem ein ICE leider dafür prädestiniert :-(

Ich will mich eigentlich damit nicht beschäftigen müssen, es ist ein absolut hässliches Thema. Aber jemandem irgendwas vorwerfen... das finde ich vermessen. Aus guten Gründen ist der Versuch eines Suizides straffrei.

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

...ist kein Idiot?

ALR997, Freitag, 22.12.2017, 23:36 (vor 3026 Tagen) @ J-C

Vielleicht ist es auch einfach so, dass er daran überhaupt nicht denken konnte? Bedenke, so jemand ist in einer mental absolut unschönen Situation gelinde ausgedrückt.

Er ist da überhaupt nicht bei Sinnen. Vielleicht ist es ihm völlig egal, was er für ein Publikum hat. So jemand kann in dem Moment gar nicht klar denken, dem sollte man sich bewusst sein.

Wirklich, es wer auch immer soweit gehen würde, Suizid zu verüben, der schaut einfach nur, wie es möglichst schnell und sicher geht. Und da ist ein Zug, vor allem ein ICE leider dafür prädestiniert :-(

Ich will mich eigentlich damit nicht beschäftigen müssen, es ist ein absolut hässliches Thema. Aber jemandem irgendwas vorwerfen... das finde ich vermessen. Aus guten Gründen ist der Versuch eines Suizides straffrei.

...das alles macht ihn zumindest in meinen Augen trotzdem zum Idioten. Zum toten Idioten ja, aber das macht es nicht besser. Das mag jeder sehen wie er will, insofern möchte ich da jetzt niemandem meine Meinung aufzwingen, aber ich kann jetzt mal was aus eigener Erfahrung sagen, nämlich dass ich auch mal in einer etwas unschönen Situation gewesen bin, wo ich dahingehende Optionen geprüft hatte, um es mal vorsichtig auszudrücken und natürlich ist die Bahn da eine tolle Idee, schön einfach, schön schnell, aber mein Hindernis war an der Stelle dann immer wenn ich mit dem Zug wohingefahren bin, am Bahnsteig stand und dann den Menschen im Cockpit gesehen habe, für mich jedenfalls war an dieser Stelle immer klar, dass das keine Option ist.

Wenn das Hirn ausfällt, ist es nunmal de facto egal, was passiert und im Nachhinein kann sich der Betroffene ohnehin nur noch vor dem Allmächtigen, so es ihn gibt, rechtfertigen, aber was soll ich sagen? Ich bleibe dabei: Hirn aus = Idiot. Hirn an + idiotische Idee = Idiot. So oder so: ein Idiot ist ein Idiot ist ein Idiot.

Und ich glaube ich habe lange nicht mehr so oft dieses I-Wort verwendet ^^

...ist kein Idiot?

ICE2020, Samstag, 23.12.2017, 00:01 (vor 3026 Tagen) @ ALR997

Wenn das Hirn ausfällt, ist es nunmal de facto egal, was passiert und im Nachhinein kann sich der Betroffene ohnehin nur noch vor dem Allmächtigen, so es ihn gibt, rechtfertigen, aber was soll ich sagen? Ich bleibe dabei: Hirn aus = Idiot. Hirn an + idiotische Idee = Idiot. So oder so: ein Idiot ist ein Idiot ist ein Idiot.

Die Abwägungen, die Du noch in der Lage warst, durchzuführen, können andere Leute eben – wie es in diesem Thread mehrfach ausgeführt wurde – eben gerade nicht mehr anstellen. Sei froh, dass Du dazu noch in der Lage warst und es Dir gelungen ist, insgesamt aus dieser Situation herauszukommen. Ich kann Dir versichern, dass es noch weit schlimmer werden kann, und dann ist man eben zu bewussten Entscheidungen nicht mehr in der Lage. Dein Reden von "Hirn an" und "Hirn aus" hilft da also überhaupt nicht.

...ist kein Idiot

Berlin-Express, nähe BPHD, Samstag, 23.12.2017, 00:03 (vor 3026 Tagen) @ ICE2020

Ich glaube Blaschke hat dies hier schon einmal ausgezeichnet erläutert: http://www.ice-treff.de/index.php?id=429818.

Mehr möchte auch gar nicht Beitragen, da ich mich mit dem Thema zum Glück nicht auskenne.

Gruß,
Berlin-Express

... wenn der Blinde von der Farbe spricht ...

Blaschke, Samstag, 23.12.2017, 00:28 (vor 3026 Tagen) @ ALR997

Tach.

Geilt dich das auf? Ist das sexy? Oder warum ist es so wichtig, unbedingt von "Idioten" zu schreiben?

Aber ich habe mittlerweile keine Lust mehr, mich da einzubringen in das Thema.

So denke ich mir nur noch meinen Teil dazu und zu den entsprechenden Usern.

Angewiderte Grüße von

jörg

Antwort

ALR997, Samstag, 23.12.2017, 00:35 (vor 3026 Tagen) @ Blaschke

Geilt dich das auf? Ist das sexy? Oder warum ist es so wichtig, unbedingt von "Idioten" zu schreiben?

Nein, ich habe ja wie gesagt selbst bemerkt, dass ich das Wort etwas zu oft benutzt habe, aber das war ja im OP verwendet worden und es war ja offenbar der Streitpunkt der ganzen Diskussion. Ansonsten wäre mir das relativ egal gewesen, also nein, es erregt mich nicht, von "Idioten" zu schreiben, prinzipiell ist das Thema auch nicht mein Liebstes aber ich hab nunmal eine Meinung dazu, und die habe ich mitgeteilt.

Ich habe mir fast gedacht, dass wir da Meinungstechnisch nicht d'accord gehen werden , aber es sei festgehalten, dass mir die Begrifflichkeit prinzipiell egal ist.

...ist kein Idiot.

ICE-TD, Samstag, 23.12.2017, 01:12 (vor 3026 Tagen) @ J-C

Aus guten Gründen ist der Versuch eines Suizides straffrei.

Ist er nicht wenn dabei andere Menschen zu Schaden kommen. Das Beispiel des Geisterfahrers habe ich schon gebracht, der wurde für seinen Suizidversuch bei dem zwei unschuldige Menschen ums Leben kamen zu 12 Jahren Haft wegen Mordes verurteilt, also auch nicht für schuldunfähig erklärt.

Noch n Ahnungsloser ...

Blaschke, Donnerstag, 21.12.2017, 16:32 (vor 3028 Tagen) @ Paladin

- kein Text -

Entspannung pur im abgedunkelten Zugabteil

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Donnerstag, 21.12.2017, 14:26 (vor 3028 Tagen) @ ICE2020

Im einen Fall kannste nichts mehr machen. Im anderen ggf schon. Also kann man drüber sprechen.

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

Entspannung pur im abgedunkelten Zugabteil

Manitou, Freitag, 22.12.2017, 00:40 (vor 3027 Tagen) @ ICE2020

Man kann auch Schlaftabletten oder einen Strick auf dem Dachboden nehmen. Warum soll man mit jemanden, der rücksichtlos den Lokführer (Schock) und die Fahrgäste (Zeitverlust) schädigt, Mitleid haben?

Entspannung pur im abgedunkelten Zugabteil

ICE2020, Freitag, 22.12.2017, 00:52 (vor 3027 Tagen) @ Manitou

Man kann auch Schlaftabletten oder einen Strick auf dem Dachboden nehmen. Warum soll man mit jemanden, der rücksichtlos den Lokführer (Schock) und die Fahrgäste (Zeitverlust) schädigt, Mitleid haben?

Weil in so einer psychischen Ausnahmesituation man – wie nun in diesem Thread vielfach ausgeführt – so tief in einem Loch steckt, dass man sich über all diese Dinge einfach keine Gedanken mehr machen kann. Vielleicht ist es für jemanden, der noch nie Erfahrungen mit so etwas gemacht hat, wirklich schwer nachzuvollziehen, aber man hat einfach keine Kraft mehr, nichts geht mehr, man braucht nur noch den Aus-Knopf für's eigene Leben. Und ganz ehrlich: Deine bescheuerten +120 sind nichts, aber auch gar nichts im Vergleich zu einem Menschenleben und den Folgen, an denen Tf etc. weit länger als nur zwei Stunden zu leiden haben.

Entspannung pur im abgedunkelten Zugabteil

Manitou, Samstag, 23.12.2017, 02:50 (vor 3026 Tagen) @ ICE2020

Die zwei Stunden können durchaus einen gravierenden Unterschied ausmachen. Wenn man z.B. zu einem Vorstellungsgespräch (als Arbeitsloser nach über 100 Bewerbungen) fährt und wegen der Verspätung die Stelle nicht bekommt, sondern jahrelang weiter arbeitslos bleibt.
Oder man reist zu einem im Sterben liegenden Angehörigen. Statt mit ihm letzte Worte zu wechseln, kommt man 2 Stunden zu spät und er ist bereits gestorben.

Zwei Stunden können viel bedeuten, mehr als sich ein rücksichtsloser Selbstmörder vorstellen kann.

Das ist so rücksichtlos, sprach der Rücksichtslose

ICE2020, Samstag, 23.12.2017, 07:34 (vor 3026 Tagen) @ Manitou

Dein Beitrag trifft so sehr von Rücksichtslosigkeit, dass es schon mehr als vermessen ist, dass Du in Bezug auf Andere von Rücksichtlosigkeit sprichst.

Das ist so rücksichtlos, sprach der Rücksichtslose

Bluenight1983, Samstag, 23.12.2017, 08:17 (vor 3026 Tagen) @ ICE2020

Ach das ist ja dann das Selbe wie wenn du bei anderen hier von Dummheit sprichst. :P

... Du bist ja so dumm, sprach der ... Nun ja.

Das ist so rücksichtlos, sprach der Rücksichtslose

ICE2020, Samstag, 23.12.2017, 08:37 (vor 3026 Tagen) @ Bluenight1983

Ach ja? Wo habe ich denn jemandem Dummheit unterstellt? Ich habe klar gemacht, dass ich eine arrogantes, überhebliche Position, die vom Nichtverständnis der Situation Anderer zeugt, für falsch halte. Nun bestreite ich überhaupt nicht, dass Verspätungen ärgerlich sind, ja dass sie sogar weit reichende Konsequenzen haben können, wobei die hier vom Vorposter herangezogenen Konstellationen sicherlich mehr als seltene Beispiele sind. Es bleibt aber, dass es in Bezug auf eine Person, die Suizid begeht, dieses Verhalten eben insofern nicht vorwerfbar rücksichtlos ist, als dass die Person in aller Regel nicht in der Lage sein wird, solche Erwägungen anzustellen – die Hintergründe haben Andere hier besser als ich dargelegt, gestern wurde an anderer Stelle noch einmal auf einen guten älteren Beitrag von Blaschke hierzu verwiesen. Rücksichstlos ist es – solche User hatten wir hier ja schon – wenn ich beispielsweise bei einem Aufzug ganz unbedingt auf meinen Platz in der Schlange bestehe, obwohl hinter mir Personen im Rollstuhl sind etc.

Ich habe schon ausgeführt, dass Menschen, die Suizid begehen, nahezu immer Anderen sehr großes Leid hinzufügen. Dies entspringt aber eben gerade nicht einem rücksichtslosem Verhalten sondern der Tatsache, dass sie selber sehr großes Leid erfahren, aufgrund einer psychischen Ausnahmesituation, die sie – wenn überhaupt – nur sehr begrenzt kontrollieren können. Und da halte ich nichts davon, es mir so einfach zu machen, nur Schwarz und Weiß zu sehen und dabei noch ganz leichtfertig vom hohen moralischen Roß zu urteilen und Menschen abzustempeln. Das Ganze gilt umso mehr, wenn ich meine Position nicht mit vernünftigen Argumenten belegen kann, sondern Extrembeispiele konstruieren muss, um überhaupt irgendwie den Anschein zu erwecken, ich hätte einen validen Punkt.

(OT) Umstände und Zwänge

Quasar, Samstag, 23.12.2017, 09:57 (vor 3026 Tagen) @ ICE2020
bearbeitet von Quasar, Samstag, 23.12.2017, 09:59

Mag ja sein, dass du das verwerflich findest, andere haben da einen Standpunkt, der nüchtern bis sarkastisch klingen mag. Sich - wie andere auch - dazu zu echauffieren bringt nichts, weil man die Meinung des anderen nur durch das Echauffieren an sich nicht ändert.

Jeder hat einen anderen Bezug dazu, egal in welchen Umständen und Zwängen der andere steht. Der eine hat eine solche Ausweglosigkeit vor Augen, dass dieser Schritt der einzig logisch richtige ist. Der andere hat Umstände und Zwänge, die durch ein solches Ereignis auch die Planung (wichtige Ereignisse die auch Leben verändern könnten) ad absurdum führen.

Was aber neben der ganzen Diskussion schon grotesk anmutet und dem ganzen die Krone aufsetzt, ist der Beitrag eines Users, der hier als Admin auftritt und an die Forenregeln erinnern will. Sich hier über eine "Empathielosigkeit" zu echauffieren und rumzuheulen, dass es gegen Forenregeln verstößt ist lachhaft. Andere wüten extrem herum und das wird durchgewunken und man äußert sich in keinster Weise dazu, sondern lässt einfach laufen. Egal ob es Signaturen sind oder ob es persönliche Angriffe sind.

(OT) Umstände und Zwänge

ICE2020, Samstag, 23.12.2017, 12:37 (vor 3026 Tagen) @ Quasar

Ich habe eigentlich gerade probiert, mich nicht zu echauffieren sondern Fakten darzulegen, da ich unter dem Eindruck stand, dass zumindest einige erschreckend wenig über die Hintergründe von Suiziden wissen. Ohne hier eine grundsätzliche Diskussion über Moderation beginnen zu wollen halte ich es auch durchaus für berechtigt, diesem Thema eine besondere Aufmerksamkeit zu widmen, denn es geht – so ärgerlich Beleidigungen etc. an anderer Stelle auch sein mögen – immerhin um Menschenleben.

(OT) Kenntnisse

MF_5289, Samstag, 23.12.2017, 13:55 (vor 3026 Tagen) @ ICE2020

Ich habe eigentlich gerade probiert, mich nicht zu echauffieren sondern Fakten darzulegen, da ich unter dem Eindruck stand, dass zumindest einige erschreckend wenig über die Hintergründe von Suiziden wissen.

Naja die Hintergründe sind so manigfaltig wie das Krankheitsbild einer psychischen Störung eben selsbt. Das man sich damit nur (un)mittelbar beschäftigt, wenn man davon betroffen ist oder Leute kennt, die betroffen sind, kann sich aus dem Sinn der Sache ergeben. Denkst du an Themen, die für dich einen geringeren Stellenwert haben mehr nach, als für Dinge die dich beschäftigen oder umtreiben.
Auch kann es durchaus Kurzschlussreaktionen geben, wie ich selbst im familiären Umfeld 2016 erlebt habe.

Ohne hier eine grundsätzliche Diskussion über Moderation beginnen zu wollen halte ich es auch durchaus für berechtigt, diesem Thema eine besondere Aufmerksamkeit zu widmen, denn es geht – so ärgerlich Beleidigungen etc. an anderer Stelle auch sein mögen – immerhin um Menschenleben.

Wohl wahr, aber mancher Kommentar geht doch weit an die Würde eines Einzelnen. Und was man hier in den letzten Monaten gelesen hat und was "durchgerutscht" ist, ist m. E. bedenklich.

Psychisch kranke Menschen denken nicht rational

ICETreffErfurt, Eisenach, Samstag, 23.12.2017, 09:06 (vor 3026 Tagen) @ Manitou

Bei einem psychisch kranken Menschen rationales Denken vorauszusetzen ist selbst irrational.

OT: Fragt sich, wer der Idiot ist ...

Blaschke, Donnerstag, 21.12.2017, 15:33 (vor 3028 Tagen) @ RhBDirk

Tach.

da wieder ein Idiot, sich vor den Zug geworfen hatte.


Ein Idiot ist da jemand ganz anders.

Aber gut, manchmal erwartet man auch nichts anderes...

Hoffnungslose Grüße von

jörg

+1

J-C, In meiner Welt, Donnerstag, 21.12.2017, 15:35 (vor 3028 Tagen) @ Blaschke

- kein Text -

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

OT: Fragt sich, wer der Idiot ist ...

RhBDirk, Donnerstag, 21.12.2017, 16:08 (vor 3028 Tagen) @ Blaschke

Tach.

da wieder ein Idiot, sich vor den Zug geworfen hatte.

Ein Idiot ist da jemand ganz anders.

Aber gut, manchmal erwartet man auch nichts anderes...

Hoffnungslose Grüße von

jörg

Schön, dass auch du wieder nix zum Urpsrungsthema beizutragen hast.

OT: Fragt sich, wer der Idiot ist ...

br752, Donnerstag, 21.12.2017, 23:15 (vor 3027 Tagen) @ RhBDirk

Schön, dass auch du wieder nix zum Urpsrungsthema beizutragen hast.

Aber du hast es im Ursprungsbeitrag geschrieben.

Ab einer gewissen Lebenserfahrung urteilt man darueber anders.


BR752

Um mal die eigentliche Frage zu beantworten ...

JanZ, HB, Donnerstag, 21.12.2017, 18:47 (vor 3028 Tagen) @ RhBDirk
bearbeitet von JanZ, Donnerstag, 21.12.2017, 18:48

... hier mal ein Bild, das ein Kumpel vorhin im ICE gemacht hat:

[image]

Er schrieb übrigens etwas von einem Velaro D. Anhand der Zugnummer würde ich eher auf einen ICE 4 tippen, aber gibt es im Velaro und dem resdesignten 3er das Lichtkonzept auch?

Um mal die eigentliche Frage zu beantworten ...

Breisgau-S-Bahn, Freiburg/Gera, Donnerstag, 21.12.2017, 18:53 (vor 3028 Tagen) @ JanZ

Anhand der im Bild zu sehenden Folterstühle eindeutig ICE 4

--
Für eine DB Lounge in Erfurt!

Um mal die eigentliche Frage zu beantworten ...

Schwarzwaldbahner, Donnerstag, 21.12.2017, 19:10 (vor 3028 Tagen) @ Breisgau-S-Bahn

Anhand der im Bild zu sehenden Folterstühle eindeutig ICE 4

Nicht ganz eindeutig, die Redesign-403er haben ja die selben eingebaut bekommen. (Ich persönlich saß mit meinen 1,92m übrigens garnicht schlecht von Hamburg bis Stuttgart, naja....;-))

Jedenfalls ist es definitiv ein ICE 4! Ist an der Farbe des Fis-Randes und den Gepäckfächern über den Sitzen eindeutig zu erkennen.

LG Schwarzwaldbahner

Um mal die eigentliche Frage zu beantworten ...

Bluenight1983, Freitag, 22.12.2017, 07:25 (vor 3027 Tagen) @ Schwarzwaldbahner

Hast du einen krummen Rücken? Also als ich mit meinen 183cm in der 1. Klasse im ICE4 gesessen habe, konnte ich nicht gerade sitzen weil die seitlichen Kopfstützen, oder was immer das sein soll, meinen Schultern im Weg war. Also musste ich, ob ich wollte oder nicht, mit dem Arsch weiter nach vorne rutschen.

Um mal die eigentliche Frage zu beantworten ...

462 001, Taunus, Freitag, 22.12.2017, 08:25 (vor 3027 Tagen) @ Bluenight1983

Hast du einen krummen Rücken? Also als ich mit meinen 183cm in der 1. Klasse im ICE4 gesessen habe, konnte ich nicht gerade sitzen weil die seitlichen Kopfstützen, oder was immer das sein soll, meinen Schultern im Weg war. Also musste ich, ob ich wollte oder nicht, mit dem Arsch weiter nach vorne rutschen.

Das wiederum verstehe ich nicht. Ich bin ca. 1,90 m groß und habe im ICE4 keinerlei Probleme mit den Kopfstützen, denn bei mir passen die genau und sind in Kopfhöhe...

--
Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1619
- Euro. Ausland: 717

Stand: 20.02.2026

Mit 183cm keine Probleme mit BR412

Höllentalbahn, Freitag, 22.12.2017, 17:37 (vor 3027 Tagen) @ Bluenight1983

- kein Text -

Um mal die eigentliche Frage zu beantworten ...

agw, NRW, Samstag, 23.12.2017, 07:52 (vor 3026 Tagen) @ Bluenight1983

Bei gleicher Größe kann man unterschiedlich lange Beine bzw langen Oberkörper haben.

Um mal die eigentliche Frage zu beantworten ...

Bluenight1983, Samstag, 23.12.2017, 08:12 (vor 3026 Tagen) @ agw

Da kommt bei mir nicht das erste mal die Frage auf: Wäre es echt so teuer gewesen diese Kopfstützen wenigstens ein paar cm verstellbar zu machen? Wo doch auch erwiesen ist das die Menschen durchschnittlich immer größer werden.

Und es tut mir echt leid das ich einen eher längeren Oberkörper habe. xD

Um mal die eigentliche Frage zu beantworten ...

Zugschlus, RSIG, Freitag, 22.12.2017, 08:24 (vor 3027 Tagen) @ Schwarzwaldbahner

Anhand der im Bild zu sehenden Folterstühle eindeutig ICE 4


Nicht ganz eindeutig, die Redesign-403er haben ja die selben eingebaut bekommen.

Der Velaro D, von dem hier die Rede ist, ist die BR 407, und die hat noch vernünftige Sitze und noch etliche Jahre bis zum Redesign.

Grüße
Marc

Um mal die eigentliche Frage zu beantworten ...

JanZ, HB, Freitag, 22.12.2017, 09:16 (vor 3027 Tagen) @ Zugschlus

Anhand der im Bild zu sehenden Folterstühle eindeutig ICE 4


Nicht ganz eindeutig, die Redesign-403er haben ja die selben eingebaut bekommen.


Der Velaro D, von dem hier die Rede ist, ist die BR 407, und die hat noch vernünftige Sitze und noch etliche Jahre bis zum Redesign.

Mein Kumpel hat seinen Irrtum mittlerweile auch selbst bemerkt ;-).

Im Übrigen...

ICE2020, Donnerstag, 21.12.2017, 19:27 (vor 3028 Tagen) @ JanZ

...halte ich dies, obwohl ich noch nicht selber im ICE 4 unterwegs sein konnte, für eine der besten Neuerungen. Das grelle Licht zu jeder Tages- und Nachtzeit in den anderen ICEs ist furchtbar.

Im Übrigen...

brandenburger, Perleberg, Donnerstag, 21.12.2017, 19:44 (vor 3028 Tagen) @ ICE2020
bearbeitet von brandenburger, Donnerstag, 21.12.2017, 19:47

Das auf jeden Fall, aber wieso nur im ICE4 und nicht nach und nach in allen Fernzügen?

Um so eine sinnvolle Neuerung einzuführen, muss man doch nicht den ganzen Zug auseinandernehmen, das betrifft doch "nur" die Lampen?

Ich schätze es auch sehr im IC2070 (tschechische Abteilwagen), dass man mit gedämpfem Licht unterwegs sein kann, wenn alle Mitreisenden im Abteil einverstanden sind.

Im Übrigen...

Garfield_1905, Donnerstag, 21.12.2017, 20:26 (vor 3027 Tagen) @ brandenburger

Das auf jeden Fall, aber wieso nur im ICE4 und nicht nach und nach in allen Fernzügen?

Um so eine sinnvolle Neuerung einzuführen, muss man doch nicht den ganzen Zug auseinandernehmen, das betrifft doch "nur" die Lampen?

Vielleicht um zunächst einfach mal zu sehen, ob diese 'Neuerung' ankommt oder nicht. Und ich wette, das es genügend Leute mit möglicherweise ebenso guten Argumenten gibt, die gern das 'helle' Licht haben wollen.

Mit dem Licht und z.B. mit der Temperatur wirst Du es in einem Großraumwagen niemals allen recht machen.

Im Übrigen...

ICE2020, Donnerstag, 21.12.2017, 21:01 (vor 3027 Tagen) @ Garfield_1905

Vielleicht um zunächst einfach mal zu sehen, ob diese 'Neuerung' ankommt oder nicht. Und ich wette, das es genügend Leute mit möglicherweise ebenso guten Argumenten gibt, die gern das 'helle' Licht haben wollen.

Das kann ich insofern nachvollziehen, als dass es ohne Leseleuchten in der 2. Klasse schon blöd ist.

Mit dem Licht und z.B. mit der Temperatur wirst Du es in einem Großraumwagen niemals allen recht machen.

Abteile mussten ja partout abgeschafft werden. Deal with it!

musicus, Freitag, 22.12.2017, 10:52 (vor 3027 Tagen) @ ICE2020

- kein Text -

Empathiezentrum abgedunkelt?

Sese, Freitag, 22.12.2017, 10:14 (vor 3027 Tagen) @ RhBDirk

Meine letzte Fahrt im dunklen habe ich Frankfurt abgebrochen, da wieder ein Idiot, sich vor den Zug geworfen hatte.

Bemitleidenswerte Ansicht. Wenn sich die Aussage nicht selbst disqualifizieren würde, müsste ich an dieser Stelle eigentlich den Hinweis auf die Forenregeln platzieren:

Beitrage im Forum sind daher so zu schreiben, dass niemand persönlich angegriffen, beleidigt oder bedroht wird.

Dieser Schutz gilt auch für Personen, deren Lebensumstände derart ausweglos sind, dass sie durch den eigenen Suizid anderen den Genuss eines Beleuchtungskonzeptes verwehren.

--
Grüße,
Sese

Empathiezentrum abgedunkelt?

462 001, Taunus, Samstag, 23.12.2017, 21:13 (vor 3025 Tagen) @ Sese

Nabend Sese,

Meine letzte Fahrt im dunklen habe ich Frankfurt abgebrochen, da wieder ein Idiot, sich vor den Zug geworfen hatte.

Bemitleidenswerte Ansicht. Wenn sich die Aussage nicht selbst disqualifizieren würde, müsste ich an dieser Stelle eigentlich den Hinweis auf die Forenregeln platzieren:

ich wollte mich erst gar nicht zum Thema direkt äußern, doch nun muss ich doch mal was los werden.

Ich bin da mit der Aussage bei Dirk, da ich schon zwei solcher Suizide miterlebt habe(als Fahrgast, da ich kein Bahner bin). Beide haben mich arg mitgenommen...

Beim ersten mal wars mit dem ICE 929 in Leverkusen Mitte, wo ich durch puren Zufall mal nicht vorne in der Lounge saß, sondern im Großraum dahinter. Trotzdem ein schreckliches Erlebniss, obwohl ich recht wenig vom überfahren mitbekommen hab.

Der zweite war in diesem Januar zw. Hildesheim Hbf und Hildesheim Ost. Der hat mich so sehr mitgenommen, das ich eine Woche nicht zur Ruhe kam und ich mir auch immer wieder einbildete diese schrecklichen Geräusche von zermalmenden Knochen zu hören. Da saß ich genau hinterm Tf (war ein erixx Lint).

Beitrage im Forum sind daher so zu schreiben, dass niemand persönlich angegriffen, beleidigt oder bedroht wird.

Dieser Schutz gilt auch für Personen, deren Lebensumstände derart ausweglos sind, dass sie durch den eigenen Suizid anderen den Genuss eines Beleuchtungskonzeptes verwehren.

Na ja, ich sehe das zwar nicht so, aber gut lassen wir das.


Gruß aus dem NJ 40470

--
Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1619
- Euro. Ausland: 717

Stand: 20.02.2026

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