ICE-Treff-Fazit: VDE8 mit 200 km/h Fahrplan (Reiseberichte)

ICETreffErfurt, Eisenach, Sonntag, 17.12.2017, 18:26 (vor 3016 Tagen)
bearbeitet von ICETreffErfurt, Sonntag, 17.12.2017, 18:29

Erstes Fazit vom ICETreff in Bamberg, die 200 km/h-Beschränkung führt zwischen Erfurt und Bamberg zu keiner zusätzlichen Verspätung.

Wir sind in Erfurt mit etwa 10 Minuten Verspätung gestartet und auch mit ungefähr 10 Minuten Verspätung in Bamberg angekommen.

Zurück hat der ICE 706 trotz 280 km/h sogar noch eine Minute Verspätung hinzu gewonnen durch Verzögerung bei der Ausfahrt von der SFS Richtung Coburg, da wir erst den RE als Gegenzug passieren lassen mussten.

Im Übrigen schaffen die ICE1 bergauf die 280 km/h nicht. Die meiste Zeit ist der ICE 706 nach Coburg nur etwa 210 km/h gefahren, die 280 km/h erreichte er erst nach dem Scheitelpunkte als es wieder zum Thüringer Becken bergab ging.

Ansonsten tolles Treffen, danke an Ludo für die Stadtführung und der Auswahl der Gaststätte. War leckeres Essen.

Ich war gegen 18:55 Uhr wieder in Eisenach, bin dann in Erfurt mit ICE 693 (Tz 170) weiter gefahren. Der hat übrigens zwischen Erfurt und Eisenach die 160 km/h nicht erreicht. Bis Fröttstädt 150 km/h laut GPS im ice-portal, ab Fröttstädt bis Sättelstädt 153 km/h und ab Sättelstädt bis Wutha mal zeitweise 155 km/h.

ICE-Treff-Fazit: VDE8 mit 200 km/h Fahrplan

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Sonntag, 17.12.2017, 19:05 (vor 3016 Tagen) @ ICETreffErfurt

"Zurück hat der ICE 706 trotz 280 km/h sogar noch eine Minute Verspätung hinzu gewonnen"

Wie kann der denn 280 fahren, wenn es aktuell ein 200er Weihnachts-Tempolimit gibt?

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

ICE-Treff-Fazit: VDE8 mit 200 km/h Fahrplan

ICETreffErfurt, Eisenach, Sonntag, 17.12.2017, 19:16 (vor 3016 Tagen) @ Alibizugpaar

"Zurück hat der ICE 706 trotz 280 km/h sogar noch eine Minute Verspätung hinzu gewonnen"

Wie kann der denn 280 fahren, wenn es aktuell ein 200er Weihnachts-Tempolimit gibt?

Das war zum Zeitpunkt der Rückfahrt nicht mehr gültig.

693

alexandrus, Sonntag, 17.12.2017, 19:23 (vor 3016 Tagen) @ ICETreffErfurt

Vielleicht darf der 693 nur max 155 km/h fahren ;-)

fehlende BrH könnten Grund gewesen sein

ICETreffErfurt, Eisenach, Sonntag, 17.12.2017, 19:25 (vor 3016 Tagen) @ alexandrus
bearbeitet von ICETreffErfurt, Sonntag, 17.12.2017, 19:25

Ich gehe mal eher davon aus, dass der Zug ausgefallene Bremsen an einzelnen Mittelwagen hatte und aufgrund fehlender Bremshundertstel (BrH) nur 155 km/h im Fahrplan hatte. Bis Eisenach hat er 1 Minute Verspätung gemacht von Erfurt aus.

Oder die ICE1 haben von Hause aus mittlerweile so wenige BrH, dass sie nicht schneller als 155 km/h fahren dürfen. Die angeschriebenen Gewichte der Mittelwagen sind auch größer geworden, wenn mich nicht alles täuscht.

fehlende BrH könnten Grund gewesen sein

ICE-TD, Sonntag, 17.12.2017, 19:36 (vor 3016 Tagen) @ ICETreffErfurt

Ich gehe mal eher davon aus, dass der Zug ausgefallene Bremsen an einzelnen Mittelwagen hatte und aufgrund fehlender Bremshundertstel (BrH) nur 155 km/h im Fahrplan hatte. Bis Eisenach hat er 1 Minute Verspätung gemacht von Erfurt aus.

Oder die ICE1 haben von Hause aus mittlerweile so wenige BrH, dass sie nicht schneller als 155 km/h fahren dürfen. Die angeschriebenen Gewichte der Mittelwagen sind auch größer geworden, wenn mich nicht alles täuscht.

Ich weiß nicht für wie viele BRH die Fahrpläne für die BR 401 bestellt wurden, es dürfte aber auf einigen Abschnitten noch für 160 km/h reichen, hinter Gotha gehts allerdings bergab, da sind vermutlich nur 155 möglich. Ja, die 401 haben durch eine neue Bremsberechnung kräftig BRH eingebüßt zum Fahrplanwechsel.

fehlende BrH könnten Grund gewesen sein

Murrtalbahner, Sonntag, 17.12.2017, 22:48 (vor 3016 Tagen) @ ICE-TD

Ja, die 401 haben durch eine neue Bremsberechnung kräftig BRH eingebüßt zum Fahrplanwechsel.

Das klingt aber jetzt schon etwas kurios. Was ein Tag vorher ging, geht ein Tag später nicht mehr?

fehlende BrH könnten Grund gewesen sein

EK-Wagendienst, EGST, Sonntag, 17.12.2017, 23:20 (vor 3016 Tagen) @ Murrtalbahner

Ja, die 401 haben durch eine neue Bremsberechnung kräftig BRH eingebüßt zum Fahrplanwechsel.


Das klingt aber jetzt schon etwas kurios. Was ein Tag vorher ging, geht ein Tag später nicht mehr?

Die Bremsberechnung bei den Zügen ist in den letzten Jahren immer komplizierter geworden, und es darf nicht mehr soviel angerechnet werden, bzw. es müssen Abzüge gemacht werden.
Zum Fahrplanwechsel kann dann da was in Kraft gesetzt worden sein.

fehlende BrH könnten Grund gewesen sein

Murrtalbahner, Sonntag, 17.12.2017, 23:35 (vor 3016 Tagen) @ EK-Wagendienst

Ja, die 401 haben durch eine neue Bremsberechnung kräftig BRH eingebüßt zum Fahrplanwechsel.


Das klingt aber jetzt schon etwas kurios. Was ein Tag vorher ging, geht ein Tag später nicht mehr?


Die Bremsberechnung bei den Zügen ist in den letzten Jahren immer komplizierter geworden, und es darf nicht mehr soviel angerechnet werden, bzw. es müssen Abzüge gemacht werden.
Zum Fahrplanwechsel kann dann da was in Kraft gesetzt worden sein.

Hat sich denn auch physisch irgendwas an den Zügen geändert, dass dies notwendig wurde oder ist irgendwas schief gegangen, dass eine neue Berechnung notwendig wurde?

fehlende BrH könnten Grund gewesen sein

Axel252525, Sonntag, 17.12.2017, 23:38 (vor 3016 Tagen) @ Murrtalbahner

Ja, die 401 haben durch eine neue Bremsberechnung kräftig BRH eingebüßt zum Fahrplanwechsel.


Das klingt aber jetzt schon etwas kurios. Was ein Tag vorher ging, geht ein Tag später nicht mehr?


Die Bremsberechnung bei den Zügen ist in den letzten Jahren immer komplizierter geworden, und es darf nicht mehr soviel angerechnet werden, bzw. es müssen Abzüge gemacht werden.
Zum Fahrplanwechsel kann dann da was in Kraft gesetzt worden sein.


Hat sich denn auch physisch irgendwas an den Zügen geändert, dass dies notwendig wurde oder ist irgendwas schief gegangen, dass eine neue Berechnung notwendig wurde?


Würde mich auch interessieren. Die ICE 1 waren mir immer eher mit hohem Bremsvermögen und hohen BrH an den Wagen aufgefallen.

Handelt es sich da vllt. um eine Vorsichtsmaßnahme, um die Auswirkung bei deaktivierten Bremsen zu verringern?

MfG
Alex

fehlende BrH könnten Grund gewesen sein

Twindexx, St. Gallen (CH), Sonntag, 17.12.2017, 23:59 (vor 3016 Tagen) @ Axel252525

Hoi,

In der Schweiz fahren die ICE 1 immernoch nach Reihe R150%, da hat sich nichts geändert. Das ist auch zwingend notwendig, weil man sonst nicht 200 km/h fahren darf auf der NBS. Allerdings wird in der Schweiz die Magnetschienenbremse nicht mitberechnet. Was hat sich da denn bei der DB geändert?


Grüsse aus der Ostschweiz.

--
[image]

Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.

fehlende BrH könnten Grund gewesen sein

ICE-TD, Montag, 18.12.2017, 01:21 (vor 3016 Tagen) @ Twindexx

Das "Fleischgewicht" wird nach irgendeiner TSI seit einiger Zeit höher bewertet bei leeren Raum (also Platz für Stehplätze). Bei Neuberechnungen muß das wohl berücksichtigt werden. Deshalb haben die anderen ICE-Baureihen (außer ICE-TD) schon in den letzten Jahren Neuberechnungen bekommen, in der Regel mit dem Einbau der neuen Achsen. Warum man jetzt beim ICE1 auch eine Neuberechnung machen musste weiß ich nicht, vielleicht hängt das mit ETCS zusammen.

fehlende BrH könnten Grund gewesen sein

Axel252525, Montag, 18.12.2017, 01:43 (vor 3016 Tagen) @ ICE-TD

Das "Fleischgewicht" wird nach irgendeiner TSI seit einiger Zeit höher bewertet bei leeren Raum (also Platz für Stehplätze). Bei Neuberechnungen muß das wohl berücksichtigt werden. Deshalb haben die anderen ICE-Baureihen (außer ICE-TD) schon in den letzten Jahren Neuberechnungen bekommen, in der Regel mit dem Einbau der neuen Achsen. Warum man jetzt beim ICE1 auch eine Neuberechnung machen musste weiß ich nicht, vielleicht hängt das mit ETCS zusammen.

Das wäre zumindest logisch, der Einbau dürfte zumindest eine Art Neu-Zulassung (für die Leittechnik) bedeuten.

Frage dazu: ich hatte mal gelesen, dass der ETCS-Umbau beim ICE 1 Auswirkungen auf die AFB-Funktionalität hat. Ist das eine Mär oder weiß jemand ggf mehr?

MfG
Alex

fehlende BrH könnten Grund gewesen sein

ICE-TD, Montag, 18.12.2017, 02:12 (vor 3016 Tagen) @ Axel252525

Frage dazu: ich hatte mal gelesen, dass der ETCS-Umbau beim ICE 1 Auswirkungen auf die AFB-Funktionalität hat. Ist das eine Mär oder weiß jemand ggf mehr?

Im ETCS-Betrieb gibt es Einschränkungen bei der Funktion der AFB beim 401.

fehlende BrH könnten Grund gewesen sein

Axel252525, Montag, 18.12.2017, 02:43 (vor 3016 Tagen) @ ICE-TD

Frage dazu: ich hatte mal gelesen, dass der ETCS-Umbau beim ICE 1 Auswirkungen auf die AFB-Funktionalität hat. Ist das eine Mär oder weiß jemand ggf mehr?


Im ETCS-Betrieb gibt es Einschränkungen bei der Funktion der AFB beim 401.

Weißt du zufällig, welche?

Es interessiert mich, weil ich mir schwer vorstellen kann, welche der AFB-Funktionen da eingeschränkt wird.
Außer es geht in die Richtung, dass die AFB keine Bremsungen mehr vornimmt, die über einen bestimmten Grad (reine E-Bremse?) hinausgeht.

MfG
Alex

ICE-Treff-Fazit: VDE8 mit 200 km/h Fahrplan

LukasB, Sonntag, 17.12.2017, 23:24 (vor 3016 Tagen) @ ICETreffErfurt

Ein wirkliches Trauerspiel, dass man für so viel Geld eine 300 km/h Rennbahn baut und dann 200km/h Vmax unter Nutzung des Fahrzeitpuffers ausreichend sind. Hier zeigt sich wieder einmal, dass die Fahrzeugstrategie nicht zur Infrastruktur passt. Das der Fahrplan hier für uralte 401er und langsame 412er ausgelegt werden muss, wird für Jahre eine attraktivere Fahrzeit verhindern.

Fahrschaudiagramme

BahnCard100First, Hamburg, Montag, 18.12.2017, 02:18 (vor 3016 Tagen) @ LukasB
bearbeitet von BahnCard100First, Montag, 18.12.2017, 02:18

Wie sich der ICE auf der neuen Strecke verhält kann man hier in den Fahrschaudiagrammen sehen. Siehe Link: https://forum.zusi.de/viewtopic.php?f=66&t=13662&start=20

Fahrschaudiagramme

LukasB, Dienstag, 19.12.2017, 11:22 (vor 3014 Tagen) @ BahnCard100First

Wie sich der ICE auf der neuen Strecke verhält kann man hier in den Fahrschaudiagrammen sehen. Siehe Link: https://forum.zusi.de/viewtopic.php?f=66&t=13662&start=20

Vielen Dank für die Diagramme, schade allerdings, dass die Betrachtung weit vor Ende der SFS im Süden mit einer Vollbremsung endet. Besonders interessant wäre ja der Start in Richtung Norden von der ABS Breitengüßbach-Ebensfeld, wo die Züge bereits auf 230km/h beschleunigen konnten, bevor sie auf die neue Strecke kommen. Zusätzlich sind die ersten Kilometer im Süden ja bis zur Itztalbrücke verhältnismäßig flach.

ICE-Treff-Fazit: VDE8 mit 200 km/h Fahrplan

agw, NRW, Montag, 18.12.2017, 10:55 (vor 3015 Tagen) @ LukasB

Ein wirkliches Trauerspiel, dass man für so viel Geld eine 300 km/h Rennbahn baut und dann 200km/h Vmax unter Nutzung des Fahrzeitpuffers ausreichend sind. Hier zeigt sich wieder einmal, dass die Fahrzeugstrategie nicht zur Infrastruktur passt. Das der Fahrplan hier für uralte 401er und langsame 412er ausgelegt werden muss, wird für Jahre eine attraktivere Fahrzeit verhindern.

Auf keinen Fall sollte man jetzt noch eine neue Strecke (z.B. in Süddeutschland) mit einer sehr langen Rampe bauen, die dann von allen bisherigen Zügen ebenfalls nicht mit vmax befahren werden kann.
Man sollte nur noch Strecken bauen, bei denen auch "normale" Züge problemlos ihre bzw. die vmax der Strecke schnell erreichen und halten können.

Gerade das "wir brauchen für jede neue Strecke einen neuen Spezialzug" behindert das Gesamtsystem ja ungemein. Den Abbau des FV-Monopols sowieso.

+1

heinz11, Montag, 18.12.2017, 19:42 (vor 3015 Tagen) @ agw

Ein wirkliches Trauerspiel, dass man für so viel Geld eine 300 km/h Rennbahn baut und dann 200km/h Vmax unter Nutzung des Fahrzeitpuffers ausreichend sind. Hier zeigt sich wieder einmal, dass die Fahrzeugstrategie nicht zur Infrastruktur passt. Das der Fahrplan hier für uralte 401er und langsame 412er ausgelegt werden muss, wird für Jahre eine attraktivere Fahrzeit verhindern.


Auf keinen Fall sollte man jetzt noch eine neue Strecke (z.B. in Süddeutschland) mit einer sehr langen Rampe bauen, die dann von allen bisherigen Zügen ebenfalls nicht mit vmax befahren werden kann.
Man sollte nur noch Strecken bauen, bei denen auch "normale" Züge problemlos ihre bzw. die vmax der Strecke schnell erreichen und halten können.

Gerade das "wir brauchen für jede neue Strecke einen neuen Spezialzug" behindert das Gesamtsystem ja ungemein. Den Abbau des FV-Monopols sowieso.


Das Ding hat Methode. Schon die KRM ist so angelegt, daß nur ICE-3 diese Strecke befahren können. Was für eine gigantische Verschwendung! Aber optimal, um die Konkurrenz wirksam abzuschrecken. Ich weiß, daß es jetzt einige gibt, die aufjaulen werden und sagen, die Streckenführung wäre anders nicht gegangen. Ich jedenfalls glaube das nicht und unterstelle der DB Absicht, die Streckenführung auch unter dem Wettbewerbsaspekt bewußt so gewählt zu haben.

+1

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Dienstag, 19.12.2017, 01:13 (vor 3015 Tagen) @ heinz11

Das finde ich unter den wirtschaftlichen Randbedingungen jetzt durchaus nachvollziehbar. Viel schlimmer sehe ich es, dass es nach über 20 Jahren Bauzeit nicht genug Züge gibt, die die Berlin-München angemessen fahren. Wenn man so baut, muss man es auch bewirtschaften können.

-2

Henrik, Dienstag, 19.12.2017, 01:58 (vor 3015 Tagen) @ Paladin

Das finde ich unter den wirtschaftlichen Randbedingungen jetzt durchaus nachvollziehbar.

Ebent.
Das hat Milliarden eingespart.
Eben heutige Kritiker hätten in dem Falle die deutlich teurere Variante aufs heftigste kritisiert.
sämtliche Konkurrenz könnte drauf fahren, allein die Franzosen wollten bislang nicht. für den ICE 2 wars in Überlegung - es betraf also höchstens die DB selbst.
ICE 4 wird wohl drauf fahren. Heißt, "nur ICE 3" trifft es nich so ganz, "die gesamte ICE Familie" heißt es künftig.
DB als Verantwortlichen aus zu machen, passt auch nicht so recht.
Doch es muss ja ne Verschwörungstheorie grade stehen, wenn man die Infos nicht hat und sie sich auch nicht aneignen möchte..

Knaller is ja auch der Vorredner..
Lass uns mal extra ne Strecke planen, die frühestens in 25 Jahren in Betrieb geht und wir legen sie speziell extra besonders nur aus für Züge, die eh in 20 Jahren vollends verschrottet werden und geben dafür mal eben nen paar Milliarden mehr aus.
Ferndavonab hätten die ICE 1 und ICE 2 dort keine Probleme, nichmal die TGV

Viel schlimmer sehe ich es, dass es nach über 20 Jahren Bauzeit nicht genug Züge gibt, die die Berlin-München angemessen fahren. Wenn man so baut, muss man es auch bewirtschaften können.

ist aber auch nur Deine Sicht.
Der Betreiber selbst sieht es gänzlich anders, vgl. insbesondere jüngste PM.
"nicht angemessen" sieht hier auch reichlich subjektiv aus. An zuwenig Fahrzeugen scheint das aus Deiner Sicht zu geringe Angebot ja zumindest nicht zu liegen.

Es war ja zudem wahrlich mal gänzlich anders geplant,
vor über 20 Jahren hatte die DB den Vertrag mit der Industrie über die ICE 3 ausgehandelt, inkl. einer Option über weitere 50 Einheiten mit Hinblick auf die Relation VDE 8.
Der Bund stoppte das Projekt, stellte es gänzlich in Frage (Grüne),
DB zog nur 13 der 50er Option, Rest verfiel.
Nachvollziehbar.
Es folgte die deutliche strengere Aufmerksamkeit auf die Wirtschaftlichkeit,
dementsprechend Fuhrpark 250 km/h statt 300 km/h und zwar in großer Auftragsgröße (ICx).
Die Wirtschaftlichkeit bzw Gewinn ist aktuell zum Glück nicht mehr Hauptmaxime des Eigentümers, sondern die Zuverlässigkeit, Kundenzufriedenheit, ausgedrückt u.a. in Fahrgastrekorden.

Die ICE4 könnten für mehr ICE3 auf der VDE8 sorgen

ICETreffErfurt, Eisenach, Dienstag, 19.12.2017, 02:18 (vor 3015 Tagen) @ Henrik

Mit der Einführung KRM-tauglicher ICE4 kann man dort immerhin so viel ICE3 freisetzen, dass man auf der VDE8 den Sprinter auf einen Zweistundentakt ausweiten könnte. Das würde mehr bringen als die Taktzüge auf Biegen und Brechen beschleunigen zu wollen.

Aufgrund der Fahrplanzwänge in München, Nürnberg, Erfurt, Halle und Berlin machen 300 km/h-Fahrzeuge als Taktzüge nur bedingt Sinn. Sie hätten höhere Fahrzeitreserven und damit einhergehend vermutlich eine etwas größere Fahrplanstabilität, jedoch keinen Fahrzeitvorteil.

Hingegen denkt man mal ein wenig um die Ecke, können die ICE4 viele heutigen ICE3-Dienste übernehmen und die ICE3 könnten in viel größerem Umfang zur Expansion des Sprinter-Netzes eingesetzt werden. Damit kann man viel mehr Menschen erreichen und zudem die Auslastung der VDE8.1 verbessern.

Außerdem könnte so ein 30-Minuten-Takt alle 2 Stunden auf der VDE8 durchaus die gewünschten Anschlüsse in Nürnberg aus Richtung Passau und Stuttgart aufnehmen. Momentan scheitert dieser Sprinter-Takt ja an zu wenig ICE-Fahrzeugen.

ICE4 als Taktzug unbrauchbar

Celestar, Dienstag, 19.12.2017, 19:14 (vor 3014 Tagen) @ ICETreffErfurt

Der schafft kaum eine Kante in vernünftiger Zeit:

30 min Nürnberg-Ingolstadt: nein
30 min Stuttgart-Ulm: nein
60 min Frankfurt-Köln: nein
30 min Fulda-Kassel: wahrscheinlich nein
30 min Halle-Erfurt: nein
etc...

Damit kann man doch langfristig keinen Taktfahrplan bauen..

Celestar

ICE4 als Taktzug unbrauchbar

ICETreffErfurt, Eisenach, Dienstag, 19.12.2017, 22:15 (vor 3014 Tagen) @ Celestar

Der schafft kaum eine Kante in vernünftiger Zeit:

30 min Nürnberg-Ingolstadt: nein
30 min Stuttgart-Ulm: nein
60 min Frankfurt-Köln: nein
30 min Fulda-Kassel: wahrscheinlich nein
30 min Halle-Erfurt: nein
etc...

Damit kann man doch langfristig keinen Taktfahrplan bauen..

Celestar

Halle-Erfurt kann ein ICE4 in unter 30 Minuten fahren, ebenso wie Fulda-Kassel.

ICE4 als Taktzug unbrauchbar

Holger2, Dienstag, 19.12.2017, 22:28 (vor 3014 Tagen) @ ICETreffErfurt

Das ist aber sehr pauschal gesagt. Denn auf der NBS Köln-Frankfurt soll der ICE4 die Leistungen mit Halt in Limburg oder Montabaur übernehmen. Dass die die 60 min nicht schaffen ist klar - aber vielleicht 90 min.

Holger

ICE4 als Taktzug unbrauchbar

ICETreffErfurt, Eisenach, Dienstag, 19.12.2017, 22:36 (vor 3014 Tagen) @ Holger2

Selbst ein ICE3 würde die SFS KRM mit Halt in Limburg (Süd) und Montabaur nicht in unter 60 Minuten schaffen. Das ist also kein Argument gegen den ICE4.

Zudem ist der ICE4 nach dem ICE3 der best motorisierteste Triebzug, den DB Fernverkehr besitzt. Der schafft also kürzere Fahrzeiten als ein ICE1 oder ICE2.

Eben - dafür ist der ICE4 genau richtig

Holger2, Mittwoch, 20.12.2017, 19:16 (vor 3013 Tagen) @ ICETreffErfurt

- kein Text -

Stuttgart-Ulm?

IC Königssee, Mittwoch, 20.12.2017, 20:54 (vor 3013 Tagen) @ Celestar

Wieso Stuttgart-Ulm nein? Das wurde doch bei einer Höchstgeschwindigkeit von 250 Km/h immer mit 28 Minuten angekündigt, aufgrund der Beschleunigung sollte es der ICE4 eventuell sogar etwas schneller schaffen.

MFG
IC Königssee

Stuttgart-Ulm?

Celestar, Donnerstag, 21.12.2017, 18:02 (vor 3012 Tagen) @ IC Königssee

Ich habe es nicht ausgerechnet, aber ich glaube dass die 28 Minuten für den ICE3 ganz gut gehen, bei den anderen wird es eher knapp..

Celestar

Stuttgart-Ulm?

LukasB, Donnerstag, 21.12.2017, 20:53 (vor 3012 Tagen) @ Celestar

Ich habe es nicht ausgerechnet, aber ich glaube dass die 28 Minuten für den ICE3 ganz gut gehen, bei den anderen wird es eher knapp..

Celestar

Ich hab gerade mal bisschen drüber nachgedacht und denke, dass zumindest auch die Baureihe 412 kein Problem mit der Zielfahrzeit haben sollte. Die Gesamtstreckenlänge beträgt 82,4 km, wovon 76,2km für 250km/h ausgebaut sind, im Bereich Stuttgart Hbf (tief) ist der erste Kilometer nur für 100km/h geeignet, danach weitere knapp 4 km nur für 160 km/h. Im Bereich Ulm Hbf kann man quasi direkt in den Bahnhof hinein bremsen (erste Vmax Reduktion auf 200km/h bei km 81,22). Wenn man eine reale Fahrzeit von 25 Minuten erreichen will, bedeutet dies eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 198 km/h. Von Ulm aus kommend sollte das kein Problem sein, aber auch bergauf hat ein Zug der Baureihe 412 in meinen (theoretischen) Berechnungen bei 25 Promille Steigung eine Beharrungsgeschwindigkeit von circa 210 km/h, was für die Zielfahrzeit ausreichend wäre, zumal ja mit Vmax in den Steigungsbereich eingefahren wird.

Stuttgart-Ulm?

Celestar, Donnerstag, 21.12.2017, 20:58 (vor 3012 Tagen) @ LukasB

Gut 198km/h sind nicht notwendig, aber das erreicht der ICE3 auf NIM gerade so (27 minuten, auch wenn schon mal bei Einzelverbindungen geplant war). Ein Zug, der wesentlich schlechter motorsiert ist, eine geringe Vmax hat wird das auch noch auf einen kürzeren Strecken wohl nicht schaffen, zumal diese auch noch anspruchsvoller ist.

Celestar

Stuttgart-Ulm?

LukasB, Freitag, 22.12.2017, 00:37 (vor 3012 Tagen) @ Celestar
bearbeitet von LukasB, Freitag, 22.12.2017, 00:37

Gut 198km/h sind nicht notwendig, aber das erreicht der ICE3 auf NIM gerade so (27 minuten, auch wenn schon mal bei Einzelverbindungen geplant war). Ein Zug, der wesentlich schlechter motorsiert ist, eine geringe Vmax hat wird das auch noch auf einen kürzeren Strecken wohl nicht schaffen, zumal diese auch noch anspruchsvoller ist.

Celestar

Klar sind 198 km/h nicht notwendig, ich habe nur eine ideale Fahrzeit für ausreichend Puffer als Zielgröße definiert. Für genau 28,0 Minuten reichen 176,6 km/h.

Der Vergleich mit der SFS NIM erscheint mir nicht ganz treffend. Diese Strecke ist zwar insgesamt länger (93 km vs. 82,4 km), allerdings sind die Schnellfahrabschnitte vergleichbar lang (77,1 km für min. 200km/h vs. 76,2km für 250 km/h). Die jeweiligen bahnhofsnahen Abschnitte sind aber erheblich länger und erheblich länger. Aus dem Stuttgarter HBF sind es 5,0 km bis die Strecke 250 km/h zulässt, aus dem Nürnberger Hbf heraus sind es 6,6km bis zu 200 km/h und dann nochmal weitere 3,2 km bis zu 280 km/h. Aus dem Ulmer HBF heraus sind es 1,2km bis zu 250 km/h, aus dem Ingolstädter Hbf sind es 9,3km bis zu 300km/h, hiervon ist ein größerer Anteil sogar nur für 130 km/h geeignet. Zusammenfassend: Die NIM lässt zwar größere Vmax zu, aber der Zeitvorteil wird im Zulauf wieder verschwendet. Aktuell erreichen die Züge eine Fahrzeit zwischen 30 und 32 Minuten, dies entspricht 186 - 174 km/h. Das ist vergleichbar mit der Durchschnitssgeschwindigkeit, die für 28 Minuten Fahrzeit benötigt wird. Weiterhin darf man nicht vergessen, dass auch NIM mit 20 Promille Längsneigung gebaut wurde.

Streckenzulassung vs. Fahrplanpraxis

bendo, Freitag, 22.12.2017, 13:23 (vor 3011 Tagen) @ LukasB

Ich habe es nicht ausgerechnet, aber ich glaube dass die 28 Minuten für den ICE3 ganz gut gehen, bei den anderen wird es eher knapp..

Celestar


Ich hab gerade mal bisschen drüber nachgedacht und denke, dass zumindest auch die Baureihe 412 kein Problem mit der Zielfahrzeit haben sollte. Die Gesamtstreckenlänge beträgt 82,4 km, wovon 76,2km für 250km/h ausgebaut sind, im Bereich Stuttgart Hbf (tief) ist der erste Kilometer nur für 100km/h geeignet, danach weitere knapp 4 km nur für 160 km/h. Im Bereich Ulm Hbf kann man quasi direkt in den Bahnhof hinein bremsen (erste Vmax Reduktion auf 200km/h bei km 81,22). Wenn man eine reale Fahrzeit von 25 Minuten erreichen will, bedeutet dies eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 198 km/h. Von Ulm aus kommend sollte das kein Problem sein, aber auch bergauf hat ein Zug der Baureihe 412 in meinen (theoretischen) Berechnungen bei 25 Promille Steigung eine Beharrungsgeschwindigkeit von circa 210 km/h, was für die Zielfahrzeit ausreichend wäre, zumal ja mit Vmax in den Steigungsbereich eingefahren wird.

Hallo,

die von Euch, hier gemachten Angaben beziehen sich i.W. auf zugelassene Geschwindigkeiten der Strecke. Wie wird es aber in der Praxis aussehen? Glaubt ihr wirklich, dass der ICE fahrplanmäßig mit 250km/h in den Fildertunnel (Richtung Stuttgart), oder Albabstiegstunnel (Richtung Ulm), einfahren wird? Oder mit 250km/h aus diesen Tunnel hinaus fahren wird? Vergleichend mit der Betriebspraxis auf KRM würde ich mal prognostizieren: Richtung Ulm erreicht der ICE irgendwo in Höhe Flughafen/Denkendorf erstmalig die 250km/h. dann später noch einmal, etwa bei Merklingen, bevor in Richtung Albabstiegstunnel ausgerollt wird. In Richtung Stuttgart wird vielleicht ebenfalls erstmalig bei Merklingen 250km/h erreicht, und sicherlich regelmäßig mit 250 die Filstalbrücke überfahren, aus dem Boßlertunnel hinaus und noch einmal nach Wendlingen runter gefahren. Danach über die Filder mglw. ausgerollt. Ich bin mal gespannt ;)

Streckenzulassung vs. Fahrplanpraxis

Celestar, Freitag, 22.12.2017, 14:35 (vor 3011 Tagen) @ bendo

die von Euch, hier gemachten Angaben beziehen sich i.W. auf zugelassene Geschwindigkeiten der Strecke. Wie wird es aber in der Praxis aussehen? Glaubt ihr wirklich, dass der ICE fahrplanmäßig mit 250km/h in den Fildertunnel (Richtung Stuttgart), oder Albabstiegstunnel (Richtung Ulm), einfahren wird? Oder mit 250km/h aus diesen Tunnel hinaus fahren wird?

Kurze Antwort: Nö
Länge Antwort: Leider nein

Celestar

ICE4 als Taktzug unbrauchbar

ffz, Freitag, 22.12.2017, 15:24 (vor 3011 Tagen) @ Celestar

Ein Taktfahrplan muss bedingt aber keine gerade Kantenfahrzeit von 30 Min, 60 Min oder 90 Min, im Gegenteil diese Fahrzeiten sind absolut tödlich, denn dann bekomme ich dort nie brauchbare Taktknoten hin.

Ideal sind mit Zuschlägen Fahrzeiten von 13 Min, 28 Min, 43 Min, 58 Min, denn dann habe ich immer etwas Puffer im Knoten.

Ein Taktknoten kann immer zu den Minuten 00, 15, 30 und 45 stattfinden. So haben zB Brig und Schaffhausen einen Minute 45 Knoten.

Fahrpläne werden auf allen Strecken der DB Netz mit festgelegten Zuschlägen berechnet, sonst wäre der Fahrplan bei der ersten La und der ersten Baustelle schon nicht mehr haltbar. Wenn man für jede Baustelle dann die Fahrzeiten anpassen muss gehen immer die Anschlüsse verloren.

Mal so ein paar konkrete Zahlen:
Zwischen Mannheim Hbf und Frankfurt Hbf haben die ICE etwa 2 Minuten Zuschlag im Fahrplan, zwischen Mannheim und Stuttgart haben die ICe etwa 4 Minuten Zuschlag im Fahrplan, zwischen Mannheim und Karlsruhe etwa 2 Minuten Zuschlag. Die Liste lässt sich beliebig forsetzen.

Das ist auch in anderen Ländern geübte Praxis, in der Schweiz zB haben die Fernverkehrszüge und die RE vor Zürich und Bern alle 3-5 Minuten Zuschlag im Fahrplan, bei Basel SBB müssten es 2-3 Min sein. in Gb haben die Züge vor dem Endbahnhof 6-9 Min Zuschlag drin, dafür unterwegs fast gar Nichts.

In Frankreich hat man bei den TGV's fast gar keine Zuschläge drin, das merkt man sofort wenn es da Schnee gibt, dann bringen die TGV aus Paris bis nach Kehl zur Grenze aus frankreich etwa 10-20 Minuten Verspätung mit, je nach festgelegter Höchstgeschwindigkeit, dafür haben die Franzosen auf den LGV's Nachts auch Betriebsruhe und könne da bauen und haben tagsüber auf verschiedenen Abschnitten Zeiten am Vormittag und Nachmittag wo kein Zugverkehr stattfinden darf.
In Deutschland fahren auf den SFS Hannover-Würzburg und Mannheim-Stuttgart Di-Sa fast die Anzahl an Güterzügen die dort Tagsüber als ICE und IC/EC drüber fahren.

ICE4 als Taktzug unbrauchbar

Celestar, Samstag, 23.12.2017, 17:35 (vor 3010 Tagen) @ ffz

Ich habe auch von Kantenzeit geredet, die Fahrzeit sollte schon bei ca 14, 28, 56 Minuten liegen,

Celestar

+1

ICE-TD, Dienstag, 19.12.2017, 03:25 (vor 3015 Tagen) @ heinz11

Das Ding hat Methode. Schon die KRM ist so angelegt, daß nur ICE-3 diese Strecke befahren können. Was für eine gigantische Verschwendung! Aber optimal, um die Konkurrenz wirksam abzuschrecken. Ich weiß, daß es jetzt einige gibt, die aufjaulen werden und sagen, die Streckenführung wäre anders nicht gegangen. Ich jedenfalls glaube das nicht und unterstelle der DB Absicht, die Streckenführung auch unter dem Wettbewerbsaspekt bewußt so gewählt zu haben.

Wie oft kommt dieser Schwachsinn eigentlich noch? Die KRM so zu bauen wie sie jetzt ist war eine politische Entscheidung in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts und da gab es noch keine Bahnprivatisierung. Auch der Trassenverlauf der VDE8 war eine politische Entscheidung.

+1

agw, NRW, Dienstag, 19.12.2017, 10:44 (vor 3014 Tagen) @ ICE-TD

Das Ding hat Methode. Schon die KRM ist so angelegt, daß nur ICE-3 diese Strecke befahren können. Was für eine gigantische Verschwendung! Aber optimal, um die Konkurrenz wirksam abzuschrecken. Ich weiß, daß es jetzt einige gibt, die aufjaulen werden und sagen, die Streckenführung wäre anders nicht gegangen. Ich jedenfalls glaube das nicht und unterstelle der DB Absicht, die Streckenführung auch unter dem Wettbewerbsaspekt bewußt so gewählt zu haben.


Wie oft kommt dieser Schwachsinn eigentlich noch? Die KRM so zu bauen wie sie jetzt ist war eine politische Entscheidung in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts und da gab es noch keine Bahnprivatisierung. Auch der Trassenverlauf der VDE8 war eine politische Entscheidung.

Richtig. Macht die Sache aber keinen deut besser.
Die Politik lügt sich einen in die Tasche, die DB kriegt es nicht hin, genügend passende Fahrzeuge zu beschaffen.

Allerdings würde ich bei den Rahmenbedingungen einer neuen Strecke auch nicht sagen, dass die DB keinen Einfluss darauf hätte.

Die DB bezahlt auch Millionen für Lobbyarbeit. Zumindest die Regierung und der Bundestag sollten der DB also aus der Hand fressen. Sonst sollte man sich diese Millionen vielleicht sparen.

Tatsache im FV bleibt: Jede neuer Streckenabschnitt braucht neue Spezialzüge, um die Strecke voll auszunutzen. Die speziellen Fähigkeiten der Spezialzüge hingegen sind dann auf anderen Streckenabschnitten total nutzlos oder kosten unnötig Geld. Irgendwann merkt man dann wieder, dass man mit dem Zugbedarf total verplant hat und das große Getausche geht los. Am Ende fährt kaum noch ein Zug entsprechend der Streckenfähigkeit oder es werden unnötig Zugläufe gebrochen, um wenigstens abschnittsweise mit dem passenden Material zu fahren.
Gerne lässt man auch die Spezialfähigkeiten einer Strecke verfallen, aus welchen Gründen auch immer.
Das macht die DB (und die DB) schon seit 30 Jahren so. Gelernt hat man anscheinend nichts. In Diskussionen wird das ganze aber von DB-Fans immer schöngeredet, dass das alles so sein muss und auch schon immer so geplant war und auch im perfekten Universum ganz genauso wäre.

Beispiele:
-Ein 160er IC als Ersatz für den 200er IC auf der 200er Strecke.
-Der 230er Neigetechnik-Zug fährt schnurgeradeaus auf der 300er Strecke.
-Ältere HGV-Züge erreichen nicht annähernd ihre vmax, weil die 250er/300er Strecke zu steil ist.
-neue HGV-Züge könnten auf alten HGV-Strecken ihre vmax ausfahren, haben aber nicht die richtigen Bremsen für optimalen Betrieb.
-200er Streckenabschnitte können nur noch mit 160 befahren werden.
-Neigetechnikabschnitte werden nicht mehr bogenschnell befahren.
usw.

++1

musicus, Dienstag, 19.12.2017, 17:59 (vor 3014 Tagen) @ agw

- kein Text -

+++1

heinz11, Dienstag, 19.12.2017, 18:15 (vor 3014 Tagen) @ agw

- kein Text -

+1

moonglum, Hagen, Dienstag, 19.12.2017, 19:50 (vor 3014 Tagen) @ agw

Bravo!

--
Schöne Grüße aus den EC 6/7/8/9,
wo es Wein in Karaffen, keine Mikrowelle und kein in Schüsseln gepamptes Essen gibt.

https://adobe.ly/2PMZyEV

ICE-Treff-Fazit: VDE8 mit 200 km/h Fahrplan

LukasB, Dienstag, 19.12.2017, 11:28 (vor 3014 Tagen) @ agw

Auf keinen Fall sollte man jetzt noch eine neue Strecke (z.B. in Süddeutschland) mit einer sehr langen Rampe bauen, die dann von allen bisherigen Zügen ebenfalls nicht mit vmax befahren werden kann.
Man sollte nur noch Strecken bauen, bei denen auch "normale" Züge problemlos ihre bzw. die vmax der Strecke schnell erreichen und halten können.

Gerade das "wir brauchen für jede neue Strecke einen neuen Spezialzug" behindert das Gesamtsystem ja ungemein. Den Abbau des FV-Monopols sowieso.

Das sehe ich geringfügig anders. Die Strecke ist mit einer maximalen Steigung von 12,5 Promille gebaut und damit für jeden modernen Hochgeschwindigkeitszug nutzbar. Die erreichte Höchstgeschwindigkeit wird hier nur von Leistung, Gewicht und Traktion beeinflusst. Die Baureihe 401, 402, 411 und 415 sind hier eben nur bescheiden ausgerüstet. Ein TGV Duplex mit 8.880kW bzw. 9.600kW hätte absolut kein Problem hier die Vmax der Strecke zu erreichen, ein Velaro E mit 8.800kW ebenfalls nicht, ein Alstom AGV mit 7.500kW, bzw. 9.000 kW auch nicht. Wir sehen hier also vielmehr das schon seit Jahren bestehende Problem, dass ein Großteil der deutschen ICE-Flotte deutlich zu leistungsschwach konstruiert wurde und dadurch seine Vmax nur selten ausfahren kann.

Danke

Celestar, Dienstag, 19.12.2017, 19:28 (vor 3014 Tagen) @ LukasB

- kein Text -

ICE-Treff-Fazit: VDE8 mit 200 km/h Fahrplan

agw, NRW, Dienstag, 19.12.2017, 20:31 (vor 3014 Tagen) @ LukasB

Auf keinen Fall sollte man jetzt noch eine neue Strecke (z.B. in Süddeutschland) mit einer sehr langen Rampe bauen, die dann von allen bisherigen Zügen ebenfalls nicht mit vmax befahren werden kann.
Man sollte nur noch Strecken bauen, bei denen auch "normale" Züge problemlos ihre bzw. die vmax der Strecke schnell erreichen und halten können.

Gerade das "wir brauchen für jede neue Strecke einen neuen Spezialzug" behindert das Gesamtsystem ja ungemein. Den Abbau des FV-Monopols sowieso.


Das sehe ich geringfügig anders. Die Strecke ist mit einer maximalen Steigung von 12,5 Promille gebaut und damit für jeden modernen Hochgeschwindigkeitszug nutzbar. Die erreichte Höchstgeschwindigkeit wird hier nur von Leistung, Gewicht und Traktion beeinflusst. Die Baureihe 401, 402, 411 und 415 sind hier eben nur bescheiden ausgerüstet. Ein TGV Duplex mit 8.880kW bzw. 9.600kW hätte absolut kein Problem hier die Vmax der Strecke zu erreichen, ein Velaro E mit 8.800kW ebenfalls nicht, ein Alstom AGV mit 7.500kW, bzw. 9.000 kW auch nicht. Wir sehen hier also vielmehr das schon seit Jahren bestehende Problem, dass ein Großteil der deutschen ICE-Flotte deutlich zu leistungsschwach konstruiert wurde und dadurch seine Vmax nur selten ausfahren kann.

Das meine ich ja auch damit. Die Strecken sind nur vernünftig befahrbar, wenn man Spezialzüge mit sehr hoher Leistung und anderem bestellt. So wird man nie vom 99%-Monopol wegkommen.
Die Anzahl der HVG-Züge in Europa mit übermäßig viel Leistung, die nicht von der Staatsbahn bestellt wurden, kann man ja an ein paar Händen abzählen (nur ntv?).

In Deutschland gab es die letzten 25 Jahre ja nicht mal ein Nicht-Staatsbahn-Unternehmen, was überhaupt irgendeinen HGV-Zug für Deutschland beschafft hätte. Und vermutlich wird das die nächsten 25 Jahre auch so bleiben.

ICE-Treff-Fazit: VDE8 mit 200 km/h Fahrplan

ice-t-411, Dienstag, 19.12.2017, 22:40 (vor 3014 Tagen) @ agw

Das meine ich ja auch damit. Die Strecken sind nur vernünftig befahrbar, wenn man Spezialzüge mit sehr hoher Leistung und anderem bestellt. So wird man nie vom 99%-Monopol wegkommen.
Die Anzahl der HVG-Züge in Europa mit übermäßig viel Leistung, die nicht von der Staatsbahn bestellt wurden, kann man ja an ein paar Händen abzählen (nur ntv?).

In Deutschland gab es die letzten 25 Jahre ja nicht mal ein Nicht-Staatsbahn-Unternehmen, was überhaupt irgendeinen HGV-Zug für Deutschland beschafft hätte. Und vermutlich wird das die nächsten 25 Jahre auch so bleiben.

Hochgeschwindigkeitszüge sind aber immer Spezialzüge, selbst auf einer SFS Hannover-Würzburg bzw. Nürnberg-Ingolstadt braucht man für 250 km/h oder mehr viel Leistung. Hier arbeitet vor allem im Tunnel der Luftwiderstand einfach gegen dich.

Trotzdem könnte man die Strecke auch problemlos mit einem Railjet befahren, aber halt auch nur mit 230 km/h bei 6,4MW - aber ob der jetzt weniger speziell sei dahingestellt. So eine Lok kannst du auf jeden Fall überall mieten.

HGV ist immer teuer in der Anschaffung und braucht viel Kapital, ähnlich wie beim Flugverkehr. Der einzige Unterschied ist aktuell (noch...) das Züge nicht so universell einsetzbar sind. Aber das legt sich auch gerade, siehe TGV in Deutschland, Velara E bzw. UK usw.

Gruß
Johannes

P.S.: Übrigens kann man grundsätzlich auch anzweifeln, ob Wettbewerb in einem Taktsystem überhaupt notwendig ist - in Frankreich oder der Schweiz wird darüber gar nicht diskutiert.

--
Schiffbau ist Kunst - Flugzeugbau ist Wissenschaft - Elektrotechnik ist Glücksache ;)

Alle Angaben ohne Gewähr!

MGV + Luftverkehr: Doch die beste Kombi?

Celestar, Mittwoch, 20.12.2017, 09:23 (vor 3013 Tagen) @ ice-t-411
bearbeitet von Celestar, Mittwoch, 20.12.2017, 09:24

Man kann auch darüber diskutieren, dass unser, nennen wir ihn mal, Mittelgeschwindigkeitsverkehr nicht vielleicht doch eine gute Idee ist und wir die wirklich schnellen Punkt zu Punkt Verbindungen den Luftverkehr machen lassen.

Nur irgendwie jammern viele dann über innerdeutsche Flüge, aus unverständlichen Gründen.

Celestar

MGV + Luftverkehr: Doch die beste Kombi?

brandenburger, Perleberg, Donnerstag, 21.12.2017, 22:19 (vor 3012 Tagen) @ Celestar

Man kann auch darüber diskutieren, dass unser, nennen wir ihn mal, Mittelgeschwindigkeitsverkehr nicht vielleicht doch eine gute Idee ist und wir die wirklich schnellen Punkt zu Punkt Verbindungen den Luftverkehr machen lassen.

Nur irgendwie jammern viele dann über innerdeutsche Flüge, aus unverständlichen Gründen.

Hallo, natürlich ist der Mittelgeschwindigkeitsverkehr eine gute Idee, einfach weil der allergrößte Anteil der Reisenden nicht mehr als 250 bis 400 km unterwegs ist und nur wenige wirklich sehr weit fahren.

Und trotzdem "jammere" ich über innerdeutsche Flüge. Weil ich innerdeutsche und sogar fast alle innereuropäischen Flüge für unnötig halte. Die sind nicht erst dann unnötig, wenn man alle Ziele auch mit dem Zug mit Höchstgeschwindigkeit erreicht.

Es sind doch völlig überzogene Ansprüche, die die Leute in die Flugzeuge nötigen. Wer muss denn für ein Wochenende nach Barcelona oder für eine Woche nach Island oder für eine Konferenz ohne Übernachtung von Dortmund nach München?

MGV + Luftverkehr: Doch die beste Kombi?

Henrik, Freitag, 22.12.2017, 01:14 (vor 3012 Tagen) @ brandenburger

Man kann auch darüber diskutieren, dass unser, nennen wir ihn mal, Mittelgeschwindigkeitsverkehr nicht vielleicht doch eine gute Idee ist und wir die wirklich schnellen Punkt zu Punkt Verbindungen den Luftverkehr machen lassen.

Nur irgendwie jammern viele dann über innerdeutsche Flüge, aus unverständlichen Gründen.

Hallo, natürlich ist der Mittelgeschwindigkeitsverkehr eine gute Idee, einfach weil der allergrößte Anteil der Reisenden nicht mehr als 250 bis 400 km unterwegs ist und nur wenige wirklich sehr weit fahren.

bisschen mehr ists schon noch und drüber sinds nich einfach nur wenige,
Hamburg - Frankfurt sind deutlich mehr, Frankfurt - München, Bielefeld/Hamm/Dortmund - Berlin, Düsseldorf - Stuttgart etc.

Und trotzdem "jammere" ich über innerdeutsche Flüge. Weil ich innerdeutsche und sogar fast alle innereuropäischen Flüge für unnötig halte. Die sind nicht erst dann unnötig, wenn man alle Ziele auch mit dem Zug mit Höchstgeschwindigkeit erreicht.

Es sind doch völlig überzogene Ansprüche, die die Leute in die Flugzeuge nötigen. Wer muss denn für ein Wochenende nach Barcelona oder für eine Woche nach Island oder für eine Konferenz ohne Übernachtung von Dortmund nach München?

derlei Meinung darf man ja haben.. ein System dahinter is so direkt nun nich zu erkennen.
Barcelona liegt ja nun nich grade um die Ecke.
Ibiza, Mallorca, Madrid, Malaga, Lissabon - weiter weg gehts ja nun wirklich nich mehr.
Athen, griechische Inseln, Türkei, Tel Aviv? Kanaren?
das alles nich?
was würde denn dann eh noch übrig bleiben? "fast alle innereuropäischen Flüge"
Island is Stopover für Amerika und an sich eh höllisch teuer, wenngleich sehenswert.
Und wieso denn dann noch die Beschränkung auf Europa?
Kanaren, Barcelona & Island verbieten, aber NYC, LA, Rio, Dubai & Sydney is OK?

Der Preis is reine Marktwirtschaft.
Wenn mein Sitznachbar 380 Euro gezahlt hat, kann mein Ticket HAM - Malaga gerne keine 15 Euro gekostet haben.
Wenn KLM mir den Flug nach LAX für grad mal 400 € anbietet - ich durch die bisschen Verspätung weit mehr sogar zurück bekomme. Wo is das Problem? Das gibts noch nichmal bei der Bahn.

Geschäftsreisende

Celestar, Freitag, 22.12.2017, 07:41 (vor 3011 Tagen) @ brandenburger
bearbeitet von Celestar, Freitag, 22.12.2017, 07:41

Es gibt sehr viele Reisende, die diese Flüge machen 'müssen'. Und wenn ich am Freitag bis 1600 oder 1700 in Hamburg geschäftlich unterwegs bin, werde ich einen Teufel tun und 6 Stunden in der Bahn verbringen, so dass ich um 1 oder halb 2 nachts zu Hause sein kann, wenn es auch um 9 abends sein kann. Außerdem kostet es den Arbeit (oder Auftrag)geber deutlich weniger Geld.

Vielleicht sollte der Gesetzgeber endlich aufhören, Leuten vorzuschreiben, wie sie zu leben haben.

Celestar

Geschäftsreisende

ICETreffErfurt, Eisenach, Freitag, 22.12.2017, 11:36 (vor 3011 Tagen) @ Celestar

Vielleicht sollte der Gesetzgeber endlich aufhören, Leuten vorzuschreiben, wie sie zu leben haben.

Tut er das?

Was aber auch nicht sein kann, dass Kerosin für Flugzeuge fast steuer- und abgabenfrei ist, Energie für Züge und Busse jedoch besteuert wird.

Um ein ökonomisches Gleichgewicht zwischen den Verkehrsträgern zu schaffen, müsste der Gesetzgeber an dieser Stelle einschreiten und für gleiche Rahmenbedingungen sorgen:

1.) Energieträger gleichartig besteuern oder gar nicht besteuern
2.) Infrastrukturabgaben von Straßen, Schienen und Flughäfen anpassen und gleichmäßig gestalten
3.) Subventionierung der Verkehrsträger überdenken und ggf. Subventionen zurückfahren auf ein Minimum.
4.) Für Transparenz und einheitliche Regelungen bei der Auskunft, den Beförderungsbedingungen und dem allgemeinen Zugang zum jeweiligen Verkehrssystem sorgen.

Im Übrigen sind die Menschen heutzutage so egoistisch erzogen und geformt, dass der Gesetzgeber Solidarität und Fürsorge vorschreiben muss. Ansonsten würde das System in extrem Starke und extrem Schwache zerbrechen und der gesellschaftliche Zusammenhalt würde auseinanderfallen. Eine Gesellschaft ohne Regeln funktioniert nicht, da Menschen von sich aus nur selten zur Zurückhaltung fähig sind.

Geschäftsreisende

Celestar, Freitag, 22.12.2017, 14:30 (vor 3011 Tagen) @ ICETreffErfurt

Vielleicht sollte der Gesetzgeber endlich aufhören, Leuten vorzuschreiben, wie sie zu leben haben.


Tut er das?

Was aber auch nicht sein kann, dass Kerosin für Flugzeuge fast steuer- und abgabenfrei ist, Energie für Züge und Busse jedoch besteuert wird.

Um ein ökonomisches Gleichgewicht zwischen den Verkehrsträgern zu schaffen, müsste der Gesetzgeber an dieser Stelle einschreiten und für gleiche Rahmenbedingungen sorgen:

1.) Energieträger gleichartig besteuern oder gar nicht besteuern
2.) Infrastrukturabgaben von Straßen, Schienen und Flughäfen anpassen und gleichmäßig gestalten
3.) Subventionierung der Verkehrsträger überdenken und ggf. Subventionen zurückfahren auf ein Minimum.
4.) Für Transparenz und einheitliche Regelungen bei der Auskunft, den Beförderungsbedingungen und dem allgemeinen Zugang zum jeweiligen Verkehrssystem sorgen.

Im Übrigen sind die Menschen heutzutage so egoistisch erzogen und geformt, dass der Gesetzgeber Solidarität und Fürsorge vorschreiben muss. Ansonsten würde das System in extrem Starke und extrem Schwache zerbrechen und der gesellschaftliche Zusammenhalt würde auseinanderfallen. Eine Gesellschaft ohne Regeln funktioniert nicht, da Menschen von sich aus nur selten zur Zurückhaltung fähig sind.

Wenn man nach Abbau von Subventionen schreit, fühle ich mich als Bahnbefürworter aber gar nicht wohl. Dann muss sowohl die Infrastruktur als auch der SPNV betriebswirtschaftlich kostendeckend sein, und das geht dann nach hinten los.

IMHO hat der Staat mit seinem "Wir kümmern uns" Mantra mit für den Egoismus gesorgt, denn der Staat wird ja auch richten. Anscheinend werden die Menschen umso egoistischer, je stärker der (Sozial)Staat ausgeprägt ist.

Celestar

Geschäftsreisende

ICETreffErfurt, Eisenach, Freitag, 22.12.2017, 15:33 (vor 3011 Tagen) @ Celestar

Vielleicht sollte der Gesetzgeber endlich aufhören, Leuten vorzuschreiben, wie sie zu leben haben.


Tut er das?

Was aber auch nicht sein kann, dass Kerosin für Flugzeuge fast steuer- und abgabenfrei ist, Energie für Züge und Busse jedoch besteuert wird.

Um ein ökonomisches Gleichgewicht zwischen den Verkehrsträgern zu schaffen, müsste der Gesetzgeber an dieser Stelle einschreiten und für gleiche Rahmenbedingungen sorgen:

1.) Energieträger gleichartig besteuern oder gar nicht besteuern
2.) Infrastrukturabgaben von Straßen, Schienen und Flughäfen anpassen und gleichmäßig gestalten
3.) Subventionierung der Verkehrsträger überdenken und ggf. Subventionen zurückfahren auf ein Minimum.
4.) Für Transparenz und einheitliche Regelungen bei der Auskunft, den Beförderungsbedingungen und dem allgemeinen Zugang zum jeweiligen Verkehrssystem sorgen.

Im Übrigen sind die Menschen heutzutage so egoistisch erzogen und geformt, dass der Gesetzgeber Solidarität und Fürsorge vorschreiben muss. Ansonsten würde das System in extrem Starke und extrem Schwache zerbrechen und der gesellschaftliche Zusammenhalt würde auseinanderfallen. Eine Gesellschaft ohne Regeln funktioniert nicht, da Menschen von sich aus nur selten zur Zurückhaltung fähig sind.


Wenn man nach Abbau von Subventionen schreit, fühle ich mich als Bahnbefürworter aber gar nicht wohl. Dann muss sowohl die Infrastruktur als auch der SPNV betriebswirtschaftlich kostendeckend sein, und das geht dann nach hinten los.

Abbau heißt nicht gleich Einstellung. Nur müssen sich die Subventionen so die Waage halten, dass kein Verkehrsträger überproportional bevorzugt oder benachteiligt wird.

Wenn man weniger Flugverkehr will, müsste man einfach die Kerosin-Steuer an die Benzin-Steuer anpassen, denn dann hätten Flugzeuge durch ihren hohen Energiebedarf natürlich einen Nachteil und Fliegen wäre teurer als aktuell.

Genau die Diskussion gibt es ja aktuell auch um die Diesel-Abgaben. Diesel an sich hat einen höheren Brennwert als Benzin, warum der Verbrauch beim Dieselmotor geringer ist und weniger CO2 pro Kilometer in die Luft gelangt. Das war ja einer der Gründe warum Diesel bisher steuerlich privilegiert ist. Man wollte Dieselmotoren dadurch fördern, damit die Autofahrer umweltschonender unterwegs sind. Leider hat man nicht damit gerechnet, dass die effizienteren Dieselmotoren höhere Verbrennungstemperaturen haben und dadurch mehr Stickoxide produzieren, da mehr Luftstickstoff mit verbrannt wird.

Würde man die Brennstoffe nach ihrem Energiewert besteuern, müsste Diesel deutlich teurer als Benzin sein. Würden Benzin und Diesel gleich besteuert, hätte man bei Diesel zumindest noch den chemischen Vorteil des höheren Brennwertes und damit des geringeren Verbrauches bei gleicher Fahrleistung.

Die Bahn hat durch den elektrischen Antrieb einen strategischen Vorteil, da sie aus mehreren verschiedenen Quellen ihre Energie beziehen kann. Das macht Bahnfahren aus Sicht der Physik besonders billig im Sinne der benötigten Energieträger.

In einem Wettbewerb der nicht nach ideologischen sondern nach rein physikalischen Grundlagen geführt würde, wäre der Modal Split wohl deutlich mehr pro Bahn als in der Realität.

Geschäftsreisende

brandenburger, Perleberg, Freitag, 22.12.2017, 11:52 (vor 3011 Tagen) @ Celestar
bearbeitet von brandenburger, Freitag, 22.12.2017, 11:57

Ich habe nicht gesagt, dass ich "vorschreiben" oder "verbieten" will. Etwas differenzierter möchte ich schon diskutieren.

Es gibt sehr viele Reisende, die diese Flüge machen 'müssen'.

Ja, aber warum gibt es die? Und vor allem, warum gibt es die heute viel mehr als vor 20 oder 30 Jahren, da lebten wir doch auch schon in einem gewissen Wohlstand, ohne dass der Flugverkehr heutigen Ausmaßes erforderlich war? Da gab es auch schon Geschäftstermine, und die Leute machten auch Urlaub an warmen Stränden oder in schönen Städten.

Ob vorschreiben oder verteuern, Flugverkehr mit den bisherigen oder prognostizierten jährlichen Wachstumsraten kann sich die Welt nicht leisten. Ist einfach so. Jedenfalls solange kein anderes Antriebskonzept in Sicht ist.

Geschäftsreisende

Celestar, Freitag, 22.12.2017, 14:32 (vor 3011 Tagen) @ brandenburger


Ob vorschreiben oder verteuern, Flugverkehr mit den bisherigen oder prognostizierten jährlichen Wachstumsraten kann sich die Welt nicht leisten. Ist einfach so. Jedenfalls solange kein anderes Antriebskonzept in Sicht ist.

Die sind in Sicht, egal ob es BTL Kerosin, Hybridantriebe oder Elektroflugzeuge sind. Wird aber 1 bis 2 Jahrzehnte länger dauern als beim PKW.

Celestar

"MGV" + Luftverkehr

lokuloi, Samstag, 23.12.2017, 13:05 (vor 3010 Tagen) @ Celestar

Es gibt sehr viele Reisende, die diese Flüge machen 'müssen'. Und wenn ich am Freitag bis 1600 oder 1700 in Hamburg geschäftlich unterwegs bin, werde ich einen Teufel tun und 6 Stunden in der Bahn verbringen, so dass ich um 1 oder halb 2 nachts zu Hause sein kann, wenn es auch um 9 abends sein kann. Außerdem kostet es den Arbeit (oder Auftrag)geber deutlich weniger Geld.

Welche Fahrzeit Hamburg – München wäre denn für Dich akzeptabel? An andere Stelle schreibst Du gerne, dass erst ab 2:30 Fahrzeit Flugstrecken ersetzt werden können.

Hamburg – München sind (derzeit) 780 km. Bei 2,5 Stunden wären das 312 km/h – darüber brauchen wir nicht wirklich diskutieren.

Paris – Marseille sind 750 km, der schnellste Zug benötigt 3:11 (ca. 235 km/h). Es gibt diese Fahrzeit genau 1x am Tag, 3 x am Tag einen Nonstop-Zug. Die „normale“ Fahrzeit liegt bei ca. 3:25 (ca. 220 km/h). Und trotzdem gibt es noch einige Flüge zwischen Marseille und Paris – und das sind nicht nur Anschlussflüge, denn einige gehen auch nach Orly.

Ein hypothetischer Nonstop-Zug München – Hamburg auf einer durchgehend für 300 km/h ausgebauten Strecke bräuchte also auch so ca. 3:15.

Es fliegen derzeit (2016) ca. 1,6 Mio. Passagiere im Jahr zwischen München und Hamburg. Das sind 4.400 pro Tag oder 2.200 pro Tag und Richtung. Davon wirst du auch bei einer Fahrzeit von 3:15 nur vielleicht die Hälfte „erwischen“, da es Anschlussreisende gibt und (wie auch zwischen Paris und Marseille) einige schlicht nicht auf das Fliegen verzichten werden wollen. Das wären also gerade einmal 2 zusätzliche ICEs pro Tag.

Da stellt sich für mich schon die Frage inwiefern die dafür notwendigen Infrastrukturkosten zu rechtfertigen wären. Ab einer gewissen Entfernung „gewinnt“ halt auch da das Flugzeug, da dort die Infrastrukturkosten nicht von der Entfernung abhängen. Hamburg – München auf den deutschen Standard von 150 -160 km/h zu bringen, also eine Fahrzeit von 5 Stunden und auf diejenigen, denen das zu langsam ist zu verzichten, dürfte da die günstigere Variante sein – auch volkswirtschaftlich.

Ja. Aus meiner Sicht ist der „Mittelgeschwindigkeitsverkehr“, wie du ihn genannt hast mit Durchschnittsgeschwindigkeiten im Bereich 150 – 160 für Deutschland zielführender. Und diesen dann auch vor allem zwischen „benachbarten“ Großräumen (200 – 400 km), da hier die wirklich großen Reisendenzahlen liegen (München – Stuttgart, München – Frankfurt, Frankfurt – Köln, Frankfurt – Hamburg, Berlin – Hamburg, …) und nicht wie in Frankreich die Verkehre nach Paris.

Ausnahme ist evtl. Berlin. Demletzt las ich (hier?), dass ca. 20% aller Bahn-Fernreisen in Deutschland Quelle oder Ziel in Berlin haben. Da können sich „eigene“ Züge lohnen und es geht ja auch in die Richtung. Allerdings dürfte der Prozentsatz bei Paris und Frankreich einen wesentlich höheren Prozentsatz ausmachen.

Vielleicht sollte der Gesetzgeber endlich aufhören, Leuten vorzuschreiben, wie sie zu leben haben.

4400 Fluggäste am Tag MUC-HAM sprechen jetzt eher dafür, dass den Leuten nicht vorgeschrieben wird, wie sie reisen sollen.

Ciao,
Uli

"MGV" + Luftverkehr

Celestar, Samstag, 23.12.2017, 17:31 (vor 3010 Tagen) @ lokuloi
bearbeitet von Celestar, Samstag, 23.12.2017, 17:32

Es gibt sehr viele Reisende, die diese Flüge machen 'müssen'. Und wenn ich am Freitag bis 1600 oder 1700 in Hamburg geschäftlich unterwegs bin, werde ich einen Teufel tun und 6 Stunden in der Bahn verbringen, so dass ich um 1 oder halb 2 nachts zu Hause sein kann, wenn es auch um 9 abends sein kann. Außerdem kostet es den Arbeit (oder Auftrag)geber deutlich weniger Geld.


Welche Fahrzeit Hamburg – München wäre denn für Dich akzeptabel? An andere Stelle schreibst Du gerne, dass erst ab 2:30 Fahrzeit Flugstrecken ersetzt werden können.

Das ist nicht unbedingt meine Meinung. Allgemein gilt international die Grenze, bei der eine deutlicher Modal Shift stattfindet bei etwa 2,5 bis 3h.


Hamburg – München sind (derzeit) 780 km. Bei 2,5 Stunden wären das 312 km/h – darüber brauchen wir nicht wirklich diskutieren.

Nein, aber eine echte Rennstrecke könnte es in 3h mit Halt in Nürnberg und Hannover schaffen. Die Investitionen würden sich wohl nicht lohnen. Lass die (offfentlich) wenige Hanseln fliegen.


Ja. Aus meiner Sicht ist der „Mittelgeschwindigkeitsverkehr“, wie du ihn genannt hast mit Durchschnittsgeschwindigkeiten im Bereich 150 – 160 für Deutschland zielführender. Und diesen dann auch vor allem zwischen „benachbarten“ Großräumen (200 – 400 km), da hier die wirklich großen Reisendenzahlen liegen (München – Stuttgart, München – Frankfurt, Frankfurt – Köln, Frankfurt – Hamburg, Berlin – Hamburg, …) und nicht wie in Frankreich die Verkehre nach Paris.

Dann sind wir ja einer Meinung ;) Der Großteil des Fehrkehrs macht der SPFV und die anderen 20% gehen durch die Luft.

Celestar

Kapitalbedarf

Celestar, Mittwoch, 20.12.2017, 09:34 (vor 3013 Tagen) @ ice-t-411
bearbeitet von Celestar, Mittwoch, 20.12.2017, 09:39


HGV ist immer teuer in der Anschaffung und braucht viel Kapital, ähnlich wie beim Flugverkehr. Der einzige Unterschied ist aktuell (noch...) das Züge nicht so universell einsetzbar sind. Aber das legt sich auch gerade, siehe TGV in Deutschland, Velara E bzw. UK usw.

Der Luftverkehr ist viel weniger kapitalintensiv. Flughäfen sind verhältnismäßig günstig, wenn sie nicht gerade von Berlin gebaut werden. Und die muss das Luftverkehrsunternehmen auch nicht selber bauen, sondern zahlt eben Gebühren. Die gibt's z.b. in MUC für ne A320 ab 718,20 Euro, plus etwa 20 Euro pro Passagier.


Einsatzbereite Flugzeuge gibt es in der A320 Klasse ab etwa 100000 Euro pro Monat zu leasen und können quasi jeden Flughafen auf der Welt ansteuern, und sind quasi sofort verfügbar.

Celestar

Kapitalbedarf

ice-t-411, Freitag, 22.12.2017, 18:33 (vor 3011 Tagen) @ Celestar

Hi!

Einsatzbereite Flugzeuge gibt es in der A320 Klasse ab etwa 100000 Euro pro Monat zu leasen und können quasi jeden Flughafen auf der Welt ansteuern, und sind quasi sofort verfügbar.

100.000€ sind aber auch im Bereich der Abschreibung auf einen ICE4, 30 Millionen Euro über 30 Jahre, also 1 Million/Jahr zzgl. Wartung/Instandhaltung/ggf. mal ein Redesign (je nachdem ob die beim Leasing oben mit drin ist). Aber der Vergleich hinkt, ein ICE4 hat mehr Sitzplätze als eine A380.

Und Bahnstrecken sind für die Bahn auch nicht teuer - so lange sie der Bund bezahlt. Ähnlich wie bei Flughäfen.

Gruß
Johannes

--
Schiffbau ist Kunst - Flugzeugbau ist Wissenschaft - Elektrotechnik ist Glücksache ;)

Alle Angaben ohne Gewähr!

Kapitalbedarf

Axel252525, Freitag, 22.12.2017, 21:43 (vor 3011 Tagen) @ ice-t-411

Hi!

Einsatzbereite Flugzeuge gibt es in der A320 Klasse ab etwa 100000 Euro pro Monat zu leasen und können quasi jeden Flughafen auf der Welt ansteuern, und sind quasi sofort verfügbar.


100.000€ sind aber auch im Bereich der Abschreibung auf einen ICE4, 30 Millionen Euro über 30 Jahre, also 1 Million/Jahr zzgl. Wartung/Instandhaltung/ggf. mal ein Redesign (je nachdem ob die beim Leasing oben mit drin ist). Aber der Vergleich hinkt, ein ICE4 hat mehr Sitzplätze als eine A380.

Und Bahnstrecken sind für die Bahn auch nicht teuer - so lange sie der Bund bezahlt. Ähnlich wie bei Flughäfen.

Gruß
Johannes

Laut AfA-Tabelle liegt der Richtwert für HGV-Züge bei "nur" 15 Jahren, vermutlich noch aus der Bestellung für die ersten ICE resultierend. In dem Moment wird es teurer, andererseits ist die Abschreibung nach ReDesign dann erheblich günstiger.

Ansonsten gebe ich dir vollkommen recht.

MfG
Alex

Kapitalbedarf

Celestar, Samstag, 23.12.2017, 11:39 (vor 3010 Tagen) @ ice-t-411

Richtig, nur bringt eine A320 wohl im Schnitt wesentlich mehr Transportleistung. Und Trassengebühren muss die Bahn auch bezahlen.

Celestar

ICE-Treff-Fazit

oppermad, Wuppertal/Wunstorf, Montag, 18.12.2017, 08:38 (vor 3015 Tagen) @ ICETreffErfurt

Moin,

auch ich möchte mich bedanken: Zunächst bei dir, Ludo und Trenitalia für das letztlich so zustandegekommene Treffen. Dann danke ich den anderen Teilnehmern für den informativen und interessanten Tag ohne jegliche Zwischenfälle. Und zuletzt muss ich auch die verschiedenen Bahngesellschaften loben, die uns fast pünktlich nach Bamberg und auch wieder zurück gebracht haben. Das habe ich ehrlicherweise nicht erwartet.

In Bamberg bin ich bisher noch nie ausgestiegen, von daher auch für mich Neuland. Eine schöne und auffallend saubere Stadt, zumindest für mich als Wuppertaler.
@ ALR997: Du kannst gerne noch nachtreten, du hast ja Recht...

Essen und Erläuterungen waren sehr gut. Dank flexibler Fahrkarte konnte ich retour eine recht flotte Fahrt ohne Zwischenhalte von Frankfurt/Flughafen bis Köln erleben. In Düsseldorf fuhr dann der ICE nach Hannover/Berlin vom Gleis gegenüber ab; da sage noch einer, dass sich DB Fernverkehr nicht auch um Spaßfahrer kümmert.

Mal sehen, wo das nächste Treffen sein wird. Ich freue mich bereits jetzt drauf.
Viele Grüße,

Dirk

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Wer ist kundig auf folgenden Baureihen:
101, 103, 110, 111, 112, 120, 139, 140, 141, 143, 150, 151, 155, 181.2, 218, 225, 233, 362, 420, 472, 601, 605, 624, 628, 643 und 644?
Richtig: Bender!

ICE-Treff-Fazit: Vielen Dank!

Ludo, Niedersachsen, Dienstag, 19.12.2017, 17:52 (vor 3014 Tagen) @ oppermad

Moin,

auch ich möchte mich bedanken: Zunächst bei dir, Ludo und Trenitalia für das letztlich so zustandegekommene Treffen. Dann danke ich den anderen Teilnehmern für den informativen und interessanten Tag ohne jegliche Zwischenfälle. Und zuletzt muss ich auch die verschiedenen Bahngesellschaften loben, die uns fast pünktlich nach Bamberg und auch wieder zurück gebracht haben. Das habe ich ehrlicherweise nicht erwartet.

Moin,

freut mich, wenn es dir/euch gefallen hat. Für mich war es auch ein toller Tag mit leckerem Essen und netten Leuten / Gesprächen. Ich hoffe, Trenitalia und ich haben euch ein bisschen Lust auf einen erneuten Bamberg-Besuch gemacht, im Sommer kommt die Schönheit der Stadt nochmal ganz anders zur Geltung.
Bis bald!

Gruß, Ludo

ICE-Treff-Fazit: Vielen Dank!

ICETreffErfurt, Eisenach, Mittwoch, 20.12.2017, 02:16 (vor 3014 Tagen) @ Ludo

Meine Mutter wollte ohnehin mal nach Bamberg fahren. Wir werden also nächstes Jahr mal einen Abstecher machen. Dank der VDE8 ja jetzt ein Tagesausflug möglich, was vorher von Eisenach aus aufgrund der langen Fahrzeiten nicht so gut geklappt hätte.

aktuelle Geschwindigkeit

jotxl, Freitag, 05.04.2019, 15:13 (vor 2542 Tagen) @ ICETreffErfurt

am Mittwoch und Donnerstag zwischen Erfurt und Ebensfeld mit ICE3 jeweils nur ca. 260 km/h, nie mehr.
Auf der Rückfahrt waren wir trotzdem pünktlich in Erfurt.

Hin allerdings hätte Verspätung aufgeholt werden können (waren mit +20 unterwegs, dennoch nicht schneller gefahren)
Gibt es aktuell denn irgendwelche Beschränkungen ?

aktuelle Geschwindigkeit

ICETreffErfurt, Eisenach, Freitag, 05.04.2019, 20:04 (vor 2542 Tagen) @ jotxl

Vielleicht hattet ihr einen langsameren Zug vor euch oder der ICE3 ist nur mit 75% Antriebsleistung gefahren.

aktuelle Geschwindigkeit

jotxl, Freitag, 05.04.2019, 21:27 (vor 2542 Tagen) @ ICETreffErfurt

wahrscheinlich das zweite, denn zwischen Halle und Erfurt war es auch nicht schneller..

Energiekosten vs. Pünktlichkeit?

bendo, Montag, 08.04.2019, 13:35 (vor 2539 Tagen) @ jotxl

wahrscheinlich das zweite, denn zwischen Halle und Erfurt war es auch nicht schneller..

...oder Energie/Kosteneinsparung wird höher bewertet als Pünktlichkeit.

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