Preis ist politisch motiviert (Fahrkarten und Angebote)

numi, Freitag, 08.12.2017, 20:34 (vor 3031 Tagen) @ akbar23

Der Preis des Tickets hängt ja auch nicht wirklich mit dem Umfang zusammen sondern entsteht rein politisch. Die teuersten Semestertickets in Deutschland sind nur im Verkehrsverbund gültig. Beispiele wären Nürnberg (72€ + 202,50€ = 274,50€), München (66,50€ + 193€ = 259,50€) und Stuttgart (45,60€ + 203€ = 248,60€). Bei allen drei Städten gilt, dass mit den Semestergebühren der Sockelbetrag bezahlt werden muss, damit darf man dann Abends (ab 18 oder 19 Uhr) und am Wochenende fahren. Um auch an Werktagen tagsüber fahren zu dürfen, ist der Zusatzbetrag nötig (die Fett markierten Zahlen sind also die Preise für ein Ticket, mit dem man zu Vorlesungen fahren kann). Wie gesagt, erlauben diese Fahrkarten nur Fahrten im Verbundgebiet.

Es kommt also immer darauf an, wie sehr die Städte/Länder bereit sind, die Studierenden zu unterstützen und entsprechende Tickets vergünstigt anzubieten. Wenn diese Bereitschaft, wie beispielsweise in NRW, besteht, dann bekommt man für unter 200 € ein landesweites Ticket. Wenn diese eben nicht besteht, ist man bei den Beispielen von oben.


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