Wie ist der Umgang mit Schwarzfahrern (Neubürger) geregelt? (Allgemeines Forum)
Moin,
ich staunte heute nicht schlecht. Auf der Strecke FFM - Kassel in einem RE kontrollierte man (kommt recht selten mittlerweile vor).
Ich saß gegen die Fahrtrichtung vor der Trennwand zur 2. Klasse. Direkt dahinter saß ein vermeintlich Neubürger ohne Fahrtkarte. Die Kommunikation lief ungefähr so ab:
Kontrolleur: Wie, Sie haben gar keine Fahrkarte?
Neubürger: Nix Fahrkarte
Kontrolleur: Haben Sie einen Ausweis?
Neubürger: Nein, nix
Kontrolleur: Aber Sie müssen doch eine Fahrkarte kaufen und einen Ausweis mithaben.
Dann ging er einfach weiter zum nächsten Neubürger.
Kontrolleur: Das ist doch eine Fahrkarte für Kinder. Sind Sie ein Kind? Sie sind doch groß? (und machte dazu Gesten, die etwas Großes zeigen sollten).
Sie brauchen eine Fahrkarte für Erwachsene.
Neubürger: Aber ich Fahrkarte haben
Kontrolleur: Sie haben eine Fahrkarte für Kinder. Sind Sie ein Kind? Nein, also bitte beim nächsten Mal eine Fahrkarte für (er machte wieder eine Gest) Große.
Dann ging er weiter.
Ich musste mich ja dauernd umdrehen und wollte nicht gerade gaffen. Mir blieb doch aber die Spucke weg, als ich den einen Neubürger ohne Fahrkarte habe Grinsen sehen, während er auf seinem Smartphone eines amerikanischen Herstellers, der wenig Steuer hier zahlt, herumspielte.
Gibt es da eine interne Anweisung, wie in so einer Situation umzugehen ist?
Sehr interessant fand ich die Stimmlage des Zugbegleiters: sachlich, väterlich, verständnisvoll, liebevoll.
Gruß,
Markman
Wie ist der Umgang mit Schwarzfahrern (Neubürger) geregelt?
Direkt dahinter saß ein vermeintlich Neubürger ohne Fahrtkarte.
Was heißt "vermeintlich"? Dass du es nicht weißt?
Was heißt "Neubürger"? Hat sich der Fahrgast mit einem bundesdeutschen Pass ausgewiesen? Woher kennst du sein Einbürgerungsdatum?
Ohne Fahrkarte zu fahren ist nicht erlaubt.
Kontrolleur: Das ist doch eine Fahrkarte für Kinder. Sind Sie ein Kind? Sie sind doch groß?
Es gibt auch große Kinder. Sehr große sogar.
(und machte dazu Gesten, die etwas Großes zeigen sollten).
ääähhm.... ja.
Sie brauchen eine Fahrkarte für Erwachsene.
Erwachsene mit Kinderfahrschein reisen ebenfalls ohne gültigen Fahrausweis.
Gibt es da eine interne Anweisung, wie in so einer Situation umzugehen ist?
EBE.
Wie ist der Umgang mit Schwarzfahrern (Neubürger) geregelt?
Es gibt keine besondere Weisung. Meiner Meinung hat sich der Zugbegleiter grob fahrlässig und diskriminierend aller anderen Fahrgästen verhalten. Die Fahrgäste ohne Fahrausweis sind sofern Sie keinen Ausweis dabei haben , der Bundespolizei zu übergeben damit diese dann die Strafverfolgung , Identitätsfeststellung übernehmen kann. Ich habe null Verständnis für das Verhalten des Zugbegleiters !
Wie ist der Umgang mit Schwarzfahrern (Neubürger) geregelt?
Gibt es da eine interne Anweisung, wie in so einer Situation umzugehen ist?
EBE.
Das funktioniert jedoch nur mit einem Ausweis - wenn keiner vorhanden ist müsste die Polizei dazugeholt werden, darauf wiederum haben einige Zub wohl keine Lust.
Schwarzfahrer
Woher meinst Du, auf den vermeintlichen Status der betreffenden Personen Rückschlüsse ziehen zu können? Mangelnde Sprachkenntnisse können alles mögliche bedeuten, Touristen, EU-Bürger, was auch immer. Abgesehen davon ist das völlig unerheblich, auch ohne die betreffenden internen Regelwerke zu kennen, sind diese schon aufgrund entsprechender gesetzlicher Bestimmungen so zu gestalten, dass niemand diskriminiert wird, selbstverständlich auch nicht positiv. Sprich: Wer ohne gültigen Fahrschein fährt, fährt ohne gültigen Fahrschein. Wenn dies bei der Kontrolle nicht berücksichtigt wurde, hat der entsprechende Mitarbeiter meines Erachtens seine Dienstpflichten grob verletzt, was – so Du denn möchtest – durchaus Anlass für eine Beschwerde sein könnte.
An dieser Stelle sei aber auch noch erwähnt, dass gerade im Nahverkehr der deutsche Tarifdschungel so unverständlich ist, dass man schnell – übrigens auch als Deutscher – Gefahr läuft, ein falsches Ticket zu kaufen. Manche Verkehrsverbünde haben Zonen, Waben, Kreise, Anschlussfahrausweise und was auch immer. Wie das anders laufen kann, zeigt zum Beispiel London – man kauft eine Oyster Card, checkt ein und wieder aus, und am Ende des Tages wird der günstigste Preis für alle Fahrten abgerechnet.
Wie ist der Umgang mit Schwarzfahrern (Neubürger) geregelt?
Es gibt keine besondere Weisung. Meiner Meinung hat sich der Zugbegleiter grob fahrlässig und diskriminierend aller anderen Fahrgästen verhalten. Die Fahrgäste ohne Fahrausweis sind sofern Sie keinen Ausweis dabei haben , der Bundespolizei zu übergeben damit diese dann die Strafverfolgung , Identitätsfeststellung übernehmen kann. Ich habe null Verständnis für das Verhalten des Zugbegleiters !
Na dann mach Dich erstmal mit den Worten „grob fahrlässig“ und „diskriminierend“ im Zusammenhang mit diesem Vorfall schlau. Hast Dich schon mal gefragt wer die Zeche im Endeffekt bezahlt wenn erstmal die BPOL hinzugerufen wird? Das bist Du und ich und alle anderen Steuerzahler die hier anwesend sind. Manchmal muss man zwischen eigentlichen Realschaden und dem Aufwand abwegen.
Dann ist ja alles geklärt. Thema kann geschlossen werden.
- kein Text -
Wie ist der Umgang mit Schwarzfahrern (Neubürger) geregelt?
Das funktioniert jedoch nur mit einem Ausweis - wenn keiner vorhanden ist müsste die Polizei dazugeholt werden, darauf wiederum haben einige Zub wohl keine Lust.
Das stimmt, ist dann aber ein Problem mit dem Personal und hat überhaupt nichts mit der Nationalität der Betroffenen zu tun. Oft genug erlebt, dass auch Leute, die ziemlich sicher einen Personalausweis haben müssten, diesen partout nicht dabei haben, bis zu dem Hinweis, dass man dann eben die Polizei rufen werde...
Abschließend: Wo nicht ordentlich kontrolliert wird, ist das halt nicht den Fahrgästen anzulasten. Sieht man ja auch bei all den Leuten die mit Wochenend-Tickets etc. rein zufällig im IC gelandet sind, und wo es dann immer mal wieder gerne nicht beanstandet wird...
Wie ist der Umgang mit Schwarzfahrern (Neubürger) geregelt?
Aber viele machen es mit Absicht und wissen das nix passiert. Ich bin der Meinung entweder jeder wird bestraft oder niemand. Auch das bezahlen wir alle!
Tut mir leid, aber so ein Verhalten ärgert mich. Der Zugbegleiter ist dazu da , alle Fahrgäste gleich zu behandeln und nicht den einen zu bestrafen und den anderen laufen zu lassen. Und hier handelt es sich immerhin um eine Straftat .
Wie ist der Umgang mit Schwarzfahrern (Neubürger) geregelt?
Gibt es da eine interne Anweisung, wie in so einer Situation umzugehen ist?
EBE.
Das funktioniert jedoch nur mit einem Ausweis - wenn keiner vorhanden ist müsste die Polizei dazugeholt werden, darauf wiederum haben einige Zub wohl keine Lust.
Dann bekommt der Zug Verspätung, und "Markmann" verpasst seinen Anschluss, holt sich 25% vom Fahrpreis wieder.
Dann ist es für die DB so Kostengünstiger, da man bei den beschriebenen sowieso nichts holen kann.
Ist eben so, auch wenn es nicht richtig ist.
Wie ist der Umgang mit Schwarzfahrern (Neubürger) geregelt?
Es gibt keine besondere Weisung. Meiner Meinung hat sich der Zugbegleiter grob fahrlässig und diskriminierend aller anderen Fahrgästen verhalten. Die Fahrgäste ohne Fahrausweis sind sofern Sie keinen Ausweis dabei haben , der Bundespolizei zu übergeben damit diese dann die Strafverfolgung , Identitätsfeststellung übernehmen kann. Ich habe null Verständnis für das Verhalten des Zugbegleiters !
Na dann mach Dich erstmal mit den Worten „grob fahrlässig“ und „diskriminierend“ im Zusammenhang mit diesem Vorfall schlau. Hast Dich schon mal gefragt wer die Zeche im Endeffekt bezahlt wenn erstmal die BPOL hinzugerufen wird? Das bist Du und ich und alle anderen Steuerzahler die hier anwesend sind. Manchmal muss man zwischen eigentlichen Realschaden und dem Aufwand abwegen.
Und das macht den Schwarzfahrer in dem Moment also straffrei?
Interessante Logik, wirklich.
Werd ich zukünftig halt keine 100er mehr kaufen. Einfach auf dumm stellen hilft ja...
--
Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1619
- Euro. Ausland: 717
Stand: 20.02.2026
Und du so?
Huhu.
Ich hoffe, dass du entsprechend die DB kontaktiert hast. Mindestens die Entlassung des Schaffners muß folgen. Wer Straftaten deckt ...
Ansonsten demnächst selbst verkleiden, etwas Farbe ins Gesicht, wobei Nutella jetzt wohl etwas zu hell ist, und dann nix verstehen. Nix Ticket. Syria Railway isse Ticket nie wichtich.
Dann kommst du auch für lau durch. Vom Asülanten lernen, heißt siegen lernen. Immerhin hat der es ohne Navi um die halbe Welt geschafft, während der drömelige Germane regelmäßig nicht mal den richtigen Zug nach nebenan auf Anhieb findet.
Dafür wird der Fremdling aber bei der Fahrgastzählung mitgezählt. Steigert also die Auslastung. Und warum soll der die erhaltene Staatsknete dazu verwenden, bei einem Staatsunternehmen zu bezahlen. Ergibt doch null Sinn. Stattdessen lieber in die neuesten Nike investieren. Äh, ach so, nee, die klaut er ja. Handelt er halt mit dem Geld mit Drogen. Was ihm dann bald den Bonzen-Benz ermöglicht. Dann isser aus'm Zug auch wieder raus und der verbliebene Fahrgast hat wieder seine Ruhe.
Schöne Grüße von
jörg
Wie ist der Umgang mit Schwarzfahrern (Neubürger) geregelt?
Direkt dahinter saß ein vermeintlich Neubürger ohne Fahrtkarte.
Was heißt "vermeintlich"? Dass du es nicht weißt?
Was heißt "Neubürger"? Hat sich der Fahrgast mit einem bundesdeutschen Pass ausgewiesen? Woher kennst du sein Einbürgerungsdatum?
Man kann die deutschen Sprachkenntnisse als ein Proxy für die Länge des Aufenthalts in Deutschland heranziehen (auch wenn dies die Aufenthaltsdauer teilweise massiv unterschätzen kann, dafür aber nur selten überschätzt).
Wie ist der Umgang mit Schwarzfahrern (Neubürger) geregelt?
Man kann die deutschen Sprachkenntnisse als ein Proxy für die Länge des Aufenthalts in Deutschland heranziehen (auch wenn dies die Aufenthaltsdauer teilweise massiv unterschätzen kann, dafür aber nur selten überschätzt).
Kann man. Wenn Fehlschlüsse weiterhelfen...
Ui ...
Tach.
Man kann die deutschen Sprachkenntnisse als ein Proxy für die Länge des Aufenthalts in Deutschland heranziehen
Hm, demnach scheint so mancher Jungdeutscher sein Leben überwiegend im Ausland verbracht haben ...
Ey krass Alter.
Schöne Grüße von
jörg
OT: I bims, 1 Ass vong der Doitsch her
Hm, demnach scheint so mancher Jungdeutscher sein Leben überwiegend im Ausland verbracht haben ...
In keinem Land spricht man so ...
Ey krass Alter.
Ganz schön 2007!
Schaffen doch auch Deutsche oder: Dreistigkeit siegt
Das schafft man doch auch problemlos als Deutscher! Braucht nur die nötige Dreistigkeit für.
Letzte Woche im IC nach Berlin:
Der Herr hinter mir, mit dem schönen Ostdeutschen Zungenschlag, hatte ein Nahverkehrsticket nach Berlin. Die ZuBine wies ihn daraufhin, dass er entweder Aufpreis zahlen oder beim nächsten Halt aussteigen dürfte, was er mit einem lakonischen "Noch fährt der Zug ja" kommentierte.
Kurz vor dem nächsten Halt kam die Dame wieder und wiederholte die Möglichkeiten woraufhin der besagte Fahrgast etwas lauter wurde, ihr erklärte, dass er ja einen Fahrschein nach Berlin habe und sie nun die Wahl habe ihn in Ruhe zu lassen oder es "gibt ein paar aufs Maul, alte Fotze!".
Sie entachied sich für Ersteres und ward in unserem Wagen nicht mehr gesehen.
Den IC-Fahrschein spare ich mir beim nächsten Mal dann auch.
Einmischen?
Also mal ganz ehrlich? Wenn ICH so etwas gehört hätte, dann würde ich entweder der ZuBine beistehen oder dem Fahrgast raushelfen. Falls dabei ein akutes Gesundheitsrisiko für mich besteht ggf. den Zugchef kontaktieren. Aber das durchgehen lassen ist ein No-Go.
Wie ist der Umgang mit Schwarzfahrern (Neubürger) geregelt?
Man kann die deutschen Sprachkenntnisse als ein Proxy für die Länge des Aufenthalts in Deutschland heranziehen (auch wenn dies die Aufenthaltsdauer teilweise massiv unterschätzen kann, dafür aber nur selten überschätzt).
1. Quatsch
2. Warum sollte man das tun, wenn es um den Tatbestand des Schwarzfahrens geht?
OT: I bims, 1 Ass vong der Doitsch her
In keinem Land spricht man so ...
Frag mal unseren Tschechisch-Österreichischen Schweizer, gut am Ende alles irgendwie Deutsches Reich...
Einmischen?
Also mal ganz ehrlich? Wenn ICH so etwas gehört hätte, dann würde ich entweder der ZuBine beistehen oder dem Fahrgast raushelfen. Falls dabei ein akutes Gesundheitsrisiko für mich besteht ggf. den Zugchef kontaktieren. Aber das durchgehen lassen ist ein No-Go.
Damit hast du natürlich vollkommen recht, mir hat der Typ (tatsächlich klischeehaft mit German Pitbull Pulli, Glatze, Dosenbier und co) aber auch ordentlich Angst eingejagt; ziemlich durchtrainiert. War der letzte IC des Tages und im Wagen saßen nur noch wir zwei; vorher noch eine junge Mutter mit Kind, die hat sich aber sehr schnell umgesetzt. Personal habe ich während der gesamten Fahrt eigentlich nicht gesehen, eben nur die eine ZuBine, die aber auch sehr fix war. Ich weiß auch nicht, ob es im IC2 überhaupt mehr Personal gibt?
Hatte das Ganze nur am Rande mitbekommen, bin aber nach seiner Gewaltandrohung natürlich auch hellhörig geworden. Die ZuBine hat sich dann recht schnell entfernt und eigentlich habe ich beim nächsten Halt auch mit BuPo am Bahnsteig gerechnet, die sich der Sache annimmt. Passiert ist aber wie gesagt gar nichts, der Typ ist später raus, Personal hab ich danach gar keins mehr gesehen.
Nun denn ...
Huhu.
woraufhin der besagte Fahrgast etwas lauter wurde, ihr erklärte, dass er ja einen Fahrschein nach Berlin habe und sie nun die Wahl habe ihn in Ruhe zu lassen oder es "gibt ein paar aufs Maul, alte Fotze!".
Sie entschied sich für Ersteres und ward in unserem Wagen nicht mehr gesehen.
Hm, scheint dann wohl ein Modepüppchen gewesen zu sein. So 'ne echte "alte Fotze", sprich so ein zonales XXL-"Kampfschwein" aus der guten alten Zeit, hätte sich bei Alternative 2 wohl durchaus angesprochen gefühlt und ein Echo angekündigt. Da hätte der Landsmann aber gespurt. Oder es wäre herrlich unterhaltsam zur Sache gegangen.
Den IC-Fahrschein spare ich mir beim nächsten Mal dann auch.
Nur zu. Wir werden dann ja hier lesen, wenn du mit der Taktik Erfolg hast.
Schöne Grüße von
jörg
Typisch ...
Huhu.
Ey krass Alter.
Ganz schön 2007!
Jo Bro. Typisch Bahnfuzzyfreak: ewig und überall oldschool ...
Schöne Grüße von
jörg
Wie ist der Umgang mit Schwarzfahrern (Neubürger) geregelt?
Es gibt keine besondere Weisung. Meiner Meinung hat sich der Zugbegleiter grob fahrlässig und diskriminierend aller anderen Fahrgästen verhalten. Die Fahrgäste ohne Fahrausweis sind sofern Sie keinen Ausweis dabei haben , der Bundespolizei zu übergeben damit diese dann die Strafverfolgung , Identitätsfeststellung übernehmen kann. Ich habe null Verständnis für das Verhalten des Zugbegleiters !
Na dann mach Dich erstmal mit den Worten „grob fahrlässig“ und „diskriminierend“ im Zusammenhang mit diesem Vorfall schlau. Hast Dich schon mal gefragt wer die Zeche im Endeffekt bezahlt wenn erstmal die BPOL hinzugerufen wird? Das bist Du und ich und alle anderen Steuerzahler die hier anwesend sind. Manchmal muss man zwischen eigentlichen Realschaden und dem Aufwand abwegen.
Und das macht den Schwarzfahrer in dem Moment also straffrei?
Interessante Logik, wirklich.
Werd ich zukünftig halt keine 100er mehr kaufen. Einfach auf dumm stellen hilft ja...
Nein das macht es natürlich nicht. Nur bevor ich die BPOL wegen 3,50 € hole und dem Unternehmen einen Schaden von Betrag x zufüge (jeder Einsatz der BPOL wird der DB selbstverständlich in Rechnung gestellt) muss ich abwegen ob sich der Aufwand lohnt. Aber da wären wir wieder an dem Punkt wo Du es einfach nicht verstehen willst. Also lassen wir das.
OT: I bims, 1 Ass vong der Doitsch her
Bei der Überschrift muß ich mich spontan fragen, wo LeTroll(tm) geblieben ist.
Nachdenkliche Grüße,
der Colaholiker
--
![[image]](http://abload.de/img/kippelnverbotene3qfr.png)
Dann ist ja alles geklärt. Thema kann geschlossen werden.
So ist es ja auch geregelt.
Bleibt die Frage offen, welche Massnahmen möglich und nötig sind, diese Regelung auch durchzusetzen.
Wie ist der Umgang mit Schwarzfahrern geregelt?
Nein das macht es natürlich nicht. Nur bevor ich die BPOL wegen 3,50 € hole und dem Unternehmen einen Schaden von Betrag x zufüge (jeder Einsatz der BPOL wird der DB selbstverständlich in Rechnung gestellt) muss ich abwegen ob sich der Aufwand lohnt.
Wer oder was hindert die DB dann daran, den Verursacher für die entstandenen Kosten in Regress zu nehmen? Vom Polizeieinsatz über Entschädigungszahlungen für daraus entstandene Verspätungen, usw. Anders als bei spielenden Kindern im Gleis, die im Zweifel abgehauen sind, bevor man sie gefunden hat, hat man hier ja den/die Verursacher griffbereit.
Wenn der/die Verursacher keiner Arbeit nachgeht, ist nach derzeitiger Lage nur leider nichts zu holen, wenngleich ich der Meinung bin, daß Ansprüche, die aus widerrechtlichem Verhalten entstanden sind, auch sämtliche Pfändungsfreigrenzen außer Kraft setzen sollten.
Diese Regelung völlig unabhängig von Hintergrund oder Nationalität der Leistungserschleicher sehende Grüße,
der Colaholiker
--
![[image]](http://abload.de/img/kippelnverbotene3qfr.png)
Neue Erkenntnis
Aber viele machen es mit Absicht und wissen das nix passiert. Ich bin der Meinung entweder jeder wird bestraft oder niemand. Auch das bezahlen wir alle!
Tut mir leid, aber so ein Verhalten ärgert mich. Der Zugbegleiter ist dazu da, alle Fahrgäste gleich zu behandeln und nicht den einen zu bestrafen und den anderen laufen zu lassen. Und hier handelt es sich immerhin um eine Straftat .
Hervorhebung durch mich: Das wußte ich ja gar nicht!!Elf!!11!
Danke für die Aufklärung
Ausweis haben oder dabei haben
Das funktioniert jedoch nur mit einem Ausweis - wenn keiner vorhanden ist müsste die Polizei dazugeholt werden, darauf wiederum haben einige Zub wohl keine Lust.
Das stimmt, ist dann aber ein Problem mit dem Personal und hat überhaupt nichts mit der Nationalität der Betroffenen zu tun. Oft genug erlebt, dass auch Leute, die ziemlich sicher einen Personalausweis haben müssten, diesen partout nicht dabei haben, bis zu dem Hinweis, dass man dann eben die Polizei rufen werde...
Man muss den BPA übrigens nicht dabei haben. Man muss einen haben, aber nicht dabei.
Die Identitätsfeststellung dauert dann halt länger, aber das ist eben so.
Grüße
Marc
+1
- kein Text -
Was soll da "offen" geblieben sein?
- kein Text -
Zu schnell nachgedacht
Wenn der/die Verursacher keiner Arbeit nachgeht, ist nach derzeitiger Lage nur leider nichts zu holen, wenngleich ich der Meinung bin, daß Ansprüche, die aus widerrechtlichem Verhalten entstanden sind, auch sämtliche Pfändungsfreigrenzen außer Kraft setzen sollten.
...oder?
Super Idee! Wir pfänden so lange, bis der Schuldner in der Sozialhilfe ist und dann zahlen wir's über den Umweg Transferleistung eben alle. Dass man sich einen komplexen Bürokratismus und Verwaltungsaufwand ausdenkt, der exakt dieselbe Auswirkung hat, als ließe man den Fahrgast ohne Fahrschein gleich unsanktioniert sitzen, scheint eine Art germanischer Urtugend zu sein...
surveiller et punir
Zu schnell nachgedacht
Super Idee! Wir pfänden so lange, bis der Schuldner in der Sozialhilfe ist und dann zahlen wir's über den Umweg Transferleistung eben alle.
Da hat jemand nicht genau gelesen, was ich schrub. Ich versuche es mal deutlicher:
1. Gehen wir davon aus, die Person erwirtschaftet ihren Lebensunterhalt nicht selbst, Ausgangslage ist also, daß wir alle dafür bezahlen.
2. Dieses Geld ist derzeit nicht pfändbar, die Person kann also anstellen, was sie will, wenn jemand ihr in die Tasche greifen will, werden die Hände gehoben, der Geschädigte geht leer aus. Das Risiko für den Verursacher, und damit die Hemmschwelle, zum Verursacher zu werden, ist nicht existent.
Genau da setzt meine Punkt an.
Das Geld, was wir alle sowieso an diese Person bezahlen, fließt plötzlich statt an den Verursacher an den Geschädigten. Dem Verursacher bleibt... richtig, nichts mehr. Fertig, aus, Ende.
Gleichzeitig wird der Geschädigte (in diesem Falle die DB) von Kosten entlastet, die sie - oder eben letztlich doch auch wieder wir alle - sonst zu tragen hätten, bei gleichzeitig nicht mehr, aber auch nicht weniger Ausgaben "für den Verursacher" durch die Allgemeinheit.
Dass man sich einen komplexen Bürokratismus und Verwaltungsaufwand ausdenkt, der exakt dieselbe Auswirkung hat, als ließe man den Fahrgast ohne Fahrschein gleich unsanktioniert sitzen, scheint eine Art germanischer Urtugend zu sein...
Verwaltungsaufwand: Ersetze Zielkonto der monatlichen Auszahlung durch passendes Konto des Geschädigten.
Ich sehe es jedenfalls nicht ein, als ehrlicher Fahrkartenkäufer (auch wenn es "nur Sparpreise" sind, ich nehme ein Angebot des Anbieters an und reise im Besitz einer gültigen Fahrkarte) der Dumme zu sein, der einen nicht kleinen Anteil seines hart erarbeiteten Geldes für die Fahrt ausgibt, während andere nur mit den Schultern zucken und völlig unbehelligt machen können, was sie wollen. Ein Rechts- und Wertesystem, das den ehrlichen, sich regelkonform verhaltenden Bürger schlechter stellt, als den, der sich rechtswidrig verhält, ist schlichtweg nicht akzeptabel.
surveiller et punir
Ich habe weder Lust zu recherchieren, um welche Sprache es sich handelt, noch nach diesem Ergebnis die Übersetzung zu erarbeiten.
Lediglich zwei Sprachen beherrschende Grüße,
der Colaholiker
--
![[image]](http://abload.de/img/kippelnverbotene3qfr.png)
Schaffen doch auch Deutsche oder: Dreistigkeit siegt
Hallo,
Das schafft man doch auch problemlos als Deutscher! Braucht nur die nötige Dreistigkeit für.
und die nimmt leider zu. So banale Sachen wie erst aussteigen lassen kennt auch nicht jeder.
"gibt ein paar aufs Maul, alte Fotze!".
Ein Kandidat für "Bauer sucht Frau"?
Leider ist er damit durchgekommen und wird sich so wahrscheinlich wieder so benehmen. Was hätte das Zuschlagen gebracht? Eine Anzeige wegen Körperverletzung, zivilrechtliche Forderungen und weitergefahren oder angekommen wäre der Zug so schnell nicht. Hätte die Zugbegleiterin vielleicht mal verdeutlichen sollen.
Vor einigen Tagen wurde der Zub von einem Fahrgast geholt, weil ein anderer Mitfahrer pöbeln würde. Da wurde ein Zeichen gesetzt: Ausstieg am nächsten Verkehrshalt und "Empfang" durch die BuPo. Das mit der BuPo braucht man ja nicht vorher mitzuteilen, machen nach meinen Beobachtungen auch nur die wenigsten Fahrgastbetreuer.
Den IC-Fahrschein spare ich mir beim nächsten Mal dann auch.
Das ist die Gefahr dabei, wenn das oben beschriebene Fehlverhalten geduldet wird. Und ich persönlich finde es noch schlimmer, dass Menschen, die vielleicht fahrlässigerweise vergessen haben zu stempeln, wegen dieser Sachen als Kollateralschaden mit unter die Räder kommen.
Nachdenkliche Grüße,
Dirk
--
Wer ist kundig auf folgenden Baureihen:
101, 103, 110, 111, 112, 120, 139, 140, 141, 143, 150, 151, 155, 181.2, 218, 225, 233, 362, 420, 472, 601, 605, 624, 628, 643 und 644?
Richtig: Bender!
Wie ist der Umgang mit Schwarzfahrern geregelt?
Moin,
Wer oder was hindert die DB dann daran, den Verursacher für die entstandenen Kosten in Regress zu nehmen? Vom Polizeieinsatz über Entschädigungszahlungen für daraus entstandene Verspätungen, usw. Anders als bei spielenden Kindern im Gleis, die im Zweifel abgehauen sind, bevor man sie gefunden hat, hat man hier ja den/die Verursacher griffbereit.
höchstens der Aufwand, wenn die Forderung erkennbar nicht eintreibbar sein sollte.
Wenn der/die Verursacher keiner Arbeit nachgeht, ist nach derzeitiger Lage nur leider nichts zu holen, [...]
So dunkel kann ich mich erinern, dass man sich dann einen Titel besorgen kann mit Laufzeit über 30 Jahre. Sollte der Schwarzfahrer zu Geld kommen, zahlt er erstmal die Forderung zzgl. Zinsen.
Viele Grüße,
Dirk
--
Wer ist kundig auf folgenden Baureihen:
101, 103, 110, 111, 112, 120, 139, 140, 141, 143, 150, 151, 155, 181.2, 218, 225, 233, 362, 420, 472, 601, 605, 624, 628, 643 und 644?
Richtig: Bender!
Wie ist der Umgang mit Schwarzfahrern (Neubürger) geregelt?
Man kann die deutschen Sprachkenntnisse als ein Proxy für die Länge des Aufenthalts in Deutschland heranziehen (auch wenn dies die Aufenthaltsdauer teilweise massiv unterschätzen kann, dafür aber nur selten überschätzt).
1. Quatsch
Es besteht keine Korrelation zwischen der Aufenthalts/Lebensdauer in Deutschland und den deutschen Sprachkenntnissen? Menschen die seit drei Jahren in Deutschland leben sprechen im Durchschnitt nicht besser Deutsch als solche die erst seit drei Monaten in Deutschland leben?
2. Warum sollte man das tun, wenn es um den Tatbestand des Schwarzfahrens geht?
Meine Antwort bezog sich in keiner Weise auf das Schwarzfahren an sich, sondern nur auf Charakterisierung des Schwarzfahrers als 'Neubürger'.
Ausweis haben oder dabei haben
Man muss einen haben, aber nicht dabei.
Nichtmal das, es reicht auch aus einen Reisepass zu besitzen.
09. November 1989 -> Zustimmung
Danke Zugschlus!
Auch dafür sind die Menschen ja auf die Straße gegangen und haben die friedliche Revolution eingeleitet.
Dass es eben Bewegungsfreiheit im Bundesgebiet gibt und niemand die Absicht hat eine Mauer zu errichten....
Und niemand der bewaffneten Organe regelmäßig auf der Zufahrt nach Weimar alle Personen kontrollieren kann...
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
Was hat der 09.11.89 mit dem Thema zu tun?
Danke Zugschlus!
Auch dafür sind die Menschen ja auf die Straße gegangen und haben die friedliche Revolution eingeleitet.
Dass es eben Bewegungsfreiheit im Bundesgebiet gibt und niemand die Absicht hat eine Mauer zu errichten....
Und niemand der bewaffneten Organe regelmäßig auf der Zufahrt nach Weimar alle Personen kontrollieren kann...
Was hat dieser Post mit dem Thema zu tun? Wirfst du da geschichtlich was durcheinander? Oh je!
Was hat eine Ausweispflicht mit den historischen Gegebenheiten zu tun? Langsam mach ich mir echt Sorgen, dass du deine Gedanken nicht mehr so richtig ordnen kannst.
Und Ausweiskontrollen gibt es im Fall der Fälle heute noch, das hat nichts mit dem 09.11.89 zu tun.
Zu schnell nachgedacht
Super Idee! Wir pfänden so lange, bis der Schuldner in der Sozialhilfe ist und dann zahlen wir's über den Umweg Transferleistung eben alle.
Da hat jemand nicht genau gelesen, was ich schrub.
Doch.
1. Gehen wir davon aus, die Person erwirtschaftet ihren Lebensunterhalt nicht selbst, Ausgangslage ist also, daß wir alle dafür bezahlen.
Fehlschluß.
2. Dieses Geld ist derzeit nicht pfändbar, die Person kann also anstellen, was sie will, wenn jemand ihr in die Tasche greifen will, werden die Hände gehoben, der Geschädigte geht leer aus. Das Risiko für den Verursacher, und damit die Hemmschwelle, zum Verursacher zu werden, ist nicht existent.
Nur die finanzielle Hemmschwelle. Skizziertes Verhalten kann durchaus auch strafrechtliche Konsequenzen zeitigen.
Dem Verursacher bleibt... richtig, nichts mehr. Fertig, aus, Ende.
Kann man gut finden. Ich tu's nicht.
Gleichzeitig wird der Geschädigte (in diesem Falle die DB) von Kosten entlastet, die sie - oder eben letztlich doch auch wieder wir alle - sonst zu tragen hätten, bei gleichzeitig nicht mehr, aber auch nicht weniger Ausgaben "für den Verursacher" durch die Allgemeinheit.
Mag sein. Ein Existenzminimum darf dennoch nie pfändbar werden!
Ich sehe es jedenfalls nicht ein, als ehrlicher Fahrkartenkäufer (auch wenn es "nur Sparpreise" sind, ich nehme ein Angebot des Anbieters an und reise im Besitz einer gültigen Fahrkarte) der Dumme zu sein, der einen nicht kleinen Anteil seines hart erarbeiteten Geldes für die Fahrt ausgibt, während andere nur mit den Schultern zucken und völlig unbehelligt machen können, was sie wollen. Ein Rechts- und Wertesystem, das den ehrlichen, sich regelkonform verhaltenden Bürger schlechter stellt, als den, der sich rechtswidrig verhält, ist schlichtweg nicht akzeptabel.
Guten Morgen.
Zwecks der zunehmenden Bahnferne wie auch der abseits davon offenkundig nicht annäherungsfähigen Positionen, bin ich dann mal raus.
Wie ist der Umgang mit Schwarzfahrern (Neubürger) geregelt?
Es besteht keine Korrelation zwischen der Aufenthalts/Lebensdauer in Deutschland und den deutschen Sprachkenntnissen?
Nein. Es gibt Menschen mit exzellentesten Deutschkenntnissen, die nie in Deutschland waren.
Menschen die seit drei Jahren in Deutschland leben sprechen im Durchschnitt nicht besser Deutsch als solche die erst seit drei Monaten in Deutschland leben?
Nein. Schonmal was von sog. "Parallelgesellschaften" gehört.
Meine Antwort bezog sich in keiner Weise auf das Schwarzfahren an sich, sondern nur auf Charakterisierung des Schwarzfahrers als 'Neubürger'.
Ach, da ist der Bahnbezug hingekommen...
Hier tun sich gravierende Abgründe auf
Das Geld, was wir alle sowieso an diese Person bezahlen, fließt plötzlich statt an den Verursacher an den Geschädigten. Dem Verursacher bleibt... richtig, nichts mehr. Fertig, aus, Ende.
Art 1 und 20 GG gelten also nicht?
Verwaltungsaufwand: Ersetze Zielkonto der monatlichen Auszahlung durch passendes Konto des Geschädigten.
Auf welcher Grundlage?
Hier tun sich gravierende Abgründe auf
Art 1 und 20 GG gelten also nicht?
Komisch, in der Fassung, die ich hier lese, steht nicht "Das Geld des Menschen ist unantastbar". Ebensowenig verstehe ich Deinen Bezug zur Definition der Staatsgewalt.
Auf welcher Grundlage?
Auf der zu schaffenden, um den Geschädigten eben zu entschädigen.
Außerdem hat man es ja selbst in der Hand, indem man entweder gleich die richtige Fahrkarte kauft, oder, wenn festgestellt wird, daß man tatsächlich die falsche Fahrkarte gekauft hat, entsprechend mitwirkt um den Schaden zu begrenzen. Niemand ist gezwungen, es bis zu einem Polizeieinsatz zur Identitätsfeststellung eskalieren zu lassen. Ich war selbst schon in Situationen, bei denen Unklarheiten bezüglich der Fahrkarte bestanden. Noch nie resultierte dies in einer Verspätung für andere Fahrgäste oder einem Polzeieinsatz, jedoch immer führte es zu einer Klärung und Niederschlagung der potentiellen Vorwürfe. Dazu bedurfte es in exakt 0 Fällen eines Rechtsanwalts.
Wer meint, der Gesellschaft auf der Nase herumtanzen zu müssen, kann kein Teil von ihr sein, manch einer übersieht halt gerne, daß die ihm gewährten Rechte auch gewisse Pflichten mit sich bringen. Wer letztere nicht erfüllt, erfährt eben auch erstere nicht. So schwer ist diese Maxime nicht zu verstehen, oder?
Bei manchen Leuten eine ziemliche Krawallneigung erkennende Grüße,
der Colaholiker
--
![[image]](http://abload.de/img/kippelnverbotene3qfr.png)
Die eigene Nase schon mal angefasst?
Bei manchen Leuten eine ziemliche Krawallneigung erkennende Grüße,
der Colaholiker
Im Übrigen stellst du gerade Thesen auf, die wunderbar zu der neu in den Bundestag eingezogenen Partei passen.
Solche Radikalinskis machen sich selber obsolet...
Ganz einfach....
... weil der Zugang zu Sehenswürdigkeiten oder auch bestimmten Restaurants sehr strikt kontrolliert worden ist.
In der DDR war es eher die Regel, denn die seltene Ausnahme, dass die bewaffneten Organe alle Passanten kontrollierten. Oder sehe Dir mal eine Fernsehreportage über die damaligen, innerdeutschen Grenzbahnhöfe an.
Da ist das System der freien Bundesrepublik schon besser. So war es gemeint.
Also keine Sorgen um "Ordnen von Gedanken" bitte. Sondern eher um Geschichtswissen.
Und was die Freiheit ausmacht. Oder vergleiche das chinesische System, in dem zukünftig Reiseeinschränkungen auch im Inland wirksam werden können.
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
Die eigene Nase schon mal angefasst?
Bei manchen Leuten eine ziemliche Krawallneigung erkennende Grüße,
der Colaholiker
Im Übrigen stellst du gerade Thesen auf, die wunderbar zu der neu in den Bundestag eingezogenen Partei passen.
Ich sehe in Colaholikers Beiträgen keinen Bezug zur FDP.
Bitte MF_5289!
Bei manchen Leuten eine ziemliche Krawallneigung erkennende Grüße,
der Colaholiker
Im Übrigen stellst du gerade Thesen auf, die wunderbar zu der neu in den Bundestag eingezogenen Partei passen.Solche Radikalinskis machen sich selber obsolet...
Ich sehe in Colaholikers interessantem Beitrag lediglich Informationen, die in den Sozialkundeunterricht passen würden. Ganz ideologie- und parteifrei.
Auch die These der "Radikalinskis" müsste noch substantiiert werden.
Deshalb wäre eine Entschuldigung bei Colaholiker nett.
P.S.: Zumindest finde ich in Colaholikers Beitrag überhaupt nichts über die Frage der Bahnprivatisierung - die ja übrigens schon seit den 1990er-Jahren abgeschlossen ist. Und mit Ausnahme einer Partei, die mit 9,2 % im Bundestag sitzt, ist die Frage ja auch unstrittig.
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
Die eigene Nase schon mal angefasst?
Im Übrigen stellst du gerade Thesen auf, die wunderbar zu der neu in den Bundestag eingezogenen Partei passen.
Oh ja, die AfD-Keule. Die hätte ich eher in der Ursprungsfrage erwartet.
Solche Radikalinskis machen sich selber obsolet...
Jemand, der sich dafür einsetzt, daß sich an Regeln gehalten wird, ist also ein obsoleter Radikalinski.
Mich wundert nix mehr.
--
![[image]](http://abload.de/img/kippelnverbotene3qfr.png)
Bitte MF_5289!
Deshalb wäre eine Entschuldigung bei Colaholiker nett.
Danke, GUM, das ist nicht nötig. Ich würde ohnehin an der Glaubhaftigkeit zweifeln nach diesem Beitrag seinerseits.
Mir einfach meinen Teil zu bestimmten Usern denkende Grüße,
der angeblich obsolete Colaholiker
--
![[image]](http://abload.de/img/kippelnverbotene3qfr.png)
Regeln
Im Übrigen stellst du gerade Thesen auf, die wunderbar zu der neu in den Bundestag eingezogenen Partei passen.
Oh ja, die AfD-Keule. Die hätte ich eher in der Ursprungsfrage erwartet.
Solche Radikalinskis machen sich selber obsolet...
Jemand, der sich dafür einsetzt, daß sich an Regeln gehalten wird, ist also ein obsoleter Radikalinski.Mich wundert nix mehr.
Regeln ja, an die hat man sich zu halten.
Das Geld, was wir alle sowieso an diese Person bezahlen, fließt plötzlich statt an den Verursacher an den Geschädigten. Dem Verursacher bleibt... richtig, nichts mehr. Fertig, aus, Ende.
Aber du forderst jemanden auf Grund eines Vergehens die Exitenzgrundlage zu entziehen. Ist das deine Rechtsauffassung?
Regeln
Aber du forderst jemanden auf Grund eines Vergehens die Exitenzgrundlage zu entziehen. Ist das deine Rechtsauffassung?
Schlag was anderes vor, wie man die Ausrede "bei mir ist eh nichts zu holen" aushebeln kann. Einbuchten kostet jedenfalls deutlich mehr. Und ich wiederhole es nochmal - niemand muß es so weit kommen lassen daß es so eskaliert. Wer es doch tut, tut des bewußt. Da habe ich kein Mitleid. Die Kosten für -als Beispiel- den Polizeieinsatz und daraus entstehende Verspätung entfalllen ja in dem Moment, wo der Polizeieinsatz gar nicht nötig ist, weil man sich ausweist. Vom Eintreiben des EBE auf diesem Wege war ja keine Rede.
Wer Eskalation will, darf Eskalation bekommen.
Weiter erklärende Grüße,
der Colaholiker
--
![[image]](http://abload.de/img/kippelnverbotene3qfr.png)
Bitte GUM
Bist du jetzt in deinem Weltbild erschüttert? Nur weil ich meine Meinung nicht - wie du - erst durch einen Schmalztopf ziehe, muss ich mich entschuldigen??
Und wer jemandem auf Grund einer "Schwarzfahrt" die Existenzgrundlage entziehen will ist ein Radikalinski.
Bitte GUM
Und wer jemandem auf Grund einer "Schwarzfahrt" die Existenzgrundlage entziehen will ist ein Radikalinski.
Ich stelle fest, Du hast es entweder gar nicht gelesen oder nicht verstanden. Es geht nicht um das EBE als Konsequenz des Schwarzfahrens, das diese Konsequenz nach sich ziehen soll. Es geht um Folgekosten, die entstehen, wenn jemand der Meinung ist "bei mir ist nichts zu holen" und die Sache so weit eskaliert, daß ein Polizeieinsatz notwendig wird und anderen Fahrgästen daraus eine Verspätung entsteht.
Wer schwarz fährt, erwischt wird, und kooperiert (indem er sich ausweist um die Sache ihren normalen Gang gehen zu lassen), für den hätte sich nach meinem Vorschlag absolut nichts geändert.
Für heute aufgebende Grüße,
der Colaholiker
--
![[image]](http://abload.de/img/kippelnverbotene3qfr.png)
Einmischen? Selber Polizei anrufen?
Krasser Fall. Da ballt sich die Faust in der Tasche...
Fahren ohne gültigen Fahrschein, Beleidigung, Gewaltandrohung.
Direkt eingemischt hätte ich mich hier auch nicht.
Aber was passiert eigentlich, wenn man als Zeuge/unbeteiligter Fahrgast in solch einem Fall ohne Rücksprache mit dem Zugpersonal die Polizei anruft? Steigen die dann auch zu?
Ganz einfach.... - Dummschwätzerei!
... weil der Zugang zu Sehenswürdigkeiten oder auch bestimmten Restaurants sehr strikt kontrolliert worden ist.
In der DDR war es eher die Regel, denn die seltene Ausnahme, dass die bewaffneten Organe alle Passanten kontrollierten. Oder sehe Dir mal eine Fernsehreportage über die damaligen, innerdeutschen Grenzbahnhöfe an.
Was ist das bitte für ein dummes Geschwätz. Ich bin in der DDR groß geworden und habe NIE eine eine Kontrolle mit bewaffneten Organen (wie definierst du das?) erlebt. Und ich war mit meinen Eltern und meiner Verwandtschaft viel unterwegs.
Auch die Wartburg, der Fernsehturm Berlin, die sächsische Schweiz oder andere Sehenswürdigkeiten oder Restaurants sind nie kontrolliert worden. Mein Vater hat in einem Hotel gearbeitet. Und da standen definitiv keine bewaffneten Kräfte vor dem Eingang.
Bewaffnete Patrouillen - wer hat diesen Floh ins Ohr gesetzt?
Wieso muss die DB die BuPol bezahlen ?
Die Bundesligavereine müssen es nicht, und bei der DB machen sie ja auch nur ihren Job.
Mit welcher Begründung muss denn eine solche Zahlung geleistet werden ?
MfG Höllentalbahn
Einmischen? Selber Polizei anrufen?
Aber was passiert eigentlich, wenn man als Zeuge/unbeteiligter Fahrgast in solch einem Fall ohne Rücksprache mit dem Zugpersonal die Polizei anruft? Steigen die dann auch zu?
Ich würde sagen: Kommt darauf an. Grundsätzlich hast Du natürlich auch das Recht Straftaten zur Anzeige zu bringen, und eigentlich ist die Polizei dann verpflichtet in dem Fall zu ermitteln. Nun hängt das natürlich stark von der Strecke ab, die man gerade fährt, wenn es nur noch durch Provinzbahnhöfe geht, wo die Bundespolizei keine besetzen Dienststellen hat, wird das wohl schwierig. Wenn der nächste Halt ein größerer Bahnhof ist, gehe ich davon aus, dass sie dann kommen. Es gibt von der Bundespolizei eine 0800er-Nummer, die ich für solche Notfälle gespeichert habe. Die ist auch 24 Stunden besetzt und man hat den Vorteil direkt mit der Bundespolizei zu sprechen als bei 110 möglicherweise erst mit einer nicht zuständigen Landespolizei verbunden zu werden, wo es dann wieder über einige Ecken gehen würde.
Ich hatte bisher erst einmal die Situation, dass ich in einem größeren Bahnhof die Polizei rufen musste, weil ich in einem stehenden Zug eine Schlägerei beobachtet. Nach Anrufen der 110 wurde dann die Bundespolizei verständigt, von dort rief man mich dann sogar kurze Zeit später zurück, um genau zu erfragen, wo auf dem Gleis ich sei. Das war schon ganz gut, aber hier gab es auch schon andere Berichte zu lesen, wo die Bundespolizei wohl nicht besonders glücklich agiert hat (Fußballfans am Zug) und nicht in der erforderlichen Form durch- und eingegriffen hat.
Prinzipsache
In meinen Augen geht es hier ums Prinzip. Die beiden "Herren nichtdeutschen Ursprungs" (um es einmal möglichst neutral auszudrücken) stellen sich dumm und kommen damit durch (zumindest spricht das beschriebene Grinsen hinterher dafür, dass sie ganz genau wussten, wo der Hase hüpft, zudem ist ein Erwachsenenticket die Voreinstellung an den Automaten, während man ein Kinderticket extra wählen muss).
Ich wette, dass wenn zwei Wagen weiter ein altes Ömmchen ein Kinderticket vorgezeigt hätte, einfach weil sie selten Bahn fährt und froh ist, dem Automaten überhaupt ein Ticket entlockt zu haben, sie ohne Diskussion ein EBE gemalt bekommen hätte.....
Die eigene Nase schon mal angefasst?
Bei manchen Leuten eine ziemliche Krawallneigung erkennende Grüße,
der Colaholiker
Im Übrigen stellst du gerade Thesen auf, die wunderbar zu der neu in den Bundestag eingezogenen Partei passen.
Solche Radikalinskis machen sich selber obsolet...
Sehr interessant, dieser Beitrag zeigt wie weit es in diesem Land mitlerweile gekommen ist. Alle swas nicht zu 100% christlich-sozial ist, ist also schlecht?
Erinnert ein wenig an so einen Unrechtsstaat auf deutschen Boden, nannte sich DDR und alles was nicht zu 100% der Parteidoktrin galt war schlecht(Wer nicht für uns ist, muss gegen uns sein).
Ich stimme Colaholiker übrigens zu, man muss nur eine richtige Strafe wollen, doch unsere Judikative ist einfach ein Armutszeugnis... Es werden einfach viel zu viele Straftäter mit Samthandschuhen angefasst und ein einfaches du du du reicht den Richtern oft schon als "Strafe"...
--
Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1619
- Euro. Ausland: 717
Stand: 20.02.2026
Prinzipsache
So ähnlich denke ich auch.
Mich hat manja schon zu 40 Euro verknackt weil ich zum gültigen ! Länderticket michnicht ausweisen konnte....
Zu "unseren" Neubürgern...
die wissen ganzgenau wie der Hase läuft
In Hessen lässt man diese nach der Kontrolle laufen, im Metronom wird die Polizei geholt
(irgend so einer von denen hat letzte Woche in Celle ein Polizisten in Gleisbett geschubst
Wahrnehmungen
Bei manchen Leuten eine ziemliche Krawallneigung erkennende Grüße,
der Colaholiker
Im Übrigen stellst du gerade Thesen auf, die wunderbar zu der neu in den Bundestag eingezogenen Partei passen.
Solche Radikalinskis machen sich selber obsolet...
Sehr interessant, dieser Beitrag zeigt wie weit es in diesem Land mitlerweile gekommen ist. Alle swas nicht zu 100% christlich-sozial ist, ist also schlecht?
Überspitzungen in einer Diskussion sind durchaus förderlich. Nur sind radikale Forderungen nach einerquasi Existenvernichtung wenig hilfreich. Das mag am Stammtisch passen aber in Gesetzesform gegossen wird das schon schwer.
Und wer eine solche Forderung aufstellt, muss mit Gegenrede rechnen und leben.
Erinnert ein wenig an so einen Unrechtsstaat auf deutschen Boden, nannte sich DDR und alles was nicht zu 100% der Parteidoktrin galt war schlecht(Wer nicht für uns ist, muss gegen uns sein).
Schon der zweite aus dem Westen und dazu noch (wenn die an anderer Stelle gemachten Einlassungen zum Alter stimmen) nach dem Ende der DDR erst geboren wurde. Schwingt sich auf von Unrechtsstaat (wie genau ist das denn definiert?) zu sprechen, ohne ihn persönlich erlebt zu haben und das beurteilen zu können. Gefährlich ist sowas, ohne das ich die politischen Schikanen gut heißen will.
Ich stimme Colaholiker übrigens zu, man muss nur eine richtige Strafe wollen, doch unsere Judikative ist einfach ein Armutszeugnis... Es werden einfach viel zu viele Straftäter mit Samthandschuhen angefasst und ein einfaches du du du reicht den Richtern oft schon als "Strafe"...
Nun Richter sind an Vorgaben und Strafrahmen gebunden. Und wenn die Strafrahmen zu gering sind, politisch engagieren und dann als gewählter Justizminister die Strafrahmen ändern.
Wahrnehmungen
Bei manchen Leuten eine ziemliche Krawallneigung erkennende Grüße,
der Colaholiker
Im Übrigen stellst du gerade Thesen auf, die wunderbar zu der neu in den Bundestag eingezogenen Partei passen.
Solche Radikalinskis machen sich selber obsolet...
Sehr interessant, dieser Beitrag zeigt wie weit es in diesem Land mitlerweile gekommen ist. Alle swas nicht zu 100% christlich-sozial ist, ist also schlecht?
Überspitzungen in einer Diskussion sind durchaus förderlich. Nur sind radikale Forderungen nach einerquasi Existenvernichtung wenig hilfreich. Das mag am Stammtisch passen aber in Gesetzesform gegossen wird das schon schwer.
Und wer eine solche Forderung aufstellt, muss mit Gegenrede rechnen und leben.
Ich glaub, das unser Colaholiker mit dem Lüftchen gut leben kann.
Erinnert ein wenig an so einen Unrechtsstaat auf deutschen Boden, nannte sich DDR und alles was nicht zu 100% der Parteidoktrin galt war schlecht(Wer nicht für uns ist, muss gegen uns sein).
Schon der zweite aus dem Westen und dazu noch (wenn die an anderer Stelle gemachten Einlassungen zum Alter stimmen) nach dem Ende der DDR erst geboren wurde. Schwingt sich auf von Unrechtsstaat (wie genau ist das denn definiert?) zu sprechen, ohne ihn persönlich erlebt zu haben und das beurteilen zu können. Gefährlich ist sowas, ohne das ich die politischen Schikanen gut heißen will.
Und? Über die DDR darf man sich also keine Gedanken machen, aber über das Unrechtsreich schon? Ach ne, da muss man sich ja Gedanken machen.
Aber: In der DDR gab es nur schwarz oder weiß bzw. dafür oder dagegen und was mit den Leuten passiert ist, die den Sozialismus nicht gut fanden ist bekannt? Für mich ist sowas nunmal ein Unrechtsstaat. Aber gut, da die DDR wohl unantastbar ist lassen wir diese in Ihrem feuchten Grab.
Ich stimme Colaholiker übrigens zu, man muss nur eine richtige Strafe wollen, doch unsere Judikative ist einfach ein Armutszeugnis... Es werden einfach viel zu viele Straftäter mit Samthandschuhen angefasst und ein einfaches du du du reicht den Richtern oft schon als "Strafe"...
Nun Richter sind an Vorgaben und Strafrahmen gebunden. Und wenn die Strafrahmen zu gering sind, politisch engagieren und dann als gewählter Justizminister die Strafrahmen ändern.
Ne, bin in der Exekutive und da bleib ich auch.
--
Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1619
- Euro. Ausland: 717
Stand: 20.02.2026
Ganz einfach.... - Dummschwätzerei!
... weil der Zugang zu Sehenswürdigkeiten oder auch bestimmten Restaurants sehr strikt kontrolliert worden ist.
In der DDR war es eher die Regel, denn die seltene Ausnahme, dass die bewaffneten Organe alle Passanten kontrollierten. Oder sehe Dir mal eine Fernsehreportage über die damaligen, innerdeutschen Grenzbahnhöfe an.
Was ist das bitte für ein dummes Geschwätz. Ich bin in der DDR groß geworden und habe NIE eine eine Kontrolle mit bewaffneten Organen (wie definierst du das?) erlebt. Und ich war mit meinen Eltern und meiner Verwandtschaft viel unterwegs.
Allerdings gab es in der DDR (und beiden Berlin) tatsächlich eine Ausweis-Mitführ-Pflicht.
--
Weg mit dem 4744!
Wie ist der Umgang mit Schwarzfahrern (Neubürger) geregelt?
Es besteht keine Korrelation zwischen der Aufenthalts/Lebensdauer in Deutschland und den deutschen Sprachkenntnissen?
Nein. Es gibt Menschen mit exzellentesten Deutschkenntnissen, die nie in Deutschland waren.
Was an dem Wort Durchschnitt ist so unverständlich? Ich habe gleich in meinem ersten Post gesagt dass dies auch nur ein erster Anhaltspunkt ist und das viele und deutliche Fälle gibt die vom Durchschnitt abweichen. Das Wort Korrellation im allgemeinen Sprachgebrauch meint einen nur Lohses Zusammenhang.
Menschen die seit drei Jahren in Deutschland leben sprechen im Durchschnitt nicht besser Deutsch als solche die erst seit drei Monaten in Deutschland leben?
Nein. Schonmal was von sog. "Parallelgesellschaften" gehört.
Ja, aber auch hier ist im Durchschnitt von Generation eine Verbesserung der Deutschkenntnisse zu beobachten.
ABV oder generell Volkspolizei
Das waren die normal kontrollierenden Organe. In bestimmten Fällen waren es auch andere Organe. Ich stand in jugendlichem Alter einmal zu lange vorm Brandenburger Tor. Es war zudem inmitten der Nacht. Da folgte mir dann ein Lada ohne VP-Lackierung. Die Insassen stellten einige kurze Fragen, kontrollierten meinen Perso und verschwanden wieder.
Herzliche Grüße
Irgendwie lustig und irgendwie nicht.
In keinem Land spricht man so ...
Frag mal unseren Tschechisch-Österreichischen Schweizer, gut am Ende alles irgendwie Deutsches Reich...
Und ich sage er hat Recht. In keinem Land spricht man so. Das wissen auch die Firmen, die meinten, damit Jugendliche ansprechen zu können :-P
Ich fand's spontan lustig, mehr nicht.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Hier!
- kein Text -
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Dann ist ja alles geklärt. Thema kann geschlossen werden.
Das Problem kann man nicht lösen. Es sei denn man hat einen Polizisten parat. Menschen, die sich nicht ausweisen können, wird's immer geben.
Zumal dieses Problem nicht so groß ist, wie es scheint.
Man wird immer solche Probleme haben, da kann man halt nichts gegen machen. Außer generell konsequent eine zero-tolerance-Politik forcieren, wo jeder Fall womöglich zur Anzeige gebracht wird.
Das kann aber auch den ehrlichen Kunden betreffen, der zu 99,9% seine Fahrkarte hat, aber in den 0,1% nicht nur unbeabsichtugt, keine (gültige) Fahrkarte hat, sondern auch noch kontrolliert wird.
Also ist das Augenmaß anzuwenden. Und das wird wohl auch so bleiben für 's erste.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Große Unterschiede
Eine Mitführungspflicht von Ausweisen ist aber ein komplett anderes Ding als die flächendeckende dauernde Kontrolle aller Passanten.
Wahrnehmungen
Ich glaub, das unser Colaholiker mit dem Lüftchen gut leben kann.
Da kennt mich einer erschreckend gut. :)
Aber: In der DDR gab es nur schwarz oder weiß bzw. dafür oder dagegen und was mit den Leuten passiert ist, die den Sozialismus nicht gut fanden ist bekannt? Für mich ist sowas nunmal ein Unrechtsstaat. Aber gut, da die DDR wohl unantastbar ist lassen wir diese in Ihrem feuchten Grab.
Ich habe in meinem Freundeskreis einige (wie sie sich selbst bezeichnen) Ex-Ossis, die sagen, es gab in der DDR zwar durchaus Dinge, die besser waren, aber solche Probleme, wie zu erwartende Strafen dafür, daß sie beim Anschauen eines falschen (lies BRD-basierten) Fernsehsenders erwischt werden, vermissen sie definitiv nicht.
Nun Richter sind an Vorgaben und Strafrahmen gebunden. Und wenn die Strafrahmen zu gering sind, politisch engagieren und dann als gewählter Justizminister die Strafrahmen ändern.
Ne, bin in der Exekutive und da bleib ich auch.
Allzuoft gäbe der Strafrahmen schon deutlich mehr her, ohne daß irgendwetwas am Gesetz geändert werden muß. Ich stolpere in der Presse regelmäßig über Berichte von Intensivtätern zwischen 18 und 21 Jahren, die nach dem Jugendstrafrecht verurteilt werden. Ja, es kann in diesem Alter angewendet werden, hat sich aber nach meinem Empfinden mittlerweile zum Standard entwickelt, unabhängig davon, daß die angeklagten Personen reif genug dafür sind, wie Erwachsene behandelt zu werden.
Ein anderes Beispiel zum Strafmaß, das ich selbst erlebt habe. Der Kassenwart eines Vereins hat seinen Zugriff aufs Vereinskonto ausgenutzt, um den Verein um eine fünfstellige Summe zu erleichtern, was den betroffenen Verein beinahe in die Insolvenz geführt hatte. Natürlich wurde Anzeige wegen Unterschlagung erstattet. Vor Gericht kommt raus, daß der Angeklagte mehrfach vorbestraft ist, unter anderem wegen Unterschlagung und Urkundenfälschung. Er gesteht die Tat, erklärt aber, daß aufgrund seiner Lebensumstände (langzeitarbeitslos) eine Rückzahlung des unterschlagenen Geldes nicht drin sei. Resultat: Bewährungsstrafe. Und schon kann er sich über den nächsten Verein her machen, denn mal ehrlich - wer fordert da schon ein polizeiliches Führungszeugnis?
Als Wiederholungstäter hätte ich hier durchaus mal ein halbes Jahr Freiheitsstrafe (Strafmaß maximal drei Jahre, also weit von der Höchststrafe entfernt, aber durch sein Handeln wurde der Verein so stark geschädigt, daß die Insolvenz nur durch ein privates Darlehen eines Mitgleids verhindert werden konnte, somit ein für den Geschädigten existenzbedrohender Tatumfang) angemessen gefunden.
Das laue Lüftchen genießende Grüße,
der Colaholiker
--
![[image]](http://abload.de/img/kippelnverbotene3qfr.png)
Ganz einfach.... - Umgangston und Transitwege
Ich würde mich über einen freundlicheren Umgangston freuen. Danke!
Erinnere Dich mal an das "Herunterfahren" von einer Autobahn, die gleichzeitig auch als Transit-Autobahn genutzt wurde. Dort war es gang und gäbe.
Ebenso an einigen touristischen Sehenswürdigkeiten um alle diejenigen zu finden, die keinen Zwangsumtausch geleistet hatten und sich vom Transitweg entfernten.
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
GUM Der Märchenerzähler
Ich würde mich über einen freundlicheren Umgangston freuen. Danke!
Erinnere Dich mal an das "Herunterfahren" von einer Autobahn, die gleichzeitig auch als Transit-Autobahn genutzt wurde. Dort war es gang und gäbe.
Ebenso an einigen touristischen Sehenswürdigkeiten um alle diejenigen zu finden, die keinen Zwangsumtausch geleistet hatten und sich vom Transitweg entfernten.
Ganz ehrlich, wer glaubt denn so einen Mist. Ich hab an der Wartburg in Eisenach keinen gesehen, der angesprochen wurde um zu erfahren ob er Westdeutscher ist und "Eintritt" bezahlt hat. Und die Wartburg mit nur knapp 30km von der Grenze weg wäre da ja quasi ideal gewesen um zu fragen.
Die DDR war zwar durchsetzt von mehr oder weniger eifrigen IM für das MfS das streitet auch niemand ab, aber das geht eindeutig zu weit in die Märchenkiste.
Hab ich selber erlebt ...
Es sind halt zwei unterschiedliche Wahrnehmungen des gleichen Sachverhaltes.
Kann man gar nix machen.
Allerdings bleibt die Frage eines angenehmen Umgangstones, die unstrittig beantwortet werden kann.
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
Ich hab's nicht erlebt.
Spontan würde ich aber sagen, es ist nicht so schlimm, wie manch eine Legende es beschreibt, es ist aber erst recht nicht so toll, wie einige es womöglich verklären.
Es ist gut, dass die DDR nicht mehr existiert und es ist niemanden zu wünschen, in so einem Staat zu leben, aber unsere Geschichte hat tatsächlich noch schlimmeres hervorgebracht.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Re:
Moin!
Hab ich selber erlebt ...
Es sind halt zwei unterschiedliche Wahrnehmungen des gleichen Sachverhaltes.
Wann und wo hast Du das denn erlebt?
Ich selbst kann mich an keinerlei solche Vorkommnisse erinnern. Wir haben die Transitstrecke aber auch nicht verlassen. Und ob nahe Marienborn Organe uns angehalten haben, um uns den Weg zu weisen oder ob wir sie gefragt hatten, weiß ich nicht mehr. Die Wegweiserung war nicht immer so ganz optimal.
Die Kontrollen an den Grenzübergangsstellen würde ich nicht auf eine Stufe mit dem Alltag stellen wollen.
Viele Grüße
Sören
--
![[image]](https://up.picr.de/48317654tz.jpg)
Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr
Für solche Fälle: Rufnummer der Bahnpolizei zur Hand haben.
Für solche Fälle habe ich die Rufnummer der Bahnpolizei zur Hand.
Oder ist es jetzt die Bundespolizei?
Jedenfalls habe ich bei fast allen Zugfahrten den einen oder
anderen Polizisten im Zug gesehen. Die Zub muss sich nur an
die wenden, dann geht es. Habe auch schon öfters in der Praxis
gesehen.
Wahrnehmungen
Nun ja, das hört sich ganz nach der alten "Höhere-Strafen-führen-zu-weniger-Straftaten"-Leier an. Allerdings natürlich nicht so krass, primitiv und polemisch wie sie AfD, CSU und Co. leider viel zu häufig präsentieren.
Außerdem nimmt das Prinzip "Aus subjektiv erlebten Einzelfall bilde ich mir eine Meinung zu einem ganzen Themenplex" nimmt leider immer mehr zu.
Nun, die belegbaren Zahlen sagen aber was anderes aus, wenn es um das Thema "Rückfallquote" geht, und das ist für mich das Hauptkriterium (neben der Tat selbst natürlich), ob und wie lange jemand eine Haftstrafe antreten sollte:
1.) Auch wenn es viele nicht glauben (ich hab's zuerst auch nicht geglaubt): Kriminelle Jugendliche mit Bewährungsstrafen werden deutlich seltener rückfällig als solche, die tatsächlich hinter Gitter müssen:
https://www.welt.de/welt_print/article1661860/Nach-Jugendhaft-78-Prozent-Rueckfallquote...
2.) Generell (über alle Altersklassen): "Nur 34 Prozent, also in etwa jeder dritte Straftäter, wird innerhalb von drei Jahren nach Verurteilung oder Entlassung aus der Haft erneut straffällig, innerhalb von sechs Jahren sind es 44 Prozent." Der Spruch "Einmal Straftäter, immer Straftäter!" trifft also in der Mehrzahl der Fälle (zumindest innerhalb der ersten sechs Jahre) nicht zu.
https://www.strafakte.de/forensik/bewaehrung-straftaeter-rueckfallquote/
Dazu kommt noch, dass sich die Zahl der Straften in Deutschland in den letzten 20 Jahren nicht nennenswert geändert hat.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es in weiten Teilen der deutschen Bevölkerung einen großen Unterschied zwischen der subjektiven Wahrnehmung auf diesem Themengebiet (immer mehr Gewalt, immer niedrigere Strafen, besonders Jugendliche und Ausländer werden immer gewaltbereiter) und den objektiven Zahlen (s.o.) zu geben scheint. Und die Richter kennen sowohl Zahlen als auch Wahrnehmung - und lassen sich Glück meist von ersterem und nicht zweiterem leiten.
Für den Boulevard (BILD und Co.) ist aber nur zweiteres maßgebend, denn für die zählt nur die Auflage (was ich nicht kritisiere sondern nur feststelle) - und dadurch diese Wahrnehmung sich noch verfestigt.