Sparpreis-Zugbindung bei Streckensperrung u. SEV aufgehoben? (Allgemeines Forum)

musicus, Freitag, 03.11.2017, 10:42 (vor 3076 Tagen) @ chriL999

Guten Tag,
aufgrund einer Streckensperrung mit Schienenersatzverkehr durch Bus (SEV) ergibt sich eine Verzögerung von über 30 Minuten bei Ankunft am Zwischenhalt mit Übernachtung.
Ein (an sich gleich teurer) Umweg wäre zeitlich gesehen zwar nicht von Vorteil, jedoch im Zug viel bequemer als im kurvigen Bus bei Nacht.

Entscheidend für alle Fragen zu etwaigen Fahrgastrechten ist die zu erwartende Verspätung am Ziel. Letztere ist deiner Schilderung zufolge einerseits aktuell überhaupt nicht abzusehen, andererseits sind 30 Minuten Verspätung nichts, was fahrgastrechtliche Ansprüche begründen würde.

Hätte ich nun ein Flexpreisticket könnte ich problemlos den längeren Umweg fahren.
Da ich jedoch einen Sparpreis Europa habe, besteht im Vor- bzw. Nachlauf zwar keine Zugbindung, jedoch Streckenbindung.

Frage an die Profis: Ist das so? Falls ja: warum? Steht da nicht lediglich "NV" auf der Fahrkarte? Die Schilderung von chriL999 liest sich ja so, als ob die Alternativroute verkehrsüblich und mit einer Flexpreisdifferenz von 0€ bepreisbar wäre.

Muss ich nun tatsächlich zum Schalter und mir diesen längeren Umweg bestätigen lassen?

Das hängt davon ab, ob tatsächlich "Streckenbindung" besteht. Falls das der Fall ist: ja, definitiv.

Zudem: Warum weist die Bahn in ihrem Fahrplanheft der Bauarbeiten nicht auf diesen Sachverhalt hin und gibt diese Züge auf dem Umweg einfach für alle frei?

Wer weiß das schon?


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