? zu App-Ticket und Kreditkarte (Reiseberichte)

Bambalouni, Bielefeld / Jena, Mittwoch, 01.11.2017, 11:27 (vor 3062 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von Bambalouni, Mittwoch, 01.11.2017, 11:28

Funktioniert das in Malmö auch mit nichtschwedischen Kreditkarten?

Ja, ich habe die Kreditkarte der DKB genutzt, die kostenfrei ist und auch der Umsatz im Ausland kostet keine Gebühr. Durch den App-Rabatt waren die Busfahrten günstiger als in meiner Heimatstadt Bielefeld oder der ehemaligen Heimat Jena.

Das System ist darüberhinaus genial gemacht. Der auf dem Handy generierte QR-Code wird nach dem Einsteigen an ein Erfassungsgerät gehalten. Ist das Ticket gültig, fiept es kurz und der Fahrer weiß, dass das Ticket gültig ist.

Bei den Prepaid-Buskarten, die zwar ebenfalls Rabatt bieten, aber eine einmalige Gebühr kosten, funktioniert es ähnlich. Hier gibt es ebenfalls ein Gerät beim Fahrer, dass die Karte ausliest und mit einem Fiepen deren Gültigkeit bestätigt.

In Stockholm ist es übrigens günstiger eine Prepaid-Karte zu kaufen. Zwar gibt es auch dort das Handy-Ticket, ist aber deutlich teurer und wirklich nur sinnvoll wenn man ein einziges Mal fährt. Wir haben dies leider zu spät erkannt. Am vorletzten Tag lohnte sich die Anschaffung der Prepaid-Karte für Bus und Bahn aber nicht mehr.

Vorteil der Karten sowohl in Malmö als auch in Stockholm: Die Plastikkarten (vergleichbar mit einer Kreditkarte) sind wiederaufladbar und quasi ewig nutzbar. Ein so simples System wünsche ich mir mal in Deutschland. Die Papiertickets der meisten Großstädte (auch Bielefeld und Jena) sind nicht nur ökologischer Blödsinn, sondern dauern auch länger in der Kontrolle. Vor allem in Regionalbussen könnte damit viel Zeit gespart werden.


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