Kein Halt in HH Dammtor (Allgemeines Forum)

allambie, Dienstag, 24.10.2017, 19:32 (vor 3085 Tagen)

Ich sehe gerade, dass der ICE 71 ab 10.12. nicht mehr in Dammtor hält - zumindest nicht Mo-Fr. Weiß jemand warum? Die folgenden Abfahr-/ Ankunftszeiten lassen keinen Schluss zu. Es ist immerhin der entspannteste Hamburger Bahnhof (und mein 'Lieblingszug' Richtung Süden...)

Richtig so!

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Dienstag, 24.10.2017, 19:35 (vor 3085 Tagen) @ allambie

Es ist immerhin der unnötigste Hamburger (Fern)Bahnhof (und mein 'Lieblingszug' Richtung Süden...)

*fixed :P

Richtig so!

allambie, Dienstag, 24.10.2017, 20:04 (vor 3085 Tagen) @ Paladin

Bremer?

Nein.

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Dienstag, 24.10.2017, 20:35 (vor 3085 Tagen) @ allambie

- kein Text -

Bremer?

ALR997, Dienstag, 24.10.2017, 20:42 (vor 3085 Tagen) @ allambie

Vermutlich eher jemand, der sich nur mäßig mit sinnvoller Haltepolitik auseinandergesetzt hat, und deshalb jetzt der Meinung ist, jeder ICE sollte in Hamburg Dammtor, Berlin Spandau oder München Pasing einfach durchrauschen. Da ist die Herkunft dann doch eher irrelevant ;-)

Bremer?

allambie, Dienstag, 24.10.2017, 20:43 (vor 3085 Tagen) @ ALR997

Stimmt wohl leider...

Bremer?

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Dienstag, 24.10.2017, 20:57 (vor 3085 Tagen) @ ALR997

Statt zurückzusticheln verweise ich an dieser Stelle einfach darauf, dass wir darüber schon einmal diskutiert haben: Klick

Ich bin keinesfalls gegen Spandau oder Pasing. Ich wäre aber sehr wohl gegen einen ICE-Halt Friedrichstraße.

Sticheleien, Fakten und Sichtweisen

ALR997, Dienstag, 24.10.2017, 21:17 (vor 3085 Tagen) @ Paladin

Statt zurückzusticheln verweise ich an dieser Stelle einfach darauf, dass wir darüber schon einmal diskutiert haben: Klick

Aha! Kam mir doch recht bekannt vor ;-)

Ich bin keinesfalls gegen Spandau oder Pasing. Ich wäre aber sehr wohl gegen einen ICE-Halt Friedrichstraße.

Da ich ähnliches Thema gerade auf DSO auch hatte, auch hier nochmal kurz der Einwurf, dass es der Belastung der Infrastruktur durchaus zuträglich sein kann, eine gleichmäßige Haltepolitik anzuwenden, soll heißen: vielleicht schadet es nicht, wenn alle Züge, ob ICE, IC, RE oder RB, an allen Bahnhöfen der Stadtbahn in Berlin halten, damit man sich nicht dauernd gegenseitig im Weg steht.

Umgekehrt ist auch die Verbindungsbahn ein Nadelöhr, insofern hat es simple betriebliche Vorteile dort gegebenenfalls zu halten oder aber zumindest keine gravierenden Nachteile, da man bei Durchfahrt auf einen ggf. vorausfahrenden RE auflaufen würde und damit keinen Zeitvorteil ausspielen würde.

Du hast natürlich Recht, die Diskussion wurde fleißig durchgekaut und man kann das durchaus unterschiedlich sehen, aber ich möchte doch gerne nochmal erwähnt haben, warum es im Zweifelsfall sinnvoll ist, möglichst oft anzuhalten. Gerade bei endenden FV-Züge wäre es ja ohnehin kein Drama, da diese praktisch direkt von oder zur Abstellung unterwegs sind. Und bei Hamburg durchquerenden Zügen ist es die Regel dort zu halten, also eigentlich kein Untergang.

Zumal wir von einem Verknüpfungspunkt mit U-Bahn und MetroBus sprechen, es ist kein Halt auf der grünen Wiese.

Lg

Sticheleien, Fakten und Sichtweisen

allambie, Dienstag, 24.10.2017, 21:20 (vor 3085 Tagen) @ ALR997

Stimme voll zu!

Bremer?

allambie, Dienstag, 24.10.2017, 21:18 (vor 3085 Tagen) @ Paladin

Kein Vergleich zum Kaiserbahnhof - und der Lage in HH!

Bremer?

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Dienstag, 24.10.2017, 22:12 (vor 3085 Tagen) @ allambie

Kein Vergleich zum Kaiserbahnhof - und der Lage in HH!

Doch, ich denke schon. Die Lage ist exzellent und die Anbindung genau betrachtet sogar besser als beim HBF, auch wenn sich das ja in den nächsten Jahren ändern soll.

Kein Halt in HH Dammtor

ICE2020, Dienstag, 24.10.2017, 20:16 (vor 3085 Tagen) @ allambie

Wenn ich mich richtig erinnere, war das vor mehr als einem Jahr zum ersten Mal Thema. Damals ging es darum, dass man wohl aufgrund der sehr engen Zugfolge Probleme bekam und meinte, indem man einige Fernverkehrszüge nicht mehr halten lässt, würde der Betrieb zuverlässiger. Warum jetzt ausgerechnet diesen ICE erwischt hat, weiß ich nicht.

Kein Halt in HH Dammtor

allambie, Dienstag, 24.10.2017, 20:22 (vor 3085 Tagen) @ ICE2020

Danke. Ja, wirklich schade - um den Zug zu bekommen, muss man jetzt in Hannover umsteigen. Hamburg Hbf ist ja nun wirklich keine Alternative...

Altona?

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Dienstag, 24.10.2017, 20:36 (vor 3085 Tagen) @ allambie

- kein Text -

Altona?

allambie, Dienstag, 24.10.2017, 20:42 (vor 3085 Tagen) @ Paladin

Keine Alternative...

Altona?

462 001, Taunus, Dienstag, 24.10.2017, 20:58 (vor 3085 Tagen) @ allambie

Keine Alternative...

Dann fahr Auto oder laufe oder mach sonst was...

--
Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1619
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Stand: 20.02.2026

Altona?

allambie, Dienstag, 24.10.2017, 21:01 (vor 3085 Tagen) @ 462 001

Coole Antwort aufdieser Seite

Altona?

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Dienstag, 24.10.2017, 21:03 (vor 3085 Tagen) @ allambie

Du bist aber sehr wählerisch oder reitest Du nur ein Prinzipien-Rodeo? Ach egal, dann eben künftig viel Spaß in Hannover.

Gruß
Olaf

Altona?

allambie, Dienstag, 24.10.2017, 21:12 (vor 3085 Tagen) @ Alibizugpaar

Nee, aber weder Altona noch Hbf sind praktisch. Und abgesehen davon, ist es auch - um die Uhrzeit, spätere Zügehalten dort - nicht nachvollziehbar. Nochmal: Als Hamburger ist Dammtor ein entspannter Halt. Schon mal jemand das Gedränge am Hbf mitgemacht? Egal, mich interessierteigentlich nur der Grund...

Altona?

Lumi25, Mittwoch, 25.10.2017, 17:54 (vor 3084 Tagen) @ allambie

Man kann sich auch anstellen. Ich steige immer in Altona ein. Wenn der ICE jetzt aus Kiel käme und nur am Hbf halten würde könnte ich Dich ja noch verstehen aber so ist es Jammern auf hohen Niveau.

Altona?

allambie, Donnerstag, 26.10.2017, 12:03 (vor 3084 Tagen) @ Lumi25

Na ja, kommt nun mal drauf an, von wo man kommt, oder? Aus dem Norden Hamburgs ist es am leichtesten (egal ob Öffis oder Auto) nach Dammtor zu fahren. Altona ist echt keine Alternative. Gerade um die Tageszeit - und darum geht es ja...

Altona?

Lumi25, Donnerstag, 26.10.2017, 18:51 (vor 3083 Tagen) @ allambie

Sei mal froh, dass der ICE überhaupt mehrmals in Hamburg hält. Was soll ich denn als Kölner da sagen. Bitte ICE-Halte in Köln-Deutz (oben), Köln-Mülheim und Köln Süd?

Davon mal abgesehen ist die Verbindungsbahn überlastet und die Abfertigung eines ICE dauert nun mahl wesentlich länger als von einem ET im Regionalverkehr.

Der HKX z.B. hat nie in Dammtor gehalten.

Aus meiner Sicht sollten dort sämtliche Fernzüge durchfahren. Mit dem neuen Bahnhof Diebsteich werden die Fernverkehrshalte in Dammtor hoffentlich komplett gestrichen.

Regionalverkehr reicht dort völlig aus.

Das die Stadt Hamburg im ÖPNV nur auf dämlichen Busverkehr setzt dafür kann die Bahn nichts.

Altona?

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Donnerstag, 26.10.2017, 14:05 (vor 3084 Tagen) @ Paladin

Ist das nicht dieser merkwürdige Kopfbahnhof, bei dem -anders als sonst überall- der Bahnsteigabschnitt A nicht direkt am Querbahnsteig sondern am entlegensten Ende des Bahnsteigs liegt, weil man von E absteigend durchbuchstabiert?

Mich erst neulich drüber gewundert habende Grüße,
der Colaholiker

--
[image]

Altona?

JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 26.10.2017, 14:20 (vor 3084 Tagen) @ Colaholiker

Ist das nicht dieser merkwürdige Kopfbahnhof, bei dem -anders als sonst überall- der Bahnsteigabschnitt A nicht direkt am Querbahnsteig sondern am entlegensten Ende des Bahnsteigs liegt, weil man von E absteigend durchbuchstabiert?

Mindestens in Stuttgart ist das auch so, was praktisch ist: Ein Wagen, der in Stuttgart in A steht, tut das in München, Frankfurt oder Altona auch ;-)

--
Weg mit dem 4744!

Altona?

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Donnerstag, 26.10.2017, 15:28 (vor 3084 Tagen) @ JeDi

Mindestens in Stuttgart ist das auch so, was praktisch ist: Ein Wagen, der in Stuttgart in A steht, tut das in München, Frankfurt oder Altona auch ;-)

Jemand, der aber an Kopfbahnhöfen regelmäßig nur Frankfurt oder München aufgesucht hat, steht aber spontan knappe 400m falsch, wenn er Pech hat.

Aber Du hast natürlich Recht, es ist absolut wichtig, wenn ich im Zug sitze, daß mein Wagen immer an jedem Halt im gleichen Bahnsteigabchnitt steht. ;-)

Pech gehabt habende Grüße,
der Colaholiker

--
[image]

Warum?

Matze86, München, Dienstag, 24.10.2017, 20:39 (vor 3085 Tagen) @ allambie

- kein Text -

Warum?

allambie, Dienstag, 24.10.2017, 20:42 (vor 3085 Tagen) @ Matze86

.

Warum?

allambie, Dienstag, 24.10.2017, 20:45 (vor 3085 Tagen) @ Matze86

?

Warum ist der Hamburger Hbf keine Alternative?

Matze86, München, Dienstag, 24.10.2017, 22:04 (vor 3085 Tagen) @ allambie

- kein Text -

Warum ist der Hamburger Hbf keine Alternative?

ICE2020, Dienstag, 24.10.2017, 22:12 (vor 3085 Tagen) @ Matze86

Der Hamburger Hbf ist gerade zur Hauptverkehrszeit massiv überlaufen. Ich kann es gut verstehen, dass man lieber an einem Bahnhof mit weniger Menschenmassen einsteigt. Ganz besonders offensichtlich finde ich es beim Umsteigen, hier weiß ich nicht, warum überhaupt standardmässig – bei Richtung Nord gehenden Verbindungen – der Hbf statt Dammtor (bahnsteiggleich) von bahn.de als Umstiegsbahnhof ausgegeben wird.

Warum ist der Hamburger Hbf keine Alternative?

SPFVG, Dienstag, 24.10.2017, 23:44 (vor 3085 Tagen) @ ICE2020

Der Hamburger Hbf ist gerade zur Hauptverkehrszeit massiv überlaufen. Ich kann es gut verstehen, dass man lieber an einem Bahnhof mit weniger Menschenmassen einsteigt. Ganz besonders offensichtlich finde ich es beim Umsteigen, hier weiß ich nicht, warum überhaupt standardmässig – bei Richtung Nord gehenden Verbindungen – der Hbf statt Dammtor (bahnsteiggleich) von bahn.de als Umstiegsbahnhof ausgegeben wird.

Ein Grund wurde von "Nordy" hier genannt:

http://www.ice-treff.de/index.php?id=451626

Warum ist der Hamburger Hbf keine Alternative?

ICE2020, Mittwoch, 25.10.2017, 00:23 (vor 3085 Tagen) @ SPFVG

Ein Grund wurde von "Nordy" hier genannt:

http://www.ice-treff.de/index.php?id=451626

Danke, das ist – aus DB-Sicht – eine gute Erklärung, aus Sicht der Reisenden dürfte Dammtor in vielen Fällen eine bessere Alternative sein (gerade auch mit vielen Koffern, da eben bahnsteiggleich). Bei längeren Aufenthalten hat man natürlich keine Lounge, das stimmt.

Warum ist der Hamburger Hbf keine Alternative?

SPFVG, Mittwoch, 25.10.2017, 23:18 (vor 3084 Tagen) @ ICE2020

Ein Grund wurde von "Nordy" hier genannt:

http://www.ice-treff.de/index.php?id=451626


Danke, das ist – aus DB-Sicht – eine gute Erklärung, aus Sicht der Reisenden dürfte Dammtor in vielen Fällen eine bessere Alternative sein (gerade auch mit vielen Koffern, da eben bahnsteiggleich). Bei längeren Aufenthalten hat man natürlich keine Lounge, das stimmt.

Jupp absolute Zustimmung. So steuert die DB halt über ihre Software den Umstiegsverkehr, die wenigsten Kunden werden über eine Zwischenhaltangabe den Umstieg an Dammtor erzwingen.

Warum ist der Hamburger Hbf keine Alternative?

Henrik, Samstag, 28.10.2017, 19:39 (vor 3081 Tagen) @ SPFVG

Danke, das ist – aus DB-Sicht – eine gute Erklärung,

Jupp absolute Zustimmung. So steuert die DB halt über ihre Software den Umstiegsverkehr, die wenigsten Kunden werden über eine Zwischenhaltangabe den Umstieg an Dammtor erzwingen.

was sollte man da erzwingen müssen?

Warum ist der Hamburger Hbf keine Alternative?

ICE2020, Samstag, 28.10.2017, 20:00 (vor 3081 Tagen) @ Henrik

was sollte man da erzwingen müssen?

Manuelle Eingabe von Dammtor als Zwischenhalt bei der Buchung.

Warum ist der Hamburger Hbf keine Alternative?

Henrik, Samstag, 28.10.2017, 20:03 (vor 3081 Tagen) @ ICE2020

was sollte man da erzwingen müssen?

Manuelle Eingabe von Dammtor als Zwischenhalt bei der Buchung.

ja ach..
nur wozu.

Warum ist der Hamburger Hbf keine Alternative?

ICE2020, Samstag, 28.10.2017, 20:21 (vor 3081 Tagen) @ Henrik

ja ach..
nur wozu.

- Bei Umstieg mit Gepäck angenehmer weil kein Bahnsteigwechsel.
- Bei Verspätung klappt dadurch der Anschluss an RE noch, der in Hamburg Hbf knapp würde (wird teilweise dann sogar durchgesagt – Umstieg in Dammtor).
- Bei Umstieg in IC entfallen auch Deine Argumente für einen Umstieg in RE in Hamburg Hbf.
- Manche REs in Richtung Nord sind in Hamburg Hbf zwar noch leerer, dafür ist der Hbf selbst voll und hektisch, mit Kinderwagen / Gepäck teilweise lange Wartezeiten an den Aufzügen, volle Bahnsteige etc.

Warum ist der Hamburger Hbf keine Alternative?

Henrik, Samstag, 28.10.2017, 20:26 (vor 3081 Tagen) @ ICE2020

ja ach..
nur wozu.

- Bei Umstieg mit Gepäck angenehmer weil kein Bahnsteigwechsel.
- Bei Verspätung klappt dadurch der Anschluss an RE noch, der in Hamburg Hbf knapp würde (wird teilweise dann sogar durchgesagt – Umstieg in Dammtor).
- Bei Umstieg in IC entfallen auch Deine Argumente für einen Umstieg in RE in Hamburg Hbf.
- Manche REs in Richtung Nord sind in Hamburg Hbf zwar noch leerer, dafür ist der Hbf selbst voll und hektisch, mit Kinderwagen / Gepäck teilweise lange Wartezeiten an den Aufzügen, volle Bahnsteige etc.

was soll das mit erzwingen müssen bei Buchung zu tun haben?

Warum ist der Hamburger Hbf keine Alternative?

ICE2020, Samstag, 28.10.2017, 21:41 (vor 3081 Tagen) @ Henrik

was soll das mit erzwingen müssen bei Buchung zu tun haben?

Du hattest doch gefragt, warum manche Dammtor vorziehen. "Erzwingen" muss man dies deswegen – das hatte ich schon erklärt – weil bahn.de den Umstieg in Dammtor nur auswirft, wenn man Dammtor manuell als Zwischenhalt eingibt bei der Buchung. Man kann natürlich so oder so in Dammtor umsteigen, aber es steht dann halt nicht auf dem Ticket. Deswegen "erzwingen", weil bahn.de sonst die Reisneden über den Hbf lenkt.

Warum ist der Hamburger Hbf keine Alternative?

Henrik, Samstag, 28.10.2017, 22:55 (vor 3081 Tagen) @ ICE2020

was soll das mit erzwingen müssen bei Buchung zu tun haben?

Du hattest doch gefragt, warum manche Dammtor vorziehen.

nee, nicht.
wozu - die Frage stellt sich logischerweise nicht.

"Erzwingen" muss man dies deswegen – das hatte ich schon erklärt – weil bahn.de den Umstieg in Dammtor nur auswirft, wenn man Dammtor manuell als Zwischenhalt eingibt bei der Buchung. Man kann natürlich so oder so in Dammtor umsteigen, aber es steht dann halt nicht auf dem Ticket. Deswegen "erzwingen", weil bahn.de sonst die Reisenden über den Hbf lenkt.

<< die wenigsten Kunden werden über eine Zwischenhaltangabe den Umstieg an Dammtor erzwingen. >>

dafür muss man nichts erzwingen.. für den Umstieg in Dammtor.

auf dem Ticket steht weder Hbf noch Dammtor.

Warum ist der Hamburger Hbf keine Alternative?

ICE2020, Samstag, 28.10.2017, 23:55 (vor 3081 Tagen) @ Henrik

nee, nicht.
wozu - die Frage stellt sich logischerweise nicht.

Dann habe ich das falsch verstanden:

"ja ach..
nur wozu."

dafür muss man nichts erzwingen.. für den Umstieg in Dammtor.

auf dem Ticket steht weder Hbf noch Dammtor.

Ich spezifiziere: In der Reiseverbindung.

darum ist der Hamburger Hbf eine Alternative

Henrik, Samstag, 28.10.2017, 20:01 (vor 3081 Tagen) @ ICE2020

aus Sicht der Reisenden dürfte Dammtor in vielen Fällen eine bessere Alternative sein

in Richtung Norden bei Umstieg in RE ist der Hauptbahnhof die bessere Alternative,
Zug ist bereits da und leer - in Dammtor ist er voll, Bahnsteig ungemütlich.

Kein Halt in HH Dammtor

ThomasK, Dienstag, 24.10.2017, 22:30 (vor 3085 Tagen) @ allambie

Ich sehe gerade, dass der ICE 71 ab 10.12. nicht mehr in Dammtor hält - zumindest nicht Mo-Fr. Weiß jemand warum? Die folgenden Abfahr-/ Ankunftszeiten lassen keinen Schluss zu. Es ist immerhin der entspannteste Hamburger Bahnhof (und mein 'Lieblingszug' Richtung Süden...)


Eisenbahnbetrieblich ist der Entfall des ICE-Halts Dammtor zu begrüßen.

Hamburg hat es versäumt eine Trassenfreihaltung vorzunehmen, um Dammtor auf 4 Bahnsteigkanten für Fernzüge aufzustocken. An der Südseite steht ein Kinopalast dem viergleisigen Ausbau im Weg.

Verkehrsplanerisch ist der Entfall des Halts Dammtor auch nachvollziehbar. Der Überlappungsbereich zu Hamburg Hbf mit einem Haltestellenabstand von gerade mal 1,3 km ist viel zu groß und alle U-Bahnen sowie S-Bahnen kann man auch am Hauptbahnhof erreichen, sodass die Netzwirkung von Dammtor gegenüber Hauptbahnhof entfällt.

Ich würde alle ICE-Züge in Dammtor durchfahren lassen und dafür den Metronom vom Hauptbahnhof nach Altona weiterfahren lassen. Im Zuge der Erschließungswirkung wäre dies für die meisten Fahrgäste wesentlich sinnvoller. U.a. der ICE-Halt Dammtor verhindert die Durchbindung des Metronoms.

Kein Halt in HH Dammtor

462 001, Taunus, Dienstag, 24.10.2017, 22:49 (vor 3085 Tagen) @ ThomasK

Ich würde alle ICE-Züge in Dammtor durchfahren lassen und dafür den Metronom vom Hauptbahnhof nach Altona weiterfahren lassen. Im Zuge der Erschließungswirkung wäre dies für die meisten Fahrgäste wesentlich sinnvoller. U.a. der ICE-Halt Dammtor verhindert die Durchbindung des Metronoms.

Der Metronom nach Bremen fuhr schonmal ab Altona, ist aber schon lange her...

Dort konnte man den ME wenigstens in Ruhe betreten ohne das einem die Leute beinahe umrennen.

Tja, schade schade:(

--
Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1619
- Euro. Ausland: 717

Stand: 20.02.2026

Kein Halt in HH Dammtor

SPFVG, Mittwoch, 25.10.2017, 00:11 (vor 3085 Tagen) @ ThomasK

Eisenbahnbetrieblich ist der Entfall des ICE-Halts Dammtor zu begrüßen.

Hamburg hat es versäumt eine Trassenfreihaltung vorzunehmen, um Dammtor auf 4 Bahnsteigkanten für Fernzüge aufzustocken. An der Südseite steht ein Kinopalast dem viergleisigen Ausbau im Weg.

Wirklich? Das Kino ist doch auf der anderen Straßenseite. Wenn man die Gleise auf Höhe der aktuellen Straßenbrücke verzweigt würde es doch noch reichen.

Oder einfach die beiden S-Bahn nach Norden über die vorhandenen Bushaltestelle zwischen den beiden Fahrbahnen verschwenken/neubauen und das aktuelle Gebäude samt deren 4 Gleise auf Wechselstrom umstellen.

Ich würde alle ICE-Züge in Dammtor durchfahren lassen und dafür den Metronom vom Hauptbahnhof nach Altona weiterfahren lassen. Im Zuge der Erschließungswirkung wäre dies für die meisten Fahrgäste wesentlich sinnvoller. U.a. der ICE-Halt Dammtor verhindert die Durchbindung des Metronoms.

Diebsteich, nicht Altona ;) Altona gibts "demnächst" nicht mehr.

Komplette Neutrassierung der S-Bahn km 289,3 bis km 287,1

ThomasK, Mittwoch, 25.10.2017, 01:45 (vor 3085 Tagen) @ SPFVG

Eisenbahnbetrieblich ist der Entfall des ICE-Halts Dammtor zu begrüßen.

Hamburg hat es versäumt eine Trassenfreihaltung vorzunehmen, um Dammtor auf 4 Bahnsteigkanten für Fernzüge aufzustocken. An der Südseite steht ein Kinopalast dem viergleisigen Ausbau im Weg.


Wirklich? Das Kino ist doch auf der anderen Straßenseite. Wenn man die Gleise auf Höhe der aktuellen Straßenbrücke verzweigt würde es doch noch reichen.

Ich habe mir das alles mal zu Fuß angeguckt.

Ungefähr 100 m südlich von Dammtor steht an der Fernbahnseite ein riesiger Kinopalast. Die Fernbahn ist eingezwängt zwischen dem Kinopalast und den beiden S-Bahn-Gleisen.

Im Prinzip müsste man die S-Bahn aus der Bahnhofshalle Hamburg-Dammtor komplett rausschmeißen und alle 4 Gleise in der Halle Hamburg-Dammtor nur noch von Regional- und Fernzügen befahren lassen.


Ein kompletter viergleisiger Ausbau der Fernbahn zwischen Hamburg Hbf und Hamburg Diebsteich wäre zwar wünschenswert, ist aber unbezahlbar.

Ich habe mir deshalb als "Sparlösung" mal folgendes überlegt:

Sternschanze liegt etwa bei km 289,8.

Leider steht bei km 289,3 auch noch ein dämliches Haus an der Nordseite im Weg. Unmittelbar östlich davon, müsste dann spätestens aber die Gleisverziehung für die S-Bahn nach links (in Fahrtrichtung Hamburg Hauptbahnhof gesehen) beginnen. Um den Abriss und den kompletten Neubau der Brücke Rentzelstraße etwa bei km 289,1 käme man wohl nicht herum; die S-Bahn-Trasse darf maximal mit 40 Promille geneigt sein. Östlich der Brücke Rentzelstraße wäre dann die S-Bahn aufgeständert und würde etwa 8 Meter über der Straße "An der Verbindungsbahn" verlaufen.

Da die Halle Dammtor mit den bestehenden 4 Gleisen komplett vom Fernverkehr und Regionalverkehr benötigt wird, wird für die S-Bahn oberhalb des Theodor-Heuss-Platzes an der Ostseite 8 Meter über der Straßenoberfläche ein neue Haltepunkt errichtet. Der neue Haltepunkt Dammtor läge dann etwa bei km 288,2. Ungefähr bei km 287,7 zwischen den heutigen S-Bahn-Gleisen und der Kennedybrücke senkt sich die S-Bahn-Trasse ab und erreicht etwa bei km 287,3 wieder das Geländeniveau. Ungefähr bei km 287,1 wird die bestehende S-Bahn-Trasse wieder erreicht.

Auf etwa 2,2 km Länge (km 289,3 bis km 287,1) müsste die S-Bahn völlig neu trassiert werden. Davon wären knapp 2 km aufgeständert mit einem neuen aufgeständerten Hp Dammtor.

Aber selbst diese "Sparlösung", die auf einen komplett viergleisigen Ausbau der Fernbahn zwischen Hauptbahnhof und Diebsteich verzichtet und die Fernbahn nur zwischen der Überleitstelle Sternschanze und Hauptbahnhof viergleisig ausbaut, wird wohl kaum für unter 800 Millionen € zu haben sein. Von der juristischen Durchsetzbarkeit einmal ganz abgesehen.

Das kommt eben davon, wenn es die Stadtverwaltung versäumt, rechtzeitig die Trasse für den viergleisigen Ausbau der Verbindungsbahn freizuhalten.

Ich sage es mal so: Läge Hamburg in der Schweiz, dann könnte ich mir bei der Eisenbahnfreundlichkeit der Schweizer schon vorstellen, dass man die Hamburger Verbindungsbahn für den Fernverkehr viergleisig ausbaut, aber in Deutschland besteht dafür in den nächsten 30 Jahren nicht der Hauch einer Chance.

Hamburg wird also auf Jahrzehnte hinaus ein Flaschenhals im Eisenbahnnetz bleiben.

Komplette Neutrassierung der S-Bahn km 289,3 bis km 287,1

SPFVG, Donnerstag, 26.10.2017, 00:02 (vor 3084 Tagen) @ ThomasK

Eisenbahnbetrieblich ist der Entfall des ICE-Halts Dammtor zu begrüßen.

Hamburg hat es versäumt eine Trassenfreihaltung vorzunehmen, um Dammtor auf 4 Bahnsteigkanten für Fernzüge aufzustocken. An der Südseite steht ein Kinopalast dem viergleisigen Ausbau im Weg.


Wirklich? Das Kino ist doch auf der anderen Straßenseite. Wenn man die Gleise auf Höhe der aktuellen Straßenbrücke verzweigt würde es doch noch reichen.


Ich habe mir das alles mal zu Fuß angeguckt.

Ungefähr 100 m südlich von Dammtor steht an der Fernbahnseite ein riesiger Kinopalast. Die Fernbahn ist eingezwängt zwischen dem Kinopalast und den beiden S-Bahn-Gleisen.

Im Prinzip müsste man die S-Bahn aus der Bahnhofshalle Hamburg-Dammtor komplett rausschmeißen und alle 4 Gleise in der Halle Hamburg-Dammtor nur noch von Regional- und Fernzügen befahren lassen.

Genau, so hab ich mir das auch vorgestellt, meinte ich mit "Wechselstrom" ;)

Ein kompletter viergleisiger Ausbau der Fernbahn zwischen Hamburg Hbf und Hamburg Diebsteich wäre zwar wünschenswert, ist aber unbezahlbar.

Ja das ist ebenfalls klar, wobei es wirklich sehr, sehr wünschenswert sein würde.
Aber das ist die Elektrifizierung von Lübeck-Büchen sogar noch wahrscheinlicher (und der steht leider nur im potentiellen Bedarf :( )

Ich habe mir deshalb als "Sparlösung" mal folgendes überlegt:

Sternschanze liegt etwa bei km 289,8.

Leider steht bei km 289,3 auch noch ein dämliches Haus an der Nordseite im Weg. Unmittelbar östlich davon, müsste dann spätestens aber die Gleisverziehung für die S-Bahn nach links (in Fahrtrichtung Hamburg Hauptbahnhof gesehen) beginnen. Um den Abriss und den kompletten Neubau der Brücke Rentzelstraße etwa bei km 289,1 käme man wohl nicht herum; die S-Bahn-Trasse darf maximal mit 40 Promille geneigt sein. Östlich der Brücke Rentzelstraße wäre dann die S-Bahn aufgeständert und würde etwa 8 Meter über der Straße "An der Verbindungsbahn" verlaufen.

Da die Halle Dammtor mit den bestehenden 4 Gleisen komplett vom Fernverkehr und Regionalverkehr benötigt wird, wird für die S-Bahn oberhalb des Theodor-Heuss-Platzes an der Ostseite 8 Meter über der Straßenoberfläche ein neue Haltepunkt errichtet. Der neue Haltepunkt Dammtor läge dann etwa bei km 288,2. Ungefähr bei km 287,7 zwischen den heutigen S-Bahn-Gleisen und der Kennedybrücke senkt sich die S-Bahn-Trasse ab und erreicht etwa bei km 287,3 wieder das Geländeniveau. Ungefähr bei km 287,1 wird die bestehende S-Bahn-Trasse wieder erreicht.

Auf etwa 2,2 km Länge (km 289,3 bis km 287,1) müsste die S-Bahn völlig neu trassiert werden. Davon wären knapp 2 km aufgeständert mit einem neuen aufgeständerten Hp Dammtor.

Aber selbst diese "Sparlösung", die auf einen komplett viergleisigen Ausbau der Fernbahn zwischen Hauptbahnhof und Diebsteich verzichtet und die Fernbahn nur zwischen der Überleitstelle Sternschanze und Hauptbahnhof viergleisig ausbaut, wird wohl kaum für unter 800 Millionen € zu haben sein. Von der juristischen Durchsetzbarkeit einmal ganz abgesehen.

Danke für die genaue Beschreibung.
Aber wieso 4 Gleise durchgängig von Sternschanze zum Hbf?
Die kleinste Sparlösung allein wäre doch der reine S-Bahnverschwenk mit Straßenbahnhof und reinen 15kV-Verkehr im aktuellen Dammtor-Bf. In den üblichen 1-2 Minuten Standzeit eines Regionalzugs könnte doch in der Zwischenzeit ein ICE überholen. Dazu braucht es nur entsprechend kurze Blöcke und ETCS/LZB. Sollte die ganze Lage auch schon entspannen. 4 Gleise wären natürlich immer besser, aber ich freute mich schon über extra Bahnsteigkanten.

Das kommt eben davon, wenn es die Stadtverwaltung versäumt, rechtzeitig die Trasse für den viergleisigen Ausbau der Verbindungsbahn freizuhalten.

Ich sage es mal so: Läge Hamburg in der Schweiz, dann könnte ich mir bei der Eisenbahnfreundlichkeit der Schweizer schon vorstellen, dass man die Hamburger Verbindungsbahn für den Fernverkehr viergleisig ausbaut, aber in Deutschland besteht dafür in den nächsten 30 Jahren nicht der Hauch einer Chance.

Hamburg wird also auf Jahrzehnte hinaus ein Flaschenhals im Eisenbahnnetz bleiben.

So siehts leider aus. Bleibt zu hoffen, dass im nächsten BVWP wenigstens die Strecke über Büchen in Angriff genommen wird.

Komplette Neutrassierung der S-Bahn km 289,3 bis km 287,1

ThomasK, Donnerstag, 26.10.2017, 13:47 (vor 3084 Tagen) @ SPFVG

Ich habe mir das alles mal zu Fuß angeguckt.

Ungefähr 100 m südlich von Dammtor steht an der Fernbahnseite ein riesiger Kinopalast. Die Fernbahn ist eingezwängt zwischen dem Kinopalast und den beiden S-Bahn-Gleisen.

Im Prinzip müsste man die S-Bahn aus der Bahnhofshalle Hamburg-Dammtor komplett rausschmeißen und alle 4 Gleise in der Halle Hamburg-Dammtor nur noch von Regional- und Fernzügen befahren lassen.


Genau, so hab ich mir das auch vorgestellt, meinte ich mit "Wechselstrom" ;)


Ich habe jetzt mal auf YouTube gesucht.

Auch wenn uns leider ein paar ICE-Züge an wichtigen Stellen die Sicht verdecken, ist dieses Video ganz brauchbar:

https://www.youtube.com/watch?v=t47LHTvNkEo

Für unsere Sparlösung wird es interessant ab 4:45. Da fährt der Zug an der Kilometertafel 290,0 vorbei. Gut zu erkennen, wie alles verbaut ist. In dem Bereich wäre nach der Sparlösung die Strecke noch zweigleisig. Ab 4:50 fährt der ICE-T (Das Video ist im Führerstand eines ICE-T aufgenommen worden) dann durch Sternschanze. Rechts wieder ein neues Gebäude, welches aufzeigt, dass ein notwendiger viergleisiger Ausbau überhaupt nicht auf dem Radar steht. Leider ist alles verbaut.

Im Video auf 5:18 das Gebäude an der Nordseite (also links), was auch in diesem Bereich noch die Zweigleisigkeit der Fernbahn zementiert. Unmittelbar östlich davon müssen wir aber unbedingt viergleisig werden, weil wir schon sehr nahe an Dammtor heranrücken.

Zum einen müssen wir die S-Bahn um 8 Meter anheben und nach links ausschwenken, wofür wir etwa 400 m Entwicklungslänge benötigen.

Der Knackpunkt ist nun, dass wir in Dammtor auch die Gleise 1 und 2 auf eine Bahnsteiglänge von ca. 420 m bringen müssen. Aufgrund der Zwangspunkte an der Seite Richtung Hauptbahnhof müssen wir also die Bahnsteige Richtung Sternschanze verlängern.

Im Video bei 5:32 die Straßenbrücke, die wohl komplett abgerissen und neu zu bauen wäre, weil sich gerade in dem Bereich die S-Bahn bereits ca. 3 m über den Ferngleisen befände.

Im Video bei 5:53 befindet sich der Zug ungefähr an der Stelle, wo sich die S-Bahn links neben den Ferngleisen befindet und auch eine Höhe von 8 m über der Straße erreicht hat.

Bei 6:03 kommt uns in der Kurve nun leider ein ICE 1 entgegen, der uns die Sicht auf die Gleise 1 und 2 verdeckt. Auf den Bereich kommt es aber nun an. Genau in dem Bereich werden die Bahnsteige der Gleise 1 und 2 verlängert.

Leider ist die Wegdifferenz zwischen dem Ausfahrsignal Dammtor Richtung Sternschanze und den Spaltweichen zu gering, um einen zusätzlichen Blockabschnitt unterzubringen.

Nun wird man sich aber hoffentlich nicht damit begnügen, ETCS einzubauen, sondern ggf. zusätzlich auch noch die PZB mit einem Halbregelabstand. Das müsste aber genau untersucht werden. Die Signaltechnik ist dann in Abstimmung mit den Fahrplankonzepten zu optimieren.

Klar muss sein, dass von Anfang an so eine Maßnahme so weitsichtig geplant wird, damit der spätere Betrieb sehr flüssig gefahren werden kann.

Das Manko bei der DB ist, dass da oft irgendwelche Bauingenieure etwas zusammenplanen, die vom späteren Betrieb der Bahn nicht die geringste Ahnung haben. Von Anfang an, müssen bei der Planung bereits die späteren Disponenten und Fahrplanersteller mit am Tisch sitzen! Die Interessen des Betriebs müssen von Anfang an zwingend berücksichtigt werden.

Ich sage immer: "Die Planungsfehler von heute sind die Betriebsstörungen von morgen."

Bei 6:46 hält der ICE-T in Dammtor. Rechts zu sehen dieser Kinopalast, der leider direkt bis an die Bahnlinie herangebaut worden ist. Deshalb befindet sich die S-Bahn nach unseren Überlegungen jetzt links 8 m über dem Bahnhofsvorplatz.

Ich wurde von einem Eisenbahnfan gefragt, warum man nicht einfach die S-Bahn über den Fernbahngleisen anordnet und die Bahnhofshalle Dammtor einfach abreißt.

Erfahrungsgemäß ist es juristisch ein sehr schwieriger Prozess, den Denkmalschutz aufzuheben. Ich schätze die Wahrscheinlichkeit, einfach die Bahnhofshalle Dammtor abreißen zu können, auf fast Null ein. Da ist es besser, von Anfang an in den sauren Apfel zu beißen und für die S-Bahn 8 m über dem Bahnhofsvorplatz einen komplett neuen Haltepunkt zu bauen, als sich auf ein jahrzehntelanges juristisches Tauziehen mit ungewissem Ausgang einzulassen. In so einer Diskussion geht es dann in der Öffentlichkeit überhaupt nicht mehr um die betrieblichen Schwierigkeiten der Bahn; da hat man dann auf einmal alle Künstler gegen sich und man steht dann als Kunstbanause da, nur weil die Bahnhofshalle Dammtor dem Eisenbahnbetrieb im Wege steht.

Die Kapazitätsprobleme haben wir bereits jetzt und nicht erst 2050.

Aber wieso 4 Gleise durchgängig von Sternschanze zum Hbf?

In der Sparvariante beginnt der viergleisige Ausbau nicht direkt in Sternschanze sondern etwa 600 m weiter östlich mit den Spaltweichen.

Noch weiter östlich zu beginnen ist nicht möglich, da wir selbstverständlich auch die Gleise 1 und 2 auf 420 m Länge bringen wollen und durch zusätzliche Weichenverbindungen sicherstellen wollen, dass man für die betriebliche Flexibilität die Gleise 2 und 3 von allen 4 Streckengleisen aus beiden Richtungen erreichen kann.

Außerdem wollen wir keine Steilweichen einbauen, sondern so trassieren, das man wenigstens mit 60 km/h die Überleitstellen befahren kann.

Das sind aber alles Dinge, die viel Platz kosten und zusätzliche Entwicklungslänge benötigen. Für die Leistungssteigerung macht es aber einen gewaltigen Unterschied im Betrieb, ob man mit 40 km/h oder 60 km/h einfahren kann. Das ist viel wichtiger als auf 20 km auf freier Strecke mit 300 km/h statt mit 280 km/h zu fahren.

Wenn man auf 800 m Länge statt mit 40 km/h mit 60 km/h fährt, dann gewinnt man etwa 24 Sekunden. Um auf eine Fahrzeitdifferenz von 24 Sekunden zwischen einem 280 km/h schnellen ICE und einem 300 km/h schnellen ICE zu kommen, müsste die Strecke 28 km lang sein, d.h. also 35 mal länger!

Auf 0,8 km Länge statt mit 40 km/h mit 60 km/h zu fahren bringt also ebenso 24 Sekunden, wie auf einer 28 km langen Strecke statt mit 280 km/h mit 300 km/h zu fahren.

Da die Traktionsleistung bezüglich eines vorgegebenen Beschleunigungsweges mit der dritten Potenz steigt (doppelte Geschwindigkeit = achtfache Leistung) bringt es aufgrund der Beschleunigungskurve also sogar noch mehr auf 0,8 km Länge statt mit 40 km/h mit 60 km/h zu fahren statt auf 28 km die Geschwindigkeit von 280 km/h auf 300 km/h zu erhöhen.

Also sollten die Spaltweichen etwa bereits bei km 289,3 liegen, obwohl die Bahnsteigmitte Dammtor erst bei km 288,2 liegt.

Die kleinste Sparlösung allein wäre doch der reine S-Bahn-Verschwenk mit Straßenbahnhof und reinen 15kV-Verkehr im aktuellen Dammtor-Bf. In den üblichen 1-2 Minuten Standzeit eines Regionalzugs könnte doch in der Zwischenzeit ein ICE überholen. Dazu braucht es nur entsprechend kurze Blöcke und ETCS/LZB. Sollte die ganze Lage auch schon entspannen. 4 Gleise wären natürlich immer besser, aber ich freute mich schon über extra Bahnsteigkanten.


Die Kunst besteht darin, zwischen dem Aufwand und dem Nutzen ein Optimum zu finden.

Bleiben die Bahnsteige 1 und 2 bei ihrer heutigen Länge, dann wäre der Nutzen für den Fernverkehr einfach viel zu gering, aber der Aufwand nur unwesentlich geringer, zumal die S-Bahn wegen des Denkmalschutzes sowieso aus der Halle Dammtor raus muss.

Inakzeptabel wäre es auch, wenn die Einfahrt auf 40 km/h oder gar nur 30 km/h limitiert wäre. Das wäre dann keine Sparlösung, sondern eher eine Skelettlösung. Dann könnte man es mit dem viergleisigen Teilausbau der Hamburger Verbindungsbahn für Fernzüge gleich bleiben lassen.

Für mich stünde der betriebliche Nutzen sehr stark im Vordergrund.

Über so unwichtiges Zeugs wie z.B. "Bau einer DB-Lounge in Dammtor bei der Realisierung des viergleisigen Teilausbaus der Hamburger Verbindungsbahn für Fernzüge" würde ich - wenn überhaupt - erst ganz am Schluss nachdenken.

Der Betrieb muss laufen: Das ist das A und O.

Hamburg wird also auf Jahrzehnte hinaus ein Flaschenhals im Eisenbahnnetz bleiben.


So sieht es leider aus. Bleibt zu hoffen, dass im nächsten BVWP wenigstens die Strecke über Büchen in Angriff genommen wird.

Das hoffe ich auch.

Da in Niedersachsen nun zum Glück Rot/Grün abgewählt wurde, besteht nun eine gewisse Chance, dass die Y-Trasse, die eine gute Planung ist, wieder auf das Tableau kommt. Aus reiner Ideologie wurde die Unfugplanung Alpha E entwickelt, gegen die - völlig zu Recht - Lüneburg klagen wird.

Leider haben die Grünen in der Niedersächsischen Landesregierung mit ihrem ideologischen Hass gegen die Y-Trasse ganze Arbeit geleistet und wurden dabei auch noch von inkompetenten Politikern aus anderen Parteien maßgeblich unterstützt.

Zum Glück bleibt die niedersächsische FDP hart und lehnt es strikt ab, solche Ideologen an der Macht zu halten.

Als ich das Wahlergebnis von Niedersachsen vernahm, war mein erster Gedanke: "Ein Hoch auf die Y-Trasse!" ;)


_______


Leider verdeckt uns im Video bei 9:38 ein weiterer ICE-T die Sicht. Hier wird die S-Bahn-Trasse wieder abgesenkt.

Bei 9:56 mündet die neue S-Bahn-Trasse wieder in die Bestandstrasse ein.

Im Fernverkehrsbereich sind allerdings noch etliche Spurplanoptimierungen notwendig, um auch im Bereich des Hamburger Hauptbahnhofs die Leistungsfähigkeit massiv zu erhöhen.

Hamburg Hbf ist neben Köln Hbf DER Flaschenhals im deutschen Eisenbahnnetz. Hier sind die Probleme noch größer als in Frankfurt (Main) Hbf und das will wirklich etwas heißen.

Leider gibt es von offizieller Seite exakt null, null Überlegungen zum Projekt "Viergleisiger Teilausbau der Hamburger Verbindungsbahn für Fernzüge." Es gibt keine Planungsaufträge, keine Untersuchungen - gar nichts. Die DB ist da völlig blank.

Komplette Neutrassierung der S-Bahn km 289,3 bis km 287,1

SPFVG, Samstag, 28.10.2017, 01:29 (vor 3082 Tagen) @ ThomasK

Im Prinzip müsste man die S-Bahn aus der Bahnhofshalle Hamburg-Dammtor komplett rausschmeißen und alle 4 Gleise in der Halle Hamburg-Dammtor nur noch von Regional- und Fernzügen befahren lassen.


Genau, so hab ich mir das auch vorgestellt, meinte ich mit "Wechselstrom" ;)

Ich habe jetzt mal auf YouTube gesucht.

Auch wenn uns leider ein paar ICE-Züge an wichtigen Stellen die Sicht verdecken, ist dieses Video ganz brauchbar:

https://www.youtube.com/watch?v=t47LHTvNkEo

Für die freie Strecke schau ich auch immer auf YT, aber für Großstädte ist die 3D-Ansicht in Googlemaps schon sehr gut, einfach Strg drücken und dann mit der Maus drehen wie man will.

Ergebnis z.B: so ne Ansicht (Blick nach Süden, das Kino oben rechts am Bildrand):
http://abload.de/img/dammtorv2qft.png

Da hat man sich schnell nen Überblick geschaffen.

Für unsere Sparlösung wird es interessant ab 4:45. Da fährt der Zug an der Kilometertafel 290,0 vorbei. Gut zu erkennen, wie alles verbaut ist. In dem Bereich wäre nach der Sparlösung die Strecke noch zweigleisig. Ab 4:50 fährt der ICE-T (Das Video ist im Führerstand eines ICE-T aufgenommen worden) dann durch Sternschanze. Rechts wieder ein neues Gebäude, welches aufzeigt, dass ein notwendiger viergleisiger Ausbau überhaupt nicht auf dem Radar steht. Leider ist alles verbaut.

Jupp halt wie überall in D sonst auch. Eigentlich müsste man ein Gesetzt her, dass man für Hauptbahnen immer Platz für 2 weitere Gleise vorsehen müsste. Ausnahmen nur bei sehr guter Begründung.

Im Video auf 5:18 das Gebäude an der Nordseite (also links), was auch in diesem Bereich noch die Zweigleisigkeit der Fernbahn zementiert. Unmittelbar östlich davon müssen wir aber unbedingt viergleisig werden, weil wir schon sehr nahe an Dammtor heranrücken.

Zum einen müssen wir die S-Bahn um 8 Meter anheben und nach links ausschwenken, wofür wir etwa 400 m Entwicklungslänge benötigen.

Der Knackpunkt ist nun, dass wir in Dammtor auch die Gleise 1 und 2 auf eine Bahnsteiglänge von ca. 420 m bringen müssen. Aufgrund der Zwangspunkte an der Seite Richtung Hauptbahnhof müssen wir also die Bahnsteige Richtung Sternschanze verlängern.

Ahhh ok Bahnsteige, an die dachte ich nicht. Ist jetzt die Frage, ob man da 400m braucht. Erste Sparmaßnahme: Eine lange Kante reicht, die 2. Kante kann bei 200-300m bleiben. Damit gewänne man am Ende schon etwas Spielraum in Sachen Breite.

Alternative - größere - Sparmaßnahme: Keine Änderung und nur die 200m wie jetzt schon auch. Begründung: Aufgabe der Haltestelle Dammtor für den FV in Richtung Norden. Diebsteich und Hbf müssen als ICE-Halt reichen, ein ICE ist keine S-Bahn. Nicht schön, aber besser als nichts.

Wenn man den NV durchbindet und mehr REs in Dammtor halten lässt sollte das nicht so stark ins Gewicht fallen, die S-Bahn gibts ja außerdem auch noch.
Sicherlich unschön, aber wenn das Geld nicht reicht und gespart werden muss ...

Natürlich kann man noch versuchen möglichst viel herauszuholen. Mit nur einer langen Bahnsteiggkante könnte man am nördlichen Ende noch ca. 50m herausholen, am Ende hätte man ca. noch 2m Bahnsteigbreite. Zusätzlichen Spielraum in der Breite gibt einem die wegfallende Gleichstromschiene der S-Bahn. Am südlichen Ende sind ebenfalls 50m Spielraum, da müsste man nur die beiden Brückenteile über die Straße verbinden und als Bahnsteig frei geben. Sollte auch nicht die Welt kosten.

Die Billigvariante wäre damit dann also insgesamt für eine 300m Kante gut. Reicht somit leider nicht für einen ICE4-12-Teiler, aber für die neu ausgeschriebenen Mehrsystem-ICs nach Dänemark/Kopenhagen könnte es reichen. 10 Wagen sollten dafür eigentlich locker genügen, wenn bis vor Kurzem schon ein BR605 ok war. Vermutlich würde so ein Zug auch wieder nach Berlin durchgebunden werden, damit hätte man dann also auch eine Direktverbidung Dammtor-Berlin, müsste damit reichen.

Sicherlich schön wäre es, wenn man wenigstens bis ~360m verlängern könnte, dann würde auch ein ICE4 halten können. Aber ob das dann noch nennenswert Platz ggü der 420m Variante sparen würde ist die Frage. Nachdem man dafür dann die aktuelle Trassierung im Nordbereich Dammtors ändern müsste, wär das vermutlich schon zu teuer. Wenn man da schon zu arbeiten beginnt, dann gleich komplett - oder sich eben mit ~300m begnügen.

Leider ist die Wegdifferenz zwischen dem Ausfahrsignal Dammtor Richtung Sternschanze und den Spaltweichen zu gering, um einen zusätzlichen Blockabschnitt unterzubringen.

Nun wird man sich aber hoffentlich nicht damit begnügen, ETCS einzubauen, sondern ggf. zusätzlich auch noch die PZB mit einem Halbregelabstand. Das müsste aber genau untersucht werden. Die Signaltechnik ist dann in Abstimmung mit den Fahrplankonzepten zu optimieren.

Schaffte PZB denn in dem Fall mehr Durchsatz als ETCS mit kurzen Blöcken?

Klar muss sein, dass von Anfang an so eine Maßnahme so weitsichtig geplant wird, damit der spätere Betrieb sehr flüssig gefahren werden kann.

Das Manko bei der DB ist, dass da oft irgendwelche Bauingenieure etwas zusammenplanen, die vom späteren Betrieb der Bahn nicht die geringste Ahnung haben. Von Anfang an, müssen bei der Planung bereits die späteren Disponenten und Fahrplanersteller mit am Tisch sitzen! Die Interessen des Betriebs müssen von Anfang an zwingend berücksichtigt werden.

Ja, absolute Zustimmung, das wäre schön. Im Moment geht es halt nur nach Kosten/Nutzenplanung und gebaut wird dann das Billigste, oder das was ne Politikerrunde im Hinterzimmer auskungelte.

Ich wurde von einem Eisenbahnfan gefragt, warum man nicht einfach die S-Bahn über den Fernbahngleisen anordnet und die Bahnhofshalle Dammtor einfach abreißt.

Erfahrungsgemäß ist es juristisch ein sehr schwieriger Prozess, den Denkmalschutz aufzuheben.

Jupp, da gibts keine Diskussion, wenn das einer fragt hat er einfach keine Ahnung. Ich hätte schon Angst, dass "unser" S-Bahnhof beanstandet wird, da er die Sicht aufs schöne Gebäude versperrt.

Die Kapazitätsprobleme haben wir bereits jetzt und nicht erst 2050.

Jupp, aber jetzt haben wir kein Geld ...

Aber wieso 4 Gleise durchgängig von Sternschanze zum Hbf?


In der Sparvariante beginnt der viergleisige Ausbau nicht direkt in Sternschanze sondern etwa 600 m weiter östlich mit den Spaltweichen.

Noch weiter östlich zu beginnen ist nicht möglich, da wir selbstverständlich auch die Gleise 1 und 2 auf 420 m Länge bringen wollen und durch zusätzliche Weichenverbindungen sicherstellen wollen, dass man für die betriebliche Flexibilität die Gleise 2 und 3 von allen 4 Streckengleisen aus beiden Richtungen erreichen kann.

Ok, also 600m östlich, alles klar. Zu den Bahnsteigen siehe oben. Preis-Leistungsmaximum seh ich bei einer 300m Kante in Verbindung mit IC-Halten. Neben den ICs Berlin-Hamburg-Kopenhagen sollten auch noch die nach Aarhus fahren, vermutlich beide im 2h Wechseltakt, wäre dann also ein 1h Takt in Dammtor, wäre aus meiner Sicht dann ordentlich. Für nen (hoffentlich) billigen Preis optimal.
Wobei man hier dann auch wieder sieht, dass man mit den Verkehrsplanern reden muss, wenn der IC doch um 1 Wagen länger werden sollte, ist die ganze Idee für den Papierkorb.

Fortsetzung folgt, war jetzt zu lang.

Fortsetzung

SPFVG, Samstag, 28.10.2017, 01:30 (vor 3082 Tagen) @ SPFVG
bearbeitet von SPFVG, Samstag, 28.10.2017, 01:30

Und hier nun Teil 2:

Außerdem wollen wir keine Steilweichen einbauen, sondern so trassieren, das man wenigstens mit 60 km/h die Überleitstellen befahren kann.

Absolut .. apropos Tempo 60 .. wäre Tempo eigentlich 80 machbar? Oder müsste man dafür dann auch alles umgraben?

Das sind aber alles Dinge, die viel Platz kosten und zusätzliche Entwicklungslänge benötigen. Für die Leistungssteigerung macht es aber einen gewaltigen Unterschied im Betrieb, ob man mit 40 km/h oder 60 km/h einfahren kann. Das ist viel wichtiger als auf 20 km auf freier Strecke mit 300 km/h statt mit 280 km/h zu fahren.

Ja das ist klar Ich hab mal geschaut, ob in München ein Zug über Laim Rangierbf sinnvoll wäre. Im Rbf gilt Vmax 40. Was man da ein Fahrzeit liegen lässt, wenn mans berechnet .. fast unglaublich. Andererseits aber auch logisch, 80 km/h beispielsweise sind von 40 aus gesehen schlicht doppelt so schnell. 300 zu 280 km/h sind dagegen nur ein paar Promille mehr.

Da die Traktionsleistung bezüglich eines vorgegebenen Beschleunigungsweges mit der dritten Potenz steigt (doppelte Geschwindigkeit = achtfache Leistung) bringt es aufgrund der Beschleunigungskurve also sogar noch mehr auf 0,8 km Länge statt mit 40 km/h mit 60 km/h zu fahren statt auf 28 km die Geschwindigkeit von 280 km/h auf 300 km/h zu erhöhen.

Jupp, deswegen ists auch immer wieder "schön", wenn ein RE auf Ausbau-/Neubaustrecken zum Halt erstmal über eine 80km/h-Weiche zum ~400m langen Außenbahnsteig fahren muss. Das kostet auch schon ziemlich viel. Aber gut - freuen wir uns, dass es wenigstens 80er- Weichen sind und keine 40er.

Also sollten die Spaltweichen etwa bereits bei km 289,3 liegen, obwohl die Bahnsteigmitte Dammtor erst bei km 288,2 liegt.

Die kleinste Sparlösung allein wäre doch der reine S-Bahn-Verschwenk mit Straßenbahnhof und reinen 15kV-Verkehr im aktuellen Dammtor-Bf. In den üblichen 1-2 Minuten Standzeit eines Regionalzugs könnte doch in der Zwischenzeit ein ICE überholen. Dazu braucht es nur entsprechend kurze Blöcke und ETCS/LZB. Sollte die ganze Lage auch schon entspannen. 4 Gleise wären natürlich immer besser, aber ich freute mich schon über extra Bahnsteigkanten.

Die Kunst besteht darin, zwischen dem Aufwand und dem Nutzen ein Optimum zu finden.

Absolut, das macht es die Sache auch interessant finde ich. Deswegen z.B: auch oben mein 300m Bahnsteig-Vorschlag.

Bleiben die Bahnsteige 1 und 2 bei ihrer heutigen Länge, dann wäre der Nutzen für den Fernverkehr einfach viel zu gering, aber der Aufwand nur unwesentlich geringer, zumal die S-Bahn wegen des Denkmalschutzes sowieso aus der Halle Dammtor raus muss.

Naja, man spart sich halt viel Arbeit am Nordende Dammtors. Da könnten die S-Bahngleise dann so bleiben, wie sie jetzt schon liegen. Ist schon deutlich weniger Aufwand als wenn man komplett neu bauen müsste. Aber wieviel das in Euro genau einsparte .. keine Ahnung.

Inakzeptabel wäre es auch, wenn die Einfahrt auf 40 km/h oder gar nur 30 km/h limitiert wäre. Das wäre dann keine Sparlösung, sondern eher eine Skelettlösung. Dann könnte man es mit dem viergleisigen Teilausbau der Hamburger Verbindungsbahn für Fernzüge gleich bleiben lassen.

Ja ne, das ist klar, das wäre Nonsens.

Für mich stünde der betriebliche Nutzen sehr stark im Vordergrund.

Blöde Frage: Was sonst? ;) Die Lounge interessiert mich auch nicht. Das ist Kleinkram, den man immer irgendwie unterbekommt.

Hamburg wird also auf Jahrzehnte hinaus ein Flaschenhals im Eisenbahnnetz bleiben.

Jo so ist es leider. Die Hoffnung liegt wie besagt auf Büchen.

Da in Niedersachsen nun zum Glück Rot/Grün abgewählt wurde, besteht nun eine gewisse Chance, dass die Y-Trasse, die eine gute Planung ist, wieder auf das Tableau kommt. Aus reiner Ideologie wurde die Unfugplanung Alpha E entwickelt, gegen die - völlig zu Recht - Lüneburg klagen wird.

Ja Alpha-E ist echt ein Graus.

Leider haben die Grünen in der Niedersächsischen Landesregierung mit ihrem ideologischen Hass gegen die Y-Trasse ganze Arbeit geleistet und wurden dabei auch noch von inkompetenten Politikern aus anderen Parteien maßgeblich unterstützt.

Hab das nicht genau betrachtet, wer da die Verantwortung hatte. Aber die lustige Diskussionsveranstaltung, bei der fast nur die NBS-Anrainer vertreten waren aber nicht die der Altbaustrecke war schon sehr unterhaltsam.
Da gibts eigentlich das Sprichwort von den Fröschen und dem Teich um zu wissen, dass das keine kluge Entscheidung war.

Zum Glück bleibt die niedersächsische FDP hart und lehnt es strikt ab, solche Ideologen an der Macht zu halten.

Naja, aber sie will keine Koalition mit der SPD, von daher hilft das nichts.

Als ich das Wahlergebnis von Niedersachsen vernahm, war mein erster Gedanke: "Ein Hoch auf die Y-Trasse!" ;)


Naja die traditionelle Y-Trasse ist sicher tot, aber mal schauen, ob die Tür für Alternativen (wieder) offen ist. Gegen die linke Y-Seite kann eigentlich niemand etwas haben, das verläuft ja alles an den Autobahnen (A27+A27). Bliebe der rechte obere Ast. Nachdem Rothenburg-Verden im Rahmen Alpha-E zuerst auf 2 Gleise ausgebaut werden soll frag ich mich, ob das schon mal für ein Spar-Y reichen würde. Wäre zwar weitere 10km länger als Hamburg-Hannover über Lüneburg, aber wenn man wenigstens die Nonstop-ICEs fahren lassen könnte, die besonders viele Trassen kosten, würde es wenigstens etwas Kapazität schaffen und die ganze Situation schon mal etwas entspannen.

Langfristig braucht man natürlich nen echten Nordost-Ast, nachdem der Alte Geschichte ist und bekanntlich ein Bündelungsgebot besteht sollte man dann auch in dem Fall an der Autobahn entlang bauen. Nicht einfach und wegen der Länge auch nicht billig, aber wenn man will, findet man sicherlich eine Lösung.

Hamburg Hbf ist neben Köln Hbf DER Flaschenhals im deutschen Eisenbahnnetz. Hier sind die Probleme noch größer als in Frankfurt (Main) Hbf und das will wirklich etwas heißen.

Tja .. liegt womöglich daran, dass Hamburg am Rand liegt und Dänemark quasi nichtexistent ist. Wie besagt hoffe ich auf Büchen, mehr bleibt nicht. Dort fuhren schon früher die D-Züge nach Kopenhagen unter Umgehung Hamburgs .. wird dann vermutlich auch in (ferner) Zukunft so sein.

schöne Grüße

S.

ICs Hamburg-Kopenhagen über Dammtor?

Henrik, Samstag, 28.10.2017, 18:03 (vor 3081 Tagen) @ SPFVG

- kein Text -

Ja d Fehnmarnbelt wird ja die nächsten Jahre nicht fertig

SPFVG, Samstag, 28.10.2017, 18:48 (vor 3081 Tagen) @ Henrik

... und übers Festland ist man im Vergleich zur Fähre mittlerweile genauso schnell.
Außerdem hat man weitere Vorteile: Man mehr Wagen ankuppeln, spart sich das teure gediesel und die Fährkosten. Vielleicht gönnt man sich sogar einen Restaurantwagen ;)

Übers Festland zu fahren hat auch den Vorteil, dass man im Hbf aus Richtung Berlin keinen Fahrtrichtungswechsel durchführen muss.

Geprüft wurde die Verbindung schon (stand hier im Forum), angeblich scheiterte es aber an fehlendem Zug/Wagenmaterial. Das gäbe es dann in Forum der neuen ICs dann ab ca. 2021, eine Dänemarkzulassung soll mit ausgeschrieben sein.

Falls irgendwann das Belttunnel fertig ist kann man dann ja dort durchfahren. Aber das dürfte frühestens Ende der 20er Jahre soweit sein, bis dahin wird man über Jütland fahren und sich die Fährverbindung sparen.

aber Dein Dammtor22 wird die nächsten Monate fertig?

Henrik, Samstag, 28.10.2017, 18:55 (vor 3081 Tagen) @ SPFVG

- kein Text -

Nö, wieso?

SPFVG, Samstag, 28.10.2017, 19:21 (vor 3081 Tagen) @ Henrik

Es gibt ja bereits einen Bahnsteig in Dammtor mit >400m, an dem man anhalten kann. Dass ich dort gerne noch nen weiteren mit ~300m hätte, damit sich der Durchgangsverkehr flüssiger abwickeln ließe, ändert daran nichts.

Die IC3 von/nach Aarhus halten dort in Dammtor bereits jetzt, IC386/384+IC383/385.

Fertigstellung vor 2030?

Henrik, Samstag, 28.10.2017, 19:35 (vor 3081 Tagen) @ SPFVG
bearbeitet von Henrik, Samstag, 28.10.2017, 19:36

Es gibt ja bereits einen Bahnsteig in Dammtor mit >400m, an dem man anhalten kann.

Ist-Zustand, darum geht's nicht.

Dass ich dort gerne noch nen weiteren mit ~300m hätte, damit sich der Durchgangsverkehr flüssiger abwickeln ließe, ändert daran nichts.

bei jahrzehntelangem Planungs- und Bauzeitraum eine Fertigstellung weit vor 2030?

Fertigstellung vor 2030?

SPFVG, Samstag, 28.10.2017, 20:11 (vor 3081 Tagen) @ Henrik

Es gibt ja bereits einen Bahnsteig in Dammtor mit >400m, an dem man anhalten kann.


Ist-Zustand, darum geht's nicht.

Wieso nicht? Wenn man einen IC Hamburg-Kopenhagen über Jütland diskutieren will, muss man den Ist-Zustand als Diskussionsgrundlage nehmen, was denn auch sonst?

Wenn Du über die Idee des Dammtorausbaus diskutieren willst, können wir das gerne auch machen, aber damit hat der IC dann nur indirekt zu tun. Genau genommen sind das 2 Paar Stiefel.

Dass ich dort gerne noch nen weiteren mit ~300m hätte, damit sich der Durchgangsverkehr flüssiger abwickeln ließe, ändert daran nichts.


bei jahrzehntelangem Planungs- und Bauzeitraum eine Fertigstellung weit vor 2030?

Nö, eher 2040, und dann auch nur für den Fall dass sich irgendjemand bei der DB überhaupt dafür interessieren würde. Aktuell ist das nicht der Fall und es gibt auch keine Anzeichen, dass sich das ändern würde. Hauptprojekt der DB in der Gegend ist bekanntlich "Altona Immobilien" oder unter was auch immer das offiziell läuft ;)

Fertigstellung vor 2030?

Henrik, Samstag, 28.10.2017, 20:23 (vor 3081 Tagen) @ SPFVG

Es gibt ja bereits einen Bahnsteig in Dammtor mit >400m, an dem man anhalten kann.

Ist-Zustand, darum geht's nicht.

Wieso nicht? Wenn man einen IC Hamburg-Kopenhagen über Jütland diskutieren will, muss man den Ist-Zustand als Diskussionsgrundlage nehmen, was denn auch sonst?

beim Ist-Zustand hast Du nicht von diesem IC gesprochen, nur beim Plan-Zustand.

Wenn Du über die Idee des Dammtorausbaus diskutieren willst, können wir das gerne auch machen, aber damit hat der IC dann nur indirekt zu tun. Genau genommen sind das 2 Paar Stiefel.

s.o.,
Du hast den IC Hamburg-Kopenhagen auf Plan-Zustand bezogen.

Dass ich dort gerne noch nen weiteren mit ~300m hätte, damit sich der Durchgangsverkehr flüssiger abwickeln ließe, ändert daran nichts.

bei jahrzehntelangem Planungs- und Bauzeitraum eine Fertigstellung weit vor 2030?

Nö, eher 2040

dann macht Dein IC Hamburg-Kopenhagen über Dammtor keinen Sinn.

Fertigstellung vor 2030?

SPFVG, Samstag, 28.10.2017, 20:28 (vor 3081 Tagen) @ Henrik

Es gibt ja bereits einen Bahnsteig in Dammtor mit >400m, an dem man anhalten kann.

Ist-Zustand, darum geht's nicht.

Wieso nicht? Wenn man einen IC Hamburg-Kopenhagen über Jütland diskutieren will, muss man den Ist-Zustand als Diskussionsgrundlage nehmen, was denn auch sonst?


beim Ist-Zustand hast Du nicht von diesem IC gesprochen, nur beim Plan-Zustand.

Und was hindert den IC im Ist-Zustand in Dammtor zu halten?
Etwas eigene Hirnleistung setze ich voraus, auch Samstag Abends.

Nö, eher 2040


dann macht Dein IC Hamburg-Kopenhagen über Dammtor keinen Sinn.

Wenn was keinen Sinn macht, dann diese Diskussion hier. Die ICs halten jetzt schon in Dammtor, das können sie auch in Zukunft, mit oder ohne Ausbau egal ob nur nach Aarhus oder auch nach Kopenhagen.

Fertigstellung vor 2030?

Henrik, Samstag, 28.10.2017, 20:36 (vor 3081 Tagen) @ SPFVG

Es gibt ja bereits einen Bahnsteig in Dammtor mit >400m, an dem man anhalten kann.

Ist-Zustand, darum geht's nicht.

Wieso nicht? Wenn man einen IC Hamburg-Kopenhagen über Jütland diskutieren will, muss man den Ist-Zustand als Diskussionsgrundlage nehmen, was denn auch sonst?

beim Ist-Zustand hast Du nicht von diesem IC gesprochen, nur beim Plan-Zustand.

Und was hindert den IC im Ist-Zustand in Dammtor zu halten?

nichts, er tut es.

Nö, eher 2040

dann macht Dein IC Hamburg-Kopenhagen über Dammtor keinen Sinn.

Wenn was keinen Sinn macht, dann diese Diskussion hier. Die ICs halten jetzt schon in Dammtor, das können sie auch in Zukunft, mit oder ohne Ausbau egal ob nur nach Aarhus oder auch nach Kopenhagen.

und wieso gerade nach Kopenhagen nach 2040?

Komplette Neutrassierung der S-Bahn km 289,3 bis km 287,1 A

ThomasK, Montag, 30.10.2017, 00:06 (vor 3080 Tagen) @ SPFVG

Hallo!

Du schreibst (1):

Für die freie Strecke schau ich auch immer auf YT, aber für Großstädte ist die 3D-Ansicht in Google Maps schon sehr gut, einfach Strg drücken und dann mit der Maus drehen wie man will. Ergebnis z.B: So eine Ansicht (Blick nach Süden, das Kino oben rechts am Bildrand): http://abload.de/img/dammtorv2qft.png


Ich dazu (1):
An diesem Bild erkennt man auch die Schwierigkeit der Neutrassierung für die S-Bahn. Da wir alle 4 Gleise in der Halle Dammtor für den Regional- und Fernverkehr benötigen, müssen wir die S-Bahn mit ihren beiden Gleisen 8 m über dem Theodor-Heuss-Platz anordnen.

Es ist davon auszugehen, dass die Denkmalschützer einen großen Abstand zwischen dem neuen Haltepunkt Dammtor für die S-Bahn und den 4 Ferngleisen verlangen werden. Je weiter man aber die S-Bahn-Trasse nach Osten (auf der Bildperspektive also nach links) abrückt, desto schlechter wird die Trassierung, weil der Gegenbogen immer steiler wird. Im Süden (also an der oberen Bildkante zu erkennen) stehen weitere Häuser im Weg, sodass es schwierig wird, eine sehr weit nach Osten ausschwenkende S-Bahn wieder zurückzuführen. Die Trassenabsenkung der S-Bahn-Trasse muss westlich der Kennedybrücke erfolgen. Befände sich die S-Bahn noch über der Kennedybrücke, dann erfolgt die Absenkung zu spät, da die Maximalneigung nicht 4% überschreiten darf.


Du weiter (2):

Eigentlich müsste man ein Gesetz her, dass man für Hauptbahnen immer Platz für 2 weitere Gleise vorsehen müsste. Ausnahmen nur bei sehr guter Begründung.

Ich dazu (2):
So wie politische Situation ist, besteht dafür nicht der Hauch einer Chance. Hinzu kommt noch, dass das Prinzip der kommunalen Selbstverwaltung gilt.

Es gibt aber auch positive Beispiele. Ich kenne einen Bürgermeister, der sehr eisenbahnaffin ist. Durch den Ort führt eine eingleisige Eisenbahnstrecke. Ein zweigleisiger Ausbau ist überhaupt nicht geplant. Etliche Eisenbahnaktivisten - darunter auch ich ;) - haben sich verbündet und kämpfen für den zweigleisigen Ausbau der Eisenbahnstrecke, obwohl der noch nie geplant war und jetzt auch nicht geplant ist.

Mit jahrelanger harter Arbeit ist es nun gelungen, die Bürgermeister entlang dieser Strecke vom notwendigen zweigleisigen Ausbau zu überzeugen. Ein Bürgermeister erwirkte in seiner Gemeinde einen Gemeinderatsbeschluss, dass entlang dieser Strecke sämtliche Flächen die für einen zweigliegen Ausbau benötigt werden, in den Flächennutzungsplänen berücksichtigt werden.

Wir haben uns über den Teilerfolg riesig gefreut. Mittlerweile haben wir auch schon den Landkreis auf unsere Seite gezogen, der nun ebenfalls den zweigleisigen Ausbau eintritt. Diejenigen, die für den zweigleisigen Ausbau zuständig sind, sind völlig perplex, dass sich nun immer mehr unserer Forderung anschließen.

Wir arbeiten nun schon bezüglich dieses Projekts mehr als 5 Jahre professionell zusammen. Man muss aber klar sagen: Das ist ein Ausnahmefall, der extrem viel Arbeitseinsatz erfordert, da die offizielle Großwetterlage bezüglich dieses Projekts negativ eingestellt ist.

Grundsätzlich kann ich aber deiner Forderung einiges abgewinnen.


Du weiter (3):

An die Bahnsteige dachte ich nicht. Ist jetzt die Frage, ob man da 400 m braucht. Erste Sparmaßnahme: Eine lange Kante reicht, die 2. Kante kann bei 200-300m bleiben. Damit gewänne man am Ende schon etwas Spielraum in Sachen Breite.


Ich dazu (3):
Für die betriebliche Flexibilität ist unbedingt erforderlich alle 4 Bahnsteigkanten auf 420 m zu bringen. An allen 4 Gleisen sollten ICE 3 in Doppeltraktion halten können.


Du weiter (4):

Alternative - größere - Sparmaßnahme: Keine Änderung und nur die 200m wie jetzt schon auch. Begründung: Aufgabe der Haltestelle Dammtor für den FV in Richtung Norden. Diebsteich und Hbf müssen als ICE-Halt reichen, ein ICE ist keine S-Bahn. Nicht schön, aber besser als nichts. Wenn man den NV durchbindet und mehr REs in Dammtor halten lässt sollte das nicht so stark ins Gewicht fallen, die S-Bahn gibts ja außerdem auch noch. Sicherlich unschön, aber wenn das Geld nicht reicht und gespart werden muss ...

Natürlich kann man noch versuchen möglichst viel herauszuholen. Mit nur einer langen Bahnsteigkante könnte man am nördlichen Ende noch ca. 50m herausholen, am Ende hätte man ca. noch 2m Bahnsteigbreite. Zusätzlichen Spielraum in der Breite gibt einem die wegfallende Gleichstromschiene der S-Bahn. Am südlichen Ende sind ebenfalls 50m Spielraum, da müsste man nur die beiden Brückenteile über die Straße verbinden und als Bahnsteig frei geben. Sollte auch nicht die Welt kosten.

Die Billigvariante wäre damit dann also insgesamt für eine 300m Kante gut. Reicht somit leider nicht für einen ICE4-12-Teiler, aber für die neu ausgeschriebenen Mehrsystem-ICs nach Dänemark/Kopenhagen könnte es reichen. 10 Wagen sollten dafür eigentlich locker genügen, wenn bis vor Kurzem schon ein BR605 ok war. Vermutlich würde so ein Zug auch wieder nach Berlin durchgebunden werden, damit hätte man dann also auch eine Direktverbindung Dammtor-Berlin, müsste damit reichen.

Sicherlich schön wäre es, wenn man wenigstens bis ~360m verlängern könnte, dann würde auch ein ICE4 halten können. Aber ob das dann noch nennenswert Platz gegenüber der 420m Variante sparen würde ist die Frage. Nachdem man dafür dann die aktuelle Trassierung im Nordbereich Dammtors ändern müsste, wär das vermutlich schon zu teuer. Wenn man da schon zu arbeiten beginnt, dann gleich komplett - oder sich eben mit ~300m begnügen.


Ich dazu (4):
Du hast bereits einen sehr großen Fixkostenblock, wenn du die S-Bahn aus der Halle Dammtor rausschmeißt. Viel gewinnt man da nicht, wenn man die Gleise 1 und 2 nur auf 300 m für Regionalzüge verlängert.

Außerdem sollte spurplantechnisch der Richtungsbetrieb Regelfall werden, d.h. die Gleise 1 und 2 grundsätzlich für Fernzüge und Regionalzüge Richtung Altona, die Gleise 3 und 4 für Fernzüge und Regionalzüge Richtung Hauptbahnhof benutzt werden. Die Gleise 2 und 3 sollten unkompliziert in beide Richtungen genutzt werden können.

In der Nutzen/Kosten-Rechnung mindern wir den Aufwand bereits dadurch erheblich, dass wir westlich der Überleitstelle Sternschanze die Fernbahn zweigleisig belassen und die Kapazität durch die Signaltechnik (ETCS und Halbregelabstand) erhöhen. Da zwischen der Überleitstelle Sternschanze und Diebsteich bzw. Altona kein weiterer Halt für den Regionalverkehr bzw. Fernverkehr vorgesehen ist und fast alle Züge fahrdynamisch ähnliche Geschwindigkeiten aufweisen, ist diese Sparlösung vertretbar.

Um es in der Eisenbahnersprache auszudrücken: Hamburg Hbf - Überleitstelle Sternschanze ist dann eine Erholungszone und Überleitstelle Sternschanze - Altona / Diebsteich ist eine Sättigungszone.

Mit Halbregelabstand (PZB) wird z.B. in Oberschleißheim gefahren. Die Bahnstrecke 5500 ist aber so hoffnungslos überlastet, dass auch das nichts mehr nutzt.

Ich denke, dass also ein viergleisiger Ausbau der Fernbahn zwischen der Überleitstelle Sternschanze und Hamburg Hbf mit vier Bahnsteigkanten zu je 420 m in Dammtor nebst Ausbau der Überleitstelle für 60 km/h ein guter Kompromiss zwischen den eisenbahnbetrieblichen Notwendigkeiten und den finanziellen Gegebenheiten darstellt.


-Teil B-

Komplette Neutrassierung der S-Bahn km 289,3 bis km 287,1 B

ThomasK, Montag, 30.10.2017, 00:08 (vor 3080 Tagen) @ SPFVG

Du weiter (5):

Ja, absolute Zustimmung, das wäre schön. Im Moment geht es halt nur nach Kosten/Nutzenplanung und gebaut wird dann das Billigste, oder das was eine Politikerrunde im Hinterzimmer auskungelte.

Ich dazu (5):
Meistens ist es so, dass, wenn ein Politiker 2 und 2 zusammenzählt, 3 herauskommt.


Du weiter (6):

Jupp, da gibt es keine Diskussion, wenn das einer fragt hat er einfach keine Ahnung. Ich hätte schon Angst, dass "unser" S-Bahnhof beanstandet wird, da er die Sicht aufs schöne Gebäude versperrt.


Ich dazu (6):
Deine Befürchtung nicht unbegründet. Hoffentlich setzt sich die Vernunft irgendwann durch. Aber erst muss Hamburg im totalen Verkehrschaos versinken, ehe die Stadtbahn gebaut und die Fernbahn zwischen Hauptbahnhof und Überleitstelle Sternschanze viergleisig ausgebaut wird. Es muss erst richtig weh tun, ehe das autobekloppte Deutschland reagiert.


Du weiter (7):

Ok, also 600m östlich, alles klar. Zu den Bahnsteigen siehe oben. Preis-Leistungsmaximum sehe ich bei einer 300m Kante in Verbindung mit IC-Halten. Neben den ICs Berlin-Hamburg-Kopenhagen sollten auch noch die nach Aarhus fahren, vermutlich beide im 2h Wechseltakt, wäre dann also ein 1h Takt in Dammtor, wäre aus meiner Sicht dann ordentlich. Für einen (hoffentlich) billigen Preis optimal. Wobei man hier dann auch wieder sieht, dass man mit den Verkehrsplanern reden muss, wenn der IC doch um 1 Wagen länger werden sollte, ist die ganze Idee für den Papierkorb.


Ich dazu (7):
Ich bin für einen Stundentakt der IC-Züge von Hamburg sowohl Richtung Jütland als auch für einen Stundentakt der IC-Züge Hamburg - Lübeck - Kopenhagen.

Ganz wesentlich ist es, dass man von Hamburg-Harburg Richtung Lübeck ohne Fahrrichtungswechsel in Hamburg Hbf weiterfahren kann. Wünschenswert ist hierzu ein zusätzlicher unterirdischer viergleisiger Bahnhof Hamburg Hbf in Ergänzung zum bestehenden Hamburger Hauptbahnhof.

Aber: Das kriegt man politisch in Zürich HB durch, nicht im autobekloppten Deutschland.


Du weiter (8):

Absolut .. apropos Tempo 60 .. wäre Tempo eigentlich 80 machbar? Oder müsste man dafür dann auch alles umgraben?


Ich dazu (8):
Das Problem ist folgendes: Im Normalfall musst du, wenn du 80 km/h fahren willst, mit einem Radius von etwa 300 m rechnen. Wir befinden uns hier aber in den Weichenbereichen mit etlichen Zwangspunkten, wo man keine Überhöhung einbauen kann. Mit Gewissheit kann ich es jetzt nicht sagen, aber pi mal Daumen gefühlsmäßig glaube ich, dass das nicht geht. Das müsste aber alles ingenieurtechnisch geprüft werden.


Du weiter (9):

Die kleinste Sparlösung allein wäre doch der reine S-Bahn-Verschwenk mit Straßenbahnhof und reinen 15kV-Verkehr im aktuellen Dammtor-Bf. In den üblichen 1-2 Minuten Standzeit eines Regionalzugs könnte doch in der Zwischenzeit ein ICE überholen. Dazu braucht es nur entsprechend kurze Blöcke und ETCS/LZB. Sollte die ganze Lage auch schon entspannen. 4 Gleise wären natürlich immer besser, aber ich freute mich schon über extra Bahnsteigkanten.


Ich dazu (9):
Das sehe ich eher als Skelettlösung an. ;)


Du weiter (10):
Naja, man spart sich halt viel Arbeit am Nordende Dammtors. Da könnten die S-Bahngleise dann so bleiben, wie sie jetzt schon liegen. Ist schon deutlich weniger Aufwand als wenn man komplett neu bauen müsste. Aber wie viel das in Euro genau einsparte .. keine Ahnung.


Ich dazu (10):
Das ist schon richtig, aber der Nutzeneinbruch würde die geringeren Aufwendungen deutlich übersteigen.

Du weiter (11):

Blöde Frage: Was sonst? ;) Die Lounge interessiert mich auch nicht. Das ist Kleinkram, den man immer irgendwie unterbekommt.>


Ich dazu (11):
OK, absolut Konsens. ;)


Du weiter (12):

Ja Alpha-E ist echt ein Graus. Ich habe das nicht genau betrachtet, wer da die Verantwortung hatte. Aber die lustige Diskussionsveranstaltung, bei der fast nur die NBS-Anrainer vertreten waren aber nicht die der Altbaustrecke war schon sehr unterhaltsam. Da gibt es eigentlich das Sprichwort von den Fröschen und dem Teich um zu wissen, dass das keine kluge Entscheidung war.


Ich dazu (12):
Exakt so ist es. Das war auch der Punkt, wo die Grünen bei mir die letzte Glaubwürdigkeit verloren haben. Ich bin auch gegen Inlandsflüge und gegen den sechsspurigen Ausbau der Autobahnen. Aber wenn man will, dass die Eisenbahn den zusätzlichen Verkehr übernimmt, dann MUSS man die Eisenbahn dergestalt ausbauen, dass wir auf die Erweiterungen der Flughäfen und des Straßennetzes verzichten können. Ein paar Tage nach der Absage der Y-Trasse vor ein paar Jahren kam die Aussage, dass jetzt die A7 auszubauen ist. Na, Bravo! :(


Du weiter (13):

Naja, die traditionelle Y-Trasse ist sicher tot, aber mal schauen, ob die Tür für Alternativen (wieder) offen ist. Gegen die linke Y-Seite kann eigentlich niemand etwas haben, das verläuft ja alles an den Autobahnen (A27+A27). Bliebe der rechte obere Ast. Nachdem Rothenburg-Verden im Rahmen Alpha-E zuerst auf 2 Gleise ausgebaut werden soll frag ich mich, ob das schon mal für ein Spar-Y reichen würde. Wäre zwar weitere 10km länger als Hamburg-Hannover über Lüneburg, aber wenn man wenigstens die Nonstop-ICEs fahren lassen könnte, die besonders viele Trassen kosten, würde es wenigstens etwas Kapazität schaffen und die ganze Situation schon mal etwas entspannen.


Ich dazu (13):
Nun plant ja die Deutsche Bahn viel Stuss, aber das ausgerechnet ein von ihr sehr gutes Projekt ausgeknockt wird, ist völlig absurd. Ich bin nach wie vor für die alte Amtslösung, denn für den ITF brauchen wir eine Kantenzeit von 60 Minuten zwischen Hamburg und Hannover. Aufgrund der längeren Wege und der auf 7% zu erhöhenden Regelzuschläge brauchen wir eine theoretische Fahrzeit von etwa 51 Minuten. Das ist nur mit der Y-Trasse zu schaffen und einigen Linienverbesserungen zwischen Buchholz (Nordheide) und Hamburg-Harburg. Zusätzlich muss Rothenburg (Wümme) - Buchholz (Nordheide) viergleisig ausgebaut werden. Gleichzeitig bekommen wir damit auch Kantenzeiten zwischen Bremen und Hamburg sowie zwischen Bremen und Hannover von jeweils 45 Minuten. Da zwischen Hamburg und dem Ruhrgebiet über Bremen selbstverständlich im Halbstundentakt zu fahren ist, passt das dann mit der Kantenzeit von 45 Minuten.


Du weiter (14):

Tja .. liegt womöglich daran, dass Hamburg am Rand liegt und Dänemark quasi nichtexistent ist.


Ich dazu (14):
Wenn Dänemark nicht den gesamten Belttunnel bezahlen würde, wäre das wieder nichts mit dem Projekt geworden.

Bei einer Bürgerversammlung in Rödby waren bis auf ein paar ideologische Schreihälse alle für die feste Beltquerung. Es stellte sich heraus, dass die ideologischen Schreihälse, die die feste Beltquerung verhindern wollten, eingereiste Grüne aus Deutschland waren.

Wenn die Dänen die Deutschen aus ihrer Versammlung rausgeschmissen hätten, hätte ich volles Verständnis gehabt.


Grüße aus München,
Thomas


P.S.: Ich musste mein Posting teilen, da mit hier einer Länge von nur 10500 Bytes sehr kleinlich verfahren wird. Normalerweise sind in Fachforen die Postings auf 20000 - 60000 Bytes beschränkt.

Kein Halt in HH Dammtor

markman, Mittwoch, 25.10.2017, 08:52 (vor 3085 Tagen) @ ThomasK

Ich würde alle ICE-Züge in Dammtor durchfahren lassen und dafür den Metronom vom Hauptbahnhof nach Altona weiterfahren lassen. Im Zuge der Erschließungswirkung wäre dies für die meisten Fahrgäste wesentlich sinnvoller. U.a. der ICE-Halt Dammtor verhindert die Durchbindung des Metronoms.

warum sollten die Pendlerzüge in Dammtor halten? Ist dort die Verbindung mit U-Bahn und Bus besser als am Hauptbahnhof? :-)

Gruß,
Markman

Kein Halt in HH Dammtor

ThomasK, Mittwoch, 25.10.2017, 10:13 (vor 3085 Tagen) @ markman

warum sollten die Pendlerzüge in Dammtor halten? Ist dort die Verbindung mit U-Bahn und Bus besser als am Hauptbahnhof? :-)

Gruß,
Markman

Unabhängig von den eisenbahnbetrieblichen Sachzwängen ist Hamburg-Dammtor verkehrsplanerisch ein RB/RE-Halt, weswegen dort zweifellos Metronomzüge halten sollten.

Selbstverständlich gilt aber auch hier, das zuerst geprüft werden müsste, ob die Kapazität der beiden Fernbahngleise dafür ausreicht.

Bei einer vernünftigen Verkehrspolitik würden sowohl zwischen Hamburg und Hannover, als auch Hamburg und Berlin, als auch Hamburg und Bremen nach Schweizer Standard die ICE-Züge jeweils im Halbstundentakt verkehren. Hinzu kämen dann noch durchgebundene Regionalzüge, die ebenfalls im Halbstundentakt führen. Das macht schon einmal 12 Züge pro Stunde und Richtung. Dann kommen noch Leerfahrten, Züge Richtung Westerland und Flensburg nebst HVZ-Verstärker dazu.

Bei einer ordentlichen Verkehrspolitik müsste in jedem Fall Hamburg-Dammtor über 4 Bahnsteigkanten für den Fernverkehr verfügen. Dieses Projekt wäre für Hamburg neben dem Aufbau eines Stadtbahnnetzes bei weitem wichtiger als der Neubau des Fernbahnhofes Diebsteich, bei dem nebenbei bemerkt für die S-Bahn-Fahrgäste aus Richtung Blankenese und Wedel durch neue Umsteigezwänge bzw. Reisezeitverlängerungen für Fahrten Richtung Westerland, Kiel und Flensburg erhebliche Verschlechterungen entstehen.

Nur: Im total autobekloppten Deutschland, wo man hysterisch aufschreit, wenn Trump klimapolitisch Unfug macht, aber man selbst durch eine katastrophale Verkehrspolitik die eigenen Ziele Lichtjahre verfehlt, ist eine nachhaltige rationale Verkehrspolitik erst recht nicht zu erwarten.

Vor zwei Jahren habe ich mal eine kleine Gruppenwanderung auf den Eckbauer (Garmisch-Partenkirchen) mitgemacht. Ein paar Minuten unterhielt ich mich dabei mit dem Hamburger Rathauschef. Als ich ihm erklärte, wie extrem wichtig die Stadtbahn für Hamburg sei, erklärte er mir stolz, dass er selbst dafür gesorgt hat, das sämtliche Planungen zur Hamburger Stadtbahn eingestellt wurden. Es bestand nicht der Hauch einer Chance ihn umzustimmen. Ganz im Gegenteil: Er kritisierte seine Amtsvorgänger auch noch dafür, dass sie die unnötige Stadtbahnplanungen vorangetrieben haben, anstatt sich um den Fernbahnhof Diebsteich zu kümmern. Er habe das natürlich alles korrigiert. ;)

Komisch: Warum weiß ich das als Verkehrsplaner nur schon jetzt, das nach der Fertigstellung des Fernbahnhofs Diebsteich die Schiene bei Verkehren zwischen Wedel/Blankenese und Elmshorn erheblich Marktanteile verlieren wird? ;)

Kein Halt in HH Dammtor

Splittergattung, Mittwoch, 25.10.2017, 17:30 (vor 3085 Tagen) @ ThomasK

Komisch: Warum weiß ich das als Verkehrsplaner nur schon jetzt, das nach der Fertigstellung des Fernbahnhofs Diebsteich die Schiene bei Verkehren zwischen Wedel/Blankenese und Elmshorn erheblich Marktanteile verlieren wird? ;)

Warum denn? Was verändert sich da am Angebot im Bahnverkehr? Wird es keine direkten S-Bahnen Blankenese - Diebsteich geben und damit ein zweiter Umstieg nötig?

Kein Halt in HH Dammtor

Joachim, Neustadt, Mittwoch, 25.10.2017, 21:27 (vor 3084 Tagen) @ Splittergattung

Komisch: Warum weiß ich das als Verkehrsplaner nur schon jetzt, das nach der Fertigstellung des Fernbahnhofs Diebsteich die Schiene bei Verkehren zwischen Wedel/Blankenese und Elmshorn erheblich Marktanteile verlieren wird? ;)


Warum denn? Was verändert sich da am Angebot im Bahnverkehr? Wird es keine direkten S-Bahnen Blankenese - Diebsteich geben und damit ein zweiter Umstieg nötig?

Hallo Splittergattung, hallo allerseits,
zwischen dem neuen Fernbahnhof im Bereich Dienstlich und der Strecke nach Blankenese gibt es keine direkte (S-Bahn-) Verbindung. Der neue Fernbahnhof liegt am Streckenbündel (Fernbahn, S-Bahn) in Richtung Pinneberg, was (nord-) östlich von Altona abzweigt. Der Weg zwischen Blankenese und dem neuen Fernbahnhof und umgekehrt führt immer über Altona, wo umgestiegen werden muss.
Diese Karte bietet m.E. einen ziemlich guten Überblick (Blankenese links, Pinneberg (Westerland, Flensburg, Kiel oben, Hamburg Hbf rechts). Die angedeutete Streckenverbindung von "links" nach "oben" ist eine Gz-Verbindung, die selten genutzt wird.

--
mfG - Joachim

Kein Halt in HH Dammtor

Bluenight1983, Mittwoch, 25.10.2017, 22:03 (vor 3084 Tagen) @ Joachim

Kommt es mir nur so vor, oder ist der neue Bahnhof von Altona ein bisschen klein bemessen? Soll er nicht vor allen Dingen auch den Hauptbahnhof entlasten? Wäre es dann nicht besser wenn man auch die Regionalzüge, also den Metronom, bis dorthin führen würde? Wenn man alle Fernverkehrszüge dort halten lassen will, kommt mir das doch ein bisschen eng vor. Aber vielleicht kommt es mir nur so vor und es wird sooooo viel besser. ^^

Gruß,

Christian

Schlechte Planung Diebsteich

ThomasK, Donnerstag, 26.10.2017, 11:54 (vor 3084 Tagen) @ Splittergattung

Komisch: Warum weiß ich das als Verkehrsplaner nur schon jetzt, das nach der Fertigstellung des Fernbahnhofs Diebsteich die Schiene bei Verkehren zwischen Wedel/Blankenese und Elmshorn erheblich Marktanteile verlieren wird? ;)


Warum denn? Was verändert sich da am Angebot im Bahnverkehr? Wird es keine direkten S-Bahnen Blankenese - Diebsteich geben und damit ein zweiter Umstieg nötig?


Ich habe volles Verständnis dafür, das du es nicht fassen kannst, wie bei so einem Neubauprojekt solche Verschlechterungen realisiert werden.

Ich konnte es erst auch nicht glauben, doch leider ist dem so, da der S-Bahnhof Altona und die Linienführungen der S-Bahnen nebst S-Bahn-Betrieb unverändert bleiben.

Die HVV-Fahrgäste sollten JETZT gegen die Schrottplanung aufstehen. Wenn erst einmal die Bagger rollen, ist es zu spät.

Egal, ob S21, Zweite Stammstrecke oder Diebsteich. Den DB-Planern gehören ihre beispiellosen Schrottplanungen links und rechts um die Ohren geschlagen.

Schlechte Planung Diebsteich

JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 26.10.2017, 13:03 (vor 3084 Tagen) @ ThomasK

Egal, ob S21

Na wenigstens die wird ja wohl in Diebsteich halten?

--
Weg mit dem 4744!

Schlechte Planung Diebsteich

ThomasK, Donnerstag, 26.10.2017, 13:49 (vor 3084 Tagen) @ JeDi
bearbeitet von ThomasK, Donnerstag, 26.10.2017, 13:49

Egal, ob S21


Na wenigstens die wird ja wohl in Diebsteich halten?


Ich war zu faul, Stuttgart 21 zu schreiben. Mein Fehler.

Danke für den Hinweis.

Kein Halt in HH Dammtor

allambie, Samstag, 28.10.2017, 20:53 (vor 3081 Tagen) @ allambie

Irgendwie hat das nichts mehr mit meiner Frage zu tun. Wollt ihr einen neuen Thread öffnen?!?

Kein Halt in HH Dammtor

Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 28.10.2017, 22:12 (vor 3081 Tagen) @ allambie

Moin.

Irgendwie hat das nichts mehr mit meiner Frage zu tun. Wollt ihr einen neuen Thread öffnen?!?

Das ist das Schöne an einem Forum: Man weiß nie, wohin sich eine Diskussion entwickelt. Wenn sich eine entwickelt. ;-)

Viele Grüße
Sören

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