Savoyen, Toskana und zurück – Teil 2.1 [17 Bilder] (Reiseberichte)

MC_Hans, 8001376, Montag, 23.10.2017, 21:47 (vor 3073 Tagen)

Hallo zusammen!

Ich melde mich zurück mit dem zweiten Teil des Reiseberichts meiner kleinen Sommertour. Im ersten Teil bin ich von Darmstadt über die Rheintalbahn in die Schweiz und über Genf weiter nach Annecy in Südostfrankreich gereist.

Im zweiten Teil zeige ich Euch ein paar Eindrücke von der Region um den Lac d‘Annecy. Dann geht es weiter gen Süden: zunächst nach Chambéry und weiter per Mont-Cenis-Bahn über die italienische Landesgrenze. Um noch bei Tageslicht mein Ziel Florenz zu erreichen nehme ich ab Turin den Frecciarossa.
Den Abstand zu Teil 1 bitte ich zu entschuldigen, die Kategorie „Reiseberichte“ hat ja derzeit trotzdem eine hohe Frequenz.

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Annecy, Städtchen mit über 120.000 Einwohnern, hat für seine Besucher sehr viel zu bieten: den See, eine schöne Innenstadt mit etwas Einzelhandel und Gastronomie. Auch die Region zieht Wintersportler, Wanderer, Radfahrer und Biker an.
Eine der Attraktionen habe ich besucht: den Semnoz, einen Berg südlich der Stadt. Ich möchte den Semnoz mit seinen knapp 1700 m besuchen und etwas wandern.

Los geht es - die Bahnfreunde werden jubeln - am Bahnhof. Es gibt eine Buslinie, die von dort zu meinem Ziel abfährt.

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Ca. 45 min schlängelt sich der Bus die Serpentinen hinauf. Er bietet eine große Fahrradkapazität, die viele Fahrgäste ausnutzen, um das ehemalige Tour-de-France-Ziel zu erkunden. Hin- und Rückfahrt kosten zusammen 6€, ob mit Zweirad oder ohne.

Dort oben bin ich erst mal auf Augenhöhe mit den Wolken. Das ist eher ungemütlich und ich bin etwas frustriert, arrangiere mich aber damit, da sich in der örtlichen Restauration die Zeit bis zum angekündigten Aufklaren etwas verkürzen lässt.

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Trotz des durchwachsenen Wetters sind viele normale Besucher und Sportler hier oben, auch Paraglider. Blick Richtung Aix-les-Bains / Lac du Bourget.
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Am frühen Nachmittag endlich wird die Sonne kräftiger, und ich genieße die herrliche Aussicht:
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Etwas unterhalb von der Spitze gibt es eine Sommerrodelanlage – auch sonst ist mit den Liften viel vom touristischen Einfluss zu merken.

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Hinter den Wolken soll ~60 km entfernt der Mont Blanc liegen – heute nicht sichtbar.
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Auch vom Sightseeing noch ein paar Bilder – hier alles per Fuß, sodass sich der Radius auf die Innenstadt beschränkt.

Am Seeufer sind die Vorbereitungen für die Fête du Lac am Abend in vollem Gange. Ein Blick Richtung Südwesten:
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Erinnerung aus Teil 1: Blick vom Quai Eustache Richtung Burg
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Da sich, wie schon gesagt, an diesem Wochenende sehr viele Besucher in der Stadt befinden, ist es gedrängt und hektisch. Eisdielen, Restaurants und Souvenirläden sind voll mit Leuten, sodass ich in eines der Sträßchen zur Burg hinauf abbiege.

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Das Château d‘Annecy stammt aus dem 12. Jahrhundert und diente lange Zeit als Grafenresidenz, aber auch als einfache Kaserne. Heute steht die Burg unter Denkmalschutz und beherbergt ein Museum.

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So kühl wie erhofft ist es im Museum dann aber nicht. Zu sehen gibt es verschiedene zeitgenössische Künstler, aber auch viel von Geschichte, Geologie, Flora und Fauna der abwechslungsreichen Region zwischen Alpen und Rhone. Sehenswert!

Blick von der Burgterrasse über die Dächer mit Kathedrale St. Pierre in der Mitte:
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Blick nach Osten mit Hai:
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Am dritten Tage aufgestanden mache ich mich auf meine zweite Tagesetappe; jetzt gibt es auch endlich wieder ein paar Bahnbilder. Erst mal die geplante Route, es sind ca. 710 km in 9 ½ Stunden. Bis Modane an der französisch-italienischen Grenze steht Regionalverkehr auf dem Programm, danach geht es weiter in Fernverkehrszügen von SNCF und Trenitalia.

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Der Fahrplan:

Annecy    ab 09:39               TER 83864
Chambéry  an 10:37

Chambéry  ab 12:36               TER 83313
Modane   an 13:58

Modane   ab 14:55                TGV 9247
Turin Porta Susa an 16:18

Turin Porta Susa ab 16:30         ES 9575
Florenz   an 19:15

Morgens gegen 9 Uhr breche ich zum Bahnhof auf um mein erstes Etappenziel Chambéry zu erreichen. Hier die Westeinfahrt des Bahnhofs, auf Gleis A wartet ein TGV nach Paris.

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Mein Zug ist der TER um 9.39 Uhr. Ich stelle fest: der TGV hätte mich nicht nur schneller nach Chambéry gebracht, sondern wäre auch drei Euro günstiger gewesen. Toll!

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Im klimatisierten Blauwal herrscht gähnende Leere und ich genieße den Blick aus dem Fenster. Zuerst geht es nach Westen, kurz vor Rumilly biegen wir dann nach Süden ab. Der Triebwagen rollt leise auf dem seit 1954 mit 25 kV / 50Hz elektrifizierten und weitgehend eingleisigen Streckenabschnitt.

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Die Strecke ist abwechslungsreichen zwischen Feldern, Wald und Felseinschnitten. Hier überqueren wir den Fluss Fier, einen Zufluss der Rhône. Langsam weitet sich das Gelände und wir nähern uns Aix-les-Bains. Die Strecke aus Annemasse bzw. Annecy stößt hier auf die 1,5-kV-Strecke Culoz – Modane. Vom Systemwechsel merkt man aber nichts.
Unter Gleichspannung geht es nun also weiter Richtung Chambéry, wo ich alsbald pünktlich ankomme.

Gleich geht’s weiter...

Savoyen, Toskana und zurück – Teil 2.2 [19 Bilder]

MC_Hans, 8001376, Montag, 23.10.2017, 21:50 (vor 3073 Tagen) @ MC_Hans

Savoyen, Toskana und zurück – Teil 2.2 [19 Bilder]

Ankunft in Chambéry:
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In Chambéry marschiere ich zunächst dem Pulk hinterher. An Gleis eins (bzw. A) steht ein verspäteter TGV aus Turin. Der wird hier mit dem zuvor erwähnten TGV aus Annecy vereinigt und fährt in dann Doppeltraktion über Lyon nach Paris.
Nach der Ausfahrt besuche ich die Innenstadt. Die zwei Stunden Übergang sollten reichen, um sich ein bisschen umzusehen. In der Touristeninformation, wo man sehr freundlich empfangen wird, bekomme ich einen Plan, der einige interessante Orte zu einer Route zusammenfasst: sehr praktisch.

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Chambéry hat ca. 60.000 Einwohner und verfügt über einen Flughafen und eine Universität. Durch seine historischen Sehenswürdigkeiten und seine Lage am Fuße der Savoyer Alpen spielt der Tourismus eine wichtige Rolle.

Das Schloss aus dem 13. Jahrhundert:
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St. François-de-Sales, 1488 zur Kathedrale geweiht und mittlerweile Sitz des Erzbischofs. Innen zeigt sie eine Ausstellung zum Grabtuch von Turin.
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Nach dem Besuch der Innenstadt spaziere ich noch bei Jean-Jacques Rousseau vorbei. Er lebte von 1729 bis 1742 hier und wird mit einer Statue im Parc du Clos Savoiroux gewürdigt.

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Ich mache mich auf den Rückweg zum Bahnhof. Mit einem Fahrzeugdepot und als Endbahnhof der Mont-Cenis-Bahn kommt ihm eine gewisse Bedeutung im französischen Schienennetz zu. Die zentrale Lage im TER-Netz Rhône-Alpes beschert dem Reisenden Nahverkehr-Direktverbindungen nach Valence, Grenoble, Genf, Lyon, Bourg-Saint-Maurice oder Modane; ein Teil der TGV zwischen Paris und Mailand halten hier, und manchmal lässt sich auch ein Eurostar blicken.

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Mit dem Bau des Mont-Cenis-Basistunnels zwischen Frankreich und Italien soll die Bestandsstrecke und somit auch Chambéry vom Güterverkehr befreit werden. Ein Abzweig von der neuen Magistrale soll die Region anschließen; es wird mit Reisezeitverkürzung von bis zu 45 Minuten in Richtung Lyon/Paris geworben (Fahrzeiten heute: 1 h / 3 h).

Ich mache mich auf zum Gleis, gleich soll ja mein TER nach Modane fahren. Das hier ist er aber nicht, wie sich gleich herausstellen wird:
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Runter über die Treppe; defekte Aufzüge können auch die Franzosen:
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Am Gleis erwartet mich dieses Gefährt:
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Ich befürchte erst einen trägen, muffigen Triebwagen à la 628, werde aber eines Besseren belehrt. Drinnen erwartet mich nämlich angenehmes und gemütliches TER-Design:
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Die Fahrt ist gut besucht, und es geht pünktlich Richtung Mont Cenis los.

Die Mont-Cenis-Bahn verbindet seit Mitte des 19. Jh. die Savoyen mit dem Piemont. Der französische Teil wird auch als Maurienne-Strecke bezeichnet, benannt nach dem sie umgebenden Maurienne-Tal. Die Strecke überwindet bis zur Grenze bei Modane eine Distanz von ca. 100 km und einen Höhenunterschied von 787 m. Die Elektrifizierung wurde in den 1920er-Jahren mit einer 1,5-kV-Stromschiene vorgenommen. Seit 1976 erfolgt der Betrieb mit derselben Spannung unter Fahrdraht.

Die Mittagssonne sorgt weiter für bestes Reisewetter durch die mediterrane Landschaft.

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In Montmélian bzw. St.-Pierre-d‘Albigny verzweigt sich die Strecke nach Grenoble bzw. Bourg-St.-Maurice und lässt ab da auch die Isère links liegen. Es geht weiter am Flüsschen Arc entlag das Tal hinauf.

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Trotz einiger Halte fühlt es sich sehr zügig an. Der Triebwagen bringt zwischen 120 km/h und 140 km/h auf die Schiene und bietet, was Sitze, Klima und Lautstärke angeht, sehr angenehmen Komfort. Ausgedehnte Gleisanlagen und Rangierbahnhöfe an der Strecke erinnern an den Güterverkehr, auf den Schienen sieht man allerdings wenig davon. Dagegen sind immer wieder Baufelder für den Basistunnel in Sichtweite.

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St.-Michel-Valloire:
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Pünktlich erreiche ich auf 1057 m die Endstation Modane. Noch einmal der Triebwagen der Baureihe Z 9600, der mich hergebracht hat:
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Gleich geht’s weiter...

Savoyen, Toskana und zurück – Teil 2.3 [16 Bilder]

MC_Hans, 8001376, Montag, 23.10.2017, 21:53 (vor 3073 Tagen) @ MC_Hans

Modane ist ein kleines Grenzstädtchen mit ca. 3000 Einwohnern. Es erstreckt sich vom Bahnhof in nordöstlicher Richtung entlang der Arc über etwa 3 km. Da sich meine Füße aufgrund falschen Schuhwerks aber heute im Streik befinden, bleibe ich für den knapp einstündigen Übergang in Reichweite des Bahnhofs.

Auf dem Bahnhofsvorplatz erblickt man am Hang gegenüber das Fort du Replaton. In Schussweite zum Nordportal, diente es zur Überwachung des Mont-Cenis-Tunnels, Grenztunnel zu Italien, der 1871 eröffnet wurde. Mit seinen ursprünglich 12,8 km (nach Verlängerung 13,6 km) machte er den Umweg über den Mont-Cenis-Pass überflüssig und schloss normalspurig die Lücke zwischen italienischem und französischen Schienennetz. Er ist zudem der älteste Tunnel durch den Alpenhauptkamm.
Frankreich als Mitglied des Triple Entente hatte hier nun also eine Tunnelverbindung zu einem Mitglied des Dreibund (Königreich Italien, Deutsches Reich und Österreich-Ungarn). Da man das Eindringen von Truppen und schwerer Artillerie über den Schienenweg befürchtete, errichtete das Militär in den Folgejahren nach der Tunneleröffnung diese Befestigung.

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Der Ort profitierte wirtschaftlich immer wieder Erweiterungen der Verkehrswege und seit dem zweiten Weltkrieg außerdem von Maßnahmen zur Förderung von Tourismus und Wintersport.

Die Arc im Rücken der Häuserzeile, immer wieder für ein Hochwasser zu haben:
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Aber nun zurück zum Bahnhof. Die Maurienne-Strecke endet hier und geht in die Fréjus-Bahn nach Turin über, die mit 3 kV Gleichstrom betrieben wird. Damit wird die Notwendigkeit von Dreisystemzügen deutlich, wenn eine Bahn wie die SNCF auf die Idee kommt, Züge von Paris/Lyon weiter nach Turin/Mailand zu schicken. Das macht sie seit Ende 2011 in Form des TGV Réseau.
Mit drei Verbindungen pro Tag und Richtung sind es die einzigen Personenzüge über diesen Grenzübergang. Alle TGV der Relation halten in Modane und dem ersten darauffolgenden italienischen Bahnhof, Bardonecchia. Nahverkehr gibt es nur von/nach Frankreich.

Mein TGV 9247 von Paris/Lyon/Grenoble:
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Der Aufenthalt des TGV wird von 14.50 Uhr bis 14.55 Uhr angegeben, trotzdem steht er schon ca. 14.30 Uhr bereit.

Der Zug im Lacroix-Design ist sehr gut ausgelastet. Die Réseaux sind für meinen Geschmack etwas heruntergekommen und eng, so auch dieser hier. Die Duplexe sind mir da lieber. Aber 80 Minuten wird sich das aushalten lassen – und was wäre eine Frankreich-Tour ohne TGV?

Kurz nach Fahrtbeginn überqueren wir also die Grenze, und der Zugbegleiter begrüßt die Fahrgäste per Durchsage in Italien. Da die Ticketkontrolle bereits auf italienischem Boden stattfindet, wird man dann auch selbstverständlich in italienischer Sprache kontrolliert.

Die Fahrt durch das Susatal verläuft ruhig, und ich nutze die Zeit zum Lesen. Nachdem die ersten der insgesamt ca. 100 km mit sehr gemächlichem Tempo begonnen hatten, beschleunigt der Zug später auf immerhin ca. 140 km/h.

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Von den drei Fernbahnhöfen in Turin bedienen die TGVs den zentralen Porta-Susa-Bahnhof. Den hiesigen Zwölf-Minuten-Übergang auf den Frecciarossa wollten mir weder SNCF noch TI online verkaufen. Zu hohes Risiko? Doch erst in Mailand umsteigen und 30 Minuten verschenken?
Das SNCF-Ticket bis Mailand kostete dasselbe wie bis Turin, also einfach bis Mailand buchen. Auf das Geschaukel über die Altstrecke zwischen Turin und Mailand im TGV wollte ich aber dann doch verzichten, sodass ich glücklicherweise ab Turin einen nationalen Frecce mit schlankem Anschluss fand.

Als wir dann pünktlich in Turin ankommen, steige ich aus und mit mir ein Großteil der Fahrgäste. Am Gleis finde ich keine Anzeigetafel, also ab in die Vorhalle.

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Abfahrt meines Frecce ist am Gleis gegenüber – also wieder zurück. Also doch ein simpler, großzügig bemessener Übergang.

Einfahrt meines ETR 1000 als ES 9575 „Frecciarossa“ nach Florenz:
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Ich steige natürlich am völlig falschen Ende ein – Wagen 1 statt 8. Okay, auch das mit den italienischen Wagenstandsanzeigern will gelernt sein.

Super Standard Economy, d.h. Flugzeug- und Plastikcharme im Innenraum:
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Einfahrt auf die 126 km lange Neubaustrecke bei Turino Stura:
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Bald ist Topspeed erreicht:
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Nebenan die Autobahn A4 – wie langweilig:
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Die Geschwindigkeit macht großen Spaß – nach soviel französischer Gemütlichkeit nun ein echtes Highlight.

In Mailand halten wir an den Bahnhöfen Porta Garibaldi und Rogoredo, ein zeitraubender Fahrtrichtungswechsel bleibt erspart. Es geht weiter nach Süden auf der Schnellfahrstrecke Richtung Bologna und auf den U-Bahn-Abschnitt durch die Toskana.

Der Sitzkomfort der Economy ist erwartbar gering, und es kommt mir auch lauter vor als im ICE bei hohen Geschwindigkeiten. Dafür kosten die 2:45 h nur knapp 30 €, das ist fair.

Die Stadt der Medici erreiche ich 3 Minuten zu früh, trotz zuvor ca. 10 Minuten Verspätung in Reggio Emilia. Hier der Triebzug nach Ankunft im Bahnhof Santa Maria Novella:
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Am Ziel treffen mich die toskanischen 40°C Außentemperatur nach dem klimatisierten Wageninneren wie ein Schlag – was soll‘s, erst mal ab ins Hostel. Die Tagesreise hat reibungslos geklappt und jetzt ist erst einmal Pause angesagt.

Teil zwei meines Reiseberichts soll hiermit beendet sein. Ich hoffe, dass Euch auch dieser Teil etwas Vergnügen bereitet hat. Bald gibt es mit Teil 3 dann den letzten Abschnitt meiner Reise mit Eindrücken aus der Toskana und der Rückfahrt über den Brenner.

Zum Schluss noch ein paar abendliche Bilder aus Florenz:

Blick von Westen auf den Dom, davor das Battistero di San Giovanni (mein Namensvetter):
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Die abendliche Ponte Vecchio über den Arno:
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Angestrahlter Turm des Palazzo Vecchio:
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Basilica di Santa Croce:
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Savoyen, Toskana und zurück – Teil 2.3 [16 Bilder]

Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 24.10.2017, 08:51 (vor 3073 Tagen) @ MC_Hans

Moin,

besten Dank für die Eindrücke. Die Ecke südlich vom Genfersee ist irgendwie in den Foren wenig repräsentiert, zu Unrecht, wie Deine Aufnahmen zeigen.
Es gibt zwischen Bardonecchia und Modane mittlerweile auch wieder einige Regionalzüge, aber nur sonntags. Hier die PM mit Link zum Fahrplan.

Viele Grüße
Sören

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Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr

Danke

MC_Hans, 8001376, Dienstag, 24.10.2017, 16:43 (vor 3072 Tagen) @ Sören Heise

Moin,

besten Dank für die Eindrücke. Die Ecke südlich vom Genfersee ist irgendwie in den Foren wenig repräsentiert, zu Unrecht, wie Deine Aufnahmen zeigen.
Es gibt zwischen Bardonecchia und Modane mittlerweile auch wieder einige Regionalzüge, aber nur sonntags. Hier die PM mit Link zum Fahrplan.

Viele Grüße
Sören

Danke Dir, das mit dem NV ist ja interessant, auch besser für Interrailer jetzt! Ansonsten würde ich nicht unbedingt sagen, dass die Gegend unterrepräsentiert ist. Meine Inspiration für die Fahrt stammt größtenteils aus dem Forum.

Viele Grüße

gefällt mir!!!!

Blaschke, Dienstag, 24.10.2017, 19:59 (vor 3072 Tagen) @ MC_Hans

- kein Text -

Savoyen, Toskana und zurück – Teil 2.3 [16 Bilder]

lokuloi, Samstag, 28.10.2017, 12:16 (vor 3068 Tagen) @ MC_Hans

Hallo Hans!

Zuerst auch von mir natürlich vielen Dank für den zweiten Teil Deines Reiseberichts.


In Mailand halten wir an den Bahnhöfen Porta Garibaldi und Rogoredo, ein zeitraubender Fahrtrichtungswechsel bleibt erspart. Es geht weiter nach Süden auf der Schnellfahrstrecke Richtung Bologna und auf den U-Bahn-Abschnitt durch die Toskana.

Ich bin durchaus überrascht, dass in Porta Garibaldi kein Fahrtrichtungswechsel stattfindet, da ich bisher davon ausgegangen bin, dass die dort haltenden Frecce oben halten, und eben die Fahrtrichtung wechseln. Ich nehme an sie fahren dann über den Verbindungstunnel (Tunnel Garibaldi - wie ich jetzt nachlesen konnte) in Richtung Milano Centrale (Richtung Nordost) weiter, den zum Beispiel auch der Malpensa-Express benutzt? Klingt sinnvoll, ja.

Vermutlich fahren Sie nicht über die Passante/"Stammstrecke", sowie das früher auch in Neapel bei durchgehend Zügen der Fall war?

Ciao,
Uli

Fahrtrichtungswechsel Porta Garibaldi

MC_Hans, 8001376, Mittwoch, 01.11.2017, 18:48 (vor 3064 Tagen) @ lokuloi

Hallo Uli,

Ich bin durchaus überrascht, dass in Porta Garibaldi kein Fahrtrichtungswechsel stattfindet, da ich bisher davon ausgegangen bin, dass die dort haltenden Frecce oben halten, und eben die Fahrtrichtung wechseln. Ich nehme an sie fahren dann über den Verbindungstunnel (Tunnel Garibaldi - wie ich jetzt nachlesen konnte) in Richtung Milano Centrale (Richtung Nordost) weiter, den zum Beispiel auch der Malpensa-Express benutzt? Klingt sinnvoll, ja.

Vermutlich fahren Sie nicht über die Passante/"Stammstrecke", sowie das früher auch in Neapel bei durchgehenden Zügen der Fall war?

Ja, wenn ich mich recht erinnere, war das so. Kurz danach konnte ich den Bahnhof Centrale vom Viadotto di Greco sehen.

Soweit ich das verstehe, gibt es dort kein "oben" oder "unten", sondern die Gleise am Südende zur Stammstrecke ("Passante") Richtung Repubblica, die Kopfgleise 1 bis 12 in der Mitte und die Gleise 13 bis 20 am Nordende, die in den Tunnel Garibaldi Richtung Nordost führen.

Ciao,
Uli

Viele Grüße und danke für Dein Interesse,
Hans

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