Anschlüsse in Erfurt sind teilweise grauenhaft (Allgemeines Forum)

ICETreffErfurt, Eisenach, Dienstag, 17.10.2017, 18:12 (vor 3084 Tagen) @ flierfy
bearbeitet von ICETreffErfurt, Dienstag, 17.10.2017, 18:15

Im Endeffekt verpuffen die meisten Fahrzeitgewinne der VDE8 in Erfurt durch die teils nur mäßigen Anschlüsse zum Regionalverkehr. Vom hochgelobten 30-Knoten ist nicht allzu viel geblieben, die Masse der Züge verteilt sich gleichmäßig über die Abfahrtsminuten, was auch der beschränkten Infrastruktur in Erfurt geschuldet ist. Es wäre nicht möglich alle Züge in einem Knoten fahren zu lassen. Man könnte höchsten einen 30-Taktknoten und einen 00-Sprinterknoten einrichten und den Nahverkehr darum konstruieren.

Dem muss ich widersprechen. Die Anschlüsse in Erfurt sind ausgesprochen schlank. Zur Minute 22/23 kommen die REs aus Naumburg an und zur Minute 31/32 fahren die Züge nach München und zur Minute 30 nach Frankfurt/M ab. Das sind Ankunfts- und Abfahrtszeiten wie aus dem Lehrbuch.

Natürlich gibt es auch Ausnahmen. Nimm aber mal als Beispiel die Lückenfüller Jena-Erfurt. Die kommen zur Minute 37 an, wo der ganze Fernverkehr weg ist. Für die ICE nach Dresden zur Minute 40 definitiv zu knapp. Auch die RE zur Minute 37 und die EB nach Ilmenau um 38 sind keine Anschlüsse. Der Sprinter zur Minute 47 ist erreichbar, ok, aber nur 3 mal täglich.

Die Göttinger RE1 und die RE3 aus Altenburg fahren in ihren bisherigen 10/50-Zeitlage und haben nur einen 4-Minuten-Anschluss an die Sprinter von und nach Berlin, was bei der Verspätungsanfälligkeit der langlaufenden RE definitiv zu knapp ist.


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