Autobahnsperrung durch abgebr. Aeste und umgefallene Baeume? (Aktueller Betrieb)
br752, Sonntag, 08.10.2017, 01:39 (vor 3102 Tagen)
Hallo zusammen,
ich habe bei dem ganzen Sturm nichts von gesperrten Autobahnen und umherfliegenden Aesten zwischen den Autos auf den Autobahnen gehoert. Warnungen gab es nur fuer Stadtbereiche.
Was ist da anders als bei den Bahnlinien und/oder warum gleicht man das nicht an?
Nicht gemeint sind die Innenstadt und Wohnbereiche in denen jede Menge Baeume umgefallen sind und leider dabei auch Menschen getoetet worden sind.
Also: Warum bleiben die Autobahnen stoerungsfrei. (Oder haben die das nur nicht so deutlich gemeldet?)
BR752
Autobahnsperrung durch abgebr. Aeste und umgefallene Baeume?
Lumi25, Sonntag, 08.10.2017, 02:14 (vor 3102 Tagen) @ br752
Ich kann nur sagen, dass meine Cousine letzten Donnerstag gegen 13 Uhr in Ostfriesland losgefahren und gegen 17.30 Uhr in Köln angekommen ist. Sie ist über die A 29 und A 1 gefahren. Zu jenem Zeitpunkt wo Sie losgefahren ist hat die Bahn angefangen den Betrieb einzustellen.
OT: Nanu?
Blaschke, Sonntag, 08.10.2017, 09:40 (vor 3102 Tagen) @ Lumi25
Hallihallo.
Ich kann nur sagen, dass meine Cousine letzten Donnerstag gegen 13 Uhr in Ostfriesland losgefahren und gegen 17.30 Uhr in Köln angekommen ist. Sie ist über die A 29 und A 1 gefahren. Zu jenem Zeitpunkt wo Sie losgefahren ist hat die Bahn angefangen den Betrieb einzustellen.
Das war dann aber sehr östliches Ostfriesland :-)
Denn sonst hätte sich doch der Ostfriesenspieß angeboten ...
Die A 1 freiwillig - da muss man ja eher masochistisch veranlagt sein. Allein die ganzen Brücken, die zwischen Osnabrück und Münster abgerissen und neu gebaut werden ...
Schöne Grüße von
jörg
OT: Nanu?
Lumi25, Sonntag, 08.10.2017, 17:36 (vor 3101 Tagen) @ Blaschke
Das war dann aber sehr östliches Ostfriesland :-)
Denn sonst hätte sich doch der Ostfriesenspieß angeboten ...
Die A 1 freiwillig - da muss man ja eher masochistisch veranlagt sein. Allein die ganzen Brücken, die zwischen Osnabrück und Münster abgerissen und neu gebaut werden ...
Man kann auch via A 31 und A 3 fahren nur muss man dann in Ostfriesland selber ca. eine Stunde über Landstraßen zuckeln.
Wilhelmshaven-Wittmund die Ecke.
Autobahnsperrung durch abgebr. Aeste und umgefallene Baeume?
Christian_S, Sonntag, 08.10.2017, 06:21 (vor 3102 Tagen) @ br752
Auf der A9 kam es zu mehreren Behinderungen durch Wild auf der Autobahn, dass vom Sturm aufgeschreckt wurde. Da die A9 zwischen Leipzig und Berlin aber eh fast durchgehend Baustelle ist und die Geschwindigkeiten entsprechend gering kam es wohl zu keinen schweren Unfällen.
Die B2 (Hauptverkehrsachse Leipzig-Wittenberg) wurde Donnerstag am frühen Abend abschnittsweise gesperrt. Das führte schon zu spürbaren Verkehrsproblemen.
Autobahnsperrung durch abgebr. Aeste und umgefallene Baeume?
Blauer Enzian, Nürnberg, Sonntag, 08.10.2017, 09:34 (vor 3102 Tagen) @ br752
Ich verstehe worauf du hinaus willst und vermutlich ist deine Beobachtung grundsätzlich richtig.
Einen Einzelfall hätte ich aber für euch: bei einem Unwetter vor ein paar Wochen ist auf der A6 bei Heilbronn eine Hochspannungsleitung abgesackt. Die Autobahn war stundenlang gesperrt, auch im Berufsverkehr. Das Chaos hielt mehrere Stunden an.
"mehrere Stunden"
ALR997, Sonntag, 08.10.2017, 09:36 (vor 3102 Tagen) @ Blauer Enzian
Wir sehen den Unterschied ;-)
a.) breiter b.) wohl mehr wo* man-power
Blaschke, Sonntag, 08.10.2017, 09:36 (vor 3102 Tagen) @ br752
Tach.
So eine Autobahn ist schön breit. Der umfallende Baum muss erst die Standspur überbrücken, dann den Hauptfahrstreifen und dann noch einen oder oft auch 2 Überholspuren.
Da muss sich manch Baum aber mächtig strecken, wenn er die ganze Autobahn zumindest in einer Richtung blockieren will.
Meine Kollegin, die von Oldenburg südwärts fuhr, erzählte, dass mehrfach Bäume un die Fahrbahn ragten, aber eben nicht über die gesamte Breite der Autobahn, so dass der Verkehr weiterlief...
Vorteil 2 der Autobahn: ist ein Abschnitt gesperrt, fahre ich eben kurz drumrum. Dauert mit Ortskenntnis und ohne Navi meist nicht sehr viel länger.
Aspekt b.: Ich höchstselbst hatte die Autobahnpolizei angerufen - als Profi hat man die Nummern ja parat - und im Hauptfahrstreifen liegendes Geäst gemeldet. Keine 15 Min später waren die Sheriffs vor Ort und räumten die Äste an die Seite.
Offenkundig ist man im Straßenwesen besser organisiert als bei der Eisenbahn. Nur darf man das ja nicht äußern, zumindest hier nicht, weil das Bahner und Fuzzys auf die Zinne treibt, weil für die ja alles in bester Ordnung bzw. alles unvermeidlich ist.
Hoffnungslose Grüße von
jörg
a.) breiter b.) wohl mehr wo* man-power
Mario-ICE, Sonntag, 08.10.2017, 09:45 (vor 3102 Tagen) @ Blaschke
Du entwickelst dich immer mehr zu einem hoffnungslosen Populisten. Weitere Ausführungen erspare ich mir. Ich bin nur gespannt wie dein Sheriff Geäst so einfach aus der Oberleitung holt.
Aber ist halt einfach ein Apfel und Birnen-Vergleich anzubringen.
wenn Dir mehr nicht einfällt...
Blaschke, Sonntag, 08.10.2017, 10:04 (vor 3102 Tagen) @ Mario-ICE
Weitere Ausführungen erspare ich mir.
Ist auch besser so. Kommt eh nix bei rum.
Ansonsten könntest du ja zum Thema beitragen und die Ausgangsfrage beantworten. Denn dass die Autobahnen im Gegensatz zur Eisenbahn weitgehend befahrbar waren und Störungen kurzfristig beseitigt wurden, ist ja nun mal Fakt.
Ich bin nur gespannt wie dein Sheriff Geäst so einfach aus der Oberleitung holt.
Mal wieder nichts verstanden. Bestimmt kannst du aber erklären, warum bei der Eisenbahn noch nach Tagen die Strecke nicht frei ist, bei der Autobahn aber schon in allerkürzester Zeit.
Vielleicht, auf die Idee könnte man ja kommen, ist die Autobahnnetz-Verwaltung personell besser und umfangreicher aufgestellt als die Eisenbahnnetz-Verwaltung.
Aber ist halt einfach ein Apfel und Birnen-Vergleich anzubringen.
Und noch einfacher ist es, wie du erstmal sinnlos rumzuquäken.
Unnütz und argumentativ kompletter Unsinn!
MF_5289, Sonntag, 08.10.2017, 10:01 (vor 3102 Tagen) @ Blaschke
Vorteil 2 der Autobahn: ist ein Abschnitt gesperrt, fahre ich eben kurz drumrum. Dauert mit Ortskenntnis und ohne Navi meist nicht sehr viel länger.
Mag sein. Nur liegen nicht überall im Gelände Gleise und hängen Oberleitungen wie bei einem Straßennetz. Da kann man nicht mal eben links abfahren und das Gelände nutzen
Aspekt b.: Ich höchstselbst hatte die Autobahnpolizei angerufen - als Profi hat man die Nummern ja parat - und im Hauptfahrstreifen liegendes Geäst gemeldet. Keine 15 Min später waren die Sheriffs vor Ort und räumten die Äste an die Seite.
Dummes Zeug. Über der Autobahn hängt selten eine 15KV Oberleitung, zumindest noch nicht. Und die Starkstromleitungen die ab und zu eine Autonbahn queren hängen auch weit höher als 4 Meter über dem Asphalt. Da ist es recht einfach, dass man da mit schwerem Gerät allein von der Infrastrucktur besser hinkommt.
Offenkundig ist man im Straßenwesen besser organisiert als bei der Eisenbahn.
Warum beteiligst du dich dann in einem Eisenbahnforum? Wie Mario-ICE schon sagt, es macht sich immer mehr Überdruß breit, dich hier zu sehen!
herrlich ...
Blaschke, Sonntag, 08.10.2017, 10:14 (vor 3102 Tagen) @ MF_5289
Tach.
Herrlich... Der Baumeröffner hat sich gefragt, warum es auf der Autobahn läuft und auf der Schiene nicht und ich habe es erklärt. Ja, die Systemvorteile der Straße sind js nun mal da, die lassen sich ja auch nun mit nnoch so viel Erregung nicht wegdiskutieren. Umso wichtiger wäre es, dass sich die Schiene besser aufstellt und wappnet, um im Unwetterfall besser und schneller agieren zu können. Aber vermutlich zählst auch du zu denen, die die derzeitigen Sperrungen toll finden und unvermeidlich und die natürlich zur Akzeptanz der Schiene sehr beitragen werden...
Warum beteiligst du dich dann in einem Eisenbahnforum?
Weil es schön wäre, würde die Eisenbahn einfach mal eine gewisse Perfektion erlangen, die zum Mitfahren animieren würde. Der Spaß wird einem mittlerweile aber reichlich verleidet. Aktuell könnte ich gar nicht mitfahren, weil manches nicht fährt. Das alles mögt ihr als gottgegeben hinnehmen - ich nicht.
Wie Mario-ICE schon sagt, es macht sich immer mehr Überdruß breit, dich hier zu sehen!
Das ist nicht schlimm. Mich stört es wenig. Im Gegenteil: es spornt an! Ich verweise auf die Signatur.
Schöne Grüße von
jörg
herrlich ...
Mario-ICE, Sonntag, 08.10.2017, 10:25 (vor 3102 Tagen) @ Blaschke
Tach.
Herrlich... Der Baumeröffner hat sich gefragt, warum es auf der Autobahn läuft und auf der Schiene nicht und ich habe es erklärt. Ja, die Systemvorteile der Straße sind js nun mal da, die lassen sich ja auch nun mit nnoch so viel Erregung nicht wegdiskutieren. Umso wichtiger wäre es, dass sich die Schiene besser aufstellt und wappnet, um im Unwetterfall besser und schneller agieren zu können. Aber vermutlich zählst auch du zu denen, die die derzeitigen Sperrungen toll finden und unvermeidlich und die natürlich zur Akzeptanz der Schiene sehr beitragen werden...
Warum beteiligst du dich dann in einem Eisenbahnforum?
Weil es schön wäre, würde die Eisenbahn einfach mal eine gewisse Perfektion erlangen, die zum Mitfahren animieren würde. Der Spaß wird einem mittlerweile aber reichlich verleidet. Aktuell könnte ich gar nicht mitfahren, weil manches nicht fährt. Das alles mögt ihr als gottgegeben hinnehmen - ich nicht.
Wie Mario-ICE schon sagt, es macht sich immer mehr Überdruß breit, dich hier zu sehen!
Das ist nicht schlimm. Mich stört es wenig. Im Gegenteil: es spornt an! Ich verweise auf die Signatur.
Schöne Grüße vonjörg
Das die Straße gegenüber der Schiene ein Systemvorteil hat ist doch unbestritten. Die Frage ist doch aber wieviel Schäden hat der Sturm an der Infrastruktur Straße gegenüber der Schiene hinterlassen hat. Selbst wenn eine Infrastrukturbeschädigung an der Fahrbahn aufgetreten wäre ist in den meisten Fällen eine Umleitung schnell möglich ( regional oder über freie Fahrstreifen). Gäbe es eine Brückenbeschädigung wäre die Autobahn vermutlich auch nicht in paar Stunden wieder frei. Es ist also schon vom Threadersteller ein Äpfel und Birnenvergleich.
Vermutlich sind auch die Energiekonzerne nicht richtig aufgestellt, oder wie ist es zu erklären das man zwar auf Autobahnen fahren konnte, in verschiedenen Ortschaften auch 48 Stunden nach dem Sturm noch ohne Strom dagestanden hat.
die Zukunft ...
Blaschke, Sonntag, 08.10.2017, 13:11 (vor 3101 Tagen) @ Mario-ICE
Hallo.
Das die Straße gegenüber der Schiene ein Systemvorteil hat ist doch unbestritten.
Ja, das ist derzeit so. Aber wir sollten dafür sorgen, dass der Systemnachteil der Eisenbahn geringer wird bzw die Schere nicht noch weiter auseinander klafft. Darum geht's doch. Ist doch kein Naturgesetz, dass die Eisenbahn über Gebühr benachteiligt werden muss. Alle sagen doch, die Extremwetterlagen nehmen zu und werden mehr. Da kann es nicht zufriedenstellen, wenn dann in Zukunft womöglich drei-, vier-, fünfmal im Jahr für ne knappe Woche der Bahnverkehr eingestellt werden muss.
Vermutlich sind auch die Energiekonzerne nicht richtig aufgestellt, oder wie ist es zu erklären das man zwar auf Autobahnen fahren konnte, in verschiedenen Ortschaften auch 48 Stunden nach dem Sturm noch ohne Strom dagestanden hat.
Ist auch 'n Unding. Aber darüber würde ich dann im Stromnetzforum auslassen ...
Schöne Grüße von
jörg
Am Thema vorbei!
MF_5289, Sonntag, 08.10.2017, 12:52 (vor 3101 Tagen) @ Blaschke
Tach.
Herrlich... Der Baumeröffner hat sich gefragt, warum es auf der Autobahn läuft und auf der Schiene nicht und ich habe es erklärt. Ja, die Systemvorteile der Straße sind js nun mal da, die lassen sich ja auch nun mit nnoch so viel Erregung nicht wegdiskutieren. Umso wichtiger wäre es, dass sich die Schiene besser aufstellt und wappnet, um im Unwetterfall besser und schneller agieren zu können. Aber vermutlich zählst auch du zu denen, die die derzeitigen Sperrungen toll finden und unvermeidlich und die natürlich zur Akzeptanz der Schiene sehr beitragen werden...
Und wie soll das aussehen? Du tust in deinen Beiträgen immer so allwissend weise und offenbarst aber grundsätzliche Defizite.
Das Produkt Bahn fährt mit einer Oberleitung die 15kV führt und ist Fahrweggebunden. Wenn da Bäume oder Gegenstände (durch ein Unwetter aufgewirbelt) in der Leitung hängen ist das Zentrale Antriebsmoment weg. Der Strom. Wenn da nix mehr im Fluss ist, bringt die beste Wappnung gegen Unwetterschäden nix. Zwänge auf bahnnahen Grundstücken (Baumverbot bzw angeordnete behördliche Abholzung) den/die Verwaltungsrichter(in)/Verfassungsrichter(in) will ich sehen, die/der sowas auf zulässt.
Hinzu kommt, dass ein ICE oder RE je nach Produkt ähnlich einem Schiff an seinen Fahrweg gebunden ist. Da kann der Zug in auf dem Weg von Osnabrück nach Hamburg mal nicht eben in Belm auf einen Wirtschaftsweg ausweichen und zehn bis zwanzig Kilometer nebenher fahren. Da bringt eine Vorsorge herzlich wenigAuch das bedenkst du in deinen achso weisen Ausführungen nicht.
Fazit: Argumente anderer zerreden und wegdiskutieren, damit die eigene Meinung und Ansicht übrig bleibt. Das ist keine Forums und Diskussionskultur.
Am Thema vorbei!
Tino, Sonntag, 08.10.2017, 13:09 (vor 3101 Tagen) @ MF_5289
aber seltsam dass JEDER auf Blaschke schwört. Oder alle nach ihm rufen wenn er mal 3 Tage verschollen ist. Aber schön dass es auch andere gibt die ihn NICHT brauchen. Danke dafür!
OT: ja, das Leben ist kein Ponyhof!
Blaschke, Sonntag, 08.10.2017, 13:35 (vor 3101 Tagen) @ Tino
Huhu.
aber seltsam dass JEDER auf Blaschke schwört.
Ja komisch. Ich frag mich auch immer, was die Leute an dem so toll finden.
Oder alle nach ihm rufen wenn er mal 3 Tage verschollen ist.
Soll ich zum Trost mal schreiben, dass ich Timo vermisse? Wenn gewünscht, mache ich das mal. Mußte mich nur mal dran erinnern!
Aber schön dass es auch andere gibt die ihn NICHT brauchen. Danke dafür!
Ja, ich bedanke mich auch!! Nicht auszudenken, wenn mich die ganze Welt bräuchte! Da käme ich ja zu nichts mehr.
Tröstende Grüße von
jörg
Kann ich sonst noch was für dich tun?
OT: ja, das Leben ist kein Ponyhof!
Sören Heise, Region Hannover, Sonntag, 08.10.2017, 13:43 (vor 3101 Tagen) @ Blaschke
Soll ich zum Trost mal schreiben, dass ich Timo vermisse? Wenn gewünscht, mache ich das mal. Mußte mich nur mal dran erinnern!
Bleibt die Frage, warum Tino Dich daran erinnern soll zu schreiben, dass Du Timo vermißt.
Viele Grüße
Sörem
OT: und das Altwerden auch nicht ... :-)
Blaschke, Sonntag, 08.10.2017, 14:01 (vor 3101 Tagen) @ Sören Heise
Huhu.
Soll ich zum Trost mal schreiben, dass ich Timo vermisse? Wenn gewünscht, mache ich das mal. Mußte mich nur mal dran erinnern!
Bleibt die Frage, warum Tino Dich daran erinnern soll zu schreiben, dass Du Timo vermißt.
Weil ich's sonst glatt vergessen würde, dass ich ihn vermisse ...
Erinnernde Grüße von
jörg
OT: ja, das Leben ist kein Ponyhof!
Tino, Sonntag, 08.10.2017, 14:11 (vor 3101 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von Tino, Sonntag, 08.10.2017, 14:11
Soll ich zum Trost mal schreiben, dass ich Timo vermisse? Wenn gewünscht, mache ich das mal. Mußte mich nur mal dran erinnern!
Bleibt die Frage, warum Tino Dich daran erinnern soll zu schreiben, dass Du Timo vermißt.Viele Grüße
Sörem
Lass gut seim Sörem. Er hat dem Wimk micht verstamdem.
OT: ui, ganz neu, das sogenannte "m-Syndrom"
Blaschke, Sonntag, 08.10.2017, 14:18 (vor 3101 Tagen) @ Tino
Huhu.
Viele Grüße
Sörem
Lass gut seim Sörem. Er hat dem Wimk micht verstamdem.
Irre, eine neue Krankheit: das m-syndrom. Tritt immer bei zuviel Blaschi auf.
Und zum Thema: ich kann den Wink ja nicht verstanden haben, weil keine Zaunpfähle betroffen waren vom Sturm, sondern Bäume ...
Schöne Grüße von
jörg
der mit Dir leidet ...
Hier wird geliefert ...
Blaschke, Sonntag, 08.10.2017, 13:29 (vor 3101 Tagen) @ MF_5289
Hallo.
Und wie soll das aussehen?
Ganz einfach: das Eisenbahnnetz muß als erstes von der Gewinnorientierung ausgenommen werden. Und damit keiner privaten Firma unterstellt sein. Dann schaffe ich Äquivalete zu reichlich vorhandenen Autobahnmeistereien. Also Eisenbahnmeistereien. Die sich STÄNDIG ums Netz kümmern und es in Schuß halten. Und wenn mal nichts zu tun ist, befreien sie den gepflasterten Bahnsteig vom Grünzeug. Kurzum: das das Netz erhaltende Personal wird drastisch aufgestockt.
Gleichzeitig hält das Netz Ersatzzüge parat in Form von Lok und Wagen, die einspringen für die privaten Bahnbetreiber. Es ist nicht verboten, die Einsatzreserven zu erhöhen. Es ist auch nicht verboten, z.B. Dieselloks als Reserven an diversen Knotenpunkten stehen zu haben. Und ja, über manch Gesetzesänderung oder -umsetzung darf man nachdenken.
Ja, das alles kostet. Und klingt utopisch. Und ist nicht zu morgen umzusetzen. Aber man muss es ja wenigstens erstmal fordern und mal dafür sorgen, dass das zumindest mal Thema wird.
Ich habe dich aber verstanden: alles kann so bleiben wie es ist. Die Extremwetterlagen sollen ja zunehmen, dann haben wir mit viel Pech bald mehrfach im Jahr tagelange Streckensperrungen. Wenn du meinst, dass das zukunftsorientiert ist, bitte schön ... Ich sehe es anders. Es muss sich eine Menge ändern. Was viel Geld kostet. Und da muss dann Farbe bekannt werden: wollen wir die Eisenbahn als ernsthaften Verkehrsträger? Oder soll sie weiter ein Nischendasein fristen und regelmäßig zur Unterhaltung der Massen einfach tagelang den Betrieb einstellen (müssen)?
Ach ja, bevor es wieder bewußt falsch verstanden wird: auch mit o.g. Maßnahmen wird es zu Störungen kommen. Ziel muss aber sein, diese DEUTLICH schneller zu beheben als bislang.
Schöne Grüße von
jörg
Hier wird geliefert ...
MF_5289, Sonntag, 08.10.2017, 13:50 (vor 3101 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von MF_5289, Sonntag, 08.10.2017, 13:52
Du hast bisher am Thema vorbei argumentiert.
Das die Optiermungswelle durch Mehdorn nicht der Königsweg war, dürfte klar sein.
Jeder würde sich über einen wetterfesten Betrieb freuen und auch erstaunt sein, wenn dieser uralte Werbe Claim umgesetzt wird.
Und auch die Vorschläge sind durch aus nicht von gestern. Nur verkennst du in deinem Argumentations Wirrwarr das hier die Elektrizität (15kV Oberleitung) egal wie ein Gefahrenpotential darstellt, dass die Autobahn nicht hat. Nicht mal mit einem Gefahrguttransporter.
Und wenn vorsorglich ein Betrieb eingestellt wird, um Gefahrenpotentiale zu minimieren - ja dann erachte ich das als gut. Daher ist dein Niederreden selbiges und Lächerlichmachen derer, die das befürworten der Diskussion nicht förderlich (es ist schlicht und einfach eine Zurechtlegung von Argumenten damit die in den eigenen Kram passen) und zeugt nur von einem armseligen Versuch sich einen schlanken Fuß zu machen und widersinnige Anerkennung durch andere zu erhalten. Das willst/kannst du nicht verstehen.
Aber da du ja ein glühender Schwarz-Gelb Verfechter bist, dann schreib doch Mutti oder Lindner deine Vorschläge, packe noch ein paar salbungsvolle Wort mithinein und dann schau wie weit du damit kommst.
Die Kernfrage ...
Blaschke, Sonntag, 08.10.2017, 14:05 (vor 3101 Tagen) @ MF_5289
Hallo.
Und wenn vorsorglich ein Betrieb eingestellt wird, um Gefahrenpotentiale zu minimieren - ja dann erachte ich das als gut.
Die Kernfrage ist aber, und darum geht es, WIE LANGE muss ich den Betrieb einstellen. Und wie flächendeckend.
Aber da du ja ein glühender Schwarz-Gelb Verfechter bist, dann schreib doch Mutti oder Lindner deine Vorschläge, packe noch ein paar salbungsvolle Wort mithinein und dann schau wie weit du damit kommst.
Alleine sicherlich nicht sehr weit. Da aber offenkundig niemand an einer Verbesserung der Lage interessiert ist ...
Schöne Grüße von
jörg
Du forderst ein Beherrschen von Naturgewalten
MF_5289, Sonntag, 08.10.2017, 14:15 (vor 3101 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von MF_5289, Sonntag, 08.10.2017, 14:16
Die Frage nach dem wie lange: So lange wie die Aufrämarbeiten dauern. Da sind Menschen am Werk und keine Maschinen.
Dein Szenario fordert ein Beherrschen von Naturgewalten a la Star Trek Science Fiction mit Wettercomputern. Auch nicht schlecht.
Und flächendeckende Einstellung nun ja, wäre dir ein Stückwerk Osnabrück - Bohmte, Twistringen - Syke und Kirchweyhe - Oberneuland lieber als eine komplette Einstellung? Willst du dieses rein in den SEV raus in den SEV jedem Fahrgast zumuten? Außerdem bleibt die Frage offen, wer fährt Ersatzverkehr in welchem Umfang?
Ich würde bei Windstärken wie erlebt keine Fahrer oder Fahrgäste der Gefahr eine Böe aussetzen wollen.
Übrigens um noch einen Verkehrsträger ins Spiel zu bringen: Flüge werden bei Extremwetterlagen auch gerne gestrichen!
Nein. Nur eine schnellere Herstellung des Systems.
Blaschke, Sonntag, 08.10.2017, 14:25 (vor 3101 Tagen) @ MF_5289
Hallo.
Die Frage nach dem wie lange: So lange wie die Aufrämarbeiten dauern. Da sind Menschen am Werk und keine Maschinen.
Eine sehr geistreiche Antwort. Die Zahl der Menschen kann man übrigens variieren. Mehr einzusetzen ist nicht verboten.
Dein Szenario fordert ein Beherrschen von Naturgewalten a la Star Trek Science Fiction mit Wettercomputern. Auch nicht schlecht.
Was für ein Quatsch ...
Und flächendeckende Einstellung nun ja, wäre dir ein Stückwerk Osnabrück - Bohmte, Twistringen - Syke und Kirchweyhe - Oberneuland lieber als eine komplette Einstellung? Willst du dieses rein in den SEV raus in den SEV jedem Fahrgast zumuten?
Zur Not für den Anfang durchaus, ja! Das ist immer noch besser als gar nicht fahren! Und wer sich das nicht antun möchte, kann ja warten. Wird ja niemand gezwungen. Aber eine miese Lösung ist dann immer noch besser als keine.
Außerdem bleibt die Frage offen, wer fährt Ersatzverkehr in welchem Umfang?
Wie ich schon schrieb: die Kapazitäten für solche Szenarien müssen DEUTLICH erhöht werden.
Schöne Grüße von
jörg
Baumfällungen an Bahnstrecken
ICE 1517, Sonntag, 08.10.2017, 12:10 (vor 3101 Tagen) @ Blaschke
Offenkundig ist man im Straßenwesen besser organisiert als bei der Eisenbahn. Nur darf man das ja nicht äußern, zumindest hier nicht, weil das Bahner und Fuzzys auf die Zinne treibt, weil für die ja alles in bester Ordnung bzw. alles unvermeidlich ist.
Darf man äußern, keine Sorge. Der Gegenwind fällt nur manchmal ähnlich stark aus wie bei Xavier.
Die Bahn hat dieses Wochenende viele Schwachpunkte offenbart, aber Xavier war jetzt auch nicht unbedingt Kindergeburtstag. Gerade im Straßenverkehr hat's ja die Todesfälle gegeben. Und ich will mir nicht ausmalen, was passiert, wenn ein Zug noch mit ordentlich Geschwindigkeit auf einen Baumstamm zufährt - und das ist wohl einer der Systemnachteile der Bahn, dass die Bremswege eben so lang sind.
Die Bahn und die Verkehrspolitik (hat sich überhaupt irgendein Politiker dieses Wochenende zu dem Thema geäußert?) sollten sich aber schon die Frage stellen, was man die nächsten Monate oder auch Jahre ändern kann.
In den letzten Tagen hat man viele Diskussionen lesen können, dass wir in Deutschland überreguliert sind und man ja gegen den Baumbewuchs neben den Strecken aufgrund von Naturschutz, unterschiedlichen Eigentümern etc. gar nichts mehr unternehmen kann. Ich kann mich noch erinnern, wie's im Winter 2010/11 auf der Frankenwaldbahn auch tagelange Sperrungen gab, weil die Bäume mit den Schneelasten nicht mehr klargekommen sind. Damit das nicht nochmal passiert, hat man vor dem nächsten Winter noch kurzen Prozess gemacht: OTZ-Artikel zu Baumrodungen an der Frankenwaldbahn (Lichtenfels-Ludwigsstadt-Saalfeld)
Es geht, wenn man will. Die Grundstückseigentümer neben der Strecke hatten sicherlich auch die Pistole auf der Brust mit der Aussicht, Schadensersatz für eine Streckensperrung zu zahlen, die von einem Baum ihres Grundstücks verursacht worden wäre. Aber dem Artikel entnehme ich, dass am Ende die große Mehrheit mitgemacht hat. Wer auf der Frankenwaldbahn in den Monaten danach gefahren ist, hat ja bemerkt, wie furchtbar diese einst wunderschöne Strecke nach den Rodungen ausgeschaut hat - aber jetzt 6 Jahre später hat sich das auch regeneriert.
Und selbst wenn sich einzelne Grundstückseigentümer weigern, ihre Bäume fällen zu lassen: Die nächste Sperrung dürfte dann zumindest kürzer ausfallen, wenn nicht mehr gar so viele Schäden auftreten können. Das wäre auch schon mal ein großer Erfolg.
In den nächsten Monaten sollte man bei der Bahn zusehen, seine Hausaufgaben zu machen und vielleicht die Stimmung von diesem Wochenende mitzunehmen. Eine Stimmung, mit der mancher Grundeigentümer eine notwendige Rodung leichter nachvollziehen kann als noch vor einer Woche.
Und die Politik sollte sich auch Gedanken darüber machen, ob man "Schutzstreifen" neben der Strecke eben mit einem passenden Gesetz erzwingt. Unsere Gesellschaft ist gefühlt mobiler denn je und legt immer mehr Strecken zurück, aber unsere Politik versäumt es, die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen. Schade nur, dass wir jetzt in einer Phase sind, in der erstmal keine Politik gemacht wird...
+1 Vielen Dank!
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Sonntag, 08.10.2017, 12:13 (vor 3101 Tagen) @ ICE 1517
- kein Text -
+1
Freifahrtensammler, Sonntag, 08.10.2017, 17:52 (vor 3101 Tagen) @ ICE 1517
- kein Text -
Autobahnsperrung durch abgebr. Aeste und umgefallene Baeume?
Mario-ICE, Sonntag, 08.10.2017, 09:39 (vor 3102 Tagen) @ br752
Hm überlege gerade wie ein schienengebundenes Fahrzeug eine mögliche Gefahrenstelle umfahren können. Ein großer Unterschied dürfte auch die nicht benötigte Oberleitung bei Autobahnen sein.
A1 in Köln bis zu einer Woche dicht
RhBDirk, Sonntag, 08.10.2017, 10:35 (vor 3102 Tagen) @ br752
Aber nicht wegen Sturm oder der kaputten Rheinbrücke. Nein, eine Bombe soll sich unter der Fahrbahn befinden.
http://www.express.de/koeln/leverkusener-bruecke-umleitungen--staus--lage---alle-infos-...
Am Kölner Hbf finden auch Bauarbeiten statt, aber da gibts ebenso Ausweichrouten.
Warum nur Autobahnvergleich und nicht Landstraße?
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Sonntag, 08.10.2017, 13:18 (vor 3101 Tagen) @ br752
Eine zweigleisige Bahnstrecke dürfte eher einer zweispurigen Bundes- oder Landstraße ähneln. Vier- oder sechsspurige Schienenwege gibt es, sind aber nicht annähernd so verbreitet. Da gibt es eher mehr Kilometer an eingleisigen Bahnstrecken. Flensburg - Kiel - Lübeck - Lüneburg oder Leer - Oldenburg ganz überwiegend nur eingleisig. Also weniger Platz als eine zweispurige Straße.
Wenn wir also normale Straßen mit einbeziehen, dann gibt es wohl doch eine ganze Liste von Sperrungen entlang der Xavier-Schneise.
Gruß
Olaf
Am Rande: der IGEB in Berlin ist auch unzufrieden.
Blaschke, Sonntag, 08.10.2017, 14:08 (vor 3101 Tagen) @ br752
Hallo.
Ich hänge es mal hier dran: der IGEB in Berlin ist auch sehr unzufrieden mit der ganzen Einstelleritis. Und hat sich dementsprechend pressegeäußert:
http://www.igeb.org/pressedienst/igebpresse_20171008.html
Schöne Grüße von
jörg