Reisebericht Kroatien (Teil 1/3 - Anreise) (Reiseberichte)

DG, Sonntag, 03.09.2017, 21:58 (vor 3129 Tagen)

Guten Abend,

wer glaubte, dass es mir mit dem, was ich einleitend in meinem letzten Reisebericht geschrieben habe, nicht ernst war, oder es für eine leere Floskel (à la "Wer kennt es nicht?") wie Journalisten sie gerne benutzen hielt, den muss ich jetzt enttäuschen.
Denn um nach dem mit etwa 18-22°C recht kühlen Aufenthalt in Stockholm wollte ich noch etwas die Sonne und Wärme genießen, wie es sich für einen Sommerurlaub gehört. Daher hatte ich (übrigens schon eine Woche vor der Stockholm-Buchung) einen siebentägigen Aufenthalt in Kroatien, genauer in Zagreb, gebucht.
Gebucht waren für Hin- und Rückfahrt wieder Sparpreise Europa 1. Klasse für je gut 75€, los ging es streng genommen 4 Tage nach Rückkehr aus Stockholm.

Es handelt sich wieder um Smartphone-Bilder, das möge man mir nachsehen. Ansonsten gilt wieder, dass ich für Hinweise und Ergänzungen offen bin, gefundene Rechtschreibfehler verlange ich nicht zurück. Während der Bahn-Teile werde ich die Bilder dem beschreibenden Text voranstellen, während der Impressionen aus der Stadt umgekehrt.


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Los ging es diesmal gar nicht so früh, sondern gegen kurz vor halb sieben. Irgendwie hatte ich es noch in Erinnerung von einer früheren Fahrt, als ich auf einem Nachbarbahnsteig stand, dass um diese Zeit der ICE4 fahren könnte, und so kam es. Bei der Online-Reservierung wurde jedoch der Standard-ICE1-Sitzplan angezeigt, an dem hatte ich mich orientiert. So war mein gewünschter Reihensitzplatz hier ein Tischplatz, zu allem Überfluss hatte die Mitreisende, die den Platz gegenüber reserviert hatte, eine Transportbox mit zwei Mini-Hunden dabei, sodass ich mich für einen Platz im Nachbarwagen entschied. Es war und wurde nicht sehr voll, sodass das kein Problem war. Interessant war, dass die Wagennummern wohl zwischen 401 und 412 unterschiedlich sind, einige Reservierungen könnten so ins leere gelaufen sein. Wenn ich jetzt nochmal gucke, wird kein Wagenplan angezeigt.

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Im Innern konnte mich der Zug nicht so richtig überzeugen. Die Sitze ließen sich wie erwartet nicht neigen, sondern wieder mal nur die Sitzfläche nach vorne ausziehen. Der Abstand ist aber super. Was mich stört ist aber, dass die Sitze sehr hoch sind und man wie auf eine Wand guckt, das hatte ich so extrem noch in keiner anderen Baureihe. Die Fahrt verlief sehr ruhig. Alles in allem war es hier aber nicht unbequem. Was ich sehr positiv fand, waren die klaren Ansagen ohne Rauschen oder Auflege-Ton.
Das Bistro bietet jedoch eine andere Auswahl, die womöglich nicht jedermann so zusagt, wie die klassische Speisekarte. Zweimal rollte der Zug nach Halt im Bahnhof und Öffnen der Türen etwas zurück, in Nürnberg recht weit, bis wieder gebremst wurde.

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An Bord wurde das ICE-Portal sowie maxdome-onboard angepriesen, was ich mal ausprobieren wollte. Das Portal lief nur so halb, es waren keine Infos zur Fahrt verfügbar. Maxdome lief nach Installation einer separaten App sehr gut und ich konnte den Film 'Bad Neighbors' problemlos schauen und war damit fertig, noch bevor wir die Würzburger Weinberge erreichten. Etwas anderes spannendes habe ich im Gratis-Bereich nicht gefunden, höchstens noch Jurassic World, auf den ich aber gerade keine Lust hatte.

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Nach der Ankunft wurde der Zug zu ICE 77777 nach 'Wir reinigen - Bitte nicht einsteigen' umgelabelt, und ein ICE3 mit gleichem Ziel stand gegenüber.

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Nach einer Stärkung in der sehr gut besuchten DB-Lounge und der Besorgung von etwas Proviant im Bahnhof ging ich zum Gleis, es war noch genügend Zeit. Der Zug sollte von einem anderen als dem geplanten Gleis abfahren und die Ankunft minimal verspätet sein. Ich hatte mir vorher auf dem eigentlich planmäßigen Gleis noch den Wagenanzeiger angesehen und bin dann zum heutigen Gleis gegangen, zum Glück musste ich nicht wieder den ganzen Bahnsteig entlang laufen. Der Zug lief dann auch bald ein.

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Etwas verwundert war ich, als nach den zwei 2.-Klasse-Wagen als dritter noch ein solcher einlief, und nicht der erwartete Wagen 275 erster Klasse. Ein Blick durch die Fenster und auf die Tür zeigte dann, dass die Wagennummer stimmte, und die Abteile manuell als 1. Klasse ausgewiesen waren. Na toll. Immerhin war meine Reservierung da, mir gegenüber war ab Bischofshofen ebenfalls bis Zagreb reserviert. Die Mitreisende ab München (Spiegelung im Bild etwas zensiert) hatte wohl erst die Aklassierung (Gegenteil von Deklassierung?) nicht gesehen, ging dann nach einer Weile jedoch in einen anderen Wagen. Ich merkte rechnt schnell, dass die Fahrt wohl nicht so angenehm würde, da wegen der verschiebbaren Kopfstützen die Sitze nur halbhoch waren und mein Rücken daher deutlich über diese hinausgeht. Nach einer Weile habe ich dann ebenfalls den Wagen gewechselt, die Rückenlehne war angenehmer, doch die Sitzfläche kürzer, weshalb ich dann doch wieder meinen reservierten Platz eingenommen habe. Die Zugbegleiterin die ich um Bestätigung des Umstands bat, meinte dann sowas wie 'ist halt kein Leder - ja und?'. Am Ende bestätigte sie mir aber auf der Fahrkarte, dass ein B-Wagen statt eines A-Wagens vorhanden war. Beim comfort-service habe ich angefragt, an wen ich mich wegen einer Erstattung wenden muss, mal schauen wie das läuft.

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Während wir an spektakulären Landschaften vorbei fuhren führte mich der Weg irgendwann ins österreichische Bistro, vorbei an dem mittlerweile leeren A-Wagen nach Klagenfurt, in dem es sich in meinem kurzen Test deutlich besser saß. Ein Umsetzen lohnte aber wegen der nahenden Trennung der Kurswagen nicht mehr, so gab es für mich eine Leberkäsesemmel und ein Citrus-Radler.

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Vorbei an weiteren tollen Landschaften erreichten wir bald Villach, wo unsere drei Wagen vom Rest des Zuges getrennt wurden, und eine Lok mit zwei kroatischen Wagen ankam, die an den Zugteil gehängt wurden und fortan gemeinsam nach Zagreb fahren sollten. Der dortige digitale Wagenstandsanzeiger war übrigens gut informiert, von einem A-Wagen nach Zagreb wusste er nichts.

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Bald war Slowenien erreicht und auch hier ging es durch wunderschöne Berglandschaften, fast immer entlang eines Flusses, leider wurden die Fotos davon nicht sehr gut.

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Der slowenische Hauptstadtbahnhof Ljubljana war auch der einzige nach dem Verlassen Österreichs, der noch angesagt wurde, ansonsten hielt der Zug immer halbwegs unerwartet und fuhr nach wenigen Sekunden ab.

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Die slowenischen Bahnhöfe waren auch malerisch, ein Stationsvorsteher war immer zusehen und auch Blumen hingen zahlreich aus, oder standen in Kübeln auf dem Boden. Sehr ansehnlich.

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Eine Grenzkontrolle später kamen wir dann in Zagreb an, selbige erfolgte in Dobova, kroatische Beamte kamen durch den Zug und scannten den Personalausweis, wollten aber nichts weiter wissen. Dort wurde auch die 1116 (bzw. wohl eher das slowenische Äquivalent 541) gegen eine kroatische 1142 getauscht.

Weiter geht es in Teil 2 mit einigen Eindrücken aus Zagreb ohne Bahnbezug, in Teil 3 folgt dann die Abreise.

Reisebericht Kroatien (Teil 2/3 - Impressionen aus Zagreb)

DG, Sonntag, 03.09.2017, 21:58 (vor 3129 Tagen) @ DG

Es folgt ein Bericht mit einigen Bildern von meinem Aufenthalt in Zagreb. Chronologisch nicht immer ganz passend, aber das macht hier nichts. Das Wetter war klasse, bis auf einen Abend mit Gewitter waren es immer 28-35°C und Sonnenschein, aber wegen der geringen Luftfeuchtigkeit hat mir das nicht viel ausgemacht, während ich hier bei über 25°C schon zu viel habe. Nachts waren es meist noch 16-18°C.

Nach dem Verlassen des Bahnhofs blickte ich auf den König-Tomislav-Platz, der trotz der Dunkelheit, aber vielleicht wegen der noch hohen Temperaturen gut belebt war. Ein Blick zurück zeigte den Hauptbahnhof Glavni Kolodvor in seiner ganzen Pracht.
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Der Weg zum Hotel war nicht weit, da hier kein Preisproblem herrscht, sondern die meisten Hotels günstig zu haben sind, fiel meine Wahl auf das Best Western Astoria, das fußläufig in 4-5 Minuten zu erreichen war.
Am nächsten Morgen führte mich der Weg zurück zum Bahnhof, da ich eine Zagreb-Card 72h erwerben wollte, welche einige kostenlose Eintritte sowie die Nutzung des Nahverkehrs in der großen Zone 1 beinhaltet. Dabei sah ich die Orte nun auch bei Tageslicht.
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Ganz so modern wie in Schweden, wo man die Karte durch Vorhalten aktiviert, ist man in Zagreb nicht, dort muss man Namen und Gültigkeitsbeginn auf der Rückseite eintragen. Dazu setzte ich mich an den Hausbahnsteig und konnte beobachten, wie munter mit einer kleinen Lok rangiert wurde. Die Arbeiter wedelten dabei immer mit Fahnen, um den Rangierlokführer zu lotsen. Zudem kam der Euronight aus Zürich an.
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Mit der Zagreb-Card in die Innenstadt gefahren, bin ich gleich zum Aussichtsdeck Zagreb360 gegangen, im 16. Stockwerk eines Hochhauses ist eine Art Bar mit Aussichtsbereich, auf dem man einmal rundherum blicken kann.
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Nachdem ich mir dort einen Überblick verschafft hatte, bin ich in Richtung Kathedrale gegangen, und habe diese von außen und innen besichtigt, unerwarteterweise war der Eintritt weder kostenpflichtig, noch sonstwie kontrolliert. Es waren lediglich Hinweise aufgehängt, dass Frauen und Männer nicht 'unangemessen' bekleidet (schulterfrei) eintreten mögen, woran sich jedoch nicht jede(r) hielt.
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Später führte mich der Weg noch in den Zoo, dessen Eintritt auch in der Zagreb-Card inkludiert war. Am Ticketschalter legte man mir nach Vorzeigen derselben eine Tageskarte hin, mit der ich eintreten konnte. Doch auch die regulären Eintrittspreise waren um einiges moderater, als die Preise deutscher Zoos. Ganz so viel geboten wie im Zoo Hannover wurde dafür aber nicht. Dennoch war es interessant.
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Wieder später bin ich dann einige Male (an verschiedenen Tagen) die Hauptstraße Ilica entlang gegangen, dabei kam mir eine Reiterstaffel entgegen. An einem Tag habe ich auch gegen 13 Uhr auf dem Ban-Jelačić-Platz eine Reiterstaffel mit Anhang gesehen, die dort Stellung bezogen und marschierten.
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An einem Tag hatte ich eine private Stadtführung gebucht, was dort - mal wieder im Gegensatz zu Schweden - sogar bezahlbar war. Wer Interesse hat möge mich anschreiben, gerne vermittele ich da Kontakt. Auch wenn man in ein paar Stunden nicht alles sehen kann, und sich auch nicht alles Gesehene merken kann, war es doch sehr interessant und hat einen guten Eindruck der Stadt sowie auch der kroatischen Vergangenheit vermittelt.
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Eines Abends kam ich zurück in die Innenstadt und in das Zagreb360, welches bis Mitternacht geöffnet hat, und konnte noch einige spektakuläre Fotos des nächtlichen Zagrebs schießen und auf dem Rückweg zum Hotel noch den erleuchteten Brunnen auf dem König-Tomislav-Platz ablichten.
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Das Tram-Fahren ist in Zagreb sehr günstig. Eine Einzelkarte ist für etwa 50 Cent zu haben, Tageskarten wohl für gut 1,50€. Ich bin nach Ablauf meiner Zagreb-Card viel zu Fuß gelaufen, nur einmal habe ich mir auch noch eine Fahrkarte gekauft. Hier neben dieser noch zwei Bilder aus den Trams (neu und alt). Man setzt wohl allgemein auf Steh- statt Sitzplätze. Das Tram-Netz ist aber gut ausgebaut.
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Abschließend noch ein Panorama aus dem Hotelzimmerfenster, denn die Abreise naht. Sicher habe ich auch nur einen sehr kleinen Ausschnitt aus Zagreb gesehen, eigentlich war noch ein Ausflug an die Plitvicer Seen geplant, diesen habe ich aber ausfallen lassen, da ich nach einem Tag mit 35°C am nächsten Tag Kopfschmerzen hatte und daher nicht in der Stimmung dafür war. Aber es wird wahrscheinlich nicht mein letzter Besuch dort gewesen sein, und ich will ja auch immer noch was neues zu sehen haben.
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In Teil 3 folgt dann gleich der Bericht zur Abreise.

Reisebericht Kroatien (Teil 3/3 - Abreise)

DG, Sonntag, 03.09.2017, 21:58 (vor 3129 Tagen) @ DG

Und auch diese Reise hatte wieder ein Ende, wenn auch erst nach sieben Tagen. Ich hatte mich entschieden, die spätere der beiden Möglichkeiten nach Hause zu nehmen, um 7:25 Uhr statt 6:55 Uhr. Nach dem Frühstück im Hotel machte ich mich auf zum Bahnhof, wo ich noch ein Getränk kaufte. Anschließend wollte ich am Bahnhof noch meine restlichen Kuna in Euro tauschen, doch das wurde mir verwehrt, man tausche nur Euro in Kuna um, nicht umgekehrt. Zum Glück hatte ich nicht mehr so viele bei mir, dass es tragisch wäre, ich sah mich gedanklich schon in der Bank meines Vertrauens die Kuna zu einem extrem schlechten Kurs tauschen. Aber es sollte anders kommen.

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Der Zug stand schon seit etwa 7:00 Uhr bereit und führte diesmal gleich zwei 1.-Klasse-Wagen, so weit, so gut. Der Einstieg war jedoch nicht ganz leicht, da hier mal ein ordentlicher Höhenunterschied vorherrschte.

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Ich hatte im 1.-Klasse-Großraumwagen reserviert, dieser war ein kombinierter Reisenden- und Gepäckwagen. Zunächst lagerte Henry dort Equipment, später wurden dort auch Fahrräder und Koffer verstaut. Meine Reservierung war als Zettel gesteckt.

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Noch im Bahnhof stehend sah ich einen kroatischen Triebwagen, später auf der Fahrt - wieder durch schöne Landschaften - wohl auch slowenische Schätzchen.
Die Grenzkontrolle in Dobova erfolgte übrigens doppelt, zunächst durch die kroatischen Beamten, anschließend noch durch die slowenischen. Neben kurzen Fragen zum Gepäck fragte eines der Teams scheinbar noch meinen Namen per Funk bei den Kollegen ab.

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Vorbei an einem slowenischen Bahnhof sowie einem geparkten Speisewagen und einem Arbeitszug...
Speisewagen - Gutes Thema übrigens, in der Speisekarte hatte ich gesehen, dass im ÖBB-Bistro auch Kuna angenommen werden.

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Also fiel die Wahl wieder auf eine Leberkäsesemmel samt Citrus-Radler, später habe ich dann noch einmal zwei Citrus-Radler geholt, wodurch mit einem guten Trinkgeld die Kuna aufgebraucht waren. Quasi investiert zu 2,5% - das muss man erstmal erreichen :-)

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In Spielfeld-Straß war dann der Zeitpunkt der Trennung gekommen, nämlich von der slowenischen 342, stattdessen übernahm eine ÖBB-1144, obwohl diese laut vagonweb nur am Wochenende fahren sollte.


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In Graz hieß es dann Umsteigen in den DB-Intercity, der nach einigen Stunden München erreichen sollte. Irgendwas war komisch. Der 1.-Klasse-Großraumwagen war einer derer mit den großen Fenstern. So passte meine Reservierung scheinbar nicht, ich dachte einen Platz direkt hinter dem Tischplatz am Wagenende reserviert zu haben, diese hatten aber keine 20er- sondern 10er-Nummern und mein 30er-Platz war somit weiter im Wageninnern als gedacht. Da es ein Wandfensterplatz war, habe ich mich kurzerhand auf einen der bahn.comfort-Plätze gesetzt. Zugegen war übrigens auch ein CD-Railjet.

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Vorbei an einer ÖBB-Garnitur und weiteren sehenswerten Landschaften...

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...erreichten wir irgendwann Salzburg, wo neben Westbahn und Meridian sowie dem DB-EC in dem ich saß, auch die ÖBB mit einem Zug vertreten waren.

Ab Salzburg füllte sich auch die 1. Klasse zusehends, auch an den folgenden deutschen Bahnhöfen stiegen hier zahlreiche Fahrgäste zu. Später erreichten wir dann München soweit pünktlich. Nachdem ich kurz in der recht leeren Lounge war, bin ich zum Gleis, wo der ICE nach Kassel bereit stand, jedoch wohl nicht gereinigt war, der Zustand war aber nicht dramatisch.

Nach dem Umstieg in Kassel bemerkte ich, dass ich laut Ticket und Zugbindung eigentlich hätte in Fulda umsteigen sollen, was mich wirklich wunderte, da ich mir sicher war, dass der Umstieg in Kassel erfolgen sollte. Das war aber kein Problem. Nachdem wir Göttingen-Hannover über die Altstrecke gefahren waren und daher recht lange brauchten, waren wir in Hannover pünktlich und die Reise damit zu Ende.

Alles in allem war es eine schöne und interessante Reise, die Lust auf mehr macht. Der auf der Hinfahrt nicht vorhandene 1.-Klasse-Wagen war jedoch sehr ärgerlich, ich hoffe, das passiert nicht alle zwei Tage, keine Ahnung wann die ÖBB die Möglichkeit haben, da wieder den regulären Wagen einzureihen.


Hier übrigens die Karten von Hin- und Rückfahrt aus dem DB-Navigator, geringe Unterschiede sind in Nordbayern sowie Österreich/Slowenien erkennbar. Auf der Rückfahrt war zudem ein Umstieg in Kassel erforderlich.
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Ich hoffe, Ihr habt auch ein wenig Spaß an diesem Bericht (der trotz vorherigem Hochladen der Bilder wieder über 2 Stunden des Schreibens in Anspruch genommen hat) und vielleicht jetzt Lust, mal nach Kroatien zu fahren, ich kann das nur empfehlen.

Wie gesagt freue ich mich über Anregungen und Ergänzungen. Und keine Sorge, es sind derzeit keine weiteren Fahrten geplant, die einen solchen Reisebericht zur Folge haben könnten.

Sitzlehnen zurück klappen

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Sonntag, 03.09.2017, 23:55 (vor 3129 Tagen) @ DG
bearbeitet von Alibizugpaar, Sonntag, 03.09.2017, 23:56

"Im Innern konnte mich der Zug nicht so richtig überzeugen. Die Sitze ließen sich wie erwartet nicht neigen, sondern wieder mal nur die Sitzfläche nach vorne ausziehen."

Das ist den kleinen portablen Bildschirmen geschuldet, die viele Leute in der Neuzeit mit sich herum schleppen und im Zug aktivieren. Bei einem beherzten Schwung zurück würdest Du dem Hintermann den Rechner zuklappen. Das war aber früher auch schon grenzwertig, wenn einem wegen sowas auf einmal die abgestellte Trinkflasche auf dem Schoß plumste und man wieder einmal gezwungen war den Verursacher dafür mit faustdicken Argumenten zu vermöbeln. Jeder hat nun mal Anspruch auf die Lufthoheit seines gebuchten Quadratmeters im Zug.

Und ein kleiner Tipp: "Nach dem Umstieg in Kassel bemerkte ich, dass ich laut Ticket und Zugbindung eigentlich hätte in Fulda umsteigen sollen, was mich wirklich wunderte, da ich mir sicher war, dass der Umstieg in Kassel erfolgen sollte. Das war aber kein Problem."

Jedes unnötige Füllmaterial in einem Reisebericht am besten weglassen, dann bleibt der Leser auch bis zum Schlußwort wach. :)

Interessante Tour, schönen Dank!

Gruß
Olaf

Hvala!

JanZ, HB, Sonntag, 03.09.2017, 22:22 (vor 3129 Tagen) @ DG

Danke auch für diesen Bericht, der schon wieder eine Gegend zeigt, die ich auch schon mit dem Zug bereist habe :-). In diesem Fall war es vor ziemlich genau zwei Jahren. Da war es in Zagreb ebenfalls recht heiß, so dass ich sehr gerne „einfach nur so“ mit der klimatisierten Straßenbahn gefahren bin. Führung haben wir eine „kostenlose“ (in Anführungszeichen, da Trinkgeld erwartet) gemacht, die aber auch sehr gut war. Dabei haben wir auch die angeblich kürzeste Standseilbahn der Welt besichtigt. Unser Führer meinte, deren Überflüssigkeit würde sich dadurch beweisen, dass sogar bepackte alte Damen lieber die Treppen gingen ...

Danke!

462 001, Taunus, Sonntag, 03.09.2017, 22:31 (vor 3129 Tagen) @ DG

Nabend,

auch für den Bericht, vielen Dank:)

Bis dort "unten" hab ich es noch nicht geschafft, ist aber auch ganz ehrlich nicht so meine Ecke.

Zumindest war ich schonmal in Graz, Villach und anderen Städten am Wörthersee.


Gruß aus dem Taunus

--
Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1619
- Euro. Ausland: 717

Stand: 20.02.2026

Irre.

Blaschke, Sonntag, 03.09.2017, 23:13 (vor 3129 Tagen) @ DG
bearbeitet von Blaschke, Sonntag, 03.09.2017, 23:15

Huhu.

Erinnert mich an den Autoreisezug Dortmund Rijeka - meine erste Fahrt mit so nem internationalen AZ. Da könnte ich eigentlich nach nunmehr 12 Jahren auch mal nen kurzen Reisebericht verfassen. Zumal es sogar Fotos gibt. Auch wenn ich an die dank defekten Rechners grad nicht rankomme. Zustände bei Blaschi wie bei der DB ... :-(

Wobei ein Foto der geschätzte Tobias TD bei seiner Fahrt dorthin vom fast exakt identischen Standort bei der Zugfahrt aufgenommen hat.

Das irreste Erlebnis war aber auf der Rückfahrt in Düsseldorf hatte. 2,5 Std Verspätung. Am Bahnsteig fragt ein mit dem Bahnhofstrubel überforderter Fahrgast: "Ist das der Zug aus Köln?" Und der Schaffner antwortet schlagfertig trocken: "Nein, das ist der aus Kroatien!"

Schöne Grüße von

jörg

ICE4 Sitze / Kroatien (m 1B)

Radler97, Hannover, Montag, 04.09.2017, 00:50 (vor 3129 Tagen) @ DG

Der Abstand ist aber super. Was mich stört ist aber, dass die Sitze sehr hoch sind und man wie auf eine Wand guckt, das hatte ich so extrem noch in keiner anderen Baureihe

Im Januar bin ich auch schon mal im ICE4 gefahren und hatte mich in der 2. Klasse auch sehr eingesperrt in den Sitzen gefühlt von vorne aber auch von der Seite von den Kopfstützen.

Diesen Freitag hatte ich einen ICE3 auch mit den neuen Sitzen, da kam es mir, in der 1. Klasse nicht (mehr?) so vor. Vielleicht ist es da auch wegen dem Sitzabstand besser?

Im Sommer bin ich auch von Hannover nach Kroatien gefahren, aber mit dem Nachtzug ab München. Ich habe sogar das gleiche Bild in Ljubijana gemacht mit dem "dreieckigen" Haus und dem bunten Zug:

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Danke, war durchaus nett anzusehen.

J-C, In meiner Welt, Montag, 04.09.2017, 02:02 (vor 3128 Tagen) @ DG
bearbeitet von J-C, Montag, 04.09.2017, 02:06

Bei Slowenien denk ich leider öfters daran, dass man da ein gewisses Problem mit der Grafitti hat :-(

Schade eigentlich, hab es als ein echt schönes Land erlebt.

Kroatien scheint da auch ganz schön zu sein.

Bezüglich der Eurofimas überraschst du mich aber. Ich dachte auch, dass der Unterschied an dich marginal wäre zwischen den Klassen, teile aber auf jeden Fall deine Meinung, dass Eurofima nicht wirklich das Komfortabelste ist.

Wenn dein Abteil halt nicht halbleer ist, kannste die Sitzflächen halt nicht zu Liegen verstellen.

Und welcher Wagen hatte dir da zu kurze Sitze? War es Der hier?

Oder der?

Letzterer war mir nämlich als unheimlich gut gepolstert aufgefallen.

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Vielen Dank!

oppermad, Wuppertal/Wunstorf, Montag, 04.09.2017, 12:49 (vor 3128 Tagen) @ DG

Hallo,

einen hochklassierten B habe ich unlängst auch gesehen, das war sogar ursprünglich ein Apmz. Die neue (alte) Klasse war wie auch in deinem Fall recht provisorisch angeschrieben.

Zum ICE 4: Ich finde ihn etwas steril. Das abweichende Gastronomieangebot hat zu zahlreichen Angebotsberatungen geführt, die man mit entsprechender Publikation hätte vermeiden können. An Sitzen und Fahrkomfort habe ich nichts auszusetzen, da freue ich mich direkt auf die nächste Fahrt!

Und zu den Eintrittspreisen in Zoos: Da hast du mit Hannover auch nicht den preiswertesten Zoo erwischt. Der liefert sich mit Hagenbeck in dieser Hinsicht einen sportlichen Wettkampf. Wie du auch geschrieben hast, sollte man auch die gebotene Gegenleistung berücksichtigen.

Das Fahrtziel "Wir reinigen - bitte nicht einsteigen" kann man übrigens auch von Düsseldorf aus erreichen; wenn die Türen freigegeben wären.

Und noch die obligatorische Aussage, dass mir Bericht und Bilder sehr gut gefallen. Ich persönlich nehme lieber qualitative Abstriche bei Bildern hin, als darauf zu verzichten. Ein Bild kann viel mehr sagen, als tausende Worte.
Viele Grüße,

Dirk

--
Wer ist kundig auf folgenden Baureihen:
101, 103, 110, 111, 112, 120, 139, 140, 141, 143, 150, 151, 155, 181.2, 218, 225, 233, 362, 420, 472, 601, 605, 624, 628, 643 und 644?
Richtig: Bender!

Vielen Dank!

JanZ, HB, Montag, 04.09.2017, 19:36 (vor 3128 Tagen) @ oppermad
bearbeitet von JanZ, Montag, 04.09.2017, 19:37

Zum ICE 4: Ich finde ihn etwas steril. Das abweichende Gastronomieangebot hat zu zahlreichen Angebotsberatungen geführt, die man mit entsprechender Publikation hätte vermeiden können. An Sitzen und Fahrkomfort habe ich nichts auszusetzen, da freue ich mich direkt auf die nächste Fahrt!

Ich fand das abweichende Gastronomieangebot sehr gut und habe mich gleich eingedeckt:

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Im normalen Bordrestaurant muss ich immer hin und her überlegen, was ich nehme, da ich u.a. nicht so ein Fan von belegten Broten bin. Falls es jemanden interessiert, hier der ganze Bericht über meine erste und bisher einzige Fahrt im ICE 4: http://www.janzbikowski.de/blog/eine-stunde-spaeter-und-noch-eine/

Zum ICE 4

oppermad, Wuppertal/Wunstorf, Dienstag, 05.09.2017, 08:38 (vor 3127 Tagen) @ JanZ

Zum ICE 4: Ich finde ihn etwas steril. Das abweichende Gastronomieangebot hat zu zahlreichen Angebotsberatungen geführt, die man mit entsprechender Publikation hätte vermeiden können. An Sitzen und Fahrkomfort habe ich nichts auszusetzen, da freue ich mich direkt auf die nächste Fahrt!


Ich fand das abweichende Gastronomieangebot sehr gut und habe mich gleich eingedeckt [...]

Mit dem Angebot war ich auch zufrieden, da findet sich fast immer was geschmacklich passendes.
Meiner Meinung nach war es etwas suboptimal, dass viele Fahrgäste aus der Erinnerung was bestellen wollten und das dann natürlich nicht verfügbar war. Weiter s. o..

Im normalen Bordrestaurant muss ich immer hin und her überlegen, was ich nehme, da ich u.a. nicht so ein Fan von belegten Broten bin. Falls es jemanden interessiert, hier der ganze Bericht über meine erste und bisher einzige Fahrt im ICE 4: http://www.janzbikowski.de/blog/eine-stunde-spaeter-und-noch-eine/

Danke für den Link. Ich konnte der Versuchung nicht wiederstehen, den anzuklicken. Und es hat sich gelohnt. Deine positive und negative Kritik teile ich weitgehend.

Viele Grüße,

Dirk

--
Wer ist kundig auf folgenden Baureihen:
101, 103, 110, 111, 112, 120, 139, 140, 141, 143, 150, 151, 155, 181.2, 218, 225, 233, 362, 420, 472, 601, 605, 624, 628, 643 und 644?
Richtig: Bender!

Zum ICE 4

JanZ, HB, Dienstag, 05.09.2017, 09:12 (vor 3127 Tagen) @ oppermad

Im normalen Bordrestaurant muss ich immer hin und her überlegen, was ich nehme, da ich u.a. nicht so ein Fan von belegten Broten bin. Falls es jemanden interessiert, hier der ganze Bericht über meine erste und bisher einzige Fahrt im ICE 4: http://www.janzbikowski.de/blog/eine-stunde-spaeter-und-noch-eine/

Danke für den Link. Ich konnte der Versuchung nicht wiederstehen, den anzuklicken. Und es hat sich gelohnt. Deine positive und negative Kritik teile ich weitgehend.

Danke schön!

OT: Ein No-Go

Blaschke, Montag, 04.09.2017, 20:38 (vor 3128 Tagen) @ oppermad

Hallo.

Und zu den Eintrittspreisen in Zoos: Da hast du mit Hannover auch nicht den preiswertesten Zoo erwischt. Der liefert sich mit Hagenbeck in dieser Hinsicht einen sportlichen Wettkampf. Wie du auch geschrieben hast, sollte man auch die gebotene Gegenleistung berücksichtigen.


Tierknäste anschauen :-(

Und gerade Hannover war mit der Elefantenquälerei ja grad in den Medien. Wobei das - natürlich - alles völlig in Ordnung war.


Schöne Grüße von

jörg

Hier hat man eine der armen Kreaturen, die ausbrechen wollte, kurzerhand erschossen. Was natürlich alternativlos war.

Aber ich weiß, im Zoo haben es die Tiere gut. Dach überm Kopp, immer was zu beißen, keine Freßfeinde. Ja, höhö, da müßte ja für jeden Menschen das Knastleben traumhaft sein und etwas, was anzustreben ist.

Für dich schon, für mich teilweise

oppermad, Wuppertal/Wunstorf, Dienstag, 05.09.2017, 08:59 (vor 3127 Tagen) @ Blaschke

Hallo,

Tierknäste anschauen :-(

kommt auf den Zoo an. Manche Gehege halte ich aber auch für unpassend und einige wenige Tiere bräuchte man in Zoos nicht zwingend zeigen. Aber so eine schlechte Meinung habe ich von zoologischen Gärten dann doch nicht.

Und gerade Hannover war mit der Elefantenquälerei ja grad in den Medien. Wobei das - natürlich - alles völlig in Ordnung war.

Da hat PETA etwas frisiert und ist meiner Meinung nach vollkommen zutreffend abgeblitzt. Wobei ich den Zoo Hannover seit dem Umbau nicht mehr besucht habe. Das ist mehr Kirmes und Elefanten, die auf Kommando Männchen machen, will ich nicht sehen.

Hier hat man eine der armen Kreaturen, die ausbrechen wollte, kurzerhand erschossen. Was natürlich alternativlos war.

Über die möglichen Alternativen brauchen wir wohl kaum diskutieren, oder doch? Was wohl in Frankreich mit gefährlichen Menschen passiert, die Mitmenschen Schaden zufügen wollen?

Ja, höhö, da müßte ja für jeden Menschen das Knastleben traumhaft sein und etwas, was anzustreben ist.

Steht im Herbst ab und zu in der Zeitung, auch solche Fälle gibt es. So kann man gut über den Winter kommen, so traurig das auch ist. Ich durfte auf Anordnung einer Richterin (aber nicht auf richterliche Anordnung) einige Stunden im U-Gefängnis verbringen. Ist zwar rustikal, aber wohl besser als eine Parkbank.
Deine Ansichten aber selbstverständlich akzeptierende Grüße,

Dirk

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Wer ist kundig auf folgenden Baureihen:
101, 103, 110, 111, 112, 120, 139, 140, 141, 143, 150, 151, 155, 181.2, 218, 225, 233, 362, 420, 472, 601, 605, 624, 628, 643 und 644?
Richtig: Bender!

Für dich schon, für mich teilweise

ICE2020, Dienstag, 05.09.2017, 09:06 (vor 3127 Tagen) @ oppermad

Tierknäste anschauen :-(

kommt auf den Zoo an. Manche Gehege halte ich aber auch für unpassend und einige wenige Tiere bräuchte man in Zoos nicht zwingend zeigen. Aber so eine schlechte Meinung habe ich von zoologischen Gärten dann doch nicht.

Wenn man mal genau hinschaut stellt man schnell fest, dass die vermeintlich "modernen" Gehege nur den Wünschen den Besucher angepasst wurde, die eben keine Gitterstäbe mehr sehen wollen. An der Situation der Tiere hat sich, auch wenn es jetzt in so manchem Zoo etwas grüner und natürlicher aussehen mag, nichts geändert. So ein Elefant läuft in freier Wildbahn etliche Kilometer pro Tag, da kann er viele Male das Gehege umrunden.

Ebenso sollte klar sein, dass der vermeintliche Artenschutz nur vorgeschoben ist. Es ist wohl als völlig überholt es als Erfolg zu betrachten, wenn man einzelne Arten in Gefangenschaft sozusagen "erhalten" kann, sie in Freiheit aber ausgestorben und ihr natürlicher Lebensraum zerstört sind. Tiere erfüllen eine wichtige Rolle in Wechselwirkung mit ihrem natürlichen Lebensraum und diese Habitate wiederum habe eine wichtige Funktion in ihren Ökosystem und damit im globalen Kontext.

Reisebericht Kroatien - Vorschau für mich ;-)

RhBDirk, Montag, 04.09.2017, 18:01 (vor 3128 Tagen) @ DG

Danke für die Bilder aus Zagreb.
Ich fahre Ende September hin auf gleichem Weg - bin auf den 1. Klassewagen gespannt.

Steige allerdings erst in Salzburg zu. Als Hotel habe ich in Zagreb das Hotel Central direkt ggü dem Bahnhof gebucht http://www.hotel-central.hr/en/

Die 24 Std Zagreb Karte werde ich mir wohl auch zulegen.
Zurück fahre ich dann im EN Schlafwagen nach Feldkirch oder Zürich.

Zum ICE4 Sitz in der 1. Klasse: Die Sitze lassen sich sowohl in der Sitzfläche als auch mit der Lehne verstellen (rutscht ein Stück runter). Dafür gibts vorne unterm Sitz zwei Hebel. Ich finde die Sitze ganz okay. Die Laufruhe ist ggü dem ICE1 sensationell.

Reisebericht Kroatien - Vorschau für mich ;-)

JanZ, HB, Montag, 04.09.2017, 19:39 (vor 3128 Tagen) @ RhBDirk

Danke für die Bilder aus Zagreb.
Ich fahre Ende September hin auf gleichem Weg - bin auf den 1. Klassewagen gespannt.

Steige allerdings erst in Salzburg zu. Als Hotel habe ich in Zagreb das Hotel Central direkt ggü dem Bahnhof gebucht http://www.hotel-central.hr/en/

Die 24 Std Zagreb Karte werde ich mir wohl auch zulegen.
Zurück fahre ich dann im EN Schlafwagen nach Feldkirch oder Zürich.

Die haben wir damals auch gekauft. Bei der Stadtführung meinte dann der Führer, man bräuchte keinen Fahrschein zu kaufen. Es würde eh kaum kontrolliert und wenn, dann käme man mit der Touristennummer durch. Hätte ich aber auch dann nicht gemacht, wenn ich noch keinen Fahrschein gehabt hätte.

Reisebericht Kroatien - Sammelantwort

DG, Sonntag, 10.09.2017, 07:52 (vor 3122 Tagen) @ DG

Hallo und danke für die Ausdrücke des Gefallens und die Kommentare!

@Alibizugpaar: Nagut, das könnte sein, wobei ich auch schon hinter geneigten Sitzen gesessen habe und die Gefahr so bisher nicht erkennt hatte, auch solche Auseinandersetzungen habe ich bisher nicht beobachtet. Da ging es bei dem was ich mitbekommen habe eher um Handys/Kinder im Ruhebereich...
Von Füllmaterial bin ich aber ein großer Fan, und wenn ich einen Teil hier in den 10500 Zeichen unterbekomme, dann kommt das da rein :-)

@JanZ: Die Standseilbahn habe ich auch gesehen, aber auch nicht die kostenlose Fahrt mit der ZagrebCard ausgenutzt. Wie stark die frequentiert war, habe ich auch nicht gesehen. Vielleicht nächstes Mal.

@Radler97: Das beinhaltet Stoff für Verschwörungstehorien. Was steht hinter dem beschmierten Zug schreckliches, was man uns nicht sehen lassen will? Ein Fall für Team Wallraff :-)

@J-C: Mit den Wagen kenne ich mich nicht besonders aus, hätte die nicht mal zu den Eurofima-Wagen (dessen Namen ich schonmal gehört habe, mehr aber auch nicht) zuordnen können. Im Wiki-Artikel sieht das ja ähnlich dem DB-Avmz aus, den ich aber (etwas) bequemer finde. Dort hat man nicht so eine harte Sitzfläche im Rücken, die dann abrupt endet.
Übergesiedelt bin ich wohl in ersteren verlinkten Wagen, den Bpmz 29-91.1
Wie gesagt: Rückenlehne top, Sitzfläche not. Eben weil zu kurz.

@oppermad: Wahrscheinlich kann man das Ziel von noch viel mehr Bahnhöfen erreichen. Die DB hat dafür wohl eine Zugnummer im Bordcomputer zweckentfremdet. Andere Bahnen (ÖBB?) haben das wohl auch ohne geschafft. Vielleicht schafft es die Bahn ja, dass die Zugnummer nicht angezeigt wird. Dann wirkt es sehr professionell.

Nochmal @JanZ: Das Bistro-Angebot aus dem ICE4 war ja jetzt auch nicht schlecht, aber eben ungewohnt. Prinzipiell bin ich auch großer Fan von Couscous-Salat (auch Bulgur-Salat), leider kann man dabei viel falsch machen, sodass der nicht mehr schmeckt. Bei manchem DB-Artikel (Vollkornschnitten, auch wenn da jetzt 2 das kosten, was vor Jahren 3 gekostet haben) weiß man einfach, was man bekommt.

@RhBDirk: Dann wünsche ich gute Fahrt und den gebuchten Wagen. Ich hatte mich für die 72h-Card entschieden, da die nicht so furchtbar viel mehr kostet und ich genug Zeit dafür hatte. Neben der Tram, die man in die Innenstadt nicht unbedingt braucht, hat man ja so lange eben auch Zutritt zu den Museen etc.

@all: In diesem Sinne nochmal vielen Dank an alle Leser und Kommentatoren!

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