Noch eine Erkenntnis (Reiseberichte)

musicus, Donnerstag, 31.08.2017, 18:04 (vor 3148 Tagen) @ Bluenight1983

Weitere interessante Quelle: Hier (pdf, 0,5 MB).

Demnach liegt das mittlere Nettohaushaltseinkommen (erwartungsgemäß) bei FDP-Wählern am höchsten, gefolgt von der Union und den Grünen schließlich auf Platz 3. Rund 11 Millionen Haushalte (also gut 30%) könnten ohne weiteres Grünwähler sein, ginge es nur nach der Einkommensstatistik. Ziemlich genau auf den Durchschnitt entfallen SPD und AfD, während unentschlossene und Linken-Wähler rund 10% darunter, die Unions- und Grünen-Wähler rund 10%, die FDP-Wähler rund 30% darüber liegen. Nichtwähler liegen noch knapp unter dem Niveau der Linken-Wähler.
Der DIW-Studie zufolge, könnte nach Einkommen der Schwarzwähler genausogut ein Grünwähler sein und umgekehrt. Ebenso stellt die Auswertung fest, dass das bedarfsgewichtete Haushaltseinkommen der grünen Wählerschaft mit einem Medianwert von 5,3% gewachsen ist, was nur noch Nichtwähler mit 4% unterbieten, während wir bei SPD, Linkspartei und der Union Medianzuwächse zwischen 20% und 34% verzeichnen.

Die Grünen sind bekanntermaßen eine Partei für besserverdienende Menschen die sich ein gutes Gewissen ohne Probleme erkaufen können.

Die Bekanntheit dieser Plattitüde halte ich mindestens für relativiert.

Und die sich darauf einen ... das sie ja so viel besser sind als andere Menschen.

Machen sie das?

Von der Doppelmoral ganz zu schweigen.

Ist ja Wahlkampf - kann man übrigens jeder "großen" Partei vorwerfen. Auch platt.

Keiner der maximal durchschnittlich verdient wird die Grünen allen ernstes wählen wollen.

Weshalb nicht? Wieviel Geld ginge dem Durchschnittsverdiener durch eine grüne Regierungsbeteiligung verloren?

Und wenn man die Statistiken so anschaut machen das auch Hauptsächlich gut verdienende Wähler.

Das stimmt wohl. Den Beweis, dass sie grün wählen weil sie gut verdienen, bleibst du allerdings schuldig.


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