Der Mittwochsbahnhof, Teil 32 (35 Bilder) (Reiseberichte)

Sören Heise, Region Hannover, Mittwoch, 30.08.2017, 19:20 (vor 3169 Tagen)

Mittwochsbahnhofsmoin!

Wir setzen unsere Reise auf der Niederelbebahn nahtlos fort. Letztes Mal habe ich rumgemeckert, dass wir Horneburg in die falsche Richtung verlassen. Das wäre nicht nötig gewesen, kommen wir doch diesmal auch aus der falschen an. Heute gibt es Himmah und Hammelpforten im Doppelpack. Nein, das würde einigen Weihnachtspostämtern nur Mehraufwand bereiten, natürlich geht es um Hammah und Himmelpforten. Hammah ist der erste Halt hinter Stade, dazwischen liegen, ohne Halt, Hohenwedel, Hahle und Haddorf.


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Hammah hat um die 3.100 Einwohner und beherbergt die Hauptverwaltung einer Bank. Zu sehen gibt es nichts weiter, so dass sich meine Entscheidung für einen Achtminutenaufenthalt als richtig erwies.
Wie Hammah ist auch Himmelpforten Teil der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten mit Sitz in Himmelpforten. Der Ort wurde 1255 von Eulsete in Porta Coeli umbenannt, weil ein Zisterzienserkloster dorthin umzog. Die Eindeutschung irgendwann später führte 1962 zur Gründung des Weihnachtspostamtes, das Himmelpforten überregional bekanntmachte. Ich war kurz im Ort, wollte dann aber lieber nicht den Zug verpassen, weil das den Fahrplan für den restlichen 11. Mai zum Platzen gebracht hätte. Somit gibt es heute kein Kirchenbild. Aber wir sind ja auch in einem Eisenbahnforum.


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1 Fahrgastwechsel...


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2 ...um fünf vor zwölf. 55 80 86 73 391-9 ist mit von der Partie. Das ist ein DABpbzkfa, interne Nummer 11301. Sein Heimat-Bw ist Bremervörde.


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3 Die Bahnsteige befinden sich jeweils hinterm Übergang. Der Kasten links war kaputt, der Fahrkartenautomat gerade nicht da.


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4 Die Fahrradabstellung war im Gegenlicht und älteren Datums.


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5 Die Bahnhofstraße ortsaus-...


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6 ...und -einwärts.


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7 Dieweil fährt der Zug weiter.


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8 Richtung Cuxhaven.


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9 Richtung Hamburg. Der alte Bahnsteig gen Cuxhaven befand sich hier links.


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10 Bahnwärterhaus.


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11 Schilder.


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12 Modern ist es. Und leer.


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13 Frühlingslandschaft.


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14 Blick gen Himmelpforten.


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15 Bis der Zug kommt, schauen wir dem Baum noch ein wenig beim Blühen zu.


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16 Drei Minuten Verspätung. Darauf wurde nichtmal hingewiesen.


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17 Das einstige Empfangsgebäude.


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18 Laut Eisenbahnatlas beträgt die Entfernung von Harburg nach Cuxhaven 103,6 Kilometer. Wenn man aber Unterelbe nimmt statt Harburg, dann passt es.


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19 Nur Tiere dürfen weiter.


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20 Richtung Stade.


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21 Richtung Cuxhaven. Das entscheidende, die Weiche am Beginn der Eingleisigkeit, versteckt sich schüchtern hinterm Dingsbums, was auch immer es früher mal war. Aber Klaus freut sich bestimmt übers Dreierpack, denn das hat er noch nicht.


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22 Der Bahnübergang. Die L 113 führt über Großenwörden und viele Kurven nach Freiburg.


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23 Das Empfangsgebäude.


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24 „Hf” wurde 1917 in Betrieb genommen, „Ho” erst 1918.


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25 Das Empfangsgebäude ähnelt - ohne den westlichen Teil - dem in Horneburg.


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26 Ebenfalls wie in Horneburg dient der Güterbahnhof nun den Pendlern.


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27 Überflüssig.


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28 Strecke 1720, falls jemand damit etwas anfangen kann.


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29 Auch „Ho” wird nicht mehr benötigt.


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30 Christkinddorf Himmelpforten.


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31 Das Tor passt dazu.


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32 Die Bahnhofstraße mit Trafohäuschen...


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33 ...und mit Reetdachhaus.


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34 Wir müssen noch kurz warten.


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35 Und schon wieder fahren wir in die falsche Richtung. Das kann doch nicht wahr sein.


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Ob das wohl gut geht?

Angesäuerte Grüße
Sören

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Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr


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