Hochgeschwindigkeitsstrecke Schweden (Allgemeines Forum)

MartinN, Fricktal, Schweiz, Dienstag, 22.08.2017, 09:56 (vor 3155 Tagen)

Hallo zusammen

Auch in Schweden werden Nägel mit Köpfen gemacht und es soll noch dieses Jahr mit dem Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke begonnen werden.


Schweden: TÜV SÜD Danmark unterstützt Hochgeschwindigkeitsbau

Noch dieses Jahr beginnt der Bau der ersten Hochgeschwindigkeitsstrecke in Schweden. Sie verbindet dort die drei größten Metropolen Stockholm, Göteborg und Malmö. Bis 2028 soll der erste Bauabschnitt des Milliardenprojekts abgeschlossen sein. TÜV SÜD Danmark ist als Benannte Stelle (Notified Body, NoBo) und unabhängige Bewertungsstelle (Assessment Body, AsBo) eingebunden.

„Dass wir den Zuschlag erhalten haben und bei diesem wichtigen Projekt als Prüfunternehmen dabei sein können, freut uns sehr. Damit stärken wir unsere Position als zuverlässiger Partner auf dem skandinavischen Markt“, sagt Lars Brockhoff, Geschäftsführer von TÜV SÜD Danmark. Beim Bau der „Ostlänken“ (Ostverbindung) wird TÜV SÜD Danmark Risiken und Gefahren sowie die Erfüllung der Sicherheitsanforderungen überprüfen. Dies geschieht im Rahmen der sogenannten Common Safety Methods (CSM). Der zweigleisige Streckenabschnitt von Stockholm nach Linköping wird 154 km lang sein und 25 km Tunnelstrecken und 155 Brücken umfassen. Bei Geschwindigkeiten von über 320 km/h wird die Reisezeit zwischen Stockholm und Göteborg nur noch 2 Stunden und 30 Minuten betragen. „Auch wird der Grundstein für die geplante Europabahn-Verbindung zwischen Stockholm und Hamburg gelegt“, ergänzt Lars Brockhoff.

Europakonforme Prüfungen für Schweden
Im Rahmen des „Västlänken“-Projekts (Westanbindung) prüft TÜV SÜD Danmark als Notified Body (NoBo), ob die Voraussetzungen für die Konformität mit den europäischen Vorgaben gegeben sind. Die „Technischen Spezifikationen für die Interoperabilität“ (TSI) sollen Sicherheit und technische Kompatibilität im europäischen Eisenbahnbetrieb gewährleisten. „Das Projekt soll den bestehenden Hauptbahnhof von Göteborg entlasten und die Störungsanfälligkeit des Bahnsystems insgesamt verringern“, sagt Johann Tann, Projektmanager bei TÜV SÜD Danmark und Ansprechpartner für den schwedischen Kunden in Göteborg. Geplant ist eine acht Kilometer lange zweigleisige Strecke, wovon sechs Kilometer unterirdisch verlaufen. Dazu gehört der Bau von drei unterirdischen Stationen. Mit der neuen Strecke sollen Ziele innerhalb von Göteborg und in Westschweden in Zukunft einfacher und schneller erreicht werden. Das komplette Streckennetzwerk soll in 2035 fertig gestellt werden.

Du hast die Quellenangabe vergessen zu erwähnen...

Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Dienstag, 22.08.2017, 10:50 (vor 3155 Tagen) @ MartinN

- kein Text -

Quelle:Lok report

MartinN, Fricktal, Schweiz, Dienstag, 22.08.2017, 11:13 (vor 3155 Tagen) @ Tabernaer

Hallo
Sorry ich hoffe es kommt nicht mehr vor. :-)

Das ist wieder mal so ein Sexy-HGV Projekt

SPFVG, Dienstag, 22.08.2017, 11:58 (vor 3155 Tagen) @ MartinN

In üblicher HGV-Manier baut man westlich an der Autobahn E4 gelegen, an Oberzentren vorbei, die aktuell noch an der Hauptstrecke (södra Stammbanan) liegen. Hauptgrund: Einfacher Untergrund, billig zu bauen.

Die Grundlage des ganzen HGV-Projekts ist der steigende Güterverkehr. Da auf der Stammbahn aktuell ICEs und Güterzüge gemeinsam fahren, ist die Kapazität entsprechend gering.

Auf den ersten Blick macht das ja Sinn 2 FV-Gleise zu bauen und den Rest über die Altstrecke. Aber: Bereits jetzt gibts dort privaten Fernverkehr, quasi ne Art Locomore mit 2-3 Zügen pro Tag, da auch der schwedische Markt liberalisiert ist.

Zieht man jetzt mit den Zügen der Staatsbahn auf die HGV-Magistrale um, werden die Privatbahnen ihrerseits mehr schnelle Trassen auf der Altstrecke bestellen und dem Güterverkehr damit weiter behindern. Auf die HGV-Trasse können sie Güterzüge nicht, das werden reine HGV-Gleise, kein Mischbetrieb. Das hat z.B. zur Folge, dass südlich von Jönköping pro Stunde laut Verkehrsprognosen genau 1 Zug pro Richtung (Der ICE Stockholm-Malmö) verkehren soll.

Der Bedarf für ICs auf der Altstrecke ist da, schließlich gibts mehrere Mittel- und Oberzentren, die vom HGV-Projekt wenig haben, da sie erstmal langwierig über alte, eingleisige Strecken zum nächsten HGV-Bahnhof pendeln müssten. Gäbe es einen IC wäre der genauso schnell in Stockholm oder Malmö, nur eben ohne Umstieg und billiger da billigere Fahrzeuge ausreichten und man mit Tempo 200 weniger Energie verbraucht als mit 320. Da ist klar welches Bahnticket man kauft.

Umgekehrt machte ein IC auf der Neubaustrecke aber auch keinen Sinn, da dort eben fast keiner wohnt.

Um den Effekt zu mildern, will man nun besagte Zufuhrstrecken ausbauen, 2 Gleise und Tempo 200. Gute Idee - kostet aber auch wieder extra - wir erinnern uns, der Untergrund ... Unterm Strich wäre es damit billiger gleich die HGV-Trasse dort zu bauen, wo die Menschen wohnen. Die NBS böte genug Platz für einen HGV-Zug und ein B-Produkt pro Stunde und der Güterverkehr hätte seine eigenen Gleise.

Aber: "Dank" der - wie in F - zentralistischen Struktur in Schweden haben die Regionen und noch weniger die Städte nicht viel zu melden. Wahrscheinlich baut man als Zugeständnis am Ende den in F üblichen Ackerbahnhof und lässt ein paar Busse pendeln.

Moral: Wer einen LKW braucht sollte keinen Ferrari kaufen.

Das ist wieder mal so ein Sexy-HGV Projekt

Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 22.08.2017, 12:31 (vor 3155 Tagen) @ SPFVG

Die Grundlage des ganzen HGV-Projekts ist der steigende Güterverkehr. Da auf der Stammbahn aktuell ICEs und Güterzüge gemeinsam fahren, ist die Kapazität entsprechend gering.

Im Zulauf auf Malmö/Lund und Göteborg sind die Strecken derzeit hoffnungslos überlastet, in Östergötland sieht es ähnlich aus. Und mit dem Ast nach Göteborg bekommt endlich auch die Strecke von dort nach Borås (108.000 Einwohner in der Kommune) eine vernünftige Eisenbahn.

Und Hochgweschwindigkeitsstrecken für einen Zug je Stunde und Richtung gibt es auch anderswo.


Viele Grüße
Sören

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Verstehen Sie Bahnhof!
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Das ist wieder mal so ein Sexy-HGV Projekt

SPFVG, Mittwoch, 23.08.2017, 17:02 (vor 3154 Tagen) @ Sören Heise

Die Grundlage des ganzen HGV-Projekts ist der steigende Güterverkehr. Da auf der Stammbahn aktuell ICEs und Güterzüge gemeinsam fahren, ist die Kapazität entsprechend gering.

Im Zulauf auf Malmö/Lund und Göteborg sind die Strecken derzeit hoffnungslos überlastet, in Östergötland sieht es ähnlich aus. Und mit dem Ast nach Göteborg bekommt endlich auch die Strecke von dort nach Borås (108.000 Einwohner in der Kommune) eine vernünftige Eisenbahn.

Stimmt alles, Borås ist absolut wichtig. Es geht mir auch nicht um Stockholm- Jönköping - Göteborg, der Ausbau dort ist ok, sondern um Stockholm - Malmö, bzw. Jönköping-Malmö, genauer Jönköping - Hässleholm. Dort ist die von mir verortete "Ödnis"

Die Alternativstrecke wäre über Växjö-Älmhult gegangen. Älmhult ist eine mickrige Kleinstadt, (nur knapp 10.000 Ew) hat für seine Größe aber überproportional viel Reisendepotentiale wg. der dortigen IKEA-Hauptzentrale (nicht IKEA Schweden, sondern IKEA weltweit). Es gibt dort viele Einpendler aus der Region Malmö/Lund (weil niemand in der öden Kleinstadt wohnen will).

Växjö ist eine stark wachsende Mittelstadt (70.000 Ew) mit stark international ausgerichteter Universität, quasi das lokale Zentrum der Ödnis. In Verlängerung der Bahnstrecke von Växjö liegt auch noch Kalmar an der Ostküste, im Sommer die Touristenhochburg Schwedens. Aktuell fährt dort mit dem Öresundszug eine Art Interregio die Strecke Kopenhagen - Malmö-Lund-Växjö-Kalmar. Die hätten dann zwischen Malmö-Växjö auch die HGV-Trasse nehmen können, auf der Altstrecke somit mehr Platz für GV und S-Bahn gelassen und die Reisezeit etwas verkürzt.

Ein Halt der HGV-Züge im kleinen Älmhult war außerhalb der HVZ nicht einmal vorgesehen, die hätten man nach Stockholm durchrauschen lassen, so fanatisch, dass man einen Takt-HGV-Halt hätte haben wollen, war man also nicht mal.

Als Zusatzangebot waren allerdings vertaktete ICs Göteborg-Borås-Jönköping-Växjö-Älmhult-Malmö gewünscht gewesen, die die HGV-Trassen weiter ausgelastet hätten und wiederum mehr Platz für Güterzüge auf den Alttrassen gelassen hätten. Wichtig wäre der IC auch für die bessere Erschließung des Göteborger Flughafen gewesen, dort ist im Zuge des HGV Ausbaus auch ein neuer Tunnelbahnhof geplant. Das ist so ähnlich wie in Stuttgart. Dort hält in Zukunft auch nicht jeder ICE am eher kleinen Flughafen. Vor allem wird niemand mit dem HGV aus Stockholm oder Malmö anreisen, da es in Kopenhagen/Stockholm größere Flughäfen gibt. Aber für ICs, die das unmittelbare Umland erschließen, wäre ein Halt sinnvoll gewesen.

Einziger Nachteil des Ganzen hätte sich für Reisende Jönköping-Malmö ergeben, da der HGV-ICE Stockholm-Malmö an Jönköping vorbeigefahhren wäre und die Ersatz ICs natürlich wegen der Stops und der geringeren Vmax deutlichlänger nach Malmö unterwegs gewesen wären. Verglichen mit dem Status quo wäre aber auch der IC deutlich schneller gewesen. Die deutlich verbesserte Regionalanbindung Växjö-Jönköping kann man ebenfalls als Plus aufwiegen, womit unterm Strich aus meiner Sicht die Vorteile überwiegen.

Und Hochgweschwindigkeitsstrecken für einen Zug je Stunde und Richtung gibt es auch anderswo.

Man muss Fehler der Anderen nicht unbedingt nachmachen ;)

Naja mal schauen was kommt. Erstmal wird im Norden Stockholm-Jönköping gebaut und im Süden Malmö-Hässleholm. Irgendwann ist bis zur Verwirklichung auch wieder Wahl, vielleicht ändert sich ja noch etwas.

Das ist wieder mal so ein Sexy-HGV Projekt

Sören Heise, Region Hannover, Mittwoch, 23.08.2017, 17:52 (vor 3154 Tagen) @ SPFVG

Stimmt alles, Borås ist absolut wichtig. Es geht mir auch nicht um Stockholm- Jönköping - Göteborg, der Ausbau dort ist ok, sondern um Stockholm - Malmö, bzw. Jönköping-Malmö, genauer Jönköping - Hässleholm. Dort ist die von mir verortete "Ödnis"

Aha. Statt Ödnis darfst Du auch Småland sagen, das ist nämlich der Name der Gegend.

Jönköping und Växjö zusammen halte ich für einen Umweg. Jönköping ist mit 136.000 Einwohnern (Gemeinde, in der Stadt 94.000; für Växjö 88.000 und 65.000) die größte Stadt zwischen Östergötland, Västergötland und Schonen. Abseits der Hauptstrecke, aber an der Hauptstraße.

Verlierer wird es bei jeder Streckenwahl geben, auch Helsingborg liegt abseits. Es war auch mal vorgesehen, von Linköping direkt nach Växjö zu bauen.

Man muss Fehler der Anderen nicht unbedingt nachmachen ;)

Stimmt eigentlich.

Naja mal schauen was kommt. Erstmal wird im Norden Stockholm-Jönköping gebaut und im Süden Malmö-Hässleholm. Irgendwann ist bis zur Verwirklichung auch wieder Wahl, vielleicht ändert sich ja noch etwas.

Wer weiß das schon. Malmö - Hässleholm ist jedenfalls zur Entlastung der Stammbahn wichtig.

Viele Grüße
Sören

Das ist wieder mal so ein Sexy-HGV Projekt

SPFVG, Mittwoch, 23.08.2017, 21:55 (vor 3154 Tagen) @ Sören Heise

Stimmt alles, Borås ist absolut wichtig. Es geht mir auch nicht um Stockholm- Jönköping - Göteborg, der Ausbau dort ist ok, sondern um Stockholm - Malmö, bzw. Jönköping-Malmö, genauer Jönköping - Hässleholm. Dort ist die von mir verortete "Ödnis"


Aha. Statt Ödnis darfst Du auch Småland sagen, das ist nämlich der Name der Gegend.

Ja genau, Danke. In Deutschland auch bekannt unter Pippilangstrumpf-Bullerbü ^^

Jönköping und Växjö zusammen halte ich für einen Umweg. Jönköping ist mit 136.000 Einwohnern (Gemeinde, in der Stadt 94.000; für Växjö 88.000 und 65.000) die größte Stadt zwischen Östergötland, Västergötland und Schonen. Abseits der Hauptstrecke, aber an der Hauptstraße.

Na ne, zusammen wär das eben nicht, bzw. nur für den IC Göteborg-Jönköping-Växjö-Lund/Malmö.

Die HGV-Züge in Nord-Südrichtung würden vor Jönköping in Richtung Växjö abzweigen.
Durch Jönköping führen nur die Züge in/aus Richtung Göteborg.

Verlierer wird es bei jeder Streckenwahl geben, auch Helsingborg liegt abseits. Es war auch mal vorgesehen, von Linköping direkt nach Växjö zu bauen.

Naja, aber viel ists bei ner Växjö-Strecke eben nicht. Jönköping-Malmö verlängert sich um ca. 15 Min, 1:10 oder 1:25, das ist noch akzeptabel. Dafür bekommt man halt auch größere Vorteile, u.a. durch die bessere Kapazitätsausnutzung.

Hier gibts noch ein Propagada-PDF aus Växjö, fasst alles eigentlich ganz gut zusammen:
http://resources.mynewsdesk.com/image/upload/t_attachment/ph9kvds2wrg6kpbvh6ti.pdf
(Auf Schwedisch, aber was grüne, gelbe und rote Linien in Sachen Auslastung bedeutet, sollte klar sein)

Wer weiß das schon. Malmö - Hässleholm ist jedenfalls zur Entlastung der Stammbahn wichtig.

Ja das auf alle Fälle, siehe dazu auch die Priorisierung im obigen PDF.

Schönen Abend

Das ist wieder mal so ein Sexy-HGV Projekt

Lumi25, Dienstag, 22.08.2017, 13:32 (vor 3155 Tagen) @ SPFVG

Einfach von Deutschland lernen und den Ausbau so gestalten wie auf der Rheintalbahn. NBS für Güterzüge mit Umfahrungen und den HGV-Zug 50-100 km 200-250 km/h fahren lassen und danach wieder runter auf 80-100 km/h.

Das macht doch sehr viel mehr Sinn aus eine durchgehende NBS für HGV-Züge.

Das ist wieder mal so ein Sexy-HGV Projekt

flierfy, Dienstag, 22.08.2017, 17:18 (vor 3155 Tagen) @ Lumi25

Einfach von Deutschland lernen und den Ausbau so gestalten wie auf der Rheintalbahn. NBS für Güterzüge mit Umfahrungen und den HGV-Zug 50-100 km 200-250 km/h fahren lassen und danach wieder runter auf 80-100 km/h.

Das macht doch sehr viel mehr Sinn aus eine durchgehende NBS für HGV-Züge.

Dann wäre die Gesamtfahrzeit zwischen den grossen Städte immer noch zu langsam und damit würde eines der Ziele, die das Projekt verfolgt, verfehlt werden. Entweder man macht Nägel mit Köpfen oder man lässt es gleich ganz bleiben. In Schweden hat man sich offensichtlich für Ersteres entschieden. Halbe Sachen machen überlassen sie lieber uns.

???

462 001, Taunus, Dienstag, 22.08.2017, 17:22 (vor 3155 Tagen) @ SPFVG

Die Grundlage des ganzen HGV-Projekts ist der steigende Güterverkehr. Da auf der Stammbahn aktuell ICEs und Güterzüge gemeinsam fahren, ist die Kapazität entsprechend gering.

Wär mir neu...

--
Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1619
- Euro. Ausland: 717

Stand: 20.02.2026

X2 = Kategorie ICE

SPFVG, Mittwoch, 23.08.2017, 17:14 (vor 3154 Tagen) @ 462 001

- kein Text -

Nicht nur sexy, sondern auch sinnvoll

flierfy, Dienstag, 22.08.2017, 17:40 (vor 3155 Tagen) @ SPFVG

Der Bedarf für ICs auf der Altstrecke ist da, schließlich gibts mehrere Mittel- und Oberzentren, die vom HGV-Projekt wenig haben, da sie erstmal langwierig über alte, eingleisige Strecken zum nächsten HGV-Bahnhof pendeln müssten. Gäbe es einen IC wäre der genauso schnell in Stockholm oder Malmö, nur eben ohne Umstieg und billiger da billigere Fahrzeuge ausreichten und man mit Tempo 200 weniger Energie verbraucht als mit 320. Da ist klar welches Bahnticket man kauft.

Mit 200 km/h sparst du vielleicht Energie, brauchst dadurch aber mindestens einen Umlauf mehr. Damit sind die Gesamtkosten eben nicht geringer, sondern wahrscheinlich eher höher.

Deine Befürchtung bezüglich der mittelgrossen Städte zwischen den Küsten ist wohl unbegründet. Die neue Strecke wird dieser Quelle nach sowohl durch Norrköping als auch Linköping verlaufen. Die Fortsetzung nach Göteborg wird genauso aussehen. Das Projekt wird also nicht nur die Kapazität erhöhen, sondern auch schnellere und zum Teile Teile Verbindungen schaffen.

Nicht nur sexy, sondern auch sinnvoll

SPFVG, Mittwoch, 23.08.2017, 17:04 (vor 3154 Tagen) @ flierfy

Mit 200 km/h sparst du vielleicht Energie, brauchst dadurch aber mindestens einen Umlauf mehr. Damit sind die Gesamtkosten eben nicht geringer, sondern wahrscheinlich eher höher.

Den Zusatzzug brauch ich doch sowieso, wenn ich zum weit entfernten HGV-Ackerbahnhof pendeln muss. Da kann man den auch gleich auf der Altstrecke lassen. Also das ist kein Argument.


Deine Befürchtung bezüglich der mittelgrossen Städte zwischen den Küsten ist wohl unbegründet. Die neue Strecke wird dieser Quelle nach sowohl durch Norrköping als auch Linköping verlaufen. Die Fortsetzung nach Göteborg wird genauso aussehen. Das Projekt wird also nicht nur die Kapazität erhöhen, sondern auch schnellere und zum Teile Teile Verbindungen schaffen.

Der nördliche und westliche Ast ist ok, den kritisiere ich nicht, mir gehts um den südlichen, siehe obiges Posting.

Nicht nur sexy, sondern auch sinnvoll

flierfy, Mittwoch, 23.08.2017, 18:54 (vor 3154 Tagen) @ SPFVG

Den Zusatzzug brauch ich doch sowieso, wenn ich zum weit entfernten HGV-Ackerbahnhof pendeln muss. Da kann man den auch gleich auf der Altstrecke lassen. Also das ist kein Argument.

Es wird neben zwei Flughafen-Bahnhöfen nur einen neuen Bahnhof geben. Und der wird mit dem lokalen Verkehrsmitteln, vermutlich Bussen, angefahren. Dafür braucht man keine zusätzlichen Züge.


Der nördliche und westliche Ast ist ok, den kritisiere ich nicht, mir gehts um den südlichen, siehe obiges Posting.

Was ist an dem anders als an den anderen beiden Streckenästen? Die werden alle nach dem gleich Prinzip geplant.

Nicht nur sexy, sondern auch sinnvoll

SPFVG, Mittwoch, 23.08.2017, 22:13 (vor 3154 Tagen) @ flierfy

Den Zusatzzug brauch ich doch sowieso, wenn ich zum weit entfernten HGV-Ackerbahnhof pendeln muss. Da kann man den auch gleich auf der Altstrecke lassen. Also das ist kein Argument.

Es wird neben zwei Flughafen-Bahnhöfen nur einen neuen Bahnhof geben. Und der wird mit dem lokalen Verkehrsmitteln, vermutlich Bussen, angefahren. Dafür braucht man keine zusätzlichen Züge.

Bevor wir hier auch aneinander vorbei reden, es geht konkret über den Ackerbahnhof Värnamo Ost. Der liegt direkt an der Kust-till-Kust-Bahn Göteborg-Kalmar. Eingleisige Altbaustrecke, Durchschnittsgeschwindigkeit um die 90 km/h. Reisezeiten Värnamo-Växjö zwischen 40 und 60 Min. Nicht super, aber ein Bus wird das auch nicht schneller schaffen. Vielleicht ein Expressbus ohne Zwischenhalte, aber ob sich der für jeden HGV-Zug rentiert ist die Frage, billig wird das auf alle Fälle auch nicht.

Der nördliche und westliche Ast ist ok, den kritisiere ich nicht, mir gehts um den südlichen, siehe obiges Posting.

Was ist an dem anders als an den anderen beiden Streckenästen? Die werden alle nach dem gleich Prinzip geplant.

Eben nicht, der Südast soll im Unterschied zum Nordast nicht parallel zur Alttrasse, sondern an der Autobahn E4 entlang führen. Da gibts als "Metropolen" das oben genannte Värnamo (20.000 Ew in der Stadt, 30.000 in der ganzen Gemeinde) und dann Ljungby (15.000 bzw. 30.000 EW).

Also nicht mal zusammen erreichen die die Einwohnerzahl Växjös mit 65.000/90.000, wobei in Ljungby aber sowieso kein Halt vorgesehen ist.

Find ich nicht wirklich sozial...

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 23.08.2017, 00:18 (vor 3155 Tagen) @ SPFVG
bearbeitet von J-C, Mittwoch, 23.08.2017, 00:19

...für einen Staat, der sonst so sehr betont, wie sozial er ist...

...denn die Strecke so trassieren, dass die Anwohner dazwischen wörtlich auf der Strecke bleiben, ist halt nicht die feine englische. Sowohl in Deutschland als auch in ähh... dem Land, dessen Namen nicht genannt werden darf und nicht Schweiz heißt, hat man es möglichst so gestaltet, dass an der Show auch die Orte dazwischen was davon haben. Ja dann hat es auch am Ende wohl etwas mehr gekostet, aber der Nutzen ist hoch.

Besonders in diesem Land, dessen Namen nicht genannt werden darf, wo aber auf HGV-Strecken auch der Verbundtarif gilt, soweit er das Tarifgebiet berührt, wodurch die Fahrgastpotenziale natürlich steigen, so haben auch die Pendler was von teils erheblich kürzeren Fahrtzeiten ;-)

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Find ich nicht wirklich sozial...

Celestar, Mittwoch, 23.08.2017, 13:10 (vor 3154 Tagen) @ J-C

Es ist doch nicht Aufgabe des HGVs zwischen Ballungsräumen, jede Milchkanne dazwischen mitzunehmen.

Ich finde überhaupt nicht, dass es Aufgabe der Bahn ist, 'sozial' zu sein. Die sollen Personen und Güter schnell, kommod und wirtschaftlich von A nach B bringen.

Oder man macht die Deutschland-Variante, baut keine durchgehenden SFS und überlässt den HGV dem Luftverkehr. Auch in Ordnung.

Celestar

Find ich nicht wirklich sozial...

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 23.08.2017, 13:25 (vor 3154 Tagen) @ Celestar

Klar, aber es geht mir darum, dass die Orte dazwischen womöglich keinen Gewinn daraus kriegen in Form etwaiger kürzerer Fahrtzeiten. Das ist halt das, was ich nicht so gut finde daran.

In Schweden ist die Struktur aber natürlich prädestiniert für so lange Verbindungen. Hätte aber vielleicht mehr Sinn ergeben, da einen Verkehrsträger zu suchen, der für sowas optimaler wäre. Transrapid oder dergleichen...

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

sozial?, auf alle Fälle nicht unsozial

MartinN, Fricktal, Schweiz, Mittwoch, 23.08.2017, 14:36 (vor 3154 Tagen) @ J-C
bearbeitet von MartinN, Mittwoch, 23.08.2017, 14:36

Hallo
Nun die Strecke soll Teil der geplanten Europabahn sein (steht jedenfalls so im Artikel). Die "Milchkannen"die nicht direkt an der neuen HGV Strecke angeschlossen sind, müssen halt bis zu der nächsten Ortschaft fahren wo dies der Fall ist, daraus ergibt sich nicht unbedingt ein Zeitgewinn aber auch nicht unbedingt ein Zeitverlust. Sollte die Europabahn mal fertig sein so hat jemand aus einer Milchkanne immerhin mit nur einmal umsteigen den Weg frei nach Europa, was im Moment sicher auch nicht der Fall sein wird.
Was ich damit sagen will, für einige wird es vielleicht nicht eine Verbesserung sein, für viele jedoch schon.

gute Anbindung der Region

IC Königssee, Mittwoch, 23.08.2017, 15:02 (vor 3154 Tagen) @ MartinN

Manche kleinere Städte, wie etwa Borås, Jönköping oder Nyköping werden durch die neuen Hochgeschwindigkeitsstrecken massiv profitieren. Also ist da schon ein regionaler Nutzen gegeben. Es kann natürlich sein, dass einige Städte an den heutigen Altbaustrecken nicht profitieren, aber die sind z.T. auch wirklich verhältnismäßig irrelevant (und haben nur eine Anbindung an X2 weil die Strecke zufällig da lang führt). Beispiele sind Skövde oder Katrineholm.

Find ich nicht wirklich sozial...

SPFVG, Mittwoch, 23.08.2017, 17:07 (vor 3154 Tagen) @ Celestar

Es ist doch nicht Aufgabe des HGVs zwischen Ballungsräumen, jede Milchkanne dazwischen mitzunehmen.

Nein, aber man kann auf den HGV-Gleisen wenigstens auch nen schnellen Regional-Triebzug fahren lassen, wenn schon kein GV vorgesehen ist. In Schweden fahren aktuell z.B. schon die FlirtNordic mit Vmax 200 zwischen Göteborg und Stockholm.

Was ist an Pendeln sozial?

Benjamin.Keller, Mittwoch, 23.08.2017, 21:30 (vor 3154 Tagen) @ J-C
bearbeitet von Benjamin.Keller, Mittwoch, 23.08.2017, 21:31

...denn die Strecke so trassieren, dass die Anwohner dazwischen wörtlich auf der Strecke bleiben, ist halt nicht die feine englische. Sowohl in Deutschland als auch in ähh... dem Land, dessen Namen nicht genannt werden darf und nicht Schweiz heißt, hat man es möglichst so gestaltet, dass an der Show auch die Orte dazwischen was davon haben. Ja dann hat es auch am Ende wohl etwas mehr gekostet, aber der Nutzen ist hoch.

Mal um des Diskutierens willen: wer sagt denn, dass das sozialer ist, wenn er da hält? Was ist an einem Bahnhof Limburg oder Montabaur sozial? Es gibt Raumforscher, die das Gegenteil für richtig halten und folgende Beobachtungen in der Nachwende-Ex-DDR gemacht haben:
1. Strukturschwache Region
2. Infrastruktur kommt
3. Arbeitskräfte beginnen sich in die stärkere Regionen beruflich umzuorientieren und beginnen zu pendeln
4. Arbeitskräfte ziehen in die Metropolräume um
5. Strukturschwache Region hat Fachkräftemangel und die Struktur wird noch schwächer

Es gibt dagegen viele Regionen, die wirtschaftlich oder gar industriell stark sind, obwohl sie eine nur mittelmäßige bis schlechte Anbindung haben (das Lennetal im westlichen Sauerland zum Beispiel).

Natürlich ist es sozial zum Beispiel für Besucher/Familien immer nachteilig, wenn die Verkehrsanbindung schlecht ist. Aber ob eine NBS (oder Autobahn) generell gesprochen wirklich "sozial" ist kann man zumindest diskutieren.

Natürlich führen Limburg, Montabaur oder Allersberg zu mehr Fahrgästen. Sie führen aber zu mehr Pendlern, steigenden Pendelentfernungen, mehr Zersiedelung und zu einem Attraktivitätsverlust in der eigentlich Aufgabe des Hochgeschwindigkeitsverkehrs.

Besonders in diesem Land, dessen Namen nicht genannt werden darf, wo aber auf HGV-Strecken auch der Verbundtarif gilt, soweit er das Tarifgebiet berührt, wodurch die Fahrgastpotenziale natürlich steigen, so haben auch die Pendler was von teils erheblich kürzeren Fahrtzeiten ;-)

Das ist klassisches ingenieurs-mäßiges Denken. 1000 Pendler pendeln 10 Minuten zur Arbeit, wenn wir die Reisegeschwindigkeit verdoppeln halbieren wir die gesamte Pendelzeit. Dass das häufig zu erheblich mehr Pendlern (oder der Etablierung von Pendelrouten) führt und damit zu mehr Pendelzeit wird dabei oft vergessen. Und Pendeln ist a-sozial:

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/taegliches-pendeln-zur-arbeit-gefaeh...

Was ist an Pendeln sozial?

Aphex Twin, Donnerstag, 24.08.2017, 01:53 (vor 3153 Tagen) @ Benjamin.Keller

Wenn man die Einführung von neuen Verkehrsmitteln bzw. neuer Infrastruktur jeglicher Art über die letzten hundert Jahre oder so anschaut kann man feststellen, dass die maximale Pendelzeit für die meisten Menschen relativ konstant bei ca. einer Stunde je Richtung liegt. Schnellere Verkehrsmittel führen daher im wesentlichen 'nur' zu längeren Pendeldistanzen.

Was ist an Pendeln sozial?

LimburgSüd, D, Donnerstag, 24.08.2017, 08:56 (vor 3153 Tagen) @ Benjamin.Keller

1. Strukturschwache Region
2. Infrastruktur kommt
3. Arbeitskräfte beginnen sich in die stärkere Regionen beruflich umzuorientieren und beginnen zu pendeln
4. Arbeitskräfte ziehen in die Metropolräume um
5. Strukturschwache Region hat Fachkräftemangel und die Struktur wird noch schwächer

Ich habe vor nicht allzu langer Zeit gelesen, dass Limburg und Montabaur von vielen Arbeitskräften profitieren, die aus Köln und Frankfurt einpendeln. Zumindest für Montabaur wurde genannt, dass die Zahl der Einpendler höher als die Zahl der Auspendler ist. Letztendlich ist die Provinz dann interessanter für viele Menschen als ohne die Bahnhöfe.

Weiß leider nicht mehr, wo ich das gelesen hatte und finde es auf die schnelle nicht.

Montabaur

SPFVG, Donnerstag, 24.08.2017, 09:49 (vor 3153 Tagen) @ LimburgSüd
bearbeitet von SPFVG, Donnerstag, 24.08.2017, 09:51

1. Strukturschwache Region
2. Infrastruktur kommt
3. Arbeitskräfte beginnen sich in die stärkere Regionen beruflich umzuorientieren und beginnen zu pendeln
4. Arbeitskräfte ziehen in die Metropolräume um
5. Strukturschwache Region hat Fachkräftemangel und die Struktur wird noch schwächer


Ich habe vor nicht allzu langer Zeit gelesen, dass Limburg und Montabaur von vielen Arbeitskräften profitieren, die aus Köln und Frankfurt einpendeln. Zumindest für Montabaur wurde genannt, dass die Zahl der Einpendler höher als die Zahl der Auspendler ist. Letztendlich ist die Provinz dann interessanter für viele Menschen als ohne die Bahnhöfe.

Weiß leider nicht mehr, wo ich das gelesen hatte und finde es auf die schnelle nicht.

Hier gabs mal nen TV-Bericht:
https://www.swr.de/swraktuell/rp/koblenz/15-jahre-ice-bahnhof-in-montabaur/-/id=1642/di...

Befasste sich aber eher mit den Auspendlern.

So oder so, die Provinz profitiert. So stell ich mir das auch in Schweden vor. Einzigen Nachteil der kleinen KRM-Halte ist, dass man teure ICE3 für die Halte verschwenden muss, die mit ihrer Vmax 300 eigentlich eher durchfahren sollten, aber eventuell erledigt das demnächst ja der ICE4 und in Schweden kann man so wie so was anderes nehmen.

Quellen? Anbindung der Orte laut Trafikverket

Benjamin.Keller, Mittwoch, 23.08.2017, 21:14 (vor 3154 Tagen) @ SPFVG

In üblicher HGV-Manier baut man westlich an der Autobahn E4 gelegen, an Oberzentren vorbei, die aktuell noch an der Hauptstrecke (södra Stammbanan) liegen. Hauptgrund: Einfacher Untergrund, billig zu bauen.

Was ist eigentlich die Quelle für deinen Rant?

Trafikverket sagt hier hin Bezug auf Ostlänken: http://www.trafikverket.se/nara-dig/projekt-i-flera-lan/Ostlanken/Om-projektet-Ostlanken-/

I Vagnhärad planeras ett nytt resecentrum strax norr om bebyggelsen. Vid Nyköping planeras för två nya resecentrum, dels vid Skavsta flygplats och dels i centrala Nyköping som ansluts till Ostlänken via en bibana. I Norrköping och Linköping planeras nya resecentrum i något annorlunda lägen än idag, men fortfarande centralt i städerna.

In Vagnhärad ist ein neues Reisezentrum (=Bahnhof) direkt nördlich an die städtische Bebauung geplant. Für Nyköping sind sind zwei neue Reisenzentren geplant, eines am Flughafen Skavsta und eines in der Stadt Nyköping, die über eine Schleife an die NBS angebunden wird. In Norrköping und Linköping sind zwei neue Reisezentren in einer gegenüber heute leicht veränderten Lage in der Stadt geplant, die aber weiterhin zentral in der Stadt liegen.

Gemäß der Karte folgt die Strecke kontiniuerlich der Altbaustrecke. Der im Ursprungsbetrag genannte Västlänken ist eine S-Bahn-Strecke im Göteburg und hat mit Hochgeschwindigkeitsverkehr nichts zu tun.

Dein Beitrag scheint also haltlos zu sein. Es wäre schön, wenn du das aufklären könntest (=Quellen für deine Behauptungen oder Entschuldigung für die Falschmeldung).

Quellen? Anbindung der Orte laut Trafikverket

SPFVG, Mittwoch, 23.08.2017, 21:59 (vor 3154 Tagen) @ Benjamin.Keller
bearbeitet von SPFVG, Mittwoch, 23.08.2017, 22:02

Trafikverket sagt hier hin Bezug auf Ostlänken: http://www.trafikverket.se/nara-dig/projekt-i-flera-lan/Ostlanken/Om-projektet-Ostlanken-/

Es geht mir nicht um den Ostlänken, sondern um den südlichen Verlauf, siehe Beitrag von 17:02, den Du anscheinend übersehen hast:

http://www.ice-treff.de/index.php?id=489290

Und bevor das wieder passiert, gerne auch das verlinkte PDF im Beitrag hier ansehen:

http://www.ice-treff.de/index.php?id=489330

Da steht alles kurz und knapp drin, wieso die Trasse über Värnamo nicht so der Kracher istm Schwedisch kannst Du ja.

Hochgeschwindigkeitsstrecke Schweden

Lumi25, Dienstag, 22.08.2017, 13:29 (vor 3155 Tagen) @ MartinN

Mich überrascht es eher, dass die HGV-Strecke für 320 km/h gebaut wird. In Deutschland würde man wahrscheinlich sagen 250 km/h reicht auch.

Hochgeschwindigkeitsstrecke Schweden

Celestar, Dienstag, 22.08.2017, 15:18 (vor 3155 Tagen) @ Lumi25

Mich überrascht es eher, dass die HGV-Strecke für 320 km/h gebaut wird. In Deutschland würde man wahrscheinlich sagen 250 km/h reicht auch.

Nö, tut es nicht, zumindest nicht für einen echten HGV-Taktfahrplan.

Celestar

Vgl. Ballungsräume Schweden/Deutschland

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Dienstag, 22.08.2017, 17:38 (vor 3155 Tagen) @ Lumi25

- kein Text -

Und Schweden ist nicht Deutschland

ALR997, Dienstag, 22.08.2017, 18:13 (vor 3155 Tagen) @ Lumi25

Mich überrascht es eher, dass die HGV-Strecke für 320 km/h gebaut wird. In Deutschland würde man wahrscheinlich sagen 250 km/h reicht auch.

Und was hat Schweden mit Deutschland zu tun? Abgesehen davon kommt das auch immer auf die jeweilige Strecke an - mittlerweile werden Neubaustrecken ja i.d.R. wieder mit 300 geplant, wenn sie lang genug sind. Und selbst wenn nicht mag es auch mal gute Gründe geben.

Und jetzt guck dir mal an über was für Strecken wir da oben reden: wenn man wirklich Rekordzeiten einfahren will, dann fährt man non-stop und wenn man 500 km non-stop fährt wirken sich 70 kmh Differenz deutlich stärker aus als auf Strecken die knapp um die 100 km lang sind, wie Stuttgart - Ulm oder Kassel - Fulda.

Und Deutschland hat einige 300 km/h Planungen

Henrik, Dienstag, 22.08.2017, 18:45 (vor 3155 Tagen) @ ALR997

Mich überrascht es eher, dass die HGV-Strecke für 320 km/h gebaut wird. In Deutschland würde man wahrscheinlich sagen 250 km/h reicht auch.

Und was hat Schweden mit Deutschland zu tun? Abgesehen davon kommt das auch immer auf die jeweilige Strecke an - mittlerweile werden Neubaustrecken ja i.d.R. wieder mit 300 geplant, wenn sie lang genug sind.

was sollte dieser Satz aussagen ("mittlerweile ... wieder"?)

Und selbst wenn nicht mag es auch mal gute Gründe geben.

Und jetzt guck dir mal an über was für Strecken wir da oben reden: wenn man wirklich Rekordzeiten einfahren will, dann fährt man non-stop und wenn man 500 km non-stop fährt wirken sich 70 kmh Differenz deutlich stärker aus als auf Strecken die knapp um die 100 km lang sind, wie Stuttgart - Ulm oder Kassel - Fulda.

letztere is 300 km/h
wie Köln-Rhein/Main
wie Rhein/Main-Rhein/Neckar
wie NBS Hannover–Würzburg 327 km

--

nur eben die 300 km/h Grenze gibts bei uns mittlerweile nicht mehr.

Und Schweden ist nicht Deutschland

Lumi25, Mittwoch, 23.08.2017, 07:42 (vor 3154 Tagen) @ ALR997

Und jetzt guck dir mal an über was für Strecken wir da oben reden: wenn man wirklich Rekordzeiten einfahren will, dann fährt man non-stop und wenn man 500 km non-stop fährt wirken sich 70 kmh Differenz deutlich stärker aus als auf Strecken die knapp um die 100 km lang sind, wie Stuttgart - Ulm oder Kassel - Fulda.


Mit Umfahrungen soll das tatsächlich möglich sein. Wenn man hier so einige Meinungen liest müsste eigentlich auch jeder ICE in Stendal halten und die dortige Umfahrung schnellstens abgerissen werden.

Bei der SFS Kassel-Fulda sollte man am besten noch ein Abstecher nach Bad Hersfeld machen.

Hochgeschwindigkeitsstrecke Schweden

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 22.08.2017, 18:45 (vor 3155 Tagen) @ Lumi25

Mich überrascht es eher, dass die HGV-Strecke für 320 km/h gebaut wird. In Deutschland würde man wahrscheinlich sagen 250 km/h reicht auch.

Für Rad-Schiene reicht 250 Km/h auch völlig aus. Alles schneller ist zu gefährlich und es gibt dafür bessere und noch schnellere (bis 500 km/h) Möglichkeiten.

Hier übrigens die Quelle des Eröffnungsbeitrags.

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Das wäre übrigens auch einer der wenigen Fälle...

ALR997, Mittwoch, 23.08.2017, 00:05 (vor 3155 Tagen) @ 218 466-1

...wo ich einen Transrapid nicht für völlig schwachsinnig hielte, da man ohnehin nur sein eigenes Netz hier betreibt und Auslandsverbindungen und Durchbindungen kaum vorhanden sind.

Hochgeschwindigkeitsstrecke Schweden

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 23.08.2017, 00:11 (vor 3155 Tagen) @ 218 466-1

Es ist vor allem unwirtschaftlich und auch nicht sehr effizient. Bei Magnetschwebebahnen hat man nur den Luftwiderstand, bei der Schiene auch noch den Rollwiderstand... und die Strippe.

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Fahrwiderstände

Celestar, Mittwoch, 23.08.2017, 06:41 (vor 3154 Tagen) @ J-C

Es ist vor allem unwirtschaftlich und auch nicht sehr effizient. Bei Magnetschwebebahnen hat man nur den Luftwiderstand, bei der Schiene auch noch den Rollwiderstand... und die Strippe.

Ja, aber der Luftwiderstand steigt annähernd quadratisch mit der Geschwindigkeit (zumindest bei bodengebundenen Fahrzeugen), der Rollwiderstand, etc nicht, also wird der irgendwann eher ein Rundungsfehler.

Celestar

Hochgeschwindigkeitsstrecke Schweden

Lumi25, Mittwoch, 23.08.2017, 07:37 (vor 3154 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von Lumi25, Mittwoch, 23.08.2017, 07:37

Mich überrascht es eher, dass die HGV-Strecke für 320 km/h gebaut wird. In Deutschland würde man wahrscheinlich sagen 250 km/h reicht auch.


Für Rad-Schiene reicht 250 Km/h auch völlig aus. Alles schneller ist zu gefährlich und es gibt dafür bessere und noch schnellere (bis 500 km/h) Möglichkeiten.

Hier übrigens die Quelle des Eröffnungsbeitrags.


Das Du immer wieder den Transrapid aus der Mottenkiste holen musst. Auf Facebook gibt es in regelmäßigen Abständen Fotos von der Teststrecke in Lathen.

Der Transrapid hat sich nie durchgesetzt weder in Europa, Amerika oder in China. Frage Dich mal selbst warum das so ist.

Mal schauen ob es der Hyperloop weiter als der Transrapid bringen wird. Sollte der Hyperloop tatsächlich zur Marktreife kommen brauchen wir über HGV eh nicht mehr zu diskutieren.

Hochgeschwindigkeitsstrecke Schweden

ITF, Mittwoch, 23.08.2017, 09:05 (vor 3154 Tagen) @ Lumi25

Die Magentbahn war selbst oberirdisch nicht finanzierbar, warum sollte das auf einmal anders sein, wenn man sie komplett verbuddelt...?

Hochgeschwindigkeitsstrecke Schweden

Celestar, Mittwoch, 23.08.2017, 13:14 (vor 3154 Tagen) @ ITF

Finanzierbar war sie schon, willig war man nicht. Für die 15 Mrd Euro von München nach Berlin hätte man vielleicht sogar einen Transrapid haben können, mit ca. 80 Minuten Fahrzeit.

Celestar

+1

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 23.08.2017, 18:34 (vor 3154 Tagen) @ Celestar

- kein Text -

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Hochgeschwindigkeitsstrecke Schweden

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 23.08.2017, 18:32 (vor 3154 Tagen) @ Lumi25

Das Du immer wieder den Transrapid aus der Mottenkiste holen musst. Auf Facebook gibt es in regelmäßigen Abständen Fotos von der Teststrecke in Lathen.

Frazenbuch kommt mir nicht auf den Rechner und an meine Daten.

Der Transrapid hat sich nie durchgesetzt weder in Europa, Amerika oder in China. Frage Dich mal selbst warum das so ist.

Blödheit und Unfähigkeit der deutschen Politiker, Wutbürger und Lobbyisten. Durch die gezielte Steuerung der Medien dort ist das aber logisch.

Mal schauen ob es der Hyperloop weiter als der Transrapid bringen wird. Sollte der Hyperloop tatsächlich zur Marktreife kommen brauchen wir über HGV eh nicht mehr zu diskutieren.

320 km/h ist mir als "HGV" zu langsam. Wenn man einmal mit 400 Km/h unterwegs war, empfindet man jeden ICE und TGV als Bummelbahn. :P

--
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Hochgeschwindigkeitsstrecke Schweden

Lumi25, Freitag, 25.08.2017, 02:54 (vor 3152 Tagen) @ 218 466-1

320 km/h ist mir als "HGV" zu langsam. Wenn man einmal mit 400 Km/h unterwegs war, empfindet man jeden ICE und TGV als Bummelbahn. :P

Das reicht aber allemal aus um gegen den Kurzstreckenflugverkehr konkurrieren zu können sofern man die Strecken richtig baut was in Deutschland nicht der Fall ist.

Auch ein Transrapid wäre in Deutschland nicht wesentlich schneller unterwegs zudem wären massenweise Direktverbindungen weggefallen.

Hochgeschwindigkeitsstrecke Schweden

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 25.08.2017, 03:41 (vor 3152 Tagen) @ Lumi25

Das reicht aber allemal aus um gegen den Kurzstreckenflugverkehr konkurrieren zu können sofern man die Strecken richtig baut was in Deutschland nicht der Fall ist.

ICE soll aber gegen PKW konkurrieren und nicht Metropolen miteinander, sondern die Städte entlang den Strecken mit den Metropolen verbinden.
TR würde nicht gegen den Kurzstreckenfluchverkehr konkurrieren, sondern diesen abschaffen.
Zudem hat eine 3-5 Wagen TR-Sektion die passende Kapazität je ein Fluchzeug zu ersetzen, wähend ICE mit 8-12 Wagen zu gross dafür ist.

Auch ein Transrapid wäre in Deutschland nicht wesentlich schneller unterwegs

Hamburg - Berin 53 Min. ggü. 92 Minuten
München - Berlin ca. 80 (mit Halt in Nürnberg und Leipzig ca. 90) Min. ggü. 240 Min.


In Schweden Stockholm - Göteborg ca. 70 Min. ggü. 150 Min
... würde ich schon als wesentlich schneller bezeichnen.

zudem wären massenweise Direktverbindungen weggefallen.

Nein, TR und ICE können durchaus miteinander. Letzterer via ABS mit Beibehalt der Anbindung von Saafeld und Jena.

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Hochgeschwindigkeitsstrecke Schweden

Re 8/12, Winterthur, Freitag, 25.08.2017, 04:35 (vor 3152 Tagen) @ 218 466-1

ICE soll aber (...) nicht Metropolen miteinander, sondern die Städte entlang den Strecken mit den Metropolen verbinden.

Warum nicht beides?

TR würde nicht gegen den Kurzstreckenfluchverkehr konkurrieren, sondern diesen abschaffen.

Das könnten echte Sprinterverbidungen auf einem entsprechend ausgebauten HGV-Netz auch.

Zudem hat eine 3-5 Wagen TR-Sektion die passende Kapazität je ein Fluchzeug zu ersetzen, wähend ICE mit 8-12 Wagen zu gross dafür ist.

Die Konstruktion eines ICE mit 3-6 Wagen dürfte kaum auf unüberwindbare technische Hindernisse stossen.

Hamburg - Berin 53 Min. ggü. 92 Minuten
München - Berlin ca. 80 (mit Halt in Nürnberg und Leipzig ca. 90) Min. ggü. 240 Min.

In Schweden Stockholm - Göteborg ca. 70 Min. ggü. 150 Min
... würde ich schon als wesentlich schneller bezeichnen.

Vergleichst du da jetzt nicht Äpfel mit Birnen, d.h. Reisezeiten des aktuellen Fahrplans mit theoretisch möglichen nach Erstellung einer völlig neuen Infrastruktur?

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Hochgeschwindigkeitsstrecke Schweden

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 25.08.2017, 05:46 (vor 3152 Tagen) @ Re 8/12
bearbeitet von 218 466-1, Freitag, 25.08.2017, 05:47

Warum nicht beides?

Weil max. gleich schnell wie Fluchzeuge. Warum 320 km/h wenn auch 500 km/h gehen? Zumal man in Schweden eh alles neu baut.

Das könnten echte Sprinterverbidungen auf einem entsprechend ausgebauten HGV-Netz auch.

Gibt es aber nicht. Neubau s.o.

Die Konstruktion eines ICE mit 3-6 Wagen dürfte kaum auf unüberwindbare technische Hindernisse stossen.

Stromabnehmerabstand <200 Meter. Viels Spass beim "HGV" mit 160 km/h. ;)

Vergleichst du da jetzt nicht Äpfel mit Birnen, d.h. Reisezeiten des aktuellen Fahrplans mit theoretisch möglichen nach Erstellung einer völlig neuen Infrastruktur?

Hä? VdE8 war bereits berücksichtigt, ebeso die im Artikel genannte künftige Fahrzeit in Schweden, die aufzeigen, dass sie nicht mit TR mithalten können.

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Hochgeschwindigkeitsstrecke Schweden

Re 8/12, Winterthur, Freitag, 25.08.2017, 08:11 (vor 3152 Tagen) @ 218 466-1

Weil max. gleich schnell wie Fluchzeuge. Warum 320 km/h wenn auch 500 km/h gehen? Zumal man in Schweden eh alles neu baut.

Zum Beispiel wegen dem deutlich höheren Luftwiderstand. Falls man aber trotzdem zum Schluss kommen sollte, dass man 500 braucht: Drehgestelle ummanteln, neue Lösung für Stromübertagung (aerodynamischer Stromabnehmer oder Induktion), und gut ist.

Gibt es aber nicht. Neubau s.o.

Könnte man aber machen - wenn man wollte.

Die Konstruktion eines ICE mit 3-6 Wagen dürfte kaum auf unüberwindbare technische Hindernisse stossen.


Stromabnehmerabstand <200 Meter. Viels Spass beim "HGV" mit 160 km/h. ;)


Ein Stromabnehmer reicht ja auch für 5 Wagen.

Hä? VdE8 war bereits berücksichtigt, ebeso die im Artikel genannte künftige Fahrzeit in Schweden, die aufzeigen, dass sie nicht mit TR mithalten können.

Mindestens im ersteren Fall werden ja eben die technisch-physikalischen Möglichkeiten klar nicht ausgereizt.

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Magnetschwebebahn wird längst genaut

flierfy, Mittwoch, 23.08.2017, 18:42 (vor 3154 Tagen) @ Lumi25

Der Transrapid hat sich nie durchgesetzt weder in Europa, Amerika oder in China. Frage Dich mal selbst warum das so ist.

Der Transrapid hat sich vielleicht nicht durchgesetzt, für die Magnetschwebe-Technik als Ganzes kann man das jedoch nicht sagen. Der Chuo-Shinkansen ist in Bau und wird in 10 Jahren den Betrieb aufnehmen. Das wird die erste Langstrecke für diese Technologie sein.

Magnetschwebebahn wird längst genaut

Lumi25, Freitag, 25.08.2017, 02:59 (vor 3152 Tagen) @ flierfy

Der Transrapid hat sich vielleicht nicht durchgesetzt, für die Magnetschwebe-Technik als Ganzes kann man das jedoch nicht sagen. Der Chuo-Shinkansen ist in Bau und wird in 10 Jahren den Betrieb aufnehmen. Das wird die erste Langstrecke für diese Technologie sein.

China hätte die Möglichkeit gehabt ein großes Transrapidnetz aufzubauen und dennoch setzt man dort auf herkömmliche Rad/Schiene-Technik.

Der Chuo-Shinkansen ist auch erst mal eine Insellösung, weil die derzeitige Strecke voll ausgelastet ist. Davon abgesehen hat man die Teststrecke des Chuo-Shinkansen so gebaut, dass diese später als Teilstück dient.

Dagegen ist Lathen z.B. am Arsch der Welt gewesen.

Magnetschwebebahn-Trolling

Benjamin.Keller, Mittwoch, 23.08.2017, 21:41 (vor 3154 Tagen) @ 218 466-1

Mich überrascht es eher, dass die HGV-Strecke für 320 km/h gebaut wird. In Deutschland würde man wahrscheinlich sagen 250 km/h reicht auch.


Für Rad-Schiene reicht 250 Km/h auch völlig aus. Alles schneller ist zu gefährlich und es gibt dafür bessere und noch schnellere (bis 500 km/h) Möglichkeiten.


Liebe Moderatoren,

ich verstehe nicht wie ihr ein solch kontinuierliches Trolling durchgehen lassen könnt.

- Es spricht nichts dagegen, ein Thema wie Magnetschwebebahnen in eigenen Threads in einem Forum wie ICE-Treff regelmäßig zu diskutieren. Dieses Thema immer wieder in andere Threads einzupflegen dient ausschließlich der Aufmerksamkeitsgenerierung und der Provokation.
- Es gibt keinerlei wissenschaftliche Quellen, die sich auf Gefahrengründen gegen HGV-Verkehr jenseits einer künstlichen Grenze von 250 km/h aussprechen. Wenn ihr jemanden ständig so etwas unwidersprochen wiederholen lasst leidet die inhaltliche Qualität und sie stößt die Fachleute, die das Forum wie alle anderen Foren braucht, ab.

Viele Foren gewinnen durch eine aktive Moderation, die sich an dem Kriterium der ernsthaften inhaltlichen Auseinandersetzung orientieren, erheblich an Qualität. Wenn euch das zuviel Arbeit ist geht doch in die Rolle eines überwachenden Admin-Teams (sozusagen Aufsichtsrat) über und lasst die Arbeit ein neues, unverbrauchtes Moderatoren-Team machen.

Viele Grüße

Magnetschwebebahn-Trolling

Aphex Twin, Donnerstag, 24.08.2017, 01:56 (vor 3153 Tagen) @ Benjamin.Keller

Mich überrascht es eher, dass die HGV-Strecke für 320 km/h gebaut wird. In Deutschland würde man wahrscheinlich sagen 250 km/h reicht auch.


Für Rad-Schiene reicht 250 Km/h auch völlig aus. Alles schneller ist zu gefährlich und es gibt dafür bessere und noch schnellere (bis 500 km/h) Möglichkeiten.

Liebe Moderatoren,

ich verstehe nicht wie ihr ein solch kontinuierliches Trolling durchgehen lassen könnt.

- Es spricht nichts dagegen, ein Thema wie Magnetschwebebahnen in eigenen Threads in einem Forum wie ICE-Treff regelmäßig zu diskutieren. Dieses Thema immer wieder in andere Threads einzupflegen dient ausschließlich der Aufmerksamkeitsgenerierung und der Provokation.
- Es gibt keinerlei wissenschaftliche Quellen, die sich auf Gefahrengründen gegen HGV-Verkehr jenseits einer künstlichen Grenze von 250 km/h aussprechen. Wenn ihr jemanden ständig so etwas unwidersprochen wiederholen lasst leidet die inhaltliche Qualität und sie stößt die Fachleute, die das Forum wie alle anderen Foren braucht, ab.

+1

Hochgeschwindigkeitsstrecke Schweden

SPFVG, Mittwoch, 23.08.2017, 17:11 (vor 3154 Tagen) @ Lumi25

Mich überrascht es eher, dass die HGV-Strecke für 320 km/h gebaut wird. In Deutschland würde man wahrscheinlich sagen 250 km/h reicht auch.

Die 320 will man nur, um Stockholm - Malmö auf unter 3h drücken zu können, da man sich davon besonders viele Umsteiger aus dem Flieger erhofft.

Allerdings gibts auch viele Kritiker, die die hohen Kosten bemängeln. Aus dem Grund ist für den Ast Göteborg-Jönköping mittlerweile auch ein Sparausbau mit nur 250 km/h in der Diskussion, da man Göteborg-Stockholm damit auch schon unter 3h fahren könnte.

Hochgeschwindigkeitsstrecke Schweden

Sören Heise, Region Hannover, Mittwoch, 23.08.2017, 17:35 (vor 3154 Tagen) @ SPFVG

Aus dem Grund ist für den Ast Göteborg-Jönköping mittlerweile auch ein Sparausbau mit nur 250 km/h in der Diskussion, da man Göteborg-Stockholm damit auch schon unter 3h fahren könnte.

Meinst Du da jetzt wirklich drei Stunden? Die Zeit haben Züge ohne Zwischenhalt schon auf der Altstrecke unterbunden. 2012 war der schnellste Zug nach Stockholm 2:50, nach Göteborg 2:55. Ob die derzeitige Reisezeitverlängerung nur auf den Streckenzustand zurückzuführen ist oder auch auf Trassenprobleme, weiß ich leider nicht.

Hochgeschwindigkeitsstrecke Schweden

SPFVG, Mittwoch, 23.08.2017, 21:57 (vor 3154 Tagen) @ Sören Heise

Aus dem Grund ist für den Ast Göteborg-Jönköping mittlerweile auch ein Sparausbau mit nur 250 km/h in der Diskussion, da man Göteborg-Stockholm damit auch schon unter 3h fahren könnte.


Meinst Du da jetzt wirklich drei Stunden? Die Zeit haben Züge ohne Zwischenhalt schon auf der Altstrecke unterbunden. 2012 war der schnellste Zug nach Stockholm 2:50, nach Göteborg 2:55. Ob die derzeitige Reisezeitverlängerung nur auf den Streckenzustand zurückzuführen ist oder auch auf Trassenprobleme, weiß ich leider nicht.

Berichtigung, hatte mich falsch erinnert:

Nicht unter 3h ist die Zielfahrzeit für Stockholm-Malmö, sondern unter 2:30. Das wär dann auch mit einer 250-Trasse zw. Jönköping-Göteborg erreichbar.

Hochgeschwindigkeitsstrecke Schweden

Celestar, Donnerstag, 24.08.2017, 10:16 (vor 3153 Tagen) @ SPFVG

2:30 ist die allgemein anerkannte Grenze für eine großflächige Verlagerung Flieger->Bahn.

Allgemein außerhalb von D. Wir glauben, 4h sind ein guter Wert...

Celestar

Hochgeschwindigkeitsstrecke Schweden

SPFVG, Freitag, 25.08.2017, 10:54 (vor 3152 Tagen) @ Celestar

2:30 ist die allgemein anerkannte Grenze für eine großflächige Verlagerung Flieger->Bahn.

Genau, deshalb will man die Zeit auch einhalten, hatte nur das Limit falsch im Kopf.
Irgendwo stand auch einmal, dass man die Zeit durch einen nonstop-Sprinter erreichen will. Demnach wäre die Führung über Jönköping - für den Zug - egal, da dort sowieso nicht gehalten werden würde.

Empfehlung der Fachebene / Trafikverket

SPFVG, Samstag, 02.09.2017, 12:32 (vor 3144 Tagen) @ MartinN

Jetzt hat das Trafikverket seine Empfehlung für den Ausbau bis 2030 veröffentlicht.

Aus Kostengründen wollen die jetzt nur Tempo 250 und keine feste Fahrbahn. Bis die Komplettstrecke fertig ist, auf der Tempo 320 etwas brächte vergehe sehr viel Zeit ("långt fram i tiden"), d.h. die EVU würden dafür sowieso keine teuren HGV-Fahrzeuge bestellen.

Was ich an der Diskussion nicht kapiere ist der Unterhaltskostenvorteil der festen Fahrbahn. Den gäbe es doch in jedem Fall - unabhängig von der am Ende wirklich gefahrenen Höchstgeschwindigkeit.

Wie auch immer, man weisst noch darauf hin, dass ein schnellerer Bau, z.B. durch Aufnahme von Schulden, ein Argument für eine höhere Geschwindigkeit wäre.

Ausbauprioritäten:
1. Ostlänk Järna-Linköping und Lund-Hässleholm, beide Projekte sollen bis 2030 im Bau sein.

Danach:
2. Verlängerung Ostlänk Linköping-Tranas/Aneby und Göteborg-Boras.

3. Tranas/Aneby - Jönköping

4. Jönköping-Boras oder Jönköping-Hässlehom, je nachdem was wichtiger ist, d.h. den besseren Kosten-Nutzenfaktor hat.


Wer Schwedisch kann, hier noch das Orginal:

Utbyggnadsstrategi för nya stambanor

Regeringen har pekat ut att sträckorna Ostlänken (Järna–Linköping) och Lund–Hässleholm ska byggstartas under planperioden. Trafikverket föreslår att sträckorna Linköping–Tranås/Aneby och Göteborg–Borås därefter prioriteras för utbyggnad. Båda är sträckor med omfattande pendling, som i dag huvudsakligen sker med bil och buss. Nästkommande del föreslås bli sträckan Tranås/Aneby–Jönköping. Ytterligare studier bör genomföras för att kunna ta ställning till vilken av sträckorna Jönköping–Borås eller Jönköping–Hässleholm som ska komma därnäst. Standarden på respektive delsträcka anpassas så att största möjliga effekter erhålls från satsade medel.

Ostlänken planeras för byggstart i början av planperioden. Trafikverket föreslår att Ostlänken dimensioneras för hastigheten 250 km/tim och med ballasterat spår4, eftersom nyttan med en högre hastighet är begränsad med den systemdesign, inklusive stationslösningar, som varit en utgångspunkt för planeringen.
Med en anslagsfinansierad utbyggnad av höghastighetsjärnvägen kommer utbyggnaden
att ta lång tid. Därför föreslår Trafikverket att höghastighetsjärnvägen dimensioneras för persontrafik i hastigheten 250 km/tim och med ballasterat spår. Dimensionering för högre hastighet än så skulle medföra högre kostnader som är svåra att motivera, eftersom den högre hastigheten inte bedöms kunna nyttjas fullt ut förrän långt fram i tiden. Det beror på att det inte är sannolikt att tågoperatörerna kommer att kunna motivera investeringar i dyra höghastighetståg förrän längre sammanhängande sträckor kan trafikeras i högre hastigheter.
Trafikverket framförde i inriktningsunderlaget att en kraftigt ökad finansiering, till exempel genom lån, skulle möjliggöra en snabbare utbyggnad. Därmed skulle nyttor i form av ökad kapacitet, avlastning av befintliga stambanor och ökad tillförlitlighet kunna realiseras snabbare. Detta skulle i sin tur kunna motivera en högre hastighet.

Link:
Kurzversion: https://trafikverket.ineko.se/se/f%C3%B6rslag-till-nationell-plan-f%C3%B6r-transportsys...

Langversion mit Anlagen:
https://trafikverket.ineko.se/se/f%C3%B6rslag-till-nationell-plan-f%C3%B6r-transportsys...

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