Wohl schlechte Karten - und drastischeres Beispiel (Fahrkarten und Angebote)

Proeter, Sonntag, 20.08.2017, 15:20 (vor 3179 Tagen) @ Trainer

Anderes Beispiel: Die S-Bahn Station Dortmund-Körne.

Zumindest letztens (14. Juni) gab es da nur auf dem Bahnsteig in eine Fahrtrichtung einen Fahrkartenautomaten. Der ist wohl entfernt worden und die Verblendung in der Unterstellhütte sah nicht provisorisch aus.

Das Laufen von einem Bahnsteig zum anderen dauert da durchaus ein paar Minuten. Es wäre interessant zu wissen, ob der Fahrgast dies machen muss, um keinen EBE zu kassieren. Alternative wäre halt ggf. den Zug zu verpassen. Aber nicht jeder ist 10 minuten vorher am Bahnsteig.

Ich befürchte: Ja. Denn: Eine Möglichkeit zum Fahrkartenkauf war am betreffenden Bahnhof vorhanden. Diese Konstellation gibt es übrigens durchaus öfter, teilweise sehr drastisch: In Zwingenberg (Bergstraße) gibt es einen Fahrkartenautomaten nur im Empfangsgebäude. Dieses ist von der Straße nicht zugänglich, sondern nur vom Bahnsteig aus. Ferner hat dieser Bahnhof nur Außenbahnsteige, jedoch keine Fußgängerüberführung. Wenn man Richtung Heidelberg abfahren will muss man also zunächst auf das Darmstädter Gleis, von dort ins Empfangsgebäude, dann zurück aufs Gleis, Bahnhofsgelände verlassen um über über den öffentlichen Straßenraum (Bahnhofstraße, Walter-Möller-Straße, Gartenfeld) auf das andere Gleis zu gelangen und dort dann einzusteigen.
Auch hier würde mich brennend interessieren, wer sich so etwas ausdenkt und wie er das rechtfertigt.


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