Wie kommt das Signal auf Fahrt? (kleiner weihnachtl.Bericht) (Allgemeines Forum)

liebe70, Sonntag, 27.12.2009, 09:22 (vor 6043 Tagen) @ Turbonegro

Dieser kleine Bericht ist nicht für Eisenbahner gedacht, die sich in der Materie auskennen, der Bericht ist so einfach wie möglich geschrieben ;).

Dann wäre es sinnvoll bestimmte Abkürzungen wie den D-Weg (siehe weiter unten) wenigstens einmal auszuschreiben. Denn daß das der Durchrutschweg ist, wissen nicht alle.

Mechanische Stellwerke gibt es noch erstaunlich viele, teilweise stammen diese noch aus der Kaiserzeit und verrichten immer noch ihren Dienst. Durch Hebel, ca. 1 Meter hoch, und Drahtzugleitungen werden mittels Muskelkraft die Weichen, Gleissperren Sperrsignale, Riegel und Signale bewegt. Erkennbar, dass es sich um ein mechanisches Stellwerk handelt ist relativ einfach an den Drahtzugleitungen neben dem Gleis.

Die bekanntesten Bauformen waren "Jüdel" und "Einheit".

Elektromechanisch Stellwerke sind heute im Bereich der ehem. Deutschen Reichsbahn stark vertreten. Diese funktionieren ähnlich wie die mechanischen Stellwerke, allerdings mit dem unterschied, dass die Hebel deutlich kleiner sind, ca. 20 cm große runde Keramikkugeln,

Nicht ganz. Es sind Metallhebel, die teilweise Emailleschildchen und teilweise Keramikschildchen mit den Bezeichnungen haben.

2. Wie kommt das Signal auf Fahrt?

All diese Informationen holt sich der Fahrdienstleiter aus dem Verschlussplan, der auf den Stellwerken ausliegt, bzw. weis diesen auswendig.

Ach. Und die Weichen- bzw. Stellwerkswärter wissen das nicht? ;-)

Ich war schon in der Lehre zu DDR-Zeiten der "Böse" weil ich die These aufstellte, daß man mittels Verschluß- und Lageplan ein Stellwerk bedienen kann. Ausprobieren durfte ich es nicht. :-(

Gruß, Ralf
(ex Fdl u.a. von Schönebeck-Salzelmen)


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