It's ridiculous. (Fahrkarten und Angebote)

J-C, In meiner Welt, Dienstag, 20.06.2017, 20:42 (vor 3241 Tagen) @ musicus

Das wäre für mich schon ziemlich arg. Ich persönlich hab durchaus auch es genutzt, dass ich einen Tag später als geplant zurückfahren kann mit der Standard-Fahrkarte...

Man muss nur mit den neuen Bedingungen umzugehen wissen: Rückfahrkarten kauft man nicht mehr!

Naja, manchmal ist es praktisch, wenn man seine Fahrkarte nicht ad-hoc kaufen muss. Gibt durchaus Situationen, wo man unverschuldet in die Lage kommt, dass es besser ist, die Fahrkarte bereits zu haben.

...deswegen sehe ich es auch so wenig harmlos wie du es siehst. Ist tatsächlich, wie schon oft diskutiert ein Einschnitt.

Naja... mit der korrekten Umgangsweise ist die Flexibilität noch genauso hoch wie früher.

Aber umständlicher und irgendwie doch nicht mehr so flexibel.

Richtig ätzend ist hingegen, den Zwang zur Festlegung mit dem Etikett "flexibel" zu vermarkten und obendrein mit versteckten Preiserhöhungen zu garnieren. Nur damit man auch weiterhin Ramschpreise anbieten kann, die zu scheinselbständigen, sittenwidrig entlohnten Busfahrern auf kapazitätsmäßig bestens skalierbaren Verbindungen und höher subventionierter Infrastruktur scheinbar konkurrenzfähig sind - und dafür wünscht unsere Staatsbahn auch noch Nachfragerekorde, Gewinnzuwächse und Applauskonzerte... Naja.

Also meine Big-Benk-Theory ist die, dass der Begriff "Flexpreis" absichtlich so gewählt ist. Der PReis ist nämlich flexibel, deren Nutzungsmöglichkeiten nun weniger ;-)

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky


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