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flierfy, Freitag, 16.06.2017, 00:08 (vor 3220 Tagen) @ ALR997
bearbeitet von flierfy, Freitag, 16.06.2017, 00:11

Ich frage mich auch, wie es in DSO schon gefragt wurde: wie geht man mit solchen notwendigen (!) Maßnahmen beispielsweise in Frankreich, Japan oder Spanien um. Gerade in letzterem Land sind die LAVs ja gewissermaßen DIE Verbindungen schlechthin. Ich mag mir gar nicht vorstellen was passieren würde, wenn man Madrid-Barcelona komplett ohne die LAV auskommen müsste. Insofern auch von mir die Frage: wie handhabt man das in solchen Ländern? Wird etwa ein eingleisiger Betrieb gefahren oder jeweils ein Teilabschnitt zwischen zwei Verbindungen zum Altnetz gesperrt?

In Japan saniert man die Gleise in der Nacht. Das allerdings regelmässig. Dort lässt man die Gleise aber gar nicht erst so weit verschleissen, dass man zu langen Totalsperrungen gezwungen ist.
Ich nehme ab, dass man es in Frankreich und Spanien auch nicht so weit kommen lässt, dass eine Totalsanierung nötig ist.

Den radikalsten und billigsten Bauablauf wählt man eigentlich nur in Deutschland. Es ist mir aus keinem anderem Land bekannt, dass wichtige Hauptstrecke für Monate oder gar grosse Bahnhöfe für Wochen ganz gesperrt werden. Bei uns ist das jetzt aber gross Mode. Ich werde den Eindruck nicht los, dass das nur eine weitere Facette dessen ist, dass der Vorstand der DB keinen Schimmer vom Bahnverkehr hat und in seiner ganze Planlosigkeit statt dessen nur auf Billigkeit setzt.

In der Auflistung fehlt noch Baruth-Elsterwerda. Die Strecke wird für anderthalb Jahre ausser Betrieb genommen. Will die DB uns damit vor Augen führen, wie unwichtig diese Strecken sind?


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