Der Mittwochsbahnhof, Teil 22 (40 Bilder), Abschnitt 1 (Reiseberichte)
Moin,
heute stehen zwei richtige Bahnhöfe auf dem Programm. Eine weitere Gemeinsamkeit von Hesedorf und Harsefeld ist, daß sie in mehr als zwei Richtungen Anschluß an die weite Welt hatten. Für Hesedorf gilt das mit gewissen Einschränkungen immer noch, in Harsefeld sind nur noch zwei übrig.
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1981 fusionierte die Bremervörde-Osterholzer Eisenbahn mit der in Zeven beheimateten Wilstedt-Zeven-Tostedter Eisenbahn zu den Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser (EVB), die mittlerweile auch die einst durch die Staatsbahn erbauten Strecken innerhalb des Nassen Dreiecks betreiben (Ausnahme Bremerhaven - Bederkesa). Diese wollte die DB Mitte der 80er loswerden, nach längeren Verhandlungen gingen sie ab dem 27. September 1992 an die EVB über.
Die einzige damals noch im Reiseverkehr betriebene Strecke war die Ost-West-Verbindung von Stade über Hesedorf und Bremervörde nach Bremerhaven. Sie wurde in zwei Etappen eröffnet: Am 1. Oktober 1898 zwischen Stade und Bremervörde, am Neujahrstag 1899 folgte die Verlängerung nach Bremerhaven. Am 25. September 1993 fuhren letztmals Reisezüge zwischen Stade und Hesedorf. Seit dem Jahr 2000 verkehren in den Somermonaten aber wieder welche. Möglicht macht das der Moorexpress zwischen Stade, Bremervörde und Osterholz-Scharmbeck, seit 2006 sogar direkt bis Bremen. Es gilt ein Haustarif, gefahren wird meistens mit von der DB übernommenen Schienenbussen.
Von der Stader Strecke zweigt in Hesedorf die Strecke über Harsefeld nach Buchholz ab. Sie wurde am 1. Februar 1902 eröffnet. Am 26. Mai 1968 endete der Reiseverkehr, zwischen Hollenstedt und Buchholz auch der Güterverkehr - so wurde eine neue Brücke über die zu elektrifizierende Hauptstrecke Hamburg - Bremen vermieden. Der Wiedereröffnung des Reiseverkehrs zwischen Hesedorf und Harsefeld steht die Stillegung des Abschnittes Harsefeld - Hollenstedt entgegen. Nach der Neutrassierung der Personenverkehrsstrecke (in Betrieb seit Juli 2004) wurde er nicht mehr angeschlossen, schon 1997 war die Sperrung erfolgt.
Seit dem 26. September 1993 fahren die EVB-Reisezüge ab Hesedorf über Harsefeld nach Buxtehude (bis Dezember 2007 sogar bis Neugraben). Hierdurch erhielt die Buxtehude-Harsefelder Eisenbahn wieder planmäßigen Personenverkehr. Er hatte auf der erst am 22. Dezember 1928 eröffneten Strecke am 31. Mai 1969 geendet. Die Strecke ist außerhalb der Region bekannt durch die Buxtehude-Harsefelder Eisenbahnfreunde und ihren T 175, einen Dieseltriebwagen der WUMAG aus dem Jahr 1926. Der ist jedoch derzeit nicht in Betrieb. Mit Wiederinbetriebnahme der BHE wurden in Buxtehude und Harsefeld direkte Einbindungen der Kleinbahn in die Staatsbahnhöfe errichtet. In Harsefeld wurde sie 2004 durch einen kurzen Neubauabschnitt verlegt, die Verbindung hierdurch ein wenig beschleunigt. Die beiden Kleinbahnhöfe existieren mittlerweile nicht mehr, nur noch der Lokschuppen in Harsefeld. Aber da war ich nicht, wie ich auch die eisenbahnarchäologischen Leckerbissen östlich des Bahnhofs ausließ.
Die EVB setzte anfangs gebrauchte Schienenbusse ein, später dann eigene Triebwagen der Baureihe 628. Mittlerweile kommen 648 des niedersächsischen Fahrzeugpools zum Einsatz.
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1 Als erstes, ihr kennt das schon, muß der Zug weg. VT 104 tat das auch anstandslos. Ich war übrigens, wie auch auf der Rückfahrt, der einzige Fahrgastwechsel. Fußgänger waren während meines Aufenthaltes nicht zu sehen. Vielleicht ging aber jemand schnell aus seinem Haus zum Eismann. Denn der war gerade unterwegs und beschallte die Gegend mit einer Melodie, die mir wieder entfallen ist. Am Bahnhof schaute er aber nicht vorbei. :-(
2 Schienenrecycling.
3 Ausfahrt gen Bremervörde.
4 Lampe.
5 Nullnummer für die 1260, aber nicht für die 1300.
6 Das Empfangsgebäude.
7 Ein neuer Stein für Klaus.
Ganz links das Anschlußgleis zur Bundeswehr. Die Strecken nach Stade (links) und Hesedorf (rechts) verzweigen sich weiter hinten.
8 Bahnhofsbild.
9 Hinterm Bahnhof. Der Heimatstil der Wohnhäuser deutet auf den Enstehungszeitpunkt der Muna hin. 1936 war Baubeginn, mehr auf relikte.com.
10 Das Empfangsgebäude mit vorgelagertem Güterschuppen.
11 Wir verlassen den Bahnhof.
12 Blick nach links.
13 Blick zurück.
14 Die Güterrampe ermöglicht einen erhöhten Blick auf den Bahnhof.
15 Der Bahnübergang.
16 Da geht es in den Ort. Ähnlich spannend, aber ein wenig breiter, ist mir die Hauptstraße in Erinnerung.
17 Kehren wir also um.
18 Die Fahrradabstellung.
19 Zu den Zügen. Es gibt zwar mehrere Bahnsteiggleise, aber nirgends Gleisnummern.
20 Eine Doppeltraktion aus VT 109 und VT 114 trifft ein.
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