Acht Tage zwischen Ostsee und Salzkammergut 4/6 m 54 B (Reiseberichte)

TD, Samstag, 20.05.2017, 16:33 (vor 3236 Tagen)

Hallo zusammen,

willkommen zum vierten Teil unserer kleinen Rundfahrt durch Deutschland und Österreich. Im dritten Teil waren wir an der Darßbahn unterwegs und sind mit dem IC „Lübecker Bucht“ von Fehmarn nach Nürnberg gefahren. Nun starten wir in den fünften Reisetag.

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Tag 5: Nürnberg – Plattling – Gotteszell – Viechtach – Gotteszell – Plattling – Passau

Für den heutigen Tag haben wir ein abwechslungsreiches und wie ich denke interessantes Programm zusammengestellt, bei dem wir zwei mir noch unbekannte Strecken befahren können, die im Ausflugsverkehr bedient werden. Von Plattling möchten wir mit der waldbahn nach Gotteszell fahren und einen Abstecher zur Wanderbahn im Regental unternehmen. Dann soll es weitergehen mit der waldbahn nach Grafenau, mit dem Bus nach Freyung und von dort mit der Ilztalbahn nach Passau.

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Zunächst starten wir von Nürnberg mit einem ICE nach Plattling. Im ICE-T fahren wir durch die Oberpfalz, dann über die Donau nach Regensburg.

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Nach der Fahrt durch die Ebene des Gäubodens erreichen wir Plattling, wo wir vom ICE auf ein Regio-Shuttle der waldbahn wechseln.

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Die Bayerische Waldbahn überwindet von Deggendorf am Fuße des Bayerischen Waldes bis nach Gotteszell eine Höhendifferenz von rund 230 Metern, hierzu wurde die Strecke mit einer doppelten Kehrschleife um über neun Kilometer verlängert.

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In Gotteszell verlassen wir den Zug, hier zweigt die Bahnstrecke nach Viechtach ab. Wobei bis zur Weiterfahrt noch Zeit bleibt, um die Umgebung zu erkunden. Der Ort Gotteszell liegt abseits der Bahnstrecke, wir laufen stattdessen etwas bergauf und lassen von Köckersried den Blick über den Bayerischen Wald schweifen.

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Bis wir an den Bahnhof zurückkehren, ist dort auch unser nächster Programmpunkt eingetroffen: der blaue Zug der Wanderbahn im Regental.

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An ausgewählten Fahrtagen findet auf der Strecke von Gotteszell nach Viechtach ein Ausflugsverkehr mit einem historischen Esslinger Triebwagen nebst Steuerwagen statt. Hier der Steuerwagen VS28 aus dem Jahr 1956. Betrieben wird der Ausflugsverkehr vom Verein Wanderbahn im Regental.

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Die Strecke führt zunächst durch die offene Landschaft des oberen Teisnachtals. Der reguläre Personenverkehr auf der Strecke wurde 1991 eingestellt, seither gab es nur noch Güterzüge und Leerfahrten zu den Werkstätten in Viechtach sowie Sonderzüge. Seit September 2016 gibt es einen zweijährigen Probebetrieb zur Reaktivierung der Strecke im Personenverkehr. Während unseres Besuchs sind die Bauarbeiten an den Haltestellen für den Probebetrieb schon weit fortgeschritten.

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Ab Teisnach beginnt nun der idyllische Teil der Strecke durch das Regental, die Strecke verläuft weite Abschnitte direkt am Fluss.

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Der Haltepunkt Gstadt blieb von der Modernisierung verschont und präsentiert sich naturnah.

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Nach knapp 25 Kilometern ist der Endbahnhof Viechtach erreicht. Die Gleise enden hier in Sichtweite an einem Prellbock, ursprünglich führte die Strecke weiter bis Blaibach an der Bahnstrecke Cham-Lam.

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Auch am Bahnhof Viechtach sind Bauarbeiten im Gange. Bis zur Rückfahrt bleibt nun eine Stunde Zeit zur Erkundung der 8.000-Einwohner-Gemeinde.

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Geprägt wird das Ortsbild von der Stadtpfarrkirche St. Augustinus, die Rokokokirche wurde 1763 vollendet. Jenseits der Kirche erstreckt sich der Stadtplatz.

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Es geht gleich weiter...

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