Rare Earth Metals: HGV umweltschädlicher als normaler Zug? (Allgemeines Forum)
Hallo ICE-Fans,
gestern stand bei uns in der Zeitung einen Artikel mit einer sehr gewagten Stellungnahme:
Das Toyota Prius Hybridauto sei umweltschädlicher als ein Hummer!
Bekanntlich ist ein Hummer ein Spritfresser, während ein Prius vor allem elektrisch fahren soll und daher wenig CO2-Ausstoß verursacht.
Also sollten wir massenhaft unsere Spritfresser abwracken, stattdessen Hybridautos kaufen und diese Autos möglichst so wenig wie möglich gebrauchen. Wir sollen Kurzstrecken radeln oder zu Fuß zurücklegen, Busse und Bahnen benutzen, ICE fahren statt fliegen. Busse sollen auf Erdgas und mit Speicherbatterie fahren, und DB Regio soll nach SNCF-Vorbild nach und nach Dieseltriebwagen von einem Stromabnehmer versehen damit so wenig wie möglich unter Fahrdraht gedieselt wird, nicht wahr...?
Nein, vergiss es.
So ein wunderschöner Toyota Prius enthält nicht weniger als 20 kg an REM: Rare Earth Metals, seltene Erdmetalle, die Nummern 57-71 aus dem periodischem System der Elemente. Metalle die sich nicht nur schwer finden lassen, sondern auch sehr schwer aus dem Erz zu holen sind.
Mit REMs werden heute kleine aber sehr starke Elektromagneten gebaut. Diese finden Verwendung in Plasmabildschirmen, Konsumelektronik, Hybridautos, aber auch in z.B. die ECO4-Fahrmotoren von Bombardier. Diese Motoren befinden sich im neuen SE-HGV-Zug "Grönataget" sowie im Zefiro, und wenn Bombardier die ICx-Ausschreibung gewinnt, also auch in den IC250-Triebwagen und den ICE 1/2 Nachfolgern, mit der die Bahn uns aus unseren bösen gummibereiften spritfressenden Staufabriken holen möchte.
Wenn wir so weiter gehen mit der "Elektrifizierung" unserer Autos, Busse und Bahnen, sind die REMs 2015 erschöpft, während für Dieseltriebwagen nach wie vor Kraftstoff zur Verfügung steht.
Was meint Ihr?
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Rare Earth Metals: HGV umweltschädlicher als normaler Zug?
Hallo Oscar,
der Gedanke gefällt mir :)))
Vorweg: Ich habe leider keine Zahlen, mit denen ich irgendwas belegen könnte :(
Was meint Ihr?
(1) Seit geraumer Zeit ist das Thema "Klimawandel durch CO2-Ausstoß" sehr populär. Es ist einerseits gut, dass über ein Umweltthema gesprochen wird, andererseits viel zu eindimensional! Es gibt noch viel mehr Umweltprobleme, die dadurch aus dem Focus rücken:
*Atomare Endlager
*Müll allgemein, aber auch Sondermüll
*Umweltverschmutzung (u.a. Trinkwasser, Luft, Nahrungsmittel!!!)
(2) Hybridfahrzeuge: Ob Hybrid oder nicht Hybrid kann ich nicht sagen. Aber generell gilt: Wenn Fahrzeuge oder Teile davon fast rund um die Uhr im Einsatz sind (Bus und Bahn) ist der Ressourcenverbrauch nicht so tragisch wie bei Geräten, die 95% nur rumstehen (Auto). Und wenn man dann alles wegschmeisst, nur weil (a) technisch veraltet (Auto, Neubautriebwagen) oder (b) ein Teil kaputt oder verschlissen ist (Auto) erhöht das den Ressourcenverbrauch völlig unnötig.
Übrigens - falls durch ein Hybridauto je die Umwelt weniger belastet werden sollte, so wird das dadurch wieder ausgeglichen, dass eine stärkere Klimaanlage, elektrische Turbofensteröffner, automatische Türöfner, Fünffach-CD-Wechsler mit großem Farbdisplay, Bildschirme für das bordeigene Videosystem für jeden möglichen Insassen sowie Dolby-Super-Power-Surround-System mit 10 Multiwegelautsprechern eingebaut wird.
(3) Ich bin mir nicht sicher ob Elektrofahrzeuge immer umweltfreundlicher sind als mit Erdöl angetriebene Fahrzeuge. Denn der Strom fällt nicht vom Himmel. Ja, er kann CO2-arm hergestellt werden, wird es aber (fast) nicht.
Soll man also drei Steinkohlekraftwerke bauen (die im übrigen auch Nachts Strom produzieren, wenn ihn keiner braucht), die von einem Teil des Stromes (der Teil, der nicht beim Erzeugen und Transport verloren geht) Säurebatterien aufladen?
Und ganz generell: Ich finde es einen Skandal, dass zum Schutz der Umwelt immer für das am wenigsten schädliche Verkehrsmitel plädiert wird, aber niemals für den Verzicht!!!!!!! Das ist reine Gewissensberuhigung, mehr nicht.
--
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Rare Earth Metals: HGV umweltschädlicher als normaler Zug?
Soll man also drei Steinkohlekraftwerke bauen (die im übrigen auch Nachts Strom produzieren, wenn ihn keiner braucht), die von einem Teil des Stromes (der Teil, der nicht beim Erzeugen und Transport verloren geht) Säurebatterien aufladen?
Öhhhh,,,, Kohlekraftwerke decken die Grundlast ab. Also die Last die im Netz immer besteht. Einfach deßhalb weil es das am schwersten regelbare Kraftwerk ist. Beim AKW werden einfach die Trennstäbe im Reaktor hineingefahren, beim Windkraftwerk das Windrad blockiert und beim Wasserkraftwerk die Turbiene geschlossen. Deßhalb Kohle immer Grundlast. Deswegen laufen sie immer und werden immer zu 100% ausgenutzt :-)
Kraftwerke
Soll man also drei Steinkohlekraftwerke bauen (die im übrigen auch Nachts Strom produzieren, wenn ihn keiner braucht), die von einem Teil des Stromes (der Teil, der nicht beim Erzeugen und Transport verloren geht) Säurebatterien aufladen?
Öhhhh,,,, Kohlekraftwerke decken die Grundlast ab. Also die Last die im Netz immer besteht. Einfach deßhalb weil es das am schwersten regelbare Kraftwerk ist. Beim AKW werden einfach die Trennstäbe im Reaktor hineingefahren, beim Windkraftwerk das Windrad blockiert und beim Wasserkraftwerk die Turbiene geschlossen. Deßhalb Kohle immer Grundlast. Deswegen laufen sie immer und werden immer zu 100% ausgenutzt :-)
Sind AKW nicht die trägsten Kraftwerke??? Ich meine schon.
Und Wasserkraftwerke kann man auch nicht einfach ausschalten - sonst fliesst ja z.B. im Neckar Nachts kein Wasser, das sich in Plochingen zu einem großen See anstaut ;))
Und Talsperren müssen aus ökologischen Gründen und für die flussabwärtsgelegene Industrie auch eine Mindestmenge an Wasser ablassen.
Wikipedia weiß dazu:
Zweck [des Nachtstroms] ist, in den so genannten Schwachlastphasen durch Kraftwerksmanagement die Kraftwerke, insbesondere Kernkraftwerke, Windkraftanlagen und Wasserkraftwerke ohne Speichermöglichkeit, besser oder möglichst gleichmäßig auszulasten.
Und auch interessant:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kraftwerksmanagement (Kapitel "Lastregelung")
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Rare Earth Metals: HGV umweltschädlicher als normaler Zug?
Und ganz generell: Ich finde es einen Skandal, dass zum Schutz der Umwelt immer für das am wenigsten schädliche Verkehrsmitel plädiert wird, aber niemals für den Verzicht!!!!!!! Das ist reine Gewissensberuhigung, mehr nicht.
Das sehe ich 100% genauso.
Deshalb sehe ich auch den ICE-Verkehr sehr zwiespältig. Sicher findet mit einer ICE-Neubaustrecke auch eine ökologisch gewünschte Verlagerung von den Autobahnen und den Flugzeugen auf die Bahn statt. Aber ebenso wird es Neuinduzierung von Verkehr geben, auf Grund derer dann nicht klar ist, ob die gesamte Ökobilanz einer HGV-Strecke überhaupt positiv ist.
Dazu kommen Veränderungen in der Siedlungsstruktur. Wer vielleicht bislang im Frankfurter Umland gewohnt hat, fuhr bislang 15km mit dem Auto zur Arbeit. Stattdessen werden aber auch Wohnorte wie das Umland von Montabauer attraktiv, die zwar fahrzeittechnisch ähnlich sind, durch den Autoverkehr zum ICE-Bahnhof und die anschließende Hochgeschwindigkeitsfahrt aber ökologisch negativer zu sehen sind als die ausschließliche Nutzung des Autos im näheren Stadtumland.
Deswegen bin ich der Meinung, dass ein Ausbau des Schienennetzes, der dringend nötig ist (aber nicht nur im HGV-Bereich) nur stattfinden darf, wenn gleichzeitig für andere Verkehrsträger deutliche Reduktionsziele aufgestellt werden. Die dazugehörigen Maßnahmen sind ein sofortiger Stopp des Baus weiterer Autobahnen, Autobahnmaut, Kerosinsteuer, CO2-Abgaben auf Flüge, Verbot von Inlandsflügen (oder sagen wir allen Flügen unter 750km o.ä.) und so weiter.
Ist natürlich Wunschdenken^^
Leider :-(
Dabei ist es die logische Schlussfolge aus unserer derzeitigen Lage...
Grüße
Ben
Rare Earth Metals: HGV umweltschädlicher als normaler Zug?
Die dazugehörigen Maßnahmen sind ein sofortiger Stopp des Baus weiterer Autobahnen,
Was für ein Quatsch. Wenn der Verkehr fließt, und das macht er nur, wenn die Autobahnen entsprechende Kapazitäten haben, wird wesentlich weniger Sprit verballert, als wenn die Autofahrer im Stau stehen würden. In Staus wird werden jährlich hunderte Tonnen Sprit umsonst verballert.
Autobahnmaut,
Nur, damit Autofahren so teuer wie Bahnfahren wird und die DB damit weitere Preiserhöhungen rechtfertigen kann?
Kerosinsteuer,
Lässt sich drüber reden.
CO2-Abgaben auf Flüge,
Warum denn nur auf Flüge? Dann müsste man bei Zugfahrten auch eine solche Abgabe entrichten, der Strom wird ja schließlich nicht ohne CO2 Emissionen hergestellt.
Verbot von Inlandsflügen (oder sagen wir allen Flügen unter 750km o.ä.)
Ebenfalls Unsinn, ein A320 benötigt pro Passigier und 100km gerade einmal 2,9 Liter Kerosin. Das ist wesentlich umweltfreundlicher, als wenn jeder sich in sein eigenes Auto setzen würde.
Unter 750 km wäre beispielsweise auch die Strecke Berlin-Göteborg, dauert mit dem Flugzeug eine Stunde, mit der Bahn 10:51h. Auch im Inland ist die Bahn teilweise einfach zu langsam, z.B. auf Köln-Dresden, dauert mit dem Flieger 50 Minuten, mit der Bahn im Minimum 6:19 h.
Also, erst denken, dann schreiben. Sinnvoll ist so oder so nur eine Kombination aller Verkehrsmittel.
Maßnahmen
Ich weiß, politisch schwer umsetzbar, aber in meinen Augen sind u.a. folgende Maßnahmen wirksam:
- Umkehren (oder abschaffen) der Pendlerpauschale
Es ist ein Unding, dass man staatlich gefördert wird, wenn man Verkehr erzeugt. Die Leute sollen zu ihrem Arbeitsplatz ziehen - oder den Luxus selber bezahlen.
- Zölle auf eingeführte Waren
Dadurch soll der sinnlose Transport von Waren quer durch Europa unterbunden werden. Dann wird vielleicht auch die Produktion wieder von China nach Deutschland verlagert und geschieht dadurch umweltverträglicher.
- Agrarsubventionen ausschliesslich auf regionale Produkte
Obst und Gemüse, das zwischen Anbau und Verkauf (an den Endkunden) die Region nicht verlässt, wird weiterhin subventioniert. Sonst nichts.
- Schaffen von Umweltunverträglichkeitspunkten
Kennzeichnungspflicht für alle Waren und Dienstleistungen. Es soll z.B. gezeigt werden, wie viel CO2, Edelmetalle usw. durch dieses Produkt verschwendet/erzeugt werden. Momentan ist es leider zu untransparent. Es gibt viele Menschen, die etwas für die Umwelt tun würden, aber einfach zu wenig wissen.
- Energiepreis mssiv erhöhen
Z.B. durch Steuern. Ich könnte es eine "echte Ökosteuer" nennen - die muss dann aber von ausnahmslos allen bezahlt werden. Sie wird erhoben auf Öl, Gas und Strom.
- Pflicht eines Ausschaltknopfes für Elektrogeräte
Und zwar muss er so angebracht sein, dass man ihn uner normalen Umständen auch betätigen kann (ein PC hat einen Schalter hinten am Netzteil, da kommt man aber nicht hin).
So oder so ähnlich stelle ich mir das vor. Und die genannten Punkte tun eigentlich gar nicht weh, also niemand muss hier seine Lebensqualität groß einschränken.
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![[image]](http://img.aachen-im-bild.de/brueckebelgien.jpg)
Maßnahmen
Ich weiß, politisch schwer umsetzbar, aber in meinen Augen sind u.a. folgende Maßnahmen wirksam:
- Umkehren (oder abschaffen) der Pendlerpauschale
Es ist ein Unding, dass man staatlich gefördert wird, wenn man Verkehr erzeugt. Die Leute sollen zu ihrem Arbeitsplatz ziehen - oder den Luxus selber bezahlen.
Naja, direkt am Arbeitsplatz kann man nicht wohnen. 20 Kilometer Entfernung sind schon in Ordnung. Es gibt auch Berufe, die ohne Mobilität nicht durchführbar sind, z.B. Unternehmensberater, Vertreter etc.
[*]Zölle auf eingeführte Waren
Dadurch soll der sinnlose Transport von Waren quer durch Europa unterbunden werden. Dann wird vielleicht auch die Produktion wieder von China nach Deutschland verlagert und geschieht dadurch umweltverträglicher.
Teils teils. Die Produktion von Kleidung in China, Bangladesh und co ist sicherlich nicht sinnvoll. Aber würdest du gerne auf fronzösische oder italienische Speisen verzichten? Ich nicht.
[*]Agrarsubventionen ausschliesslich auf regionale Produkte
Obst und Gemüse, das zwischen Anbau und Verkauf (an den Endkunden) die Region nicht verlässt, wird weiterhin subventioniert. Sonst nichts.
Hier stimmt ich dir voll zu. Ich muss hier in Hamburg keinen Andechser Joghurt essen. Der von der Konkurrenz schmeckt genauso und ist um einiges günstiger.
[*]Schaffen von Umweltunverträglichkeitspunkten
Kennzeichnungspflicht für alle Waren und Dienstleistungen. Es soll z.B. gezeigt werden, wie viel CO2, Edelmetalle usw. durch dieses Produkt verschwendet/erzeugt werden. Momentan ist es leider zu untransparent. Es gibt viele Menschen, die etwas für die Umwelt tun würden, aber einfach zu wenig wissen.
Das interessiert doch eh keinen. Die Raucher stört es doch auch nicht, dass auf der Zigarettenschachtel "Rauchen verursacht tödlichen Lungenkrebs" steht. Auf fast jeder Bierflasche steht "Don't drink and drive" und dennoch fahren ziemlich viele Menschen, obwohl diese Alkohol getrunken haben.
[*]Energiepreis mssiv erhöhen
Z.B. durch Steuern. Ich könnte es eine "echte Ökosteuer" nennen - die muss dann aber von ausnahmslos allen bezahlt werden. Sie wird erhoben auf Öl, Gas und Strom.
Der Energiepreis ist schon hoch genug. Strom wird zum 1.1. übrigens wieder um 5% teurer.
[*]Pflicht eines Ausschaltknopfes für Elektrogeräte
Und zwar muss er so angebracht sein, dass man ihn uner normalen Umständen auch betätigen kann (ein PC hat einen Schalter hinten am Netzteil, da kommt man aber nicht hin).
Das ist wirklich wichtig.
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So oder so ähnlich stelle ich mir das vor. Und die genannten Punkte tun eigentlich gar nicht weh, also niemand muss hier seine Lebensqualität groß einschränken.
Mir persönlich geht dieses ganze Gelaber um den Klimawandel ziemlich auf die Nerven. Toll, dann ist es halt 2100 4°C wärmer. Na und? Irgendwann kommt die nächste Eiszeit, dann sind die 4°C auch egal. Außerdem dürfte die Erwärmung einige Wärmeverteiler, wie z.B. den Golfstrom ausschalten, so dass ganz Nord und Teile Mitteleuropas eine große Abkühlung erfahren werden. Dann liegt nämlich in Norwegen das ganze Jahr und Deutschland das halbe Jahr richtig viel Schnee.
Trotzdem muss man überlegen, ob es sinnvoll ist, in China zu produzieren, da auch die Qualität massiv darunter leidet.
Maßnahmen
[*]Umkehren (oder abschaffen) der Pendlerpauschale
Es ist ein Unding, dass man staatlich gefördert wird, wenn man Verkehr erzeugt. Die Leute sollen zu ihrem Arbeitsplatz ziehen - oder den Luxus selber bezahlen.
Naja, direkt am Arbeitsplatz kann man nicht wohnen. 20 Kilometer Entfernung sind schon in Ordnung. Es gibt auch Berufe, die ohne Mobilität nicht durchführbar sind, z.B. Unternehmensberater, Vertreter etc.
Auch "mobile" Berufe haben einen Arbeitsplatz, nämlich ihr Büro.
Ansonsten: Ich schrieb ja nicht, dass ich mobilität verbieten möchte, sondern einfach nicht mehr fördern.
[*]Zölle auf eingeführte Waren
Dadurch soll der sinnlose Transport von Waren quer durch Europa unterbunden werden. Dann wird vielleicht auch die Produktion wieder von China nach Deutschland verlagert und geschieht dadurch umweltverträglicher.
Teils teils. Die Produktion von Kleidung in China, Bangladesh und co ist sicherlich nicht sinnvoll. Aber würdest du gerne auf fronzösische oder italienische Speisen verzichten? Ich nicht.
Du müsstest auf gar keine Speise verzichten. Wenn Du allerdings Produkte essen würdest, die tatsächlich in Italien hergestellt wurden, wären diese etwas teurer. Was wäre das? Sicherlich weder Nudeln noch Fertigpizza.
[*]Schaffen von Umweltunverträglichkeitspunkten
Kennzeichnungspflicht für alle Waren und Dienstleistungen. Es soll z.B. gezeigt werden, wie viel CO2, Edelmetalle usw. durch dieses Produkt verschwendet/erzeugt werden. Momentan ist es leider zu untransparent. Es gibt viele Menschen, die etwas für die Umwelt tun würden, aber einfach zu wenig wissen.
Das interessiert doch eh keinen. Die Raucher stört es doch auch nicht, dass auf der Zigarettenschachtel "Rauchen verursacht tödlichen Lungenkrebs" steht. Auf fast jeder Bierflasche steht "Don't drink and drive" und dennoch fahren ziemlich viele Menschen, obwohl diese Alkohol getrunken haben.
Der Vergleich passt in meinen Augen nicht. Es ist schon immer allgemein bekannt, dass Rauchen der Gesundheit schadet und dass man mit Alkohol im Blut fahrunfähig wird.
Aber stell Dir vor Du stehst im Elektrohandel, überlegst Dir einen neuen DVD-Spieler zu kaufen weil der alte ein zu kleines Display hat (z.B.). Dann siehst Du, wie Umweltschädlich dieser DVD-player ist und überlegst Dir vielleicht, dass das eigentlich nicht sein muss.
Oder Du stehst im Supermarkt und möchtest Lachs kaufen (roh, zum Kochen). Es stehen drei Packungen nebeneinander: Seelachs von zwei unterschiedlichen Firmen und Wildlachs. Die drei Packungen sind gleich groß und fast gleich teuer (+/- 0,10€), aber einer der teurere Seelachs hat nur 1/3 so viele Umweltschädigungspunkte. Meinst Du wirklich jeder kauft dann den billigeren Lachs?
Und in der Folge sind die Unternehmen bemüht, umweltverträglicher zu produzieren, wenn sie das als Verkaufsmerkmal nehmen und bewerben können.
Mir persönlich geht dieses ganze Gelaber um den Klimawandel ziemlich auf die Nerven. Toll, dann ist es halt 2100 4°C wärmer. Na und? Irgendwann kommt die nächste Eiszeit, dann sind die 4°C auch egal. Außerdem dürfte die Erwärmung einige Wärmeverteiler, wie z.B. den Golfstrom ausschalten, so dass ganz Nord und Teile Mitteleuropas eine große Abkühlung erfahren werden. Dann liegt nämlich in Norwegen das ganze Jahr und Deutschland das halbe Jahr richtig viel Schnee.
Daher hinde ich, dass die Diskussion derzeit viel zu eindimensional geführt wird (hatte ich ja schon geschrieben). Temperaturerhöhung ist das eine, die Vergiftung der Lebensgrundlage das andere.
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Hallo,
Ich weiß, politisch schwer umsetzbar, aber in meinen Augen sind u.a. folgende Maßnahmen wirksam:
- Umkehren (oder abschaffen) der Pendlerpauschale
Es ist ein Unding, dass man staatlich gefördert wird, wenn man Verkehr erzeugt. Die Leute sollen zu ihrem Arbeitsplatz ziehen - oder den Luxus selber bezahlen.
generell stimme ich dir in dem Punkt zu. Auch meine Pendelei ist gewissermaßen "Luxus". Allerdings stand ich ganz zu Beginn meiner beruflichen Tätigkeit vor der Wahl arbeitslos zu sein oder eine befristete Beschäftigung weit entfernt anzunhemen. Arbeitslosigkeit mag klimaschonend sein, wenn Pendeln jedoch Menschen in Arbeit bringt, so sollte man mal darüber nachdenken.
Auch gibt es Gegenden, in denen die Menschen nicht unbedingt leben wollen, weil sie sehr (infra)strukturschwach sind. Dennoch braucht man auch in diesen Gegenden für manche Tätigkeiten qualifiziertes Personal.
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Viele Grüße aus Hamm in Westfalen,
Holger
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Der bahn.kommfort-Briefkasten. Auch vor Ihrer Haustür!
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- Umkehren (oder abschaffen) der Pendlerpauschale
Es ist ein Unding, dass man staatlich gefördert wird, wenn man Verkehr erzeugt. Die Leute sollen zu ihrem Arbeitsplatz ziehen - oder den Luxus selber bezahlen.
Abschaffen und Diese Gelder Für PersonenNahverkehr Ausgeben.
Das ist das Sinnvollste.
Und Autos Müssen Sehr viel Höher Besteuert Werden.
Wenn ich Sehen das Eine Rentnerin für 50Meter zum Kindergarten um ihre Engel Abzuhohlen das Auto Braucht nur Weils Regnet dann ist das Autofahren noch zu Billig.
Maßnahmen
Solche Muni-Strecken kannst Du durch höhere Steuern niemals verhindern: Ein Auto wird bei solchen gehfaulen Menschen ohnehin vorhanden sein, und bei einer Besteuerung nach Kilometern (wie demnächst in NL) kostet diese Fahrt zu wenig, als dass sie nicht gemacht wird.
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Maßnahmen
Solche Muni-Strecken kannst Du durch höhere Steuern niemals verhindern: Ein Auto wird bei solchen gehfaulen Menschen ohnehin vorhanden sein, und bei einer Besteuerung nach Kilometern (wie demnächst in NL) kostet diese Fahrt zu wenig, als dass sie nicht gemacht wird.
Hm Würde ich nicht Sagen.
Ich Würde eine Motorenlauf Gebühr Einführen.
Jede Minute wo Ein Motor An Ist Kostet.
Wie Bei demm Telefon auch.
Maßnahmen
Hm Würde ich nicht Sagen.
Ich Würde eine Motorenlauf Gebühr Einführen.
Jede Minute wo Ein Motor An Ist Kostet.
Wie Bei demm Telefon auch.
Auch ein interessanntes Modell :))
Bleibt aber die Frage, ob (oder wie?) dadurch kurze, also sehr billige Fahrten verhindert werden können.
Aber grundsätzlich begrüße ich solche nutzungsabhängige Modelle sehr.
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Hm Würde ich nicht Sagen.
Ich Würde eine Motorenlauf Gebühr Einführen.
Jede Minute wo Ein Motor An Ist Kostet.
Wie Bei demm Telefon auch.
Auch ein interessanntes Modell :))
Bleibt aber die Frage, ob (oder wie?) dadurch kurze, also sehr billige Fahrten verhindert werden können.Aber grundsätzlich begrüße ich solche nutzungsabhängige Modelle sehr.
Villeicht überhaupt Nicht.
Aber So Würden Die wo Andauern das Auto Benutzen(diese Dame Fährt Jeden Tag Mindestens 5mal zu Unserem Hauptort etwa 3km einfacher weg um eine Kleinigkeit einzukaufen.)
Und Diese Würde eben dafür Zahlen.
Und nicht der Kleine Mann der gerade einmal 1000€ Netto verdient und das Auto kaum Benutz und Selbst im Winter das Fahrrad Benutz um zur Arbeit zu Kommen.
Der Bus und Bahnverkehr Muss Vom Staat Richtig Gefördert Werden aber der wird immer als erstes Gekürzt was Staatsleistungen Angeht.
Pendlerpauschale
[*]Umkehren (oder abschaffen) der Pendlerpauschale
Es ist ein Unding, dass man staatlich gefördert wird, wenn man Verkehr erzeugt. Die Leute sollen zu ihrem Arbeitsplatz ziehen - oder den Luxus selber bezahlen.
Das ist leider nicht immer möglich.
1. Ich arbeite im Bereich des "ICT detachments". Das heißt: ein Kunde kontaktiert meinen Arbeitgeber mit der Bitte, wir haben ein Problem und brauchen eine Lösung. Der Kunde stellt Materialien (PC, Software, Netzwerkzugriff) zur Verfügung und mein Arbeitgeber schickt einige Leute dorthin, meistens für einen Zeitraum von 3-12 Monaten.
Ich arbeite aber nicht immer in der direkten Umgebung von Eindhoven (wo ich wohne). So ist mein heutiger Arbeitsplatz in Utrecht = 50 Minuten einfache Fahrt. Die Reisekosten übernimmt mein Arbeitgeber = ich muß meine Fahrkarten vorlegen und bekomme die Kosten rückerstattet. Hätte ich die Strecke mit dem Auto gefahren, dann würde ich einen Fixbetrag pro Km bekommen.
Mein Arbeitgeber und mein Kunde verlangen aber nicht, dass ich für meine Arbeit ständig umziehe oder in einem Hotel verweile.
2. Es gibt Leute, die wegen der Arbeit mobil und vollflexibel sein müssen. Das geht halt nicht mit ÖV, dafür braucht man ein Auto.
gruß,
Oscar (NL).
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Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Maßnahmen
Aber grundsätzlich begrüße ich solche nutzungsabhängige Modelle sehr.
Das hast Du doch bereits - oder ist Deinem Auto egal, wie viel Sprit im Tank ist, wenn Du z.B. von München nach Hamburg willst?
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bye, Dan
![[image]](http://meine.flugstatistik.de/pic/DanP77.gif)
Meine Fotos im Netz - http://www.dans-photos.net/
Maßnahmen
Hi,
[*]Umkehren (oder abschaffen) der Pendlerpauschale
Es ist ein Unding, dass man staatlich gefördert wird, wenn man Verkehr erzeugt. Die Leute sollen zu ihrem Arbeitsplatz ziehen - oder den Luxus selber bezahlen.
Das Problem ist doch, dass sehr viel "zusammengestrichen" und zentralisiert wird.
Bei mir auf Arbeit saßen die Kollegen vor 20 Jahren noch an ihrem Wohnort, vor 15 Jahren ging es in die 50 km entfernte Großstadt und vor 7 Jahren in die 200 km entfernte Großstadt.
Soll jetzt jedes Mal die komplette Familie umziehen und die Frau auch einen anderen Job nehmen?
Oder doch lieber arbeitslos werden und auf kosten anderer Leben?
Auch spielen hierbei (zumindest für mich) die Kosten eine Rolle.
Ich wohne ca. 70 km von meinem Arbeitsplatz entfernt und würde schon umziehen. Jedoch sehe ich es nicht ein, für eine Wohnung der selben Größe aber mit schlechterer Ausstattung (Gasheizung) knapp 300,-€ mehr zu bezahlen als derzeit!
Viele Grüße
--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)
Maßnahmen
Aber grundsätzlich begrüße ich solche nutzungsabhängige Modelle sehr.
Das hast Du doch bereits - oder ist Deinem Auto egal, wie viel Sprit im Tank ist, wenn Du z.B. von München nach Hamburg willst?
So ist der Effekt aber noch größer.
Außerdem können Autofahrer besser rechnen, wie teuer die Fahrt ist (zumindest die "Entfernungsabgabe"). Wenn jetzt gerechnet wird, dann eigentlich nur der Benzinverbrauch - wenn überhaupt.
--
![[image]](http://img.aachen-im-bild.de/brueckebelgien.jpg)
Pendlerpauschale
Mein Arbeitgeber und mein Kunde verlangen aber nicht, dass ich für meine Arbeit ständig umziehe oder in einem Hotel verweile.
Ich auch nicht.
Aber die Fahrt wird dann halt nicht weiter vom Staat subventioniert!
Es scheint nicht ganz klar zu sein: Ich schrieb nirgends, dass Fahrten oder weite Fahrten verboten würden! Es geht mir ausschliesslich darum, dass der Staat keine Fahrten mehr bezuschusst. Wenn jemand sich den Luxus gönnt und in der tiefen Eifel wohnt, aber in Köln arbeitet, dann soll er für die Überbrückung der Distanz auch zahlen. Also er alleine, nicht die Allgemeinheit (Staat/Steuergelder).
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Pendlerpauschale
Mein Arbeitgeber und mein Kunde verlangen aber nicht, dass ich für meine Arbeit ständig umziehe oder in einem Hotel verweile.
Ich auch nicht.
Aber die Fahrt wird dann halt nicht weiter vom Staat subventioniert!Es scheint nicht ganz klar zu sein: Ich schrieb nirgends, dass Fahrten oder weite Fahrten verboten würden! Es geht mir ausschliesslich darum, dass der Staat keine Fahrten mehr bezuschusst. Wenn jemand sich den Luxus gönnt und in der tiefen Eifel wohnt, aber in Köln arbeitet, dann soll er für die Überbrückung der Distanz auch zahlen. Also er alleine, nicht die Allgemeinheit (Staat/Steuergelder).
100% Zustimme
weiter von der Arbeit entfernt, dank ICE!
Das Problem ist doch, dass sehr viel "zusammengestrichen" und zentralisiert wird.
Bei mir auf Arbeit saßen die Kollegen vor 20 Jahren noch an ihrem Wohnort, vor 15 Jahren ging es in die 50 km entfernte Großstadt und vor 7 Jahren in die 200 km entfernte Großstadt.
Unser heißgeliebte ICE macht es möglich!
Wir erinnern uns den Bänker, der zuerst in Frankfurt am Rande der Stadt wohnte und die ganze Strecke mit seinem Mercedes pendelte. Fast eine ganze Stunde wurde verschwendet an Staus und rote Ampeln.
Jetzt wohnt er in einem Dorf nahe Bonn, etwa dasselbe Haus für den halben Preis, er fährt staufrei zum Bahnhof "Bonn ICE", parkt sein Mercedes am Bahnhof und fährt Bahn. Die Bank bezahlt ihm die Reisekosten und die Parkgebühren. Luxus? Nein, denn im ICE kann er auf der Hinfahrt seine Arbeit vorbereiten und auf der Rückfahrt abschalten.
gruß,
Oscar (NL).
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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Maßnahmen
Ich sehe die ganzen Argumente vollkommen ein. Aber ich bin mir sicher, dass die Gesellschafts- und/oder Geschäftsstruktur sich dem Anpassen wird. Zudem gäbe es ja noch die Möglichkeit, dass der Arbeitgeber die Pendlerkosten bezahlt, nicht der Arbeitnehmer.
Z.B. wird sich ein Arbeitgeben dann zwei mal überlegen, ob er von Nürnberg nach München umzieht, wenn seine Angestellten sich weigern (z.B. wegen den von Dir genannten Gründe), mitzugehen. Vielleicht entwickelt sich ja eine Kultur der Dezentralität, wer weiß?
Ich persönlich würde sowieso weg von den Konzernen und hin zum Mittelstand gehen. Das hat zwar mit Umwelt nichts zu tun, würde die Pendelei aber reduzieren. Warum?
(1) Ich sehe eine geringere Fluktuation
(2) Bei Mittelständischen Unternehmen geht man seiner Arbeit nach, nicht seinem Job (also höhere Identifikation, geringere Fluktuation)
(3) Mittelständler produzieren normalerweise immer im selben Ort
(4) Mittelständische Betriebe verteilen sich gut in der Fläche
Auch spielen hierbei (zumindest für mich) die Kosten eine Rolle.
Ich wohne ca. 70 km von meinem Arbeitsplatz entfernt und würde schon umziehen. Jedoch sehe ich es nicht ein, für eine Wohnung der selben Größe aber mit schlechterer Ausstattung (Gasheizung) knapp 300,-€ mehr zu bezahlen als derzeit!
Na das ist doch wunderbar! Die 300 gesparten € (oder ein Teil davon) kannst Du dann in die Fahrtkosten investieren. Aber halt ohne Bezuschussung vom Staat.
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Maßnahmen
Auch spielen hierbei (zumindest für mich) die Kosten eine Rolle.
Ich wohne ca. 70 km von meinem Arbeitsplatz entfernt und würde schon umziehen. Jedoch sehe ich es nicht ein, für eine Wohnung der selben Größe aber mit schlechterer Ausstattung (Gasheizung) knapp 300,-€ mehr zu bezahlen als derzeit!
Aber derjenige, der dann lieber vor Ort wohnen möchte, obwohl es dort teurer ist (zum Beispiel weil er wie ich auch ungern pendelt), der soll 300€ mehr für die Miete zahlen, während du die billige Miete zahlst und oben drauf (!) auch noch die Pendlerpauschale kassiert?
Gute Strategie! :-)
Sollte man dringend abschaffen. Ich wäre eher dafür, Wohnen in Gebieten mit hohen Mieten zu fördern auf unterschiedliche Art und Weise.
Rare Earth Metals: HGV umweltschädlicher als normaler Zug?
Die dazugehörigen Maßnahmen sind ein sofortiger Stopp des Baus weiterer Autobahnen,
Was für ein Quatsch. Wenn der Verkehr fließt, und das macht er nur, wenn die Autobahnen entsprechende Kapazitäten haben, wird wesentlich weniger Sprit verballert, als wenn die Autofahrer im Stau stehen würden. In Staus wird werden jährlich hunderte Tonnen Sprit umsonst verballert.
Wie sagte gestern ein Dozent zu einem ähnlichen Statement so schön: "das ist verkehrsplanerisches Denken aus den 70ern" :D
Wenn du Straßen weiter ausbaust, wirst du auch mehr Verkehr haben ("Wer Straßen säht wird Verkehr ernten") und irgendwann wird es wieder zu Staus kommen. Sicher wird in Staus unnötig Benzin verschleudert, aber an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gekommene Verkehrssysteme sind eben auch ein das Verkehrsaufkommen regulierendes Element: sie verhindern, dass die Verkehrsmengen steigen, wodurch ebenfalls "umsonst" Benzin "verballert" wird. Es gibt nämlich keine Korrelation zwischen "Verkehrsmenge" und "Wohlstand".
Maßnahmen
Auch spielen hierbei (zumindest für mich) die Kosten eine Rolle.
Ich wohne ca. 70 km von meinem Arbeitsplatz entfernt und würde schon umziehen. Jedoch sehe ich es nicht ein, für eine Wohnung der selben Größe aber mit schlechterer Ausstattung (Gasheizung) knapp 300,-€ mehr zu bezahlen als derzeit!
Aber derjenige, der dann lieber vor Ort wohnen möchte, obwohl es dort teurer ist (zum Beispiel weil er wie ich auch ungern pendelt), der soll 300€ mehr für die Miete zahlen, während du die billige Miete zahlst und oben drauf (!) auch noch die Pendlerpauschale kassiert?Gute Strategie! :-)
Sollte man dringend abschaffen. Ich wäre eher dafür, Wohnen in Gebieten mit hohen Mieten zu fördern auf unterschiedliche Art und Weise.
Hi,
da sprichst Du einen weiteren Punkt an.
Die Stadtverödung!
Viele gutsituierte ziehen, weg und lassen sich ihr pendeln von der Allgemeinheit zahlen.
Möchten aber weiterhin gerne das kulturelle Angebot der Städte nutzen, die dieses auch aus dem allgemeinen Steueraufkommen zahlen. Dieses ist aber geringer weil die Gutverdiener weit draußen wohnen und den Anteil an der Einkommenssteuer die Gemeinde in der Pampa erhält.
Dann wird sich am besten noch beschwert das spätabends kein ÖPNV mehr in die Pampa vorhanden ist.
Ob das alles durch die Allgemeinheit finanziert werden muss. Ich weiss nicht!
Das nächste Problem an der Pendlerpauschale ist, dass sie hochgradig ungerecht ist.
Da ein Gutverdiener davon mehr hat, als jemand der wenig verdient. Der Geringverdiener bräuchte aber eigentlich eher das Geld.
Die Pendlerpauschale wird ja bekanntlich vom zu versteuernden Einkommen abgezogen und durch die Steuerprogression sind hohe Einkommen stärker belastet als geringe.
So ganz gerecht finde ich das nicht!
Maßnahmen
Hi,
Aber derjenige, der dann lieber vor Ort wohnen möchte, obwohl es dort teurer ist (zum Beispiel weil er wie ich auch ungern pendelt), der soll 300€ mehr für die Miete zahlen, während du die billige Miete zahlst und oben drauf (!) auch noch die Pendlerpauschale kassiert?
Nein ich finde es auch nicht gerecht und wie schon erwähnt würde ich auch gerne am Arbeitsort wohnen, aber nicht unter diesen Bedienungen! (Da sind Garagen für die Autos teilweise besser ausgestattet als die bezahlbaren Wohnungen... - ach so wir sprechen von München ;-)
Gute Strategie! :-)
Sollte man dringend abschaffen. Ich wäre eher dafür, Wohnen in Gebieten mit hohen Mieten zu fördern auf unterschiedliche Art und Weise.
Ich bin damals ja nur zum Pendeln gekommen, da ich mir einfach keinen Wohnheimplatz (war 16 !) am Arbeitsort leisten konnte - die wollten doch sage und schreibe 430,-€ für ein Zimmer inkl. Bad haben.
(Bei einem Nettolohn von ca. 500,-€ wäre da nicht mehr viel übrig geblieben...)
Vor vielen Jahren gab es von meinem Arbeitgeber noch geförderte Wohnungen und eine spezielle Zulage wegen den hohen Lebenskosten am Arbeitsort. Dies gibt es mittlerweile nicht mehr, dafür werden aber die Fahrkarten weiterhin ordentlich subventioniert!
Aber anderseits würde der Vorschlag von Steffen ja bedeuten, alle Dörfer sterben aus (da wenig Wirtschaft/Industrie) und die Städte würden sich ausbreiten (Speckgürtel bilden).
Viele Grüße
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Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)
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Aber anderseits würde der Vorschlag von Steffen ja bedeuten, alle Dörfer sterben aus (da wenig Wirtschaft/Industrie) und die Städte würden sich ausbreiten (Speckgürtel bilden).
Diese Speckgürtel gibt es bereits, und zwar bis 20...30 km um eine Stadt (Beispiel Aachen; in Stuttgart noch viel weiter).
Die Orte bestehen aus vielen Neubaugebieten in denen Menschen wohnen, die in die näcste Stadt pendeln.
Eine besonders große Veränderung sehe ich deshalb nicht.
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Pendlerpauschale
Dann werden aber alle Beschäftigten, die knapp an der Untergrenze des Einkommens sind und aufgrund diverser Gründe (Kinder, eigenes Haus was man auf dem Lande nicht unbedingt für viel Geld los wird) nicht so einfach umziehen können, arbeitslos.
Wenn sich Arbeit aufgrund der hohen Arbeitskosten (Fahrgeld) nicht mehr lohnt oder man unter die Armutsgrenze rutscht, dann wird sie unattraktiv.
Man braucht hier also einen Konsens zwischen Ökonomie und Ökologie.
Rare Earth Metals: HGV umweltschädlicher als normaler Zug?
Wie sagte gestern ein Dozent zu einem ähnlichen Statement so schön: "das ist verkehrsplanerisches Denken aus den 70ern" :D
Wenn du Straßen weiter ausbaust, wirst du auch mehr Verkehr haben ("Wer Straßen säht wird Verkehr ernten") und irgendwann wird es wieder zu Staus kommen. Sicher wird in Staus unnötig Benzin verschleudert, aber an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gekommene Verkehrssysteme sind eben auch ein das Verkehrsaufkommen regulierendes Element: sie verhindern, dass die Verkehrsmengen steigen, wodurch ebenfalls "umsonst" Benzin "verballert" wird. Es gibt nämlich keine Korrelation zwischen "Verkehrsmenge" und "Wohlstand".
Was sagt Dein Dozent zu der These, alle Autobahnen abzureissen?
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Pendlerpauschale
Dann wird die Arbeitskraft in den Gegenden billiger und Unternehmen siedeln sich an.
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Pendlerpauschale
Hoffe ich einfach mal, da ich in einer Gegend wohne, wo es kaum noch Arbeit gibt.
Die letzte größere Fabrik (Kabelwerk) in unserer benachbarten Kleinstadt hat dieses Jahr auch zu gemacht.
Aber eines weiß ich nach 6 Jahren Wohnen in Jena (Lobeda) mit ziemlich Gewissheit, ich werde es unter allen Umständen vermeiden direkt in eine größere Stadt zu ziehen, weil mir das Stadtleben einfach nicht gefällt, Arbeitsplatz hin oder her.
Gemeinden Städte unter 10.000 Einwohner bleiben für mich wesentlich attraktiver.
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Mir persönlich geht dieses ganze Gelaber um den Klimawandel ziemlich auf die Nerven. Toll, dann ist es halt 2100 4°C wärmer. Na und? Irgendwann kommt die nächste Eiszeit, dann sind die 4°C auch egal. Außerdem dürfte die Erwärmung einige Wärmeverteiler, wie z.B. den Golfstrom ausschalten, so dass ganz Nord und Teile Mitteleuropas eine große Abkühlung erfahren werden. Dann liegt nämlich in Norwegen das ganze Jahr und Deutschland das halbe Jahr richtig viel Schnee.
So einfach geht die Rechnung nun auch nicht.
Außerdem wird Europa noch am allerwenigsten von allen Kontinenten betroffen sein.
Bei einem Anstieg um 4°C wird 1/3 von Afrika unbewohnbar werden, da dort keine Niederschläge mehr fallen. Als Konsequenz daraus müssen die Hauptschuldigen des Temperaturanstieg auch bereit sein die dort flüchtenden Menschen aufzunehmen.
Lassen wir das Klima Klima sein und holen die Menschen die dadurch ihren Lebensraum verlieren einfach zu uns... das wäre sicher auch eine Lösung ;)
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Bei einem Anstieg um 4°C wird 1/3 von Afrika unbewohnbar werden, da dort keine Niederschläge mehr fallen. Als Konsequenz daraus müssen die Hauptschuldigen des Temperaturanstieg auch bereit sein die dort flüchtenden Menschen aufzunehmen.
Es ist überhaupt nicht bewiesen, dass der momentan messbare Temperaturanstieg durch den Menschen verursacht ist.
Es gibt auf der Erde kein konstantes Klima, der Mensch will das nur nicht wahrhaben.
Ja, ich weiß, es gibt Studien, die den CO2-Ausstoß für eine Temperaturerhöhung verantwortlich machen. Und es gibt genauso gute Studien, die das Gegenteil behaupten.
Folglich kann man weder behaupten der Mensch ist schuld noch der Mensch ist nicht schuld. (was imho nicht bedeuten darf, dass man sich nicht weiter um den Umweltschutz kümmert)
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Das stimmt sicherlich.
Das einzige was derzeit bewiesen ist, dass der CO2-Gehalt der Atmosphäre mit der mittleren globalen Temperatur korreliert.
d.h. je mehr CO2 in der Atmosphäre ist, desto höher die Durchschnittstemperatur.
Aber das weiß man eigentlich aus Eiskernbohrungen schon seit mindestens 20 Jahren.
Pendlerpauschale
Dann werden aber alle Beschäftigten, die knapp an der Untergrenze des Einkommens sind und aufgrund diverser Gründe (Kinder, eigenes Haus was man auf dem Lande nicht unbedingt für viel Geld los wird) nicht so einfach umziehen können, arbeitslos.
Wenn sich Arbeit aufgrund der hohen Arbeitskosten (Fahrgeld) nicht mehr lohnt oder man unter die Armutsgrenze rutscht, dann wird sie unattraktiv.
Man braucht hier also einen Konsens zwischen Ökonomie und Ökologie.
Da Sind Wir Doch Schon Angekommen
das Für Sehr Viele Menschen Die Arbeit Sich nemme Lohnt.
Hier Muss Man Schauen das Arbeiter Sehr Günstig Nahverkehr Benutzen Können.
Pendlerpauschale
Man müsste wie bei den vergünstigten Schülerwochen- oder monatskarten ebenso vergünstigte Arbeiterzeitkarten einführen.
Das muss nicht einmal von Steuern finanziert werden, dass kann auch über Arbeitgeber laufen.. ähnlich wie Zwangsabgabe für Sozialversicherungen eine Zwangsabgabe für ÖPNV.
Semsterticket ist das weiteres gutes Beispiel.
Das Ticket gilt dann eben nur auf dieser einen Strecke, damit es auch wirklich primär nur für die Fahrt zur Arbeit genutzt wird.
Nachtrag: Wenn dann der Arbeiter im günstigsten Fall gleich ganz auf das Auto verzichten kann, spart er sogar noch viel Geld, sodass er mehr Netto vom Brutto hat.
Dann lohnt es sich vielleicht auch schon für 700-800 Euro pro Monat zu arbeiten.
Pendlerpauschale
Nachtrag: Wenn dann der Arbeiter im günstigsten Fall gleich ganz auf das Auto verzichten kann, spart er sogar noch viel Geld, sodass er mehr Netto vom Brutto hat.
Dann lohnt es sich vielleicht auch schon für 700-800 Euro pro Monat zu arbeiten.
Genau Darauf Will ich Hinaus
das Diese Drecks Autos Von denn Strassen verschwinden,
Man Schreit doch Überall nach Umweltschutz aber
Autos werden Gefördert(Abwrackprämie)
Wiso werden Menschen Die ÖPNV Benutzen Die Belohnt.
Autofahren günstiger als Bahnfahren?
Autobahnmaut,
Nur, damit Autofahren so teuer wie Bahnfahren wird und die DB damit weitere Preiserhöhungen rechtfertigen kann?
Wo bitteschön ist Autofahren hier günstiger als Bahnfahren?
Rare Earth Metals: HGV umweltschädlicher als normaler Zug?
Was sagt Dein Dozent zu der These, alle Autobahnen abzureissen?
Ein komplettes Verbot eines Autobahnbaus ist sicher nicht sinnig. Es wird Stellen geben, wo Autobahnen geplant sind, um Anwohner von vielbefahrenen Bundesstraßen oder ähnlichem vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Aber solche Projekte dürfen meiner Meinung nach die Ausnahmen bleiben.
Ich finde, politisch kann man durchaus das Ziel aufstellen, die gesamte Personenkilometer- oder Fahrzeugkilometerzahl konstant zu halten oder sogar zu senken. Aber das schafft man halt nicht mit dem weiteren Ausbau des Straßennetzes. Selbst wenn man doppelt so viel Züge fahren lässt zum halben Preis ;)
Der Dozent sieht das im Gesamtbild sicher ähnlich, ich kenne ihn aber nicht, es war nicht "mein" Dozent ;)
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Nein ich finde es auch nicht gerecht...
Okay. Du redest von deiner aktuellen Situation und ich vom politischen Gewünschten... ;)
Aber dann sind wir ja ähnlicher Meinung.
Aber anderseits würde der Vorschlag von Steffen ja bedeuten, alle Dörfer sterben aus (da wenig Wirtschaft/Industrie) und die Städte würden sich ausbreiten (Speckgürtel bilden).
Steffen hat ja schon Vorschläge gemacht, in welche Richtung es gehen kann.
Man darf es eben nicht immer rein verkehrstechnisch betrachten. Gefördert werden muss eine Raumstruktur, in der es Arbeitsplätze und Einrichtungen eben nicht nur in den großen Metropolen gibt, sondern auf dem Land. Das muss man einerseits politisch und planerisch steuern. Andererseits setzen hohe Mobilitätskosten von alleine eben auch schon Anreize für eine ausgeglichenere Struktur: Arbeitnehmer suchen sich Arbeitgeber in der Nähe, Arbeitgeber suchen Orte wo ihre Arbeitnehmer sind, Einzelhandel orientiert sich mehr an der Fläche und so weiter.
Währe natürlich ein erheblicher Paradigmenwechsel...
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Nein ich finde es auch nicht gerecht...
Okay. Du redest von deiner aktuellen Situation und ich vom politischen Gewünschten... ;)
Aber dann sind wir ja ähnlicher Meinung.
Aber anderseits würde der Vorschlag von Steffen ja bedeuten, alle Dörfer sterben aus (da wenig Wirtschaft/Industrie) und die Städte würden sich ausbreiten (Speckgürtel bilden).
Steffen hat ja schon Vorschläge gemacht, in welche Richtung es gehen kann.
Man darf es eben nicht immer rein verkehrstechnisch betrachten. Gefördert werden muss eine Raumstruktur, in der es Arbeitsplätze und Einrichtungen eben nicht nur in den großen Metropolen gibt, sondern auf dem Land. Das muss man einerseits politisch und planerisch steuern. Andererseits setzen hohe Mobilitätskosten von alleine eben auch schon Anreize für eine ausgeglichenere Struktur: Arbeitnehmer suchen sich Arbeitgeber in der Nähe, Arbeitgeber suchen Orte wo ihre Arbeitnehmer sind, Einzelhandel orientiert sich mehr an der Fläche und so weiter.
Währe natürlich ein erheblicher Paradigmenwechsel...
Es gibt aber an der Sache noch einen Haken.
Wenn man die ganze Infrastruktur dezentralisiert und die Arbeit zu den Leuten bringt, werden sich die Warenwege vergrößern, da man nunmal schlecht in jeder Stadt jedes beliebige Produkt erzeugen kann.
Grundnahrungsmittel und einfache Bekleidungsgegenstände kann man sicher vor Ort produzieren, aber da hört es im Prinzip auch schon auf.
Man müsste die gesamte Warenstruktur umstellen und die Leute müssten in zunehmenden Maße auf exotische Dinge und auf massenhafte Elektroartikel verzichten.
Maßnahmen
Grundnahrungsmittel und einfache Bekleidungsgegenstände kann man sicher vor Ort produzieren, aber da hört es im Prinzip auch schon auf.
Man müsste die gesamte Warenstruktur umstellen und die Leute müssten in zunehmenden Maße auf exotische Dinge und auf massenhafte Elektroartikel verzichten.
Na, das wäre natürlich für die Umwelt super! ;))
Und jetzt verrate mir noch eines: Wenn die "exotischen Dinge" in einer Stadt produziert werden müssen sie nicht weiter transportiert werden, wenn sie auf dem Land produziert werden schon?
(unter Exotisch verstehe ich Produkte, die in Deutschland nur vielleicht drei oder vier mal hergestellt werden)
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Rare Earth Metals: HGV umweltschädlicher als normaler Zug?
Ich glaube nicht das uns die http://de.wikipedia.org/wiki/Metalle_der_Seltenen_Erden jemals wirklich ausgehen werden.
Im Gegensatz zu Erdöl oder Erdgas werden sie bei der Verarbeitung ja nicht zerstört und können beliebig oft recycelt werden... sind ja schließlich chemische Elemente und keine chemischen Verbindungen.
Außerdem sind diese Elemente auf der Erde immer noch häufiger als Gold und Platin. Einzige die schwere Trennbarkeit macht sie so teuer.
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Grundnahrungsmittel und einfache Bekleidungsgegenstände kann man sicher vor Ort produzieren, aber da hört es im Prinzip auch schon auf.
Man müsste die gesamte Warenstruktur umstellen und die Leute müssten in zunehmenden Maße auf exotische Dinge und auf massenhafte Elektroartikel verzichten.
Na, das wäre natürlich für die Umwelt super! ;))Und jetzt verrate mir noch eines: Wenn die "exotischen Dinge" in einer Stadt produziert werden müssen sie nicht weiter transportiert werden, wenn sie auf dem Land produziert werden schon?
(unter Exotisch verstehe ich Produkte, die in Deutschland nur vielleicht drei oder vier mal hergestellt werden)
Die Endverbraucher sind auf dem Lande viel verstreuter.
Während eine Stadt wie Berlin für knapp 3,5 Mio. Menschen eine Fläche von knapp 900 km² beansprucht, also eine Bevölkerungsdichte von fast 4000 E/km² besitzt, hat das Land Thüringen gerade einmal 2,3 Mio. Einwohner auf ~16.000 km² und mit 140 E/km² nur ein dreißigstel der Einwohnerdichte.
d.h. die durchschnittlichen Transportwege in einem Bundesland wie Thüringen sind auch 30 mal so groß wie in z.B. Berlin.
Daraus folgt dann auch, dass es am ökologisch sinnvollsten wäre sämtliche Dörfer und Gemeinden unter 10.000 Einwohner aufzulösen und die Bewohner in die Städte zu integrieren.
Damit könnte man in Deutschland sicherlich gut 80% der Straßen und 67% der Schienenwege einsparen und entsprechend die Transportkapazitäten reduzieren.
Maßnahmen
Wenn man die ganze Infrastruktur dezentralisiert
Habe ich nicht von gesprochen. Ich habe nur gesagt, dass man eine ausgeglichenere Raumstruktur braucht. Natürlich braucht man große metropolitane Städte, aber man braucht auch Arbeitsplätze dort wo Menschen wohnen, also auch auf dem Land.
Ich wollte sagen, dass auch Mittel-, Unter- und Grundzentren eine ausreichende Infrastruktur brauchen, damit die Menschen nicht für alle Bedürfnisse in die Großstädte fahren müssen und das "platte Land" verödet. Das Ziel ist also "dezentrale Konzentration" :-)
und die Arbeit zu den Leuten bringt, werden sich die Warenwege vergrößern, da man nunmal schlecht in jeder Stadt jedes beliebige Produkt erzeugen kann.
Das ist glaube ich eine Simplifizierung bestehender Versorgungsketten. Logistikcenter finden sich ja nicht in Stadtkernen, sondern verkehrsgünstig an Autobahnen. Innerstädtische Bereich sind von dort oft ähnlich schlecht zu erreichen (gerade mit LKW) wie Ort auf dem "platten Land".
Außerdem lässt es außen vor, dass produzierendes Gewerbe schon heute vorwiegend in ländlichen Räumen angesiedelt ist. Städte sind Jobmotoren wegen der dynamischen Entwicklung des Dienstleistungsgewerbes.
Und letztlich: Wenn das Ziel ist, Verkehr zu sparen (Klima, Lärm, Kosten von Verkehr, ...) ist natürlich die Frage, was mehr Verkehr spart: wenn der Joghurt zu dir kommt, oder wenn du zum Joghurt kommst.
Man müsste die gesamte Warenstruktur umstellen und die Leute müssten in zunehmenden Maße auf exotische Dinge und auf massenhafte Elektroartikel verzichten.
Sehe ich nicht so (siehe oben).
Kraftwerke
Wikipedia weiß dazu:
Zweck [des Nachtstroms] ist, in den so genannten Schwachlastphasen durch Kraftwerksmanagement die Kraftwerke, insbesondere Kernkraftwerke, Windkraftanlagen und Wasserkraftwerke ohne Speichermöglichkeit, besser oder möglichst gleichmäßig auszulasten.
Dann kann deine These, dass KKWs die am schwersten zu regelnden Kraftwerke sind, ja nicht stimmen ;-)
Kraftwerke
Wikipedia weiß dazu:
Zweck [des Nachtstroms] ist, in den so genannten Schwachlastphasen durch Kraftwerksmanagement die Kraftwerke, insbesondere Kernkraftwerke, Windkraftanlagen und Wasserkraftwerke ohne Speichermöglichkeit, besser oder möglichst gleichmäßig auszulasten.
Dann kann deine These, dass KKWs die am schwersten zu regelnden Kraftwerke sind, ja nicht stimmen ;-)
Warum nicht? Sitze ich auf der Leitung?
Meine These ist: KKWs lassen sich nur sehr träge regeln und folglich Nachts nicht drosseln. Damit der in Schwachlastzeiten (Nachts) produzierte Strom nicht sinnlos verbrand werden muss, fördert man nächtliche Verbraucher und hat deshalb den Nachtstrom eingeführt.
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