Gedanken zur Diskussion im Zug (Fahrkarten und Angebote)

SEE 238, Montag, 20.02.2017, 21:20 (vor 3365 Tagen) @ Proeter

Trotzdem ein aktualisierter Praxisbericht von mir:
Der großen Mehrheit deutscher FV-Zubs sind die Zugbindungsregeln nicht bekannt. Manche bleiben hart - und nachdem ein (weniger argumentationsstarker) Freund von mir eine FNE bekam, verzichte ich inzwischen darauf, die Abweichung von den aufgedruckten Zügen zu empfehlen. Versuche doch, dir gleich den gewünschten Zug zu buchen. Viel teurer wird das (meistens) nicht, und dafür sparst du dir eine Menge Ärger.

Falls du selber fährst und dir die Diskussion zutraust, hab die ausgedruckten Tarifvorschriften dabei.

Danke für den aktuellen Praxisbericht! Das ist mal interessant zu wissen.

Ich würde allerdings nicht zu viel Zeit für eine Diskussion aufwenden, wenn sich früh abzeichnet, dass sie nicht zielführend sein wird. Wenn man weiß, dass man im Recht ist, und merkt, dass das Heranziehen der offiziellen Regelungen keine Wirkung zeigt, sollte man sich lieber eine FN ausstellen lassen. Man muss dann zwar noch etwas Zeit für die Reklamation opfern, kann aber dafür die Fahrt weiterhin genießen. Ggf. sorgt das explizite Verlangen nach einer FN sogar noch einmal für ein Umdenken, aber das kann ich nicht beurteilen.

Nichtsdestotrotz finde ich es sehr misslich, sich als Zugbegleiter der Sache inhaltlich gar nicht richtig anzunehmen, wenn der Fahrkartenaufdruck schon Klarheit schafft und man sich als Kunde zudem noch die Mühe macht und das Regelwerk mitbringt. Kompetenzlücken sind verzeihlich und menschlich, sollten aber keine negativen Folgen (im Sinne einer FN) für den Kunden haben.

Beste Grüße
SEE 238


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