? Punkte nachträglich wenn nur "Dritt"unternehmen-Automat? (Fahrkarten und Angebote)
martarosenberg, Mittwoch, 21.12.2016, 19:25 (vor 3437 Tagen)
Wenn die Fahrt irgendwo beginnt wo es keine DB-Verkaufsstelle gibt, also z.B. nur einen Abellio-Automaten, einen Vogtlandbahn-Automaten im Zug, etc., ist einem ja nicht die Möglichkeit gegeben bahn.bonus- und bahn.comfort-Punkte zu sammeln. Auch wenn man Fahrscheine zum bahn-Tarif erwirbt.
Kann man in diesem Falle nachträglich die Punkte noch bekommen? Schließlich sind sie ja ein festes tarifliches Angebot, und ich als Fahrgast kann nichts dafür dass man beim Fahrkartenverkauf technisch nicht in der Lage ist mir diese Punkte gutzuschreiben.
? Punkte nachträglich wenn nur "Dritt"unternehmen-Automat?
Taurus83, Nürnberg, Mittwoch, 21.12.2016, 19:32 (vor 3437 Tagen) @ martarosenberg
Wenn die Fahrt irgendwo beginnt wo es keine DB-Verkaufsstelle gibt, also z.B. nur einen Abellio-Automaten, einen Vogtlandbahn-Automaten im Zug, etc., ist einem ja nicht die Möglichkeit gegeben bahn.bonus- und bahn.comfort-Punkte zu sammeln. Auch wenn man Fahrscheine zum bahn-Tarif erwirbt.
Kann man in diesem Falle nachträglich die Punkte noch bekommen? Schließlich sind sie ja ein festes tarifliches Angebot, und ich als Fahrgast kann nichts dafür dass man beim Fahrkartenverkauf technisch nicht in der Lage ist mir diese Punkte gutzuschreiben.
Ich würde mal vermuten dass DB Vertrieb eine Vertriebsprovision bekommt und ein gewisser Anteil dieser Provision in das Bonusprogramm fließt. Dafür spricht ja auch dass man mit dem Kauf von Fernsehern beim Saturn (Beispiel) diese Bonuspunkte sammeln kann.
Es hintet Abelio, Vogtlandbahn und wie sie alle heißen keiner daran, bei ihren Vertriebswegen ähnliche Programme aufzuerlegen.
Viele Grüße,
Bernhard
Eher nicht.
sibiminus, Mittwoch, 21.12.2016, 20:27 (vor 3437 Tagen) @ martarosenberg
Nachträgliche Punktegutschriften sind ja schon per Teilnahmebedingungen grundsätzlich ausgeschlossen. Ich denke nicht dass da - und sei es auf Kulanz - Erfolgsaussichten bestehen. Die Argumentation könnte auf das Online-/Handyticket hinauslaufen...
Einschränkung Vertriebsweg
Zg_2, Donnerstag, 22.12.2016, 07:53 (vor 3437 Tagen) @ martarosenberg
Hallo,
es gab in den Bedingungen zum bahn.bonus-Programm die Einschränkung, dass der Kauf über einen Vertriebsweg der DB erfolgen muss. Wo das jetzt steht, habe ich noch nicht gefunden.
Gruß
Zg_2
Bei ZUB in Erfurter Bahn geht es auch.
martarosenberg, Donnerstag, 22.12.2016, 18:10 (vor 3436 Tagen) @ Zg_2
es gab in den Bedingungen zum bahn.bonus-Programm die Einschränkung, dass der Kauf über einen Vertriebsweg der DB erfolgen muss. Wo das jetzt steht, habe ich noch nicht gefunden.
Ich konnte auch schonmal beim Kauf bei der ZUBin der Erfurter Bahn an Ihrem Handgerät Punkte sammeln. Und die ist ganz offensichtlich nicht von der DB. (Anscheinend werden aber deren MTs über die DB "ausgelesen".)
Bei ZUB in Erfurter Bahn geht es auch.
sibiminus, Freitag, 23.12.2016, 13:23 (vor 3436 Tagen) @ martarosenberg
In den Fällen zählt es auch als Vertriebsweg DB, weil eine Tarif- und Vertriebskooperation besteht. (Bzw. künftig wegen der kartellrechtlichen Selbstverpflichtung Basis-Vertriebskooperation mit optionalem Dienstleistungsvertrag Vertrieb.) Gibt es z.B. auch bei der Städtebahn Sachsen, die Fahrkarten erhalten auch das DB-Logo aufgedruckt.
Umsätze in das Unternehmen holen
GUM, Donnerstag, 22.12.2016, 09:59 (vor 3437 Tagen) @ martarosenberg
Die Frage kann leider eindeutig nur mit Nein beantwortet werden.
Zur Einführung des bahn.bonus Programms wurden lediglich Fernverkehrsfahrscheine und reine DB Nahverkehrsangebote (also ohne Ländertickets etc.) "bepunktet". Später wurde dann der Kreis der punkteberechtigten Tickets erheblich erweitert: Inzwischen werden Punkte auch für Ländertickets und ähnliches gutgeschrieben.
Die Punkte sollen ein Anreiz sein sowohl die Bahn als Verkehrsmittel zu wählen, als auch die Fahrscheine bei der Bahn selbst oder einer offiziellen DB Agentur zu kaufen.
Nur dann gibt es die Punkte.
Wie in einigen Beitragsbäumen beim ice-treff.de nachzulesen hat jeder so seine Lieblingsprämie. Dem Punktewert steht irgendein Rabattwert entgegen.
Wenn Du also Punkte auch bei Abfahrt an einem Ort ohne DB Automaten sammeln möchtest, dann könntest Du die telefonische Auftragsannahme der Bahn anrufen und Dir den Fahrschein zuschicken lassen (Porto 3,90 Euro). Immer dann wenn der sich für Dich ergebende "innere Wert" mehr als 3,90 Euro ist.
Oder Du kaufst einen Fahrschein von Deinem Abfahrtsort zum Umnsteigeort DB und dann das weitere Ticket zum Zielort. Da die bahn.bonus Punkte im Regelfall 3 Jahre halten ist ein bisschen Mathematik erforderlich.
Ein paar Prämienbeispiele:
Prämienbeispiele aus dem Internet-Angebot der Bahn (Quelle: bahn.de)
Wenn es also nur um ein Länderticket Bayern gehen würde, dann würden einem Beispielpreis von 56 Euro und gesammelten 56 bahn.bonus Punkten Kosten von 3,90 Euro+2,00 Euro Bedienzuschlag+0,20 Euro Teleon = 6,10 gegenüberstehen.
Die 56 Punkte wären es dann wahrscheinlich nicht wert.
Wenn Du einen Sparpreis für 2 Personen hin- und zurück kaufst und irgendwo um die 200 Euro hinlegst, dann stehen 200 bahn.bonus Punkten die 3,90 Euro Porto und 0,20 Euro Telefon gegenüber.
Verbundfahrscheine wie Münchner-Verkers-Verbund gelten allerdings nie für die Bepunktung.
Ist also immer eine Abwägung.
Hoffe das hilft ein bisschen weiter.
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Umsätze in das Unternehmen holen
heinz11, Donnerstag, 22.12.2016, 10:08 (vor 3437 Tagen) @ GUM
bearbeitet von heinz11, Donnerstag, 22.12.2016, 10:09
GUM hat das gut beschrieben. Es schadet außerdem nichts, den gesunden Menschenverstand zu gebrauchen:
In erster Linie fahre ich Bahn und nehme die Punkte mit. Ich fahre nicht ausschließlich der Punkte wegen und um jeden Preis mit der Bahn. Es ist aber jedenm unbenommen, das anders zu halten.