Storno Rückfahrt bei neuem Flexpreis (Fahrkarten und Angebote)

Mike65, Dienstag, 20.12.2016, 22:52 (vor 3459 Tagen)

Beim neuen - differenziertem - Flexpreis ist die Rückfahrt ja an einen festen Tag gebunden. Mir ist nicht ganz klar, inwieweit sich der Rückfahrttag nach durchgeführter Hinfahrt noch umbuchen lässt, wenn z.B. die Reise unerwartet länger dauert. Laut Bahn soll die Stornierung ab dem Tag der Hinfahrt 19€ kosten. Lässt sich denn ein halb genutztes Ticket noch stornieren?

In jedem Fall scheinen Flex-H/R-Tickets keine Vorteile gegenüber einzelnen Fahrkarten für jede Fahrtrichtung mehr zu bieten.

Haben sie das jemals ?

Höllentalbahn, Dienstag, 20.12.2016, 23:25 (vor 3459 Tagen) @ Mike65

- kein Text -

Ja.

Proeter, Dienstag, 20.12.2016, 23:41 (vor 3459 Tagen) @ Höllentalbahn
bearbeitet von Proeter, Dienstag, 20.12.2016, 23:42

Diese Vorteile der Buchung von Hin- und Rückfahrt bei Flexpreis auf einem Ticket (Stand vor Fahrplanwechsel):

  • Flexible Rückfahrt innerhalb eines Monats, ohne eine Fahrkarte kaufen zu müssen
  • Versandkostenpauschale fiel nur einmal an.
  • Zahlungsmittelentgelt war pro Fahrkarte niedriger, falls es bei einfacher Fahrt mehr als 1,50 € betragen hätte.
  • Gutscheine mit Mindestbuchungswert, der bei einfacher Fahrt zu mehr als 50%, jedoch zu weniger als 100% erreicht wurde, konnten bei H/R-Tickets eingesetzt werden.

Haben sie das jemals ?

Mike65, Dienstag, 20.12.2016, 23:46 (vor 3459 Tagen) @ Höllentalbahn

Es war zumindest bequem. Typischer Fall Geschäftsreise: Sekretärin stellt über die Firma H/R-Ticket aus. Dauerte der Termin dann länger, Hotel genommen und am nächsten Morgen zurückgefahren. Das geht jetzt nicht mehr. Nun muss ich das Rückfahrtticket am Automaten ziehen und mühsam per Reisekostenabrechnung einreichen.

Gibt's bei den ÖBB nebenbei nimmer

J-C, In meiner Welt, Dienstag, 20.12.2016, 23:51 (vor 3459 Tagen) @ Proeter

Die Flexibilität ist auf ganze 2 Tage begrenzt beim ÖBB Standard-Ticket, dem Äquivalent zum DB-Flexpreis.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

2 Tage sind besser als einer

Mike65, Mittwoch, 21.12.2016, 00:15 (vor 3459 Tagen) @ J-C

Gerade beim von mir genannten Szenario der Geschäftsreise mit optionaler Übernachtung macht es durchaus einen Unterschied, ob das Ticket 2 Tage oder nur einen gültig ist.

Allerdings müsste man die Tagesbindung mit einem kleinen Trick aushebeln können: Gefordert ist nur der Fahrtantritt am Geltungstag, eine Fahrtunterbrechung bis zu einem Tag ist unerheblich. Bucht man einen kleinen NV-Vorlauf hinzu, dessen Nutzung in der Regel nicht nachweisbar ist, kann man auch am Folgetag noch zurückfahren.

Ja.

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 21.12.2016, 08:21 (vor 3459 Tagen) @ Proeter

Diese Vorteile der Buchung von Hin- und Rückfahrt bei Flexpreis auf einem Ticket (Stand vor Fahrplanwechsel):

  • Flexible Rückfahrt innerhalb eines Monats, ohne eine Fahrkarte kaufen zu müssen
  • Versandkostenpauschale fiel nur einmal an.
  • Zahlungsmittelentgelt war pro Fahrkarte niedriger, falls es bei einfacher Fahrt mehr als 1,50 € betragen hätte.
  • Gutscheine mit Mindestbuchungswert, der bei einfacher Fahrt zu mehr als 50%, jedoch zu weniger als 100% erreicht wurde, konnten bei H/R-Tickets eingesetzt werden.

Also zwei Punkte sind in meinen Augen da schon ziemlich auf spezielle Anwendungsfälle konstruiert.
Die Versandkostenpauschale fällt nur bei den (vermutlich prozentual zur Gesamtmenge der verkauften Fahrkarten) wenigen Fahrkarten mit Postversand an. Alle, die am Schalter, am Automaten, online, per Agentur-BahnTix oder sogar im Zug die Fahrkarte kaufen, haben diesen vermeintlichen Vorteil nicht.
Die Kreditkartenstrafe (eine realistischere Bezeichnung als die Euphemismushülle "Zahlungsmittelentgelt") könnte bei gesplitteter Buchung aber auch gänzlich entfallen, während eine gemeinsame Buchung von Hin- und Rückfahrt den Preis in Regionen drückt, wo sie anfällt. Bei meiner nächsten Fahrt ist es beispielsweise so - jede Fahrkarte für sich kostet weniger als 50€, es fällt also keine Strafgebühr an. Zusammen wäre ich aber deutlich in dem Bereich, wo sie anfiele.

Dem ersten und dem letzten Punkt zustimmende Grüße,
der Colaholiker

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-->bahn.business

hardy, Mittwoch, 21.12.2016, 08:36 (vor 3459 Tagen) @ Mike65

Hallo Mike,

Typischer Fall Geschäftsreise: Sekretärin stellt über die Firma H/R-Ticket aus. Dauerte der Termin dann länger, Hotel genommen und am nächsten Morgen zurückgefahren. Das geht jetzt nicht mehr. Nun muss ich das Rückfahrtticket am Automaten ziehen und mühsam per Reisekostenabrechnung einreichen.

Wenn das ein reales Beispiel ist, dann sollte die Sekretärin das Unternehmen für das Firmenkundenprogramm der DB anmelden. Dann kann sie die Rückfahrt auch am nächsten Tag kostenlos stornieren, falls sich die Pläne ändern.

Gruß
Hardy

Ja.

agw, NRW, Mittwoch, 21.12.2016, 10:29 (vor 3459 Tagen) @ Colaholiker

Die Kreditkartenstrafe (eine realistischere Bezeichnung als die Euphemismushülle "Zahlungsmittelentgelt") könnte bei gesplitteter Buchung aber auch gänzlich entfallen, während eine gemeinsame Buchung von Hin- und Rückfahrt den Preis in Regionen drückt, wo sie anfällt. Bei meiner nächsten Fahrt ist es beispielsweise so - jede Fahrkarte für sich kostet weniger als 50€, es fällt also keine Strafgebühr an. Zusammen wäre ich aber deutlich in dem Bereich, wo sie anfiele.

Sicher. Aber in der 1.Klasse (auch mit BC50) wird das aber schon schwieriger. Da kostet eine Fahrt schnell 100 Euro. Ohne BC oder mit BC25 sowieso.

-->bahn.business ist ein Spiel mit dem Feuer

GUM, Mittwoch, 21.12.2016, 10:33 (vor 3459 Tagen) @ hardy
bearbeitet von GUM, Mittwoch, 21.12.2016, 10:34

Hallo Mike,

[...]

Wenn das ein reales Beispiel ist, dann sollte die Sekretärin das Unternehmen für das Firmenkundenprogramm der DB anmelden. Dann kann sie die Rückfahrt auch am nächsten Tag kostenlos stornieren, falls sich die Pläne ändern.

Gruß
Hardy

Das sehe ich nicht so! Für den "Preis" eines einstelligen prozentualen Rabatts gibt das Unternehmen die persönlichen Daten der Reisenden weiter. Wenn dann mal ein Datendiebstahl (sh. yahoo, FDP und weitere) stattfindet, dann ist sozusagen die Personalliste der nicht gewerblichen Mitarbeiter inklusive Geburtsdaten und einem Hinweis auf die Position innerhalb der Unternehmenshierarchie weg (Fahrkarten 1. oder 2. Klasse, mgl. Umsatz pro BahnCard).

Rabattstaffel bahn.business aus der Bahn-Webseite: nur 3,5 % ab 25.000 Jahresumsatz

Vollkommen absurd wird es, wenn die Mitarbeiter teurere BahnCards (aka BahnCard Business) kaufen, um den Firmenkundenrabatt zu bekommen. Im schlimmsten Fall sinkt damit der Rabatt auf einen marginalen Wert. Dafür entsteht jede Menge administrativer Aufwand.

Man muss dann immer die Preisdifferenz der BahnCard "normal" zu BahnCard Business dem Rabatt entgegenrechnen. Für die BahnCard 50 320 Euro minus 255 Euro:

Bei einem Rabattsatz eines Unternehmens mit DB Bahn-Umsatz unter 25k Euro von 3,0 % ist die Preisdifferenz von 65 Euro erst nach 2.166 Euro Jahresumsatz pro Fahrgast wieder Null auf Null hereingeholt.

Wer mag kann sich das ja für die BC 50 First ausrechnen.

Noch ganz ohne Verzinsung und interne Kosten.

In vielen Fällen eignet sich leider die Rundablage am besten für so ein "Rabattmodell".

Man vergleiche dies nur mit dem Großkunden-Rabatt aus dem Papierzeitalter. Dort gab es 10-15 Prozent oder so.

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Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
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-->bahn.business ist ein Spiel mit dem Feuer

JanZ, HB, Mittwoch, 21.12.2016, 10:38 (vor 3459 Tagen) @ GUM
bearbeitet von JanZ, Mittwoch, 21.12.2016, 10:39

Das sehe ich nicht so! Für den "Preis" eines einstelligen prozentualen Rabatts gibt das Unternehmen die persönlichen Daten der Reisenden weiter. Wenn dann mal ein Datendiebstahl (sh. yahoo, FDP und weitere) stattfindet, dann ist sozusagen die Personalliste der nicht gewerblichen Mitarbeiter inklusive Geburtsdaten und einem Hinweis auf die Position innerhalb der Unternehmenshierarchie weg (Fahrkarten 1. oder 2. Klasse, mgl. Umsatz pro BahnCard).

Welches Unternehmen gibt die Daten an wen weiter? Das buchende Unternehmen an die DB, oder was meinst du? Und du glaubst, das Reisebüro, das ohne bahn.business für die Mitarbeiter Flüge und Bahnreisen bucht, speichert die Daten der Mitarbeiter nicht? Muss man bei der Buchung auf bahn.business tatsächlich die "Position innerhalb der Unternehmenshierarchie" angeben?

Ja.

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 21.12.2016, 10:47 (vor 3459 Tagen) @ agw

Sicher. Aber in der 1.Klasse (auch mit BC50) wird das aber schon schwieriger. Da kostet eine Fahrt schnell 100 Euro. Ohne BC oder mit BC25 sowieso.

1. Klasse Sparpreis mit BC25, Entfernung ~300 km. Freitagnachmittag und Sonntagabend, 'ne Woche vorher gebucht. Hinfahrt IC, Rückfahrt ICE. Aber dieses eine Positivbeispiel ist natürlich kein Garant für Universalität. ;-)

Eigentlich ganz zufriedene Grüße,
der Colaholiker

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Unternehmen bucht Fahrkarten - welch Luxus?!?

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 21.12.2016, 10:50 (vor 3459 Tagen) @ JanZ

Ich staune, ich staune. Bei uns wird nichts vom Arbeitgeber organisiert. Wir haben nicht mal die notwendigen Mitarbeiter dafür. Jeder bucht seine Fahrkarte, sein Ticket, sein Hotel, sein wasauchimmer selbst und rechnet hinterher ab. Bei größeren Posten wie Flugreisen oder längeren Hotelaufenthalten kann man sich einen Reiskostenvorschuß auszahlen lassen, der am Ende gegengerechnet wird.

Hat natürlich den unbestreitbaren Vorteil, daß das alles über die eigene kranichtragende Kreditkarte läuft. *unschuldig lächel*

Es gar nicht anders kennende Grüße,
der Colaholiker

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-->bahn.business ist ein Spiel mit dem Feuer

GUM, Mittwoch, 21.12.2016, 10:56 (vor 3459 Tagen) @ JanZ

Das sehe ich nicht so! Für den "Preis" eines einstelligen prozentualen Rabatts gibt das Unternehmen die persönlichen Daten der Reisenden weiter. Wenn dann mal ein Datendiebstahl (sh. yahoo, FDP und weitere) stattfindet, dann ist sozusagen die Personalliste der nicht gewerblichen Mitarbeiter inklusive Geburtsdaten und einem Hinweis auf die Position innerhalb der Unternehmenshierarchie weg (Fahrkarten 1. oder 2. Klasse, mgl. Umsatz pro BahnCard).


Welches Unternehmen gibt die Daten an wen weiter? Das buchende Unternehmen an die DB, oder was meinst du?

Ja das buchende Unternehmen an die Bahn. Inklusive Geburtsdatum, wenn die BahnCard business genutzt wird.

Und du glaubst, das Reisebüro, das ohne bahn.business für die Mitarbeiter Flüge und Bahnreisen bucht, speichert die Daten der Mitarbeiter nicht?

Bei innereuropäischen Flügen werden keine Geburtsdaten gespeichert, die elektronische Reisegenehmigung USA/Kanada kann der Reisende ja auch selbst ausfüllen.

Muss man bei der Buchung auf bahn.business tatsächlich die "Position innerhalb der Unternehmenshierarchie" angeben?

Dies ergibt sich indirekt aus den Reiseprofilen, Zielorten und insbesondere der gebuchten Wagenklasse. In vielen Unternehmen ist es ja leider immer noch üblich für einen Teil der Belegschaft 2. Klasse zu buchen. Obwohl auch die 1. Klasse erheblich günstiger ist als ein Flugschein.

Also würde ein Datendieb schon wertvolle Hinweise auf lohnende Ziele bekommen.

In diesem Fall ging es mir um das enorme Risiko, welches mit einem lediglich <3%-igen Rabatt verbunden ist. Die Reisenden fahren in den meisten Fällen ohne bahn.business besser.

Das Rabattsystem ist schlichtweg zu komplex, zu unsicher und unpraktisch.

Zumal in den aktuellen AGB steht:
"(Bonusgewährungszeitraum) wird die Bonusleistung als Firmenkunden-Rabatt gemäß nachstehender Tabelle beim Erwerb von Fahrkarten zum Flexpreis mit/ohne BahnCard Business-Rabatt gewährt."
Quelle: https://www.bahn.de/p/view/mdb/bahnintern/agb/gesamt2016/mdb_241888_befoerderungsbeding...

Nur Flexpreise werden rabattiert.

Bei allen feststehenden Terminen wie turnusmäßigen Besprechungen, Messebesuchen oder der planbaren Hinfahrt zu einem Kundentermin gibt es 0,00 Rabatt!

Damit verschiebt sich die Break-even-Betrachtung pro Reisenden noch weiter nach oben.

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-->bahn.business ist ein Spiel mit dem Feuer

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 21.12.2016, 10:59 (vor 3459 Tagen) @ GUM

Dies ergibt sich indirekt aus den Reiseprofilen, Zielorten und insbesondere der gebuchten Wagenklasse. In vielen Unternehmen ist es ja leider immer noch üblich für einen Teil der Belegschaft 2. Klasse zu buchen. Obwohl auch die 1. Klasse erheblich günstiger ist als ein Flugschein.

Cool. Damit würde ich als Depp vom Dienst, der dank der privaten Bahncard 1. Klasse fährt (meine Argumentation: Erstattet mir die rabattierten Sparpreise 1. Klasse oder für Euch wirds teurer, weil ich 2. Klasse Normalpreis ohne Rabatt buche) gleich mal profiltechnisch in die Oberliga aufsteigen. Gefällt mir. :-)

Mangels Unternehmenskundenprofil bei der Bahn beim hypothetischen Gedanken bleibende Grüße,
der Colaholiker

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Unternehmen bucht Fahrkarten - welch Luxus?!?

JanZ, HB, Mittwoch, 21.12.2016, 11:08 (vor 3459 Tagen) @ Colaholiker

Ich staune, ich staune. Bei uns wird nichts vom Arbeitgeber organisiert. Wir haben nicht mal die notwendigen Mitarbeiter dafür. Jeder bucht seine Fahrkarte, sein Ticket, sein Hotel, sein wasauchimmer selbst und rechnet hinterher ab.

Also bucht ihr direkt bei den Fluggesellschaften/Bahnen/was auch immer? Das sollen wir nicht machen, da die Gefahr besteht, dass wir bei der Buchung irgendwas nicht beachten und das Ganze dann nicht erstattungsfähig ist. Wir haben für die Buchung auch keine eigenen Mitarbeiter (davon abgesehen, dass die Chefs das natürlich immer ihre Assistentinnen machen lassen), sondern ein Vertrags-Reisebüro. Und das hat zum Beispiel meine BahnCard- und meine Miles&More-Nummer (vom Geburtsdatum weiß ich es nicht). Das wäre dann auch ein "lohnendes Ziel für Datendiebe". Aber gut, in anderen Unternehmen mag das wieder anders sein.

-->bahn.business ist ein Spiel mit dem Feuer

GUM, Mittwoch, 21.12.2016, 11:13 (vor 3459 Tagen) @ Colaholiker

Mangels Unternehmenskundenprofil bei der Bahn beim hypothetischen Gedanken bleibende Grüße,
der Colaholiker

Ebenso hypothetische Grüße zurück und danke für das Gedankenspiel!

Ist übrigens gar nicht so weit hergeholt: Für einen nicht-privaten Termin konnte ich neulich auch einen Langstrecken-Sparpreis 1. Klasse einreichen, der ab Frankfurt mit IC gefahren wurde.

Der Abrechnende staunte nicht schlecht als der Preis unter dem lag, was manche Leute für 2. Klasse üblicherweise abrechnen.

Mein Warnhinweis hat ja leider einen ernsten Hintergrund da meine Daten ja schon mal bei der politischen Farbe "gelb" verschwunden sind. War zwar nicht die Bahn, aber doch auch einigermaßen seriös.

Das ging dann von simplen Ehrenamtlichen/Interessenten bis zum Passort und Daten des damaligen Außenministers. Lag alles wochenlang auf einem Auslandsserver zum Verkauf oder Plündern. Das hat mich wieder für Datensparsamkeit sensibilisiert.

Unabhängig von der Datenfrage hat ein System nahezu Schrottwert, wo man sich einen 3%-igen Zusatzrabatt erst durch eine Einzahlung erkaufen muss....

Das wäre sicher auch ein nettes Thema für jemanden, der nicht schlüssiges Kundenverhalten sucht.

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Unternehmen bucht Fahrkarten - welch Luxus?!?

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 21.12.2016, 11:37 (vor 3458 Tagen) @ JanZ

Also bucht ihr direkt bei den Fluggesellschaften/Bahnen/was auch immer?

Jup.

Das sollen wir nicht machen, da die Gefahr besteht, dass wir bei der Buchung irgendwas nicht beachten und das Ganze dann nicht erstattungsfähig ist.

Da wir ohnehin das günstigste Angebot buchen sollen, ist dasin der Regel nichts erstattungsfähiges. Das hat mir auch schon mal einen bezahlten freien Tag in Hamburg gebracht. Uhrzeitbedingt bin ich damals hingeflogen, geplant waren zwei Tage beim Kunden, am ersten Abend war ich fertig. Bis zum Rückflug am folgenden Abend habe ich dann bei bitterster Kälte Hamburg unsicher gemacht. *grins*

Wir haben für die Buchung auch keine eigenen Mitarbeiter (davon abgesehen, dass die Chefs das natürlich immer ihre Assistentinnen machen lassen),

Bei uns haben die Chefs nicht mal Assistentinnen. Nicht mal der Geschäftsführer.

sondern ein Vertrags-Reisebüro. Und das hat zum Beispiel meine BahnCard- und meine Miles&More-Nummer (vom Geburtsdatum weiß ich es nicht). Das wäre dann auch ein "lohnendes Ziel für Datendiebe". Aber gut, in anderen Unternehmen mag das wieder anders sein.

Der einzige Fall, wo wir uns nicht selbst um Buchungen kümmern, ist, wenn der Besuchte (andere Niederlassung, Kunde) Verträge über irgendwelche Firmenraten mit Hotels vor Ort hat. Dann kmmern sich diejenigen, die Zugriff auf diese Tarife haben, um die Buchung, bezahlt wird dann aber von uns vor Ort und hinterher abgerechnet.

Schon viel zu lange nicht mehr rausgekommen seiende Grüße,
der Colaholiker

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Teurere BC -- -->bahn.business

martarosenberg, Mittwoch, 21.12.2016, 11:45 (vor 3458 Tagen) @ hardy
bearbeitet von martarosenberg, Mittwoch, 21.12.2016, 11:45

Wenn das ein reales Beispiel ist, dann sollte die Sekretärin das Unternehmen für das Firmenkundenprogramm der DB anmelden. Dann kann sie die Rückfahrt auch am nächsten Tag kostenlos stornieren, falls sich die Pläne ändern.

.. und wenn dann aber BahnCard-Rabatt gewährt werden soll, ist die BC gleich teurer (Business-BC).

Datenverknüpfung BahnCard.Business / privates Kundenkonto

HH-Ole, Mittwoch, 21.12.2016, 12:00 (vor 3458 Tagen) @ GUM

Die DB verknüpft durchaus Daten wo sie kann: Wenn meine Dienststelle mir eine neue dienstliche BahnCardBusiness beschafft, taucht diese in meinem privaten Kundenkonto auf, ohne dass ich um diese Verknüpfung je gebeten habe. Es wurde auch wiederholt in meinen persönlichen Daten meines Ueralt-Kontos bei bahn.de von der DB im Feld Adresszusatz der Name meiner Dienststelle eingefügt, obwohl das bei meiner Privatadresse völlig widersinnig und im Prinzip auch unzulässig ist. Habe das schon paar mal gelöscht und mich beim BahnCard-Service beschwert, aber es taucht immer wieder auf.

Als Bundesbeamter bin ich verpflichtet, durch Dienstfahrten erlangte Bonuspunkte auch wieder dienstlich zu nutzen (oder sie verfallen zu lassen...) - da die DB aber die Punkte meiner privaten BahnCards / bonus.card und der BCB immer wieder auf meinem privaten Kundenkonto zusammenschmeißt, führe ich eine Exceltabelle über meine Dienstfahrten, um einen Überblick über die Bonuspunkte zu haben, die ich dann in Form von Freifahrten oder Upgrades wieder bei Dienstreisen nutze. Im Prinzip bräuchte ich wohl einen separaten Selbstbucher-Account beim bahn.corporate-Portal, aber ich buche eben dienstlich nicht selbst, sondern die Reisestelle...

Unternehmen bucht Fahrkarten - welch Luxus?!?

JanZ, HB, Mittwoch, 21.12.2016, 12:06 (vor 3458 Tagen) @ Colaholiker

Also bucht ihr direkt bei den Fluggesellschaften/Bahnen/was auch immer?


Jup.

Das sollen wir nicht machen, da die Gefahr besteht, dass wir bei der Buchung irgendwas nicht beachten und das Ganze dann nicht erstattungsfähig ist.


Da wir ohnehin das günstigste Angebot buchen sollen, ist dasin der Regel nichts erstattungsfähiges.

Mit "erstattungsfähig" meinte ich durch die Reisekostenstelle der Firma. Oder müsst ihr Geschäftsreisen aus eigener Tasche bezahlen? Und wie stellt eure Reisekostenstelle fest, was zum Zeitpunkt der Buchung das Günstigste war?

Der einzige Fall, wo wir uns nicht selbst um Buchungen kümmern, ist, wenn der Besuchte (andere Niederlassung, Kunde) Verträge über irgendwelche Firmenraten mit Hotels vor Ort hat. Dann kmmern sich diejenigen, die Zugriff auf diese Tarife haben, um die Buchung, bezahlt wird dann aber von uns vor Ort und hinterher abgerechnet.

Hotels müssen wir inzwischen über ein bestimmtes Portal buchen, das eventuelle vertraglich vereinbarte Sonderkonditionen berücksichtigt. Außerdem wird so verhindert, dass man eine bestimmte Hotelkette wegen der Punkte/Meilen bevorzugt. Wobei man bei Bahn und Flug durchaus Meilen sammeln und diese auch privat nutzen darf.

Danke für die Praxisinfos/Nutzererfahrung

GUM, Mittwoch, 21.12.2016, 12:19 (vor 3458 Tagen) @ HH-Ole
bearbeitet von GUM, Mittwoch, 21.12.2016, 12:19

Insbesondere bei Bundesbeamten sehe ich noch eine weitere Gefährdung durch bahn.bonus Business bzw. personalisierte Fahrkarten: Es gibt durchaus Zielorte, in deren Postleitzahlenbereich eine einzige Dienststelle mit kritischer oder geheimhaltungsbedürftiger Infrastruktur liegt.

Alleine durch die Zugehörigkeit zu einem Firmenkonto und der Kombination Abfahrtsort/Zielort lässt sich schon einiges herauslesen. Dann bleibt nur noch die "Notlösung" den Fahrschein zum nächstgelegenen ICE/IC-Halt zu kaufen. Und den Zu- bzw. Abgang der Strecke vor Ort abzurechnen oder wegzuwerfen.

Bei Finanzbeamten sieht es ähnlich aus, wenn in einer Kreisstadt nur ein einiger Großbetrieb liegt. Dann weiß jeder Datendieb, dass da sehr intensive Ermittlungengeführt werden.

Als Datenschutzbeauftragter eines Unternehmens/Behörde könnte man deshalb nur zur Entkopplung von bahn.bonus Business und Personendaten raten.

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Unternehmen bucht Fahrkarten - welch Luxus?!?

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 21.12.2016, 12:37 (vor 3458 Tagen) @ JanZ

Mit "erstattungsfähig" meinte ich durch die Reisekostenstelle der Firma. Oder müsst ihr Geschäftsreisen aus eigener Tasche bezahlen? Und wie stellt eure Reisekostenstelle fest, was zum Zeitpunkt der Buchung das Günstigste war?

Ach so, Mißverständnis. Ich habe keine Ahnung, wie die das feststellen wollen... Bei Bahnfahrkarten lege ich halt immer zum Vergleich den Normalpreis nebendran. Bei Flugreisen habe ich letztes Mal dann einen Ausdruck eines Vergleichsportals beigelegt.
Je nach Hierarchieebene werden bei uns auch 1-n Augen zugedrückt, whrend bei den Indianern schon kritisch nachgefragt wird, wenn man sich zwei Stunden bevor man zu Hause ist, noch bei Subway ein Sandwich gönnt, ob man nicht auch mit einem kurzen Sandwich hätte leben können, gehen die Häuptlinge dann auch mal mehrgängig dinnieren.

Hotels müssen wir inzwischen über ein bestimmtes Portal buchen, das eventuelle vertraglich vereinbarte Sonderkonditionen berücksichtigt. Außerdem wird so verhindert, dass man eine bestimmte Hotelkette wegen der Punkte/Meilen bevorzugt. Wobei man bei Bahn und Flug durchaus Meilen sammeln und diese auch privat nutzen darf.

Zu Meilen die offiziell über die Nummer gesammelt werden, kenne ich die Regelung ehrlich gesagt nicht, mir hat nie jemand was gesagt. So Details wie die sammelnde Kreditkarte oder Bahn Bonus kennen die "Experten" hier eh nicht. Ich glaube, mehr als die Bummelbahn, die hier fährt, haben die noch nie gesehen. ;-) Wie es bei Hotels aussieht, weiß ich nicht, weil ich in den letzten Jahren immer nur Hotels hatte, in der entweder von uns oder vom Kunden Corporate Rates galten.

Das wichtigste hier ist, sich vom barschen Ton des Kollegen, der die Abrechnung macht, nicht abschrecken zu lassen, und dreist zurückzufeuern. Dann klappt das. :-)

Bisher alles durchgeboxt habende Grüße,
der Colaholiker

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-->bahn.business ist ein Spiel mit dem Feuer

Gleis42, Köln, Frankfurt, Hamburg, Mittwoch, 21.12.2016, 12:50 (vor 3458 Tagen) @ GUM

War der Hauptvorteil der Bahn Business Tickets nicht, dass man bis inkl. 1 Geltungstag stornieren konnte (beim OT)?


Man vergleiche dies nur mit dem Großkunden-Rabatt aus dem Papierzeitalter. Dort gab es 10-15 Prozent oder so.

Vor ein paar Jahren war ich mal bei einer Tochterfirma von Siemens angestellt. Da war der Großkundenrabatt direkt in der Firmenkreditkarte integriert und es gab 10%.
Wenn der Umsatz hoch genug ist, dürfte sowas also immer noch verhandelbar sein.

Unternehmen bucht Fahrkarten - welch Luxus?!?

JanZ, HB, Mittwoch, 21.12.2016, 13:26 (vor 3458 Tagen) @ Colaholiker

Je nach Hierarchieebene werden bei uns auch 1-n Augen zugedrückt, whrend bei den Indianern schon kritisch nachgefragt wird, wenn man sich zwei Stunden bevor man zu Hause ist, noch bei Subway ein Sandwich gönnt, ob man nicht auch mit einem kurzen Sandwich hätte leben können, gehen die Häuptlinge dann auch mal mehrgängig dinnieren.

Ihr bekommt Verpflegungskosten erstattet? Da könnt ihr euch aber in der Tat glücklich schätzen. Wir müssen, wenn das Essen nicht sowieso vom Arbeitgeber bereitgestellt wird, von den Pauschalen leben.

Zu Meilen die offiziell über die Nummer gesammelt werden, kenne ich die Regelung ehrlich gesagt nicht, mir hat nie jemand was gesagt. So Details wie die sammelnde Kreditkarte oder Bahn Bonus kennen die "Experten" hier eh nicht. Ich glaube, mehr als die Bummelbahn, die hier fährt, haben die noch nie gesehen. ;-) Wie es bei Hotels aussieht, weiß ich nicht, weil ich in den letzten Jahren immer nur Hotels hatte, in der entweder von uns oder vom Kunden Corporate Rates galten.

Jo, für Bahnbuchungen sind die in "unserem" Reisebüro auch nicht unbedingt Experten. Ich bin mal ohne Fahrschein von AB nach Ffm gefahren, weil sie es nicht hinbekommen haben, ein korrektes Bahn-Tix zu hinterlegen. Zum Glück war bis Ffm Hbf der Fehler dann korrigiert, so dass ich die Fahrt nach Paris mit Fahrschein antreten konnte.

-->bahn.business ist ein Spiel mit dem Feuer

frank_le, Mittwoch, 21.12.2016, 13:34 (vor 3458 Tagen) @ Gleis42

War der Hauptvorteil der Bahn Business Tickets nicht, dass man bis inkl. 1 Geltungstag stornieren konnte (beim OT)?


Man vergleiche dies nur mit dem Großkunden-Rabatt aus dem Papierzeitalter. Dort gab es 10-15 Prozent oder so.


Vor ein paar Jahren war ich mal bei einer Tochterfirma von Siemens angestellt. Da war der Großkundenrabatt direkt in der Firmenkreditkarte integriert und es gab 10%.
Wenn der Umsatz hoch genug ist, dürfte sowas also immer noch verhandelbar sein.

Zusätzlich gibt es noch den geringeren Maximalpreis bei Reisen ohne BC quer durch Deutschland.

Unternehmen bucht Fahrkarten - welch Luxus?!?

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 21.12.2016, 13:46 (vor 3458 Tagen) @ JanZ

Ihr bekommt Verpflegungskosten erstattet? Da könnt ihr euch aber in der Tat glücklich schätzen. Wir müssen, wenn das Essen nicht sowieso vom Arbeitgeber bereitgestellt wird, von den Pauschalen leben.

Pauschalen gibt es bei uns nicht. Hat abe den Nachteil, daß alles, wofür es keine Quittungen gibt (beispielsweise Kaffee- oder Snackautomaten beim Kunden) aus der eigenen Tasche zu bezahlen ist.

Jo, für Bahnbuchungen sind die in "unserem" Reisebüro auch nicht unbedingt Experten. Ich bin mal ohne Fahrschein von AB nach Ffm gefahren, weil sie es nicht hinbekommen haben, ein korrektes Bahn-Tix zu hinterlegen. Zum Glück war bis Ffm Hbf der Fehler dann korrigiert, so dass ich die Fahrt nach Paris mit Fahrschein antreten konnte.

Na das sind ja Helden. Als Selbstbucher passiert mir das zum Glück nicht, ob ich direkt bei der FB buche oder über die Agentur meines Vertrauens ist da vollkommen egal.

Dieses Jahr wohl keinen Termin außer Haus mehr habende Grüße,
der Colaholiker

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Haben sie das jemals ?

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Mittwoch, 21.12.2016, 15:12 (vor 3458 Tagen) @ Höllentalbahn

Bei Nichtantritt der Reise nur 1x Stornogebühr.

Gruß
Olaf

Haben sie das jemals ?

Mike65, Mittwoch, 21.12.2016, 18:00 (vor 3458 Tagen) @ Alibizugpaar

Bei Nichtantritt der Reise nur 1x Stornogebühr.

Was beim Flexpreis auch nur relevant ist, wenn die Rückfahrt auf den gleichen Tag wie die Hinfahrt gebucht ist.

-->bahn.business ist ein Spiel mit dem Feuer

heinz11, Donnerstag, 22.12.2016, 00:22 (vor 3458 Tagen) @ Gleis42

War der Hauptvorteil der Bahn Business Tickets nicht, dass man bis inkl. 1 Geltungstag stornieren konnte (beim OT)?

Bis einen Tag nach dem ersten Geltungstag.


Man vergleiche dies nur mit dem Großkunden-Rabatt aus dem Papierzeitalter. Dort gab es 10-15 Prozent oder so.

Eben. Da hat man Wertkontingente gekauft, die bis zu 15% Rabatt gebracht haben. Zu dieser Zeit gab es aber noch die Kilometertarife und nicht die Relationspreise wie heute.

Vor ein paar Jahren war ich mal bei einer Tochterfirma von Siemens angestellt. Da war der Großkundenrabatt direkt in der Firmenkreditkarte integriert und es gab 10%.
Wenn der Umsatz hoch genug ist, dürfte sowas also immer noch verhandelbar sein.

Ich kann Dir sagen, da ist nix verhandelbar. Selbst der größte Großkunde bekommt nur 5%. Temporär, um dem Esel eine Möhre vorzuhalten, mal 0,5% oder 1%. Das war es aber auch schon.

-->bahn.business ist ein Spiel mit dem Feuer

JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 22.12.2016, 09:18 (vor 3458 Tagen) @ heinz11

Eben. Da hat man Wertkontingente gekauft, die bis zu 15% Rabatt gebracht haben. Zu dieser Zeit gab es aber noch die Kilometertarife und nicht die Relationspreise wie heute.

Das war nicht der Großkundenrabatt (den gabs damals nämlich auch schon), sondern das Firmenabo.

Vor ein paar Jahren war ich mal bei einer Tochterfirma von Siemens angestellt. Da war der Großkundenrabatt direkt in der Firmenkreditkarte integriert und es gab 10%.
Wenn der Umsatz hoch genug ist, dürfte sowas also immer noch verhandelbar sein.


Ich kann Dir sagen, da ist nix verhandelbar. Selbst der größte Großkunde bekommt nur 5%. Temporär, um dem Esel eine Möhre vorzuhalten, mal 0,5% oder 1%. Das war es aber auch schon.

Doch, das ist durchaus verhandelbar. Kommt alles auf die Größe an.

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Weg mit dem 4744!

OT: Adresszusatz löschen

sibiminus, Donnerstag, 22.12.2016, 14:42 (vor 3457 Tagen) @ HH-Ole

Es wurde auch wiederholt in meinen persönlichen Daten meines Ueralt-Kontos bei bahn.de von der DB im Feld Adresszusatz der Name meiner Dienststelle eingefügt, obwohl das bei meiner Privatadresse völlig widersinnig und im Prinzip auch unzulässig ist. Habe das schon paar mal gelöscht und mich beim BahnCard-Service beschwert, aber es taucht immer wieder auf.

Das ist ein sehr witziger Bug, der schon seit Ewigkeiten besteht. Es ist offensichtlich so, dass nur nicht-leere Datenfelder aktualisiert werden, also das Herauslöschen oder Ersetzen durch Leerzeichen beim Abspeichern ignoriert wird. Ersetze den Adresszusatz durch ein Punkt oder ein Minus, dann müsste es gehen. Ob spezielle Sonderzeichen gehen, wie nullbreite Leerzeichen, müsste man mal ausprobieren. Und welche Auswirkung die Änderung im privaten Profil auf das Geschäftsprofil hat, wäre auch spannend.

-->bahn.business ist ein Spiel mit dem Feuer

hardy, Donnerstag, 22.12.2016, 20:52 (vor 3457 Tagen) @ GUM

Hallo GUM,

Datensicherheit ist ein guter Punkt, an den ich noch nicht gedacht habe. Danke. Vermutlich kommt es daher, dass diese Informationen bei einem Verein als Kunde keinen interessieren.

Deine Rechnung mit dem Mindestumsatz ist vermutlich korrekt und dies sollte jeder für sich beachten. Allerdings sollte man die Anzahl an sonst kostenpflichtigen Stornierungen berücksichtigen. Aus meiner Sicht kann sich der Mehrpreis der Bahncard nur darüber rechnen. Deshalb bin ich auf die normale Bahncard gewechselt, als vor einigen Jahren die Preise stark erhöht worden.

Gruss
Hardy

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