Sparpreise nach Fahrplanwechsel (Fahrkarten und Angebote)

musicus, Donnerstag, 08.12.2016, 13:51 (vor 3471 Tagen) @ Bremer

Tatsächlich sind die Preise hier so hoch. Interessanterweise liegt das nicht an der Anzahl der Buchungen für diesen Sparpreis, sondern an der Uhrzeit. So extrem hatte ich es noch nie gesehen. Es scheint, als würde die Bahn den Pendlern zu dieser Uhrzeit extra das Geld aus den Taschen locken wollen. Die Verbindungen danach sind nämlich zu normalen Preisen zu haben - zum günstigsten möglichen Sparpreis.

Dieses Muster beobachte ich auf meiner "Stammstrecke" ebenso. Natürlich ist die Empirie hier nicht repräsentativ und die gezogenen Schlüsse nicht frei von Spekulation, doch teile ich deinen Eindruck, dass die Preise zu für Pendler interessanten Zeiten angepasst wurden.

Auf die Hoffnung, dass die Preise zum Fahrplanwechsel günstiger werden, würde ich nicht so viel geben. :(

Schwer zu prognostizieren, ob die DB in Konvergenz zahlreicher Änderungen auch hier einen neuen Fokus auf die nun intensiver zu bewirtschaftenden Vielfahrer unter der BC100-Schwelle legt, oder aber den Verkauf zu Fahrscheinen zu den "alten" Konditionen möglichst gering halten will. Mein Pessimismus spricht eher für mobility pricing, entsprechende Diskussionen wurden ja auch hier bereits mehrfach geführt.
Konkrete Handlungsempfehlungen abzugeben fällt natürlich schwer, da zu viel vom persönlichen Fahrverhalten und den jeweiligen individuellen Gegebenheiten abhängt. Allem Anschein nach, werden bei mir "Flexpreise" wieder deutlich stärker zum Einsatz kommen, bei Sparpotentialen <10€ ist eine Zugbindung bereits 3 oder mehr Monate im Voraus einfach Quark. Wären meine Inlandsumsätze nicht so weit (<<500€) von der BC100 entfernt, würde ich mir die kleine Schwarze zulegen und Wochenendfahrten machen bis die Schwarte kracht...


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