Bahnübergang Kuhlbreite in Osnabrück... (Reiseberichte)

Blaschke, Samstag, 26.11.2016, 12:46 (vor 3405 Tagen) @ michael_seelze

Hallöchen!

Das beste: Fragt mich der Fdl, ob ich eigentlich schon einen Zug gesehen habe, der vorbeigefahren sei. Ich sag: Der steht hier genau vor mir. 15 Wagen sind durch, wie viele noch kommen, weiß ich nicht. --- Kurze Zeit später setzt sich der Zug in Bewegung. Ich melde dem Fdl: Zug fährt wieder. Meint der Fdl: Jo, da hat der Lokführer wohl gepennt. - Und ich denke mir so: Jo, bestimmt der Lokführer... Und wie man das lautstarke Gebremse des Güterzuges mitten in der Nacht im wenige Meter entfernten Häuschen überhören kann, ist mir ein Rätsel.


Sofern der Fahrdienstleiter für den o.g. Bü zuständig ist und etwa in der Mitte des Empfangsgebäudes sitzt (km 142,927 lt. ISR), liegen da ca. 828,5 m dazwischen.

Ja, die Frage ist aber, wieviele Meter liegen dann zwischen rotem Signal, wo ja der Zug wohl zum Stehen kam und dem Fahrdienstleiterthron.

Und mitten in stiller Nacht im einsamen Nichts hört man bremsende Güterzüge meilenweit; Flüsterasphal..., äh, Flüsterbremsen waren damals noch kein Thema... Selbst fahrende Güterzüge können reichlich Lärm produzieren; höre ich nachts oft genug noch auf größeren Entfernungen.

Da bekommt man nur dann nichts mit, wenn das Radio in der Bude auf volle Dröhne läuft. Dass tat es auch öfters - war ja zu hören, wenn der Fdl mir die Schranke öffnete und dabei die Sprechanlage nutzte, "Schranke öffnet..."

Wegen meiner kann der Mitarbeiter da auch Radio hören, soviel der will und auch die Lautstärke ist mir völlig egal - nur sollte man als Fdl schon wissen, wo im Stellbereich die Züge denn nun gerade sind, die man zu disponieren hat. Da ist es schon eher indisponiert, normale Bürger nach dem Standpunkt des Zuges zu fragen.


Schöne Grüße von

jörg


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