Vom Vatikan zur Wocheiner Bahn (2/5 m 49 B) (Reiseberichte)

TD, Mittwoch, 23.11.2016, 17:43 (vor 3408 Tagen)

Hallo zusammen,

willkommen zum zweiten Teil unserer kleinen Rundreise. Im vorherigen Teil waren wir über die Berninabahn und mit dem Frecciarossa nach Rom gefahren. Heute steht nur eine kurze aber interessante Bahnfahrt auf dem Programm, vom vatikanischen Bahnhof fahren wir nach Albano Laziale.

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Tag 2: Vatikanstadt – Albano Laziale - Rom

Die heutige Bahnfahrt ist etwas speziell, das fängt schon damit an, dass die Fahrkarten nur bei den vatikanischen Museen gebucht werden können. Wir haben online das Paket „Vatican By Train – Vatican Full Day“ gebucht und finden uns pünktlich morgens um acht Uhr mit unserem Voucher am vatikanischen Museum ein. Am Ticketschalter erhalten wir das Tagesprogramm, die Eintrittskarte fürs Museum, einen Audio-Guide und die Bahnfahrkarte. Ich hatte ja nun schon Fahrkarten in unterschiedlichsten Formen, Farben und Papierqualitäten...

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...aber ein Aufklebe-Button ist eine Prämiere und Rarität für die Fahrkartensammlung. Entsprechend geadelt haben wir nun zwei Stunden Zeit, um auf eigene Faust bzw. mit dem Audio-Guide die vatikanischen Museen zu erkunden.

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Durch die Galleria delle Carte Geografiche (Galerie der Landkarten) wandeln wir zur Sixtinischen Kapelle. Da ich mich an das Fotografier-Verbot in der Sixtinische Kapelle halte und wir hier ja auch nicht in einem Vatikan-Forum sind, belassen wir es bei diesen zwei Belegbildern aus den päpstlichen Sammlungen.

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Dann wird es langsam Zeit, dass wir dem Wegweiser zum Treffpunkt am Giardino Quadrato folgen.

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Der rechteckige Park Giardino Quadrato vor der Vatikanischen Pinakothek steht allen Museumsbesuchern offen, in der Gruppe verlassen wir nun diesen kleinen Teil der Grünanlagen und beginnen einen Rundgang durch die Vatikanische Gärten (Giardini Vaticani).

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Die Gartenanlagen rund um den vatikanischen Hügel nehmen mehr als die Hälfte des Staatsgebiets der Vatikanstadt ein, für uns ergibt sich so eine ungewohnte Perspektive auf den Petersdom.

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Die vatikanischen Gärten bestehen aus Rasenflächen, Beeten, Hecken und Wäldern, aber auch kunstvolle Brunnen aus unterschiedlichen Epochen wie der Adlerbrunnen (Fontana dell'Aquilone) aus dem Jahr 1620 finden sich hier. Im Hintergrund das Kloster Mater Ecclesiae, in dem der emeritierte Papst Benedikt XVI lebt.

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Und noch ein Blick vom Vatikanhügel zur Kuppel des Petersdoms und dem Governatoratspalast (Palazzo del Governatorato), dem Sitz der Staatsverwaltung der Vatikanstadt.

Wahrscheinlich sitzt jetzt so mancher Leser des Reiseberichts vor Bildschirm oder Display und fragt sich, was das alles in einem Bahnforum soll und wann denn endlich mal ein Zug kommt. Keine Sorge, jetzt ist es gleich so weit, denn die letzte Station des Rundwegs lautet...

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...Stazione Ferroviaria. Der Bahnhof Città del Vaticano liegt innerhalb der Mauern des Vatikans, die Gleise des Kopfbahnhofs sind zugleich das komplette Streckennetzt der vatikanischen Staatsbahngesellschaft Ferrovia Vatican.

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Um die für das Rangieren erforderliche Gleislänge zu erreichen, wurde in den Marmor des vatikanischen Hügels ein knapp 100 Meter langer Stumpftunnel gebaut. Die Antennen im Hintergrund gehören zum Studio von Radio Vatikan.

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Mit dem Lateranvertrag aus dem Jahr 1929 wurde die Vatikanstadt von Italien als Staat anerkannt und der Vatikanstadt das Recht eingeräumt, einen Bahnanschluss an das italienische Eisenbahnnetz zu errichten. Mit den Arbeiten wurde noch 1929 begonnen, 1932 rollte der erste Zug in den Vatikan.

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Das neoklassizistische Empfangsgebäude wurde als Prachtbau ausgeführt, schließlich war geplant, hier auch glanzvolle Staatsempfänge abzuhalten. Stattdessen versank der Bahnhof jedoch in der Bedeutungslosigkeit und es fand lediglich Güterverkehr statt. Erst 1962 nutzte der damalige Papst Johannes XXIII den Bahnhof für eine Pilgerfahrt, seither war die Nutzung durch Personenzüge auf wenige Reisen der Päpste und auf externe Sonderzüge beschränkt. Erst Papst Franziskus hat mit der Öffnung der Sommerresidenz Castel Gandolfo auch dem vatikanischen Bahnhof wieder Leben eingehaucht, so dass nun seit September 2015 einmal wöchentlich wieder ein Personenzug vom Bahnhof Città del Vaticano abfährt.

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Beim Bau der Bahnstrecke wurde ein Durchlass durch den vatikanischen Festungswall gebaut, der durch ein massives Stahltor gesichert ist. Die Oberleitung endet vor dem Eisenbahntor, der Triebzug fährt deshalb nur so weit in den Vatikan ein, dass der Stromabnehmer außerhalb der Mauer noch Kontakt zur Oberleitung hat.

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Das Empfangsgebäude ist mit Travertin verkleidet, früher existierte auch eine Bahnsteigüberdachung. Schade, dass wir keinen Blick in das Gebäude werfen können, Wikipedia berichtet, dass die einst prächtige Empfangshalle durch eine Zwischendecke und ein Edel-Duty-Free-Shop für Angestellte und Bewohner verunstaltet sei. Der Vatikan hat keine eigenen Fahrzeuge und kein eigenes Bahnpersonal, dieses wird von der italienischen Bahn gestellt.

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Zum Einsatz kommt ein Minuetto Jazz. Das Tor im Festungswall trägt das Wappen von Papst Pius XI, in dessen Pontifikat der Bau der Bahnanlagen fiel.

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Natürlich hat unsere Fahrt auch eine Zugnummer, wir fahren über Roma San Pietro und Castel Gandolfo bis Albano Laziale.

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Der Einstieg ist nur durch eine Tür möglich und im Zug werden den Fahrgästen mehr oder weniger die Plätze zugewiesen, d.h. es wird darauf geachtet, dass der Reihe nach alle Plätze besetzt werden und keine Plätze dazwischen frei bleiben.

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Aus dem Zugfenster noch ein letzter Blick auf das massive Eisentor, dann verlassen wir diesen doch außergewöhnlichen und der Öffentlichkeit weitgehend verborgenen Bahnhof.

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Auf der kurzen Fahrt bis zum Bahnhof Roma San Pietro können wir nochmals einen Blick auf die Kuppel des Petersdoms werfen. Die Vatikanischen Museen bieten noch ein zweites Angebot mit dem Namen „Vatican By Train – Castel Gandolfo Palace“ an, dieses umfasst nur die Bahnfahrt und die Besichtigung von Castel Gandolfo, nicht aber den Vatikan. Treffpunkt für diese Tour ist der Bahnhof Roma San Pietro, und so steigt hier nun jene zweite Gruppe zu. Ausgebucht bis auf den letzten Sitzplatz fährt der Zug dann durch das Stadtgebiet von Rom und weiter auf der Vorort-Strecke Richtung Albano Laziale.

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Die Vatikanischen Museen und die Trenitalia geben sich wirklich Mühe, die Tour ist gut durchorganisiert und selbst das Fahrgastinformationssystem ist für die Zugfahrt entsprechend programmiert. Zudem gibt es automatische Ansagen zum Programmablauf in fünf Sprachen.
Am Haltepunkt Castel Gandolfo steigt die zweite Gruppe aus und besucht den Papstpalast, während wir weiterfahren bis zum Endpunkt der Strecke in Albano Laziale.

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Albano Laziale liegt 25 Kilometer südöstlich von Rom in den Albaner Bergen. Auf der letzten Etappe fällt der Blick auf den Albaner See, die Stadt Albano Laziale liegt oberhalb des Sees auf einem Kraterrand.

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In Albano Laziale endet die Bahnstrecke, der Sonderzug fährt auf Gleis 2 ein. Übrigens ist niemals ein Papst vom Vatikan mit dem Zug nach Castel Gandolfo gefahren, diese Strecke haben die Päpste mit Kutsche, Auto oder Hubschrauber zurückgelegt, Papst Franziskus will Castel Gandolfo gar nicht mehr als Sommerresidenz nutzen.

Es geht gleich weiter...

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Vom Vatikan zur Wocheiner Bahn (2/5 m 49 B) Fortsetzung

TD, Mittwoch, 23.11.2016, 17:44 (vor 3408 Tagen) @ TD

Mit dem Bus werden wir vom Bahnhof zum Heliport von Castel Gandolfo gefahren,...

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...dort beginnt eine Rundfahrt mit einer Wegebahn durch die Gärten von Castel Gandolfo. Neben mehreren Gebäuden, Parkanlagen und Gärten gibt es hier auch einen päpstlichen Bauernhof, wo Milch, Eier und Schnittblumen für den Vatikan produziert werden. Das Areal gehört nicht zum Staatsgebiet des Vatikans, sondern hat einen Status ähnlich einer ausländischen Vertretung.

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Vorbei an den Wappen von Papst Franziskus...

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...und Benedikt XVI endet schließlich die Tour.

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Gegen 13.30 Uhr ist das geführte Programm zu Ende und wir werden entlassen. Bis zur Rückfahrt mit dem Bus an den Bahnhof stehen nun über drei Stunden zur freien Verfügung. Hier sind wir vor der Kathedrale San Pancrazio von Albano Laziale. Nachdem es nun anfängt zu regnen und mir die Zeit bis zur Rückfahrt doch etwas arg lang ist, greifen wir jetzt zu Plan B...

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...und laufen durch die Stadt zum Bahnhof. Während der Bus auf der Hinfahrt durch Stau und Umwege wegen Einbahnstraßen ausgebremst wurde, überwinden wir die Etappe zu Fuß viel schneller und sind schon nach wenigen Minuten am Bahnhof.

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Unser Museumsticket gilt nur im Sonderzug, der um 17.18 Uhr abfährt. Auf der Rückfahrt verkehrt der Sonderzug aber nur bis Roma San Pietro, der vatikanische Bahnhof wird nicht mehr angefahren. Von daher haben wir kein gesteigertes Interesse, auf den Sonderzug zu warten und investieren den stattlichen Betrag von 2,10 € pro Person für den regulären Regionalzug nach Roma Termini.

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Albano Laziale ist Endpunkt der Regionalbahnlinie FL4, die im Stundentakt nach Rom verkehrt. Auch dies wieder ein Minuetto Jazz (ETR 425) – diesmal aber wesentlich entspannter mit freier Sitzplatzwahl und ohne Touristenrummel.

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Die Fahrt von den Albaner Bergen nach Rom dauert gut 50 Minuten und endet im Bahnhof Roma Termini. Mit der Metro starten wir nun zu einer Sightseeingtour durch Rom, wobei es mich zunächst nochmals zum Bahnhof San Pietro unweit des Vatikans zieht.

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Die vatikanische Staatsbahn zweigt an der Verlängerung des Bahnsteigs von Roma San Pietro nach rechts von der Hauptstrecke ab. Die Strecke zwischen den Bahnhöfen San Pietro und Città del Vaticano beträgt 600 Meter.

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Die Strecke führt über ein 143 Meter langes Viadukt, parallel zu Bahnstrecke verläuft ein Fußweg, von dem man durch den Zaun einen Blick auf die Strecke hat.

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Nur an wenigen Staatsgrenzen ist der Eisenbahnübergang so gesichert wie hier. Das Tor ist längst wieder geschlossen, die Verlängerung des Bahnsteigs befindet sich außerhalb des Vatikans. Wer hier im umzäunten Bereich wohl auf den Sitzbänken auf einen Zug wartet? Die Anlagen vor dem Tor gehören zur italienischen Eisenbahninfrastruktur, hinter dem Tor sind es noch etwa 300 Meter bis zum Streckenende. Mit einer Gesamtlänge von 860 Metern dürfte sich hinter den Mauern des Vatikans die Staatsbahn mit der kürzesten Gleisanlage der Welt befinden.
Nachdem wir nun beide Seite der Bahnstrecke zum Vatikan erkundet habe, schließen wir das Kapitel päpstliche Eisenbahn und widmen uns nun noch dem klassischen Touristenprogramm mit...

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...Petersplatz...

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...Tiber...

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...Piazza Navona...

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...und Pantheon.

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Nach Einbruch der Dunkelheit fahren mit der U-Bahn (Metropolitana di Roma)...

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...zum Kolosseum...

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...und beenden den zweiten Reisetag schließlich am Trevi-Brunnen.

Nach Liechtenstein kann ich mit Vatikanstadt nun schon das zweite Land abhaken, dessen komplette von Personenzügen befahrene Strecken ich bereist habe.

Und damit sind wir auch am Ende des zweiten Teils angelangt, in den nächsten Tagen folgt Teil 3 mit der Weiterreise von Rom nach Triest und zur Straßenbahn nach Opicina.


Viele Grüße


Tobias

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Vom Vatikan zur Wocheiner Bahn (2/5 m 49 B) Fortsetzung

Alphorn (CH), Mittwoch, 23.11.2016, 19:07 (vor 3408 Tagen) @ TD

Nach Liechtenstein kann ich mit Vatikanstadt nun schon das zweite Land abhaken, dessen komplette von Personenzügen befahrene Strecken ich bereist habe.

Ich halte die Schweiz dagegen :) Aber definitiv nicht so gut dokumentiert wie Deine Fahrten...

Vom Vatikan zur Wocheiner Bahn (2/5 m 49 B) Fortsetzung

Turbonegro, Freitag, 25.11.2016, 15:53 (vor 3406 Tagen) @ Alphorn (CH)

Nach Liechtenstein kann ich mit Vatikanstadt nun schon das zweite Land abhaken, dessen komplette von Personenzügen befahrene Strecken ich bereist habe.


Ich halte die Schweiz dagegen :) Aber definitiv nicht so gut dokumentiert wie Deine Fahrten...

Ich biete Liechtensein, Luxemburg und Monaco an ;)

Vom Vatikan zur Wocheiner Bahn (2/5 m 49 B)

MC_Hans, 8001376, Mittwoch, 23.11.2016, 18:44 (vor 3408 Tagen) @ TD

Hi Tobias,

vielen Dank, macht jedes mal wieder Spaß, Deine Berichte zu lesen!

...aber ein Aufklebe-Button ist eine Prämiere...

Gewolltes Wortspiel?

Schönen Gruß, Hans

Gratias ago!

JanZ, HB, Donnerstag, 24.11.2016, 15:25 (vor 3407 Tagen) @ TD

Danke für den interessanten Reisebericht! Den Vatikan-Bahnhof habe ich 2009 von der Kuppel des Petersdoms aus fotografiert und mich gefragt, ob dort je wieder ein Zug fährt ... So kann ich nicht für mich in Anspruch nehmen, das komplette Netz eines Landes befahren zu haben, außer vielleicht San Marino und Malta :-). Und in Luxemburg und Monaco bin ich sehr nahe dran.

Spitze! :) Danke schön!

sflori, Donnerstag, 24.11.2016, 18:31 (vor 3407 Tagen) @ TD

- kein Text -

Danke gleichfalls !!

RhBDirk, Donnerstag, 24.11.2016, 19:05 (vor 3407 Tagen) @ sflori

Auf die weiteren Teile bin ich schon gespannt.

Grazie

462 001, Taunus, Donnerstag, 24.11.2016, 19:17 (vor 3407 Tagen) @ TD

Super Bericht:))))

Da werden Erinnerungen aus 2007 wach...

Der Petersdom und -platz ist schon ein besonderer Ort(auch wenn ich Protestant bin).

Und eine der besten Szenen gab es damals auf der Piazza Navona, wo ein leicht verwirrter halb nackt in einem der Brunnen schwamm und nach etwa 30 Minuten durch die Polizei abgeführt wurde.


Gruß aus dem Taunus:)

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Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1619
- Euro. Ausland: 717

Stand: 20.02.2026

Albano Laziale (1 Bild)

zugvogel, Rheinland-Pfalz, Donnerstag, 24.11.2016, 22:01 (vor 3407 Tagen) @ TD
bearbeitet von zugvogel, Donnerstag, 24.11.2016, 22:02

Danke für den schönen Bericht von einer einzigartigen Bahnfahrt! Da schlägt das Herz eines katholischen Eisenbahnfreundes höher!

Bei meinen Besuchen auf der Kuppel des Petersdoms habe ich mir von oben den vatikanischen Bahnhof natürlich auch genau angesehen und mich gefragt, was in den dort abgestellten Güterwaggons eigentlich transportiert wird? Weihrauch??

Die Strecke nach Albano Laziale bin ich im Mai 2008 auch einmal gefahren. Ganz ohne touristischen Hintergrund, wir wollten jemanden in den Albaner Bergen besuchen, der uns an diesem Endbahnhof abgeholt hat. Von der Schönheit der Strecke waren wir überrascht. Die Fahrt begann damals am Bahnhof Termini, mit wesentlich älterem rollenden Material als hier im Bericht zu sehen. Dafür konnte man die Fenster noch öffnen. Das Wetter war schön, mein Bild wurde aus dem fahrenden Zug geschossen.

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