Ticketpreis beobachten - wie? (Fahrkarten und Angebote)

bers, Freitag, 18.11.2016, 15:34 (vor 3470 Tagen)

Tag zusammen,
ich möchte wahrscheinlich (aber nicht sicher) eine Fahrt buchen. Je nachdem, wie sich der Preis entwickelt, lohnt sich die Buchung auch schon bevor die Fahrt feststeht: erwartete Ersparnis * (1 - Stornierungswahrscheinlichkeit) > 17.50€ * Stornierungswahrscheinlichkeit). Deshalb möchte ich den Preis in regelmäßigen Intervallen (täglich?) abfragen. Wie bekomme ich das mit möglichst wenigen Klicks hin? Auf bahn.de kann man Lieblingsstrecken hinterlegen, aber Datum und Uhrzeit muss man trotzdem jedes Mal eingeben. Geht es besser?

Vielen Dank!

Ticketpreis beobachten - wie?

martarosenberg, Freitag, 18.11.2016, 16:13 (vor 3470 Tagen) @ bers

Tag zusammen,
ich möchte wahrscheinlich (aber nicht sicher) eine Fahrt buchen. Je nachdem, wie sich der Preis entwickelt, lohnt sich die Buchung auch schon bevor die Fahrt feststeht: erwartete Ersparnis * (1 - Stornierungswahrscheinlichkeit) > 17.50€ * Stornierungswahrscheinlichkeit). Deshalb möchte ich den Preis in regelmäßigen Intervallen (täglich?) abfragen. Wie bekomme ich das mit möglichst wenigen Klicks hin? Auf bahn.de kann man Lieblingsstrecken hinterlegen, aber Datum und Uhrzeit muss man trotzdem jedes Mal eingeben. Geht es besser?

perl, python oder eine andere Programmiersprache verwenden die schon gut Pakete für WWW-Bedienung und -parsen mitbringt.

Und dann im Hintergrund laufen lassen, als cron-/at-/... job, manuell immer starten oder wie es einem behagt.

Ticketpreis beobachten - wie?

Action85, Freitag, 18.11.2016, 16:15 (vor 3470 Tagen) @ bers

Am besten du speicherst die Verbindung für den Reisetag in der DB Navigator App unter "Reisepläne" ab. Dann brauchst du nur noch jeden Tag die Verbindung aufzurufen.

Ticketpreis beobachten - wie?

bers, Freitag, 18.11.2016, 16:26 (vor 3470 Tagen) @ Action85
bearbeitet von bers, Freitag, 18.11.2016, 16:28

Am besten du speicherst die Verbindung für den Reisetag in der DB Navigator App unter "Reisepläne" ab. Dann brauchst du nur noch jeden Tag die Verbindung aufzurufen.

Guter Tipp, danke! Ich wusste, dass man Orte und Strecken favorisieren kann, aber Verbindungen - das ist mir neu. 2 Klicks zum Öffnen der App, 3 Klicks danach. Ziemlich gut :)

Nachtrag: Wenn man die App selten benutzt: Die erste Seite (Reiseauskunft) zeigt die Daten der letzten Abfrage an (auf Android). Mit einem Klick sieht man den Preis. Und wenn man die App aus dem Ordner schiebt, spart man noch einen Klick. Damit landet man bei 1+1, kaum zu schlagen :)

Ticketpreis beobachten - bei Sparpreisen

kllaas, Freitag, 18.11.2016, 17:04 (vor 3470 Tagen) @ bers

Hallo,

bitte daran denken, dass man sich mit häufigen Aufrufen von demselben Sparpreis diesen dann erhöht.
Begründung Yield Management der Bahn zum Erlösen höherer Einnahmen bei gefragten Verbindungen. Unter dem Stichwort Yield findest Du über die Suchfunktion im Forum viele Beiträge dazu, und auch komische Phänomene.

Was ich empfehlen kann, ist mit dem Preis im Kopf einen Automaten und einen Schalter Deiner Wahl zu besuchen und die Preise zu vergleichen.

Habe ich schon öfter gemacht und es lohnt sich häufig wegen der verschiedenen Kontingente für die verschiedenen Vertriebswege.

Viel Erfolg ... Kristian

Ticketpreis beobachten - bei Sparpreisen

Bremer, Bremen, Freitag, 18.11.2016, 18:13 (vor 3470 Tagen) @ kllaas

Was ich empfehlen kann, ist mit dem Preis im Kopf einen Automaten und einen Schalter Deiner Wahl zu besuchen und die Preise zu vergleichen.

Die Preise sind überall identisch.

Ticketpreis beobachten - bei Sparpreisen

JeDi, überall und nirgendwo, Freitag, 18.11.2016, 19:45 (vor 3470 Tagen) @ Bremer

Die Preise sind überall identisch.

Zumindest in der Theorie.

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Oder andere Seiten nutzen

Artur Donar, Freitag, 18.11.2016, 20:04 (vor 3470 Tagen) @ kllaas

Hallo,

man sollte auch z.B. immer mal hier schauen:

https://www.ameropa.de/bahnreisen/bahnpreise/bahn-ohne-hotel

Manchmal sind die Preise anders als direkt über die DB gebucht.

A.D.

Ticketpreis beobachten - bei Sparpreisen

Taurus83, Nürnberg, Samstag, 19.11.2016, 10:21 (vor 3470 Tagen) @ kllaas

Hallo,

bitte daran denken, dass man sich mit häufigen Aufrufen von demselben Sparpreis diesen dann erhöht.
Begründung Yield Management der Bahn zum Erlösen höherer Einnahmen bei gefragten Verbindungen. Unter dem Stichwort Yield findest Du über die Suchfunktion im Forum viele Beiträge dazu, und auch komische Phänomene.

Nicht alles was irgendwer zu beobachten geglaubt hat stimmt aber auch. Teilweise sind es komische Zufälle oder auch Bugs.

Muss ich jetzt für eine Fahrplanauskunft ansonsten besser ÖBB Scotty oder die Interrail App bemühen da sonst die Preise bei der DB steigen? Der Preis wird ja direkt in der Verbindungsübersicht angezeigt (wo z. B. auch die Spätverbindung steht, die man ja eigentlich günstig verkaufen will), nicht erst wenn man eine Verbindung auswählt.

Alleine schon deshalb kann ich mir das nicht vorstellen. Wenn der Preis erst käme wenn man sich für eine Verbindung entscheidet, dann ja, aber bei der Übersicht?

Viele Grüße,
Bernhard

Ticketpreis beobachten - bei Sparpreisen

JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 19.11.2016, 10:45 (vor 3469 Tagen) @ Taurus83

Alleine schon deshalb kann ich mir das nicht vorstellen. Wenn der Preis erst käme wenn man sich für eine Verbindung entscheidet, dann ja, aber bei der Übersicht?

Ich kann mir aber schon vorstellen, dass die Verbindungsauskünfte zu einem bestimmten Datum/Uhrzeit darin eingehen...

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Weg mit dem 4744!

Ticketpreis beobachten - bei Sparpreisen

agw, NRW, Samstag, 19.11.2016, 17:21 (vor 3469 Tagen) @ JeDi

Alleine schon deshalb kann ich mir das nicht vorstellen. Wenn der Preis erst käme wenn man sich für eine Verbindung entscheidet, dann ja, aber bei der Übersicht?


Ich kann mir aber schon vorstellen, dass die Verbindungsauskünfte zu einem bestimmten Datum/Uhrzeit darin eingehen...

Lasst uns doch zum Beweis mal ab Fpl-Wechsel alle einen bestimmten (billigen) Zug in 6 Monaten nur durch Suchanfragen teurer machen als einen Vergleichszug.

Wenn es nicht klappt...

Wenn ihr was findet, meldet es der BNetzA

JanZ, HB, Sonntag, 20.11.2016, 13:56 (vor 3468 Tagen) @ agw

Die verbietet das nämlich.

Wenn ihr was findet, meldet es der BNetzA

fox83, Montag, 21.11.2016, 13:57 (vor 3467 Tagen) @ JanZ

Wo kann ich diese Bestimmung nachlesen? Interessiert mich wirklich.

lg
Fox

Wenn ihr was findet, meldet es dem EBA(?)

JanZ, HB, Montag, 21.11.2016, 14:13 (vor 3467 Tagen) @ fox83

Wo kann ich diese Bestimmung nachlesen? Interessiert mich wirklich.

Da muss ich ehrlich gesagt passen. Quelle für diese Information war ein mir persönlich bekannter Mitarbeiter von DB Vertrieb. Nach meiner Recherche scheint auch eher das EBA als die BNetzA zuständig zu sein, da habe ich auf die Schnelle aber auch nichts gefunden.

Schlag uns doch am Montag nach FplW einen Zug/Datum vor

GUM, Montag, 21.11.2016, 14:29 (vor 3467 Tagen) @ agw

Lasst uns doch zum Beweis mal ab Fpl-Wechsel alle einen bestimmten (billigen) Zug in 6 Monaten nur durch Suchanfragen teurer machen als einen Vergleichszug.

Wenn es nicht klappt...

Dies bringt auf alle Fälle einen Erkenntnisgewinn.

Schlag doch am Montag nach Fahrplanwechsel einen Zug/Datum in sechs Monaten vor.
Dann könnten einige User zwischen 10 und 11 Uhr mal ein paar Testanfragen starten.

Vorzugsweise einen ICE-T7, 1. Klasse. Bei der geringen Sitzplatzanzahl müsste das System schneller reagieren. Wenn denn überhaupt die Zahl der Suchanfragen einen Einfluß hat.

Dann wissen wir mehr! Zum EBA würde ich an Deiner Stelle dann nicht gehen. Leider sind dynamische Preise inzwischen Allgemeingut. Und selbst der Ed*ka investiert in digitale
Preisschilder an den Regalen. Warum wohl?

Also wenn es Dich interessiert, dann mach was draus. Ich würde auch ein paar Anfragen starten und dann die Preise aufschreiben....

--
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Schlag uns doch am Montag nach FplW einen Zug/Datum vor

agw, NRW, Montag, 21.11.2016, 14:35 (vor 3467 Tagen) @ GUM

Schlag doch am Montag nach Fahrplanwechsel einen Zug/Datum in sechs Monaten vor.

Geht erst ab Fahrplanwechsel.

Schlag uns doch am Montag nach FplW einen Zug/Datum vor

JeDi, überall und nirgendwo, Montag, 21.11.2016, 14:36 (vor 3467 Tagen) @ agw

Schlag doch am Montag nach Fahrplanwechsel einen Zug/Datum in sechs Monaten vor.


Geht erst ab Fahrplanwechsel.

Nö ;-)

--
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Schlag uns doch am Montag nach FplW einen Zug/Datum vor

JanZ, HB, Montag, 21.11.2016, 15:09 (vor 3467 Tagen) @ GUM

Dann wissen wir mehr! Zum EBA würde ich an Deiner Stelle dann nicht gehen.

Nun, man könnte ja zumindest anfragen, ob sowas im Eisenbahnbereich erlaubt ist. Theoretisch kann es natürlich sein, dass die DB erst dadurch erfährt, dass es erlaubt ist, aber das halte ich bei aller Vorsicht für unwahrscheinlich.

Leider sind dynamische Preise inzwischen Allgemeingut. Und selbst der Ed*ka investiert in digitale
Preisschilder an den Regalen. Warum wohl?

Der Vergleich sitzt aber schon im Rollstuhl, oder weiß das dynamische Preisschild auch, wie oft du schon vor dem Regal gestanden und den Preis nachgeguckt hast?

Schlag uns doch am Montag nach FplW einen Zug/Datum vor

bers, Montag, 21.11.2016, 15:32 (vor 3467 Tagen) @ JanZ
bearbeitet von bers, Montag, 21.11.2016, 15:33

Leider sind dynamische Preise inzwischen Allgemeingut. Und selbst der Ed*ka investiert in digitale
Preisschilder an den Regalen. Warum wohl?


Der Vergleich sitzt aber schon im Rollstuhl, oder weiß das dynamische Preisschild auch, wie oft du schon vor dem Regal gestanden und den Preis nachgeguckt hast?

... und woher weiß das Produkt, bei welchem (seiner Meinung nach dynamischen) Preis ich es aus dem Regal genommen und in meinen Wagen gelegt habe? Dynamische Preise auf mehr als Tagesbasis halte ich damit nicht für praktisch machbar.

Schlag uns doch am Montag nach FplW einen Zug/Datum vor

JanZ, HB, Montag, 21.11.2016, 15:41 (vor 3467 Tagen) @ bers

Leider sind dynamische Preise inzwischen Allgemeingut. Und selbst der Ed*ka investiert in digitale
Preisschilder an den Regalen. Warum wohl?


Der Vergleich sitzt aber schon im Rollstuhl, oder weiß das dynamische Preisschild auch, wie oft du schon vor dem Regal gestanden und den Preis nachgeguckt hast?


... und woher weiß das Produkt, bei welchem (seiner Meinung nach dynamischen) Preis ich es aus dem Regal genommen und in meinen Wagen gelegt habe? Dynamische Preise auf mehr als Tagesbasis halte ich damit nicht für praktisch machbar.

Jein. An Tankstellen ändert sich der Preis ja auch mehrmals täglich, allerdings ist da die Zeit zwischen Tanken und Bezahlung auch meist recht kurz und es gibt viel weniger Produkte. Ich glaube jedenfalls nicht, dass sich Einzelhändler beliebt machen, wenn sie 1.000-mal am Tag Diskussionen mit Kunden führen müssen à la "Das hat gerade aber noch viel weniger gekostet".

Was die angeblich personalisierten Preise bei der Bahn betrifft: Ich buche öfter Fahrkarten für meine Eltern. Dabei ruft meine Mutter mich an und gibt mir eine Verbindung durch, deren Preis sie im Gegensatz zu mir schon eine Weile beobachtet hat. Dabei hat die Fahrkarte auf meinem Rechner bisher immer gleich viel gekostet wie bei meinen Eltern. Das lässt mich zumindest für den Bereich der Bahn daran zweifeln, dass personalisiert bepreist wird. Ob es nun tatsächlich verboten ist, darüber habe ich immer noch nichts Belastbeares gefunden.

Interessanter Gesichtspunkt, danke!

GUM, Montag, 21.11.2016, 15:49 (vor 3467 Tagen) @ JanZ
bearbeitet von GUM, Montag, 21.11.2016, 15:51

Leider sind dynamische Preise inzwischen Allgemeingut. Und selbst der Ed*ka investiert in digitale
Preisschilder an den Regalen. Warum wohl?


Der Vergleich sitzt aber schon im Rollstuhl, oder weiß das dynamische Preisschild auch, wie oft du schon vor dem Regal gestanden und den Preis nachgeguckt hast?

Das ist ein interessanter Gesichtspunkt, danke dafür!

Dann stellt sich während des "1-Zug-1-Relation-Preissystemtests" die weitere Frage, ob die Preise höher werden, wenn:

+ der gleiche Benutzer mehrfach anfragt ODER
+ die Gesamtzahl der Interessenten/Preisabfrager einer ganz bestimmten Verbindung steigt
+ Punkt 1 nur gegeben ist, wenn Cookies aktiviert sind.

Soooooooo schlecht ist mein Vergleich gar nicht. Vielleicht hinkt er ein bisschen, um in Deinem Mobilitätsbild zu bleiben.

Und beim Ed*ka ist durchaus eine Echtzeit-Verbindung zwischen Kassensystem bzw. Absatzprognose und Regalpreisschild vorstellbar.

Ein Testprojekt in Berlin machte etwas ähnliches. Beim Check-In in den Laden wurden (werden?)anhand einer nicht adresszugeordneten halbanonymen Kundenkarte individuelle Rabattkupons gedruckt. Damit wird der Flexpreis für Schokolade & Co. kundenindividuell angepasst.


Ähnlich wie bei Tankstellen muss aber sicher gestellt werden, dass der am Regal (invitatio ad offerendum) genannte Preis so lange gilt bis jemand am Check-Out/Kassenbereich war.

Oder verkürzt: Ich halte das alles für sehr, sehr kompliziert. Dies mag bei Kreuzfahrten, teuren Reisen oder einem einwöchigen Hotelaufenthalt ein Kriterium sein. Aber Kleinartikel variabel zu bepreisen???

Keine Ahnung ob das Sinn macht.

Aber wenn jemand den Test machen möchte, dann klicke ich nach Möglichkeit mit.

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Schlag uns doch am Montag nach FplW einen Zug/Datum vor

agw, NRW, Montag, 21.11.2016, 16:43 (vor 3467 Tagen) @ JeDi

Schlag doch am Montag nach Fahrplanwechsel einen Zug/Datum in sechs Monaten vor.


Geht erst ab Fahrplanwechsel.


Nö ;-)

Wie mache ich denn auf bahn.de Buchungsanfragen für einen Zug in 6 Monaten?
Oder meinst du, der Preis erhöht sich schon für personenbediente Verkäufe, wenn jemand auf bahn.de weder einen Preis gesagt bekommt noch eine Ticketbuchung starten kann?

Schlag uns doch am Montag nach FplW einen Zug/Datum vor

agw, NRW, Montag, 21.11.2016, 16:45 (vor 3467 Tagen) @ GUM

Schlag doch am Montag nach Fahrplanwechsel einen Zug/Datum in sechs Monaten vor.

Ich glaube, ich habe das falsch gelesen.
Statt "Montag nach Fahrplanwechsel" -> "einen Zug", habe ich "Montag" -> "einen Zug nach Fahrplanwechsel" gelesen.

Schlag uns doch am Montag nach FplW einen Zug/Datum vor

bers, Montag, 21.11.2016, 16:52 (vor 3467 Tagen) @ GUM
bearbeitet von bers, Montag, 21.11.2016, 16:53

Lasst uns doch zum Beweis mal ab Fpl-Wechsel alle einen bestimmten (billigen) Zug in 6 Monaten nur durch Suchanfragen teurer machen als einen Vergleichszug.

Wenn es nicht klappt...


Dies bringt auf alle Fälle einen Erkenntnisgewinn.

Aber wirklich nur einen. Denn:

Schlag doch am Montag nach Fahrplanwechsel einen Zug/Datum in sechs Monaten vor.
Dann könnten einige User zwischen 10 und 11 Uhr mal ein paar Testanfragen starten.

Wenn nichts passiert, dann kann man schließen, dass es den Effekt (Anfragen ohne Buchung treiben Preis nach oben) wahrscheinlich nicht gibt. Aber was schließt man, wenn der Preis nach oben geht? Besonders eine Verbindung, die gerade buchbar wird, könnte ja Frühbucher anlocker, die nur auf diesen Tag gewartet haben, unabhängig von diesem Experiment buchen und den Preis nach oben treiben. Was man dann schließen soll, wenn das passiert, erschließt sich mir nicht. Um den Effekt abzumildern, könnte man eine Verbindung wählen, die schon einige Zeit buchbar ist, zum Beispiel also in 5 Monate. Aber richtig gut kontrolliert ist das Experiment dann immer noch nicht.

Interessanter Gesichtspunkt, danke!

JanZ, HB, Montag, 21.11.2016, 16:56 (vor 3467 Tagen) @ GUM
bearbeitet von JanZ, Montag, 21.11.2016, 16:58

Dann stellt sich während des "1-Zug-1-Relation-Preissystemtests" die weitere Frage, ob die Preise höher werden, wenn:

+ der gleiche Benutzer mehrfach anfragt ODER
+ die Gesamtzahl der Interessenten/Preisabfrager einer ganz bestimmten Verbindung steigt
+ Punkt 1 nur gegeben ist, wenn Cookies aktiviert sind.

Ich dachte, darum geht's gerade? Dass die Preise sich abhängig von vermuteter Nachfrage oder verkauften Tickets ändern, manchmal auch nach unten, wird doch selbst die DB nicht bestreiten, aber dann ist die Änderung eben für alle gleich. Die Frage ist doch nur, ob verschiedene Nutzer verschiedene Preise angezeigt bekommen, je nach den oben genannten Kriterien (technisch möglich wären natürlich auch noch andere).

Interessanter Gesichtspunkt, danke!

EK-Wagendienst, EGST, Montag, 21.11.2016, 17:32 (vor 3467 Tagen) @ JanZ

Dann stellt sich während des "1-Zug-1-Relation-Preissystemtests" die weitere Frage, ob die Preise höher werden, wenn:

+ der gleiche Benutzer mehrfach anfragt ODER
+ die Gesamtzahl der Interessenten/Preisabfrager einer ganz bestimmten Verbindung steigt
+ Punkt 1 nur gegeben ist, wenn Cookies aktiviert sind.


Ich dachte, darum geht's gerade? Dass die Preise sich abhängig von vermuteter Nachfrage oder verkauften Tickets ändern, manchmal auch nach unten, wird doch selbst die DB nicht bestreiten, aber dann ist die Änderung eben für alle gleich. Die Frage ist doch nur, ob verschiedene Nutzer verschiedene Preise angezeigt bekommen, je nach den oben genannten Kriterien (technisch möglich wären natürlich auch noch andere).

Bei der SNCF ist das so,

hatte mehrmals den gleichen Liegewagen angefragt, und immer einen Platz oben bekommen, dabei die Buchungen aber offen gelassen.
Beim 5 Versuch kostete der Platz dann 10 € mehr.
Erst eine Woche später ist der dann wieder runter gegangen auf den alten Preis.
Dieses war am ersten Tag der Buchungsfreigabe.

Interessanter Gesichtspunkt, danke!

JanZ, HB, Montag, 21.11.2016, 18:48 (vor 3467 Tagen) @ EK-Wagendienst

Bei der SNCF ist das so,

hatte mehrmals den gleichen Liegewagen angefragt, und immer einen Platz oben bekommen, dabei die Buchungen aber offen gelassen.
Beim 5 Versuch kostete der Platz dann 10 € mehr.
Erst eine Woche später ist der dann wieder runter gegangen auf den alten Preis.
Dieses war am ersten Tag der Buchungsfreigabe.

Hattest du denn den Buchungsvorgang schon gestartet? Das Ganze klingt nämlich eher danach, dass sie dir den Platz kurzzeitig freigehalten hatten. Das hatte ich mal bei Trenitalia, als ich einen Buchungsvorgang abbrechen musste und der Platz dann erst nach einer Weile wieder zu dem Preis verfügbar war.

Interessanter Gesichtspunkt, danke!

EK-Wagendienst, EGST, Montag, 21.11.2016, 19:07 (vor 3467 Tagen) @ JanZ

Bei der SNCF ist das so,

hatte mehrmals den gleichen Liegewagen angefragt, und immer einen Platz oben bekommen, dabei die Buchungen aber offen gelassen.
Beim 5 Versuch kostete der Platz dann 10 € mehr.
Erst eine Woche später ist der dann wieder runter gegangen auf den alten Preis.
Dieses war am ersten Tag der Buchungsfreigabe.


Hattest du denn den Buchungsvorgang schon gestartet? Das Ganze klingt nämlich eher danach, dass sie dir den Platz kurzzeitig freigehalten hatten. Das hatte ich mal bei Trenitalia, als ich einen Buchungsvorgang abbrechen musste und der Platz dann erst nach einer Weile wieder zu dem Preis verfügbar war.

Bei der SNCF bucht man eine Fahrkarte, und bekommt den Platz angezeigt, dann kann man den nächsten buchen, kann ja auch im gleichen Zug sein, und die habe ich dann alle wieder zusammen brechen lassen.
Dann war aber eine Woche lang der höhere Preis zu sehen, für nur einen Platz, dieses war genau 3 Monate vor dem Reisetag.

Schlag uns doch am Montag nach FplW einen Zug/Datum vor

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 22.11.2016, 08:46 (vor 3467 Tagen) @ bers

... und woher weiß das Produkt, bei welchem (seiner Meinung nach dynamischen) Preis ich es aus dem Regal genommen und in meinen Wagen gelegt habe? Dynamische Preise auf mehr als Tagesbasis halte ich damit nicht für praktisch machbar.

Ich gehe eher davon aus, daß man den recht zeitaufwendigen Prozeß des Neubeschilderns für Sonderangebote oder allgemeine Preisänderungen mittelfristig eliminieren will. Man investiert einmal in diese digitalen Schilder (die es bei Metro schon seit Jahren gibt), und drückt dann im richtigen Moment auf den Knopf, um die Sonderangebote der nächsten Woche zu laden. Momentan ist es zumindest bei meinem Stamm-Edeka so, daß die Sonderangebote der folgendenen Woche bereits im Laufe des Samstagabends gesteckt werden, was an der Kasse (bei Leuten, die sich für jeden Artikel den Einzelpreis merken können, ich kann das nicht und würde nur bei deutlichen Abweichungen skeptisch*) zu Verwirrungen führt. Mit digitalen Preisschildern könnte der Preis sich automagisch am Sonntag ändern. Ganz davon abgesehen, daß die zu investierende Arbeitszeit, die richtigen Schilder zur richtigen Zeit am richtigen Regal zu haben, nicht ganz billig sein dürfte.

Dadurch nicht mit mehr Preisschwankungen rechnende Grüße,
der Colaholiker

*) Ohne Witz, manchmal sehe ich Leute an der Kasse, die einen proppenvollen Einkaufswagen haben, und bei irgendeinem Artikel anfangen "der stand für 10 Cent weniger am Regal". Das würde mir nicht mal auffallen. Okay, wenn beim Scannen einer Packung Milch plötzlich 10€ auf dem Display steht, würd eich wohl auch mißtrauisch.

--
[image]

OT: Supermarktsonderangebotspreisbeschilderungsmethoden

musicus, Dienstag, 22.11.2016, 09:26 (vor 3467 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von musicus, Dienstag, 22.11.2016, 09:28

Momentan ist es zumindest bei meinem Stamm-Edeka so, daß die Sonderangebote der folgendenen Woche bereits im Laufe des Samstagabends gesteckt werden, was an der Kasse (bei Leuten, die sich für jeden Artikel den Einzelpreis merken können, ich kann das nicht und würde nur bei deutlichen Abweichungen skeptisch*) zu Verwirrungen führt. Mit digitalen Preisschildern könnte der Preis sich automagisch am Sonntag ändern.

In einem meiner Stamm-Supermärkte läuft es bei Verwendung von Papierpreisschildern am Regal folgendermaßen:
- Die Sonderangebote der kommenden Woche treten (zusätzlich zu den bereits geltenden) an der Kasse automatisiert samstags 12 Uhr in Kraft
- Die neuen Preise werden im Laufe des Samstagnachmittags an den Regalen angebracht
- Die Verwirrung beschränkt sich darauf, dass einige Artikel unerwartet günstig sind, es hat sich aber noch keiner beschwert, dass er nicht genügend hätte bezahlen dürfen

Fragt mich bitte nicht, warum das so läuft - so genau will ich das gar nicht wissen...

PS: ich liebe Komposita <3

Kurzreplik/Widerholung: Schlag doch einfach...

GUM, Dienstag, 22.11.2016, 09:50 (vor 3467 Tagen) @ agw
bearbeitet von GUM, Dienstag, 22.11.2016, 09:50

... nach dem Fahrplanwechsel einen Zug vor, den man vielleicht einen Wrektagmorgen beobachten soll. Dann weißt Du mehr, wie das Preissystem funktioniert.

Kannst ja auch zwei unterschiedliche Geräte nehmen um zu sehen, ob die Online-Preisanzeige nach festem Arbeitsplatz und mobilem Endgerät unterscheidet.

Dieses hin- und herdiskutieren wie viele Monate im voraus was geht ist für mich etwas nervig. Also such Dir einfach IRGENDEINEN Zug aus und frag wer mitmach.

Sollte natürlich eine Strecke sein, wo es auch Sparpreise gibt und die richtig schanken. Also nicht München Hbf->München Ost oder so.

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Ist ja auch ein unkontrolliertes Spaß-Experiment

GUM, Dienstag, 22.11.2016, 09:55 (vor 3467 Tagen) @ bers

Wenn nichts passiert, dann kann man schließen, dass es den Effekt (Anfragen ohne Buchung treiben Preis nach oben) wahrscheinlich nicht gibt. Aber was schließt man, wenn der Preis nach oben geht? Besonders eine Verbindung, die gerade buchbar wird, könnte ja Frühbucher anlocker, die nur auf diesen Tag gewartet haben, unabhängig von diesem Experiment buchen und den Preis nach oben treiben. Was man dann schließen soll, wenn das passiert, erschließt sich mir nicht. Um den Effekt abzumildern, könnte man eine Verbindung wählen, die schon einige Zeit buchbar ist, zum Beispiel also in 5 Monate. Aber richtig gut kontrolliert ist das Experiment dann immer noch nicht.

Ich hatte das so verstanden, dass agw einfach mal eine These ausprobieren wollte.

Ganz ohne statistische Signifikanz und nur zum persönlichen Erkenntnisgewinn.

Natürlich ist es kein gut kontrolliertes Experiment. Und die Preismatrix muss ja auch mehr als eine Variable haben, sonst hätte sie der Ersteller/Verkäufer nicht den Unternehmen anbieten können.

Bei manchen Unternehmen (Hotelgruppen) schlagen die Preise auch extrem über das hinaus was eigentlich als Flexpreis akzeptabel wäre.

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