Kurztrip nach London, Teil 1: Auf Richtung Nordwesten [31 B] (Reiseberichte)

Krümelmonster, München, Montag, 14.11.2016, 20:08 (vor 3416 Tagen)

Hallo liebes Forum,

bisher war ich ja vor allem hier, um zu lernen.
Heute möchte ich euch als Gegenleistung für die Hilfe bei all meinen Tariffragen einmal mit einem kleinen großen Reisebericht erfreuen. :)

Grundlage meiner Tour Mitte Oktober waren die folgenden Fragen:
1. Wo kann ich möglichst lange mir bisher unbekannte Streckenabschnitte befahren, am besten in Deutschland?
2. Wo bekommt man den größten Wert für 2.000 Bahn-Bonus-Punkte?
3. Wie viel Fahrerei passt in ein Wochenende, ohne Urlaub zu nehmen?
So war nichts naheliegender, als eine Tour von München nach London und zurück zu unternehmen. :D Mit ein paar Gutscheinen kostete mich die ganze Aktion 40,50 € inkl. Sitzplatzreservierung auf der Rückfahrt.

Der Plan für die Hinfahrt sah so aus:
09:46 – 13:40 EC München-Hbf. – Frankfurt-Hbf.
13:53 – 16:06 VIA Frankfurt-Hbf. – Koblenz-Hbf.
16:40 – 18:22 RE Koblenz-Hbf. – Köln-Hbf.
19:31 – 20:01 RE Köln-Hbf. – Düsseldorf-Hbf.
21:30 – 07:25 IC-Bus Düsseldorf-Hbf. – London Victoria

Der EC (leider mit deutschen Wägelchen) kam aus Linz. Als ich zu Hause losging, war er mit + 10 angezeigt, als ich den Hbf. erreichte, pünktlich. Dann musste leider der verspätete RJ aus Frankfurt nach Budapest vorgelassen werden, weshalb wir am Ende doch mit + 10 abfuhren. Bis Neuoffingen (kurz vor Ulm) wurde die Verspätung fast komplett reingeholt, aber dort gab es eine Baustelle, sodass wir wieder + 15 hatten. Ab hier wurde das Wetter auch schlechter, zwar trocken, aber eher grau, nachdem sich am Morgen in München noch ein schöner Tag angekündigt hatte.
Die Umrundung Stuttgarts auf der Schusterbahn (mir zwar bekannt, aber trotzdem exotisch) brachte keine Linderung, Heidelberg wurde mit + 18 erreicht. Ab hier begann für mich streckentechnisch Neuland: der Zug fuhr weiter über Darmstadt gen Frankfurt. Die Berge rechterseits waren unter grauen Wolken nicht allzu spektakulär. Die Verspätung schaukelte sich auf, Frankfurt wurde mit + 26 erreicht.
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1: Der Übeltäter: Railjet nach Budapest
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2: EC 390 an der Geislinger Steige
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3: Frankfurt-Hbf.: mein Zug fuhr ca. 20 min später zurück als IC nach Stuttgart

Die VIA war natürlich schon längst weg. Ich musste eine gute Dreiviertelstunde warten.
Den Frankfurter Hbf. fand ich ganz fürchterlich. Nicht die Bahnhofsarchitektur, sondern die Leutchen, die dort weilten… Reichlich entsetzt ging ich nach draußen. Bloß: Da war es noch schlimmer! Schockiert schreiend rannte ich zurück in den Bahnhof, Züge gucken. Zwischendurch machte ich noch ein paar Fotos, die ich im Nachhinein gar nicht so hässlich finde, deshalb möchte ich sie euch nicht vorenthalten:
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4: Frankfurt-Hbf. mit Gelbem Graus und Wolkenkratzern (wenn man lang genug in Krankfurt bleibt, wird man unweigerlich aggressiv und fängt an zu kratzen…)
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5: Straße ggü. vom Hbf. mit Wolkenkratzern und Dixiklo-farbener (Danke, Colaholiker!) StraBa
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6: Weiß jemand, was das für ein altertümliches Gefährt ist?
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7: Seltene Spezies: ein Itino
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8: Mein Flirt über Wiesbaden nach Koblenz

Der Stadt-Express hielt zwischen Ffm und Wiesbaden nur zweimal, ab Wiesbaden hingegen an jeder Milchkanne. Dafür hatte das Teil eine Wahnsinns-Beschleunigung, das ging beim Anfahren jedes Mal ab wie Schmidts Katze! Bis kurz hinter Rüdesheim war die Landschaft eher unspektakulär, dann ging es durchs Rheintal mit Blick auf die alten Ortskerne und Burgen am anderen Ufer. Obwohl sich das Wetter inzwischen eines Besseren besonnen hatte, entstanden bei Gegenlicht durch die Scheiben nur wenige brauchbare Bilder. Ganz am Ende der Fahrt wurde der Rhein doch noch überquert, bevor Koblenz-Hbf. pünktlich erreicht wurde (eigentlich ja eine Stunde zu spät, aber dafür kann die VIA ja nix…^^).
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9: Rheintal
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10: Blick über den Rhein nach Bacharach
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11: Schiefe Burg Kaub auf einer Insel mitten im Rhein
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12: Oberwesel
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13: Anrheiner
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14: Schiff und Weinberge
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15: Blick zurück
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16: Bad Salzig
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17: Boppard im Herbst aus einem offensichtlich schnellen Zug

In Koblenz hatte ich einen etwas längeren Aufenthalt, den ich wieder zum Züge Gucken nutzte.
Die Quietschi, die zum Glück nicht diese ganz schlimmen Steinsitze aus der Münchner Quietschi hatte, gen M’Gladbach verließ Koblenz ebenfalls über die südliche Rheinbrücke, bevor sie dem Strom auf seiner rechten Seite folgte. Die Strecke hat ihren Reiz, doch südlich von Koblenz war es natürlich schöner. Die Kölner Hohezollernbrücke wurde im letzten Licht des Tages überquert, wobei sich die Quietschi dabei eine fünfminütige Pause gönnte, Ankunft in Köln-Hbf. dann mit + 7.
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18: Puh, den CFL-Kiss nach Luxembourg hab ich gerade noch erlegt!
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19: Brückenhaus am Bahnhofsvorplatz
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20: Bahnhofsgewirr mit Eurocity und Mittelrheinbahn, dahinter eine Kirche
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21: Der 610er kommt wahrscheinlich ins Museum, oder?
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22: Meine Quietschi weiter rechtsrheinisch rheinabwärts, daneben ein Süwex-Flirt
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23: Blick auf den Rhein
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24: Ausblick von Koblenz-Ehrenstreitbein. Das Bild ist extra für ThomasK ;)
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25: Das Deutsche Eck in der Abendsonne
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26: Verwackelter Blick zurück auf die Koblenzer Altstadt
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27: Industrie ist zwar hässlich, gehört aber auch zum Rhein!

Ich versuchte bei der Bahnhofsauskunft herauszufinden, ob ich auch über Neuss nach D-Dorf fahren dürfe, die Strecke kannte ich noch nicht. Dieser Umweg hat leider nicht mehr auf meine Reiseverbindung gepasst, ich hatte schon zwei Vias verbraucht.^^ Leider verstand die Dame partout nicht, warum ich ausgerechnet über Neuss fahren wollte, und verwies mich stattdessen auf den EC (ich hatte ja eh schon eine Stunde Verspätung). Stattdessen fragte ich beim gestressten grimmigen KiN im überfüllten NX-Hamster, der der Einfachheit halber schnell ja sagte. Soll mir auch Recht sein.^^
Über die Strecke zwischen Köln und Neuss kann ich nicht viel sagen, da es schon stockduster war. Aber hey, ich bin dort mal langgefahren. :D Viel ist dort eh nicht zu sehen (ich kenne die Gegend aus einem Fahrrad-Urlaub). Zwischen Heidelberg und Neuss hatte ich komplett unbekannte Strecke befahren (mit Ausnahme der Hohenzollernbrücke).
Zwischen Neuss und D-Dorf waren Bauarbeiten, sodass die S-Bahn nonstop fuhr. Mehr ist an der Fahrt nicht erwähnenswert. Zur Region passend holte ich mir eine Currywurst zum Abendbrot.
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28: National-talentierter Schnell-Hamster in Neuss
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29: Anderer komischer Zug in Neuss (in Bayern haben die Dinger eine andere Frontpartie und heißen Mopps)
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30: Beweisbild von Dusseldorf-Hbf. Was man darauf nicht erkennt: Eigentlich ist Düsseldorf die einzige große Stadt weit und breit da oben, die nicht abgrundtief hässlich ist…
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31: Graus auf Gummi gen Großbritannien

Es geht gleich weiter.

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Kurztrip nach London, Teil 2: Von Affen und vom Kanal [26 B]

Krümelmonster, München, Montag, 14.11.2016, 20:16 (vor 3416 Tagen) @ Krümelmonster

Der „Busbhf.“ (eher ein freies Stück Straßenrand) in Düsseldorf ist nicht weit vom Hbf. Der weiße IC-Bus war schon von weitem zu sehen. Hinter mir nahmen sozial benachteiligte Jugendliche Platz, die so richtig raushängen ließen, dass sie vom Affen abstammen. Es begann: „Ey Mann, die sind so dumm! De WLAN funktioniert nisch!!!“ – „Ey Mann, hast du groß und klein rischtisch und so!?“ – „Ey Mann, ja Mann, isch hab alles groß!“ – „Ey Mann, du Kevin, du sollst nisch alles großschreibm!!!“. In dem Stil ging das ungefähr die ganze Nacht. Meine Hoffnung auf einen freien Platz erfüllte sich nicht: Eine Frau kam, zeigte auf meine besockten Füße und forderte: „This is my seat!“ Kein Good Evening, kein Excuse Me, kein Please, kein Thank You! Die Gutste war aber nicht einmal Deutsche, sondern Niederländerin – so viel zum Thema, Deutsche seien unhöflich!
Bis Einhoven betrug die Auslastung oben 80 %. Dort stieg kurz nach elf die Hälfte der Leute aus, auch die Generalin neben mir, sodass nun jeder eine 2er-Reihe für sich hatte. Der Bus fuhr über Roermond nach Eindhoven (gibt’s in NL entfernungsabhängige Autobahnmaut für Busse, oder warum der Umweg?^^), ab Eindhoven ging’s über die Autobahn weiter. Als ich gerade dabei war einzuschlafen, gab es einen lauten Wums und der Zustand des Fahrbahnbelages änderte sich zum Bemitleidenswerten. Ich machte die Augen auf und sah ein Schild: Welkom in België! Der Zustand der Straße wurde nicht besser, zum allem Überfluss gab auch das WLAN seinen Geist auf. Irgendwann schlief ich aus Erschöpfung doch ein, und gefühlt wenige Momente später erreichte der Bus 00:20 Uhr Antwerpen, wo kaum Fahrgastwechsel stattfand. In beiden Städten war der Halt direkt am Bhf.
Es ging weiter über die Autobahn, wo auch nachts um eins noch reges Treiben herrschte. Kurz hinter Gent schlief ich wieder ein.
Gefühlt wenige Momente später wachte ich wieder auf. Der Bus befand sich auf einem Hafengelände, sagten die frz. Ausschilderungen – ich rätselte. Dann sah ich das Schild: Port de Calais. Dazu passte aber nicht, dass es erst kurz vor drei war. Wenige Minuten später blieb der Bus stehen. Der Busfahrer meldete sich mit den Worten „Ladies and Gentlemen, sorry to wake you up.“, und bat, für die Grenzkontrolle den Bus zu verlassen. Und es passierte: nichts. Rein gar nichts. Alle schliefen weiter! :D Der Busfahrer meldete sich nochmal deutlich lauter und sagte, wir müssten nun leider den Bus verlassen. Nun regten sich die Leute.^^ Die Grenzkontrolle war völlig entspannt, die Briten wollten nur den Ausweis sehen und nicht einmal wissen, warum wir auf ihre Insel wollten (nachts um drei wären die meisten Fahrgäste wohl eh nicht so auskunftsfreudig^^). Dann ging es im Bus weiter zum Fähranleger, wo schon min. fünf andere Busse warteten, es kamen noch mehr. Der Busfahrer sagte, Abfahrt sei erst in über einer Stunde, wir müssten warten. Kurz vor vier fuhren wir auf die Fähre und mussten den Bus verlassen, genau wie die Füllungen der fast zehn weiteren Busse auch. Es herrschte fast Hochbetrieb: v. a. Fernbusse, u. a. aus Barcelona und Polen, aber auch ein Jahrgang einer deutschen Schule (die müssen min. zwei Busse gehabt haben).
Die Überfahrt mitten in der Vollmondnacht hatte etwas ganz Besonderes an sich. In Calais war es unfassbar kalt und ich war froh über alle Schichten Kleidung, die ich sonst im Rucksack herumschleppte. Ich verbrachte fast die ganze Fahrt auf dem Außendeck achtern. Die berühmten weißen Klippen waren nur kurz vor Ankunft zu sehen. Nach 1,5-stündiger Überfahrt (minus 1 h Zeitverschiebung) wurde Dover gegen 5 Uhr erreicht, es ging im Bus über die Autobahn weiter. Endlich konnte ich mal etwas durchschlafen. Insgesamt habe ich während der Busfahrt ca. 3 h geschlafen, wenn’s hoch kommt…
Ich wachte auf, während sich der Bus gerade durch die Straßen von London quälte. Selbst Sonntagfrüh um halb sieben gab es hier dichten Verkehr. Regelrecht Stau gab es vor dem Busbhf, wo nur wenige Bussteige zum Aussteigen zur Verfügung standen für die vielen Nachtbusse vom Kontinent und aus Schottland/Nordengland. 7:10 Uhr erreichten wir London, ca. 15 min vor Plan.
IC Bus nachts könnte höchstens dann vielleicht erträglich sein, wenn man die Garantie auf einen freien Nebenplatz hat und keine schreienden Halbaffen hinter sich. Aber auch dann gibt es noch genug andere Übel wie die belgische Buckelpiste namens Autobahn…
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32: Calais kurz nach vier nachts
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33: Hier herrscht rund um die Uhr Betrieb!
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34: 4 Uhr 35. Wir legen ab.
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35: Hafen von Calais
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36: Immer noch Calais
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37: Ist das Kunst oder kann das weg?
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38: Irgendwie unheimlich. Rechts glitzert Dover.
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39: Die berühmten Weißen Klippen
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40: Geschafft! Ich auch…

Anschließend streifte ich gut zwei Stunden durch die prächtige inselaffige Hauptstadt. Die Entfernung vom Busbhf zum Bhf betrug ca. 6 km, sodass ich keine U-Bahn-Fahrkarte kaufte, sondern zu Fuß ging mit Abstechern zu ein paar Sehenswürdigkeiten. Ich war vor sieben und acht Jahren mehrmals in London, deshalb war mir die Stadt schon grob bekannt und ich hatte nicht das Gefühl, etwas zu „verpassen“.
Nach zwei Bahnbildern jetzt ein bisschen Touri-Kram, aber das gehört ja auch dazu:
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41: Victoria Station in der Nähe vom Busbhf
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42: Lustige Züge ebendort
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43: Buckingham Palace
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44: Die Horseguards bei schönem englischem Sommerwetter (12 ° und Regen, allerdings mehr als Niesel)
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45: Touri-Klassiker
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46: Das wahrscheinlich größte Auge der Welt
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47: Chinatown
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48: Schicke britische Architektur
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49: Piccadilly Circus. Normalerweise ist hier mehr los, aber nicht Sonntagfrüh kurz vor neun…
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50: Schöne alte Wohnhäuser

Meine geplante Rückfahrt sah so aus:
11:04 – 14:05 EST London St Pancras Intl – Bruxelles-Midi
14:25 – 16:14 ICE Bruxelles-Midi – Köln-Hbf.
16:24 – 16:25 RB Köln-Hbf. – Köln-Messe/Deutz
16:44 – 21:05 ICE Köln-Messe/Deutz – München-Hbf.
Gegen halb zehn erreichte ich den Bahnhof St Pancras, hatte also noch etwas Zeit.
Der Check-In beim Eurostar besteht aus einer Sicherheitskontrolle wie am Flughafen, dafür wird aus gutem Grund angegeben, dass man spätestens 30 min vorher da sein muss. Nach der Sicherheitskontrolle nimmt man im Wartebereich Platz, und ca. 15 min vor Abfahrt wird das Gleis bekannt gegeben, dann setzt sich ein riesiger Tross Menschen in Bewegung. Denn die Eurostar-Züge sind nicht nur verdammt lang (mit 400 m so lang wie eine DT 403), sondern auch wirklich verdammt eng bestuhlt (Ryanair lässt grüßen). Es gab bisher noch keinen Zug, wo ich mich wirklich über den Komfort beklagt habe (selbst Talent 2 oder RJ finde ich erträglich), aber der Eurostar ist wirklich grausig. Sind die Briten alle kleiner, oder woran liegt das? Ich habe es in normaler Sitzposition nicht geschafft, meine Knie zusammenzubekommen…
Als ich buchte, konnte ich leider nur noch einen Gangplatz bekommen. Der Fensterplatz neben mir gehörte einer dicken deutschen Frau. Auf meine Frage, ob wir tauschen könnten, antwortete sie nur mit „Pffff“. Ich fand einen anderen Fensterplatz, da musste ich wenigstens nicht neben der bösen dicken Frau sitzen, sondern neben einem schmalen Mädchen Anfang 20. Ein Großteil der Leute im Waggon redete Deutsch. Von London bis Folkestone sind es ca. 32 min, die Fahrt durch den Eurotunnel dauert 19 – 20 min, weitere 34 min später war Lille-Europe erreicht. Interessant fand ich, dass man bis kurz vor das Tunnelende sehr guten britischen Handy-Empfang hat.^^ Die Zugbegleiterin sprach völlig akzentfrei Englisch, Französisch und Niederländisch (und zwar normales Niederländisch, nicht dieses rätselhafte Brabants^^). Interessant war die Reihenfolge der Sprachen: Während der Zug durch Großbritannien fuhr erst EN, dann FR, dann NL. Während der Fahrt durch Frankreich und Wallonien erst FR, dann EN, dann NL. Und zwischen Hal und Brüssel, also in Flandern, erst NL, dann EN, und zuletzt FR. Einziger Zwischenhalt war Lille-Europe (auf Niederländisch: aanstande stop: Rijssel, statioon Lille-Europa). Die Fahrt mit dem Eurostar dauerte insg. 2 h (+ 1 h Zeitverschiebung).
Als ich in Brüssel endlich wieder meine Beine ausstrecken durfte, eilte ich erstmal zum Keksladen und kaufte Macarons :) (definitiv die geilsten Kekse auf diesem Planeten!).
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51: St Pancras in seiner ganzen Pracht
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52: St Pancras von der Seite
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53: Direkt neben der St Pancras Station steht King’s Cross Station
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54: Mächtiges Gediesel in der Bahnhofshalle von King’s Crosss. Gleis 9¾ habe ich leider nicht gefunden…
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55: Eine Sardinenbüchse soll später nach Paris fahren (meine Sardinenbüchse steht in schlechtem Licht hinter der Kamera)
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56: Dartford Crossing, der verkehrsreichste Flussübergang im UK, überquert die Themse
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57: Angekommen in Brüssel. Freiheit für die Beine!

Ja, und dann nahm das Unheil im ICE 17 seinen Lauf… 17 gilt in Italien als Unglückszahl (genau wie bei uns die 13). Viele italienische Gebäude haben keine 17. Etage, bei Alitalia (und sogar bei LH!) gibt’s keine Reihe 17. Aber bei der DB einen ICE 17.

Es geht gleich weiter.

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Teil 3 oder: Wie viel kann an einem Tag schief gehen? [16 B]

Krümelmonster, München, Montag, 14.11.2016, 20:23 (vor 3416 Tagen) @ Krümelmonster

Weiter ging's mit ICE 17 von Brüssel Richtung Ffm. Die Standardansagen im Zug waren 4-sprachig (FR, DE, EN, NL) – ziemlich nervig, wenn man alle versteht.^^ Zuerst fuhr der ICE durch Brüssels Katakomben, den Tunnel zw. Süd- und Nordbhf. Weiter ging's über die ABS nach Leuven, allerdings mit spürbar weniger als 200 km/h – schon merkwürdig. Leuven wurde durchquert, dann fuhr der Zug weiter auf die SFS. Hier soll der ICE 250 km/h fahren, doch er konnte geradeso mit den Autos auf der parallelen Autobahn mithalten. Und auch das nicht lange, bald wurde er immer langsamer, fuhr aber noch weiter, und nach einer Weile blieb er stehen…
Der Zugchef sagte durch, der Zug sei wegen einer technischen Störung am Zug zum Stehen gekommen. Offenkundig lag es am Zug, dann bald schoss ein Belgier mit großem Karracho in Gegenrichtung vorbei. Während der Tf versuchte, die Gurke wieder zum Laufen zu bringen, fielen nach und nach die einzelnen Teile der Bordelektronik aus. Manches funktionierte später wieder, die Klimaanlage aber nicht. Zur Definition von Ironie s. meine Signatur. :D
Der Tf ging zum hinteren Führerstand (war eine Einfachtraktion), um dort sein Glück zu versuchen, doch der Zug blieb tot. Nachdem wir schon fast 1 h standen, informierte der Zugchef, eine Schlepplok sei unterwegs, wir würden nach Leuven zurückgebracht. Großes Lob an den Zugchef: Seine Ansagen waren angemessen oft und alle 3-sprachig (FR, DE, EN, zwar mit Akzent, aber verständlich). Alle Reisenden blieben informiert. Die Stimmung blieb ruhig, obwohl oder weil viele Familien mit Kindern unterwegs waren.
Irgendwann dockte mit spürbarem Krawums die Schlepplok an, die Bordelektronik wurde heruntergefahren (war ja eh nicht mehr viel übrig^^) und die Tuckerfahrt nach Leuven begann, bis ca. 17:15 (da sollte der Zug schon fast in Ffm sein). Warum ausgerechnet Leuven und nicht das viel nähere und in Reiserichtung liegende Liège mit internationalem Verkehr, darüber haben wir ja schon diskutiert. Ich bleibe dabei: Vielleicht sollte die flämische Lok halt keinen Zug nach Wallonien schleppen. :D
In Leuven wanderte der Tross von ein paar hundert Reisenden zum angesagten Gleis und wurde ein paar min später vom durchrasenden Thalys nach Köln verhöhnt. Kurz vor sechs fuhr der IC gen Eupen ein. Das war (nach dem Thalys) der erste Zug, der nach Aufhebung der Sperrung über die SFS fuhr, und so war er schon gut voll. Doch der 10-Wagen-Zug konnte auch noch ein paar hundert Reisende aufnehmen. Nun ging die Fahrt los über die SFS, die Eurosprinter-Lok schafft Tempo 200. Anfangs besiegten wir die Autos mühelos, doch irgendwann verließen sie ihn, und kurz darauf blieben wir stehen (da war sogar der ICE weiter gekommen :D). Kurz darauf die Ansage, der Zug sei wegen einer technischen Störung am Zug zum Stehen gekommen. Man nennt das auch: Fluch! :D Nach ca. 5 min ging es schon wieder weiter. Wir passierten die Stelle, wo der ICE verendet war, 5 – 10 km weiter mündete die SFS bei Ans in die Bestandsstrecke, ca. 6 km weiter lag der Bahnhof Liège-Guillemins.
Sinnvoll wäre gewesen, wenn wir in Liège in den ICE 19 gestiegen wären. Doch der belgische Zub informierte und der ICE-Zugchef übersetzte, ICE 19 sei überlastet, stattdessen sollten wir bis Verviers im IC bleiben, dort ständen Busse „nach Deutschland“ bereit. Ein Mitreisender meinte beruhigend zu mir: „Alles halb so wild. Jetzt essen Sie erstmal nen Keks!“, und bot mir einen an. Damit war die Welt natürlich wieder in Ordnung (fast). ;) Woher er mich kannte, weiß ich bis heute nicht.
Die Fahrt ging im Abendlicht weiter durch das reizvolle Wesertal. Verviers (sprich: Werr-WJEH) wurde 19 Uhr erreicht. Dort standen, Überraschung, tatsächlich 6 oder 7 gelbe Gelbier-Busse, und die wurden voll. DB Fernverkehr hätte das nie getan – wenn ein Zug überlastet ist, ist das doch kein Argument, es gibt ja irgendeinen anderen!
Von der idyllisch im Tal gelegenen Altstadt führte die Fahrt im Sonnenuntergang durch die schöne Landschaft (entlang der nächsten SFS, grrr), bis wir gegen 19:45 Uhr in der Dunkelheit Aachen-Hbf. erreichten. Dort merkte man, dass der SEV wirklich Sache der Belgier war und nicht von DB Fernverkehr: ICE 19 (Plan-Abf. 19:39, mit + 5 im RIS) wartete nicht auf die SEV-Fahrgäste. Warum auch, fährt doch bestimmt später noch irgendein anderer Zug, grrr… Die 6 oder 7 Busladungen stürmten also den nächsten Dosto-Regio nach Köln. Immerhin wurde der dadurch so verspätet, dass mein Anschlusszug (mit Ank. 2:16 nachts in München) sicher verpasst wurde – sollte mir auch Recht sein.^^ Jetzt musste ich nicht mitten in der Nacht fahren, sondern es bestand Aussicht auf CNL oder Hotel. Platz gab es im Regio nur noch im Einstiegsbereich bei den Türen, was bei 8 Halten kein Spaß war…
Nach so viel Text erstmal wieder einige Bilder:
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58: RIP, ICE :(
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59: Toter ICE, wartender IC und rasender Thalys
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60: Der IC nach Eupen, der obwohl schon gut gefüllt noch erstaunlich viele Leute aufnehmen konnte
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61: Belgische Schleuder von Aachen nach Spa, rechts daneben unser IC, der sich gerade um den Großteil seiner Reisenden erleichterte
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62: Schnelle Traxx – der Regio aus Aachen in Köln

20:46, zur Abfahrt des letzten ICE gen Süden, erreichten wir Köln-Hbf. Ich stellte mich bei der DB-Info an und wurde begrüßt: „Guten Abend, kommen Sie auch aus Brüssel?“ :D Da ich am nächsten Tag arbeiten musste, weigerte ich mich, im grell beleuchteten Nacht-IC mit Haltansagen alle 5 min und der Angst vor Taschendieben nach München zu fahren, ich wollte ein Bett im Liegewagen des CNL (Abf. 23:28) oder ein Hotelzimmer. Das verstand man, konnte aber nicht helfen. Da der CNL schon losgefahren sei, könne man keine Reservierung mehr vornehmen. Ich solle nachher „mal mit dem CNL-Schaffner verhandeln“. :D Informationen zu Unregelmäßigkeiten oder Verspätung des CNL gab es keine.
Ich bahnte mir den Weg zwischen den Bettlern hindurch zurück zum Bahnsteig. Auf meiner Fahrkarte stand eine NV-Fahrt vom Hbf. nach Deutz (ich wollte die SFS schon richtig erleben und deshalb mit ICE 725 nach München fahren, der fährt von Deutz nonstop nach Ffm-Flugh., ICE 17 hätte da 3 x halten sollen). Das Stück über den Rhein fuhr ich jetzt, um von Deutz zurückzulaufen. Der eigentliche Grund dieser Fahrt war eher, dass ich ein (kostenloses) WC brauchte.^^ Wenn man Köln so von weitem sieht und nur die Silhouette anschaut, ist die Stadt eigentlich gar nicht hässlich. Man sollte halt nicht den Fehler machen, da auszusteigen. :D
Leider war ich viel zu früh wieder am Hbf, der CNL war noch nicht einmal auf der Anzeigetafel. Ich suchte vergeblich einen Sitzplatz, bis ich mich irgendwann entnervt auf die Treppe zu einem Gleis setzte. „Ey!“, tönte es, ich ignorierte es. „Ey, nisch uffe Treppe sitzen!“. Ich dachte, es sei ein Bettler, und tat nichts. „Ey, nisch uffe Treppe! Is VERBOTEN!!!“. Ich blickte auf: zwei grimmige Schränke von DB Sicherheit knackten mit den Fingern: „EY!!!!!“. Nicht minder grimmig verkrümelte ich mich…
Gegen 23 Uhr stellte ich mich (sitzen durfte man ja nicht) in die Haupthalle und warf spaßenshalber einen Blick auf die Anzeige der nächsten Züge. Es folgte der absolute Tiefpunkt der gesamten Tour: der CNL war „ca. 120 min später“ angezeigt. Der Mensch an der Info meinte, das sei wegen eines PU in Amsterdam. Ich hatte doch vorhin mit seinem Kollegen gesprochen und gefragt, ob ich den Zug nehmen könne. Anstatt mir zum „Verhandeln“ zu raten, hätte er doch ins RIS schauen und mir sagen können, dass Warten zwecklos sei! Jetzt hatte ich völlig umsonst über 2 h zwischen den Bettlern herumgelungert…
Den Hotelgutschein gab's problemlos, nur den hätte ich schon 2 h eher haben können! Aber nein, wär ja zu einfach…
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63: Bahnhofsgebäude in Köln-Messe/Deutz
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64: Das Panorama von Köln ist schön. Der Rest nicht…
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65: Geisterzug
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66: ICE T aus dem Rheintal gen Dortmund
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67: Schiff auf dem Rhein
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68: Schrecklich hässliches Gebäude & Dom

Nach einer viel zu kurzen Nacht und einem super Frühstücks-Buffet (nur Kekse gab’s keine:( ) lief ich die drei Meter vom Hotel Kommerz zum Hbf und fuhr mit der S-Bahn nochmal nach Deutz. Ostwärts klappten beide Fahrten ohne Pause auf der Brücke.^^
7:44 kam ICE 527. Von der Fahrt über die KRM hätte ich mir mehr erhofft. Die 300 km/h wurden wenn dann nur kurz erreicht, auf dem Display standen meist Werte um 270. Bloß der Nebel, der gegen Ende der Fahrt aufkam, hatte ein bisschen was. Bis Frankfurt war es ziemlich voll, viele Schwarze Mambas, die alle in Krankfurt (Flugh. oder Moloch) ausstiegen, zwischen Ffm und Würzburg ca. 30 % Auslastung, am Ende wieder ein bisschen mehr. Über die NIM ging's nur mit max. 260 Sachen…
München wurde „pünktlich“ um 12:04 erreicht, für mich mit 899 min Verspätung. Ich sah noch den CNL aus Köln, der mit ca. + 280 bloß ca. 15 min eher da war als ich.^^ Lt. Zugfinder war er mit + 210 in Köln abgefahren. Die Verbindung mit Ank. 2:16 hatte ca. 30 min Verspätung gehabt (süß!), mit dem Nachtbus wäre ich dann morgens kurz nach halb fünf zu Hause gewesen. So gesehen hab ich ja alles richtig gemacht.^^
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69: Schickes Hotel. V. a.: „Sie müssen nichts zahlen. Die Rechnung geht an DB.“
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71: Ich wollte keinen meiner genutzten Züge unfotografiert lassen. Dann kommt eben sowas bei raus…^^ Rätsel: Welche BR ist das? :D
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72: Ein ICE 3 gen Süden kommt angerollt
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73: Zwischen Main und Oberleitung die Würzburger Residenz

Der „Ausflug“ war zwar echt anstrengend, aber eben auch echt erlebnisreich. Besser als Kekse Essen!
Auch wenn mein Gleitzeitkonto danach erstmal ziemlich negativ drauf war – ich hatte den Spaß meines Lebens!

In diesem Sinne wünsche ich euch „interessante“ Zugfahrten (was das bedeutet, muss jeder selbst entscheiden :D) und leckere Kekse!

Es grüßt
das Krümelmonster

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Schöner Bericht, vielen Dank!

musicus, Montag, 14.11.2016, 20:40 (vor 3416 Tagen) @ Krümelmonster

...und eine Anmerkung:

73: Zwischen Main und Oberleitung die Würzburger Residenz

Mitnichten. Es handelt sich natürlich um die Festung Marienberg, die Residenz liegt auf der anderen Mainseite und ist auf dem Bild nicht zu sehen.
Gelernt hab' ich aus deinem aussagekräftigen Bericht zweierlei:
a) Nachtbusfahrten sind wohl definitiv nix für mich
b) mit Hotelgutschein fährt man oft besser als mit einer halbseidenen Nachtnotlösung
Danke nochmals.

Nachtfahrten

Krümelmonster, München, Dienstag, 15.11.2016, 19:58 (vor 3415 Tagen) @ musicus

...und eine Anmerkung:

73: Zwischen Main und Oberleitung die Würzburger Residenz

Mitnichten. Es handelt sich natürlich um die Festung Marienberg, die Residenz liegt auf der anderen Mainseite und ist auf dem Bild nicht zu sehen.

Au weia, da hast du natürlich Recht! Von Würzburg kenne ich bisher leider nur den Hbf und den Ausblick von der Bahnstrecke.

Gelernt hab' ich aus deinem aussagekräftigen Bericht zweierlei:
a) Nachtbusfahrten sind wohl definitiv nix für mich
b) mit Hotelgutschein fährt man oft besser als mit einer halbseidenen Nachtnotlösung
Danke nochmals.

Ich war vorher zweimal über Nacht Bus gefahren, jeweils Berlin - München mit gut 7 h.
Beim ersten Mal mit freiem Nebenplatz vom Funkturm bis Fröttmaning quasi durchgeschlafen.
Beim zweiten Mal im ausverkauften Bus immerhin 4 - 5 h geschlafen.
Diesmal blieb mir keine andere Wahl, als es nochmal zu probieren, da die Tour sonst nicht in ein Wochenende gepasst hätte. Wobei Düsseldorf - Calais mit knapp 5,5 h ja eigentlich zu kurz ist, um als Fahrt über Nacht zu gelten. ;)

Die Fahrtmöglichkeit mit Ankunft 2:16 Uhr hätte funktioniert: Lt. Zugfinder hat der Anschluss in Mannheim gewartet, am Ende dann eben + 30. Blöd ist bloß, dass der Nachtbus zu mir unter der Woche nur einmal stündlich fährt. Daher die späte Ankunft.
Lt. ICE-Zugchef habe man nur dann Anspruch auf eine kostenlose Hotelübernachtung, wenn es gar keine andere Fahrtmöglichkeit mehr gibt. Wenn es eine Verbindung mit Ankunft 2:16 Uhr gibt, dann müsse man die nehmen, sagte er.
Von daher habe ich wohl ziemliches Glück gehabt, dass ich ins Hotel durfte! :)

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Nachtfahrten

gnampf, Mittwoch, 16.11.2016, 08:23 (vor 3415 Tagen) @ Krümelmonster

Lt. ICE-Zugchef habe man nur dann Anspruch auf eine kostenlose Hotelübernachtung, wenn es gar keine andere Fahrtmöglichkeit mehr gibt. Wenn es eine Verbindung mit Ankunft 2:16 Uhr gibt, dann müsse man die nehmen, sagte er.
Von daher habe ich wohl ziemliches Glück gehabt, dass ich ins Hotel durfte! :)

Noe, die Leutchen am Servicepoint kannten nur die Fahrgastrechte, im Gegensatz zum Zugchef. Sobald du reguluaer nach 0 Uhr angekommen waerst, oder aber es die letzte Verbindung des Tages ist (also z.B. nach 21 Uhr nichts mehr ankommt) hast du Anspruch auf Hotel oder Ersatzbefoerderung (a la Taxi). Ein Hotel gibt es gemaess der schwammigen Formulierung, wenn eine Weiterreise nicht mehr zumutbar ist. Einem/Einer 90-jaehrigen sollte man wohl nicht zumuten dann noch zig Stunden in irgend einem Nachtzug zu verbringen, um dann statt 21 halt um 5 Uhr anzukommen. Vor allem weil man mit der Begruendung auch drauf verweisen koennte das um 4 Uhr doch der naechste Zug geht, deswegen gibts weder Hotel noch Taxi, man kann doch von 21 bis 4 Uhr am Bahnhof warten ;-)

Teil 3 oder: Wie viel kann an einem Tag schief gehen? [16 B]

ICE11, Aachen, Montag, 14.11.2016, 23:10 (vor 3416 Tagen) @ Krümelmonster

Dort standen, Überraschung, tatsächlich 6 oder 7 gelbe Gelbier-Busse, und die wurden voll.

Jaja, Firma SADAR aus Kelmis verdient sich am ICE International-"SEV" noch eine goldene Nase.... :-)

Teil 3 oder: Wie viel kann an einem Tag schief gehen? [16 B]

ffz, Dienstag, 15.11.2016, 13:33 (vor 3415 Tagen) @ ICE11

Ja das stimmt, wobei die Firma SADAR schon alleine durch die Fahrten für die ASEAG in Aachen und auf der Linie nach Eupen ein gutes Geschäft macht.

Übrigens wurde der SEV von DB Fernverkehr organisiert, denn die ICE-International sind reine DB Unternehmenszüge, die SNCB hat mit den ICE's nichts zu tun. Das ist alles Sache von DB Fernverkehr.

Auch ich finde den Text herablassend geschrieben, aber gut da hat jeder seine eigene Meinung und seinen eigenen Stil...

Die Eurostar E300 sind so eng, weil die Züge ins britische Lichtraumprofil gebaut sind, was sehr viel kleiner ist wie das konitnentaleuropäische. Zur Einführung des Eurostar gab es nur den CTRL bis kurz hinter Folkstone, dort wurde mit Stromschiene durch Südengland nach London Waterloo gefahren. Die Velaro UK (Eurostar E320) bieten zwar mehr Platz dafür schaukelt der Zug sich auf, weil er so lang ist, die letzten Wagen schwanken schlimmer die wie die IC2. Zudem bleiben die Velaro sehr gerne liegen...

Teil 3 oder: Wie viel kann an einem Tag schief gehen? [16 B]

Krümelmonster, München, Dienstag, 15.11.2016, 20:01 (vor 3415 Tagen) @ ffz

Ja das stimmt, wobei die Firma SADAR schon alleine durch die Fahrten für die ASEAG in Aachen und auf der Linie nach Eupen ein gutes Geschäft macht.

Übrigens wurde der SEV von DB Fernverkehr organisiert, denn die ICE-International sind reine DB Unternehmenszüge, die SNCB hat mit den ICE's nichts zu tun. Das ist alles Sache von DB Fernverkehr.

Ah, ok, wieder was gelernt! :)
Mir war bewusst, dass die SNCB nix mit dem ICE zu tun hat. Allerdings hatte ich noch nie zuvor erlebt, dass DB Fernverkehr für einen einzelnen ausgefallenen Zug SEV bestellt hatte - es wurde immer nur auf den nächsten Zug irgendwann später verwiesen.
Wem genau die Busse gehörten, weiß ich nicht. Ich kann nur sagen, dass sie gelb waren und dass die Fahrer entweder deutschsprachige Wallonen oder Deutsche waren.
Ich fand eh interessant, dass es ab Verviers SEV gab - ab Welkenraedt oder Eupen wär's doch sicher günstiger gewesen und nicht so viel langsamer.

Auch ich finde den Text herablassend geschrieben, aber gut da hat jeder seine eigene Meinung und seinen eigenen Stil...

Danke für den Hinweis.
Wie gesagt, manches war sicher unnötig. Da hätte ich die wertvollen Zeichen lieber für etwas Anderes verwenden sollen. ;)

Die Eurostar E300 sind so eng, weil die Züge ins britische Lichtraumprofil gebaut sind, was sehr viel kleiner ist wie das konitnentaleuropäische. Zur Einführung des Eurostar gab es nur den CTRL bis kurz hinter Folkstone, dort wurde mit Stromschiene durch Südengland nach London Waterloo gefahren. Die Velaro UK (Eurostar E320) bieten zwar mehr Platz dafür schaukelt der Zug sich auf, weil er so lang ist, die letzten Wagen schwanken schlimmer die wie die IC2. Zudem bleiben die Velaro sehr gerne liegen...

Auffällig schmal fand ich den Zug nicht - denn zum Glück bin ich selber schmal. ;) Bloß der Sitzabstand war sehr viel geringer als bei uns im Regionalverkehr.
Machen die zusätzlichen 13 m Länge (sind ja nur 3,3 % mehr) beim Velaro wirklich so einen Unterschied?

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Teil 3 oder: Wie viel kann an einem Tag schief gehen? [16 B]

ffz, Dienstag, 15.11.2016, 22:16 (vor 3415 Tagen) @ Krümelmonster

Was soll denn Fernverkehr sonst machen, außer SEV bestellen?? Der ICE 19 war bereits ausgebaucht, einen weiteren ICE gibt es nicht und HOTNAT mit Thalys ist viel teurer wie der SEV...

Es gibt keine deutschsprachigen Wallonen, es gibt nur in Belgien Gemeinden mit deutschsprachiger Kultur zu denen Verviers aber nicht gehört...

Genau so erfolgen die Ansagen im Eurostar und im ICE nach Brüssel nicht auf Niederländisch/Holländisch das ist nämlich keine Sprache, sondern auf Flamisch. Das ist in Belgien ein ganz großes Fettnäpfchen.

Die TGV in Frankreich sind fast genau so eng bestuhlt, zumindest die TGV PSE, TGV A TGV R und die TGV POS das hat damit zu tun, dass die Mittelwagen auf Jakobsdrehgestellen laufen und sehr kurz sind, da muss dann enger bestuhlt werden um eine gewisse Packungsdichte zu erreichen...

OT: Niederländisch keine Sprache?

JanZ, HB, Dienstag, 15.11.2016, 22:39 (vor 3415 Tagen) @ ffz

Genau so erfolgen die Ansagen im Eurostar und im ICE nach Brüssel nicht auf Niederländisch/Holländisch das ist nämlich keine Sprache, sondern auf Flamisch. Das ist in Belgien ein ganz großes Fettnäpfchen.

EIn Fettnäpfchen ist es vor allem, Niederländisch als "keine Sprache" zu bezeichnen ... Geh mal auf http://www.belgianrail.be/ und schau mal, welche Sprachen du da zur Auswahl hast. "Flämisch" ist jedenfalls nicht dabei.

OT: Niederländisch ist eine Sprache

ALR997, Mittwoch, 16.11.2016, 08:38 (vor 3415 Tagen) @ JanZ

Ich denke mal er hat versucht, uns zu sagen, dass in Belgien nicht Niederländisch sondern Flämisch gesprochen wird, was natürlich genauso Quatsch ist. Was aber stimmt ist, dass man einen Unterschied zum Standardniederländisch hört. Aber den Unterschied hört man auch wenn man mit einem Friesen, einem Limburger oder einem Groninger redet.
Am ehesten aus Deutsche zu übertragen wäre es, wenn der User behauptet hätte, in Österreich würde man Österreichisch sprechen. Natürlich völliger Blödsinn: in AT spricht man Deutsch, aber in AT gibt es eben auch alle möglichen Dialekte/Mundarten, sei es in Wien oder Kärnten oder Vorarlberg. Auch hier hört man, dass es kein Hochdeutsch ist, aber das macht "Österreichisch" nicht zu einer Sprache.

OT: Niederländisch ist eine Sprache

JanZ, HB, Mittwoch, 16.11.2016, 09:17 (vor 3415 Tagen) @ ALR997

Der Vergleich mit Österreich oder der Schweiz ist schon ganz gut: Es gibt Dialekte, die weithin gesprochen werden, und es gibt eine Hochsprache, die sich in manchen, aber nicht vielen Aspekten von der in dem Land unterscheidet, nach dem die Sprache benannt ist. Und es gibt noch diverse Zwischenstufen, in Flandern "tussentaal" (Zwischensprache) genannt. Vielleicht meinte ffz aber auch nur, dass es keine Sprache "Holländisch" gibt, das ist natürlich richtig, auch wenn ich das umgangssprachlich manchmal sage (weil kürzer).

OT: Niederländisch

Krümelmonster, München, Mittwoch, 16.11.2016, 08:28 (vor 3415 Tagen) @ ffz

Was soll denn Fernverkehr sonst machen, außer SEV bestellen?? Der ICE 19 war bereits ausgebaucht, einen weiteren ICE gibt es nicht und HOTNAT mit Thalys ist viel teurer wie der SEV...

ICE 19 hat keine Reservierungspflicht, deshalb tu ich mich mit dem Begriff ausgebucht etwas schwer. Und wir im Regio standen auch nur im Einstiegsbereich bei den Türen... Es war eben Sonntagabend und Ferienende in NRW.
Ich will mich ja auch gar nicht beschweren, letztendlich wäre ich mit ICE 19 nicht bequemer nach München gekommen!

Es gibt keine deutschsprachigen Wallonen, es gibt nur in Belgien Gemeinden mit deutschsprachiger Kultur zu denen Verviers aber nicht gehört...

Dann waren es halt die Einwohner dieser deutschsprachigen Gemeinden in Wallonien. Was mich gewundert hat: die Busse fuhren erst westwärts dem Zug entgegen nach Verviers, um die Leutchen dann ostwärts nach Aachen zu bringen.


Genau so erfolgen die Ansagen im Eurostar und im ICE nach Brüssel nicht auf Niederländisch/Holländisch das ist nämlich keine Sprache, sondern auf Flamisch. Das ist in Belgien ein ganz großes Fettnäpfchen.

OT: Holländisch ist keine Sprache. Niederländisch schon. In Belgien gibt es s. i. w. vier niederländische Dialekte, absteigend nach Sprecherzahl sortiert: Brabants (z. B. rund um Brüssel, in Antwerpen & Leuven), Oost-Vlaams (u. a. in Gent), West-Vlaams (an der Küste) und Limburgs (ganz im Osten). Nach dieser Definition sind Flämisch zwei Dialekte.
Die Ansage im Eurostar waren in keinem dieser Dialekte, sondern auf Standardniederländisch, das man in Belgien eher selten hört. Interessant fand ich, das sich der Reihenfolge der Sprachen danach richtete, wo der Zug gerade langrollte, obwohl in Belgien gar kein Halt stattfand.^^
Das Zugpersonal im ICE bestand nur aus Deutschen, deshalb waren die Ansagen dort die abgelesene Umschrift.^^ Die Infos zur Störung gab es dann auch nicht mehr auf Niederländisch.


Die TGV in Frankreich sind fast genau so eng bestuhlt, zumindest die TGV PSE, TGV A TGV R und die TGV POS das hat damit zu tun, dass die Mittelwagen auf Jakobsdrehgestellen laufen und sehr kurz sind, da muss dann enger bestuhlt werden um eine gewisse Packungsdichte zu erreichen...

Ist mir im TGV damals nicht aufgefallen, wobei damals auch mein Nebensitz frei blieb.

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Teil 3 oder: Wie viel kann an einem Tag schief gehen? [16 B]

ICE11, Aachen, Mittwoch, 16.11.2016, 01:06 (vor 3415 Tagen) @ Krümelmonster

Wem genau die Busse gehörten, weiß ich nicht. Ich kann nur sagen, dass sie gelb waren und dass die Fahrer entweder deutschsprachige Wallonen oder Deutsche waren.

[Exkurs Anfang]

Die Busse gehören wie ich schon schrieb der Firma SADAR aus Kelmis (B), die zur Keolis-Gruppe gehört. SADAR fährt sowohl im Auftragsverkehr für die belgische TEC (gelbe Busse) sowie für die Aachener ASEAG (rot-weiße Busse) als auch mit eigenen Konzessionen (v.a. Schulbus und Linie 396 Vaals-Eupen). Die Fahrer waren demnach Ostbelgier, wo Deutsch Amtssprache ist.

[Exkurs Ende]

Herzlichen Dank!

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 15.11.2016, 10:11 (vor 3416 Tagen) @ Krümelmonster

Als jemand, der in dem Beitrag zitiert wurde, bedanke ich mich dafür aufs herzlichste. Offiziell heißt das Dixiklotürkis "Subaru Vista Blue", und ist ein sackenteurer Speziallack, der keine handelsübliche RAL-Farbe ist. Die Mehrkosten für diesen Speziallack spart man dadurch, daß die Fahrzeuge nur noch einfarbig lackiert werden, statt mit Fensterband und Kontraststreifen, wie man es einstmals tat - zwar alles in RAL, aber dafür mehr Arbeit. In Anlehnung an die Abkürzung VGF des betreibenden Unternehmens sagt man auch gerne "verdammt grüne Farbe" dazu. ;-)

Die Linie 20, die Du fotografiert hast, fährt übrigens nicht nur, wenn Kickers Frankfurt im Waldstadion spielt (ich bekomme vom Sponsor dieses Stadions kein Geld, deshalb nenne ich nicht den Werbenamen sondern den echten Namen), sondern auch bei anderen Veranstaltungen wie Konzerten, wenn sie bestellt wird. Dies ist übrigens die einzige Linie im Straßenbahnnetz Frankfurts, die auch in Doppeltraktion verkehrt, zumindest wenn "S-Wagen" (die im Bild sichtbaren Fahrzeuge aus dem Hause Bombardier) eingesetzt werden.

Das Publikum im und am Hauptbahnhof in Frankfurt ist in der Tat *meh*, aber zum Glück nicht repräsentativ für die Stadt. Ich sehe selbst auch zu, meine Aufenthaltszeit dort zu minimieren.

Die Bezeichnung des "altertümlichen Gefährts" wurde schon genannt, in lokalem Jargon heißen die Dinger auch Wellblechhütte, -bomber oder -garage. Sie genannten bequemen Sitze haben die Wagen aber erst seit dem Resesign vor knapp 10 Jahren, vorher hatten die minderbequeme Bänke drin. Auch wenn die HLB ein absolutes Negativbeispiel für stabile Betriebsführung und Kommuniktion ist (Verspätung ist Standard, Ausfälle werden nicht kommuniziert, wenn ein Zug mal zum Verspätungsabbau in Frankfurt-Höchst wendet, heißt es am Hauptbahnhof nicht "verkehrt ab Frankfurt-Höchst", sondern "Zug fällt aus", sonst könnte der Fahrgast ja noch mit der S-Bahn hinfahren und den Zug erreichen), bequeme Sitze haben sie. Ich habe ja jeden Morgen das Glück, mit so einem Vihekel zu fahren. (Auf der Linie verkehren alternativ auch LINT der 1. Generation.)

Interessant zu sehen, daß die belgischen Autobahnen noch so schlecht sind wie ich sie vor rund 15 Jahren kennengelernt habe. Wir haben damals gewitzelt, sie sind beleuchtet, daß man wenigst4ens die größten Schlaglöcher sieht. Und dann sitzt der Colaholiker mit mörderischen Kopfschmerzen in einem Kleintransporter französischen Fabrikats (blattgefederte Starrachse hinten, yeah), und weit und breit kein Ibu oder Paracetamol zu kriegen, nur Placebospirin. Seitdem weiß ich, die Hölle ist in Belgien. ;-)

Abgesehen von der Busfahrt an sich, ist das beschriebene Publikum ein weiterer Grund, mir so eine Fahrt niemals antun zu wollen. aber auch so wäre mit so hohem NV-Anteil die Fahrt nichts für mich gewesen. Einzig der Teil mit der Fähre wäre für mich als schiffsaffinen Fahrgast schön gewesen. Der Bericht ist wirklich gut (auch wenn einer es anders sieht, ich fand die Formulierungen teils genial), aber diese Reise wäre für mich nichts gewesen.

Gefühlt dabei gewesene Grüße,
der Colaholiker

--
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Herzlichen Dank!

Krümelmonster, München, Dienstag, 15.11.2016, 20:06 (vor 3415 Tagen) @ Colaholiker

Als jemand, der in dem Beitrag zitiert wurde, bedanke ich mich dafür aufs herzlichste. Offiziell heißt das Dixiklotürkis "Subaru Vista Blue", und ist ein sackenteurer Speziallack, der keine handelsübliche RAL-Farbe ist. Die Mehrkosten für diesen Speziallack spart man dadurch, daß die Fahrzeuge nur noch einfarbig lackiert werden, statt mit Fensterband und Kontraststreifen, wie man es einstmals tat - zwar alles in RAL, aber dafür mehr Arbeit. In Anlehnung an die Abkürzung VGF des betreibenden Unternehmens sagt man auch gerne "verdammt grüne Farbe" dazu. ;-)

"Verdammt grüne Farbe" gefällt mir sehr. ;)

Die Linie 20, die Du fotografiert hast, fährt übrigens nicht nur, wenn Kickers Frankfurt im Waldstadion spielt (ich bekomme vom Sponsor dieses Stadions kein Geld, deshalb nenne ich nicht den Werbenamen sondern den echten Namen), sondern auch bei anderen Veranstaltungen wie Konzerten, wenn sie bestellt wird. Dies ist übrigens die einzige Linie im Straßenbahnnetz Frankfurts, die auch in Doppeltraktion verkehrt, zumindest wenn "S-Wagen" (die im Bild sichtbaren Fahrzeuge aus dem Hause Bombardier) eingesetzt werden.

Das Publikum im und am Hauptbahnhof in Frankfurt ist in der Tat *meh*, aber zum Glück nicht repräsentativ für die Stadt. Ich sehe selbst auch zu, meine Aufenthaltszeit dort zu minimieren.

Sehr beruhigend. Den Rest von Frankfurt kenne ich nicht (Flughafen ausgenommen). Jetzt regt gerade doch wieder ein Funken Wille, den Rest irgendwann mal kennenzulernen.^^


Die Bezeichnung des "altertümlichen Gefährts" wurde schon genannt, in lokalem Jargon heißen die Dinger auch Wellblechhütte, -bomber oder -garage. Sie genannten bequemen Sitze haben die Wagen aber erst seit dem Resesign vor knapp 10 Jahren, vorher hatten die minderbequeme Bänke drin. Auch wenn die HLB ein absolutes Negativbeispiel für stabile Betriebsführung und Kommuniktion ist (Verspätung ist Standard, Ausfälle werden nicht kommuniziert, wenn ein Zug mal zum Verspätungsabbau in Frankfurt-Höchst wendet, heißt es am Hauptbahnhof nicht "verkehrt ab Frankfurt-Höchst", sondern "Zug fällt aus", sonst könnte der Fahrgast ja noch mit der S-Bahn hinfahren und den Zug erreichen), bequeme Sitze haben sie. Ich habe ja jeden Morgen das Glück, mit so einem Vihekel zu fahren. (Auf der Linie verkehren alternativ auch LINT der 1. Generation.)

Kann man sich in diesem Vehikel unterhalten? Die Dinger schauen so aus, als würde man drinnen nur "BRUMMMMMMM!!!" hören (und spüren)...^^


Interessant zu sehen, daß die belgischen Autobahnen noch so schlecht sind wie ich sie vor rund 15 Jahren kennengelernt habe. Wir haben damals gewitzelt, sie sind beleuchtet, daß man wenigst4ens die größten Schlaglöcher sieht. Und dann sitzt der Colaholiker mit mörderischen Kopfschmerzen in einem Kleintransporter französischen Fabrikats (blattgefederte Starrachse hinten, yeah), und weit und breit kein Ibu oder Paracetamol zu kriegen, nur Placebospirin. Seitdem weiß ich, die Hölle ist in Belgien. ;-)

Ach, ich mag Belgien eigentlich sehr gern, trotz der letzten Erlebnisse. Für mich sind das irgendwie die schöneren Niederlande mit abwechslungsreicherer Landschaft, hübscheren Städten und besserer Küche. Natürlich ist auch in Gelbien nicht alles toll, aber aus Touri-Sicht gefällt mir Belgien sehr gut.
Normalerweise bin ich ja auch nicht auf der Autobahn unterwegs, sondern im Zug oder auf dem Drahtesel.
Wenn du sagst, Belgien sei die Hölle, dann hast du noch nie belgisch gespeist!


Abgesehen von der Busfahrt an sich, ist das beschriebene Publikum ein weiterer Grund, mir so eine Fahrt niemals antun zu wollen. aber auch so wäre mit so hohem NV-Anteil die Fahrt nichts für mich gewesen. Einzig der Teil mit der Fähre wäre für mich als schiffsaffinen Fahrgast schön gewesen. Der Bericht ist wirklich gut (auch wenn einer es anders sieht, ich fand die Formulierungen teils genial), aber diese Reise wäre für mich nichts gewesen.

Ich war jung und hatte nicht so viel Geld. ;)
Mir geht es auch nicht darum, möglichst bequem zu sitzen (naja, meine Beine sollte ich schon irgendwo unterbringen können). Ich möchte in erster Linie schöne Landschaften sehen und Strecken, die ich bisher noch nicht kenne. Der NV-Anteil war für meine Verhältnisse noch gering. :p

Ich glaube, wenn ich aus dem Text die größten Spitzen rausgenommen hätte, dann hätte das die Kritiker schon ziemlich weit besänftigt, ohne dass sich der Stil groß geändert hätte.


Gefühlt dabei gewesene Grüße,
der Colaholiker

--
Was Du suchst, ist in Dir. Ansonsten ist es im Kühlschrank. Oder in der Kekspackung. :)

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Herzlichen Dank!

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 16.11.2016, 08:05 (vor 3415 Tagen) @ Krümelmonster

"Verdammt grüne Farbe" gefällt mir sehr. ;)

Zum Glück hast Du Anführungszeichen drum gemacht, um zu verdeutlichen, daß Dir der Spruch gefällt, nicht die Farbe selbst. ;-)

Sehr beruhigend. Den Rest von Frankfurt kenne ich nicht (Flughafen ausgenommen). Jetzt regt gerade doch wieder ein Funken Wille, den Rest irgendwann mal kennenzulernen.^^

Tu Dir keinen Zwang an. Ich hoffe ja, daß sich die Stadt und die DB irgendwann mal einig werden, wer die Zeche "Umbau des Vorplatzes und der B-Ebene" bezahlt und da die Bagger anrollen. Wenn dieser Bereich aufgewertet wird, dürfte das auch Auswirkungen aufs Publikum haben. Daß jenseits des Bahnhofs nur eine Querstraße weiter das horizontale Gewerbe floriert (im Bahnhof puffen die Loks, vor dem Bahnhof locken die ...) wird sich dadurch aber auch nicht ändern.

Lehrreiche Anekdote: Die elegant um den Bahnhofsvorplatz geschwungene Straße verdankt ihren Verlauf übrigens der Eisenbahn - Vor Eröffnung des Centralbahnhofs gab es wesltich des Bahnhofs (also jenseits genau dieser geschwungenen Straße) die Frankfurter Westbahnhöfe - und genau im Verlauf der heutigen Straße eine Verbindungskurve, die in der fortsetzung wie heute die Straße weiter zum Main und über eine Brücke gen Süden führte.

Kann man sich in diesem Vehikel unterhalten? Die Dinger schauen so aus, als würde man drinnen nur "BRUMMMMMMM!!!" hören (und spüren)...^^

Spüren kann man vom Antrieb relativ wenig, auch nicht von der Beschleunigung. Akustisch hängt es davon ab, wo man sich befindet. Der Teil des Doppeltriebwagens, der sich auf der prellbockabgewandten Seite befindet, hat zwar ein elektrisches Triebdrehgestell aber keinen Generator und keinen Diesel. Da ist es recht leise. In der anderen Wagenhälfte, in der der Diesel sitzt kann es schon mal laut werden, wobei die störendere Geräuschquelle nicht der gemütlich vor sich hin rasselnde Diesel ist sondern der laut jaulende Generator. Für Fahrgäste, die diese Fahrzeuge nicht kennen, ungewöhnlich ist auch der Zusammenhang von Geschwindigkeit und Generatordrehzahl (es gibt keinen direkten) - beim Beschleunigen jault der Generator lautstark auf, wenn der Zug aber in der Ebene oder bergab nur rollt, regelt der Dieselmotor bis in den Leerlauf runter und der Generator wird sehr leise, obwohl der Zug mit Geschwindigkeit unterwegs ist.

Ach, ich mag Belgien eigentlich sehr gern, trotz der letzten Erlebnisse. Für mich sind das irgendwie die schöneren Niederlande mit abwechslungsreicherer Landschaft, hübscheren Städten und besserer Küche. Natürlich ist auch in Gelbien nicht alles toll, aber aus Touri-Sicht gefällt mir Belgien sehr gut.

Okay, meine touristischen Erfahrungen in Belgien beschränken sich auf einmal fast die komplette Kusttram abfahren und einem Besuch in Oostende - und da hat's mir nicht unbedingt gefallen. Lustig: die Kusttram hat die gleichen Fahreigenschaften wie belgische Autobahnen, die Belgier mögen es anscheinend etwas rustikaler. Ansonsten kenne ich Belgien nur vom Durchfahren und von geschäftlichen Terminen rund um Lüttich...

Wenn du sagst, Belgien sei die Hölle, dann hast du noch nie belgisch gespeist!

Nach der Fahrt damals reißt auch das beste Essen es nicht mehr raus. Ich dachte, ich müsse sterben. (Das lag aber wirklich an der Kombination der schlechten belgischen Autobahnen mit den hundsmiserablen Federungseigenschaften des Kleinbusses, meinen belsten Kopfschmerzen und netten Menschen im Auto, die meinten, sie müßten darin auch noch rauchen.)

Ich war jung und hatte nicht so viel Geld. ;)

Auch als ich noch kung war und nicht so viel Geld hatte, war für mich eher ein Verzicht auf eine Fahrt angesagt als mich mit dem Bus durch die Gegend zu schaukeln.

Mir geht es auch nicht darum, möglichst bequem zu sitzen (naja, meine Beine sollte ich schon irgendwo unterbringen können). Ich möchte in erster Linie schöne Landschaften sehen und Strecken, die ich bisher noch nicht kenne. Der NV-Anteil war für meine Verhältnisse noch gering. :p

Okay, da gehen unsere Reiseprofile deutlich auseinander. Ich sehe zu, das Ziel mit möglichst wenigen Umstiegen in möglichst kurzer Zeit zu erreichen. Allerdings bin ich während der Fahrt auch in der Regel entweder am arbeiten oder ich schlafe - sonst kommt man ja nicht dazu.

Ich glaube, wenn ich aus dem Text die größten Spitzen rausgenommen hätte, dann hätte das die Kritiker schon ziemlich weit besänftigt, ohne dass sich der Stil groß geändert hätte.

Das schade finden würdende Grüße,
der Colaholiker

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Leuven

thelasse, Utrecht(NL), Samstag, 19.11.2016, 14:55 (vor 3411 Tagen) @ Krümelmonster
bearbeitet von thelasse, Samstag, 19.11.2016, 14:56

Irgendwann dockte mit spürbarem Krawums die Schlepplok an, die Bordelektronik wurde heruntergefahren (war ja eh nicht mehr viel übrig^^) und die Tuckerfahrt nach Leuven begann, bis ca. 17:15 (da sollte der Zug schon fast in Ffm sein). Warum ausgerechnet Leuven und nicht das viel nähere und in Reiserichtung liegende Liège mit internationalem Verkehr, darüber haben wir ja schon diskutiert. Ich bleibe dabei: Vielleicht sollte die flämische Lok halt keinen Zug nach Wallonien schleppen. :ä

Auch wenn es ein wenig spät ist.Aber deine Aussage ist eigentlich richtig. An der Strecke sind an zwei Stellen Abschlepploks stationiert. In der Wallonie ins Ans und in Flandern in einem Vorort von Leuven. Es ist gängige Praxis um die Strecke schnell wieder freizugeben das wenn die Lok aus Leuven kommt der Zug nach Leuven geschleppt wird und wenn die Lok aus Ans kommt nach Lüttich. Warum aber die Lok aus Leuven kam obwohl ihr kurz vor Ans wart kann ich dir nicht sagen.

altertümliches Gefährt = LHB VT 2E

ES89, Hamburg / Rostock, Montag, 14.11.2016, 20:39 (vor 3416 Tagen) @ Krümelmonster

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6: Weiß jemand, was das für ein altertümliches Gefährt ist?

Ja, als in Hamburg ansässiger sind mir diese "altertümlichen Gefährte" durchaus bekannt. Es handelt sich um LHB VT 2E, Dieseltriebwagen die eng mit den DT3-Triebwagen der Hamburger U-Bahn verwandt sind.

--
Gegen Großraum-Zwang im Fernverkehr!
Für zumindest drei Abteile je Wagenklasse!

Kurztrip nach London - unterstes Niveau

RhBDirk, Montag, 14.11.2016, 20:48 (vor 3416 Tagen) @ Krümelmonster

Kann dem Bericht defintiv nix abgewinnen.
Der Text her ist hauptsächlich herablassend und beleidigend.

Stellungnahme dazu

Krümelmonster, München, Montag, 14.11.2016, 21:44 (vor 3416 Tagen) @ RhBDirk

Kann dem Bericht defintiv nix abgewinnen.
Der Text her ist hauptsächlich herablassend und beleidigend.

Hallo RhBDirk,

vielen Dank für dein Feedback.

Ich wollte mit meinem Beitrag keine Personen oder Institutionen in irgendeiner Form beleidigen oder schlecht machen.

Nach deinem Hinweis sehe ich wirklich einen Schnitzer im zweiten Teil!
Einige Erklärungen dazu: Den Ausdruck „Inselaffen“ habe ich in England gelernt. Zumindest die Briten konnten sich darüber köstlich amüsieren. Ich dachte, der Ausdruck sei in Deutschland gängig.
Die Jugendlichen im Bus hätte ich nicht so in den Mittelpunkt stellen sollen. Ich hatte bloß einfach keine Lust, länger über einen interessanten Titel nachzudenken. Der Titel hätte in der Tat besser gewählt werden sollen.
Wegen der Zeichenbegrenzung habe ich den ursprünglichen Text hier um mehr als ein Drittel gekürzt. Sicher liest sich dadurch einiges anders als von mir ursprünglich beabsichtigt – was mir dann nach dem x. Korrekturlesen nicht mehr aufgefallen ist.
Das soll keine Rechtfertigung sein, nur eine Erklärung.
Meine Lektion: Beim nächsten Mal sollte ich nach der letzten Kürzung länger mit dem Korrekturlesen warten, damit mir diese Änderungen besser auffallen.

Auch den ursprünglichen dritten Teil habe ich stark gekürzt, sogar noch stärker als den zweiten. Sicher hat sich dadurch auch hier an einigen Stellen die Wirkung etwas geändert.
Der Situation auf dieser Fahrt konnte man irgendwann einfach nur noch mit Galgenhumor begegnen – oder eben meckern. So richtig tobend gemeckert über die böse Bahn hat übrigens niemand – sicher ungewöhnlich bei solch einer extremen Verspätung.

Dass Köln (Ausnahme: Dom) und das Frankfurter Bahnhofsviertel sicher nicht die schönsten Ecken in Deutschland sind, gilt für mich als Meinung der Mehrheit. ;) Vielleicht hätte ich das nicht so häufig anbringen müssen.

Im letzten Absatz habe ich (wegen der Zeichenbegrenzung womöglich zu knapp) geschrieben, dass es für mich zwar keine bequeme, aber eine unheimlich interessante Fahrt war. Auf jeden Fall ein positives Erlebnis! :)

Ich hoffe, du kannst meine Punkte nachvollziehen, und gelobe fürs nächste Mal Besserung! :)

Es grüßt und dankt
das Krümelmonster

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Stellungnahme dazu

RhBDirk, Montag, 14.11.2016, 22:09 (vor 3416 Tagen) @ Krümelmonster

Danke für die Stellungnahme.

Mir waren aber es insgesamt über alle Textpassagen (nicht nur die von dir genannten) sehr viele unschöne, derbe Formulierungen.
Aber gut, jetzt ist der Artikel ja online.

Stellungnahme dazu

JanZ, HB, Dienstag, 15.11.2016, 20:04 (vor 3415 Tagen) @ RhBDirk
bearbeitet von JanZ, Dienstag, 15.11.2016, 20:04

Ich fand es auch ein bisschen viel Schmähkritik (ist das eigentlich ein Kandidat für das [Un-]Wort des Jahres?). Insgesamt aber trotzdem ein interessanter Bericht. Den Eurostar habe ich nicht als unbequemer in Erinnerung als andere Züge, jedenfalls würde ich ihn dem Bus auf jeden Fall vorziehen. Aber interessant, dass du beides ausprobiert hast!

hä ? warum ?

atzkowski, Berlin, Montag, 14.11.2016, 22:06 (vor 3416 Tagen) @ RhBDirk

- kein Text -

Kurztrip nach London

462 001, Taunus, Montag, 14.11.2016, 21:22 (vor 3416 Tagen) @ Krümelmonster

Nabend,

danke für den Bericht.

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5: Straße ggü. vom Hbf. mit Wolkenkratzern und Dixiklo-farbener (Danke, Colaholiker!) StraBa

Aha, Linie 20. Also hatte die Eintracht ein Heimspiel.

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6: Weiß jemand, was das für ein altertümliches Gefährt ist?

Wurd zwar schon aufgelöst, aber trotzdem: LHB VT2E:) Übrigens super bequeme Sitze.

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21: Der 610er kommt wahrscheinlich ins Museum, oder?

Der ist schon "im" Museum, doch wegen Platzmangel steht der seit fast 2 Jahren da rum.

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29: Anderer komischer Zug in Neuss (in Bayern haben die Dinger eine andere Frontpartie und heißen Mopps)

Nennt sich Grinsekatze und hat noch unbequemere Sitze als ein Quitschie.

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55: Eine Sardinenbüchse soll später nach Paris fahren (meine Sardinenbüchse steht in schlechtem Licht hinter der Kamera)

Fahr das nächste mal(falls es das gibt) über Paris, da sollen doch die neuen e320(Velaro) fahren.

Ja, und dann nahm das Unheil im ICE 17 seinen Lauf… 17 gilt in Italien als Unglückszahl (genau wie bei uns die 13). Viele italienische Gebäude haben keine 17. Etage, bei Alitalia (und sogar bei LH!) gibt’s keine Reihe 17. Aber bei der DB einen ICE 17.

Der ICE hat mir auch schon 2x sorgen bereitet, aber nur weil ich meinen Ausstiegsbahnhof verpennt habe^^

Weiter ging's mit ICE 17 von Brüssel Richtung Ffm. Die Standardansagen im Zug waren 4-sprachig (FR, DE, EN, NL) – ziemlich nervig, wenn man alle versteht.^^

Ich finde die Ansagen recht cool, verstehe aber auch nur 3 von 4.

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59: Toter ICE, wartender IC und rasender Thalys

Eigentlich ja ein schönes Bild, doch in dem Zusammenhang eher nicht.

Ich bahnte mir den Weg zwischen den Bettlern hindurch zurück zum Bahnsteig. Auf meiner Fahrkarte stand eine NV-Fahrt vom Hbf. nach Deutz (ich wollte die SFS schon richtig erleben und deshalb mit ICE 725 nach München fahren, der fährt von Deutz nonstop nach Ffm-Flugh., ICE 17 hätte da 3 x halten sollen).

Tja, ein Fehler den viele machen. Gerade die ICEs die in FLIS und FMT halten fahren oft 300, während viele der non-stop ICE klar unterhalb der HG bleiben.

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71: Ich wollte keinen meiner genutzten Züge unfotografiert lassen. Dann kommt eben sowas bei raus…^^ Rätsel: Welche BR ist das? :D

ET422 der S-Bahn Rhein-Ruhr, also S6?

München wurde „pünktlich“ um 12:04 erreicht, für mich mit 899 min Verspätung.

Hammer! Meine höchste Verspätung sind da läppische 195 min;-)


Gruß aus dem Taunus

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Von mir besuchte Bahnhöfe
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Stand: 20.02.2026

Kurztrip nach London

Krümelmonster, München, Dienstag, 15.11.2016, 20:07 (vor 3415 Tagen) @ 462 001

Nabend,

danke für den Bericht.

5: Straße ggü. vom Hbf. mit Wolkenkratzern und Dixiklo-farbener (Danke, Colaholiker!) StraBa

Aha, Linie 20. Also hatte die Eintracht ein Heimspiel.

Jep, ich weiß nur nicht mehr gegen wen. Vom Hbf. gab es auch Sonderzüge von DB zum Stadion.

6: Weiß jemand, was das für ein altertümliches Gefährt ist?

Wurd zwar schon aufgelöst, aber trotzdem: LHB VT2E:) Übrigens super bequeme Sitze.

Danke für die Info, auch an ES89!

21: Der 610er kommt wahrscheinlich ins Museum, oder?

Der ist schon "im" Museum, doch wegen Platzmangel steht der seit fast 2 Jahren da rum.

Ah, ok. Ich war noch nie zuvor da. Habe bloß einen gewissen Zusammenhang zwischen dem alten Zug und dem Museum in der Nähe vermutet. ;)

29: Anderer komischer Zug in Neuss (in Bayern haben die Dinger eine andere Frontpartie und heißen Mopps)

Nennt sich Grinsekatze und hat noch unbequemere Sitze als ein Quitschie.

Als die Münchner Quietschi? :-O Das geht doch gar nicht, die hat Steinplatten mit Stoffbezug...
Mit dem Grinsekätzchen bin ich eh nur 12 min oder so gefahren, da war mir das relativ egal.

Ja, und dann nahm das Unheil im ICE 17 seinen Lauf… 17 gilt in Italien als Unglückszahl (genau wie bei uns die 13). Viele italienische Gebäude haben keine 17. Etage, bei Alitalia (und sogar bei LH!) gibt’s keine Reihe 17. Aber bei der DB einen ICE 17.

Der ICE hat mir auch schon 2x sorgen bereitet, aber nur weil ich meinen Ausstiegsbahnhof verpennt habe^^

Was natürlich mit einer BC100 kein Problem ist! ;)

Weiter ging's mit ICE 17 von Brüssel Richtung Ffm. Die Standardansagen im Zug waren 4-sprachig (FR, DE, EN, NL) – ziemlich nervig, wenn man alle versteht.^^

Ich finde die Ansagen recht cool, verstehe aber auch nur 3 von 4.

Ja, ihr Hessen sprecht schon eine komische Sprache. :p

59: Toter ICE, wartender IC und rasender Thalys

Eigentlich ja ein schönes Bild, doch in dem Zusammenhang eher nicht.

Gibt schöneres.^^

Ich wollte die SFS schon richtig erleben und deshalb mit ICE 725 nach München fahren, der fährt von Deutz nonstop nach Ffm-Flugh., ICE 17 hätte da 3 x halten sollen).

Tja, ein Fehler den viele machen. Gerade die ICEs die in FLIS und FMT halten fahren oft 300, während viele der non-stop ICE klar unterhalb der HG bleiben.

Mist! Anfängerfehler halt...
Wobei ich konstant mit 260 durchrauschen immer noch angenehmer finde als Stop and Go. :D

71: Ich wollte keinen meiner genutzten Züge unfotografiert lassen. Dann kommt eben sowas bei raus…^^ Rätsel: Welche BR ist das? :D

ET422 der S-Bahn Rhein-Ruhr, also S6?

Bingo! Du kriegst'n Keks! ;)

München wurde „pünktlich“ um 12:04 erreicht, für mich mit 899 min Verspätung.

Hammer! Meine höchste Verspätung sind da läppische 195 min;-)

Süß! Nur in der Situation findet man's wahrscheinlich nicht so süß.^^

Noch was: Den Ausdruck "belgische Schleuder" hab ich von dir "geliehen". War bloß leider kein Platz mehr übrig, das im Bericht zu erwähnen.^^

Gruß aus dem Taunus

Gruß zurück aus der Großstadt

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Was Du suchst, ist in Dir. Ansonsten ist es im Kühlschrank. Oder in der Kekspackung. :)

Meine alten Reiseberichte (inkl. Bildern) verschicke ich gern per Email - bitte per Direktnachricht melden!

Danke! Da haste ja ne ganze Menge erlebt! :-)

sflori, Dienstag, 15.11.2016, 09:47 (vor 3416 Tagen) @ Krümelmonster

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