Person steht nicht im Vordergrund (Reiseberichte)

ALR997, Dienstag, 01.11.2016, 23:03 (vor 3431 Tagen) @ GibmirZucker

Das ist ja das gleiche Spielchen wie bei StreetView, wo man auch nicht unbedingt wollte, dass jeder so offensichtlich erkennbar ist. Jetzt sind einige Häuser gepixelt, ebenso Kennzeichen und Menschen. Zu Recht natürlich.

Auch bei der Online-Bildersuche (wobei ich persönlich da bisher eher zweifelhafte Erfahrungen gemacht habe ^^) ist es natürlich richtig, dass man da über den Umgang mit den Bildern nachdenkt.

Andererseits sollte man auch bedenken, dass Bilder im Internet seit Jahren und Jahrzehnten (fast, also ich sage mal etwa zwei Jahrzehnten) veröffentlicht werden. Ebenso bekomme ich immer öfter digitale Ausgaben von älteren Zeitungen wo auch die Bilder zu finden sind. Also könnte Claudia Muster auch ein Bild von ihrem Hans finden, wie er 2004 verliebt mit einer Unbekannten durch den örtlichen Park wandert, obwohl Musters damals schon Jahrelang verheiratet waren.

Also kurz gesagt: Möglichkeiten gab es immer und die heutigen Möglichkeiten machen es dem User leichter, in die Privatsphäre anderer Leute einzudringen. Aber de facto hat man keine Handhabe dagegen.

Mal den speziellen Fall außen vor gelassen werden täglich Milliarden von Fotos hochgeladen,veröffentlicht, geöffnet, gesehen, ausgewertet und wer weiß was sonst noch. Mittlerweile wäre es ohne Probleme möglich, Angela Merkel in eine NPD-Demo mit ausgestrecktem rechten Arm zu kopieren und es glaubhaft aussehen zu lassen (die heute-show macht das ja fast schon professionell ^^).
Man sollte das nicht leichtfertig betrachten, aber man sollte nüchternerweise einsehen, dass man im Endeffekt kaum Chancen hat, nicht irgendwo online zu finden zu sein.

Und wenn man doch etwas dagegen hat, bleiben zum Beispiel die von mir genannten Optionen.


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