Wann kommt die neue 1. Klasse Plus (Allgemeines Forum)
Fetz, Freitag, 14.10.2016, 17:16 (vor 3470 Tagen)
bearbeitet von Fetz, Freitag, 14.10.2016, 17:17
..ich weiß auch nicht. Aber so richtig wohl fühle ich mich in der 1. Klasse nicht. Kalte Ledersessel, die Beine kann ich doch nicht so ausstrecken wie ich möchte und außer ein paar Salzletten wird nicht viel geboten. Außerdem stören mich die ständigen Handy Anrufe.
Wann gibts eine 1. Klasse Plus mit verstellbaren bequemen Sitzen, die man ausziehen kann um richtig schön zu liegen. Ein Service wie in der 1. Klasse Lounge und eine bevorzugte Behandlung. Das wär doch mal was - oder meint ihr nicht.
Gar nicht?!
Matze86, München, Freitag, 14.10.2016, 17:20 (vor 3470 Tagen) @ Fetz
..ich weiß auch nicht. Aber so richtig wohl fühle ich mich in der 1. Klasse nicht. Kalte Ledersessel, die Beine kann ich doch nicht so ausstrecken wie ich möchte und außer ein paar Salzletten wird nicht viel geboten. Außerdem stören mich die ständigen Handy Anrufe.
Wann gibts eine 1. Klasse Plus mit verstellbaren bequemen Sitzen, die man ausziehen kann um richtig schön zu liegen. Ein Service wie in der 1. Klasse Lounge und eine bevorzugte Behandlung. Das wär doch mal was - oder meint ihr nicht.
Liegen... wohl entweder Nachtzug oder Railjet ;-)
Wann kommt die neue 1. Klasse Plus
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 14.10.2016, 17:26 (vor 3470 Tagen) @ Fetz
..ich weiß auch nicht. Aber so richtig wohl fühle ich mich in der 1. Klasse nicht. Kalte Ledersessel, die Beine kann ich doch nicht so ausstrecken wie ich möchte und außer ein paar Salzletten wird nicht viel geboten. Außerdem stören mich die ständigen Handy Anrufe.
Wann gibts eine 1. Klasse Plus mit verstellbaren bequemen Sitzen, die man ausziehen kann um richtig schön zu liegen. Ein Service wie in der 1. Klasse Lounge und eine bevorzugte Behandlung. Das wär doch mal was - oder meint ihr nicht.
Lt. DB Bahn ist die 1. Klasse mit ICmod komfortabler, als ohne ICmod.
Weiters sei die 1. Klasse in ICE komfortabler als in IC.
Man sieht also, dass die Fahrgäste, die in der 1. Klasse fahren, darüber andere Ansichten haben, als die Pinguine, die sowas entscheiden und ohnehin nur S-Klasse fahren.
Als "1. Klasse Plus" würde ich IC ohne ICmod mit den Plüschsitzen bezeichnen, aber die wurden z.T. gerade zur 2. Klasse deklassiert.
Dass es einen Luxusbereich wie in RJ geben wird, glaube ich nicht, weil der der DB Bahn nicht wirtschaftlich genug wäre und die Zielgruppe selten Bahn fährt.
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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Wann kommt die neue 1. Klasse Plus
ICE2020, Freitag, 14.10.2016, 17:39 (vor 3470 Tagen) @ 218 466-1
Man sieht also, dass die Fahrgäste, die in der 1. Klasse fahren, darüber andere Ansichten haben, als die Pinguine, die sowas entscheiden und ohnehin nur S-Klasse fahren.
Finde ich gewagt, aus einem einzigen Forumsbeitrag plus Deiner Meinung die Ansicht *aller* Fahrgäste der 1. Klasse abzuleiten. Ich habe übrigens zumindest Grube einmal selbst in einem ICE gesehen, die Aussage "ohnehin nur" ist damit widerlegt.
Ich sage damit übrigens nicht, dass man nicht über Für und Wider der 1. Klasse, wie es sie derzeit gibt, diskutieren kann. Aber solche Verallgemeinerungen und von einem selbst auf alle schließen führen im Ergebnis wohl nicht zu einer zielführenden Diskussion.
Bravo!
J-C, In meiner Welt, Freitag, 14.10.2016, 22:44 (vor 3469 Tagen) @ ICE2020
bearbeitet von J-C, Freitag, 14.10.2016, 22:45
Mal was anderes als "Die da oben fahren doch eh nur in Luxusautos oder im Flugzeug!" oder "Komfort ist eh nicht erwünscht bei der Bahn".
Ich persönlich fand die erste Klasse im ICE zum Beispiel sehr komfortabel. Es war eine sehr angenehme Reise von Hamburg nach Zürich.
Und hey, im Railjet ist die erste Klasse exakt gleich zu den im ICE und ICmod... außer dass es kein Kopfkissen gibt, sondern ein "Lätzchen" an dessen Stelle...
Im Railjet hab ich persönlich auch nie eine allzu hohe Auslastung der "Business"-Klasse. Obgleich der Aufpreis von 15 Euro für dessen Gegenleistung doch recht akzeptabel ist. Also würde ich von Wien nach Zürich rein hypothetisch im Railjet reisen, so würde ich gerne den Aufschlag buchen, dann hab ich die so sehr gewünschten Sitze...
...nur wer fährt bitteschön von Wien nach Zürich im Railjet? Da braucht man trotz kürzerer Strecke länger als Hamburg-Zürich. Ist nur für die was, für die der Weg das Ziel ist. Und solche Premiumbereiche lohnen sich nunmal erst ab größeren Strecken, der Komfort der ersten Klasse genügt ihm meistens eh.
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Hauke, Freitag, 14.10.2016, 17:39 (vor 3470 Tagen) @ 218 466-1
Also als Sparpreisjünger ist für einen Ausflug die Plüschklasse im Avmz sicher das richtige. Aber was will der Geschäftskunde, der mit dem Flexpreis unterwegs ist?
Er will auf Hannover-Dresden nicht im angegammelten Avmz sitzen sondern in angenehmer atmosphäre Arbeiten. Da gibts doch nichts besseres als ein ICE-Abteil oder den redesigneten Avmz. Oder die 1. Klasse im IC 2 ist doch auch nicht ganz schlecht.
Zug fahren ist nun mal, ob in der 1. oder zweiten Klasse bodenständig. Im Vergleich zur Luftfahrt ist die 2. Klasse eine (sehr gute) Economy und die 1. Klasse eine Economy Plus. Ob man eine Business ausreichend zu einem entsprechenden Preis verkaufen könnte, wage ich zu bezweifeln.
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218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 14.10.2016, 17:50 (vor 3470 Tagen) @ Hauke
Also als Sparpreisjünger ist für einen Ausflug die Plüschklasse im Avmz sicher das richtige. Aber was will der Geschäftskunde, der mit dem Flexpreis unterwegs ist?
Er will auf Hannover-Dresden nicht im angegammelten Avmz sitzen sondern in angenehmer atmosphäre Arbeiten. Da gibts doch nichts besseres als ein ICE-Abteil oder den redesigneten Avmz. Oder die 1. Klasse im IC 2 ist doch auch nicht ganz schlecht.
Zug fahren ist nun mal, ob in der 1. oder zweiten Klasse bodenständig. Im Vergleich zur Luftfahrt ist die 2. Klasse eine (sehr gute) Economy und die 1. Klasse eine Economy Plus. Ob man eine Business ausreichend zu einem entsprechenden Preis verkaufen könnte, wage ich zu bezweifeln.
Zumindest beim MET ist die DB damit aus Eigenverschulden (tariflich inkompatiebel zum restlichen Zugverkehr, nur eine Strecke) gescheitert.
Auch die ÖBB hatte s.i.w. Schwierigkeiten mit der RJ-Auslastung in der "first".
Daher wird man sich wohl, genau wie in der 2. Klasse bei DB Bahn mit "weniger ist mehr" zufrieden geben müssen.
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bahnerausleidenschaft, Freitag, 14.10.2016, 17:42 (vor 3470 Tagen) @ Fetz
..ich weiß auch nicht. Aber so richtig wohl fühle ich mich in der 1. Klasse nicht. Kalte Ledersessel, die Beine kann ich doch nicht so ausstrecken wie ich möchte und außer ein paar Salzletten wird nicht viel geboten. Außerdem stören mich die ständigen Handy Anrufe.
Ich empfehle das Handy auszuschalten. Dann kann dich auch niemand mehr anrufen.
Wann gibts eine 1. Klasse Plus mit verstellbaren bequemen Sitzen, die man ausziehen kann um richtig schön zu liegen. Ein Service wie in der 1. Klasse Lounge und eine bevorzugte Behandlung. Das wär doch mal was - oder meint ihr nicht.
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Fetz, Freitag, 14.10.2016, 21:33 (vor 3469 Tagen) @ bahnerausleidenschaft
natürlich mich meine Handy Anrufe - ich habe immer abgeschaltet im Zug
China, Italien , Oesterreich...
Meinrad aus Kanada, Oakville, Canada, Freitag, 14.10.2016, 18:02 (vor 3470 Tagen) @ Fetz
In diesen drei Laendern habe ich Erfahrung mit der Ueber-Klasse. Bei meinen Fahrten in China war zweite und erste Klasse (fast immer) ausgebucht, aber der ganze Wagen "Business" (also die Ueberklasse) entweder lotterleer, oder sehr schwach besetzt.
Aehnlich Erfahrungen habe ich im Italo gemacht. Meine einzige Fahrt im RJ ueber den Arlberg war vielleicht nicht repraesentative, aber da war die Ueberklasse auch schlecht besetzt.
Die Diesellok hat schon recht wenn sie sagt, dass die Zielgruppe selten Bahn faehrt.
Schweden
ktmb, Freitag, 14.10.2016, 19:53 (vor 3470 Tagen) @ Fetz
So etwas wie im X2000 würde schon völlig ausreichen. Große bequeme Sitze, ein vernünftiger Klapptisch und Selbstbedienung mit Kaffee, Tee, H2O und kleinen Snacks. Die aktuellen Sitze sind bis auf die Oberfläche nicht wesentlich besser als die der 2. Klasse.
Herzliche Grüße
Schweden
Fetz, Samstag, 15.10.2016, 10:10 (vor 3469 Tagen) @ ktmb
ja das stimmt - in Schweden gab es schon immer super bequeme Züge. Ich kann mich noch gut an meine erste Zugfahrt 1966 erinnern - ich kam aus dem Staunen nicht heraus.
Eurostar
zugvogel, Rheinland-Pfalz, Sonntag, 16.10.2016, 23:21 (vor 3467 Tagen) @ Fetz
Im Eurostar gibt's auch ein Business Premier Class.
Diese unterscheidet sich von der "Standard Premier" aber nicht vom Sitzkomfort, sondern im Servicepaket: Loungezutritt gibt's beispielsweise nur für "Business"-Reisende, die inkludierte Bordverpflegung in der "Business Premier" ist hochwertiger als in der "Standard Premier".
Business-Tickets sind kostenlos umbuchbar und erstattungsfähig, entsprechen also etwa dem Flexpreis bei der DB. Die Tickets in den beiden anderen Klassen sind zuggebunden, entsprechen also eher den DB-Sparpreisen.
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Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 17.10.2016, 10:14 (vor 3467 Tagen) @ Fetz
..ich weiß auch nicht. Aber so richtig wohl fühle ich mich in der 1. Klasse nicht. Kalte Ledersessel, die Beine kann ich doch nicht so ausstrecken wie ich möchte
Ich fahre eigentlich gerne in der 1. Klasse. Die Ledersitze im ICE (1) gefallen mir persönlich gut, und "kalt" finde ich sie auch nicht. Die großzügig dimensionierte Wagenheizung tut ihr Übriges dazu, diesen Punkt zu überkompensieren.
Und Du kannst Dich nicht ausstrecken? Selbst ich mit meinen fast 2 Metern kann das, wenn ich die überflüssigen Fußstützen nach oben weg klappe.
und außer ein paar Salzletten wird nicht viel geboten.
Was erwartest Du sonst? Fischeier und Millionärsbrause? Bleib mir weg mit dem Kram.
Außerdem stören mich die ständigen Handy Anrufe.
Wann gibts eine 1. Klasse Plus mit verstellbaren bequemen Sitzen, die man ausziehen kann um richtig schön zu liegen.
Weil sich dafür keine Zielgruppe findet.
Ein Service wie in der 1. Klasse Lounge und eine bevorzugte Behandlung. Das wär doch mal was - oder meint ihr nicht.
Nope. Ich habe mal irgendwo gelesen, daß die durchschnittliche Reisezeit im Fernverkehr in Deutschland bei 2,8irgendwas Stunden liegt. Da lohnt sich das nicht.
Realistische Grüße,
der Colaholiker
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218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 17.10.2016, 16:43 (vor 3467 Tagen) @ Colaholiker
Ich fahre eigentlich gerne in der 1. Klasse. Die Ledersitze im ICE (1) gefallen mir persönlich gut, und "kalt" finde ich sie auch nicht. Die großzügig dimensionierte Wagenheizung tut ihr Übriges dazu, diesen Punkt zu überkompensieren.
Ledersitze verusrachen bei mir zumindest im Winter eher ein Überhitzungsproblem. Lederhose auf Ledersitz vertägt sich nicht gut. :(
404 Not Found
Wagenmeisterin
Mir wäre so ein Ding zu umständlich.
Wann gibts eine 1. Klasse Plus mit verstellbaren bequemen Sitzen, die man ausziehen kann um richtig schön zu liegen.
Weil sich dafür keine Zielgruppe findet.
Er fragte "Wann" nicht "Warum". Aber ja: Ich alleine gelte nicht als Zielgruppe. ;) Und ich bin eh erstmal auf anderen Gleisen unterwegs.
Nope. Ich habe mal irgendwo gelesen, daß die durchschnittliche Reisezeit im Fernverkehr in Deutschland bei 2,8irgendwas Stunden liegt. Da lohnt sich das nicht.
Wären die Züge pünktlich, würde die durchschnittliche Reisezeit sogar noch geringer ausfallen. *SCNR*
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Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 18.10.2016, 08:18 (vor 3466 Tagen) @ 218 466-1
Ledersitze verusrachen bei mir zumindest im Winter eher ein Überhitzungsproblem. Lederhose auf Ledersitz vertägt sich nicht gut. :(
Ich bin a Saupreiss, ich trage keine Lederhosen. Und mit Jeans habe ich da keine Probleme. Überhitzungsrobleme habe ich im Zug aber dennoch meistens, da die Solltemperatur anscheinend deutlich ber meiner Wohlfühltemperatur liegt.
404 Not Found
Wagenmeisterin
Danke. Bin andere Forensoftware gewohnt, die externe Links automatisch als solche erkennt...
Mir wäre so ein Ding zu umständlich.
Umständlich ist daran aber nichts, zumal man ohnehin "was auf die Ohren" braucht, wenn man unterwegs Musik hören möchte. Allerdings sollte man die Dinger nicht tragen, wenn man sich selbständig im Verkehrsgeschehen bewegt. Solange man nur bewegt wird (wie im Zug) ist das aber kein Problem.
Er fragte "Wann" nicht "Warum". Aber ja: Ich alleine gelte nicht als Zielgruppe. ;) Und ich bin eh erstmal auf anderen Gleisen unterwegs.
Da steht doch "Nie, weil..." :-P
Eine Person, die aufgrund ihres Umfanges schon als Zielgruppe zählen könnte, wäre mir hier schon bekannt - allerdings wäre vermutlich er keine Zielgruppe dafür.
Wären die Züge pünktlich, würde die durchschnittliche Reisezeit sogar noch geringer ausfallen. *SCNR*
Da ich in der Regel keine Umsteigeverbindungen habe, ist die Zeit, die ich im Fernverkehrszug zubringe, relativ konstant. Es ändert sich nur die Zeit, die ich auf ebendiesen warten muß. Da hilft aber die tolle Ausstattung im Inneren nicht weiter. ;-)
Erstmal Kaffee brauchende Grße,
der Colaholiker
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218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 18.10.2016, 17:08 (vor 3466 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von 218 466-1, Dienstag, 18.10.2016, 17:11
Ich bin a Saupreiss, ich trage keine Lederhosen. Und mit Jeans habe ich da keine Probleme. Überhitzungsrobleme habe ich im Zug aber dennoch meistens, da die Solltemperatur anscheinend deutlich ber meiner Wohlfühltemperatur liegt.
Meine Lederhosen sind auch nicht mit bayerischer Trarition verbunden...
Im Sommer ist es auch nicht besser mit Haut auf Leder, bei luftiger Kleidung.
Ich weiß nicht, warum DB Bahn so einem Lederfetisch hat. Plüschsitze fand ich besser.
Umständlich ist daran aber nichts, zumal man ohnehin "was auf die Ohren" braucht, wenn man unterwegs Musik hören möchte. Allerdings sollte man die Dinger nicht tragen, wenn man sich selbständig im Verkehrsgeschehen bewegt. Solange man nur bewegt wird (wie im Zug) ist das aber kein Problem.
Die Musik kommt von der 101 bzw. 218 oder ALP-46 hier. :)
Für Steuerwagenfahrten reichen mir bei Bedarf auch kleine Ohrstöpsel.
Da steht doch "Nie, weil..." :-P
Eine Person, die aufgrund ihres Umfanges schon als Zielgruppe zählen könnte, wäre mir hier schon bekannt - allerdings wäre vermutlich er keine Zielgruppe dafür.
Den Blaschi als Sitztester zu beschäftigen wäre eine gute Idee. Wenn er sich wohl fühlt, dürfte der Rest betimmt keine Probeme haben. ;)
Da ich in der Regel keine Umsteigeverbindungen habe, ist die Zeit, die ich im Fernverkehrszug zubringe, relativ konstant. Es ändert sich nur die Zeit, die ich auf ebendiesen warten muß. Da hilft aber die tolle Ausstattung im Inneren nicht weiter. ;-)
Dafür gibt es ja in größeren Bf, Lungen mit 1. Klasse Bereich, für diejenigen, denen es zu fad wird. Liegesessel sucht man darin allerdings auch vergeblich und die anderen sind auch wieder aus Leder.
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elvis_lebt, Ostwürttemberg, Dienstag, 18.10.2016, 19:42 (vor 3466 Tagen) @ 218 466-1
Im Sommer ist es auch nicht besser mit Haut auf Leder, bei luftiger Kleidung.
Ich weiß nicht, warum DB Bahn so einem Lederfetisch hat. Plüschsitze fand ich besser.
Profitipp: Eine Hose anziehen, die zumindest die Sitzfläche bedeckt :)
Der Lederfetisch kommt wahrscheinlich von der Konnotation "hochwertig" (bei Autos sind Stoffsitze Standard und Ledersitze kosten Aufpreis) und dass sie leichter zu reinigen sind.
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Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 19.10.2016, 08:22 (vor 3465 Tagen) @ elvis_lebt
Profitipp: Eine Hose anziehen, die zumindest die Sitzfläche bedeckt :)
Jetzt ist die Frage, ob die Hose zu klein oder die Sitzfläche zu groß ist, wenn erstere letzere nicht bedeckt. In ersterem Fall ist von meiner Seite da erstmal nichts gegen einzuwenden. Letzteren Fall stelle ich mir nicht detaillierter vor, dafür ist die Frühstückspause zu nah. :o)
Nen Fünfer in die Chauvikasse legende Grüße,
der Colaholiker
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Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 19.10.2016, 08:31 (vor 3465 Tagen) @ 218 466-1
Meine Lederhosen sind auch nicht mit bayerischer Trarition verbunden...
Jo mei?
Im Sommer ist es auch nicht besser mit Haut auf Leder, bei luftiger Kleidung.
Die einzige Haut, die bei mir mit dem Leder in Berührung kommt, ist die an meinen Unterarmen, wenn sie auf der Armlehne aufliegen. Gesäß, Rücken und Beine sind bedeckt.
Ich weiß nicht, warum DB Bahn so einem Lederfetisch hat. Plüschsitze fand ich besser.
Hättest du die Plüschsitze in dem Avmz gesehen, den ich auf dem Rückweg aus dem Urlaub erwischt habe, würdest Du das nochmal überdenken. Als wir zu Hause angekommen sind, haben sowohl meine Freundin als auch ich jeweils erst mal ne halbe Stunde geduscht. *örks*
Die Musik kommt von der 101 bzw. 218 oder ALP-46 hier. :)
Ich werde mal den Vorschlag machen, in Zukunft im ICE 1 zwischen Wagen 12 und 14 ne 218 einzureihen. vom Triebkopf hört man im ICE 1 nichts, zumindest nicht, wenn man im Großraum sitzt.
Für Steuerwagenfahrten reichen mir bei Bedarf auch kleine Ohrstöpsel.
Da kriege ich nach spätestens 20 Minuten schmerzende Ohren und nach ner Stunde Kopfweh.
Den Blaschi als Sitztester zu beschäftigen wäre eine gute Idee. Wenn er sich wohl fühlt, dürfte der Rest betimmt keine Probeme haben. ;)
Da mir von unserem geschätzten Forenkollegen zwar die körperliche Präsenz bekannt ist, nicht jedoch die Bauhöhe wäre ich da vorsichtig. Außerdem fühlt Blaschi sich auf der unbequemsten Holzbank wohl, solange es genug Cola gibt. :o)
Dafür gibt es ja in größeren Bf, Lungen mit 1. Klasse Bereich, für diejenigen, denen es zu fad wird.
Gibt es. Aber was hat die Lounge mit dem Erlebnis im Zug zu tun? Nüscht.
Liegesessel sucht man darin allerdings auch vergeblich und die anderen sind auch wieder aus Leder.
Wenn Du die Lounge in Frankfurt Hbf gewöhnt bist, bist Du auch mit kleinen Dingen, wie einem funktionierenden Service, zufrieden. Da stellst Du Ansprüche wie Liegesessel gar nicht erst.
Jetzt lieber im ICE als im Büro sitzen würdende Grüße,
der Colaholiker
--
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218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 19.10.2016, 17:58 (vor 3465 Tagen) @ Colaholiker
Meine Lederhosen sind auch nicht mit bayerischer Trarition verbunden...
Jo mei?
Also so. DB Bahn kann sich natürlich nicht vorstellen, dass jemand aus der "schwarzen Szene" 1. Klasse fährt und auch die Gesichter mancher ZuB's bei der Fahrkartenkontrolle, die sich mental bereits auf das verdonnern zum EBE vorbereitet hatten, sind auch immer wieder der Brüller. ;)
Die einzige Haut, die bei mir mit dem Leder in Berührung kommt, ist die an meinen Unterarmen, wenn sie auf der Armlehne aufliegen. Gesäß, Rücken und Beine sind bedeckt.
Bei 30°C oder mehr, leider zu warm für mich.
Hättest du die Plüschsitze in dem Avmz gesehen, den ich auf dem Rückweg aus dem Urlaub erwischt habe, würdest Du das nochmal überdenken. Als wir zu Hause angekommen sind, haben sowohl meine Freundin als auch ich jeweils erst mal ne halbe Stunde geduscht. *örks*
Das liegt aber an vorheringen Beförderungsfällen bzw. an mangelnder Reinigung, nicht an den Sitzen.
Ich werde mal den Vorschlag machen, in Zukunft im ICE 1 zwischen Wagen 12 und 14 ne 218 einzureihen. vom Triebkopf hört man im ICE 1 nichts, zumindest nicht, wenn man im Großraum sitzt.
Im ICE hört man nichts, richtig. Aber so planmäßig würde ich selbst die ex-kipplenden Züge akzeptieren. ;)
Da kriege ich nach spätestens 20 Minuten schmerzende Ohren und nach ner Stunde Kopfweh.
Dann helfen in der Tat nur Ohrhörer, oder das hier. ;) Letzteres wäre keineswegs das erste mal in einem ICE und es vereitelt garantiert jegliche Telefongespräche im ganzen Wagen (und in den beiden davor und dahinter).
Da mir von unserem geschätzten Forenkollegen zwar die körperliche Präsenz bekannt ist, nicht jedoch die Bauhöhe wäre ich da vorsichtig. Außerdem fühlt Blaschi sich auf der unbequemsten Holzbank wohl, solange es genug Cola gibt. :o)
Naja richtig. Mit eigenem Polster braucht es nicht mehr so viel auf den Sitzen. Ich bin das Gegenteil und Cola kann das nicht wettmachen. :\ In manchen deutschen NV-Zügen ist der Unterschied zu Holzbänken aber auf ein Minimum reduziert.
Wenn Du die Lounge in Frankfurt Hbf gewöhnt bist, bist Du auch mit kleinen Dingen, wie einem funktionierenden Service, zufrieden. Da stellst Du Ansprüche wie Liegesessel gar nicht erst.
Es spricht Bände, wenn man sich bereits an Unzulänglichkeiten "gewöhnt" hat.
Jetzt lieber im ICE als im Büro sitzen würdende Grüße,
der Colaholiker
Wobei ICE-Sitze im Komfort mittlerweile auch wieder hinter den von manchen Bürostühlen zurückgefallen sind.
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Wann kommt die neue 1. Klasse Plus
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 24.10.2016, 08:29 (vor 3460 Tagen) @ 218 466-1
Also so.
Aaaha.
DB Bahn kann sich natürlich nicht vorstellen, dass jemand aus der "schwarzen Szene" 1. Klasse fährt und auch die Gesichter mancher ZuB's bei der Fahrkartenkontrolle, die sich mental bereits auf das verdonnern zum EBE vorbereitet hatten, sind auch immer wieder der Brüller. ;)
Och, da reicht schon ohne Anzug und Schlips am Freitagnachmittag den Genitalvergleich der Jung-BWL'er in der Lounge zu stören... *hihi*
Bei 30°C oder mehr, leider zu warm für mich.
Wäre mir so eine Lederbuchse auch. :-P Aber kurze Hose geht gar nicht, meistens komme ich direkt von der Arbeit, und da sind kurze Hosen absolut und strengstestens verboten. So verboten, daß wir uns nicht mal nach dem Ausstempeln auf'm Klo umziehen dürfen.
Das liegt aber an vorheringen Beförderungsfällen bzw. an mangelnder Reinigung, nicht an den Sitzen.
Die Reinigung ist bei den Ledersitzen aber deutlich einfacher. Also liegt es doch an den Sitzen. ;-)
Im ICE hört man nichts, richtig. Aber so planmäßig würde ich selbst die ex-kipplenden Züge akzeptieren. ;)
Hier nix youtube. (Gerüchten zufolge gibt es restriktiveren Internetzugriff als hier im Büro nur noch in Staaten wie Nordkorea.) Von daher kann ich also nicht sehen, was Du planmäßig da wie, was, wo oder auch nicht.
Dann helfen in der Tat nur Ohrhörer, oder das hier. ;) Letzteres wäre keineswegs das erste mal in einem ICE und es vereitelt garantiert jegliche Telefongespräche im ganzen Wagen (und in den beiden davor und dahinter).
Ich stelle die kühne Behauptung auf, daß man damit weder bei Mitreisenden noch beim Zugpersonal in größerem Maße Beliebtheitspunkte sammelt. ;-)
Naja richtig. Mit eigenem Polster braucht es nicht mehr so viel auf den Sitzen. Ich bin das Gegenteil und Cola kann das nicht wettmachen. :\ In manchen deutschen NV-Zügen ist der Unterschied zu Holzbänken aber auf ein Minimum reduziert.
Ersteres kann ich weniger beurteilen. Letezteres hingegen unterschreibe ich sofort. Eigentlich unterscheidet nur der aufgeklebte Teppich die Sitze von den nackten Sperrholzschalen. Wobei die Holz-Sitzbänke in 100 Jahre alten Straßenbahnwagen teilweise bequemer sind als die neuen Sitze...
Es spricht Bände, wenn man sich bereits an Unzulänglichkeiten "gewöhnt" hat.
Begeisterung sieht zugegebenerweise anders aus. :-|
Aber besser als ständig angeschnorrt zu werden oder hin und wieder mal einem Taschendieb den Kiefer zu richten ist es in der Lounge allemal.
Wobei ICE-Sitze im Komfort mittlerweile auch wieder hinter den von manchen Bürostühlen zurückgefallen sind.
[ ] Du kennst unsere Bürostühle
Dank überragender Müdigkeit heute aber sogar im Bürostuhl schlafen könnende Grüße,
der Colaholiker
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Wann kommt die neue 1. Klasse Plus
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 24.10.2016, 19:30 (vor 3460 Tagen) @ Colaholiker
Wäre mir so eine Lederbuchse auch. :-P Aber kurze Hose geht gar nicht, meistens komme ich direkt von der Arbeit, und da sind kurze Hosen absolut und strengstestens verboten. So verboten, daß wir uns nicht mal nach dem Ausstempeln auf'm Klo umziehen dürfen.
Ja gut, aber viele sind halt auch rein privat unterwegs.
Die Reinigung ist bei den Ledersitzen aber deutlich einfacher. Also liegt es doch an den Sitzen. ;-)
Ich würde es "billiger" statt einfacher nennen...
Die 1. Klasse in orginal ICE1/2 und IC sah über Jahrzehnte nicht aus wie Sau.
Hier nix youtube. (Gerüchten zufolge gibt es restriktiveren Internetzugriff als hier im Büro nur noch in Staaten wie Nordkorea.) Von daher kann ich also nicht sehen, was Du planmäßig da wie, was, wo oder auch nicht.
Zum Glück gibt es ein Bild von der passenden Stelle.
Ob man die Loks vorne in der Lunge ;) hört bzw. selbige durch Abgase belastet wird, weiß ich mangels Erfahrung nicht.
Ich stelle die kühne Behauptung auf, daß man damit weder bei Mitreisenden noch beim Zugpersonal in größerem Maße Beliebtheitspunkte sammelt. ;-)
Kommt auf die Musik an. ;)
Ersteres kann ich weniger beurteilen. Letezteres hingegen unterschreibe ich sofort. Eigentlich unterscheidet nur der aufgeklebte Teppich die Sitze von den nackten Sperrholzschalen. Wobei die Holz-Sitzbänke in 100 Jahre alten Straßenbahnwagen teilweise bequemer sind als die neuen Sitze...
Weshalb ich deutsche NV-Züge mit Baujahr nach 1995 weitgehend meide.
Dafür hisige NZ-Züge die gerade einmal 10 Jahre alt sind, umso mehr genieße. ;)
Begeisterung sieht zugegebenerweise anders aus. :-|
Aber besser als ständig angeschnorrt zu werden oder hin und wieder mal einem Taschendieb den Kiefer zu richten ist es in der Lounge allemal.
Es gibt doch in Frankfurt auch noch andere Aufenthaltsmöglichkeiten in Bahnhofsnähe und schlecher als in der Lunge kann der Service unmöglich sein.
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Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 25.10.2016, 08:25 (vor 3459 Tagen) @ 218 466-1
Ja gut, aber viele sind halt auch rein privat unterwegs.
100% meiner diesjährigen Bahnfahrten sind rein privater Natur. Ich sage ja auch nur, daß ich direkt von der Arbeit komme - also nicht erst nach Hause fahre, sondern direkt vom Büro zum Bahnhof um dann ins Wochenende zu verschwinden. ;-)
Ich würde es "billiger" statt einfacher nennen...
Das eine folgt aus dem anderen. Es ist weniger Aufwand, also geht es schneller, also spart es Geld.
Die 1. Klasse in orginal ICE1/2 und IC sah über Jahrzehnte nicht aus wie Sau.
Damals bin ich noch nicht 1. Klasse gefahren, weil ich noch in die 2. Klasse gepaßt habe.
Ob man die Loks vorne in der Lunge ;) hört bzw. selbige durch Abgase belastet wird, weiß ich mangels Erfahrung nicht.
Und selbst wenn man was hört, klingt es gut. ;-)
Es gibt doch in Frankfurt auch noch andere Aufenthaltsmöglichkeiten in Bahnhofsnähe und schlecher als in der Lunge kann der Service unmöglich sein.
Im Bahnhof selbst jedenfalls nicht, denn in der dortigen Gastronomie rennt das gleiche Volk rum. Dito im Bahnhofsumfeld, außer eventuell in den Hotels, wo man als Nichtgast aber auch nichts verloren hat. Und der Irish Pub gegenüber ist jetzt auch nicht unbedingt der Ort, wo ich auf meinen Zug warten möchte. Der gemütlichste Ort in der Umgebung mit Ruhe und ohne Konsumzwang dürfte vermutlich der Fahreraufenthaltsraum im nahegelegenen Straßenbahnbetriebshof sein. Da komme ich aber nicht ohne Weiteres rein und zu Fuß braucht man seine 20 Minuten, bis man am Gleis ist.
Für den einen oder anderen gibt es natürlich im Bereich Elbestraße/Moselstraße* noch Aufenthaltsmöglichkeiten. Meinen Geschmack trifft diese Art der Freizeitgestaltung allerdings nicht. :o)
Die Gegend rund um den Bahnhof als ziemlich ungemütlich beschreibende Grüße,
der Colaholiker
*) Für die nicht Ortskundigen: Rotlichtviertel
--
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Wann kommt die neue 1. Klasse Plus
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 25.10.2016, 21:55 (vor 3458 Tagen) @ Colaholiker
Das eine folgt aus dem anderen. Es ist weniger Aufwand, also geht es schneller, also spart es Geld.
Und wo DB Bahn Geld spart, geht Komfort verloren. Der Kreis schließt sich.
Damals bin ich noch nicht 1. Klasse gefahren, weil ich noch in die 2. Klasse gepaßt habe.
Das spicht Bände. :D
Ich kenne die frühere 1. Klassen noch gut, da das mit dem ersten Wagen aus meiner Kindheit stammt (genauso wie ZuB's die mich schon damals beim Einstieg "Hallo! Das ist 1. Klasse!!!" darauf hingewisen haben - und denen bei der Kontrolle die Kinnlade runtergefallen ist), ab 1993 mit der "BahnCard First Teen". Die "50" wurde noch nicht erwähnt, weil 50% Rabatt war eh das einzig mögliche. ;)
Das waren noch Zeiten.
Im Bahnhof selbst jedenfalls nicht, denn in der dortigen Gastronomie rennt das gleiche Volk rum. Dito im Bahnhofsumfeld, außer eventuell in den Hotels, wo man als Nichtgast aber auch nichts verloren hat. Und der Irish Pub gegenüber ist jetzt auch nicht unbedingt der Ort, wo ich auf meinen Zug warten möchte. Der gemütlichste Ort in der Umgebung mit Ruhe und ohne Konsumzwang dürfte vermutlich der Fahreraufenthaltsraum im nahegelegenen Straßenbahnbetriebshof sein. Da komme ich aber nicht ohne Weiteres rein und zu Fuß braucht man seine 20 Minuten, bis man am Gleis ist.
Für den einen oder anderen gibt es natürlich im Bereich Elbestraße/Moselstraße* noch Aufenthaltsmöglichkeiten. Meinen Geschmack trifft diese Art der Freizeitgestaltung allerdings nicht. :o)
Die Gegend rund um den Bahnhof als ziemlich ungemütlich beschreibende Grüße,
der Colaholiker*) Für die nicht Ortskundigen: Rotlichtviertel
Zugegebenermaßen bin ich nicht so oft von/nach/über Frankfurt gefahren. Allein IC 1218 nur ~20 mal in zwei Jahren 2013-2014 Wi Sa (und da war der Weg das Ziel) hat meine Frankfurt Hbf Aufenthalte mehr als verdoppelt.
2017 komme ich vlt. nochmal wegen dem MET, wenn er dann tatsächlich mal da fährt. Aber da gibt es mit Kurzwende eh kein Aufenthaltsproblem. ;)
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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J-C, In meiner Welt, Dienstag, 25.10.2016, 22:38 (vor 3458 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von J-C, Dienstag, 25.10.2016, 22:41
Das eine folgt aus dem anderen. Es ist weniger Aufwand, also geht es schneller, also spart es Geld.
Und wo DB Bahn Geld spart, geht Komfort verloren. Der Kreis schließt sich.
Ich habe irgendwie so den Eindruck, dass der Fahrgast von heute tendenziell bei der Bahn eh keinen großartigen Komfort mehr braucht. Ich meine, ich persönlich war mit IC2 und ICmod ganz gut zufrieden. Im Railjet fühle ich mich trotz fehlender Sitzverstellbarkeit in der Economy pudelwohl.
Damals bin ich noch nicht 1. Klasse gefahren, weil ich noch in die 2. Klasse gepaßt habe.
Das spicht Bände. :D
Ich kenne die frühere 1. Klassen noch gut, da das mit dem ersten Wagen aus meiner Kindheit stammt (genauso wie ZuB's die mich schon damals beim Einstieg "Hallo! Das ist 1. Klasse!!!" darauf hingewisen haben - und denen bei der Kontrolle die Kinnlade runtergefallen ist), ab 1993 mit der "BahnCard First Teen". Die "50" wurde noch nicht erwähnt, weil 50% Rabatt war eh das einzig mögliche. ;)
Das waren noch Zeiten.
In Österreich und der Schweiz gibt es das Modell mit "halb oder ganz" immer noch. Die Schweiz hat Halbtax und GA und in Österreich gibt's die VorteilsCard und ÖsterreichCard. Die VorteilsCard, welche 50% Ermäßigung hat (und die ich auch fleißig nutze) ist sogar nichtmal an eine Klasse gebunden.
Aber davon abgesehen, ich kann mich noch ganz gut daran erinnern, wie ich mitten im Streik von Hamburg nach Zürich im ICE in der ersten Klasse fuhr. Man war pünktlich, WLAN lief halbwegs, es war eine einfach so angenehme Fahrt, da waren mir sogar die 7 Stunden irgendwie... kurz vorgekommen. Auf der Rückfahrt bekam ich sogar eine Plastikflasche, weil wir wie auf der Hinfahrt wegen Bauarbeiten über's malerische Leinetal geleitet wurden. Ich hab mich gefragt, wie man das als Unannehmlichkeit verkaufen kann...
Im Bahnhof selbst jedenfalls nicht, denn in der dortigen Gastronomie rennt das gleiche Volk rum. Dito im Bahnhofsumfeld, außer eventuell in den Hotels, wo man als Nichtgast aber auch nichts verloren hat. Und der Irish Pub gegenüber ist jetzt auch nicht unbedingt der Ort, wo ich auf meinen Zug warten möchte. Der gemütlichste Ort in der Umgebung mit Ruhe und ohne Konsumzwang dürfte vermutlich der Fahreraufenthaltsraum im nahegelegenen Straßenbahnbetriebshof sein. Da komme ich aber nicht ohne Weiteres rein und zu Fuß braucht man seine 20 Minuten, bis man am Gleis ist.
Tjaa, der Wiener Hauptbahnhof hat für seine Beförderungsfälle extra Aufenthaltsbereiche im Bahnhofsbereich, so wie man sie im Flughafen findet. Da ist man in Österreich den Deutschen doch mal einen Schritt voraus :-P
Für den einen oder anderen gibt es natürlich im Bereich Elbestraße/Moselstraße* noch Aufenthaltsmöglichkeiten. Meinen Geschmack trifft diese Art der Freizeitgestaltung allerdings nicht. :o)
Meinen noch weniger als nicht...
Die Gegend rund um den Bahnhof als ziemlich ungemütlich beschreibende Grüße,
der Colaholiker
Wenigstens kommt nicht ständig wer auf die Idee, laut Techno"musik" vor'm Bahnhof zu spielen, das habe ich nämlich in Fribourg/Freiburg, einer sonst so beschaulichen Stadt in der Schweiz erlebt...
...oder wurde irgendwer schon vor'm Bahnhof mit Techno"musik" beschallt?
...oder wie am Haltepunkt des noch beschaulicheren Örtchens Avenches von ziemlichem Gestank heimgesucht? Und man weiß noch nichtmal, woher der kommt....
*) Für die nicht Ortskundigen: Rotlichtviertel
In der bekanntesten Stadt, wenn es um Rotlichtviertel geht, gelebt habende Grüße und trotzdem weniger als nichts von Rotlichtvierteln haltende Grüße
Jan-Christian
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
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Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 26.10.2016, 07:50 (vor 3458 Tagen) @ J-C
Ich habe irgendwie so den Eindruck, dass der Fahrgast von heute tendenziell bei der Bahn eh keinen großartigen Komfort mehr braucht. Ich meine, ich persönlich war mit IC2 und ICmod ganz gut zufrieden. Im Railjet fühle ich mich trotz fehlender Sitzverstellbarkeit in der Economy pudelwohl.
Komm Du erst mal in unser Alter. ;-) Nicht, daß ich Dir untersagen wollte, vorher mitzureden, aber Deine Komfortansprüche werden auch noch steigen und Du wirst die Sache irgendwann mal anders sehen.
Wenn ich überlege, was für umständliche Fahrten mit massiven NV-Anteilen ich in meiner Studienzeit gemacht habe, nur um auf dem Weg zum Ziel möglichst weit mein Semesterticket nutzen zu können, bevor ich eine andere Fahrkarte brauche - das würde ich heute auch nicht mehr machen. Drölfundplünfzig mal umsteigen, mit besch...enen Anschlüssen, nein, das brauche ich heute nicht mehr. In Frankfurt in den ICE und vom letzten ICE-Halt mit NV ans Ziel. Fertich.
Wobei - vielleicht werden Deine Komfortansprüche auch nicht steigen, bei den meisten tun sie es aber. Allerdings kenne ich auch eine Ausnahme - ein Kumel von mir, der mit >30 immer noch gerne in 20-Personen-Schlafsälen in Hostels übernachtet. Für mich wäre das heute undenkbar. Wenn es nur ums Übernachten geht, tut es zwar auch das preiswerte "Ibis Budget", aber nur mir bekannte Personen im Zimmer und nur für dieses Zimmer nutzbare Dusche und Klo sind irgendwo Mindestanforderung.
In Österreich und der Schweiz gibt es das Modell mit "halb oder ganz" immer noch. Die Schweiz hat Halbtax und GA und in Österreich gibt's die VorteilsCard und ÖsterreichCard. Die VorteilsCard, welche 50% Ermäßigung hat (und die ich auch fleißig nutze) ist sogar nichtmal an eine Klasse gebunden.
Blaschi! Guck Dir das an, der lobpreist nicht nur die Schweiz, sondern auch das Reich an der Öster!Werft den Purchen zu Poden! ;-)
Aber davon abgesehen, ich kann mich noch ganz gut daran erinnern, wie ich mitten im Streik von Hamburg nach Zürich im ICE in der ersten Klasse fuhr. Man war pünktlich, WLAN lief halbwegs, es war eine einfach so angenehme Fahrt, da waren mir sogar die 7 Stunden irgendwie... kurz vorgekommen. Auf der Rückfahrt bekam ich sogar eine Plastikflasche, weil wir wie auf der Hinfahrt wegen Bauarbeiten über's malerische Leinetal geleitet wurden. Ich hab mich gefragt, wie man das als Unannehmlichkeit verkaufen kann...
Als wir während des Streiks nach Hamburg mußten und nicht klar war ob, wann und warum ein ICE fährt, hat uns Schwiegerpapa damals netterweise mit dem Auto in die HafenCity gebracht. Wäre doof gewesen, wenn der Dampfer ohne uns abgelegt hätte.
Warum die Fahrt durchs Leinetal als Unannehmlichkeit gilt? Wo fangen wir an... Fahrzeitverlängerung? Hotspot geht (zumindest der alte) dort nicht? Nerviges Gekurve statt "put the Hebel on the table" auf der SFS? Den Spaß mit dem Leinetal hatte ich ja auch schon mehrfach... Wobei bei der letzten Baustelle der Zug früher in Hildesheim fuhr, aber dann spontan doch auf die SFS geleitet wurde, weil die Bauarbeiten bereits abgeschlossen waren. Blöd (für mich, aus Fahrplansicht natürlich verständlich) nur, daß wir in Göttingen die gewonnene Zeit abgestanden haben.
Meinen noch weniger als nicht...
Ich wußte gar nicht, daß der Wertebereich sich ins Negative erstreckt.
Wenigstens kommt nicht ständig wer auf die Idee, laut Techno"musik" vor'm Bahnhof zu spielen, das habe ich nämlich in Fribourg/Freiburg, einer sonst so beschaulichen Stadt in der Schweiz erlebt...
...oder wurde irgendwer schon vor'm Bahnhof mit Techno"musik" beschallt?
Dann würde man zumindest die Bettler nicht hören, oder diejenigen, die mal irgendwo ein Musikinstrument gefunden haben, und jezt in der Öffentlichkeit dieses foltern in der Hoffnung, jemand gibt ihnen Geld, daß sie endlich aufhören.
...oder wie am Haltepunkt des noch beschaulicheren Örtchens Avenches von ziemlichem Gestank heimgesucht? Und man weiß noch nichtmal, woher der kommt....
Ich empfehle Dir, bei der Suchmaschine mal folgende Stichworte einzugeben: Frankfurt Hauptbahnhof S-Bahn Gestank. Wir können das auch, aber so richtig.
In der bekanntesten Stadt, wenn es um Rotlichtviertel geht, gelebt habende Grüße und trotzdem weniger als nichts von Rotlichtvierteln haltende Grüße
In Hamburg auch deutlich schönere Ecken als dieses Viertel kennende Grüße,
der Colaholiker
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Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 26.10.2016, 07:39 (vor 3458 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von Colaholiker, Mittwoch, 26.10.2016, 07:39
Und wo DB Bahn Geld spart, geht Komfort verloren. Der Kreis schließt sich.
Äpfel, Birnen, ... Du findest die Sitze weniger komfortabel (subjektiv)- aber nicht zwangsweise jeder andere, während die DB (und jedes andere EVU, das diese Sitze verbaut) die schnellere und damit preiswertere Reinigung begrüßen kann. Kein EVU wird sagen "oooh, die Sitze sind so schnell und damit preiswert gereinigt, das können wir nicht machen!" :-P
Das spicht Bände. :D
Ist es so überraschend, daß ich mal kürzer war als heute? Bis du so groß geboren wie Du heute bist oder bist Du noch so klein, wie Du bei Deiner Geburt warst? ;-)
Ich kenne die frühere 1. Klassen noch gut, da das mit dem ersten Wagen aus meiner Kindheit stammt (genauso wie ZuB's die mich schon damals beim Einstieg "Hallo! Das ist 1. Klasse!!!" darauf hingewisen haben - und denen bei der Kontrolle die Kinnlade runtergefallen ist), ab 1993 mit der "BahnCard First Teen". Die "50" wurde noch nicht erwähnt, weil 50% Rabatt war eh das einzig mögliche. ;)
Das waren noch Zeiten.
1993 habe ich noch kein eigenes Geld verdient (und Du vermutlich auch nicht, da wir, sofern Dein Geburtsdatum stimmt, in einer ähnlichen Altersgruppe sind), und meine Eltern hätten mir was anderes erzählt, wenn ich sie gefragt hätte, ob sie mir nicht die Bahnfahrt in der 1. Klasse bezahlen.
Ich kann mich an eine einzige Fahrt mit meiner Mutter zusammen erinnern, die wir in meiner Teenagerzeit gemeinsam in der 1. Klasse gemacht haben - weil es damals schon irgendeinen Upgrade-Gutschein für Bahncard-Kunden gab. Ansonsten gab es nur 2. Klasse. (Mittlerweile habebn meine Eltern übrigens auch Bahncards 1. Klasse...*kicher*)
Zugegebenermaßen bin ich nicht so oft von/nach/über Frankfurt gefahren. Allein IC 1218 nur ~20 mal in zwei Jahren 2013-2014 Wi Sa (und da war der Weg das Ziel) hat meine Frankfurt Hbf Aufenthalte mehr als verdoppelt.
2017 komme ich vlt. nochmal wegen dem MET, wenn er dann tatsächlich mal da fährt. Aber da gibt es mit Kurzwende eh kein Aufenthaltsproblem. ;)
Damit warst Du öfter in Frankfurt als ich in Ingolstadt (zweimal durchgefahren, als es mich verwandtschaftsbedingt öfter nach München verschlagen hat, gab es noch keine NIM und die ICEs fuhren alle über Stuttgart - Ulm - Augsburg) oder Red Bank (noch nie, nur in der weiteren Umgebung). ;-)
Dieses Jahr erstere Stadt vermutlich, zweitere Stadt sicherlich nicht mehr sehende Grüße,
der Colaholiker
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218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 26.10.2016, 17:27 (vor 3458 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von 218 466-1, Mittwoch, 26.10.2016, 17:28
Ist es so überraschend, daß ich mal kürzer war als heute? Bis du so groß geboren wie Du heute bist oder bist Du noch so klein, wie Du bei Deiner Geburt warst? ;-)
Achso. Aber dass manche Leute, die früher mal in die 2. Klasse gepasst haben, heute in modereren bzw. redesignten deutschen Zügen Platzprobleme haben, ist aber nicht unbedingt veränderter Körpergröße, sondern veränderter Beinfreiheit zuzuschreiben. ;)
1993 habe ich noch kein eigenes Geld verdient (und Du vermutlich auch nicht, da wir, sofern Dein Geburtsdatum stimmt, in einer ähnlichen Altersgruppe sind), und meine Eltern hätten mir was anderes erzählt, wenn ich sie gefragt hätte, ob sie mir nicht die Bahnfahrt in der 1. Klasse bezahlen.
Ich kann mich an eine einzige Fahrt mit meiner Mutter zusammen erinnern, die wir in meiner Teenagerzeit gemeinsam in der 1. Klasse gemacht haben - weil es damals schon irgendeinen Upgrade-Gutschein für Bahncard-Kunden gab. Ansonsten gab es nur 2. Klasse. (Mittlerweile habebn meine Eltern übrigens auch Bahncards 1. Klasse...*kicher*)
Ich hatte zum einen den Vorteil eines Bahnbegeisterten Großvaters und zum anderen das Talent, meine Mutter so lange zu nerven bis ich meinen Willen durchgesetzt habe. Niemand, auch ich selbst würde keine solche Göhre als Kind haben wollen, wie ich es damals war. :O
Damit warst Du öfter in Frankfurt als ich in Ingolstadt (zweimal durchgefahren, als es mich verwandtschaftsbedingt öfter nach München verschlagen hat, gab es noch keine NIM und die ICEs fuhren alle über Stuttgart - Ulm - Augsburg) oder Red Bank (noch nie, nur in der weiteren Umgebung). ;-)
Dieses Jahr erstere Stadt vermutlich, zweitere Stadt sicherlich nicht mehr sehende Grüße,
der Colaholiker
Wie das in Ingolstadt in der Vor-NIM Zeit war, ist mittlerweile etwa so schwer vorstellbar, wie die Welt einst ohne Internet fuktioniert haben soll.
Heuer vsl. keine deutsche Stadt mehr sehen werdene Grüße. Hängt aber evtl. davon ab wer am 8. November gewinnt.
--
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Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Donnerstag, 27.10.2016, 08:12 (vor 3457 Tagen) @ 218 466-1
Achso. Aber dass manche Leute, die früher mal in die 2. Klasse gepasst haben, heute in modereren bzw. redesignten deutschen Zügen Platzprobleme haben, ist aber nicht unbedingt veränderter Körpergröße, sondern veränderter Beinfreiheit zuzuschreiben. ;)
Das will ich nicht von der Hand weisen - aber wenn ich mir einen Bpmz ohne ICmod anschaue, der ist ja, abgesehen von der Farbe der Sitzbezüge und des restlichen Interieurs noch wie in den 80ern. Die Sitze wurden weder durch andere Modelle ersetzt noch verschoben. Und das ist für mich eng. (Und unbequem fand ich die Sitze auch schon immer.)
Oder Bimz - ich kann mich an Reisen in diesen Wagen in meiner Jugend erinnern, wo ich genug Platz für die Beine hatte - und auch ad wird keiner ernsthaft behaupten wollen, die Abteile seien kleiner geworden, oder? ;-)
Fahrzeuge, bei denen ein Umbau mit einhergehender Beinfreiheitsreduktion (für solche Worte liebe ich die deutsche Sprache, wenngleich ihr ein Wort fehlt, das es im Finnischen gibt, nämlich eins für "sich in Unterhosen betrinken") der springende Punkt für mich wäre, fallen mir ehrlich gesagt keine ein.
Ich hatte zum einen den Vorteil eines Bahnbegeisterten Großvaters und zum anderen das Talent, meine Mutter so lange zu nerven bis ich meinen Willen durchgesetzt habe. Niemand, auch ich selbst würde keine solche Göhre als Kind haben wollen, wie ich es damals war. :O
Mein Großvater war, berufsbedingt, eher busbegeistert. Meine Eltern waren damals eher aufs Auto fixiert, aber wenn's mal mit Muttern zur Verwandtschaft ging, und Vatern für'n Schichtdienst das Auto brauchte, "blieb halt nur die Bahn übrig". Heute sehen auch sie das anders.
Da ich sowieso keine Kinder haben will, würde ich Dich, wie Du damals warst, ganz sicher nicht haben wollen. :-P
Wie das in Ingolstadt in der Vor-NIM Zeit war, ist mittlerweile etwa so schwer vorstellbar, wie die Welt einst ohne Internet fuktioniert haben soll.
Moment.. sie hat existiert. Ob sie funktioniert hat, ist Gegenstand, wissenschaftlicher Diskussion. ;-)
Heuer vsl. keine deutsche Stadt mehr sehen werdene Grüße. Hängt aber evtl. davon ab wer am 8. November gewinnt.
Bei der US-Präsidentenwahl auf "keiner von beiden" hoffende Grüße,
der Colaholiker
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218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 27.10.2016, 17:12 (vor 3457 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von 218 466-1, Donnerstag, 27.10.2016, 17:14
Das will ich nicht von der Hand weisen - aber wenn ich mir einen Bpmz ohne ICmod anschaue, der ist ja, abgesehen von der Farbe der Sitzbezüge und des restlichen Interieurs noch wie in den 80ern. Die Sitze wurden weder durch andere Modelle ersetzt noch verschoben. Und das ist für mich eng. (Und unbequem fand ich die Sitze auch schon immer.)
Also ich finde diese Sitze - IC ohne ICmod (wieder, seit ICE 1 mit Redesign vermurkst wurden) das mit Abstand komfortabelste, was es an 2. Klasse gibt (IC mit ICmod ist gleichwertig). Nicht umsonst bin ich auf der NIM lieber MNX statt ICE gefahren, trotz Überholung und längerer Fahrzeit. Bequemer als der Wackeldackel (BR 411) sind Bpmz allemal. Und man kann es auch so sehen: Man bekommt mehr Bahnfahrt geboten, ca. 35-45 Minuten (je nach Zuglauf) extra auf Nürnberg - München. ;)
Wenn dort dann der Skoda-Kram fahren wird, werden wohl noch mehr den IC-Komfort vermissen.
Oder Bimz - ich kann mich an Reisen in diesen Wagen in meiner Jugend erinnern, wo ich genug Platz für die Beine hatte - und auch ad wird keiner ernsthaft behaupten wollen, die Abteile seien kleiner geworden, oder? ;-)
Im Großraum der Bimz gibt es einige Sitze mit grenzenloser Beinfreiheit, weil davor über 5 Meter kein anderer Sitz mehr ist. ;)
Fahrzeuge, bei denen ein Umbau mit einhergehender Beinfreiheitsreduktion (für solche Worte liebe ich die deutsche Sprache, wenngleich ihr ein Wort fehlt, das es im Finnischen gibt, nämlich eins für "sich in Unterhosen betrinken") der springende Punkt für mich wäre, fallen mir ehrlich gesagt keine ein.
Der Erwähnte ICE1 kommt mir seit dem Redesign nicht nur wesentlich härter, sondern auch enger vor. :\
Ansonsten ging die Verminderung des Platzangebotes und die dadurch bewirkte Beinfreiheitsreduktion (man, bin ich ich froh, dass ich jetzt sonst überall englisch scheiben kann ;)) überwiegend mit der Ablösung klassischer Bundesbahnfahrzeuge durch "wirtschaftlich" ausgestattete Neufahrzeuge einher.
Mein Großvater war, berufsbedingt, eher busbegeistert. Meine Eltern waren damals eher aufs Auto fixiert, aber wenn's mal mit Muttern zur Verwandtschaft ging, und Vatern für'n Schichtdienst das Auto brauchte, "blieb halt nur die Bahn übrig". Heute sehen auch sie das anders.
Tja, bei uns gab es nichtmal eine Blechkiste. Daher war das Fahrrad die einzige Alternative zur Bahn.
Da ich sowieso keine Kinder haben will, würde ich Dich, wie Du damals warst, ganz sicher nicht haben wollen. :-P
Da sind wir uns einig. Da ich auch keine Kinder haben will, bin ich diesbezüglich sicher.
Bei der US-Präsidentenwahl auf "keiner von beiden" hoffende Grüße,
der Colaholiker
Noch freuen sich hier viele, dass Obama bald weg sein wird. In einem Jahr weden sie ihn wohl sehnlichst zurück haben wollen - egal wie das ausgehen wird. :\
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Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Freitag, 28.10.2016, 08:25 (vor 3456 Tagen) @ 218 466-1
Also ich finde diese Sitze - IC ohne ICmod (wieder, seit ICE 1 mit Redesign vermurkst wurden) das mit Abstand komfortabelste, was es an 2. Klasse gibt (IC mit ICmod ist gleichwertig).
Die sind mit meinem Hintern nicht kompatibel. Abgesehen von der für mich grenzwerzigen Beinfreiheit bekomme ich auf den Plätzen schon nach kurzer Zeit Gesäßschmerzen. die ICmod-Bestuhlung in der 2. Klasse finde ich da deutlich angenehmer, wenngleich die Beinfreiheit dadurch auch nicht gewonnen hat.
Nicht umsonst bin ich auf der NIM lieber MNX statt ICE gefahren, trotz Überholung und längerer Fahrzeit. Bequemer als der Wackeldackel (BR 411) sind Bpmz allemal. Und man kann es auch so sehen: Man bekommt mehr Bahnfahrt geboten, ca. 35-45 Minuten (je nach Zuglauf) extra auf Nürnberg - München. ;)
Mein Verhältnis zu wackelnden Zügen ist ja hinlänglich bekannt. ;-) Ich würde da auch den MNX bevorzugen, allerdings dann eben in der 1. Klasse.
Wenn dort dann der Skoda-Kram fahren wird, werden wohl noch mehr den IC-Komfort vermissen.
Weiß denn schon jemand, wie es mit dem Komm-fort aussieht?
Im Großraum der Bimz gibt es einige Sitze mit grenzenloser Beinfreiheit, weil davor über 5 Meter kein anderer Sitz mehr ist. ;)
Sorry, hab das wichtige Schlüsselwort "Abteil" an der entscheidenden Stelle vergessen. ;-)
Der Erwähnte ICE1 kommt mir seit dem Redesign nicht nur wesentlich härter, sondern auch enger vor. :\
Außer einmal Frankfurt-Mannheim-Frankfurt bin ich seit ewigen Zeiten nicht mer in der 2. Klasse im ICE 1 gefahren, und in der 1. vor dem Redesign nicht. Dementsprechend schlecht kann ich vergleichen.
Ansonsten ging die Verminderung des Platzangebotes und die dadurch bewirkte Beinfreiheitsreduktion (man, bin ich ich froh, dass ich jetzt sonst überall englisch scheiben kann ;)) überwiegend mit der Ablösung klassischer Bundesbahnfahrzeuge durch "wirtschaftlich" ausgestattete Neufahrzeuge einher.
Zustimmung. Bis auf das englisch schreiben - ich bin froh, daß das Forum eine der wenigen Ecken ist, wo ich während der Arbeit mal die deutsche Sprache brauche. Ansonsten spreche und schreibe ich hier fast nur englisch.
Tja, bei uns gab es nichtmal eine Blechkiste. Daher war das Fahrrad die einzige Alternative zur Bahn.
Vater arbeitete Schichtdienst, und die Arbeitsstätte war definitiv zu weit weg, um bei Wind und Wetter hinzuradeln. ÖPNV wäre zu einigen Anfangs- oder Feierabendzeiten nicht gegangen mangels Fahrtmöglichkeiten. Wobei Blechkiste in dem Zusammenhang absolut stimmt. Mehr als "Fiat Ritmo" muß ich da glaube ich nicht sagen. :D
Da sind wir uns einig. Da ich auch keine Kinder haben will, bin ich diesbezüglich sicher.
Und meine Freundin dachte die ganze Zeit, sie sei die einzige Frau auf der Welt in unserem Alter, die keine Kinder will... :)
Noch freuen sich hier viele, dass Obama bald weg sein wird. In einem Jahr weden sie ihn wohl sehnlichst zurück haben wollen - egal wie das ausgehen wird. :\
Es ginge besser - aber es wird nach der nächsten Wahl nicht besser. Da bin ich mir mit meinen Kollegen in den USA einig.
Über den großen Teich winkende Grüße,
der Colaholiker
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gnampf, Freitag, 28.10.2016, 09:31 (vor 3456 Tagen) @ Colaholiker
Mein Verhältnis zu wackelnden Zügen ist ja hinlänglich bekannt. ;-) Ich würde da auch den MNX bevorzugen, allerdings dann eben in der 1. Klasse.
Ist ja nicht deine Gegend, daher kannst du es nicht wissen, aber: nein, würdest du definitiv nicht! !.Klasse im MNX sind 2 ABTEILE eines 2. Klasse IC-Wagens! Sobald mehr als 6 Personen 1. Klasse fahren ist es also mehr als nur grenzwertig... und da die Hütte ja eh permanent überlastet ist kannst du dir ausmalen wie es in der 1. aussieht. Sei also lieber früh da und such dir einen Platz in der 2., oder noch besser: nimm einfach den ICE, denn da gibts genug ICE1, 2 und 3 (und bald auch 4).
Weiß denn schon jemand, wie es mit dem Komm-fort aussieht?
Du meinst außer denen Leuten bei der Bahn, die für die Züge verantwortlich sind, und den Leuten bei Skoda, die sie bauen? Nö, woher auch... bisher gibt es ja anscheinend nur vereinzelte Wagen in der Tschechei. Und Testfahrten mit Normalbürgern a la ICE4 dürfte es bei denen denke ich nicht geben.
Ansonsten ging die Verminderung des Platzangebotes und die dadurch bewirkte Beinfreiheitsreduktion (man, bin ich ich froh, dass ich jetzt sonst überall englisch scheiben kann ;)) überwiegend mit der Ablösung klassischer Bundesbahnfahrzeuge durch "wirtschaftlich" ausgestattete Neufahrzeuge einher.
Wobei Bundesbahn kein Garant für bequeme Fahrzeuge gewesen wäre. Da hätte Vater Staat auch längst an der Kostenschraube gedreht. Dann hätte halt nicht Mehdorn gekürzt, sondern irgend ein ähnlich gesinnter Politiker...
Vater arbeitete Schichtdienst, und die Arbeitsstätte war definitiv zu weit weg, um bei Wind und Wetter hinzuradeln. ÖPNV wäre zu einigen Anfangs- oder Feierabendzeiten nicht gegangen mangels Fahrtmöglichkeiten. Wobei Blechkiste in dem Zusammenhang absolut stimmt. Mehr als "Fiat Ritmo" muß ich da glaube ich nicht sagen. :D
Wachst mal auf dem Land auf... Bahn? Ja, alle paar Stunden kommt da mal so ein Ding vorbei und versperrt die Haupstraße elendig lange beim umrangieren. Wenn man ewig Zeit hat kann man damit sogar irgendwo hin fahren. Allerdings muß man seinen Koffer erstmal die 4km bis zur Bahn schleppen, denn der Bus ist genauso ein exotisches Wesen.
Bahn kam somit genau dann zum Einsatz, wenn es zu Dampfzugsonderfahrten ging...
Und meine Freundin dachte die ganze Zeit, sie sei die einzige Frau auf der Welt in unserem Alter, die keine Kinder will... :)
Das liegt am Nutella-Konsum! Deswegen steht sie ja auch auf Männer, denn das macht doch schwul.
Es ginge besser - aber es wird nach der nächsten Wahl nicht besser. Da bin ich mir mit meinen Kollegen in den USA einig.
Die Amis sind halt immer was extremer... bei uns wirds nach der Wahl auch nicht besser, sondern für gewöhnlich schlimmer. Allerdings nehmen wir nicht ganz soviel Anlauf beim gegen die Wand rennen.
Über den großen Teich winkende Grüße,
der Colaholiker
Da brauchste aber 'nen langen Arm um die Erdkrümmung zu überwinden
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Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Freitag, 28.10.2016, 10:10 (vor 3456 Tagen) @ gnampf
Ist ja nicht deine Gegend, daher kannst du es nicht wissen, aber: nein, würdest du definitiv nicht! !.Klasse im MNX sind 2 ABTEILE eines 2. Klasse IC-Wagens! Sobald mehr als 6 Personen 1. Klasse fahren ist es also mehr als nur grenzwertig... und da die Hütte ja eh permanent überlastet ist kannst du dir ausmalen wie es in der 1. aussieht. Sei also lieber früh da und such dir einen Platz in der 2., oder noch besser: nimm einfach den ICE, denn da gibts genug ICE1, 2 und 3 (und bald auch 4).
Wenn die Alternative 411 (oder 415) heißt, würde ich sogar einen Stehplatz außen am im zur Lok gewandten Wagenübergang bevorzugen. Wenn da natürlich auch richtige ICEs fahren, sieht die Sache in der Tat anders aus. :)
Du meinst außer denen Leuten bei der Bahn, die für die Züge verantwortlich sind, und den Leuten bei Skoda, die sie bauen? Nö, woher auch... bisher gibt es ja anscheinend nur vereinzelte Wagen in der Tschechei. Und Testfahrten mit Normalbürgern a la ICE4 dürfte es bei denen denke ich nicht geben.
Das sollte auch eher rhetorisch sein und "Urteile nicht über den Komfort von Fahrzeugen, den noch keiner kennt" transportieren.
Wobei Bundesbahn kein Garant für bequeme Fahrzeuge gewesen wäre. Da hätte Vater Staat auch längst an der Kostenschraube gedreht. Dann hätte halt nicht Mehdorn gekürzt, sondern irgend ein ähnlich gesinnter Politiker...
Die Fahrzeuge der Bundesbahn waren aber für ihre jeweilige Zeit durchaus komfortabel. Mir fällt jedenfalls kein Fahrzeug der Bundesbahnzeit ein, das im zeitgeschichtlichen Rahmen als Komfortrückschritt zu sehen gewesen wäre.
Wachst mal auf dem Land auf...
Nein danke. Ich bin Stadtmensch, wenngleich ich mittlerweile Städte an der Schwelle zur Großstadt bevorzuge, gegenüber dem vollkommen überlaufenen Frankfurt. (Alleine der Vergleich zwischen der Zeil in Frankfurt an einem Samstag vor Weihnachten und der Fußgängerzone Hoher Weg/Almsstraße in Hildesheim zu einem vergleichbaren Zeitraum fällt da eindeutig zugunsten der kleineren Stadt aus. Da sieht man noch Boden und kommt selbstgetrieben und selbstgelenkt voran.
Das liegt am Nutella-Konsum! Deswegen steht sie ja auch auf Männer, denn das macht doch schwul.
Endlich mal einer, der mir die Welt erklären kann. Was würde ich nur ohne Dich machen?
Die Amis sind halt immer was extremer... bei uns wirds nach der Wahl auch nicht besser, sondern für gewöhnlich schlimmer. Allerdings nehmen wir nicht ganz soviel Anlauf beim gegen die Wand rennen.
Wobei es bei dem momentanen Versagerhaufen in Berlin schwer vorzustellen ist, wie man das noch durch was schlechteres ersetzen kann. In den USA sieht man die Beispiele ja bereits.
Da brauchste aber 'nen langen Arm um die Erdkrümmung zu überwinden
Wußtest Du, daß wenn der Arm lang genug ist, eine langsame Bewegung an der Schulter reicht, um die Hand auf Überlichtgeschwindigkeit zu beschleunigen? ;-)
Hypothetische Grüße,
der Colaholiker
--
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Wann kommt die neue 1. Klasse Plus
gnampf, Freitag, 28.10.2016, 10:35 (vor 3456 Tagen) @ Colaholiker
Wenn die Alternative 411 (oder 415) heißt, würde ich sogar einen Stehplatz außen am im zur Lok gewandten Wagenübergang bevorzugen. Wenn da natürlich auch richtige ICEs fahren, sieht die Sache in der Tat anders aus. :)
Wobei gerade auf Nürnberg-Ingolstadt du wohl auch den Wackeldackel fahren könntest, dank Neubaustrecke gehts da ja praktisch nur geradeaus, ohne Weichen, Kurven, etc. Aber wie gesagt, bei der Fahrzeugauswahl auf der Strecke muß das gar nicht.
Das sollte auch eher rhetorisch sein und "Urteile nicht über den Komfort von Fahrzeugen, den noch keiner kennt" transportieren.
Ist aber am letzten Halt rausgeflogen, hatte keinen Fahrschein! Hat doch beim IC2 schon nicht funktioniert, wo die Meinungen schon feststanden bevor der erste Wagen fertig war (und es nicht an der Verzögerung beim Bau lag).
Die Fahrzeuge der Bundesbahn waren aber für ihre jeweilige Zeit durchaus komfortabel. Mir fällt jedenfalls kein Fahrzeug der Bundesbahnzeit ein, das im zeitgeschichtlichen Rahmen als Komfortrückschritt zu sehen gewesen wäre.
Kann ich nicht wirklich beurteilen, fühle ich mich zu jung für. Zu Kinderzeiten war das Bahnfahren dann eh noch was besonderes und somit ganz anders bewertet. Und aus heutiger Sicht empfinde ich manch altes Material der Bundesbahn als deutlich schlimmer wie moderne Züge... was aber auch an der Pflege des Altmaterials liegt.
Grundsätzlich bestand ja aber eben das Problem, das der Laden auch nach Abschaffung der Dampfloks weiter jede Menge Kohle verbrannt hat, und deswegen z.B. ja auch diverse Strecken von der Stilllegung bedroht waren, die heute dann wieder profitabel laufen. Und die Bahn ist ja heute auch nicht unbedingt des Politikers liebstes Kind, sonst könnte er sich ja z.B. für das Netz stärker einsetzen.
Nein danke. Ich bin Stadtmensch, wenngleich ich mittlerweile Städte an der Schwelle zur Großstadt bevorzuge, gegenüber dem vollkommen überlaufenen Frankfurt. (Alleine der Vergleich zwischen der Zeil in Frankfurt an einem Samstag vor Weihnachten und der Fußgängerzone Hoher Weg/Almsstraße in Hildesheim zu einem vergleichbaren Zeitraum fällt da eindeutig zugunsten der kleineren Stadt aus. Da sieht man noch Boden und kommt selbstgetrieben und selbstgelenkt voran.
Und ich bevorzuge Amazon, ebay und was sich sonst noch über Bits und Bytes erreichen läßt, wenn es um "Shopping in der Fußgängerzone" geht ;-) Erstrecht zu Stoßzeiten wie Vorweihnachtszeit.
Endlich mal einer, der mir die Welt erklären kann. Was würde ich nur ohne Dich machen?
Dich auf Arbeit langweilen?
Wobei es bei dem momentanen Versagerhaufen in Berlin schwer vorzustellen ist, wie man das noch durch was schlechteres ersetzen kann. In den USA sieht man die Beispiele ja bereits.
Nur weil man sich etwas nicht vorstellen kann heißt es ja nicht, daß es da nichts gäbe. Ich kann mir auch nicht vorstellen wie man Trump oder der AfD seine Stimme geben kann, erstrecht noch in so einer großen Anzahl. Trotzdem passiert es...
Wußtest Du, daß wenn der Arm lang genug ist, eine langsame Bewegung an der Schulter reicht, um die Hand auf Überlichtgeschwindigkeit zu beschleunigen? ;-)
Ach, darum sagen die Kollegen immer "gleich kommt wieder der Orang-Utan"? Und ist es nicht auf irgendwie blöd, wenn die Hand anders altert als der Rest vom Körper?
Hypothetische Grüße,
der Colaholiker
Urlaubische Grüße,
der Gnampf
Wann kommt die neue 1. Klasse Plus
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Freitag, 28.10.2016, 11:32 (vor 3456 Tagen) @ gnampf
Wobei gerade auf Nürnberg-Ingolstadt du wohl auch den Wackeldackel fahren könntest, dank Neubaustrecke gehts da ja praktisch nur geradeaus, ohne Weichen, Kurven, etc. Aber wie gesagt, bei der Fahrzeugauswahl auf der Strecke muß das gar nicht.
Mir wurde auch auf der Strecke von Hannover nach Würzburg (okay, nur bis Fulda) schlecht, als ich mal einen Wackeleimer als Ersatz für einen ICE 1 erwischt habe. Da geht's ja auch fast nur geradeaus, aber das Ding hatte irgendwie Spiel in der Anlenkung des Kippmechanismus, was zu unkontrolliertem Geschlenker führte.
Ist aber am letzten Halt rausgeflogen, hatte keinen Fahrschein! Hat doch beim IC2 schon nicht funktioniert, wo die Meinungen schon feststanden bevor der erste Wagen fertig war (und es nicht an der Verzögerung beim Bau lag).
Und er hat die schlimmsten Erwartungen übertroffen... ;-)
Kann ich nicht wirklich beurteilen, fühle ich mich zu jung für. Zu Kinderzeiten war das Bahnfahren dann eh noch was besonderes und somit ganz anders bewertet.
Naja, vergleich mal Donnerbüchse mit Silberling, vergliche die "m-Wagen" mit dem, was man vor dem Krieg (abgesehen von der 1. Klasse) bekam, Denk an die Bvmz im Originalzustand, ICE 1....
Und aus heutiger Sicht empfinde ich manch altes Material der Bundesbahn als deutlich schlimmer wie moderne Züge... was aber auch an der Pflege des Altmaterials liegt.
Zweifelsohne.
Grundsätzlich bestand ja aber eben das Problem, das der Laden auch nach Abschaffung der Dampfloks weiter jede Menge Kohle verbrannt hat, und deswegen z.B. ja auch diverse Strecken von der Stilllegung bedroht waren, die heute dann wieder profitabel laufen. Und die Bahn ist ja heute auch nicht unbedingt des Politikers liebstes Kind, sonst könnte er sich ja z.B. für das Netz stärker einsetzen.
Auch hier Zustimmung.
Und ich bevorzuge Amazon, ebay und was sich sonst noch über Bits und Bytes erreichen läßt, wenn es um "Shopping in der Fußgängerzone" geht ;-) Erstrecht zu Stoßzeiten wie Vorweihnachtszeit.
Hat aber auch seine Nachteile. Meistens ist die Packstation dann voll, und am nächsten Postamt steht man dann bis zu zwei Stunden an, um das Paket abzuholen. Auch nicht das Wahre, oder? Oder Amazon ignoriert mal wieder die Angabe der Packstation und schickt das Zeug an meine Adresse zu Hause mit Hermes... *argh*
Dich auf Arbeit langweilen?
Nimm Dich nicht so wichtig, das mache ich auch so.
Ach, darum sagen die Kollegen immer "gleich kommt wieder der Orang-Utan"? Und ist es nicht auf irgendwie blöd, wenn die Hand anders altert als der Rest vom Körper?
Habe ich mich schon wieder so lange nicht rasiert, daß man mich für einen Affen hält? Verdammt.
Alter ist doch sowieso relativ. Man ist so alt, wie man sich fühlt, ich bin also seit ein paar Wochen tot.
Neidische Grüße,
der Colaholiker
--
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Kaffee holen versuchen :-)
GUM, Freitag, 28.10.2016, 11:47 (vor 3456 Tagen) @ Colaholiker
Wobei gerade auf Nürnberg-Ingolstadt du wohl auch den Wackeldackel fahren könntest, dank Neubaustrecke gehts da ja praktisch nur geradeaus, ohne Weichen, Kurven, etc. Aber wie gesagt, bei der Fahrzeugauswahl auf der Strecke muß das gar nicht.
Mir wurde auch auf der Strecke von Hannover nach Würzburg (okay, nur bis Fulda) schlecht, als ich mal einen Wackeleimer als Ersatz für einen ICE 1 erwischt habe. Da geht's ja auch fast nur geradeaus, aber das Ding hatte irgendwie Spiel in der Anlenkung des Kippmechanismus, was zu unkontrolliertem Geschlenker führte.
Dann empfehle ich einfach mal bei Tempo 160+ einen Kaffee zu holen. Das ist ein Spaß, auch bei gerader Strecke.....
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
Kaffee holen versuchen :-)
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Freitag, 28.10.2016, 12:13 (vor 3456 Tagen) @ GUM
Dann empfehle ich einfach mal bei Tempo 160+ einen Kaffee zu holen. Das ist ein Spaß, auch bei gerader Strecke.....
Im ICE 1 geht das ohne Probleme. Im Wackeleimer habe ich deutlich andere Sorgen als Kaffee.. selbst wenn ich mit Kaffee (im Becher, nicht in den Klamotten) am Platz ankäme, hätte ich keine Lust, ihn zu trinken. Er bliebe eh nicht im Magen.
Jetzt durchaus einen Kaffe gebrauchen könnende Grüße,
der Colaholiker
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gnampf, Freitag, 28.10.2016, 14:14 (vor 3456 Tagen) @ Colaholiker
Mir wurde auch auf der Strecke von Hannover nach Würzburg (okay, nur bis Fulda) schlecht, als ich mal einen Wackeleimer als Ersatz für einen ICE 1 erwischt habe. Da geht's ja auch fast nur geradeaus, aber das Ding hatte irgendwie Spiel in der Anlenkung des Kippmechanismus, was zu unkontrolliertem Geschlenker führte.
War vielleicht irgendwo ein Kegelclub mit an Bord, der fröhlich geschunkelt hat und damit den Zug so zum Wanken brachte? ;-) Ich kenn das Phänomen hauptsächlich wenn es über Weichen geht, oder halt Strecken die zwar auch Neubaustrecken sind... allerdings schon seit mehr als 5 Jahrzehnten...
Und er hat die schlimmsten Erwartungen übertroffen... ;-)
Wieso, hattest du inzwischen schonmal das Vergnügen? Sonst kannst du nicht mitreden, vielleicht gefällt dir dem sein Gekippel ja, im Gegensatz zu dem der anderen Kippler ;-)
Naja, vergleich mal Donnerbüchse mit Silberling, vergliche die "m-Wagen" mit dem, was man vor dem Krieg (abgesehen von der 1. Klasse) bekam, Denk an die Bvmz im Originalzustand, ICE 1....
Kann ich nicht vergleichen... an die alten IC-Wagen ist die Erinnerung zu alt (ich weiss noch das sie "gelb" waren von drinnen, aber das wars auch mehr oder weniger), an den alten ICE1 noch älter, und bei beiden waren die Ansprüche meines Körpers damals noch andere als heute. Und natürlich muß man es auch "im Geist der Zeit" betrachten... damals fand man Züge die nur aus Abteilen bestehen ja vielleicht auch mal toll.
Hat aber auch seine Nachteile. Meistens ist die Packstation dann voll, und am nächsten Postamt steht man dann bis zu zwei Stunden an, um das Paket abzuholen. Auch nicht das Wahre, oder? Oder Amazon ignoriert mal wieder die Angabe der Packstation und schickt das Zeug an meine Adresse zu Hause mit Hermes... *argh*
Die Packstation interessiert eigentlich nur bei Amazon, bei anderen Händlern wird von Anfang an geschaut das man mir DHL-Versand zusichert. Und dann landet das Zeug einfach am vereinbarten Ablageort und gut ist. Nur bei Amazon hat man ja keinen Einfluß drauf, daher gehts da halt zur Packstation@Work. Die Hauptpost daneben hat auch brauchbare Öffnungszeiten, bisher mußte ich aber noch nie hin.
Wer mir das Zeug dann trotzdem per Herpes schickt, der hat halt Pech und muß es ein zweites Mal verschicken. Das durfte Amazon auch schon erfahren. Genauso wer meine Lieferadresse ignoriert.
Nimm Dich nicht so wichtig, das mache ich auch so.
Ich bin ja auch kein Vollzeitprogramm, dafür bietest du zu wenig
Habe ich mich schon wieder so lange nicht rasiert, daß man mich für einen Affen hält? Verdammt.
Frag mal deine Kollegen, obs nur an den Haaren liegt...
Alter ist doch sowieso relativ. Man ist so alt, wie man sich fühlt, ich bin also seit ein paar Wochen tot.
Na, immerhin erst seit ein paar Wochen. Manch anderer in deinem Alter ist schon bei der Geburt gestorben...
Neidische Grüße,
der Colaholiker
Mittägliche Grüße,
der Gnampf
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Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Freitag, 28.10.2016, 14:35 (vor 3456 Tagen) @ gnampf
War vielleicht irgendwo ein Kegelclub mit an Bord, der fröhlich geschunkelt hat und damit den Zug so zum Wanken brachte? ;-) Ich kenn das Phänomen hauptsächlich wenn es über Weichen geht, oder halt Strecken die zwar auch Neubaustrecken sind... allerdings schon seit mehr als 5 Jahrzehnten...
Nein, aber jede Weiche (die es auf dieser SFS noch recht häufig für Überleitstellen und Betriebsbahnhöfe gibt) und jede Unebenheit haben das Ding zum Schlackern gebracht.
Wieso, hattest du inzwischen schonmal das Vergnügen? Sonst kannst du nicht mitreden, vielleicht gefällt dir dem sein Gekippel ja, im Gegensatz zu dem der anderen Kippler ;-)
Meine schlimmsten Erwartungen sind nicht mehr zu übertreffen. Aber so manche rhier im Forum zeigte sich ja doch eher ent- als begeistert.
Kann ich nicht vergleichen... an die alten IC-Wagen ist die Erinnerung zu alt (ich weiss noch das sie "gelb" waren von drinnen, aber das wars auch mehr oder weniger),
Beim ersten Redesign der Bpmz haben sich nur die Farben des Interieurs geändert, die Sitze waren bis ICmod identisch. Vergleiche alt und neu. Oder die Bvmz im Originalzustand...
an den alten ICE1 noch älter, und bei beiden waren die Ansprüche meines Körpers damals noch andere als heute. Und natürlich muß man es auch "im Geist der Zeit" betrachten... damals fand man Züge die nur aus Abteilen bestehen ja vielleicht auch mal toll.
Das eine hat mit dem anderen aber wenig zu tun...
Die Packstation interessiert eigentlich nur bei Amazon, bei anderen Händlern wird von Anfang an geschaut das man mir DHL-Versand zusichert. Und dann landet das Zeug einfach am vereinbarten Ablageort und gut ist.
Nur daß es bei mir keinen vereinbarten Ablageort gibt. Der Paketbote kann das Paket ja nicht einfach vor die Haustür auf den Fußweg stellen.
Nur bei Amazon hat man ja keinen Einfluß drauf, daher gehts da halt zur Packstation@Work. Die Hauptpost daneben hat auch brauchbare Öffnungszeiten, bisher mußte ich aber noch nie hin.
Meine Packstation ist Packstation@hbf und dementsprechend voll. Da wo ich wohne gibt es weit und breit keine, und in dem Kaff, wo ich arbeite, hat man das noch nie gehört.
Wer mir das Zeug dann trotzdem per Herpes schickt, der hat halt Pech und muß es ein zweites Mal verschicken. Das durfte Amazon auch schon erfahren. Genauso wer meine Lieferadresse ignoriert.
Wer mir mit DPD was schickt, erlebt das sogar ohne mein Zutun - wenn der Fahrer keinen Parkplatz kriegt (sehr wahrscheinlich) geht es as "Annahme verweigert" zurück.
Ich bin ja auch kein Vollzeitprogramm, dafür bietest du zu wenig
Bei meinem Gehalt hier kann ich auch nicht viel bieten. *snif*
Frag mal deine Kollegen, obs nur an den Haaren liegt...
Am Geruch kann es nicht liegen. Hier ist eh jeder erkältet.
Na, immerhin erst seit ein paar Wochen. Manch anderer in deinem Alter ist schon bei der Geburt gestorben...
Ist er dann überhaupt in meinem Alter?
Pfilosopfische Grüße,
der Colaholiker
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gnampf, Freitag, 28.10.2016, 14:59 (vor 3456 Tagen) @ Colaholiker
Nein, aber jede Weiche (die es auf dieser SFS noch recht häufig für Überleitstellen und Betriebsbahnhöfe gibt) und jede Unebenheit haben das Ding zum Schlackern gebracht.
DB Netz hat deine Probleme erhöhrt und nimmt sich ihrer an. Die Weichen, Überleitstellen und Betriebsbahnhöfe werden entfernt.
Meine schlimmsten Erwartungen sind nicht mehr zu übertreffen. Aber so manche rhier im Forum zeigte sich ja doch eher ent- als begeistert.
Mancher hier im Forum zeigte sich sogar erst total be- und dann total entgeistert. Zählt also nicht.
Beim ersten Redesign der Bpmz haben sich nur die Farben des Interieurs geändert, die Sitze waren bis ICmod identisch. Vergleiche alt und neu. Oder die Bvmz im Originalzustand...
an Farbe-alt kann ich mich gut erinnern. Farbe neu erwischt man auf L61 noch regelmäßig, da finde ich ICmod aber durchaus eine Verbesserung... nicht nur wegen Sitzpolster, auch wegen getrennter Verstellmöglichkeit von Rückenlehne und Sitzfläche.
Die Bvmz im Originalzustand sind wohl völlig an mir vorbei gegangen, könnte mich nicht entsinnen sowas schonmal gesehen zu haben... außer in der modernen Form im ICE-T(D).
Das eine hat mit dem anderen aber wenig zu tun...
Ich find schon... damals fand man aufkommende Großraumwagen vielleicht auch einen Rückschritt, während es aus heutiger Sicht für viele ein Fortschritt war.
Nur daß es bei mir keinen vereinbarten Ablageort gibt. Der Paketbote kann das Paket ja nicht einfach vor die Haustür auf den Fußweg stellen.
Natürlich kann er. Haben bei mir auch schon einige gemacht, erst letztens wieder der Herpes-Bote, wie ich nach langwierigen Diskussionen mit dem Versender (bei dem ich für DHL-Versand gezahlt hab) erfahren hab... das Paket hab ich bis heute nicht, aber der Herpes-Bote kam dann irgendwann recht kleinlaut zusammen mit seinem Kollegen (denn er selbst kann kein Deutsch) und dem bezahlten Geld bei mir an.
Meine Packstation ist Packstation@hbf und dementsprechend voll. Da wo ich wohne gibt es weit und breit keine, und in dem Kaff, wo ich arbeite, hat man das noch nie gehört.
Meine Packstation@work ist meine Packstation@Hbf oder meine Packstation@Hauptpostneben@Hbf. Gerade die @Hauptpost ist auch recht groß.
Wer mir mit DPD was schickt, erlebt das sogar ohne mein Zutun - wenn der Fahrer keinen Parkplatz kriegt (sehr wahrscheinlich) geht es as "Annahme verweigert" zurück.
Hast du es gut, dann ist es wenigstens schnell wieder beim Absender und geht neu raus. Bei mir läuft das mit DPD anders, wenn der Feierabend naht und er es noch nicht zu mir geschafft hat, dann wird halt "nicht angetroffen, benachrichtigt" hinterlegt. Wenn ihm das die nächsten beiden Tage genauso geht, dann landet das Paket für 7 Tage im Depot. Und ich selbst erfahre nur über Nachfragen beim Versender oder die Webseite etwas davon, denn logischerweise wurde ich nicht benachrichtigt, dafür hätte man ja auch herfahren müssen. Nachdem das aber auch per DHL hätte raus gehen sollen wars ja auch nicht mein Bier, hab dann halt woanders nochmal bestellt und mir meine Kohle erstatten lassen.
Bei meinem Gehalt hier kann ich auch nicht viel bieten. *snif*
Als ob ich so oberflächlich wäre, und es mir nur um Geld ginge, tststs... trotzdem fehlen dir halt wichtige Attribute, die man zwar nachrüsten kann, die aber damit nicht gleichwertig zum Original werden.
Am Geruch kann es nicht liegen. Hier ist eh jeder erkältet.
Das hilft zwar gegen viele Gerüche, aber nicht gegen alle und vor allem nicht gegen jede Intensität. Könnte aber auch am Bananenkonsum liegen.
Ist er dann überhaupt in meinem Alter?
Ja. Betrachtet man es mit Zeitraum seit der Geburt, dann ja. Und betrachtet man es nach gefühltem Alter, dann auch, denn ihr seid dann ja beide tot. Wie lange spielt da keine Rolle.
Pfilosopfische Grüße,
der Colaholiker
Die vielen Sofen jetzt wieder verscheuchende Grüße,
der Gnampf
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Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Freitag, 28.10.2016, 15:22 (vor 3456 Tagen) @ gnampf
DB Netz hat deine Probleme erhöhrt und nimmt sich ihrer an. Die Weichen, Überleitstellen und Betriebsbahnhöfe werden entfernt.
Eine Entfernung des unzulänglichen Rollmaterials wäre wohl zielführender gewesen.
Mancher hier im Forum zeigte sich sogar erst total be- und dann total entgeistert. Zählt also nicht.
Wieso, noch mehr Entgeisterung. Die überwiegt doch zumindest hier im Forum recht deutlich. J-C ist zwar begeistert, aber da er kein Nutella ißt, wird er nicht viel wiegen. Also auch seine Argumente nicht.
an Farbe-alt kann ich mich gut erinnern. Farbe neu erwischt man auf L61 noch regelmäßig, da finde ich ICmod aber durchaus eine Verbesserung... nicht nur wegen Sitzpolster, auch wegen getrennter Verstellmöglichkeit von Rückenlehne und Sitzfläche.
Das sind die einzigen Wagen, die durch ICmod wirklich deutlich gewonnen haben, da stimme ich Dir zu. Als sie Ende der 70er, Anfang der 80er kamen, waren sie aber ihrerseits auch schon eine Verbesserung.
Die Bvmz im Originalzustand sind wohl völlig an mir vorbei gegangen, könnte mich nicht entsinnen sowas schonmal gesehen zu haben... außer in der modernen Form im ICE-T(D).
Nur mit einem gewaltigen Unterschied: der IC(T(D)) ist deutlich schmaler, da wirkt die 1. Klasse mit Pseudoabteilen enger als die zweite Klasse in anderen Zügen. De Bvmz hingegen waren (und sind) so breit, daß da in der 2. Klasse ein deutliches 1.-Klasse-Gefühl aufkam.
Ich find schon... damals fand man aufkommende Großraumwagen vielleicht auch einen Rückschritt, während es aus heutiger Sicht für viele ein Fortschritt war.
Im Gegentum, man hat sich damals förmlich draufgestürzt.
Natürlich kann er.
Dann ist das Paket aber weg, denn das ist der Gehweg direkt ander Hauptstraße. Außer Müll bleibt da nichts liegen.
Haben bei mir auch schon einige gemacht, erst letztens wieder der Herpes-Bote, wie ich nach langwierigen Diskussionen mit dem Versender (bei dem ich für DHL-Versand gezahlt hab) erfahren hab... das Paket hab ich bis heute nicht, aber der Herpes-Bote kam dann irgendwann recht kleinlaut zusammen mit seinem Kollegen (denn er selbst kann kein Deutsch) und dem bezahlten Geld bei mir an.
Das spricht fr die Qualität des Unternehmens.
Meine Packstation@work ist meine Packstation@Hbf oder meine Packstation@Hauptpostneben@Hbf. Gerade die @Hauptpost ist auch recht groß.
Eine Hauptpost gibt es in Frankfurt nicht mehr. Am Hbf gibt es nur eine winzigstkleine Filiale, die ihrerseits aber auch kaum Lagerkapazitäten hat. Die Sendungen, die in der vollen Packstation keinen Platz finden, landen "irgendwo".
Hast du es gut, dann ist es wenigstens schnell wieder beim Absender und geht neu raus. Bei mir läuft das mit DPD anders, wenn der Feierabend naht und er es noch nicht zu mir geschafft hat, dann wird halt "nicht angetroffen, benachrichtigt" hinterlegt. Wenn ihm das die nächsten beiden Tage genauso geht, dann landet das Paket für 7 Tage im Depot. Und ich selbst erfahre nur über Nachfragen beim Versender oder die Webseite etwas davon, denn logischerweise wurde ich nicht benachrichtigt, dafür hätte man ja auch herfahren müssen. Nachdem das aber auch per DHL hätte raus gehen sollen wars ja auch nicht mein Bier, hab dann halt woanders nochmal bestellt und mir meine Kohle erstatten lassen.
Ich hatte schon Versender, diesich dann geweigert haben, das Geld zu erstatten. "Sie haben es ja nicht angenommen, Ihr Pech!".. Also gut habe ich es da sicher nicht.
Als ob ich so oberflächlich wäre, und es mir nur um Geld ginge, tststs... trotzdem fehlen dir halt wichtige Attribute, die man zwar nachrüsten kann, die aber damit nicht gleichwertig zum Original werden.
Stimmt. Pepsi wird durch umfüllen in eine Flasche mit rotem Etikett auch keine Cola.
Das hilft zwar gegen viele Gerüche, aber nicht gegen alle und vor allem nicht gegen jede Intensität. Könnte aber auch am Bananenkonsum liegen.
Bananá? Seh ich aus wie ein Minion? Wenigstens ist jetzt geklärt, wieso Minions so sind, wie sie sind. Sie haben den Kopf voller Dope.
Ja. Betrachtet man es mit Zeitraum seit der Geburt, dann ja. Und betrachtet man es nach gefühltem Alter, dann auch, denn ihr seid dann ja beide tot. Wie lange spielt da keine Rolle.
Wer aber tot ist, lebt nicht mehr und altert auch nicht...
Die vielen Sofen jetzt wieder verscheuchende Grüße,
der Gnampf
Mir ein neues Sofa beschaffende Grüße,
der Colaholiker
--
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gnampf, Freitag, 28.10.2016, 16:50 (vor 3456 Tagen) @ Colaholiker
Eine Entfernung des unzulänglichen Rollmaterials wäre wohl zielführender gewesen.
Das sieht DB Netz aber anders, die kosten ja im Gegensatz zu den Weichen kein Geld. Also müssen die Weichen weichen. Darum heissen sie ja Weichen.
Wieso, noch mehr Entgeisterung. Die überwiegt doch zumindest hier im Forum recht deutlich. J-C ist zwar begeistert, aber da er kein Nutella ißt, wird er nicht viel wiegen. Also auch seine Argumente nicht.
Sag das bloß nicht, es soll auch fettleibige geben, die sich nur "gesund" von Obst und Gemüse ernähren.
Ich persönlich kann mit dem IC2 als neuen IR leben. Nur wenn Gepäck mit kommt muß früh genug reserviert werden...
Das sind die einzigen Wagen, die durch ICmod wirklich deutlich gewonnen haben, da stimme ich Dir zu.
Siehste, nicht alles schlechter geworden seit dem Ende der Bundesbahn
Als sie Ende der 70er, Anfang der 80er kamen, waren sie aber ihrerseits auch schon eine Verbesserung.
Auch ein Mops/Ente/..., der einen n-Wagen ablöst ist eine Verbesserung, denn es gibt eine Klimaanlage und man muß den Leuten nicht immer erst die Türen erklären. Teils aber auch eine Verschlechterung, wenn die Klima oder der Zug wieder nicht will, oder es gerammelt voll ist weil eigentlich heute ein Wagen mehr nötig wär, etc.
Nur mit einem gewaltigen Unterschied: der IC(T(D)) ist deutlich schmaler, da wirkt die 1. Klasse mit Pseudoabteilen enger als die zweite Klasse in anderen Zügen. De Bvmz hingegen waren (und sind) so breit, daß da in der 2. Klasse ein deutliches 1.-Klasse-Gefühl aufkam.
Die Gangplätze wirken aber hier auch... merkwürdig. Hätte man diese Abteilwände weg gelassen wär das einladender gewesen.
Im Gegentum, man hat sich damals förmlich draufgestürzt.
Kanns nicht beurteilen, war wie gesagt nicht dabei. Seit ich mich zurückerinnren kann gabs bereits Großraumwagen, und in selbigen hatten wir auch immer reserviert. Nur das Regionalgebimsel hat einem teilweise Abteile vorgesetzt, je nachdem was gerade mal wieder rumstand und sonst nichts zu tun hatte.
Dann ist das Paket aber weg, denn das ist der Gehweg direkt ander Hauptstraße. Außer Müll bleibt da nichts liegen.
Ja und? Das ist erstmal dein Problem... dein aufwendiger Job ist es das dann zu seinem Problem zu machen, und der ist nicht leicht.
Das spricht fr die Qualität des Unternehmens.
Ich sagte Herpes. Wie kommst du da auf Qualität?
Eine Hauptpost gibt es in Frankfurt nicht mehr. Am Hbf gibt es nur eine winzigstkleine Filiale, die ihrerseits aber auch kaum Lagerkapazitäten hat. Die Sendungen, die in der vollen Packstation keinen Platz finden, landen "irgendwo".
Hesse halt... wie DB Netz am falschen Platz am sparen ;-)
Ich hatte schon Versender, diesich dann geweigert haben, das Geld zu erstatten. "Sie haben es ja nicht angenommen, Ihr Pech!".. Also gut habe ich es da sicher nicht.
Also gerade als die alte Regelung beim Fernabsatzgesetz noch galt war das für mich ganz einfacH: hiermit widerrufe ich! Und schon gabs wenn das Gerümpel mehr als 40 Öcken gekostet hat zwangsweise die Kohle zurück, egal warum das Teil retour ging. Und natürlich ging die nächste Bestellung an jemand anderen.
Stimmt. Pepsi wird durch umfüllen in eine Flasche mit rotem Etikett auch keine Cola.
Pepsi ist angeblich schon ohne umfüllen Cola, nur eben nicht DIE Cola... nämlich die eine, die schmeckt.
Nebenbei hoffe ich immer noch, das die ollen Bahnhofsautomatenbetreiber endlich ihren einbrechenden Umsatz merken und ihr Sortiment wieder auf Coke umstellen.
Bananá? Seh ich aus wie ein Minion? Wenigstens ist jetzt geklärt, wieso Minions so sind, wie sie sind. Sie haben den Kopf voller Dope.
Frag deine Kollegen, ich hab ja noch kein Bild von dir gesehen.
Wer aber tot ist, lebt nicht mehr und altert auch nicht...
eben. und somit seid ihr beide gleich alt, nämlich tot alt.
Mir ein neues Sofa beschaffende Grüße,
der Colaholiker
Das neue Colaholikersofa verscheuchende Grüße,
der Gnampf
Wann kommt die neue 1. Klasse Plus
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 28.10.2016, 22:16 (vor 3455 Tagen) @ Colaholiker
Die sind mit meinem Hintern nicht kompatibel. Abgesehen von der für mich grenzwerzigen Beinfreiheit bekomme ich auf den Plätzen schon nach kurzer Zeit Gesäßschmerzen. die ICmod-Bestuhlung in der 2. Klasse finde ich da deutlich angenehmer, wenngleich die Beinfreiheit dadurch auch nicht gewonnen hat.
Die Sitze sind doch verstellbar. Beinfreiheit für mich auch ok. Mit oder ohne ICmod ist mir eigentlich egal. Bequem ist beides.
Aber ich bin wohl auch ein paar cm kürzer - trotz heels. ;)
Mein Verhältnis zu wackelnden Zügen ist ja hinlänglich bekannt. ;-) Ich würde da auch den MNX bevorzugen, allerdings dann eben in der 1. Klasse.
Wobei die ABvmsz nicht mehr Platz in der 1. Klasse bieten. Das sind aufklassiere Abteile in ex-Bvmsz. Einer der wenigen Kritikpunkte des jetzigen MNX, abgesehen davon, dass der NV zu spät beim Bau der NIM berücksichtigt wurde, denn eigentlich sollten es 10 statt nur 6 Wagen und/oder durchgehender Stundentakt sein.
Weiß denn schon jemand, wie es mit dem Komm-fort aussieht?
Konkret noch nicht. Aber da es fast 600 Sitzplätze in 6 Wagen sein werden, ist es sehr offensichtlich , dass es nur noch den üblichen Unkomfort wie bei sonstigen modernen NV-Zügen geben wird. Im Vergleich zu Bpmz als Maßstab, ein deutlicher Abstieg.
Hier kann man es erahnen. 1. Klasse gibt es mal wieder leider nur im engen, ohne Treppen unerreichbaren OG.
Sorry, hab das wichtige Schlüsselwort "Abteil" an der entscheidenden Stelle vergessen. ;-)
Aber in Bimz sind die Sitze in Abteilen doch vis-a.vis versetzt. Beine ausstrecken geht also immer.
Außer einmal Frankfurt-Mannheim-Frankfurt bin ich seit ewigen Zeiten nicht mer in der 2. Klasse im ICE 1 gefahren, und in der 1. vor dem Redesign nicht. Dementsprechend schlecht kann ich vergleichen.
Die Sitze sind ja das gleiche wie in 403 und 411. Die jetzige Leder 1. Klasse ist vlt. gerade noch ein biss-chen bequemer, als die orginal 2. Klasse des ICE1. So würde ich, die beides oft gefahren ist, das beschreiben.
Die orginal 1. Klasse war viiiiiel bequemer.
Zustimmung. Bis auf das englisch schreiben - ich bin froh, daß das Forum eine der wenigen Ecken ist, wo ich während der Arbeit mal die deutsche Sprache brauche. Ansonsten spreche und schreibe ich hier fast nur englisch.
Mein "deutsch" hat schriftlich und erst recht mündlich mit der eigentlichen deutschen Sprache ohnehin nicht viel zu tun. ;)
Mein Sprachgbrauch ist etwa 95% englisch, 4% bayerisch, 0,9% spanisch, und <0.1% deutsch. ;)
Vater arbeitete Schichtdienst, und die Arbeitsstätte war definitiv zu weit weg, um bei Wind und Wetter hinzuradeln. ÖPNV wäre zu einigen Anfangs- oder Feierabendzeiten nicht gegangen mangels Fahrtmöglichkeiten. Wobei Blechkiste in dem Zusammenhang absolut stimmt. Mehr als "Fiat Ritmo" muß ich da glaube ich nicht sagen. :D
Vater (und damit die Blechkiste) entfiel ab 1984. Alle Arbeits- und Schulstätten sowie der Bahnhof waren jedoch im unter 2Km Radius erreichbar. Von daher kein Bedarf.
Und meine Freundin dachte die ganze Zeit, sie sei die einzige Frau auf der Welt in unserem Alter, die keine Kinder will... :)
Gibt schon noch mehr, wobei ich das für mich schon vor über 15 Jahren entgültig entschieden habe.
Es ginge besser - aber es wird nach der nächsten Wahl nicht besser. Da bin ich mir mit meinen Kollegen in den USA einig.
Ich frage ich, warum bei den Vorwahlen die beiden unbeliebtesten Kandidaten gewonnen haben. -.- Das wäre ja so, wie wenn in Deutschland Frau Merkel zu Kanzlerin ... Äh, Moment... :)
Über den großen Teich winkende Grüße,
Zurückwinkende Grüße.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Wenn überhaupt... mehr als fünf Jahre
GUM, Montag, 17.10.2016, 11:02 (vor 3467 Tagen) @ Fetz
Wann gibts eine 1. Klasse Plus mit verstellbaren bequemen Sitzen, die man ausziehen kann um richtig schön zu liegen. Ein Service wie in der 1. Klasse Lounge und eine bevorzugte Behandlung. Das wär doch mal was - oder meint ihr nicht.
Ein guter Einstieg in das Verstehen einer 1. Klasse Plus ist eine detaillierte PDF-Beschreibung des Raoljets durch den Hersteller:
PDF von Siemens über den Railjet (Seite 17 besonders interessant)
Wenn Du die Catering-Racks und die Wagenaufteilung betrachtest, dann bekommst Du eine Vorstellung davon, was die Passagiere damals für nur 25 Euro Zuschlag pro Fahrtabschnitt egal wie lang
alles bekommen hätten:
+ nur 16 statt 27/30 Plätze der normalen First Class -> 87,5 % mehr Platz
+ einige Gratisgetränke. Selbst bei einem kurzen Fahrtabschnitt hättest Du eine Kafeespezialität und einen Softdrink rechnen können. Dazu natürlich noch eine Begrüßungs-Kleinigkeit (Snack).
+ Zusätzlicher Service
Aber irgendwie haben die Kunden das nicht so gut aufgenommen, so dass inzwischen nur noch 15 Euro Zuschlag verlangt werden können und damit ein Teil der Services wegfallen.
Trotz optimaler Produktgestaltung hat die Premium Classe (oder 1. Klasse Plus wie Du Sie nennen würdest) nicht wirklich gut eingeschlagen.
Wenn die Kunden mehr Wert auf die Eisenbahn legen würden, dann hätte es eigentlich bei diesem Preis-Wert-Verhältnis schon bald einen Sog in Richtung der Premium-Klasse geben müssen.
Tun sie aber im Moment nicht, weil interessierte Kreise in allen Medien andere Geschäftsmodelle vorschlagen. Sich selbst und die Lieferanten schlecht behandeln ist in, es reicht nur eine Sorte Nudeln etc.
Erst wenn hier ein Wandel stattfindet, dann kann es (flächendeckend) eine 1. Klasse Plus geben. Bis dahin scheinen lediglich einige touristische Strecken sinnvoll.
In Österreich bleibt als Plus-Argument für die staatliche ÖBB erhalten, dass sie eine Art Markenbotschafter für den Tourismus darstellt. Wenn Familien Tausende Euro für einen Skiurlaub in Österreich lassen, dann kann man aus volkswirtschaftlicher Sicht durchaus auch einen indirekt quersubventionierten Transport anbieten.
So wie es einige Fluglinien auch machen: Die Fluggesellschaft bleibt in Teilen defizitär, sorgt aber für einen Touristen-/Einnahmenstrom.
Erst wenn es damit weitergeht, dass die schädlichen Auswirkungen des Autoverkehrs noch sichtbarer werden, dann kann Luxus auf Schienen wieder eine Renaissance erleben.
Das Drehen des Verbraucherverhaltens dauert aber meist mehr als 5 Jahre. Gerechnet ab dem ersten Leuchtturm-Projekt wie einem RJ oder ICE-MET "Rheingold" oder irgendeinem Panorama-Zug aus ex-SBB Ap auf der Rheinstrecke.
Persönlich gehe ich deshalb davon aus, dass wir als Fahrgäste mit der derzeitigen DB-Strategie noch mindestens fünf Jahre leben müssen/dürfen.
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
Wenn überhaupt... mehr als fünf Jahre
musicus, Montag, 17.10.2016, 14:47 (vor 3467 Tagen) @ GUM
bearbeitet von musicus, Montag, 17.10.2016, 14:49
Wenn Du die Catering-Racks und die Wagenaufteilung betrachtest, dann bekommst Du eine Vorstellung davon, was die Passagiere damals für nur 25 Euro Zuschlag pro Fahrtabschnitt egal wie lang
Erster Grundfehler: Pauschalpreis - da hat man denselben Kokolores veranstaltet wie bei 19/29/39€-SP-Aktionen. Bei der totalen Entkopplung von Reisestrecke und Preis wird man typische Kurz- und Mittelstreckenreisende tendenziell vernachlässigen.
alles bekommen hätten:
+ nur 16 statt 27/30 Plätze der normalen First Class -> 87,5 % mehr Platz
Sehr positiv
+ einige Gratisgetränke. Selbst bei einem kurzen Fahrtabschnitt hättest Du eine Kafeespezialität und einen Softdrink rechnen können.
Ob eine Trink-Flatrate sinnvoll ist sei mal dahingestellt und ist womöglich auch Glaubenssache; grundsätzlich ist die Idee von Inklusivgetränken reizvoll. Drei Freigetränke können durchaus einen Gegenwert von 7-10€ bedeuten.
Dazu natürlich noch eine Begrüßungs-Kleinigkeit (Snack).
Auch gut, muss man natürlich konsequent pflegen. Wenn ich mir die steile Karriere der 1.-Klasse-Begrüßungs-Kleinigkeiten so anschaue... Naja...
Aber irgendwie haben die Kunden das nicht so gut aufgenommen, so dass inzwischen nur noch 15 Euro Zuschlag verlangt werden können und damit ein Teil der Services wegfallen.
Dürfte mit den Streckenlängen in Österreich zusammenhängen. Persönlich denke ich bei FV-Fahrzeiten <3,5 Stunden über die 1. Klasse gar nicht nach, zumal meine BCs nur zweitklassig sind und de facto hin und wieder doch ein günstiges Upgrade zu haben ist.
Trotz optimaler Produktgestaltung hat die Premium Classe (oder 1. Klasse Plus wie Du Sie nennen würdest) nicht wirklich gut eingeschlagen.
Es war ein Aufschlag verlangt, mit dem ich (mit VC) bereits von Wien aus die Landeshauptstädte Graz, Salzburg oder Klagenfurt in der zweiten Klasse erreichen kann. Ein Luxusprodukt muss man einfach anders vermarkten als einen 19€-Schleuderpreis. Offenbar war den Kunden die Preisdifferenz in bezug auf das Angebot zu groß.
Wenn die Kunden mehr Wert auf die Eisenbahn legen würden, dann hätte es eigentlich bei diesem Preis-Wert-Verhältnis schon bald einen Sog in Richtung der Premium-Klasse geben müssen.
Wenn die Eisenbahn eine Qualitätsoffensive statt einen ruinösen Preiskampf mit Fernbusanbietern (und deren teilweise dubiosen Geschäftspraktiken) gestartet hätte, hätte sich womöglich an der Wertschätzung für den Bahnverkehr etwas verändert.
Tun sie aber im Moment nicht, weil interessierte Kreise in allen Medien andere Geschäftsmodelle vorschlagen.
Wieder mal die Lügenpresse schuld?
Das Drehen des Verbraucherverhaltens dauert aber meist mehr als 5 Jahre. Gerechnet ab dem ersten Leuchtturm-Projekt wie einem RJ oder ICE-MET "Rheingold" oder irgendeinem Panorama-Zug aus ex-SBB Ap auf der Rheinstrecke.
Womöglich ist der MET damals gerade an dem Punkt gescheitert, dass es ein völlig inkompatibler und isolierter "Leuchtturm" war. Die Produktdesintegration auf der Schiene ist ja bereits jetzt unsäglich - ohne vollständige Kompatibilität bzw. Einbindung in bestehende Verkehre und Tarife macht man wahrscheinlich den Fehler von ehedem ein zweites Mal.
Persönlich gehe ich deshalb davon aus, dass wir als Fahrgäste mit der derzeitigen DB-Strategie noch mindestens fünf Jahre leben müssen/dürfen.
Eher mehr. Beim ICE 1/2 Re-Redesign dürfte es keine "Premium"-Klasse geben und wann und was danach und nach ICx angeschafft wird, weiß kein Mensch.
Meine Prognose: Vor 2030 kommt da nix.
Wenn überhaupt... mehr als fünf Jahre
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 17.10.2016, 14:56 (vor 3467 Tagen) @ musicus
Ob eine Trink-Flatrate sinnvoll ist sei mal dahingestellt und ist womöglich auch Glaubenssache; grundsätzlich ist die Idee von Inklusivgetränken reizvoll. Drei Freigetränke können durchaus einen Gegenwert von 7-10€ bedeuten.
An welcher Stelle in der Buchhaltung? Im "Geld, das wir nicht eingenommen haben, weil der Kunde das Getränk so bekommen hat, statt es zu kaufen" - okay, da ist die Zahl realistisch. Bei den realen Kosten dafür, daß der Kunde dieses Getränk bekommt, sehe ich den Wert deutlich niedriger, wenn man mal das Getränkeangebot zugrunde legt, das es außerhalb des 1.-Klasse-Bereichs der DB Lounges gibt (also Softdrinks aus dem Hause Coca-Cola + aufgesprudeltes Leitungswasser + ein paar einfache Heißgetränke).
Mit dem entgangenen Verkaufspreis zu rechnen halte ich für falsch. Im Zug ist die Alternative zu einem eventuell ausgeschenkten Freigetränk nämlich dann eher das mitgebrachte Getränk als das im Zug gekaufte. Natürlich nicht ausschließlich, aber zu einem Anteil > 50% würde ich schon schätzen. Anders als im Flugverkehr ist die Mitnahme von Getränken in der Bahn ja unproblematisch.
In anderen Ländern (ich verweise auf die USA) ist es in Restaurants übrigens nicht unüblich, "free refills" zu bekommen. Man bestellt eine Cola, und bekommt nachgeschenkt, bis man platzt. Und trotzdem kostet so ein Becher Cola mit refills nicht so viel, wie die Menge an Cola in einer Gastronomie in Deutschland kosten würde. Und man hört auch nicht vom reihenweisen Gastrosterben in den USA, weil die "free refills" die Gastronomen an den Rand des Ruins treiben.
Es also durchaus für möglich haltende Grüße,
der Colaholiker
--
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Prinzipiell stimmt das
musicus, Montag, 17.10.2016, 15:35 (vor 3467 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von musicus, Montag, 17.10.2016, 15:40
An welcher Stelle in der Buchhaltung? Im "Geld, das wir nicht eingenommen haben, weil der Kunde das Getränk so bekommen hat, statt es zu kaufen" - okay, da ist die Zahl realistisch.
Die Zahl spielt für die DB wohl aber eine gewisse Rolle.
Bei den realen Kosten dafür, daß der Kunde dieses Getränk bekommt, sehe ich den Wert deutlich niedriger, wenn man mal das Getränkeangebot zugrunde legt, das es außerhalb des 1.-Klasse-Bereichs der DB Lounges gibt (also Softdrinks aus dem Hause Coca-Cola + aufgesprudeltes Leitungswasser + ein paar einfache Heißgetränke).
Das wäre ein Ansatzpunkt zur Kalkulation, vergiss aber auch Bier/Sekt/Wein gerade *in* den 1.-Klasse-Bereichen der Lounges nicht, für eine "premium"-Klasse über der 1. Klasse sollte das meines Erachtens ein Gradmesser sein. Der Kunde kann und soll diesen Wert allerdings nicht wissen, so dass man (wie beim SP auch) eben selbst einschätzen muss, was einem welche Annehmlichkeit dann eben wert ist. Mein 7-10€ Beispiel ist demnach natürlich auch subjektiv gefärbt. 2,33-3,33€ Pro Getränk mit APS während der Fahrt und hinreichender Auswahl hätte ich frei von der Leber weg für angemessen gehalten.
Mit dem entgangenen Verkaufspreis zu rechnen halte ich für falsch. Im Zug ist die Alternative zu einem eventuell ausgeschenkten Freigetränk nämlich dann eher das mitgebrachte Getränk als das im Zug gekaufte. Natürlich nicht ausschließlich, aber zu einem Anteil > 50% würde ich schon schätzen. Anders als im Flugverkehr ist die Mitnahme von Getränken in der Bahn ja unproblematisch.
Es stellt sich halt die Frage, wie viele Getränke man geneigt ist mitzunehmen. Natürlich kann man mit drei Flaschen Cola und ner Thermoskanne voll Tee die Reise antreten, die Ergonomie (die einem 1.-Klasse-Fahrgast ja tendenziell wichtig ist) leidet aber etwas unter dieser Logistik, wenn man nicht mehr alleine reist erst recht. Bei einem Getränk stimme ich dir voll zu: Hier kalkuliert man am Besten mit dem Ladenpreis. Bei mehreren Drinks und/oder mehreren Reisenden würde ich in der 1. Klasse nicht voraussetzen wollen, dass alle alles selbst dabei haben. Wie man das konkret beziffert, ist natürlich eine Streitfrage, s.o. Ich würde weder den Laden- noch den Bordbistro-Preis ansetzen wollen, sondern irgendwas dazwischen, was halt leider fiktiv und von den persönlichen Präferenzen abhängig ist.
In anderen Ländern (ich verweise auf die USA) ist es in Restaurants übrigens nicht unüblich, "free refills" zu bekommen. Man bestellt eine Cola, und bekommt nachgeschenkt, bis man platzt. Und trotzdem kostet so ein Becher Cola mit refills nicht so viel, wie die Menge an Cola in einer Gastronomie in Deutschland kosten würde. Und man hört auch nicht vom reihenweisen Gastrosterben in den USA, weil die "free refills" die Gastronomen an den Rand des Ruins treiben.
Ich denke, dass es an Bord eines fahrenden Zuges eher um Lagerhaltung und Logistik geht, als den monetären Aspekt (gerade bei Soft- und Heißgetränken).
Prinzipiell stimmt das
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 17.10.2016, 16:04 (vor 3467 Tagen) @ musicus
An welcher Stelle in der Buchhaltung? Im "Geld, das wir nicht eingenommen haben, weil der Kunde das Getränk so bekommen hat, statt es zu kaufen" - okay, da ist die Zahl realistisch.
Die Zahl spielt für die DB wohl aber eine gewisse Rolle.
Ja, wenn der Kunde es denn kaufen würde... siehe unten.
Das wäre ein Ansatzpunkt zur Kalkulation, vergiss aber auch Bier/Sekt/Wein gerade *in* den 1.-Klasse-Bereichen der Lounges nicht, für eine "premium"-Klasse über der 1. Klasse sollte das meines Erachtens ein Gradmesser sein.
'tschuldigung, Getränke, die ich nicht trinke, habe ihc jetzt nicht mit betrachtet. ;-) Aber auch da wird es vermutlich eher in Richtung "Chateau Migraine" gehen als in Richtung des Weines, von dem ich letztens in einer Reportage über Shops am Flughafen hörte, wo eine einzelne Flasche über 30 Kiloeuro hätte kosten sollen.
Der Kunde kann und soll diesen Wert allerdings nicht wissen, so dass man (wie beim SP auch) eben selbst einschätzen muss, was einem welche Annehmlichkeit dann eben wert ist. Mein 7-10€ Beispiel ist demnach natürlich auch subjektiv gefärbt. 2,33-3,33€ Pro Getränk mit APS während der Fahrt und hinreichender Auswahl hätte ich frei von der Leber weg für angemessen gehalten.
Ich nutze den APS zugegebenermaßen selten. Bei Fahrten bis 2,5 Stunden (die meisten meiner Fahrten) brauche ich gar keine Verpflegung im Zug und bin aufgrund des vorherigen Tagesprogramms in aller Regel nicht durstig und hungrig, bei längeren Fahrten gehe ich dann doch lieber ins Bordrestaurant, wenn mich Hunger oder Durst plagen.
Es stellt sich halt die Frage, wie viele Getränke man geneigt ist mitzunehmen.
Und wie viele man braucht oder zu brauchen gedenkt.
Natürlich kann man mit drei Flaschen Cola und ner Thermoskanne voll Tee die Reise antreten, die Ergonomie (die einem 1.-Klasse-Fahrgast ja tendenziell wichtig ist) leidet aber etwas unter dieser Logistik, wenn man nicht mehr alleine reist erst recht. Bei einem Getränk stimme ich dir voll zu: Hier kalkuliert man am Besten mit dem Ladenpreis.
Richtig. Wenn ich von mir ausgehe, reicht mir aber 'ne Flasche Wasser, so einen großen Haushalt muß ich nicht mitschleppen. Zumal man, wenns hart auf hart käme, ja meist irgendwann auch mal umsteigt (okay, nach Murphy hat man dann noch mit Rennen gerade so das Glück, den Zug zu erwischen) und -zumindest in der Theorie- auch beim Unterwegsuafenthalt dann nochmal nachordern könnte.
Bei mehreren Drinks und/oder mehreren Reisenden würde ich in der 1. Klasse nicht voraussetzen wollen, dass alle alles selbst dabei haben. Wie man das konkret beziffert, ist natürlich eine Streitfrage, s.o. Ich würde weder den Laden- noch den Bordbistro-Preis ansetzen wollen, sondern irgendwas dazwischen, was halt leider fiktiv und von den persönlichen Präferenzen abhängig ist.
Zumal wir (also ich mit Sicherheit nicht, und Du vermutlich auch nicht) die Preise nicht kennst, die die DB an die Getränkelieferanten zahlt. Von einem befreundeten Gastronom weiß ich, daß Brauereien sich teilweise richtige Preiskämpfe liefern, um an prominenten Stellen präsent zu sein und ihre Marken im Ausschank zu haben. Und da kann ich mir durchaus vorstellen, daß auch Coca-Cola es für die DB attraktiv macht, angesichts der Menge und Prominenz der Ausschankstellen.
Ich denke, dass es an Bord eines fahrenden Zuges eher um Lagerhaltung und Logistik geht, als den monetären Aspekt (gerade bei Soft- und Heißgetränken).
Richtig, das ist ein nicht zu vernachlässigender Faktor. Allerdings ist die Denkweise in Deutschland ja auch in der nichtmobilen Gastronomie nicht anders, obwohl die Voraussetzungen dort nicht so sehr anders sein dürften. (Abgesehen vom vielleicht etwas teureren Lagerplatz).
Mich beileibe nicht als Fachmann für dieses Thema bezeichnende Grüße,
der Colaholiker
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Prinzipiell stimmt das
musicus, Montag, 17.10.2016, 16:22 (vor 3467 Tagen) @ Colaholiker
Ja, wenn der Kunde es denn kaufen würde... siehe unten.
Naja - in der Premium-Superduper-Klasse würde bei Freigetränken oder Flatrate wohl kein Cent mehr umgesetzt.
'tschuldigung, Getränke, die ich nicht trinke, habe ihc jetzt nicht mit betrachtet. ;-) Aber auch da wird es vermutlich eher in Richtung "Chateau Migraine" gehen als in Richtung des Weines, von dem ich letztens in einer Reportage über Shops am Flughafen hörte, wo eine einzelne Flasche über 30 Kiloeuro hätte kosten sollen.
Was ich bisher kosten konnte, war durchaus erträglich - Migränegefahr besteht da m.M.n. nicht (auch wenn ich besseren Wein kenne - aber wir sind ja mit spezifischen Eigenheiten der Zuggastronomie konfrontiert).
Der Kunde kann und soll diesen Wert allerdings nicht wissen, so dass man (wie beim SP auch) eben selbst einschätzen muss, was einem welche Annehmlichkeit dann eben wert ist. Mein 7-10€ Beispiel ist demnach natürlich auch subjektiv gefärbt. 2,33-3,33€ Pro Getränk mit APS während der Fahrt und hinreichender Auswahl hätte ich frei von der Leber weg für angemessen gehalten.
Ich nutze den APS zugegebenermaßen selten.
Auch ich habe ihn (mit Ausnahme eines einzelnen Bechers Kaffee) noch nie genutzt. Dafür ist es mir selbst in der 1. Klasse deutlich zu beengt. In einer Premium-Klasse wäre aber zum einen der Platz da und zum anderen hielte ich es da auch für angebracht den dortigen Reisenden den Weg durch den Zug zum Speisewagen zu sparen, sofern das gewünscht ist.
Bei Fahrten bis 2,5 Stunden (die meisten meiner Fahrten) brauche ich gar keine Verpflegung im Zug und bin aufgrund des vorherigen Tagesprogramms in aller Regel nicht durstig und hungrig, bei längeren Fahrten gehe ich dann doch lieber ins Bordrestaurant, wenn mich Hunger oder Durst plagen.
Es stellt sich halt die Frage, wie viele Getränke man geneigt ist mitzunehmen.
Und wie viele man braucht oder zu brauchen gedenkt.
Unter 2 Stunden fahre ich praktisch nie. Für 3 Stunden brauche ich ca. 1/2l Flüssigkeit, im Sommer ggf. mehr und mehr als 1.000 ml Getränk schleppe ich nur ungern mit, eine bezahlte Softdrinklogistik hat also i.d.R. einen eher schweren Stand bei mir.
Prinzipiell stimmt das
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 18.10.2016, 08:32 (vor 3466 Tagen) @ musicus
Naja - in der Premium-Superduper-Klasse würde bei Freigetränken oder Flatrate wohl kein Cent mehr umgesetzt.
Sofern die Getränke, die konsumiert werden wollen, inklusive sind. Als beispiel möchte ich (mal wieder, ich weiß, ich nerve) ein beliebiges Kreuzfahrtschiff des Marktführers in Deutschland (die mit den vier bunten Buchstaben und dem Mund am Bug) herausgreifen. Dort gibt's zum Essen (also quasi immer) diverse Getränke inklusive, je nach Mahlzeit eine Kombination aus Wasser, Softdrinks, Saft, einer Sorte Bier und je einer Sorte rotem und weißem Wein. Diese Getränke sind in quasi beliebiger Menge (begrenzt durch den Vorrat, der aber so dimensioniert und mit Nachschub eingetaktet ist, daß es keinen mir bekannten Fall von "leer" gibt, der über die Notwendigkeit des Nachfüllens eines Getränkespenders hinaus geht) inklusive. Alles andere kostet, sofern man kein Getränkepaket bucht, extra. Egal ob anderes Bier oder Wein, anderer Kaffee als der einfache aus der Großmaschine, Cocktails und andere Mixgetränke sowieso.... und trotzdem ist an den Bars Hochbetrieb.
Aber so lange wir hier ohnehin nur hypothetisieren wird ohnehin jeder in seinem Kopf eine eigene Version der Inklusivgetränke für diese Premiumklasse haben. ;-)
Was ich bisher kosten konnte, war durchaus erträglich - Migränegefahr besteht da m.M.n. nicht (auch wenn ich besseren Wein kenne - aber wir sind ja mit spezifischen Eigenheiten der Zuggastronomie konfrontiert).
Ich selbst trinke keinen Wein, aber wenn ich Beschreibungen dazu lese, scheint die Geschmacksvielfalt in diesem Getränkesegment ohnehin sehr weit ausgeprägt, sodaß ein nicht zu unterschätzender Faktor dabei auch einfach der subjektive Geschmack ist. (Oder um bei einem Getränk zu bleiben, das ich besser kenne - es soll ja auch Leute geben, die Pepsi mögen. Brrrr.)
Auch ich habe ihn (mit Ausnahme eines einzelnen Bechers Kaffee) noch nie genutzt. Dafür ist es mir selbst in der 1. Klasse deutlich zu beengt.
Entspannt essen läßt es sich dort meines Erachtens auch nicht. Ein Getränk, egal ob heiß oder kalt, wrde ich bei Bedarf wohl auch am Platz verzehren. Essen am Platz empfinde ich persönlich ohnehin als eine weniger gute Idee, zumindest bei Speisen, die Gerüche ausdampfen. Selbst wenn ich persönlich gerne Chili Con Carne esse, möchte ich nicht während der Bahnfahrt anderen dabei zuriechen müssen - entweder kriege ich dann selbst Hunger, oder wenn ich pappsatt bin empfinde ich Essensgerüche als unangenehm, die Liste kann lang werden.
In einer Premium-Klasse wäre aber zum einen der Platz da und zum anderen hielte ich es da auch für angebracht den dortigen Reisenden den Weg durch den Zug zum Speisewagen zu sparen, sofern das gewünscht ist.
Das unterschreibe ich sofort.
Unter 2 Stunden fahre ich praktisch nie.
Meine Standardfahrzeit ist 2h17. Ist zwar etwas drüber, aber immer noch so kurz, daß ich während der Fahrt nicht zwangsweise trinken muß.
Für 3 Stunden brauche ich ca. 1/2l Flüssigkeit, im Sommer ggf. mehr und mehr als 1.000 ml Getränk schleppe ich nur ungern mit, eine bezahlte Softdrinklogistik hat also i.d.R. einen eher schweren Stand bei mir.
Mehr als eine Literflasche trage ich auch ungern mit mir rum... Aber da ich meistnes vor Abfahrt noch was trinke, komme ich die Zeit in der Bahn auch so aus.
Vor einigen Wochen hätte ich es mir allerdings doch gewünscht, im Zug etwas zu bekommen - dank Verspätung bei der Straßenbahn kam ich so spät an den Bahnhof (diesmal abweichend Abfahrt Frankfurt Süd statt Hbf), daß ich mir dort nur noch am Automaten am Bahnsteig ein Getränk hätte holen können. Leider nehmen die dortigen Automaten, anders als die am Hbf, ausschließlich Münzen, und die hatte ich natürlich nicht. Nur einen 5€-Schein und Karte, aber damit war nichts zu reißen. Also im Dosto-Oberdeck (kotz) bei gleißendem Sonnenschein (schwitz, was ein Treibhaus) bis Fulda ausharren... :(
Danach erstmal in der örtlichen Gastronomie einen Liter Cola abgepumpt habende Grüße,
der Colaholiker
--
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Wenn überhaupt... mehr als fünf Jahre
GUM, Dienstag, 18.10.2016, 09:52 (vor 3466 Tagen) @ musicus
bearbeitet von GUM, Dienstag, 18.10.2016, 09:53
Wenn Du die Catering-Racks und die Wagenaufteilung betrachtest, dann bekommst Du eine Vorstellung davon, was die Passagiere damals für nur 25 Euro Zuschlag pro Fahrtabschnitt egal wie lang
Erster Grundfehler: Pauschalpreis - da hat man denselben Kokolores veranstaltet wie bei 19/29/39€-SP-Aktionen. Bei der totalen Entkopplung von Reisestrecke und Preis wird man typische Kurz- und Mittelstreckenreisende tendenziell vernachlässigen.
alles bekommen hätten:
+ nur 16 statt 27/30 Plätze der normalen First Class -> 87,5 % mehr Platz
Sehr positiv
Ja! Wenn Du ein bisschen mit dem Siemens PDF und dem Wagenplan herumspielst, dann könntest Du Dir ausrechnen wie viel Plätze beispielsweise ein nur "Premium Class"-Railjet hätte.
Als stärkste Form eines TEE-Nachfolgers.
Aber irgendwie haben die Kunden das nicht so gut aufgenommen, so dass inzwischen nur noch 15 Euro Zuschlag verlangt werden können und damit ein Teil der Services wegfallen.
Dürfte mit den Streckenlängen in Österreich zusammenhängen. Persönlich denke ich bei FV-Fahrzeiten <3,5 Stunden über die 1. Klasse gar nicht nach, zumal meine BCs nur zweitklassig sind und de facto hin und wieder doch ein günstiges Upgrade zu haben ist.
Das finde ich schade! Gerade mit den Sparpreisen gibt es wirklich viel Mehrwert fürs Geld.
Wenn die Kunden mehr Wert auf die Eisenbahn legen würden, dann hätte es eigentlich bei diesem Preis-Wert-Verhältnis schon bald einen Sog in Richtung der Premium-Klasse geben müssen.
Wenn die Eisenbahn eine Qualitätsoffensive statt einen ruinösen Preiskampf mit Fernbusanbietern (und deren teilweise dubiosen Geschäftspraktiken) gestartet hätte, hätte sich womöglich an der Wertschätzung für den Bahnverkehr etwas verändert.
Das sehe ich auch so. Meine ganz persönliche Einschätzung bleibt bestehen: Anstatt Herrn Süßstoffhügel seine Suchbegriffs-Liste/gezielte Werbungs-Rasterung zu verfeinern (aka face/ook-Team) sollte die Bahn diese Personananzahl nehmen und damit einen Ideenzug fahren.
Was dann rauskommt, das können die Kunden ja durch Kaufverhalten entscheiden.
Tun sie aber im Moment nicht, weil interessierte Kreise in allen Medien andere Geschäftsmodelle vorschlagen.
Wieder mal die Lügenpresse schuld?
Das würde ich so nie sagen, weil mir die Terminologie gerade dieser politischen Farbe suspekt erscheint.
In H\ndelsbl\tt, M\n\ger Magazin & Co. gab es aber eine bestimmte, überhöhende Wertschätzung für alle "einfachen" Geschäftsmodelle, die mit möglichst geringen Personalkosten und Materialkosten auskommen.
Und die Leistungsbündel aufdröseln: So wird nicht mehr der Full-Service-Flug verkauft, sondern die Bestandteile einzeln. Bis zu einer Intervention des Staates wurde sogar das Lächeln am Check-In (statt Internet-Check-In) zusätzlich verkauft.
Die Artikel füllen ganze Magazine, bei denen der angebliche wirtschaftliche Erfolg des Keep it smart and simple beleuchtet wurden.
So war es gemeint! Sich als einzelnes Unternehmen gegen den Medientrend zu stellen wird sehr schwierig.
Kann aber dennoch erfolgreich sein, wie der Erfolg von Nespresso (Luxus-Kaffee) oder auch dem Hochland-Kaffee aus Stuttgart zeigt.
Das Drehen des Verbraucherverhaltens dauert aber meist mehr als 5 Jahre. Gerechnet ab dem ersten Leuchtturm-Projekt wie einem RJ oder ICE-MET "Rheingold" oder irgendeinem Panorama-Zug aus ex-SBB Ap auf der Rheinstrecke.
Womöglich ist der MET damals gerade an dem Punkt gescheitert, dass es ein völlig inkompatibler und isolierter "Leuchtturm" war. Die Produktdesintegration auf der Schiene ist ja bereits jetzt unsäglich - ohne vollständige Kompatibilität bzw. Einbindung in bestehende Verkehre und Tarife macht man wahrscheinlich den Fehler von ehedem ein zweites Mal.
Aus Kundensicht kann ich da nur zustimmen. In der fernen Erinnerung habe ich irgendwas von einem 4-Stunden-Takt inkl. einem Fahrplanloch und getrennten Fahrscheinen gespeichert.
Ich wollte mal München->Köln->Hamburg als Umweg fahren, das ging aber weder tariflich noch zeitlich. Der MET war gerade weg als der Zug aus München angekommen wäre.
Persönlich gehe ich deshalb davon aus, dass wir als Fahrgäste mit der derzeitigen DB-Strategie noch mindestens fünf Jahre leben müssen/dürfen.
Eher mehr. Beim ICE 1/2 Re-Redesign dürfte es keine "Premium"-Klasse geben und wann und was danach und nach ICx angeschafft wird, weiß kein Mensch.
Meine Prognose: Vor 2030 kommt da nix.
Wirklich schade.
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Wenn überhaupt... mehr als fünf Jahre
musicus, Dienstag, 18.10.2016, 11:49 (vor 3466 Tagen) @ GUM
Ja! Wenn Du ein bisschen mit dem Siemens PDF und dem Wagenplan herumspielst, dann könntest Du Dir ausrechnen wie viel Plätze beispielsweise ein nur "Premium Class"-Railjet hätte.
Als stärkste Form eines TEE-Nachfolgers.
Das hielte ich in dieser Form für zum Scheitern verurteilt. Ähnlich wie ein A380, der nur aus First Class besteht... Dann gleich Privatjet bzw. S-Klasse ordern.
Das finde ich schade! Gerade mit den Sparpreisen gibt es wirklich viel Mehrwert fürs Geld.
Aber man braucht erstmal eine BC25F um eine preislich geringe Lücke zwischen 1. u. 2. Klasse-SP zu haben. Diese Anfangsinvestition schreckt viele ab, zumal die DB mit günstigen Upgrades zusätzlich Öl ins Feuer gießt. Eine mangelnde Kompatibilität mit BC50 tut ihr übriges. Am liebsten wäre mir ja eine klassenlose BC50+25 (25% auf alle SP incl. NV/NE) für 299€. (Oder eben eine NP-Senkung von 33% bei Streichung der BC50/F)
Was dann rauskommt, das können die Kunden ja durch Kaufverhalten entscheiden.
Haben sie bei MET ebenso getan wie bei der RJ-premium-Klasse. Die Produkte waren (aus den unterschiedlichsten Gründen) zu unattraktiv.
In H\ndelsbl\tt, M\n\ger Magazin & Co. gab es aber eine bestimmte, überhöhende Wertschätzung für alle "einfachen" Geschäftsmodelle, die mit möglichst geringen Personalkosten und Materialkosten auskommen.
Ah, verstehe - Herr Grube muss jeden Morgen im Handelsblatt nachlesen, was er zu tun hat...
Und die Leistungsbündel aufdröseln: So wird nicht mehr der Full-Service-Flug verkauft, sondern die Bestandteile einzeln.
Bei der Bahn ähnlich: Verbundtarife, Fernbusverbindungen, Reine FV-Angebote etc...
So war es gemeint! Sich als einzelnes Unternehmen gegen den Medientrend zu stellen wird sehr schwierig.
Stimmt. Innovation hat noch nie funktioniert.
Kann aber dennoch erfolgreich sein, wie der Erfolg von Nespresso (Luxus-Kaffee) oder auch dem Hochland-Kaffee aus Stuttgart zeigt.
Nespresso ist blanker Luxus! Die Kaffeequalität lässt sich bei geringerer TCO leicht übertreffen. Aber ein gutes Beispiel, wie man ein völlig überteuertes Produkt erfolgreich verkauft, indem man an die Bequemlichkeit der Kunden appelliert. iPhone wäre auch so ein Exempel. Beide Beispiele wurden jeweils von ihren findigen Herstellern entwickelt und nicht im Handelsblatt oder eine anderen neoliberalen Consulting-Mainstream-Postille erdacht. Weder Kaffee in Aluminiumkapseln noch Videochat in der Hosentasche waren vorher ein Thema. Oft fehlt einfach der Mut zum neuen Denken.
Luxus-Kaffee?
ktmb, Dienstag, 18.10.2016, 12:07 (vor 3466 Tagen) @ musicus
Was soll das denn sein? Viel Müll für viel Geld! Das Problem ist doch, dass den Leuten ein Image verkauft wird und sie sich gut fühlen. Sehr guten Kaffee gibt es woanders.
Herzliche Grüße
Luxus-Kaffee?
musicus, Dienstag, 18.10.2016, 13:16 (vor 3466 Tagen) @ ktmb
Was soll das denn sein? Viel Müll für viel Geld! Das Problem ist doch, dass den Leuten ein Image verkauft wird und sie sich gut fühlen. Sehr guten Kaffee gibt es woanders.
Herzliche Grüße
Habe nie Anderes behauptet.
WOW!
GUM, Dienstag, 18.10.2016, 15:16 (vor 3466 Tagen) @ musicus
Kann aber dennoch erfolgreich sein, wie der Erfolg von Nespresso (Luxus-Kaffee) oder auch dem Hochland-Kaffee aus Stuttgart zeigt.
Nespresso ist blanker Luxus! Die Kaffeequalität lässt sich bei geringerer TCO leicht übertreffen. Aber ein gutes Beispiel, wie man ein völlig überteuertes Produkt erfolgreich verkauft, indem man an die Bequemlichkeit der Kunden appelliert. iPhone wäre auch so ein Exempel. Beide Beispiele wurden jeweils von ihren findigen Herstellern entwickelt und nicht im Handelsblatt oder eine anderen neoliberalen Consulting-Mainstream-Postille erdacht. Weder Kaffee in Aluminiumkapseln noch Videochat in der Hosentasche waren vorher ein Thema. Oft fehlt einfach der Mut zum neuen Denken.
Die letzten vier Zeilen gefallen mir ganz besonders: Ordentlich gewürzt und deftig!
In die Kaffee-Dretails steige ich jetzt mal nicht ein, dass würde den Themenbereich des Forums sprengen.
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Aufwertung der 1.Klasse statt 1 Plus
jotxl, Dienstag, 18.10.2016, 18:36 (vor 3466 Tagen) @ GUM
die Fluggesellschaften amchen es doch seit Jahren.
Die erste Klasse gehört aufgewertet. Größere Verstellmöglichkeit des Sitzes, Oberschenkelauflage usw..eben wie im RJ und ein kostenloses Snackangebot.
Bei Resiezeiten größer 5-6 Stunden würde ich dann auch Bahn stat Flieger nehmen.
Da stimme ich zu 100 % zu
GUM, Mittwoch, 19.10.2016, 10:57 (vor 3465 Tagen) @ jotxl
Die erste Klasse gehört aufgewertet. Größere Verstellmöglichkeit des Sitzes, Oberschenkelauflage usw..eben wie im RJ und ein kostenloses Snackangebot.
Bei Resiezeiten größer 5-6 Stunden würde ich dann auch Bahn stat Flieger nehmen.
Bei der Bahn gibt es zudem das Paradoxon das vor einigen Jahren der Klassenfaktor von 1,5 auf 1,60 gesteigert wurde und gleichzeitig die Quadratmeter pro Passagier in vielen Zügen verringert wurden.
Das verstehe ich nicht.
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[Leicht OT:] Bahn.bonus Partner Nespr\ssso
GUM, Mittwoch, 19.10.2016, 15:26 (vor 3465 Tagen) @ musicus
Kann aber dennoch erfolgreich sein, wie der Erfolg von Nespresso (Luxus-Kaffee) oder auch dem Hochland-Kaffee aus Stuttgart zeigt.
Nespresso ist blanker Luxus! Die Kaffeequalität lässt sich bei geringerer TCO leicht übertreffen. Aber ein gutes Beispiel, wie man ein völlig überteuertes Produkt erfolgreich verkauft, indem man an die Bequemlichkeit der Kunden appelliert.
Das ist eine interessante Betrachtungsweise. Ich persönlich finde den Preis für den Nutzen angemessen, wenn ich in mit den Kaffee-zum-mitnehmen Preisen von St\rb\cks & Co. vergleiche.
Mit 0,39 bis 0,45 Euro "Wareneinsatz" pro Espresso ist mir das nicht zu teuer.
Was ich allerdings nicht verstehe ist die geringe Bepunktung bei bahn.bonus, wenn Du/ich einmal nicht in den Shop gehen, sondern per Internet bestellen.
Da bekommst Du dann bei einer üblichen Bestellung von fünf Stangen irgendwas um die 23 bahn.bonus Punkte (Valuta: 90 Tage). Und verzichtest im Gegenzug auf den Naturalrabatt in Form des Gratis-Kaffees im Laden:
Ein paar Impressionen des Kaffeeladens in München Theatinerstraße, Quelle: Google Suche
Abgesehen davon, dass die Kunden in München/Köln erst eine Treppe hochgehen sollen, um die Verkaufstheke zu "erobern". Ist also schon ein bisschen durchchoreografiert.
Was bloß noch fehlt: Die RFID-Karte bereits am Eingang auszulesen und den Kunden persönlich zu begrüßen.
Schön, dass Sie da sind, musicus!
--
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Security advice: Don't leave your politicians unattended!
Voll OT: Kaffee und Luxus
musicus, Mittwoch, 19.10.2016, 17:43 (vor 3465 Tagen) @ GUM
Kann aber dennoch erfolgreich sein, wie der Erfolg von Nespresso (Luxus-Kaffee) oder auch dem Hochland-Kaffee aus Stuttgart zeigt.
Nespresso ist blanker Luxus! Die Kaffeequalität lässt sich bei geringerer TCO leicht übertreffen. Aber ein gutes Beispiel, wie man ein völlig überteuertes Produkt erfolgreich verkauft, indem man an die Bequemlichkeit der Kunden appelliert.
Das ist eine interessante Betrachtungsweise. Ich persönlich finde den Preis für den Nutzen angemessen, wenn ich in mit den Kaffee-zum-mitnehmen Preisen von St\rb\cks & Co. vergleiche.Mit 0,39 bis 0,45 Euro "Wareneinsatz" pro Espresso ist mir das nicht zu teuer.
Bis zu 80€ für zwei Pfund Kaffee sind mir zu teuer. Aber ich beglückwünsche dich zu deinem Wohlstand. Starbucks ist ebenfalls zu teuer, alles über Nespresso gesagte kann gerne auch auf die amerikanische Kaffeesiederkette bezogen werden.
Was ich allerdings nicht verstehe ist die geringe Bepunktung bei bahn.bonus, wenn Du/ich einmal nicht in den Shop gehen, sondern per Internet bestellen.
bahn.bonus vertreibt Kaffee im Netz? Ist mir entgangen. Macht mir aber klar, weshalb das zur Kundenbindung erdachte Punktesammelprogramm für Bahnkunden (i.S.v. Zugreisenden) mittlerweile fast wertlos ist.
Da bekommst Du dann bei einer üblichen Bestellung von fünf Stangen irgendwas um die 23 bahn.bonus Punkte (Valuta: 90 Tage).
An der Stange kenne ich nur Zigaretten oder sibirische Milch. Mein Kaffee kommt in Bohnenform in den Haushalt.
Ein paar Impressionen des Kaffeeladens in München Theatinerstraße, Quelle: Google Suche
Abgesehen davon, dass die Kunden in München/Köln erst eine Treppe hochgehen sollen, um die Verkaufstheke zu "erobern". Ist also schon ein bisschen durchchoreografiert.
Kannte ich bisher nur von außen. Aber sagt angesichts der zweitteuersten Innenstadtlage und überzogenen Ladenfläche viel über die erwirtschaftete Händlermarge aus.
Was bloß noch fehlt: Die RFID-Karte bereits am Eingang auszulesen und den Kunden persönlich zu begrüßen.
Schön, dass Sie da sind, musicus!
Wird nicht passieren - mit Kaffee bin ich anderweitig sehr gut versorgt.
Voll OT: Kaffee und Luxus
GUM, Montag, 24.10.2016, 09:44 (vor 3460 Tagen) @ musicus
bahn.bonus vertreibt Kaffee im Netz? Ist mir entgangen.
Hast auch nicht wirklich viel verpasst. Es gibt eine neue Shopping Welt - oder wie das Ding heißt - bei denen in den meisten Shops 1 Euro mit 1 bahn.bonus Prämienpunkt belohnt wird.
Macht mir aber klar, weshalb das zur Kundenbindung erdachte Punktesammelprogramm für Bahnkunden (i.S.v. Zugreisenden) mittlerweile fast wertlos ist.
Mir wird dies nicht klar. Mir wird bloß klar, dass sich die Bahn in Randbereiche verzettelt, die andere (z. B. Payback oder American Express) besser können.
Da bekommst Du dann bei einer üblichen Bestellung von fünf Stangen irgendwas um die 23 bahn.bonus Punkte (Valuta: 90 Tage).
An der Stange kenne ich nur Zigaretten oder sibirische Milch. Mein Kaffee kommt in Bohnenform in den Haushalt.
Sind halt die 10er-Packs, die in der Original-Sprache "Sleeves" genannt werden.
Kannte ich bisher nur von außen. Aber sagt angesichts der zweitteuersten Innenstadtlage und überzogenen Ladenfläche viel über die erwirtschaftete Händlermarge aus.
Ja! Und auch ob ich/Du/werauchimmer bereit ist, in gute Qualität, Inszenierung und Mehrwert zu investieren. Eine DER klassischen Einzelhandelsfunktionen.
Gefällt mir jedenfalls besser als eine der Bla-Bla-Taschen eines Discounters, der jegliche wirtschaftliche Kreativität abspricht und behauptet: Eine Sorte reicht aus.
--
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Teil OT: Luxuskaffee und Punkteinflation
musicus, Montag, 24.10.2016, 10:37 (vor 3460 Tagen) @ GUM
bearbeitet von musicus, Montag, 24.10.2016, 10:41
Macht mir aber klar, weshalb das zur Kundenbindung erdachte Punktesammelprogramm für Bahnkunden (i.S.v. Zugreisenden) mittlerweile fast wertlos ist.
Mir wird dies nicht klar. Mir wird bloß klar, dass sich die Bahn in Randbereiche verzettelt, die andere (z. B. Payback oder American Express) besser können.
a) ist das wirklich eine Verzettelung
b) bekommt man Punkte für Bahnprämien, ohne möglicherweise jemals Zug gefahren zu sein. bahn.bonus-Karte bestellen, für 1.000€ bei Saturn, Obi und A.T.U. bestellen - Freifahrt kassieren. Wer sich ne neue Glotze gönnt, fährt für lau, wer nen Mobilfunkvertrag abschließt bekommt ne Reise on top - wer das ganze Jahr über der DB die Treue hält, stellt ernüchtert fest, dass ob der wunderbaren Punktevermehrung nun kaum noch Bahnprämien zu erhalten sind (von deren "Verteuerung" mal abgesehen).
Kannte ich bisher nur von außen. Aber sagt angesichts der zweitteuersten Innenstadtlage und überzogenen Ladenfläche viel über die erwirtschaftete Händlermarge aus.
Ja! Und auch ob ich/Du/werauchimmer bereit ist, in gute Qualität, Inszenierung und Mehrwert zu investieren. Eine DER klassischen Einzelhandelsfunktionen.
Ich bin nicht bereit in die Boni der Nestlé-Manager und die Villa von George Clooney am Comer See zu investieren. Gleiche Qualität erhalte ich anderswo preiswerter, die Inszenierung halte ich für Kaffee für mit aller Maßlosigkeit überzogen und Mehrwert - welcher Mehrwert???
Gefällt mir jedenfalls besser als eine der Bla-Bla-Taschen eines Discounters, der jegliche wirtschaftliche Kreativität abspricht und behauptet: Eine Sorte reicht aus.
Wenn man 30 Sorten anbieten muss, kann man die Discounterkalkulation vergessen - das nur nebenbei. Meinen Kaffee beziehe ich weder vom Discounter noch von Nespresso, aber jede/r wird wohl selbst wissen, was ihr/ihm schmeckt und welche Preise man dafür zu zahlen imstande und geneigt ist.
Zustimmung!
GUM, Montag, 24.10.2016, 10:44 (vor 3460 Tagen) @ musicus
Macht mir aber klar, weshalb das zur Kundenbindung erdachte Punktesammelprogramm für Bahnkunden (i.S.v. Zugreisenden) mittlerweile fast wertlos ist.
Mir wird dies nicht klar. Mir wird bloß klar, dass sich die Bahn in Randbereiche verzettelt, die andere (z. B. Payback oder American Express) besser können.
a) ist das wirklich eine Verzettelung
b) bekommt man Punkte für Bahnprämien, ohne möglicherweise jemals Zug gefahren zu sein. bahn.bonus-Karte bestellen, für 1.000€ bei Saturn, Obi und A.T.U. bestellen - Freifahrt kassieren. Wer sich ne neue Glotze gönnt, fährt für lau, wer nen Mobilfunkvertrag abschließt bekommt ne Reise on top - wer das ganze Jahr über der DB die Treue hält, stellt ernüchtert fest, dass ob der wunderbaren Punktevermehrung nun kaum noch Bahnprämien zu erhalten sind (von deren "Verteuerung" mal abgesehen).
Ja, da kann ich - ausnahmsweise - nur zu 100 % zustimmen. Meiner ganz persönlichen Auffassung nach müssten erfahrene Boni jederzeit eingelöst werden können. Sprich: Eine noch höhere Buchungsklasse/Verfügbarkeit als der Flexpreis haben.
Alles andere widerspricht der Kundenbindung, die den jährlichen Transaktionswert des Kunden als Bemessungsgrundlage für das zur Verfügung gestellte Serviceniveau verwendet.
Ich bin nicht bereit in die Boni der Nestlé-Manager und die Villa von George Clooney am Comer See zu investieren.
Da müsste die Hauptzielgruppe befragt werden, was denn an George Clooney so anziehend ist. Was die Boni der Nestlé-Manager angeht sehe ich noch mehr off-topic eine gute Wertentwicklungschance nicht nur für die Boni, sondern auch den Unternehmenssubstanzwert.
Das würde aber zu weit wegführen.
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Widerspruch!
musicus, Montag, 24.10.2016, 11:10 (vor 3460 Tagen) @ GUM
bearbeitet von musicus, Montag, 24.10.2016, 11:10
Macht mir aber klar, weshalb das zur Kundenbindung erdachte Punktesammelprogramm für Bahnkunden (i.S.v. Zugreisenden) mittlerweile fast wertlos ist.
Mir wird dies nicht klar. Mir wird bloß klar, dass sich die Bahn in Randbereiche verzettelt, die andere (z. B. Payback oder American Express) besser können.
a) ist das wirklich eine Verzettelung
b) bekommt man Punkte für Bahnprämien, ohne möglicherweise jemals Zug gefahren zu sein. bahn.bonus-Karte bestellen, für 1.000€ bei Saturn, Obi und A.T.U. bestellen - Freifahrt kassieren. Wer sich ne neue Glotze gönnt, fährt für lau, wer nen Mobilfunkvertrag abschließt bekommt ne Reise on top - wer das ganze Jahr über der DB die Treue hält, stellt ernüchtert fest, dass ob der wunderbaren Punktevermehrung nun kaum noch Bahnprämien zu erhalten sind (von deren "Verteuerung" mal abgesehen).
Ja, da kann ich - ausnahmsweise - nur zu 100 % zustimmen. Meiner ganz persönlichen Auffassung nach müssten erfahrene Boni jederzeit eingelöst werden können. Sprich: Eine noch höhere Buchungsklasse/Verfügbarkeit als der Flexpreis haben.
Das ist überhaupt nicht mein Punkt - sondern vielmehr der Umstand, dass Bahnleistungen am DB-Sammelkonto prominenter zu Buche schlagen sollten als die Überwachung von Einkäufen bei Dritten.
Alles andere widerspricht der Kundenbindung, die den jährlichen Transaktionswert des Kunden als Bemessungsgrundlage für das zur Verfügung gestellte Serviceniveau verwendet.
Der unternehmensinterne Transaktionswert, also der in der DB verbleibende Gewinn, der im Jahresverlauf am Kunden erwirtschaftet wurde, wird dabei vernachlässigt. Der DB ist hinsichtlich der "Kundenbindung" offenbar völlig egal, ob man das Geld bei ihr oder ganz woanders ausgibt. Ich kann nicht erkennen, wie man mit dem vorliegenden Design Bahnkunden an die Bahn bindet.
Da müsste die Hauptzielgruppe befragt werden, was denn an George Clooney so anziehend ist.
Dann äußere dich doch mal - immerhin hast du eben noch "Mehrwert" erkannt.
Was die Boni der Nestlé-Manager angeht sehe ich noch mehr off-topic eine gute Wertentwicklungschance nicht nur für die Boni, sondern auch den Unternehmenssubstanzwert.
Nach unten, hoffe ich. Wenn ich das Geschäftsgebaren dieser Firma so betrachte, kommt außer Aversionen nichts in mir auf
Mehrwerte & Kundenbindung
GUM, Montag, 24.10.2016, 11:17 (vor 3460 Tagen) @ musicus
Ja, da kann ich - ausnahmsweise - nur zu 100 % zustimmen. Meiner ganz persönlichen Auffassung nach müssten erfahrene Boni jederzeit eingelöst werden können. Sprich: Eine noch höhere Buchungsklasse/Verfügbarkeit als der Flexpreis haben.
Das ist überhaupt nicht mein Punkt - sondern vielmehr der Umstand, dass Bahnleistungen am DB-Sammelkonto prominenter zu Buche schlagen sollten als die Überwachung von Einkäufen bei Dritten.
Im verlinken Beitrag schriebst Du davon, dass die Auswahl der Freifahrten bzw. Kontingente zu niedrig wäre. Mein Ansatz wäre ähnlich und noch etwas weitergehender: Nicht nur etwas mehr, sondern viel mehr Auswahl!
Alles andere widerspricht der Kundenbindung, die den jährlichen Transaktionswert des Kunden als Bemessungsgrundlage für das zur Verfügung gestellte Serviceniveau verwendet.
Der unternehmensinterne Transaktionswert, also der in der DB verbleibende Gewinn, der im Jahresverlauf am Kunden erwirtschaftet wurde, wird dabei vernachlässigt. Der DB ist hinsichtlich der "Kundenbindung" offenbar völlig egal, ob man das Geld bei ihr oder ganz woanders ausgibt. Ich kann nicht erkennen, wie man mit dem vorliegenden Design Bahnkunden an die Bahn bindet.
Es ist eine Frage des Multiplikators. Wenn 1 Euro "Fremdumsatz" genauso bepunktet wird wie ein Euro bahninterner Umsatz (Kreditkarten Co-Branding mal ausgenommen), dann gibt es tatsächlich eine Schieflage.
Die ist allerdings vielen "Kundenbindungssystemen" zu eigen, insbesondere wenn sie mutmapßlich außerhalb der Bahn designt/gewartet werden.
Da müsste die Hauptzielgruppe befragt werden, was denn an George Clooney so anziehend ist.
Dann äußere dich doch mal - immerhin hast du eben noch "Mehrwert" erkannt.
Ich erkenne den Mehrwert der Kaffeeauswahl, des "Nicht-Ausrauchens" durch die Aromaversiegelung und die Möglichkeit für unterschiedliche Geschmäcker auch gleichzeitig einen unterschiedlichen Kaffee machen zu können.
Prominente und Werbefiguren sind mir vergleichsweise egal.
Die Boutiquen sind Anziehungspunkte/Innenstadtmagneten und stellen sich gegen den Online-Trend.
Was die Boni der Nestlé-Manager angeht sehe ich noch mehr off-topic eine gute Wertentwicklungschance nicht nur für die Boni, sondern auch den Unternehmenssubstanzwert.
Nach unten, hoffe ich. Wenn ich das Geschäftsgebaren dieser Firma so betrachte, kommt außer Aversionen nichts in mir auf
Nein, nach oben. Wenn Du irgendein Börseninformationssystem nimmst und die Wertpapierkennnummer von Nestlé eingibst, dann siehst Du einen vergleichsweise stabilen Aufwärtstrend.
Die Manager-Boni sind dann vernachlässigbar, wenn viele Menschen einen Werterhalt des Geldes und einen leichten Zuwachs bekommen. Anders als beispielsweise eine Sparform einer roten Bank in der bayerischen Landeshauptstadt, die mit 0,00 % im Preisaushang steht.
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Mehrwerte & Kundenbindung
musicus, Montag, 24.10.2016, 11:53 (vor 3460 Tagen) @ GUM
bearbeitet von musicus, Montag, 24.10.2016, 11:56
Ja, da kann ich - ausnahmsweise - nur zu 100 % zustimmen. Meiner ganz persönlichen Auffassung nach müssten erfahrene Boni jederzeit eingelöst werden können. Sprich: Eine noch höhere Buchungsklasse/Verfügbarkeit als der Flexpreis haben.
Das ist überhaupt nicht mein Punkt - sondern vielmehr der Umstand, dass Bahnleistungen am DB-Sammelkonto prominenter zu Buche schlagen sollten als die Überwachung von Einkäufen bei Dritten.
Im verlinken Beitrag schriebst Du davon, dass die Auswahl der Freifahrten bzw. Kontingente zu niedrig wäre. Mein Ansatz wäre ähnlich und noch etwas weitergehender: Nicht nur etwas mehr, sondern viel mehr Auswahl!
Das ist sekundär, weil es erst die Konsequenz aus der Wertlosigkeit des Bahnfahrens hinsichtlich des bahn.bonus-Programmes darstellt.
Alles andere widerspricht der Kundenbindung, die den jährlichen Transaktionswert des Kunden als Bemessungsgrundlage für das zur Verfügung gestellte Serviceniveau verwendet.
Der unternehmensinterne Transaktionswert, also der in der DB verbleibende Gewinn, der im Jahresverlauf am Kunden erwirtschaftet wurde, wird dabei vernachlässigt. Der DB ist hinsichtlich der "Kundenbindung" offenbar völlig egal, ob man das Geld bei ihr oder ganz woanders ausgibt. Ich kann nicht erkennen, wie man mit dem vorliegenden Design Bahnkunden an die Bahn bindet.
Es ist eine Frage des Multiplikators. Wenn 1 Euro "Fremdumsatz" genauso bepunktet wird wie ein Euro bahninterner Umsatz (Kreditkarten Co-Branding mal ausgenommen), dann gibt es tatsächlich eine Schieflage.
Was heißt da "wenn"? Ich hätte das Thema nicht aufgegriffen, gäbe es diese Schieflage nicht tatsächlich in genau dieser Ausprägung. Selbst bei der Kreditkarte ist das - abgesehen von Bahnleistungen - aus denselben Gründen Unfug. Herausgeber der KK ist nämlich nicht die Bahn sondern die Commerzbank.
Die ist allerdings vielen "Kundenbindungssystemen" zu eigen, insbesondere wenn sie mutmapßlich außerhalb der Bahn designt/gewartet werden.
Welchem noch? Inwieweit siehst du den Vorgang der "Wartung" (was das sein soll geht aus deinem Beitrag leider nicht hervor) als Einflussfaktor auf die Ausgestaltung der "Kundenbindungsprogramme" der Bahn?
Ich erkenne den Mehrwert der Kaffeeauswahl, des "Nicht-Ausrauchens" durch die Aromaversiegelung und die Möglichkeit für unterschiedliche Geschmäcker auch gleichzeitig einen unterschiedlichen Kaffee machen zu können.
Ich erkenne Bequemlichkeit und das Bedürfnis nach medial suggeriertem Lifestyle. Die von dir genannten Kriterien lassen sich auch preiswerter aus dem Sortiment seriöser Anbieter realisieren.
Prominente und Werbefiguren sind mir vergleichsweise egal.
Das Geld, das du ihnen mittelbar bereitwillig zahlst offenbar auch.
Die Boutiquen sind Anziehungspunkte/Innenstadtmagneten und stellen sich gegen den Online-Trend.
Aber dort bekomme ich nicht für jeden umgesetzten Euro einen bahn.bonus-Sammelpunkt. Wäre schon doof, wenn sich der Kaffeepreis vervierfacht aber nichtmal ne 1. Klasse-Freifahrt dabei rausspringt.
Die Manager-Boni sind dann vernachlässigbar, wenn viele Menschen einen Werterhalt des Geldes und einen leichten Zuwachs bekommen. Anders als beispielsweise eine Sparform einer roten Bank in der bayerischen Landeshauptstadt, die mit 0,00 % im Preisaushang steht.
Sparen in München? Wovon? Und wozu?