ZDF-Sendung „Der große Bahn-Check“ 18.10 20:15 (Allgemeines Forum)

Berlin-Express, nähe BPHD, Donnerstag, 13.10.2016, 15:01 (vor 3456 Tagen)
bearbeitet von Berlin-Express, Donnerstag, 13.10.2016, 15:03

Nachdem das ZDF fleißig Verspätungsinformationen von Fahrgästen gesammelt hat, gibt es nun am nächsten Dienstag die Sendung dazu.

Die Verspätungssammlung war hier auch schon mal Thema:

http://www.ice-treff.de/index.php?id=433467

Hier mehr Infos zur Sendung:

http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/programdata/554e767c-004d-36a6-9be7-ceec661f1b5a/542035...


Gruß,
Berlin-Express

Oh, das wird ein Spaß. Und die Debatte hier im Anschluß erst

musicus, Donnerstag, 13.10.2016, 15:06 (vor 3456 Tagen) @ Berlin-Express

- kein Text -

Verspätung !?!

oppermad, Wuppertal/Wunstorf, Donnerstag, 13.10.2016, 15:27 (vor 3456 Tagen) @ Berlin-Express
bearbeitet von oppermad, Donnerstag, 13.10.2016, 15:29

Moin,

Nachdem das ZDF fleißig Verspätungsinformationen von Fahrgästen gesammelt hat, gibt es nun am nächsten Dienstag die Sendung dazu.

welche Verspätungen? Mein Zug fiel heute aus.... War übrigens die Eurobahn, aufgelesen wurden wir von DB Regio bzw. der S-Bahn Rhein-Ruhr. Nicht das mir eine DB AG-feindliche Stimmungsmache unterstellt wird.

Mal sehen, ob wieder einige Einzelfälle herausgepickt werden.

Grüße,

Dirk

--
Wer ist kundig auf folgenden Baureihen:
101, 103, 110, 111, 112, 120, 139, 140, 141, 143, 150, 151, 155, 181.2, 218, 225, 233, 362, 420, 472, 601, 605, 624, 628, 643 und 644?
Richtig: Bender!

Verspätung !?!

Murrtalbahner, Donnerstag, 13.10.2016, 15:38 (vor 3456 Tagen) @ oppermad

Mal sehen, ob wieder einige Einzelfälle herausgepickt werden.

Definiere "Einzelfälle". Bei einer Pünktlichkeit von irgendwo bei 75% im Fernverkehr und einer noch miserableren Ankunfts-Verspätung von Fahrgästen, ist es doch sehr gewagt von Einzelfällen zu sprechen.

Beispiel von demletzt: ICE 5min verspätet (=pünktlich), Anschluss-ICE dank Grube-Boni-Sicherung am Bahnsteig gegenüber weg = 1 Stunde Wartezeit.

Verspätung !?!

bahnerausleidenschaft, Donnerstag, 13.10.2016, 15:45 (vor 3456 Tagen) @ Murrtalbahner

Mal sehen, ob wieder einige Einzelfälle herausgepickt werden.


Definiere "Einzelfälle". Bei einer Pünktlichkeit von irgendwo bei 75% im Fernverkehr und einer noch miserableren Ankunfts-Verspätung von Fahrgästen, ist es doch sehr gewagt von Einzelfällen zu sprechen.

Beispiel von demletzt: ICE 5min verspätet (=pünktlich), Anschluss-ICE dank Grube-Boni-Sicherung am Bahnsteig gegenüber weg = 1 Stunde Wartezeit.

Gestern und heute jeweils auf die Minute angekommen und einen RE drei Minuten später als außerplanmäßigen Anschluss bekommen. Aber die Bahn ist ja so miserabel. Meinen letzte Verspätung ist schon etwas länger her. Und ich fahre fast täglich.

Ein Versuch

oppermad, Wuppertal/Wunstorf, Donnerstag, 13.10.2016, 15:57 (vor 3456 Tagen) @ Murrtalbahner

Moin,

Mal sehen, ob wieder einige Einzelfälle herausgepickt werden.


Definiere "Einzelfälle". Bei einer Pünktlichkeit von irgendwo bei 75% im Fernverkehr und einer noch miserableren Ankunfts-Verspätung von Fahrgästen, ist es doch sehr gewagt von Einzelfällen zu sprechen.

Ich befürchte, dass einige Personen dargestellt werden, die besonders viel Pech hatten oder an Tagen mit größeren Betriebsstörungen gefilmt wurde und die Bahn dadurch schlechter wegkommt, als sie eigentlich ist.

Beispiel von demletzt: ICE 5min verspätet (=pünktlich), Anschluss-ICE dank Grube-Boni-Sicherung am Bahnsteig gegenüber weg = 1 Stunde Wartezeit.

Nicht nur das kenne ich auch. Viele meiner Fahrten verlaufen aber auch fahrplangemäß und ohne jegliche Ausfälle.

Aber warten wir ab, was das ZDF bringt.

Grüße,

Dirk

--
Wer ist kundig auf folgenden Baureihen:
101, 103, 110, 111, 112, 120, 139, 140, 141, 143, 150, 151, 155, 181.2, 218, 225, 233, 362, 420, 472, 601, 605, 624, 628, 643 und 644?
Richtig: Bender!

Prognose: Natürlich werden Einzelfälle herausgepickt

GUM, Donnerstag, 13.10.2016, 16:04 (vor 3456 Tagen) @ oppermad
bearbeitet von GUM, Donnerstag, 13.10.2016, 16:07

Moin,

[...]

Mal sehen, ob wieder einige Einzelfälle herausgepickt werden.

Grüße,

Dirk

Eine nicht strukturierte, nicht repräsentative Verspätungssammlung lässt schlimmste Panikmache vermuten.

Die Zuschauer-Monolog Struktur dieses Massenmediums erlaubt es im Regelfall ja nicht einmal (bei anderen Sendungen) den Redakteur persönlich per Mail anzuschreiben. Stattdessen gibt es Wochen nach dem Kontakt einen Textbaustein, dass ... "Ihre Kritik [...] in unsere tagesaktuelle Auswertung der Zuschauerreaktionen aufgenommen" worden ist. Zum Bauchpinseln des Konsumenten noch bla bla dazu von Weiterleitung an Geschäftsleitung und so. (Ticket-Nr. ...109)

E-Mail Adresse und Absendername des Redakteurs oder zumindest des Hiwis der Textbaustein-Redaktion gibt es natürlich nicht. Jedes professionelle Kundenabwimmlungs-Center nennt zumindest einen tatsächlichen Namen, auch abgekürzt.

Da zeigt sich, dass man wohl an Zuschauer- und natürlich Werbe-Geld interessiert ist, aber keinem intensiven Austausch mit der Öffentlichkeit.

Aus der in sich geschlossenen Fernsehanstalt erwarte ich deshalb nichts Gutes.

Ich glaube nicht, dass man sich fairerweise vergleichend und einordnend mit den Verspätungen des Autoverkehrs in den Großstädten oder auch dem negativen Zeitkontostand beim Kauf eines "Automobils" auseinandergesetzt hat. Geschweige denn der üblichen Auto-Winterverspätung beim Ausgraben des Fahrzeuges aus dem Schnee und dem Scheiben saubermachen. Da beginnt jede Fahrt mit einer Losfahrverspätung von 20 Minuten.

Viele Autokäufer fangen grundsätzlich nach dem Neukauf mit minus 960 oder 1.440 Zeitstunden an. Laufend kommen dann neue Verspätungen und Zeitverzögerungen hinzu.

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

Prognose: Natürlich werden Einzelfälle herausgepickt

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Donnerstag, 13.10.2016, 16:18 (vor 3456 Tagen) @ GUM

Lieber GUM,

In Teilen versthee ich Deine Kritik, aber...

Geschweige denn der üblichen Auto-Winterverspätung beim Ausgraben des Fahrzeuges aus dem Schnee und dem Scheiben saubermachen. Da beginnt jede Fahrt mit einer Losfahrverspätung von 20 Minuten.

Mag sein, daß das in Deiner "hochalpinen" ;-) Heimatstadt so ist - Hier in Frankfurt wällt so wenig Schnee, daß die Verspätung nicht vim Ausbuddeln des Autos kommt (bei einer Schnei-Rate von 3 Flöckchen pro Minute und Quadratmeter), sondern von denen, die angesichts dieser vom Himmel herab prasselnden Schneemassen fahren, als wäre die Straße spiegelglatt vereist. (Auch wenn die Wetterbedingungen nicht eisfördernd sind und die Straße mehr Salz drauf hat als die Pommes im Heide-Park.)

Viele Autokäufer fangen grundsätzlich nach dem Neukauf mit minus 960 oder 1.440 Zeitstunden an. Laufend kommen dann neue Verspätungen und Zeitverzögerungen hinzu.

Woher kommt dieser Wert?

Neugierig nachfragende Grüße,
der Colaholiker

--
[image]

Namen der Redakteure stehen normalerweise im Abspann

JanZ, HB, Donnerstag, 13.10.2016, 16:23 (vor 3456 Tagen) @ GUM

- kein Text -

Loyalität - OK, aber...

SantosLHelper, Donnerstag, 13.10.2016, 16:27 (vor 3456 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Ich schätze Deine Beiträge hier im Forum wirklich sehr, aber hier möchte ich mal widersprechen.

Mir ist klar, dass Du nahezu täglich unterwegs bist, aber damit bist Du nicht das Maß der Dinge. Ich finde es bedenklich dass Du Leute die hier ihre berechtigten Erfahrungen schildern diffamierst. Man kann nicht von der Hand weißen, dass die Bahn (und auch andere Eisenbahnunternehmen) mit Ihren Veröffentlichungen bestätigen, dass jeder vierte Zug zu spät ist, von Anschlussverlusten durch pünktliche fünf Minuten verspätete Züge ganz zu schweigen.

Es ist nun mal so, dass negative Erfahrungen länger haften bleiben als positive. Ich habe auch schon mehrmals Anschlüsse verpasst, rege mich darüber nicht auf, es gehört halt - bedauerlicherweiße - zum Bahnalltag.

Loyalität dem Arbeitgeber gegenüber finde ich gut, aber man kann es auch übertreiben.

Prognose: Natürlich werden Einzelfälle herausgepickt

musicus, Donnerstag, 13.10.2016, 16:29 (vor 3456 Tagen) @ GUM

Eine nicht strukturierte, nicht repräsentative Verspätungssammlung lässt schlimmste Panikmache vermuten.

Eine strukturierte und repräsentative Verspätungssammlung - insbesondere aus Kundenperspektive - gibt es nunmal nicht. Da kann man entweder den Veröffentlichungen der DB blind glauben oder erhebt eben selbst. Mutmaßungen im Vorfeld bleiben jeder und jedem selbst überlassen.

Die Zuschauer-Monolog Struktur dieses Massenmediums erlaubt es im Regelfall ja nicht einmal (bei anderen Sendungen) den Redakteur persönlich per Mail anzuschreiben. Stattdessen gibt es Wochen nach dem Kontakt einen Textbaustein, dass ... "Ihre Kritik [...] in unsere tagesaktuelle Auswertung der Zuschauerreaktionen aufgenommen" worden ist. Zum Bauchpinseln des Konsumenten noch bla bla dazu von Weiterleitung an Geschäftsleitung und so. (Ticket-Nr. ...109)

Danke für den Erfahrungswert - kannte das so nur vom Kundendialog der Bahn. Zugegebenermaßen ist das auch einer der wenigen "Dialoge" sie ich in seltenen Fällen online nutze. Abgesehen davon stelle ich mir ernstlich die Frage nach dem Nutzen, einen Redakteur *nach* der Sendung zu kontaktieren. Dass Formate und Sendungen so gemacht werden, wie sie eben gemacht werden hat in erster Linie mit der Art des Fersehmachens (Quotenfixierung, spezifische Arbeitsverhältnisse, Effizienzdruck) an sich zu tun und nicht mit nachgelagerten Strukturen der Zuschauerbetreuung oder Sendungsinhalten à la DB.
Da Redakteur und Autor namentlich bekannt sind kann man es ja im vorliegenden Fall ggf. per Post versuchen. (Ein Weg, auf dem ich von der DB übrigens noch nie Antworten auf meine Anliegen bekommen habe)

E-Mail Adresse und Absendername des Redakteurs oder zumindest des Hiwis der Textbaustein-Redaktion gibt es natürlich nicht.

Was würde das ändern? Du nimmst also an, dass man dort auf die Auseinandersetzung mit deinen tausenden Minuszeitstunden beim Autokauf gewartet hat? Ebenso, wie du dir jederzeit deine Arbeitsweise im Diskurs mit der Öffentlichkeit zur Disposition stellen ließest oder in der Konsequenz gar bereitwillig ändern würdest?

Da zeigt sich, dass man wohl an Zuschauer- und natürlich Werbe-Geld interessiert ist, aber keinem intensiven Austausch mit der Öffentlichkeit.
Aus der in sich geschlossenen Fernsehanstalt erwarte ich deshalb nichts Gutes.

Wir haben deine Aversion dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk gegenüber zur Kenntnis genommen. Du darfst gerne "Lügenpresse" oder verwandtes Vokabular zum Einsatz bringen um deinen Standpunkt zu illustrieren.

Ich glaube nicht, dass man sich fairerweise vergleichend und einordnend mit den Verspätungen des Autoverkehrs in den Großstädten oder auch dem negativen Zeitkontostand beim Kauf eines "Automobils" auseinandergesetzt hat. Geschweige denn der üblichen Auto-Winterverspätung beim Ausgraben des Fahrzeuges aus dem Schnee und dem Scheiben saubermachen. Da beginnt jede Fahrt mit einer Losfahrverspätung von 20 Minuten.

Ich hab mir sagen lassen, es gäbe Garagen. Deine nicht strukturierte, nicht repräsentative Verspätungsunterstellung lässt schlimmste Panikmache vermuten.

Viele Autokäufer fangen grundsätzlich nach dem Neukauf mit minus 960 oder 1.440 Zeitstunden an. Laufend kommen dann neue Verspätungen und Zeitverzögerungen hinzu.

[GUM-Modus] Viele Bahnfahrer kommen nie ans Ziel oder sammeln jährlich Verspätungen von tausenden Minuten an. Laufend kommen neue Baustellen und Sichtanschlüsse hinzu [/GUM-Modus]
Soviel zu deiner Seriosität - oder soll ich besser sagen: Satire?

Loyalität - OK, aber...

Mario-ICE, Donnerstag, 13.10.2016, 16:31 (vor 3456 Tagen) @ SantosLHelper
bearbeitet von Mario-ICE, Donnerstag, 13.10.2016, 16:31

Ich schätze Deine Beiträge hier im Forum wirklich sehr, aber hier möchte ich mal widersprechen.

Mir ist klar, dass Du nahezu täglich unterwegs bist, aber damit bist Du nicht das Maß der Dinge. Ich finde es bedenklich dass Du Leute die hier ihre berechtigten Erfahrungen schildern diffamierst. Man kann nicht von der Hand weißen, dass die Bahn (und auch andere Eisenbahnunternehmen) mit Ihren Veröffentlichungen bestätigen, dass jeder vierte Zug zu spät ist, von Anschlussverlusten durch pünktliche fünf Minuten verspätete Züge ganz zu schweigen.

Es ist nun mal so, dass negative Erfahrungen länger haften bleiben als positive. Ich habe auch schon mehrmals Anschlüsse verpasst, rege mich darüber nicht auf, es gehört halt - bedauerlicherweiße - zum Bahnalltag.

Loyalität dem Arbeitgeber gegenüber finde ich gut, aber man kann es auch übertreiben.

Um mal deine Aussage etwas zu entkräften, im Fernverkehr ist es jeder 5. Zug bis 05:59 Min

Loyalität - OK, aber...

SantosLHelper, Donnerstag, 13.10.2016, 16:36 (vor 3456 Tagen) @ Mario-ICE
bearbeitet von SantosLHelper, Donnerstag, 13.10.2016, 16:37

Um mal deine Aussage etwas zu entkräften, im Fernverkehr ist es jeder 5. Zug bis 05:59 Min

Ob es nun jeder vierte oder jeder fünfte ist, würde ich als Rosinenpickerei abtun. Das
ändert für die Betroffenen 20% relativ wenig. Aber ok, für den Forenfrieden berichtige ich meinen vorherigen Beitrag zu:

Man kann nicht von der Hand weißen, dass die Bahn (und auch andere Eisenbahnunternehmen) mit Ihren Veröffentlichungen bestätigen, dass jeder fünfte Zug zu spät ist, von Anschlussverlusten durch pünktliche fünf Minuten verspätete Züge ganz zu schweigen.

*kicher*

sfn17, Donnerstag, 13.10.2016, 16:45 (vor 3456 Tagen) @ Mario-ICE

im Fernverkehr ist es jeder 5. Zug bis 05:59 Min.

Dieser Satz sagt in einem etwas besseren Deutsch also: Jeder 5. Zug kommt mit einer Verspätung von weniger als 05:59 Min an.

Ah ja.

"Jeder 5. Zug" heißt "20% der Züge".

Die anderen 80% verspäten sich also mit mindestens 06:00 Min.

Es gibt Leute, die da nicht sofort nein sagen würden.

^^

(Soviel zur Kunst, Statistiken wiederzugeben...)


Geschönte Statistiken entstehen übrigens so gut wie immer daraus, dass schon die Rohdaten verschönert aufbereitet werden (Für Experten: Wahlfreiheit bei der Klassierung). Manchmal ist die Schönung arg offensichtlich: alle Welt redet von 5 Minuten, die Bahn macht daraus 6 Minuten minus eine Sekunde. Toll, wie die beste Bahn ihre Kunden veräppelt.

Einzelerfahrungen sind nicht repräsetativ.

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 13.10.2016, 16:47 (vor 3456 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Gestern und heute jeweils auf die Minute angekommen und einen RE drei Minuten später als außerplanmäßigen Anschluss bekommen. Aber die Bahn ...

Welche Bahn?

... ist ja so miserabel. Meinen letzte Verspätung ist schon etwas länger her. Und ich fahre fast täglich.

Das ist zwar schön, aber bitte nicht die Gesamtsituation allein aufgrund "deiner" Züge beurteilen.
Der ZuB des heutigen IC 2356 würde dir vmtl. auch widersprechen, wenn er/sie hier angemeldet wäre... ;)

Das selbe gilt allerdings auch für die Sendung, falls da nur einzelne Fahrten ausgesucht wurden.

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
[image]

Gute Verspätungsstatistiken wären möglich: Online-Tickets

Alphorn (CH), Donnerstag, 13.10.2016, 17:06 (vor 3455 Tagen) @ Berlin-Express

Mit Hilfe von Onlinetickets könne man durch Erfassung bei der Kontrolle eine bessere Statistik der Pünktlichkeit aus Kundensicht generieren: Der geplante Reiseweg ist bekannt und kann mit dem tatsächlich bereisten verglichen werden. Wurde ein Anschluss nicht erreicht, endet das mit heftiger Verspätung in der Statistik.

Die Zahlen sähen aber schlechter aus als die aktuellen, weswegen wohl niemand bei der DB ein Interesse hat, das zu machen.

Bei den SBB wird mit der Kundenpünktlichkeit schon etwas ähnliches gemacht, wo auch die Anschlussverluste einfliessen. Ich weiss aber nicht, ab wann ein Anschluss als verpasst gilt - für einen Gehbehinderten kann schon eine geringe Verspätung bedeuten, dass der Anschlusszug weg ist; da wären individuelle Messungen genauer.

Gute Verspätungsstatistiken wären möglich: Totalüberwachung

musicus, Donnerstag, 13.10.2016, 17:16 (vor 3455 Tagen) @ Alphorn (CH)
bearbeitet von musicus, Donnerstag, 13.10.2016, 17:18

Mit Hilfe von Onlinetickets könne man durch Erfassung bei der Kontrolle eine bessere Statistik der Pünktlichkeit aus Kundensicht generieren: Der geplante Reiseweg ist bekannt und kann mit dem tatsächlich bereisten verglichen werden.

*Kann* - setzt aber konsequente Kontrolle aller(!) Tickets voraus. Alle Fahrscheine (Automat, personenbedienter Verkauf, Zeitkarten, BC100...) die nicht gescannt werden, fallen komplett durchs Raster. Von Kunden gewählte Unterwegsaufenthalte könnten dabei leicht als Verspätung fehlinterpretiert werden, etc...
Aber es stimmt: Mal angenommen, man würde alle Reisenden total überwachen, hätte man auch aussagekräftigere Werte.

Wurde ein Anschluss nicht erreicht, endet das mit heftiger Verspätung in der Statistik.

Einer der zentralen Kritikpunkte an der Erhebungsweise der DB.

Die Zahlen sähen aber schlechter aus als die aktuellen, weswegen wohl niemand bei der DB ein Interesse hat, das zu machen.

Es wäre auch mit erheblichem Aufwand verbunden exakte Reisewege von möglichst 100% aller Kunden zu erfassen und auszuwerten. Mal abgesehen von Problematiken wie Datenschutz und dem erwartbaren Ruf nach automatisierten Entschädigungszahlungen. Die Kosten wären immens - der Nutzen besonders für die DB sehr überschaubar, dem EVU kann's ja total egal sein, wie viele Verspätungsminuten ein/e Reisende/r einsammelt.

Einzelerfahrungen sind nicht repräsetativ.

JanZ, HB, Donnerstag, 13.10.2016, 17:34 (vor 3455 Tagen) @ 218 466-1

Gestern und heute jeweils auf die Minute angekommen und einen RE drei Minuten später als außerplanmäßigen Anschluss bekommen. Aber die Bahn ...


Welche Bahn?

Meinst du, da wird in der Sendung ein Unterschied gemacht?

Gute Verspätungsstatistiken wären möglich: Totalüberwachung

Alphorn (CH), Donnerstag, 13.10.2016, 17:35 (vor 3455 Tagen) @ musicus

*Kann* - setzt aber konsequente Kontrolle aller(!) Tickets voraus. Alle Fahrscheine (Automat, personenbedienter Verkauf, Zeitkarten, BC100...) die nicht gescannt werden, fallen komplett durchs Raster. Von Kunden gewählte Unterwegsaufenthalte könnten dabei leicht als Verspätung fehlinterpretiert werden, etc...

Nein, wieso alle? Eine Stichprobe reicht absolut aus und wäre deutlich genauer als die bisherige Annahme, dass man nie einen Anschluss verpasst...

Das mit den Unterwegsaufenthalten ist tatsächlich ein Problem. Liesse sich wohl durch Mustererkennung reduzieren: Die Ankunft muss so verspätet sein, dass ein Übergang knapp oder nicht mehr möglich ist, und der Reisende muss dann den nächstmöglichen Zug genommen haben.

Aber es stimmt: Mal angenommen, man würde alle Reisenden total überwachen, hätte man auch aussagekräftigere Werte.

So schlimm wäre es nicht notwendigerweise: Die erfassten Daten können ja personenunabhängig sein. Es reicht, wenn die Ticketnummer verfolgt wird.

Gute Verspätungsstatistiken wären möglich: Totalüberwachung

JanZ, HB, Donnerstag, 13.10.2016, 17:37 (vor 3455 Tagen) @ musicus

Mit Hilfe von Onlinetickets könne man durch Erfassung bei der Kontrolle eine bessere Statistik der Pünktlichkeit aus Kundensicht generieren: Der geplante Reiseweg ist bekannt und kann mit dem tatsächlich bereisten verglichen werden.

*Kann* - setzt aber konsequente Kontrolle aller(!) Tickets voraus. Alle Fahrscheine (Automat, personenbedienter Verkauf, Zeitkarten, BC100...) die nicht gescannt werden, fallen komplett durchs Raster. Von Kunden gewählte Unterwegsaufenthalte könnten dabei leicht als Verspätung fehlinterpretiert werden, etc...

Ganz zu schweigen davon, dass es immer noch flexible Fahrkarten gibt (und hoffentlich auch weiter geben wird), bei denen die mit der Fahrkarte ausgegebene Verbindung nur eine Empfehlung ist.

Gute Verspätungsstatistiken wären möglich: Totalüberwachung

JanZ, HB, Donnerstag, 13.10.2016, 17:39 (vor 3455 Tagen) @ Alphorn (CH)

*Kann* - setzt aber konsequente Kontrolle aller(!) Tickets voraus. Alle Fahrscheine (Automat, personenbedienter Verkauf, Zeitkarten, BC100...) die nicht gescannt werden, fallen komplett durchs Raster. Von Kunden gewählte Unterwegsaufenthalte könnten dabei leicht als Verspätung fehlinterpretiert werden, etc...


Nein, wieso alle? Eine Stichprobe reicht absolut aus und wäre deutlich genauer als die bisherige Annahme, dass man nie einen Anschluss verpasst...

Das mit den Unterwegsaufenthalten ist tatsächlich ein Problem. Liesse sich wohl durch Mustererkennung reduzieren: Die Ankunft muss so verspätet sein, dass ein Übergang knapp oder nicht mehr möglich ist, und der Reisende muss dann den nächstmöglichen Zug genommen haben.

Aber es stimmt: Mal angenommen, man würde alle Reisenden total überwachen, hätte man auch aussagekräftigere Werte.


So schlimm wäre es nicht notwendigerweise: Die erfassten Daten können ja personenunabhängig sein. Es reicht, wenn die Ticketnummer verfolgt wird.

Soweit ich weiß, nutzt die DB die Daten aus der Zugbindung zur Vormeldung von Anschlüssen, so hat man es uns jedenfalls bei der Besichtigung der BZ Frankfurt erzählt. Prinzipiell sind die Daten also tatsächlich da. Ob sie auch für die beschriebenen statistischen Zwecke verwendet werden, weiß ich nicht.

Diese "Checks" sind meistens leider kompletter Müll

Höllentalbahn, Donnerstag, 13.10.2016, 17:58 (vor 3455 Tagen) @ GUM

Ich habe bereits ein paar dieser "Checks" des ÖR gesehen,
neben den obligatorischen Einzelfällen kommen ein paar Aussagen die mit haarsträubenden Beispielen belegt werden.

- Die Bahn ist zu teuer (Flexpreis ohne BC-Rabatt oder "Suche" nach Sparpreisen für 1 Tag in der Zukunft vs. Billigflieger,Fernbus und die reinen Benzinkosten eines Autos)

-Die Bahn hat fast immer Verspätung (Das tolle Formular statt die offiziellen Statistiken, eventuell einmal am Bahnhof die Abfahrt/Ankunft Tafel angeschaut)

-Und öfters bei diesen Checks ein Interview mit einem "Insider" (Ex-Mitarbeiter) der mit verpixeltem Gesicht und verfremdeter Stimme über seinen Arbeitgeber herzieht.

Ich würde mich freuen, wenn es anders wäre, aber das ZDF hier schon einmal explizit nach unzufriedenen Bahnreisenden gesucht.

Mfg
Höllentalbahn

Einzelerfahrungen sind nicht repräsetativ.

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 13.10.2016, 18:44 (vor 3455 Tagen) @ JanZ

Meinst du, da wird in der Sendung ein Unterschied gemacht?

Ja. Es gab eine Sendung in der NX Bahn sich über Benachteiligung ggü. DB Bahn beschwert hat. Ebenso die SBB, die alles viel besser kann...

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
[image]

Genau Pünktlichkeitswerte

telemaxx, Bremen, Hannover, Donnerstag, 13.10.2016, 19:20 (vor 3455 Tagen) @ Mario-ICE

Um mal deine Aussage etwas zu entkräften, im Fernverkehr ist es jeder 5. Zug bis 05:59 Min

Um genau zu sein, sind von Januar bis September 78.8 % der Züge mit weniger als 6 Minuten Verspätung gefahren. Der Mittelwert von 2012 bis 2015 beträgt 76.0 %.

Herrje...

Blaschke, Donnerstag, 13.10.2016, 19:50 (vor 3455 Tagen) @ GUM

Hallo!

Ich glaube nicht, dass man sich fairerweise vergleichend und einordnend mit den Verspätungen des Autoverkehrs in den Großstädten oder auch dem negativen Zeitkontostand beim Kauf eines "Automobils" auseinandergesetzt hat. Geschweige denn der üblichen Auto-Winterverspätung beim Ausgraben des Fahrzeuges aus dem Schnee und dem Scheiben saubermachen. Da beginnt jede Fahrt mit einer Losfahrverspätung von 20 Minuten.

Viele Autokäufer fangen grundsätzlich nach dem Neukauf mit minus 960 oder 1.440 Zeitstunden an. Laufend kommen dann neue Verspätungen und Zeitverzögerungen hinzu.


Warum sollte ich beim Autokauf 60 Tage Verspätung haben? Was für ein Unsinn. Und ansonsten: Sind das GUMs THEORETISCHE Erkenntnisse oder hat all das auch einen ERLEBTEN Hintergrund? Oder spricht da der Blinde von der Farbe?

Ich bin es ja ein bißchen leid, zumal es ohnehin nicht zur Kenntnis genommen werden wird, aber dieser ewige Auto-Verspätungs-Kram ist einfach in der Pauschalität nur Unfug. Nun könnte ich GUM von 4 verknüpften Apotheken-Touren erzählen, die sich über hunderte Kilometer erstrecken in Städten und auf hochbelasteten Autobahnen, wo es aber trotzdem an 3 von 5 Tagen so war, dass ich meine Kollegin in Gegenrichtung auf dem immerselben 5 Kilometer langen Autobahnabschnitt, den wir beide befuhren, getroffen haben. Ich könnte auch berichten, wie oft ich in 2 Jahren Reisendeninterviews-Bahnfahren (und 20 Jahren Freizeitfahrten) und im Vergleich dazu in fast 6 Jahren Kurierfahren mehr als eine Stunde Verspätung hatte. Und überhaupt könnte ich erzählen, wie extrem hoch die Pünktlichkeit beim Autofahren ist, was ich tagtäglich erlebe. Und zwar auch (und gerade) ohne das Volksverblödungsgerät Nummer eins Navigationssystem. Ortskenntnis reicht - die ist durch nichts zu ersetzen. Und ich bin beim Auto nicht abhängig von fremden Mächten, die mich disponieren, meist mehr schlecht als recht. Auch ist die Zahl der Ausweichmöglichkeiten beim Auto deutlich höher als bei der Eisenbahn; zwangsweise sozusagen.

Zusammenfassend: Das Auto ist in punkto Pünktlichkeit um ein Vielfaches zuverlässiger als die Eisenbahn!

Und das gilt selbst für den Berufsverkehr und überfüllte Innenstädte. Die Bahn kann da durchaus schneller sein, aber wenn ich seriös kalkuliere und den Berufsverkehr und die "üblichen" Staus mit einkalkuliere vorab, dann kome ich auch mit dem Auto zur anvisierten Zeit ans Ziel! Das Argument "Verspätung" läuft also auch dann völlig ins Leere! Höchstens das Argument "schneller" kann in den Fällen eines sein.

Aber all das wird GUM ohnehin nicht zur Kenntnis nehmen. Weil er es nicht will. Nicht wahrhaben will. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Und GUM hofft, dass Unwahres wahrer wird, wenn man es nur oft genug behauptet. Zu dem Unsinn mit dem Schnee schreibe ich mal gar nicht erst was; nur ganz nebenbei für GUM: Für Autos hat man mittlerweile auch die Standheizung erfunden.

Und an dem Vorteil für das Auto wird sich auch nichts ändern, solange wir an dem Wahnsinn "ITF" festhalten, an dem Wahnsinn "Deutschlandtakt". ITF mag in schnuckelig kleinen Netzen leidlich funktionieren, in der Fläche in Deutschland in der heutigen Form mit den im Zweifel zigfachen Umstiegsnotwendigkeiten nicht. Das auch gerade unter dem Aspekt, dass die Menge des Verkehrs auf dem Eisenbahnnetz noch weniger zum Netzzustand und -ausbau paßt wie bei der Straße. Wie am Ende Deutschland diesbezüglich bei beiden Verkehrssystemen ist, die beide halbherzig finanziert werden, läßt sich schön auf Dortmund - Hamburg beobachten: Die Autobahn ist in 50 Jahren noch nicht fertig ausgebaut; die Eisenbahn ist hier schneller und könnte eine echte Alternative sein. Aber was ist? In den letzten 30 Jahren sind keine Fernzüge dazu gekommen, während die Anzahl der Wagen pro Fernzug tendenziell eher gesunken ist. Ein Armutszeugnis. Ein Trauerspiel. Und zeigt, dass alles hoffnungslos ist. Zumindest für EINES der beiden Netze muß soviel Geld da sein, dass es ausreichend finanziert werden kann. Zur Not muß das andere Netz dann weitgehend beerdigt werden. Nun wäre es an der Zeit, sich darüber intensiv Gedanken zu machen, welches Netz welche Aufgabe übernehmen soll und hier eine intensive Grundsatzdebatte zu führen. Aber was macht GUM? Glaubt, dass die Leute sich von den Verspätungen des Autofahrens, die es in der Form gar nicht gibt, dazu bewegen lassen, auf die notorisch unpünktliche Eisenbahn umzusteigen, deren verläßlichste Eigenschaft die Unzuverlässigkeit ist.

Mir persönlich wäre es übrigens durchaus Recht, wenn mehr Leute die Eisenbahn benutzen. Vor allem wenn die Neu-Eisenbahn-Kunden aus dem Bereich der 85% der Autofahrer kommen, die mit dem heutigen Straßenverkehr überfordert sind. Dann wäre auf der Straße nämlich ENDLICH mehr Platz für die, die es können...


Schöne Grüße von

jörg

+1

musicus, Donnerstag, 13.10.2016, 20:40 (vor 3455 Tagen) @ Blaschke

- kein Text -

Verspätung !?!

JeDi, überall und nirgendwo, Freitag, 14.10.2016, 00:58 (vor 3455 Tagen) @ Murrtalbahner

Mal sehen, ob wieder einige Einzelfälle herausgepickt werden.


Definiere "Einzelfälle". Bei einer Pünktlichkeit von irgendwo bei 75% im Fernverkehr und einer noch miserableren Ankunfts-Verspätung von Fahrgästen, ist es doch sehr gewagt von Einzelfällen zu sprechen.

Meine persönliche Ankunfts-Pünktlichkeit beträgt dieses Jahr bislang 100%, also was? Wo ist die bitte "noch miserabler"?

--
Weg mit dem 4744!

Gute Verspätungsstatistiken wären möglich: Totalüberwachung

Aphex Twin, Freitag, 14.10.2016, 02:27 (vor 3455 Tagen) @ Alphorn (CH)

Nein, wieso alle? Eine Stichprobe reicht absolut aus und wäre deutlich genauer als die bisherige Annahme, dass man nie einen Anschluss verpasst...

Solange die Stichprobe repräsentativ ist. Es ist gut möglich, dass die Onlineticketbucher z.B. regional anders verteilt sind als der Durchschnitt aller Bahnreisenden. Besonders im Nah- und Regionalverkehr sind die Besitzer von Verbundpässen sicherlich massiv stärker präsent als Onlineticketnutzer.

Die SBB kann nicht...

guru61, Arolfingen, Freitag, 14.10.2016, 05:11 (vor 3455 Tagen) @ 218 466-1

Die SBB kann nicht...

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 14.10.2016, 06:02 (vor 3455 Tagen) @ guru61
bearbeitet von 218 466-1, Freitag, 14.10.2016, 06:04

...die SBB können:
http://www.monetas.ch/htm/647/de/Firmendaten-Schweizerische-Bundesbahnen-SBB.htm?subj=3...

Die SBB hat (edit: haben) auch ein etwas kleineres Netz. ;)
Andererseits stehen sie auch nicht so sehr unter Sparzwang, wie die DB.

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
[image]

Die SBB kann nicht...

guru61, Arolfingen, Freitag, 14.10.2016, 07:13 (vor 3455 Tagen) @ 218 466-1

Gute Verspätungsstatistiken wären möglich: Online-Tickets

guru61, Arolfingen, Freitag, 14.10.2016, 07:17 (vor 3455 Tagen) @ Alphorn (CH)

Bei den SBB wird mit der Kundenpünktlichkeit schon etwas ähnliches gemacht, wo auch die Anschlussverluste einfliessen. Ich weiss aber nicht, ab wann ein Anschluss als verpasst gilt - für einen Gehbehinderten kann schon eine geringe Verspätung bedeuten, dass der Anschlusszug weg ist; da wären individuelle Messungen genauer.

Ich nehme an, dass sie die Mindestumsteigezeit rechnen. Also in Zürich 7 Minuten und in Bern 6 Minuten, als Beispiel.

http://www.sbb.ch/sbb-konzern/medien/dossier-medienschaffende/kundenpuenktlichkeit.html

Anders kann ich mir das nicht vorstellen.

Gruss Guru

Verspätung !?!

telemaxx, Bremen, Hannover, Freitag, 14.10.2016, 09:08 (vor 3455 Tagen) @ JeDi

Meine nicht, d.h. bei der DB sind alle zu spät, oder?

Interessanter Wert aus einer Auto-Verkaufsstatistik

GUM, Freitag, 14.10.2016, 10:02 (vor 3455 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von GUM, Freitag, 14.10.2016, 10:04

Lieber GUM,

[...]

Viele Autokäufer fangen grundsätzlich nach dem Neukauf mit minus 960 oder 1.440 Zeitstunden an. Laufend kommen dann neue Verspätungen und Zeitverzögerungen hinzu.


Woher kommt dieser Wert?

Neugierig nachfragende Grüße,
der Colaholiker

Die Quelle und den damaligen Anlass für den Wert habe ich leider nicht mehr 100%-ig im Kopf. Ich versuche aber eine Annäherung mit aktuellen Zahlen:

Beim Kraftfahrtbundesamt gibt es jeden Monat eine Zulassungsstatistik aufgeteilt nach Marken und den jeweiligen Baureihen. Immer wieder wundern sich manche Hersteller, warum gerade eine Baureihe wie der Audi A 8 (im Monat nur 229 Fahrzeuge, inklusive Eigenzulassungen) sich soooo schlecht verkauft.

Wenn man dann die vergünstigt abgegebenen Fahrzeuge abzieht, dann kommt man auf einen miserablen Absatzwert in Stück. Also

Zahlen-Quelle: Kraftfahrtbundesamt, Monatsstatistik

Wenn ein Hersteller nun analysieren möchte warum das Fahrzeug nicht verkauft wird, dann wird er sogenannte Markt"forschungs"institute beauftragen, die Autokäufer bei freiwilliger Teilnahme auszuhorchen.

Die geben dann ihr Brutto-Einkommen und den Fahrzeugtyp an. Meistens ergibt sich irgendeine Korrelation zwischen 6 und 9 Bruttogehältern*, die die Menschen für Autos ausgeben.

* = Zahlenwert vor einigen Jahren.

Wer aber näher darüber nachdenkt, der weiß wie marktfern und wettbewerbsunfähig das Automobil in der Realität ist. Die Menschen geben also 6 bis 9 Monate der Lebenszeit her, nur um ein neues Blechgewand mit Motor zu kaufen.

Aus diesen 6 bis 9 Monaten multipliziert mit 160 Monatsarbeitsstunden ergeben sich die Erschreckzahlen. Die habe ich mal so deutlich geschrieben, wie es kein Markt"forscher" tun würde. Denn das visualisiert den Autowahnsinn vieler Privatkäufer.

Bei Handwerksbetrieben, Taxis etc. ist das natürlich anders, weil die Fahrzeuge ja einem Erwerbszweck dienen.

Vor der Frage der Produktqualität und ob das Design dem Fahrzeug ein hochwertiges "Facelift" spendieren soll liegt also die Frage des Marktpotenzials. Gibt es also genug Kunden im angestrebten Preissegment oder bleibt es bei einem bescheidenen Marktanteil in einem viel zu kleinen "Premium"-Markt.

So war die Zahl gemeint. Alle Firmennamen sind natürlich rein willkürlich gewählt und haben keinen Zusammenhang mit irgendwas.

Umgekehrt und für die Bahn kann dies heißen: Bei sehr guter, sujektiv wahrgenommener Produktqualität laufen die Menschen auch hochwertige, preisintensive Produkte.

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

Danke, kann aber keine Mail schicken weil Cl***.Kl****@zdf.d

GUM, Freitag, 14.10.2016, 10:04 (vor 3455 Tagen) @ JanZ

e

nicht funktionierte.

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

Bizarre Argumentation.

musicus, Freitag, 14.10.2016, 10:29 (vor 3455 Tagen) @ GUM
bearbeitet von musicus, Freitag, 14.10.2016, 10:30

Die geben dann ihr Brutto-Einkommen und den Fahrzeugtyp an. Meistens ergibt sich irgendeine Korrelation zwischen 6 und 9 Bruttogehältern*, die die Menschen für Autos ausgeben.

* = Zahlenwert vor einigen Jahren.

In den letzten 10 Jahren (hypothetische ungefähre Autonutzungsdauer) habe ich grob überschlagen rund 11 Durchschnittsmonatsbruttogehälter an die DB ausgegeben.

Die Menschen geben also 6 bis 9 Monate der Lebenszeit her, nur um ein neues Blechgewand mit Motor zu kaufen.

Ich habe fast ein Jahr "Lebenszeit" (was völlig falsch ist, weil niemand - außer GUM - 24 Stunden am Tag erwerbstätig sein kann) hergegeben um mit der Bahn mobil zu sein.

Aus diesen 6 bis 9 Monaten multipliziert mit 160 Monatsarbeitsstunden ergeben sich die Erschreckzahlen. [...] Denn das visualisiert den Autowahnsinn vieler Privatkäufer.

Mein Bahnwahnsinn muss an der Schwelle zur pathologischen Manifestierung liegen - wenn nicht sogar darüber.

Umgekehrt und für die Bahn kann dies heißen: Bei sehr guter, sujektiv wahrgenommener Produktqualität laufen die Menschen auch hochwertige, preisintensive Produkte.

Die Menschen fahren hoffentlich!
Und ich frage mich, wie es um Gehälter bestimmt ist, wenn ein Vielfahrer, der gänzlich auf motorisierten Individualverkehr verzichtet, deutlich weniger als einen Monatslohn p.a. für Mobilität auf der Schiene ausgibt. GUMs Satire verzichtet auf jede seriöse oder nachvollziehbare Rechnung und setzt an ihrer statt auf ein fundamentalistisches Anti-PKW-pro-DB-Plädoyer.

Prognose: Natürlich werden Einzelfälle herausgepickt

GUM, Freitag, 14.10.2016, 10:32 (vor 3455 Tagen) @ musicus

Eine nicht strukturierte, nicht repräsentative Verspätungssammlung lässt schlimmste Panikmache vermuten.

Eine strukturierte und repräsentative Verspätungssammlung - insbesondere aus Kundenperspektive - gibt es nunmal nicht. Da kann man entweder den Veröffentlichungen der DB blind glauben oder erhebt eben selbst. Mutmaßungen im Vorfeld bleiben jeder und jedem selbst überlassen.

Das ist eben die Frage, die sich ein Sender mit Millionen-Etat stellen lassen muss. Kauft er auch diese Reportage wieder irgendwo zu einem Minuten-Preis ein oder setzt er Redakteure (in diesem Fall wohl eher Rechercheure) wochenlang ein, die sich die Ankunftsdaten aus dem Ris manuell ziehen und die Pünktlichkeit der großenm Knotenpunkte aufnehmen.

Die Zuschauer-Monolog Struktur dieses Massenmediums erlaubt es im Regelfall ja nicht einmal (bei anderen Sendungen) den Redakteur persönlich per Mail anzuschreiben. Stattdessen gibt es Wochen nach dem Kontakt einen Textbaustein, dass ... "Ihre Kritik [...] in unsere tagesaktuelle Auswertung der Zuschauerreaktionen aufgenommen" worden ist. Zum Bauchpinseln des Konsumenten noch bla bla dazu von Weiterleitung an Geschäftsleitung und so. (Ticket-Nr. ...109)

Danke für den Erfahrungswert - kannte das so nur vom Kundendialog der Bahn. Zugegebenermaßen ist das auch einer der wenigen "Dialoge" sie ich in seltenen Fällen online nutze. Abgesehen davon stelle ich mir ernstlich die Frage nach dem Nutzen, einen Redakteur *nach* der Sendung zu kontaktieren.

Sollte auch nur ein erstmaliger und einmaliger Kontakt sein. Bei den diversen Wiederholungen in Spartensendern und Ablegern kann er ja dann ein kleines Roundup bringen.

Nach dem Motto: Nach der Erstsendung sind neue Fakten etc..

Da Redakteur und Autor namentlich bekannt sind kann man es ja im vorliegenden Fall ggf. per Post versuchen. (Ein Weg, auf dem ich von der DB übrigens noch nie Antworten auf meine Anliegen bekommen habe)

So viel Zeit war es mir dann auch nciht wert.

E-Mail Adresse und Absendername des Redakteurs oder zumindest des Hiwis der Textbaustein-Redaktion gibt es natürlich nicht.

Was würde das ändern? Du nimmst also an, dass man dort auf die Auseinandersetzung mit deinen tausenden Minuszeitstunden beim Autokauf gewartet hat?

NEIN. Es ging dort um ein ganz anderes Thema. Den Themenbereich mit dem Autokauf und den Minusminuten bzw. dem Kaufpreis würde ich in einem Massenmedium nie anfassen wollen.

Ebenso, wie du dir jederzeit deine Arbeitsweise im Diskurs mit der Öffentlichkeit zur Disposition stellen ließest oder in der Konsequenz gar bereitwillig ändern würdest?

Wenn ich im öffentlichen Dienst oder den öffentlich-rechtlichen Medien arbeiten würde, würde ich mich sogar freuen darüber.

Viele Autokäufer fangen grundsätzlich nach dem Neukauf mit minus 960 oder 1.440 Zeitstunden an. Laufend kommen dann neue Verspätungen und Zeitverzögerungen hinzu.

[GUM-Modus] Viele Bahnfahrer kommen nie ans Ziel oder sammeln jährlich Verspätungen von tausenden Minuten an. Laufend kommen neue Baustellen und Sichtanschlüsse hinzu [/GUM-Modus]

:-)

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

Prognose: Natürlich werden Einzelfälle herausgepickt

musicus, Freitag, 14.10.2016, 10:40 (vor 3455 Tagen) @ GUM

Das ist eben die Frage, die sich ein Sender mit Millionen-Etat stellen lassen muss. Kauft er auch diese Reportage wieder irgendwo zu einem Minuten-Preis ein oder setzt er Redakteure (in diesem Fall wohl eher Rechercheure) wochenlang ein, die sich die Ankunftsdaten aus dem Ris manuell ziehen und die Pünktlichkeit der großenm Knotenpunkte aufnehmen.

Das vernachlässigt nach wie vor die Kundenperspektive.

Sollte auch nur ein erstmaliger und einmaliger Kontakt sein. Bei den diversen Wiederholungen in Spartensendern und Ablegern kann er ja dann ein kleines Roundup bringen.

Nach dem Motto: Nach der Erstsendung sind neue Fakten etc..

Und wenn die Fakten nicht ins Bild passen wollen ächzt man wieder über den x-ten Bahn-Check.

So viel Zeit war es mir dann auch nciht wert.

Einmal auf drucken, klicken, eintüten, Postkasten - wenn das zuviel verlangt ist, kann das Anliegen auch kaum besonders wichtig (gewesen) sein. Vielleicht gibt's ja eine facebook-Meckercke wie bei der DB auch.

NEIN. Es ging dort um ein ganz anderes Thema. Den Themenbereich mit dem Autokauf und den Minusminuten bzw. dem Kaufpreis würde ich in einem Massenmedium nie anfassen wollen.

Völlig zu recht.

Prognose: Natürlich werden Einzelfälle herausgepickt

GUM, Freitag, 14.10.2016, 10:46 (vor 3455 Tagen) @ musicus

Einmal auf drucken, klicken, eintüten, Postkasten - wenn das zuviel verlangt ist, kann das Anliegen auch kaum besonders wichtig (gewesen) sein. Vielleicht gibt's ja eine facebook-Meckercke wie bei der DB auch.

Ich nutze facebook aus gutem Grund nicht.

NEIN. Es ging dort um ein ganz anderes Thema. Den Themenbereich mit dem Autokauf und den Minusminuten bzw. dem Kaufpreis würde ich in einem Massenmedium nie anfassen wollen.

Völlig zu recht.

Das sehe ich auch so. Man darf die nicht zu viele Kunden zu deutlich aufwecken so lange noch keine Anschlußverwendung für die dort Beschäftigten gefunden ist. Die Vereinfachung hin zum Elektro-Fahrzeug wird genug benötigte Personenstunden freisetzen.

Da muss man nicht noch mal draufhauen. In einem Bahnforum mit kleinerer Zuhörerschaft darf aber durchaus die Frage aus anderer Perspektive gestellt werden.

In unterschiedlichen Formen:

1.) Warum haben Züge keinen Kult-Status mehr?
2.) Wie kann die Bahn diesen wiederherstellen?
3.) Würden Freizeitprodukte wie ein RJ Rheingold oder ein Business-Produkt ICE-Met Abnehmer finden?

Also Fragen über Fragen für die Bahn....

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

Wertigkeit aus Konsumentensicht

GUM, Freitag, 14.10.2016, 10:50 (vor 3455 Tagen) @ musicus
bearbeitet von GUM, Freitag, 14.10.2016, 10:50

Die geben dann ihr Brutto-Einkommen und den Fahrzeugtyp an. Meistens ergibt sich irgendeine Korrelation zwischen 6 und 9 Bruttogehältern*, die die Menschen für Autos ausgeben.

* = Zahlenwert vor einigen Jahren.

In den letzten 10 Jahren (hypothetische ungefähre Autonutzungsdauer) habe ich grob überschlagen rund 11 Durchschnittsmonatsbruttogehälter an die DB ausgegeben.

Ist aber keineswegs bizarr. Diese Argumentation wird in ähnlicher Form im Immobiliensektor verwendet, um einen "Maximalpreis" für Wohnungen festzulegen.

Die Menschen geben also 6 bis 9 Monate der Lebenszeit her, nur um ein neues Blechgewand mit Motor zu kaufen.

Ich habe fast ein Jahr "Lebenszeit" (was völlig falsch ist, weil niemand - außer GUM - 24 Stunden am Tag erwerbstätig sein kann) hergegeben um mit der Bahn mobil zu sein.

Bitte: Es ging um das Investment von Monatsgehältern und eine erschreckende Visualisierung.

Aus diesen 6 bis 9 Monaten multipliziert mit 160 Monatsarbeitsstunden ergeben sich die Erschreckzahlen. [...] Denn das visualisiert den Autowahnsinn vieler Privatkäufer.

Mein Bahnwahnsinn muss an der Schwelle zur pathologischen Manifestierung liegen - wenn nicht sogar darüber.

Ganz und gar nicht. Beim Auto kämen bei zehn Jahren noch 120 Monate Versicherung; Kraftstoff; 5 TÜV-Untersuchungen .... hinzu.

Umgekehrt und für die Bahn kann dies heißen: Bei sehr guter, sujektiv wahrgenommener Produktqualität laufen die Menschen auch hochwertige, preisintensive Produkte.

Die Menschen fahren hoffentlich!

Tippfehler: sollte kaufen heißen.

Und ich frage mich, wie es um Gehälter bestimmt ist, wenn ein Vielfahrer, der gänzlich auf motorisierten Individualverkehr verzichtet, deutlich weniger als einen Monatslohn p.a. für Mobilität auf der Schiene ausgibt.

Das ist eben die Frage der gesellschaftlichen Wertschätzung. Du siehst es in den Verkehrsverbünden, in denen es auch eine 1. Klasse Monatskarte gibt: Den Mehrbetrag für eine 2+1 Sitzteilung und mehr Fußraum geben zu wenige aus.

Interessante Betrachtungsweisen werden möglich, egal aus welcher Blickrichtung!

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

Prognose: Natürlich werden Einzelfälle herausgepickt

musicus, Freitag, 14.10.2016, 11:00 (vor 3455 Tagen) @ GUM

1.) Warum haben Züge keinen Kult-Status mehr?

Weil es (anders als 1950) schnellere, individuellere, flexiblere und bequemere Möglichkeiten des Reisens gibt. Dabei müssen die noch nichtmal teurer sein.

2.) Wie kann die Bahn diesen wiederherstellen?

Wozu? Für einen kurzlebigen Hype? Für GUM? "Kult" ist keine planbare strategische Größe und ein lediglich äußerst peripher ökonomischer Aspekt, sondern vielmehr eine ideologisch-metaphysisch aufgeladene Weltanschauungsform. Immerhin unterstreichst du einmal mehr deine unverrückbare Prämisse: Die DB war und ist für alle und jeden Zweck das Nonplusultra und wird es immer bleiben. Mit dir über Verkehr im großen und Verkehrsmittelwahl im speziellen zu diskutieren ist reichlich aussichtslos, zumal Standpunkt und Ergebnis deinerseits ja immer schon im Vorhinein feststehen.

3.) Würden Freizeitprodukte wie ein RJ Rheingold oder ein Business-Produkt ICE-Met Abnehmer finden?

Ohne konkreteren Unterbau sind solche Phantastereien nicht debattierfähig. Sicher finden fast alle Bahnprodukte Abnehmer - man weiß nur im Vorfeld nicht so genau wie viele, zu welchem Preis und mit welchem Erlös. 19/29/39€-Ramsch zieht jedenfalls - und nachdem sogar Primark gewisse "Kultstatus"-ähnliche Ansichten auf sich zieht, ist ja die Hoffnung für die DB nicht verloren.

GUM-Sicht

musicus, Freitag, 14.10.2016, 11:09 (vor 3455 Tagen) @ GUM
bearbeitet von musicus, Freitag, 14.10.2016, 11:09

Ist aber keineswegs bizarr. Diese Argumentation wird in ähnlicher Form im Immobiliensektor verwendet, um einen "Maximalpreis" für Wohnungen festzulegen.

Tut mir leid. Ich kann nicht ansatzweise folgen.

Die Menschen geben also 6 bis 9 Monate der Lebenszeit her, nur um ein neues Blechgewand mit Motor zu kaufen.

Ich habe fast ein Jahr "Lebenszeit" (was völlig falsch ist, weil niemand - außer GUM - 24 Stunden am Tag erwerbstätig sein kann) hergegeben um mit der Bahn mobil zu sein.

Bitte: Es ging um das Investment von Monatsgehältern und eine erschreckende Visualisierung.

Ergebnis: Meine Bahn-Visualisierung (überwiegend 2. Klasse übrigens) ist nach deiner Methodik erschreckender als dein notdürftig zusammenkonstruiertes Automobil-Horrorszenario

Aus diesen 6 bis 9 Monaten multipliziert mit 160 Monatsarbeitsstunden ergeben sich die Erschreckzahlen. [...] Denn das visualisiert den Autowahnsinn vieler Privatkäufer.

Mein Bahnwahnsinn muss an der Schwelle zur pathologischen Manifestierung liegen - wenn nicht sogar darüber.

Ganz und gar nicht. Beim Auto kämen bei zehn Jahren noch 120 Monate Versicherung; Kraftstoff; 5 TÜV-Untersuchungen .... hinzu.

Deine Rechnung sagt: Ein PKW ist für 6 Gehälter zu haben. 11 habe ich ausgegeben. 5 Gehälter (also 45% der Gesamtsumme) sind also zur Nebenkostenabdeckung noch da. Deine Rechnung stimmt in ihrer pauschalisierenden Weise schon wieder nicht! Ist aber nicht überraschend.

Ich lese das mit großem Interesse!

GUM, Freitag, 14.10.2016, 11:17 (vor 3455 Tagen) @ Blaschke

Hallo!

[...]

Warum sollte ich beim Autokauf 60 Tage Verspätung haben? Was für ein Unsinn. Und ansonsten: Sind das GUMs THEORETISCHE Erkenntnisse oder hat all das auch einen ERLEBTEN Hintergrund? Oder spricht da der Blinde von der Farbe?

Mein ERLEBTER Hintergrund ist, dass ich in meinem Leben auch viel zu viel Geld für Autos und deren Reparaturen ausgegeben habe. Ich habe zwar meinen Führerschein und die Carsharing-Karte noch, so oft fahre ich aber nicht.

Ich bin es ja ein bißchen leid, zumal es ohnehin nicht zur Kenntnis genommen werden wird, aber dieser ewige Auto-Verspätungs-Kram ist einfach in der Pauschalität nur Unfug.

Mir ging es um das Ursprungs-Investment, bei dem tatsächlich viele Privatkunden einen fünfstelligen Betrag ausgeben. Die schnelleste und kosteneffizienteste Kombination ist wohl Nahverkehr im Großraum mit den Öffentlichen und irgendein Bedarfs-Mietfahrzeug.

Nun könnte ich GUM von 4 verknüpften Apotheken-Touren erzählen, die sich über hunderte Kilometer erstrecken in Städten und auf hochbelasteten Autobahnen, wo es aber trotzdem an 3 von 5 Tagen so war, dass ich meine Kollegin in Gegenrichtung auf dem immerselben 5 Kilometer langen Autobahnabschnitt, den wir beide befuhren, getroffen haben. Ich könnte auch berichten, wie oft ich in 2 Jahren Reisendeninterviews-Bahnfahren (und 20 Jahren Freizeitfahrten) und im Vergleich dazu in fast 6 Jahren Kurierfahren mehr als eine Stunde Verspätung hatte. Und überhaupt könnte ich erzählen, wie extrem hoch die Pünktlichkeit beim Autofahren ist, was ich tagtäglich erlebe. Und zwar auch (und gerade) ohne das Volksverblödungsgerät Nummer eins Navigationssystem. Ortskenntnis reicht - die ist durch nichts zu ersetzen. Und ich bin beim Auto nicht abhängig von fremden Mächten, die mich disponieren, meist mehr schlecht als recht. Auch ist die Zahl der Ausweichmöglichkeiten beim Auto deutlich höher als bei der Eisenbahn; zwangsweise sozusagen.

Zusammenfassend: Das Auto ist in punkto Pünktlichkeit um ein Vielfaches zuverlässiger als die Eisenbahn!

Das lese ich mit großem Interesse!

Und das gilt selbst für den Berufsverkehr und überfüllte Innenstädte. Die Bahn kann da durchaus schneller sein, aber wenn ich seriös kalkuliere und den Berufsverkehr und die "üblichen" Staus mit einkalkuliere vorab, dann kome ich auch mit dem Auto zur anvisierten Zeit ans Ziel! Das Argument "Verspätung" läuft also auch dann völlig ins Leere! Höchstens das Argument "schneller" kann in den Fällen eines sein.

Hmmm. Dann muss ich wohl das Wort Verspätung zurückziehen und durch Gesamtreisezeit ersetzen.

Aber all das wird GUM ohnehin nicht zur Kenntnis nehmen. Weil er es nicht will. Nicht wahrhaben will. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Und GUM hofft, dass Unwahres wahrer wird, wenn man es nur oft genug behauptet. Zu dem Unsinn mit dem Schnee schreibe ich mal gar nicht erst was; nur ganz nebenbei für GUM: Für Autos hat man mittlerweile auch die Standheizung erfunden.

Danke für das Update in Sachen Autotechnik und Standheizung. Das Winter-Beispiel ist mir nur deshalb so hartnäckig im Gedächtnis geblieben, weil ich es wirklich erlebt habe. Auto ausgraben dauert oftmals mehr als einen 10-Minuten-Takt. Fällt aber der Taktverstärker der S-Bahn aus, dann wird gleich gejammert.

Und an dem Vorteil für das Auto wird sich auch nichts ändern, solange wir an dem Wahnsinn "ITF" festhalten, an dem Wahnsinn "Deutschlandtakt". ITF mag in schnuckelig kleinen Netzen leidlich funktionieren, in der Fläche in Deutschland in der heutigen Form mit den im Zweifel zigfachen Umstiegsnotwendigkeiten nicht. Das auch gerade unter dem Aspekt, dass die Menge des Verkehrs auf dem Eisenbahnnetz noch weniger zum Netzzustand und -ausbau paßt wie bei der Straße. Wie am Ende Deutschland diesbezüglich bei beiden Verkehrssystemen ist, die beide halbherzig finanziert werden, läßt sich schön auf Dortmund - Hamburg beobachten: Die Autobahn ist in 50 Jahren noch nicht fertig ausgebaut; die Eisenbahn ist hier schneller und könnte eine echte Alternative sein. Aber was ist? In den letzten 30 Jahren sind keine Fernzüge dazu gekommen, während die Anzahl der Wagen pro Fernzug tendenziell eher gesunken ist. Ein Armutszeugnis. Ein Trauerspiel.

Das stimmt! Wer erinnert sich nicht an die unendlich langen ICs auf der Rheinschiene.

Mir persönlich wäre es übrigens durchaus Recht, wenn mehr Leute die Eisenbahn benutzen. Vor allem wenn die Neu-Eisenbahn-Kunden aus dem Bereich der 85% der Autofahrer kommen, die mit dem heutigen Straßenverkehr überfordert sind. Dann wäre auf der Straße nämlich ENDLICH mehr Platz für die, die es können...


Schöne Grüße von

jörg

Schöne Grüße zurück

GUM

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

Musicus-Sicht

GUM, Freitag, 14.10.2016, 11:18 (vor 3455 Tagen) @ musicus
bearbeitet von GUM, Freitag, 14.10.2016, 11:18

Deine Rechnung sagt: Ein PKW ist für 6 Gehälter zu haben. 11 habe ich ausgegeben. 5 Gehälter (also 45% der Gesamtsumme) sind also zur Nebenkostenabdeckung noch da. Deine Rechnung stimmt in ihrer pauschalisierenden Weise schon wieder nicht! Ist aber nicht überraschend.

Es ging um das ANFANGSINVESTMENT. Nur durch den Neukauf hat der Durchschnittsautokäufer eben das Geld von sechs bis neun Monatsgehältern ausgegeben.
Noch bevor auch nur der erste Kilometer gefahren wurde.

So war es gemeint.

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

Herrje...

bahnerausleidenschaft, Freitag, 14.10.2016, 11:23 (vor 3455 Tagen) @ Blaschke

Hallo!

Ich glaube nicht, dass man sich fairerweise vergleichend und einordnend mit den Verspätungen des Autoverkehrs in den Großstädten oder auch dem negativen Zeitkontostand beim Kauf eines "Automobils" auseinandergesetzt hat. Geschweige denn der üblichen Auto-Winterverspätung beim Ausgraben des Fahrzeuges aus dem Schnee und dem Scheiben saubermachen. Da beginnt jede Fahrt mit einer Losfahrverspätung von 20 Minuten.

Viele Autokäufer fangen grundsätzlich nach dem Neukauf mit minus 960 oder 1.440 Zeitstunden an. Laufend kommen dann neue Verspätungen und Zeitverzögerungen hinzu.

Warum sollte ich beim Autokauf 60 Tage Verspätung haben? Was für ein Unsinn. Und ansonsten: Sind das GUMs THEORETISCHE Erkenntnisse oder hat all das auch einen ERLEBTEN Hintergrund? Oder spricht da der Blinde von der Farbe?

Ich bin es ja ein bißchen leid, zumal es ohnehin nicht zur Kenntnis genommen werden wird, aber dieser ewige Auto-Verspätungs-Kram ist einfach in der Pauschalität nur Unfug. Nun könnte ich GUM von 4 verknüpften Apotheken-Touren erzählen, die sich über hunderte Kilometer erstrecken in Städten und auf hochbelasteten Autobahnen, wo es aber trotzdem an 3 von 5 Tagen so war, dass ich meine Kollegin in Gegenrichtung auf dem immerselben 5 Kilometer langen Autobahnabschnitt, den wir beide befuhren, getroffen haben. Ich könnte auch berichten, wie oft ich in 2 Jahren Reisendeninterviews-Bahnfahren (und 20 Jahren Freizeitfahrten) und im Vergleich dazu in fast 6 Jahren Kurierfahren mehr als eine Stunde Verspätung hatte. Und überhaupt könnte ich erzählen, wie extrem hoch die Pünktlichkeit beim Autofahren ist, was ich tagtäglich erlebe. Und zwar auch (und gerade) ohne das Volksverblödungsgerät Nummer eins Navigationssystem. Ortskenntnis reicht - die ist durch nichts zu ersetzen. Und ich bin beim Auto nicht abhängig von fremden Mächten, die mich disponieren, meist mehr schlecht als recht. Auch ist die Zahl der Ausweichmöglichkeiten beim Auto deutlich höher als bei der Eisenbahn; zwangsweise sozusagen.

Zusammenfassend: Das Auto ist in punkto Pünktlichkeit um ein Vielfaches zuverlässiger als die Eisenbahn!

Und das gilt selbst für den Berufsverkehr und überfüllte Innenstädte. Die Bahn kann da durchaus schneller sein, aber wenn ich seriös kalkuliere und den Berufsverkehr und die "üblichen" Staus mit einkalkuliere vorab, dann kome ich auch mit dem Auto zur anvisierten Zeit ans Ziel! Das Argument "Verspätung" läuft also auch dann völlig ins Leere! Höchstens das Argument "schneller" kann in den Fällen eines sein.

Sehr interessant. Also beim Autofahren werden eventuelle Störungen einkalkuliert, aber bei der DB muss alles auf die Minute funktionieren.


Aber all das wird GUM ohnehin nicht zur Kenntnis nehmen. Weil er es nicht will. Nicht wahrhaben will. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Und GUM hofft, dass Unwahres wahrer wird, wenn man es nur oft genug behauptet. Zu dem Unsinn mit dem Schnee schreibe ich mal gar nicht erst was; nur ganz nebenbei für GUM: Für Autos hat man mittlerweile auch die Standheizung erfunden.

Und an dem Vorteil für das Auto wird sich auch nichts ändern, solange wir an dem Wahnsinn "ITF" festhalten, an dem Wahnsinn "Deutschlandtakt". ITF mag in schnuckelig kleinen Netzen leidlich funktionieren, in der Fläche in Deutschland in der heutigen Form mit den im Zweifel zigfachen Umstiegsnotwendigkeiten nicht. Das auch gerade unter dem Aspekt, dass die Menge des Verkehrs auf dem Eisenbahnnetz noch weniger zum Netzzustand und -ausbau paßt wie bei der Straße. Wie am Ende Deutschland diesbezüglich bei beiden Verkehrssystemen ist, die beide halbherzig finanziert werden, läßt sich schön auf Dortmund - Hamburg beobachten: Die Autobahn ist in 50 Jahren noch nicht fertig ausgebaut; die Eisenbahn ist hier schneller und könnte eine echte Alternative sein. Aber was ist? In den letzten 30 Jahren sind keine Fernzüge dazu gekommen, während die Anzahl der Wagen pro Fernzug tendenziell eher gesunken ist. Ein Armutszeugnis. Ein Trauerspiel. Und zeigt, dass alles hoffnungslos ist. Zumindest für EINES der beiden Netze muß soviel Geld da sein, dass es ausreichend finanziert werden kann. Zur Not muß das andere Netz dann weitgehend beerdigt werden. Nun wäre es an der Zeit, sich darüber intensiv Gedanken zu machen, welches Netz welche Aufgabe übernehmen soll und hier eine intensive Grundsatzdebatte zu führen. Aber was macht GUM? Glaubt, dass die Leute sich von den Verspätungen des Autofahrens, die es in der Form gar nicht gibt, dazu bewegen lassen, auf die notorisch unpünktliche Eisenbahn umzusteigen, deren verläßlichste Eigenschaft die Unzuverlässigkeit ist.

Mir persönlich wäre es übrigens durchaus Recht, wenn mehr Leute die Eisenbahn benutzen. Vor allem wenn die Neu-Eisenbahn-Kunden aus dem Bereich der 85% der Autofahrer kommen, die mit dem heutigen Straßenverkehr überfordert sind. Dann wäre auf der Straße nämlich ENDLICH mehr Platz für die, die es können...


Schöne Grüße von

jörg

GUM-Kurzsicht

musicus, Freitag, 14.10.2016, 11:29 (vor 3455 Tagen) @ GUM

Es ging um das ANFANGSINVESTMENT. Nur durch den Neukauf hat der Durchschnittsautokäufer eben das Geld von sechs bis neun Monatsgehältern ausgegeben.
Noch bevor auch nur der erste Kilometer gefahren wurde.

So war es gemeint.

Ok. Ist dann aber schon eine außerordentliche Wortlast für eine Binsenweisheit. GUMs Thema: Ein PKW kostet mehr als eine S-Bahn-Karte. Ich bin beeindruckt.
TCO scheint dabei recht unwichtig zu sein und dennoch weiß GUM wieder mal vor allen anderen, was für jeden und alles das witschaftlichste Verkehrsmittel ist. Ich bin abermals beeindruckt.

Autos nerven einfach und stinken.

ktmb, Freitag, 14.10.2016, 11:35 (vor 3455 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Wie war das noch einmal mit der Feinstaubbelastung usw.?
Ab 2030 soll ja alles besser werden.

Herrje...

musicus, Freitag, 14.10.2016, 11:38 (vor 3455 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Sehr interessant. Also beim Autofahren werden eventuelle Störungen einkalkuliert, aber bei der DB muss alles auf die Minute funktionieren.

Bei Bahnreisen kalkuliere ich schon auch - s. hier!

Ich kann da leider nur einen Troll-Alarm auslösen, sorry!

GUM, Freitag, 14.10.2016, 11:45 (vor 3455 Tagen) @ musicus
bearbeitet von GUM, Freitag, 14.10.2016, 11:46

Es ging um das ANFANGSINVESTMENT. Nur durch den Neukauf hat der Durchschnittsautokäufer eben das Geld von sechs bis neun Monatsgehältern ausgegeben.
Noch bevor auch nur der erste Kilometer gefahren wurde.

So war es gemeint.

Ok. Ist dann aber schon eine außerordentliche Wortlast für eine Binsenweisheit. GUMs Thema: Ein PKW kostet mehr als eine S-Bahn-Karte. Ich bin beeindruckt.
TCO scheint dabei recht unwichtig zu sein und dennoch weiß GUM wieder mal vor allen anderen, was für jeden und alles das witschaftlichste Verkehrsmittel ist. Ich bin abermals beeindruckt.

Das stand aber nirgends, dass ich vor "allen anderen" irgendetwas wissen würde.

Ich sehe im Beitrag nur den Versuch einer Ironie und Aggressivität.

Ich löse deshalb einfach mal vorsorglich einen Trollalarm aus.

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

+ 1

GUM, Freitag, 14.10.2016, 11:47 (vor 3455 Tagen) @ ktmb

- kein Text -

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

Herrje...

guru61, Arolfingen, Freitag, 14.10.2016, 11:47 (vor 3455 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Sehr interessant. Also beim Autofahren werden eventuelle Störungen einkalkuliert, aber bei der DB muss alles auf die Minute funktionieren.

Hallo
Genau: denn die Bahn verspricht das ja. Das nennt man Fahrplan.
Und gerade bei der Zugsbindung ist das sogar Bestandteil des Transportvertrages.

Beim Auto verspricht dir das Niemand!

DAS ist der Unterschied!

Gruss Guru

Autos nerven einfach und stinken.

guru61, Arolfingen, Freitag, 14.10.2016, 11:49 (vor 3455 Tagen) @ ktmb

Wie war das noch einmal mit der Feinstaubbelastung usw.?
Ab 2030 soll ja alles besser werden.

Wie war das mit den Dieselloks und Feinstaubfilter?
Wie war das mit dem Schwermetallabrieb der Räder und Fahrleitungen?

Gruss Guru

1. Klasse im Nahverkehr

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Freitag, 14.10.2016, 11:51 (vor 3455 Tagen) @ GUM

Das ist eben die Frage der gesellschaftlichen Wertschätzung. Du siehst es in den Verkehrsverbünden, in denen es auch eine 1. Klasse Monatskarte gibt: Den Mehrbetrag für eine 2+1 Sitzteilung und mehr Fußraum geben zu wenige aus.

Wie regelmäßigen Mitlesern hier durchaus bekannt sein dürfte, favorisiere ich im Fernverkehr die 1. Klasse - im Nahverkehr nutze ich diese allerdings nur dann, wenn es als Vor- oder Nachlauf an einer FV-Fahrt dran hängt. Warum? Fangen wir mal an:

1. Straßenbahnen, U-Bahnen und Busse haben gar keine 1. Klasse hierzuorte (und auch sonst wäre mir das in Deutschland nicht geläufig).
2. Die S-Bahn, die hier (anders als beispielsweise in München) eine 1. Klasse hat, nutze ich ausgesprochen selten. Und - anders als beispielsweise im ICE - ist die 1. Klasse ihren Mehrpreis dort nicht Wert. Die Bestuhlung ist dort auch 2+2 bzw. 1+3 an der Stelle, wo die Tür zum Führerstand außermittig liegt - es bleibt also bei vier Sitzen pro Reihe. (Bei den guten alten 420ern war wenigstens der Abstand in der Sitzgruppe noch größer. Aber die Wagen sind uns ja leider genommen worden.) Die Sitze unterscheiden sich im Komfort nicht von denen der 2. Klasse, und der theoretische Vorteil des Mehrkomforts durch mehr Ruhe entfällt, da genug Fahrgäste, die oft nicht mal irgendeine gültige Fahrkarte mitführen, sich auch dreist in die 1. setzen - kontrolliert wird ja eh kaum, und wenn, sieht man die Kontrollteams in Unternehmensbekleidung ja shcon rechtzeitig und kann abhauen.
3. Im Regionalbahn/-expressbetrieb habe ich hier bei der DB fast ausschließlich die Variante der Dostos, bei der die 1. Klasse ausschließlich oben und in der Mitte liegt. Man muß sich also erst durch die proppevolle 2. Klasse durchboxen, um dann durchgeschaukelt zu werden. :( Die HLB-Fahrzeuge auf der Linie zu meiner Arbeitsstelle haben ebenfalls keinen Komfortvorteil in der 1. Klasse, im Gegenteil, die Fahrzeuge mit nachgerüsteter 1. Klasse haben in die ohnehin recht engen Vierergruppen noch einen festen Tisch installiert bekommen, der das Sardinendosengefühl noch verstärkt.

Wenn ich jetzt überlege, daß ich im ausgesprochen preiswerten (haha) RMV schon 132 Euro für eine Monatskarte hinlege, dafür permanent Verspätungen, Ausfälle und baustellenbedingte Unannehmlichkeiten vorgesetzt bekomme (ich glaube, wenn ich in diesem Jahr alle Betriebstage zusammenzähle, an denen auf meinem Arbeitsweg nicht Umwege oder Fahrzeitverlängerungen durch Bauarbeiten, bis hin zur völligen Unmöglichkeit, in sinnvoller Zeit oder auf Verbindungen die ohne Zeitkarte überhaupt bepreisbar wären (Umwege, die zwar im Gültigkeitsbereich der Zeitkarte liegen, aber bei Einzelfahrten als Umweg mit Stichfahrt gelten würden) meinen Arbeitsplatz zu erreichen, zusammenrechne, komme ich gerade so auf einen Monat. Und wir haben Mitte Oktober!), ist das eigentlich schon zu viel. Da nochmal 32,70 im Monat für die 1. Klasse, die mir auf einem Teil der Strecke objektiv keine Vorteile bringt (weil es keine 1. Klasse gibt) und auf dem Rest subjektiv auch keine Vorteile bringt (weil die 1. Klasse sich im Komfort nicht unterscheidet) - nö. Das Geld investiere ich lieber anders, zwei Monate den Zuschlag gespart sind schon einmal Steakhouse-Besuch bei der nächsten Kreuzfahrt. ;-)

Im DB-Fernverkehr hingegen, egal ob ICE oder IC (und egal ob "ICmod" oder nicht) überlege ich gar nicht erst. Da wird 1. Klasse gebucht.

Das nur zu diesem Aspekt anmerkende Grüße,
der Colaholiker

--
[image]

So what...?

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Freitag, 14.10.2016, 11:53 (vor 3455 Tagen) @ ktmb

Manche User hier nerven auch (eindeutig zu erkennen) und vielleicht stinken sie auch (riecht man zum Glück nicht). Wer fordert jetzt, diese User zu verbieten?

Wer sich angesprochen fühlt, darf sich den Schuh gerne anziehen, ich nenne mit Absicht keine Namen und wiese drauf hin, daß auch der Bezug auf einen Beitrag nur als Anknüpfungspunkt für mein Gegenargument bringt und nicht automatisch bedeutet, daß das Gegenargument auf dne Autor zutrifft.

Öl ins Feuer gießende Grüße,
der Colaholiker

--
[image]

Ich kann da leider nur einen Troll-Alarm auslösen, sorry!

heinz11, Freitag, 14.10.2016, 11:55 (vor 3455 Tagen) @ GUM

...
Das stand aber nirgends, dass ich vor "allen anderen" irgendetwas wissen würde.

Ich sehe im Beitrag nur den Versuch einer Ironie und Aggressivität.

Ich löse deshalb einfach mal vorsorglich einen Trollalarm aus.


Aber denk dran: 10mal einen falschen Trollalarm ausgelöst, ergibt auch eine Woche Forumsurlaub!
;-)

Herrje...

bahnerausleidenschaft, Freitag, 14.10.2016, 12:01 (vor 3455 Tagen) @ guru61

Fahrplan
Also von einem Versprechen steht dort nichts. Aber das kann ja in der hochgelobten Schweiz anders sein.

Autos nerven einfach und stinken.

ktmb, Freitag, 14.10.2016, 12:08 (vor 3455 Tagen) @ guru61

Ich liebe Dieselloks! In der Regel fahren sie aber eher nicht durch enge Strassen und dichtbewohnte Wohngebiete.

Argumente wie im Kindergarten

ALR997, Freitag, 14.10.2016, 12:10 (vor 3455 Tagen) @ ktmb

Es gibt doch so schöne Gründe gegen den MIV und du ignorierst sie und argumentierst wie ein Dreijähriger.

Wie wäre es mit der Zahl der Verkehrstoten, der Schadstoffemissionen, der Lärmbelästigung, der Abnutzung von Straßen und dem übermäßigen Flächenverbrauch auf Straßen, wie auch auf Parkflächen.

Nicht dass man nicht auch Argumente gegen den Schienenverkehr finden könnte, aber darum geht's ja hier nicht.

Du indes schreibst einfach nur "Autos Nerven". Ja du nervst manchmal auch, Horst Seehofer nervt manchmal auch und mein Nachbar auch. Soll man euch jetzt verbieten weil ihr manchmal nervt? ^^

Fakt ist im Übrigen auch, dass das Auto vielleicht der einzige Grund ist, warum wenigstens noch ein paar Menschen in der Fläche Leben wollen.

Deine Verurteilung löst extremes Unbehagen bei mir aus

musicus, Freitag, 14.10.2016, 12:15 (vor 3455 Tagen) @ GUM

Das stand aber nirgends, dass ich vor "allen anderen" irgendetwas wissen würde.

Ich zitiere GUM:
Wer aber näher darüber nachdenkt, der weiß wie marktfern und wettbewerbsunfähig das Automobil in der Realität ist.
und weiter:
Ich glaube nicht, dass man sich fairerweise vergleichend und einordnend mit [...] dem negativen Zeitkontostand beim Kauf eines "Automobils" auseinandergesetzt hat.
Daraus spricht durchaus die Position, dass "man", wenn man GUM ist, sehr wohl erkennen kann, dass das Automobil der ökonomische Verlierer in diesem Vergleich ist - gepaart mit der Unterstellung, dass außer GUM diesen Umstand niemand reflektieren würde. Ich habe mir erlaubt zu exzerpieren.

Ich sehe im Beitrag nur den Versuch einer Ironie und Aggressivität.

Entschuldige bitte die Pointierung. Mir war nicht bewusst, dass sie deinem Gemüt so nahe gehen würde.

Ich löse deshalb einfach mal vorsorglich einen Trollalarm aus.

Einfach mal vorsorglicher Alarmismus? Jeder braucht ein Hobby.
Nachdem der Faden verloren ist und schon längst keine Bahnthemen mehr erörtert werden, steige ich aus diesem Ast aus.

Es wird vielleicht dereinst die Zeit kommen...

guru61, Arolfingen, Freitag, 14.10.2016, 12:49 (vor 3455 Tagen) @ ktmb

...wo Du ein befriedigendes Sexualleben hast, das wünsche ich Dir jedenfalls, und du dann mit dessen natürlichen Folgen konfrontiert sein wirst.
Dannzumal könne es durchaus sein, dass du wegen den natürlichen Folgen auch eine andere Wohngegend vorziehst. Du wärst nicht der Erste, der dann feststellen muss, dass der Wocheneinkauf, Verreisen mit beräderter Fruchtschale etc. mit OeV nicht unbedingt das ist, was man sich wünscht.

Vielleicht wird der einst auch der Tag kommen, wo du langsam alterst, und nicht mehr so gut laufen kannst. Auch da könnte ich mir vorstellen, dass man plötzlich einiges in andern Licht sieht.

Und vielleicht wirst du auch plötzlich mal feststellen, dass der Aldi keinen Gleisanschluss hat. Dass Deine Klamotten aus China ebenfalls nicht mit der Bahn antransportiert wurden. Dass Dein Bauer, der das Soja für deine Tofuschnitzel herstellt, auch keine Feldbahn hat.

Den Strassenverkehr verteufeln ist gut, aber dann lebe auch bitte danach!
Gruss Guru

Herrje...

guru61, Arolfingen, Freitag, 14.10.2016, 12:52 (vor 3455 Tagen) @ bahnerausleidenschaft
bearbeitet von guru61, Freitag, 14.10.2016, 12:55

Fahrplan
Also von einem Versprechen steht dort nichts. Aber das kann ja in der hochgelobten Schweiz anders sein.

Hmm, warum bekommt man dann eine Entschädigung, wenn man eine Stunde zu spät ist?
In der Hochgelobten Schweiz braucht man eine Entschädigungsregelung nicht. Bei 1/2 Std Betrieb kann ein Zug nur 29 Min zu spät sein :-)

Gruss Guru

Danke für die Anmerkungen!

GUM, Freitag, 14.10.2016, 13:01 (vor 3455 Tagen) @ Colaholiker

Danke für die Anmerkungen zum 1. Klasse Angebot im RMV!

In München gibt es bei der S-Bahn ja leider nur eine Einheitsklasse, eine richtige 1. Klasse wäre schon nicht schlecht. Da hat Frankfurt eine marginal bessere S-Bahn.

In der Theorie wäre mir die 1. Klasse sogar 50 % Zuschlag auf die Zeitkarte wert, wenn es ein echtes Komfortplus gäbe.

Aber einfach nur die Sitzquadrate und den Hauptbezug in der Farbe tauschen und eine Plastikplatte mit Holzanmutung in den Zwischenraum zwischen den Lehnen quetschen, das geht nicht....

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

Es wird vielleicht dereinst die Zeit kommen...

ktmb, Freitag, 14.10.2016, 13:14 (vor 3455 Tagen) @ guru61
bearbeitet von ktmb, Freitag, 14.10.2016, 13:17

Ich habe bereits einen Sohn und bin glücklich verheiratet.
Ich erledige alle Einkäufe per Fahrrad. Warum soll das ein Problem sein?
Bei Aldi kaufe ich nicht ein und achte darauf, dass die Lebensmittel aus möglichst lokaler Produktion kommen. Auch bei Klamotten versuche ich darauf u achten, dass sie wenigstens aus Europa kommen.

Herrje...

bahnerausleidenschaft, Freitag, 14.10.2016, 13:33 (vor 3455 Tagen) @ guru61

Fahrplan
Also von einem Versprechen steht dort nichts. Aber das kann ja in der hochgelobten Schweiz anders sein.


Hmm, warum bekommt man dann eine Entschädigung, wenn man eine Stunde zu spät ist?

Was hat dies damit zu tun das der Fahrplan ein versprechen ist. Der Fahrplan ist ein Vertragsbestandteil und sehen wir die Entschädigung als Vertragsstrafe. Die ist natürlich beim Auto nicht möglich. Da ich dort keinen Beförderungsvertrag abschließen muss um von A nach B zu kommen. Trotzdem fährt man dort rechtzeitig los um entspannt zum Ziel zu kommen. Bei der DB wird alles auf den letzten Drücker geplant und bekommt schon Panik wenn der Zug auf freier Strecke bremst. Entspanntes Reisen sind anders aus.

In der Hochgelobten Schweiz braucht man eine Entschädigungsregelung nicht. Bei 1/2 Std Betrieb kann ein Zug nur 29 Min zu spät sein :-)

Gruss Guru

Herrje...

guru61, Arolfingen, Freitag, 14.10.2016, 13:47 (vor 3455 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Fahrplan
Also von einem Versprechen steht dort nichts. Aber das kann ja in der hochgelobten Schweiz anders sein.


Hmm, warum bekommt man dann eine Entschädigung, wenn man eine Stunde zu spät ist?

Was hat dies damit zu tun das der Fahrplan ein versprechen ist. Der Fahrplan ist ein Vertragsbestandteil und sehen wir die Entschädigung als Vertragsstrafe.

Also, wo ist das Problem?
Die Bahn verspricht dir, dass du in der am Fahrplan angegeben Zeit ankommst. Und sie geht sogar weiter und garantiert das Dir im Vertrag.

Nichts anderes habe ich ja behauptet!
Gruss Guru

Es wird vielleicht dereinst die Zeit kommen...

guru61, Arolfingen, Freitag, 14.10.2016, 13:48 (vor 3455 Tagen) @ ktmb
bearbeitet von guru61, Freitag, 14.10.2016, 13:49

Ich habe bereits einen Sohn und bin glücklich verheiratet.

Hallo
Ja, dann muss ich mich entschuldigen
Anhand deiner Postings, kann man darauf schliessen, dass du sehr jung geblieben bist.

Im Alter durchaus ein Vorteil.

Gruss Guru

Es wird vielleicht dereinst die Zeit kommen...

ktmb, Freitag, 14.10.2016, 14:03 (vor 3455 Tagen) @ guru61

Ich bin Baujahr 67 und muss mich aktuell an ein Diätprogramm halten, weil eine Ärztin meinte, dass es so nicht weitergehen kann. :)

+1

GUM, Freitag, 14.10.2016, 14:06 (vor 3455 Tagen) @ guru61

Hallo
Ja, dann muss ich mich entschuldigen

+1

Anhand deiner Postings, kann man darauf schliessen, dass du sehr jung geblieben bist.

Im Alter durchaus ein Vorteil.

Gruss Guru

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

1. Klasse im Nahverkehr

18 607, am schönsten Bahnhof Deutschlands ;-), Freitag, 14.10.2016, 14:12 (vor 3455 Tagen) @ Colaholiker

Wenn ich jetzt überlege, daß ich im ausgesprochen preiswerten (haha) RMV schon 132 Euro für eine Monatskarte hinlege, dafür permanent Verspätungen, Ausfälle und baustellenbedingte Unannehmlichkeiten vorgesetzt bekomme (ich glaube, wenn ich in diesem Jahr alle Betriebstage zusammenzähle, an denen auf meinem Arbeitsweg nicht Umwege oder Fahrzeitverlängerungen durch Bauarbeiten, bis hin zur völligen Unmöglichkeit, in sinnvoller Zeit oder auf Verbindungen die ohne Zeitkarte überhaupt bepreisbar wären (Umwege, die zwar im Gültigkeitsbereich der Zeitkarte liegen, aber bei Einzelfahrten als Umweg mit Stichfahrt gelten würden) meinen Arbeitsplatz zu erreichen, zusammenrechne, komme ich gerade so auf einen Monat. Und wir haben Mitte Oktober!), ist das eigentlich schon zu viel.

Stimmt, da sind die Berliner billiger. Oder strengt sich der RMV mehr als die Berliner? Siehe hier:

Das nur zu diesem Aspekt anmerkende Grüße,
der Colaholiker

Mit gerade MezzoMix getrunken habenden Grüßen

--
Grüßle

Hans-Jörg

Soo schön ist's hier

[image]

(Und es wird noch schöner werden...)

1. Klasse im Nahverkehr

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Freitag, 14.10.2016, 14:17 (vor 3455 Tagen) @ 18 607

Stimmt, da sind die Berliner billiger. Oder strengt sich der RMV mehr als die Berliner? Siehe hier:

Man versucht zumindest, Schritt zu halten. ;-) Hinzu kommt, daß bei Bauarbeiten im Straßenbahnbereich die Planer für den Ersatzverkehr in einer Parallelrealität leben. Meine Ecke der Stadt ist nur mit der Straßenbahn an den Rest der Stadt angebunden. Kann die Linie nicht auf dem regulären Linienweg fahren, werden abstruse Umleitungen zu anderen Zielen erfunden, statt nurden unbenutzbaren Streckenabschnitt zu umfahren. Die für den Stadtteil extrem wichtige Anbindung an den Hauptbahnhof wird damit regelmäßig weggeschnitten, obwohl sie machbar wäre. Die nächsten zwei Wochen ist wieder so ein Fall, die Straßenbahn fährt zu einem Ziel, wo im Regelfall schon kaum jemand mit der dort verkehrenden Linie fährt, die einfach mögliche Umleitung, um kurz vor dem Hbf wieder auf den richtigen Linienweg zu kommen, wird jedoch nicht in Betracht gezogen.

Mit gerade MezzoMix getrunken habenden Grüßen

Die gepanschte Cola bemitleidende Grüße,
der Colaholiker

--
[image]

Loyalität - OK, aber...

Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Freitag, 14.10.2016, 15:08 (vor 3455 Tagen) @ SantosLHelper

Er diffamiert doch niemanden. Er teilt lediglich mit, das er fast immer pünktlich ist. Und wenn du seine Beiträge immer lesen würdest, wüßtest du auch, das unser Bahnerausleidenschaft auch auf die Bahn angewiesen ist, um zur Arbeit und nach Hause zu kommen. Und zumindest auf dem Weg zur Arbeit hat er ja auch nicht wirklich eine ausweichchance, falls der Zug ausfällt oder zu spät kommt. Wie übrigens viele andere Eisenbahner auch. Und insofern meine ich mal, sitzen wir alle im selben Boot.
KEIN Eisenbahner wird ABSICHTLICH einen Zug verspäten, um die Fahrgäste zu ärgern oder irgendwelche Vorurteile oder Klischees zu bedienen! Soviel mal dazu...

Loyalität - OK, aber...

guru61, Arolfingen, Freitag, 14.10.2016, 15:58 (vor 3455 Tagen) @ Tabernaer

Er diffamiert doch niemanden. Er teilt lediglich mit, das er fast immer pünktlich ist. Und wenn du seine Beiträge immer lesen würdest, wüßtest du auch, das unser Bahnerausleidenschaft auch auf die Bahn angewiesen ist, um zur Arbeit und nach Hause zu kommen. Und zumindest auf dem Weg zur Arbeit hat er ja auch nicht wirklich eine ausweichchance, falls der Zug ausfällt oder zu spät kommt. Wie übrigens viele andere Eisenbahner auch. Und insofern meine ich mal, sitzen wir alle im selben Boot.
KEIN Eisenbahner wird ABSICHTLICH einen Zug verspäten, um die Fahrgäste zu ärgern oder irgendwelche Vorurteile oder Klischees zu bedienen! Soviel mal dazu...

Hallo
Nun, aber er stellt das so hin, weil er gestern pünktlich angehkommen ist, der Rest der Nation das auch sei.
Es bestreitet niemand, dass die Bahn auch pünktlich ist.

Aber es ist ein Unterschied, ob man, wie meine Frau täglich von Olten nach Zürich-Altstetten pendelt und sie auf der Heimreise 1 bis 3 Mal pro Woche den Bus verpasst, rsp. den 10 Minuten längern Umweg über Schönenwerd nehmen muss oder, wie ich täglich von Olten nach Bern pendle und das Glück habe, seit einem Jahr den Bus nicht verpasst zu haben.
Mann kann sich die Strecke nicht aussuchen.
Die Problem von dem zu negieren, der das Pech hat, nicht auf einer Strecke zu fahren, wo der Verkehr gut läuft, trägt nichts zur Lösung bei.

Gruss Guru

Danke, kann aber keine Mail schicken weil Cl***.Kl****@zdf.d

Schlusslicht, Freitag, 14.10.2016, 16:05 (vor 3455 Tagen) @ GUM

Hallo GUM,

es gibt ja noch andere Kombinationen, z.B. Kl****.C@zdf.de

Schöne Grüße vom
Schlusslicht

1. Klasse im Nahverkehr

462 001, Taunus, Freitag, 14.10.2016, 16:41 (vor 3455 Tagen) @ Colaholiker

Nabend,

Das ist eben die Frage der gesellschaftlichen Wertschätzung. Du siehst es in den Verkehrsverbünden, in denen es auch eine 1. Klasse Monatskarte gibt: Den Mehrbetrag für eine 2+1 Sitzteilung und mehr Fußraum geben zu wenige aus.

Wie regelmäßigen Mitlesern hier durchaus bekannt sein dürfte, favorisiere ich im Fernverkehr die 1. Klasse - im Nahverkehr nutze ich diese allerdings nur dann, wenn es als Vor- oder Nachlauf an einer FV-Fahrt dran hängt. Warum? Fangen wir mal an:

1. Straßenbahnen, U-Bahnen und Busse haben gar keine 1. Klasse hierzuorte (und auch sonst wäre mir das in Deutschland nicht geläufig).

Es gibt reine 1. Klassebusse, nennt sich Schnellbus und fährt in Hamburg;-)

Früher™ gab es mal den InterRegioBus, dieser hatte auch beide Wagenklassen(Quelle Wiki).


Gruß von ICE1223,
der immer 1. Klasse fährt, egal ob NV, FV oder Schnellbus^^

--
Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1619
- Euro. Ausland: 717

Stand: 20.02.2026

1. Kl. im Nahverkehr nur auf bestimmten Strecken sinnvoll

Bahngenießer, Freitag, 14.10.2016, 17:12 (vor 3454 Tagen) @ Colaholiker

Als ich noch regelmäßig zwischen Schwelm und Essen oder zwischen Schwelm und Düsseldorf unterwegs war, wo man nur schwer Fernverkehrszüge nutzen kann, habe ich mir zu meiner VRR-Monatskarte immer gerne eine 1.Kl-Zusatzwertmarke gekauft. In 80 % aller Fälle fand ich dadurch besser einen Platz oder einen bequemeren Platz.

Und wenn man in Einzelfällen doch mal besser in der 2. Klasse sitzt? Dafür ist der 1.-Klasse-Aufpreis im VRR schließlich preiswerter als der Aufpreis, den man im Fernverkehr so kennt!

Loyalität - OK, aber...

SantosLHelper, Freitag, 14.10.2016, 17:55 (vor 3454 Tagen) @ Tabernaer

Er diffamiert doch niemanden. Er teilt lediglich mit, das er fast immer pünktlich ist. Und wenn du seine Beiträge immer lesen würdest, wüßtest du auch, das unser Bahnerausleidenschaft auch auf die Bahn angewiesen ist, um zur Arbeit und nach Hause zu kommen.

Das habe ich, glaube ich, geschrieben. War sogar redundant, weil er es selbst vorher geschrieben hat (siehe unten).

Und zumindest auf dem Weg zur Arbeit hat er ja auch nicht wirklich eine a(A)usweichchance, falls der Zug ausfällt oder zu spät kommt. Wie übrigens viele andere Eisenbahner auch. Und insofern meine ich mal, sitzen wir alle im selben Boot.

bahnerausleidenschaft schrieb:

Gestern und heute jeweils auf die Minute angekommen und einen RE drei Minuten später als außerplanmäßigen Anschluss bekommen. Aber die Bahn ist ja so miserabel. Meinen letzte Verspätung ist schon etwas länger her. Und ich fahre fast täglich.

auf das Statement von "Murrtalbahner:

Beispiel von demletzt: ICE 5min verspätet (=pünktlich), Anschluss-ICE dank Grube-Boni-Sicherung am Bahnsteig gegenüber weg = 1 Stunde Wartezeit.

Also zeigt er mit seiner abschätzigen Bemerkung "Aber die Bahn ist ja so miserabel." dass nicht sein darf, was nicht sein kann. Nur weil er die letzen Tage immer pünktlich war, darf sich keiner beschweren?! Er macht sich somit zum "Maß der Dinge". Nach dem Motto: "Ich war immer püntklich in den letzten Tagen, keine Ahnung was ihr habt..."

KEIN Eisenbahner wird ABSICHTLICH einen Zug verspäten, um die Fahrgäste zu ärgern oder irgendwelche Vorurteile oder Klischees zu bedienen! Soviel mal dazu...

Das habe ich nie behauptet, aber dass offensichtlich ist, dass täglich tausende Fahrgäste zu spät ankommen, kann man nicht leugnen. Wer letzten Endes daran Schuld ist, sei dahin gestellt. Der normale Fahrgast kauft eine Dienstleistung, die im Endeffekt nicht eingehalten wird. An wem es liegt, dass er zu spät ankommt ist dem Kunden herzlich egal, es ist dann nunmal das "System Bahn". In Deutschland wird das über die DB personifiziert, auch wenn private Unternehmen die Schuld zu tragen scheinen. Die Koordination des Bahnverkehrs obliegt immernoch der DB. Da sind wir bei der Geschichte mit dem Hund und dem eigenen Schwanz. Da fehlt halt gelegentlich etwas Fingerspitzengefühl für Anschlussreisende. Ja ja, ich weiß, jetzt kommt die Dispositionsdiskussion, wir haben alle keine Ahnung von den Hintergünden der Fahrplangestaltung. Aber zwei Minuten warten werden den Fahrplan in Deutschland nicht für die nächsten zwei Wochen zerstören.

Ich will damit sagen, dass wenn i c h meine Reise pünktlich abgeschlossen bekommen habe, es nicht andere getroffen haben kann, die weniger Glück hatten (toll dass man schon von "Glück" sprechen muss).

Ich bin sehr oft bei "bahnerausleidenschaft", aber man kann nicht in jeder Lage von sich auf andere schließen. Sein Statement klingt so, dass bei ihm immer alles super läuft und er kein Verständnis für den Unmut der anderen Forumsteilnehmer hat. DAS ist für mich übertriebene Loyalität zum Arbeitgeber.

Grüße
Michael

Loyalität - OK, aber...

bahnerausleidenschaft, Freitag, 14.10.2016, 18:06 (vor 3454 Tagen) @ SantosLHelper

Er diffamiert doch niemanden. Er teilt lediglich mit, das er fast immer pünktlich ist. Und wenn du seine Beiträge immer lesen würdest, wüßtest du auch, das unser Bahnerausleidenschaft auch auf die Bahn angewiesen ist, um zur Arbeit und nach Hause zu kommen.


Das habe ich, glaube ich, geschrieben. War sogar redundant, weil er es selbst vorher geschrieben hat (siehe unten).

Und zumindest auf dem Weg zur Arbeit hat er ja auch nicht wirklich eine a(A)usweichchance, falls der Zug ausfällt oder zu spät kommt. Wie übrigens viele andere Eisenbahner auch. Und insofern meine ich mal, sitzen wir alle im selben Boot.


bahnerausleidenschaft schrieb:

Gestern und heute jeweils auf die Minute angekommen und einen RE drei Minuten später als außerplanmäßigen Anschluss bekommen. Aber die Bahn ist ja so miserabel. Meinen letzte Verspätung ist schon etwas länger her. Und ich fahre fast täglich.


auf das Statement von "Murrtalbahner:

Beispiel von demletzt: ICE 5min verspätet (=pünktlich), Anschluss-ICE dank Grube-Boni-Sicherung am Bahnsteig gegenüber weg = 1 Stunde Wartezeit.


Also zeigt er mit seiner abschätzigen Bemerkung "Aber die Bahn ist ja so miserabel." dass nicht sein darf, was nicht sein kann. Nur weil er die letzen Tage immer pünktlich war, darf sich keiner beschweren?! Er macht sich somit zum "Maß der Dinge". Nach dem Motto: "Ich war immer püntklich in den letzten Tagen, keine Ahnung was ihr habt..."

Ich fahre auch nicht immer pünktlich und ärgere mich über jede Minute Verspätung. Und dies ab der ersten Minute Verspätung. Weil ich dann Stress im Zug bekommen kann und ich hasse Stress.

KEIN Eisenbahner wird ABSICHTLICH einen Zug verspäten, um die Fahrgäste zu ärgern oder irgendwelche Vorurteile oder Klischees zu bedienen! Soviel mal dazu...


Das habe ich nie behauptet, aber dass offensichtlich ist, dass täglich tausende Fahrgäste zu spät ankommen, kann man nicht leugnen. Wer letzten Endes daran Schuld ist, sei dahin gestellt. Der normale Fahrgast kauft eine Dienstleistung, die im Endeffekt nicht eingehalten wird. An wem es liegt, dass er zu spät ankommt ist dem Kunden herzlich egal, es ist dann nunmal das "System Bahn". In Deutschland wird das über die DB personifiziert, auch wenn private Unternehmen die Schuld zu tragen scheinen. Die Koordination des Bahnverkehrs obliegt immernoch der DB. Da sind wir bei der Geschichte mit dem Hund und dem eigenen Schwanz. Da fehlt halt gelegentlich etwas Fingerspitzengefühl für Anschlussreisende. Ja ja, ich weiß, jetzt kommt die Dispositionsdiskussion, wir haben alle keine Ahnung von den Hintergünden der Fahrplangestaltung. Aber zwei Minuten warten werden den Fahrplan in Deutschland nicht für die nächsten zwei Wochen zerstören.

Ich will damit sagen, dass wenn i c h meine Reise pünktlich abgeschlossen bekommen habe, es nicht andere getroffen haben kann, die weniger Glück hatten (toll dass man schon von "Glück" sprechen muss).

Ich bin sehr oft bei "bahnerausleidenschaft", aber man kann nicht in jeder Lage von sich auf andere schließen. Sein Statement klingt so, dass bei ihm immer alles super läuft und er kein Verständnis für den Unmut der anderen Forumsteilnehmer hat. DAS ist für mich übertriebene Loyalität zum Arbeitgeber.

Ich habe nur von meinen letzten drei Tagen geschrieben. Mehr nicht. Heute hat es nicht geklappt und ärgere mich darüber. Dann gehe ich aber morgen wieder mit neuem Elan zur Arbeit und werde wieder alles dran setzen um pünktlich überall anzukommen. Trotzdem werdet ihr nie von mir hier lesen das bei der Bahn alles negativ läuft weil ich oft die positive Seite sehe.


Grüße
Michael

Richtig erfaßt! Alternative muß besser sein zwecks Akzeptanz

Blaschke, Freitag, 14.10.2016, 22:41 (vor 3454 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Hallo!

Sehr interessant. Also beim Autofahren werden eventuelle Störungen einkalkuliert, aber bei der DB muss alles auf die Minute funktionieren.

Richtig! Weil mir die DB und alle anderen Bahnen und Busse und Straßenbahnen und U-Bahnen und und ... mittels des Fahrplanes eben versprichen, zu der angegebenen Uhrzeit am angebenen Ort zu sein. Insbesondere und explizit ja bei Fahrkarten mit Zugbindung.

Der jetzt folgende Einwand ist auch richtig: Ja, da wird mit zweierlei Maß gemessen! Aber eben das könnte nämlich der große Vorteil eines öffentlichen Verkehrssystemes sein! Nämmlich eine möglichst große Pünktlichkeit zu garantieren.

Ein Verkehrssystem, welches eine echte Alternative zum Herrschenden darstellen will, sollte eben Dinge besser können als das schon existierende System, weil es sonst keinen Anreiz zum Umsteigen gibt. Eine dieser besseren Dinge könnte eben die verläßliche Ankunftszeit sein. Leider ist das Bahnsystem in Deutschland davon aber auch dank des ITF-Gedankens meilenweit entfernt.

Nebenbei könnten wir noch eine interessante Diskussion eröffnen, inwieweit man die Betreiber von Navigationssystemen dazu verpflichten könnte, dass die vom Navi angezeigten Ankunftszeiten auch verbindlich sind.


Schöne Grüße von

jörg

Paßt wieder: Diäten sind einfach Mumpitz

Blaschke, Freitag, 14.10.2016, 22:47 (vor 3454 Tagen) @ ktmb

Ich bin Baujahr 67 und muss mich aktuell an ein Diätprogramm halten (...)

Wäre ja schön, wenn davon ein Organ ausgenommen wäre. Anbieten würde sich dabei der im Kopf gelegene Teil des zentralen Nervensystems.

Wahrscheinlich wären die SBB...

J-C, In meiner Welt, Freitag, 14.10.2016, 22:51 (vor 3454 Tagen) @ guru61
bearbeitet von J-C, Freitag, 14.10.2016, 22:53

...unter der deutschen Bundesregierung genauso wie die DB. Mein Eindruck ist, dass sie nur deswegen so gut sind, weil sie von der Regierung, oder um es beim Namen zu nennen, vom Volk dazu verdonnert wurde. Da ist zum Beispiel die Anschlusssicherung unter den verschiedenen EVUs gesetzlich festgelegt.

Hätte man mit den SBB das selbe gemacht wie mit der DB, ja dann wären die SBB gleich der DB.

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Es heißt, man setzt Check ein statt Test...

J-C, In meiner Welt, Freitag, 14.10.2016, 23:12 (vor 3454 Tagen) @ Höllentalbahn
bearbeitet von J-C, Freitag, 14.10.2016, 23:14

...weil es sonst dem Anspruch eines Tests nicht genügt.

Dazu sag ich nur:

check it out!

Check it, sagt ZDF, out sagt JayC, denn beim Thema ZDF checkt er nix mehr out.
Okey, ich sollte mich nicht als Rapper versuchen, das endet wirklich nur in einer mittleren Katastrophe...

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Einfache Statistiken genügen für realistische Einschaetzung

arno50, Freitag, 14.10.2016, 23:17 (vor 3454 Tagen) @ Aphex Twin

ich hatte das schon mal gepostet. Ich fahre regelmässig von Nordwestdeutschland nach Chemnitz in Sachsen. Das ist meist mit 2 - 3 Umsteigen verbunden. Wenn einer der Züge verspätet ist, komme ich ca 1 Std -manchmal 2 - später an. Dies ist gefühlt sehr häufig. wenn die Bahn sagt: 90 % alle Züge sind pünktlich, dann ist bei 2 Umsteigen die Pünkltichkeit 73 %. Wenn also bei allen Fahrten z.b im Fernverkehr durchschnittlich N Züge benutzt werden, dann ist die tatsächliche Wahrscheinlichkeit W für pünktliches Ankommen schlicht
P hoch N, dabei ist N durchaus eine rationale Zahl zwischen 1 und beliebig, die die mittlere Anzahl von Verbindungen angibt. P ist die mittlere Pünktlichkeitswahrscheinlichkeit d.h. zw. 0 und 1 angesiedelt. ZB P=0.9 N=3 dann W=0,73, dh. die mittlere Wahrscheinlichkeit einer Reisevespätung wäre 27%. Solche Rechnungen könnte die Bahn leicht machen, da die statistischen Daten mit Sicherheit vorliegen. - Die Werte sähen dann aber nicht so gut aus.

Es wird vielleicht dereinst die Zeit kommen...

J-C, In meiner Welt, Samstag, 15.10.2016, 10:23 (vor 3454 Tagen) @ guru61
bearbeitet von J-C, Samstag, 15.10.2016, 10:25

Da muss man es aber wirklich wollen. Zumal man auch im Dorf ganz gut an den ÖPNV angeschlossen sein kann. Ich hab in Tschechien ein Coop in der Nähe, eine Drogerie, einen kleinen Elektroladen, ja sogar einen Laden für den Sportbedarf - wo es unter anderem Radfahrer- und Skiausrüstung gibt :D

Gut, wenn man mehr will und zur Stadt möchte, ja dann kann sich ein Auto vielleicht lohnen, wenn man gerade einen Großeinkauf vorhat. Kann man aber theoretisch in kleineren Portionen auch mit dem in der Woche stündlich verkehrenden Bus erledigen. Im Berufsverkehr fährt er sogar teils halbstündlich...

Davon mal ganz abgesehen, wieso sollte man nicht in eine Gegend ziehen, wo die ÖPNV-Anbindung stimmt? Man braucht sich nicht einen American Way of Life anzutun, wo man alles mit dem Auto erledigt, weil es keinen ÖPNV gäbe...

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Ich würde DIR eine Diät empfehlen.

J-C, In meiner Welt, Samstag, 15.10.2016, 10:27 (vor 3454 Tagen) @ Blaschke

...wahrscheinlich haben es die (sehr kompetenten!) Ärzte dir empfohlen, aber du bestehst auf das Recht, dir selber langfristig zu schaden, ne? :P

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Argumente wie im Kindergarten

J-C, In meiner Welt, Samstag, 15.10.2016, 10:34 (vor 3454 Tagen) @ ALR997

Fakt ist im Übrigen auch, dass das Auto vielleicht der einzige Grund ist, warum wenigstens noch ein paar Menschen in der Fläche Leben wollen.

Der einzige Grund, das wäre schade, also ich bin gerne im Dorf am Wochenende, da ist es so schön ruhig, man atmet frische Landluft, man hat alles ganz nah und es ist allgemein ziemlich idyllisch.

[image]

Wenn man lieber in der Großstadt leben will, meinetwegen, aber das Auto ist sicher nicht der einzige Grund für ein Leben im Dorf...

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Ich würde DIR eine Diät empfehlen.

ktmb, Samstag, 15.10.2016, 10:41 (vor 3454 Tagen) @ J-C

Soll ja relativ einfach sein: morgens nur Kohlenhydrate, mittags alles erlaubt und abends keine Kohlenhydrate.
Herzliche Grüße

Herrje...

J-C, In meiner Welt, Samstag, 15.10.2016, 10:42 (vor 3454 Tagen) @ guru61
bearbeitet von J-C, Samstag, 15.10.2016, 10:44

...steht im Beförderungsvertrag wirklich die Garantie drin, dass der Fahrplan auch garantiert eingehalten wird? Ich glaube kaum, dass die DB auf so eine Idee käme.

Ansonsten, eine Bahn früher nehmen und schon hat man weniger Stress. Anders sieht's aus, wenn man eh schon extrem früh losfährt und die Möchtegern-S-Bahn einen Halbstundentakt hat, ja da ist das natürlich was anderes...

In Hamburg wäre sowas aber ganz normal, in der HVZ gibt es je Linienast 2 S-Bahnlinien, welche jeweils im 10-Minutentakt auf der Trasse fahren.

Deswegen fällt's nicht so ins Gewicht, wenn mal eine S-Bahn ausfällt, zumal es gefühlt recht zuverlässig ist. Verspätungen passieren wirklich nur wegen höherer Gewalt wie Polizeieinsatz oder Personen im Gleis. Im Sommer zumindest.

Im Winter fallen die alten S-Bahnen wegen Witterungsschäden schon fast planmäßig aus. Vor allem die Türen, die sich gerne mal verhaken sind ein ziemliches Problem.

Aber wo die neuen 490er kommen, welche die 472er ersetzen sollen, wird das hoffentlich der Vergangenheit angehören - soweit das Novum in der Hamburger S-Bahn - die Klimaanlage denn nicht streikt...

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Wahrscheinlich wären die SBB...

guru61, Arolfingen, Samstag, 15.10.2016, 10:45 (vor 3454 Tagen) @ J-C

...unter der deutschen Bundesregierung genauso wie die DB. Mein Eindruck ist, dass sie nur deswegen so gut sind, weil sie von der Regierung, oder um es beim Namen zu nennen, vom Volk dazu verdonnert wurde. Da ist zum Beispiel die Anschlusssicherung unter den verschiedenen EVUs gesetzlich festgelegt.

Hätte man mit den SBB das selbe gemacht wie mit der DB, ja dann wären die SBB gleich der DB.

Sorry, da liegst du aber falsch: Man hat mit den SBB genau das gemacht, wie mit der DB: nämlich, dass der ganze Betrieb aus der Bundesverwaltung ausgegliedert, der Beamtenstatus abgeschafft wurde und die SBB nun als AG firmiert.
Und das genau mit dem Ziel, den Einfluss der Politik auf das Betriebsgeschehen zu vermindern.

Die SBB haben Zielvereinbarungen mit den Bestellern, sei das nun Bund oder Kantone.

Hier, und nur hier ist was anders als in D: Nämlich, dass man offensichtlich bei den Bestellern, die Vereinbarungen genauer nimmt.

So hat der ZVV schon seit 10 Jahren ein Bonus Malus system eingerichtet:

http://www.zvv.ch/zvv/de/allgemeine-seiten/medienmitteilungen/2016/bonus-malus-2016.html
http://www.nzz.ch/zuerich/happiger-malus-fuer-die-sbb-1.18242329

Es steht nirgends geschrieben, dass man das nicht auch in D einführen könnte.

Gruss Guru

Ich würde DIR eine Diät empfehlen.

J-C, In meiner Welt, Samstag, 15.10.2016, 10:45 (vor 3454 Tagen) @ ktmb

Soll ja relativ einfach sein: morgens nur Kohlenhydrate, mittags alles erlaubt und abends keine Kohlenhydrate.
Herzliche Grüße

Ist das eine Diät und nicht etwa eine ganz normale und gesunde Lebensweise?

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Wahrscheinlich wären die SBB...

J-C, In meiner Welt, Samstag, 15.10.2016, 10:49 (vor 3454 Tagen) @ guru61

Auf letzteres will ich ja hinaus, Bund und Kantone kümmern sich in der Schweiz ernsthaft darum, dass die Bahn so gut ist, wie sie jetzt ist.

Das kann bei der DB auch Früchte tragen. Nehmen wir zum Beispiel die S-Bahnen der Metropolen, dazu gibt es so einen Beitrag bei der RBB
Link

Dort gibt es zum Beispiel auch ein Bonus-Malus-System in Hamburg und dort hat es dafür gesorgt, dass die S-Bahn Hamburg nahezu so pünktlich ist wie in der Schweiz.

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Ich würde DIR eine Diät empfehlen.

ktmb, Samstag, 15.10.2016, 10:51 (vor 3454 Tagen) @ J-C

Das ist möglich. Es wurde mir aber so erklärt. Habe demnächst aber noch einmal einen Termin bei einer Ernährungsberatung.
Herzliche Grüße aus Hamburg!

Es wird vielleicht dereinst die Zeit kommen...

guru61, Arolfingen, Samstag, 15.10.2016, 10:53 (vor 3454 Tagen) @ J-C

Vzhledem k tomu, budete muset opravdu chci to ale. Zejména proto, že můžete být velmi dobře napojen na veřejnou dopravu v obci. I v České republice kurníku okolí, lékárna, malý obchodě s elektronikou, a dokonce i obchod pro sportovních potřeb - tam, kde jsou mimo jiné cyklistických a lyžařských zařízení: D

No, pokud chcete víc a město chtít, pak ano, auto může být schopen splatit, když jste právě v úmyslu hromadný nákup. Lze však teoreticky provést v menší části se v týdnu hodinové autobusu. V dopravní špičce, půjde někdy i každou půl hodinu ...

Z toho dost od sebe, proč by neměl vytáhnout v oblasti, kde ta správná veřejná doprava? Jeden nemusí americký způsob života dát na, kde si vše hotovo autem, protože tam byl žádná veřejná doprava ...


Mach časy testy s osobou na invalidním vozíku Rothenburg ob der Tauber, v Preiserwerke k návštěvě v Steinenbach a pak Gotthard železnice modelová železnice v Reichelshofen a poté večeře v Landwehrbräu a potom zpět do Rothenburgu, takže v 22 hodin.
U 18, vyrostl ve městě, přesto vydělal vlastní peníze, můžete samozřejmě nemají si představit, že budete možná muset žít dál od Gerd důvodů.

Gruss guru

Ich würde DIR eine Diät empfehlen.

J-C, In meiner Welt, Samstag, 15.10.2016, 10:58 (vor 3454 Tagen) @ ktmb

Das ist möglich. Es wurde mir aber so erklärt. Habe demnächst aber noch einmal einen Termin bei einer Ernährungsberatung.
Herzliche Grüße aus Hamburg!

Auf jeden Fall schonmal etwas. Ein gewisser Herr B. hört ja partout nicht auf die Warnungen seiner Ärzte und alle finden das okay...

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Herrje...

guru61, Arolfingen, Samstag, 15.10.2016, 10:59 (vor 3454 Tagen) @ J-C

...steht im Beförderungsvertrag wirklich die Garantie drin, dass der Fahrplan auch garantiert eingehalten wird? Ich glaube kaum, dass die DB auf so eine Idee käme.


Nee, aber dass man eine Entschädigung bekommt, nach einer gewissen Verspätung, lässt den Umkehrschluss zu, dass der Fahrplan ein Teil des Beförderungsvertrages ist.


Ansonsten, eine Bahn früher nehmen und schon hat man weniger Stress. Anders sieht's aus, wenn man eh schon extrem früh losfährt und die Möchtegern-S-Bahn einen Halbstundentakt hat, ja da ist das natürlich was anderes...

Ja, mach das mal bei einem 2 oder 4 Stundentakt. Wie gesagt: Für einen Städter ist das nicht nachvollziehbar, was mitunter auf dem Land abgeht. Mach einfach mal den Test, und geh jeden Tag eine Stunde früher zur Uni und am Abend eine Stunde später weg.


In Hamburg wäre sowas aber ganz normal, in der HVZ gibt es je Linienast 2 S-Bahnlinien, welche jeweils im 10-Minutentakt auf der Trasse fahren.

Hamburg ist nicht Deutschland!

Gruss Guru

Und jetzt bitte auf Deutsch?

J-C, In meiner Welt, Samstag, 15.10.2016, 10:59 (vor 3454 Tagen) @ guru61

Du glaubst es kaum, ich kann fast kein Tschechisch, woher kannst du eigentlich Tschechisch?

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Und jetzt bitte auf Deutsch?

guru61, Arolfingen, Samstag, 15.10.2016, 11:02 (vor 3454 Tagen) @ J-C

Du glaubst es kaum, ich kann fast kein Tschechisch, woher kannst du eigentlich Tschechisch?

Tja, mein Geheimnis!

Aber, wie willst du auf ein tschechisches Dorf ziehen, wenn du die Sprache nicht verstehst?

:-)))))))

Gruss Guru

Herrje...

J-C, In meiner Welt, Samstag, 15.10.2016, 11:04 (vor 3454 Tagen) @ guru61

...steht im Beförderungsvertrag wirklich die Garantie drin, dass der Fahrplan auch garantiert eingehalten wird? Ich glaube kaum, dass die DB auf so eine Idee käme.

Nee, aber dass man eine Entschädigung bekommt, nach einer gewissen Verspätung, lässt den Umkehrschluss zu, dass der Fahrplan ein Teil des Beförderungsvertrages ist.

Vielleicht ist die Entschädigung auch auf Drängen der Fahrgäste entstanden?


Ansonsten, eine Bahn früher nehmen und schon hat man weniger Stress. Anders sieht's aus, wenn man eh schon extrem früh losfährt und die Möchtegern-S-Bahn einen Halbstundentakt hat, ja da ist das natürlich was anderes...


Ja, mach das mal bei einem 2 oder 4 Stundentakt. Wie gesagt: Für einen Städter ist das nicht nachvollziehbar, was mitunter auf dem Land abgeht. Mach einfach mal den Test, und geh jeden Tag eine Stunde früher zur Uni und am Abend eine Stunde später weg.

Kann ich... ich lebe in der Woche in Wien, da habe ich einen Fußweg von 7 Minuten dorthin, aber eine Stunde vorher ankommen, ist mir arg unnötig...

Aber 2 oder gar Vierstundentakte? In Tschechien gibt es am Wochenende einen Zweistundentakt, ja. Aber Vierstundentakt?! Das sieht man nichtmal auf einer Hinterwäldlerlinie. das gleicht doch einem Kraut- und Rübenfahrplan. Ist das überhaupt ein Takt oder geht es eher um Einzelfahrten? o.O

Also da gebe ich zu, bei dünnen Takten muss man wirklich eine Top-Leistung erbringen, sonst kann man's vergessen.


In Hamburg wäre sowas aber ganz normal, in der HVZ gibt es je Linienast 2 S-Bahnlinien, welche jeweils im 10-Minutentakt auf der Trasse fahren.


Hamburg ist nicht Deutschland!

Leider.

Gruss Guru

Gruß Jan-Christian

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Und jetzt bitte auf Deutsch?

J-C, In meiner Welt, Samstag, 15.10.2016, 11:06 (vor 3454 Tagen) @ guru61

Ich bin nur am Wochenende hier, studiere in Wien und lebe in der Woche auch in Wien...

also 5/7 der Woche finden in Wien statt.

Ich versuche zwar, Tschechisch zu lernen, aber das ist halt nicht von heute auf morgen getan.

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Argumente wie im Kindergarten

ALR997, Samstag, 15.10.2016, 11:07 (vor 3454 Tagen) @ J-C

Sagen wir es anders: der einzige Grund, warum es manche Menschen noch erlauben können auf dem Land zu wohnen. Versuch mal, morgens aus dem Westerwald nach Köln oder Bonn mit dem ÖV zu pendeln, und da meine ich jetzt nicht Montabaur sondern eher das Hinterland, wo zwei Mal am Tag ein Schulbus fährt. Oder lokales Beispiel: Salzgitter. Auf nach Braunschweig: mit dem Auto? Kein Problem! Zwei Autobahnen, noch eine Bundesstraße und das Ganze in Rekordzeit. Mit dem ÖV? Da musst du schon Glück haben, dass in deinem Ort ein Bus fährt. Dann muss der Anschluss an den Zug passen, sonst heißt es: 1 Stunde warten. Und das jeden Tag?

Machen wir uns nichts vor: wer gerne auf dem Land wohnen möchte, aber in der Stadt arbeiten muss, hat oft nur zwei Möglichkeiten: Wochenendpendeln oder das Auto.

Argumente wie im Kindergarten

J-C, In meiner Welt, Samstag, 15.10.2016, 11:11 (vor 3454 Tagen) @ ALR997

Sagen wir es anders: der einzige Grund, warum es manche Menschen noch erlauben können auf dem Land zu wohnen. Versuch mal, morgens aus dem Westerwald nach Köln oder Bonn mit dem ÖV zu pendeln, und da meine ich jetzt nicht Montabaur sondern eher das Hinterland, wo zwei Mal am Tag ein Schulbus fährt. Oder lokales Beispiel: Salzgitter. Auf nach Braunschweig: mit dem Auto? Kein Problem! Zwei Autobahnen, noch eine Bundesstraße und das Ganze in Rekordzeit. Mit dem ÖV? Da musst du schon Glück haben, dass in deinem Ort ein Bus fährt. Dann muss der Anschluss an den Zug passen, sonst heißt es: 1 Stunde warten. Und das jeden Tag?

Ui, das hört sich ja nach was an. Ich bin halt Stundentakte mit dem Bus vom Dorf hier gewohnt, die Busse selber haben dann auch standardmäßig WLAN.

Aber das kenne ich selber, direkt bei Hamburg gibt es auch solche Ortschaften, wo fast nix läuft an Bussen, obwohl das noch tendenziell im Speckgürtel liegt...

Machen wir uns nichts vor: wer gerne auf dem Land wohnen möchte, aber in der Stadt arbeiten muss, hat oft nur zwei Möglichkeiten: Wochenendpendeln oder das Auto.

Nicht immer und auch nur, wenn man in ÖPNV-Wüsten zieht...

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Und jetzt bitte auf Deutsch?

guru61, Arolfingen, Samstag, 15.10.2016, 11:27 (vor 3454 Tagen) @ J-C

Ich bin nur am Wochenende hier, studiere in Wien und lebe in der Woche auch in Wien...

also 5/7 der Woche finden in Wien statt.

Ich versuche zwar, Tschechisch zu lernen, aber das ist halt nicht von heute auf morgen getan.

Daher wundert es mich, dass du des öftreren Tschechien als Vorbild nimmst. Wie kannst du Rückschlüsse ziehen, hne mit den Direktbetroffenen reden?

Ich kann übrigens auch nicht tschechisch, aber der Google Übersetzer :-))))

Herrje...

guru61, Arolfingen, Samstag, 15.10.2016, 11:35 (vor 3454 Tagen) @ J-C

...steht im Beförderungsvertrag wirklich die Garantie drin, dass der Fahrplan auch garantiert eingehalten wird? Ich glaube kaum, dass die DB auf so eine Idee käme.

Nee, aber dass man eine Entschädigung bekommt, nach einer gewissen Verspätung, lässt den Umkehrschluss zu, dass der Fahrplan ein Teil des Beförderungsvertrages ist.

Vielleicht ist die Entschädigung auch auf Drängen der Fahrgäste entstanden?

Ja und? Wenns nicht Bestandteil des Transportvertrages wäre, würde kein Hund danach schreien.

Im Uebrigen har der Bahnerausleidenschaft das auch explizit bestätigt!

Ja, mach das mal bei einem 2 oder 4 Stundentakt. Wie gesagt: Für einen Städter ist das nicht nachvollziehbar, was mitunter auf dem Land abgeht. Mach einfach mal den Test, und geh jeden Tag eine Stunde früher zur Uni und am Abend eine Stunde später weg.

Kann ich... ich lebe in der Woche in Wien, da habe ich einen Fußweg von 7 Minuten dorthin, aber eine Stunde vorher ankommen, ist mir arg unnötig...

Genau, für einen Pendler ist es auch arg unnötig!


Aber 2 oder gar Vierstundentakte? In Tschechien gibt es am Wochenende einen Zweistundentakt, ja. Aber Vierstundentakt?! Das sieht man nichtmal auf einer Hinterwäldlerlinie. das gleicht doch einem Kraut- und Rübenfahrplan. Ist das überhaupt ein Takt oder geht es eher um Einzelfahrten? o.O

Gugsch mal hier :
http://www.bahn-fuer-alle.de/media/docs/2006/VglCH_D.pdf
2. Abschnitt

Und google mal unter vierstundentakt Deutschland.


Also da gebe ich zu, bei dünnen Takten muss man wirklich eine Top-Leistung erbringen, sonst kann man's vergessen.

Genau!

Gruss Guru

Nicht nötig... Das Leben ist wunderschön! ;-)

Blaschke, Samstag, 15.10.2016, 11:37 (vor 3454 Tagen) @ J-C
bearbeitet von Blaschke, Samstag, 15.10.2016, 11:41

Hallo!

...wahrscheinlich haben es die (sehr kompetenten!) Ärzte dir empfohlen,

Reichlich ;-). Und nicht nur die... ;-). Wobei es immer ganz lustig ist, wenn ich mal wieder an einen anderen Doc gerate: Jeder hat seine Lieblingspillen, dann wollen die wieder alles ummodeln und umstellen und so weiter. Der ganze Gesundheitswahn: Eine riesige Geldmaschine. Und solange man den Leutchen munter Angst einjagt und sie vor allem möglichen heilen und schützen will und solange die Leutchen alle nie sterben wollen und meinen, sie leben endlos hier auf Erden, so lange wird der Wahn auch anhalten. Ich merke es ja täglich, was ich an Mengen in die Apotheken schleppe. Kein Wunder, dass die Gastronomie pleite ist - die Leute sind ja schon mit dem Pillenschlucken ausgelastet; finanziell und was das Sattsein betrifft.

aber du bestehst auf dem Recht, dir selber langfristig zu schaden, ne?

Ich bestehe auf dem Recht, mein Leben so zu gestalten, wie ICH das für richtig halte. Abgesehen davon schade ich mir nicht, sondern ich GENIESSE es! SCHADEN würde es mir, auf Dinge zu verzichten, auf die ich gar nicht verzichten will. Und wenn es dann 20 oder 30 Jahre eher in die Kiste geht als im Durchschnitt, dann ist das auch völlig in Ordnung! Ich erinnere mich noch gut an den Bundeswehrmusterungsarzt, der mir versprochen hat, dass mit 45 Ende sei (kann übrigens nicht mehr funktionieren...). War so ein alter hagerer Typ so wie damals der "Vollstrecker" bei Jürgen von der Lippe. Dem habe ich dann gesagt: "Lieber 45 Jahre schön gelebt als 65 gar nicht!". Unser Gespräch war danach beendet; er war beleidigt.

Aber auch Du darfst Dich weiter munter selbst kasteien, so wie so viele andere auch. Renn dem Mainstream hinterher; mache das, was alle machen und was gesellschaftlich anerkannt ist, vermeide alle Abweichungen und Besonderheiten und Auffälligkeiten; sei schlank, weil das der Norm entspricht und mampfe nur das, was die Gesundheitsexperten grad so empfehlen. Das alles darfst Du gerne machen, ich habe absolut nullkommanichts dagegen! Nur erwarte eben nicht, dass ich das auch so mache.

Und so latscher ich weiter im Oktober bei 7 Grad plus im Hawaii-Hemd und in Trainingsbuxe durch's Land und werde gleich ne Coke trinken und heute mal den Pizzaboten hier hin zitieren. Auf das Aufräumen im Messi-Stall hier habe ich keine Lust, dafür werde ich gleich mal Hartz-IV-TV anschauen und den Sieg des VfL bei den Zonis aus Rostock. Und auch sonst mache ich weiterhin das, was ICH will. Und werde weiterhin im HEUTE leben; nicht im "gestern" und schon gar nicht im "morgen". Zum Glück trage ich für nichts und niemanden Verantwortung. Muß keine Blagen ernähren, keine Mausi hier bei Laune halten und bin auch sonst NIEMANDEM verpflichtet! Das freieste Leben, was man sich vorstellen kann. Und das ist genau SO von mir gewollt. Logischerweise hat das auch Nachteile, aber da JEDE(!!!!!) Entscheidung im Leben IMMER(!!!!) auch Nachteile hat, kann ich die ja einfach ignorieren und stattdessen die Vorteile genießen!

Und deswegen sind zusammenfassend Deine "Ratschläge" zwar nett, aber vergebens.

Schön wäre es ja nur, würde ein Großteil meiner Umwelt auch mal so frei leben und so selbstbestimmt und so bewußt genießend und im HEUTE und nicht ewig über die Zukunft nachdenken und vor allem sich nicht allen möglichen Zwängen und Normen unterwerfen - denn dann wäre die Welt eine zufriedenere und ich müßte nicht so viele Nörgelköppe um mich herum ertragen.

Schöne Grüße von

jörg


Ach ja, gestern abend war ich nach laaaaaaaaanger Zeit mal wieder bei JIM BLAKE, dem geilsten Imbiß Deutschlands! Denn da darf ich die Literflasche Cola auch im Laden trinken eben zum Preis der Literflasche und muß nicht 3x 0,33 oder gar 5x 0,2-Liter-Gläschen bestellen und bezahlen. Und auch sonst ist der Laden top und das Essen mega genial; ebenso die Auswahl. Nur komm ich da leider im Alltag nie vorbei. Aber gestern war es wieder HERRLICH! Da können die Ärzte und Gesundheitsapostel und die Gutmenschen jetzt wieder einen Herzinfarkt bekommen; ich bekomme ihn zwar auch, aber wenigstens mit Freuden! ;-)

Argumente wie im Kindergarten

ALR997, Samstag, 15.10.2016, 12:03 (vor 3454 Tagen) @ J-C

Sagen wir es anders: der einzige Grund, warum es manche Menschen noch erlauben können auf dem Land zu wohnen. Versuch mal, morgens aus dem Westerwald nach Köln oder Bonn mit dem ÖV zu pendeln, und da meine ich jetzt nicht Montabaur sondern eher das Hinterland, wo zwei Mal am Tag ein Schulbus fährt. Oder lokales Beispiel: Salzgitter. Auf nach Braunschweig: mit dem Auto? Kein Problem! Zwei Autobahnen, noch eine Bundesstraße und das Ganze in Rekordzeit. Mit dem ÖV? Da musst du schon Glück haben, dass in deinem Ort ein Bus fährt. Dann muss der Anschluss an den Zug passen, sonst heißt es: 1 Stunde warten. Und das jeden Tag?

Ui, das hört sich ja nach was an. Ich bin halt Stundentakte mit dem Bus vom Dorf hier gewohnt, die Busse selber haben dann auch standardmäßig WLAN.

Jetzt kenne ich natürlich nicht das lokale Verkehrskonzept, kann auch nicht einschätzen ob der Stundentakt alle Dörfer in deiner Gegend betrifft. Persönlich habe ich hier in Salzgitter mittlerweile zum Beispiel auch das Glück, an einer der qualifizierten Buslinien zu wohnen, sehr wohl gibts da aber auch Orte, besonders raus in die Landkreise, wo dann ein erheblich dünneres Angebot gefahren wird, meistens nicht einmal im Takt.

Aber das kenne ich selber, direkt bei Hamburg gibt es auch solche Ortschaften, wo fast nix läuft an Bussen, obwohl das noch tendenziell im Speckgürtel liegt...

Zum Beispiel. Und gerade da wäre es interessant, dichtere Angebote zu fahren. Vielleicht nicht bis nach Hamburg rein, aber zum nächsten Bahnhof und dann mit festem Anschluss.

Machen wir uns nichts vor: wer gerne auf dem Land wohnen möchte, aber in der Stadt arbeiten muss, hat oft nur zwei Möglichkeiten: Wochenendpendeln oder das Auto.

Nicht immer und auch nur, wenn man in ÖPNV-Wüsten zieht...

Ja, also ich bezog mich jetzt nicht auf die Situationen wo man 10 km vom Wohnort arbeitet. Aber selbst im Großraum Rhein-Ruhr gibt es eben Wochenendpendler. Man mag es kaum glauben, aber es ist so.

Da spielen jeweils auch verschiedene Faktoren rein, wie die konkrete Wohnsituation, Arbeitszeiten, Familienstand, usw. Gleichwohl sollte man in Anbetracht der Wohnraumsituation in vielen Großstädten überlegen, wie man das Pendeln aus den Billigstädten (da wären wieder mein berühmtes Salzgitter gefragt, aber mitunter auch Vororte wie Lünen, Kamen, Hürth oder nahe gelegene Städte wie Büchen oder besser Elmshorn, Hildesheim oder Dachau interessant. Es ging jetzt nur um die Lage. Ob die Wohnsituation da noch so toll ist, kann ich im Einzelnen nicht sagen) oder eben aus dem ländlichen Raum attraktiver machen kann.

Nicht nötig... Das Leben ist wunderschön! ;-)

J-C, In meiner Welt, Samstag, 15.10.2016, 12:30 (vor 3454 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von J-C, Samstag, 15.10.2016, 12:31

Hallo!

...wahrscheinlich haben es die (sehr kompetenten!) Ärzte dir empfohlen,


Reichlich ;-). Und nicht nur die... ;-). Wobei es immer ganz lustig ist, wenn ich mal wieder an einen anderen Doc gerate: Jeder hat seine Lieblingspillen, dann wollen die wieder alles ummodeln und umstellen und so weiter. Der ganze Gesundheitswahn: Eine riesige Geldmaschine. Und solange man den Leutchen munter Angst einjagt und sie vor allem möglichen heilen und schützen will und solange die Leutchen alle nie sterben wollen und meinen, sie leben endlos hier auf Erden, so lange wird der Wahn auch anhalten. Ich merke es ja täglich, was ich an Mengen in die Apotheken schleppe. Kein Wunder, dass die Gastronomie pleite ist - die Leute sind ja schon mit dem Pillenschlucken ausgelastet; finanziell und was das Sattsein betrifft.

Da wirfst du aber Dinge durcheinander. Gesunde Ernährung geht auch ohne das Einnehmen auch nur einer Pille. Man muss einfach nur verzichten können.

Irgendwann wird sich ungesunde Ernährung in irgendeiner Weise rächen und ich meine nicht, dass man irgendwann so oder so sterben muss, doch wozu muss man sich sein Leben künstlich verkürzen? Das Leben ist kein Abwärtstrend. Man muss es nur wollen, dann hat man ein erfülltes Leben...

aber du bestehst auf dem Recht, dir selber langfristig zu schaden, ne?


Ich bestehe auf dem Recht, mein Leben so zu gestalten, wie ICH das für richtig halte. Abgesehen davon schade ich mir nicht, sondern ich GENIESSE es! SCHADEN würde es mir, auf Dinge zu verzichten, auf die ich gar nicht verzichten will. Und wenn es dann 20 oder 30 Jahre eher in die Kiste geht als im Durchschnitt, dann ist das auch völlig in Ordnung! Ich erinnere mich noch gut an den Bundeswehrmusterungsarzt, der mir versprochen hat, dass mit 45 Ende sei (kann übrigens nicht mehr funktionieren...).

Dein Körper kann anscheinend mehr damit klarkommen als bei normalen Menschen, aber trotzdem ist das langfristig nicht okay. Du wirst auf die Nase fallen damit, irgendwann wirst du es bereuen. Wann genau, das ist zwar nicht bekannt, aber irgendwann, tja irgendwann denkst du dir "Hätt ich bloß auf die Ärzte gehört und nicht mich meiner Faulheit hingegeben...".

Ich nehme mir tatsächlich das Recht heraus, die Lebensweise anderer im Falle des Falles nicht okay zu finden und das auch so zu sagen.

War so ein alter hagerer Typ so wie damals der "Vollstrecker" bei Jürgen von der Lippe. Dem habe ich dann gesagt: "Lieber 45 Jahre schön gelebt als 65 gar nicht!". Unser Gespräch war danach beendet; er war beleidigt.

Glücklich sein ist ja immer was relatives. Eine ausgewogene Lebensweise kann auch glücklich machen. Nur ist es wahr, das bringt keine Sofortbefriedigung. Aber braucht es das? Wozu immer nur von der einen zur nächsten Sekunde denken und nicht langfristiger?

Aber auch Du darfst Dich weiter munter selbst kasteien, so wie so viele andere auch. Renn dem Mainstream hinterher; mache das, was alle machen und was gesellschaftlich anerkannt ist, vermeide alle Abweichungen und Besonderheiten und Auffälligkeiten; sei schlank, weil das der Norm entspricht und mampfe nur das, was die Gesundheitsexperten grad so empfehlen. Das alles darfst Du gerne machen, ich habe absolut nullkommanichts dagegen! Nur erwarte eben nicht, dass ich das auch so mache.

Pff, ich habe nie gesagt, dass ich so schön und toll wie der Anton aus Tirol bin. Ich habe auch nicht die gesundeste Lebensweise, aber ich weiß zumindest, dass ich diese Lebensweise mittelfristig ändern sollte und bin mit Mittelmäßigkeit einfach mal nicht zufrieden.

Außerdem, es gibt die seltenen Fälle, wo die Mehrheit auch mal Recht hat. Ja, es ist richtig, eine ausgewogene Lebensweise zu haben, ja man sollte sich um seinen eigenen Körper kümmern. Ich bin in so einigen Fällen auch mal ganz gegen den Mainstream, zum Beispiel, wenn ich Trump nicht so katastrophal finde wie die Mehrheit und finde, dass ich den Mainstream für überempfindlich halte.


Und so latscher ich weiter im Oktober bei 7 Grad plus im Hawaii-Hemd und in Trainingsbuxe durch's Land und werde gleich ne Coke trinken und heute mal den Pizzaboten hier hin zitieren. Auf das Aufräumen im Messi-Stall hier habe ich keine Lust, dafür werde ich gleich mal Hartz-IV-TV anschauen und den Sieg des VfL bei den Zonis aus Rostock. Und auch sonst mache ich weiterhin das, was ICH will. Und werde weiterhin im HEUTE leben; nicht im "gestern" und schon gar nicht im "morgen". Zum Glück trage ich für nichts und niemanden Verantwortung. Muß keine Blagen ernähren, keine Mausi hier bei Laune halten und bin auch sonst NIEMANDEM verpflichtet! Das freieste Leben, was man sich vorstellen kann. Und das ist genau SO von mir gewollt. Logischerweise hat das auch Nachteile, aber da JEDE(!!!!!) Entscheidung im Leben IMMER(!!!!) auch Nachteile hat, kann ich die ja einfach ignorieren und stattdessen die Vorteile genießen!

Ach Blaschi, wenn du der Meinung bist, dass du damit glücklich wirst, ich wäre es auf Dauer nicht. Das liest sich bytheway wie bei einem pubertierenden Jugendlichen, welches keinen Bock mehr auf die "Alten" mehr hat und sich sooo frei fühlt, endlich weg zu sein von denen... so ein Glück ist da seehr relativ.

Also ich bemitleide dich, dass du dich so glücklich fühlst, obwohl der Zustand, den du beschreibst, nichts erstrebenswertes sein soll. Finden das deine Freunde denn auch so super, wie du so lebst?

Und deswegen sind zusammenfassend Deine "Ratschläge" zwar nett, aber vergebens.

Schade :(

Schön wäre es ja nur, würde ein Großteil meiner Umwelt auch mal so frei leben und so selbstbestimmt und so bewußt genießend und im HEUTE und nicht ewig über die Zukunft nachdenken und vor allem sich nicht allen möglichen Zwängen und Normen unterwerfen - denn dann wäre die Welt eine zufriedenere und ich müßte nicht so viele Nörgelköppe um mich herum ertragen.

Naja, dann lebt man ganz glücklich im hier und jetzt... in der Zukunft dann aber lebt man ganz grottisch. Dass man das nicht mehr bemerkt, ändert nichts daran. Man ist vielleicht damit zufrieden, sollte es aber nicht sein, wie ich finde.

Schöne Grüße von

jörg

Ebenso schöne Grüße von
Jan-Christian


Ach ja, gestern abend war ich nach laaaaaaaaanger Zeit mal wieder bei JIM BLAKE, dem geilsten Imbiß Deutschlands! Denn da darf ich die Literflasche Cola auch im Laden trinken eben zum Preis der Literflasche und muß nicht 3x 0,33 oder gar 5x 0,2-Liter-Gläschen bestellen und bezahlen. Und auch sonst ist der Laden top und das Essen mega genial; ebenso die Auswahl. Nur komm ich da leider im Alltag nie vorbei. Aber gestern war es wieder HERRLICH! Da können die Ärzte und Gesundheitsapostel und die Gutmenschen jetzt wieder einen Herzinfarkt bekommen; ich bekomme ihn zwar auch, aber wenigstens mit Freuden! ;-)

Und ich habe eine super tolle Mensa entdeckt, wo man einen leckeren Salat, eine super Suppe und ein richtig gutes Hauptgericht für einen Preis um die 6 Euro kriegt.

Ich habe auch in Wien direkt nebenan eine Gastro gefunden, die richtig schön ist, wo es eine nette Bedienung gibt und wo man auch leckeres Essen kriegt.

Wenn ich dann auch nur daran denke, das mit einem Imbiss tauschen zu müssen... nein nein nein nein nein. Meine letzte Cola, die ich trank... ja wann war das, das war Jahre her! Ich genehmige mir da lieber Almdudler.

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Argumente wie im Kindergarten

J-C, In meiner Welt, Samstag, 15.10.2016, 12:53 (vor 3454 Tagen) @ ALR997
bearbeitet von J-C, Samstag, 15.10.2016, 12:54

Sagen wir es anders: der einzige Grund, warum es manche Menschen noch erlauben können auf dem Land zu wohnen. Versuch mal, morgens aus dem Westerwald nach Köln oder Bonn mit dem ÖV zu pendeln, und da meine ich jetzt nicht Montabaur sondern eher das Hinterland, wo zwei Mal am Tag ein Schulbus fährt. Oder lokales Beispiel: Salzgitter. Auf nach Braunschweig: mit dem Auto? Kein Problem! Zwei Autobahnen, noch eine Bundesstraße und das Ganze in Rekordzeit. Mit dem ÖV? Da musst du schon Glück haben, dass in deinem Ort ein Bus fährt. Dann muss der Anschluss an den Zug passen, sonst heißt es: 1 Stunde warten. Und das jeden Tag?

Ui, das hört sich ja nach was an. Ich bin halt Stundentakte mit dem Bus vom Dorf hier gewohnt, die Busse selber haben dann auch standardmäßig WLAN.


Jetzt kenne ich natürlich nicht das lokale Verkehrskonzept, kann auch nicht einschätzen ob der Stundentakt alle Dörfer in deiner Gegend betrifft. Persönlich habe ich hier in Salzgitter mittlerweile zum Beispiel auch das Glück, an einer der qualifizierten Buslinien zu wohnen, sehr wohl gibts da aber auch Orte, besonders raus in die Landkreise, wo dann ein erheblich dünneres Angebot gefahren wird, meistens nicht einmal im Takt.

Naja, man kann ja hier nachschauen.
Bei mir in der Gegend ist die Anbindung mit dem Bus auch recht flächendeckend.

Aber das kenne ich selber, direkt bei Hamburg gibt es auch solche Ortschaften, wo fast nix läuft an Bussen, obwohl das noch tendenziell im Speckgürtel liegt...


Zum Beispiel. Und gerade da wäre es interessant, dichtere Angebote zu fahren. Vielleicht nicht bis nach Hamburg rein, aber zum nächsten Bahnhof und dann mit festem Anschluss.

Manchmal wäre schon ein Anschluss zum nächsten Busknoten etwas...

Machen wir uns nichts vor: wer gerne auf dem Land wohnen möchte, aber in der Stadt arbeiten muss, hat oft nur zwei Möglichkeiten: Wochenendpendeln oder das Auto.

Nicht immer und auch nur, wenn man in ÖPNV-Wüsten zieht...


Ja, also ich bezog mich jetzt nicht auf die Situationen wo man 10 km vom Wohnort arbeitet. Aber selbst im Großraum Rhein-Ruhr gibt es eben Wochenendpendler. Man mag es kaum glauben, aber es ist so.

Ich pendel auch zum Wochenende von Wien nach Tschechien. Sind von Tür zu Tür aber auch um die 2 Stunden. Aber wieso in Rhein-Ruhr? Ich dachte, da ist so ein extrem dichtes ÖPNV-Netz...

Da spielen jeweils auch verschiedene Faktoren rein, wie die konkrete Wohnsituation, Arbeitszeiten, Familienstand, usw. Gleichwohl sollte man in Anbetracht der Wohnraumsituation in vielen Großstädten überlegen, wie man das Pendeln aus den Billigstädten (da wären wieder mein berühmtes Salzgitter gefragt, aber mitunter auch Vororte wie Lünen, Kamen, Hürth oder nahe gelegene Städte wie Büchen oder besser Elmshorn, Hildesheim oder Dachau interessant. Es ging jetzt nur um die Lage. Ob die Wohnsituation da noch so toll ist, kann ich im Einzelnen nicht sagen) oder eben aus dem ländlichen Raum attraktiver machen kann.

Ich war damals total fassungslos, als ich damals einen Freund in Elmshorn besuchte und der Stadtverkehr dort ist halbstündlich, das fand ich unglaublich...

Und Büchen ist gerade ein ganz interessantes Beispiel. Diese kleine Stadt hat doch tatsächlich einen Fernverkehrsknoten vor der Nase mit Möglichkeit zur Fahrt in alle Himmelsrichtungen. Da halten gar ICEs ^^

Aus Büchen kann man aber auch die Woche über nach Hamburg. Es besteht dort ein Stundentakt nach Hamburg, morgens sogar mit einem Verstärker, die Fahrt dauert eine halbe Stunde. Seit dem Fahrplanwechsel letztens gibt es einen Umlauf mehr, die Kurzwenden in Hamburg wurden entfernt. Das ließ die Pünktlichkeit auf dem RE1 immens ansteigen. Blöder Nebeneffekt ist, dass man zwischen Hamburg und Büchen einen holprigen Möchtegern-Takt hat. Der Witz ist, dass zwischen Büchen, Schwerin und Rostock ein glatter Takt besteht. Also nördlich von Büchen herrscht Anarchie, östlich davon stringente Disziplin xD

Zu den anderen Städten kann ich nicht viel sagen. Ich kann es natürlich verstehen, wenn man nicht in Städten wie Hamburg oder so leben will, aber ich kann es nicht verstehen, wenn man extra in einem Ort leben will, wo es an allem mangelt, wo man wirklich das Auto braucht, weil man sonst überhaupt nicht vom Fleck kommt. Das mag zwar in den Staaten Gang und Gebe sein aber doch bitte nicht hier in Europa!

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Herrje...

J-C, In meiner Welt, Samstag, 15.10.2016, 13:16 (vor 3454 Tagen) @ guru61
bearbeitet von J-C, Samstag, 15.10.2016, 13:17

...steht im Beförderungsvertrag wirklich die Garantie drin, dass der Fahrplan auch garantiert eingehalten wird? Ich glaube kaum, dass die DB auf so eine Idee käme.

Nee, aber dass man eine Entschädigung bekommt, nach einer gewissen Verspätung, lässt den Umkehrschluss zu, dass der Fahrplan ein Teil des Beförderungsvertrages ist.

Vielleicht ist die Entschädigung auch auf Drängen der Fahrgäste entstanden?


Ja und? Wenns nicht Bestandteil des Transportvertrages wäre, würde kein Hund danach schreien.

Im Uebrigen har der Bahnerausleidenschaft das auch explizit bestätigt!

Na gut, dann gehört es auch zum Transportvertrag, dass der Fahrplan tatsächlich auch was zählt...

Ja, mach das mal bei einem 2 oder 4 Stundentakt. Wie gesagt: Für einen Städter ist das nicht nachvollziehbar, was mitunter auf dem Land abgeht. Mach einfach mal den Test, und geh jeden Tag eine Stunde früher zur Uni und am Abend eine Stunde später weg.

Kann ich... ich lebe in der Woche in Wien, da habe ich einen Fußweg von 7 Minuten dorthin, aber eine Stunde vorher ankommen, ist mir arg unnötig...


Genau, für einen Pendler ist es auch arg unnötig!

Naja, wenn der Pendler sich die Verbindung aussucht, mit der man bei viel Glück gerade so pünktlich ankommt, dann muss er sich in Deutschland nicht wundern. In der Schweiz ist es natürlich was anderes.


Aber 2 oder gar Vierstundentakte? In Tschechien gibt es am Wochenende einen Zweistundentakt, ja. Aber Vierstundentakt?! Das sieht man nichtmal auf einer Hinterwäldlerlinie. das gleicht doch einem Kraut- und Rübenfahrplan. Ist das überhaupt ein Takt oder geht es eher um Einzelfahrten? o.O


Gugsch mal hier :
http://www.bahn-fuer-alle.de/media/docs/2006/VglCH_D.pdf
2. Abschnitt

Tatsächlich, 4-Stunden-"Takte"... gut, dass ich nicht mehr in Deutschland lebe. Ich lebe nämlich in Wien und pendle zur Erholung jedes Wochenende nach Tschechien. Österreich hat zwar genauso wie Deutschland viele Strecken stillgelegt, dafür will es einen ITF einführen. Ganz recht, Österreich versucht es wie die Schweiz und versucht sich, einen ITF einzuführen. Das braucht natürlich Zeit, Ansätze sind aber schon vorhanden. Genannt sei beispielsweise der Doppelknoten Wien. Wien-Hauptbahnhof und Wien Meidling bilden einen Knoten. So kommt der Zug vor der Knotenzeit in Wien Meidling an, fährt die 5 Minuten zwischendurch zum Wiener Hauptbahnhof und fährt dann nach der Knotenzeit dort ab. Das hab ich in der Schweiz zum Beispiel so noch nicht gesehen. Liegt wohl daran, dass man sowas in der Schweiz nicht so leicht umsetzen kann. Wien Hauptbahnhof und Wien Meidling liegen halt quasi nebenan.

Und google mal unter vierstundentakt Deutschland.

Ich trau's mir nicht...

Also da gebe ich zu, bei dünnen Takten muss man wirklich eine Top-Leistung erbringen, sonst kann man's vergessen.


Genau!

Gruss Guru

Na da stimmen wir doch mal überein ^^

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Der größte Fehler, den alle machen: "Hätte ich mal ..."

Blaschke, Samstag, 15.10.2016, 13:27 (vor 3454 Tagen) @ J-C

Hallo!

Man muss einfach nur verzichten können.

Kann ich ja. Wenn ich denn will. Aber wenn ich nicht will, mache ich es auch nicht.

Irgendwann wird sich ungesunde Ernährung in irgendeiner Weise rächen und ich meine nicht, dass man irgendwann so oder so sterben muss, doch wozu muss man sich sein Leben künstlich verkürzen?

Ich weiß, Gegenfragen sind nicht das stärkste Argument: Aber warum soll ich es künstlich verlängern? Nur damit ich in der verlängerten Zeit Dinge mache, die ich gar nicht machen möchte? Ergibt doch null Sinn!

Dein Körper kann anscheinend mehr damit klarkommen als bei normalen Menschen, aber trotzdem ist das langfristig nicht okay. Du wirst auf die Nase fallen damit, irgendwann wirst du es bereuen. Wann genau, das ist zwar nicht bekannt, aber irgendwann, tja irgendwann denkst du dir "Hätt ich bloß auf die Ärzte gehört und nicht mich meiner Faulheit hingegeben...".

Erstens ist es ja keine Faulheit. An anderen Tagen arbeite ich bekanntlich. Bereuen werde ich all mein Tun NIEMALS!!!!!
Dieses "ach, hätte ich das damals anders gemacht..." ist nämlich der allergrößte Humbug seit Menschengedenken. Meine Psychodame war jedenfalls völlig entzückt, als ich ihr sagte, dass ich so nicht denke. ALLES, wirklich ALLES, was ich gemacht habe, war richtig. Denn als ich damals so entschied und nicht anders, war ich ja überzeugt, dass es richtig ist. Da kann ich ja nicht im Wissen um das, was dann geschah, im Nachhinein sagen, hätte ich es mal anders gemacht. Zumal es ja völlig hypothetisch ist, wie es weitergegangen wäre, wenn ich anders entschieden hätte.

Glücklich sein ist ja immer was relatives. Eine ausgewogene Lebensweise kann auch glücklich machen.

Völlig richtig. Kann es. Es kann sogar sein, dass ich das irgendwann auch mal so sehe. Das weiß ich ja heute noch nicht. Aber wenn ich es so sehe, dass werde ich auch dann glücklich sein, wenn ich es umsetze. Nur mache ich mir darüber keine Gedanken - denn dann würde ich vor lauter Gedanken an die Zukunft völlig irre.

Nur ist es wahr, das bringt keine Sofortbefriedigung. Aber braucht es das? Wozu immer nur von der einen zur nächsten Sekunde denken und nicht langfristiger?

Warum?

Ich habe auch nicht die gesundeste Lebensweise, aber ich weiß zumindest, dass ich diese Lebensweise mittelfristig ändern sollte und bin mit Mittelmäßigkeit einfach mal nicht zufrieden.

Ist das nicht schrecklich inkonsequent? Du mußt Deine Lebensweise ändern, weil Du das willst, aber Du machst es nicht! Warum denn nicht? Du lebst also entgegen Deinem natürlichen inneren Willen! Warum? Warum machst Du denn nicht JETZT und HEUTE das, was Du anstrebst? Stattdessen gibst Du Dich heute den Dingen hin, die Du - irgendwann mal! - ändern willst. Fang doch HEUTE damit an! JETZT!

Außerdem, es gibt die seltenen Fälle, wo die Mehrheit auch mal Recht hat.

Allgemein: Das darf sie doch auch! Ich nehme für mich doch gar nicht in Anspruch, Vorbild zu sein oder der Mehrheit angehören zu wollen! Ich lebe so, wie ICH das für richtig halte und vertrete die Meinung, da wir hier grad zufällig auf das Thema kommen, eben auch offensiv.

Ach Blaschi, wenn du der Meinung bist, dass du damit glücklich wirst, ich wäre es auf Dauer nicht.

Verlangt doch auch gar keiner! Wäre doch auch langweilig. Stell Dir mal, wir wären alle so wie ich. Das wäre ja eine Katastrophe. ;-). Und für mich auch. Dann wäre ich ja mainstreamich ;-). Dann müßte ich als einziger in schwarz rumrennen, wenn ihr alle im Hawaii-Hemd herumlatschert.

Das liest sich bytheway wie bei einem pubertierenden Jugendlichen, welches keinen Bock mehr auf die "Alten" mehr hat und sich sooo frei fühlt, endlich weg zu sein von denen... so ein Glück ist da seehr relativ.

Erklär Du als junger Mensch mir mal, was an dem Glück jetzt relativ ist! Ich habe übrigens lange gebraucht, wieder "jung" zu werden ;-). Ansonsten habe ich Bock auf Menschen, die mein Leben bereichern. Die mir Input geben, gerne auch Kontra, die mich zum Nachdenken anregen, die mich überhaupt anregen zu geistigen Tätigkeiten. Und mit denen ich Spaß haben kann, Freude, Lachen. Und mit denen ich Schicksale teilen kann, wenn sie mir auch nahe gehen.

Also ich bemitleide dich, dass du dich so glücklich fühlst, obwohl der Zustand, den du beschreibst, nichts erstrebenswertes sein soll.

Doch! Glück ist immer ein erstrebenswerter Zustand! Wie jeder den bzw. das erreicht, ist jedem seine eigene Sache; sagt ja schon der Volksmund: Jeder ist seines Glückes Schmied!

Abgesehen davon hat Glück auch eine gewisse Ausstrahlung eben auf die Gesundheit. Denn wie Du richtig anmerkst, müßte ich längst tot sein. Wäre ich auch, würden nicht positive Gefühle und Gedanken und regelmäßiger Spaß, kindlicher Unfug und Humor dem gegenüberstehen!

Finden das deine Freunde denn auch so super, wie du so lebst?

Das sind nur zwei, wobei ich mit beiden wenig Kontakt habe. Auch das ist so gewollt. Das würde jetzt zu sehr weg vom Thema, aber vor Jahren habe ich nach einer großen Krise mächtig aufgeräumt und so ziemlich alle vor die Tür hinauskomplimentiert! Die durften einen Abgang machen. Alle restlichen sozialen Kontakte, die es beim Zeitungsaustragen weniger gibt, beim Apothekenfahren mehr, betrachte ich als Bekanntschaften, zu denen ich immer eine gewisse Distanz halte. Auch das so ein Lebensmotto von mir mittlerweile. Zu allem eine gewisse Distanz haben. Nicht zufällig mache ich deswegen Jobs, wo ich "draußen" bin, möglichst wenig eingebunden in eine Struktur, in eine Organisation und wo ich weitgehend autark und selbständig arbeite. Hat eine Weile gedauert, bis ich den Zusammenhang verstanden habe, aber als es dann "klick" machte; peng, es fiel mir wie Schuppen von den Augen!

Naja, dann lebt man ganz glücklich im hier und jetzt... in der Zukunft dann aber lebt man ganz grottisch. Dass man das nicht mehr bemerkt, ändert nichts daran. Man ist vielleicht damit zufrieden, sollte es aber nicht sein, wie ich finde.

Lese Dir das in einer stillen Stunde noch mal durch. Und dann merkst Du vielleicht, was das für ein Dappes ist, was Du das schreibst. Denn das ist DEINE Sicht der Dinge. Die ist ja auch okay. Nur ist es nur wenig angebracht, deswegen andere, die es anders sehen, bevormunden zu wollen. Und am besten dabei ist, dann quasi noch Angst und Schrecken verbreiten zu wollen: "Du wirst unglücklich sein!". So ein bißchen wie die Kirche, die mir erst einredet, dass ich ein böser Sünder bin, um mir dann anzubieten, die Absolution zu erteilen; cleveres Geschäftsmodell! In etwa so, als fahre ich mit dem intakten Auto in die Werkstatt, die mir sagt, alles Schrott, aber wir reparieren das wieder. Ja, ich werde keine Karriere mehr machen, nicht reich werden, monetär, und auch sonst nichts Bleibendes hinterlassen auf der Welt; in den Geschichtsbüchern wird der Blaschi nicht drin stehen. Das ist aber alles auch noch nie mein Ehrgeiz gewesen und nicht mein Anspruch. Ich lege auf andere Dinge wert.


Ich kann Dich aber in gewisser Weise durchaus verstehen. Bist ja noch jung; die Karriere vor Augen. Nun habe ich ungefähr 25 Jahre mehr auf dem Buckel als Du, was auch nicht sehr viel ist im Vergleich zu anderen Älteren. Aber eben doch mehr Erlebnisse, sowohl positiver als auch negativer Art. In Deinem Alter habe ich die Welt auch durchaus noch anders betrachtet, allerdings schon damals anders anders als die anderen ;-). Deswegen bin ich auch nicht sauer, dass Du es nicht verstehst - das kommt noch. Oder auch nicht. Du wirst Deinen Weg machen, ich gehe meinen weiter. Nur werden wir uns darüber sicherlich irgendwann nicht mehr austauschen können, weil Du dann irgendwo erfolgreich in einer Chefetage rumwerkelst, reich bist und für das Forum hier gar keine Zeit mehr hast und ich dann ja sowieso schon nicht mehr da bin.


Schöne Grüße von

jörg

Vielleicht ist Reue kein Fehler? [1/2]

J-C, In meiner Welt, Sonntag, 16.10.2016, 18:13 (vor 3452 Tagen) @ Blaschke

Hallo!

Man muss einfach nur verzichten können.


Kann ich ja. Wenn ich denn will. Aber wenn ich nicht will, mache ich es auch nicht.

Dann muss man auch einfach nur verzichten wollen :P

Irgendwann wird sich ungesunde Ernährung in irgendeiner Weise rächen und ich meine nicht, dass man irgendwann so oder so sterben muss, doch wozu muss man sich sein Leben künstlich verkürzen?


Ich weiß, Gegenfragen sind nicht das stärkste Argument: Aber warum soll ich es künstlich verlängern? Nur damit ich in der verlängerten Zeit Dinge mache, die ich gar nicht machen möchte? Ergibt doch null Sinn!

Woher weißt du, dass du nicht etwas länger leben möchtest... und am Ende des Lebens kann es vielleicht sich bezahlt machen, wenn man gesund lebt, weil man dann glücklicher aus dem Leben scheidet...

Dein Körper kann anscheinend mehr damit klarkommen als bei normalen Menschen, aber trotzdem ist das langfristig nicht okay. Du wirst auf die Nase fallen damit, irgendwann wirst du es bereuen. Wann genau, das ist zwar nicht bekannt, aber irgendwann, tja irgendwann denkst du dir "Hätt ich bloß auf die Ärzte gehört und nicht mich meiner Faulheit hingegeben...".


Erstens ist es ja keine Faulheit. An anderen Tagen arbeite ich bekanntlich. Bereuen werde ich all mein Tun NIEMALS!!!!!

Messy sein hat was mit Faulheit zu tun. Das ist kein Lebensstil, das ist... ach mir fällt das Vokabel nicht ein...

Dieses "ach, hätte ich das damals anders gemacht..." ist nämlich der allergrößte Humbug seit Menschengedenken. Meine Psychodame war jedenfalls völlig entzückt, als ich ihr sagte, dass ich so nicht denke. ALLES, wirklich ALLES, was ich gemacht habe, war richtig. Denn als ich damals so entschied und nicht anders, war ich ja überzeugt, dass es richtig ist. Da kann ich ja nicht im Wissen um das, was dann geschah, im Nachhinein sagen, hätte ich es mal anders gemacht. Zumal es ja völlig hypothetisch ist, wie es weitergegangen wäre, wenn ich anders entschieden hätte.

Wenn man aber später erkennt, dass etwas vielleicht nicht so richtig ist, wie man es für's erste gehalten hat, könnte man ja auf die Idee kommen, etwas zu bereuen.

Glücklich sein ist ja immer was relatives. Eine ausgewogene Lebensweise kann auch glücklich machen.


Völlig richtig. Kann es. Es kann sogar sein, dass ich das irgendwann auch mal so sehe. Das weiß ich ja heute noch nicht. Aber wenn ich es so sehe, dass werde ich auch dann glücklich sein, wenn ich es umsetze. Nur mache ich mir darüber keine Gedanken - denn dann würde ich vor lauter Gedanken an die Zukunft völlig irre.

Ich denk auch nicht permanent an die Zukunft, aber langfristig würde man schon schauen sollen, ob man vielleicht mal was besser macht als aktuell. Den Status quo einfach aus Bequemlichkeit als Optimum festmachen, das ist nicht gerade die beste Idee.

Nur ist es wahr, das bringt keine Sofortbefriedigung. Aber braucht es das? Wozu immer nur von der einen zur nächsten Sekunde denken und nicht langfristiger?


Warum?

Warum? Weil langfristiges Denken sich bezahlt macht.

Ich habe auch nicht die gesundeste Lebensweise, aber ich weiß zumindest, dass ich diese Lebensweise mittelfristig ändern sollte und bin mit Mittelmäßigkeit einfach mal nicht zufrieden.


Ist das nicht schrecklich inkonsequent? Du mußt Deine Lebensweise ändern, weil Du das willst, aber Du machst es nicht! Warum denn nicht? Du lebst also entgegen Deinem natürlichen inneren Willen! Warum? Warum machst Du denn nicht JETZT und HEUTE das, was Du anstrebst? Stattdessen gibst Du Dich heute den Dingen hin, die Du - irgendwann mal! - ändern willst. Fang doch HEUTE damit an! JETZT!

Bei mir geht etwas eben nicht sofort, da braucht es seine Zeit. Ich spreche auch nicht davon, seinen Lebensstil sofort, unverzüglich zu ändern, aber dass man den ändert, das ist eben das wichtige, wenn der Lebensstil vielleicht nicht sooo gut ist.

Außerdem, es gibt die seltenen Fälle, wo die Mehrheit auch mal Recht hat.


Allgemein: Das darf sie doch auch! Ich nehme für mich doch gar nicht in Anspruch, Vorbild zu sein oder der Mehrheit angehören zu wollen! Ich lebe so, wie ICH das für richtig halte und vertrete die Meinung, da wir hier grad zufällig auf das Thema kommen, eben auch offensiv.

Ich vertrete auch meine Meinung offensiv, nämlich die, dass es mein Recht ist, andere auf ihr Fehlverhalten hinzuwiesen. Und völlig ungesunde Ernährung ist ein Fehlverhalten. Ich hab nichts dagegen, wenn man sich mal eine Schoggi gönnt oder eine Limonade. Aber seine tägliche Ernährung von Imbissbuden zu erhalten halte ich für grundfalsch. Ich denke, man hat stets Zeit, ein Lokal aufzusuchen, wo es mehr als nur Fastfood gibt.

Ach Blaschi, wenn du der Meinung bist, dass du damit glücklich wirst, ich wäre es auf Dauer nicht.


Verlangt doch auch gar keiner! Wäre doch auch langweilig. Stell Dir mal, wir wären alle so wie ich. Das wäre ja eine Katastrophe. ;-). Und für mich auch. Dann wäre ich ja mainstreamich ;-). Dann müßte ich als einziger in schwarz rumrennen, wenn ihr alle im Hawaii-Hemd herumlatschert.

Also erstens mag ich kein Hawaii-Hemd, zweitens wärest du in Schleswig-Holstein als Mehrheit ganz gut aufgehoben. Dort sind die Leute am dicksten. Wahrscheinlich wegen dem übermäßigen Konsum leckerer Lübecker Marzipan-Schokolade von Niederegger, die es zuweilen auch in Wienern Geschäften zu finden ist...

Das liest sich bytheway wie bei einem pubertierenden Jugendlichen, welches keinen Bock mehr auf die "Alten" mehr hat und sich sooo frei fühlt, endlich weg zu sein von denen... so ein Glück ist da seehr relativ.


Erklär Du als junger Mensch mir mal, was an dem Glück jetzt relativ ist! Ich habe übrigens lange gebraucht, wieder "jung" zu werden ;-). Ansonsten habe ich Bock auf Menschen, die mein Leben bereichern. Die mir Input geben, gerne auch Kontra, die mich zum Nachdenken anregen, die mich überhaupt anregen zu geistigen Tätigkeiten. Und mit denen ich Spaß haben kann, Freude, Lachen. Und mit denen ich Schicksale teilen kann, wenn sie mir auch nahe gehen.

Das kann ich dir gerne erklären. Also Glück, das empfindet natürlich jeder auf unterschiedliche Weise, keine Frage. Es ist sogar ganz nett, wenn man schon von wenigen Dingen glücklich wird.

Bloß, ich persönlich finde, dass Glück mehr sein sollte, als nur, "ich lebe, habe Leute, mit denen ich quatschen kann und mir geht's dann auch noch einigermaßen."

Da sollte man sich vielleicht fragen: "Kann ich das nicht noch vergrößern? Dann hab ich ja noch mehr von meinem Leben." Also nicht im Sinne, immer total unzufrieden nach mehr lechzen, aber dann doch sich vielleicht mal anschauen, ob man da nicht mehr aus seinem Leben machen kann.

Also ich bemitleide dich, dass du dich so glücklich fühlst, obwohl der Zustand, den du beschreibst, nichts erstrebenswertes sein soll.


Doch! Glück ist immer ein erstrebenswerter Zustand! Wie jeder den bzw. das erreicht, ist jedem seine eigene Sache; sagt ja schon der Volksmund: Jeder ist seines Glückes Schmied!

Ich finde es nicht erstrebenswert, sich mit einem Messy-Dasein und einer völligen Verachtung seinem Körper gegenüber, der das zumindest noch halbwegs mitmacht, zufrieden zu geben...

Abgesehen davon hat Glück auch eine gewisse Ausstrahlung eben auf die Gesundheit. Denn wie Du richtig anmerkst, müßte ich längst tot sein. Wäre ich auch, würden nicht positive Gefühle und Gedanken und regelmäßiger Spaß, kindlicher Unfug und Humor dem gegenüberstehen!

Das ist natürlich klar, dass das eine Rolle spielt. Aber das heißt nicht, dass man eine gesunde Ernähung mit viel Glück kompensieren kann. Vielleicht liegt meine Sichtweise auch daran, dass ich nicht jemand bin, der das Glück als die Maxime sieht, sondern Gott. Und aus dieser Sichtweise heraus finde ich einfach, dass man sich um seinen Körper möglichst pfleglich kümmern sollte und sich nicht gehen lassen sollte...

Finden das deine Freunde denn auch so super, wie du so lebst?


Das sind nur zwei, wobei ich mit beiden wenig Kontakt habe. Auch das ist so gewollt. Das würde jetzt zu sehr weg vom Thema, aber vor Jahren habe ich nach einer großen Krise mächtig aufgeräumt und so ziemlich alle vor die Tür hinauskomplimentiert! Die durften einen Abgang machen. Alle restlichen sozialen Kontakte, die es beim Zeitungsaustragen weniger gibt, beim Apothekenfahren mehr, betrachte ich als Bekanntschaften, zu denen ich immer eine gewisse Distanz halte. Auch das so ein Lebensmotto von mir mittlerweile. Zu allem eine gewisse Distanz haben. Nicht zufällig mache ich deswegen Jobs, wo ich "draußen" bin, möglichst wenig eingebunden in eine Struktur, in eine Organisation und wo ich weitgehend autark und selbständig arbeite. Hat eine Weile gedauert, bis ich den Zusammenhang verstanden habe, aber als es dann "klick" machte; peng, es fiel mir wie Schuppen von den Augen!

Also du bist super zufrieden, wenn du möglichst wenig soziale Kontakte hast oder wie? Dass man da noch glücklich ist... ein Leben nur für sich ist auch nicht so das wahre, wenn man es nicht mit anderen teilen kann...

Im zweiten Teil geht's weiter...

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Vielleicht ist Reue kein Fehler? [2/2]

J-C, In meiner Welt, Sonntag, 16.10.2016, 18:14 (vor 3452 Tagen) @ J-C
bearbeitet von J-C, Sonntag, 16.10.2016, 18:16

Lese Dir das in einer stillen Stunde noch mal durch. Und dann merkst Du vielleicht, was das für ein Dappes ist, was Du das schreibst. Denn das ist DEINE Sicht der Dinge. Die ist ja auch okay. Nur ist es nur wenig angebracht, deswegen andere, die es anders sehen, bevormunden zu wollen. Und am besten dabei ist, dann quasi noch Angst und Schrecken verbreiten zu wollen: "Du wirst unglücklich sein!". So ein bißchen wie die Kirche, die mir erst einredet, dass ich ein böser Sünder bin, um mir dann anzubieten, die Absolution zu erteilen; cleveres Geschäftsmodell! In etwa so, als fahre ich mit dem intakten Auto in die Werkstatt, die mir sagt, alles Schrott, aber wir reparieren das wieder. Ja, ich werde keine Karriere mehr machen, nicht reich werden, monetär, und auch sonst nichts Bleibendes hinterlassen auf der Welt; in den Geschichtsbüchern wird der Blaschi nicht drin stehen. Das ist aber alles auch noch nie mein Ehrgeiz gewesen und nicht mein Anspruch. Ich lege auf andere Dinge wert.

Ich habe mir schon zu dem, was ich hier so reinschreibe, Gedanken gemacht. Das passiert mir mitunter, unglaubilch, ne?

Ich finde ganz einfach, dass man nicht einfach sagen kann "mir ist es egal, wie es dem anderen geht, er ist doch super glücklich!", während er gleichzeitig ein Leben führt, welches nicht wirklich viel von Selbstwertschätzung zeugt... oder plakativ ausgesagt: ich hab was dagegen, wenn sich jemand unter Wert verkauft.

Das hat nichts mit Angstmache zu tun. Liebend gerne würde ich dir sagen, dass du keine Angst zu haben brauchst, aber das kann ich nicht, weil ich weiß, dass die Ärzte, welche dir sagen, dass du doch bitte deine Ernährung überdenken solltest, mitunter Recht haben...


Ich kann Dich aber in gewisser Weise durchaus verstehen. Bist ja noch jung; die Karriere vor Augen. Nun habe ich ungefähr 25 Jahre mehr auf dem Buckel als Du, was auch nicht sehr viel ist im Vergleich zu anderen Älteren. Aber eben doch mehr Erlebnisse, sowohl positiver als auch negativer Art. In Deinem Alter habe ich die Welt auch durchaus noch anders betrachtet, allerdings schon damals anders anders als die anderen ;-). Deswegen bin ich auch nicht sauer, dass Du es nicht verstehst - das kommt noch. Oder auch nicht. Du wirst Deinen Weg machen, ich gehe meinen weiter. Nur werden wir uns darüber sicherlich irgendwann nicht mehr austauschen können, weil Du dann irgendwo erfolgreich in einer Chefetage rumwerkelst, reich bist und für das Forum hier gar keine Zeit mehr hast und ich dann ja sowieso schon nicht mehr da bin.

Wieso gehst du aus, dass ich total im Mainstream wäre? Davon gehe ich eigentlich gar nicht so aus. Ich meine, der Mainstream würde sich nicht darum kümmern, was du tust. Aber ich hingegen habe eben Sorge, dass du blindlings auf eine Mauer zusteuerst. Und du dann mit dem Kopf durch die Wand willst, das kann mitunter weh tun.

Schöne Grüße von

jörg

Ebenso schöne Grüße von

Jan-Christian, welcher unverhofft einen Zweiteiler verfasst hat...

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Dann versuch's doch mit Claus.Kleber@zdf.de ;)

J-C, In meiner Welt, Sonntag, 16.10.2016, 18:17 (vor 3452 Tagen) @ GUM

- kein Text -

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Reue ist in diesem Zusammenhang IMMER ein Fehler!

Blaschke, Sonntag, 16.10.2016, 21:00 (vor 3452 Tagen) @ J-C

Hallo!

Zu Deinen 2 Teilen kann ich nur schreiben:

Du gehst immer davon aus, was DU denkst und empfindest. Das ist für DICH auch sicher richtig. ICH aber denke und empfinde dann anders. Sich darüber auszutauschen und Gedanken zu machen, ist ja durchaus völlig in Ordnung.

Reue ist aber IMMER ein Fehler! Weil es ja Gründe gegeben hat, so zu handeln und nicht anders! Nehmen wir doch mal Dich: Wenn das jetzt mit Deinem Studium in Wien nichts wird, warum auch immer, dann kannst Du doch nicht hingehen und sagen, wäre ich doch damals in Bergedorf geblieben! Diese Denkweise ist völlig falsch, weil es ja völlig hypothetisch ist, was geworden wäre, wenn Du in Bergedorf geblieben wärest. Und so ist das mit ALLEN Entscheidungen des Lebens! Was geworden wäre, wenn man sich in der Situation anders entschieden hätte, kann man überhaupt nicht wissen. Klar hätte es besser werden können, möglich; aber auch schlechter. Insofern ist allein schon das Nachdenken darüber unsinnig. Was geht, ist, aus dem Erlebten Lehren zu ziehen. Und schauen, es bei dergleichen Situation dann unter Umständen anders zu machen. Wenn ich sechsmal gegen die Wand gerannt bin und über Kopfschmerzen gejammert habe, mag es wenig sinnvoll sein, auch zum siebten Mal Anlauf zu nehmen. Aber trotzdem waren die bisherigen Entscheidungen dann trotzdem immer richtig!

Deswegen werde ich NIEMALS was bereuen!

Wie ich ansonsten so denke und was ich für richtig erachte und für falsch, das ist nicht in Beton gemeißelt. Vielleicht denke ich in der Tat in Zukunft anders. Vielleicht in 2 Jahren oder in 5 oder in 10 oder übernächste Woche. Das weiß ich heute noch nicht. Aber auch dann werde ich nichts bereuen!!!!


Und ansonsten liegst Du ein bißchen falsch: Ich verachte meinen Körper nicht, ich gebe ihm das, was ihm gut tut. Gerade übrigens mit einer Ex beim Mäcches gewesen, einer mit dem neuen Bestellsystem. Totaler Humbug. Und nach vielen Erfahrungen will ich auch keinen sehr großen Freundeskreis. Auch da bin ich mit mir völlig im Reinen. Wie mit allen anderen Dingen auch. Wie geschrieben: Deine Meinungen sind anders. Das respektiere ich auch. Aber ich lebe eben so, wie ich es möchte. Auch wenn ich mich dabei "unter Wert verkaufe"... ;-) (sonst jammert die Welt immer, dass alles zu teuer ist. Jetzt gibt's mal was unter Wert - auch wieder nicht richtig...)


Das soll es in Kürze gewesen sein, ich habe schon wieder reichlich Verspätung; will noch etwas vom Abend haben ;-)


Schöne Grüße von

jörg

Das muss man aber auch mal differenziert betrachten.

J-C, In meiner Welt, Sonntag, 16.10.2016, 22:11 (vor 3452 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von J-C, Sonntag, 16.10.2016, 22:15

Hallo!

Zu Deinen 2 Teilen kann ich nur schreiben:

Du gehst immer davon aus, was DU denkst und empfindest. Das ist für DICH auch sicher richtig. ICH aber denke und empfinde dann anders. Sich darüber auszutauschen und Gedanken zu machen, ist ja durchaus völlig in Ordnung.

Es stimmt, es geht auch um meine Sicht. Aber meine Sicht ist auch, dass du qualitativ hochwertigere Nahrung zu dir nehmen solltest. Ich liebe auch Currywurst und zu Hamburgern sag ich hin und wieder auch mal nicht nein. Cola hingegen meide ich, aber das ist eine andere Sache.

In jedem Fall finde ich, sollte so ein Mittelweg da helfen. Also wenn du immer nur die Imbissbude nimmst, ist das auf Dauer doch irgendwie eintönig. Was gibt es so an Gastro außerhalb der Imbissbuden in Osnabrück? Da findest du sicher was passendes für dich. Und wieso immer Cola? Sprudelwasser sprudelt auch und schont deinen Zuckerhaushalt. Und wieso? Weil das vielleicht glücklicher macht? Weil dein Bauch dann ein bisschen weniger wächst? Weil es bedeuten würde, dass du dich um deinen Körper auch kümmerst.

Reue ist aber IMMER ein Fehler! Weil es ja Gründe gegeben hat, so zu handeln und nicht anders! Nehmen wir doch mal Dich: Wenn das jetzt mit Deinem Studium in Wien nichts wird, warum auch immer, dann kannst Du doch nicht hingehen und sagen, wäre ich doch damals in Bergedorf geblieben! Diese Denkweise ist völlig falsch, weil es ja völlig hypothetisch ist, was geworden wäre, wenn Du in Bergedorf geblieben wärest. Und so ist das mit ALLEN Entscheidungen des Lebens! Was geworden wäre, wenn man sich in der Situation anders entschieden hätte, kann man überhaupt nicht wissen. Klar hätte es besser werden können, möglich; aber auch schlechter. Insofern ist allein schon das Nachdenken darüber unsinnig. Was geht, ist, aus dem Erlebten Lehren zu ziehen. Und schauen, es bei dergleichen Situation dann unter Umständen anders zu machen. Wenn ich sechsmal gegen die Wand gerannt bin und über Kopfschmerzen gejammert habe, mag es wenig sinnvoll sein, auch zum siebten Mal Anlauf zu nehmen. Aber trotzdem waren die bisherigen Entscheidungen dann trotzdem immer richtig!

Der Umzug war so oder so unausweichlich, das war nur bedingt meine Entscheidung, ich habe mit der TU Wien gerade die beste Wahl in dieser Situation gemacht. Wozu sollte ich sonst so weit weg von der Heimat ziehen? Zumal ich mir dann eher überlegt hätte, ob ich nicht vielleicht die Uni Wien statt der TU Wien hätte nehmen sollen... oder eine andere Uni in Österreich.

Sagen wir es mal so. Wenn man etwas bereut, lernt man besser draus.

Deswegen werde ich NIEMALS was bereuen!

Und wenn du mal wie ich auf die Idee gekommen wärest, was abgelaufenes noch zu essen und dann dich einen Tag später nicht gerade gut fühlst? Dann sollte man das bereuen, sonst würde man sich sagen, ach was soll's ich bin ja noch am Leben, kann ich doch weiterhin abgelaufene Sachen futtern...

Wie ich ansonsten so denke und was ich für richtig erachte und für falsch, das ist nicht in Beton gemeißelt. Vielleicht denke ich in der Tat in Zukunft anders. Vielleicht in 2 Jahren oder in 5 oder in 10 oder übernächste Woche. Das weiß ich heute noch nicht. Aber auch dann werde ich nichts bereuen!!!!

Und wenn es dann doch besser wäre, was zu bereuen? Es geht doch nicht darum, die ganze Zeit "Hätte hätte hätte Fahrradkette" zu singen.


Und ansonsten liegst Du ein bißchen falsch: Ich verachte meinen Körper nicht, ich gebe ihm das, was ihm gut tut.

Der war gut xD. Dein Essen mag vielleicht gut schmecken und auch satt machen. Aber gut sein? Also wenn dein Bauch etwas voluminös ist, ist zu erwarten, dass dein Körper das tendenziell nicht so gut heißt.

Gerade übrigens mit einer Ex beim Mäcches gewesen, einer mit dem neuen Bestellsystem. Totaler Humbug. Und nach vielen Erfahrungen will ich auch keinen sehr großen Freundeskreis. Auch da bin ich mit mir völlig im Reinen. Wie mit allen anderen Dingen auch. Wie geschrieben: Deine Meinungen sind anders. Das respektiere ich auch. Aber ich lebe eben so, wie ich es möchte. Auch wenn ich mich dabei "unter Wert verkaufe"... ;-) (sonst jammert die Welt immer, dass alles zu teuer ist. Jetzt gibt's mal was unter Wert - auch wieder nicht richtig...)

Wie wäre es mit einem Mittelweg? Man braucht nicht so viele Freunde, wie man an einem Tag auf Fakebook kriegen kann, dann wäre die Freundschaft genauso wertlos wie in besagtem asozialen Netzwerk, aber ein paar Freunde wären doch vielleicht was, ich meine, Humor haben und super glücklich sein, schön und gut, aber auf sowas wie Freundschaft verzichten? Also ich weiß nicht. Oder ist es so, dass du oft mit deiner Familie zu tun hast? ^^


Das soll es in Kürze gewesen sein, ich habe schon wieder reichlich Verspätung; will noch etwas vom Abend haben ;-)

Und ich geh vielleicht gleich mal in die Heia.


Schöne Grüße von

jörg

Ebenso schöne Grüße von Jan-Christian,

der sich fragt, was die anderen über die Diskussion denken... besonders über mich xD

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Macht's doch wie die ÖBB!

J-C, In meiner Welt, Montag, 17.10.2016, 00:13 (vor 3452 Tagen) @ 18 607
bearbeitet von J-C, Montag, 17.10.2016, 00:14

Statt erster Klasse gibt es verstellbare Sitze und Schmetterlingstische für alle! Zumindest im Cityjet ist es so, die E-Talente haben zumindest Bereiche mit besseren Sitzen bekommen...

Gruß aus Wien

Jan-Christian

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Differenzen... ;-)

Blaschke, Montag, 17.10.2016, 19:48 (vor 3451 Tagen) @ J-C

Hallo!


Reue und "was draus lernen" sind zwei verschiedene Dinge. Selbstverständlich ist es sinnvoll, aus Erlebtem zu lernen und Rückschlüsse draus zu ziehen! Nichtsdestotrotz kann es aber keine Reue geben, weil alles richtig war.

Anhand Deines Beispieles mit den verdorbenen Lebensmitteln:

Wenn ich die gegessen habe, dann hatte das ja Gründe, warum ich es tat. Also war es richtig. Reue kann es also nicht geben. Wenn ich aber danach 3 Wochen im Elend versinke magen-darm-technisch, dann ist die Lehre vielleicht richtig, beim nächsten Mal diese Lebensmittel dann nicht zu verkonsumieren. Das ist dann aber keine Reue, sondern eben Lernen aus Erlebtem.

Und was die Verwandtschaft angeht: Die väterlicherseits kenne ich nicht; Opa hat's schon 1939 als ersten Kriegstoten erwischt und Oma Anfang der 1950er Jahre. Ob es weitere Verwandtschaft gibt, habe ich nie recherchiert, denn Vaddern stammt aus Bunzlau in Schlesien: Nachher freuen sich da noch welche, dass sie zu reicher Verwandtschaft im Westen gekommen sind ;-))). Nee, da warte ich noch ein paar Jahre, bis es den Polen besser geht als uns hier und dann mache ich rüber und suche die Verwandten, denen ich dann auf der Tasche liegen werde.

Mütterlicherseits will die ganze Bagage mit mir nichts mehr zu tun haben. Das ist auch ein Segen.

Ach ja, Vaddern selbst ist schon seit 32 Jahren hinüber. Wobei er neulich noch Post von "Sky" bekam - da frage ich mich, von welchem Adresshändler die die Daten haben... Und Muttern lebt dement, aber glücklich in einem Altersheim und weiß von nix (mehr).

Und so bleibt famlientechnisch nur der Bruder. ;-) Der wohnt nur 15 km entfernt, aber wir sehen uns vielleicht zweimal im Jahr und sprechen uns vielleicht alle 4 Wochen mal. Das reicht mir. UND IHM.


Fazit noch immer: ALLES GUT!


Schöne Grüße von

jörg

Differenzen... ;-)

J-C, In meiner Welt, Montag, 17.10.2016, 20:14 (vor 3451 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von J-C, Montag, 17.10.2016, 20:15

So genau wollte ich es auch nicht wieder wissen, aber gut, ich habe tendenziell mehr Bindung zu meiner Familie, ist bei meinem Alter nicht ganz unüblich, jedenfalls bin ich darum froh.

Aber bei der Konstellation, die du hast, wundere ich mich auch nicht, wenn du nicht so viel mit der Familie zu tun hast...

Ob das dann gut ist, ist aber die andere Geschichte, ich tendiere tendenziell zu nein.

Wie auch immer, ich muss jetzt mal lernen, bis später.

Gruß

J-C

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Ich würde DIR eine Diät empfehlen.

GibmirZucker, Montag, 17.10.2016, 20:54 (vor 3451 Tagen) @ J-C

Ich habe keine Ahnung, wie alt du bist. Aber sicher um Vieles jünger als Herr B. Ich verstehe das, mit 18, 20 dachte ich auch, endlich erwachsen zu sein. Mit der Zeit lernt man dazu, dass man eigentlich saublöd ist und alle Klugschei....n die man vor 15 Jahren abgegeben hat, totaler Mist ist. Auch wenn die Biogemüse-Sportlerin mit 28 ihren Herzinfarkt bekommt und der 94jährige Uropa mir seine filterlosen Kippen anbietet, die ich nur mit starkem Gehuste anrauchen kann, während er täglich davon 50 Stück konsumiert. Gesundheit, Ideologie, Religion, vieles wird relativiert. Generell sollte man mehr Respekt vor der Lebenserfahrung zeigen, also versuchen, die Leute zu belehren.

Wie bitte!?

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Montag, 17.10.2016, 21:45 (vor 3451 Tagen) @ Blaschke

. Auf das Aufräumen im Messi-Stall hier habe ich keine Lust, dafür werde ich gleich mal Hartz-IV-TV anschauen und den Sieg des VfL bei den Zonis aus Rostock.

Ich glaub, 's hackt!

ZDF-Sendung „Der große Bahn-Check“ 18.10 20:15

musicus, Mittwoch, 19.10.2016, 11:09 (vor 3450 Tagen) @ Berlin-Express

Dröhnende Stille nach der Ausstrahlung - im Vergleich zum Getöse davor...
Im Großen und Ganzen waren die Beurteilungen und das Fazit nachzuvollziehen. Zur Aufmachung sag ich jetzt mal nix - es ist halt 20:15 Uhr-Abendunterhaltung unter Quotendruck -_-
Zusammenfassungen: Münchner Merkur, Hamburger Abendblatt und Axel Springer.

ZDF-Sendung „Der große Bahn-Check“ 18.10 20:15

Berlin-Express, nähe BPHD, Mittwoch, 19.10.2016, 11:57 (vor 3450 Tagen) @ musicus

Dröhnende Stille nach der Ausstrahlung - im Vergleich zum Getöse davor...
Im Großen und Ganzen waren die Beurteilungen und das Fazit nachzuvollziehen.

Wobei manche Dinge wie dieser Verspätungstest, sagen wir mal etwas dürftig waren. Dass einem bei einem Verspätungsmelder größtenteils Verspätungen gesendet werden, sollte ja einleuchten. Ansonsten behaupte ich mal, dass es erstmals seit langem eine Reportage war, die nicht nur auf Bahnbashing ausgerichtet war. Im Vorfeld hatte es sich noch ganz anders angehört.

ZDF-Sendung „Der große Bahn-Check“ 18.10 20:15

Christian_S, Mittwoch, 19.10.2016, 14:58 (vor 3450 Tagen) @ musicus

Dröhnende Stille nach der Ausstrahlung - im Vergleich zum Getöse davor...

Für die meisten User dürfte derzeit das Stöbern im neuen Fahrplan interessanter sein ;)

War ganz gut gemacht, die Sendung, durchaus mit Kritik, aber auch gute Seiten erwähnend.

Die SBB kann nicht...

Gambrinus, Mittwoch, 19.10.2016, 15:18 (vor 3450 Tagen) @ 218 466-1

Andererseits stehen sie auch nicht so sehr unter Sparzwang, wie die DB.

Das dürfte der Knackpunkt schlechthin sein! Eine gut funktionierende Bahn kostet nun mal was und wenn ein Land eine gut funktionierende Bahn haben will, muss es sich dies nun mal etwas kosten lassen.

Die anderen Argumente wie großes oder kleines Netz; stärker oder schwächer ausgelastet spielen sicher auch eine Rolle, sind für mich aber eher Nebenaspekte.

Gruß, Gambrinus!

Kein Beitrag in der Mediathek?

ICETreffErfurt, Eisenach, Mittwoch, 19.10.2016, 15:30 (vor 3450 Tagen) @ Berlin-Express

- kein Text -

Kein Beitrag in der Mediathek.

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 19.10.2016, 16:33 (vor 3450 Tagen) @ ICETreffErfurt

Aktuell nicht. Von gestern 20:15 Uhr nur ZDF_neo ZDF.info und 3sat.
ZDF kann ich hier im TV nicht empfangen. Dann halt nicht. -.-

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
[image]

Loyalität - OK, aber...

Lumi25, Mittwoch, 19.10.2016, 16:35 (vor 3450 Tagen) @ SantosLHelper

Na ja für ihn hat der Vareo auch keine Probleme komisch, dass dies massig Pendler anders gesehen haben und nicht wenige wieder aufs Auto umgestiegen sind (auch aus meiner Verwandtschaft).

Aber laut neuem Fahrplan ist zumindest ein Pendlerwunsch erfüllt worden. Es gibt wieder einen Sprinter ab Euskirchen morgens der Nonstop bis Köln Süd fährt.

Aus rechtlichen Gründen nicht mehr verfügbar

SPFVG, Mittwoch, 19.10.2016, 17:43 (vor 3449 Tagen) @ ICETreffErfurt

Ich hab mir das gestern Abend zeitversetzt in der Mediathek angeschaut und nun den Link für Dich ausgegraben:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2858700/Der-grosse-Bahn-Check#/beitrag/vid...

Aber der geht nicht mehr .. angeblich aus rechtlichen Gründen. Da hat sich wohl "jemand" beschwert...

Aus rechtlichen Gründen nicht mehr verfügbar

musicus, Mittwoch, 19.10.2016, 17:49 (vor 3449 Tagen) @ SPFVG

Ich hab mir das gestern Abend zeitversetzt in der Mediathek angeschaut und nun den Link für Dich ausgegraben:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2858700/Der-grosse-Bahn-Check#/beitrag/vid...

Aber der geht nicht mehr .. angeblich aus rechtlichen Gründen. Da hat sich wohl "jemand" beschwert...

Vielleicht taucht der Beitrag auch wieder auf. Wer "jemand" war ist unklar - aber um rechtlich in die Bredouille zu kommen kann schon unbedacht eingesetzte Hintergrundmusik ausreichen, für die das Plattenlabel keine Streaminggenehmigung verkaufen will, ebenso ein unvorteilhaft gefilmter Passant oder Streitigkeiten in der Darstellungsweise. Die Möglichkeiten sind zahlreich und über die konkreten Gründe kann an dieser Stelle nur spekuliert werden.

Zu den Fahrkartenverkäufern: Umsatzabhängige Provision?

SPFVG, Mittwoch, 19.10.2016, 17:57 (vor 3449 Tagen) @ Berlin-Express

Blöde Frage, aber hat das Gehalt der Reisecentrenmitarbeiter eine umsatzabhängige Komponente?
Das würde dann ja die teuren Beratungen schnell erklären.

Ich kann das auch bestätigen, ich geb mal eine Anekdote zum Besten:

Ein Bekannter fuhr vor einem halben Jahr mit seinem Verein an den Bodensee, organisiert hatte das die Vereinsführung. Er hatte damit nichts am Hut.

Natürlich wurde im Zug viel geplaudert worauf man dann auf die Bahn und den Preis zu sprechen kam. Die Vereinsleiterin meinte, dass die Gruppenfahrkarten schon teuer wären. Das fand mein Bekannter komisch und fragte wieso sie kein Länderticket genommen hätte. Antwort: Das wurde mir so verkauft und Länderticket kennt sie nicht.

Witzigerweise hatten sie aber noch keine Rückfahrkarte gekauft. Am Tag X war man also wieder am Bahnhof und mein Bekannter fragte die "Reiseleitung" was sie denn nun zu kaufen gedenke. Die hatte dann keine Lust (Angst vor dem Schalter?) mehr und gab ihm dann 300 Euro: "Das machst Du jetzt!".

Also mein Bekannte zum Schalter, alles erklärt Reisegruppe mit soundsoviel Mann ...
Vorschlag: Gruppenticket.
Nachfrage des Bekannten: "Gilt denn das Länderticket nicht schon und auch bis Xhausen?"

Antwort: Das wüsste er nicht, da müsse er nachschauen..
Bekannter: Na dann tuen sie das bitte (mein Bekannter war sich sicher, dass das gilt)
Verkäufer: Oh ja das geht ... (welch ein Wunder)

Es wurden dann mehrere Ländertickets gekauft und die Vereinsleiterin schaute doof, als ihr mein Bekannter einen 100 Euro Schein wieder zurückgab. Natürlich war sie sauer, wieso man ihr vorher den teuren Preis berechnet hat ...

Sicherlich immer noch nur Einzelfälle .. allerdings gab es bisher ebenfalls noch keinen Einzelfall wo einem in der Beratung ein billiges Länderticket verkauft wurde...

Aus rechtlichen Gründen nicht mehr verfügbar

SPFVG, Mittwoch, 19.10.2016, 18:02 (vor 3449 Tagen) @ musicus

Vielleicht taucht der Beitrag auch wieder auf. Wer "jemand" war ist unklar - aber um rechtlich in die Bredouille zu kommen kann schon unbedacht eingesetzte Hintergrundmusik ausreichen, für die das Plattenlabel keine Streaminggenehmigung verkaufen will, ebenso ein unvorteilhaft gefilmter Passant oder Streitigkeiten in der Darstellungsweise. Die Möglichkeiten sind zahlreich und über die konkreten Gründe kann an dieser Stelle nur spekuliert werden.

Eine Privatperson schließe ich aus. Privat ist niemand so schnell, um einen Beitrag nach nur wenigen Stunden zu sperren.

Da bleiben nur professionelle Anwaltskanzleien von Großkonzernen übrig.

Also entweder die Musikbranche oder ein anderes Großunternehmen. Die Musikbranche kann man aber auch ausschließen, schließlich hat das ZDF ebenfalls eine eigene Rechtsabteilung samt Soundprüfung, schon alleine wegen der GEMA, so dilettantisch arbeiten die nicht.

Es bleibt aus meiner Sicht also nur eine Partei übrig. Da ich es aber nicht zu 100% weiss - und deshalb auch nicht ausschließen kann, dass das ZDF geschlampt hat, bleibt es bei "jemand" ;)

Zu den Fahrkartenverkäufern: Umsatzabhängige Provision?

M-PAS, München, Mittwoch, 19.10.2016, 18:26 (vor 3449 Tagen) @ SPFVG

Blöde Frage, aber hat das Gehalt der Reisecentrenmitarbeiter eine umsatzabhängige Komponente?

Dieses Thema wurde Ansatz weise hier schon mal besprochen.

Du meinst die DB?

musicus, Mittwoch, 19.10.2016, 19:48 (vor 3449 Tagen) @ SPFVG

Würde mich beim Fazit "Die DB ist besser als ihr Ruf" doch eher wundern. Einzig die Kundenberatung wurde etwas in die Zange genommen. Sollte das wirklich der Grund sein? Und die publicity erst, falls rauskommen sollte, dass die DB gegen die Bereitstellung in den Mediathek juristische Schritte eingeleitet hat...

Du meinst die DB?

SPFVG, Mittwoch, 19.10.2016, 22:53 (vor 3449 Tagen) @ musicus

Würde mich beim Fazit "Die DB ist besser als ihr Ruf" doch eher wundern. Einzig die Kundenberatung wurde etwas in die Zange genommen. Sollte das wirklich der Grund sein? Und die publicity erst, falls rauskommen sollte, dass die DB gegen die Bereitstellung in den Mediathek juristische Schritte eingeleitet hat...

Ich kann Deinen Ausführungen folgen. Wenn die DB eine rationale, cool handelnde Managerriege hätte, würde ich Dir zustimmen ... aber so schätze ich die nicht ein.

Da reagieren doch immer Klein-Napoleons, die bei sowas doch Majestätsbeleidigung erkennen und 1. Garde aus der Rechtsabteilung anrücken lassen. Zu was hat man die schließlich?

Sachliche Vertreter würden der ganzen Sache auf den Grund gehen und abstellen - zumindest solange sie nicht zum System gehörte, was man leider nicht ausschließen kann.

Im Gegenteil, das ist sogar sehr wahrscheinlich, denn auch der Managerboni ist von den "Zahlen" abhängig ... zwar rechnen die sich in der Führungsebene allerlei lustige Zahlen selbst aus, aber der Konzerngesamtumsatz wird schon auch mit einfließen.

Schau Dir VW an, das zeigt wie Mager ticken. Die wollten ihr kleines Problem auch vertuschen, selbst es schon rausgekommen war und man "vollste Aufklärung" gelobte arbeitete man intern weiter dagegen. Und ja das kam raus, aber das hatte man riskiert ...

Die Fahrkartengeschichte wäre mehrere Ebenen tiefer, da kann man nen kleinen Eklat erst recht riskieren.

Ersatzlink

SPFVG, Donnerstag, 20.10.2016, 00:37 (vor 3449 Tagen) @ ICETreffErfurt
bearbeitet von SPFVG, Donnerstag, 20.10.2016, 00:38

hier gibts nen Link

http://1fgm905.oloadcdn.net/dl/l/iI0NAjFKouBsFSze/X-U_CUoDi3M/Der+gro%C3%9Fe+Bahn-Check...

Wer es steamen will, VLC runterladen:
http://www.videolan.org/vlc/

Und dann unter Medien -> Netzwerkstream öffnen.

Alternativ runterladen und auf dem jeweiligen Gerät anschauen.

Dateigröße unter 700 MB.

Ersatzlink geht leider nicht

ICETreffErfurt, Eisenach, Donnerstag, 20.10.2016, 04:35 (vor 3449 Tagen) @ SPFVG

{"status":403,"msg":"download ISP is different to request ISP. request: AS35706 download: AS3320"}

OT: andere Luxusautos verkaufen sich in ähnlicher Stückzahl

ICE 79, Donnerstag, 20.10.2016, 06:19 (vor 3449 Tagen) @ GUM

Hallo GUM,

ich oute mich als Bahnfahrer und Motorist. Jedeoch ist das mit der Zulassungszahl in der Luxusklasse so eine Sache:

Mercedes hat im Bereich "Mercedes G" auch nur 272 Neuzulassungen im September - in diesem Segment ist das jedoch sehr gut.

Und nur weil jemand viel Geld für ein Auto ausgibt: es ist doch legitim dies zu tun und es refinanziert sich auch meist :-)

YouTube

Martin, Donnerstag, 20.10.2016, 11:01 (vor 3449 Tagen) @ SPFVG

Hier hat es jemand hochgeladen: https://www.youtube.com/watch?v=Esx2tAOIYng

Ist natürlich nur eine Frage der Zeit bis ZDF das löschen lässt...

YouTube

Mr.Zylinder, Sonntag, 06.11.2016, 13:07 (vor 3432 Tagen) @ Martin

RSS-Feed dieser Diskussion
powered by my little forum