Mehr rauchfreie Bahnhöfe für Deutschland (Allgemeines Forum)

MFBM, Mannheim, Dienstag, 27.09.2016, 18:11 (vor 3467 Tagen)

An einigen Berliner DB-Bahnhöfe ist das Rauchen mittlerweile komplett verboten. Die einzigen Raucherbereiche befinden sich vor dem Bahnhof.

Ich persönlich begrüße das, denn die "Raucherzonen" schützen Nichtraucher nicht wirlich. Oftmals muss man die Raucherbereichen passieren, um zum richtigen Zug/Ausgang zu kommen. Für Nichtraucher ist das unschön und ignorant. Warum gibt es rauchfreie Bahnhöfe so selten, nur damit ignorante Raucher ihre Sucht befriedigen können? Wieso gibt es keine Raucherkabinen, damit Nichtraucher beim verlassen des Bahnhofes nicht zugequalmt werden? Auch an den Bahnsteigen wäre diese Kabinen erforderlich, um Nichtraucher, Kinder und Kranke zu schützen.

Ich find nur Frankfurt ärgerlich

bahn-user, Dienstag, 27.09.2016, 18:22 (vor 3467 Tagen) @ MFBM

An den meisten Bahnhöfen ist das Thema für mich gut geregelt.

Einzig Frankfurt nervt. Die ersten Raucherbereiche sind viel zu weit am Anfang der Bahnsteige,man muss da als Nichtraucher direkt vorbei. Ich hoffe, die werden mal abgeschafft. Die zweiten Raucherbereiche weiter hinten tun es auch.

Ich find nur Frankfurt ärgerlich

bahnerausleidenschaft, Dienstag, 27.09.2016, 18:28 (vor 3467 Tagen) @ bahn-user

An den meisten Bahnhöfen ist das Thema für mich gut geregelt.

Einzig Frankfurt nervt. Die ersten Raucherbereiche sind viel zu weit am Anfang der Bahnsteige,man muss da als Nichtraucher direkt vorbei. Ich hoffe, die werden mal abgeschafft. Die zweiten Raucherbereiche weiter hinten tun es auch.

Was nützen Raucherbereiche wenn sowieso geraucht wird wo man gerade steht. Und wenn man was sagt, wird man blöd angemacht. Das rauchen sollte ohne Ausnahme verboten werden.

Ich find nur Frankfurt ärgerlich

Breisgau-S-Bahn, Freiburg/Gera, Dienstag, 27.09.2016, 18:41 (vor 3467 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

An den meisten Bahnhöfen ist das Thema für mich gut geregelt.

Einzig Frankfurt nervt. Die ersten Raucherbereiche sind viel zu weit am Anfang der Bahnsteige,man muss da als Nichtraucher direkt vorbei. Ich hoffe, die werden mal abgeschafft. Die zweiten Raucherbereiche weiter hinten tun es auch.


Was nützen Raucherbereiche wenn sowieso geraucht wird wo man gerade steht. Und wenn man was sagt, wird man blöd angemacht. Das rauchen sollte ohne Ausnahme verboten werden.

Das stimmt leider. Man könnte froh sein, wenn alle im Raucherbereich rauchen würden. Erst wenn das geschafft ist, kann man über weiteres nachdenken.

@bahnerausleidenschaft: Ich kann mir aber nicht verkneifen, zu sagen, dass oft auch das Zugpersonal an der offenen ICE Türe raucht.

Ich persönlich wäre für geschlossene Raucherpavillons mit Rauchabzugskamin, damit sonst keiner belästigt wird.

Ansonsten bin ich allen Rauchern dankbar, die nicht auf Zugtoiletten rauchen und am Bahnsteig die Raucherbereiche nutzen und die Kippen danach im Aschenbecher entsorgen.

Gruß

BSB

--
Für eine DB Lounge in Erfurt!

Ich find nur Frankfurt ärgerlich

JanZ, HB, Dienstag, 27.09.2016, 18:43 (vor 3467 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Was nützen Raucherbereiche wenn sowieso geraucht wird wo man gerade steht. Und wenn man was sagt, wird man blöd angemacht. Das rauchen sollte ohne Ausnahme verboten werden.

Merkwürdiges Argument: Weil die bestehenden Verbote nicht eingehalten werden, brauchen wir noch mehr Verbote.

Ich find nur Frankfurt ärgerlich

Manitou, Donnerstag, 29.09.2016, 01:21 (vor 3466 Tagen) @ JanZ

Mehr Verbote (mit härteren Strafen) UND mehr Kontrolle.

Ich find nur Frankfurt ärgerlich

agw, NRW, Dienstag, 27.09.2016, 22:51 (vor 3467 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

An den meisten Bahnhöfen ist das Thema für mich gut geregelt.

Einzig Frankfurt nervt. Die ersten Raucherbereiche sind viel zu weit am Anfang der Bahnsteige,man muss da als Nichtraucher direkt vorbei. Ich hoffe, die werden mal abgeschafft. Die zweiten Raucherbereiche weiter hinten tun es auch.


Was nützen Raucherbereiche wenn sowieso geraucht wird wo man gerade steht. Und wenn man was sagt, wird man blöd angemacht. Das rauchen sollte ohne Ausnahme verboten werden.

Ich sehe das eher so: an Bahnsteigen mit leicht ersichtlichen und erreichbaren Raucherbereichen wird in der Regel dort geraucht.

In Bahnhöfen, die komplett Nicht-Raucher-Bahnhöfe sind, wird am ganzen Bahnsteig entlang geraucht.

Es fehlt also nicht das Verbot, sondern die Durchsetzung. Wenn es die nicht geben wird, muss man es den Rauchern halt möglichst einfach machen, nur an bestimmten Stellen freiwillig zu rauchen.

Hinzukommt, dass die Raucherbereiche außerhalb der Nicht-Raucher-Bahnhöfe oft so gelegt sind, dass man als Reisender IMMER erst durch Rauchschwaden laufen muss.
Berlin Hbf ist so ein Beispiel, bei dem man sich erst durch Massen von Rauchern kämpfen muss, bevor es drinnen wieder Frischluft gibt.

Ich find nur Frankfurt ärgerlich

Manitou, Donnerstag, 29.09.2016, 01:20 (vor 3466 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Rauchen bei Rauchverbot müßte strenger bestraft werden. Nicht nur mit einem Ordnungsgeld, sondern als Körperverletzung und Umwelt-Delikt (zumindestens, wennandere Personen zwangsberaucht werden bzw. Kippen unkontrolliert weggeworfen werden).

+1

MFBM, Mannheim, Donnerstag, 29.09.2016, 08:33 (vor 3465 Tagen) @ Manitou

Die Folgen müssen wir sonst alle tragen.
Zudem sind Tabakwaren in Deutschland immer noch zu günstig. Die Tabaksteuer sollte erhöht werden.

+1

Fwac, NRW, Donnerstag, 29.09.2016, 18:57 (vor 3465 Tagen) @ Manitou

- kein Text -

Erfurt Hbf genauso unüberlegt umgesetzt

Ficus elastica, Erfurt, Dienstag, 27.09.2016, 19:58 (vor 3467 Tagen) @ bahn-user

Wenn man in Erfurt Hbf die Aufgänge hochgeht, kommen einem schon die ersten dicken Nebelschwaden entgegen, ausweichen unmöglich, die Raucherbereiche sind direkt am Treppenaufgang und man darf sich da erstmal durchquälen...

Generell fällt ab 20 Uhr bei den meisten Rauchern noch einmal extra die Hemmschwelle, da wird dann überall wo sie gerade stehen geraucht, wahrscheinlich befürchten sie keine Kontrollen mehr. Das Sicherheitspersonal sollte direkt bei Verstößen Bußgelder ausstellen, die sich lohnen.

Genauso auf Unterwegshalten wo der hoch-süchtige Fahrgast nicht einmal seine 60 Minuten Fahrt ohne Rauchen aushalten kann, da wird an jedem Zwischenhalt, egal wie kurz er ist, sofort vor allen anderen Aussteigenden schon mit Fluppe im Mund aus der Tür gestürmt und an dieser stehen geblieben. Der Rauch zieht dann schön in den Zug rein, damit auch alle was davon haben...
Wenn es längere Zwischenhalte gibt und es mir mit der Belästigung zu bunt wird, habe ich mir jetzt angewöhnt die Türen per Knopf zu schließen, so schnell wie die dann ihre Fluppe aus Angst wegschmeißen, kann man gar nicht lachen ;)

Dann doch lieber wie bahnerausleidenschaft fordert, ein generelles Rauchverbot in den Bahnhöfen und auf den Bahnsteigen. Raucherbereiche vor den Bahnhöfen tun es genauso.

Erfurt Hbf genauso unüberlegt umgesetzt

Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 27.09.2016, 20:07 (vor 3467 Tagen) @ Ficus elastica

Raucherbereiche vor den Bahnhöfen tun es genauso.

Und dann muß man sich - wie z. B. in Hannover - vorm Bahnhof durch die Rauchschwaden quälen. Ich bin zwar recht tolerant, aber auch anderswo stört mich, daß die Raucher gerne gleich am Eingang stehenbleiben.

Erfurt Hbf genauso unüberlegt umgesetzt

Ficus elastica, Erfurt, Dienstag, 27.09.2016, 21:20 (vor 3467 Tagen) @ Sören Heise

Ich hätte vielleicht noch dazuschreiben sollen, dass vor dem Bahnhof der Raucherbereich natürlich weit entfernt von den Türen sein sollte oder mit geschlossenem Häuschen bzw. gar keine ausgewiesenen Raucherbereiche vorm Bahnhof, immerhin kann da ja außerhalb des Bahnhofs geraucht werden.
Aber du hast Recht, durch die rauchende Menge in den Bahnhof quälen ist das Gleiche.

Zwischenhaltraucher

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 28.09.2016, 08:02 (vor 3466 Tagen) @ Ficus elastica
bearbeitet von Colaholiker, Mittwoch, 28.09.2016, 08:02

Genauso auf Unterwegshalten wo der hoch-süchtige Fahrgast nicht einmal seine 60 Minuten Fahrt ohne Rauchen aushalten kann, da wird an jedem Zwischenhalt, egal wie kurz er ist, sofort vor allen anderen Aussteigenden schon mit Fluppe im Mund aus der Tür gestürmt und an dieser stehen geblieben. Der Rauch zieht dann schön in den Zug rein, damit auch alle was davon haben...

Unlängst erlebte ich, wie ein Zugchef zwei solche Fahrgäste von der Weiterfahrt ausschloß, nachdem sie am zweiten Bahnhof in Folge konsequent die Raucherbereiche ignorierend versuchten, während des Aufenthalts ihre Sucht zu befriedigen. Er begründete es damit, daß sie den Anweisungen des Personals nicht folge leisten, und damit nicht auszuschließen sei, daß sie nicht auch im Zug (oder der Toilette) anfingen zu rauchen. Fanden die beiden gar nicht witzig, dafür die Umstehenden um so mehr. "Sie müssen das doch verstehen, wir sind seit vier Stunden unterwegs..." "Nö, muß ich nicht verstehen. Daß Sie im Zug nicht rauchen dürfen, ist schon länger, als Sie beide überhaupt rauchen dürfen. Wenn Sie also keine vier Stunden ohne Kippe aushalten, müssen Sie eben irgendwo einen Aufenthalt mit einplanen." "Aber Sie können uns nicht rauswerfen, wir haben Zugbindung." "Doch kann ich. Aber Sie können mit der Fahrkarte, die Sie haben, halt nicht weiterfahren. Aber Sie haben jetzt 'ne Stunde Zeit, sich eine neue Fahrkarte zu besorgen. Hier gibt's genug Automaten und das Reisezentrum hat auch noch offen." (Andere Argumente und Details würden zu einfach einen Rückschluß auf den Ort und die Zeit des Vorfalls geben, deshalb belasse ich das mal dabei...)

Dem betreffenden Zugchef noch ein Getränk ausgeben wollende Grüße,
der Colaholiker

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Genial, korrektes Verhalten des Zugbegleiters

MFBM, Mannheim, Mittwoch, 28.09.2016, 09:15 (vor 3466 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von MFBM, Mittwoch, 28.09.2016, 09:15

- kein Text -

Zwischenhaltraucher

Gambrinus, Mittwoch, 28.09.2016, 14:16 (vor 3466 Tagen) @ Colaholiker

Unlängst erlebte ich, wie ein Zugchef zwei solche Fahrgäste von der Weiterfahrt ausschloß, nachdem sie am zweiten Bahnhof in Folge konsequent die Raucherbereiche ignorierend versuchten, während des Aufenthalts ihre Sucht zu befriedigen. Er begründete es damit, daß sie den Anweisungen des Personals nicht folge leisten, und damit nicht auszuschließen sei, daß sie nicht auch im Zug (oder der Toilette) anfingen zu rauchen. Fanden die beiden gar nicht witzig, dafür die Umstehenden um so mehr. "Sie müssen das doch verstehen, wir sind seit vier Stunden unterwegs..." "Nö, muß ich nicht verstehen. Daß Sie im Zug nicht rauchen dürfen, ist schon länger, als Sie beide überhaupt rauchen dürfen. Wenn Sie also keine vier Stunden ohne Kippe aushalten, müssen Sie eben irgendwo einen Aufenthalt mit einplanen." "Aber Sie können uns nicht rauswerfen, wir haben Zugbindung." "Doch kann ich. Aber Sie können mit der Fahrkarte, die Sie haben, halt nicht weiterfahren. Aber Sie haben jetzt 'ne Stunde Zeit, sich eine neue Fahrkarte zu besorgen. Hier gibt's genug Automaten und das Reisezentrum hat auch noch offen." (Andere Argumente und Details würden zu einfach einen Rückschluß auf den Ort und die Zeit des Vorfalls geben, deshalb belasse ich das mal dabei...)

Dem betreffenden Zugchef noch ein Getränk ausgeben wollende Grüße,
der Colaholiker

Auf jeden Fall ne coole Aktion von dem Zugchef. Aber ist seine Argumentation auch stichhaltig? Reicht es wenn der Eindruck entsteht, dass man nicht ausschließen kann, dass die Reisenden auch im Zug rauchen. Spontan würde ich sagen, reicht das Verhalten der Raucher auf dem Bahnsteig nicht ganz aus, um einen Fahrtausschluss zu begründen. Erst wenn diejenigen definitiv im Zug rauchen würden, wäre für mich der Punkt gekommen, den Fahrtausschluss auch durchzuziehen. Was meint ihr?

Gruß, Gambrinus!

Völlig überzogen. Aber solange es dem Image dient...

musicus, Mittwoch, 28.09.2016, 14:22 (vor 3466 Tagen) @ Colaholiker

- kein Text -

Völlig überzogen. Aber solange es dem Image dient...

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Mittwoch, 28.09.2016, 14:29 (vor 3466 Tagen) @ musicus

Völlig überzogen? Sie wurden auf das Fehlverhalten hingewiesen und haben es bewusst ignoriert. Juristisch vielleicht anfechtbar, das Verhalten des Zugchefs, aber aus meiner Sicht absolut souverän.

Souverän? Verheerend!

musicus, Mittwoch, 28.09.2016, 14:46 (vor 3466 Tagen) @ Paladin
bearbeitet von musicus, Mittwoch, 28.09.2016, 14:50

...weil es den Präzedenzfall schafft, dass das Risiko des Rauchens im Zug genauso groß ist wie jenes des Rauchens am Bahnsteig außerhalb eines Luftraumes über einer planlos hingepinselten 12m²-Markierung (wo vorhanden). Immerhin begründete dem Vernehmen nach der ZUB ja genau damit auch den Ausschluss:

Er begründete es damit, daß sie den Anweisungen des Personals nicht folge leisten, und damit nicht auszuschließen sei, daß sie nicht auch im Zug (oder der Toilette) anfingen zu rauchen.

Wozu überhaupt noch zum Rauchen den Zug verlassen? Offenbar gilt demnach ja nicht "im Zug vs. vor dem Zug" sondern "erwischt werden vs. nicht erwischt werden"
Mag sein, dass der ZUB damit seine Autorität und ggf. korrekterweise sogar das Hausrecht durchgesetzt hat (wobei mir der juristische Aspekt hier ziemlich egal ist) - argumentativ war er (soweit dem unvollständigen Bericht aus zweiter Hand überhaupt entnehmbar) ziemlich schwach und in der Sache (soweit man das in der Theorie hier der Erzählung hinzufügen kann) nur minder mit Augenmaß bemittelt. Im schlimmsten Fall schafft man damit größeren Bohei (intern, Kundendialog, FGR, Medien, Image...) als man Nutzen zu erzielen vermag. Aus der gegebenen Schilderung heraus werde ich die Entscheidung nicht nachvollziehen oder gar verstehen können. Aber gut, es tragen sich bei Bahnen genügend Dinge zu, die mir seltsam vorkommen, hier aber hinreichend Protektion und Beifall finden.

Souverän wäre: überall auf Bahngelände Rauchen *ausnahmslos* zu verbieten und das Verbot auch durchzusetzen bzw. zu sanktionieren. Das wäre immerhin konsequent, klar und eindeutig.

Völlig überzogen. Aber solange es dem Image dient...

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 28.09.2016, 14:51 (vor 3466 Tagen) @ Paladin

Völlig überzogen? Sie wurden auf das Fehlverhalten hingewiesen und haben es bewusst ignoriert.

Und das eben nicht zum ersten Mal. Ein Beförderungsausschluß, weil der Fahrgast nicht den Anweisungen des Zugpersonals, welche von bestehenden Regeln gestützt sind (der Zugchef verwies ja auf die bestehenden Rauchverbote außerhalb der markierten Bereiche und hat nicht eigenmächtig entschieden, wo geraucht werden darf und wo vor allem nicht), Folge leistet, sehe ich als nicht überzogen an.

Nehmen wir ein anderes Beispiel: Fahrgäste, die im Zug Musik ohne Kopfhörer hören und dies auch nach einer Aufforderung, es zu unterlassen, weiterhin tun. es besteht keine Gefahr für die Betriebssicherheit, und angesichts der Lautstärke, die Handys über Lautsprecher erreichen, ab einem normalen Sitzabstand auch keine Gefahr von Gehörschäden für andere Personen. Trotzdem würde sich hier auch keiner die Frage stellen, ob ein Rauswurf überzogen wäre.

Zumal im konkreten Fall die üblichen Ausschlüsse, die einen Rauswurf verhindern könnten, nicht gegeben waren. Es war am Nachmittag, die Fahrgäste waren volljährig und standen nicht unter merklichem Einfluß berauschender Substanzen, es war sogar angenehmes Wetter.

Juristisch vielleicht anfechtbar,

Selbst da wäre ich mir nicht sicher. Ausschließen kann ich als Nichtjurist das natürlich nicht.

das Verhalten des Zugchefs, aber aus meiner Sicht absolut souverän.

Dem Zugchef fehlte zur "coolen Sau des Tages" nur die Sonnenbrille. ;-)

Die Maßnahme viel effektiver als irgendwelche 20€-Sträfchen sehende Grüße,
der Colaholiker

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Völlig überzogen. Aber solange es dem Image dient...

Destear, Berlin, Mittwoch, 28.09.2016, 15:49 (vor 3466 Tagen) @ Colaholiker

Bei der juristischen Befugnis zum Ausschluss dürfte es stark darauf ankommen, wie weit man die Klausel auslegt. Ich kann mir vorstellen, dass das nicht nur Verhaltensweisen umfasst, bei denen eine Störung des betrieblichen Verkehrs eintritt, sondern auch dann, wenn eine Störung hinreichend wahrscheinlich ist und sich gerade auf den Betrieb bezieht. Von beidem würde ich hier nicht ausgehen: Dass jemand, der auf dem Bahnsteig raucht, das hinreichend wahrscheinlich auch in Zug tut, kann nicht einfach unterstellt werden und das Rauchen am Bahnsteig ist auch keine Betriebsgefahr. Mal ganz menschlich gesprochen: Auch wenn man aus Abneigung gegen Raucher diese Maßnahme gut finden mag, ist das Verhalten arg überzogen. Schade, dass das juristisch nicht geklärt wurde - wäre auch im Sinne anderer Reisender, um sich vor heldenhaftem Personal zu schützen.

Völlig überzogen. Aber solange es dem Image dient...

Gambrinus, Mittwoch, 28.09.2016, 17:24 (vor 3466 Tagen) @ Destear

Bei der juristischen Befugnis zum Ausschluss dürfte es stark darauf ankommen, wie weit man die Klausel auslegt. Ich kann mir vorstellen, dass das nicht nur Verhaltensweisen umfasst, bei denen eine Störung des betrieblichen Verkehrs eintritt, sondern auch dann, wenn eine Störung hinreichend wahrscheinlich ist und sich gerade auf den Betrieb bezieht. Von beidem würde ich hier nicht ausgehen: Dass jemand, der auf dem Bahnsteig raucht, das hinreichend wahrscheinlich auch in Zug tut, kann nicht einfach unterstellt werden und das Rauchen am Bahnsteig ist auch keine Betriebsgefahr. Mal ganz menschlich gesprochen: Auch wenn man aus Abneigung gegen Raucher diese Maßnahme gut finden mag, ist das Verhalten arg überzogen. Schade, dass das juristisch nicht geklärt wurde - wäre auch im Sinne anderer Reisender, um sich vor heldenhaftem Personal zu schützen.

Sehr gut formuliert! Grundsätzlich ist es verständlich, wenn man sich über das Fehlverhalten anderer ärgert. Ein weiteres Ärgernis ist es dann für manche, wenn man erkennt, wenn ein Fehlverhalten für denjenigen keinerlei Konsequenzen bedeutet.

In dem konkreten Fall stellt sich zudem die Frage, welche anderen Alternativen dieser Zugchef gehabt hätte. Hätte er irgendwelche Strafgebühren für das Übertreten des Rauchverbots erheben können? Oder wären ihm außer dem Fahrtausschluss nur weitere mündliche Ermahnungen geblieben? Andererseits stellt sich mir die Frage, was kümmert ihn denn das Verhalten seiner Fahrgäste außerhalb des Zuges? Das, was auf einem Bahnsteig oder Bahnhofsgelände passiert liegt doch wieder in der Zuständigkeit des Bahnhofspersonals, oder? Einmal habe ich eine Diskussion mitbekommen, wo es darum ging, ob ein Lokführer jemanden von der Fahrt ausschließen darf, nachdem er beobachtet hat, dass derjenige nicht durch die Unterführung sondern verbotenerweise über die Gleise laufend zum Zug gekommen ist. Man kam zu dem Ergebnis, dass er das wohl nicht darf. Ob das wiederum stimmt, weiß ich nicht.

Bei der Frage der Verhältnismäßigkeit stellt sich dann auch wieder die Frage, wie hoch der Schaden für die rauchenden Fahrgäste aus dem Beispielfall ist, nachdem sie von der Weiterfahrt ausgeschlossen wurden. Und welchen Schaden haben diese durch ihr Fehlverhalten verursacht? Das sollte man vielleicht auch bedenken.

Völlig überzogen. Aber solange es dem Image dient...

Gleis42, Köln, Frankfurt, Hamburg, Mittwoch, 28.09.2016, 17:40 (vor 3466 Tagen) @ Gambrinus
bearbeitet von Gleis42, Mittwoch, 28.09.2016, 17:41

Letzte Woche hat man am Bahnhof in Hamm (Flügelung des ICE der Line 10) einen Fahrgast von der Polizei entfernen lassen, weil dieser - laut Durchsage - in der Tür stand und geraucht hat...
Die Frage ist wohl immer, wie stark der Betrieb gestört wird.

Völlig überzogen. Aber solange es dem Image dient...

superkolbi, Aschaffenburg, Samstag, 01.10.2016, 07:49 (vor 3463 Tagen) @ Gleis42

Letzte Woche hat man am Bahnhof in Hamm (Flügelung des ICE der Line 10) einen Fahrgast von der Polizei entfernen lassen, weil dieser - laut Durchsage - in der Tür stand und geraucht hat...
Die Frage ist wohl immer, wie stark der Betrieb gestört wird.

Diese Türraucher (die sich ihre Kippen nicht selten schon vor öffnen der Türe anzünden) kann ich bestätigen, evtl. war das in dem von Colaholiker genannten Beitrag ja ähnlich.

Grundsätzlich gibt es in Deutschland seit vielen Jahren das Problem, das immer mehr Menschen Konsequent Gesetze übertreten ohne Folgen befürchten zu müssen (Beispiele finde sich vor allem im Verkehr, besonders Radfahrer bewegen sich weit Abseits der StvO, aber auch bei Autofahrern lässt die Verkehrsmoral immer weiter nach).
Das gleiche gilt auch für die Angesprochenen Rauchverbote in Bahnhöfen. Ich bin jeden Werktag in Frankfurt Hbf unterwegs, habe aber noch niemals erlebt, das ein Raucher (der außerhalb der Raucherbereiche raucht) in irgendeiner Form vom Sicherheitspersonal angesprochen wurde (habe auch auf den Bahnsteigen selber noch niemals solches gesehen).

Gesetze und Verordnungen werden nur noch befolgt, wenn die in die eigene Rechtsauffassung passen, sonst nennt man es einfach als Rechtfertigung "zivilen Ungehorsam".

Meiner Meinung wird sich auch durch höhere Strafen nichts ändern, da es so gut wie keine Kontrollen gibt. Des weiteren müsste wieder ein soziales Umdenken anfangen, damit sich die Gesellschaft wieder ein Schuldgefühl beim Übertreten von OWI oder Straftaten bekommt.

Ich find nur Frankfurt ärgerlich

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 28.09.2016, 07:55 (vor 3466 Tagen) @ bahn-user

Einzig Frankfurt nervt. Die ersten Raucherbereiche sind viel zu weit am Anfang der Bahnsteige,man muss da als Nichtraucher direkt vorbei. Ich hoffe, die werden mal abgeschafft. Die zweiten Raucherbereiche weiter hinten tun es auch.

Ja, der vordere Rauvcherbereich ist da (für mich) extrem blöde plaziert. Fahre ich mit dem ICE, steige ich in Wagen 14 ein, dessen "Großraum-Tür" (nein, nicht die extra breite für den Colaholiker, sondern die am Großraum-Ende des Wagens) genau an der Raucherzone. Fahre ich zur Arbeit steht der einzige Triebwagen des Zuges ebenfalls genau an der Raucherzone.

Aber noch übler ist es, wenn man den Bahnhof durch den Hauptausgang verläßt, um zur Straßenbahn zu kommen - da steht eine richtig dicke Rauchwand direkt vor den Türen. Die Regelung wie in vielen Bundesstaaten der USA, daß innerhalb von xx Fuß von Türen und Fenstern auch außerhalb des Gebäudes nicht geraucht werden darf, lernt man als Nichtraucher sehr schnell zu schätzen. :)

Und was das Nichtbeachten der Raucherzone angeht, werde ich nie vergessen, wie ein Zub während des Aufenthalts seines Zuges mal meinte, er müsse irgendwo auf dem Bahnsteig rauchen. Auf einmal knackt es im Lautsprecher... "Stefan*, die Raucherzonen gelten auch für Zugbegleiter...". Dem Angesprochenen war das sichtlich peinlich...

Grinselnde Grüße,
der Colaholiker

*) Name geändert

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momentane Lösung ist super!

sflori, Dienstag, 27.09.2016, 18:55 (vor 3467 Tagen) @ MFBM

Für Nichtraucher ist das unschön und ignorant.

Hat was mit Toleranz zu tun. Ich finds weder unschön noch ignorant, daher ist Deine Aussage einfach falsch.

Die momentane Lösung mit den Raucherbereichen finde ich gelungen.

Mich stört es nicht, daran vorbeizulaufen und ich freue mich, wenn die Raucher auch einen Platz zum Rauchen haben.


Bye. Flo.

momentane Lösung ist super!

MFBM, Mannheim, Dienstag, 27.09.2016, 20:27 (vor 3467 Tagen) @ sflori

Weswegen soll ich tolerant sein, wenn Raucher mich zum passivrauchen nötigen?
Hier geht es um meine Gesundheit.

Was ist daran gelungen, wenn alle auf einem Platz stehen, der Rauch aber überall hinzieht?

Toleranz auf beiden Seiten.......

VT_601, Dienstag, 27.09.2016, 20:54 (vor 3467 Tagen) @ MFBM

.....Ist nicht das Schlechteste. Bin zwar totaler Nichtraucher seit dem ich auf diesem Planeten bin, werbe aber dennoch f. Toleranz auf beiden Seiten.

Und vor allen Dingen - immer schön elastisch in der Birne bleiben. Wovor hast du eigentlich Angst? Davor das dir der Qualm dein Hirn vernebelt und du mit 60 nur noch Matschepampe (Demenz) im Kopf hast oder das dir der Qualm ein paar Tage deines Lebens klaut?

Bleib einfach locker.

Toleranz auf beiden Seiten.......

JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 27.09.2016, 21:03 (vor 3467 Tagen) @ VT_601

Bleib einfach locker.

Es ist einfach widerlich, da fällt es mir schwer, locker zu bleiben.

--
Weg mit dem 4744!

Toleranz auf beiden Seiten.......

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 28.09.2016, 08:07 (vor 3466 Tagen) @ JeDi

Es ist einfach widerlich, da fällt es mir schwer, locker zu bleiben.

Ja. Besonders wenn der dreiste Raucher bei bestem Herbstniesel morgens an der Straßenbahnhaltestelle als einziger im Wartehäuschen steht, und alle anderen seinetwegen draußen stehen bleiben müssen.

Dafür habe ich mittlerweile eine ganz einfache Methode. Ich stelle mich vor den Raucher, nutze eine Körperfunktion, die manin der Öffentlichkeit normalerweise unterdrückt (sie hat etwas mit unangenehm riechenden Gasen und einem knatternden Geräusch zu tun), und erwarte die Diskussion, die sich entwickelt. Meistens läuft dsa dann wie folgt:

"Ih, das ist aber eklig!"
"Oh, Sie erkennen selbst, wie klig das ist, wenn Sie das Wartehäuschen vollstinken?"
"Aber Sie stinken doch auch"
"Ich passe mich nur an. Aber das, was ich hier freisetze, ist wenigstens nicht krebserregend."
"Ja, aber..."
"Nö, nichts aber. Sie sorgen hier dafür, daß X andere Personen im Niesel stehen müssen, und da krieg ich nunmal Bauchweh..."

Meistens zieht die Raucher dann von Dannen.

Klappt übrigens besonders gut, wenn der renitente Raucher im Wartehäuschen sitzt und man selbst davor steht. *hehe*

An meiner heimat-Straßenbahnhaltestelle mittlerweile durch Anwesenheit die Raucher aus dem Häuschen treiben könnende Grüße,
der Colaholiker

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Toleranz auf beiden Seiten.......

Christian_S, Mittwoch, 28.09.2016, 06:45 (vor 3466 Tagen) @ VT_601

.....Ist nicht das Schlechteste. Bin zwar totaler Nichtraucher seit dem ich auf diesem Planeten bin, werbe aber dennoch f. Toleranz auf beiden Seiten.

Und vor allen Dingen - immer schön elastisch in der Birne bleiben. Wovor hast du eigentlich Angst? Davor das dir der Qualm dein Hirn vernebelt und du mit 60 nur noch Matschepampe (Demenz) im Kopf hast oder das dir der Qualm ein paar Tage deines Lebens klaut?

Bleib einfach locker.

Ganz Deiner Meinung. Diejenigen, die so eklatant gegen Raucher schimpfen sind ja meistens die, die komischerweise in dichten Abgasqualm großer Städte zur Rush-Hour keine Probleme haben ...

Gruß aus Tel Aviv, wo es auch Raucherzonen auf den Bahnsteigen gibt.

Toleranz auf beiden Seiten.......

VT_601, Mittwoch, 28.09.2016, 07:42 (vor 3466 Tagen) @ Christian_S

Dann wünsche ich dir noch einen schönen Urlaub bevor du hier wieder durch die Gegend fährst.


Liebe Grüsse

Toleranz auf beiden Seiten.......

Manitou, Donnerstag, 29.09.2016, 01:25 (vor 3466 Tagen) @ VT_601

Würdest Du auch "locker bleiben", wenn jemand in den Brunnen pißt, aus dem Du Trinkwasser schöpfen möchtest? Oder mitten in dem Raum, in dem Du ißt, auf den Fußboden scheißt, daß der ganze Raum wie ein Klo stinkt?

Toleranz auf beiden Seiten.......

VT_601, Donnerstag, 29.09.2016, 05:58 (vor 3466 Tagen) @ Manitou

Würdest Du auch "locker bleiben", wenn jemand in den Brunnen pißt, aus dem Du Trinkwasser schöpfen möchtest? Oder mitten in dem Raum, in dem Du ißt, auf den Fußboden scheißt, daß der ganze Raum wie ein Klo stinkt?

Jungchen werde erst einmal erwachsen bevor du mir mit einer selten dämlichen wie niveaulosen Antwort daher kommst.

Toleranz auf beiden Seiten.......

Manitou, Freitag, 30.09.2016, 00:53 (vor 3465 Tagen) @ VT_601

Wo ist der Unterschied zwischen der Verunreinigung von Atemluft und Trinkwasser?

Toleranz auf beiden Seiten.......

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Donnerstag, 29.09.2016, 08:21 (vor 3465 Tagen) @ Manitou

Würdest Du auch "locker bleiben", wenn jemand in den Brunnen pißt, aus dem Du Trinkwasser schöpfen möchtest? Oder mitten in dem Raum, in dem Du ißt, auf den Fußboden scheißt, daß der ganze Raum wie ein Klo stinkt?

Deine vulgären Vergleiche hinken vorn und hinten! Das Rauchen belastet die Umgebungsluft, okay. Aber die Konzentration ist im Vergleich zu deinen Beispielen eine ganz andere, daher fehl am Platz.
Wie ware es mit: Die Agrar-Industrie verpestet das Grundwasser, aus dem am Ende auch dein Leitungswasser kommt. Bleibst du da locker? Weißt du das nicht mal? Oh!
Oder: Jemand schreibt in einem Hobbyforum den letzten Mist und kann nicht ordentlich argumentieren. Bleibst du da locker?

Und abgesehen davon: Manchmal riecht doch ein Waggon wie ein Klo ... ich lasse mir davon meinen Appetit nicht verderben. d:

Militante Nicht-Raucher genau so lächerlich findende Grüße wie militante Veggis,
Paladin

Toleranz auf beiden Seiten.......

bahnerausleidenschaft, Donnerstag, 29.09.2016, 08:35 (vor 3465 Tagen) @ Paladin

Würdest Du auch "locker bleiben", wenn jemand in den Brunnen pißt, aus dem Du Trinkwasser schöpfen möchtest? Oder mitten in dem Raum, in dem Du ißt, auf den Fußboden scheißt, daß der ganze Raum wie ein Klo stinkt?


Deine vulgären Vergleiche hinken vorn und hinten! Das Rauchen belastet die Umgebungsluft, okay. Aber die Konzentration ist im Vergleich zu deinen Beispielen eine ganz andere, daher fehl am Platz.
Wie ware es mit: Die Agrar-Industrie verpestet das Grundwasser, aus dem am Ende auch dein Leitungswasser kommt. Bleibst du da locker? Weißt du das nicht mal? Oh!
Oder: Jemand schreibt in einem Hobbyforum den letzten Mist und kann nicht ordentlich argumentieren. Bleibst du da locker?

Und abgesehen davon: Manchmal riecht doch ein Waggon wie ein Klo ... ich lasse mir davon meinen Appetit nicht verderben. d:

Militante Nicht-Raucher genau so lächerlich findende Grüße wie militante Veggis,
Paladin

Militante Raucher finde ich auch lächerlich :)

Pardon, die hätte ich natürlich auch erwähnen sollen.

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Donnerstag, 29.09.2016, 08:53 (vor 3465 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

- kein Text -

Toleranz auf beiden Seiten.......

Manitou, Freitag, 30.09.2016, 01:10 (vor 3465 Tagen) @ Paladin

Noch schlimmer sind militante Raucher, die ihren Rauch vorzugsweise dort verbreiten, wo andere Menschen vorbeigehen müssen. Ein militanten Nichtraucher (der sich also mit Gewalt gegen die Zwnagsberauchung zur Wehr setzt) habe ich leider noch nie erlebt.

Toleranz auf beiden Seiten.......

VT_601, Samstag, 01.10.2016, 09:15 (vor 3463 Tagen) @ Manitou

Schon mal was von freier Platzwahl f. Raucher (zumindest dort wo kein Rauchverbot existiert) gehört? Wer zuerst kommt malt zuerst. Ggf. können sich ja auch Nichtraucher wo anders hin stellen.

Toleranz auf beiden Seiten.......

superkolbi, Aschaffenburg, Samstag, 01.10.2016, 08:01 (vor 3463 Tagen) @ VT_601

.....Ist nicht das Schlechteste. Bin zwar totaler Nichtraucher seit dem ich auf diesem Planeten bin, werbe aber dennoch f. Toleranz auf beiden Seiten.

Und vor allen Dingen - immer schön elastisch in der Birne bleiben. Wovor hast du eigentlich Angst? Davor das dir der Qualm dein Hirn vernebelt und du mit 60 nur noch Matschepampe (Demenz) im Kopf hast oder das dir der Qualm ein paar Tage deines Lebens klaut?

Bleib einfach locker.

Wo soll die Toleranz der Raucher sein?
Hattest du schon Lungenkrebsfälle in deiner Familie?
Sowohl Aktiv- als auch Passivraucher?

Ich möchte mir gerne selber aussuchen, wie ich irgendwann mal sterbe. Und Lungenkrebs gehört nicht dazu (ist wirklich nicht schön....)

Mehr Rauchverbotedurchsetzer!

ALR997, Dienstag, 27.09.2016, 19:13 (vor 3467 Tagen) @ MFBM

Moin,

während du Raucher generell als ignorant bezeichnest, könnte ich dich wohl ruhigen Gewissens als intolerant bezeichnen ;-)

Ich glaube das Problem ist eher, dass das Rauchverbot ausserhalb der Quadrate sehr konsequent ignoriert wird. Selten erlebe ich Durchsagen wie neulich in Gelsenkirchen, wo die Aufsicht einen Jugendlichen in das Quadrat verwies - deutlich hörbar für jedermann.

Würden die Leute nur dort rauchen wo die Quadrate (wenigstens an den meisten Bahnhöfen) mit Sinn und Verstand eingerichtet wurden dann würde man sie kaum noch wahrnehmen.

Weiterer Punkt, den ich wiederum bemängele ist jener, dass viele Leute ihre Kippen einfach auf den Boden werfen. Diese Mentalität sieht man mittlerweile überall und in vielen Situationen, wo Straßen, Gehwege und Grünstreifen zu Müllhalden mutieren.

Mehr Rauchverbotedurchsetzer!

JanZ, HB, Dienstag, 27.09.2016, 19:26 (vor 3467 Tagen) @ ALR997

Würden die Leute nur dort rauchen wo die Quadrate (wenigstens an den meisten Bahnhöfen) mit Sinn und Verstand eingerichtet wurden dann würde man sie kaum noch wahrnehmen.

So ungefähr?

[image]

Mehr Rauchverbotedurchsetzer!

Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 27.09.2016, 19:31 (vor 3467 Tagen) @ JanZ

Mehr Rauchverbotedurchsetzer!

sflori, Dienstag, 27.09.2016, 19:59 (vor 3467 Tagen) @ Sören Heise

So ungefähr?

[image]


Plattling.

Steht der linke da barfuß? :D


Bye. Flo.

Mehr Rauchverbotedurchsetzer!

Marvin-GE, NRW, Dienstag, 27.09.2016, 20:11 (vor 3467 Tagen) @ sflori

So ungefähr?

[image]


Plattling.


Steht der linke da barfuß? :D


Bye. Flo.

Es sieht so aus als hätte er Flip Flops an

Gruß Marvin

Bahnhofsrätsel, das keins war, gelöst :-)

JanZ, HB, Donnerstag, 29.09.2016, 19:33 (vor 3465 Tagen) @ Sören Heise

- kein Text -

Mehr Rauchverbotedurchsetzer!

ALR997, Dienstag, 27.09.2016, 19:32 (vor 3467 Tagen) @ JanZ

Ja in etwa. Ich wäre aber so nett und würde ihnen an guten (bzw eher schlechten) Tagen noch ein Dach spendieren. Nichts teures, aber es sollte trocken halten ;-)

Mehr Rauchverbotedurchsetzer!

bahnerausleidenschaft, Mittwoch, 28.09.2016, 07:24 (vor 3466 Tagen) @ JanZ

Würden die Leute nur dort rauchen wo die Quadrate (wenigstens an den meisten Bahnhöfen) mit Sinn und Verstand eingerichtet wurden dann würde man sie kaum noch wahrnehmen.


So ungefähr?

[image]

Und der Links im Bild hat wohl in dem kleinen Raucherbereich keinen Platz mehr gefunden :)

Mehr Rauchverbotedurchsetzer!

Bahnfan, Mittwoch, 28.09.2016, 07:59 (vor 3466 Tagen) @ ALR997
bearbeitet von Bahnfan, Mittwoch, 28.09.2016, 08:00

In der Schweiz ist es noch schlimmer, da wird überall geraucht, ausser in unterirdischen Bahnhöfen. Im Bahnhof Bern oder Luzern ist die Markierung völlig widersprüchlich, da steht Rauchverbot und 5 Meter daneben ein Lokal mit Aschbechern draussen auf den Tischen im unterirdischen Bereich des Bahnhofs. Kontrollen an den Bahnhöfen gibt es es in der Schweiz praktisch nie. Ich habe die SBB auch schon deswegen angeschrieben.

Du Ärmster aber auch - ich hoffe du bist noch nicht tot

VT_601, Mittwoch, 28.09.2016, 08:52 (vor 3466 Tagen) @ Bahnfan

- kein Text -

Mehr rauchfreie Bahnhöfe für Deutschland

Lehrter Bahnhof, Dienstag, 27.09.2016, 21:16 (vor 3467 Tagen) @ MFBM

Gibt eh kein Personal auf den Bahnhöfen. Ich weiß echt nicht, wofür DB Station und Service eigentlich die Kohle verlangt. Wenn wenigstens Abfertigung durch Bahnhofspersonal enthalten wäre.

Mehr rauchfreie Bahnhöfe für Deutschland

Matze86, München, Dienstag, 27.09.2016, 21:56 (vor 3467 Tagen) @ Lehrter Bahnhof

Gibt eh kein Personal auf den Bahnhöfen. Ich weiß echt nicht, wofür DB Station und Service eigentlich die Kohle verlangt. Wenn wenigstens Abfertigung durch Bahnhofspersonal enthalten wäre.

Was meinst du damit genau?

Mehr rauchfreie Bahnhöfe für Deutschland

Lehrter Bahnhof, Dienstag, 27.09.2016, 22:00 (vor 3467 Tagen) @ Matze86

Ich meine, dass die Kosten von DB Station & Service für einen Halt eines Zuges in den großen Bahnhöfen überhöht sind. Sie könnten eigentlich froh sein, dass ihnen die Bahnbetreiber Passagier bringen, die in den Läden einkaufen.

Für das Geld könnte wenigstens eine Abfertigung durch Bahnhofspersonal enthalten sein.

Kommt auf die Kategorie an...

Matze86, München, Dienstag, 27.09.2016, 22:03 (vor 3467 Tagen) @ Lehrter Bahnhof

- kein Text -

Mehr rauchfreie Bahnhöfe für Deutschland

JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 29.09.2016, 10:54 (vor 3465 Tagen) @ Lehrter Bahnhof

Für das Geld könnte wenigstens eine Abfertigung durch Bahnhofspersonal enthalten sein.

Warum? Die Zugabfertigung ist Sache des EVU...

--
Weg mit dem 4744!

Mehr rauchfreie Bahnhöfe für Deutschland

JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 29.09.2016, 10:55 (vor 3465 Tagen) @ Lehrter Bahnhof

Ich meine, dass die Kosten von DB Station & Service für einen Halt eines Zuges in den großen Bahnhöfen überhöht sind.

Die BNetzA scheint da anderer Meinung zu sein.

Sie könnten eigentlich froh sein, dass ihnen die Bahnbetreiber Passagier bringen, die in den Läden einkaufen.

Die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der Verkehrsstation ist unabhängig vom Bahnhofsgebäude.

--
Weg mit dem 4744!

Nichtraucherbahnhöfe... was soll man gegen Raucher tun?

Matze86, München, Dienstag, 27.09.2016, 21:55 (vor 3467 Tagen) @ MFBM

An einigen Berliner DB-Bahnhöfe ist das Rauchen mittlerweile komplett verboten. Die einzigen Raucherbereiche befinden sich vor dem Bahnhof.

Ich persönlich begrüße das, denn die "Raucherzonen" schützen Nichtraucher nicht wirlich. Oftmals muss man die Raucherbereichen passieren, um zum richtigen Zug/Ausgang zu kommen. Für Nichtraucher ist das unschön und ignorant. Warum gibt es rauchfreie Bahnhöfe so selten, nur damit ignorante Raucher ihre Sucht befriedigen können? Wieso gibt es keine Raucherkabinen, damit Nichtraucher beim verlassen des Bahnhofes nicht zugequalmt werden? Auch an den Bahnsteigen wäre diese Kabinen erforderlich, um Nichtraucher, Kinder und Kranke zu schützen.

Viel schlimmer noch: Gänzliche Nichtraucherbahnhöfe (ohne Raucherbereich) werden genauso von Rauchern bevölkert. Was soll/will man seitens der Bahn tun??

Nichtraucherbahnhöfe... was soll man gegen Raucher tun?

Lehrter Bahnhof, Dienstag, 27.09.2016, 22:02 (vor 3467 Tagen) @ Matze86

Man könnte die Raucher freundlich darauf hinweisen. Ist nur relativ schwierig, wenn nie Personal da ist.

Auch die S-Bahnhöfe hat man diese Jahr ja vom Personal befreit, ein paar Todesfälle und Schwerverletzte (fehlerhafte Abfertigung durch Tf) sind halt die Kollateralschäden. 80 Millionen Euro Gewinn der S-Bahn in 2015 reichen eben nicht.

Nichtraucherbahnhöfe... was soll man gegen Raucher tun?

Matze86, München, Dienstag, 27.09.2016, 22:06 (vor 3467 Tagen) @ Lehrter Bahnhof

Man könnte die Raucher freundlich darauf hinweisen. Ist nur relativ schwierig, wenn nie Personal da ist.

Das tut man auch, nur bringt es nichts...
"Nie" ist das falsche Wort..

Auch die S-Bahnhöfe hat man diese Jahr ja vom Personal befreit, ein paar Todesfälle und Schwerverletzte (fehlerhafte Abfertigung durch Tf) sind halt die Kollateralschäden. 80 Millionen Euro Gewinn der S-Bahn in 2015 reichen eben nicht.

Bitte um genauere Erklärung.

Nichtraucherbahnhöfe... was soll man gegen Raucher tun?

JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 27.09.2016, 22:14 (vor 3467 Tagen) @ Matze86

Bitte um genauere Erklärung.

Würde mich auch interessieren. Zumindest in Berlin scheinen mir die meisten Ein/Aussteigeunfälle bei Abfertigung durch Aufsichten zu passieren.

--
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Nichtraucherbahnhöfe... was soll man gegen Raucher tun?

Lehrter Bahnhof, Dienstag, 27.09.2016, 22:21 (vor 3467 Tagen) @ JeDi

Sorry, wenn ich jetzt etwas zu faul und müde bin, das zu erklären. Ich möchte einfach folgenden thread verweisen:

http://www.bahninfo-forum.de/read.php?9,538260

Nichtraucherbahnhöfe... was soll man gegen Raucher tun?

Matze86, München, Dienstag, 27.09.2016, 22:30 (vor 3467 Tagen) @ JeDi

Bitte um genauere Erklärung.


Würde mich auch interessieren. Zumindest in Berlin scheinen mir die meisten Ein/Aussteigeunfälle bei Abfertigung durch Aufsichten zu passieren.

Könnte das etwa an Inkompetenz liegen? :-/

Nichtraucherbahnhöfe... was soll man gegen Raucher tun?

Lehrter Bahnhof, Dienstag, 27.09.2016, 22:35 (vor 3467 Tagen) @ Matze86

Nichtraucherbahnhöfe... was soll man gegen Raucher tun?

JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 27.09.2016, 22:50 (vor 3467 Tagen) @ Lehrter Bahnhof

Nichtraucherbahnhöfe... was soll man gegen Raucher tun?

Lehrter Bahnhof, Dienstag, 27.09.2016, 22:53 (vor 3467 Tagen) @ JeDi

Die Aufsicht muss den Zug bei der Abfahrt beobachten, und einen Nothalt veranlassen, wie im ersten Fall geschehen.

Nichtraucherbahnhöfe... was soll man gegen Raucher tun?

JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 27.09.2016, 22:56 (vor 3467 Tagen) @ Lehrter Bahnhof

Die Aufsicht muss den Zug bei der Abfahrt beobachten, und einen Nothalt veranlassen, wie im ersten Fall geschehen.

Wo steht das?

--
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Nichtraucherbahnhöfe... was soll man gegen Raucher tun?

Lehrter Bahnhof, Dienstag, 27.09.2016, 23:07 (vor 3467 Tagen) @ JeDi

Wo steht, dass man den Lokführer darüber informieren muss, wenn eine Person migerissen wird?

Nichtraucherbahnhöfe... was soll man gegen Raucher tun?

JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 27.09.2016, 23:11 (vor 3467 Tagen) @ Lehrter Bahnhof
bearbeitet von JeDi, Dienstag, 27.09.2016, 23:12

Wo steht, dass man den Lokführer darüber informieren muss, wenn eine Person migerissen wird?

Wenn man das mitkriegt muss man das (in welcher Form auch immer - Nothaltauftrag, Ziehen der Notbremse, ...), alles andere würde ich als unterlassene Hilfeleistung werten. Dass die Aufsicht den Zug beobachten muss war mal so, wurde aber abgeschafft, damit sich die Aufsicht schneller einem anderen Zug widmen kann. Damit hat man letztlich die Vorschriftenlage an die gelebte Praxis angepasst.

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Nichtraucherbahnhöfe... was soll man gegen Raucher tun?

Lehrter Bahnhof, Dienstag, 27.09.2016, 23:13 (vor 3467 Tagen) @ JeDi

Danke für die Info.

Das ist natürlich Unfug, und Gott sei Dank haben viele Aufsichten sich richtig verhalten, und den Zug beobachtet. Leute, die ihre Arbeit schlecht ausführen, gibt es leider überall, und vor allem dort, wo gute Arbeit nicht geschätzt wird.

Nichtraucherbahnhöfe... was soll man gegen Raucher tun?

JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 27.09.2016, 23:19 (vor 3467 Tagen) @ Lehrter Bahnhof
bearbeitet von JeDi, Dienstag, 27.09.2016, 23:19

Das ist natürlich Unfug, und Gott sei Dank haben viele Aufsichten sich richtig verhalten, und den Zug beobachtet.

Nein, die wenigsten. Richtig lustig war letztens ein leuchtendes Zp9 während der Tf hinten war und einen Rollstuhl verladen hat. ICH hätte mich ja geweigert, mich von dieser öA abfertigen zu lassen - und bin froh, dass diese Betriebsgefahren inzwischen weitestgehend eliminiert sind. Mit ZAT kommen aus meiner Sicht deutlich weniger besorgniserregende Vorfälle vor.

--
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Nichtraucherbahnhöfe... was soll man gegen Raucher tun?

bahnerausleidenschaft, Mittwoch, 28.09.2016, 07:37 (vor 3466 Tagen) @ Lehrter Bahnhof
bearbeitet von bahnerausleidenschaft, Mittwoch, 28.09.2016, 07:37

Man könnte die Raucher freundlich darauf hinweisen. Ist nur relativ schwierig, wenn nie Personal da ist.

Ich mache dies freundlich. Aber irgendwie kommt da selten Einsicht zurück.


Auch die S-Bahnhöfe hat man diese Jahr ja vom Personal befreit, ein paar Todesfälle und Schwerverletzte (fehlerhafte Abfertigung durch Tf) sind halt die Kollateralschäden. 80 Millionen Euro Gewinn der S-Bahn in 2015 reichen eben nicht.

Und das passt irgendwie nicht zum Thema.

Nichtraucherbahnhöfe... was soll man gegen Raucher tun?

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 28.09.2016, 08:12 (vor 3466 Tagen) @ Matze86

Viel schlimmer noch: Gänzliche Nichtraucherbahnhöfe (ohne Raucherbereich) werden genauso von Rauchern bevölkert. Was soll/will man seitens der Bahn tun??

In einer Fernsehreportage von der Eröffnung der Frankfurter U-Bahn im Jahre 1968 sah ich mit Schrecken, daß früher dort auch in den Tunnelbahnhöfen geraucht wurde. Anscheinend hat man das bis zu meiner ersten Fahrt mit der U-Bahn in den frühen Achtzigern abgeschafft. Und bis auf wenige renitente Raucher (meistens unter Einfluß legaler oder illegaler berauschender Substanzen) in extremer Tagesrandlage klappt es mit der Einhaltung des Rauchverbots auch sehr gut. Und das, obwohl die Stationen selbst unbesetzt sind, abgesehen von mehr oder weniger intensiver Bestreifung durch Sicherheitsdienste.

Klappt also irgendwie, wenn man will.

Mit die Luft "da unten" ohne Rauchverbot nicht vorstellen wollende Grüße,
der Colaholiker

--
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Das leidige Thema Raucher...

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 28.09.2016, 00:15 (vor 3467 Tagen) @ MFBM
bearbeitet von J-C, Mittwoch, 28.09.2016, 00:16

Nach meinem Dafürhalten sollte das Rauchen so unbeliebt werden wie es geht.

Steuern erhöhen, Werbung verbieten und am besten jeder Zigarettenschachtel einen Beipackzettel, wo steht, wo man Hilfe zur Entwöhnung kriegt.

Man kann es älteren Generationen partiell vielleicht verzeihen. Damals wusste man nicht, was man sich da alles reinpfeffert, wenngleich man nicht naiv alles einnehmen soll, was einem im Ladenregal steht... und da blicke ich auch jene an, welche eine Markennussnougatcréme der Marke Nutella konsumieren :P

Wie auch immer, heutzutage ist es ein Unding, wenn es erlaubt ist, Rauchen irgendwie positiv in der Werbung rüberzubringen. Noch schlimmer ist es zu sehen, dass die WESTbahn auch noch Profit aus der Sucht schlägt. Wie eine Unterstützung zum Selbstmord auf Raten aussieht, zeigt die österreichische Privatbahn ganz eindrücklich mit ihren Raucherabteilen in den Zügen.

Früher war es echt nervig, zur Schule zu gehen und direkt vorm Bahnhof wird man von süchtigen Rauchern zugequalmt. Echt, ich wäre sofort dabei, wenn es um ein generelles Rauchverbot ginge.

Rauchen gehört verbannt, da sollte die DB auch mal mehr ihr Rauchverbot durchsetzen.

Hamburg-Bergedorf, also der Bahnhof, ja der hat ein Rauchverbot. Aber es wird oft einfach mal ignoriert und es wird auch nicht geahndet. Wirklich, das ist echt... ach ich sollte moch nicht aufregen. Tu ich auch nicht, ich tippe ja gechillt am IPhone und merke eh gerade, dass ich mal pennen sollte...

....gute Nacht :)

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Das leidige Thema Raucher...

Destear, Berlin, Mittwoch, 28.09.2016, 00:48 (vor 3467 Tagen) @ J-C

Nach meinem Dafürhalten sollte das Rauchen so unbeliebt werden wie es geht.

Steuern erhöhen, Werbung verbieten und am besten jeder Zigarettenschachtel einen Beipackzettel, wo steht, wo man Hilfe zur Entwöhnung kriegt.

Man kann es älteren Generationen partiell vielleicht verzeihen. Damals wusste man nicht, was man sich da alles reinpfeffert, wenngleich man nicht naiv alles einnehmen soll, was einem im Ladenregal steht... und da blicke ich auch jene an, welche eine Markennussnougatcréme der Marke Nutella konsumieren :P

Wie in der letzten Diskussion schon: Woraus leitest du die Berechtigung her, über anderer Leute Laster zu urteilen? Eine ziemlich dreiste Herangehensweise, vor allem in Verbindung mit dieser jovialen "Milde".

Wie auch immer, heutzutage ist es ein Unding, wenn es erlaubt ist, Rauchen irgendwie positiv in der Werbung rüberzubringen. Noch schlimmer ist es zu sehen, dass die WESTbahn auch noch Profit aus der Sucht schlägt. Wie eine Unterstützung zum Selbstmord auf Raten aussieht, zeigt die österreichische Privatbahn ganz eindrücklich mit ihren Raucherabteilen in den Zügen.

Unter Strafe verbieten! Das sind ja faktisch Mörder, meine Güte! SCHRECKLICH! Es gibt übrigens ein recht umfangreiches Tabakwerbeverbot auf dem Boden der Europäischen Union. Dass man für seine Zigarettenmarke trotzdem werben kann, zeigen Modelle, in denen die Marke nicht über die Zigarette selbst, sondern über andere Produkte (etwa Kleidung) transportiert und beworben wird. Das ist anscheinend aber nicht mehr so effektiv wie direkte Tabakwerbung, der Tabakkonsum geht ja jedenfalls zurück. Und trotzdem wollen viele Leute rauchen. Warum auch immer. In meinem mittelbaren Umfeld beobachte ich etwa, dass das weniger mit Sucht oder Genuss zu tun hat, sondern damit, ein gewisses Bild von sich in der Öffentlichkeit darzustellen: Cool, abgeklärt, irgendwie individualistisch mit ihrer Fluppe im Mund. Schon irgendwie ein bisschen albern.

Früher war es echt nervig, zur Schule zu gehen und direkt vorm Bahnhof wird man von süchtigen Rauchern zugequalmt. Echt, ich wäre sofort dabei, wenn es um ein generelles Rauchverbot ginge.

Wie war deine Schulzeit eigentlich im Allgemeinen so?

Rauchen gehört verbannt, da sollte die DB auch mal mehr ihr Rauchverbot durchsetzen.

Das gesamte Sicherheitspersonal im DB-Konzern sollte dazu abgestellt werden, dieses Verbot strengstens durchzusetzen. Es sollten in AGB und Nutzungsbedingungen auch noch wesentlich umfangreichere Strafen bei Zuwiderhandlungen festgelegt werden. Vielleicht so im Bereich einiger tausender Euro!

Hamburg-Bergedorf, also der Bahnhof, ja der hat ein Rauchverbot. Aber es wird oft einfach mal ignoriert und es wird auch nicht geahndet. Wirklich, das ist echt... ach ich sollte moch nicht aufregen. Tu ich auch nicht, ich tippe ja gechillt am IPhone und merke eh gerade, dass ich mal pennen sollte...

Jo, 'nen Gang runterfahren würde hier sicher nicht schaden. Zigarettenrauch nervt, diese ewige Bevormundungsmasche ist aber auch nicht des Rätsels Lösung. In Berliner U-Bahnhöfen wird übrigens auch gerne mal geraucht. Kann man sich fürchterlich drüber aufregen, vor allem wenn man morgens oder wann auch immer sowieso schon schlechte Laune hat - oder dem alten Leitsatz folgen: Glücklich ist, wer vergisst, was nun nicht zu ändern ist.

....gute Nacht :)

Gute Nacht! (von einem Nichtraucher)

Das leidige Thema Raucher...

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 28.09.2016, 08:33 (vor 3466 Tagen) @ Destear

Wie in der letzten Diskussion schon: Woraus leitest du die Berechtigung her, über anderer Leute Laster zu urteilen? Eine ziemlich dreiste Herangehensweise, vor allem in Verbindung mit dieser jovialen "Milde".

Zugegeben, J-C hat das ungünstig geschrieben. Ich persönlich will niemandem verbieten zu rauchen, aber ein komplettes Rauchverbot in der Öffentlichkeit würde ich trotzdem begrüßen. Wenn jemand zu Hause meint, seine Lunge teeren zu müssen - bitte...

Der Vergleich mit dem Nutella hinkt übrigens gewaltig. Der absolute Worst-Case, wie ich mit einem Nutellabrot Dritten Schaden zufügen kann, ist, wenn ich ihnen Nutella irgendwo hinkleckere. Das allerdings ist Pillepalle im Vergleich zu passiver Berauchung.

Neidisch in die USA blickende Grüße,
der Colaholiker

--
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Das leidige Thema Raucher...

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 28.09.2016, 14:12 (vor 3466 Tagen) @ Colaholiker

Man kann rauchen, muss man aber nicht. Man kann Nutella konsumieren, muss man aber nicht :-P

--
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Das leidige Thema Raucher...

Marvin-GE, NRW, Mittwoch, 28.09.2016, 14:14 (vor 3466 Tagen) @ J-C

Man kann rauchen, muss man aber nicht. Man kann Nutella konsumieren, muss man aber nicht :-P

Man kann Leuten alles verbieten und vorschreiben, muss man aber nicht.

Das leidige Thema Raucher...

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 28.09.2016, 14:30 (vor 3466 Tagen) @ Marvin-GE

Ich verbiete niemandem was, ich hab gar nicht die Möglichkeit dazu, aber ich finde exzessiven Konsum von Zigaretten nicht okey. Da gibt es welche, die zwar ihre Freiheit voll ausnutzen, ihrer Verantwortung für sich selbst und gar für andere nicht nachkommen. Mehr noch, sie wollen ihrer Verantwortung nicht nachkommen.

Und das ist nicht ok.

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Das leidige Thema Raucher...

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 28.09.2016, 14:36 (vor 3466 Tagen) @ J-C

Ich verbiete niemandem was, ich hab gar nicht die Möglichkeit dazu, aber ich finde exzessiven Konsum von Zigaretten nicht okey.

Und ich finde "okey" nicht okay.

Da gibt es welche, die zwar ihre Freiheit voll ausnutzen, ihrer Verantwortung für sich selbst und gar für andere nicht nachkommen. Mehr noch, sie wollen ihrer Verantwortung nicht nachkommen.

Die Verantwortung für sich selbst geht nur sie selbst, und sonst nichts und niemanden etwas an. Bei der Verantwortung für andere ist es aber ein gewaltiger Unterschied, ob ich einen Meter neben Dir stehend genüßlich in ein Nutellabrötchen beiße (was schlimmstenfalls Neidgefühle bei Personen, die auch gerne eines hätten, auslöst), oder ob ich einen Meter neben Dir eine Zigarette anstecke, und Dich giftigen und krebserregenden Verbrennungsprodukten aussetze, oder etwa nicht?

Differenzierende Grüße,
der Colaholiker

--
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+1

Berlin-Express, nähe BPHD, Mittwoch, 28.09.2016, 17:45 (vor 3466 Tagen) @ Colaholiker

- kein Text -

+2

MFBM, Mannheim, Donnerstag, 29.09.2016, 08:42 (vor 3465 Tagen) @ Colaholiker

- kein Text -

Das leidige Thema Raucher...

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 28.09.2016, 14:11 (vor 3466 Tagen) @ Destear

Nach meinem Dafürhalten sollte das Rauchen so unbeliebt werden wie es geht.

Steuern erhöhen, Werbung verbieten und am besten jeder Zigarettenschachtel einen Beipackzettel, wo steht, wo man Hilfe zur Entwöhnung kriegt.

Man kann es älteren Generationen partiell vielleicht verzeihen. Damals wusste man nicht, was man sich da alles reinpfeffert, wenngleich man nicht naiv alles einnehmen soll, was einem im Ladenregal steht... und da blicke ich auch jene an, welche eine Markennussnougatcréme der Marke Nutella konsumieren :P

Wie in der letzten Diskussion schon: Woraus leitest du die Berechtigung her, über anderer Leute Laster zu urteilen? Eine ziemlich dreiste Herangehensweise, vor allem in Verbindung mit dieser jovialen "Milde".

Ahhja, ich soll es tolerieren, wenn andere Menschen sich auf Raten umbringen und ihr Umfeld schädigen? Nein ich finde das nicht okey!

Wie auch immer, heutzutage ist es ein Unding, wenn es erlaubt ist, Rauchen irgendwie positiv in der Werbung rüberzubringen. Noch schlimmer ist es zu sehen, dass die WESTbahn auch noch Profit aus der Sucht schlägt. Wie eine Unterstützung zum Selbstmord auf Raten aussieht, zeigt die österreichische Privatbahn ganz eindrücklich mit ihren Raucherabteilen in den Zügen.

Unter Strafe verbieten! Das sind ja faktisch Mörder, meine Güte! SCHRECKLICH! Es gibt übrigens ein recht umfangreiches Tabakwerbeverbot auf dem Boden der Europäischen Union. Dass man für seine Zigarettenmarke trotzdem werben kann, zeigen Modelle, in denen die Marke nicht über die Zigarette selbst, sondern über andere Produkte (etwa Kleidung) transportiert und beworben wird. Das ist anscheinend aber nicht mehr so effektiv wie direkte Tabakwerbung, der Tabakkonsum geht ja jedenfalls zurück. Und trotzdem wollen viele Leute rauchen. Warum auch immer. In meinem mittelbaren Umfeld beobachte ich etwa, dass das weniger mit Sucht oder Genuss zu tun hat, sondern damit, ein gewisses Bild von sich in der Öffentlichkeit darzustellen: Cool, abgeklärt, irgendwie individualistisch mit ihrer Fluppe im Mund. Schon irgendwie ein bisschen albern.

Tja dieser Grund ist eben in der Werbung begründet. Mein Vorschlag: Tabakwerbung verbieten!
Und es ist einfach nicht okey, wenn Raucher in ihrer Sucht durch eigene Abteile unterstützt werden. Novh dazu, dass man extra für Raucher Abteile einrichtet. Als Nichtraucher will ich auch ein Abteil...

Früher war es echt nervig, zur Schule zu gehen und direkt vorm Bahnhof wird man von süchtigen Rauchern zugequalmt. Echt, ich wäre sofort dabei, wenn es um ein generelles Rauchverbot ginge.

Wie war deine Schulzeit eigentlich im Allgemeinen so?

Vielleicht hab ich mich blöd ausgedrückt. Zur Schule zu gehen war nicht nervig. Die Qualmwand vorm Bahnhof ist da nerviger.

Rauchen gehört verbannt, da sollte die DB auch mal mehr ihr Rauchverbot durchsetzen.

Das gesamte Sicherheitspersonal im DB-Konzern sollte dazu abgestellt werden, dieses Verbot strengstens durchzusetzen. Es sollten in AGB und Nutzungsbedingungen auch noch wesentlich umfangreichere Strafen bei Zuwiderhandlungen festgelegt werden. Vielleicht so im Bereich einiger tausender Euro!

Nee, eher dass man ein generelles Rauchverbot außerhalb privater Räumlichkeiten macht. Da muss man auch keine so hohen Strafzahlungen leisten. Die müssen das Rauchen einfach nur soweit erteuern, dass man irgendwann merkt, dass man beim Rauchen nur verliert und sich dann möglichst therapieren lässt.

Hamburg-Bergedorf, also der Bahnhof, ja der hat ein Rauchverbot. Aber es wird oft einfach mal ignoriert und es wird auch nicht geahndet. Wirklich, das ist echt... ach ich sollte moch nicht aufregen. Tu ich auch nicht, ich tippe ja gechillt am IPhone und merke eh gerade, dass ich mal pennen sollte...


Jo, 'nen Gang runterfahren würde hier sicher nicht schaden. Zigarettenrauch nervt, diese ewige Bevormundungsmasche ist aber auch nicht des Rätsels Lösung. In Berliner U-Bahnhöfen wird übrigens auch gerne mal geraucht. Kann man sich fürchterlich drüber aufregen, vor allem wenn man morgens oder wann auch immer sowieso schon schlechte Laune hat - oder dem alten Leitsatz folgen: Glücklich ist, wer vergisst, was nun nicht zu ändern ist.

Ich setze ganz einfach Ausrufezeichen und so ein Zeuch, weil ich das kann, nicht, weil ich super ernergisch und mit Dchaum vor'm Mund auf die Tasten haue :P

....gute Nacht :)


Gute Nacht! (von einem Nichtraucher)

Guten Nachmittag

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Das leidige Thema Raucher...

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Mittwoch, 28.09.2016, 14:43 (vor 3466 Tagen) @ J-C

Ahhja, ich soll es tolerieren, wenn andere Menschen sich auf Raten umbringen und ihr Umfeld schädigen?

Ja.

Und es ist einfach nicht okey, wenn Raucher in ihrer Sucht durch eigene Abteile unterstützt werden. Novh dazu, dass man extra für Raucher Abteile einrichtet. Als Nichtraucher will ich auch ein Abteil...

Es ist vollkommen in Ordnung (aka. okay, wenn ein Wirtschaftsunternehmen eine Zielgruppe anspricht.

Das leidige Thema Raucher...

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 28.09.2016, 15:33 (vor 3466 Tagen) @ Paladin

Ahhja, ich soll es tolerieren, wenn andere Menschen sich auf Raten umbringen und ihr Umfeld schädigen?


Ja.

Und wenn ich's nicht tu? Bin ich dann ein pöser intoleranter Purche?

Und es ist einfach nicht okey, wenn Raucher in ihrer Sucht durch eigene Abteile unterstützt werden. Novh dazu, dass man extra für Raucher Abteile einrichtet. Als Nichtraucher will ich auch ein Abteil...


Es ist vollkommen in Ordnung (aka. okay, wenn ein Wirtschaftsunternehmen eine Zielgruppe anspricht.

Okay oder okey... was auch immer.

Und Zielgruppen können außerhalb der Raucher auch welche sein, die sich eine Pistole kaufen, um sich dann selbst zu killen. Die Zielgruppe können auch Minderjährige sein, die auf die Idee kommen, Alkohol kaufen zu wollen. Eine Zielgruppe kann auch jemand sein, der etwas nicht verträgt, es aber unbedingt haben will.

Wäre ich ein Wirtschaftsunternehmen, hätte ich noch den Anstand, nicht jede Zielgruppe anzusprechen, die sich gerade anbietet.

Und wenn ich dann als Zigaretten- oder Schusswaffenhersteller keinen Profit mehr hätte, würde ich auf was gescheiteres umsatteln... zum Beispiel als Hersteller von Bündenerfleisch :P

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Das leidige Thema Raucher...

VT_601, Mittwoch, 28.09.2016, 15:57 (vor 3466 Tagen) @ J-C

Wäre ich ein Wirtschaftsunternehmen, hätte ich noch den Anstand, nicht jede Zielgruppe anzusprechen, die sich gerade anbietet.

Und wenn ich dann als Zigaretten- oder Schusswaffenhersteller keinen Profit mehr hätte, würde ich auf was gescheiteres umsatteln... zum Beispiel als Hersteller von Bündenerfleisch :P

Diese Aussagen kann ich nur deinem jugendlichen Alter und der damit einhergehenden Lebenserfahrung zurechnen. Ich halte es widerum für absolut legitim wenn Unternehmen eine Gewinnmaximierung bis zum letzten betreiben. Jedes Unternehmen und jeder Mensch will Geld verdienen und du glaube ich auch.

Das leidige Thema Raucher...

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Mittwoch, 28.09.2016, 16:14 (vor 3466 Tagen) @ VT_601

Wäre ich ein Wirtschaftsunternehmen, hätte ich noch den Anstand, nicht jede Zielgruppe anzusprechen, die sich gerade anbietet.

Und wenn ich dann als Zigaretten- oder Schusswaffenhersteller keinen Profit mehr hätte, würde ich auf was gescheiteres umsatteln... zum Beispiel als Hersteller von Bündenerfleisch :P


Diese Aussagen kann ich nur deinem jugendlichen Alter und der damit einhergehenden Lebenserfahrung zurechnen. Ich halte es widerum für absolut legitim wenn Unternehmen eine Gewinnmaximierung bis zum letzten betreiben. Jedes Unternehmen und jeder Mensch will Geld verdienen und du glaube ich auch.

Etwas ähnliches dachte ich mir auch, wobei ich aufgrund der (vermutlich) geringen Altersdifferenz das noch weggelassen hätte.

Wie dem auch sei, als Wirtschaftsunternehmen explizit Raucher anzusprechen, ist ein cleverer Schachzug - geht es darum, Marktanteile vom Individualverkehr zu gewinnen, sogar ein verdammt cleverer. "Wieso Zug fahren? Im Auto kann ich wenigstens rauchen!"
Und damit wären wir schon bei der Umwelt: Vermutlich ist es besser, wenn jemand eine Schachtel in der WESTBahn von Wien nach Salzburg raucht als würde er mit dem Auto fahren (selbst wenn er dabei nicht raucht, was in dem Vergleich aber wohl nicht vorkommen würde).

Jaja, sagt doch gleich, ich wäre unreif.

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 28.09.2016, 19:51 (vor 3466 Tagen) @ Paladin
bearbeitet von J-C, Mittwoch, 28.09.2016, 19:54

Dabei bin ich lieber unreif als dass ich Erfahrungen darin habe, wie ich Raucher in ihrem Laster unterstütze. Lieber würde ich Tipps für Raucher geben, sich das Rauchen abzugewöhnen, als dass ich sie darin noch unterstütze...

...wobei ich nicht weiß, wie man sich das Rauchen abgewöhnt, weil ich keine Erfahrung damit habe, was daran liegt, dass ich zum Glück Nichtraucher bin.

Wenn es so ist, dass man es legitim findet, dass man alle moralischen Bedenken beiseite lässt und nur auf den Profit schaut... da bin ich nicht dabei, das macht mein Gewissen nicht mit und ich erlaube es mir, ein Gewissen zu haben.

Es ist für mich geradezu erschreckend, wie gleichgültig mancheiner hier ist, wenn es darum geht, dass sich tagtäglich Menschen auf Raten umbringen oder sonst schaden, es muss ja nicht die Zigarette sein. Mehr noch, man fordert ein, dass man dieses Fehlverhalten bloß nicht als solches zeigt, sondern dass man es toleriert.

Ich hab den Eindruck, ihr würdet den daran hindern, der jemanden daran hindern will, sein Leben zu beenden. Weil er es sich ja selber so aussucht. Ernsthaft, da bin ich raus. Mal wieder.

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Jaja, sagt doch gleich, ich wäre unreif.

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Mittwoch, 28.09.2016, 20:01 (vor 3466 Tagen) @ J-C

Dabei bin ich lieber unreif als dass ich Erfahrungen darin habe, wie ich Raucher in ihrem Laster unterstütze. Lieber würde ich Tipps für Raucher geben, sich das Rauchen abzugewöhnen, als dass ich sie darin noch unterstütze...

Jo, ich würde auch gern den Hunger in der Welt bekämpfen, für Weltfrieden sorgen und für galaktische Kolonien sorgen. Leider leben wir nicht in einer rosaroten Einhornwelt.

...wobei ich nicht weiß, wie man sich das Rauchen abgewöhnt, weil ich keine Erfahrung damit habe, was daran liegt, dass ich zum Glück Nichtraucher bin.

Herzlichen Glückwunsch. Ich habe eine Zeit lang mal geraucht und habe es mir erfolgreich abgewöhnt. Bin ich jetzt ein schlechterer Mensch als du, weil ich geraucht habe? Oder ein besserer, weil ich dieser pösen pösen Sucht entsagen konnte?

Wenn es so ist, dass man es legitim findet, dass man alle moralischen Bedenken beiseite lässt und nur auf den Profit schaut... da bin ich nicht dabei, das macht mein Gewissen nicht mit und ich erlaube es mir, ein Gewissen zu haben.

Jo, ich habe auch ein moralisches Gewissen. Das sorgt u.a. dafür, dass ich nicht jedem anderen Menschen vorschreiben will, wie er zu leben hat.

Es ist für mich geradezu erschreckend, wie gleichgültig mancheiner hier ist, wenn es darum geht, dass sich tagtäglich Menschen auf Raten umbringen oder sonst schaden, es muss ja nicht die Zigarette sein. Mehr noch, man fordert ein, dass man dieses Fehlverhalten bloß nicht als solches zeigt, sondern dass man es toleriert.

Ich hab den Eindruck, ihr würdet den daran hindern, der jemanden daran hindern will, sein Leben zu beenden. Ernsthaft, da bin ich raus. Mal wieder.

Du kapierst es einfach nicht.

Es ist eins zu sagen, man ist nicht Raucher und man findet es nicht gut, dass andere rauchen. Es ist aber etwas komplett anderes, einen auf Moralapostel zu machen und andere aufgrund ihres Konsums zu verurteilen UND von einem hohen Ross anderen vorschreiben zu wollen, wie sie zu leben haben. Echt, das geht gar nicht. Auch die Theatralik ist schon fast auf Hollywoodniveau, wie wir dich daran hindern wollen, andere vor ihrem Tod zu retten. Ich geb dir einen Tipp: Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut wird, ist es nicht das Ende. ;-)

Es gibt übrigens jede Menge Menschen, die ihr Leben lang rauchen und dabei trotzdem ein hohes Alter erreichen und eines natürlichen Todes sterben. So ganz erklärbar ist es aus medizinischer Sicht wohl noch nicht, scheint aber viel mit Genetik etc. zu tun zu haben. Auf jeden Fall würdest du diesen Menschen für nichts und wieder nichts einen wichtigen Teil ihres Lebens nehmen. Was sagt deine Moral dazu? ;)

Jaja, sagt doch gleich, ich wäre unreif.

Berlin-Express, nähe BPHD, Mittwoch, 28.09.2016, 20:04 (vor 3466 Tagen) @ J-C

Dabei bin ich lieber unreif als dass ich Erfahrungen darin habe, wie ich Raucher in ihrem Laster unterstütze.

Zwischen im Rauchen unterstützen und tolerieren gibt es ja noch irgendwie Unterschiede...

Lieber würde ich Tipps für Raucher geben, sich das Rauchen abzugewöhnen, als dass ich sie darin noch unterstütze...

Was für Tipps denn?

...wobei ich nicht weiß, wie man sich das Rauchen abgewöhnt, weil ich keine Erfahrung damit habe, was daran liegt, dass ich zum Glück Nichtraucher bin.

Dann wird es mit Tipps wohl schwer...

Wenn es so ist, dass man es legitim findet, dass man alle moralischen Bedenken beiseite lässt und nur auf den Profit schaut... da bin ich nicht dabei, das macht mein Gewissen nicht mit und ich erlaube es mir, ein Gewissen zu haben.

Wir leben nun mal im Kapitalismus, wenn dich das stört dann gehe bitte nach Nordkorea, da gibt es gelebten Kommunismus...

Es ist für mich geradezu erschreckend, wie gleichgültig mancheiner hier ist, wenn es darum geht, dass sich tagtäglich Menschen auf Raten umbringen oder sonst schaden, es muss ja nicht die Zigarette sein. Mehr noch, man fordert ein, dass man dieses Fehlverhalten bloß nicht als solches zeigt, sondern dass man es toleriert.

Jeder soll machen was er für richtig hält. Den freien willen als Fehlverhalten zu bezeichnen halte ich für grotesk, aber vielleicht kannst du deine Ideen in Nordkorea umdenken, da braucht das Individuum keine Rechte...

Ich hab den Eindruck, ihr würdet den daran hindern, der jemanden daran hindern will, sein Leben zu beenden.

Ja, allerdings darf man dem Suizidierenden gerne Hilfe anbieten.

Weil er es sich ja selber so aussucht. Ernsthaft, da bin ich raus. Mal wieder.

Wenn ich sterbenskrank bin und alles schmerzt, weiß ich nicht, was ich noch auf dieser Welt soll.

Jaja, sagt doch gleich, ich wäre unreif.

Destear, Berlin, Mittwoch, 28.09.2016, 20:10 (vor 3466 Tagen) @ J-C

Was andere Menschen sich antun, geht dich schlicht nichts an, wenn sie dich nicht gerade um Hilfe bitten oder in engsten Verhältnissen zu dir stehen. Wenn dieser Grundsatz nicht einsichtig ist, wäre Unreife wohl noch der mildeste Vorwurf.

Davon zu trennen ist die gesellschaftliche und fremdschädigende Komponente. Hier sind Eingriffe durchaus berechtigt und entsprechende gesetzliche Regeln gibt es.

Na von mir aus...

ALR997, Mittwoch, 28.09.2016, 23:05 (vor 3466 Tagen) @ J-C

Du bist unreif!

So jetzt ernsthaft weiter: ich selbst rauche nicht, bin da aber recht tolerant weil viele in meinem Umfeld es tun.
Man macht dann immer so Späße wie "dann geh ich mal eben raus, den Krebs füttern" oder "ich geh dann mal ne halbe Stunde Lebenszeit vernichten".
Im Endeffekt kann man Glück haben und wie Helmut Schmidt fleißig rauchen und trotzdem noch 97 werden, oder, da kenn ich auch welche, viel zu früh abtreten obwohl man sich das Rauchen schon vor Ewigkeiten abgewöhnt hat.

Eines sollte aber klar sein: jeder der raucht, trinkt oder sonst etwas tut, tut es erstmal auf eigene Gefahr. Dass Rauchen ungesund ist, sollte keine Überraschung sein, steht es doch auf jeder Schachtel und jedem Werbeplakat drauf. Wer trotzdem raucht, der sollte sich dem Risiko bewusst sein.

Jaja, sagt doch gleich, ich wäre unreif.

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Donnerstag, 29.09.2016, 08:45 (vor 3465 Tagen) @ J-C

Dabei bin ich lieber unreif als dass ich Erfahrungen darin habe, wie ich Raucher in ihrem Laster unterstütze. Lieber würde ich Tipps für Raucher geben, sich das Rauchen abzugewöhnen, als dass ich sie darin noch unterstütze...

Wenn Du reif wärst, würdest Du nicht so "argumentieren" sondern erkennen, daß es, solange der Rauch keine Unbeteiligten einnebelt, einzig und allein deren Sache ist. Ein Mitspracherecht diesbezüglich steht Dir ausschließlich dann zu, wenn Du selbst vom Rauch belästigt wirst.

Es ist für mich geradezu erschreckend, wie gleichgültig mancheiner hier ist, wenn es darum geht, dass sich tagtäglich Menschen auf Raten umbringen oder sonst schaden, es muss ja nicht die Zigarette sein. Mehr noch, man fordert ein, dass man dieses Fehlverhalten bloß nicht als solches zeigt, sondern dass man es toleriert.

Und wenn die ganze Menschheit sich auslöschen würde.. so what? Die Erde dreht sich weiter (und ohne den Menschen vermutlich sogar besser). Ehrlich gesagt finde ich den Menschen keine besonders erhaltenswerte Spezies, weswegen es auch keine kleinen Colaholiker geben wird. (Und bevor mich jemand für einen Psychopathen hält, ich habe nicht vor, aktiv die Anzahl der Personen auf diesem Planeten zu reduzieren. Abgesehen natürlich davon, daß die Zahl sich bei meinem Tod um 1,5 reduziert. Ich werde lediglich nicht dazu beitragen, die Zahl zu erhöhen.)

Ich hab den Eindruck, ihr würdet den daran hindern, der jemanden daran hindern will, sein Leben zu beenden. Weil er es sich ja selber so aussucht. Ernsthaft, da bin ich raus. Mal wieder.

Ja, ich gestehe jedem das Recht zu, seinem Leben ein Ende zu setzen, wann er es für richtig hält. Natürlich würde ich es bevorzugen, wenn derjenige einen Weg wählt, der andere nicht traumatisiert (also lieber ein paar bunte Pillen zuviel einwerfen und daheim im Bett das Licht ausknipsen als sich vor den Zug zu werfen), aber wer sein Leben beenden möchte, hat in meinen Augen dazu das Recht.

Dich vermutlich damit erschütternde Grüße,
der Colaholiker

--
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Oh Gott, welche Lawine du jetzt wohl losgetreten hast!

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Donnerstag, 29.09.2016, 08:47 (vor 3465 Tagen) @ Colaholiker

- kein Text -

Da muss man nicht den lieben Gott rufen.

J-C, In meiner Welt, Donnerstag, 29.09.2016, 10:16 (vor 3465 Tagen) @ Paladin

Und Lawine? Also ob es eine Lawine lostritt, wenn man zeigt, wie drauf man so tatsächlich ist...

...da gibt es anderswo Leute, die müssen sich sie Mühe machen, anderen was anzudichten und hier zeigt man ganz freimütig, wie wenig einem das Wohlergehen des anderen interessiert. Solange man selber nicht betroffen ist, sollen sich doch alle umbringen, ist einem egal.

Mehr noch, man hätte es sogar lieber, wenn sich die Menschheit selber das Licht ausknipst.

Ich muss dem doch gar nichts hinzufügen, es wurde die Attitüde deutlichst und unmissverständlich vermittelt.

Ich persönlich weiß jetzt, wie es so um die Persönlichkeiten hier steht, also schlecht.

Man will ja, dass die Menschheit ausstirbt, ich will es nicht, ich finde, man sollte etwas vom Grunde her doch großartiges, und das ist der Mensch sehr wohl, nicht aufgeben, weil er sich in die falsche Entwicklung begibt, sondern schauen, dass man es besser machen kann. Auf dieses verzichteten jedoch anscheinend so einige, man kann doch eh nix ändern und man wäre ja zu unbedeutend, um was zu ändern. Also an sich ja eher konservativ, verpackt im ultraliberalen Kleid.

Wozu sollte ich da noch erwähnen, dass wir nicht im Kapitalismus leben sondern in einer sozialen Marktwirtschaft? Wozu sollte ich erwähnen, dass es viel Engagement gibt, um Rauchern das Rauchen abzugewöhnen? Wozu muss man erwähnen, dass die Meinung vorherrscht, man solle Suizidgefährdeten helfen, wo der Plan eines Suizids doch eigentlich ein Hilferuf ist?

Aber das muss einen ja nicht interessieren.

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Da muss man nicht den lieben Gott rufen.

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Donnerstag, 29.09.2016, 10:26 (vor 3465 Tagen) @ J-C

...da gibt es anderswo Leute, die müssen sich sie Mühe machen, anderen was anzudichten und hier zeigt man ganz freimütig, wie wenig einem das Wohlergehen des anderen interessiert. Solange man selber nicht betroffen ist, sollen sich doch alle umbringen, ist einem egal.

Du ignorierst wiederholt einen wichtigen Aspekt: Um es mal einfach auszudrücken - es ist mir mit Sicherheit nicht egal, wenn eine Person einer anderen den Schädel spaltet. Egal ob ich die andere Person bin oder nicht. Es ist mir aber vollkommen egal, wenn jemand der Meinung ist, er müsse sich selbst den Schädel spalten. Es ist sein Schädel. Ich werde mir meinen deshalb nicht spalten, aber ich werden niemanden davon abhalten, seinen eigenen Schädel zu spalten. Zumindest solange diese Person ein mir unbekannter Dritter ist.

Oder um es auf das Rauchthema zu übertragen - wenn Du in Deinem Freundes- oder Familienkreis Menschen das Rauchen austreiben willst, ist dahinter noch eine nachvollziehbare Motivation der persönlichen Bindung. Aber was wildfremde Leute tun, geht Dich (solange sie es rechtlich gesehen tun dürfen und Dir dadurch kein Nachteil entsteht) einen feuchten Dreck an.

Mehr noch, man hätte es sogar lieber, wenn sich die Menschheit selber das Licht ausknipst.

Schau Dir an, was der Mensch diesem Planeten antut. Ist das wirklich auf lange Sicht erhaltenswert?

Ich muss dem doch gar nichts hinzufügen, es wurde die Attitüde deutlichst und unmissverständlich vermittelt.

Oh Skandal! Ich halte den Menschen (und damit auch mich selbst) nicht für die Krone der Schöpfung sondern für eine gewaltige Fehlkonstruktion, die leider evolutionär einen Vorteil genossen hat.

Ich persönlich weiß jetzt, wie es so um die Persönlichkeiten hier steht, also schlecht.

Was sagt denn der Vorwitzende des Zentralrats der Hobbypsychologen dazu?

Man will ja, dass die Menschheit ausstirbt, ich will es nicht, ich finde, man sollte etwas vom Grunde her doch großartiges, und das ist der Mensch sehr wohl, nicht aufgeben, weil er sich in die falsche Entwicklung begibt, sondern schauen, dass man es besser machen kann. Auf dieses verzichteten jedoch anscheinend so einige, man kann doch eh nix ändern und man wäre ja zu unbedeutend, um was zu ändern. Also an sich ja eher konservativ, verpackt im ultraliberalen Kleid.

Ich sehe daran nichts großartiges. Wie gesagt, der Mensch ist in meinen Augen eine evolutionär bevorzugte Fehlleistung und wird irgendwann wieder von diesem großartigen Planeten verschwinden.

Wozu sollte ich da noch erwähnen, dass wir nicht im Kapitalismus leben sondern in einer sozialen Marktwirtschaft? Wozu sollte ich erwähnen, dass es viel Engagement gibt, um Rauchern das Rauchen abzugewöhnen?

Daß es Angebote gibt, Rauchern, die ihre Sucht bekämpfen wollen, zu helfen, ist ja durchaus lobenswert. Aber in Exorzistenmanier jedem Raucher aktiv seinen Dämon austreiben zu wollen ist der Denkfehler deinerseits.

Wozu muss man erwähnen, dass die Meinung vorherrscht, man solle Suizidgefährdeten helfen, wo der Plan eines Suizids doch eigentlich ein Hilferuf ist?

Siehe vorherige Antwort, ersetze sinngemäß in Eigenleistung.

Aber das muss einen ja nicht interessieren.

Dich schon. Obwohl Du nach eigenen Angaben raus bist. :-P

Aber trotz Deines Rausseins mit der antwort gerechnet habende Grüße,
der Colaholiker

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Da muss man nicht den lieben Gott rufen.

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Donnerstag, 29.09.2016, 11:03 (vor 3465 Tagen) @ J-C

Ich persönlich weiß jetzt, wie es so um die Persönlichkeiten hier steht, also schlecht.

Schon wieder eine arrogante Wertung Anderer!

Man will ja, dass die Menschheit ausstirbt, ich will es nicht, ich finde, man sollte etwas vom Grunde her doch großartiges, und das ist der Mensch sehr wohl, nicht aufgeben, weil er sich in die falsche Entwicklung begibt, sondern schauen, dass man es besser machen kann. Auf dieses verzichteten jedoch anscheinend so einige, man kann doch eh nix ändern und man wäre ja zu unbedeutend, um was zu ändern. Also an sich ja eher konservativ, verpackt im ultraliberalen Kleid.

Das ist ja richtig, dass der Mensch als Spezies durchaus noch Potential hat. Wenngleich er diesen Planeten schon ziemlich ruiniert hat, ist der "Point of no return" noch nicht erreicht und ich hoffe um den Willen meiner Kindeskinder (sollte es einmal so weit kommen), dass die Menschheit den nie erreichen wird.

Wozu sollte ich da noch erwähnen, dass wir nicht im Kapitalismus leben sondern in einer sozialen Marktwirtschaft?

Das eine schließt das andere nicht aus. Und die soziale Komponente der deutschen Marktwirtschaft nimmt seit Jahrzehnten kontinuierlich ab.

Wozu sollte ich erwähnen, dass es viel Engagement gibt, um Rauchern das Rauchen abzugewöhnen?

Es gibt nicht "viel Engagement", es ist gerade so viel, um den Anschein zu erwecken, dass es so ware. Und du fällst darauf hinein. Wo sollte Deutschland das Geld hernehmen, das er aus den Steuern auf Zigaretten und andere Tabakprodukte erhält?

Wozu muss man erwähnen, dass die Meinung vorherrscht, man solle Suizidgefährdeten helfen, wo der Plan eines Suizids doch eigentlich ein Hilferuf ist?

Es gibt durchaus Menschen, auch Ärzte und Wissenschaftler, die einen Suizid bis zu aktiver Sterbehilfe befürworten. Das generell zu verneinen ist ignorant und intolerant.

Ehrenamtliche Tätigkeit

VT_601, Donnerstag, 29.09.2016, 12:31 (vor 3465 Tagen) @ J-C

Ich glaube das du vom Leben absolut keine Ahnung hast bzw. mit deinen jugendlichen Jahren nicht haben kannst, denn sonst würdest du nicht so über andere Menschen urteilen wie du dies hier stellenweise getan hast.

Wenn du mit deinem jugendlichen Missionierungsdrang etwas Auslauf brauchst dann solltest du dich informieren wo in deinem Umfeld ehrenamtliche Möglichkeiten z.B. in der Suchtberatung oder sonst wo angeboten werden.

An sonsten würde ich dir dringend empfehlen den Rauchern insbesondere dort ihre Freiheit zu lassen wo es legal ist und mit etwas mehr Toleranz reagieren, wenn ein Raucher sich 5cm außerhalb seines Raucherbereiches befindet.

+1

Destear, Berlin, Donnerstag, 29.09.2016, 22:26 (vor 3465 Tagen) @ VT_601

- kein Text -

Jaja, immer dieses Pühühünderfleisch *SCNR*

ALR997, Mittwoch, 28.09.2016, 23:09 (vor 3466 Tagen) @ J-C

- kein Text -

Das leidige Thema Raucher...

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 28.09.2016, 14:43 (vor 3466 Tagen) @ J-C

Ahhja, ich soll es tolerieren, wenn andere Menschen sich auf Raten umbringen

Ja. Es ist nämlich einzig und allein deren Sache. Nicht Deine, es sei denn, die Person bist Du selbst, aber dann paßt "andere Menschen" nicht.

und ihr Umfeld schädigen?

Nein. Daher ja die Diskussion, an welchen Stellen in der Öffentlichkeit rauchen erlaubt ist oder eben nicht.

Nein ich finde das nicht okey!

Und auch hier finde ich "okey" nicht okay.

Tja dieser Grund ist eben in der Werbung begründet. Mein Vorschlag: Tabakwerbung verbieten!

Habe ich nichts gegen. Bringt aber nichts. Es gibt auch keine Werbung für Heroin und trotzdem sehe ich in Bahnhofsnähe regelmäßig Personen mit Spritze im Arm/Fuß/Sonstwo.

Und es ist einfach nicht okey, wenn Raucher in ihrer Sucht durch eigene Abteile unterstützt werden. Novh dazu, dass man extra für Raucher Abteile einrichtet. Als Nichtraucher will ich auch ein Abteil...

Als Nichtraucher hast Du doch den gesamten Zug. ;-)
Aber ich halte Raucherabteile in den Zügen auch für verzichtbar, sogar im Bezug auf den Arbeitsschutz (wie soll nichtrauchendes Zugpersonal, das sich auch nicht passiv diesem Dreck aussetzen will, dort Fahrkarten kontrollieren? Was ist mit denen, die dort putzen/reparieren müssen?) für gefährlich.

Nee, eher dass man ein generelles Rauchverbot außerhalb privater Räumlichkeiten macht.

Da wäre ich sofort dafür. Mir ist diesen Sommer etwas aufgefallen - ich gehe eigentlich recht selten irgendwo auswärts essen und sitze noch viel seltener dabei draußen. Diesen sommer war es aber mal wieder so weit, und ich empfand den Qualm, der von anderne Tischen rüberzog, als höchst unangenehm. Tja, da merkt man eben, daß ich sonst nur auf'm Kreuzfahrtschiff beim Essen draußen sitze - und zumindest bei den von mir bisher genutzten Schiffen sind die Restaurant-Außenbereiche Nichtraucherzonen.

Da muss man auch keine so hohen Strafzahlungen leisten. Die müssen das Rauchen einfach nur soweit erteuern, dass man irgendwann merkt, dass man beim Rauchen nur verliert und sich dann möglichst therapieren lässt.

Kokain ist auch extrem teuer, und trotzdem gibt's genug, die sich nicht davon abhalten lassen, regelmäßig "ne Line zu ziehen".

Wir reden hier halt von Sucht.

Noch nie an 'ner Zigarette gezogen habende Grüße,
der Colaholiker

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Das leidige Thema Raucher...

VT_601, Mittwoch, 28.09.2016, 15:31 (vor 3466 Tagen) @ Colaholiker

Hallo @Colaholiker

Noch nie an 'ner Zigarette gezogen habende Grüße

obgleich die o.g. Aussage auch für mich gilt so würde ich mich nie als millitanten Nichtrauchter bezeichnen bzw. bin Rauchern gegenüber um einiges toleranter als es die Mehrheit der jungen Leute hier im Forum zu sein scheint.

Dennoch würde mich interessieren ob du dich als millitantem Nichtraucher bezeichnen würdest? Ich selbst habe früher teils recht weite Strecke mit dem TMT in Raucher Abteilen zurück gelegt mangels alternativer Plätze. Gestorben bin ich daovn aber auch nicht.

Von daher immer schön locker bleiben. Ich bin sehr dafür das auf WC´s in den Zügen nicht geraucht wird, aber in den existierenden Raucherbereichen die ich auch in F sehr gut kenne, da auch ich bei meinen Fahrten den Wagen 14 extrem bevorzuge, sollen sich die Leute ihr Zeug rein pfeifen bis die Schwarte kracht.


Liebe nichtrauchende Grüsse

Das leidige Thema Raucher...

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 28.09.2016, 15:43 (vor 3466 Tagen) @ VT_601

obgleich die o.g. Aussage auch für mich gilt so würde ich mich nie als millitanten Nichtrauchter bezeichnen bzw. bin Rauchern gegenüber um einiges toleranter als es die Mehrheit der jungen Leute hier im Forum zu sein scheint.

Es gibt Dinge, bei denen ich zugegebenermaßen nur eine geringe Toleranzschwelle habe - und eine davon ist es, wenn andere meinen, meine Gesundheit kaputt machen zu müssen. Und über die Schädlichkeit des Passivrauchens müssen wir ja nicht diskutieren. ;-)

Dennoch würde mich interessieren ob du dich als millitantem Nichtraucher bezeichnen würdest?

Würde ich nicht - mache ich. ;-) Da mach ich aber auch kein Tamtam drum. Ist so, definitiv.

Ich selbst habe früher teils recht weite Strecke mit dem TMT in Raucher Abteilen zurück gelegt mangels alternativer Plätze. Gestorben bin ich daovn aber auch nicht.

Ich erinnere mich mit Schrecken an die Zeit, als man die tolle "Trennng" von Raucher- und Nichtraucherbereich im Bpmz "genießen" durfte. Oder beim Durchqueren von Silberlingzügen regelmßig die Luft anhalten mußte, um den Raucherbereich zu passieren.

Bei mir kommt neben dem objektiven gesundheitlichen Aspekt dazu, daß ich (subjektiv) den Geruch nach Zigarrettenrauch (egal ob frisch oder erkaltet) als extrem eklig empfinde. Selbst wenn es absolut keine gesundheitlichen Nachteile für mich hätte, würde ich diese Bereiche also meiden. In einem Silberling würde ich lieber auf'm Klappsitz im Übergang sitzen, selbst bei Schietwetter, als mich im Raucherabteil (so es das noch gäbe) niederzulassen. Ich meide sogar näheren Kontakt zu Personen, die nach Zigarettenrauch riechen, auch wenn diese zum gegebenen Zeitpunkt nicht aktiv Zigaretten verbrennen.

Von daher immer schön locker bleiben. Ich bin sehr dafür das auf WC´s in den Zügen nicht geraucht wird, aber in den existierenden Raucherbereichen die ich auch in F sehr gut kenne, da auch ich bei meinen Fahrten den Wagen 14 extrem bevorzuge, sollen sich die Leute ihr Zeug rein pfeifen bis die Schwarte kracht.

Ich sag es mal so - da die, die ermächtigt sind, es zu entscheiden, entschieden haben, daß dort geraucht werden darf, können wir eh nichts dagegen tun. Ungeachtet dessen gefällt es mir nicht, daß es so ist, kann aber denjenigen, die dort rauchen, nachvollziehbarerweise deswegen nichts. ;-)

Ebenso lieb und rauchfrei zurückgrüßende Grüße,
der Colaholiker

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Rauchen in Bf und Zügen erlauben um Nichtraucher zu schützen

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 28.09.2016, 18:33 (vor 3466 Tagen) @ MFBM

An einigen Berliner DB-Bahnhöfe ist das Rauchen mittlerweile komplett verboten. Die einzigen Raucherbereiche befinden sich vor dem Bahnhof.

Ich persönlich begrüße das, denn die "Raucherzonen" schützen Nichtraucher nicht wirlich. Oftmals muss man die Raucherbereichen passieren, um zum richtigen Zug/Ausgang zu kommen. Für Nichtraucher ist das unschön und ignorant. Warum gibt es rauchfreie Bahnhöfe so selten, nur damit ignorante Raucher ihre Sucht befriedigen können?

Ich lehne das ab, weil es wird sich dadurch niemand vom rauchen abhalten lassen. Alles was es bewirken wird ist halt, dass wieder überall und illegal geraucht wird. Besser?

Wieso gibt es keine Raucherkabinen, damit Nichtraucher beim verlassen des Bahnhofes nicht zugequalmt werden? Auch an den Bahnsteigen wäre diese Kabinen erforderlich, um Nichtraucher, Kinder und Kranke zu schützen.

Übertriebene Ansicht. Auch an Fußgängerampeln, auf dem Marktplatz und sonst überall begegnet man Rauchern.

Besser wäre, auch in Zügen ein geschlossenes Raucherabteil einzuführen, um das illegale rauchen an Türen und auf der Toilette einzudämmen. Unterm Strich werden Nichtraucher darurch weniger belästigt.
Verbote führen nur unnötig zu regelwidrigem handeln.

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Rauchen in Bf und Zügen erlauben um Nichtraucher zu schützen

bahnerausleidenschaft, Mittwoch, 28.09.2016, 18:40 (vor 3466 Tagen) @ 218 466-1

An einigen Berliner DB-Bahnhöfe ist das Rauchen mittlerweile komplett verboten. Die einzigen Raucherbereiche befinden sich vor dem Bahnhof.

Ich persönlich begrüße das, denn die "Raucherzonen" schützen Nichtraucher nicht wirlich. Oftmals muss man die Raucherbereichen passieren, um zum richtigen Zug/Ausgang zu kommen. Für Nichtraucher ist das unschön und ignorant. Warum gibt es rauchfreie Bahnhöfe so selten, nur damit ignorante Raucher ihre Sucht befriedigen können?


Ich lehne das ab, weil es wird sich dadurch niemand vom rauchen abhalten lassen. Alles was es bewirken wird ist halt, dass wieder überall und illegal geraucht wird. Besser?

Wieso gibt es keine Raucherkabinen, damit Nichtraucher beim verlassen des Bahnhofes nicht zugequalmt werden? Auch an den Bahnsteigen wäre diese Kabinen erforderlich, um Nichtraucher, Kinder und Kranke zu schützen.


Übertriebene Ansicht. Auch an Fußgängerampeln, auf dem Marktplatz und sonst überall begegnet man Rauchern.

Besser wäre, auch in Zügen ein geschlossenes Raucherabteil einzuführen, um das illegale rauchen an Türen und auf der Toilette einzudämmen. Unterm Strich werden Nichtraucher darurch weniger belästigt.
Verbote führen nur unnötig zu regelwidrigem handeln.

Und Ich als nichtrauchender Zub muss dannn in das verqualmte Abteil. Das hatte Ich jahrelang und sage Nein Danke.

Rauchen in Bf und Zügen erlauben um Nichtraucher zu schützen

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 28.09.2016, 18:48 (vor 3466 Tagen) @ bahnerausleidenschaft
bearbeitet von 218 466-1, Mittwoch, 28.09.2016, 18:49

Und Ich als nichtrauchender Zub muss dannn in das verqualmte Abteil. Das hatte Ich jahrelang und sage Nein Danke.

Nö, musst du nicht. Das Raucherabteil sollte natürlich als Inventar ausschließlich in der Mitte einen großen Aschenbecher beinhalten, sodass Fahrgäste dort jeweils nur stehend, während dem suchteln die ~5 Minuten darin verweilen.

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MET - Der beste Zug den es je gab
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Rauchen in Bf und Zügen erlauben um Nichtraucher zu schützen

Melanie, Donnerstag, 29.09.2016, 08:19 (vor 3465 Tagen) @ 218 466-1

Und Ich als nichtrauchender Zub muss dannn in das verqualmte Abteil. Das hatte Ich jahrelang und sage Nein Danke.


Nö, musst du nicht. Das Raucherabteil sollte natürlich als Inventar ausschließlich in der Mitte einen großen Aschenbecher beinhalten, sodass Fahrgäste dort jeweils nur stehend, während dem suchteln die ~5 Minuten darin verweilen.


Mit dieser Lösung ("Zub braucht nicht rein") gäbe es vom ersten Verkehrstag an Fahrgäste, die sich von ihrem Einsteigebahnhof bis zum Aussteigebahnhof in dieses Abteil verziehen würden. Schön kostenlos von A nach B und dazu noch rauchen soviel sie wollen... klasse. Für Fahrgäste, denen stehen nichts ausmacht (im Stadion stehen Leute z.B. auch gerne 2-3 Stunden), wäre das eine goldene Lösung.

Die Züge bleiben komplett rauchfrei, da es schlicht keine Fahrgastbereiche geben kann, wo Zugbegleiter ausgeschlossen wären.

Melanie

Rauchen in Bf und Zügen erlauben um Nichtraucher zu schützen

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 29.09.2016, 18:48 (vor 3465 Tagen) @ Melanie

Mit dieser Lösung ("Zub braucht nicht rein") gäbe es vom ersten Verkehrstag an Fahrgäste, die sich von ihrem Einsteigebahnhof bis zum Aussteigebahnhof in dieses Abteil verziehen würden. Schön kostenlos von A nach B und dazu noch rauchen soviel sie wollen... klasse. Für Fahrgäste, denen stehen nichts ausmacht (im Stadion stehen Leute z.B. auch gerne 2-3 Stunden), wäre das eine goldene Lösung.

Die Züge bleiben komplett rauchfrei, da es schlicht keine Fahrgastbereiche geben kann, wo Zugbegleiter ausgeschlossen wären.

In Japan funktionert das auch. Ggf. kann der Aufenthalt generell auf max. 10 Minuten per BB begrenzt werden.

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Rauchen in Bf und Zügen erlauben um Nichtraucher zu schützen

bahnerausleidenschaft, Donnerstag, 29.09.2016, 19:09 (vor 3465 Tagen) @ 218 466-1

Mit dieser Lösung ("Zub braucht nicht rein") gäbe es vom ersten Verkehrstag an Fahrgäste, die sich von ihrem Einsteigebahnhof bis zum Aussteigebahnhof in dieses Abteil verziehen würden. Schön kostenlos von A nach B und dazu noch rauchen soviel sie wollen... klasse. Für Fahrgäste, denen stehen nichts ausmacht (im Stadion stehen Leute z.B. auch gerne 2-3 Stunden), wäre das eine goldene Lösung.

Die Züge bleiben komplett rauchfrei, da es schlicht keine Fahrgastbereiche geben kann, wo Zugbegleiter ausgeschlossen wären.


In Japan funktionert das auch. Ggf. kann der Aufenthalt generell auf max. 10 Minuten per BB begrenzt werden.

Und wie soll das kontrolliert werden?

Rauchen in Bf und Zügen erlauben um Nichtraucher zu schützen

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 29.09.2016, 19:32 (vor 3465 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Und wie soll das kontrolliert werden?

Als ZuB gehe ich mal von aus, dass du eine Uhr trägst. ;) Im FV sind die Haltabstände groß genug, um kurz zu warten, bis noch nicht kontrollierte Fahrgäste heraus kommen.
Zudem stehen die Raucher selbst unter Druck, Platz zu machen, wenn vor dem Abteil schon die nächsten warten...

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Rauchen in Bf und Zügen erlauben um Nichtraucher zu schützen

bahnerausleidenschaft, Donnerstag, 29.09.2016, 19:43 (vor 3465 Tagen) @ 218 466-1

Und wie soll das kontrolliert werden?


Als ZuB gehe ich mal von aus, dass du eine Uhr trägst. ;) Im FV sind die Haltabstände groß genug, um kurz zu warten, bis noch nicht kontrollierte Fahrgäste heraus kommen.
Zudem stehen die Raucher selbst unter Druck, Platz zu machen, wenn vor dem Abteil schon die nächsten warten...

Genau da steht dann immer ein Zub vor dem Abteil und kontrolliert nur die Fahrgäste die dort rauskommen.

Rauchen in Bf und Zügen erlauben um Nichtraucher zu schützen

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 29.09.2016, 19:47 (vor 3465 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Genau da steht dann immer ein Zub vor dem Abteil und kontrolliert nur die Fahrgäste die dort rauskommen.

Nein, nur wenn der ZuB dort vorbei kommt und sieht, ob da jemand noch nicht kontrolliertes drin ist, reicht doch.

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Rauchen in Bf und Zügen erlauben um Nichtraucher zu schützen

MFBM, Mannheim, Freitag, 30.09.2016, 05:28 (vor 3465 Tagen) @ 218 466-1

Genau da steht dann immer ein Zub vor dem Abteil und kontrolliert nur die Fahrgäste die dort rauskommen.


Nein, nur wenn der ZuB dort vorbei kommt und sieht, ob da jemand noch nicht kontrolliertes drin ist, reicht doch.

Welch tagesfüllende Aufgabe, wie eine Überwachungskamers darauf zu warten, dass Raucher aus ihrer miefigen Räucherkammer kommen. Von den Kosten mal ganz abgesehen? Ein ZuB kann sich ja auch jeden kontrollierten Gast merken.

Andere Frage: Wo sollte sich das Raucherabteil in einem ICE befinden? Die Zugenden eignen sich nicht (ab ICE 2), alle andere Wagen ,zwecks erfoderlichen Duchgang zum Bistro o. Ä., auch nicht.

Rauchen in Bf und Zügen erlauben um Nichtraucher zu schützen

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 30.09.2016, 06:12 (vor 3465 Tagen) @ MFBM

Andere Frage: Wo sollte sich das Raucherabteil in einem ICE befinden? Die Zugenden eignen sich nicht (ab ICE 2), alle andere Wagen ,zwecks erfoderlichen Duchgang zum Bistro o. Ä., auch nicht.

Aber die Einstiegstüren und Toiletten, wo ansonsten regelmäßig geraucht wird eignen sich besser?

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Rauchen in Bf und Zügen erlauben um Nichtraucher zu schützen

bahnerausleidenschaft, Freitag, 30.09.2016, 07:51 (vor 3464 Tagen) @ 218 466-1

Andere Frage: Wo sollte sich das Raucherabteil in einem ICE befinden? Die Zugenden eignen sich nicht (ab ICE 2), alle andere Wagen ,zwecks erfoderlichen Duchgang zum Bistro o. Ä., auch nicht.


Aber die Einstiegstüren und Toiletten, wo ansonsten regelmäßig geraucht wird eignen sich besser?

Deshalb "überwache" Ich diese Bereiche und sanktioniere dort das rauchen.

+1

MFBM, Mannheim, Freitag, 30.09.2016, 08:02 (vor 3464 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

- kein Text -

Rauchen in Bf und Zügen erlauben um Nichtraucher zu schützen

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 30.09.2016, 16:26 (vor 3464 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Deshalb "überwache" Ich diese Bereiche und sanktioniere dort das rauchen.

In einem ICE1 gibt es i.d.R. 22 Einstiegstüren pro Seite und 11 WC's. Wie du die alle gleichzeitig überwachst, würde ich gerne einmal sehen. ;)

--
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Rauchen in Bf und Zügen erlauben um Nichtraucher zu schützen

Christian_S, Freitag, 30.09.2016, 16:40 (vor 3464 Tagen) @ 218 466-1

In einem ICE1 gibt es i.d.R. 22 Einstiegstüren pro Seite und 11 WC's. Wie du die alle gleichzeitig überwachst, würde ich gerne einmal sehen. ;)

Deshalb gibts bei ihm so selten Am-Platz-Service ;-)

Rauchen in Bf und Zügen erlauben um Nichtraucher zu schützen

bahnerausleidenschaft, Freitag, 30.09.2016, 17:10 (vor 3464 Tagen) @ Christian_S

In einem ICE1 gibt es i.d.R. 22 Einstiegstüren pro Seite und 11 WC's. Wie du die alle gleichzeitig überwachst, würde ich gerne einmal sehen. ;)


Deshalb gibts bei ihm so selten Am-Platz-Service ;-)

Woher kennst du mich? :)

Rauchen in Bf und Zügen erlauben um Nichtraucher zu schützen

bahnerausleidenschaft, Freitag, 30.09.2016, 17:09 (vor 3464 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von bahnerausleidenschaft, Freitag, 30.09.2016, 17:09

Deshalb "überwache" Ich diese Bereiche und sanktioniere dort das rauchen.


In einem ICE1 gibt es i.d.R. 22 Einstiegstüren pro Seite und 11 WC's. Wie du die alle gleichzeitig überwachst, würde ich gerne einmal sehen. ;)

Erstens fahre ich sehr selten ICE1 und zweitens bin ich selten alleine im Zug.

+1

Fwac, NRW, Freitag, 30.09.2016, 17:22 (vor 3464 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Deshalb "überwache" Ich diese Bereiche und sanktioniere dort das rauchen.

Leider machen das nur wenige Deiner Kollegen ...

Gibt es eigentlich eine Anordnung bzw. Handlungsempfehlung, was zu tun ist, wenn Ihr Raucher außerhalb der Raucherzonen oder sogar auf den Stufen des Zugs antrefft?

+1

bahnerausleidenschaft, Freitag, 30.09.2016, 22:55 (vor 3464 Tagen) @ Fwac

Deshalb "überwache" Ich diese Bereiche und sanktioniere dort das rauchen.


Leider machen das nur wenige Deiner Kollegen ...

Gibt es eigentlich eine Anordnung bzw. Handlungsempfehlung, was zu tun ist, wenn Ihr Raucher außerhalb der Raucherzonen oder sogar auf den Stufen des Zugs antrefft?

Darauf hinweisen. Erst nach mehrmaligen nichtbeachten notfalls von der Fahrt ausschliessen. Habe ich auch schon durchziehen müssen.

Rauchen in Bf und Zügen erlauben um Nichtraucher zu schützen

MFBM, Mannheim, Freitag, 30.09.2016, 08:06 (vor 3464 Tagen) @ 218 466-1

Eine Frage mit einer Frage zu beantworten, ist für eine Diskussion nicht förderlich! Das DB-Personal tut ihr bestes um Rauchen an verbotenen Orten zu unterbinden.
Wer während der Fahrt rauchen will, soll mit dem Privatwagen fahren.

Rauchen in Bf und Zügen erlauben um Nichtraucher zu schützen

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 30.09.2016, 16:36 (vor 3464 Tagen) @ MFBM
bearbeitet von 218 466-1, Freitag, 30.09.2016, 16:37

Eine Frage mit einer Frage zu beantworten, ist für eine Diskussion nicht förderlich! Das DB-Personal tut ihr bestes um Rauchen an verbotenen Orten zu unterbinden.

Das funktioniert ja prima, wie man täglich sehen kann... ^^

Wer während der Fahrt rauchen will, soll mit dem Privatwagen fahren.

Das ist also die einzige Alternative, die du aufbieten kannst? Pauschal 30% aller Fahrgäste auf die Straße zu verbannen, wobei noch nichmal alle einen Privatwagen besitzen.
Die dadurch wesentlich höheren Feinstaubwerte usw. sind natürlich kein Problem und der Gesundheit sehr förderlich, gell?
Hauptsache MFBM wird im Zug nicht gestört, aber wenn ihm in der Stadt zufällig ein Raucher begegnet, ist das natürlich was ganz anderes - oder willst du alle Raucher auch aus Städten verbannen? Wer rauchen will, soll zum Mond fliegen, wäre ja auch eine Option ...
Selten so eine ignorante und egoistische Meinung gelesen. Hier kommen wir auf keinen gemeinsamen Nenner.

--
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Rauchen in Bf und Zügen erlauben um Nichtraucher zu schützen

MFBM, Mannheim, Freitag, 30.09.2016, 17:26 (vor 3464 Tagen) @ 218 466-1

Auch an anderen Haltestellen für Bus, Straßenbahn etc. finde ich es von Raucher egoistisch unter dem Wartedach zu rauchen. Nichtraucher wollen nur auf die nächste Fahrtmöglichkeit warten, Raucher oftmals zusätzlich rauchen. Raucher fordern somit mehr als Nichtraucher, welche ggü Rauchern nachgeben sollen. Womit nimmt sich der Rauche dieser Vorteil raus?

Rauchen in Bf und Zügen erlauben um Nichtraucher zu schützen

gnampf, Freitag, 30.09.2016, 17:34 (vor 3464 Tagen) @ 218 466-1

Das funktioniert ja prima, wie man täglich sehen kann... ^^

Und, durch Raucherzonen wird es auch nicht besser, wie man auf dem Bahnhof sieht. Es wird trotzdem von genügend da gequalmt wo sie gerade Lust haben, weil sie sich "nicht in Reservate zwängen lassen wollen" und ähnlich dumme Ausreden.

Das ist also die einzige Alternative, die du aufbieten kannst? Pauschal 30% aller Fahrgäste auf die Straße zu verbannen, wobei noch nichmal alle einen Privatwagen besitzen.

Wieso zwingen? Es zwingt sie doch keiner zu rauchen. Oder ist die Sucht so groß, das man es nicht ein paar Stunden ohne aushält? Dann sollte man vielleicht mal drüber nachdenken.

Die dadurch wesentlich höheren Feinstaubwerte usw. sind natürlich kein Problem und der Gesundheit sehr förderlich, gell?

Dagegen kann man ja mit passenden Vorschriften für den Straßenverkehr was tun. Hängt aber eh von der Auslastung des Zuges ab ob wer schädlicher ist.

Hauptsache MFBM wird im Zug nicht gestört, aber wenn ihm in der Stadt zufällig ein Raucher begegnet, ist das natürlich was ganz anderes - oder willst du alle Raucher auch aus Städten verbannen? Wer rauchen will, soll zum Mond fliegen, wäre ja auch eine Option ...

Nein, Hauptsache niemand muß unnötige Gesundheitseinschränkungen für die Sucht andere in Kauf nehmen. Weder das Personal, noch sonstige Mitmenschen. Und ja, das gilt auch für die Straße, dort könnte so mancher Raucher auch mehr Rücksicht auf Leute neben sich nehmen und schauen das die nicht seinen Dreck direkt abbekommen.

Selten so eine ignorante und egoistische Meinung gelesen. Hier kommen wir auf keinen gemeinsamen Nenner.

Stimmt, gnaz schön ignorant und egoistisch von den Rauchern, zu meinen das gefälligst andere ihre Gesundheit opfern müssen, damit sie ihre Sucht befriedigen können.

Rauchen in Bf und Zügen erlauben um Nichtraucher zu schützen

Manitou, Montag, 03.10.2016, 01:52 (vor 3462 Tagen) @ 218 466-1

Arrogant und unverschämt ist der Anspruch der Raucher, ein Recht daruf zu beanspruchen, anderen Menschen die Atemluft zu vergiften.

+1

MFBM, Mannheim, Freitag, 30.09.2016, 05:21 (vor 3465 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

- kein Text -

Rauchen in Bf und Zügen erlauben um Nichtraucher zu schützen

agw, NRW, Mittwoch, 28.09.2016, 19:05 (vor 3466 Tagen) @ bahnerausleidenschaft

Und Ich als nichtrauchender Zub muss dannn in das verqualmte Abteil. Das hatte Ich jahrelang und sage Nein Danke.

Man könnte einen kleinen Raucherraum einführen. Das gibt es bei anderen Bahnen ja auch.
Wäre dann nicht anders als eine Toilette. Da musst du ja auch nicht rein, während der Fahrgast dort drin ist.
Außerdem könnte dieser kleine Raucherraum die bekannten Absaugvorrichtungen haben. Dann riecht man auch nichts.

Raucherkabuff im HGV

agw, NRW, Mittwoch, 28.09.2016, 19:12 (vor 3466 Tagen) @ agw

Man könnte einen kleinen Raucherraum einführen. Das gibt es bei anderen Bahnen ja auch.

Außerdem könnte dieser kleine Raucherraum die bekannten Absaugvorrichtungen haben. Dann riecht man auch nichts.

Beispiel-Foto: Raucherkabuff im Shinkanden (railtravelstation.com)

(Quelle: https://railtravelstation.com/category/japan/shinkansen/):

Nette Idee

musicus, Mittwoch, 28.09.2016, 20:03 (vor 3466 Tagen) @ agw

- kein Text -

+1

Christian_S, Mittwoch, 28.09.2016, 19:00 (vor 3466 Tagen) @ 218 466-1

- kein Text -

Rauchen in Bf und Zügen erlauben um Nichtraucher zu schützen

MFBM, Mannheim, Donnerstag, 29.09.2016, 08:41 (vor 3465 Tagen) @ 218 466-1

Wer reinigt das Raucherabteil? Nichtraucher ist diese Belastung nicht zuzumuten.
Wo soll sich das Raucherabteil im Zug befinden? Es müsste so liegen, dass Nichtraucher nicht davon betroffen sind. Wir wird verhindert, dass die Gerüche nicht in die rauchfreien Bereiche zieht?

Rauchen in Bf und Zügen erlauben um Nichtraucher zu schützen

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 29.09.2016, 18:45 (vor 3465 Tagen) @ MFBM

Wer reinigt das Raucherabteil?

Die, die auch sonst den Zug reinigen.

Nichtraucher ist diese Belastung nicht zuzumuten.

Mit Rauchabzug kein Problem.

Wo soll sich das Raucherabteil im Zug befinden? Es müsste so liegen, dass Nichtraucher nicht davon betroffen sind. Wie wird verhindert, dass die Gerüche nicht in die rauchfreien Bereiche zieht?

Mit Rauchabzug kein Problem.

--
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Rauchabzug

MFBM, Mannheim, Donnerstag, 29.09.2016, 19:04 (vor 3465 Tagen) @ 218 466-1

Ich kenne Raucherzimmer mit Abzug von außen. Trotzdem ziehen Rauchgerüche aus diesem gut isolierten Raum nach draußen. Dieser Smog wird nicht gesundheitsfreundlich sein und belästigt Nichtraucher in den Nachbarabteilen.

Keine Raucherzonen in Zügen!

Rauchabzug

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 29.09.2016, 19:35 (vor 3465 Tagen) @ MFBM

Ich kenne Raucherzimmer mit Abzug von außen. Trotzdem ziehen Rauchgerüche aus diesem gut isolierten Raum nach draußen. Dieser Smog wird nicht gesundheitsfreundlich sein und belästigt Nichtraucher in den Nachbarabteilen.

Wenn es dich so sehr stört, gehe halt in einen anderen Wagen.

Eine Raucherzone in Zügen!

Zustimmung.

--
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Befindlichkeiten der jungen Generation

VT_601, Donnerstag, 29.09.2016, 21:17 (vor 3465 Tagen) @ MFBM

Keine Raucherzonen in Zügen.

Von Raucherabteilen in Zügen ist jahrzehntelang kein Mensch gestorben. Ich habe das Gefühl das die Leute heute alle etwas weich gespült in der Birne sind.

Befindlichkeiten der jungen Generation

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 29.09.2016, 22:01 (vor 3465 Tagen) @ VT_601

Keine Raucherzonen in Zügen.


Von Raucherabteilen in Zügen ist jahrzehntelang kein Mensch gestorben. Ich habe das Gefühl das die Leute heute alle etwas weich gespült in der Birne sind.

Eben. Und wenn stattdessen weiterhin an den Türen und auf der Toilette geraucht wird, stört es komischwerweise nicht. ;)

--
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Befindlichkeiten der jungen Generation

JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 29.09.2016, 22:10 (vor 3465 Tagen) @ 218 466-1

Eben. Und wenn stattdessen weiterhin an den Türen und auf der Toilette geraucht wird, stört es komischwerweise nicht. ;)

Doch, kostet ja auch ordentlich.

Wer krank ist, sollte zum Arzt gehen.

--
Weg mit dem 4744!

Befindlichkeiten der jungen Generation

VT_601, Donnerstag, 29.09.2016, 22:17 (vor 3465 Tagen) @ JeDi

Eben. Und wenn stattdessen weiterhin an den Türen und auf der Toilette geraucht wird, stört es komischwerweise nicht. ;)


Doch, kostet ja auch ordentlich.

Wer krank ist, sollte zum Arzt gehen.

Von welchen Kranken redest du?


Meinst du die Raucher oder die teils millitanten Nichtraucher?

Schwer zu sagen welche Gruppe eher einen Arztbesuch nötig hat.

Befindlichkeiten der jungen Generation

Destear, Berlin, Donnerstag, 29.09.2016, 22:18 (vor 3465 Tagen) @ VT_601
bearbeitet von Destear, Donnerstag, 29.09.2016, 22:18

Würdest du entgegen aller Beweise ernsthaft bestreiten, dass Passivrauchen gesundheitsschädlich ist?

Befindlichkeiten der jungen Generation

VT_601, Donnerstag, 29.09.2016, 22:33 (vor 3465 Tagen) @ Destear

Das bestreite ich nicht. Allerdings würde ich das auch nicht überbewerten und so einen Popanz draus machen.

Ich lebe auch als zeitweiliger Passivraucher ganz hervorragend und werbe für Toleranz auf beiden Seiten. Wenn man in einer Zivilisation lebt dann ist das nun mal mit zwangsläufigen Gefahren verbunden und wer das nicht akzeptieren will oder kann sollte auf eine einsame Insel ziehen.

Befindlichkeiten der jungen Generation

Destear, Berlin, Donnerstag, 29.09.2016, 22:48 (vor 3465 Tagen) @ VT_601

Ich lebe auch als zeitweiliger Passivraucher ganz hervorragend

Dein Einzelfall ist dafür nicht repräsentativ, zumal die Folgen auch nicht kurzfristig absehbar sind. Tragischerweise wird's meist erst interessant, wenn es zu einer schweren Erkrankung kommt, die ich dir und auch keinem anderen wünschen möchte.

und werbe für Toleranz auf beiden Seiten.

Dem schließe ich mich an. Ich halte die Rauchverbote für insgesamt richtig, weiter muss man aber auch nicht gehen. Gesellschaftliches Eingreifen hat eine andere Qualität als individuelle Missionstätigkeit.

Wenn man in einer Zivilisation lebt dann ist das nun mal mit zwangsläufigen Gefahren verbunden und wer das nicht akzeptieren will oder kann sollte auf eine einsame Insel ziehen.

Na ja, manche Gefahren sind vermeidbar, auch ohne Insel.

Befindlichkeiten der jungen Generation

ALR997, Donnerstag, 29.09.2016, 22:49 (vor 3465 Tagen) @ VT_601

Jedem seien ja seine persönlichen Grenzen gesetzt was für ihn Gesundheitsgefährdung ist, aber das sollte man dann auch mal respektieren.

Ich zum Beispiel hab kein Problem in der Nähe von Räuchern zu stehen, aber ich kann auch verstehen, wenn sich jemand abseits stellt. Und wenn man mal keine Möglichkeit hat auszuweichen darf man auch ruhig mal fragen ob das Gegenüber mit dem Rauchen so lange warten kann bis man selbst sich aus der Gruppe subtrahieren kann.

Befindlichkeiten der jungen Generation

Manitou, Freitag, 30.09.2016, 01:30 (vor 3465 Tagen) @ VT_601

Ich bin Nichtraucher und kein Passivraucher. Und das sollen Raucher respektieren!

Ich bete zum grossen Manitu......

VT_601, Freitag, 30.09.2016, 08:38 (vor 3464 Tagen) @ Manitou

auf das er deinen Geist erhellen möge dir Toleranz schenkt und die Fähigkeit dich von Rauchern, Auto Abgasen und sonstigen schädlichen Einflüssen wie z.B. Abgasen von alten 218'er mit schönen alten Dieselmotoren die noch dem vollen Sound liefern dich soweit zu entfernen das es dir keinen Schaden zufügt.


Howgh - ich habe gesprochen


Also es geht nicht nur darum das sich Raucher nicht in deiner Nähe aufhalten sollen, sondern es steht auch dir jederzeit frei dich von einem Raucher weit genug zu entfernen. Selbst auf die Gefahr das du im Regen stehst während der Raucher seine Zigarre im wohl beschützen Warzehäuschen qualmt.

Befindlichkeiten der jungen Generation

JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 29.09.2016, 23:34 (vor 3465 Tagen) @ VT_601

Eben. Und wenn stattdessen weiterhin an den Türen und auf der Toilette geraucht wird, stört es komischwerweise nicht. ;)


Doch, kostet ja auch ordentlich.

Wer krank ist, sollte zum Arzt gehen.


Von welchen Kranken redest du?

Eine Sucht wird üblicherweise als Krankheit angesehen.

--
Weg mit dem 4744!

Rauchen in Bf und Zügen erlauben um Nichtraucher zu schützen

Christian_S, Freitag, 30.09.2016, 08:30 (vor 3464 Tagen) @ MFBM

Wer reinigt das Raucherabteil? Nichtraucher ist diese Belastung nicht zuzumuten.

Ach nein? Wer reinigt eigentlich die Raucherkabinen, die es an vielen Flughäfen überall auf der Welt (auch in Deutschland) seit Jahren gibt?

Wo soll sich das Raucherabteil im Zug befinden? Es müsste so liegen, dass Nichtraucher nicht davon betroffen sind. Wir wird verhindert, dass die Gerüche nicht in die rauchfreien Bereiche zieht?

Nun, der Handysmog der Dauertelefonierer zieht auch oft genug zwangsweise zu mir und der ist auch nachweislich gesundheitsschädlich.

+ 1, Kälberbesitzer viel rücksichtsloser

GUM, Donnerstag, 29.09.2016, 10:23 (vor 3465 Tagen) @ 218 466-1


Besser wäre, auch in Zügen ein geschlossenes Raucherabteil einzuführen, um das illegale rauchen an Türen und auf der Toilette einzudämmen. Unterm Strich werden Nichtraucher darurch weniger belästigt.
Verbote führen nur unnötig zu regelwidrigem handeln.

Und zusätzlich auch zu einer oftmals ungerechtfertigten Einschränkung der Freiheit. Leider haben mir die Rauchwaren nie wirklich geschmeckt, ich kann also nur als Nichtraucher schreiben:

Eine mögliche Geruchsbelästigung wird bei weiterm übertrieben dargestellt. Wenn ich sehe, dass ganze Innenstadtbereiche von Gefährten mit 400 oder mehr Pferden vollgestunken werden und sich die Wohnungsbesitzer gar nicht wehren können.

Dann wäre ein Verbot von Autos mit hohen PS-Zahlen wesentlich dringender, als die Raucher sinnlos zu schikanieren. Wer einmal/mehrmals in Innsbruck vor und nach Einführung der Fußgängerzone gewesen ist, der wird dieses Erlebnis nicht mehr vergessen. Dort wurde nur eine Straße für alle Autos gesperrt, schon riecht die Luft frisch.


Ähnliches gilt, wenn die "Kälberbesitzer" (aka große Hunde) ihre Stinktiere mit nassem Fell im Winter im Berufsverkehr in der S-Bahn ausführen und diese sich vorher auf den nassen Straßenboden gelegt haben und Schmutz und Schlamm neben Fell-Talg durch Schütteln verteilen.

Es gibt also viel schlimmere Belastungen, als das bisschen rauchen.

Im Sinne der Freiheit würde ich also für die Wiedereinführung von etwa 1/3 Raucherabteilen bzw. Waggons plädieren. Und über das Nachdenken ob die Tiermisshandlung in kleinen Wohnungen und Stadtgebieten nicht viel schlimmer ist.

Ich hoffe, dass dieser Beitrag ein paar Augen öffnet.

Liebe, kälberfreie Grüße

GUM

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

Es kommt ja nicht oft vor das ich mit Dir......

VT_601, Donnerstag, 29.09.2016, 11:20 (vor 3465 Tagen) @ GUM

einer Meinung bin, aber in diesem Fall ist es zu 100% der Fall

Danke, freut mich!

GUM, Donnerstag, 29.09.2016, 11:31 (vor 3465 Tagen) @ VT_601

- kein Text -

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

Felltalg: Die wahre Geißel des Bahnfahrers. Satire à la GUM.

musicus, Donnerstag, 29.09.2016, 13:37 (vor 3465 Tagen) @ GUM

- kein Text -

So lustig ist das wirklich nicht.....

GUM, Donnerstag, 29.09.2016, 13:59 (vor 3465 Tagen) @ musicus

....Wenn Du das Angebot an Hilfmitteln ansiehst, damit die Auswirkungen des Tiergeruchs eingefangen werden können.

Von Staubsaugern mit extra Pollenfiltern bis hin zur Hundewäsche in der "Hundewellness" gibt es so ziemlich jedes Produkt, was den Geruch für die Umgebung erträglicher machen soll.

Das letzte Mal hat es zwar "nur" einen Mitfahrgast getroffen, der möchte seine teure Berufskleidung aber nicht schon nach jeder einzelnen Fahrt in die Wäscherei bringen....

Selbst Unternehmen, die von der allgegenwärtigen Tiermisshandlung in zu kleinen Wohnungen leben, äußern sich ähnlich wenn auch verklausuliert dazu:

Quelle: Hahn Design GmbH, Angebote zur Verringerung des Geruchs

Oder auch im Angebot von markt.de:

Quelle: Markt.de GmbH & Co. KG, Internet-Angebot

Wie Du es also drehst oder wendest: Insbesondere bei Nässe oder auch bei Trockenheit ein Problem. Wenn der Hund sich mal richtig ausschüttelt.

Ansonsten sind mir insbesondere im Nahverkehr wenig Problem-Passagiere begegnet.

Im Fernverkehr empfehle ich die Lösung der RENFE: Im Ruheabteil dürfen auch keine Geruchsträger/Haustiere mitgenommen werden. Da kann man ja dann gezielt reservieren.

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

Kälberbesitzer vs. Rauchwaren

SantosLHelper, Donnerstag, 29.09.2016, 14:22 (vor 3465 Tagen) @ GUM

Und zusätzlich auch zu einer oftmals ungerechtfertigten Einschränkung der Freiheit. Leider haben mir die Rauchwaren nie wirklich geschmeckt, ich kann also nur als Nichtraucher schreiben:
...
Liebe, kälberfreie Grüße

GUM

Ich wäre auch verwundert, wenn dir Rauchwaren geschmeckt hätten. ;)

Zumindest die von dir beschriebenen Kälber wären als Lieferant für Rauchwaren geeignet, wenn man der Definition bei Wikipedia Glauben schenkt. :)

Bitte den Beitrag nicht allzu ernst nehmen...

Kälberbesitzer vs. Rauchwaren

GUM, Donnerstag, 29.09.2016, 14:32 (vor 3465 Tagen) @ SantosLHelper

Bitte den Beitrag nicht allzu ernst nehmen...

Der Link gefällt mir, danke dafür.

Ich möchte hier nicht die Nachteile von Schokogenuss (statt Zigaretten rauchen) diskutieren, Du kannst Dir aber vorstellen: Für mein Gewicht wäre es besser, wenn mir Zigaretten und nicht Schokolade schmecken würden.

Da merke ich schon, wenn ich ein paar Tage nicht laufen gehe.

:(

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Was ist das denn für eine Argumentation?

ACS64, Donnerstag, 29.09.2016, 22:19 (vor 3465 Tagen) @ GUM
bearbeitet von ACS64, Donnerstag, 29.09.2016, 22:19

Im Sinne der Freiheit würde ich also für die Wiedereinführung von etwa 1/3 Raucherabteilen bzw. Waggons plädieren. Und über das Nachdenken ob die Tiermisshandlung in kleinen Wohnungen und Stadtgebieten nicht viel schlimmer ist.

Das wird richtig Klasse bei Wiedereinführung: "Sehr geehrte Damen und Herren, bitte bedenken Sie, dass wir die Bedienung am Platz nach Hanau einstellen müssen. Im Freistaat Bayern ist leider die Bedienung mit Speisen und Getränken in Raucherbereichen ausgeschlossen." Dazu wird es einen Schwung Mitarbeiter geben, die sich berechtigterweise weigern werden, dort zu kontrollieren.

Deine Argumentation mit den Hunden ist wie Gesine Schwan letztens bei Hart aber Fair nach dem Motto: Silvesternacht ist nicht schlimm, wir haben ja so viele Vergewaltigungen im Haushalt. Wäre wie: Raubüberfälle müssen wir nicht verfolgen, im Straßenverkehr sterben mehr Leute. Persönlich renne ich ja häufiger an Raucherbereichen vorbei als an, sich schüttelnden, Hunden - aber vielleicht sind Würzburg, Nürnberg, Frankfurt, Göttingen, Berlin und München (um mal meine Hauptbahnhöfe zu nennen) auch einfach nur Katzenstädte?

Ansonsten: Wenn wir einen Bereich für die Spielsüchtigen und die Sexsüchtigen einrichten, können wir mirwegen über einen Raucherbereich im Zug diskutieren - ansonsten: Zusammenreissen - ich komme als Kaffeeabhängiger auch mal paar Stunden über die Runden, wenn die Maschine (mal wieder) nicht geht.

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+ 1, Kälberbesitzer viel rücksichtsloser

Manitou, Montag, 03.10.2016, 01:41 (vor 3462 Tagen) @ GUM

Im Gegensatz zu nassen Hunden ist der Gestank von Rauchern gesundheitsschädlich. Wenn man Raucherplätze in der Bahn will, dann auf dem Dach (wie bei alten Pferdestraßenbahnwagen im 19. Jahrhundert) bzw. in offenen Wagen am Zugschluß (Autotransportwagen, die mit Maschendraht verblendet werden). Für die Fahrkartenkontrolle müßte eine technische Lösung gefunden werden. Auf Bahnhöfen könnte man Rauchkabinen mit automatischer Reinigung (wie bei Münztoiletten in Berlin) und Rauchabzug einrichten, im Gegenzug Abschaffung aller Raucherzonen und Rauchverbot im Umkreis der Bahnhofs-Zugänge bei härteren Strafen und dichter Kontrolle.

Rauchen ist eine uneffektive Methode sich umzubringen

ThomasK, Samstag, 01.10.2016, 12:34 (vor 3463 Tagen) @ MFBM

Wer sich umbringen will, kann das in den gelb abmarkierten Bereichen tun. Die Deutsche Bahn sollte allerdings diese gelb markierten Bereiche einhausen, damit die Passanten von den Raucherabgasen nicht geschädigt werden.

Der Punkt ist nämlich der, dass der Nichtraucher seine Freiheit nutzen kann, OHNE andere zu schädigen, im Gegensatz zum Raucher. Aus diesem Grund ist es falsch von einer gegenseitigen Toleranz zu sprechen, denn spieltheoretisch liegt eine Asymmetrie vor.

Ansonsten empfehle ich der Bundesregierung das Vorgehen des Stortings zu kopieren. Durch eine Strafsteuer auf Tabakwaren wurde der Preis für eine Schachtel Zigaretten (20 Sargnägel) auf 10 € erhöht. Mit der Strafsteuer werden die gesellschaftlichen Kosten der Raucher (Krankenhausaufenthalte, vorzeitige Arbeitsunfähigkeit usw.) finanziert.

Zudem bin ich der Meinung, dass es wesentlich effektivere Methoden als das Rauchen gibt, sich umzubringen, denn eine Zigarette verkürzt je nach Marke das Leben durchschnittlich nur um 7 - 12 Minuten. Da hat z.B. dieser 45-Jährige eine deutlich intelligentere Methode gewählt, sich umzubringen:

http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/chronik/Domina-nach-toedlichem-Sex-Unfall-am-...

+1

MFBM, Mannheim, Sonntag, 02.10.2016, 10:42 (vor 3462 Tagen) @ ThomasK

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